BYC-News Blog Seite 1453

Rottweiler Zeus | Ungewöhnliches Statement vom Staatsministerium Sachsen

Das Sächsische Staatsministerium des Innern reagierte auf die Berichterstattung zu der geplanten Tötung des Rottweilers Zeus (wir berichteten). Auf unsere Presseanfrage hat das Ministerium bislang nicht reagiert. Das Staatsministerium geht stattdessen den ungewöhnlichen Weg und postet bei Facebook eine Statement. In der Erklärung wird keine Stellung zu dem Fall genommen. Man weist lediglich auf einen Beschluss des Sächsischen Oberverwaltungsgerichtes Bautzen vom 18. Juni 2018 hin. Es wird auch nicht darauf hingewiesen, das die gemeldeten früheren Vorfälle zu keinem Zeitpunkt überprüft wurden. Es kam daher also weder vor der Behörde vor Erlass der Verfügung noch vor den Gerichten zur Anhörung etwaiger Zeugen oder Befragung von Sachverständigen (wir berichteten)

 


Das Staatsministerium erwähnt in keinster Weise, dass der Hund „nicht“ gebissen hat. In diesem Posting mit sehr wenig Inhalt versucht man sich mit einem Gegenangriff, der lediglich die Situation noch mehr anheizt und viel Luft für Spekulationen offen lässt. Ob ein Staatsministerium in einer solchen Art und Weise reagieren sollte, mag dahingestellt sein. Auch die Wortwahl im Facebook Posting „angegriffen“ stellt ein völlig anderes Bild des Geschehens dar. Wenn man jedoch so etwas in den sozialen Kanälen veranlasst, dann sollte dieses ausführlich mit den Hintergründen geschehen. Wir prüfen aktuell weitere Unterlagen und Hinweise zu diesem Fall in der Redaktion und werden nach Prüfung weitere Details bekannt geben.

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In dem Posting bei Facebook heißt es:

„Derzeit sorgt die Diskussion um die Gefährlichkeit eines Rottweiler-Rüden aus dem Erzgebirgskreis und die daraus resultierenden Folgen für das Tier zum Schutz von Menschen und anderen Tieren für sehr emotionale Nachfragen.

Bei allem Verständnis für Ihre Sorge möchten wir Ihnen die Sachlage kurz darstellen und weisen zudem auf den Beschluss des Sächsischen Oberverwaltungsgerichtes Bautzen vom 18. Juni 2018 hin.

Der betreffende Rottweiler hat im Januar 2018 in der Nähe von Schneeberg/ Erzgebirge einen älteren Herren angegriffen und schwer verletzt.

Im Ergebnis der Ermittlungen wurde eine amtstierärztliche Untersuchung des Hundes angeordnet und durchgeführt. Das zuständige Landratsamt Erzgebirgskreis hat daraufhin eine klare »Gefährlichkeit des Hundes« festgestellt und ein sofortiges Einschläfern des Hundes zum Schutz von weiteren Menschen und Tieren angeordnet.

Gegen diese Entscheidung wurde Widerspruch eingelegt. Derzeit läuft das Widerspruchsverfahren bei der Landesdirektion Sachsen. Eine Entscheidung wird spätestens Mitte März 2020 erwartet.

Wir bitten um Verständnis, dass wir vor Ausgang des Verfahrens keine weiteren Aussagen machen können. Derzeit befindet sich der Hund in einem Tierheim in Brandenburg.“

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Die ganze Geschichte | Rottweiler Zeus soll getötet werden

Verfügung über die Tötung des Rottweilers Zeus – trotz bestandenen Wesenstests hält Behörde in Sachsen an der Tötungsanordnung aus dem Jahre 2018 fest. Es ist nicht vorstellbar und dennoch ist es Realität: Der Hund besteht einen Wesenstest und trotzdem hält die Behörde weiterhin an der angeordneten Tötung des Hundes fest. Es handelt sich um den derzeit brisantesten Fall aus dem Bereich Tierrecht und betrifft alle Hundehalter bundesweit.


Wir haben mit den Rechtsanwältinnen chiappa&hauser aus Klein-Winterheim über den Fall gesprochen

Das willkürliche Vorgehen der Behörde und nahezu der gesamte Ablauf des behördlichen und gerichtlichen Verfahrens können von Ihnen eigentlich nur als absurd empfunden werden. Dennoch ist der Fall aus dem Leben und der täglichen Praxis gegriffen. Dieser ist von enormer Bedeutung, der Rottweiler Zeus muss leben und zu seiner Familie zurück nach Hause dürfen! Es kann jeden Hundehalter treffen – auch Sie! Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände und die Mühlen der Verwaltung und Justiz begangen zu mahlen.

„Für uns ist es ein äußerst emotionaler Fall, unsere Mandanten jedoch bringt er tagtäglich an die Grenze des Ertragbaren.“

Zeitaufschub für Rottweiler Zeus – Zwischenentscheidung des Oberverwaltungsgerichts

28.02.2020 13:00 Uhr: Wir können an dieser Stelle mitteilen, dass aktuell eine Zwischenentscheidung des Oberverwaltungsgerichts bekannt ist. Der Behörde wurde aufgegeben, von Vollstreckungsmaßnahmen, also von der Tötung, abzusehen, bis über das anhängige Eilverfahren entschieden wurde.

29.02.2020 21:00 Uhr: Das Sächsische Staatsministerium äußerte sich zu dem Fall bei Facebook öffentlich. Zum Artikel: Staatsministerium Sachsen reagiert ungewöhnlich auf Rottweiler Zeus



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Was war geschehen?

Ein tragischer Vorfall war es zweifellos, als der Hund unserer Mandanten vor über 2 Jahren, Anfang des Jahres 2018, bei einem Spaziergang einen alten Herrn ansprang, welcher bedauerlicherweise körperlich nicht in der Lage war, seinen Sturz nach vorne abzufangen und auf sein Gesicht stürzte. Er zog sich durch den Sturz erhebliche Verletzungen im Gesicht zu. Der Hund hatte den Mann unstreitig nur angesprungen. Zeus war zum Zeitpunkt des Vorfalls an einer Schleppleine geführt worden. Unsere Mandantin war auf dem teilweise vereisten Waldboden ausgerutscht, weshalb ihr ein Teil der Leine bei ihrem Sturz überhaupt entgleiten konnte.

Der Sohn des Geschädigten meldete den Vorfall der zuständigen Behörde in Sachsen. Diese leitete mit Hilfe des Sohnes des Geschädigten (einem Polizisten) ein behördliches Verfahren gegen unsere Mandanten als Hundehalter ein, welches sodann mit Nachdruck betrieben wurde. Schon vor einer behördlichen Anhörung unser Mandanten zu dem eigentlichen Geschehen, fand ein unangekündigter Hausbesuch zum Zwecke der Einschätzung von Zeus statt. In der ersten Niederschrift wurde Zeus von einem Beamten als folgsam beschrieben, da er auf die Kommandos seiner Halter unmittelbar reagierte.

Eine bei dem ersten Hausbesuch anwesende Beamtin der Hundeführerstaffel schlug vor, Zeus mit einem Leinen und Maulkorbzwang zu belegen. Sie forderte eine Lockerung der Maulkorbpflicht für das Hundetraining in einer Hundeschule, in welcher Zeus aktuell ein Fährtentraining absolvierte.

Die Behörde wollte hiervon jedoch nichts wissen, vereinzelte Mitarbeiter der Behörde in Sachsen hatten sich bereits abgestimmt und beabsichtigten von Beginn an, den Rottwei-ler Zeus als einen gefährlichen Hund einzustufen mit der Folge das Tier einzuschläfern. Diese Absprache ist nachweislich getroffen worden. Entsprechende Aktenauszüge liegen vor.

Die Petition für Zeus: Bereits über 51000 Unterschriften nach 24 Stunden. Jetzt Unterschreiben

 



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Vor die Wahl gestellt – Behörde verlangt freiwillige Tötung

Entscheidung der Behörde Zeus zu töten stand schon fest. Der zuständige Sachgebietsleiter der Behörde hatte diese Herangehensweise bereits mit dem Amtsveterinär abgesprochen, noch bevor dieser Zeus überhaupt erstmalig in Augenschein genommen hatte. Diese Absprache ist ebenfalls nachweislich getroffen worden. Entsprechende Aktenauszüge liegen vor.

Unsere Mandanten wurden dann bei einem von der Behörde in Sachsen geplanten weiteren Vor-Ort-Termin, erstmals in Anwesenheit des Amtsveterinärs, vor eine unmögliche Wahl gestellt: Entweder sie würden Zeus sofort freiwillig einschläfern lassen oder aber es würde eine dahingehende Verfügung durch die Behörde erlassen und die sofortige Tötung von Zeus zwangsweise durchgesetzt.

Unsere Mandanten entschieden sich, für Zeus zu kämpfen und teilten der Behörde mit, dass sie ihren Hund nicht freiwillig einschläfern lassen würden. Die sächsische Behörde hielt Wort und erließ dann– wie angekündigt – die Verfügung, in welcher die sofortige Tötung von Zeus angeordnet wurde.

Die Tötungsanordnung wurde pauschal und ungeprüft darauf gestützt, dass der Hund zu gefährlich sei, um von irgendeiner Person gehalten zu werden. Das bedeutet, dass gerade auch ein Tierheim, welches zur Haltung gefährlicher Hunde berechtigt und befähigt ist, nach Ansicht der Behörde nicht in der Lage sei, den Hund aufgrund dessen Gefährlichkeit zu halten.

In Folge der Tötungsanordnung unternahmen unsere Mandanten alles in ihrer Macht Stehende, um das Leben ihres Hundes Zeus zu retten. Unsere Mandanten stellten Zeus auf eigene Kosten einer Problemhundetrainerin und drei öffentlich bestellten und anerkannten Sachverständigen im Hundewesen vor.

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Das Ergebnis fiel einheitlich aus: Zeus darf auf keinen Fall getötet werden!

Die Problemhundetrainerin und die drei Sachverständigen im Hundewesen bescheinigten alle ausnahmslos, dass sie eine Tötung des Hundes für absolut unverhältnismäßig halten und die Tötung eklatant gegen das Tierschutzgesetz verstoßen würde. Zeus wurde u.a. von Herrn Thomas Baumann, einem deutschlandweit bekannten, öffentlich bestellten und anerkannten Sachverständigen im Hundewesen begutachtet. Dieser erkannte nach eingehender Begutachtung des Hundes KEINE Argumente, die eine Euthanasie des Hundes begründen könnten. Herr Thomas Baumann, öffentlich bestellter und anerkannter Sachverständiger im Hundewesen äußert sich aktuell zu dem laufenden Verfahren:

„Behördenwillkür mit Todesfolge! Wir gehen dunklen Zeiten entgegen, wenn mittlerweile Hunde selbst durch Gerichte rechtswidrig getötet werden sollen und keiner was dagegen unternimmt. Seit zwei Jahren kämpft eine Familie um das Leben ihres Rottweilers.

Mein Gutachten vom August 2018 bekräftigt die Abwegigkeit und Unzulässigkeit einer Euthanasie. Ein weiterer Sachverständiger trainierte anschließend erfolgreich mit dem Hund und eine öffentlich bestellte Sachverständige widerlegt in letzter Instanz die Gefährlichkeit des Rüden. Die Behörden und offensichtlich auch die Gerichte kümmert das alles offensichtlich nicht und fordern bis zuletzt die Tötung des Hundes. Die Aussagen von drei fachlich versierten Sachverständigen, die sich einvernehmlich GEGEN eine Euthanasie aussprechen, werden ad absurdum geführt.

Ich gehe mittlerweile davon aus, dass hier ein richtungsweisender Präzedenzfall geschaffen werden soll, der künftig das Töten von verhaltensauffälligen Hunden per Gerichtsbeschluss erleichtern soll. Zumal wir es mit der Entscheidung eines Oberverwaltungsgerichtes zu tun haben. Was hier passiert, hat einen derart bizarren Charakter, dass jetzt die Öffentlichkeit eingeschaltet werden muss. Wer Kontakte zu öffentlichen Medien hat, bitte die Anwaltskanzlei ansprechen. Thomas Baumann“ Quelle: Facebook-Seite mit Zitat von Thomas Baumann



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Zeus besteht Wesenstest

Zeus wurde einem Wesenstest unterzogen, welcher von einer öffentlich bestellten und anerkannten Sachverständigen im Hundewesen nach anerkannten Standards durchgeführt wurde. Zeus bestand den Wesenstest unstreitig ohne Beanstandungen. Die Sachverständige attestierte, dass es sich nicht um einen gefährlichen Hund im Sinne des Landeshundegesetzes handele. In der Folge wäre Zeus nicht als gefährlicher Hund anzusehen und einzustufen. Es wurde erneut bescheinigt, dass die Tötung unter keinem Gesichtspunkt vertretbar ist.

Nach diesen Expertenmeinungen muss „Zeus“ wieder zu seiner Familie zurück nach Hause dürfen, gegebenenfalls unter Auflagen.

Die zuständige Behörde hält trotz der drei eingeholten Expertenmeinungen an der Tötungsanordnung fest und möchte mit allen Mitteln verhindern, dass Zeus nicht mehr nach Hause zu seiner Familie kommt. Dieser Fall ist brisant und kann jeden Hundehalter deutschlandweit treffen. Das Tierschutzgesetz ist ein Bundesgesetz und gilt somit in ganz Deutschland.

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Hunde könnten aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände getötet werden

Würde die unserem Fall zugrundeliegende Verfügung Bestand haben, könnte ein Hund bereits aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände von seiner Familie getrennt und sofort getötet werde. Viel schlimmer noch: dies könnte geschehen, ohne dass der jeweilige Hund einem Wesenstest unterzogen werden müsste. Ein Hund könnte von seiner Familie getrennt und getötet werden, ohne vorher einem öffentlich bestellten und anerkannten Sachverständigen im Hundewesen vorgestellt worden zu sein.

Der im Grundgesetz verankerte Tierschutz (Art. 20 a GG) und das Tierschutzgesetz sind jedoch zwingende Grundsätze unseres Zusammenlebens und unserer heutigen Wertvorstellungen. Diese haben ausnahmslos Beachtung zu finden, in jedem Bundesland. Aus diesem Grund geht dieses Verfahren deutschlandweit jeden Hundehalter und Tierfreund etwas an.

Wir werden weitere Informationen über dieses Verfahren teilen. Die zuständige Behörde hat die im Grundgesetz verankerten Grundwerte folgenschwer missachtet. Zurzeit ist der Ausgang eines gerichtlichen Eilverfahrens abzuwarten. Das Oberverwaltungsgericht hat aktuell per Beschluss über eine von uns eingereichte Beschwerde zu entscheiden. Hier steht zu hoffen, dass die Richter am Oberverwaltungsgericht dem Irrsinn ein Ende setzen.



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Was ist mit den angeblichen weiteren Vorfällen?

Die Enkelin des geschädigten alten Mannes wurde seitens des zuständigen Behördenmitarbeiters angesprochen, dass es dienlich wäre, auch Hinweise auf konkrete Vorfälle mit dem Rottweiler-Rüden in der Vergangenheit seitens der unmittelbaren Nachbarschaft und Betroffener zu erhalten.

Denn es gab bis zu diesem Zeitpunkt keine aktenkundigen Vorfälle mit Zeus.

Es wurde ihr nachweislich mitgeteilt, dass zwar im Rahmen von Anrufen auf Vorfälle Bezug genommen werde, dass sich alle Anrufer jedoch mit konkreten, rechtlich verwertbaren Aussagen leider bedeckt halten würden. Weiterhin wurde ihr von dem zuständigen Sachbearbeiter mitgeteilt, dass so leider nur die Verwertung behördenbekannter Vorgänge möglich sei. Auch dies liegt unserer Kanzlei in schriftlicher Form vor. Behördenbekannter Vorfall war zu diesem Zeitpunkt ausschließlich das Anspringen ihres Großvaters durch Zeus.

In der Folge wurden durch den Sohn (Polizist) des Geschädigten zwei weitere Vorfälle an die mit dem Fall Zeus befasste Behörde gemeldet. Diese gemeldeten Vorfälle, die zuvor nachweislich nie zur Kenntnis der Behörde gebracht wurden, wurden dann – zusätzlich zu dem Anspringen – der Tötungsanordnung zugrunde gelegt und diese damit begründet. Unter anderem war es nach den Aussagen des Sohnes (Polizist) des Geschädigten dazu gekommen, dass Zeus dessen Hund drei Jahre zuvor gebissen haben soll.

An dieser Stelle kommt die oben geschilderte prozessuale Besonderheit verwaltungsgerichtlicher Eilverfahren, nämlich der Umstand, dass keine Beweisaufnahme durchgeführt wird, zum Tragen.

Das bedeutet, dass die im Nachgang durch den Sohn (Polizist) des Geschädigten gemeldeten angeblichen Vorfälle nicht im Rahmen einer Beweisaufnahme durch die Gerichte überprüft wurden. Es kam daher also weder vor der Behörde vor Erlass der Verfügung noch vor den Gerichten zur Anhörung etwaiger Zeugen oder Befragung von Sachverständigen. Die Tötungsanordnung wurde im Eilverfahren weiterhin bekräftigt und aufrechterhalten.

Wie bereits geschildert, befinden wir uns diesbezüglich in einem laufenden Eilverfahren, in welchem eine Entscheidung in Kürze erwartet wird.



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Was ist das Ziel und wird weiteres unternommen?

Unser Ziel ist es, dass Zeus nicht getötet wird und er wieder zu seiner Familie zurück nach Hause darf. Zeus befindet sich derzeit in einem Tierheim. Wäre er in der Obhut der agierenden sächsischen Behörde gewesen, wäre er bereits im Jahre 2018 ohne weiteres Zuwarten getötet worden. Wir werden nicht aufgeben und mit unseren Mandanten und Ihnen zusammen für Zeus kämpfen.

Für alle, die Zeus und seine Familie unterstützen wollen, teilen wir die öffentliche und offizielle E-Mail Adresse des Sächsischen Staatsministerium des Innern mit: info@smi.sachsen.de 

Vielleicht finden Ihre Anregungen und Sorgen zu dem aktuellen Geschehen und der generellen bundesweiten Bedeutung dieses Fall Gehör.

Updates zu dem Fall und weitere Details finden Sie auf der Website www.tierimrecht.de und auf der Facebook-Seite chiappaundhauserrechtrundumstier

Auch das Bündnis Schattenhunde und Herr Thomas Baumann unterstützen uns auf ihren Facebook-Seiten.

Eine Petition für Zeus kann unterzeichnet werden unter dem folgenden Link: Petition Rottweiler Zeus

 

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Horror-Crash A3 | Frau und Kind aus Auto geschleudert

Nachrichten Wiesbaden | Ein schrecklicher Unfall mit einer tödlich verletzten Person ist an diesem Sonntag auf der Autobahn A3 geschehen. Der Verkehrsunfall ereignete sich zwischen Niedernhausen und dem Autobahnparkplatz Theißtal. Bei der Polizei gingen mehrere Anrufe ein, dass ein Fahrzeug in Fahrtrichtung Köln verunfallt wäre. Bei den Meldungen wurde von einem brennenden Fahrzeug und mehreren Fahrzeugen, die sich überschlagen hätten, gesprochen.


Ein in England zugelassener roter Renault Megane fuhr in einer Rechtskurve auf der Autobahn A3 und geriet nach links außer Kontrolle. Das Auto wurde über die gesamte Fahrbahn geschleudert. Der Renault erfasste noch zwei weitere Fahrzeuge und wurde durch den massiven Aufprall anschließend an der linken Leitplanke zurück auf die rechte Fahrspur katapultiert. Dort schlug das Fahrzeug erneut in eine Leitplanke ein.

Bei dem Unfall wurden zwei Insassen des Fahrzeuges auf die Fahrbahn geschleudert. Eine 32 Jahre alte Frau und ihr 2 Jahre altes Kind. Die beiden Personen im vorderen Bereich des Fahrzeuges sowie das Kind wurden schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz um das Kind in ein Krankenhaus zu fliegen. Der Fahrer des Wagens und der Beifahrer wurden von den Rettungskräften umgehend in Krankenhäuser gefahren. Dort wurden die beiden Verletzten weiter behandelt. Für die 32 Jahre alte Frau kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch vor Ort. Die Frankfurter Universitätsmedizin, in die das Kleinkind eingeflogen wurde, gibt an, dass keine Lebensgefahr für das Kind besteht. Die Insassen der beiden anderen PKW’s blieben unverletzt.

Warum der Wagen ins Schleudern geriet, ist noch nicht geklärt. Eine Fremdeinwirkung wird derzeit von den Beamten aber ausgeschlossen. Die Fahrbahn wurde für den gesamten Verlauf der Unfallaufnahme und die Dauer des Gutachtens komplett gesperrt. Gegen 19:30 Uhr konnte die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Das Coronavirus stirbt ab Frühling

Der Frühling steht vor der Tür und das Coronavirus breitet sich derzeit noch weiter aus. Doch das könnte sich mit den steigenden Temperaturen ändern, denn das Wetter hängt in gewisser Weise mit dem Virus zusammen. Je kälter und nasser das Wetter ist, umso besser verbreiten sich Viren. Derzeit sind die Bedingungen für eine rasante Ausbreitung also optimal.

 


Was Experten dazu sagen

Die Wetterexperten der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) prognostizieren einem sehr warmen und trockenen Frühling in diesem Jahr, sodass das Virus unter Umständen Probleme bekommen könnte.

„Viren haben bei niedrigen Temperaturen eine höhere Stabilität. Ähnlich wie Lebensmittel, die im Kühlschrank am längsten haltbar sind“, erklärte Prof. Dr. Thomas Pietschmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig.

Auch das Robert-Koch-Institut erklärte, dass kalte Temperaturen eine Infektion begünstigen. Je kälter und trockener, umso besser überleben die Viren. Je höher die Temperaturen, desto geringer sind die Überlebenschancen von Viren.

Dominik Jung, Diplom-Meteorologe vom Wetterdienst Q.met

„Schon sehr früh könnte es die ersten Sommertage mit Topwerten um 25 Grad geben. Bereits im Mai soll es die ersten Hitzetage mit Höchstwerten nahe der 30-Grad-Marke geben. Es steht Deutschland ein sehr warmes, fast schon frühsommerliches Frühjahr ins Haus. Der Sommer legt nach diesen Daten einen echten Frühstart hin!“.



„Das Coronavirus ist von einer Lipidschicht, also einer Fettschicht, umgeben.“ gab Virologe Pietschmann an. Diese Fettschicht sei nur wenig hitzebeständig, sodass das Virus bei steigenden Temperaturen nicht lange überlebe. Warmes Wetter verringert außerdem die Fähigkeit des Virus, sich zu verbreiten. Auch Tröpfchen, welche das Virus enthalten, werden bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperatur schwerer. Dadurch verkürzt sich die Dauer und Distanz, die sie in der Luft verbringen können.

Ab Herbst wird eine neue Corona-Epidemie kommen: Zum Bericht

Entsprechende Hygienemaßnahmen extrem wichtig

Bei der ganzen Sache ist die Hygiene natürlich ein wichtiger Aspekt. Regelmäßiges Händewaschen ist der wohl effektivste Weg die Verbreitung des Virus einzudämmen. Weitere Hygienemaßnahmen als sie auch bei einer Grippe beachtet werden sollten, sind nicht nötig. Das Bundesland Rheinland-Pfalz gibt dazu hilfreiche Tipps.

 


Der Verzehr und Handel mit Wildtieren in China ist außerdem mit sofortiger Wirkung verboten

Gemeindefest in der Schlossgartenhalle für den guten Zweck

Am 1. Januar fusionierten die Verbandsgemeinden Stromberg und Langenlonsheim. Anlässlich der Fusionierung wurde diesen Samstag in Schweppenhausen in der Schlossgartenhalle ein Gemeindefest veranstaltet, bei dem sich die Bürger der beiden Gemeinden kennen lernen konnten. Die Türen der Halle öffneten sich um 17 Uhr für die Gäste des Festes. Bei der gut besuchten Veranstaltung waren alle Plätze belegt und für die gute Laune sorgte ein DJ. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt.


Unterstützung durch Quadstaffel 112 und s’Herrmännsche hilft

s’Herrmännsche hilft dabei. Thorsten Hermann veranstaltet das ganze Jahr über privat Spenden- und Benefizveranstaltungen. Auch bei dem Fest in Schweppenhausen war er der Organisator und auch dort wurden Spenden für den Kindergarten in Windesheim und den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz gesammelt. Thorsten Hermann übernahm mit seinem vierköpfigen Team bei dem Gemeindefest die Essensausgabe. Sie boten diverse Speisen wie Hamburger, Currywurst und Bratwurst an.

Auch für die Quadstaffel112 ist Helfen Ehrensache und so unterstützen auch sie zahlreiche Benefizveranstaltungen. In diesem Fall übernahmen sie die Getränkeausgabe. Normalerweise jedoch sind sie mit ihren Quads vor Ort, um zum Beispiel bei Laufveranstaltungen und Motorsportveranstaltungen die Strecke abzusichern oder die Besucher gegen einen kleinen Spendenbetrag auf ihren Quads mitzunehmen. Auch den Fastnachtsumzug in Wiesbaden haben die Mitglieder der Quadstaffel abgesichert. Insgesamt unterstützt die Quadstaffel jährlich rund 20 Veranstaltungen.

Die Spendenbeträge, die das Jahr über bei den diversen Veranstaltungen zusammen kommen, werden bei einer großen Veranstaltung im Oktober an die begünstigten Vereine übergeben.

Autoscheiben eingeschlagen und Fahrzeugteile gestohlen

Nachrichten Kurzmeldung | Ein aufmerksamer Jogger stellte an diesem Sonntagmorgen an mehreren Ausstellungsfahrzeugen eines Autohauses in Kirchheimbolanden eingeschlagene Seitenscheiben fest. Umgehend informierte er die Polizei. Die Beamten stellten vor Ort fest, dass bei insgesamt 14 Fahrzeugen die Seitenscheibe eingeschlagen wurde. Der oder die Täter klauten wohl in der Nacht von Samstag auf Sonntag diverse Teile, wie Navigationsgeräte und Airbags. Wie hoch der Sachschaden ist, kann derzeit noch nicht eingeschätzt werden.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Kirchheimbolanden zu melden.

Viele Überraschungen für die Top 12 von DSDS 2020

Das Finale des DSDS Auslands-Recall in Südafrika war geprägt von großen Emotionen und außergewöhnlichen Auftritten. Dabei haute der Auftritt von Nicole und Marcio sogar Dieter Bohlen vom Hocker. Beim Auftritt der beiden war der Poptitan so begeistert, dass er so überschwinglich aufstand und dabei nach hinten über den Jurystuhl fiel.

 


Die besten 12 Kandidaten von DSDS 2020 stehen fest. Das Recall-Finale fand im Weingut Boschendahl statt, wo die Kandidaten in Duetten sangen. Normalerweise hoffen bei der Show alle Kandidaten auf das Weiterkommen. Dieses Mal verließen in dieser Sendung jedoch sogar zwei der Kandidaten freiwillig die TV-Show.

Das Aus für Dieters goldene CD

Kevin Amendola trat gar nicht erst an und stieg bereits vor dem Auftritt aus der Show aus. Er sagte der vierköpfigen Jury – bestehend aus Tänzerin Ohana Nechiti, Sänger Xavier Naidoo, Sänger Pietro Lombardi und dem Poptitan Dieter Bohlen – dazu: „Ich habe gemerkt, dass das Format nicht zu mir passt. Dass ich zu 100 % hinter dem stehen will, was ich tue. Ich möchte das machen, was ich fühle und das ist deutschsprachige Musik.“

Auch Raphael Goldmann, der im Casting Dieters goldene CD erhalten hatte und in der Sendung einen überzeugenden Auftritt ablieferte, verkündete der Jury bei der Entscheidung: „Ich habe für mich selbst gemerkt, dass ich nicht gerne im Rampenlicht stehe und ich möchte nicht in den Liveshows antreten!“

Eine Show voller Überraschungen

Die Entscheidung von Dieters Goldjungen hat für eine andere Kandidatin einen großen Vorteil. Kathrin Bibert ist weiter dabei dabei. Ursprünglich wurde sie nicht in die Top 12 gewählt, konnte jedoch jetzt nachrücken. So wurden die Tränen der Enttäuschung bei der 20-Jährigen zu Tränen des Glücks. Wer dachte, das wären alle Überraschungen an diesem Samstag gewesen, hat sich geirrt.

Die Top 12 Kandidaten freuten sich schon auf die Live-Shows, als von der Jury verkündet wurde, dass der Recall ist noch nicht beendet sei. Die 12 besten Sänger Deutschlands müssen sich noch einmal vor der Jury und zum ersten Mal auch vor einem Publikum beweisen. Nur sieben von ihnen werden weiter kommen und bei den Live-Shows auf der großen DSDS-Bühne auftreten dürfen.

Die Top 12 Kandidaten von DSDS 2020

  • Joshua Tappe: 25 Jahre – Kundenberater aus Holzminden
  • Chiara Damico: 18 Jahre – Schülerin aus Frankfurt
  • Lydia Kelovitz: 29 Jahre – Versicherungskauffrau aus Neusiedl am Steinfeld, Österreich
  • Ramon Kaselowsky: 26 Jahre – Gebäudereiniger aus Zschernitz
  • Ricardo Rodrigues: 21 Jahre – Mitarbeiter im Jumphouse aus Basel, Schweiz
  • Paulina Wagner: 22 Jahre – Studentin aus Köln
  • Nicole Frolov: 16 Jahre – Schülerin aus Rietberg
  • Manolito Schwarz: 28 Jahre – arbeitssuchend aus Münster
  • Marcio Pereira Conrado: 25 Jahre – Promoter aus Glarus, Schweiz
  • Tamara Lara Pérez: 19 Jahre – Kauffrau aus Hedingen, Schweiz
  • Kathrin Bibert: 20 Jahre – Sängerin aus Hamburg
  • Lorna Hysa: 27 Jahre – Studentin aus Tirana, Albanien

Belgische Schäferhündin aus Zwinger gestohlen

Nachrichten Rheinhessen | An diesem Freitagmorgen zwischen 2:30 Uhr und 9:30 Uhr wurde eine Belgische Schäferhündin gestohlen. Der 60 Jahre alte Hundebesitzer zeigte den Diebstahl auf der Polizeidienststelle in Oppenheim an.

 


Der Hund war in einem abgeschlossenen Zwinger auf einem ebenfalls verriegelten Hof in Eimsheim untergebracht. Die derzeit noch unbekannten Täter klauten den Hund, indem sie über das Tor des Hofes kletterten und den Zwinger öffneten. Im Anschluss schlossen sie von innen das Hoftor auf und verließen das Grundstück.

Bei dem Tier handelt es sich um eine 10 Jahre alte belgische Schäferhündin. Sie hat eine Schulterhöhe von rund 65 cm und das für belgische Schäferhunde übliche gelb-rötliche Fell mit einer schwarzen Maske im Gesicht.

Hinweise auf die Täter liegen bislang noch keine vor. Zeugen oder Hinweisgeber, die Angaben zu der Tat machen können, werden gebeten sich bei der Polizei in Oppenheim unter der Telefonnummer 06133 – 933 0 zu melden.

Verkehrsunfallflucht in Hochstetten-Dhaun

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Samstag gegen ca. 10.50 Uhr befuhr ein bislang unbekanntes Fahrzeug die Binger Landstraße in Hochstetten-Dhaun. Das Fahrzeug kam aus Kirn in Richtung Martinstein. Der Fahrer des unbekannten Autos fuhr offenbar zu weit rechts und fuhr mit seinem linken Außenspiegel an einen geparkten Mercedes-Transporter. Aufgrund der Unfallspuren ist beim Verursacher derzeit von einem anderen Transporter auszugehen. Der Unfallfahrer entfernte sich von ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Es wurde ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht eingeleitet. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Kirn unter der Rufnummer 06752/1560 zu melden.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A61

Auf der Bundesautobahn 61 ist an diesem Samstag ein 72-jähriger Autofahrer aus der Region Koblenz in der Anschlussstelle Emmelshausen verunfallt. Zuvor war er in Richtung Süden unterwegs und hatte die Autobahn an genannter Stelle wieder verlassen wollen, als er in der dortigen Rechtskurve vermutlich infolge zu hoher Geschwindigkeit geradeaus von der Fahrbahn abkam und die dortige Grünfläche sowie die Fahrbahn der Auffahrt in Richtung Süden überquerte.



Nach Überschlag im rechtsseitigen Graben, kam das Fahrzeug schließlich am Zaun der Polizeiautobahnstation Emmelshausen auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Fahrzeugführer wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste durch die alarmierte Feuerwehr befreit werden. Er erlitt lediglich leichte Verletzungen, wurde jedoch zur Beobachtung in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert. Am PKW entstand Totalschaden. Die Auffahrt in Richtung Süden wurde für die Dauer der Rettungsarbeiten ca. eine Stunde gesperrt.

Geparkter Opel Astra stand in Flammen

Kurzmeldung Bad Kreuznach | An diesem Samstag kam es gegen 22.00 Uhr zu einem Fahrzeugbrand in Hennweiler. Ein abgestellter Opel Astra brannte im vorderen Bereich vollständig aus. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Opel aber innerhalb kurzer Zeit löschen. Der Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt. Es kam zu keinen Personenschäden. Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt an dem Fahrzeug.

 

Obdachloser im Galeria Kaufhof Parkhaus erfroren

Saarbrücken. Der 67 Jahre alte Obdachlose Wolfgang H. ist tot. Er ist in einem Nebenraum des Parkhauses der Galeria Kaufhof erfroren. Nach Angaben der Polizei wurde der Obdachlose Mann an diesem Sonntag gegen 3:20 Uhr dort aufgefunden.

 


Polizeisprecher Georg Himbert teilt mit: „Es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulden.“ Sehr wahrscheinlich sei er aufgrund der Temperaturen in dieser Nacht an einer Unterkühlung gestorben.

Wolfgang H. war Kunde bei „Ingos kleine Kältehilfe – Hand in Hand e.V.“. Er kam jeden Abend an den Stand der Helfer vor der Europagalerie. Wenn man ihm dort Gemüse anbot, antwortete er jedes mal mit einem frechen Grinsen im Gesicht: „Ich bin doch kein Karnickel.“, schrieb der Kältehilfe Verein bei Facebook.

„Wolfgang war schon seit Beginn an bei uns regelmäßiger und geschätzter Gast bei der täglichen Essensausgabe der Kältehilfe und bei unseren Helferinnen und Helfern sehr beliebt.“ heißt es weiter in dem Posting.

„Die genauen Umstände werden wir wohl nie erfahren“, schrieb die Vorsitzende des Kältehilfe-Vereins Kerstin Lafontaine.

Betrunkener von Tätergruppe niedergeschlagen und ausgeraubt

Nachrichten Kurzmeldung | In der Nacht von diesem Freitag auf Samstag gegen 00:30 Uhr wurde ein stark betrunkener 31 Jahre alter Mann aus Wiesbaden von einer Personengruppe niedergeschlagen und anschließend ausgeraubt.

 


Das Opfer gab an, dass es sich bei der Gruppe um vier Männer gehandelt habe. Diese konnte er nicht genauer beschreiben. Zwei der Männer hätten ihn niedergeschlagen und getreten. Im Anschluss hätten sie ihm sein Geldbörse samt Inhalt geklaut. Neben den Ausweisdokumenten und persönlicher Dinge des Geschädigten befanden sich auch mehrere hundert Euro Bargeld in dem Geldbörse.

Bei dem Überfall wurde das Opfer im Gesicht und am Handgelenk verletzt. Er wurde zur Behandlung der Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei bittet Zeugen und Hinweisgeber sich bei dem 1. Polizeirevier unter der Telefonnummer 0611 – 345 214 0 zu melden.

Sperrungen auf der A3 am Wiesbadener Kreuz

Von 09. März bis zum 16. März müssen auf der Autobahn A3 Sperrungen vorgenommen werden. Das bestehende Hauptkreuzungsbauwerk des Wiesbadener Kreuzes wird in insgesamt sechs Bauphasen erneuert. Das Wiesbadener Kreuz verbindet die Autobahnen A3 und A66. Im Verlauf der Arbeiten müssen unter anderem Schutzeinrichtungen zurückgebaut werden. Weiterhin werden Asphaltarbeiten und ca. 5.100 Kubikmeter Erde zur Angleichung der Rampen an das bestehende Bauwerk ausgehoben und eingebracht.


Die Hessen Mobil teilt folgende Sperrzeiten mit

Sperrung der östlichen Parallelfahrbahn (der Rechte der drei durchgehenden Fahrstreifen) auf der Autobahn in Fahrtrichtung Köln von:

Montag den 09. März ab ca. 22 Uhr bis Montag den 16. März ca. 4 Uhr.

Sperrung der beiden östlichen indirekten Verbindungsrampen in Fahrtrichtung von Wiesbaden nach Köln sowie in Fahrtrichtung von Würzburg nach Wiesbaden von:

Montag den 09.März ab ca. 22 Uhr bis Montag den 16. März ca. 4 Uhr.

Liveticker zum Coronavirus | Aktuelle Informationen im Überblick

Um die Corona-Epidemie zu bekämpfen, haben Bundesinnenminister und Bundesgesundheitsminister einen im Pandemieplan des Bundes vorgesehenen Krisenstab eingesetzt. Ziel ist, die Bevölkerung so gut wie möglich zu schützen und diese Epidemie soweit wie möglich einzudämmen. Der Krisenstab plant im weiteren Verlauf, medizinische Schutzausrüstung wie Atemschutz, Handschuhe und dergleichen zu beschaffen. Dafür sollen Produktionskapazitäten in Deutschland erhöht werden und die Ressourcen der europäischen Partner gebündelt werden.

 


Der Liveticker zum Coronavirus | aktuell und informativ

Gerade jetzt ist es wichtig, sich richtig zu verhalten und vier einfache Regeln zur Prävention zu beachten.

Liveticker 01.03 | 13:30 Uhr

In dem auf Teneriffa unter Quarantäne gestellten Hotel wurde bei einem weiteren Hotelgast die Infektion bestätigt. Die Zahl der Infizierten auf Teneriffa stieg damit auf fünf, teilten die Gesundheitsbehörden der Kanaren mit. Bei dem Infizierten handele es sich, wie bei den anderen vier auch, um einen Italiener aus der gleichen Reisegruppe. Der Mann sei jedoch die ganze Zeit in seinem Hotelzimmer unter Quarantäne gewesen.

Liveticker 01.03 | 12:40 Uhr

Am Samstagabend wurde der erste Corona-Fall im Kreis Groß-Gerau bekannt. Trotz der Erkrankten Frau rät Landrat Thomas Will (SPD) zur Besonnenheit. Weitere Maßnahmen seien derzeit im Kreis nicht angedacht. Laut Sozialministerium steht die betroffene Frau seit Donnerstag unter häuslicher Quarantäne.

Liveticker 01.03 | 11:20 Uhr

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland mittlerweile 117 bestätigte Fälle des Coronavirus. In Nordrhein-Westfalen sind es insgesamt 66 Erkrankte. In Bayern sind es 19 Infizierte. 15 Fälle gibt es in Baden-Württemberg sowie acht in Hessen.

Liveticker 01.03 | 8:45 Uhr

Mehrere hundert Bewohner im Kreis Heinsberg dürfen die häusliche Quarantäne wieder verlassen. Rund 300 Karnevalisten, die eine Sitzung am 15. Februar besucht hatten sowie ihre Familien waren zu der vorsorglichen Maßnahme aufgerufen worden.

Liveticker 01.03 | 6:04 Uhr

Südkorea hat die höchste Krisenalarm-Stufe ausgerufen. Präsident Moon Jae teilte mit, dass die Regierung alle nötigen Maßnahmen ergreife, um die Epidemie einzudämmen. „Wir werden den Covid-19-Ausbruch überstehen und unsere schrumpfende Wirtschaft wieder beleben.“, sagte er.

Liveticker 01.03 | 2:00 Uhr

573 Neuinfektionen meldet China für diesen Samstag. Die Zahl der Infizierten steigt damit auf fast 80.000, teilt die Nationale Gesundheitskommission mit. Die Zahl der Todesopfer steigt auf insgesamt 2.870.

Liveticker 29.02 | 23:55 Uhr

Jeweils ein erster Coronavirus-Fall wurde in Irland und Luxemburg bestätigt, teilten die Gesundheitsministerien der Länder mit. Die Betroffenen sollen in beiden Fällen zuvor in Italien gewesen sein.

Liveticker 29.02 | 22:19 Uhr

Die Türkei hat alle Flüge von und nach Italien, Südkorea und in den Irak untersagt. Gesundheitsminister Fahrettin Koca sagte, das sei eine der Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen. Zuvor hatte das Land auch Flüge in den Iran und nach China untersagt.

Liveticker 29.02 | 21:45 Uhr

In Mönchengladbach hat sich eine Lehrkraft aus einer Grundschule mit dem Coronavirus infiziert, teilte die Stadt mit. Außerdem kündigten sie die Schließung der Grundschule bis zum 15. März an. Die infizierte Lehrkraft sei seit Donnerstag in häuslicher Quarantäne. Jedoch habe sie zuvor an einem Unterrichtstag Kontakt zu Schülern der dritten Klassen und dem Kollegium gehabt. Rund 70 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen sowie alle 30 Lehrer und das übrige Schulpersonal sollen daher in häuslicher Quarantäne bleiben.

Liveticker 29.02 | 20:15 Uhr

Zu erhöhter Vorsicht riefen jetzt die Kirchen bei den Gottesdiensten am Sonntag auf. Die evangelische Kirche in Deutschland riet ihren Mitgliedern beispielsweise beim Abendmahl nicht aus dem selben Kelch zu trinken. „Es ist möglich, bei der Austeilung vorübergehend Einzelkelche zu verwenden“, betonte eine Sprecherin. „Da wir darauf vertrauen, dass wir auch im Brot die ganze Fülle des Heils empfangen, kann in Zeiten großer Ansteckungsgefahr auch nur das Brot zu sich genommen werden.“ Auch die katholische Kirche riet zu ähnlichen Maßnahmen.

Liveticker 29.02 | 17:30 Uhr

Erste Hamsterkäufe wegen der Verbreitung des Coronavirus bereiten dem deutschen Einzelhandel bisher keine Sorgen. Der Handel sei gut vorbereitet und die Versorgung der Bevölkerung sei gewährleistet, erklärte Kai Falk, Sprecher des Handelsverbands Deutschland. Eine eingeschränkte Verfügbarkeit der Waren sei aktuell nicht festzustellen. Jedoch bleibe abzuwarten, wie die weitere Verbreitung des Virus das Kaufverhalten beeinflusst, sagte er weiter.

Liveticker 29.02 | 15:47 Uhr

Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Menschen in Frankreich werden vorerst verboten, erklärt Gesundheitsminister Olivier Veran. Seinen Aussagen zufolge stieg die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle in Frankreich auf 73, neue Todesfälle gebe es jedoch keine.

Liveticker 29.02 | 14:30 Uhr

Neun Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus wurden in Österreich bestätigt. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums berichtete, dass ein Ehepaar aus der Nähe von Wien positiv getestet worden sei. Damit wurde das Virus in vier von neun Bundesländern nachgewiesen.

Liveticker 29.02 | 13:44 Uhr

Berichte, dass über ein Drittel US-Bürger aufgrund des Coronavirus vor dem Kauf der Marke zurückschrecken, weist der US-Eigentümer von Corona-Bier zurück. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen, die von dem schrecklichen Virus betroffen sind“, sagt er. Das Geschäft mit dem Bier sei davon jedoch nicht betroffen, berichtet Bill Newlands, Chef von Constellation Brands. 38 Prozent von 737 Befragten hatten zuvor in einer Erhebung der PR-Agentur 5W ihren Verzicht auf das Bier erklärt. 16 Prozent gaben an, sich unsicher zu sein, ob zwischen Corona-Bier und dem Coronavirus ein Zusammenhang besteht.

Liveticker 29.02 | 12:40 Uhr

Die deutsche Handelsbranche befürchtet trotz erster Hamsterkäufe derzeit keine Lieferengpässe bei Lebensmitteln und Hygieneartikeln. „Wir sind in der Lage nachzuliefern“, sagt Günter Päts, Vize-Geschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg. Die Branche habe aufgrund der begonnenen Fastenzeit nicht mit einer solch großen Nachfrage gerechnet. Besonders Seifen und Desinfektionsmittel seien verstärkt von Kunden gekauft worden, sagt Päts.

Liveticker 29.02 | 10:08 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert gemeinsam an der Eindämmung des Coronavirus in Europa zu arbeiten. „Die Lage hat sich in vielen Ländern Europas in den letzten Tagen und Stunden deutlich verändert“, erklärte Spahn. Die Zahlen der Infizierten steige und die Verfolgung der Kontaktketten werde immer schwiriger. „Wir stehen am Beginn einer Epidemie, in Deutschland und in Europa“, sagte Spahn. „Das erfordert gemeinsames Handeln.“

Liveticker 29.02 | 8:50 Uhr

Im Kreis Heinsberg stieg die Zahl der bestätigten Corona Fälle auf 38. Eine Sprecherin des Kreises gab an, dass am späten Freitagabend eine weitere infizierte Person gemeldet wurde. Angesichts der raschen Ausbreitung werde der Krisenstab am Vormittag nochmal  zusammenkommen. Auf die Testergebnisse von Dutzenden Kindern aus dem Kindergarten, in dem eine erkrankte Erzieherin arbeitete, warte man derzeit noch.

Liveticker 29.02 | 7:45 Uhr

Aufgrund der Coronavirus-Epidemie ist die Industrie in China so stark eingebrochen wie noch nie. Handelswaren können nicht ausgeliefert oder überhaupt erst produziert werden, weil Arbeiter wegen der Ansteckungsgefahr nicht zur Arbeit gehen konnten.

Liveticker 29.02 | 5:09 Uhr

Das Virus breitet sich in Südkorea schnell aus. Die Gesundheitsbehörden teilen am Samstag mit, dass über Nacht 594 neu bestätigte Infektionen hinzu kamen.

Liveticker 29.02 | 3:50 Uhr

In China sind weitere 47 Menschen an dem Virus gestorben. 45 der neuen Opfer stammen aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei, teilte die Pekinger Gesundheitskommission mit. Dort war das Virus ursprünglich ausgebrochen. Laut offiziellen Angaben wurden landesweit 427 neue Fälle registriert. Auf dem chinesischen Festland stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen auf insgesamt 79.251. Bisher wurden 2.835 Todesfälle in China bestätigt.

Liveticker 29.02 | 00:05 Uhr

Insgesamt 88 Ausländer werden von Moskau abgeschoben, weil sie sich nicht an die verordneten Quarantänemaßnahmen hielten. Das teilte der stellvertretende Bürgermeister der russischen Hauptstadt mit. Zunächst ist noch unklar, um welche Staatsbürger es sich handelt. Vorerst vergibt Russland keine Visa mehr an Iraner und auch Flugreisende aus Südkorea dürfen nicht einreisen.

Liveticker 28.02 | 23:18 Uhr

Über 1.000 Menschen sind in Heinsberg in Quarantäne gesetzt worden. Sie müssen sich 14 tage zu Hause aufhalten. In Lüdenscheid müssen ebenfalls 31 Menschen in ihren Wohnungen isoliert leben.

Liveticker 28.02 | 22:01 Uhr

In Hessen ist bei einem zweiten Patienten ein Coronavirus-Infekt festgestellt worden. Der Mann aus dem Hochtaunuskreis hatte offenbar Kontakt mit dem Erkrankten aus Wetzlar

Liveticker 28.02 | 20:29 Uhr

Aufgrund der drohenden Coronavirus Epidemie plant die Lufthansa eine deutliche Verringerung ihres Flugangebots. In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung könne das Angebot von Kurz- und Mittelstreckenflügen in den folgenden Wochen um bis zu 25 Prozent gekürzt werden. Auch Langstreckenflüge verringern die Airlines der Lufthansa weiterhin.

Liveticker 28.02 | 18:50 Uhr

Die italienischen Behörden meldeten drei weitere Tote durch das Coronavirus in der norditalienischen Lombardei. Inzwischen gibt es in Italien 888 bestätigte Corona-Fälle. Davon sind bislang 21 Menschen an dem Virus gestorben und 46 in der Zwischenzeit wieder genesen.

Liveticker 28.02 | 18:50 Uhr

Das Land Italien hat seine europäischen Partner um Hilfe bei der Beschaffung von Schutzmasken gebeten. Welche Mitgliedstaaten dem besonders betroffenen Land die benötigten Masken schicken könne, werde jetzt geprüft. Das sagte eine Sprecherin der Behörden in Brüssel.

Liveticker 28.02 | 18:08 Uhr

Die Bergische Universität Wuppertal teilt mit, dass sich eine Studentin mit dem Virus infiziert hat. Die Frau wohne nicht in Wuppertal. Sie habe sich aber aufgrund einer Klausur kurze Zeit zuvor in der Universität aufgehalten. Die möglichen Kontaktpersonen der Frau sollen jetzt ermittelt werden.

Liveticker 28.02 | 17:26 Uhr

Der erste Politiker in Deutschland hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Bei dem Fall in Böblingen (Baden-Württemberg) soll es sich um Matthias Miller, den Kreisvorsitzenden der Jungen Union handeln. Miller befinde sich derzeit in einer Klinik in Baden-Württemberg. Er soll wohlauf sein und nur leichte Symptome zeigen.

Liveticker 28.02 | 16:57 Uhr

Die Kinder aus Gangelt sind nicht am Virus erkrankt. Das teilte Landrat Stephan Pusch (CDU) am Freitag mit. Der Vater der Kinder war als erster mit dem Coronavirus in Nordrhein-Westfalen identifiziert worden. Sowohl er als auch seine Frau werden am Düsseldorfer Universitäts Klinikum behandelt.

Liveticker 28.02. | 16:53 Uhr

Sechs Menschen von Bord der „Diamond Princess“gestorben. 700 Passagiere und Crewmitglieder hatten sich mit dem Coronavirus infiziert. Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo

Liveticker 28.02 | 16:41 Uhr

Zahl der Corona-Infizierten Menschen im Kreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) steigt auf 35. Das teilte der Gesundheitsminister (NRW) Karl-Josef Laumann am Freitag den Medien mit.

Liveticker 28.02 | 16:14 Uhr

1400 Mitarbeiter der Ernst & Young in Düsseldorf müssen zuhause bleiben. Das Unternehmen teilte in einer Pressemeldung mit: „Wir haben alle Mitarbeiter der betreffenden Niederlassung darüber informiert und sie aufgefordert, bis auf weiteres zu Hause zu bleiben“, erklärte ein Unternehmenssprecher.

Liveticker 28.02 | 16:11 Uhr

In der Bundesrepublik Deutschland sind aktuell mindestens 38 infizierte Fälle bekannt.

Liveticker 28.02 | 15:58 Uhr

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gab heute bekannt. Im Bundesland Bayern werden alleine täglich 1200 Proben auf Coronaviren überprüft.

Liveticker 28.02 | 13:00 Uhr

Genfer Automobilsalon abgesagt. Die Schweizer Regierung reagiert auf den Coronavirus. Großveranstaltungen mit mehr als 1000 potentiellen Besuchern werden abgesagt. Die rasante Ausbreitung der Coronaviren brachte die Regierung zu dieser Entscheidung.