BYC-News Blog Seite 1505

A61 Bad Kreuznach | Mehrere Unfälle mit Wildschweinen

Derzeit sind Wildtiere, gerade Wildschweine sehr aktiv und auch oft nachts unterwegs. Das heißt für Verkehrsteilnehmer, gerade in den dunklen Stunden, erhöhte Aufmerksamkeit.

Die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim musste in der Nacht zum Donnerstag (24.10.2019) gleich sechsmal ausrücken, weil zum Teil ganze Rotten von Wildschweinen auf der A61 waren bzw. diese Überqueren wollten. In drei Fällen kam es zu Kollisionen mit insgesamt zwei LKW und drei PKW, bei denen die Tiere getötet und alle fünf Fahrzeuge beschädigt wurden.

In drei weiteren Fällen wurden bereits überfahrene Einzeltiere gemeldet, bei denen die beteiligten Fahrzeuge nicht mehr ermittelt werden konnten. Die Unfälle ereigneten sich zwischen den Anschlussstellen Bad Kreuznach und Waldlaubersheim.

Die Beamten hatten die ganze Nacht über alle Hände voll zu tun, die Fahrbahnen von den toten Tieren zu befreien und die Verkehrsunfälle aufzunehmen. Glücklicherweise kam es zu keinen Personenschäden.

Da die Wildtiere derzeit sehr aktiv und auch nachts unterwegs sind, bittet die Polizei um angemessene Geschwindigkeit und erhöhte Vorsicht vor Wildwechsel!

 

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Wiesbaden | Repair-Café on Tour im Umweltladen

Das Repair Café on Tour ist Morgen, Samstag, 26. Oktober, wieder zu Gast im Umweltladen, Luisenstraße 19. Von 10 bis 14 Uhr greifen erfahrene Reparateure zu Schraubenzieher und Lötkolben und bringen, sofern möglich, defekte Elektrogeräte wieder zum Laufen und reparieren Kinderspielzeug.

Das Angebot ist nicht kommerziell und richtet sich an jede und jeden, aber auch speziell an geflüchtete Menschen. Es bietet bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung. Gegenstände zur Reparatur werden bis 13.15 Uhr angenommen.

Ziel des Repair-Cafés ist es, die Nutzungsdauer von Gebrauchsgütern zu verlängern und damit Ressourcen zu schonen. Von dem Angebot profitieren auch einkommensschwache Haushalte, die sich Reparaturen oder Neugeräte nicht leisten können.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/repair-cafe.

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Mainz | Dehnfugenbrand auf dem Dach der Rheingoldhalle

Am späten Donnerstagnachmittag (24.10.2019) wurde gegen 17:00 Uhr der Feuerwehr Mainz ein Brand auf dem Dach der Rheingoldhalle gemeldet.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Rückseite der Rheingoldhalle ankamen, konnte ganz schnell Entwarnung gegeben werden. Auf dem Dach hatte sich eine Dehnfuge entzündet. Zielgerichtet nahmen sich die Einsatzkräfte dem noch kleinen Brandherd an.

Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, gingen die Einheiten sehr sparsam mit dem Löschwasser, welches mit Netzmittel vermischt war, um. Das Löschmittel wurde in die entsprechende Dehnungsfuge eingebracht, so dass der Schwelbrand langsam gelöscht werden konnte.

Außer einer nunmehr in Teilbereichen defekten Dehnungsfuge entstand kein nennenswerter Sachschaden. Über die Brandursache gibt es noch keine Erkenntnisse.

Mitte Mai diesen Jahres sorgte ein Großbrand in der Mainzer Rheingoldhalle für Aufsehen
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Saarlouiser besuchen Saint-Nazaire, um Jubiläum zu feiern

Saarlouis. Saint-Nazaire und Saarlouis sind seit 50 Jahren Partner. Zum Jubiläum der Städtefreundschaft fuhr nun eine aus rund 100 Menschen bestehende Delegation an den Atlantik. Ein besonderes Geschenk sorgt dafür, dass die beiden Städte sich nicht aus den Augen verlieren.

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Mörfelden | Traurige Gewissheit – Die seit Monaten vermisste 53-Jährige ist tot

Die seit Anfang März 2019 vermisste 53-jährige Sabine G.  aus Mörfelden ist tot. Dies wurde nun im Rahmen einer durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Obduktion und eines damit einhergehenden DNA-Abgleichs zweifelsfrei festgestellt.

Am 10.10.2019 hat eine Spaziergängerin den grausigen Fund im Waldgebiet „Treburer Unterwald“ gemacht. Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim fand keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Sabine G. wurde am Donnerstag (07.03.2019) zuletzt gegen 13:30 Uhr im Bereich ihres Anwesens gesehen. Danach hat sich jede Spur verloren. Mehrere großangelegte Suchmaßnahmen blieben ohne Erfolg.

 

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Radfahrer stiehlt Autoschlüssel

Kirkel. Ein 43-jähriger St. Ingberter musste in Kirkel hinter dem Kreisverkehr „Auf der Windschnorr“ wegen einer Panne halten. Wohl weil er sich über die Störung auf dem Radweg ärgerte, zog ein Radfahrer im Vorbeifahren den Schlüssel ab – für diese Aktion wird er nun als Dieb gesucht.

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Bad Kreuznach | 7-jähriger Junge in der Crucenia Therme sexuell mißbraucht

Am Donnerstag, 10.10.2019 im Zeitraum von 18:30 Uhr- 19:20 Uhr, wurde ein 7-jähriger Junge in der Crucenia Therme in Bad Kreuznach von einem unbekannten Mann, in der dortigen Dusche, im Intimbereich und am Gesäß berührt.

Im weiteren Verlauf des Schwimmbadbesuches kam es dann zu einem Gespräch zwischen den Großeltern des Jungen und dem unbekannten Täter.

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Durch den Jungen und die Großeltern wird der Mann als

  • 170cm groß
  • 35 Jahre alt
  • untersetzt mit Bauchansatz
  • gepflegter kurzer Haarschnitt
  • dunkelblonde / braune Haarfarbe
  • auffällig verkrümmte Fußzehen

beschrieben.

Weiterhin sprach der Mann akzentfreies Deutsch.

Beim Verlassen der Therme trug der Mann dunkle Bekleidung, wahrscheinlich Arbeitsbekleidung mit Rückenaufschrift auf der Jacke bzw. Pulli.

Der Mann verließ die Therme über die Kurhausstraße in Richtung der Innenstadt von Bad Kreuznach. Mit Hilfe der Zeugen konnte ein Phantombild erstellt werden. Weiterhin konnte über die Videoüberwachung der Therme ein Bild des Täters gesichert werden.

Die Polizei sucht Zeugen, die am Donnerstagabend im Bereich des Kurviertels in Bad Kreuznach Beobachtungen zu dem Geschehen bzw. des Täters machen können. Zudem wird die Bevölkerung um Hinweise zu dem veröffentlichten Phantombild und dem Foto des Täters ersucht. Hinweise bitte an die Kriminalinspektion Bad Kreuznach unter der 0671- 8811 -100 .

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Rheinland-Pfalz | Verkehrskontrollen im Rahmen der Licht-Test-Aktion 2019

Jeder Dritte PKW ist in Deutschland mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs. Erschreckend ist diese Zahl, die seit Jahren gleichbleibend ist, wenn man bedenkt, dass gute Sicht und Sichtbarkeit zu den wichtigsten Merkmalen einer sicheren Verkehrsteilnahme gehören.

So führten jetzt pünktlich zum Start der dunklen Jahreszeit die Polizei Rheinland-Pfalz landesweite Verkehrskontrollen durch. Die Kontrollen sollen das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für eine korrekte Fahrzeugbeleuchtung schärfen.

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496 Fahrzeuge mit Beleuchtunsdefekten

Insgesamt waren 511 Polizeibeamtinnen und -beamte an 160 Kontrollstellen in ganz Rheinland-Pfalz bei Lichtkontrollen im Einsatz. 3519 Fahrzeuge wurden kontrolliert, davon 281 Radfahrer. Insgesamt nahmen die Beamten 500 Verkehrsordnungswidrigkeiten auf. 496 Fahrzeuge – und damit jedes 7. der kontrollierten Fahrzeuge – wiesen hierbei Beleuchtungsdefekte auf.

„Ein Sicherheitsrisiko“, warnt LKA-Verkehrsexperte Volker Weicherding. „Denn wer mit schlechter Beleuchtungseinrichtung unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern erhöht auch das Unfallrisiko für andere Verkehrsteilnehmer.“

Noch den gesamten Oktober können Verkehrsteilnehmer die Licht-Test-Aktion der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) nutzen. Meisterbetriebe der Kfz-Innung in ganz Deutschland überprüfen dabei kostenlos die Beleuchtungseinrichtung an Pkw und Nutzfahrzeugen.

Kleine Mängel werden sofort und kostenlos behoben. Nötige Ersatzteile und umfangreiche Einstellarbeiten müssen bezahlt werden. Wenn alles in Ordnung ist, gibt es die neue Licht-Test-Plakette 2019 für die Windschutzscheibe. Diese signalisiert zum Beispiel auch bei einer Verkehrskontrolle, dass die Lichtanlage einwandfrei funktioniert.

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Komponist und Dirigent Hans Zender ist gestorben

Saarbrücken. Hans Zender ist tot. Der langjährige Dirigent des damaligen Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken starb im Alter von 82 Jahren in seinem Wohnort Meersburg am Bodensee. Der gebürtige Wiesbadener gilt auch als bedeutender Komponist.

Oppenheim | Stadt feiert 10-jähriges Bestehen des Naturkindergartens

„10 Jahre Naturkindergarten“ lautet der Titel eines ganz besonderen Jubiläums, auf das sich Stadtbürgermeister Walter Jertz jetzt schon freut. Gemeinsam mit Kindern, Eltern und natürlich dem Team des an der Festwiese ansässigen Kindergartens begehen der Stadtchef und die zuständige Beigeordnete, Ulrike Franz, am Samstag, 26. Oktober, von 16 bis 19 Uhr den runden Geburtstag der wind- und wetterfesten Einrichtung.

„Wir sind sehr froh darüber, dass das, was am 1. September 2009 als einmaliges Pilotprojekt von Kreis und Stadt aus der Taufe gehoben wurde, nicht nur auch heute noch von Bestand ist. Es ist uns vielmehr gelungen, neben den traditionell ausgerichteten, städtischen Einrichtungen eine pädagogische Konzeption weiterzuentwickeln und voranzubringen, die aus unserem reichhaltigen Bildungsangebot in Oppenheim nicht mehr wegzudenken ist.

Quelle: Stadt Oppenhei

Unser großer Dank gilt der damaligen Initiatorin und früheren Kreisbeigeordneten Irene Alt, dem Landkreis und natürlich dem rührigen Team um Friederike Feser, die den Kindergarten bis Ende des Jahres kommissarisch leitet“, so Jertz und Franz in einer gemeinsamen Erklärung im Vorfeld des Jubiläums der Einrichtung, die erst jüngst im September zum „RhineCleanup“ als Ausgangs- und Treffpunkt diente. Mit einer eigens für den Kindergarten erbauten Toilettenanlage im Gründungsjahr wurde auch die notwendige Infrastruktur geschaffen, die heute auch der Oppenheimer Tafel zur Verfügung steht.

„Der herzliche Dank des gesamten Naturkindergartenteams gilt dem Landkreis, der Stadt, dem städtischen Bauhof, allen Kindern und Eltern und natürlich denjenigen in Oppenheim, die uns so tatkräftig in unserer Arbeit unterstützen. Für uns als Team ist die Arbeit im Kindergarten weit mehr als nur Betreuung und Begleitung. Vielmehr wird tagtäglich deutlich, wie wenig es braucht, um zufrieden zu sein, dass das Miteinander, das Verständnis für die Natur und der wertschätzende Umgang mit ihr wertvoller als alles Materielle sind.

Der unschätzbare Wert dieses Konzepts ist nun zehn Jahre alt und wir alle hoffen, dass noch viele Generationen in vielen Jahrzehnten davon profitieren können“, freut sich die kommissarische Leiterin, Friederike Feser auf das Fest, zu dem die Besucher Naturkindergartenlieder, Spiele und Spaß, Naturerleben, Essen und Trinken sowie Austausch und Informationen zum Naturkindergartenkonzept erwartet. Der Umwelt zuliebe wird darum gebeten, eigene Teller, Becher und Besteck mitzubringen.

Bei Regen wird das Fest wie geplant stattfinden, bei Unwetterwarnungen wird das Fest abgesagt.

Stadt Ingelheim gewinnt Fußballturnier der Kreisverwaltung | Trikottausch mit der Landrätin

Flach spielen, hoch gewinnen. Das Runde muss ins Eckige. Tor ist, wenn der Schiri pfeift. Alle Fußballfloskeln kamen beim Fußballturnier der Kreisverwaltung Mainz-Bingen zum Tragen. Am Ende war es die Mannschaft der Stadtverwaltung Ingelheim, die den Pokal im Stadion Blumengarten verdient in den regnerischen Nachthimmel reckte.

Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums, welches der Landkreis Mainz-Bingen dieses Jahr feiert, kickten insgesamt acht Mannschaften verschiedener Verwaltungen um den Pokal. Sportlerinnen und Sportler der Städte Ingelheim und Bingen, der Verbandsgemeinden Rhein-Selz, Nieder-Olm und Gau-Algesheim sowie des Landkreises Rhein-Lahn schnürten die Fußballschuhe. Die Kreisverwaltung stellte gleich zwei Teams.

Stadt ingelheim gewinnt fußballturnier der kreisverwaltung | trikottausch mit der landrätin
Landrätin Dorothea Schäfer (links) gratuliert den Hobbyfußballern zu einem gelungen Turnier im Ingelheimer Blumengarten. Foto: Kreisverwaltung/Kilian Grau

Sieger der Herzen

Das Turnier war eine Wiederauflage und die „Seniorenmannschaft“ der Kreisverwaltung spielte mit den Urgesteinen des Turniers, die größtenteils vor 15 Jahren bereits dabei waren. Mehr als zum Titel „Sieger der Herzen“ und dem achten Platz reichte es diesmal jedoch nicht.

Die Elf der Ingelheimer Stadtverwaltung setzte sich im Finale gegen das Team des Rhein-Lahn-Kreises durch. Neben Ruhm und Ehre dürfen die Sieger auch entscheiden, wohin die durch den Verkauf von Essen und Getränke eingenommen Gelder gespendet werden. Den dritten Platz erspielte sich die Verbandsgemeinde Rhein-Selz gegen die Kollegen aus Nieder-Olm.

Trikottausch mit der Landrätin

„Erster von oben oder unten, der Stimmung tut das keinen Abbruch. Es hat großen Spaß gemacht und das ist die Hauptsache“, so Adam Elseberg von der Kreisverwaltungself und Organisator des Turniers. Landrätin Dorothea Schäfer fand: „Das ist Fair Play: als Gastgeber den anderen den Vortritt lassen.“

Stadt ingelheim gewinnt fußballturnier der kreisverwaltung | trikottausch mit der landrätin 1
Landrätin Dorothea Schäfer freut sich über die Trikots der beiden Mannschaften, die für die Kreisverwaltung die Fußballschuhe schnürten. Übergeben wurden die Trikots von Adam Elseberg, Personalratsvorsitzender der Kreisverwaltung Mainz-Bingen und Turnierorganisator. Foto: Kreisverwaltung/Kilian Grau

Bei allem Spaß lobte sie trotz Regen den Einsatz aller und freute sich darüber, dass der Kontakt zu anderen Behörden auch außerhalb des Dienstes stets fair sei. Als Trikottausch der etwas anderen Art bekam Dorothea Schäfer vor Anpfiff einen Bilderrahmen mit den Trikots der beiden Mainz-Binger Mannschaften samt Unterschriften der Spieler überreicht und versprach: „Sie bekommen einen Ehrenplatz im Büro.“

Kreis Bad Kreuznach | Mit Schrauben und Nägeln präparierte Fleischstücke ausgelegt

In der Vergangenheit häufen sich die Meldungen über ausgelegte Giftköder oder mit gefährlichen Gegenständen präparierte Fleisch- und Wurststücke. So auch am Dienstag (22.10.2019) in der nördlichen Ortsrandlage von Burgsponheim im Kreis Bad Kreuznach.

Hier hatte eine aufmerksame Hundehalterin in der nähe des dortigen Bolzplatzes mehrere mit Schrauben und Nägeln präparierte Fleischstücke entdeckt.

Es ist davon auszugehen, dass durch einen Unbekannten versucht wurde, hier gezielt Haustiere zu verletzen. Glücklicher weise sind jedoch bislang bei der Polizei in dem Zusammenhang keine Schadensmeldungen eingegangen.

Die Aufnahme derart bearbeiteter Gegenstände führt bei Tieren nicht selten zu schwersten inneren Verletzungen bis hin zum Tode.

Das Ausbringen solcher Präparate stellt eine Straftat dar, die mit Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren geahndet werden können.

Die mit dem Fall befasste Polizei in Bad Kreuznach nimmt sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0671 / 8811 – 0 entgegen.

Wiesbaden | Inklusiver Café-Treff geht im Winterquartier weiter

Ab dem 5. November wechselt das Inklusions-Projekt „Unser Lieblingsplatz“, das Wiesbadener Kaffeemobil, in sein Winterquartier ins Secondhand-Kaufhaus „fast wie neu“ in die Otto-Wallach-Stra0e 15 in Wiesbaden Biebrich. Doch dort macht es keine „Winterschlaf“, sondern setzt den begehrten Kaffeeausschank fort.

Mehr als 1000 Tassen Kaffee, dazu ungezählte Gespräche und neue Kontakte ist die Bilanz der ersten erfolgreichen Saison, die am 23.10.2019 zu Ende gegangen ist. Seit Mitte Mai hatte das dreirädrige Kaffeemobil drei Mal pro Woche im Schiersteiner Hafen Station gemacht und Menschen mit und ohne Behinderung zu Austausch und Begegnung eingeladen.

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Foto: Paritätischen Hessen in Wiesbaden

Sehr gut kam auch das Begleit-Programm an, zu dem ebenso eine inklusive Schreibwerkstatt gehörte als auch Infoveranstaltungen zu Themen wie barrierefreiem Reisen, musikalische und künstlerische Angebote oder ein Besuch der Esel vom Freudenberg.

In seinem Winterquartier in Wiesbaden-Biebrich kann ab dem 5. November jeweils von dienstags bis freitags von 10 bis 15 Uhr gemeinsam barrierefrei und inklusiv Kaffee getrunken und geplaudert werden.

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Foto: Paritätischen Hessen in Wiesbaden

Das Cafémobil ist eine Kooperation der Stadt Wiesbaden (Amt für Soziale Arbeit) und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hessen, Regionalgeschäftsstelle Wiesbaden, und wird von der Aktion Mensch gefördert. Entstanden ist die Idee im Rahmen des Inklusionsprojekts „Für ein Wir in Schierstein“. Dabei wurde 2016 die Barrierefreiheit des Ortes in den Bereichen Einkaufsmöglichkeiten, Freizeit und Gastronomie bei Stadtspaziergängen überprüft. Ein Ergebnis war, dass im Naherholungsgebiet Schiersteiner Hafen ein barrierefreies gastronomisches Angebot fehlt. Hier hat das Projekt nun Abhilfe geschaffen.

„Wir wollen mit dem Cafémobil eine niedrigschwellige Gelegenheit geben für gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse für Menschen mit und ohne Behinderung. Ein Anliegen war auch, für die Themen Inklusion und Barrierefreiheit zu sensibilisieren. Das ist uns in diesem ersten Sommer gut gelungen“, sagt Heike Lange, Regionalgeschäftsführerin des Paritätischen Wiesbaden.

Grausame Entdeckung in England | 39 Menschen tot in einem LKW

Ein 25-jähriger LKW-Fahrer aus Nordirland wurde von der englischen Polizei wegen Mordverdacht an 39 Menschen festgenommen. In einem LKW-Container haben Rettungskräfte heute Nacht einen grausigen Fund gemacht: 39 Leichen verbargen sich hinter den Türen des Containers.

Der LKW, der vermutlich aus Bulgarien stammt, wurde in der Nacht gegen 1.40 Uhr Ortszeit im Waterglade-Industriegebiet in Gray, östlich von London, entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Toten um 38 Erwachsene und einen Jugendlichen.

Ob der 25-jähjrige irische Fahrer absichtlich eine Umwegroute gewählt hatte, um sich strengeren Kontrollen zu entziehen ist noch unklar. Sicher ist jedoch, dass das Fahrzeug schon seit vergangenem Samstag in Großbritannien ist. Erst Mutmaßungen deuten darauf hin, dass die Fähre von Frankreich nach Irland genutzt wurde und von dort aus die Fahrt weiter nach Holyhead in Wales ging.

Sollte das Fahrzeug tatsächlich aus Bulgarien stammen, bezeichnen Frachtexperten die gewählte Route als absolut ungewöhnlich. Möglicher Hintergrund könnte jedoch sein, dass bei diesem Umweg die Kotrollen nicht so streng seien, als wenn der Fahrer den direkten und wesentlich kürzeren Weg von Calais (Frankreich) nach Dover (England) genommen hätte.

Über die Identität und Herkunft der Opfer gibt es derzeit noch keine gesicherten Informationen. So kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um Flüchtlinge handelt.

Deutsche Umwelthilfe will Silvesterfeuerwerk in Mainz, Worms und Frankfurt verbieten

Bereits im Juli dieses Jahres hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) beklagt, dass in 31 Städten und Gemeinden wegen der NO2-Grenzwertüberschreitung formale Anträge auf Böller-Verbote für deren dicht besiedelte Innenstädte gestellt.

Durch das Silvesterfeuerwerk herrschen in vielen deutschen Städten am 1. Januar oftmals Rekord-Feinstaubbelastungen von 1000 µg PM10/m³.  Auch die Polizei und Krankenhäuser registrieren viele tausend Verletzte. Zahlreiche Wohnungsbrände und vermüllte Straßen oder Grünanlagen sind die Folge, so dass vielerorts wird von Ausnahmezuständen gesprochen.

Am Montag (21.10.2019) stellte die DUH nun 67 weitere formale Anträge für weitere Städte, bei denen die innerstädtische Luft mit gesundheitsschädlichen Partikelkonzentrationen von 20 µg/m³ Feinstaub (PM10) im Jahresmittel belastet ist.

Nachdem die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, zum Schutz der Gesundheit diesen Wert nicht zu überschreiten, müssen sich nun alle 98 Städte, die von diesen Werten betroffen sind, mit dem DUH-Verbotsantrag beschäftigen.

„Wir wünschen uns weiterhin freudige Feste zum Jahreswechsel – aber ohne verpestete Luft, brennende Häuser, verletzte Menschen und verängstigte Tiere durch archaische Schwarzpulver-Böllerei“, so der Bundesgeschäftsführer der DUH, Jürgen Resch.

Ziel ist es, die Umweltministerin Svenja Schulze zu einer Gesetzesänderung zu bewegen, dass in betroffenen Städten, ein innerstädtisches Böllerverbot erlassen werden kann.

Obwohl auch das Umweltbundesamt bereits seit Jahren vor den negativen Folgen der Silvester-Böllerei warnt, herrscht in vielen deutschen Städten jedes Jahr zum Jahreswechsel ein regelrechter Ausnahmezustand. Am ersten Tag des neuen Jahres zeigen sich die Innenstädte als verwüstete und mit Böllermüll verdreckte Umwelt.

So kritisiert die DUH, dass die Bundesregierung trotz jahrelanger Warnung der DUH und ihres eigenen Umweltbundesamtes weiterhin untätig bleibt.

Neben dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) zählen die ultrafeinen Partikel zu den gefährlichsten Luftschadstoffen. Die Europäische Umweltagentur hat Anfang Oktober 2019 eine aktuelle Gesundheitsstudie veröffentlicht und warnt vor 59.600 vorzeitigen Todesfällen in Deutschland durch Feinstaub – pro Jahr.

Innerhalb weniger Stunden setzen Feuerwerkskörper zum Jahreswechsel circa 5.000 Tonnen Feinstaub frei, das entspricht 16 Prozent der jährlich im Straßenverkehr entstehenden Feinstaubmenge.

„Es gibt technische Alternativen zum klassischen Feuerwerk wie eine Licht- und Lasershow. Zum vergangenen Jahreswechsel hat Landshut diesbezüglich in Deutschland Pionierarbeit geleistet und das Feedback war überaus positiv,“ erklärte Andreas Juergens, Lichtkünstler und Showdesigner, der zum Jahreswechsel 2018/19 eine Lasershow in Landshut konzipiert und organisiert hat.

Hintergrund:

Gegenüber folgenden 98 Städten stellte die DUH im Juli bzw. im Oktober 2019 einen formalen Antrag auf Erlass eines kommunalen Böllerei-Verbots (in Klammern der Jahresmittelwert für PM10 in Mikrogramm pro Kubikmeter Luft):

  • Aachen (20 µg PM10/Kubikmeter)
  • Aschersleben (23)
  • Augsburg (24)
  • Bayreuth (20)
  • Berlin (29)
  • Bernau (22)
  • Bielefeld (24)
  • Blankenfelde (20)
  • Bottrop (21)
  • Brandenburg (24)
  • Braunschweig (20)
  • Bremen (25)
  • Bremerhaven (22)
  • Brunsbüttel (20)
  • Chemnitz (21)
  • Cottbus (21)
  • Darmstadt (20)
  • Datteln (21)
  • Dortmund (25)
  • Dresden (23)
  • Duisburg (25)
  • Düsseldorf (25)
  • Eberswalde (21)
  • Elsdorf (21)
  • Elsterwerda (20)
  • Erfurt (21)
  • Essen (26)
  • Esslingen (25)
  • Flensburg (20)
  • Frankfurt (Main) (25)
  • Frankfurt (Oder) (26)
  • Fulda (21)
  • Fürth (22)
  • Gelsenkirchen (29)
  • Gera (20)
  • Gießen (22)
  • Gladbeck (23)
  • Göhlen (21)
  • Görlitz (22)
  • Göttingen (23)
  • Grevenbroich (24)
  • Hagen (28)
  • Halberstadt (24)
  • Halle (27)
  • Hamburg (24)
  • Hannover (22)
  • Heilbronn (25)
  • Jackerath (OT der Gemeinde Titz) (22)
  • Jüchen (21)
  • Kassel (23)
  • Kiel (22)
  • Köln (27)
  • Krefeld (24)
  • Leipzig (28)
  • Limburg (24)
  • Ludwigsburg (25)
  • Ludwigshafen (23)
  • Lünen (30)
  • Magdeburg (24)
  • Mainz (24)
  • Mannheim (22)
  • Marburg (20),
  • Markgröningen (25)
  • Mönchengladbach (24)
  • Mühlhausen (24)
  • München (25)
  • Münster (24)
  • Nauen (21)
  • Neuwied (22)
  • Niederzier (25)
  • Nürnberg (26)
  • Oberhausen (25)
  • Offenbach (23)
  • Oldenburg (22)
  • Osnabrück (23)
  • Passau (20)
  • Potsdam (21)
  • Regensburg (20)
  • Reutlingen (23)
  • Rostock (24)
  • Saarbrücken (20)
  • Schwerin (20)
  • Solingen (21)
  • Spremberg (20)
  • Stuttgart (29)
  • bingen (23)
  • Warstein (21)
  • Weimar (20)
  • Wesel (20)
  • Wetzlar (20)
  • Witten (20)
  • Wittenberg (22)
  • Wolfsburg (20)
  • Worms (22)
  • Wuppertal (21)
  • Würzburg (22)
  • Zittau (22)
  • Zwickau (20).