BYC-News Blog Seite 1435

Mainz | Einspurige Verkehrsführung auf der Rheinstraße

Vom 01. April 2020 bis zum 17. April 2020 wird die Rheinstraße in der Landeshauptstadt Mainz in Höhe des Hilton-Hotels einspurig. Aufgrund von Bauarbeiten wird diese Verkehrseinschränkung in der Zeit von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr in Fahrtrichtung Mainz-Mombach notwendig sein. Grund für die temporäre Sperrung sind Tiefbauarbeiten (Absperrung eines Anschlusses) durch die Mainzer Fernwärme GmbH.


 

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Warum ausgerechnet Toilettenpapier in Unmengen gekauft wird

Das Coronavirus befällt die Atemwege. Es bringt das öffentliche Leben immer mehr zum Stillstand. Und die Menschen horten Klopapier. Auch im Rhein-Main Gebiet findet man nur selten welches in den Regalen der Einkaufsgeschäfte. In Oppenheim klaute ein Mann massenweise feuchtes Toilettenpapier aus einem Geschäft. Aber warum sind Menschen auf der ganzen Welt so verrückt nach dem weichen und weißen Papier?


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Was die Bevölkerung dazu sagt

In den Social Media Kanälen wie zum Beispiel Facebook lassen sich viele Menschen darüber aus. Andere erklären, warum sie mehr Toilettenpapier als sonst kaufen. Zu lesen bekommt man die unterschiedlichsten Aussagen. Viele bekommen mit, dass andere Menschen in Panik verfallen deswegen. Aus einem Reflex heraus kaufen sie automatisch auch mehr. Oder sie denken sich: Irgendeinen Grund wird es schon haben. Ich brauche das also auch, selbst wenn ich den Grund dafür nicht nachvollziehen kann.

Manche haben auch einfach nur Angst, dass andere Menschen alles leer kaufen und horten deshalb selbst Toilettenpapier um nicht irgendwann ohne dazustehen. Denn letzt endlich will niemand darauf verzichten müssen, Hygiene ist schließlich wichtig. Besonders in Zeiten von Corona.

Wieder andere kaufen lediglich für mehrere Personen ein. Das macht Sinn. Denn vor allem Menschen, die zur Risikogruppe gehören, sollten in dieser Zeit so wenig wie möglich das Haus verlassen. Schnell findet man sich selbst also in der Situation wieder für Eltern, Großeltern, eventuell die Nachbarin und sich selbst einkaufen zu gehen.

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Was Experten dazu sagen

„Oft fällt uns gerade in einer Krise auf, dass etwas so Profanes wie Toilettenpapier im Alltag unerhört wichtig und zugleich unterschätzt ist“, sagt Wirtschaftspsychologin Anja Achtziger von der Zeppelin Universität in Friedrichshafen am Bodensee zur Süddeutschen Zeitung. „Die Leute hören in den Medien, dass andere viel Toilettenpapier kaufen. Im Job, in der Familie, unter Freunden wird ständig darüber geredet, ob und wie viel man bereits gehortet hat. Wer bis dahin keine Vorräte angelegt hat, wird nervös – und macht es dann schlichtweg nach“.

„Toilettenpapier ist das ideale Produkt zum Hamstern, denn es ist billig, es hält unendlich lang und es lässt sich peu à peu verbrauchen“, berichtet Psychologe Dirk Baumeier gegenüber n-tv. Baumeier zufolge haben man bei Toilettenpapier nie das Gefühl eine Fehlinvestition getätigt zu haben. Schließlich könne man auch Jahre später den gekauften Vorrat noch nutzen. „Hamstern ist ein uraltes menschliches Bedürfnis“, so Baumeier.

„Ich glaube, das ist ein Grund, warum die Leute sich an das Toilettenpapier halten, denn das ist ein Mittel, Ekel zu vermeiden.“so Steven Taylor, Professor für Psychiatrie der Universität British Columbia in Kanada. Eine weitere Erklärung für das Hamstern von Hygieneartikel im Allgemeinen könnte in unserer evolutionär bedingten Abneigung gegen Dinge liegen, die uns ekeln, so Taylor.

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Gesundheitsministerin stellt Notfallkonzept für Krankenhäuser während Corona-Krise vor

Mainz. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) hat die „Allianz rheinland-pfälzischer Krankenhäuser“ vorgestellt. Die rund 100 Kliniken im Land sollen in der Corona-Krise stärker vernetzt werden. Einige Häuser wie zum Beispiel Bingen oder Ingelheim werden sich in nächster Zeit ausschließlich auf die Behandlung des Corona-Virus spezialisieren.

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600 Kilogramm Arzneimittel sichergestellt in Frankfurt

Wie der Frankfurter Zoll an diesem Mittwoch mitteilte, ist bereits im September 2019 ein großer Schlag gegen den illegalen Handel von Arzneimitteln gelungen. Aus Ermittlungstaktischen Gründen auf internationaler Ebene, wurde dieser Fall jetzt erst veröffentlicht. Fahnder der Zollbehörde stellten etwa 600 Kilogramm Arzneimittel sowie 1,3 Liter flüssige Doping-Wirkstoffe sicher. Weiterhin konnten 8.756 Ampullen und 1.200 Tabletten zum Doping sichergestellt werden.


Die Beamten des Hauptzollamts Frankfurt am Main hatten Lieferungen aus Hongkong kontrolliert. In den über 100 Paketen wurden die oben genannten Substanzen festgestellt. Diese Pakete sollten über eine Spedition im Rhein-Main-Gebiet an verschiedene Empfänger ausgeliefert werden.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt leitete 27 Ermittlungsverfahren gegen deutsche Tatverdächtige und in 98 Fällen gegen ausländische Tatverdächtige ein. Bei den weiteren Ermittlungen konnten 3 Untergrundlabore zur illegalen Herstellung von Dopingmitteln in Deutschland ausgehoben werden.

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VW unterstützt Händler mit umfangreichen Maßnahmenpaket

Nachrichten Wirtschaft | Die Marke Volkswagen Pkw hat gemeinsam mit der Volkswagen Bank ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt, um die Liquidität seiner Händler zu stärken. Neben dem Angebot verlängerter Zahlungsziele, befristeter Krediterhöhungen und verbesserter Zinskonditionen sollen auch Boni und Prämien vorgezogen und Audits ausgesetzt werden.


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Ziel aller Maßnahmen ist die Sicherstellung einer Überbrückungsfinanzierung.

Das Zahlungsziel für alle Neufahrzeuglieferungen und Fahrzeuge im Bestand, die bereits ausgeliefert wurden und noch nicht finanziert sind, wird um 120 Tage erhöht. Darüber hinaus wird die Laufzeit befristeter Krediterhöhungen von derzeit 90 auf bis zu 270 Tage ausgeweitet. Ratenpläne des Handels für Abschlagszahlungen von Neu- und Gebrauchtwagen können bis zu 270 Tagen ausgesetzt werden. Eine Ratenstundung für Zins und Tilgung für bankeigene Darlehen der Händler bei der Volkswagen Bank ist für bis zu 270 Tage möglich. Voraussetzung ist die nachgewiesene Inanspruchnahme staatlicher Unterstützungsmaßnahmen, sofern verfügbar.

Die Vertriebsleitung Volkswagen Pkw steht in täglichem engen Austausch mit dem Händlerverband. Auch bei den anstehenden Beitragsanpassungen im zweiten Quartal wird die Marke, wie bisher auch, die aktuelle Situation des Händlers individuell berücksichtigen.

„Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus stellen unsere Händler vor große Herausforderungen. Wir wollen hier bestmöglich unterstützen, um unser starkes Vertriebsnetz in Deutschland leistungsfähig zu halten“, sagt Holger B. Santel, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland.

„Fahrzeuge sind weiterhin verfügbar und bestellbar. In China sehen wir bereits erste positive Signale der Wiederbelebung im laufenden Monat. Wir hoffen, dass sich die Situation auch in Europa in einem ähnlichen Muster stabilisieren wird.“

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Wiesbaden ermöglicht Stundung von Gewerbesteuer und Gewerbemieten

Nachrichten Wiesbaden | Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie stellen für viele Unternehmer eine finanzielle Krise dar. Allen Gewerbesteuerpflichtigen, die durch die Corona-Pandemie mit wirtschaftliche Probleme zu kämpfen haben, ermöglicht die Stadt Wiesbaden eine Stundung der Gewerbesteuerzahlungen.

 


„Dass Wiesbaden finanziell gut dasteht, liegt ganz wesentlich an den guten Gewerbesteuerzahlungen der letzten Jahre. In der aktuell schwierigen Situation für viele unserer Betriebe und Unternehmen in der Stadt, wollen wir nun unseren Beitrag leisten“, erklären der Stadtkämmerer Axel Imholz und der Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz.

Stundung der Gewerbesteuern

Die Zahlung der Gewerbesteuern kann auf Antrag der Gewerbesteuerpflichtigen für bis zu sechs Monate gestundet werden. In diesem Zeitraum werden keine Stundungszinsen erhoben. Die Anträge sollen so unbürokratisch wie nur möglich geprüft werden. Damit will man den Unternehmen schnell Planungssicherheit verschaffen.

„Wir sehen uns als Partner der Wirtschaft in Wiesbaden und wollen dieser in der aktuell sehr kritischen Phase Entlastung verschaffen“, betont Franz. „Nur gemeinsam werden wir die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen bewältigen können.“

Schon in der vergangenen Woche seien beim Steueramt und der Wirtschaftsförderung immer wieder Anfragen diesbezüglich eingegangen. Hier können Sie das Antragsformular downloaden.

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Stundungsverfahren für Mietzahlungen werden geprüft

Der für städtische Liegenschaften zuständige Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler prüft derzeit kurzfristige Stundungsverfahren hinsichtlich der Mietzahlungen. Dies soll künftig für Mieter in Gebäuden der Stadt beziehungsweise städtischen Gesellschaften möglich sein. Bei Liquiditätsengpässen sollen so Unternehmen in Wiesbaden unterstützt werden.

„Die Landeshauptstadt Wiesbaden könnte mitsamt ihren städtischen Gesellschaften als Vorbild vorangehen, dem hoffentlich weitere Vermieter folgen.“ Auch privaten Kulturinstitutionen in städtischen Gebäuden könnte dies ermöglicht werden. „Denkbar ist ein Prozedere, bei dem mittels unkomplizierter Antragstellung eine Stundung der Mietzahlungen für einen begrenzten Zeitraum, zum Beispiel von zunächst drei Monaten, gewährt werden kann“. Diesen Vorschlag haben Dr. Oliver Franz und Hans-Martin Kessler gemeinsam gemacht.

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Verkehrseinschränkungen zwischen Mainz-Mombach und Budenheim

Verkehrsmeldung | Die Landesmobilität Worms informiert über eine bevorstehende Baustelle. Am 30. März und dem 31. März 2020 wird es voraussichtlich zu Verkehrsbehinderungen auf der Landstraße L423 zwischen Mainz-Mombach und Budenheim kommen. Die Straßenarbeiten werden an der Einmündung Mainzer Landstraße / Budenheimer Parkallee durchgeführt. Der Verkehr wird in dem oben genannten Zeitraum durch eine Baustellenampel geregelt.


Lastenradservice als Einkaufshilfe in Bad Kreuznach

Nachrichten Bad Kreuznach | Die KLARA-Lastenradinitiative hat an diesem Dienstag die ersten Einkäufe für Menschen in Bad Kreuznach erfolgreich absolviert. Für zehn Bad Kreuznacher Bürger und Bürgerinnen wurden teils recht große Einkäufe übernommen. Die ehrenamtlichen Helfer tätigten die Einkäufe auf dem Wochenmarkt und in den Supermärkten. Sechs ehrenamtliche Helfer waren über vier Stunden mit zwei Lastenrädern und drei Fahrrädern im Einsatz. Das Angebot wird während der Krisenzeit jeden Dienstag und Freitag jeweils ab 10 Uhr ausgeführt.


Der Service ist in erster Linie für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko verfügbar. Mit einem Lastenrad werden die benötigten Lebensmittel in einem Supermarkt eingekauft und dann direkt an die Haustür geliefert. Der Service ist ehrenamtlich und kostenfrei. Die Einkaufsfahrten werden jedoch ausschließlich mit Lastenrädern oder Fahrrädern, nicht mit Autos durchgeführt.

Der Ablauf der Aktion ist einfach:

  • Der Kunde meldet seinen Einkaufswunsch von montags bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr telefonisch unter 0671/800-880 an und gibt seine Adresse und Telefonnummer an.
  • Ein KLARA-Fahrer kommt zum vereinbarten Termin dienstags oder freitags zum Kunden und übernimmt an der Haustür einen möglichst konkreten und detaillierten Einkaufszettel, einen Korb oder eine Tasche und einen ausreichenden Geldbetrag (Vorkasse).
  • Alternativ kann der Einkaufzettel vorab per E-Mail an klara@bad-kreuznach.de gesendet werden.
  • Der Einkauf wird übernommen, Waren, Beleg und Restgeld wieder an der Haustür abgeliefert.

 

Großbrand in der Fachhochschule Frankfurt

Nachrichten Frankfurt | An diesem Mittwochnachmittag um gegen 16:35 Uhr erreichten die Feuerwehr mehrere Meldungen über einen Brand in der Fachhochschule Frankfurt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Dachkonstruktion des Gebäude 1 der Fachhochschule bereits in dichten Rauch gehüllt.

 


Bei der Erkundung stellte die Feuerwehr fest, dass die hölzerne Dachkonstruktion über der Betondecke des 4. Stockwerks im Innern in vollbrand stand. Die Feuerwehr ging zunächst von Einsturzgefahr des Daches aus. Daher konnten die Löscharbeiten nur von außen über eine Drehleiter begonnen werden.

Das Gebäude war jedoch aufgrund von Bauarbeiten rundum mit einem Gerüst umbaut. So bestand die Möglichkeit über die Treppen des Gerüsts auf das Dach zu gelangen. Mit Hilfe von Spezialwerkzeugen öffneten die Einsatzkräfte die äußerste Schicht des Daches an den Seiten und Kanten des Daches und pumpten Löschwasser sowie Löschschaum in die Öffnungen, um die Brände im Innern zu löschen.

Durch diese Maßnahmen konnte der Brand letzt endlich gelöscht werden. Die Feuerwehr löschte im Anschluss noch alle übrig gebliebenen Glutnester und gab dann die Meldung „Feuer aus“. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Die Höhe des entstandenen Schadens kann noch nicht genau beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Zahlreichen Einsatzkräfte und -fahrzeuge, sowie Spezialeinheiten der Höhenrettung waren vor Ort. Im Einzelnen waren die Wehren aus Schwanheim, Zeilsheim, Fechenheim, Unterliederbach, Niederursel, Seckbach, Niedererlenbach, Oberrad, Berkersheim und Nied, sowie die Kräfte mehrerer Wachen der Berufsfeuerwehr im Einsatz.

 

Aktion „Boost your City hilft“ Mainzer & Ingelheimer Unternehmen

Wir helfen mit dem, was wir gut können. Wir wollen in separaten Beiträgen interessierte Unternehmen und deren Dienstleistungen in Mainz und Ingelheim, sowie den entsprechenden Vororten vorstellen. Das soll natürlich den Unternehmen helfen aber auch Klarheit schaffen, welche Geschäfte noch geöffnet haben, welche Handwerksbetriebe erreichbar sind. Welches lokale Unternehmen seine Dienstleistungen oder Waren in einem Online-Shop anbietet oder auch wo man sein Auto reparieren lassen kann.

Aber auch, wenn Sie anderweitig Hilfe brauchen, zum Beispiel bei der schnellen Umstellung Ihrer Webseite, bei Ihrem Facebook Auftritt, oder aber auch bei der Umplanung einer Neueröffnung, wir unterstützen Sie.

Unsere Hilfe ist in der Corona-Krise kostenfrei. Denn für uns zählt jetzt, sich gegenseitig zu helfen und diese schwierige Zeit gemeinsam durchzustehen. Denn: Wir sind füreinander da.

Warum wollen wir den Mainzern und Ingelheimern helfen? Unser gesamtes Team kommt aus der wunderschönen Landeshauptstadt und ist auch dort aufgewachsen. Unser Herz schlägt für Mainz. Mit dem Firmensitz in Wackernheim haben wir natürlich auch einen ganz besonderen Bezug zu Ingelheim. Auch hier verbindet uns viel mit der Stadt.

Mit unserer Reichweite die Kunden erreichen

Mit einer Social Media Reichweite von über 10 Millionen unter anderem auf Facebook und mehr als 1 Millionen Seitenbesuchen pro Monat auf unserer Nachrichtenseite können wir Sie unterstützen. Und auch nach der Krise sind wir weiter für Sie da.

Unseren Lesern bieten wir dadurch Orientierung. Angesichts sich häufig ändernder Regelungen verlieren selbst gut informierte Menschen die Übersicht, wer noch was anbieten darf und tatsächlich anbietet. Bei uns als lokalem Nachrichtenportal finden sie die entsprechende Übersicht.

Schreibt uns oder ruft an

Sie möchten Ihre Dienstleistung während der Corona-Krise vorstellen? Schreiben Sie uns an gemeinsamstark@boostyourcity.de Wir brauchen nur Informationen zu Ihrem Unternehmen und dazu die Adresse. Fragen beantworten wir per E-Mail oder telefonisch unter: 06132/9723031 (Montag – Freitag 10 – 17 Uhr)

In Zeiten der Krise zeigt sich der Charakter, hat der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt gezeigt. Wir sind davon überzeugt, dass Mainz eine Stadt und das Rhein-Main-Gebiet eine Region mit tollem Charakter ist. Helft uns dabei, das zu zeigen bei „Boost your City hilft“.

Wer ist Boost your City?

Boost your City ist ein Medium aus dem Internet fürs Internet. Nachrichtenportal, soziale Medien sowie TV- und Radio-Elemente sind für uns eine Einheit, weil unsere Redaktion sich gar nicht vorstellen kann, diese Elemente getrennt zu denken. Mit einem kleinem Team, einem erweiterten Familienbetrieb, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Leser täglich mit den wichtigsten Nachrichten aus der Region zu versorgen.

Wir, das sind:

  • Katja Dachs – CEO | Boost your City
  • Mario Thurnes – Inhaber Boost your City Saarland
  • Meikel Dachs – Marketing & Redaktion
  • Chiara Forg – Redaktion & Social Media

Hier kommt Ihr zu den Berichten von „Boost your City Hilft“


 

Neue Fakten von Prof. Christian Drosten zur Corona-Pandemie

Seine Stimme hat Gewicht in der Corona-Krise. Prof. Dr. Christian Heinrich Maria Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité. Als einer der führenden Virologen berät er die Regierung zu der aktuellen Situation. Seine Ansichten zur Corona-Pandemie hat er in einem Interview mit dem ZDF erklärt.

 


Der Ausbruch in Deutschland wurde früh erkannt

In Deutschland sei der Ausbruch des Virus relativ früh erkannt worden. Das läge daran, dass wir sehr viel diagnostizieren. Drosten schätzt, dass wir dadurch eine Vorlaufzeit von rund ein bis zwei Wochen haben, da wir den Ausbruch früh erkannt haben. Er geht deshalb davon aus, dass das Virus Deutschland nicht so hart treffen wird wie andere Länder.

Das heiße natürlich nicht, dass wir jetzt zwei Wochen abwarten können und dann eine Ausgangssperre verhängen können. Wir müssen schon zuvor handeln und Ansammlungen von Menschen verhindern, um die Ausbreitung des Virus möglichst gering zu halten. Nur so könne eine Ausgangssperre verhindert werden. Das müsse der Bevölkerung gegenüber auch klar kommuniziert werden.

Wir haben eine gewisse Zeit der Vorbereitung

Italien steht vor dem Problem, dass die Ärzte priorisieren und wählen müssen, wer beatmet wird und wer eine Sterbebegleitung erhält. Ob das auch Deutschland bevor steht, hängt laut Drosten davon ab, ob wir es schaffen die Ausbreitung zu verlangsamen, um das Geundheitssystem nicht zu überlasten. Deutschland hat aber jetzt schon eine vergleichsweise hohe Anzahl an Intensiv- und Beatmungskapazitäten. Wir haben zudem mehrere Wochen der Vorbereitung, in denen wir agieren können. Diese Zeit habe beispielsweise Italien nicht gehabt. Sie waren plötzlich in der Situation, dass sie viele Infizierte hatten.

Die Krankheit sei relativ schwierig zu beatmen. „Da muss man Intensivmedizin schon können.“, erklärt Drosten. Die Mediziner müsse man also in einer gewissen Weise darauf vorbereiten und fortbilden. Auch dafür haben wir jetzt eine gewissen Vorbereitungszeit, die andere Länder nicht hatten.

Kritik an der Weltgesundheitsorganisation

Bereits vor rund sieben Wochen hatte Drosten gewarnt: Es wird schlimm werden. Das war ungefähr zu dem Zeitpunkt, als die Weltgesundheitsorganisation sich im Bezug auf das Coronavirus dazu durch gerungen hat, von einem internationalen Gesundheitsnotstand zu sprechen.

Und genau dies kritisiert Drosten. Die WHO habe lange gewartet, um sich zu diesem Schritt zu entscheiden. Dieses Verhalten der Weltgesundheitsorganisation wird in Zukunft noch öfter kritisiert werden, schätzt Drosten.



Drosten schlägt vor Klinikpersonal täglich zu testen

Nur, weil Deutschland den Ausbruch früh erkannt hat, heiße das nicht, dass wir nun nichts unternehmen müssen. Laut Drosten müssen wir unbedingt handeln. Aber es könne sein, dass wir gerade noch so die Kurve bekommen. Drosten macht einen Vorschlag, der das Gesundheitssystem unterstützen könnte.

Krankenhäuser mit angeschlossenen Laboren sollen ihre Mitarbeiter täglich testen. So können diese weiter arbeiten, wenn sie konstant negativ seien. Damit könne der ein oder andere Quarantäneaufenthalt von Klinikmitarbeitern verhindert werden und die Kliniken hätten mehr Personal zur Verfügung. Einige Verdachtsfälle und unnötige Ansteckungen unter den Mitarbeitern könne man so verhindern.

Zudem könne man wohl bald auch auf Antikörper testen. Personen, welche die Krankheit bereits hinter sich haben, besitzen Antikörper. Diese machen sie für einen gewissen Zeitraum womöglich ein paar Jahren immun. Diese Klinikmitarbeiter könnten nachdem sie die Krankheit überstanden haben auch ohne Schutzausrüstung wieder an die Front und mit Infizierten arbeiten.

Warum nicht jeder getestet wird

Genaue Zahlen hat Drosten nicht. Doch er schätzt, dass aktuell pro Woche zwischen 100.000 und 200.000 Testungen durchgeführt werden. Damit sind wir seinen Einschätzungen nach das Land, das mit am meisten Testungen durchführt. Er gehe aber auch davon aus, dass bald nicht mehr alle, die entsprechende Symptome zeigen getestet werden können.

Man könne beispielsweise Menschen die in einem Haushalt leben alle als Infiziert ansehen, wenn eine Person positiv getestet wurde. Die anderen würden sich sowieso angesteckt haben. Zudem sei ein Test bei Menschen, die zur Risikogruppe gehören wesentlich wichtiger als bei jungen und gesunden Personen.

Junge und gesunde Menschen würden das Virus oft kaum bis gar nicht bemerken. Sie säßen dabei oft auf der Couch und würden nur ein paar mal husten. Die Krankheit verlaufe bei diesen Patienten oft viel weniger schlimm.

Bei Patienten die jedoch zur Risikogruppe gehören, sei es sehr wichtig so früh wie möglich bescheid zu wissen. Zusätzlich müsse der Hausarzt alle zwei Tage bei dem Patienten anrufen und sich nach dem Zustand erkundigen. Denn die verklebte Lunge könne bei diesen Patienten oft schwerwiegende Probleme mit sich bringen, die bis zum Tod führen können.



Das Problem mit Impfstoffen und Medikamenten

Es sei nicht leicht, ein Medikament oder einen Impfstoff „aus dem Ärmel zu schütteln“. Die Zulassungsrichtlinien für neue Medikamente seien sehr kompliziert und langwierig. Eine schnellere Möglichkeit sei es, sich mit bereits bestehenden Medikamenten zu behelfen. Aber auch da gebe es noch keinen großen Durchbruch. Man müsse sich also bereits vorhandene Medikamente anschauen. Da gebe es allerdings auch noch keine großen Fortschritte.

Das Medikament Remdesivir, das gegen Ebola eingesetzt wird, sei eine interessante Substanz im Kampf gegen das Coronavirus. Doch auch dieses Medikament sei noch nicht ganz zugelassen. Der Hersteller gebe dieses Medikament zur Zeit nur auf Beantragung für die jeweiligen Patienten frei. Dabei müsse die Situation des Patienten kurz beschrieben werden. Denn nur für Patienten, die bereits Beatmungshilfen benötigen aber noch nicht auf Kreislaufunterstützende Medikamente angewiesen sind, bekommen zur Zeit die Freigabe für das Medikament. Viele Mediziner wünschen sich, dass sie dieses Medikament ihren Patienten schon früher verschreiben können.

Das Robert-Koch-Institut rechnet mit einem Impfstoff nicht vor Frühjahr 2021. Dietmar Hoppe visiert den Herbst an, um einen geeigneten Impfstoff zu finden. Bei den Impfstoffen sieht Drosten große Herausforderung.

Die Sicherheitsanforderungen für Impfstoffe seien sehr hoch. Das sei auch prinzipiell gut aber in Zeiten wie diesen müsse man darüber nachdenken, die Sicherheitsmaßnahmen etwas herunter zu setzen. „Die Frage ist, bei einer Patientengruppe, die vielleicht ein Risiko hat zu sterben, das fast an 10 Prozent herangeht. Da muss man natürlich noch ein zweites Mal nachdenken über Impfstoffe, die Begleiterscheinungen hervorrufen im Bereich von 1 zu 1.000 oder sogar noch weniger. Das ist etwas, das man heute bei der Impfstoffzulassung niemals tolerieren würde, eine Nebenwirkung in dem Bereich.“ Da aber aktuell kein anderer Impfstoff oder kein anderes Medikament auf dem Markt sei, müsse man darüber nachdenken und dies in einer entsprechenden Runde diskutieren.

Hat China vielleicht schon einen Impfstoff?

Drosten schätzt, dass China uns im Verlauf der Epidemie vier bis fünf Monate voraus ist. Aktuell meldet China keine neuen Infizierungen im Land mehr. Bei den aktuellen Fällen handelt es sich laut den Angaben von China lediglich noch um importierte Fälle, die umgehend in Isolation kommen. Auch wenn das Land derzeit keine neuen Fälle meldet, glaubt er nicht daran, dass es keine neuen Fälle mehr geben wird. Auch ob es nicht in einem Monat vielleicht wieder Todesfälle gibt, wenn China die Maßnahmen lockert, sei zweifelhaft. Denn die Frage, wie viele Fälle unbekannt blieben und nicht gemeldet wurden, bleibe bestehen.

Auch ist für den Virologen fraglich, ob China nicht vielleicht schon einen Impfstoff hat, von dem wir nur noch nichts wissen. Ihn würde dies laut eigenen Angaben nicht wundern.

Laut Drosten gehen viele „sich gut auskennende Personen“ davon aus, dass die Epidemie in China zwangsläufig wieder fahrt aufnimmt und dann vielleicht sogar noch stärker wird als bei dem jetzigen Ausbruch.



Modellberechnungen sagen eine Dauer von zwei Jahren voraus

Nach einigen Modellberechnungen könnte die schwierige Situation noch bis zu zwei Jahren andauern. Dies gilt es zu vermeiden, denn diese Dauer ist nicht durchzuhalten. Weder für die Bevölkerung, noch für das Gesundheitssystem und die Wirtschaft. Es müssen also andere Lösungen her. In Form von Medikamenten oder Impfstoffen.

Wie geht es weiter?

Das weiß auch Drosten nicht so ganz genau. Eines ist für ihn allerdings sicher: Wir benötigen genaue epidemiologische Daten, um zu überlegen, wie wir aus dieser Situation wieder heraus kommen.

Diese benötige man auch, um zu entscheiden wie es um Ostern herum weiter gehen soll. Denn auch dann, so Drosten, werden wir mit Sicherheit noch immer eine beträchtliche Fallzahl haben. Unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche trotz der Coronakrise wieder zur Schule gehen können und ob man dafür eventuell andere Maßnahmen verschärft, kann er derzeit noch nicht sagen. Dafür benötige es genaue Modelberechnungen, die „aus Deutschland für Deutschland“ gemacht werden.

Weitere Hilfen für Unternehmen in RLP während der Corona-Krise

Nachrichten Rheinland-Pfalz | Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind belastend. Für viele Unternehmer bedeutete die vorübergehende Schließung eine finanzielle Krise. Dabei stehen unzählige Existenzen auf dem Spiel. Das Land Rheinland-Pfalz hat daher weitere steuerliche Hilfen für Unternehmer beschlossen.

 


„Uns ist es wichtig kurzfristig Liquidität zur Verfügung zu stellen, um die Existenz betroffener Unternehmen zu sichern.“, sagte die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen.

Stundung der Steuern

Steuerschulden können bereits jetzt zinslos gestundet werden. Zudem können die Finanzämter die Vorauszahlungen der Einkommenssteuer sowie der Körperschaftssteuer zeitnah und unbürokratisch herabsetzen.

Rückzahlung der Vorsteuer

Außerdem können sich betroffene Unternehmen auf Antrag die Sondervorauszahlungen auf die Umsatzsteuer für das Jahr 2020 bis auf Null herabsetzen lassen. So können sie bereits geleistete Vorauszahlungen zurückerstattet bekommen.

„Das ist eine sofortige Liquiditätshilfe.“, so die Finanzministerin. Damit werden den Unternehmen in Rheinland-Pfalz zusätzlich bis zu 705 Millionen Euro bereitgestellt. „Wir werden auch in Zukunft alle Maßnahmen ergreifen, die erforderlich und notwendig sind, um diese Krise zu bewältigen“, sagte Ahnen.

Polizei muss Shisha-Bar räumen und nimmt einen Gast fest

Nachrichten Frankfurt | An diesem Dienstag gegen 20:20 Uhr kontrollierten Polizeibeamte des 13. Polizeirevier Frankfurt eine Shisha-Bar. Die Lokalität befindet sich in der in Grempenstraße. Trotz der Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus hielten sich mehrere Personen unerlaubt in der geöffneten Shisha-Bar auf.


Die Beamten kontrollierten drei junge Männer in der Bar. Die zuständige Stadtpolizei hat die Verfügung durchgesetzt und die Bar geschlossen. Die Betreiber der Shish-Bar verfügten zudem über keine gültige Gewerbeerlaubnis. Bei der Kontrolle stellte sich außerdem heraus, dass eine Person per Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten nahmen den 26-jährigen Mann fest, welcher in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

Menschlicher Schädel in Rüsselsheim gefunden

Nachrichten Rüsselsheim | Der Gerichtsmedizin gelang es jetzt, die Knochen eines bereits im Januar gefundenen menschlichen Schädels durch einen DNA-Abgleich, einer Vermissten zuzuordnen. Bei der Vermissten handelte es sich um eine 63-jährige Dame aus Rüsselsheim. Sie wurde bereits seit Juli 2016 vermisst. Die Kriminalpolizei geht derzeit nicht von einem Fremdverschulden am Tod aus.

 


Vorgeschichte: Am Sonntag, den 12. Januar postete ein Sondengänger das Bild eines menschlichen Schädels in den sozialen Medien. Dazu schrieb er, dass er den Fund „im Kriegsschutt von Königstädten“ gemacht hatte.

Die Rüsselsheimer Kriminalpolizei hatte diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen. Nachdem der Fundort von der Polizei untersucht wurde, übergab man die menschlichen Knochen der Gerichtsmedizin für weitere Untersuchungen.

Wiesbadener verstirbt auf offener Straße

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Dienstagmittag gegen 12:35 Uhr verstarb ein 51 Jahre alter Mann aus Wiesbaden auf dem Gehweg in der Dotzheimer Straße. Die Erste Hilfe Maßnahmen der Polizei und der Rettungskräfte waren vergeblich.

 


Der Mann war auf der Dotzheimer Straße unterwegs. An der Einmündung zur Eschbornstraße brach er plötzlich zusammen. Der 51-Jährige war direkt nach seinem Zusammenbruch schon nicht mehr ansprechbar.

Eine Streife der Stadtpolizei war vor Ort und begann mit den Erste Hilfe Maßnahmen. Umgehend verständigten die Beamten den Rettungsdienst. Als die Rettungskräfte eintrafen, übernahmen sie die Erste Hilfe Maßnahmen.

Der Mann verstarb noch am Ort des Geschehens. Bei dem Opfer waren Vorerkrankungen bekannt. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine Straftat vor.