BYC-News Blog Seite 1350

Urteil gefallen: Eigenen Sohn mehrfach misshandelt und sexuell missbraucht

Nachrichten überregional | Am 6. Juli verurteilte ein Gericht in Berlin den 38 Jahre alten Dennis S. zu fünf Jahren Gefängnis wegen sexuellen Missbrauchs seines Sohnes und der Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen von Kindern im Internet. Zu der Festnahme und Verurteilung des Täters sowie der Befreiung seines dreijährigen Sohnes kam es durch die Zusammenarbeit von philippinischen und deutschen Strafverfolgungsbehörden. 


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Mehrere Kinder gerettet – Mehrere Sexualstraftäter festgenommen

Die Verhaftung von Dennis S. und die Rettung seines heute 3-jährigen Sohnes im Oktober 2019 erfolgte, nachdem das Frauen- und Kinderschutzzentrum der philippinischen Nationalpolizei – drei Opfer im Alter von 2, 6 und 7 Jahren gerettet und einen weiteren deutschen Sexualstraftäter in Cebu festgenommen hatte.

Die Untersuchung der elektronischen Geräte des in Cebu verhafteten Täters ergab, dass er und Dennis S. Dateien austauschten, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen. Dank der guten internationalen Zusammenarbeit gelang schließlich die Festnahme von Dennis S. Die Ermittlungen des BKA ergaben, dass der Sohn des Sexualstraftäters im Jahr 2016 in Zypern durch Leihmutterschaft geboren wurde. Dafür zahlte Dennis S. nach eigenen Angaben 60.000 Euro.

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Dennis S. war bereits als verurteilter Kindersexualstraftäter bekannt

Im September 2017 wurde Dennis S. wegen Besitz von Darstellungen von Kindesmissbrauch zu zehn Monaten Haft verurteilt, jedoch auf Bewährung freigelassen. „Es ist beunruhigend, dass Dennis S. der deutschen Justiz bereits als verurteilter Kindersexualstraftäter bekannt war. Sein späterer Missbrauch eines zweijährigen Jungen dürfte angesichts der eindeutigen Beweise dafür, dass diejenigen, die Darstellungen von Kindesmissbrauch ansehen, häufig auch selbst Kinder missbrauchen, keine Überraschung sein. Deutschland sollte sein Fallmanagement überprüfen, um Kinder in Deutschland und weltweit vor gewalttätigen Sexualstraftaten zu schützen, unabhängig davon, ob sie online oder persönlich begangen wurden“, sagte John Tanagho, Leiter des IJM Global End OSEC Hubs in Manila.



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Internationale Zusammenarbeit von hoher Wichtigkeit

„Wir sind dankbar für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den philippinischen Behörden und dem BKA. Inmitten der aktuellen Welle der zahlreichen alarmierenden Entdeckungen von Kindesmissbrauchsfällen und einem Online-Pädophilen-Netzwerk in Deutschland ist die jüngste Verurteilung eines Straftäters ein Zeichen dafür, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit ist, um Sexualstraftaten schnell und umfassend aufklären zu können. Durch die steigende Digitalisierung aber auch durch die aktuelle Covid-19 Pandemie ist die sexuelle Ausbeutung von Kindern ein globales Verbrechen geworden. Wir empfehlen daher der Bundesregierung sich mehr global zu diesem Thema einzubringen, Synergien zu schaffen und von diesen im Kampf gegen Kindesmissbrauch zu profitieren.“, erklärt Dietmar Roller, Vorstandsvorsitzender von IJM Deutschland.

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Niedrige Strafen schaffen keine Gerechtigkeit

IJM fordert außerdem als globale Organisation Deutschland und andere Regierungen auf, Sexualstraftäter durch angemessene Strafen zur Rechenschaft zu ziehen. „Niedrige Strafen schaffen keine Gerechtigkeit für die betroffenen Kinder und vermitteln den Tätern die Botschaft, dass sexueller Kindesmissbrauch und der Besitz und die Verbreitung von Darstellungen von Kindesmissbrauch nicht so ernst genommen werden wie andere Verbrechen“, sagte John Tanagho, Leiter des IJM Global End OSEC Hubs in Manila.

Strafen von 10 Monaten oder sogar fünf Jahren für Wiederholungstäter verkennen das hohe Risiko, das von diesen ausgeht und die Schwere dieser Verbrechen. „Wir fordern den deutschen Gesetzgeber auf, tätig zu werden, indem er dafür sorgt, dass die Verurteilung dieses grausamen Verbrechens die Täter angemessen unterbricht, zurückhält und abschreckt“, so Dietmar Roller, Vorstandsvorsitzender von IJM Deutschland.

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Deutsche Umwelthilfe fordert Verbot von Coffee-to-go-Bechern

Nachrichten überregional | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor gesundheitsschädlichen Chemikalien, die beim Konsum von Getränken aus plastikbeschichteten Einwegbechern in den Organismus gelangen können. Eine aktuell veröffentlichte Studie des Umweltbundesamtes bestätigt die Verwendung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) in kunststoffbeschichtetem Einweggeschirr. Diese Stoffe reichern sich im Organismus an.


Die DUH fordert ein Verbot des Einsatzes von PFAS

PFAS können die Neigung zu Infekten erhöhen oder bei Nachkommen ein verringertes Geburtsgewicht zur Folge haben. Die DUH fordert, ebenso wie das Umweltbundesamt, ein Verbot des Einsatzes von PFAS in Verpackungen mit Lebensmittelkontakt und rät Verbraucherinnen und Verbrauchern für die Gesundheit unbedenkliche und klimafreundliche Mehrwegbecher zu nutzen.

Nach Einschätzung des Umwelt- und Verbraucherschutzverbandes sind die Chemikalien in Einwegbechern ein weiterer Grund, den Verbrauch der unökologischen und klimaschädlichen Verpackungen drastisch zu reduzieren. Auf Grundlage der Europäischen Einwegkunststoffrichtlinie hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Möglichkeit, kunststoffbeschichtete Einwegbecher zu verbieten. Hierzu fordert die DUH die Umweltministerin auf. Große Coffee-to-go-Ketten, Bäckereien und Kantinenbetreiber sollten dazu verpflichtet werden, ein flächendeckendes System mit Mehrwegpfandbechern aufzubauen.

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Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH, Barbara Metz dazu

„Pro Minute fallen in Deutschland 5.300 Einwegbecher für Kaffee, Tee und andere Heißgetränke an. Über das gesamte Jahr ergibt dies einen Abfallberg aus 2,8 Milliarden Bechern. Das ist nicht nur bedenklich für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie laufen Gefahr, gesundheitsschädigende Chemikalien mit dem Getränk aufzunehmen. Angesichts des ungebremsten Anstiegs von to-go-Verpackungen für Speisen und Getränke und der möglichen Gesundheitsgefahren ist es notwendig, das vor zwei Wochen vom Bundeskabinett beschlossene Verbot für Einweg-Kunststoffprodukte auch auf Einwegbecher und -essensboxen aus kunststoffbeschichteter Pappe auszuweiten. Noch ist die Verbotsregelung nicht im Bundestag beschlossen worden. Die Bundestagsabgeordneten sollten sich daher für eine Ausweitung des Einwegverbots einsetzen“



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Vor allem in der Schwangerschaft bedenklich

PFAS aus Einwegbechern reichern sich in Organismen an und können schädlich für Menschen sein, da sie sehr langsam ausgeschieden werden und sich vor allem an Proteinen im Blut, in der Leber und Niere anlagern. Besonders bedenklich ist die Weitergabe von PFAS von der Mutter zum Kind während der Schwangerschaft und Stillzeit.

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DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft, Thomas Fischer dazu

„Die Chemikaliengruppe der PFAS ist weitgehend unreguliert und wurden im Blut von vielen Jugendlichen und Kindern nachgewiesen. Wer auf Nummer sichergehen und seinen Tee, Kakao oder Kaffee ohne Chemikalien genießen will, der sollte das aus Mehrwegbechern, zum Beispiel aus Edelstahl oder Porzellan, tun. Aber auch lebensmittelechte Mehrweg-Kunststoffbecher aus Polypropylen sind unbedenklich“

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Die Alternative ist einfach

Als Alternative zu Einwegbechern können Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Kaffee klassisch vor Ort aus einer Tasse trinken, ihren eigenen Mehrwegbecher zur Wiederbefüllung mitbringen oder das Getränk aus einem Mehrwegbecher mit Pfand genießen, den viele Coffee-to-go-Anbieter gleichermaßen nutzen. Weil bislang zu wenig große Coffee-to-go-Ketten, Bäckereien, Tankstellen und Gastronomiebetriebe an Mehrwegbechersystemen teilnehmen, sollten diese durch die Festlegung einer gesetzlichen Mehrwegquote dazu verpflichtet werden.

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Brandserie in Alzey von der Polizei aufgeklärt

Nachrichten Alzey | In der Nacht von diesem Mittwoch auf Donnerstag kam es in Alzey erneut zu zwei Bränden. Diese reihten sich in eine Serie von unaufgeklärten und gleichartigen Bränden seit April 2020 ein. Nun gelang es der Polizei, zwei Tatverdächtige festnehmen.


Seit April kam es in Alzey zu 12 Fällen, in denen meist Altpapier-Mülltonnen in Brand gesteckt wurden. In einem der Fälle griff das Feuer auf mehrere Fahrzeuge über und verursachte somit einen hohen Sachschaden. Die Polizei Alzey hatte bereits zu Beginn eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die sich mit der Aufklärung der Fälle beschäftigte.

Nach dem letzten Fall an diesem Mittwoch wurde eine Fahndung nach den Brandstiftern eingeleitet. So gelang es den Beamten, zwei 29 Jahre alte tatverdächtige Männer aus Alzey festzunehmen. Während der Vernehmung gestanden die Männer alles, was ihnen zur Last gelegt wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.

Mainz: Beliebtes Sommerprogramm findet am Mainzstrand statt

Nachrichten Mainz | Zum Mainzer Sommer gehört auch die Veranstaltungsreihe „Mainz lebt auf seinen Plätzen“ dazu. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass diese jahrzehntelange Mainzer Tradition auch 2020 fortgesetzt werden kann. In diesem Jahr findet die Sommerreihe allerdings nicht wie gewohnt auf dem Karmeliterplatz und dem Markt statt. Um die Einhaltung der Hygienemaßnahmen gewährleisten zu können, zieht die „Mainz lebt auf seinen Plätzen“-Bühne zum Mainzstrand um. Damit sorgt sie noch für zusätzliches Sommerflair.


Sechs Wochen lang ein abwechslungsreiches Kulturprogramm

Auch in diesem Jahr liegen die Schwerpunkte bei Musik verschiedener Art, facettenreicher Kinderunterhaltung, Theaterauftritten, Zauberkunst, Wissenschaft und vielem mehr. Von Dienstag, den 4. August bis Donnerstag, den 10. September erwartet die Gäste sechs Wochen lang jeweils von Dienstag bis Donnerstag ein abwechslungsreiches Kulturprogramm unter freiem Himmel. Zwei Wochen davon fallen in die Sommerferien.

Unter Berücksichtung der aktuellen Auflagen hat Programmplaner Oliver Valentin eine bunte Veranstaltungspalette zusammenstellen können. Mit Puppen- und Kindertheater, Musik, Clownerie, Lesung und Basteln ist der Nachmittag ab 16:00 Uhr wie gewohnt den jüngeren Gästen gewidmet. Bei den Abendveranstaltungen ab 18:00 Uhr kommen Erwachsene mit Live-Musik, Zaubershow und dem beliebten Wissenschaftsformat „Meenzer Science Schoppe“ auf ihre Kosten.

Auch in diesem Jahr ist die Teilnahme wieder kostenlos. Aufgrund der geltenden Hygieneverordnungen ist an allen Tagen eine vorherige Anmeldung beim Mainzstrand notwendig. Die Anmeldung ist ab diesem Samstag möglich unter: www.mainzstrand.de/mainzlebt

Dienstag, 4. August: Start ins Sommerprogramm

Die Reihe „Mainz lebt auf seinen Plätzen“ startet am Dienstag, 4. August um 16:00 Uhr mit Clown Filous verzauberter Zirkuswelt – ein Mitmachzirkus für Kinder. Um 18:00 Uhr sorgt Jay Schreibers gefühlvolle Stimme und sein Gitarrenspiel für eine lauschige Atmosphäre am Mainzstrand.

Am Mittwoch, 5. August animiert Alex Schmeisser ab 16:00 Uhr das junge Publikum mit seinen neuen Mitmachliedern über Piraten, eine Gitarre und Vögel. Ab 18:00 Uhr bringen The Sixtees mit ihren Songs das Lebensgefühl der Sechziger-Jahre auf die Bühne.

Unterstützt wird die Veranstaltungsreihe von: 

  • den Mainzer Stadtwerke AG
  • der Mainzer Volksbank
  • der Werbegemeinschaft Mainz
  • der Mainzstrand
  • die bst Becker Studio Technik GmbH
  • Flo Service

Sachbeschädigungen im Landkreis Bad Kreuznach gehen weiter

Nachrichten Bad Kreuznach – In der Nacht von diesem Mittwoch auf Donnerstag wurden erneut Bushaltestellen beschädigt. In der Ortsgemeinde Odernheim am Glan waren Bushaltestellen in der Staudernheimer Straße und der Rehborner Straße das Ziel der bislang unbekannten Täter.


An den Bushaltestellen wurde jeweils die hintere Glasscheibe eingeschlagen beziehungsweise eingeworfen. Der Sachschaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Bereits in den vergangenen Tagen kam es im Dienstgebiet der Polizei Bad Kreuznach zu mehreren vergleichbaren Taten.

In der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag wurden im Raum Bad Kreuznach in Hackenheim, Bretzenheim, Bad Münster am Stein, Laubenheim, Langenlonsheim und an mehreren Haltestellen in der Stadt Bad Kreuznach die Scheiben an Bushaltestellen eingeschlagen.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 06752 – 1560 zu melden.

Schausteller aus Mainz und Rheinhessen demonstrieren in München

Nachrichten Mainz | Schausteller aus Mainz, Rheinhessen und aus ganz Deutschland demonstrieren an diesem Donnerstag in München. Sie ziehen mit großer Anzahl durch die Münchner Innenstadt und wollen damit auf die dramatische und existenzbedrohende Situation der gesamten Branche aufmerksam machen.


5.000 Familienunternehmen massiv in ihrer Existenz bedroht

Die meisten Schausteller hatten die letzten Einnahmen an Weihnachten im vergangenen Jahr erzielt. Zudem dürfen die Schausteller aufgrund des Verbots von Großveranstaltungen noch bis Ende Oktober zum Großteil nicht arbeiten. Mehr als 5.000 Familienunternehmen sind aufgrund der Situation massiv in ihrer Existenz bedroht.

Wenn etwa Cafés, Biergärten und Restaurants wieder öffnen dürfen, dann sollte man auch Kirmesse und Volksfeste unter freiem Himmel und an frischer Luft wieder erlauben, argumentieren die Schausteller. „Wenn unsere Kinder gemeinsam im Planschbecken sitzen dürfen, muss es auch möglich sein, gemeinsam Karussell zu fahren“, betont der Präsident des Deutschen Schaustellerbundes Albert Ritter: „Wenn es erlaubt ist, dicht gedrängt im Flugzeug nach Mallorca zu fliegen, muss es erst recht gestattet sein, im Autoscooter nebeneinander zu sitzen.“

Die Schausteller stehen zusammen

Mit der Demonstration wollen die Betroffenen ihrem Ärger darüber Luft machen. Mit einem Konvoi von Zugmaschinen und anderen Schaustellerfahrzeugen fahren sie im Rahmen der Demonstration von der Theresienwiese bis zum Odeonplatz. Für 16 Uhr ist dann eine Kundgebung am Odeonplatz geplant.

Einbruchserie in Ingelheim beschäftigt die Polizei

Nachrichten Ingelheim | In der Zeit zwischen diesem Dienstagnachmittag 16 Uhr und diesem Mittwochmorgen 9 Uhr wurde in den Stadtteilen Ober-Ingelheim und Ingelheim-West in mehrere Kellerabteile eingebrochen.


Einige Keller waren nicht abgeschlossen

Einige der betroffenen Keller, in die eingebrochen wurde, waren unverschlossen. Die anderen wurden von den unbekannten Tätern aufgehebelt. Zur Zeit kann noch nicht genau gesagt werden, ob die Einbrecher auch etwas gestohlen haben. Der Polizei liegen bislang noch keine Hinweise auf die Täter vor.

Die Ermittler bitten nun um Mithilfe. Zeugen werden daher gebeten, sich unter der Telefonnummer 06132 – 655 10 mit den Polizeibeamten der Ingelheimer Polizei in Verbindung zu setzen.

Große Suchaktion nach Verkehrsunfall im Rheingau

Nachrichten Rheingau | An diesem Mittwochabend gegen 23 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L3272 zwischen Weißenthurm und Stephanshausen. Da der Fahrer des Wagens allerdings nicht an der Unfallstelle war, wurde eine große Suchaktion der Polizei eingeleitet.


Als bei der Polizei über den Notruf die Meldung über den Unfall einging, machten sich die Beamten umgehend auf den Weg zur Unfallstelle. Dort angekommen fanden sie jedoch lediglich ein stark beschädigtes aber verlassenes Fahrzeug vor, der Fahrer des Wagens war dort nicht zu finden. Aufgrund der Umstände ging die Polizei davon aus, dass der Mann verletzt war und dringend Hilfe benötigte. Es wurde also eine große Suchaktion nach dem Mann eingeleitet, die auch von einem Polizeihubschrauber und der Suchhundestaffel unterstützt wurde.

Einige Zeit später konnten die Beamten einen leicht verletzten 19 Jahre alten Mann antreffen, bei dem es sich vermutlich um den Unfallfahrer handelte. Die Polizei bemerkte schnell den Grund für das Verschwinden des Mannes vom Unfallort, denn der Mann roch stark nach Alkohol. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,7 Promille.

Die Beamten beschlagnahmten daraufhin den Führerschein des 19-Jährigen. Die Verletzungen des Unfallfahrers wurden anschließend in einem Krankenhaus behandelt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf rund 7.000 Euro geschätzt.

Drei Festnahmen nach versuchtem Totschlag in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden | In der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag kam es auf dem Gelände des Schlachthofes in der Murnaustraße in Wiesbaden zu einem versuchten Tötungsdelikt (wir berichteten). An diesem Mittwochmorgen konnte die Kriminalpolizei Wiesbaden einen Tatverdächtigen festnehmen.


Nach dem Angriff sichteten die Polizeibeamten Videos einer Überwachungskamera, die im Bereich des Verbindungsweges vom Hauptbahnhof zum Kulturpark installiert ist. Dadurch, und mit Hilfe von Zeugenaussagen konnte der Verdächtige auf den Videos erkannt werden. Eine Beamtin der Kriminalpolizei erkannte den Mann auf dem Video, da es sich dabei um einen 25 Jahre alten polizeibekannten Mann aus Wiesbaden handelt.

Daraufhin durchsuchten die Beamten zwei Wohnungen in Wiesbaden und nahmen dann den 25-jährigen Verdächtigen und zwei Brüder von ihm fest. Es wird vermutet, dass seine Brüder ihn in der Tatnacht begleitet hatten. In der Wohnung konnten die Polizeibeamten außerdem Beweismaterial sicherstellen.

Die beiden Begleiter des 25-Jährigen wurden nach Abschluss der polzeilichen Maßnahmen noch an diesem Mittwoch wieder entlassen. Der Tatverdächtige selbst wurde an diesem Donnerstagmittag einem Haftrichter vorgeführt. Wegen dem Verdacht des versuchten Totschlags wurde Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten angeordnet.

Die Ermittler suchen zur Zeit noch zwei junge Frauen, die sich zum Zeitpunkt der Tat mit dem Opfer und dessen Begleiter auf dem Schotterplatz vor dem Kulturzentrum aufgehalten haben sollen. Die Frauen werden dringend gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 3450 bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden zu melden.

Starke Rauchentwicklung in Gustavsburg bis Mainz sichtbar

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Donnerstagmorgen gegen 8:45 Uhr geriet ein Altlackbehälter in einer Firmenhalle in der Straße „Am Flurgraben“ im Stadtteil Gustavsburg in Brand. Es entstand dadurch eine Rauchsäule, die noch bis nach Mainz zu sehen war.


Wegen der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner über das Radio gebeten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Ginsheim-Gustavsburg und Bischofsheim machten sich umgehend auf den Weg und konnten die Flammen zügig unter Kontrolle bringen.

Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Für die Dauer der Löscharbeiten musste ein Teil der Ginsheimer Landstraße für den Verkehr gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 20.000 Euro. Die Polizei wird nun ermitteln, ob möglicherweise Handwerkerarbeiten für den Ausbruch des Feuers verantwortlich waren.

Gegen 10.30 Uhr konnte die Warnung, Fenster und Türen geschlossen zu halten, wieder aufgehoben werden.

Affendame Ida wandert nach Luxemburg aus

Merzig. Der Merziger Tierpark hat seinen letzten Berberaffen verabschiedet. Ida sitzt derzeit im Neunkircher Zoo in Quarantäne. Wenn die 30 Tage abgelaufen sind, geht es für sie in den „Parc Merveilleux“ im luxemburgischen Bettenbourg. Damit endet die Geschichte der Merziger Affen.

Einbrecher stehlen Traktor des SV Habach

Habach. Ein oder mehrere Unbekannte sind beim SV Habach eingebrochen. Sie stahlen einen rot-weißen Rasenmäher der Marke „Husgvarna“ und eine Stihl-Motorsense. Dazu brachen sie eine Garage auf und brachen ein Loch in den Zaun rund um den Sportplatz. Die Polizei geht davon aus, dass der Einbruch in der Nacht zum Mittwoch passierte.

Kostenfreie Nutzung der Schwimmbäder in Mainz

Nachrichten Mainz | Nach einer längeren Phase der Einschränkung von Angeboten auch für Kinder und Jugendliche aufgrund der Corona-Pandemie sollen Jungen und Mädchen der Landeshauptstadt Mainz in den Sommerferien Spaß haben und sich erholen können. Die Landeshauptstadt Mainz und die beiden Mainzer Schwimmbäder möchten das unterstützen.


Kostenfreier Badespaß im Mombacher Freibad und im Taubertsbergbad

Mit finanziellen Mitteln der „Mainzer Ferienkarte“ und dem Programm „Mainz hilft sofort“ der Landeshauptstadt Mainz ist es gelungen, mit dem Schwimmbad Mainzer Schwimmverein gGmbH als Betreiber des Mombacher Freibads und der Stadtwerke-Tochter Mainzer Stadtbad GmbH als Betreiber des Taubertsbergbades eine Vereinbarung zu schließen. So kann Ferienkartenkindern und in diesem Jahr auch Kindern unter sechs Jahren in den Sommerferien kostenfreier Badespaß im Mombacher Freibad und im Taubertsbergbad ermöglicht werden.

Besuch im Taubertsbergbad

Für einen kostenfreien Besuch von Ferienkartenkindern und Kindern unter sechs Jahren im Taubertsbergbad muss ein Online-Ticket vor Ort gekauft werden. Dazu steht von Montag bis Samstag zwischen 9 und 11 Uhr Personal der Zentralen Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz (ZBM) im Eingangsbereich des Taubertsbergbades bereit. Wichtig: Der Erwerb von Tickets für einen kostenfreien Eintritt für Kinder unter sechs Jahren und Ferienkartenkinder ist nur in dem beschriebenen Zeitfenster montags bis samstags am Bad möglich. Wer dagegen das Online-Ticketsystem des Taubertsbergbades nutzt, muss die dort ausgewiesenen regulären Tarife bezahlen. Im Online-Ticketsystem gekaufte Eintrittskarten können nachträglich nicht im Bad in kostenlose Tickets umgewandelt werden.

Um ein Ticket im Taubertsbergbad durch das Personal der ZBM zu erwerben, müssen – wie bei allen anderen Besuchern auch – beim Kauf die Kontaktdaten der Kinder bzw der Eltern angegeben werden. Ferienkartenkinder müssen zudem ihre Ferienkarte vorzeigen. Pro Buchung können maximal drei Termine in einem Zeitraum von fünf Tagen gebucht werden.



Besuch im Mombacher Freibad

Für einen kostenfreien Besuch des Mombacher Freibades zeigen Ferienkartenbesitzerinnen und -besitzer an der Schwimmbadkasse ihre Karte vor, Kinder im Alter bis einschließlich fünf Jahre passieren die Kasse ohne Eintritt zu zahlen. Besucher müssen auch im Mombacher Freibad zuvor ihre Kontaktdaten hinterlegen. Dazu werden Besucher gebeten, das Kontaktformular möglichst online auf der Webseite des Mombacher Freibades herunterzuladen und ausgefüllt an der Schwimmbadkasse abzugeben.

Dr. Eckart Lensch und Günter Beck dazu

Sport- und Finanzdezernent Günter Beck und Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch danken allen Beteiligten, die die Organisation des kostenfreien Schwimmbadbesuchs möglich machen.

„Die Corona-Pandemie hat die langfristige Planung der Ferienkarte erschwert. Umso mehr freue ich mich über die Vereinbarung, die eine Ferienkarte inklusive Schwimmbadbesuch möglich macht und in diesem Jahr sogar ein kostenfreies Angebot für Kinder unter sechs Jahren beinhaltet.“

„Mit städtischen Mitteln können wir in diesem besonderen Jahr vielen Kindern einen kostenfreien Schwimmbadbesuch ermöglichen. Bei der Organisation des Angebots leisten wir mit der Zentralen Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz gerne Unterstützung.“

Weitere Informationen zur Mainzer Ferienkarte sind auf der Homepage www.jugend-in-mainz.de/ferienkarte.html zu finden.

Ingelheim: Baustelle der in.betrieb schreitet voran

Nachrichten Ingelheim – An diesem Dienstag lud die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ihre Projektpartner und -partnerinnen und prominenten Gäste aus der Kommunalpolitik auf die Baustelle in Ingelheim ein. Bis Ende 2022 entstehen dort eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung sowie eine Tagesförderstätte für schwerst-mehrfachbehinderte Menschen und 17 Wohneinheiten im Obergeschoss. Bei diesem Anlass wurden auch neue Bauzaunelemente enthüllt, die das Grundstück für die gesamte Bauzeit schmücken werden und das Sozialunternehmen der Region näherbringen.


Lars Heimann und Gerd Diehl führten über die Baustelle

Anfang Mai sollte eigentlich der Spatenstich offiziell mit einem großen Fest gefeiert werden. Dieses musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Der Termin am Dienstag bot den Projektpartnern und -partnerinnen und den anwesenden Gästen die Gelegenheit, sich ein Bild vom Baufortschritt zu machen. Lars Heimann, Molitor-Geschäftsführer und Gerd Diehl, Geschäftsführer der Karl Gemünden GmbH & Co. KG führten die Gäste über die Baustelle.

„Für den Landkreis Mainz-Bingen bedeutet die Dezentralisierung von in.betrieb nach Ingelheim einen echten Gewinn. Unser Bedarf an Plätzen vor allem in Tagesförderstätten ist enorm hoch. Ich war sehr gespannt, wie weit der Bau inzwischen vorangeschritten ist,“ sagte Landrätin Dorothea Schäfer.

Sparkasse Mainz unterstützt das Projekt als Vermieter

Ebenfalls von besonderer Bedeutung ist dieses Bauprojekt für die Sparkasse Mainz. „Bei diesem Pionierprojekt von in.betrieb haben wir uns bewusst dafür entschieden, selbst dauerhaft Vermieter zu werden. Auf diesem Weg können wir die Mietkosten niedriger gestalten als bei einer Vermarktung an einen Investor und so unserem öffentlichen Auftrag in besonderer Art und Weise nachkommen“, so Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz. Michael Weil, ebenfalls Vorstandsmitglied, fügt hinzu: „Dieses Modell bietet unserem Kooperationspartner und künftigen Mieter genau die langfristige Sicherheit, die ein sozial nachhaltiges Projekt braucht. Wir stehen aus Überzeugung hinter dem wichtigen gesellschaftlichen Auftrag von in.betrieb und unterstreichen das mit diesem dauerhaften Engagement.“

„Dass wir trotz der besonderen Bedingungen durch Corona diesen Baustellenbesuch stattfinden lassen konnten, freut mich sehr“, so Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb gGmbH. „Uns ist es besonders wichtig, die Ingelheimerinnen und Ingelheimer von Anfang an gut zu informieren und sie für unsere Sache und das Thema Inklusion zu begeistern.“



Über in.betrieb gGmbH

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft. An den derzeitigen Standorten Mainz und Nieder-Olm finden rund 600 Menschen mit Behinderungen berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung.

Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt die in.betrieb zurzeit 160 Bewohner*innen in ihrer eigenen Wohnung. 55 schwerst-mehrfachbehinderte Menschen besuchen die Tagesförderstätte der Tochtergesellschaft mittendr.in und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag. Im zeit.raum für Seniorinnen und Senioren mit Beeinträchtigung finden derzeit 10 Rentner und Rentnerinnen einen abwechslungsreichen Betreuungsalltag.

Es werden mehr Spielstraßen in Bad Kreuznach kommen

Nachrichten Bad Kreuznach | Für viele Eltern, Kinder und Jugendliche gestalten sich die Sommerferien in diesem Jahr schwieriger als sonst. Geplante Urlaubsreisen fallen aus, die Bäder in der Stadt sind geschlossen und Ferienbetreuungen bieten weniger Plätze an. Zudem haben viele Familien keinen eigenen Garten und auf den Spielplätzen ist mit den gebotenen Abstandregeln nicht immer genug Platz für alle Kinder und Jugendlichen.


Spielstraßen über die Sommerferien

Die Stadtverwaltung wird daher nach entsprechendem Stadtratsbeschluss vom 25. Juni während der Sommerferien in mehreren Stadtteilen Spielstraßen einrichten. Zudem werden die Autofahrer in Kürze mit eigens gestaltete Schilder an den Ortseingängen freundlich auffordert, im Stadtgebiet für die Kinder Tempo 30 zu fahren.

Von Montag, 13. Juli, bis zum 14. August werden folgende Straßen oder Straßenabschnitte für den Durchgangsverkehr gesperrt und als Spielstraßen beschildert:

  • die Mathildenstraße im Pariser Viertel. Der mittlere Bereich wird voll gesperrt und durch fest installierte, rot-weiße Pfosten gesichert; für Bewohner bis zur Sperrung frei.
  • die Jungstraße zwischen Bahnstraße und Baumgartenstraße; Abschnitt wird voll gesperrt und durch Pfosten gesichert.
  • die Rheinstraße zwischen Waldemarstraße und Mittlerer Flurweg. Der Abschnitt wird zusätzlich durch mobile Poller an den Eingängen gesichert. Die Einfahrt für die Bewohner bleibt möglich, jedoch besteht Halteverbot auf beiden Straßenseiten.


Gefahrenloses Spielen für Kinder und Jugendliche

In den Spielstraßen können sich Kinder und Jugendliche gefahrlos aufhalten, Softball spielen, mit Kreide malen, Skateboard fahren oder Fahrrad fahren lernen. Auch die Richard-Wagner-Straße in Höhe der Dr. Martin-Luther-King Grundschule bietet sich zum Spielen und Aufenthalt für Kinder und Jugendliche gut an, da der Straßenabschnitt bereits dauerhaft durch Poller beruhigt und weitgehend autofrei ist. Es gilt dort Schrittgeschwindigkeit (Verkehrsberuhigter Bereich, unter 10 Kilometer pro Stunde). Wer seinen Kindern eine noch sicherere Möglichkeit zum Spielen geben möchte, kann natürlich auch für das eigene Grundstück eine Garten Schaukel kaufen.

„Das Ordnungsamt hat zügig den Beschluss zur Einrichtung von Spielstraßen umgesetzt“, freut sich Ordnungsdezernent Markus Schlosser.

Was bedeutet eine Spielstraße?

Eine Spielstraße ist durch das Verkehrszeichen „Verbot für Fahrzeuge aller Art“ gekennzeichnet. Sie ist für Fahrzeuge gesperrt, ein Durchgangsverkehr ist also nicht erlaubt. Ein Zusatzzeichen, auf dem ein Kind und ein Ball abgebildet sind, zeichnet eine Spielstraße aus. Kommunalverwaltungen können „Spielstraßen auf Zeit“ in ihrem Zuständigkeitsbereich widmen, das heißt eine entsprechende Straße wird für einen festgelegten Zeitraum für den Fahrzeugverkehr gesperrt.