BYC-News Blog Seite 1454

Ausnahmezustand | Türkei bringt 40000 Flüchtlinge zur EU Grenze

Ausnahmezustand an der griechischen Grenze. Nach eigenen Angaben bringt die Türkei 35.000 Flüchtlinge an die EU Grenze aufgrund fehlender Zahlungen der EU. Die Türkei spricht vom nicht gezahlten Flüchtlingspfand. „Wir haben die Tore geöffnet“, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Samstag.


Der Flüchtlingspakt von 2016 sei von der EU nicht eingehalten worden. Die vereinbarten Milliarden wären verzögert gezahlt worden und die Türkei könne die Flüchtlinge nicht mehr im Land behalten. Bis zum Samstagabend gegen 23 Uhr hätten rund 40.000 Migranten die Grenze der Türkei passiert. Die Migranten wären an der Grenze zur Provinz Edirne gefahren worden, die direkt an Griechenland grenzt.

Griechenland setzt Militär gegen den Flüchtlingsstrom aus der Türkei ein. Ein griechischer Regierungssprecher in Athen teilte mit, Grenzbeamte hätten mehr als 4.500 illegale Grenzübertritte verhindert, rund 70 Personen wurden festgenommen. Athen werde alles mögliche tun, um die EU-Grenze zu schützen, heißt es weiter in seinem Statement.

 

 

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SPD fordert Rassismusbeauftragten | CDU lehnt ab

Nach dem Anschlag in Hanau sagt die SPD, dass sie in der Bundesregierung eine eigene Stelle einrichten will, um dem Rassismus konsequent entgegen zu treten. Die Union ist allerdings dagegen und erhebt Einwände.

 


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Lars Klingbeil giftet gegen die CDU

Der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hetzt bereits seit Monaten immer wieder gegen die CDU. Die Union verliere ihre politische Richtung und die Gespräche verließen die „politische Mitte“, sagt er. Klingbeil kritisiert die CDU besonders nach der Wahl von Thomas Kemmerich (FDP) zum Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen mit Stimmen von der AfD und CDU. Das Verhältnis der CDU zur AfD müsse sich unbedingt klären. Außerdem müsse sich die Partei endlich klar von der Rechten Seite abgrenzen.

Die SPD will ihren Koalitionspartner nun zu diesem Bekenntnis zwingen. Dafür trifft sich der Vorstand der Sozialdemokraten am Montag im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Sie wollen bei der Sitzung darüber beraten, welche politischen Schlüsse sie aus dem rassistisch motivierten Anschlag von Hanau ziehen. „Es darf nicht bei tröstenden Worten bleiben“, sagt Serpil Midyatli, Vizechefin der SPD. „Wir brauchen jetzt konkrete Taten.“ Zusammen mit anderen Sozialdemokraten wie Boris Pistorius, dem Innenminister aus Niedersachsen, hat Midyatli einen Katalog mit Forderungen für den Kampf gegen rechts erstellt. Das Paket soll am Montag von dem Parteivorstand beschlossen werden.

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Die Union lehnt Rassismusbeauftragten ab

Die SPD fordert einen Rassismusbeauftragten der Bundesregierung, „als unabhängige Stelle, mit eigenen Ressourcen ausgestattet“, sagte Midyatli. Das lehnt die Union jedoch ab. Die Mehrheit der CDU und CSU zieht Regelungen wie die Verschärfung des Waffenrechts oder die Überwachung von Einzelpersonen durch den Geheimdienst vor.

Die beiden Chefs der Sozialdemokraten Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sagen, sie wollen währenddessen die Forderung nach einem Rassismusbeauftragten voranbringen. Beim nächsten Treffen des Koalitionausschusses am 8. März soll die Sache auf die Tagesordnung gesetzt werden, berichtete Midyatli.

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Menschen erwarten von der Union ein klares Bekenntnis gegen Rechts

„Die Union hat jetzt gar keine Chance als unseren Forderungen nachzukommen“, sagt die Vizechefin der SPD. „Die Menschen erwarten von der Union ein klares Bekenntnis gegen Rechts – im Parlament gegen die AfD, aber auch gesellschaftspolitisch.“ Das könne die Zustimmung zu einem Rassismusbeauftragten sein, sagte Midyatli. Von den Grünen und diversen Migrantenselbstorganisationen wird die SPD dabei unterstütz.

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Horst Seehofer: Der Rassismusbeauftragte bin ich

Innenminister Horst Seehofer (CSU) gab am Donnerstag bei der Sitzung des Bundestagsinnenausschusses zu verstehen, dass er einen eigenen Rassismusbeauftragten nicht für nötig halte. Teilnehmer der Sitzung berichteten, dass Seehofer sagte, er selbst sei bereits dieser Beauftragte. „Wenn Herr Seehofer sagt, er sei der Rassismusbeauftragte, dann muss ich sagen: Da hat Herr Seehofer seinen Job nicht richtig gemacht“, entgegnet Midyatli und erinnert dabei an den Anschlag in Hanau.

Die Union vertraut im Kampf gegen Rassismus auf den Innenminister. Der Vize-Chef der Unionsfraktion Thorsten Frei sagt, Seehofer habe „zurecht unterstrichen, dass er selbst der oberste ‚Anti-Rassismus-Beauftragte‘ der Bundesregierung ist“.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster sieht ebenfalls keine Notwendigkeit für einen solchen Beauftragten. „Dafür sind die Innenminister der Länder sowie der Bundesinnenminister zuständig. Die Forderung wirkt eine Woche nach der Tat von Hanau politisch auch zu plakativ.“

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Vielfalt im Land müsse gestärkt werden

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh sagt: „Wir dürfen uns nicht auf Sicherheitspakte beschränken“ Er wünscht sich „eine gesamtgesellschaftliche Debatte“ über Rassismus.

Midyatli fordert ebenfalls bessere politische Bildung und mehr Prävention. „Vor allem aber müssen wir die Vielfalt im Land stärken“, fordert sie. „Das wurde bislang vernachlässigt, obwohl es diese Forderungen seit langem gibt“.

Auch in der Union äußert man die Meinung, dass Bildung ein wichtiger Punkt im Kampf gegen Rassismus sei. Bereits im Vorschulalter müsse man Kindern die gesellschaftliche Vielfalt vorleben, sagte CDU-Bundestagsabgeordnete Mathias Middelberg. „Rassismus darf sich schon auf diesen jüngsten Stufen gar nicht erst entwickeln“, mahnt er.

Midyatli zeigt sich erfreut, dass die CDU und SPD sich zumindest in diesem Punkt einig sind. „Die Union ist endlich einen Schritt weiter, ein Stück weit gereift“, sagt sie.

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Auto rast in Menschengruppe | 12 Verletzte teils in Lebensgefahr

Bei einem schweren Verkehrsunfall raste eine Frau mit ihrem Auto in eine Menschengruppe. Dabei wurden insgesamt 12 Personen verletzt, drei davon schweben derzeit in Lebensgefahr. Der Vorfall passierte an diesem Freitag gegen 17:45 Uhr in der Frohnhauser Straße an der Ecke Berliner Straße in Essen-Frohnhausen.

 


An der Haltestelle „Gervinusplatz“ wollten die Personen eine Bahn der Linie 109 verlassen beziehungsweise in diese einsteigen. Da die Gleise an dieser Haltestelle auf der Mitte der Straße verlaufen, mussten diese hierfür die Fahrbahn überqueren. Eine 81-jährige Frau fuhr mit ihrem silbernen BMW zwischen der Bahn und dem Gehweg entlang und raste dabei von hinten mit dem Auto in die Menschengruppe.

Bei dem Unfall wurden insgesamt zwölf Menschen teils lebensgefährlich verletzt. Drei der Personen schweben aktuell in Lebensgefahr. Vier Personen sind schwer verletzt, fünf weitere trugen bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Die Patienten wurden am Ort des Geschehens durch Rettungskräfte versorgt und im Anschluss in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch die Rentnerin wurde bei dem Unfall verletzt und kam in eine Klinik. Derzeit ist noch nichts über den Gesundheitszustand des Beifahrers, der ebenfalls Rentner ist, bekannt.

Der Rettungshubschrauber „Christoph 9“ aus Duisburg war ebenfalls vor Ort im Einsatz. Der Essener Rettungsdienst wurde außerdem von sogenannten „Ü-MANV-S-Komponenten“ der Feuerwehren aus Gelsenkirchen und Bochum unterstützt. Sie brachten jeweils einen Notarzt und Rettungswagen nach Essen, um die Versorgung während des Einsatzes sicherzustellen. 63 Einsatzkräfte waren insgesamt im Einsatz.

Bereits als die ersten Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, wurden alle Verletzten von zufällig anwesenden Personen betreut. Die Absperrmaßnahmen der Polizei wurden von den Passanten beachtet. Es kam trotz der großen Menschenmenge zu keinen nennenswerten Diskussionen mit den Rettungskräften.

Die stark befahrenen Kreuzung war für mehrere Stunden komplett gesperrt, wodurch es zu starken Behinderungen im Verkehr kam. Weshalb die Autofahrerin in die Menschenmenge fuhr, ist Teil der polizeilichen Ermittlungsarbeit. Ob die dortige Ampelschaltung, die rot anzeigt, wenn ein Zug zum Ein- und Aussteigen anhält, defekt war oder diese von der Frau übersehen wurde, ist bisher noch unklar.

Foto: Mike Filzen
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Mercedes kracht in Stromkasten und verursacht Stromausfall

Nachrichten Mörstadt | Am vergangenen Mittwoch fuhr ein 18-Jähriger gegen 21:10 Uhr mit seinem Mercedes die Kreisstraße 35 aus Mörstadt kommend in Richtung Gundheim. In der Gemeinde Gundheim bog er mit seinem Fahrzeug nach links in die Bahnhofstraße ab. Plötzlich tauchte ein Reh auf und lief über die Fahrbahn.

 


Der Fahrer musste dem Tier ausweichen und fuhr mit seinem Mercedes gegen eine Hofeinfahrtstür, Betonmauer und den dort aufgestellten Stromkasten. Durch den Aufprall am Stromkasten fiel in der Gemeinde Gundheim teilweise der Strom aus.

Der 18-Jährige und seine 19-Jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von circa 15.000 Euro. Durch einen verständigten Techniker der EWR wurde der Stromausfall umgehend beseitigt.

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Streit zwischen Binger Rollstuhlfahrer und Mainzerin

Nachrichten Bingen | An diesem Freitagabend kam es gegen 17 Uhr in Bingen auf der Dromersheimer Chaussee in Höhe der B9 Überführung zu einem Streit zwischen einem 77 Jahre alten Binger Rollstuhlfahrer und einer 67-jährigen Spaziergängerin aus Mainz. Beide Unfallbeteiligten trafen im Nachgang unterschiedliche Aussagen.

 


Nach Aussagen der Frau wurde sie von dem Rollstuhlfahrer angefahren, als sie sich gerade dehnte. Sie stürzte, woraufhin es zu dem Streit kam. Im Verlauf des Streits soll der Mann ihr noch mit seinem elektrischen Rollstuhl über das Bein gefahren sein.

Der Rollstuhlfahrer sagt jedoch, die Frau sei ohne sein Zutun vor ihm gestürzt. Aufgrund der steilen Straße habe er nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen können und habe sie daraufhin unabsichtlich angefahren.

Die Geschädigte wurde zur Behandlung in das Heilig-Geist-Hospital Bingen gebracht. Die polizeilichen Ermittlungen zu dem Vorfall dauern derzeit noch an.

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Kurzarbeit bei Lufthansa möglich | Die Wirtschaft und der Coronavirus

Nachrichten Wirtschaft | In Folge der verschärften Situation durch die beschleunigte Verbreitung des Coronavirus hat die Lufthansa Group weitere Maßnahmen beschlossen, um den wirtschaftlichen Folgen zu begegnen. Danach kann das Angebot von Kurz- und Mittelstreckenflügen in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung bei der Verbreitung des Coronavirus in den kommenden Wochen um bis zu ein Viertel reduziert werden.


Auch bei den Langstreckenverbindungen verringern die Airlines der Lufthansa Group ihr Programm weiter. Die Zahl der rechnerisch nicht eingesetzten Langstreckenjets der Lufthansa Group wird von 13 auf bis zu 23 Flugzeuge ansteigen. Der Konzern prüft darüber hinaus die Möglichkeit von Kurzarbeit in verschiedenen Bereichen.

Die aus den aktuellen Entwicklungen zu erwartende Ergebnisbelastung ist derzeit noch nicht abschätzbar. Der Konzern wird im Rahmen der Jahrespressekonferenz am 19. März 2020 Finanzkennzahlen veröffentlichen. (Quelle Lufthansa Group)

  • Angebot auf Kurzstrecken kann in den kommenden Wochen um bis zu 25 Prozent sinken
  • Zahl der nicht eingesetzten Langstreckenflugzeuge innerhalb der Lufthansa Group steigt von 13 auf bis zu 23
  • Möglichkeit von Kurzarbeit in Prüfung

Mann springt nackt auf Straße

Nachrichten Hattersheim | An diesem Freitag, gegen 10:45 Uhr sprang ein stark betrunkener Mann im Alter von 35 Jahren in der Hofheimer Straße in Hattersheim mehrfach nackt auf die Fahrbahn.

 


Dabei zeigte er den vorbeifahrenden Autofahrern seinen nackten Hintern und sein entblößtes Glied. Er beleidigte außerdem die vorbeifahrenden Fahrer lautstark und zeigte ihnen den Mittelfinger. Von Beamten der Polizei konnte der Tatverdächtige festgenommen werden. Ihm wurde Blut abgenommen und er wurde vorübergehend im Polizeigewahrsam behalten, um weitere Straftaten zu verhindern.

Die Polizei bittet Geschädigte, die von der Tat betroffen waren, sich bei der Kriminalpolizei in Hofheim unter der Telefonnummer 06192 – 207 90 zu melden.

Verkehrsunfall auf der L401 mit Vollsperrung

Nachrichten Kirchheimbolanden | Am diesem Freitag, gegen 14 Uhr kam es auf der L401 zwischen Marnheim und dem Bolander Hof zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen.

 


Der Fahrer eines BMW musste aufgrund der Verkehrssituation abbremsen. Das übersah der hinter ihm fahrende Audi Fahrer und fuhr dem vorausfahrenden Wagen hinten drauf. Daraufhin kam der weiße Audi von der Fahrspur ab.

Derzeit ist noch unklar, ob sich einer der Unfallbeteiligten bei dem Vorfall verletzte. Die Landstraße wurde für die Zeit der polizeilichen Unfallaufnahme gesperrt. Sowohl die Feuerwehr als auch Rettungskräfte unterstützen die Polizei bei dem Einsatz.

Unfall bei Niederheimbach | Fahrzeug überschlägt sich

Nachrichten Kurzmeldung | Eine 52 Jahre alte Frau befuhr an diesem Donnerstag mit ihrem PKW die Bundesstraße 9 in Richtung Niederheimbach. Zwischen der Zufahrt zu den Hartsteinwerken Sooneck und Niederheimbach kam das Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn nach rechts von der Straße ab. Die Fahrerin lenkte gegen, wodurch der PKW auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Wagen stieß gegen einen Bordstein, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen.

Durch die Hilfe eines nachfolgenden Fahrers konnte die Fahrerin aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Sie wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert.

Zigarettenautomat in Wiesbaden-Biebrich gestohlen

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Donnerstagabend zwischen 18 Uhr und 21:25 Uhr entwendeten derzeit noch unbekannte Täter in Biebrich in der Uferstraße einen im Treppenhaus einer Gaststätte abgestellten Zigarettenautomaten. Die Täter konnten im Anschluss daran samt ihrer Beute unerkannt flüchten.

Laut aktueller Spurenlage rollten die Täter – mutmaßlich mit Hilfe einer Sackkarre – den aufgestellten Automaten aus dem Gebäude. Zum Abtransport haben sie Den Zigarettenautomaten vermutlich in ein Fahrzeug geladen. Wie hoch der Gesamtschaden ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

Bislang liegen keine Hinweise auf die Täter vor. Das 5. Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 345 254 0 bei der Polizei zu melden.

Einbruch in Baucontainer in Mainz-Kastel

Nachrichten Kurzmeldung | Zwischen diesem Mittwoch 10 Uhr und Donnerstag 7:15 Uhr drangen Einbrecher auf einer Baustelle in Kastel in einen Container ein. Sie entwendeten drei Spezialmaschinen, die für den Gleisbau genutzt werden, im Wert von rund 10.000 Euro. Der Baucontainer befand sich im Bereich der Gleisanlagen am Bahnhof Wiesbaden Ost.

Bislang liegen keine Hinweise auf die Täter vor. Das 5. Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 345 254 0 bei der Polizei zu melden.

Frankfurter an Ausreise gehindert | Großkontrolle der Polizei

An diesem Donnerstag reisten zahlreiche Fans der Eintracht Frankfurt zum ausverkauften Rückspiel der Europa League nach Österreich. Die Bundespolizei hat anlässlich des Pokalspiels zwischen RB Salzburg und der Eintracht 13 Hooligans in Marktschellenberg die Ausreise nach Österreich verweigert. Außerdem stellten die Beamten die gesamte Kampfausrüstung der Fußball Fans sicher.

 


Bereits im Jahr 2015 zeigten die Frankfurter Hooligans im Salzburger Umland, dass der Eintracht nicht nur friedliche Fans angehören. Bei einem Testspiel der Frankfurter gegen Leeds United in Eugendorf kam es damals zu extremen Ausschreitungen mit sieben Verletzten und 25 Festnahmen. Um gewalttätige Hooligans möglichst noch an der Grenze aufzuhalten, war die Bundespolizei Freilassing daher am Donnerstag mit einem Großaufgebot an den zahlreichen Grenzübergängen der Region präsent.

Die Bundespolizisten stoppten tatsächlich 13 Frankfurter Hooligans der „Brigade Nassau“. Sie waren in zwei gemieteten Fahrzeugen und mit Sturmhauben, Schlauchschals, Zahnschutz, Boxbandagen, Tiefschutz und fingerlosen Boxhandschuhen unterwegs zu dem Pokalspiel. Die Männer waren außerdem wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch, Erpressung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und diverser weiterer Straftaten polizeibekannt.

Die Kampfausrüstung der Hooligans wurde durch die Bundespolizei Freilassing sichergestellt. Weiterhin verweigerten sie der Gruppe die Ausreise nach Österreich. Die Männer erhielten für den Spieltag außerdem Meldeauflagen. Ihnen drohte ein Zwangsgeld in Höhe von 1.000 Euro, sollten sie morgens und abends nicht persönlich bei der Polizei erscheinen.

Vorfahrt missachtet und Frontalzusammenstoß verursacht

Nachrichten Worms | An diesem Donnerstag gegen 15 Uhr kam es zu einem Frontalcrash. Ein 29-jähriger missachtete die Vorfahrt auf der Kolpingstraße, wodurch es zum Unfall mit einer 39-jährigen Autofahrerin kam.


Der aus Richtung Worms-Horchheim kommende Autofahrer wollte auf der Kolpingstraße nach links auf die Bundesstraße -Richtung Autobahn A61- abbiegen und übersah dabei das Fahrzeug der 29-jährigen. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Die Autofahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt ca. 15000 Euro.

Lions Clubs spenden 4.000 Euro an Palliativstation in Mainz

Nachrichten Mainz | Zusammen stark zu sein ist ein großer Bestandteil der Arbeit auf Palliativstationen. Die Unterstützung für Menschen in den letzten Stunden ihres Lebens ist etwas ganz Besonderes. Dass die Lions Clubs in Mainz und Rheinhessen die Big Band der Bundeswehr für ein Benefizkonzert zugunsten der Hospiz- und Palliativarbeit gewinnen konnten, war daher besonders erfreulich.

 


Unter der Schirmherrschaft der Mainzer Volksbank e.V. spielte die Band am 03. Dezember 2019 in der Mainzer Rheingoldhalle bekannte Stücke aus Rock, Pop und Swing für rund 800 Gäste. Das Konzert richtete einen besonderen Fokus darauf, wie wichtig die Behandlung und Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen ist.

4.000 der insgesamt eingenommenen 22.000 Euro übergaben Therese Adams vom Lions Club Mainz, Dr. Bernd Groth vom Lions Club Nieder-Olm und Peter Jost von der Mainzer Volksbank an die Palliativstation des Katholischen Klinikums Mainz.

Dr. Bernd Groth, Präsident vom Lions Club Nieder-Olm

„Mit unserem Benefizkonzert wollten wir Lions Clubs gemeinsam mit unserem Schirmherrn, der Mainzer Volksbank, auch ein Zeichen setzen für den sehr wichtigen Dienst an Menschen, der auf der Palliativstation jeden Tag rund um die Uhr geleistet wird“, betonte er, bei der Scheckübergabe an Dr. med. Bernd Wagner, Ärztlicher Leiter der Palliativstation am kkm.

Dr. med. Bernd Wagner, Ärztlicher Leiter der Palliativstation

„Wir bedanken uns ganz herzlich für die Spende und freuen uns sehr, damit z.B. die nicht von den Krankenkassen getragene tiergestützte Therapie weiter finanzieren zu können. Besuche durch eigens ausgebildete Therapiehunde ergänzen unser Angebot für Patienten und Angehörige auf besondere Weise. Darüber hinaus können wir unserem Personal durch die großzügige Spende Fort- und Weiterbildungen ermöglichen um damit weiterhin eine qualitativ hochwertige palliativmedizinische Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen im kkm zu gewährleisten.“, sagte er bei der Scheckübergabe.

Was macht die Vereinigung der Lions Clubs?

Lions Clubs sind weltweite Vereinigungen, die sich den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit stellen und uneigennützig an ihrer Lösung mitwirken. Die international tätige Institution ist mit über 1,4 Millionen Mitgliedern in 48.386 Clubs in über 200 Ländern ist die mitgliederstärkste Service-Cluborganisation weltweit. Die Haupttätigkeiten der Clubs sind meist nichtöffentliche Gesprächsrunden. In der Öffentlichkeit treten Lions Clubs hauptsächlich im Zusammenhang mit Spendenaktionen auf.

Öffentliche Diskussionsrunde zum Standort des Gutenberg-Museum Mainz

Nachrichten Mainz | Wie wird es mit der baulichen Entwicklung des Gutenberg-Museums weitergehen? Dazu werden im März zwei Veranstaltungen stattfinden. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, an den öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen.

 


Am 3. März wird um 18:30 Uhr im Gutenberg-Museum eine Beteiligungsveranstaltung für alle Interessierten stattfinden. Die Veranstaltung soll der Darstellung des Diskussionsstands in der Arbeitswerkstatt hinsichtlich Trägerschaft, Finanzierung und Standortentscheidung dienen. Auch die Aufnahme der Positionen einer erweiterten Öffentlichkeit wird berücksichtigt. Die beiden verbliebenen Standortvarianten, ein Neubau am Allianzhaus und ein Neubau am bestehenden Standort sollen mit der Öffentlichkeit diskutiert werden. Dabei will man sich seitens der Stadt ein Meinungsbild der Bürgerinnen und Bürger einholen.

Zudem ist am 18. März eine ebenfalls öffentliche Expertendiskussion geplant. Diese soll weitere Argumente zur Entscheidung liefern. Hierzu wird noch eine gesonderte Einladung erfolgen. Bei der Veranstaltung werden Fachleute aus dem Museumsbereich über ihre eigenen Erfahrungen und Empfehlungen bezüglich der Frage nach dem Standort und des Trägerschaftsmodells berichten. Anschließend wird abends die Arbeitswerkstatt eine schlussendliche Empfehlung für die Gremien abgeben.