BYC-News Blog Seite 1441

Mann stirbt nach Sturz in Mainzer Stadtbus | Zeugen gesucht

Polizei Mainz | Bei einem Sturz in einem Stadtbus am heutigen Donnerstag, erleidet ein 91-Jähriger Mann schwerste Verletzungen und verstirbt. Der 91-Jährige Mann sitzt gegen kurz vor 12:00 Uhr als Fahrgast in einem Linienbus. Der Bus befährt zu diesem Zeitpunkt die Rheinallee entlang und ist auf dem Weg vom Kaisertor in Richtung Mainz-Mombach.


Nachdem der 91-Jährige von seinem Sitz aufgestanden ist und während der Fahrt zu einer Tür geht, muss der Busfahrer wegen einer roten Ampel abbremsen. Der 91-Jährige verliert hierbei den Halt und stürzt zu Boden. Sofort sind mehrere Ersthelfer zur Stelle, die bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes unverzüglich erste Hilfe leisten. Der 91-Jährige wird im Anschluss vom Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus eingeliefert, wo er am frühen Nachmittag verstirbt.

Die Unfallermittler der Polizeiinspektion Mainz 2 haben ihre Arbeit aufgenommen. Ein konkreter Hinweis auf einen unnatürlich harten Bremsvorgang liegt derzeit nicht vor, allerdings müssen hierzu weitere Auswertungsmaßnahen erfolgen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen.

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Coronavirus | Was bedeuten Ausgangssperren eigentlich?

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Ansprache an die Nation die Deutschen gebeten, sich an das Gebot zur Distanz zu halten, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern (Rede Angela Merkel). Wir haben es jetzt mit unserem Verhalten selbst in der Hand, ob eine Ausgangssperre verhängt wird. Experten fordern bereits eine Ausgangssperre.


Nachdem Bayerns Innenminister Markus Söder (CSU) angekündigt hatte, wegen Corona Ausgangssperren einzuführen, haben zwei Kommunen die Ankündigung umgesetzt.

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Paragraf 28 Infektionsschutzgesetz

Staatsrechtler Stephan Rixen von der Universität Bayreuth dazu „Ausgangssperren könnte man auf Paragraf 28 im Infektionsschutzgesetz stützen. Da das Robert-Koch-Institut die Gefährdungslage mittlerweile als hoch einschätzt, wäre das begründbar.“

Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen § 28 Schutzmaßnahmen

(1) Werden Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider festgestellt oder ergibt sich, dass ein Verstorbener krank, krankheitsverdächtig oder Ausscheider war, so trifft die zuständige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen, insbesondere die in den §§ 29 bis 31 genannten, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist.

Unter den Voraussetzungen von Satz 1 kann die zuständige Behörde Veranstaltungen oder sonstige Ansammlungen einer größeren Anzahl von Menschen beschränken oder verbieten und Badeanstalten oder in § 33 genannte Gemeinschaftseinrichtungen oder Teile davon schließen; sie kann auch Personen verpflichten, den Ort, an dem sie sich befinden, nicht zu verlassen oder von ihr bestimmte Orte nicht zu betreten, bis die notwendigen Schutzmaßnahmen durchgeführt worden sind.

Eine Heilbehandlung darf nicht angeordnet werden. Die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Abs. 2 Satz 2 Grundgesetz), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Abs. 1 Grundgesetz) werden insoweit eingeschränkt.



 

(2) Wird festgestellt, dass eine Person in einer Gemeinschaftseinrichtung an Masern erkrankt, dessen verdächtig oder ansteckungsverdächtig ist, kann die zuständige Behörde Personen, die weder einen Impfschutz, der den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission entspricht, noch eine Immunität gegen Masern durch ärztliches Zeugnis nachweisen können, die in § 34 Absatz 1 Satz 1 und 2 genannten Verbote erteilen, bis eine Weiterverbreitung der Krankheit in der Gemeinschaftseinrichtung nicht mehr zu befürchten ist.

(3) Für Maßnahmen nach den Absätzen 1 und 2 gilt § 16 Abs. 5 bis 8, für ihre Überwachung außerdem § 16 Abs. 2 entsprechend.

Bei einer Ausgangssperre darf man nur mit einem „wichtigen Grund“ sein Haus oder Wohnung verlassen. Die Ausgangssperre in der ersten deutschen Kommune Mitterteich sieht wie folgt aus:

  • Hin- und Rückweg zur und von der jeweiligen Arbeitsstätte mit Bescheinigung des Arbeitgebers
  • Einkäufe für den Bedarf des täglichen Lebens innerhalb des Stadtgebiets
  • Besuche von Arztpraxen, Sanitätshäusern, Optikern, Hörgeräteakustikern und
    Gesundheitspraxen (zum Beispiel Physiotherapieeinrichtungen)
  • Apothekenbesuche innerhalb des Stadtgebiets
  • Besuche von Filialen der Deutschen Post zum versenden wichtiger Dokumente
  • Tanken an Tankstellen
  • Geldabheben bei Banken oder Geldautomaten
  • Hilfeleistungen für Bedürftige
  • Feuerwehrkräfte und Rettungskräfte auf dem Weg zum Stützpunkt oder Einsatzort
  • Notwendiger Lieferverkehr
  • Abgabe von Briefwahlunterlagen
  • Unabdingbare Versorgungen von Haustieren oder Tierarztbesuche

Die Auflagen können je nach Einhaltung der Bürger auch verschärft werden.

An den Ortsausgängen der jeweiligen Städte gibt es dann Kontrollstellen. Beim Hinausfahren muss eine Sondergenehmigung vorgezeigt werden. Es kann mit hohen Strafen belegt werden, wenn man die Ausgangssperre ignoriert. Es kann auch eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren verhängt werden.


 

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Erste Corona-Tote in Rheinland-Pfalz

Mittlerweile gibt es mehr als 13.744 bestätigte Infektionen in Deutschland. Die Dunkelziffer ist unbekannt. 42 Menschen sind nachweislich an der Infektion in Deutschland (Stand 19. März) verstorben. Wie das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium heute meldet, ist in Rheinland-Pfalz der erste Mensch an den Folgen der Sars-CoV-2 Infektion gestorben. Es handelt sich um eine 84-jährige Frau aus dem Westerwaldkreis.


In Baden-Württemberg sind drei weitere Menschen an dem Coronavirus verstorben. Dabei handelt es sich um einen über 80 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Sigmaringen. Eine 90-Jährige aus dem Kreis Esslingen. Einen über 90 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Emmendingen.

Am stärksten betroffen vom Coronavirus sind die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

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Kostenlose Spielzeugpakete an Familien in Quarantäne

Die Leipziger Spielzeugfirma „TicToys – die neue Spielzeugkultur“ geht angesichts der Corona-Krise neue Wege: Familien mit Kindern, die behördlich dazu verpflichtet sind, das Haus nicht zu verlassen, erhalten ein kostenloses Paket mit kreativen Spielideen fürs heimische Wohnzimmer.

Die Idee kam Firmengründer Matthias Meister (34 Jahre), als seine Schwester nach ihrer Rückkehr von einem Kurzurlaub in Südtirol mit der kompletten Familie und ihren zwei Kindern für 2 Wochen unter Hausarrest gestellt wurde: „Für sie ist es gerade sehr schwierig, die Kinder in den beengten heimischen 4 Wänden bei Laune zu halten“ erzählt Meister.

„Mit der Aktion wollen wir einen Beitrag leisten, Kindern das daheim bleiben zu erleichtern und die Krise zu bewältigen“. Denn für Kinder mit Bewegungsdrang haben TicToys eine Lösung: Spielzeuge, die die Langeweile vertreiben und mit denen sich auch im heimischen Wohnzimmer ausgetobt werden darf. Alle Familien, die der Firma eine Email mit offiziellem Quarantänebescheid schicken, bekommen per Post einen Brief mit folgendem Inhalt:

  • Binabo: kreatives Konstruktionsspiel aus Biokunststoff, mit dem u.a. Bälle, Tiere und Figuren gebaut werden können
  • myFibo: Set mit vier Wohnzimmer-Bumerangs aus Karton, zum Werfen und Anmalen

Kostenlose spielzeugpakete an familien in quarantäne

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Hinweise zur Aktion:

Teilnehmende werden gebeten, einen offiziellen ärztlichen oder amtlichen Quarantäne-Bescheid an heimspiel@tictoys.de zu schicken alle anderen Personen bekommen im Aktionszeitraum 15% Rabatt auf alle Produkte unter shop.tictoys.de Die Aktion ist bis zum 30. März 2020 begrenzt, nur gültig für Personen wohnhaft in Deutschland und nur solange der Vorrat reicht.

„TicToys – Die neue Spielzeugkultur“ gehen im Bereich der Freizeit und Bewegungsspiele neue Wege. Seit 10 Jahren verbinden sie Sport und Spiel und setzen dabei konsequent auf:

  • Anregung zu Kreativität und Bewegung
  • Verwendung von Naturmaterialien
  • Produkte für jedes Alter / jedes Geschlecht
  • Qualität „Made in Germany“
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Ideen, wie sich Kinder beschäftigen lassen

Merzig. Die Kitas sind wegen der Corona-Krise weitgehend geschlossen. Die Eltern müssen die Betreuung nicht nur zeitlich organisieren – sondern auch inhaltlich. Die Stadt Merzig will nun jeden Tag eine Idee im Netz vorstellen, was Eltern mit ihren Kindern spielen können.

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Kriminelle nutzen Angst wegen Coronavirus aus

Nachrichten Mörfelden-Walldorf | Trickbetrüger nutzen am Telefon zur Zeit die Angst wegen dem Coronavirus aus. So wollen sie ältere Menschen um ihr Geld bringen. An diesem Mittwoch riefen in Mörfelden-Walldorf Kriminelle zwei ältere Damen an und gaben sich im ersten Fall als Freund der Enkelin und im zweiten Fall als Krankenhausarzt aus.

 


In den beiden Fällen erzählten die Anrufer den Seniorinnen, dass sich die Verwandten mit dem Virus infiziert hätten. Sie erzählten außerdem von einem Gegenmittel welches es derzeit in den USA gibt. Dieses sei sehr teuer aber die Verwandten würden es dringend benötigen.

Bisher noch unbekannte Täter baten telefonisch in anderen Fällen in Klein-Gerau und Worfelden an, für die älteren Menschen einkaufen zu gehen. In den weiteren Gesprächsverläufen sagten die Täter dann, dass sie sehr viel Geld verloren hätten und jetzt mehrere Tausend Euro benötigen.

Von den Angerufenen lies sich niemand in die Irre führen. Keiner der älteren Menschen ging auf die Aussagen und Forderungen ein. Auch bei dem klassischen Enkeltrick spielen die Trickbetrüger meist mit der Angst ihrer Opfer um die Angehörigen. Der Coronavirus schürt noch mehr Ängste und bietet so auch mehr Angriffsfläche. Die Polizei warnt eindringlich davor, Geld oder Wertsachen an nicht bekannte Personen zu überreichen.

Personen, die von angeblich kranken Angehörigen angerufen werden, sollten besonders bei den Fragen nach Geld misstrauisch werden:

  • Fragen sie den Anrufer nach den Namen des Enkels, der Nichte bzw den Verwandten Nennen Sie den Namen nicht selbst.
  • Fragen Sie nach Informationen, die wirklich nur Menschen aus dem Verwandtenkreis kennen und wissen.
  • Geben Sie keine Informationen zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Wenn Sie einen Betrug vermuten, wenden Sie sich an die 110.
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Von Null auf 99: Ich muss mit Rückschlägen fertig werden

Der Rückschlag kommt an einem Samstag. Bisher hat der Fuß gejuckt. Doch als Gicht-Veteran wusste ich, was das bedeutet: Ein Anfall droht. Und tatsächlich. Der hier wird am Ende zu den drei schlimmsten gehören, die ich bisher durchstehen musste. Doch das ist erst der Anfang der Komplikationen.

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Vollsperrung A67 | LKW Unfall auf der Autobahn

Nachrichten Gernsheim | An diesem Donnerstag meldeten Zeugen der Polizei um kurz nach 10 Uhr einen LKW, der von der Fahrbahn abgekommen und in der dortigen Böschung gelandet war. Die A67 ist nach dem Verkehrsunfall auf Höhe Gernsheim aktuell in Richtung Süden komplett gesperrt.

 


Nach erstem Kenntnisstand befuhr ein Lastwagen die Autobahn in Richtung Mannheim. Kurz hinter der Anschlussstelle Gernsheim platzte ihm wohl ein Reifen. Daraufhin kam der LKW von der Fahrspur ab und geriet nach rechts auf den Seitenstreifen. Auf dem Seitenstreifen befand sich zu dem Zeitpunkt zufällig ein Sprinter. Der LKW prallte gegen den Sprinter, woraufhin die beiden Fahrzeuge die Leitplanke durchbrachen. Bei dem Unfall wurden die Fahrer der beiden Fahrzeuge verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Wie hoch genau der Sachschaden ist, der bei dem Verkehrsunfall entstand, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Die Fahrbahnen in Richtung Süden sind für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten bis auf Weiteres komplett gesperrt. Die Dauer der Sperrung ist aktuell noch nicht absehbar. Die Unfallstelle sollte weiträumig über die A5 umfahren werden.

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Einbruch in Gonsenheimer Wildpark

Nachrichten Mainz | In der Zeit zwischen diesem Mittwoch und Donnerstagnachmittag wurde ein Geräteschuppen im Gonsenheimer Wildpark aufgebrochen. Die derzeit noch unbekannten Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zu dem Schuppen.

 


Dort klauten die Diebe hochwertiges Werkzeug und weitere diverse Arbeitsgeräte. Bisher liegen noch keine Hinweise auf die Täter vor. Daher bittet die Polizeiinspektion Mainz 2 um Hinweise von möglichen Zeugen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem oben beschriebenen Fall geben kann, wird gebeten sich unter der Telefonnummer 06131 – 654 210 bei der Polizeiinspektion Mainz 2 zu melden. Alternativ können Hinweise an die Polizei auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de übermittelt werden.

Kanzlerin appelliert an die Vernunft der Bürger

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Ansprache an die Nation die Deutschen gebeten, sich an das Gebot zur Distanz zu halten, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Das war der erwartbare Teil ihrer Rede. Ob es bald Lockerungen oder weitere Einschränkungen ins öffentliche Leben geben wird, stellte die Kanzlerin als offen und vom Verlauf der Krankheit abhängig dar. Zudem betonte sie, die Gefahr für die Demokratie, die von harten Einschnitten in persönliche und kollektive Freiheitsrechte ausgehen.

Lautsprecherdurchsagen der Polizei in Mainz

Nachrichten Mainz | An diesem Mittwochabend hat die Mainzer Polizei mit Durchsagen über Lautsprecher darauf hingewiesen, dass keine Spielplätze mehr genutzt werden dürfen. Mehrere Personen hatten sich unbeschwert auf diversen Spielplätzen angesammelt.

 


Rund 20 Personen hatten sich auf dem Spielplatz in der Corneliusstraße angesammelt. Zudem hielten sich rund 50 Personen gegen 17:30 Uhr im Goethepark in mehreren kleineren Gruppen auf. Dort verbrachten sie ihre Freizeit. Nachdem sie von der Polizei dazu aufgefordert wurden, verließen alle Personen die Örtlichkeiten.

Generell ist die Stadt Mainz für die Überwachung der Maßnahmeneinhaltung zuständig. Im Rahmen einer Eilzuständigkeit kann die Polizei allerdings zu jeder Zeit eigenständig oder nach Aufforderung einer zuständigen Behörde tätig werden. Die Mainzer Polizei machte auf die Maßnahmen der Landeshauptstadt Mainz zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus aufmerksam.

 

Erste Stadt verhängt Ausgangssperre

Für die 6.500 Einwohner der Stadt Mitterteich in Bayern soll die Ausgangssperre bis zum 2. April andauern. Bürgermeister Roland Grillmeier teilte mit, dass es sich bei der vom Landratsamt Tirschenreuth verhängten Ausgangssperre um eine zusätzliche Vorsorgemaßnahme handele.


Diese sei aufgrund der hohen Fallzahlen im Bayrischen Landkreis Tirschenreuth und der Stadt Mitterteich verhängt worden. „Denkt an Eure Gesundheit und die Eurer Mitmenschen und nehmt die Bitte und Aufforderung ernst.“, so Grillmeier.

Was genau die Ausgangssperre bedeutet

Das Gesundheitsministerium gibt an: Die Bürger sollen das Haus oder die Wohnung ledichlich für nicht aufschiebbare Arztbesuche verlassen. Auch zum Arbeiten und zum Einkaufen dürfen die Menschen noch vor die Tür. Ansonsten sollen sie aber zuhause bleiben.

Auch in anderen Orten werden Ausgangssperren somit immer wahrscheinlicher. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte: „Wir machen alles, was zeitlich angemessen ist.“ Er hatte erst an diesem Mittwochmorgen Ausgangssperren erneut nicht ausgeschlossen.

Frankfurter Szene-Gastronom wegen Mordes verurteilt

Nachrichten Frankfurt | Nach rund einem halben Jahr Verhandlungsdauer wurde an diesem Montag von der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Frankfurt das Urteil in dem Mordprozess um die „Tote im Niddapark“ gesprochen. Der Szene-Gastronom Jan Mai wurde wegen heimtückischen Mordes zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt.

 


Er habe sich außerdem durch den Mord zumindest vorübergehend erheblicher finanzieller Forderungen entledigen wollen, hieß es im Urteil. Für das Gericht ist das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt, denn die Kellnerin Irina A. war arglos und wehrlos. Der Angeklagte hatte Geldsorgen und war pleite, so das Gericht.

Mit 21 Stichen brutal getötet

In der Verhandlung ging es um den Mord an der 29 Jahre alten Irina A. Nach Überzeugung der Richter hatte der Gastronom seine Geschäftspartnerin im Mai 2018 im Niddapark mit 21 Messerstichen getötet. Er habe unzählige Male auf ihr Gesicht eingeschlagen und eingestochen. 13 Stiche trafen in den Nacken, weitere in Hals und Brust. Mehrere Wirbel waren verstümmelt und eine Bandscheibe sowie das Rückenmark durchtrennt.

Hämatome, Schnitte und Brüche an Armen und Händen deuteten darauf hin, dass sich das Opfer gewehrt hatte. Auf der Wiese im Niddapark habe er sie liegen lassen. Irina A. wurde zunächst als vermisst gemeldet. Am nächsten morgen wurde die Leiche von Spaziergängern gefunden.

Die Beweislage war eindeutig

Fast 30 Verhandlungstage hatte der Angeklagte geschwiegen und sich nur schriftlich geäußert. Er behauptete immer wieder nichts mit dem Mord an seiner Geschäftspartnerin zu tun zu haben. „Festzustellen ist, dass Jan Mai ein Mörder ist.“ so Richter Volker Kaiser-Klan. Er spricht von „angepasstem Aussageverhalten“ und einer „Vielzahl unwahrer Angaben“.

Die Beweise waren erdrückend. Der Gastronom hatte kein Alibi. WhatsApp Nachrichten hatte er im Tat-Zeitraum nicht beantwortet. Hinzu kamen fadenscheinige Erklärungen, Blutspuren, und Geld-Not. „Der Angeklagte ist unzweifelhaft schuldig am Mord an Irina“, so die Staatsanwaltschaft. Seine Blutspuren am Fuß und dem Schuh des Opfers sowie DNA Rückstände unter ihren Fingernägeln gaben weitere Rückschlüsse auf ihn als Täter.

Der Angeklagte erzählte vor Gericht, dass sich eine dritte Person mit der 29-Jährigen in dem Park verabredet hatte. Da sie am frühen Morgen der Mordnacht noch nicht wieder in ihre Wohnung zurückgekehrt sei, sei er mit dem Motorrad zum Niddapark gefahren. Dort habe er ihre Leiche im halbhohen Gras einer „Hundewiese“ gefunden. Aus Angst vor Unannehmlichkeiten habe er die Polizei nicht informiert.

BASF will kostenlos Desinfektionsmittel an Krankenhäuser liefern

Kostenloses Hand-Desinfektionsmittel für Krankenhäuser – das ist das Ziel der Aktion „Helping Hands“, die die BASF ins Leben ruft. Momentan steckt der Chemiekonzern aus Ludwigshafen noch mitten in der organisatorischen und technischen Umsetzungen. Aber: Bereits Ende dieser Woche sollen die Desinfektionsmittel den Krankenhäusern in der Metropolregion Rhein-Neckar kostenlos zu Verfügung stehen.

 


Von den Krankenhäusern in der Region wissen wir, dass die Versorgungslage bei geeigneten Desinfektionsmitteln teils sehr angespannt ist“, so BASF-Werksleiter Uwe Liebelt einer Mitteilung zufolge. „Wir wollen daher helfen, die Verfügbarkeit zu sichern.“ Für die Herstellung habe das Unternehmen eine Ausnahmegenehmigung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums bekommen, wie ein Konzernsprecher am Montag mitteilte. Denn normalerweise steht Desinfektionsmittel nicht im BASF-Portfolio. Dem Chemie-Unternehmen zufolge produziert der Konzern am Standort Ludwigshafen einige der Rohstoffe, die zur Herstellung von Desinfektionsmitteln verwendet werden können. Weitere notwendigen Stoffe würden extern zugekauft, um vorübergehend die dringend benötigten Mittel herzustellen.

Desinfektionsmittel nur für Krankenhäuser

Durch die Corona-Epidemie sind die Produkte zur Desinfektion wegen der erhöhten Nachfrage knapp geworden. „Wir haben uns überlegt, wie wir im Rahmen unserer Möglichkeiten am besten helfen können, indem wir jene unterstützen, auf die es jetzt ganz besonders ankommt: die Ärztinnen, Ärzte und das Pflegepersonal in den Kliniken“, so BASF-Vorstandsmitglied Michael Heinz. Aufgrund der begrenzten Produktionsmöglichkeiten ist die Abgabe an Kliniken in der Region beschränkt. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hatte erklärt, sie sei froh, dass BASF „diese Möglichkeit schaffen konnte.“
Für Privatkunden, die auf endlich wieder gefüllte Regale für Desinfektionssprays in den Drogerien warten, ist das neue Produkt aber nicht gedacht.

 

Eurojackpot steigt auf 76 Millionen Euro

An diesem Freitag den 13. gab es bei der Ziehung der Lotterie Eurojackpot elf Großgewinne im sechsstelligen Bereich. Die oberste Gewinnklasse blieb jedoch auch in der fünften Ziehung in Folge unbesetzt, sodass der Jackpot auf rund 76 Millionen Euro anstieg.


Aller Voraussicht nach wird es nun am kommenden Freitag (20. März) ein besonderes Ziehungsjubiläum geben. Möglicherweise wird der 2.000. Großgewinner einen Gewinn von mindestens 100.000 Euro sein eigen nennen können. Denn: Seit dem Start der Lotterie Eurojackpot im März 2012 wurden bereits 1.998 abgegebene Tipps in 418 durchgeführten Ziehungen zu Großgewinnen. Pro Ziehung gibt es im Durchschnitt knapp fünf Spielteilnehmer, die mindestens sechsstellige Gewinne einstreichen können. Davon sind insgesamt 268 Millionengewinne.

145 Millionengewinne gingen bereits nach Deutschland

Die bisherige Bilanz der Gewinne, die nach Deutschland gingen ist beeindruckend. Von bisher 268 Millionengewinnen waren 145 Deutsche die Glücklichen. Deshalb stehen die Chance nicht schlecht, dass ein deutscher Spielteilnehmer den 2000. Großgewinn einstreicht. Auch bereits zwei Mal gingen Mega-Jackpotsummen an Deutsche. Der jüngste Fall ist gerade mal gute fünf Wochen her: Am 7. Februar räumte ein/e Spielteilnehmer/in aus Nordrhein-Westfalen 90 Millionen Euro ab.

Deutschland liegt bei den Großgewinnen zwischen 100.000 bis 90 Millionen Euro mit 979 Gewinnen unangefochten auf dem Spitzenplatz der mittlerweile 18 europäischen Länder, die mit insgesamt 33 staatlichen Lotteriegesellschaften Eurojackpot veranstalten. Auf dem zweiten Platz liegt Finnland (265) und auf Platz drei Dänemark (200). Bei den deutschen Bundesländern sind Nordrhein-Westfalen (264), Bayern (153) und Baden-Württemberg (149 Großgewinne) auf den vordersten Plätzen.

5 deutsche Großgewinner gab es am Freitag den 13.

Am „Freitag, den 13.“ konnten in der Gewinnklasse 2 drei Spielteilnehmer aus Bayern, Dänemark und Ungarn mit jeweils 832.409 Euro hohe Gewinnsummen einstreichen. In der Gewinnklasse 3 gab es acht weitere Großgewinner mit Summen im sechsstelligen Bereich. Hier gingen jeweils 110.171,70 Euro nach Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (2 x), Slowenien, Finnland und Dänemark (2 x).