BYC-News Blog Seite 1351

Bolz- und Basketballplätze in Mainz sind wieder geöffnet

Nachrichten Mainz – An diesem Mittwoch wurde im Verwaltungsstab der Stadt Mainz beschlossen, dass ab sofort die städtischen Bolz- und Basketballplätze unter Beachtung der Vorgaben der 10. Corona-Bekämpfungsverordnung wieder geöffnet werden.


Hierbei sind die Regelungen des § 10 (1) zu „Gruppen von bis zu zehn Personen“ zwingend zu beachten. Dort lautet es: „Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind in Gruppen von bis zu zehn Personen zulässig; dies gilt auch für den Kontaktsport.
Bei darüber hinausgehenden Gruppengrößen gelten die Schutzmaßnahmen, insbesondere das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1; sofern wegen der Art der sportlichen Betätigung, insbesondere in geschlossenen Räumen, mit einem verstärkten Aerosolausstoß zu rechnen ist, ist der Mindestabstand zwischen Personen zu verdoppeln.“

Ab diesem Donnerstag stehen damit die städtischen Bolz- und Basketballplätze wieder zur Verfügung. Die aktuellen Vorgaben müssen bei der Nutzung dringend beachtet werden.

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Ladendieb bedroht Verkäufer mit Spritze

Saarbrücken. Ein Ladendieb hat im Rewe-Markt in der Saarbrücker Europagalerie einen Verkäufer mit einer Spritze bedroht. Danach kam er in die JVA Saarbrücken in Untersuchungshaft.

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SCHOTT Mainz liefert Pharmafläschchen für 2 Milliarden Impfungen

Nachrichten Kurzmeldung | SCHOTT Mainz hat Lieferabkommen mit führenden internationalen Pharmaunternehmen getroffen. Unter den Kunden sind auch Teilnehmer der so genannten „Operation Warp Speed“, einer von der US-Regierung ins Leben gerufenen Initiative zur Herstellung von Impfstoffen gegen das neue Coronavirus.

Das Unternehmen SCHOTT stellt bereits heute über 11 Milliarden Pharmaverpackungen pro Jahr in verschiedenen Produktionsstätten her. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen 350 Millionen Euro in die Erweiterung seiner Produktionskapazität investiert.

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Sprendlingen: Mann entleert Öltank und verunreinigt Wiesbach

Nachrichten Sprendlingen | An diesem Dienstagabend gegen 21:35 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Sprendlingen zum Einsatz aus. Grund dafür war eine Gewässerverunreinigung des des Wiesbach in Sprendlingen.


Ein Mann hatte zuvor in der Nähe einen Öltank unfachgemäß entleert, sodass das Öl in den Bach geflossen war. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort einen massiven Geruch nach Heizöl und einen Ölfilm auf dem Wasser fest. Umgehend errichteten sie mehrere Ölsperren und Ölschlängel an diversen Stellen im Ort, um die Gewässerverschmutzung zumindest unter Kontrolle zu halten. Die Ölschlängel sind aus einem bestimmten Flies und haben die Eigenschaft, das Öl auf der Oberfläche des Wassers zum Großteil aufzunehmen. Dabei kamen zwei Löschfahrzeuge zum Einsatz.

Zeitgleich suchten die Einsatzkräfte nach der Autrittsstelle, die sie kurz darauf auch fanden. Aufgrund des massiven Heizölaustritts wurde der Kanal mit einer Dichtblase festgesetzt um einen weiteren Austritt zu verhindern. Die Ölsperren werden noch eine Weile an den verschiedenen Stellen in Sprendlingen bestehen bleiben.

Der Einsatz, bei dem insgesamt 20 Einsatzkräfte und fünf Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Sprendlingen vor Ort waren, dauerte rund 2.5 Stunden. Zusätzlich war das Ordnungsamt, die Polizei und die Abwasserwerke vor Ort. Gegen den Mann, der das Öl entsorgt hatte, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Bei weitem nicht immer werden Öltanks absichtlich unfachgemäß entleert. Wenn ein solcher Tank versehentlich ausläuft und für eine Umweltbelastung sorgt, kann eine sogenannte Gewässerschadenhaftpflichtversichung dabei helfen, dass man nicht auf den hohen Kosten für die Beseitigung des Schadens sitzen bleibt.

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„Es gibt Momente, in denen man sich entscheidet“

Biografien müssen zu einem Riss in dem Image der beschriebenen Personen führen, sagt Alois Prinz im BYC-Interview. Der Leser müsse an dem Beschriebenen etwas finden, das ihm einen subjektiven Zugang ermöglicht. So hat Prinz selber in seinen Werken über höchst unterschiedliche Charaktere wie Jesus, Joseph Goebbels oder Martin Luther King geschrieben. Dabei gelingt es ihm, diese für den Leser heran zu zoomen.

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Eingeklemmtes Kind im Kindergarten in Sprendlingen

Nachrichten Sprendlingen | An diesem Mittwochmorgen ging bei der Freiwilligen Feuerwehr Sprendlingen die Meldung über ein eingeklemmtes Kind ein. Das Kind soll sich im Kindergarten in eine Spielküche gesetzt haben, aus der es dann von selber nicht mehr heraus kam.


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Ein Plüschcrisu als Trostpflaster

Während die Einsatzkräfte der Sprendlinger Feuerwehr auf dem Weg zu Einsatzort waren, erhielten sie die Meldung, dass das Kind in der Zwischenzeit aus der Spielküche befreit werden konnte. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Feuerwehr fuhr trotzdem zum Einsatzort, um die Erstversorgung leisten zu können, sollte das Kind verletzt sein.

Da es dem Kind aber soweit gut ging, war eine Versorgung durch die Einsatzkräfte nicht notwendig. Es erhielt trotzdem noch einen Plüschcrisu als Trostpflaster von der Feuerwehr Sprendlingen.

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Kinderaugen zum strahlen gebracht

Für die anderen Kinder des Kindergartens war der Einsatz der Feuerwehr etwas ganz Besonderes und sie hatten allesamt ein Strahlen in den Augen. Der Wehrführer entschied sich daher kurzerhand gemeinsam mit den Einsatzkräften dazu, dass sie noch einen kurzen Moment bleiben, damit die Kinder das Löschfahrzeug bestaunen können. Die zehn Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle kurze Zeit später wieder verlassen.

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Rheingau: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall verletzt

Nachrichten Oestrich-Winkel | An diesem Dienstagnachmittag gegen 16:20 Uhr kam es auf der Bundesstraße B42 bei Oestrich-Winkel zu einem Verkehrsunfall. An dem Unfall beteiligt waren ein Auto und ein Motorrad.


Ein Mann aus Rüdesheim (Hessen) war mit seinem Auto auf der Rheingaustraße unterwegs und wollte dann nach links in Fahrtrichtung Wiesbaden weiter fahren. Der Motorradfahrer fuhr auf der B42 aus Richtung Rüdesheim in Fahrtrichtung Wiesbaden und wollte dann auf die Rheingaustraße abbiegen. Der Autofahrer nahm dem Motorradfahrer die Vorfahrt woraufhin es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.

Bei dem Unfall wurde der Motorradfahrer leicht verletzt. Zur Behandlung der Verletzungen wurde er mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand ein Sachschaden.

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Fahndung nach mehrfachem Sexualstraftäter im Rhein-Main-Gebiet

Nachrichten Frankfurt | Zwischen dem 29. Mai und dem 27. Juni kam es in Frankfurt-Schwanheim und Frankfurt-Goldstein zu mehreren überfallartigen sexuellen Übergriffen auf junge Frauen. Da bei allen Taten Übereinstimmungen in der Täterbeschreibung der Tatzeit und der Tatörtlichkeit sowie der Vorgehensweise festgestellt wurde, sucht die Polizei nun mit einem Phantombild nach dem Verdächtigen.


Fall 1: Am Freitag, den 12. Juni gegen 19:15 Uhr, kam es in der Straße „Zum Eiskeller“ zu einer versuchten Vergewaltigung einer 22 Jahre alte Frau aus Frankfurt. Sie war zu Fuß unterwegs und bemerkte einen unbekannten Mann, der in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle „Waldfriedhof Goldstein“ an einer Straßenlaterne stand und telefonierte. Sie lief an dem Mann vorbei, woraufhin dieser sie von hinten angriff und zu Boden schubste. Der Mann wollte die Frau dann im Intimbereich anfassen, wogegen sich die 22-Jährige allerdings heftig wehrte. Der Mann ließ schließlich von ihr ab und flüchtete.

Fall 2: Am Freitag, den 19. Juni gegen 19:40 Uhr, stieg eine 21-jährige Frankfurterin an der Haltestelle „Waldfriedhof Goldstein“ aus einer Straßenbahn aus und lief dann in Richtung der Straße „Zum Eiskeller“. Auf der Straßenseite gegenüber bemerke die Frau einen Mann, der sie dann ansprach kurz bevor sie die Straßburger Straße erreichte. Er fragte die Frau nach einem Supermarkt in der Nähe, und berührte sie dann im Intimbereich. Die Frau erlitt dadurch diverse blaue Flecken. Die 21-Jährige wehrte sich gegen den Angreifer, woraufhin er in Richtung der Straße „Zum Heidebuckel“ flüchtete.

Fall 3: Am Samstag, den 27. Juni gegen 19:45 Uhr war eine 47 Jahre alte Joggerin im Schwanheimer Wald unterwegs. In der Agendawaldschneise wurde sie plötzlich von hinten von einem Mann angegriffen. Dieser umklammerte die Frau von hinten und griff ihr dabei in den Intimbereich. Anschließend hob er die Joggerin hoch, warf sie zu Boden und flüchtete dann.



Beschreibung des Tatverdächtigen: 

  • männlich
  • circa 165-175 cm groß
  • circa 15-20 Jahre alt
  • südländisches (westasiatisches) Erscheinungsbild
  • kräftige bis dicke Statur (Bauchansatz, Doppelkinn)
  • schwarze, kurze Haare (zum Teil „Topffrisur“)
  • zum Teil buschige Augenbrauen
  • „schlurfender“ Gang
  • Mund-Nase-Schutz (Bei der 3. Tat konnte durch die Geschädigte ein
    Oberlippenbart, ähnlich eines „Flaums“ festgestellt werden.)

Zeugen oder Personen, die Hinweise zur Identität des Mannes geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 – 755 513 99 bei der Kriminalpolizei Frankfurt zu melden. Alternativ können Hinweise auch an jede andere Polizeidienststelle gemeldet werden.

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Polizei beschlagnahmt Drogen in Ginsheim-Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Dienstagnachmittag gegen 17:20 Uhr kontrollierten Polizisten in Zivil zwei junge Männer im Alter von 21 und 23 Jahren im Brunnenpark hinter der Bushaltestelle Dr.-Kitz-Straße im Stadtteil Gustavsburg.


Als der 23 Jahre alte Mann die Zivilbeamten bemerkte, ergriff er zunächst die Flucht. Den Polizisten gelang es jedoch, den Mann einzuholen und zu kontrollieren. Sie fanden bei ihm etwa 25 Gramm Marihuana sowie eine Feinwaage und weitere Dinge, die auf einen Drogenhandel hindeuteten. Der 21 Jahre alte Mann erklärte gegenüber den Polizisten, dass ein Teil der Drogen ihm gehöre.

In Anschluss daran wurde die Wohnung des 23-Jährigen durchsucht. Dort fanden die Beamten weitere 16 Gramm Marihuana und eine geringe Menge Kokain. Auch diese Drogen wurden von den Beamten beschlagnahmt.

Gegen die beiden Männer wurden Strafverfahren wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Gau-Bickelheim: Tödlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn A61

Nachrichten Rheinhessen | An diesem Mittwochmorgen gegen 7:50 Uhr kam es auf der Autobahn A61 kurz vor Gau-Bickelheim in Fahrtrichtung Koblenz zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurde eine Person schwer, eine weitere Person wurde tödlich verletzt.


Bei dem Verkehrsunfall waren zwei Fahrzeuge beteiligt. Der 21 Jahre alte Unfallverursacher wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Der Mann musste daraufhin von einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden. Sein 24 Jahre alter Beifahrer verstarb noch am Unfallort.

Die genaue Unfallursache und der Hergang sind noch nicht bekannt. Die Fahrbahn in Richtung Koblenz musste daraufhin für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde in dieser Zeit auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Weitere Informationen folgen…

Ärzte und Pfleger erkranken am häufigsten an Covid-19

Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland hat ihre Krankendaten ausgewertet. Ein Ergebnis: Ärzte und Pfleger waren die Berufsgruppe, die sich im Schnitt am häufigsten mit Covid-19 infiziert hat. Weniger betroffen waren Menschen, die im Freien arbeiten.

Polizist erschießt Messerangreifer in Mainz-Gonsenheim

Nachrichten Mainz | An diesem Dienstagnachmittag gegen 17:10 Uhr kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in Mainz-Gonsenheim. Die Polizei wurde zuvor über den Notruf darüber informiert, dass es in der Rektor-Forestier-Straße zu einer Messerattacke auf einen Mann gekommen sein soll.


Die Polizeibeamten hatten sich umgehend auf den Weg zum Ort des Geschehens gemacht. Vor Ort fanden die Beamten in einem Hausflur eine größere Blutspur vor, welche sie direkt zu dem 76 Jahre alten Verletzten führte. Der Mann hatte stark blutende Schnittverletzungen im Gesicht und am Arm.

Augenzeugen berichteten gegenüber der Polizei, dass ein 57 Jahre alter Anwohner den Mann verletzt haben soll. Der mutmaßliche Angreifer befand sich bei Eintreffen der Polizeibeamten auf der Terrasse seiner Wohnung und bewegte sich im Anschluss zwischen der Terrasse und seiner Wohnung hin und her. Die Beamten konnten die Wohnung, in der sich der Mann befand ausfindig machen. Der Beschuldigte, ein 57-Jähriger russischer Staatsangehöriger verließ daraufhin die Wohnung mit einem Messer bewaffnet.

Die Polizeibeamten sprachen den Täter an, der darauf allerdings nicht reagierte. Zunächst setzten die Beamten Pfefferspray und einen Taser gegen den Mann ein, jedoch ohne Erfolg. Bei dem Versuch, den Mann festzunehmen, lief dieser weiter mit dem Messer bewaffnet auf die Polizisten zu, woraufhin einer der Polizisten auf den Angreifer schoss. Der 57-Jährige wurde dadurch tödlich verletzt.

Der Tatort wurde von den Polizeibeamten weiträumig abgesperrt. Die Staatsanwaltschaft Mainz hat gemeinsam mit der Kriminaldirektion Mainz die Ermittlungen aufgenommen. Die Spuren am Ort des Geschehens wurden noch im Laufe der Nacht gesichert. Weitere Informationen können zur Zeit nicht gegeben werden, da die weiteren Hintergründe derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen sind.

Mainz-Bingen: Auszeichnung für besonderes Engagement

Nachrichten Mainz-Bingen | Einkäufe und Besorgungen für Risikogruppen erledigen, Alltagsmasken nähen und diese unentgeltlich verteilen oder die Kinder aus der Nachbarschaft betreuen. Dies sind nur einige Beispiele für das besondere Engagement, das Bürgerinnen und Bürger des Landkreises seit Ausbruch der Corona-Pandemie geleistet haben. Vielen Menschen wurde so in dieser außergewöhnlichen Krisenzeit unter die Arme gegriffen. Darum möchte der Landkreis Mainz-Bingen nun dieses besondere Engagement würdigen.


Landrätin Dr. Dorothea Schäfer dazu

„In dieser außergewöhnlichen Krisenzeit haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises mit besonderem Einsatz hervorgetan. Auf diese Leistungen können wir alle gemeinsam sehr stolz sein und uns glücklich schätzen. Darum möchten wir diese ehrenwerten Einsätze für Zusammenhalt und Gemeinwohl würdigen und unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen.“

Ab sofort können Personen oder Gruppen vorgeschlagen werden

Gesucht werden Unterstützungsprojekte jeder Art, die anderen Menschen halfen und helfen, den Alltag in der Corona-Pandemie zu erleichtern. Ab sofort können entsprechende Personen oder Gruppen vorgeschlagen werden, indem deren Engagement kurz beschrieben wird. Die Vorschlagsfrist endet am 15. August. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde werden dann ausgewählte Projekte persönlich durch die Landrätin besonders gewürdigt.

Der Vorschlagsbogen ist auf der Homepage der Kreisverwaltung Mainz-Bingen in der Rubrik „Leben im Landkreis“ unter dem Schlagwort „Kultur“ bei Kulturprojekten zu finden. Nähere Informationen gibt es auch bei dem Kulturbeauftragten des Landkreises Mainz-Bingen, Michael Roth, telefonisch unter 06132 – 7871011.

Mehr Corona-Tests für Pflegeeinrichtungen notwendig

Nachrichten überregional | Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag und Abgeordnete in Thüringen hat am an diesem Dienstagmorgen das PflegeCentrum Sonnenschein in Gerstungen (Thüringen) besucht.


Regelmäßige Tests für Mitarbeiter und pflegebedürftige Menschen

Die Leiterin Margit Benkenstein, gleichzeitig Vorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) in Thüringen, schilderte der Abgeordneten die aktuellen Herausforderungen, vor denen stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen im Freistaat stehen. Sie erklärte dazu: „Wir wollen regelmäßige Tests für Mitarbeiter in der Pflege und für pflegebedürftige Menschen. Beide gehören zu den besonderen Risikogruppen. Hier brauchen die Pflegeeinrichtungen vor weiteren Lockerungen verlässliche Bedingungen.“

Katrin Göring-Eckardt dazu

„Die Grundprobleme im Bereich der Pflege sowie anderer Sozial- und Gesundheitsberufe werden durch die Krise nun stärker offengelegt als schon zuvor. Diese Berufe brauchen endlich mehr Wertschätzung und Anerkennung, damit die Beschäftigten mehr für die Menschen da sein können, die sich in ihrer Obhut befinden. Unsere öffentlichen Gesundheitsdienste brauchen endlich mehr Geld aus dem Bundeshaushalt, Pflegeeinrichtungen mehr finanzielle Unterstützung bei Corona-Tests und Schutzmaßnahmen und die Pflegekräfte endlich die lang versprochenen Prämien für die harte Arbeit, die sie leisten.“



Der Schutz vor Ansteckung muss weiterhin im Mittelpunkt stehen

Das PflegeCentrum Sonnenschein mit den 90 Beschäftigten und 62 stationär sowie rund 100 ambulant betreuten Pflegebedürftigen ist bislang gut durch die Krise gekommen. „Das Coronavirus und die daraus folgenden Erkrankungen haben den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen, aber insbesondere den Pflegeeinrichtungen mit ihren Mitarbeitenden viel abverlangt. Wir haben geliefert; nun muss der Schutz vor Ansteckungen weiterhin im Mittelpunkt stehen“, so Margit Benkenstein. Auch jeder Schritt zur weiteren Öffnung des Pflegeheims für mehr Besuche von Angehörigen sei verbunden mit großer Sorge vor Neuinfektionen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Länder aufgefordert, für regelmäßige Corona-Tests in sensiblen Bereichen vorzusorgen, um eine lückenlose Kontrolle zu gewährleisten. Und genau hier hake es, kritisiert Margit Benkenstein: „Während unser Nachbarland Bayern Tests für alle ankündigt, gelingt die zügige Umsetzung von Corona-Tests auch bei symptomfreien Beschäftigten und Pflegebedürftigen vor Ort noch nicht.“

Mehr über den Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 11.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 250 in Thüringen) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge. Als gutes Beispiel für Public-private-Partnership tragen die Mitglieder des bpa die Verantwortung für rund 335.000 Arbeitsplätze und circa 25.000 Ausbildungsplätze. Die Investitionen in die soziale Infrastruktur liegen bei etwa 26,6 Milliarden Euro.

Ingelheim: Neues Mitglied beim Netzwerk „Engagierte Stadt“

Nachrichten Ingelheim | „Es macht Mut, zu sehen, wie viele Bürger und Bürgerinnen sich in Rheinland-Pfalz ehrenamtlich engagieren und füreinander da sind. Gerade in dieser schwierigen Zeit der Corona-Pandemie spüren wir, wie wichtig gegenseitige Hilfe und Unterstützung sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Bei der Förderung dieses Engagements setze die Landesregierung auf Kooperationen und Bündnisse.


Das bundesweite Programm fördert den Aufbau von Netzwerken

„Bürgerengagement und Nachbarschaftshilfen müssen unterstützt werden durch verlässliche, stabile Engagement- und Ehrenamtsstrukturen. Das bundesweite Programm „Engagierte Stadt“ fördert den Aufbau von Netzwerken in unseren Städten und Gemeinden, daher haben wir uns als erstes Bundesland diesem Programm angeschlossen, um unsere Expertise einfließen zu lassen und Kommunen aus Rheinland-Pfalz einzuladen, sich in das Netzwerk einzubringen. Ich freue mich, dass nun bereits sechs rheinland-pfälzische Kommunen dieser Einladung gefolgt sind und dem Netzwerk beigetreten sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Das Netzwerk Engagierter Städte soll sich zum größten bundesweiten Netzwerk von Menschen entwickeln, die bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort durch gute Rahmenbedingungen, sektorenübergreifende Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen umsetzen. Das Netzwerk bietet allen Beteiligten ein breites Angebot an Austausch, Qualifizierung, Strategieberatung. Die engagieren Städte arbeiten dabei eng zusammen.

2015 startete das Programm

Mit über 50 Städten und Gemeinden ist das bundesweite Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ im Jahr 2015 gestartet und geht im Juli 2020 in eine dritte Phase. Die dritte Phase wird von diesen Partnern auf Bundesebene getragen:

  • Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Bertelsmann Stiftung
  • Breuninger Stiftung
  • Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
  • Joachim Herz Stiftung
  • Körber-Stiftung
  • Robert Bosch Stiftung
  • Deutscher Städtetag


Auch Ingelheim ist neu dabei

Bundesweit haben sich 32 neue Städte, Gemeinden und Quartiere dem Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ angeschlossen. Aus Rheinland-Pfalz kommen die Städte Trier, Ingelheim, Koblenz und Neustadt an der Weinstraße neu hinzu. Bitburg und die Verbandsgemeinde Daun gehörten dem Netzwerk bereits an. Insgesamt wächst das Netzwerk damit auf 73 Städte an. Bis 2023 soll das Netzwerk sukzessive auf bis zu 100 Städte, Gemeinden und Stadtteile anwachsen. Alle beteiligten Städte und Partner der dritten Phase sowie weitere Informationen und Neuigkeiten sind auf der Homepage www.engagiertestadt.de zu finden.

Kommunen werden vom Land Rheinland-Pfalz unterstützt

Mitmachen können Städte, Gemeinden und Stadtteile mit 10.000 bis 250.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Teilnehmende Kommunen in Rheinland-Pfalz werden dabei von der Landesregierung mit jeweils 10.000 Euro unterstützt. Die nächste Bewerbungsrunde beginnt Ende diesen Jahres. Dann haben Kommunen wieder die Möglichkeit, sich dem Netzwerk anzuschließen.