BYC-News Blog Seite 1511

Mainz | Benefizspiel der Traditionsmannschaft des 1. FSV Mainz 05 ./. SV Italia ein voller Erfolg

Krebskranken Kinder und deren Familien in der schweren Zeit der Krankheit  zur Seite zu stehen und zu ihnen zu helfen, wo Hilfe benötigt wird – dieses Ziel verfolgt der Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz seit 35 Jahren und hat seither eine Vielzahl wertvoller Projekten und Angebote ins Leben gerufen.

Doch ohne großzügige Spender, Gönner und Ehrenamtliche könnte der Förderverein nicht aktiv sein, denn er finanziert sich ausschließlich aus Spenden.

Jenny und Saki Wolters -selbst betroffene Eltern- haben während der Krankheit ihres Sohnes durch den Förderverein viel Unterstützung erfahren und möchten nach dessen Genesung etwas zurückgeben. Deshalb organisierten sie mit Torsten Kessler und vielen ehrenamtlichen Helfern aus ihrem Heimatverein, dem SV Italia Wiesbaden am 17.08.2019 ein Benefiz-Fußballspiel gegen keinen geringeren Gegner als die Traditionsmannschaft des 1. FSV Mainz 05.

Unter der Schirmherrschaft von Simon Rottloff bot sich den Gästen ein buntes Rahmenprogramm incl. einer Hüpfburg und eines Glücksrades. Für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt und viele Unternehmen präsentierten sich um das Spielfeld herum, um hierdurch diese gute Tat zu begleiten.

So war auch BoostyourCity nicht nur im Vorfeld als aktiver Unterstützer und Medienpartner aktiv. Auch am eigentlichen Spieltag machte es BoostyourCity, durch seine Live-Übertragung möglich, dass das Benefizspiel viele Zuhause gebliebene mit verfolgen konnten.

Friseur Ali Murat Aslan zauberte den Besuchern neue Frisuren gegen Spende. Unterstützend im Vorfeld und ebenfalls mit einem Stand waren Marcus Fröb, Katharina Bastian-Müller, Stefan Rohletter und Julian Ullrich von der SOKA-Bau aus Wiesbaden mit von der Partie. Immer wieder wurden dem Förderverein neue Spenden überreicht, so auch von Christof Babatz, Leiter der 05er Fußballschule, dem 05er Ärztefanclub, den Kerbe-Dotzis aus Wiesbaden-Dotzheim u.v.m.

Das Wetter an diesem Tag hätte durchaus besser sein dürfen, dennoch ließen sich die Gäste hiervon nicht abhalten und feuerten beide Mannschaften kräftig an. Zwar unterlag der SV Italia Wiesbaden der Traditionsmannschaft des 1. FSV Mainz 05 – gewonnen haben jedoch alle an diesem Tag, denn der Erlös der gesamten Einnahmen an diesem Tag beläuft sich auf € 7.000,00!

Diese Spende übergaben die Beteiligten nun Vorstand Kai Leimig und Andrea Grimme im Elternhaus des Fördervereins, das für die Angehörigen in der Zeit der Therapie auf der Kinderkrebsstation der Universitätsmedizin Mainz ein zweites Zuhause bietet.

Spendenkonto: Sparkasse Mainz, IBAN DE14 5505 0120 0029 0000 49

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Gau-Algesheim | Radlerin mit 1,84 Promille – Handfester Faustkampf auf dem Weinfest

In der Nacht zum heutigen Sonntag (13.10.2019) fiel der Polizei gegen 03:40 Uhr eine Radfahrerin auf, die auf dem Radweg zwischen Gau-Algesheim und Ingelheim eine Radfahrerin auf, die ihr Zweirad nur schwankend und relativ unsicher vorwärts bewegte.

Bei der Kontrolle der 19-Jährigen nahmen die Beamten deutlichen Atemalkohol wahr. Ein entsprechender Atemalkoholtest ergab, dass die junge Radlerin mit 1,84 Promille unterwegs war. Ihr wurde die weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Die Heranwachsende erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

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Hohes Besucheraufkommen auf dem Weinfest

Auch beim „Fest des jungen Weines“ in Gau-Algesheim selbst, zeigten die Beamten präventiv stark Präsenz. So wurden sie von den Kollegen der Bereitschaftspolizei unterstützt. Bei dem Weinfest, welches bei bestem Wetter ein hohes Besucheraufkommen hatte, kam es jedoch zu mehreren Vorfällen, bei denen einige Betroffene teilweise leichte Verletzungen davontrugen.

So kam es am späten Samstagabend gegen 23 Uhr zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei 37 und 56 Jahre alten Männern. Ein aus unklarem Grund entstandener Streit führte letztlich zu einem Faustkampf, wobei beide Männer Verletzungen im Gesicht davontrugen. Gegen beide Männer wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

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Diebstahl einer Jacke

Zwei Stunden zuvor, wurde einem 54-Jährigem aus Budenheim nach eigenen Angaben gegen 21 Uhr die Jacke entwendet. Als er den vermeintlichen Dieb sichtete und zur Rede stellte, wurde er nach eigenen Angaben von diesem geschubst und hierbei leicht verletzt. Die alarmierten Beamten konnten beide Personen feststellen und zu dem Vorfall befragen. Die Jacke wurde nicht aufgefunden. Möglicherweise wurde sie von Begleitern des Beschuldigten beiseite geschafft. Zeugenhinweise werden erbeten.

Beim traditionellen Fest wurden verstärkt Jugendschutzkontrollen durchgeführt. Wie so oft mussten in mehreren Fällen hochprozentige Getränke, welche von Minderjährigen mitgeführt wurden, vernichtet werden.

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Wiesbaden | Roy Jacobsen liest „Die Unsichtbaren“

Am Montag, 14. Oktober, 19.30 Uhr, liest der Autor Roy Jacobsen aus seinen Roman „Die Unsichtbaren“ vor. Die Veranstaltung findet im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, statt.

Die Eintrittskarten kosten 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. An der Abendkasse kosten die Karten 11 Euro, ermäßigt 8 Euro. Karten erhält man bei der Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, in der Ticketbox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, und online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus.

Roy Jacobsen gehört zu den meistgelesenen Autoren Norwegens. Mit seinen zahllosen Novellen und Romane konnte er internationale Erfolge feiern. Er erzählt in einer Sprache, die ohne Überflüssiges auskommt und ein eindrückliches Bild der Menschen und ihrer Umwelt zeichnet.

In seinen Romanen schildert er oft norwegische Geschichte aus der Perspektive einfacher Leute, so auch in „Die Unsichtbaren“. Auf einer abgelegenen Insel vor der Nordwestküste Norwegens führen Hans Barrøy und seine Familie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein einsames, stilles Dasein. Den Takt ihres Lebens gibt der Rhythmus der Natur vor. Aber auch in der Abgeschiedenheit am Rande Europas kann sich die Familie nicht völlig den Ereignissen der übrigen Welt entziehen.

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Zum Autor:

Roy Jacobsen wurde 1954 in Oslo geboren. Er ist Gewinner des Gyldendalpreises und des angesehenen Norwegischen Kritikerpreises für Literatur. Zwei seiner Romane waren für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert. Sein Werk „Das Dorf der Wunder“ wurde 2009 außerdem unter die besten acht Romane des renommierten International Dublin Literary Award gewählt.

 

 

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Flughafen Frankfurt | Weltweit auf Platz zwei der am besten vernetzten Luftverkehrsdrehkreuze

Schulte: Hervorragende Verbindungsqualität von zentraler Bedeutung für Deutschland

Der sogenannte Konnektivitätsindex der Official Airline Guides (OAG) listet Frankfurt nach London-Heathrow auf Platz zwei der Flughäfen mit der besten Konnektivität weltweit. Insgesamt untersuchte OAG 200 Flughäfen der Welt hinsichtlich ihrer Umsteiger-Qualitäten.

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, freute sich über die gute Platzierung Frankfurts: „Frankfurt ist das wichtigste Luftverkehrsdrehkreuz Deutschlands und damit von zentraler Bedeutung für die exportorientierte Wirtschaft dieses Landes. Unsere Kunden, insbesondere die Lufthansa Group, sorgen mit ihren weltweiten Flügen dafür, dass Frankfurt eine so hervorragende Verbindungsqualität in alle Welt hat. Damit das auch in Zukunft so bleibt, investieren wir nicht nur in den Bestand des Flughafens, sondern auch in ein neues Terminal im Süden des Flughafens.“

Im derzeitigen Sommerflugplan 2019 fliegen 94 Airlines vom Flughafen Frankfurt weltweit 306 Ziele in 98 Ländern an. Mit 137 interkontinentalen Destinationen liegt ein Großteil der Ziele außerhalb Europas, was die Stellung Frankfurts als bedeutendes internationales Luftverkehrsdrehkreuz hervorhebt.

Official Airline Guides (OAG) ist der weltweit führende Anbieter von Reisedaten. Einmal im Jahr gibt OAG einen Flughafenvergleich heraus. Darin wird die Konnektivität der größten Luftverkehrsdrehkreuze weltweit verglichen. https://www.oag.com/

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Helle Kleidung ist gut, reicht aber nicht – Tipps für die dunkle Jahreszeit

„Lassen Sie sich sehen!“, empfehlen die Unfallforscher von DEKRA ungeschützten Verkehrsteilnehmern für die dunkle Jahreszeit. Bei Dämmerung und Dunkelheit sind Fußgänger, Roller- und Radfahrer für Autofahrer oft nur schwer zu erkennen. Reflektoren und helle Kleidung sind deshalb gerade in den lichtarmen Herbst- und Wintermonaten ein Muss.

Im Jahr 2018 starben auf Deutschlands Straßen insgesamt 458 Fußgänger – mehr als jeder zweite davon (232) bei Dämmerung oder Dunkelheit. „Das ist kein Zufall“, sagt DEKRA Unfallforscherin Stefanie Ritter. „Autofahrer sehen im Dunkeln viel schlechter als bei Helligkeit und erleben einen ständigen Wechsel von Hell und Dunkel, zum Beispiel durch Leuchtreklame oder Lichtreflexe auf nasser Fahrbahn.“ Ein weiterer Grund, warum Fußgänger, Roller- und Radfahrer leichter übersehen werden, ist ihre vergleichsweise schmale Silhouette.

„Die Konsequenz kann nur sein: Wer zu Fuß, mit Rad oder Roller im Dunkeln unterwegs ist, muss dafür sorgen, dass er von anderen Verkehrsteilnehmern schon von weitem zu erkennen ist“, betont die Unfallexpertin. „Je früher man Sie sieht, umso sicherer kommen Sie ans Ziel.“

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Und wie schützt man sich am besten?

Ohne retroreflektierende Elemente und mit dunkler Kleidung (oben) sind Fußgänger bei Dämmerung oder Dunkelheit für andere Verkehrsteilnehmer schwer zu erkennen und deshalb sehr gefährdet. Die DEKRA Experten empfehlen die Verwendung von retroreflektierenden Materialien (unten). Noch besser ist zusätzlich helle Kleidung. Foto: „obs/DEKRA SE/Thomas Küppers / DEKRA“
  • Helle, kontrastreiche Kleidung ist gut, reicht aber nicht aus. Ohne retroreflektierende Elemente an Kleidung und Schulranzen geht es nicht: Leuchtstreifen, Aufkleber, Warnwesten – alles ist gut, was auffällt.
  • Vor allem Reflektoren und weiße Flächen an den Schuhen sind ein wichtiges Sicherheitselement. Die Füße werden vom Scheinwerferlicht eines Autos zuerst erfasst und fallen außerdem auf, weil sie sich meist bewegen.
  • Beim Überqueren der Fahrbahn keine Hektik, nur an gut beleuchteten Stellen über die Straße gehen und möglichst Zebrastreifen oder Ampeln nutzen. Nicht hinter Sichthindernissen auf die Fahrbahn treten.
  • Auch Rad- und Rollerfahrer sind im Dunklen viel sicherer unterwegs, wenn sie durch Reflektoren auffallen oder eine Warnweste tragen. Unverzichtbar sind intakte aktive und passive Beleuchtung. Deshalb: Jetzt die lichttechnischen Einrichtungen testen, Batterien erneuern, Reflektoren prüfen. Noch bei Einbruch der Dämmerung ohne Licht zu fahren, ist schlicht lebensgefährlich.

Den Autofahrern gilt der Appell der Unfallexpertin, in der dunklen Jahreszeit noch aufmerksamer und zurückhaltender zu fahren. Vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen ist besondere Rücksicht auf die ungeschützten Verkehrsteilnehmer erforderlich. Für gute Sicht ist eine funktionierende Lichtanlage am Fahrzeug ein Muss. Um die Blendung des Fahrers durch Reflexionen bei Gegenlicht möglichst gering zu halten, sollte zudem die Windschutzscheibe regelmäßig gereinigt werden.

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Nierstein | 6-Monate jungen Husky überfahren – Fahrer flüchtete

Bei einem tragischen Unfall am gestrigen Freitagabend, kam in der Hauptstraße im Niersteiner Stadtteil in Schwabsburg, ein 6-Monate alter Husky ums Leben.

Gegen 19:48 Uhr riss der junge Hund in Höhe der Hausnummer 159 in einem unbeaufsichtigten Moment aus einem Gartengrundstück auf die Straße. Zur gleichen Zeit kam dort ein Auto, welches vermutlich in Richtung Mommenheim unterwegs war. Es kam unweigerlich zum Zusammenstoß, bei dem der Hund getötet wurde.

Ohne sich jedoch um das Tier bzw. die Unfallfolgen zu kümmern, fuhr der PKW-Fahrer, ohne anzuhalten weiter. Der Pkw wurde im Frontbereich beschädigt; Kleinteile blieben an der Unfallstelle zurück. Bei dem Hundehalter handelt es sich um einen 53-jährigen Niersteiner.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Oppenheim unter der 06133-9330 zu melden.

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Wiesbaden | Schnupperkurs an der WMK – Start im Januar

Im Januar startet an der Wiesbadener Musik- und Kunstschule (WMK) ein neuer Schnupperkurs für sieben- bis neunjährige Kinder, die sich noch nicht für ihr Lieblingsinstrument entschieden haben.

In Kleingruppen von bis zu fünf Kindern lernen die jungen Musikerinnen und Musiker in mehrwöchigen Phasen verschiedene Instrumente kennen, so beispielsweise Klavier, Querflöte, Violine, Posaune, Gitarre und Trompete. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Instrumente werden gestellt. Der Kurs dauert ein Jahr und kostet 54 Euro monatlich. Los geht es im Januar 2020.

Weitere Informationen gibt es unter Telefon (0611) 313039 oder per E-Mail an wmk@wiesbaden.de.

Wiesbaden | Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf der L3028

Bei einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen schwer verletzt wurden, kam es heute Vormittag (11.10.2019) auf der L3028 zwischen Wiesbaden-Delkenheim und Wiesbaden-Nordenstadt.

Aus bisher noch ungeklärter Ursache kollidierten auf der Landstraße ein mit Schüttgut beladener LKW mit dem mit drei Menschen besetzten PKW.

Alle drei Insassen des PKW erlitten durch den Aufprall Verletzungen. Zwei Verletzte waren so schwer verletzt, dass sie von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden mussten, der dritte Insasse konnte sich aus dem Fahrzeug leichtverletzt eigenständig befreien. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt.

Die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in Wiesbadener Kliniken verbracht.

Die L3028 musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen voll gesperrt werden

Wintervorrat unter der Motorhaube – Eichhörnchen horten über 200 Walnüsse

Wenn das Auto im Herbst mal nicht anspringen sollte, oder beim Starten des Motors merkwürdig riecht, muss nicht gleich immer ein Defekt am Motor vorliegen. Es könnte auch ein Eichhörnchen sein, welches sich seinen Wintervorrat angelegt hat.

Diese ungewöhnliche Erkenntnis musste ein Ehepaar im US-Bundesstaat Pennsylvania nahe der Stadt Pittsburgh machen. Unter der Motorhaube ihres Autos hatten Eichhörnchen mehr als 200 Walnüsse und Gras gesammelt.

Aufgefallen ist die Sammelaktion, als die Ehefrau am Telefon ihrem Mann erzählte, dass das Auto komisch riechen würde, so als ob es brenne. Den Rat ihres Mannes, die Motorhaube doch mal zu öffnen, um zu schauen woran es liegen könnte, befolgte sie und schickt ihm kurz darauf ein Foto mit dem ungewöhnlichen und kuriosen Fund.

Wie das Paar auf Facebook berichtet, dauerte es gut eine Stunde, bis alle Nüsse und das Gras aus dem Motorraum entfernt waren. Eine Abschließende Inspektion in der Werkstatt brachte das beruhigende Ergebnis, das der Motor durch die Eichhörnchen-Aktion keinen bleibenden Schaden erlitten hatte.

Als abschließenden Tipp für alle Autofahrer gab Chris Persic: „Wenn sie draußen parken, tun sie sich einen gefallen und schauen sie immer mal wieder unter die Motorhaube“

Here’s a little PSA for everyone on this rainy Monday:Rodents and vehicles do not mix… My wife called me from…

Gepostet von Chris Persic am Montag, 7. Oktober 2019

Rückruf | Bakterien in Milch gefunden – Betroffen sind viele große Handelsunternehmen

Bei Routinekontrollen haben Lebensmittelkontrolleure Bakterien in Milch entdeckt. Betroffen ist der Artikel „Frische Fettarme Milch 1,5 % Fett“ im Ein-Liter-Pack des  Milchlieferanten Deutsches Milchkontor (DMK) und Fude + Serrahn. Der Lieferant beliefert mit seiner Frischmilch viele große Handelsunternehmen, so zum Beispiel Metro, Aldi, Edeka, Rewe und Lidl.

In einzelnen Proben wurden die Bakterien Aeromonas hydrophila und Aeromonas caviae, festgestellt.

In einer Warnung der beiden Unternehmen heißt es: Trinken der Milch könne „zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Durchfall führen“. Aeromonas hydrophila und Aeromonas caviae sind zwei Arten einer eng verwandten Gruppe, von Fachleuten Gattung genannt. Aeromonas-Arten sind typischerweise in Süß- und Brackwasser zu finden. Zur Gruppe gehören mehrere toxinbildende Krankheitserreger für Menschen und bestimmte Tiere, etwa Fische.

Betroffen sind nach Aussage von DKM nur einzelne Chargen. Der Warenrückruf erfolge aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes.

Ob die gekaufte Milch betroffen ist, kann ein Blick auf die Packung verraten. Belastet sind Marken mit der Genusstauglichkeitskennzeichen DE NW 508 EG sowie den jeweils angegebenen Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD):

  • Milsani Frische Milch 1,5 % Fett (Aldi Nord) mit den MHD 15.10.2019/ 18.10.2019/ 20.10.2019
  • Milfina Frische Milch 1,5 % Fett (Aldi Süd) mit den MHD 10.10.2019/ 14.10.2019
  • Milbona Frische Milch 1,5 % Fett (Lidl) mit den MHD 13.10.2019/ 14.10.2019/ 16.10.2019/ 18.10.2019
  • Ja! Frische Milch 1,5 % Fett (Rewe) mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019/ 20.10.2019
  • Gut&Günstig Frische Fettarme Milch ESL 1,5 % Fett (Edeka) mit den MHD 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019
  • K-Classic Frische Milch 1,5 % Fett (Kaufland) mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019
  • Tip Frische Milch 1,5 % Fett (Bartels-Langness) mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019
  • Hofgut Frische Milch 1,5 % Fett (Bartels-Langness) mit den MHD 18.10.2019
  • GUTES LAND Frische Fettarme Milch länger haltbar 1,5 % Fett (Netto) mit den MHD 14.10.2019, 15.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019
  • Aro Frische Milch 1,5 % Fett (Metro) mit den MHD 15.10.2019/ 18.10.2019
  • Tip Frische Milch 1,5 % Fett (Real) mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019

„Verbraucherinnen und Verbraucher sollten diese auf keinen Fall trinken und können die gekauften Verpackungen im Laden zurückgeben“, so eine Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale in Bremen.

Verbraucher, die einen der angegebenen Artikel gekauft haben, können die Milch auch ohne Vorlage des Kassenbons den Kaufpreis in den einzelnen Märkten zurück.

Kirchheimbolanden | Schüsse in einem Supermarkt

Schüsse in einem Supermarkt in Kirchheimbolanden, führten am heutigen Freitagvormittag (11.10.2019) zur Räumung des Marktes.

De Vorfall ereignete sich gegen 11:10 Uhr, als ein 37-Jähriger den Supermarkt betrat und dort Alkohol zu sich nahm. Als Angestellte des Marktes den Mann baten, dieses zu unterlassen, zückte er eine mitgeführte Waffe und schoss mindesten einmal in die Luft.

Nachdem der Marktleiter den Supermarkt umgehend räumen ließ, konnte der Mann von den eingesetzten Polizeibeamten überwältigt und festgenommen werden.

Bei der Festnahme wurde von den Polizeibeamten Pfefferspray eingesetzt. Bei dem 37-Jährigen konnte eine Schreckschusswaffe sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen laufen, es werden derzeit Zeugen zur Sache vernommen.

 

Parteitag der Jungen Union beginnt mit Trauermarsch zur Synagoge

Saarbrücken. Die Junge Union beginnt an diesem Freitag in Saarbrücken ihren „Deutschlandtag“ – also ihren Bundesparteitag. Aus aktuellem Anlass hat der CDU-Nachwuchs sein Programm geändert: Der Parteitag beginnt mit einem Trauermarsch zur Saarbrücker Synagoge, um den Opfern des Anschlags von Halle zu gedenken.

Flughafen Frankfurt | 25.000 Euro zwischen Damenbinden versteckt

Recht einfallsreich, was das verstecken von Bargeld betrifft, zeigte sich eine Reisende am Frankfurter Flughafen, die am 2. Oktober mit dem Flieger nach Vietnam wollte.

Als die Zöllner die Frau am Abfluggate nach mitgeführtem Bargeld befragten, gab diese an, dass sie etwa 20.000 Euro in ihrem Gepäck habe. Angemeldet habe sie das Geld jedoch nicht, da sie angeblich von einer Anmeldepflicht nichts gewusst habe.

Bargeld zwischen Damenbinden

Die Zöllner kontrollierten Rucksack und Bauchtasche, und fanden darin insgesamt 25.000 Euro. Die Geldnoten waren in den Originalverpackungen von Damenbinden versteckt. Gegen die Reisende wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

„Wir haben Bargeld schon in Rasierapparaten, Schokoladenverpackungen und sogar in einer Hammelkeule entdeckt. Oft erklären uns die Reisenden dann, sie hätten Angst vor Diebstahl, und deshalb das Geld so versteckt, „erläutert Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.“ „Das ist zwar durchaus nachvollziehbar, auf die gesetzlich vorgeschriebene Barmittelanmeldung darf der Reisende aber trotzdem nicht verzichten.“

Verstöße gegen die Anmeldepflicht können Bußgelder bis zur Höhe von 1.000.000 Euro zur Folge haben.

Zusatzinformation

Europaweit sind Drittlandsreisende verpflichtet, Barmittel ab 10.000 Euro bei der Ein- oder Ausreise in die bzw. aus der Europäischen Union beim Zoll anzumelden. In 4.843 Fällen meldeten Reisende im Jahr 2018 ihre Barmittel mit rund 173 Millionen Euro am Frankfurter Flughafen legal an. 1.313 Mal wurden Verstöße gegen die Anmeldepflicht festgestellt, mit rund 25,6 Millionen Euro.

Frankfurt | 24-Jährige in Bornheim mit mehreren Messerstichen getötet

Mit mehreren Messerstichen ist eine 24-Jährige in der Nacht von Donnerstag auf den heutigen Freitag (11.10.2019) auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Frankfurter Heidestraße getötet worden.

Gegen 23:00 Uhr trafen das 24-jährige Opfer, eine in Frankfurt wohnhafte deutsche Staatsangehörige und der mutmaßliche Täter, ein ebenfalls in Frankfurt wohnender 43-jähriger Schwede, aufeinander.

Nach ersten Ermittlungen sollen Opfer und Täter früher in einer Beziehung gestanden haben, die jedoch mittlerweile beendet sein soll. Aus bislang noch ungeklärten Gründen stach der 43-Jährige mehrfach mit einem Küchenmesser auf die fliehende Frau ein, die auf dem Parkplatz zusammenbrach und anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dort erlag die 24-Jährige wenig später ihren schweren Verletzungen.

Durch die durch Zeugen verständigten Polizeikräfte konnte der Beschuldigte noch in Tatortnähe festgenommen werden. Zwischenzeitlich hatte er sich selbst mit der Tatwaffe Schnittverletzungen zugefügt. Der 43-Jährige musste aus diesem Grund in ein Krankenhaus verbracht werden, wo er sich noch immer befindet.

Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und den Hintergründen dauern an.

Wiesbaden | Das Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit – Fräulein Brehms Tierleben

Die Umweltberatung Wiesbaden lädt am kommenden Dienstag, 15. Oktober, um 19 Uhr zu einem wissenschaftlichen Theaterabend mit Fräulein Brehm in das Theater im Pariser Hof, Spiegelgasse 9, ein.

Die Schauspielerin weiß das unsichtbare Leben unter der Erdoberfläche sichtbar zu machen und erzählt viel Wissenswertes über den Regenwurm, Lumbricus terrestris, den König von Edaphon. So erfahren die Zuschauer das Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit und lernen den Wurm als fleißigen Erdbewohner kennen.

Eingeladen sind Erwachsene und Kinder ab zehn Jahre. Karten gibt es im Vorverkauf im Umweltladen, Luisenstraße 19.