BYC-News Blog Seite 1353

Malwettbewerb für Jedermann in Groß-Gerau

Nachrichten Groß-Gerau | Gemeinsam laden das Sozial- und Integrationsbüro der Stadt Groß-Gerau (SIB) und das evangelische Dekanat Groß-Gerau/Rüsselheim jedes Jahr im Herbst zum Eröffnungsfest der Interkulturellen Wochen ein. Aufgrund der Corona-Pandemie muss dieses Fest im klassischen Sinn 2020 leider ausfallen. Den beiden Veranstaltern ist jedoch trotz aller Einschränkungen daran gelegen, eine Eröffnung der etwas anderen Art zu realisieren. Aus diesem Grund haben sich das SIB und Dekanat entschlossen, einen Malwettbewerb zu organisieren.


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„Interkulturelle Vielfalt – zusammenleben gemeinsam gestalten!“

Alle, die Lust und Freude daran haben, sind zur Teilnahme an diesem Malwettbewerb eingeladen und aufgerufen, ihre Ideen zum Thema „Interkulturelle Vielfalt – zusammenleben gemeinsam gestalten!“ auf Papier zu bringen. Wer mitmachen möchte ist aufgefordert, eigenhändig oder gemeinsam mit Kindern, Freunden oder Bekannten ein Bild (DIN-A4-Format) zu gestalten, das Motive rund um das Thema interkulturelle Vielfalt zeigt. Der Interpretation von Zusammenleben sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass beim Darstellen der Bildmotive, die beispielsweise Herzlichkeit, Begegnung, Freundschaft, Austausch oder Religionen widerspiegeln können, kräftige Farben zum Einsatz kommen.

Und natürlich gibt es bei einem solchen Wettbewerb, dessen Jury die aus ihrer Sicht drei besten Bilder auswählt, auch etwas zu gewinnen: Für das „Siegerbild“ gibt es einen lokalen Einkaufsgutschein in Form einer wiederverwendbaren Scheckkarte im Wert von 70 Euro, für den zweiten Platz GG-Schecks im Wert von 50 Euro, für den Dritten zwei Kino-Gutscheine inklusive Popcorn und Getränk für das Lichtspielhaus in Groß-Gerau.

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Veröffentlichung auf einer Plakatwand

Im September sollen sich dann zahlreiche der eingesandten Bilder als visuelles Signal zur Eröffnung der interkulturellen Wochen auf einer Plakatwand wiederfinden. Diese sollen dann an verschiedenen Standorten in Groß-Gerau die kunterbunten Gedanken der Teilnehmer zum Thema „Interkulturelle Vielfalt – zusammenleben gemeinsam gestalten!“ offenbaren.

Teilnahmeschluss für die Abgabe der gemalten Bilder ist Sonntag, der 2. August 2020. Wer mitmachen möchte, schickt sein Gemälde (bitte nicht knicken) bitte bis spätestens Anfang August per Post an die Adresse:

Kreisstadt Groß-Gerau
Sozial- und Integrationsbüro
Christiane Eichhorn
Am Marktplatz 1
64521 Groß-Gerau

Die Bilder können alternativ in einem Umschlag mit der genannten Adresse in den Briefkasten am Stadthaus eingeworfen werden.

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LKW Kontrolle Rheinhessen: Spitzenreiter hatte 2,66 Promille

Nachrichten Rheinhessen | An diesem Sonntag führten Polizeibeamte der Autobahnpolizei erneut LKW-Kontrollen durch. Die Kontrollen wurden in beide Fahrtrichtungen auf der Autobahn A61 an den Rasthöfen Wonnegau durchgeführt.


Bei den Präventionsmaßnahmen wurden 90 Lastwagen und die Fahrer durch die Polizei kontrolliert. Die Fahrer wurden befragt und es wurden Atemalkoholtests durchgeführt. Bei fünf Fahrern waren die Testergebnisse so hoch, dass eine Abfahrt vom Rasthof unterbunden werden musste. Die beiden Spitzenreiter hatten eine Atemalkoholkonzentration von 2,08 und 2,66 Promille.

Bei einem 64-jährigen Mann aus Rumanien fiel den Beamten der Führerschein auf, der dem ersten Anschein nach gefälscht bzw. manipuliert wurde. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und das Fahren ohne gültigen Führerschein.

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Bad Kreuznach: Leiche im Feld in Weinsheim gefunden

Nachrichten Bad Kreuznach | An diesem Samstagabend gegen 21:40 Uhr machte ein Mann einen schrecklichen Fund. Er fand einen toten Mann im Acker neben der Kreisstraße K53 in Weinsheim. Der Mann alarmierte den Notruf, woraufhin auch die Kriminalpolizei zum Einsatzort ausrückte. Der Leichnam wurde zur Obduktion in die Universitätsmedizin Mainz gebracht. Dort soll die Todesursache geklärt werden.


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In der Nähe der Leiche wurde das Motorrad eines Vermissten gefunden

In der Nähe der Leiche wurde außerdem ein Motorrad im Gestrüpp gefunden, das einem vermissten 56 Jahre alten Mann aus Bad Kreuznach gehört. Daher soll die Obduktion auch klären, ob es sich bei dem Toten um den seit dem 22. Juni vermissten Mann handelt.

Der vermisste 56-Jährige wollte am Tag seines Verschwindens mit seiner BMW 800 eine Motorradtour machen und war nicht zurück gekehrt. Bereits am 24. Juni hatte die Polizei Bad Kreuznach den Bereich intensiv nach dem Vermissten abgesucht. Die Bad Kreuznacher Polizei wurden bei der Suche auch durch einen Polizeihubschrauber und das Landeskriminalamt unterstützt, allerdings bislang ohne Erfolg.

Bad kreuznach: leiche im feld in weinsheim gefunden
Foto: Polizei
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12-Jährige am Bahnhof Ingelheim in Schließfach eingesperrt

Nachrichten Ingelheim | An diesem Samstagabend gegen 19 Uhr rückte die Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst zum Bahnhof in Ingelheim aus. Ein 12 Jahre altes Mädchen war dort in einem Schließfach eingesperrt.


Wie die Polizei Mainz mitteilte, war das Mädchen dort selbstständig aus Spaß in eines der Schließfächer geklettert. Ein Freund von ihr soll dann versehentlich gegen die Tür gekommen sein, die sich daraufhin schloss. Aus eigener Kraft konnten die beiden das Schließfach nicht mehr öffnen und waren daher auf die Hilfe der Einsatzkräfte angewiesen.

Das Mädchen konnte durch die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Anschließend wurde die 12-Jährige durch den Rettungsdienst untersucht. Nachdem die Einsatzkräfte feststellten, dass das Mädchen unverletzt war, wurde sie in die Obhut ihres Vaters übergeben.

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Tierquäler schneidet Schaf die Ohren ab

Gehweiler. Ein Tierquäler hat in St. Wendel einen Schafbock gepeinigt: Er schnitt ihm die Ohren ab und versetzte ihm Brandflecken mit einer Zigarette. Die Polizei sucht nun den Täter.

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Vermisster Mann aus Wiesbaden aufgefunden

Nachrichten Wiesbaden | Update 6. Juli 12:50 Uhr: Der seit diesem Samstag vermisste Rentner aus Wiesbaden konnte lebend aufgefunden werden. Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn hatten ihn gegen 11 Uhr im Bereich der Saarstraße in der Nähe der dortigen Bahnstrecke gefunden. Der Mann war geschwächt und wurde in eine Wiesbadener Klinik gebracht. Der Polizei liegen bislang keine Hinweise auf einen strafrechtlichen Hintergrund seines Verschwindens vor.


Erstmeldung 5. Juli 23 Uhr: Erstmeldung Seit diesem Samstag (4. Juli) wird der 76 Jahre alte Herr Heine aus dem Altenhilfezentrum Konrad-Arndt-Haus in Wiesbaden vermisst. Der Vermisste leidet an starker Demenz und ist orientierungslos. Er wurde zuletzt am Samstag gegen 13:00 Uhr in dem Altenhilfezentrum in Wiesbaden-Bierstadt gesehen.

Der Vermisste war auch in der Nacht zu diesem Sonntag nicht in das Altenhilfezentrum zurück gekommen. Aufgrund dieser Tatsache wurden dann weitere umfangreiche Suchmaßnahmen vorgenommen. Die Beamten wurden durch einen Polizeihubschrauber unterstützt und am Boden durch sechs Hunde einer Rettungshundestaffel. Trotz dieser intensiven Suche fehlt jede Spur von Herr Heine.

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Personenbeschreibung des Vermissten

  • 180 cm groß
  • schlank
  • kurze graue Haare
  • kurze beige Hose
  • helles kurzärmeliges gestreiftes Hemd
  • blaue Schuhe
  • Verband am Bein

Wer Herr Heine gesehen hat oder Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort geben kann wird gebeten, sich mit der Polizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611-345 2440 in Verbindung zu setzen. Alternavativ können Hinweise an jede andere Polizeidienststelle gemeldet werden.

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Familienfeier in Neunkirchen: Die Polizei rückt gleich zwei mal aus

Neunkirchen. Sommer. Die Familie trifft sich zum Feiern. Endlich mal eine Gelegenheit, zusammen zu essen, trinken – und solange zu streiten, bis die Polizei kommen muss. Gleich zwei mal – wie in der Nacht zum Sonntag in der Wellesweilerstraße in Neunkirchen.

Ingelheim-Wackernheim: Mercedes kracht in Hauswand

Nachrichten Ingelheim | An diesem Sonntagabend gegen 21:20 Uhr kam es im Ingelheimer Ortsteil Wackernheim zu einem Verkehrsunfall. Der Unfall ereignete sich in der Straße Kleine Hohl in Höhe der Hausnummer 54.


Wie die Polizei gegenüber Boost your City vor Ort mitteilte, soll der Fahrer des Mercedes Benz laut Augenzeugen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Durch die überhöhte Geschwindigkeit soll er die Kontrolle über seinen Mercedes verloren haben und anschließend in eine Hauswand gekracht sein.

Durch den heftigen Zusammenstoß mit der Hauswand wurde das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Der Fahrer sowie der Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die beiden Personen wurden mit einem Rettungswagen zur medizinischen Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht, wo dem Fahrer des Mercedes dann auch eine Blutprobe entnommen wurde. Bei dem Fahrer sowie dem Beifahrer wurde ein Alkoholwert von über 2 Promille festgestellt.

Im Einsatz war neben der Feuerwehr Wackernheim auch die Polizei Ingelheim, sowie der Rettungsdienst. Die Feuerwehr sicherte den Unfallort ab und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf und reinigte die Fahrbahn. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Über die Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen, jedoch entstand vermutlich ein Totalschaden an dem Fahrzeug. In den Unfall waren keine weiteren Verkehrsteilnehmer involviert.


 

Bereiche am Altrheinufer Ginsheim werden gesperrt

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Bei der Stadtverordnetenversammlung an diesem Mittwoch konnte die mit allen Parteien besetzte parlamentarische Arbeitsgruppe den Stadtverordneten einen ersten tragfähigen Kompromiss zur Beschlussfassung für die Verbesserung der Situation am Altrheinufer präsentieren. Das teilte der SPD Ortsverein Ginsheim-Gustavsburg in einer Pressemeldung mit.


Bereich in Höhe des Ankers wird an Wochenenden gesperrt

Um möglichst ohne hohe Investitionskosten das Altrheinufer an Wochenenden nicht mehr als kostenlosen Parkplatz vorzuhalten, wird der Bereich in Höhe des Ankers durch Findlinge und Poller oder eine Schranke mit Schlüssel gesperrt.

Davor verbleiben einige Kurzzeitparkplätze sowie vier Stellplätze für Menschen mit Behinderung und die Sperrung wird an den Ortseingängen mittels deutlich erkennbarer Vorwegweiser zu den Ausweichparkplätzen angekündigt. Außerdem soll die Verkehrsfläche auf der Uferseite der Dammmauer zum verkehrsberuhigten Bereich erklärt werden.

CDU stellte den Kompromiss in Frage

Die CDU stellte den zu Papier gebrachten politischen Kompromiss, den alle beteiligten Fraktionen als ersten Schritt sehen und an dem in der Arbeitsgruppe unter fachlicher Begleitung der Regionalpark Süd-West gGmbH weitergearbeitet werden soll, zunächst in Frage.

Sie konnte sich aber mit Ihrem Vorschlag das Altrheinufer komplett zu sperren und damit auch Besuchern des Gottesdienstes und der gastronomischen Betriebe am Altrhein eine zeitlich begrenzte Parkmöglichkeit zu geben, nicht durchsetzen. Somit war auch hier der Weg für erste Verbesserungen der Situation am Altrheinufer frei.

Neue Sport- und Kulturhalle in Ginsheim-Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | „Weißer Rauch ist aufgestiegen“, so kommentierte die SPD Fraktionsvorsitzende Melanie Wegling den Moment, als sich schließlich auch die CDU nach einer längeren Sitzungsunterbrechung dem Antrag zur Realisierung einer Sport- und Kulturhalle am TIGZ (Technologie-, Innovations- und Gründungszentrum GmbH) angeschlossen hatte. Somit war eine breite Mehrheit für die von vielen Vereinsvertretern dringend ersehnte neue Heimstätte sicher.


Die Mehrheit schien von Beginn an dafür gewesen zu sein

Die SPD, die Freien Wähler und die Stadtverordnete von Trotha hatten den Antrag in die letzte Sitzung der Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Schon in den Vorberatungen des Antrags und der ersten Planungsentwürfe des Architekturbüros KAP aus Mainz im Ausschuss „Bürgerzentrum“, hatte sich abgezeichnet, dass die von der Dachorganisation der Vereine (SKB) eingebrachte Idee einer Sport- und Kulturhalle am TIGZ bei einer Mehrheit auf Zustimmung stoßen würde.

Umso mehr irritierte die anderen Antragsteller das Taktieren der CDU. Diese war aus einem schon abgestimmten gemeinsamen Beschlusstext erst mit einem konkurrierenden Antrag ausgeschert und konnte dann doch durch Melanie Wegling, die auch den zuständigen Ausschuss „Bürgerzentrum“ leitet, in der Sitzungspause wieder ins Boot geholt werden.

Die Besuchsverbote in der Uniklinik Mainz werden gelockert

Nachrichten Mainz | Die Universitätsmedizin in der Landeshauptstadt Mainz lockert aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz ihre Besuchsverbote. Seit diesem Freitag sind Krankenbesuche durch Angehörige in eingeschränktem Umfang wieder möglich, das teilte die Universitätsmedizin Mainz an diesem Freitag mit.


Zu den berechtigten Personen für Besuche zählen:

  • Eltern, die ihr minderjähriges Kind besuchen
  • Eheliche und nicht eheliche Lebenspartner sowie Kinder
  • sonstige nahe Angehörige und andere nahestehende Personen
  • Aus therapeutischen oder medizinischen Gründen können nach Rücksprache mit dem betreuenden medizinischen und pflegerischen Personal im Einzelfall auch andere Personen die Patienten besuchen

Besuchszeiten

Von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr können besuchsberechtigte Personen Patienten der Universitätsmedizin Mainz besuchen. Es wird darum gebeten, dass nach 20.00 Uhr alle Besucher das Klinikgelände verlassen.

Außerhalb der Besuchszeiten sind nach vorheriger Anmeldung und Terminvereinbarung auch Angehörigengespräche und die Begleitung bei Aufklärungsgesprächen und/oder Behandlungen möglich.

Voraussetzungen

Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitenden müssen die Besucher bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um die gelockerten Besuchsmöglichkeiten nutzen zu können. So ist die Einhaltung der derzeit notwendigen Schutzmaßnahmen (Tragen Mund-Nasen-Schutz und Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln) verpflichtend. Dies gilt sowohl in den Patientenzimmern und den Stationsbereichen als auch für den gesamten Innen- und Außenbereich des Geländes der Universitätsmedizin Mainz.



Besuchsverbot

Da weiterhin Maßnahmen zum Infektionsschutz dringend geboten sind, sind bestimmte Personengruppen von den Lockerungen ausgenommen. Ein Besuchsverbot gilt generell für Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind und/oder erkennbare Atemwegsinfektionen aufweisen, zur Einhaltung einer Quarantäne verpflichtet sind, die ungeschützten Kontakt zu SARS-CoV-2-Infizierten bzw. COVID-19-Erkrankten hatten sowie jene Menschen, die die Schutzmaßnahmen nicht einhalten bzw. deren Einhaltung nicht gewährleisten können.

Der Universitätsmedizin Mainz ist bewusst, dass auch eine wieder gelockerte Besuchsregelung den Beteiligten einiges abverlangt. Wir bitten jedoch um Verständnis, da sich derartige Maßnahmen hinsichtlich des Infektionsschutzes von Patienten und Mitarbeitenden als sehr erfolgreich erwiesen haben.

Täter sticht mit Messer auf Obdachlosen ein

Nachrichten Frankfurt | An diesem Freitagabend gegen 23:05 Uhr kam es zu einer Messerattacke auf einen Obdachlosen. Die Tat ereignete sich auf dem Wiesenhüttenplatz im Gutleutviertel in Frankfurt am Main.


Dort waren ein 20 Jahre alter Obdachloser und ein 23 Jahre alter Mann aus Limburg zunächst in einen Streit geraten. Im Laufe der Auseinandersetzung soll der 23-Jährige ein Messer gezogen haben. Mit diesem stach er auf den Obdachlosen ein und fügte ihm damit schwere Verletzungen im Bereich des Oberkörpers zu.

Der Obdachlose wurde daraufhin umgehend in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Bislang konnte der Geschädigte noch nicht von den ermittelnden Polizeibeamten zu der Tat befragt werden. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung konnte der Tatverdächtige noch in der Nähe des Tatorts festgenommen werden. Die Hintergründe der Tat sind bislang noch nicht bekannt.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Frankfurt unter der Telefonnummer 069 – 75551199 in Verbindung zu setzen.

Mainz: Fahrzeuge beschädigt und abgehauen

Nachrichten Kurzmeldung – An diesem Samstag kam es zwischen 17:00 Uhr und 17:30 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht. Auf dem Parkplatz des Fahrrad Franz Am Mombacher Kreisel 2 in Mainz parkte ein BMW, der durch einen Verkehrsunfall beschädigt wurde. Ohne den Unfall zu melden oder einen Hinweis zu hinterlassen entfernte sich der Unfallverursacher anschließend vom Unfallort.

Zu einer weiteren Fahrzeugbeschädigung kam es ebenfalls im Verlauf des Samstages in der Mainzer Neustadt. Hier wurde in der Hattenbergstraße bei einem geparkten Peugeot 308 der linke Seitenspiegel beschädigt. Auch bei diesem Unfall entfernte sich der Verursacher unerlaubt vom Unfallort.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Telefonnummer 06131 65 4210 zu melden.


 

Mainz: Mehrere Mülltonnen standen in Flammen

Nachrichten Kurzmeldung | In der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr Mainz zu mehreren Mülltonnenbränden alarmiert. Wie die Polizei mitteilte, standen in der Adam-Karrillon Straße sowie in der Rheinallee fünf Mülltonnen in Flammen. Bei einem der Brände wurde durch die Hitze und das Feuer eine Fassade von einem Ladengeschäft beschädigt. Nach ersten Schätzungen entstanden Schäden in Höhe von etwa 2500 Euro. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65 4210.


 

Deutsche Umwelthilfe verurteilt das Kohleausstiegsgesetz der Bundesregierung

Nachrichten überregional | Die Bundesregierung und der Bundesrat hat an diesem Freitag das Kohleausstiegsgesetz verabschiedet. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verurteilt das Kohleausstiegsgesetz der Bundesregierung als klimapolitisch völlig unzureichend.


Zusätzlich 134 Millionen Tonnen CO2

Die Kohlekonzerne erhalten großzügige Entschädigungen und dürfen Kohlekraftwerke trotzdem bis ins Jahr 2038 weiterbetreiben. Gegenüber den Zielen aus dem Klimaschutzgesetz entstehen damit im Zeitraum 2020-40 zusätzlich 134 Millionen Tonnen CO2. Eine Einhaltung des auf dem Pariser Klimagipfel vereinbarten 1,5 Grad-Klimaziels wird damit unmöglich. Wichtige Vereinbarungen zur Abschaltung und Entschädigung von Braunkohlekraftwerken sind in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag zementiert, der die Handlungsfähigkeit künftiger Regierungen einschränkt und Korrekturen kaum möglich macht.

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

„Das Kohleausstiegsgesetz kommt zu spät, ist zu teuer und unter demokratischen Gesichtspunkten fragwürdig. Es erweist dem Klimaschutz einen Bärendienst. Die Bundesregierung hat nach der Einigung in der Kohlekommission einen klima- und gesellschaftspolitisch tragfähigen Kompromiss auf dem Silbertablett serviert bekommen. Diesen Kompromiss tritt sie mit Füßen, indem sie Abschalttermine für Kohlekraftwerke soweit wie möglich nach hinten verschiebt, den Ausbau der Erneuerbaren Energien bremst und den Kohlekonzernen unverdiente Geldgeschenke macht. Hier muss die Opposition die Notbremse ziehen: FDP, Grüne und Linke müssen in Bundestag und Bundesrat gegen den Gesetzentwurf stimmen.“



Kritik an staatlichen Subventionen

Die DUH kritisiert die staatlichen Subventionen in Form von Prämien für die Umstellung von Kohlekraftwerken auf Erdgas als viel zu hoch. Damit drohen unnötige Investitionen in den nächsten fossilen Energieträger, statt gleich erneuerbare Energien zu fördern. Der so genannte Kohleersatzbonus, der bei einer Umstellung von Kraftwerken von Kohle auf Gas gezahlt wird, wurde im Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) in der letzten Verhandlungsnacht von schon mehr als auskömmlichen 180 Euro/Kilowatt installierte Leistung auf bis zu 390 Euro/Kilowatt erhöht.

Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH dazu

„Dieses Kohleausstiegsgesetz droht zum Erdgas-Einstiegsgesetz zu werden. Mit der Erhöhung des Kohleersatzbonus folgt die Bundesregierung den Wünschen der Erdgas-Branche, die genau dafür Lobbyarbeit gemacht hat. Während die Bundesregierung den Ausbau der Windenergie sträflich vernachlässigt, schafft sie großzügige neue Subventionen für fossiles Erdgas. Die Bundesregierung fährt die Energiewende mit dieser Strategie gegen die Wand. Mit ihrer laufenden Klimaklage vor dem Bundesverfassungsgericht wird die Deutsche Umwelthilfe weiterhin auf dem Rechtsweg für einen Kurswechsel eintreten.“

Abschaltung aller Kohlemeiler bis 2030 gefordert

Mit ihrer Klimaklage unterstützt die DUH Beschwerdeführer, die gegen die Bundesregierung auf eine Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad Celsius klagen. Beschwerdeführer sind 15 Betroffene aus den unmittelbar von der Klimakrise bedrohten Ländern Bangladesch und Nepal sowie 10 Kinder und junge Erwachsene aus Deutschland. Das Bundesverfassungsgericht hat am 19. Juni 2020 den Bundestag, den Bundesrat, das Bundeskanzleramt, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und alle Landesregierungen zu einer Stellungnahme bis zum 15. September 2020 aufgefordert. Zur Begrenzung der Erderhitzung fordert die DUH von der Bundesregierung eine Abschaltung aller Kohlemeiler bis 2030.