BYC-News Blog Seite 1442

Kein Zutritt für Kunden bei Arbeitsagentur und Jobcenter

Die Jobcenter, Arbeitsagenturen und Familienkassen sind in der aktuellen Situation darauf bedacht, die Geldleistungen weiterhin auszuzahlen. Damit dies auch in Zukunft gewährleistet werden kann, wird es ab diesem Donnerstag keinen offenen Zugang für Kunden mehr zu den Gebäuden geben. Diese Maßnahme soll dem Schutz der Mitarbeiter und der Kunden dienen.


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Termine müssen nicht abgesagt werden

Die Auszahlung der Geldleistung ist sichergestellt. Vereinbarte Termine müssen nicht abgesagt werden, dadurch entstehen keine Nachteile oder Sanktionen. Zudem werden gesetzte Fristen vorerst ausgesetzt. Wenn sich diese Regelungen wieder ändern, werden Kundinnen und Kunden früh genug darüber informiert.

Für dringende Notfälle wird vor Ort eine Kontaktmöglichkeit geschaffen. Sobald diese Möglichkeiten bestehen, wird über regionale Medien und Aushänge darüber berichtet.

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Lokale Rufnummern werden eingerichtet

Die zentralen Rufnummern der Arbeitsagenturen und Jobcenter sind derzeit schwer erreichbar. Daher werden lokale Telefonnummern von den Behörden eingerichtet. Auch hier wird möglichst zeitnah über die Medien und Aushänge sowie auf der Homepage www.arbeitsagentur.de darüber informiert.

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In einer Hand den Joint, in der anderen das Steuer

Völklingen. Die Polizei hat einen 40 Jahre alten Kiffer aus dem Verkehr gezogen. Ein Zeuge hatte ihn zuvor gemeldet, weil er mit einem Joint in der Hand gefahren ist. Ihm droht nun ein Strafverfahren und der vorläufige Entzug – des Führerscheins. In einem Test konnten ihm Amphetamin und THC im Blut nachgewiesen werden. Ihm drohen nun ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln sowie ein Bußgeld von mindestens 500 Euro, ein Fahrverbot von einem Monat und zwei Punkte in Flensburg.

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Gewalttätiger Vater versucht Sohn von Wache zu entführen

Völklingen. Ein 43 Jahre alter Mann hat versucht, seinen Sohn von der Völklinger Wache zu entführen. Der 16-jährige Junge hatte sich an die Polizei gewandt, weil sein Vater ihn geschlagen hat. Die Polizei bekam den Angreifer in den Griff.

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Trickdiebstahl durch falschen Elektriker

Nachrichten Mainz | An diesem Montag um 9:20 Uhr wurde ein 81-jähriger Mann Opfer eines Trickdiebstahls. Ein Unbekannter klingelte bei dem 81-Jährigen in Mainz-Bretzenheim und gab sich als Elektriker aus. Unter dem Vorwand, er müsse den Strom überprüfen, verschaffte er sich Zutritt zu dessen Wohnung.


Der unbekannte Mann bat den älteren Herrn in seinem Schlafzimmer das Licht ein- und auszuschalten, während er sich in der Wohnung unbeobachtet bewegte. Als der angebliche Elektriker die Wohnung wieder verlassen hatte, stellt der 81-Jährige fest, dass Wertgegenstände und auch Bargeld in Höhe eines vierstelligen Betrages entwendet wurden.

Personenbeschreibung:

  • männlich
  • circa 180 cm groß
  • circa 40 Jahre alt
  • schmale Statur
  • dunkelblond
  • graues Langarmhemd
  • Jeans
  • schwarze Schuhe
  • große kastenförmige Umhängetasche

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

 

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Gebühren für Kindertagesstätten in Wiesbaden entfallen

Nachrichten Wiesbaden | Wer sein Kind in einer Kindertagesstätte, der öffentlich geförderten Kindertagespflege, einer betreuenden Grundschule oder Grundschulkinderbetreuung angemeldet hat, wird im April von der Beitragszahlung befreit. Das beschloss der Magistrat an diesem Dienstag in seiner Sitzung. Dieser Beschluss gilt sowohl für Einrichtungen der Stadt Wiesbaden als auch Kindertagesstätten und Grundschulkinderbetreuung von freien Trägern.

 


Ebenfalls wird bei den städtischen Einrichtungen auf die Abbuchung des Verpflegungsgeldes verzichtet. Diese Maßnahme erfordert bei den freien Trägern nochmal eine gesonderte Betrachtung.

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Zahlungen der Beitragsbezuschussung ebenfalls ausgesetzt

„Der Magistrat sendet damit ein ganz wichtiges Signal an die Wiesbadener Eltern“, berichtet Sozialdezernent Christoph Manjura. „Mit der Aussetzung des Beitragseinzugs haben wir einen unbürokratischen Weg gefunden, die finanzielle Belastung der Eltern von über 17.000 Kindern in Kitas, Tagespflege und Grundschulen in den kommenden Wochen abzumildern“, erklärt er. Für den April würden die Zahlungen der Beitragsbezuschussung, zum Beispiel die Reduzierung des Geschwisterbeitrags ebenfalls ausgesetzt.

„Über eine endgültige Erstattung der Beiträge werden Magistrat und Stadtverordnetenversammlung im Rahmen einer entsprechenden Sitzungsvorlage entscheiden, welche die finanziellen Auswirkungen darstellt und auch eine rechtliche Würdigung, beispielsweise der Vertragsbeziehungen mit den freien Trägern enthält“, erklärt der Sozialdezernent.

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Eltern sollen finanziell entlastet werden

In der aktuellen Satzung der Kindertagesstätten ist eine Erstattung der Beiträge und Verpflegungsgebühr ab sechs aufeinanderfolgenden Tagen geregelt. Dies gilt eigentlich nur in Folge von streikbedingten Schließungen. „Die aktuelle Satzung hebt zwar nur auf den Streikfall ab. Politisch herrscht aber im Magistrat Einigkeit darüber, dass die Eltern durch die Schließung von Kitas und Schulen vor große Herausforderungen gestellt werden und sie auf diesem Weg wenigstens teilweise finanziell entlastet werden sollen“, so Manjura.

„Der Magistrat wolle mit seinem heutigen Beschluss die Eltern in dieser schwierigen Situation unterstützen. Und das Sozialdezernat erhalte dadurch eine gute Beschlussgrundlage um gemeinsam und solidarisch mit den freien Trägern die offenen finanziellen und rechtlichen Fragen abzuarbeiten“, sagt Manjura.

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Ginsheim | Einbruch in Gaststätte und versuchte Brandstiftung

Nachrichten Ginsheim | Fußgänger haben in dieser Nacht um kurz nach Mitternacht in einer Gaststätte in Ginsheim Geräusche und Bewegungen wahrgenommen. Die Polizei wurde durch die Passanten über den Notruf alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Polizisten aus Bischofsheim flüchtete ein Täter zu Fuß. Er konnte aber schnell durch Beamte festgenommen werden. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung gelang auch die Festnahme des zweiten Täters in seinem Auto im unmittelbaren Umfeld der Gasstätte.

Vor der Tatortaufnahme in dem Restaurant in dem Wohnblock und Geschäftshaus bemerkten die Beamten, dass im Innenraum der Inhalt eines Benzinkanisters verteilt wurde. Deswegen wurde die Freiwillige Feuerwehr Ginsheim zur Unterstützung hinzugezogen. Nach Lüftung der Räumlichkeiten erfolgte die Aufnahme, bei der beschädigtes Mobiliar festgestellt wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Verdacht der versuchten schweren Brandstiftung und Einbruch aufgenommen.

Erst am Mittag kam es in Ginsheim zu einem Übergriff. (Wir berichteten)

 

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Restaurantkette Vapiano vor dem Aus

Die Restaurantkette Vapiano mit Sitz in Köln ist finanziell schwer angeschlagen. Bereits seit geraumer Zeit hält sich das Unternehmen lediglich dank Notfinanzierungen über Wasser. Das Coronavirus reißt Vapiano jetzt noch tiefer in die finanzielle Krise.

 


Fast alle Restaurants der Kette in Österreich, den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich und den USA wurden auf Anordnung der zuständigen Behörden bis auf Weiteres geschlossen. „Das Unternehmen erwartet gleichartige Anordnungen auch von deutschen Behörden in Bezug auf viele Restaurants in Deutschland“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Das Unternehmen leidet unter den Folgen der angeordneten Restaurantschließungen in vielen Ländern. Um das Überleben nach den Schließungen zu sichern, sei das Unternehmen auf die von diversen Regierungen angekündigten finanziellen Unterstützungsprogramme im Rahmen der Corona-Krise angewiesen.

Umsatzrückgang von rund 20 Prozent

Das Unternehmen rechnet für das erste Quartal 2020 mit einem Umsatzrückgang von rund 20 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2019. In den ersten beiden Quartalen werde der Gewinn aufgrund des geringeren Umsatzes stark unter dem Wert vom letzten Jahr liegen.

Wegen der Corona-Krise werden zusätzlich zu den sowieso schon fehlenden 11 Millionen Euro mindestens 13,6 Millionen Euro kurzfristig benötigt. Darin sind allerdings die finanziellen Belastungen der Schließungen in Frankreich und weiterer Schließungen, die ab dem 15. März verkündet wurden noch nicht berücksichtigt. Das Unternehmen rechnet also damit noch mehr finanzielle Unterstützung zu benötigen. Dafür will das Unternehmen jetzt staatliche Hilfsprogramme in Anspruch nehmen.

Vapiano beantragt Kurzarbeit und Stundung von Steuern

„Vapiano beabsichtigt daher, diese finanziellen Unterstützungen zu beantragen, in Deutschland zum Beispiel über die KfW“, teilte das Unternehmen mit. Auch Kurzarbeit und die Stundung von Steuerzahlungen werde man beantragen.

Erster Corona Todesfall in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Dienstagabend meldete die Landeshauptstadt Wiesbaden den ersten Todesfall. Das Geschlecht sowie das Alter oder ob Vorerkrankungen bestanden, ist nicht bekannt. Insgesamt wurden in Hessen 381 Fälle des Coronavirus bestätigt. Davon 22 in Wiesbaden. Ob das Todesopfer einer der 22 bekannten Fälle in der Landeshauptstadt war, ist nicht bekannt.

 


„Unser Beileid gilt allen, die dem Verstorbenen nahe gestanden haben.“ betonen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Bürgermeister Dr. Oliver Franz. „Der Fall zeigt, dass auch die beste medizinische Versorgung manchmal nicht mehr hilft und man die Gefahren, die vom Coronavirus SARS-CoV-2 ausgehen, nicht unterschätzen darf.“

Die Person kam an diesem Dienstag in eine Wiesbadener Klinik und wurde dort stationär aufgenommen sowie aufgrund der Symptome umgehend isoliert. Eine entsprechende Diagnose wurde gestellt und ein Test veranlasst. Auf der Intensivstation wurde die Person behandelt, verstarb jedoch noch am selben Tag.

Der Fall zeigt, dass man die Gefahren, die von dem Coronavirus ausgehen, nicht unterschätzen darf. In Wiesbaden gibt es derzeit 22 positiv getestete Fälle. Insgesamt 2.000 Menschen, die entweder Kontakt zu Infizierten hatten oder aus Risikogebieten zurück gekehrt sind befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Täglich von 8 bis 20 Uhr können Bürgerinnen und Bürger unter der 0611 – 318 080 das Infotelefon der Stadt Wiesbaden erreichen. Dort können sie alle Fragen rund um das Thema stellen. Die Hotline des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration ist unter 0800 – 555 466 6 ebenfalls täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Corona ist kein Freibrief für Raserei

Saarbrücken. Sieben Führerscheine werden demnächst wohl eine Reise nach Flensburg antreten. Das ist das Ergebnis einer Geschwindigkeitskontrolle, die die Polizei auf der A620 durchgeführt hat. In weniger als drei Stunden schlug das Radar rund 250 mal zu.

Überforderte Eltern während der Coronavirus Epidemie

Die Schulen und Kindertagesstätten sind bundesweit geschlossen, der Fußballverein darf kein Training machen, das Jugendzentrum ist dicht. Diese Maßnahmen sind im momentanen Kampf gegen das Coronavirus sehr wichtig. Die möglichen späteren Folgen machen jedoch nun Kinderschützern vermehrt Sorgen.


Man muss den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden

Zusammenleben in einer Familie kann anstrengend und aktuell für manche Eltern überfordernd sein. Die Coronavirus Pandemie trifft besonders die Kinder von Eltern, die schon zuvor aufgrund von Sucht oder anderen psychischen Störungen kaum in der Lage waren, den Bedürfnissen ihres Kindes gerecht zu werden. Hilfreiche Alltagsroutinen entfallen in der Quarantäne. Der teilweise entlastende Besuch der Kita oder Schule wird nun wochenlang entfallen. Der Spielplatz ist zu, die Nachbarn gehen auf Distanz, der soziale Kontakt zu anderen Kindern wird eingeschränkt.

Was in funktionierenden Eltern-Kind-Beziehungen als Chance für wertvolle Familienzeit empfunden wird, birgt hier vermutlich ein hohes Risiko für betroffene Kinder. Nun muss gehandelt werden.

Hilfsangebote für Eltern und Kinder müssen geschaffen werden

Für überlastete Eltern und gefährdete Kinder brauche es in dieser Zeit niederschwellige Hilfsangebote, fordert der Deutsche Kinderverein. Medien und Lernplattformen für Kinder müssen diese Schwierigkeiten aufgreifen und den Kindern Ansprechstellen nennen. Online-Beratungsstellen für Erwachsene und für Kinder müssen in Deutschland mit einem Sofortprogramm finanziell und personell aufgestockt werden. Lehrer und Lehrerinnen sowie Kita-Mitarbeiter kennen oft die Situation von Familien, in denen Kinder potenziell gefährdet sind. Sie müssen jetzt von der Jugendhilfe aktiv angehört werden. Diese braucht Konzepte zur aufsuchenden Arbeit in Familien, zugleich müssen die am Limit arbeitenden Jugendämter personell verstärkt werden.

An die Politik appelliert der Deutscher Kinderverein e.V., nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Freie und Öffentliche Jugendhilfe und besonders auch gemeinnützige Vereine mit finanzieller Hilfe zu stützen, da mit einem Spendenrückgang von Unternehmen und Privatpersonen gerechnet werden müsse. „Wichtige Projekte im Bereich der Beratung und Betreuung dürfen gerade jetzt nicht in existenzielle Schwierigkeiten geraten“, so Rainer Rettinger vom Deutscher Kinderverein e.V.

Klimaschutz Urkunde für Boehringer Ingelheim

Das Ingelheimer Unternehmen Boehringer wurde von Bundesumweltministerin Svenja Schulze als erstes Pharmaunternehmen in Berlin ausgezeichnet. Boehringer Ingelheim wurde in den Kreis der „Klimaschutz-Unternehmen“ aufgenommen. Der Konzern zählt damit zu den Vorreitern der Pharmabranche.

Emissionen verringern und Zukunft schaffen

Eine unabhängiges Fachgremium hatte in einem umfangreichen Verfahren die Klimaschutzaktivitäten  sowie deren Wirksamkeit ausgiebig untersucht und bewertet.

Die Klimaschutz-Unternehmen sind eine Kooperation von Konzernen in Deutschland, die durch eine konsequente Umsetzung herausragender Innovationen eine Vorreiterrolle bei Klimaschutz und Energieeffizienz einnehmen. Ziel ist es, dadurch die CO2-Emissionen zu verringern und Verantwortung für die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu zeigen.

Maßnahmen von Boehringer zum Umweltschutz

So wird am Unternehmenssitz in Ingelheim seit 2006 beispielsweise aus Biomasse (Altholz) die Energie erzeugt. Die Brennstoffumstellung von Kohle auf Holzhackschnitzel im Kraftwerk erzielt seitdem eine enorme Einsparung von ca. 90.000 t CO2/a im Jahr – das entspricht dem durchschnittlichen Ausstoß von 10.000 Haushalten in Deutschland.

Am zweitgrößten deutschen Unternehmensstandort von Boehringer Biberach wird seit einigen Jahren ein besonderes Kältespeichersystem eingesetzt. Weiterhin wird eine Energiezurückgewinnung bei den Lüftungsanlagen in diversen Gebäuden erzielt. Zukünftig soll die Beleuchtung am Standort Dortmund vollständig auf LED-Beleuchtung umgestellt werden, um so 114 MWh/a einzusparen.

Gasleitung bei Baggerarbeiten in Nackenheim beschädigt

Nachrichten Rheinhessen | An diesem Dienstag um kurz nach 12:00 Uhr beschädigte ein Baggerfahrer eines Garten- und Landschaftsbaubetriebes in der Königsberger Straße in Nackenheim bei Bauarbeiten eine Gasleitung, sodass es zu einem Einsatz für die Polizei und Feuerwehr kam.


Die Gasleitung wurde vom Baggerfahrer so massiv beschädigt, dass größere Mengen Gas austraten. Die Gefahrenstelle wurde von den Polizeibeamten der Polizeiinspektion Oppenheim geräumt und abgesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bodenheim und Nackenheim führten Messungen durch und sicherten die Gefahrenstelle, bis Mitarbeiter des Energieversorgers das Leck an der Gasleitung schließen konnten. Die Königsberger Straße musste für eine knappe Stunde für Fahrzeug- und Fußgängerverkehr voll gesperrt werden.

Einbruch in Kindertagesstätte in Wiesbaden

Nachrichten Kurzmeldung | In der Zeit zwischen diesem Freitag 18 Uhr und diesem Montag 6:50 Uhr wurde in eine Kindertagesstätte in der Schiersteiner Straße in Wiesbaden eingebrochen. Unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu dem Kindergarten. Die Einbrecher durchsuchten sämtliche Räume und wurden fündig. Sie entwendeten Bargeld und Elektronikartikel im Wert von mehreren Tausend Euro.

Zeugen und Hinweisgeber, die etwas Entsprechendes beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611 – 345 0 zu melden.

Michael Ebling zu den Maßnahmen gegen das Coronavirus

Nachrichten Mainz | Oberbürgermeister Michael Ebling sagte zu den Maßnahmen: „Wir müssen alles tun, was in unserer Macht steht, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Menschen zu schützen. Das ist der Auftrag an Bund, Land und Stadt und an jede und jeden Einzelnen persönlich. Dafür sind diese Einschränkungen nötig und dafür ist Selbstbeschränkung nötig. Halten Sie Abstand, aber seien sie weiter füreinander da.“


Um Zusammenkünfte weiter zu reduzieren, sollen die meisten städtischen Gremiensitzungen entfallen. So hat Oberbürgermeister Michael Ebling den Ortsvorsteherinnen und Ortvorstehern empfohlen, die Sitzungen der Ortsbeiräte bis auf Weiteres auszusetzen. Dieser Empfehlung wollen alle Ortvorsteherinnen und Ortsvorsteher folgen.

Stadtratsitzung am 25. März soll stattfinden

Die für den 25. März vorgesehene Sitzung des Stadtrates soll stattfinden, allerdings wird der Oberbürgermeister den Fraktionen vorschlagen, die Sitzung deutlich zu verkleinern. Es sollen nicht alle Mandatsträgerinnen und Mandatsträger an der Sitzung teilnehmen, Beschlussfähigkeit und Mehrheitsverhältnisse aber gewahrt bleiben. Die Tagesordnung soll auf das Nötigste beschränkt werden. Der Ältestenrat wird am morgigen Mittwoch über den Vorschlag des Oberbürgermeisters beraten.

Ausschusssitzungen sollen hingegen so weit möglich ganz entfallen. Bei Ausschüssen, die aus rechtlichen Gründen beispielsweise bei Vergaben tagen müssen, soll die Tagesordnung ebenfalls auf das Notwendigste beschränkt werden. Die Aufsichtsratssitzungen der städtischen Unternehmen sollen soweit möglich durch schriftliche Umlaufbeschlüsse ersetzt werden.

Verwaltungsgebäude für den Publikumsverkehr geschlossen

Wie bereits in der vergangenen Woche bekannt gegeben sind außerdem alle städtischen Verwaltungsgebäude für den Publikumsverkehr geschlossen. In dringenden Fällen sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Termine telefonisch oder per Mail zu vereinbaren. Die Stadt bittet darum, Besuche der Verwaltungsgebäude auf das Erforderliche zu beschränken und die Hygienevorschriften bei den Besuchen einzuhalten. Museen, Bibliotheken, Jugendzentren, das Stadtarchiv, das Peter-Cornelius-Konservatorium und die vhs sind ebenfalls für den Publikumsverkehr geschlossen.

Ergänzend zu den bisherigen Maßnahmen haben Bund und Land gestern zusätzliche Regeln beschlossen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Sie werden in Form einer städtischen Allgemeinverfügung umgesetzt. Diese wird in einer Sonderausgabe des Amtsblatts veröffentlicht.



Welche Geschäfte weiterhin geöffnet bleiben

  • Einzelhandel für Lebensmittel und Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken und Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Frisöre
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Großhandel

Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden.

Wochenmarkt findet weiterhin statt

Der Wochenmarkt, der der Bevölkerung zur Versorgung mit frischen Lebensmitteln dient, findet weiterhin dienstags und freitags wie gewohnt statt.

Der Wochenmarkt am Samstag wird räumlich entzerrt und findet mit allen Ständen auf den Domplätzen, im Bereich des Höfchens und vor dem Gutenberg-Museum statt.

Für den Publikumsverkehr zu schließen sind:

• Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
• Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen
• Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und Bordelle
• der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios
• alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, sofern sie nicht ausdrücklich als nicht geschlossen hier aufgezählt wurden
• Spielplätze.

Zu verbieten sind zudem Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich. Auch Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sollen untersagt werden.

Mainz & Nieder-Olm | Werkstätten für behinderte Menschen schließen

Aufgrund der Entwicklungen in Sachen Corona-Virus schließt in.betrieb am Mittwoch, 18.03.22020, bis auf Weiteres, die kompletten Werkstätten für behinderte Menschen. Betroffen sind damit die Standorte in Mainz und Nieder-Olm mit insgesamt ca. 580 Menschen mit geistiger Behinderung. Die Tagesförderstätte für 55 Menschen mit Schwerst-Mehrfachbehinderung ist seit heute geschlossen.

 


Die Kindertagesstätten wurden, dies landesweit umgesetzt, schon am vergangenen Montag grundsätzlich geschlossen.

Die Schließung erfolgt zunächst „bis auf Weiteres“. „Wir können uns hier nur an der Schließzeit für Schulen und Kitas orientieren, die landesweit zunächst einmal bis 17.04.2020 andauert,“ sagt Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb gGmbH. „Wir stehen in Kommunikation mit allen Beteiligten und auch unseren Kunden. Uns ist bewusst, dass wir auf viel Verständnis bei allen betroffenen Personen setzen müssen. Wir haben hier aber auch die ganz klare Priorität in der Risikominimierung, dem Schutz der Gesundheit der betroffenen beeinträchtigten Personen wie auch unseres Personals,“ so Huber weiter.

Für Rückfragen steht das Unternehmen jederzeit zur Verfügung.

in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft.

An den Standorten Mainz und Nieder-Olm finden über 580 Menschen mit Behinderung berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung.
Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt die in.betrieb zurzeit 155 Bewohner*innen in ihrer eigenen Wohnung und im Alltag.

49 schwerst-mehrfach behinderte Menschen besuchen die Tagesförderstätte, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag.
In Zukunft wird die in.betrieb gGmbH ihre Angebote auf die Regionen Ingelheim und Bingen ausweiten.