BYC-News Blog Seite 1508

Verzehrwarnung / Rückruf | Zott Sahnejoghurt – Keime in diversen Chargen

Im Rahmen einer Routinekontrolle des Fertigprodukts wurde vereinzelt eine Belastung mit einem Schimmelkeim (Fusarium), der zum vorzeitigen Verderb des Produktes führen kann, festgestellt. Das Unternehmen weist darauf hin, dass beim Verzehr sensorisch deutlich auffälliger Produkte gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Unwohlsein und Durchfall nicht auszuschließen sind.

Die Zott SE & Co. KG, Mertingen, warnt aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vor dem Verzehr folgender Artikel:

  • Zott Sahnejoghurt Panna Cotta,150g,Pfirsich,Kennung 31.10.19F
  • Zott Sahnejoghurt Panna Cotta,150g,Heidelbeer,Kennung 31.10.19F
  • Zott Sahnejoghurt Panna Cotta,150g,Erdbeer,Kennung 29.10.19F, 1.11.19F
  • Zott Sahnejoghurt Panna Cotta,150g,Mango,Kennung 29.10.19F,1.11.19F
  • Zott Sahnejoghurt Pfirsich-Maracuja,150g, 29.10.19F,1.11.19F

Alle anderen Sahnejoghurts mit gleichen Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen.

Die Chargenkennzeichnung befindet sich auf dem Deckel der Verpackung.

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Betroffene Handelspartner:

  • Bela
  • Bünting
  • Edeka
  • Famila
  • Globus
  • Kaufland
  • Metro Deutschland
  • real
  • REWE
  • Tegut
  • Wasgau

Ob das Produkt sensorisch auffällig ist, erkennt der Verbraucher an einer aufgeblähten oder eingezogenen Deckelplatine sowie an einer vergoren riechenden Joghurtmasse.

Die Ursache für die Kontamination konnte in der Zwischenzeit identifiziert und behoben werden. Der Keim gelangte über die Zudosage einer einzelnen Charge der Panna Cotta Creme in den Abfüllprozess oben genannter Artikel.

Alle anderen Zott-Produkte sind davon nicht betroffen und uneingeschränkt zum Verzehr geeignet. Zott entschuldigt sich ausdrücklich für die Unannehmlichkeiten und dankt allen Kunden und Verbrauchern für das Verständnis.

Verbraucher, die einen der aufgeführten Artikel gekauft haben, erhalten auch ohne Vorlage eines Kassenbons bei postalischer Einsendung der Deckelplatine an Zott eine Erstattung des Kaufpreises sowie der Portokosten.

Weitere Informationen erhalten Verbraucher unter www.zott.de/verbraucherinformation sowie unter der gebührenfreien Verbraucherhotline 0800 9688968.

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B40 Mainz | 40-Jähriger verursacht alkoholisiert schweren Unfall

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B40 zwischen der Anschlussstelle Bretzenheim-Süd und dem Autobahnkreuz Mainz wurde heute am frühen Samstagmorgen (19.10.2019) ein Mensch schwer verletzt.

Gegen 02:10 Uhr fuhr ein 40-jähriger Mainzer mit seinem VW die B40 in Richtung Autobahnkreuz Mainz. Durch überhöhten Alkoholkonsum unkonzentriert und in der Wahrnehmung eingeschränkt, fuhr er einem vor ihm fahrenden Peugeot eines 29-jährigen Mainzer auf.

Der Aufprall war so heftig, dass beide Fahrzeuge ins Schleudern gerieten, gegen die Leitplanken prallten und einige Meter weiter dann zum Stillstand kamen.

Währen der 40-jährige Unfallverursacher selbstständig sein Fahrzeug verlassen konnte, wurde der 29-Jährige in seinem PKW eingeklemmt. Das Fahrzeug war durch den Zusammenstoß so stark deformiert, dass die Feuerwehr hydraulisches Rettungsgerät einsetzen musste, um den 29-jährigen aus seinem PKW zu befreien.

Nach einer ersten Versorgung durch einen Notarzt an der Unfallstelle wurde der 29-jährige mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der 40-jährige unter Alkoholeinfluss stand. Der Atemalkoholtest zeigte mehr als ein Promille an. Der Rettungsdienst verbrachte den 40-jährigen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter mit den Untersuchungen zum genauen Unfallhergang und ordnete die Sicherstellung der beteiligten Fahrzeuge an. Während der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Aufräumarbeiten war die B 40 stadtauswärts bis 08.45 Uhr voll gesperrt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf 12.000EUR.

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A63 Nieder-Olm | Vollsperrung nach Unfall mit mehreren Fahrzeugen – Probleme mit Rettungsgasse und Gaffern

Kurz vor 15:00 Uhr ereignete sich am heutigen Nachmittag ein schwerer Unfall auf der A63 zwischen den Anschlussstellen Saulheim und Nieder-Olm in Fahrtrichtung Mainz mit mehreren Fahrzeugen.

Im Rückstau kam es zu einem weiteren Unfall. Insgesamt sind an den Unfällen zehn Fahrzeuge betroffen. Die Polizei Mainz teilte auf Twitter mit, dass an den Unfallstellen zahlreiche Einsatzkräfte der verschiedensten Hilfsorganisationen im Einsatz sind.

Ein großes Problem war auch bei diesem Unfall wieder einmal, dass die Einsatzkräfte Probleme hatten, an die Einsatzstelle zu gelangen, da wieder einmal rücksichtslose Verkehrsteilnehmer nicht verstanden hatten eine Rettungsgasse zu bilden. So war es Notwendig, das die Johanniter Mainz unterstützend ihre Motorradstaffel rausschicken mussten um die Rettungsgasse frei zu machen.

Durch die Vollsperrung der Fahrtrichtung Mainz kam es rund um Nieder-Olm zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Für weitere Verkehrsbehinderungen sorgten zusätzlich noch Verkehrsteilnehmer, die in der Gegenrichtung unterwegs waren und nichts Besseres zu tun hatten, als an der Unfallstelle durch Gaffen den Verkehr in Richtung Alzey aufzuhalten.

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Alzey-Worms | Heizungsbeihilfe jetzt beantragen

Die Sozialabteilung der Kreisverwaltung Alzey-Worms weist darauf hin, dass ab sofort Anträge auf Gewährung einer Heizungsbeihilfe gestellt werden können. Die Beihilfesätze wurden für die aktuelle Heizperiode festgesetzt.

Damit sich eventuell wieder ansteigende Energiepreise nicht nachteilig auswirken, wird eine kurzfristige Bearbeitung zugesichert. Die Anträge sollten daher umgehend gestellt werden.

Anspruch auf Beihilfe haben grundsätzlich alle Haushalte, deren Einkommen unter der im Einzelfall festzusetzenden Bedarfsgrenze liegt. Überschreitet das Einkommen die Bedarfsgrenze, können gekürzte Beihilfen gewährt werden.

Grundsätzlich können jedoch nur solche Personen Heizungsbeihilfe erhalten, die ihre Brennstoffe wie z. B. Briketts, Heizöl oder Flüssiggas selbst beschaffen und bevorraten. Wer laufende Abschlagszahlungen für die Heizung leistet, kann unterstützt werden, wenn am Ende des Abrechnungszeitraumes eine Nachzahlung zu leisten ist.

Personen, die das 65. Lebensjahr bereits vollendet haben oder dauerhaft erwerbsunfähig sind können die Heizkostenbeihilfe bei der Kreisverwaltung Alzey-Worms, Ernst-Ludwig-Str. 36, 55232 Alzey beantragen. Erwerbsfähige Personen können den erforderlichen Antrag beim Jobcenter für Arbeitsmarktintegration, Galgenwiesenweg 27, 55232 Alzey bzw. bei der Außenstelle des Jobcenters, Liebenauer Straße 15, 67549 Worms stellen.

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Mainz | Verstärkte Verkehrskontrollen während des Mainzer Oktoberfestes

Seit gestern Abend heißt es auf dem Mainzer Messegelände wieder „O´zapft ist“. Im Rahmen des Mainzer Oktoberfestes, das vom 17.10. bis 3.11.2019 im Messepark Mainz stattfindet, führt die Mainzer Polizei verstärkt Verkehrskontrollen durch.

Die Polizei wird nicht nur auf dem Festgelände präsent sein, sondern auch Außerhalb den An-/Abreiseverkehr überwachen. Ebenso werden Alkohol- und Drogenkontrollen sowie Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.

Zum Schutz der Besucher und aufgrund von Unfallereignissen in der Vergangenheit wird in Teilen der Rheinhessenstraße zwischen Ludwig-Erhard-Straße und Robert-Bosch-Straße sowie zwischen Barcelona-Allee & Bushaltestelle „Hechtsheimer Messe Ost“ die Geschwindigkeit auf 50 km/h heruntergesetzt. Diese Höchstgeschwindigkeit wird bis zum Ende des Oktoberfestes beibehalten.

Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer rund um das Messegelände insbesondere in den Abendstunden um erhöhte Aufmerksamkeit. Wenn Sie Alkohol konsumieren, lassen Sie das Auto stehen und nutzen öffentlichen Verkehrsmittel.

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Wiesbaden | Wildschweine in der Innenstadt nehmen Reißaus vor Polizei

Eine nicht alltägliche Verfolgungsfahrt hatten die Beamten der Wiesbadener Polizei in der Nacht zum heutigen Freitag (18.10.2019) in der Innenstadt auf dem Plan.

Gegen 02:45 Uhr meldeten Bürger, dass im Bereich der Rheinstrasse und Wilhelmstrasse eine Rotte von etwa 20 Wildschweinen gemütlich spazieren gehen würde. Mehrere Polizeistreifen und Stadtpolizei wurden dorthin entsandt.

Beim Eintreffen der Funkwagen ergriffen die Wildschweine jedoch die Flucht in Richtung Warmer Damm, Theater und in die Parkstraße. Selbstverständlich nahmen die Beamten unverzüglich die Verfolgung auf.

Im Bereich Parkstraße/Grünweg gelang es den Tieren jedoch unbehelligt in den Kurpark zu flüchten und wurden auch nicht mehr gesehen.

Für die Bürgerinnen und Bürger, sowie Verkehrsteilnehmer bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Beschädigungen durch die Wildschweine konnten augenscheinlich nicht festgestellt werden.

Mitarbeiter der Unteren Jagdbehörde wurden zeitnah über den nächtlichen Ausflug in die Innenstadt informiert.

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Hessenaue | Traktorbrand im Naturschutzgebiet – Feuerwehr verhinderte Ausbreiten der Flammen

Dunkle schwarze Rauchwolken zogen gestern Nachmittag aus Richtung Geinsheim den Rhein entlang in nördliche Richtung bis nach Bischofsheim. Grund war ein Traktorbrand im Naturschutzgebiet auf der Hessenaue.

Dort wurden die Einsatzkräfte um 16:31 Uhr alarmiert. Hinter dem dortigen Damm geriet aus bisher noch ungeklärter Ursache ein Traktor, der mit Waldarbeiten beschäftigt war in Brand.

Gemeinsam mit den Kammeraden der Freiwilligen Feuerwehren Trebur und Geinsheim konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hessenaue den Brand unter Kontrolle bringen und verhindern, dass die Flammen weiter auf die Baumbestände übergriffen.

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Wiesbaden | Zwei weitere Islamische Gemeinden unterzeichnen Integrationsvereinbarung

Anfang dieser Woche (14. Und 15.10.2019) unterzeichneten zwei weitere Wiesbadener Islamische Gemeinden, die Ahmadiyya Muslim Jamaat  und die Islamische Gemeinde – Ost Westlicher Diwan, gemeinsam mit Integrationsdezernent Christoph Manjura eine der Integrationsvereinbarung mit der Stadt Wiesbaden.

Im September 2007 unterzeichneten erstmals neun Wiesbadener Islamische Gemeinden die Integrationsvereinbarung, ein bundesweit in dieser Form einzigartiges Projekt. Drei weitere Gemeinden folgten im Jahr 2009.

Seit der ersten Unterzeichnung im September 2007 hat die Integrationsvereinbarung eine Menge Früchte in Form von Projekten und Maßnahmen getragen. Diese dienten insbesondere der Verbesserung der Transparenz der Gemeinden, dem Abbau von Berührungsängsten, des stetigen Dialogs und dem Ausbau der Kooperation mit Akteuren der Stadt. Auch die Präventionsarbeit war und ist ein wichtiges Thema.

„Die muslimischen Gemeinden sind kontinuierlich sichtbarer in unsere Stadt geworden, wurden zu Nachbarn und haben sich zu wichtigen Partnern und Akteuren in der kommunalen Integrationsarbeit entwickelt“, so Christoph Manjura. „Die Vereinbarung ist bis heute nie nur ein Stück Papier geblieben und hat auch inhaltlich nicht an Aktualität verloren“.

Wiesbaden | zwei weitere islamische gemeinden unterzeichnen integrationsvereinbarung
v.l.n.r.: Integrationsdezernent Christoph Manjura, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Umar Aziz (Vorsitzender) und Imam Ferhad Ghaffar | Foto: Stadt Wiesbadem

Beide Gemeinden und viele ihrer Mitglieder sind schon lange in Wiesbaden beheimatet und bringen sich mit viel ehrenamtlichem Engagement in die Stadtgesellschaft ein.

Die Ahmadiyya Gemeinde ist seit 1976 in Wiesbaden beheimatet. Einer breiten Wiesbadener Öffentlichkeit ist die Gemeinde durch den alljährlichen Neujahrsputz, in dessen Rahmen in den Straßen die Spuren der Silvesternacht beseitigt werden, sowie den jährlich stattfindenden „Charity Walk & Run“ zugunsten der Stiftung Bärenherz bekannt.

Seit 2013 ist die Ahmadiyya Muslim Jamaat als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt und diesbezüglich anderen Religionsgemeinschaften, wie den beiden großen Kirchen oder den Jüdischen Gemeinden, gleichgestellt. Seit dem gleichen Jahr bietet sie als Partner des Landes Hessen den bekenntnisorientierten Islamunterricht an Grundschulen an.

Die Islamische Gemeinde – Ost Westlicher Diwan gründete sich 2014 in Wiesbaden. Sie hat ihre Räume in der Rheinstraße 75. Besonders ist, dass ihre Mitglieder keiner bestimmten ethnischen Gruppe angehören. Sie kommen u.a. aus Syrien, Irak, Afghanistan, Ägypten, Jordanien, Palästina, Marokko, Tunesien, Algerien, Libyen, Sudan und Somalia. Diese Vielfalt bildet sich auch im Vorstand ab. Die Gemeinde hat sich von Beginn an bis heute sehr stark für geflüchtete Menschen in Wiesbaden eingesetzt und ist für diese, auch bedingt durch die zentrale Lage in der Innenstadt, zu einer beliebten Anlaufstelle geworden.

Mit der Vereinbarung besiegeln beide Seiten die vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe sowie die verbindliche systematische Einbindung und Mitwirkungen in der kommunalen Integrationsarbeit.

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Rüsselsheim | Neue Erkenntnisse zum tödlichen Unfall auf der A67

Zu dem tödlichen Verkehrsunfall auf der A67 (wir berichteten) vom heutigen frühen Vormittag, hat die Polizei nun weitere Erkenntnisse zu dem Vorfall.

Demnach befand sich die junge Frau zuvor auf der Fußgängerbrücke, die über die A67 führt. Wie Zeugen berichteten, sei sie aus bisher noch ungeklärter Ursache von der Brücke auf die Autobahn gestürzt.

Dort wurde sie dann von einem 33-jährigen Lastwagenfahrer, der mit seinem LKW von der A60 aus Richtung Mainz kam, erfasst und tödlich verletzt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Frau auf die Fahrbahn gesprungen ist. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung ergaben sich bisher nicht. Aufgrund der Unfallaufnahme war die Fahrbahn im Bereich der Unfallstelle bis circa 8.30 Uhr teilweise gesperrt.

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CDU will Lernen für behinderte Kinder verbessern

Saarbrücken. Behinderte Kinder, die mit gesunden Kindern gemeinsam Lernen. Das nennt sich Inklusion. Doch die Zahl der Kinder, die von einer normalen auf eine Förderschule wechseln, ist erneut gestiegen. Das heißt: Mehr Eltern entscheiden sich dafür, ihre Kinder auf eine besonders für behinderte Kinder ausgerichtete Schule zu schicken. Die CDU im Landtag will die Inklusion daher passgenauer gestalten.

Wiesbaden | 13. Staffel des Arbeitsmarktprojektes „Neue Wege in den Beruf“ gestartet

Seit zwölf Jahren kümmert sich die Landeshauptstadt Wiesbaden mit großem Engagement darum, Menschen mit Behinderung für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren und bei der Suche nach einem geeigneten Folgearbeitsplatz zu unterstützen.

Am vergangenen Dienstag, begrüßte Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitsmarktprojektes „Neue Wege in den Beruf“ im Wiesbadener Rathaus.

In den kommenden zwei Jahren erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in unterschiedlichen städtischen Ämtern – vom Kulturamt über das Tiefbauamt bis hin zum Sportamt – zu bewähren und weiterzubilden. Dr. Oliver Franz: „Unser Ziel ist es, dass Sie noch während oder nach den zwei Jahren der Projektlaufzeit eine langfristige und sozialversicherungspflichtige Stelle im ersten Arbeitsmarkt erhalten. Darüber hinaus ist es uns wichtig, mit dem Projekt Wiesbadener Arbeitgeber auf die Potenziale von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen.“

Begleitet durch die Gesellschaft für Integrationsfachdienste (GID) und die Schwerbehindertenvertretung erhielten bislang 152 Personen, die aktuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingerechnet, einen Arbeitsvertrag bei der Stadt im Rahmen des Projektes. Von den 132 Personen der letzten Staffeln, die diese Zeit bereits beendet haben, haben 64 Personen eine neue Stelle in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst einige auch bei der Stadtverwaltung selbst gefunden. „Eine Vermittlungsquote von fast 50 Prozent – das ist ein Ergebnis, auf das wir alle stolz sein dürfen“, so Dr. Franz. Seinen besonderen Dank sprach er allen Beteiligten aus – der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der GID, dem Personalbereich, der Schwerbehindertenvertretung und nicht zuletzt den Vorgesetzten und Ansprechpartnern in der Stadtverwaltung.

Hintergrund:

Ziel des Projektes „Neue Wege in den Beruf“ ist die Qualifizierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt. Zielgruppe sind Menschen mit Behinderungen aus dem Bereich SGBII (Jobcenter) und SGBIII (Agentur für Arbeit).

Das Projekt wird von der Beschäftigungsförderung im Referat für Wirtschaft und Beschäftigung gesteuert und in enger Zusammenarbeit mit der Personalverwaltung, dem Jobcenter (Kommunale Arbeitsvermittlung), der Agentur für Arbeit und der Gemeinnützigen GID Wiesbaden-Rheingau-Taunus umgesetzt. Erstmals 2007 gestartet und jährlich neu aufgelegt, werden die Projektteilnehmer in jeweils zwei Jahren für den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammeln in städtischen Ämtern und Einrichtungen berufliche Erfahrungen, werden gleichzeitig qualifiziert und intensiv bei der Suche nach einem geeigneten Folgearbeitsplatz unterstützt. Während der Beschäftigung unterstützt der GID das Projekt durch Betreuung, Qualifizierung und Vermittlungsaktivitäten.

A67 Rüsselsheim | Ein Mensch von LKW überrollt und tödlich verletzt

Am Rüsselsheimer Autobahndreieck kam es am es heute am frühen Morgen (17.10.2019) zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch getötet wurde.

Gegen 05:00 Uhr fuhr ein LKW-Fahrer die A60 aus Mainz kommend auf die Überleitung zu A67 in Richtung Frankfurt. Kurz vor der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost befand sich plötzlich ein Mensch auf der Fahrbahn. Der LKW konnte nicht mehr ausweichen und überrollte den bisher noch Unbekannten.

Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Ermittlung der Identität der tödlich verletzten Person übernommen. Durch die Staatsanwaltschaft wurde die Hinzuziehung eines Sachverständigen angeordnet.

Durch die Vollsperrung kam es im morgendlichen Berufsverkehr rund um Rüsselsheim zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Ähnlicher Unfall nur wenige Stunden zuvor auf der A3

Zu einem ähnlichen Unfall kam es nur wenige Stunden zuvor auf der A3 bei Limburg in Fahrtrichtung Köln. Dort wurde am Mittwochabend um 19:14 Uhr eine etwa 40 – 50 jährige Frau ebenfalls von einem LKW erfasst und tödlich verletzt.

Nach Aussage des 55-jährigen tschechischen LKW-Fahrer, sei die Frau unvermittelt von rechts auf die Fahrbahn getreten. Trotz Vollbremsung konnte er jedoch einen Zusammenstoß nicht verhindern. Dieser Ablauf wurde auch von mehreren Zeugen und Ersthelfern bestätigt.

Woher die Frau genau kam, ist derzeit ebenso unklar, wie ihre Identität, da sie keinerlei Ausweispapiere mit sich führte. Die Kripo in Limburg hat die Ermittlungen zur Klärung der Identität der Toten übernommen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Lkw sichergestellt. Wegen der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die A3 bis etwa 21:30 Uhr voll gesperrt werden. Trotz einer Umleitungsempfehlung staute sich der Verkehr bis auf 9 km Länge.

Gau-Odernheim | Petersberghalle, Realschule plus und Bauhof werden klimafreundlich beheizt

Eine gemeinsame Heizzentrale, an deren Nahwärmenetz die Realschule plus am Alten Schloss, die Petersberghalle sowie der Bauhof angeschlossen sind, hat die Energiedienstleistungs-Gesellschaft Rheinhessen-Nahe (EDG) in Gau-Odernheim errichtet.

Ein Holzpelletheizkessel sowie ein Gasspitzenlastkessel versorgen jetzt die drei Gebäude effizient und klimafreundlich mit Energie. Die Kosten für die neue Anlage betragen inklusive Nahwärmeleitungen und Unterstationen rund 679.000 Euro.

200.000 Euro Fördermittel

Seitens der EDG wurde die Heizzentrale um ein Blockheizkraftwerk ergänzt, dessen Kosten in Höhe von rund 79.000 Euro anteilig von den Vertragspartnern getragen werden. Zur Umsetzung des Klimaschutzprojektes erhält der Landkreis eine Förderung des Bundes in Höhe von 200 000 Euro aus dem Fördertopf „Ausgewählte Maßnahme im Rahmen des Klimaschutzmanagements“ über den Projektträger Jülich.

Als Fördervoraussetzung muss die Anlage fünf Jahre lang im Eigentum des Landkreises stehen und kann im Anschluss an die EDG übertragen werden. Die Verbandsgemeinde Alzey-Land und die Ortsgemeinde Gau-Odernheim beteiligen sich über einen erhöhten Wärmegrundpreis an der Investition.

„Nachdem sich die Landkreise Alzey-Worms, Mainz-Bingen und Bad Kreuznach im Rahmen eines Klimaschutzkonzeptes verpflichtet haben, bis zum Jahr 2050 zur Null-Emissions-Region zu werden, ist die klimafreundliche  Energieversorgung von Schulen und öffentlichen Gebäuden ein wichtiger Schritt, um dieses Ziel zu erreichen“, betonte Landrat Ernst-Walter Görisch bei der Inbetriebnahme des Bioenergie-Kraftwerkes.

Mit Unterstützung des Bundes und dem technischen Knowhow der EDG sei es gelungen, die neue Heizzentrale als ein zukunftsweisendes Leuchtturm Projekt zu realisieren, an dem drei Gebietskörperschaften beteiligt seien.

Energie in öffentlichen Gebäuden mittels erneuerbarer Energie

Das für die Nahwärmeversorgung auch im Landkreis Alzey-Worms zuständige kommunale Unternehmen aus Nieder-Olm habe es sich zum Ziel gesetzt, die Energieversorgung in öffentlichen Gebäuden unter Effizienzgesichtspunkten mittels erneuerbarer Energien und Energieeinsparung zukunftsgerichtet zu realisieren.

„Ich freue mich, dass die interkommunale Kooperation bei der Umsetzung des Projektes gelungen ist“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Alzey-Land, Steffen Unger. Die neue Anlage trage dazu bei, Heizkosten zu reduzieren und minimiere den Aufwand für den Einzelnen:

„Künftig sorgt die EDG dafür, dass hier die Energieversorgung läuft.“

Der Gau-Odernheimer Bürgermeister Heiner Illing dankte für die Umsetzung des Projektes. Die Sanierung der Petersberghalle stehe an, somit ersetze die neue Technik die in die Jahre gekommene marode Heizung der Halle zum idealen Zeitpunkt. „Die neue Heizzentrale eröffnet die Möglichkeit, benachbarte Verbraucher bedarfsgerecht zu versorgen und Kostenvorteile, die aus dem Ankauf größerer Energiemengen erwachsen, weiterzugeben“, betonte EDG-Geschäftsführer Christoph Zeis.

Darüber hinaus werde eine Kohlendioxid-Einsparung von mehr als 70 Prozent erreicht.“ 70 Prozent des erzeugten Stroms werde für den Eigenverbrauch genutzt, 30 Prozent im Netz eingespeist. „Die Bildung von Quartiersclustern auf Basis von Nahwärmenetzen ist die Zukunft effizienter Energieversorgung“, so Zeis.

 

Ingelheim | Elf tote Wildschweine bei Unfall auf der A60

Elf tote Wildschweine und vier beschädigte Fahrzeuge, sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls in der Nacht zum heutigen Donnerstag (17.10.2019) auf der A60 bei Ingelheim.

Gegen 00:15 Uhr liefen die circa 20 Tiere in Höhe der Anschlussstelle Ingelheim-Ost auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Heidesheim den Fahrzeugen in Fahrtrichtung Bingen entgegen.

Vier Fahrzeuge konnten den Tieren nicht mehr ausweichen und erfassten diese, wobei insgesamt elf Wildschweine getötet wurden.

Wegen Bergung- und Reinigungsarbeiten durch die Feuerwehr Ingelheim und die Autobahnmeisterei musste die Richtungsfahrbahn Bingen für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden. Wegen des geringen Verkehrsaufkommens kam es jedoch zu keinen nennenswerten Behinderungen.

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von circa 16.000 Euro. Ein PKW war nach der Kollision nicht mehr fahrbereit.

St. Wendel mit dem höchsten Krankenstand im Saarland

St. Wendel. Die Arbeitnehmer im Landkreis St. Wendel haben die höchste Krankenrate im Saarland. Das hat eine Auswertung von Versichertendaten ergeben, die von der Barmer durchgeführt wurde.