Unter Journalisten war Birk Meinhardt ein Star: Reportage-Autor bei der Süddeutschen Zeitung, zwei mal den Kisch-Preis gewonnen – Champions League. Nun hat er ein Buch vorgestellt, in dem er erklärt, was am Journalismus dieser Tage kranke. Der Name ist Programm: „Wie ich meine Zeitung verlor“.
Biergarten statt Festzelt: Merziger Oktoberfest findet trotz Corona statt
Merzig. Wegen Corona abgesagt. An diese Meldung haben sich mittlerweile alle gewöhnt. Jetzt versucht die Stadt Merzig das Oktoberfest durch zu ziehen – allerdings unter anderen Umständen.
Teilsperrung im Heiligkreuzweg in Mainz-Weisenau
Nachrichten Kurzmeldung – Ab Montag dem 13. Juli 2020 bis Freitag den 31. Juli 2020 wird im Heiligkreuzweg in Mainz-Weisenau täglich in der Zeit von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr eine Fahrspur gesperrt. In dieser Zeit wird der Straßenverkehr mit jeweils einer Fahrspur in jede Fahrtrichtung aufrecht erhalten. Die Sperrung erfolgt aufgrund von Erneuerungen von Gas-, Wasser- und Stromhausanschlüssen durch die Mainzer Netze.
Neue Straßenbeleuchtungen für Groß-Gerau
Nachrichten Groß-Gerau | Bereits im Jahr 2019 wurden die Straßenlaternen in den Pachtnetzen in den Stadtteilen Dornheim, Berkach und Wallerstädten auf LED-Technik umgerüstet. Nun soll auch die Modernisierung der Straßenbeleuchtung in den Siedlungen Kernstadt, Auf Esch, Dornberg und in Groß-Gerau/Nord erfolgen.
Lampen wurden erst im Jahr 2011 ausgetauscht
Wegen der europäischen Vorgaben mussten Beleuchtungsanlagen in der Kommune bereits im Jahr 2011 ausgetauscht werden. Die Quecksilberdampflampen wurden damals durch Natriumdampflampen ersetzt. Vor allem, weil die LED-Technik vor neun Jahren noch nicht ausgereift, und eine Anschaffung mit außerordentlich hohen Kosten verbunden gewesen wäre, entschied man sich damals für diese Variante.
Die Umstellung auf Natriumdampflampen brachte jedoch nur geringe Energieeinsparungen mit sich. Zudem verschlechterte sich die Leuchtkraft der Lampen im Laufe der Jahre spürbar, was auch die Verkehrssicherheit beeinträchtigte.
LED-Technik mittlerweile weiterentwickelt
In der Zwischenzeit ist die LED-Technik so weit entwickelt, dass man die energetischen Vorteile nicht außer Acht lassen will. So will man auch mit Steuergeldern und der Energie verantwortungsbewusst umgehen. Die Erfahrung aus Dornheim, Berkach und Wallerstädten zeigen, dass die Energieersparnis durch den Einsatz der LED-Lampen enorm ist.
So ist allein durch die Umrüstung im Gebiet der Groß-Gerauer Kernstadt mit einer Energiekosten-Einsparung in Höhe von rund 70.000 Euro pro Jahr zu rechnen. Die Investition in die moderne Technik amortisiert sich damit schon innerhalb von einem Jahr. Außerdem werden sich so schädliche Kohlenstoffdioxid-Emissionen deutlich reduzieren. Es müssen auch keine neuen Laternen angeschafft werden, da die vorhandenen mit der LED-Technik weiterhin genutzt werden können.
Frankfurter stürzt mehrere Meter in die Tiefe in Trechtingshausen
Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Montagnachmittag gegen 18:15 Uhr kam es zu einem Unfall in Trechtingshausen. Über den Notruf wurde ein 60 Jahre alter Mann aus Frankfurt gemeldet, der von einem Kletterfelsen aus mehrere Meter in die Tiefe stürzte. Der Verunfallte zog sich dabei eine Platzwunde am Kopf und eine Verletzung am Rücken zu. Dem Mann war es nicht mehr möglich, den Heimweg zu Fuß zu bewältigen, weshalb er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Sprendlingen: Tätergruppe schlägt Mann brutal zusammen
Nachrichten Bingen | In dieser Dienstagnacht gegen 00:36 Uhr wurde in der St. Johanner Straße in Sprendlingen ein Mann von mehreren Personen attackiert. Der Geschädigte erlitt dabei diverse Verletzungen.
Der 32 Jahre alte Mann war betrunken und fiel bereits sei 22 Uhr mehreren Anwohnern auf, da er laut herumschrie und somit eine enorme Ruhestörung verursachte. Als er dann schließlich auf dem Weg nach Hause war, wurde er von drei bislang noch unbekannten Personen angegriffen. Die Männer prügelten und traten massiv auf den Betrunkenen ein. Bei dem Angriff erlitt das Opfer mehrere Verletzungen am Kopf sowie Prellungen am Brustkorb.
Personenbeschreibung der Tatverdächtigen:
- Alle drei zwischen 30 und 40 Jahre alt
- Alle drei hatten längere Haare, einer hatte diese zu einem Zopf gebunden
- Zwei Angreifer waren ca. 185 – 195 cm groß, einer etwa 170 cm
Zeugen, die die Tat beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Staatstheater Mainz tanzt für in.betrieb-Beschäftigte
Nachrichten Mainz – An diesem Freitag war tanzmainz vom Staatstheater Mainz zu Gast bei der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration und führte vier mobile Tanzstücke unter dem gemeinsamen Titel „Open Space“ auf.
Das Theater kommt zu den Menschen vor die Tür
Das Staatstheater Mainz hat sich in diesen besonderen Zeiten etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Künstler und Künstlerinnen aller Sparten überlegten sich kleine Vorführungen in einem 30-minütigen Programm. Diese stellen sie Menschen in sozialen Einrichtungen kostenfrei vor. Seit Ende Mai läuft zwar der Spielbetrieb im Staatstheater wieder, aber aus vielen unterschiedlichen Gründen können nicht alle die Vorstellungen besuchen. Daher kommt das Theater zu den Menschen vor die Tür.
So durften sich auch die Beschäftigten der in.betrieb über einen Auftritt von fünf Tänzerinnen und Tänzern des zeitgenössischen Tanzes freuen. „Die Vorstellung kam sehr gut an“, sagt Petra Hauschild, Leiterin des Sozialdienstes, „es war schön zu sehen, wie positiv die Menschen mit Beeinträchtigungen auf diese Form des Ausdrucks reagieren. Wir danken tanzmainz herzlich für ihr Engagement.“
Über die in.betrieb gGmbH
Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft. Rund 600 Menschen mit Behinderungen finden an den derzeitigen Standorten Mainz und Nieder-Olm berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung. Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt die in.betrieb zurzeit 160 Bewohner und Bewohnerinnen in ihrer eigenen Wohnung. 55 schwerst-mehrfachbehinderte Menschen besuchen die Tagesförderstätte der Tochtergesellschaft mittendr.in und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderungen einen inklusiven Alltag.
Polizei-Großeinsatz am Landgericht Mainz beendet
Nachrichten Mainz – 08:23 Uhr | An diesem Dienstagmorgen soll es nach Informationen von Boost your City am Landgericht Mainz zu einer Bombendrohung gekommen sein. Aktuell sind mehrere Einsatzkräfte der Polizei Mainz vor Ort. Mit im Einsatz sind mehrere Rettungsdienste sowie Spezialeinheiten vom Landeskriminalamt.
Der Einsatz wird noch mehrere Stunden dauern
Der Einsatz wird nach ersten Informationen der Einsatzkräfte vor Ort noch mehrere Stunden andauern. Die Gefahrenlage wird aktuell geprüft. Es bestehe keine Gefahr für unbeteiligte Personen. Der Bereich um das Landgericht in der Diether-von-Isenburg Straße ist zu meiden. Das Gebäude wurde von den Einsatzkräften evakuiert.
Um das Gebäude nach möglichen Sprengstoffen abzusuchen sind Spürhunde im Einsatz. Zu dem Absender der Bombendrohung ist bislang noch nichts bekannt. Die Bombendrohung ist schriftlich und anonym bei dem Gericht eingegangen.
Update 10:30 Uhr: Der Polizeieinsatz am Landgericht Mainz ist beendet. Nach Informationen der Einsatzkräfte vor Ort wurde kein Sprengstoff gefunden.
Mehrere Lastwagen mutwillig in Mainz-Kastel zerkratzt
Nachrichten Kurzmeldung | In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in Mainz-Kastel mehrere Lastwagen mutwillig beschädigt. Die Fahrzeuge standen in der Wiesbadener Straße. Die Lastwagen wurden auf der Fahrer sowie Beifahrerseite mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Der verursachte Schaden beträgt mehrere Tausend Euro. Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizei unter der Rufnummer (0611)345-2240 zu melden.
Auseinandersetzung am Bahnhof in Eltville am Rhein
Nachrichten Rheingau | An diesem Sonntag kam es zu einer Auseinandersetzung in Eltville am Rhein. Die Streitigkeiten ereigneten sich am Bahnhof gegen 21:15 Uhr. Bei den Handgreiflichkeiten waren mehrere Personen beteiligt. Ein 32-jähriger Mann wurde von einem jugendlichen Paar angepöbelt. Aus anfänglichen verbalen Streitigkeit wurde dann eine gegenseitige körperliche Streitigkeit. Das junge Paar flüchtete im Anschluss in Richtung Wilhelmstraße. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizeistation Eltville unter der Rufnummer (0611) 9090-0 zu melden.
Verfolgungsfahrt der Polizei von Kastel nach Mainz
Nachrichten Wiesbaden | An diesem Sonntagabend gegen 22:30 Uhr lieferten sich zwei Männer ein Autorennen auf der Theodor-Heuss-Brücke zwischen Kastel und Mainz. Die Wiesbadener Polizei nahm mit einem Streifenwagen die Verfolgung der beiden Raser auf.
Ein 26 Jahre alter Mann und ein 22 Jahre alter Mann fuhren zunächst aus Mainz-Kastel kommend in Richtung der Theodor-Heuss-Brücke. Schon auf dem Weg dorthin fuhren sie mit einer deutlich überhöhten Geschwindigkeit mit ihren Fahrzeugen hintereinander. Kurz bevor sie zu der Brücke kamen beschleunigten sie erneut.
Auch auf der Brücke gaben die Fahrer während eines Überholmanövers noch einmal Gas und konnten so den Streifenwagen zunächst etwas abhängen. Den Beamten gelang es jedoch, die beiden einzuholen und sie dann in Mainz zu stoppen. Nach der Kontrolle der beiden stellten die Beamten die Führerscheine sowie die Fahrzeuge sicher. Der regionale Verkehrsdienst der Wiesbadener Polizei leitete außerdem Ermittlungsverfahren gegen die beiden ein.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611 – 3450 bei den Ermittlern zu melden.
Soforthilfen: Bundesweite Ermittlungen in mindestens 5100 Fällen
Nachrichten Überregional | Die Corona-Soforthilfen wurden in tausenden Fällen bundesweit unberechtigt beantragt und ausgezahlt. In diesem Zusammenhang untersuchen Ermittler bundesweit zur Zeit mindestens 5100 Verdachtsfälle. Dabei geht es um Vorwürfe wie den Verdacht auf Subventionsbetrug, Geldwäsche, Fälschung beweiserheblicher Daten oder das Ausspähen von Daten, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldete.
Der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Thorsten Frei
„Die neuen Zahlen zu Betrügereien bei den Corona-Soforthilfen schockieren. Schon in 5.100 Fällen wird bundesweit ermittelt, und wir müssen fürchten, dass die Dunkelziffer noch darüber liegt. Es ist gut, wenn diese Betrügereien nun entschlossen aufgeklärt werden. Ganz klar muss aber auch gesagt werden: Gerade im Land Berlin sind in den vergangenen Monaten skandalöse Zustände bekannt geworden. Allein ein einziger 30-Jähriger soll mit Hilfe von Komplizen binnen nur eines Monats 145.000 Euro an Soforthilfen erschlichen haben.“
„Zudem hat sich ein Verdacht gegen fünf Berliner Salafisten erhärtet, die mit Subventionsbetrug einen Gesamtschaden von fast 100.000 Euro verursacht haben sollen. Die rot-rot-grüne Berliner Landesregierung ist hierzu öffentliche Antworten nach wie vor schuldig geblieben. Wir brauchen Corona-Task-Forces, um die Betrugsversuche rund um die Corona-Soforthilfen endlich aufzuklären – vor allem in Berlin, wo das Problem offenbar mit am größten ist. Schließlich sind es die Steuerzahler in Deutschland, die diese Nachlässigkeit letztlich finanzieren müssen.“, teilte Thorsten Frei abschließend mit.
Schwere Kopfverletzung nach Prügelattacke in Wiesbaden
Nachrichten Wiesbaden | An diesem Samstagnachmittag gegen 15:15 Uhr kam es während der Motorrad-Demonstration „Biker for Freedom“ in Wiesbaden zu einem Angriff auf einen 29 Jahre alten Mann. Dieser wurde in der Karlstraße von drei Personen attackiert.
Der 29-Jährige hatte sich die Demonstration zunächst von seiner Wohnung aus angesehen und ging dann auf die Straße, um das Geschehen von dort aus weiter zu verfolgen. Der Mann wurde dann nach eigenen Angaben gegenüber der Polizei von vermutlich drei Personen attackiert. Die Beschuldigten, die mutmaßlich aus einem Nachbarhaus kamen, schubsten den Mann und schlugen dann auf ihn ein.
Der Geschädigte fiel daraufhin mit dem Kopf auf eine Bordsteinkante und erlitt dadurch schwere Verletzungen. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes brachten den Verletzten dann in eine Klinik in Wiesbaden.
Gegenüber der Polizei beschrieb der Geschädigte einen der Täter als circa 30 Jahre alt mit Irokesenfrisur. Die beiden anderen Angreifer sollen etwa 20 Jahre alt gewesen sein. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611 – 345 2140 mit der Polizei in Wiesbaden in Verbindung zu setzen.
Wiesbaden: Sirenenprobe der Feuerwehr für den Katastrophenfall
Nachrichten Wiesbaden – Die Berufsfeuerwehr Wiesbaden führt viermal im Jahr eine Probe der Sirenenanlagen durch, die in der gesamten hessischen Landeshauptstadt vorhandenen sind. Hierbei wird die Funktionsfähigkeit der Anlagen geprüft. Am 14. Juli 2020 um 19 Uhr findet die nächste Sirenenprobe im kompletten Wiesbadener Stadtgebiet statt. Zu hören ist dann ein fünf Sekunden langer Testton.
Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden überprüfen vor Ort die einzelnen Sirenen auf ihre Funktionsfähigkeit. Für dieses Jahr steht noch eine weitere Prüfung fest. Diese findet am Samstag, den 03. Oktober um 12 Uhr statt. Dabei wird dann ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören sein. Dieser bedeutet „Warnung der Bevölkerung“.
Im Katastrophenfall müssen die Gemeinden, gemäß des Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes die Warnung der Bevölkerung sicherstellen. In Wiesbaden werden nach dem Katastrophenschutzkonzept des Hessischen Innenministeriums folgende Möglichkeiten genutzt:
- eine im Gemeindegebiet flächendeckende Sirenenbeschallung mit dem Signal „Eine Minute Dauerton, zweimal unterbrochen“ (Feueralarm)
- in einigen Bereichen eine flächendeckende Sirenenbeschallung mit dem Signal „Eine Minute Heulton“ (Warnung der Bevölkerung).
Verhaltensregeln im Katastrophenfall
Vor allem beim Signal „Warnung der Bevölkerung“ sollten Verhaltensregeln eingehalten werden. Durch das Bundesministerium des Innern sind diese einheitlich geregelt und gelten auch in Wiesbaden:
- Sofort Türen und Fenster schließen;
- den Aufenthalt im Freien vermeiden;
- das Radio einschalten und auf Durchsagen achten;
- aktuelle Meldungen der Feuerwehr beachten, auch unter www.feuerwehr-wiesbaden.de;
- Nachbarn verständigen;
- Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten.
Asklepios Klinik Wiesbaden kehrt langsam zum Regelbetrieb zurück
Nachrichten Wiesbaden | Die Krankenhäuser wurden bekanntlich vom Bundesgesundheitsminister aufgefordert, planbare Behandlungen und Eingriffe zu verschieben, um Kapazitäten für Corona-Patienten vorzuhalten. Nachdem jetzt die Infektionswelle abklingt, sollen die Kliniken langsam in den Regelbetrieb zurückkehren. Es können jetzt wieder alle medizinisch notwendigen Untersuchungen, Behandlungen und Operationen durchgeführt werden. Damit kann die Paulinen Klinik schrittweise wieder ihre ganze Bandbreite des ambulanten und stationären Behandlungsspektrums anbieten. Auch die Info-Abende rund um die Geburt finden wieder regelmäßig statt.
Geschäftsführer Norman Westphal dazu
„Die derzeitige Situation erlaubt eine grundsätzliche Wiederaufnahme der elektiven Eingriffe, was auch den Interessen der Patienten, die auf Behandlungen warten, Rechnung trägt. Es ist aus mehreren Gründen sinnvoll und wichtig, jetzt die Behandlung anderer Erkrankungen wieder gezielt aufzunehmen. Kein Patient soll aufgrund einer verschobenen Therapie unnötig lange leiden, wir wollen keine Verschlechterung des Zustands durch Verzögerungen riskieren, und wir sollten den Rückstau an Operationen möglichst zügig abbauen“, erklärt Norman Westphal.
Durch eine strikte Trennung der Bereiche zur Versorgung von COVID-Fällen müssen die Patienten auch keine Sorge vor einer Ansteckung haben. Das Team der Asklepios Paulinen Klinik hat in den letzten Wochen bewiesen, dass es schnell und flexibel auf alle Eventualitäten vorbereitet ist und die Lage im Griff hat. Noch vor den ersten Corona-Fällen in Wiesbaden wurden eine Task-Force ins Leben gerufen, Konzepte entwickelt und Mitarbeiter vorbereitet.
Trennung in grüne, gelbe und rote Bereiche
Zur Sicherheit aller, werden nun alle Patienten pauschal auf COVID-19 in Absprache mit den ambulanten Versorgern getestet, so dass eine Versorgung auch individuell auf die Situation angepasst werden kann. Die Paulinen Klinik ist in der Lage Patienten mit und ohne Corona ohne die Gefahr einer Durchmischung zu versorgen. Hierzu ist eine Trennung in grüne, gelbe und rote Bereiche vorgenommen worden, in denen Patienten geschützt versorgt werden können. Die Paulinen Klinik bietet damit im Einklang mit den politischen Vorgaben wieder ihr gesamtes Behandlungsspektrum an und setzt neben moderner Medizin auf höchstem Qualitätsniveau auch weiterhin auf eine sehr persönliche patientenorientierte Betreuung. Auch Sprechstundentermine können wieder regulär vereinbart werden. Dabei ist für viele Sprechstunden eine Online-Terminvergabe möglich, auch können Terminabsprachen kurzfristig getroffen werden.
Weiter gut auf die Versorgung von COVID-Patienten vorbereitet
Ungeachtet der schrittweisen Rückkehr zum Normalbetrieb ist die Paulinen Klinik auch weiterhin gut auf die Versorgung von COVID-19 Patienten vorbereitet. Für einen möglichen Wiederanstieg von Corona-Fällen ist man gewappnet. Die Zahl der Beatmungsplätze auf der Intensivstation kann im Bedarfsfall erhöht werden und die Kapazitäten für die Versorgung von Covid-Patienten werden auch weiterhin vorgehalten. Die Behandlung erfolgt auf eigens dafür abgetrennten Stationen und einem definierten Bereich der Intensivstation und mit der entsprechenden vom RKI definierten Schutzausrüstung. Die Bereiche können im Bedarfsfall erweitert werden. Durch eine strikte Trennung der Bereiche und Zimmer-Isolierung besteht kein erhöhtes Ansteckungsrisiko für andere Patienten. „Wir können kurzfristig und flexibel auf wieder steigende Infektionszahlen reagieren. Wir monitoren die Situation genau. Unser Personal und vor allem unsere Taskforce sind vorbereitet, geschult und wissen, wann welche Maßnahmen frühzeitig einzuleiten sind. Alle Mitarbeiter sind auf diese besondere Situation eingestellt.“, erklärt Westphal.
Geburtsinfo-Abende jetzt wieder alle 14 Tage donnerstags
Mit der Wiederaufnahme der Informationsveranstaltungen rund um die Geburt am 9. Juli kehrt auch in der Geburtshilfe nach und nach wieder Normalität ein. Insgesamt können sich pro Abend 15 Paare zu den ab 19.00 Uhr im Klinik-Bistro stattfindenden Abenden anmelden. Für den nötigen Abstand wird gesorgt. Mund- und Nasenschutz ist während der Veranstaltung ein Muss. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es auf der Klinikhomepage unter www.asklepios.com/wiesbaden.










