BYC-News Blog Seite 1507

Oberdiefenbach | Zwei Parzellen Trauben widerrechtlich abgeerntet

Gleich zwei Parzellen voll mit Weintrauben, ernteten Unbekannte in der Zeit von Sonntag, 13.10.2019 bis zum Freitag 19.10.2019 in der Oberdiefenbacher Gemarkung ab.

Im Flurstück 24 mit den Parzellen 139 und 140 in der Weinbergslage „Oberdiefenbache Fürstenberg“ stellte der Winzer fest, dass seine Trauben durch Unbekannte wiederrechtlich abgeerntet.

Die Weinbergsgrenzen waren jeweils an den Endstickeln mit blauem Band markiert. Der Weinberg liegt in der Verlängerung des Hiehuisweges von der Fürstenbergstraße kommend.

Zeugen, die Hinweise zu den unbekannten Traubenlesern machen können, sollen sich bitte an die Polizei Bingen, unter 06721-9050 wenden.

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Mainz | „Diabetes – und nun?“ – KKM lädt zu spannendem Vortrag ein

Spannende Einblicke in die Welt der modernen Medizin verspricht das Katholische Klinikum Mainz (KKM) mit seinem neuen Konzept „kkm direkt“.

Um noch besser auf die Bedürfnisse von Patienten und deren Angehörigen und des medizinisch interessiertes Publikum eingehen zu können, hat sich das KKM dazu entschlossen das Konzept von „kkm am Markt“ hin zu „kkm direkt“ zu verändern.

Ab Oktober geben die Experten in Vorträgen nicht nur direkt spannende Einblicke in ihre Fachgebiete und beantworten abschließend direkt Fragen, auch wird es – sofern machbar – immer wieder die Möglichkeit geben, im Rahmen einer kleinen Führung direkt vor Ort einen Blick hinter die Kulissen einer Fachabteilung oder Station zu werfen.

Ebenfalls neu ist, dass die Vorträge durch weitere Experten aus kooperierenden Fachgebieten oder externen Partnern unterstützt werden. Damit so viele interessierte Menschen wie möglich erreicht werden können, ist die Teilnahme an den Veranstaltungen kostenfrei.

So lädt das KKM am morgigen Dienstag (22.10.2019) Interessierte und Betroffene zu dem Thema „Diabetes – und nun?“ „Diabetes – betrifft es Sie?“ in die Cafeteria des Klinikums ein. Start ist um 18:30 Uhr, das Ende ist für 20:00 Uhr geplant.

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Wendemanöver vor Polizeiwache bringt Rollerfahrer Strafverfahren

Völklingen. Ein 55 Jahre alter Mann ist am Sonntagnachmittag betrunken durch Völklingen gefahren. Doch das war nicht seine einzige dumme Idee.

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Mainz | Gartenhaus in Kleingartenanlage abgebrannt

Unter dem Stichwort „Gebäudevollbrand“, wurden die Einsatzkräfte der Mainzer Feuerwehr am späten Samstagabend gegen 21:35 Uhr in die Albert-Schweitzer-Straße nach Manz-Bretzenheim alarmiert.

Schon auf der Anfahrt konnte, bedingt durch die starke Rauchentwicklung, die Brandörtlichkeit in einer Kleingartenanlage nahe des USC-Sportgeländes lokalisiert werden. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand dort eine größere Gartenhütte bereits in Vollbrand.

Mit drei Tupps unter Atemschutz, konnten der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und letztendlich mit Schaum gelöscht werden. Um alle Glutnester abzulöschen, musste eine Zwischendecke in der Hütte geöffnet werden.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei Mainz hat die Brandermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde niemand.
Im Einsatz waren neben Polizei und Rettungsdienst die Berufsfeuerwehr der Wache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Bretzenheim.

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Insektenhotel auf Schulhof in Brand gesetzt

Neunkirchen. Wie kommen Insekten über den Winter, wie funktioniert ein „Insektenhotel“? Mit diesen Fragen beschäftigen sich derzeit die Schüler eines Neunkircher Gymnasiums. Doch das Projekt wurde jetzt sabotiert: Am Wochenende haben Unbekannte es angezündet.

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Hundeserie Der Dicke und der Don: Müll ist mein Ü-Ei

In dieser Serie kommt das andere Ende der Leine zu Wort: Der Don. Der Dicke lügt, wenn er behauptet, ich würde Müll mögen. Denn: Ich liebe ihn: Spannung, Spiel und Schokolade. Ein gut gefüllter Abfalleimer ist mein Überraschungs-Ei.

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Alzey-Worms | Landrat zeichnet 123 Athleten und Ehrenamtliche aus

123 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler sowie Sportfunktionäre hat der Landrat des Landkreises Alzey-Worms, Ernst Walter Görisch, bei einer Feierstunde in der Mensa der Alzeyer Gymnasien mit Sportplaketten und Urkunden geehrt. Drei Sportler wurden für ihre sportlichen Erfolge mit Bronze, 30 mit Silber und 77 Personen mit Gold ausgezeichnet.

Neben erfolgreichen Mannschaften und Einzelsportlern wurden weitere 13 Personen, die sich als Förderer des Sportes ehrenamtlich engagieren, für ihre Verdienste geehrt. Zahlreiche engagierte Tanzsportgruppen, Schützen, Sportkegler, Motorsportler und Gewichtheber freuten sich unter anderem über die Ehrung.

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Auszeichnung seit über 40 Jahren

Seit 1978 wird im Landkreis Alzey-Worms auf Vorschlag der Sportvereine durch Beschlüsse des Sportausschusses an kreisansässige Einzelsportler, Mannschaften und an verdiente Förderer des Sports durch den Landrat eine Sportplakette in Verbindung mit einer Ehrenurkunde verliehen.

In gleicher Weise geehrt werden Einzel- und Mannschaftssportler, die nicht im Landkreis wohnen, jedoch für kreisansässige Vereine oder Mannschaften gestartet sind. „Die Sportlerehrung steht für die enge Verbundenheit des Kreises mit seinen Sportlerinnen und Sportlern und für die große Bedeutung, welche der Landkreis dem Sport zumisst“, betonte Landrat Görisch. Sport – und hier im Besonderen Vereinssport – integriere Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur, schließe alle Generationen mit ein und erfülle so eine wichtige gesellschaftliche und soziale Funktion. Zusammenhalt, Teamgeist, Solidarität und Fairness, gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfe seien Werte, die über das Engagement im Verein vermittelt werden. Vereine seien sehr wichtig für das soziale Miteinander in der Gesellschaft.

„Zudem prägen Sportvereine auch das kulturelle Leben in den Ortsgemeinden“

Um erfolgreich Sport treiben und Wettkämpfe durchführen zu können bedürfe es zeitgemäßer Sportstätten, die optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen ermöglichten. „Vielerorts ist es uns im Landkreis Alzey-Worms in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz gelungenen, Sportanlagen und Hallen zu sanieren, zu modernisieren oder komplett neu zu bauen“, so Görisch.

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Verschiedene Projekte konnten umgesetzt werden

So konnte 2018 der Tennenplatz der Ortsgemeinde Saulheim in einen Kunstrasenplatz umgebaut werden. Der Sportclub Dittelsheim-Heßloch kann mit Landeszuschüssen für die Sanierung des Rasenplatzes und den Neubau des Sportfunktionsgebäudes sowie der Flutlichtanlage rechnen.

Nach der Förderzusage des Landes startet der Bau des lang ersehnten Rasenplatzes in Albig, der den in die Jahre gekommenen Hartplatz ersetzen wird. Und auch in zahlreichen Schulsportstätten engagiert sich der Kreis im Rahmen seiner Möglichkeiten, um die sportlichen Rahmenbedingungen zu optimieren.

Die Sanierung der alten Sporthalle beim Schulzentrum Wörrstadt ist eines der großen Projekte, die der Kreis nach der Bewilligung von Fördergeldern seitens des Landes und des Bundes durchführen kann. „Für rund drei Millionen Euro modernisieren wir derzeit die Halle, bringen sie energetisch und brandschutztechnisch auf den neuesten Stand und stellen die Barrierefreiheit her“, informierte Görisch. Im Rahmen des Förderprogramms KI 3.0 kann zudem die Sanierung der Rundsporthalle in Alzey umgesetzt werden.

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Oktoberfest Mainz | Konzept der Polizei Mainz zur Verhinderung von Trunkenheitsfahrten geht auf

Damit die Besucher des Mainzer Oktoberfestes erst gar nicht auf die Idee kommen, alkoholisiert in ihr Auto zu steigen, hat die Polizei Mainz mit einem präventiven Konzept am Wochenende einige dazu bewegen können, doch lieber öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen zu nutzen.

Um Trunkenheitsfahrten erst gar nicht beginnen zu können, sind Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte bereits auf dem Parkplatz auf die Besucher, nach dem Verlassen der Veranstaltung zugegangen.

In Beratungsgesprächen haben sie die Gefahren von Trunkenheitsfahrten für andere Verkehrsteilnehmer, aber auch für die Insassen von PKW, für den eigenen Führerschein und für den Geldbeutel angesprochen.

Mit einem netten Hinweis auf bereitstehende Fahrzeuge des ÖPNV, haben viele Besucher diese Hinweise dankbar angenommen und Bus oder Taxi für die Heimreise genutzt.

In sieben Fällen sind die Fahrzeugschlüssel präventiv sichergestellt worden, weil die Einsicht nicht sonderlich ausgeprägt war.

Lediglich drei Fahrzeugführer sind in einiger Entfernung in einer Kontrollstelle, alkoholisiert angetroffen worden.

Diese mussten das Fahrzeug stehen lassen, den Führerschein abgeben und müssen nun mit einem Ermittlungsverfahren rechnen.

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Wallertheim | Elektroauto zum Ausleihen – E-Carsharing startet

Was in vielen Städten schon seit einiger Zeit möglich ist, wird nun auch in Wallertheim angeboten: ein Elektro-Auto zum Ausleihen. Das neue Quartier-Auto steht Bürgern und Gästen in Wallertheim zur Verfügung und kann stunden- oder tageweise ausgeliehen werden. Auch ein Über-Nacht-Tarif und ein Wochenend-Tarif werden angeboten. Eine monatliche Grundgebühr fällt hierfür nicht an.

Offiziell gestartet wird das neue Carsharing- Angebot durch den Projektträger SOLIX Energie aus Bürgerhand Rheinhessen eG und die VG Wörrstadt am Freitag, 25. Oktober, 11 Uhr, in der Neustraße 3 in Wallertheim. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Neben einem Grußwort von Landrat Ernst Walter Görisch und der Vorstellung des Projektes werden auch verschiedene Aktionen zum Mitmachen und Ausprobieren angeboten, wie beispielsweise eine Probefahrt mit dem neuen Quartier-Auto oder ein LED-Tausch.

Weitere Informationen zum E-Carsharing Projekt der SOLIX ENERGIE aus Bürgerhand Rheinhessen eG sind unter: http://www.solix-mobil.de im Internet eingestellt. Gefördert wurde das Projekt über das EU-Programm LEADER zur Entwicklung des ländlichen Raumes.

 

Oktoberfest Mainz | Beleidigungen, Körperverletzungen und alkoholisierte Autofahrer

Drei Tage ist der Fassanstich zum Mainzer Oktoberfestes nun her und schon am ersten Wochenende hatte die Mainzer Polizei einiges zu tun, was im Zusammenhang mit dem Fest auf dem Mainzer Messegelände steht.

Nachdem das Mainzer Oktoberfest zunächst friedlich begann, kam es in der Nacht von Samstag (19.10.2019) auf Sonntag (20.10.2019) gleich zu mehreren Streitigkeiten und Körperverletzungen.

Unter anderem gerieten zwei 28 Jahre und 25 Jahre alte Gäste an der Warteschlange vor der Garderobe in eine zunächst verbale Streitigkeit, welche in Schlägen des 28-Jährigen gegen den Hinterkopf des 25-Jährigen endete. Beide Personen waren alkoholisiert, eine Anzeige wegen Körperverletzung wurde aufgenommen.

Ein 23-jähriger Essenheimer begrüßt am frühen Sonntagmorgen die im Rahmen des Oktoberfestes eingesetzten Polizeibeamten lautstark mit den Worten: „Da sind sie ja, die Bullen!“. Neben einer entsprechenden Anzeige wegen Beleidigung erhielt der Beschuldigte einen Platzverweis und musste die Veranstaltungsörtlichkeit verlassen.

Auch Außerhalb des Festgeländes hinterlässt das Oktoberfest seine Spuren. Während des ersten Wochenendes, wurde verstärkt im Bereich des Oktoberfestes im Mainz-Hechtsheim kontrolliert. Insgesamt wurden hier sieben alkoholisierte Personen am Fahren ihres Fahrzeuges gehindert, die Fahrzeugschlüssel wurden jeweils sichergestellt.

Am frühen Morgen des 20.10.19, gegen 03:15 Uhr, wurde eine 23 Jahre alte Fahrzeugführerin aus dem hessischen Weilrod in der Florenz-Allee kontrolliert. Die Probandin war deutlich alkoholisiert, sie wurde zwecks Entnahme einer Blutprobe zur Polizeiinspektion mitgenommen, der Führerschein wurde sichergestellt. Auf sie wartet nun ein Strafverfahren.

Kurze Zeit später wurde ein 35 Jahre alter Homburger an selber Stelle kontrolliert, aufgrund des niedrigeren Atemalkoholwertes erwartet ihn ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

 

A67 Rüsselsheim | PKW überschlägt sich nach Unfall – 5 verletzte Menschen

Fünf Verletzte sind die traurige Bilanz eines Verkehrsunfalls in der Nacht zum heutigen Sonntag (20.10.2019) auf der A67 im Bereich zwischen dem Mönchhofdreiecks und der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost.

Ein 23-Jähriger aus dem Landkreis Heilbronn fuhr aus bislang ungeklärter Ursache gegen 23:45 Uhr auf ein vor ihm fahrendes Fahrzeug eines 30-Jährigen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg auf.

Durch den Aufprall kam dieser nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanke und überschlug sich. Der Fahrer, sowie seine 28-jährige Beifahrerin mussten verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Die drei Insassen des Heilbronner PKW wurden ebenfalls leicht verletzt, verblieben aber vor Ort.

Im weiteren Verlauf fuhr ein 53-Kaiserslauterner mit seinem PKW über Trümmerteile auf der Fahrbahn und wurde ebenfalls beschädigt. Auf Grund der Unfallaufnahme und Bergung wurde die Ausfahrt Rüsselsheim-Ost an der Unfallstelle bis 02:00 Uhr vollgesperrt.

An der Einsatzlage waren neben der Polizeiautobahnstation Südhessen mit 2 Streifen auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit mehreren RTW´s, sowie diverse Abschleppdienste beteiligt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 40.000 Euro.

 

Worms | Saxophonist erhält Wormser Jazzpreis

Im Rahmen eines Pressetermins im Wormser Rathaus am Donnerstag, 17. Oktober 2019 lüfteten Kulturkoordinator David Maier und Volker Wengert, der Vorsitzende der Jazzinitiative BlueNite e.V., ein bis dahin gut gehütetes Geheimnis: Der Wormser Jazzpreis geht in diesem Jahr an den Mannheimer Saxophonisten Fabian Schöne. Der Musiker erhält den mit 5.000 Euro dotierten Preis für sein „versiertes, gereiftes Saxophonspiel und seine kompositorischen Fähigkeiten“, begründet die Jury ihre Entscheidung.

Der 32-Jährige habe in den vergangenen Jahren nicht nur als Sideman für andere Künstler, sondern auch als Leader seines eigenen Quartetts die Jazzszene regional- und bundesweit bereits entscheidend geprägt, teilt der BlueNite-Vorsitzende Volker Wengert stellvertretend für die Jury weiter mit.

Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet

Fabian Schöne, 1987 in Flensburg geboren, studierte Jazz- und Popularmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Bereits während seines Studiums entfaltete er eine rege Konzerttätigkeit und war seitdem mit verschiedenen Ensembles, beispielsweise dem Little Vintage Orchestra, auf vielen Konzertbühnen und Festivals im In- und Ausland zu hören.

Fabian Schöne wurde im Laufe seiner Karriere bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, so wurde er beispielsweise 2014 „Grand-Price Winner“ beim internationalen Jazz-Wettbewerb in Bukarest als Mitglied der Band „The Windwalkers“. Seit 2015 ist der Wahl-Mannheimer Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Die Musikhochschule Mannheim wählte Schöne, um sie beim von Dave Liebman geleiteten Meeting der International Association of Schools of Jazz (IASJ) im dänischen Aarhus zu repräsentieren. Darüber hinaus stand der gebürtige Flensburger bereits im Vorprogramm für Jazzlegenden wie Wayne Shorter und Herbie Hancock auf der Bühne. Seit 2016 leitet Fabian Schöne sein eigens Bandprojekt, ein Quartett, das sich einem technisch versierten, überaus frischen Post-Bop verschrieben hat, dabei aber nie den klassischen Modern Jazz aus dem Auge verliert.

Fabian Schöne war als Sideman bereits auf einigen Tonträgern zu hören, im vergangenen Jahr veröffentlichte der Saxophonist mit „Cast Off – Leinen los“ sein erstes Album als Bandleader. Hier verknüpft er souverän frischen Postbop voller rockiger Grooves mit malerischen Melodien und lässt in seinen klar ausgefeilten Arrangements immer wieder seinen ganz persönlichen Bezug zur norddeutschen und dänischen Küstenlandschaft durchschimmern.

Wormser Jazzpreis seit 2003

Der Wormser Jazzpreis wurde 2003 gemeinsam von der Wormser Jazzinitiative BlueNite e.V. und der Stadt Worms ins Leben gerufen und zunächst durch eine großzügige Spende des Wormser Jazzliebhabers Florian Gerster finanziert. Nachdem der Spendenbetrag durch die Vergabe im Jahr 2013 aufgebraucht worden war, gelang es der Jazzinitiative mit tatkräftiger Unterstützung des städtischen Kulturkoordinators Volker Gallé, neue Mitstreiter aus der Bürgerschaft zu gewinnen, die zum Erhalt des überregional renommierten Preises beitragen. Dadurch wurde der Wormser Jazzpreis zu einem echten Bürgerpreis, denn mittlerweile kommt das Preisgeld komplett durch Spenden aus der Bürgerschaft zusammen. Die Stadt Worms übernimmt wie bisher die Kosten für die Preisverleihung inklusive Preisträgerkonzert, das stets bei freiem Eintritt ausgerichtet wird.

In diesem Jahr finden Verleihung und Preisträgerkonzert am 13. November ab 20 Uhr im oberen Foyer des Wormser Theaters, Rathenaustraße 11, statt. Das Preisträgerkonzert stellt zugleich den Auftakt für die BlueNite Jazztage dar, mit denen der Verein vom 13. bis zum 16. November sein 20-jähriges Bestehen feiert. Im Rahmen der Jazztage treten in Worms Künstler wie Thomas Siffling, Gary Fuhrmann und Marla Glen auf.

Mit dem Wormser Jazzpreis sollen junge Jazzmusiker mit professionellen Ambitionen – bevorzugt aus Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Regionen – für eine besondere Leistung als Solist, Komponist, als Gruppe oder für ein Projekt ausgezeichnet sowie in ihrer weiteren musikalischen Entwicklung gefördert werden. Der Wormser Jazzpreis wird alle zwei Jahre vergeben. Die Jury setzt sich aus den bisherigen Jazzpreisträgern der Stadt Worms sowie dem Vorsitzenden der Jazzinitiative BlueNite e.V., Volker Wengert, zusammen.

Wiesbaden | Terézia Mora liest „Auf dem Seil“

Am kommenden Mittwoch (23. Oktober 2019) stellt Terézia Mora ihren aktuellen Roman „Auf dem Seil“ vor. Die Veranstaltung findet ab 19.30 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, statt.

Die Eintrittskarten kosten 10 Euro, ermäßigt Karten 6 Euro. An der Abendkasse kosten die Karten 13 Euro, ermäßigte Tickets 9 Euro. Karten erhält man bei der Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, in der Ticketbox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, und online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus.

Zum Roman:

Darius Kopp drohte an seinem Unglück zu zerbrechen. Drei Jahre sind vergangen, seit seine Frau Flora gestorben ist. Der IT-Experte ist mit Floras Asche durch Europa gereist und schließlich auf Sizilien gelandet. Dort taucht eines Tages unverhofft seine 17-jährige Nichte Lorelei auf. Das Mädchen ist alleine unterwegs und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Sie braucht Darius’ Hilfe – und er die ihre. Mit ihr geht er zurück nach Berlin und lernt, sein Glück daran zu messen, was man durch eigenen Willen verändern kann – und was nicht. Ist das Leben ein ewiger Balanceakt?

Zur Autorin:

Quelle: Stadt Wiesbaden | Foto: Antje Berghhäuser

Terézia Mora wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren und lebt seit 1990 in Berlin.

Die Erzählung „Der Fall Ophelia“, enthalten in ihrem Debütband „Seltsame Materie“, wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet.

Für ihren Roman „Das Ungeheuer“ erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis. Für ihr Gesamtwerk wurde ihr 2018 der Georg-Büchner-Preis zugesprochen.

2017 erhielt sie den Preis der Literaturhäuser.

Bad Kreuznach | OB Kaster-Meurer will Kooperation mit China vorantreiben

Die Zusammenarbeit mit China im touristischen Bereich und in der Industrie: Um diese Themen für Bad Kreuznach weiter voranzutreiben, trafen sich Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer und Bürgermeister Wolfgang Heinrich erneut mit Vertretern der Investitionsförderungsagentur CIIPA des chinesischen Handelsministeriums in Frankfurt. Die „China International Investment Promotion Agency“ unterstützt chinesische und deutsche Firmen bei der Ansiedlung in den jeweils anderen Ländern.

„Nach dem ersten fruchtbaren Gespräch im Frühjahr haben wir unsere Nähe zu Frankfurt genutzt, um uns als Kurstadt und Wirtschaftsstandort erneut ins Gespräch zu bringen“, so Oberbürgermeisterin Kaster-Meurer. „Bad Kreuznach ist eine Stadt mit großem touristischem Potenzial. Wir freuen uns auf chinesische Gäste und künftige Kooperationen“, sagt der für Tourismus zuständige Bürgermeister Heinrich.

An dem deutsch-chinesischen Austausch nahmen Vertreter chinesischer Unternehmen und Lokalregierungen sowie deutscher Firmen und Institutionen teil. Auch Bad Kreuznachs ehemaliger Wirtschaftsdezernent und jetzige Oberbürgermeister von Rüsselsheim, Udo Bausch, war bei dem Treffen dabei.

Bingen | Hochwasserkonzept und Starkregenvorsorge – Stadtwerke bieten Workshops an

Mit Hochwasser haben nicht nur die zu kämpfen, die am Rhein oder der Nahe leben. Das mussten in den letzten Jahren auch Bürgerinnen und Bürger in einigen Stadtteilen, die fernab der Flüsse wohnen feststellen.

Sogenannte Starkregenereignisse können zum Teil zu erheblichen Schäden durch Überflutungen auch aus den Außenbereichsgebieten führen. Typische Starkregen sind sommerliche Gewitter mit sehr großer Regenmenge in kurzer Zeit. Das auftretende Oberflächenwasser scheint bei diesen Ereignissen von überall her zu kommen. Die Modellberechnungen zeigen, dass in Zukunft möglicherweise Starkregen an Häufigkeit und Intensität zunehmen werden. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat nicht nur viele Fachbeiträge zu diesem Thema veröffentlicht, sondern unterstützt die betroffenen Kommunen und die Bürger mit Informationsveranstaltungen und Förderprogrammen.

Die Stadt Bingen hat einen Antrag auf Förderung für die Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes gestellt, der vom Land bewilligt wurde. Im Rahmen dieses Konzeptes sollen die einzelnen Maßnahmen am Gewässer und in den Außenbereichen abgestimmt und darüber hinaus Möglichkeiten zur Vorsorge, auch im privaten Bereich, aufgezeigt werden. Dies ist eine kommunale Gemeinschaftsaufgabe, wobei die Einbeziehung und Mitarbeit der beteiligten Anlieger ausdrücklich erwünscht ist.

Nach den Abstimmungsgesprächen mit den Beteiligten der Verwaltung und der Feuerwehr, stehen nun die Workshops (Bürgerversammlungen) mit den Anliegern an. Dazu haben wir das Stadtgebiet in vier Bereiche unterteilt, in denen zunächst jeweils eine Veranstaltung geplant ist. Die Gefährdungssituationen bei Hochwasser und Starkregen sind Themen dieser Runden. Es wird auch der Frage nachgegangen, was bei Extremhochwasser passieren kann und womit die Betroffenen zu rechnen haben.

Wir stellen dabei insbesondere die schon getroffenen Maßnahmen der Gefahrenabwehr vor. Wichtig dabei ist aber auch zu zeigen, was jeder Einzelne zur Vermeidung von Wasserschäden durch Überflutungen tun kann. Hierzu sollen die Betroffenen ihre Erfahrungen mit einbringen und über bereits durchgeführte Maßnahmen berichten. Alle Informationen werden gesammelt, bewertet und fließen in das Konzept ein. Zu behandelnde Einzelthemen sind der Hochwasserschutz im öffentlichen Bereich, die Bauvorsorge im privaten (und in der Folge bei Bedarf entsprechende Einzelberatung) und die Hochwasserversicherung.

Für die Erstellung des Hochwasserschutzkonzeptes in der Stadt Bingen konnte das Ingenieurbüro Berthold Becker aus Bad Neuenahr-Ahrweiler gewonnen werden. Dieses Büro hat schon in mehreren Kommunen in Rheinland-Pfalz Hochwasserschutzkonzepte aufgestellt. Stadtseitig wird das Konzept von den Stadtwerken betreut.

Die erste Veranstaltung für die Stadtteile Bingen-Stadt und Bingerbrück findet am Donnerstag, dem 24.10.2019 um 18.00 Uhr im Kulturzentrum, Freidhof 11 in Bingen statt. Hierzu sind alle interessierten und betroffenen Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Hier alle Veranstaltungen auf einen Blick:

Workshop für Bingen-Stadt und Bingerbrück
24.10.2019 um 18:00 Uhr
Kulturzentrum Bingen, Freidhof 11, Bingen-Stadt

Workshop für Dietersheim, Sponsheim und Dromersheim
30.10.2019 um 18:00 Uhr
Stadtwerke Bingen, Saarlandstraße 364, Bingen-Dietersheim

Workshop für Büdesheim
06.11.2019 um 18:00 Uhr
Realschule Plus am Scharlachberg (Mensa), Pestalozzistraße 1, Bingen-Büdesheim

Workshop für Kempten und Gaulsheim
13.11.2019 um 18:00 Uhr
Rheinauenhalle, Mainzer Straße 439, Bingen-Gaulsheim