Schlimmeres verhindern, konnten am Sonntagnachmittag (13.10.2019) die Beamten einer Polizeistreife der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim.
Gegen 15:00 Uhr fiel der Streifenwagenbesatzung auf der A61 bei Armsheim ein 40-Tonner auf, der seine Fahrt in Richtung Süden in starken Schlangenlinien bestritt.
Bei einer Kontrolle auf einem nahegelegenen Parkplatz stellten die Beamten starken Alkoholgeruch fest. Zudem war der Fahrer des 40-Tonners äußerst unsicher auf den Beinen und schwankte stark.
Kein Wunder, denn ein Alkotest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,77 Promille!!!
Der Betrunkene wurde zur Dienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Ersatzfahrer übernahm den Sattelzug. Den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Nach aufwändigen Sanierungsarbeiten konnte am gestrigen Montag (14.10.2019) das Dampfbad als auch die Mental-Sauna im „Thermalbad Aukammtal“ wieder geöffnet werden.
Die Sitzbänke sind nun zweistufig angeordnet, der Dampfeintritt ist mittig im Raum positioniert und auch farblich wurden Veränderungen vorgenommen. Ein durchdachtes Beleuchtungskonzept sowie ein hinterleuchtetes Wald-Motiv runden die Wohlfühl-Atmosphäre ab. Die maximale, gleichzeitige Auslastung liegt auch weiterhin bei 24 Personen.
Aufgrund der Sanierungsmaßnahmen im Dampfbad bestand während der Bauarbeiten auch kein Zugang zur Mental-Sauna. Auch diese ist nun wieder geöffnet, sodass das Angebot im Thermalbad wieder umfänglich genutzt werden kann.
Für einen 47-jährigen Ukrainer endete die Fahrt mit seinem VW-Transporter am Sonntagnachmittag auf der A63, nach dem ihn eine zivile Polizeistreife bei Nieder-Olm angehalten hatte.
Aufmerksam auf das Fahrzeug, sowie einen weiteren Polo mit Ausfuhrkennzeichen, wurden die Beamten der Verkehrsdirektion Wörrstadt, als ihnen auffiel das beide Fahrzeuge stark beladen waren.
Bei der Überprüfung des Transporters mit ukrainischem Kennzeichen ergab sich, dass Motornummer und Fahrgestellnummer nicht zusammenpassten. Stutzig geworden, nahmen die Beamten das Fahrzeug nun genauer unter die Lupe.
Dabei stellte sich heraus, dass in Polen ein weiterer VW Transporter mit derselben Fahrgestellnummer zugelassen war. Damit nicht genug, waren in Spanien die Fahrzeugdokumente schon einmal als verloren gemeldet worden. Weil dann auch noch das Typenschild im Fahrzeug fehlte, erhärtete sich der Verdacht, dass der kontrollierte Transporter gestohlen und „umfrisiert“ wurde.
Der 47-jährige Fahrer aus der Ukraine konnte glaubhaft versichern, den Transporter vor einigen Jahren gutgläubig in Spanien erworben zu haben. Es bewahrte den Mann allerdings nicht davor, dass sein VW nun sichergestellt werden musste und er ihn wohl auch nicht mehr zurückbekommen wird, weil er nach den Ermittlungen an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben wird.
Mainz. Einen neuen Stadtteil zwischen Hechtsheim und Ebersheim und ein Flatrate-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr. Das sind die Themen, mit denen der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) sein Amt verteidigen will. Im Gespräch mit Boostyourcity erklärt er, warum es richtig ist, die Menschen zum Umstieg auf Busse und Bahnen zu bewegen, auch wenn das Netz noch nicht gut genug ist.
Herr Ebling, der OB-Wahlkampf hatte damit begonnen, dass Nino Haase seine Entscheidung verkündete, als Parteiloser mit Unterstützung der CDU zu kandidieren. Hat Sie diese Entscheidung überrascht? Wäre es Ihnen lieber gewesen, die CDU wäre beispielsweise mit Sabine Flegel angetreten?
Das ist eine Entscheidung, die muss die CDU treffen. Am Ende ist mir zwar die Strategie nicht klar: Ist das jetzt ein Kandidat der CDU oder nicht, da ist kein richtiges Konzept erkennbar. Aber ich nehme die Herausforderung an.
Eine der Forderungen ist ein Radstreifen für die Kaiserstraße. Wollen Sie den auch?
Ich bin jemand, der große Aufgaben gerne konzeptionell denkt. Wir haben eine klare Vorstellung, dass wir den öffentlichen Personenverkehr stärken und ausbauen wollen. Das geschieht auch schon. Das Radwegenetz ist in den letzten Jahren zu kurz gekommen. Andere Aufgaben wie der Ausbau der Straßenbahn, der Aufbau eines Fahrrad-Verleihsystems oder das Senken des Feinstaub standen im Mittelpunkt. Jetzt muss das Radwegenetz konzeptionell gedacht werden. Dabei geht es nicht um den Umbau einer Straße, dabei geht es um ein Konzept.
Ist das eine Kritik an Verkehrsdezernentin Katrin Eder, dass das Thema Radwegenetz liegen geblieben ist?
Im Gegensatz zu Tabea Rößner nehme ich Katrin Eder ausdrücklich in Schutz. Sie macht einen Bombenjob. Ich kann nicht gleichzeitig an fünf Stellen Dinge umsetzen. Tatsache ist: Der Radverkehr nimmt zu. So sehr, dass uns Wiesbaden darum beneidet. Wir sind auf dem richtigen Weg. Jetzt werden wir Wege ausbauen und sicherer machen.
Aber Interessengruppen wie der ADFC kritisieren die Situation für Radfahrer in Mainz.
D’accord. Ich würde dem ADFC da auch gar nicht widersprechen. Die Luft nach oben ist tatsächlich noch groß.
Wird der Ausbau des Radwegenetzes auf Kosten der Autofahrer stattfinden?
Unser Leitbild heißt: Wir wollen den öffentlichen Nahverkehr ausbauen. Das ist aus Gründen des Klimaschutzes und der Luftreinheit auch richtig. Wir können nicht alles parallel laufen lassen. Also wird der Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu Lasten des Individualverkehrs gehen.
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Das 365-Euro-Ticket
An der Südmole und in anderen Neubaugebieten ziehen Menschen zu, die ein Auto mitbringen. Der Verkehr nimmt eher zu als ab. Ist es nicht Realitätsverweigerung da von Senkung des Individualverkehrs zu reden?
Es geht letztlich darum, dass wir weitere Anreize setzen müssen. Der öffentliche Nahverkehr muss attraktiv sein. Das bedeutet, dass er zuverlässig sein muss, pünktlich und sauber – das kommt noch vor dem Preis. In den Punkten Sauberkeit und Zuverlässigkeit haben wir auch zugelegt. Nun geht es darum, einen attraktiveren Preis zu schaffen. Das können wir mit dem Klimapaket verbinden. Als eine Pendlermetropole wollen wir Anreize setzen mit einem 365-Euro-Ticket.
Wie würde dieses 365-Euro-Ticket funktionieren?
Am Ende geht es um eine Flatrate. Viele Menschen bewegen sich im Rhein-Main-Gebiet. Für Klima- und Umweltschutz wäre es ein unglaublich wichtiger Schritt, wenn Menschen mit dem ÖPNV zur Arbeit pendeln. Um das zu erreichen, wäre es besser, wenn man es einfach macht, umzusteigen. An Automaten ist es manchmal schwer zu verstehen, welche Tarifwabe ich nun wählen muss und wie der Preis zustande kommt. Dabei wäre die Flatrate eine wichtige Hilfe. Nicht nur wegen des Preises, sondern wegen der Einfachheit. Das wäre ein großer Schritt. Wenn der Bund sich die Förderung solcher Projekte über das Klimapaket vorstellen kann, dann will ich der Erste sein, der die Hand dafür hebt.
Werden alle das 365-Euro-Ticket in einer Art Umlage zahlen müssen, so wie die Studenten für das Studiticket oder wird es freiwillig sein?
Ich würde mir keine Verpflichtung vorstellen. Wer kein Ticket möchte oder wer den öffentlichen Nahverkehr gar nicht nutzen kann, der soll auch nicht dafür bezahlen. Für alle anderen wäre 1 Euro am Tag eine zumutbare Größe. Auch für Studis. Das entspricht in etwa dem, was heute schon im Studiticket drin ist.
Wenn mehr Menschen auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen, muss auch das Angebot wachsen. Reicht dafür die Infrastruktur aus?
Die Infrastruktur muss mitziehen. Das ist natürlich richtig. Aber es ist auch eine Frage von Henne und Ei. Einige sagen, wir müssen erst einmal alles ausbauen, bevor wir ein vernünftiges Ticket anbieten. Ich sage: Wir können nicht immer nur warten. Wir müssen jetzt anfangen, wenn wir etwas erreichen wollen.
Der Ausbau wird Geld kosten. Kommt durch das 365-Euro-Ticket mehr Geld ins System, um den Ausbau bezahlen zu können.
Es ist richtig, dass mehr Geld ins System kommen muss. Sowohl Bund, als auch Länder und Kommunen müssen bereit sein, mehr Geld ins System zu schießen, angesichts der Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs für den Kampf gegen den Klimawandel. Es gibt in Wien ein vergleichbares Modell. Das hat mehr Geld gebracht, trotzdem ist das System dort auch defizitär. Das wird auch bei uns so bleiben. Aber wenn wir wollen, dass Autobahnen leerer werden, dass weniger Kohlendioxid und weniger Stickstoff ausgestoßen werden, dann müssen wir dieses Geld auch ausgeben.
Als die Schiersteiner Brücke gesperrt war, haben RMV und Bahn reagiert und zusätzliche S-Bahnen fahren lassen. Die wurden auch gut angenommen. Allerdings haben RMV und Bahn auch gesagt: Wenn wir noch mehr anbieten wollen, dann brauchen wir eine zusätzliche Brücke. Kommt die?
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Noch unentschlossen zu neuer Brücke
Vielleicht ist das denkbar. Wobei wir auch hier wieder über Henne und Ei diskutieren. Für mich kann es nicht sein, dass wir erst die Infrastruktur ausbauen müssen, bevor wir Anreize für den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr setzen. Es ist eine Frage des politischen Gestaltungsauftrags. Wir haben ein ernsthaftes Problem, das müssen wir gestalten. Und dafür muss man irgendwann anfangen.
Nun dauert der Bau einer Brücke mindestens zehn Jahre, wenn man das Genehmigungsverfahren einrechnet. Müsste der Bau dann nicht auch jetzt angeschoben werden?
Es ist richtig, dass es so lange dauern würde. Ich weiß im Moment nicht, ob es eine zusätzliche Eisenbahnbrücke sein muss. Wir müssen mit Wiesbaden reden, wir müssen Standorte prüfen – und genau das passiert schon. Auch mit entsprechenden Simulationen. Daher argumentiere ich jetzt noch nicht für oder gegen eine Brücke. Trotzdem müssen wir mit dem Setzen von Anreizen für den öffentlichen Nahverkehr schon anfangen, bevor wir die Brückenfrage geklärt haben.
Mainz hat den Klimanotstand ausgerufen. Ist das nicht übertrieben? Haben wir tatsächlich einen Notstand?
Ich habe eine juristische Grundbildung und wüsste aus dieser heraus sofort drei Argumente, warum der Begriff nicht stimmt. Aber es geht darum, dass in einer ernsten Situation ernste Signale gesetzt werden. Deswegen stelle ich mich nicht gegen den Klimanotstand. Es geht darum, dass die Stadt in diesem wichtigen Anliegen eine Rolle findet. Denn wir sind als Kommune ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, einen Bewusstseinswechsel und eine Verkehrswende zu erreichen.
Bisher haben die Städte, die den Klimanotstand ausgerufen haben, noch nicht viel Konkretes umgesetzt. Das ist vielleicht auch der kurzen Zeit geschuldet. In Konstanz wurde aber zum Beispiel das Feuerwerk für das große Seefest, vergleichbar mit unserer Johannisnacht, zusammen gestrichen. In Mainz gibt es mittlerweile mit den City Lights zwei große Feuerwerke. Könnte der Klimanotstand bedeuten, dass eines gestrichen wird?
Solche Diskussionen wird es geben. Ich habe dazu auch eine Meinung, versuche aber Sachen strukturell anzugehen. Manche mögen ein Faible haben für kleine Symbolpolitiken. Aber was hilft uns das? Wichtiger sind doch eher Fragen wie: Wie schaffe ich es, den öffentlichen Nahverkehr zu elektrifizieren, wie viel investiere ich in den Ausbau erneuerbarer Energien? Da finde ich, dass die Frage nach dem Feuerwerk nicht ganz so entscheidend ist, wie es andere sind.
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„Werden nicht alles zubauen“
Nun sagen Sie, der Klimanotstand muss der Maßstab der Politik werden. Wie passt es dazu, dass Sie einen neuen Stadtteil bauen wollen zwischen Hechtsheim und Ebersheim? In die Frischluftschneise der Stadt.
Wenn wir uns fragen, was in den nächsten Jahren wichtig für die Stadt ist, dann ist die Antwort nicht nur ein Thema. Wir können nicht nur den Verkehr durchdeklinieren, ohne ihn in Zusammenhang mit dem Thema Wohnen zu sehen. Themen haben immer mehrere Dimensionen. Und dazu gehört, dass Menschen auch in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen wollen, um Pendeln zu vermeiden.
Aber muss der Stadtteil denn in die Frischluftschneise gebaut werden?
Die eine Frischluftschneise gibt es nicht. Es gibt mehrere. Die Stadtentwicklungsplanung orientiert sich nach dem Fünffingerprinzip. Dazwischen halten wir Kanäle frei, in denen frische Luft entsteht. Wobei das System auch nicht statisch ist. Durch bessere Bebauung schaffen wir jetzt schon Bedingungen, durch die sich die Situation mit Frischluft verbessert. Wobei für den neuen Stadtteil gilt: Wir wollen nicht alles zubauen, sondern weiterhin Schneisen für Frischluft erhalten.
Als die Straßenbahn ausgebaut wurden, fehlte es an „Park and ride“-Parkplätzen. Ist das kein Widerspruch, zu dem, was Sie über das Zusammendenken von Themen sagen? Brauchen Pendler nicht ein Angebot, vor der Stadt auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen?
Ich weiß nicht, ob es ein Versäumnis gibt. Manchen mag es nicht schnell genug gehen. Das kann schon sein. Vielleicht ist es auch in der bisherigen Beschreibung richtig. Aber es fehlt nicht als Baustein. Wir werden anfangen, solche Parkplätze zu schaffen. Denn es ist natürlich richtig, dass wir es Autofahrern ermöglichen wollen, das Auto vor der Stadt stehen zu lassen. Ein solcher „Park and ride“-Parkplatz ist in der Geschwister-Scholl-Straße geplant und auch die Rheinhessenstraße bietet sich hervorragend als Standort für einen an.
In den vergangenen Jahren ist die Bevölkerungszahl in Mainz um zehn Prozent gestiegen, um 20 000 Einwohner. Welche Schätzungen haben Sie? Geht das Wachstum in dem Tempo weiter?
Nun ist Wachstum nicht unser städtebauliches Ziel. Aber die Grundannahme darf man treffen: Wir werden weiter wachsen. Wie stark – das wird man sehen. Unser Modell wird es nicht sein, zu sagen, dass wir das Wachstum alleine stemmen. Wir werden auch mit dem Umland sprechen müssen. Fläche ist das größte Gut in einem Ballungszentrum. Und da müssen sich auch die Gemeinden im Umland überlegen, ob wir alle Flächen mit Einfamilienhäusern zubauen können. Wir sind im Gespräch. Und auch im Umfeld wächst die Erkenntnis, dass wir auch dort mehr Geschossbau brauchen.
Weil die Nachverdichtung in der Stadt an Grenzen stößt?
Ja. Das tut sie, davon bin ich überzeugt. Es war richtig, nachzuverdichten. Im Sinne der Nachhaltigkeit haben wir uns von Innen nach Außen ausgedehnt. Aber das können wir so nicht weitertreiben. Es kommt an Grenzen, etwa wenn wie in Drais sich das Ortsbild so verändert, dass es nicht mehr seinem ursprünglichen Gedanken entspricht. Deswegen brauchen wir jetzt den neuen Stadtteil. Die Alternative wäre, dass wir in die Höhe bauen. Und ich finde eine Frankfurtisierung von Mainz nicht wünschenswert. Ich will sie jedenfalls nicht.
Wenn es dann aber mal einen freien Platz gibt, wird der auch mit Beton gefüllt wie jetzt an der Südmole. Muss das sein?
Ich merke, dass sich in der Frage die Geister scheiden. Ich finde, der Platz gefällt mir: Es gibt Rasenschneider, eine Treppenanlage und 40 Bäume. Wenn wir in fünf Jahren wieder über diesen Platz reden, wird es Leute geben, die fordern, dass die Bäume endlich zurückgeschnitten werden. Da sind die Interessen unterschiedlich. Ich will jetzt nicht die Geschichte der Entscheidung um die Südmole aufarbeiten. Aber was richtig ist: In Zeiten des Klimanotstands würden wir den Platz vermutlich anders gestalten, wenn wir noch einmal die Aufgabe hätten.
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„Brauchen grünes Band für Mainz“
Aber es gibt doch eine Tendenz, Plätze zu betonieren: etwa Münsterplatz oder Bismarckplatz?
Der Aussage würde ich widersprechen. Es sind gezielt Parkplätze zurückgebaut worden. Wir haben es beim Hopfengarten oder in der Großen Langgasse geschafft, Grün einzubauen. Beim Münsterplatz wird das noch geschehen. Der Bismarckplatz ist viel kritisiert worden. Das stimmt. Aber der ist im Rahmen der Sozialen Stadt entwickelt worden. Es sind Wünsche der Anwohner, die in die Planung eingeflossen sind. Hätten wir die übergehen sollen? Das ist ein Beispiel dafür, dass Entscheidungen nie eindimensional sind.
Also mehr Grün und mehr Bäume für die Stadt?
Auch. Aber nicht nur. Wir sollten mit dem Element Wasser anders umgehen: Warum nicht ein Schwimmponton für das Rheinufer? Warum gibt es in Bingen einen Wasserspielplatz am Rhein, in Mainz aber nicht? Wir müssen ein grünes Band schaffen, das den öffentlichen Raum zurückholt. Das von der Zitadelle bis zum Rhein reicht und wo wir die Autos nicht mehr zulassen. Wegen dieser Idee habe ich eine mögliche Landesgartenschau ins Gespräch gebracht.
Sachthemen wie diese haben bisher den Wahlkampf bestimmt. Aber auch anonyme Vorwürfe gegen die Bewerber. Woher kommt diese Kultur der anonymen Denunziation?
Das weiß ich nicht und das gibt auch mir ein Rätsel auf. Ich habe dagegen zwei Strategien: Wenn anonyme Vorwürfe kommen, stelle ich mich ihnen offen. Ansonsten orientiere ich mich an der Sachebene.
Wird es noch schmutziger in der Endphase des Wahlkampfs?
Wahlkampf ist keine Zeit der Gelassenheit. Auch ich bin nicht gelassen. Man kämpft eben. Alle Kandidaten sind in einem Zustand, in dem wir wach sind. Aber schmutzig muss es nicht sein. Ich sehe auch nicht die Anzeichen dafür, dass es noch so wird.
[Werbung] SsangYong Deutschland setzt seine Zusammenarbeit mit dem Hypermarktunternehmen real fort. In den deutschlandweit rund 280 Filialen der Handelskette präsentiert sich der neue SsangYong Tivoli kurz nach Marktstart als hochwertiges Sondermodell „real“. Die exklusive Edition verbindet eine umfangreiche Serienausstattung mit einem Preisvorteil von 4.500 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Modell, zusätzlich erhalten Käufer einen Kaffee-Vollautomaten.
Bereits zum dritten Mal präsentiert sich SsangYong in den real Märkten: Aktionszeitraum ist vom 11. Oktober bis zum 15. Dezember 2019.
Der neue SsangYong Tivoli „real“ basiert auf dem Tivoli „Quartz“ und wartet mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Licht- und Regensensor, Digitalradio DAB+, Rückfahrkamera, Einparkhilfe hinten, Geschwindigkeitsregelanlage, Sitzheizung vorn sowie Klimaanlage auf. Das eigene Smartphone lässt sich per Apple CarPlay und Android Auto direkt ins Fahrzeug einbinden, ein Navigationssystem mit 9,2-Zoll-Touchscreen weist den Weg auf fremdem Terrain. Für Sicherheit sorgen neben sieben Airbags – darunter ein Knie-Airbag für den Fahrer – gleich mehrere Fahrerassistenzsysteme: Ein automatisches Notbremssystem (AEBS) mit Frontkollisionswarner (FCW) ist ebenso an Bord wie ein Spurhalteassistent (LKAS) und eine Müdigkeitserkennung (DAA).
Den Vortrieb übernimmt der neu entwickelte Turbo-Benzindirekteinspritzer, der aus 1,5 Litern Hubraum 120 kW/163 PS und ein maximales Drehmoment von 280 Nm entwickelt. Die Kraft des Vierzylinders schickt ein Sechsgang-Schaltgetriebe an die Vorderräder. Wie bei allen Tivoli Modellen genießen Käufer eine Garantie und eine Mobilitätsgarantie über fünf Jahre bis maximal 100.000 Kilometer Laufleistung.
Wer sich für das Sondermodell entscheidet und beim autorisierten SsangYong Partner einen Kaufvertrag unterzeichnet, erhält einen Gutschein für einen Krups Evidence One-Touch-Cappuccino Kaffee-Volltautomaten im Wert von 1.299,99 Euro (UVP des Herstellers), der in einem real Markt in Deutschland eingelöst werden kann. Auf Wunsch kann das kleine SUV über SsangYong Bankpartner Consors Finanz auch zu einer monatlichen Rate von nur 111 Euro* finanziert werden. Die Vertragslaufzeit beträgt 36 Monate, der effektive Jahreszins liegt bei 1,99 Prozent. Neben einer Anzahlung von 4.411 Euro wird eine Schlussrate in Höhe von 9.342,77 Euro fällig.
„Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit real als einem der größten Handelsunternehmen Deutschlands fortzusetzen. In der zwanglosen Atmosphäre der Hypermärkte können sich Bestands- und Neukunden jetzt wieder ausführlich über unser aktuelles attraktives Angebot informieren“, erklärt Ulrich Mehling, Geschäftsführer der SsangYong Motors Deutschland GmbH. „Als exklusives real Sondermodell haben wir diesmal den neuen Tivoli am Start, der mit runderneuertem Design, modernen ‚Deep Control‘-Assistenzsystemen und effizienten Motoren vorfährt.“
„Ich freue mich, dass wir die Partnerschaft mit SsangYong weiter intensivieren und unseren Kunden dieses besondere Angebot machen können“, sagt real CEO Patrick Müller-Sarmiento. „In SsangYong haben wir einen verlässlichen und starken Partner, der für Kompetenz und eine lange Tradition steht.“
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präsentiert ihnen den neuen SsangYong Tivoli noch die komplette Woche in folgenden real-Märkten:
real Ingelheim: täglich bis einschließlich Samstag 19.10.2019
real Alzey: täglich bis einschließlich Samstag 19.10.2019
real Mainz: täglich von Dienstag 22.10.2019 – einschließlich Samstag 26.10.2019
SsangYong Tivoli 1,5-Liter-Turbo-Benziner, 2WD
Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 8,0 (innerorts), 5,8 (außerorts), 6,6 (kombiniert);
CO2-Emission (kombiniert): 152 g/km; Effizienzklasse: D.
Alle Angaben gemäß VO (EG) Nr. 715/2007.
* Der Nettodarlehensbetrag (Kaufpreis UVP in Höhe von 16.990,00 Euro abzüglich der Anzahlung von 4.411,00 Euro) beträgt 12.579,00 Euro; die Vertragslaufzeit beträgt 36 Monate; effektiver Jahreszins: 1,99 %, fester Sollzinssatz p.a. 1,97 %; der Gesamtbetrag (13.227,77 Euro) wird in 35 monatlichen Raten zu je 111,00 Euro sowie einer Schlussrate in Höhe von 9.342,77 Euro zurückgezahlt. Die vorstehenden Angaben stellen zugleich das repräsentative Berechnungsbeispiel gemäß § 6a Abs. 4 PAngV dar. Darlehensgeberin ist die BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland, Schwanthalerstraße 31, 80336 München. Bonität vorausgesetzt.
Gleich zweimal musste die Polizei am Samstag (12.10.2019) zu Einsätzen, bei denen jeweils Helfer angegriffen und zu Opfern wurden. Der erste Fall spielte sich im Mainzer Stadtteil Hechtsheim ab. Dort belästigte gegen 20:20 Uhr an einer Bushaltestelle ein 42-jähriger Mann zwei Jugendliche. Ein aufmerksamer 45-Jähriger, der dieses mitbekam, forderte den 42-Jährigen auf aufzuhören. Dieser ging daraufhin mit einer Bierflasche auf den 45-Jährigen los.
In der darauffolgenden Rangelei ging der 42-jährige Angreifer zu Boden und verletzte sich selbst an der zerbrochenen Bierflasche. Trotz des vorherigen Angriffs bot der 45-Jährige dem 42-Jährigen dennoch Hilfe an. Dieser schien sich jedoch nicht helfen lassen zu wollen und ging stattdessen erneut auf den 45-Jährigen los, der sich in eine nahegelegene Tankstelle flüchtete. Durch die Polizeibeamten wurde die Strafanzeige aufgenommen.
Rettungssanitäter und Polizei angegriffen
Nur wenige Stunden später wurden Polizei und Rettungssanitäter selbst Opfer eines tätlichen Angriffes. Gegen 23:50 Uhr kümmerten sich in der Rheinallee in der Mainzer Innenstadt Rettungssanitäter um einen 42-Jährigen verletzten Mann. Dabei versuchte dieser auf die Helfer loszugehen, weswegen diese die Polizei riefen.
Während die Polizeibeamten versuchten den 42-Jährigen zu beruhigen, spuckte dieser einem Polizisten ins Gesicht und musste letztlich in Gewahrsam genommen werden.
Nach Informationen der Polizei, handelt es sich um zwei verschiedene Täter.
Saarbrücken. Waschmaschinen für 200 Euro. Laptops für 99 Euro. Oder ein Smartphone für 150 Euro – klingt fantastisch, da springen einige Kunden drauf an. Doch kommen sie in das Geschäft, dann gibt es dort Laptops, aber für deutlich mehr als 99 Euro. Diese Masche nennt sich Lockvogelangebot – die saarländische CDU hat dem nun den Kampf angesagt.
In dieser Serie kommt der Hund zu Wort: der Don. Es gibt ein dunkles Kapital im Zusammenleben zwischen dem Dicken und mir. Die Rede ist von nichts anderem als Folter. Systematischer Folter. Der Dicke nennt es Duschen – doch das ist nichts anderes als Framing. Ich spreche von Waterboarding gegen Hunde.
Den Rheinkilometer 505 haben sich die acht Künstlerinnen und Künstler als Namen gegeben: „Der Fluss verbindet uns“, sagt Annette Scharner, die die Idee zu diesem Zusammenschluss hatte.
Nachdem sie einer Stadtteilzeitung ein Interview gegeben hatte, in dem sie dem Wunsch nach Vernetzung Ausdruck gab, meldeten sich bald andere bei ihr, die ihre Ateliers ebenfalls an der Rheinfront haben: Kastel, Schierstein, Biebrich. Es fanden sich acht Kunstschaffende zusammen- paritätisch besetzt mit vier Frauen und vier Männern.
„Wir haben teilweise an der gleichen Kunstakademie studiert, uns aber aus den Augen verloren. Mittlerweile sind wir alle an den Rhein zurückgekehrt“, freut sich Annette Scharner, lange als Museumspädagogin am Landesmuseum Wiesbaden tätig. Ihre Mitstreiter sind ebenfalls Kunstprofis, und alle haben eine ganz eigene Handschrift entwickelt.
Von den Unterschieden lebt die Kreativität: Man lässt sich voneinander inspirieren und will die Synergien einer Gruppe nutzen, um künftig auch öffentlich sichtbarer zu werden. Man könne sich zum Beispiel eine Offene-Atelier-Veranstaltung nach dem Muster der „Tatorte Kunst“ in der Wiesbadener Innenstadt vorstellen, so Annette Scharner.
Eine erste gemeinsame Ausstellung gab es im Sommer beim Rheingauer Festival „Schön hier“: In der Sektkellerei Bardong präsentierten die Künstler ihre Werke und stellten dabei auch fest, „dass sich die Gemeinschaft bewährt hat“, so Annette Scharner. Im Oktober organisierten die acht Künstlerinnen und Künstler nun erstmals in Wiesbaden eine kleine Gruppenausstellung im Atelier von Wolfgang Blanke in Schierstein. Zahlreiche Nachbarn, Freunde und auch Ortsvorsteher Urban Egert und der Leiter des Kulturamts, Jörg Uwe Funk, waren zum Debüt erschienen.
Anke Rohde zeigte „urbane Stilleben“: Fotorealistisch gemalte Bilder von Trinkhallen. Wolfgang Blanke malt mit Rohstoffen. Seine Motive sind zum Beispiel Tischrunden aller Art – da laufen aber auch mal die Ratten übers Geschirr. Peter Wolf zitierte zu seiner Kunst Walter Gropius: „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“. Elfi Clement konstruiert filigrane Drahtfiguren, die sich im Licht bewegen – „Schattenarbeit“ nennt sie ihre Skulpturen.
Nicolaus Werner faltet und rollt zeichnerisch bearbeitete Papiere zu geometrischen Körpern, an denen ihn „die Leichtigkeit“ fasziniert. Peter Bernhard nennt seine Kunst „schamanisch“, man sieht fast traumartig komponierte Motive. Berthe Knieriem zeigte ein Triptychon in bretonisch inspirierten Farben und sagte zu ihrer Technik „es malt aus mir“.
Annette Scharner schließlich arbeitet mit einem ungewöhnlichen Material: Industrielles Schleifpapier, das sie knickt, vergoldet, mit Wachs bearbeitet und daraus neue Formwelten entstehen lässt. Die Findungsphase der Gruppe sei nun erfolgreich abgeschlossen, „wir freuen uns, wenn wir Resonanz finden und vielleicht auch neue Ausstellungsorte“, so Annette Scharner.
Per Zufall wurde eine Streife der Bundespolizei Zeuge eines Unfalls in Bad Kreuznach der eine anschließende Verfolgungsfahrt in Richtung Bahnhof mit sich brachte.
Gegen 01:50 Uhr fuhr Sonntagnacht (13.10.2019) ein bisher Unbekannter mit seinem Fahrzeug von einem Tankstellengelände in die Bosenheimer Straße ein. Bei diesem Vorgang übersah er jedoch ein Taxi, welches in Richtung Bahnhof unterwegs war und stieß mit diesem zusammen. Nach dem Zusammenstoß flüchtete der Unfallverursacher.
Eine zufällig vorbeikommende Streife der Bundespolizei konnte die Verfolgung durch die Stadt bis in das Parkhaus eines Krankenhauses aufnehmen.
Am Parkhaus durchbrach das Fahrzeug die Einfahrtsschranke. Aus dem abgestellten Fahrzeug flüchteten zwei Männer fußläufig in Richtung Nahe, wo sie durch die verfolgenden Beamten aus den Augen verloren wurden.
Im Fahrzeug konnten neben Hinweisen auf den möglichen Nutzer noch eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden werden. Der 56-jährige Taxifahrer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.
Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 9.000,-EUR
Die neue Radverkehrsverbindung auf der Biebricher Straße zwischen Dyckerhoffstraße und der Straße „An der Helling“ in Amöneburg und Kastel wurde in dieser Woche durch das Tiefbau- und Vermessungsamt fertiggestellt. Bislang endete der Radstreifen an den oben genannten Straßen, nun sind durchgängige Rad- beziehungsweise Schutzstreifen vorhanden.
„Auf der vielbefahrenden Strecke zwischen Mainz und Wiesbaden erhöht sich die Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich“, erklärt Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr. „Die neuen Schutzstreifen sind nicht nur für diejenigen eine Verbesserung, die in ihrem Alltag die Biebricher Straße befahren, auch für den Radtourismus ist diese Strecke von großer Bedeutung.
Teil des überregionalen Rheinradweg
Der neu geschaffene Abschnitt ist nämlich sowohl Teil des überregionalen Rheinradwegs als auch des Hessischen Radfernwegs R3. Dass hier eine von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünschte Verbindung geschaffen wurde, ist eine gute Neuigkeit für den Radverkehr in unserer Stadt.“
Auch Amöneburgs Ortsvorsteher Reiner Meier zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich, dass die Stadtverwaltung diesen Wunsch aus dem Ortsbeirat aufgegriffen hat und dass wir jetzt eine schöne neue Radroute haben, die den Rheingau, Wiesbaden und Mainz miteinander verbindet.“
Die Sichtbeziehungen für den Fußverkehr verbessern sich ebenfalls durch die Maßnahme. Wo vorher LKWs und Wohnmobile querenden Fußgängerinnen und Fußgängern die Sicht versperrt haben, ist nun eine sicherere Überquerung der Straße möglich.
Auf beiden Seiten der Kaiserbrücke sind Fahrradspindeln
„Für die Radfahrerinnen und Radfahrer, die zwischen den Landeshauptstädten verkehren, arbeiten wir schon an der nächsten Verbesserung: Auf beiden Seiten der Kaiserbrücke sind Fahrradspindeln bzw. Rampen in Planung, sodass der Rhein künftig bequemer als bislang überquert werden kann“, so der Verkehrsdezernent.
Die Realisierung der Radverkehrsverbindung Biebricher Straße ist nach der Emser Straße ein weiterer Lückenschluss im Rad-Grundnetz 2020. Durch die Schaffung eines stadtweiten Netzes an sicherer Radverkehrsinfrastruktur strebt die Stadt Wiesbaden eine Erhöhung des Radverkehrsanteils von bislang 5,7 Prozent auf 10,4 Prozent an. Der Baubeginn für die nächste Radverbindung auf der Saarstraße steht bevor.
Vom Bauhaus-Schüler zum Kaufmann, vom Leiter der Keramikwerkstatt zum Mönch samt Priesterweihe: Die Biografie von Theodor Bogler hat zweifellos spannende Wendungen zu bieten.
Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“ im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) befassen sich Katharina Brellochs und Bruder Stephan Oppermann OSB am 15. Oktober 2019 ausführlich mit dem Wirken des ausgebildeten Töpfers. Brellochs stellt die Wiesbadener Architektenfamilie Bogler vor und beleuchtet insbesondere das Leben von Theodor.
Stephan Oppermann, Nachfolger Boglers in der Leitung der Keramikwerkstatt in Maria Laach, erläutert vor originalen Exponaten den Zusammenhang von Boglers Formensprache und der von ihm eingesetzten Produktionstechnologie, dem damals neuartigen Gießverfahren für Keramik.
Zudem stellt er seine Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit den Boglerschen Vorbildern dar und schildert, wie jene heute umgesetzt oder neu interpretiert werden können. Theodor Bogler gehörte zu den ersten Schülern am Staatlichen Bauhaus Weimar. Bald schon übernahm er Verantwortung im kaufmännischen Bereich und stellte Kontakte zur freien Wirtschaft her, für die er Entwürfe für Alltagsgegenstände lieferte.
Auch nachdem er 1927 in das Benediktinerkloster Maria Laach in der Eifel eingetreten war und die Priesterweihe erhalten hatte (1932), wirkte er weiterhin als Keramiker. In der Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“ sind Kannen, Vorratsbehälter und Vasen von ihm zu sehen.
Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 15. Oktober, 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Gleich zweimal binnen 24 Stunden, musste die Feuerwehr zu Bränden in der Rettungswache in der Wattenheimer Straße in Biblis ausrücken.
Das erste Mal brannte, am Samstag (12.10.2019) gegen 21:35 Uhr, auf dem Gelände der Rettungswache ein dort abgestellter Rettungswagen. Das Feuer wurde schnell entdeckt und gelöscht, so dass kein großer Schaden entstand.
Nur einen Tag später musste die Feuerwehr erneut zur Rettungswache zu einem Brand ausrücken. Gegen 23:10 Uhr entdeckten Mitarbeiter im Bereich einer Garage erneut Feuer. Auch dieser Brand konnten die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Feuerwehr Biblis gelöscht werden. Hier entstanden mehrere tausend Euro Sachschaden.
Die Kriminalpolizei in Heppenheim die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit Polizei in Heppenheim unter der Telefonnummer 06252-7060 in Verbindung zu setzen.
Alphonso Williams, der Gewinner der DSDS-Staffel von 2017, ist gestern im Alter von 57 Jahren in Alabama gestorben. Durch seine DSDS-Teilnahme trug er auch den Künstlernamen „Mr. Bling Bling“, der er seitdem auch weiterhin verwendete. Er begeisterte die Menschen nicht nur durch seine Lebensfreude, sondern auch immer wieder durch seine besonderen Outfits.
Vor wenigen Monaten wurde im Sommer bei Alphonso Prostata-Krebs diagnostiziert. Der Soulsänger verbrachte die letzten neun Wochen im Krankenhaus, um eine Chemotherapie mit zu machen.
Noch am Donnerstag zeigte sich seine Familie zuversichtlich und postete auf Instagram „Wir tun alles Erdenkliche, um ihm zu helfen“ Während seines Krankenhausaufenthaltes war seine Frau Manuela (57) sowie seine beiden Kinder Raphael (31) und Franziska (16) permanent bei ihm. So auch am gestrigen Samstag, als Alphonso seinen letzten Atemzug machte.
Der BILD gegenüber äußerte sich seine Familie: „Es wurde uns nicht nur ein großartiger Entertainer und Sänger genommen, sondern auch einen liebender, warmherziger sowie fürsorglicher Ehemann und Familienvater. Dieser starke Mann hat Monate lang gekämpft, sich nicht einmal darüber beschwert und das Beste draus gemacht. So wie wir ihn kennen.“
Für viele Hunde ist der Herbst eine willkommene Abwechslung zum heißen Sommer. So großen Spaß Schwimmen, Sonnen und lange Spaziergänge an lauen Sommerabenden auch machen, so anstrengend ist die große Hitze auch für viele unserer Vierbeiner. Im Herbst ist nun wieder Zeit für gemütliche Kuschelabende und ausgiebige Wanderungen.
Hundepfoten pflegen
Die Sorge um zu heißen Asphalt ist nun passé, den empfindlichen Hundepfoten machen stattdessen spitze Kastanienstacheln, kleine Ästchen oder feste Laubstücke Ärger. Prüfen und reinigen Sie daher nach jedem Spaziergang die Pfoten Ihres Hundes. Vor allem in langem Fell bleiben schnell mal kleine Fremdkörper hängen, die für Ihren Vierbeiner unangenehm sein können.
Grasmilben sind unterwegs
Neben Zecken und Flöhen haben es im Spätsommer und Herbst auch Grasmilben auf unsere tierischen Begleiter abgesehen. Die Larven der Parasiten befallen Hunde und Katzen und bereiten ihnen oft jede Menge Ärger. Einige Vierbeiner reagieren sehr empfindlich auf die Bisse und haben nun mit großem Juckreiz zu kämpfen. Oft hilft es jedoch schon, wenn Sie Ihrem Hund nach dem Rennen durch die Wiese die Pfoten und Beine kurz abwaschen. Wenn sich Ihr Hund jedoch vermehrt schleckt und Sie sich Sorgen machen, ziehen Sie Ihren Tierarzt zu Rate.
Fellwechsel
Sobald es kühler wird, legen unsere Hunde ihre „Winterkleidung“ an. Vor allem bei langhaarigen Hunden wächst dann das dicke Winterfell, das sie draußen auch an ungemütlichen Tagen warm und trocken hält. Den Fellwechsel können Sie durch regelmäßiges Bürsten unterstützen. So entfernen Sie abgestorbene Haare und regen die Durchblutung an.
Ausrüstung bereitlegen
Für kranke und ältere Hunde kann es im Herbst auch bereits notwendig sein, einen Hundepullover oder einen Hundemantel zu tragen. Auch Hunde ohne Unterwolle, die schnell frieren, können so vor der Kälte geschützt werden. Allerdings sollte die Hundekleidung gut sitzen und das Tier nicht einschränken. Lassen Sie sich beraten, wenn Sie unsicher sind, was das Beste für Ihren Vierbeiner ist.
Sehen und gesehen werden
Je kürzer die Tage werden, desto weniger Zeit bleibt im Alltag manchmal für Spaziergänge im Tageslicht. So ist es manchmal unvermeidlich, mit dem Vierbeiner im Dunkeln unterwegs zu sein. Nehmen Sie Ihren Hund im Dunkeln vor allem dort an die Leine, wo Verkehr herrscht und man ihn übersehen könnte. Auch darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass Ihr Hund gesehen wird. Dafür gibt es im Tierbedarf jede Menge Lösungen.
Sie reichen von aufladbaren Leuchthalsbändern, über reflektierenden Leinen bis hin zu reflektierenden Geschirren oder Mäntelchen. Vergessen Sie sich selbst nicht: Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie ebenfalls in der Dunkelheit sichtbar sein. Stecken Sie zudem für unterwegs eine kleine Taschenlampe ein, wenn Sie für einen Spaziergang im Wald oder Feld die beleuchteten Bereiche verlassen. Dann sehen Sie besser, Sie werden besser gesehen und Sie finden bei der Entsorgung die Hinterlassenschaften Ihres tierischen Freundes in der Dunkelheit leichter wieder.
Viele weitere Tipps für Hundehalter gibt’s bei TASSO e.V.
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