BYC-News Blog Seite 1440

9 Corona-Tote in einem Pflegeheim | 38 weitere mit Corona Infiziert

Durch das Coronavirus hat ein Pflegeheim in Würzburg bereits 9 Todesopfer zu verzeichnen. Das ist in Deutschland der aktuell schlimmste Fall. In dem Würzburger Seniorenheim St.Nikolaus sind weitere 38 Personen bereits positiv auf Corona getestet worden. 15 Bewohner vom Seniorenheim und 23 Mitarbeiter tragen das Virus in sich.


Die Heimleitung von St.Nikolaus berichtet weiter, dass aktuell 5 Senioren im Krankenhaus sind und intensiv behandelt werden. Über den aktuellen Zustand ist nichts bekannt. Die weiteren 10 Bewohner die positiv auf das Virus getestet worden sind müssen in Isolation auf ihrem Zimmer leben. Pflegepersonal sowie Reinigungskräfte gehen nur noch in speziellen Schutzanzügen und mit Atemschutz in die Zimmer.

Das Landesamt teilte weiter mit, dass alle Verstorbenen Vorerkrankungen gehabt haben und über 80 Jahre alt gewesen sein sollen. Wie sich das Virus so schnell ausbreiten konnte, muss noch untersucht werden.

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Coronavirus Infizierter tot in Flörsheimer Wohnung

Nachrichten Flörsheim | An diesem Freitagabend wurde ein 72 Jahre alter Mann tot in seiner Wohnung in Flörsheim aufgefunden, teilten die Kreisgesundheitsdezernentin Madlen Overdick (Grüne) und die Erste Stadträtin Renate Mohr (GALF) an diesem Freitagabend Medien gegenüber mit. Der Mann war zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden.

 


Bereits an diesem Dienstag hatte der Mann sich auf das Virus testen lassen. Das Ergebnis fiel positiv aus. Der Kontakt zu dem 72-Jährigen konnte allerdings nicht hergestellt werden, weswegen er über das Ergebnis nicht informiert wurde. Aufgrund der Situation wollte ihm das Kreisgesundheitsamt das Ergebnis persönlich übermitteln. Doch der Mann öffnete die Tür nicht. Mit der Polizei zusammen wurde die Wohnung des Mannes geöffnet, die sich in einem Mehrfamilienhaus befindet. Eine Amtsärztin war ebenfalls vor Ort.

Nachdem der Totenschein ausgestellt worden war, wurde ein Bestatter informiert. Die Wohnung wurde im Anschluss daran versiegelt und die Nachbarn informiert. Für die Nachbarn bestehe allerdings keine Gefahr, gibt Madlen Overdick an. Eine Obduktion des Mannes werde nicht angeordnet, da man von einer natürlichen Todesursache ausgehe. Auch Hinweise auf einen Selbstmord gebe es nicht.

Die Nachbarn des Verstorbenen berichteten, dass der Mann zuvor im Urlaub gewesen sei. Schon aufgrund seines Alters habe er zur Risikogruppe gehört. Zudem seien Vorerkrankungen wahrscheinlich, erklärt Overdick.

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Krankenhaus Ingelheim benötigt Personal | Corona Spezialklinik

Noch ein wichtiger Aufruf von dem Krankenhaus Ingelheim. Ab sofort wird die Klinik Ingelheim zur Spezialklinik für Corona-Verdachtsfälle und -Patienten aufgebaut. Mit Zustimmung des Gesundheitsministeriums in Mainz wird damit aus dem bisherigen Allgemeinkrankenhaus bis auf weiteres eine spezialisierte Klinik für die Behandlung von COVID-19-Patienten


Das Ingelheimer Krankenhaus: „Wir suchen dringend qualifiziertes Personal für den Betrieb unserer Corona-Spezialklinik. Wir suchen Ärzte, Pflegefachkräfte und weiteres medizinisches Fachpersonal. Wenn ihr selbst zu dieser Gruppe gehört oder jemanden kennt, meldet euch bitte per Email unter sanierung@krankenhaus-ingelheim.de“

In der Klinik wird ein Konzept verschiedener Zonen implementiert. Hier orientieren sich die Spezialisten an den Erfahrungen aus Italien und China. Innerhalb der Zonen werden alle Patienten gemäß ihrem Stadium optimal behandelt. Zum Artikel: Krankenhaus Ingelheim wird Corona-Spezialklinik

 

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Saarland verlegt Abi-Prüfungen wegen Corona

Saarbrücken. Das Land hat die Abiturprüfungen verschoben. Sie werden nicht vor dem 25. Mai stattfinden. Das gelte auch für die Prüfungen, die noch vor den Osterferien stattfinden sollten – etwa Sprechprüfungen oder fachpraktische Prüfungen. „Wir wollen Planungssicherheit für alle Schülerinnen und Schüler sowie alle am Prüfungsverfahren beteiligten Lehrkräfte geben. Unser Ziel ist es, das Abiturverfahren unter fairen Bedingungen durchzuführen“, begründet Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) den Schritt.

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Landesärztekammer RLP steht hinter Corona-Maßnahmen

Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz steht hinter den Maßnahmen, die von der Landesregierung beschlossen wurden. „Wir stehen hier voll auf der Seite des Landes“, sagte der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. Günther Matheis.

 


Die Entwicklung der Pandemie sei alle eine Belastungsprobe, die es so noch nicht gegeben habe. „Alle Helfer im Gesundheitssystem arbeiten derzeit mit Hochdruck und mit höchstem persönlichen Einsatz“, betont Matheis.

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Gemeinsam und solidarisch an Spielregeln halten

„Wir alle können sie hierbei unterstützen und helfen, die Virus-Ausbreitung zu verlangsamen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns alle gemeinsam und solidarisch an die Spielregeln halten, welche die Länder und der Bund vorgeben“, erklärt der Präsident der Landesärztekammer

Es sei jetzt die Pflicht der Bürger Abstand zu halten, auf direkte soziale Kontakte vorübergehend verzichten und sich regelmäßig die Hände zu waschen, um die Ausbreitung zu verlangsamen.

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Die Lage ist ernst

Matheis findest klare Worte für die Regelbrecher: „diejenigen, die meinen, sich trotzdem in Parks, am Rheinufer, in Straßencafés oder auf Corona-Partys tummeln zu müssen, haben noch immer nicht begriffen, dass dieses egoistische Verhalten uns alle gefährdet“.

„Die Ärzte und Pfleger sind für uns alle da. Und wir alle können sie stärken. Bleibt zu Hause, wahrt Abstand und achtet auf Hygiene!“, mahnt der Präsident der Landesärztekammer abschließend.

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Marktfrühstück findet wieder im Netz statt

Ab diesem Samstag gelten verschärfte Regeln für das Zusammensein in der Öffentlichkeit. Gruppierungen ab fünf Personen sind verboten. Doch wir wollen uns weiterhin den Mut nicht nehmen lassen. Deshalb veranstalten wir am Samstag, ab 10 Uhr, das zweite Marktfrühstück im Netz.

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Schienenbefestigungen an der ICE Strecke gelöst

Polizei Westhessen | In den frühen Morgenstunden des 20.03.2020 konnte auf der ICE-Strecke zwischen Frankfurt am Main und Köln in Höhe der Theißtalbrücke bei Niedernhausen festgestellt werden, dass auf einer Strecke von ca. 80 Metern die Schienenbefestigungen an den Gleisen gelöst wurden. Der Bahnverkehr wurde auf dieser Strecke sofort gesperrt.


Bei einer Streckenkontrolle sind die Beschädigungen an den Gleisanlagen entdeckt worden. Zuvor hatten bereits mehrere Züge diese Strecke passiert. Glücklicherweise kam es zu keinem Schaden am Zug oder bei Passagieren. Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt das Landeskriminalamt Hessen zu den Hintergründen und zum Verursacher der Beschädigungen an der Bahnstrecke. Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Bundespolizei.

Die Polizei führt aktuell umfangreiche Spurensicherungen durch und sucht den Bereich unter anderem auch mit Hilfe eines Polizeihubschraubers weiträumig ab. Ein Schwerpunkt der Maßnahmen liegt zudem im Bereich der weiteren Gefahrenabwehr. Da die Ermittlungen aktuell in alle Richtungen geführt werden, kann auch ein möglicher versuchter Anschlag nicht ausgeschlossen werden.

Zeugen, die im Umfeld der Bahnstrecke verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der folgenden Rufnummer zu melden: Tel.: 0800-110 3333

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Krankenhaus Ingelheim wird Corona-Spezialklinik

Ab sofort wird die Klinik Ingelheim zur Spezialklinik für Corona-Verdachtsfälle und -Patienten aufgebaut. Mit Zustimmung des Gesundheitsministeriums in Mainz wird damit aus dem bisherigen Allgemeinkrankenhaus bis auf weiteres eine spezialisierte Klinik für die Behandlung von COVID-19-Patienten

 


„Damit bündeln wir Ressourcen, schaffen klare Strukturen, entlasten die anderen Kliniken und können sehr schnell und konzentriert Erkenntnisse gewinnen, wie sich das bis zu uns gestreute Virus entwickelt hat. Hierzu ist auch die direkte Nähe zu den Experten bei der Universitätsmedizin Mainz, Bioscentia und Boehringer Ingelheim ein großer Standortvorteil,“ sagt der Krisen-Geschäftsführer Rechtsanwalt Timm Hartwich. Die Spezialklinik wird ab voraussichtlich kommender Woche Verdachtsfälle in der Region aufnehmen und in Kooperation mit den anderen Häusern betreuen.

Für eine optimale Ausstattung für Patienten und Personal wird gesorgt

In der Klinik wird ein Konzept verschiedener Zonen implementiert. Hier orientieren sich die Spezialisten an den Erfahrungen aus Italien und China. Innerhalb der Zonen werden alle Patienten gemäß ihrem Stadium optimal behandelt. Mit Mitteln der Stadt Ingelheim und des Landes wird für eine optimale Ausstattung für Patienten und Personal gesorgt. Die Klinik Ingelheim wird sukzessive die Beatmungs- und Intensivpflegeplätze deutlich ausbauen.



„Wir stehen hier vor einer gewaltigen Aufgabe, wir brauchen jede qualifizierte Kraft“ appeliert OB Ralf Claus an die Ingelheimer. „Wir bitten jeden Arzt, jede examinierte Pflegekraft und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Arztpraxen, die verfügbar sind, sich zu melden. Dies gilt auch für Ärzte und Pflegekräfte im Ruhestand.“ Für die Ausstattung und den Umbau der Klinik wurden kurzfristig Mittel bereitgestellt. Die entsprechenden Arbeiten wurden bereits begonnen. Dabei kommt es den Verantwortlichen darauf an, auch über die Zeit des Umgangs mit dem Corona-Virus hinaus zu planen. „Natürlich müssen wir jetzt die Kapazitäten an Intensivbetten und Beatmungsmöglichkeiten schaffen, um mit einer Zuspitzung der Lage umzugehen. Gleichzeitig brauchen wir auch ein Szenario wie die geschaffene Infrastruktur im Anschluss weiter sinnvoll genutzt und in die Gesundheitsversorgung der Bürger in der Region eingebunden werden kann“ erklärt Hannes Fischer, Pressesprecher der Klinik Ingelheim.

In der Klinik Ingelheim wird eine Anlaufstelle geschaffen, die rund um die Uhr geöffnet ist und schnell und sicher Tests und Behandlung für potentielle Corona-Patienten bereitstellt. Damit werden Krankenhäuser und Arztpraxen entlastet und eine Ausbreitung in diesen Einrichtungen verhindert. „Wir schaffen hier für die Bürger eine klare Zuständigkeit und optimale Bedingungen für Test und Therapie. Solange wir keine Impfung haben, sind das die besten Voraussetzungen für eine schnelle Eindämmung und eine Verhinderung oder zumindest Verlangsamung der Ausbreitung“ sagt Klinikdirektor Prof. Dr. Markus Masin.

Personalaufruf Krankenhaus Ingelheim: Zum Bericht

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Manuela Matz erfreut über Pläne der DB Cargo für den Standort Mainz

Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz begrüßt die Ankündigung der DB Cargo (Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn), die derzeit in Mainz und Frankfurt angesiedelten Standorte mit insgesamt etwa 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Mainz zusammenzulegen.

 


„Ich freue mich sehr über diese Entscheidung. Das ist in dieser wirtschaftlich so schwierigen Zeit eine tolle Nachricht für den Wirtschaftsstandort Mainz“, so Matz.

Selbstverständlich stehe man dem Unternehmen für alle Fragen zur Verfügung und helfe gerne bei Anliegen. Die Entscheidung der DB Cargo zeige einmal mehr die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Mainz und sei ein positives Signal gerade auch hinsichtlich der Arbeitsplätze. Die DB Cargo trage maßgeblich zu einer funktionierenden Infrastruktur bei. Dies sei für sehr viele Unternehmen in Mainz von sehr großer Bedeutung und wichtig, um Lieferketten aufrechtzuerhalten.

„Wir freuen uns, wenn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach und nach ihren Arbeitsplatz in unserer Stadt beziehen und heißen diese schon jetzt herzlich Willkommen. Ich bin mir sicher, dass sich gerade auch die neu nach Mainz kommenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer lebensfrohen Stadt wohlfühlen“, sagt Manuela Matz.

Rheinland-Pfalz verschärft Maßnahmen gegen Corona-Epidemie

Mainz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat verschärfte Maßnahmen vorgestellt, die helfen sollen, die Ausbreitung des Corona-Virus in Rheinland-Pfalz zu mindern. Noch verzichtet das Land auf eine allgemeine Ausgangssperre. Ob diese kommt, hänge von dem Verlauf des Wochenendes ab. Sprich: Verhalten sich die Menschen unvernünftig und suchen andere Wege, sich treffen zu können, dann kommt die Sperre.

Oppenheim | 30 Packungen Klopapier geklaut und geflüchtet

Polizei Oppenheim | Mit über 30 Packungen feuchtem Toilettenpapier, Desinfektionstüchern und Desinfektionsspray flüchtet eine 37-Jährige zunächst ohne zu bezahlen aus einem Drogeriemarkt in Oppenheim. Eine Mitarbeiterin des Drogeriemarktes verständigt am Donnerstagnachmittag gegen 15:00 Uhr die Polizei in Oppenheim und erklärt, dass eine Kundin mit einer Vielzahl von feuchtem Toilettenpapier und anderen Desinfektionswaren ohne zu bezahlen geflüchtet sei.


Die Mitarbeiterin habe der Kundin zuvor erklärt, dass das Geschäft die Waren kontingentiert habe und der Kundin nur eine geringere Menge verkauft werden dürfe. Nachdem die Beamten der Oppenheimer Polizei bereits die Ermittlungen aufgenommen haben, meldet sich gegen Abend die 37-jährige Ober-Olmerin aus freien Stücken bei der Mainzer Polizeiinspektion auf dem Lerchenberg und händigt alle entwendeten Gegenstände wieder aus.

Ministerpräsidentin Dreyer hatte möglicherweise Umgang mit Corona-Infizierten

Mainz. Im Umgang mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gelten künftig die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen für den Umgang mit Schlüsselpersonal. Das hat Regierungssprecherin Andrea Bähner mitgeteilt. Die Landeschefin habe „möglicherweise mittelbaren Kontakt mit einer infizierten Person“ gehabt.

Wir brauchen mehr Wir und weniger Ich

Ein bundesweiter Hausarrest wird immer wahrscheinlicher. Der scheint auch notwendig zu werden, weil viele Bürger den Sinn der bisherigen Maßnahmen offensichtlich nicht verstehen. Doch eine Frage macht den Schritt für die Verantwortlichen so schwer: Was kommt nach dem Hausarrest?

Ärzte und Praxen ohne ausreichende Schutzbekleidung

Nachrichten Coronavirus | Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die zentrale Bereitstellung von Millionen Atemschutzmasken diesen Donnerstag angekündigt. Das ist auch dringend notwendig und keinen Tag zu früh ausgesprochen. Laut einer Blitzumfrage des Ärztenachrichtendienstes beklagen inzwischen über 80 Prozent der niedergelassenen Ärzte in Deutschland fehlende Schutzausrüstung. Gerade im ländlichen Bereich denken viele schon an die Schließung ihrer Praxis.


Umfrage bei über 1500 Hausärzten

Der Ärztenachrichtendienst hat in einer Blitzumfrage über 1.500 niedergelassene Haus- und Fachärzte befragt. Innerhalb von 24 Stunden zeigte sich deutlich: Die Zahl der Patienten hat sich in den meisten Praxen reduziert. Bei den Hausärzten laufen dafür die Telefone heiß.

73 Prozent der befragten Hausärzte haben einen Patientenrückgang. 83 Prozent der befragten Fachärzte berichten, dass derzeit weniger Patienten als üblich in die Praxen kämen. Dafür berichteten 88 Prozent der Hausärzte, dass die Anrufe extrem stark angestiegen seien. Das Personal hat enorme Probleme dieses zu bewältigen.

Masken fehlen nach wie vor

Der Großteil der niedergelassenen Ärzte hat derzeit noch Desinfektionsmittel zur Verfügung. 63 Prozent der Ärzte warnen jedoch, dass der Bestand nicht mehr lange ausreichen wird. 87 Prozent der Hausärzte und 82 Prozent der Fachärzte haben ein viel schwerwiegendes Problem. Es fehlen aktuell wichtige Ausrüstungsgegenstände wie Schutzmasken. Das Land Rheinland-Pfalz hatte in der letzten Woche betont, dass ca 120.000 Atemschutzmasken verfügbar wären aus Reserven des Bundeslandes. Dieses reicht jedoch nur wenige Tage, nach Aussage der Mediziner.

Sollte sich die Lage nicht rasch ändern, befürchtet ein großer Teil der niedergelassenen Ärzte, dass es zur Praxisschließung keine Alternative gibt.

Mehr als 15.000 Infizierte und 45 Tote in Deutschland

Deutschland im Ausnahmezustand. Mittlerweile sind mehr als 15 000 Menschen in der Bundesrepublik mit dem Coronavirus infiziert. Ausgangssperren sind bundesweit notwendig, damit die Krankenhäuser nicht wie in Italien nur noch Sterbehilfe betreiben können. Aktuellen Zahlen der Behörden zufolge sind mittlerweile 45 Menschen an Covid-19 in Deutschland gestorben.


Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie

Die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie hat verschiedene Modelle zur Ausbreitung des Coronavirus durchgerechnet. Fazit: „Die Szenarien zeigen, dass zusätzliche Maßnahmen innerhalb der nächsten zwei Wochen eingeführt werden müssten, um die Kapazitäten der Intensivstationen nicht zu überschreiten. Es ist auch damit zu rechnen, dass diese Einschnitte über die nächsten Monate aufrechterhalten werden müssen.“

Nach Informationen von Boost your City, sollen heute bereits einzelne Systemrelevante Unternehmen von den Landesregierungen auf die anstehende Ausgangssperre hingewiesen worden sein. Diese soll spätestens am kommenden Montag vollzogen werden.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer setzt aktuell noch auf das Prinzip Freiwilligkeit in der Corona-Krise. Sie werde aber am Sonntag mit ihren Ministerkollegen eine neue Zwischenbilanz ziehen und dann beraten.

Das Problem: Die Menschen halten sich nicht an die Empfehlungen der Regierung. Bundesweit müssen Versammlungen aufgelöst werden. Unternehmer hatten trotz Verbot ihre Ladenlokale geöffnet.

Was bedeutet eigentlich eine Ausgangsperre? Bei einer Ausgangssperre darf man nur mit einem „wichtigen Grund“ sein Haus oder Wohnung verlassen. Hier zum Bericht

Die Stadt Freiburg untersagt ab diesen Samstag das Betreten öffentlicher Orte für zwei Wochen. Das Haus oder die Wohnung soll nur noch in dringenden Angelegenheiten verlassen werden dürfen. Aufenthalte im Freien sind alleine oder zu zweit möglich, in größeren Gruppen ist dieses untersagt.