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Übersicht aller Sankt-Martins-Umzüge in Mainz 2025

Sankt-Martins-Umzüge Mainz – Wie jedes Jahr im November verwandeln sich die Straßen von Mainz wieder in bunte Lichtermeere: Vom 4. bis zum 16. November 2025 ziehen Kinder, Eltern und Gemeindemitglieder mit Laternen durch die Stadt, um den traditionellen Sankt Martinsumzug zu feiern. Die beliebten Umzüge werden von Kitas, Schulen, Kirchengemeinden und Vereinen organisiert und enden vielerorts mit einem Martinsfeuer – ein besonderes Highlight für die kleinen Teilnehmer.

Ob in Mombach, Bretzenheim, Finthen oder der Altstadt: In nahezu allen Stadtteilen gibt es die Gelegenheit, die festliche Atmosphäre zu erleben, Martinslieder zu singen und Laternen zu bestaunen. Manche Umzüge starten direkt bei den Kitas oder Schulen, andere beginnen an Kirchen oder öffentlichen Plätzen. Während einige Veranstaltungen ein Martinsfeuer beinhalten, enden andere in Spielplätzen oder Vereinsheimen – so ist für jede Familie etwas dabei.

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Die Termine

Im Folgenden finden Sie eine komplette Übersicht aller Martinsumzüge in Mainz 2025, sortiert nach Datum und Ort, inklusive Uhrzeit, Start- und Zielpunkt sowie der Information, ob ein Martinsfeuer geplant ist. So können Sie den für Sie passenden Umzug auswählen und den Herbstabend mit stimmungsvollen Laternen in Mainz genießen.

04.11.2025
  • Mombach, Kita Hauptstraße, 17:15 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Bretzenheim, Kita Bezirkssportanlage, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

06.11.2025

  • Gonsenheim, Kita Am Gonsenheimer Wald, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Finthen, Kita St. Martin, 17:00 Uhr, Poststraße/Ecke Borngasse → Ende Borngasse Kloster, Martinsfeuer: nein

  • Bretzenheim, Kita Holunderweg, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Oberstadt, Ev. Lutherkindergarten, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

07.11.2025

  • Hartenberg, Auferstehungsgemeinde, 17:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Finthen, Pfarrei St. Martin, 17:15 Uhr, Kirche/Reitplatz Am Hauweg, Martinsfeuer: nein

  • Bretzenheim, KiGa Spielkiste, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Altstadt, Martinusschule Weißliliengasse, 17:15 Uhr, Schule/Schule, Martinsfeuer: nein

  • Neustadt, Kita Goetheplatz, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Lerchenberg, Kita St. Franziskus, 16:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Weisenau, Kita Arche Noah, 17:30 Uhr, Spielplatz August-Herber-Straße/ev. Kirche, Martinsfeuer: nein

08.11.2025

  • Großberg, Siedlergemeinschaft, 18:00 Uhr, Vereinsheim Siedlergemeinschaft/Vereinsheim Siedlergemeinschaft, Martinsfeuer: ja

10.11.2025

  • Bretzenheim, Kita Hoppe Tosse, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Hartenberg, Kita Am Hartenbergpark, 17:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Gonsenheim, Kita Graf-Stauffenberg-Straße, 17:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Marienborn, Pfarrei St. Stephan, 17:00 Uhr, Kirche/Schule, Martinsfeuer: nein

  • Gonsenheim, Pfarrei St. Stephan, 17:00 Uhr, Kirche/Feuerwehrwiese, Martinsfeuer: ja

  • Mombach, Ev. Kita der Friedenskirche, 17:30 Uhr, Kirchenvorplatz/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Neustadt, Kita Gabelsberger Straße, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Ebersheim, Pfarrei St. Laurentius, 18:00 Uhr, Kirche/Töngeshalle, Martinsfeuer: ja

  • Weisenau, Kita St. Elisabeth, 17:30 Uhr, Kirche Maria Himmelfahrt/Martinusschule, Martinsfeuer: ja

  • Altstadt, Dompfarrei St. Martin, 17:00 Uhr, Dom/Liebfrauenplatz, Martinsfeuer: nein

  • Hechtsheim, Kita Am Bürgerhaus (Am Heuergrund), 17:00 Uhr, Strecke von Kita Zagrebplatz/Kita Zagrebplatz, Martinsfeuer: ja

11.11.2025

  • Hechtsheim, Städt. Kita Frankenhöhe, 17:30 Uhr, Auf dem Hewwel/Sonnenplatz, Martinsfeuer: ja

  • Weisenau, Martinusschule, 17:30 Uhr, Kirche Mariä Himmelfahrt/Schule, Martinsfeuer: ja

  • Bretzenheim, Kathol. Pfarrei St. Bernhard, 17:00 Uhr, Kirche/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Neustadt, Elternschaft der Kita Kreyßigstraße, 17:00 Uhr, Kita Kreyßigstraße/Lessingplatz, Martinsfeuer: nein

  • Hartenberg, Kita Rasselband, 17:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Drais, Pfarrei St. Marien, 17:30 Uhr, Kirche/Spielplatz Südhang, Martinsfeuer: ja

  • Oberstadt, Familienzentrum Schillstraße, 17:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Hechtsheim, Kita Zagrebplatz, 17:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Mombach, Pfarrei St. Nikolaus, 17:00 Uhr, Kirche/Kirche, Martinsfeuer: ja

  • Gonsenheim, Kita Gonsbachterrassen, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Altstadt, Kita Zeughausgasse, 17:45 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Laubenheim, Kita Mariae Heimsuchung, 17:30 Uhr, Kirche/Longchampplatz, Martinsfeuer: ja

  • Finthen, Waldorf-Kita Blumenwiese, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Neustadt, Ev. Pauluskinderhaus, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Gonsenheim, In St. Canisius (Pfarrgruppe St. Elisabeth), 17:00 Uhr, Kirche/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Großberg, Kita St. Franziska, 17:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Hechtsheim, Kita St. Pankratius, 17:30 Uhr, Kita/Gemeindezentrum, Martinsfeuer: ja

  • Lerchenberg, Integrative Kita, 16:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Neustadt, Kita Feldbergplatz, 17:00 Uhr, Kita/Feldbergplatz, Martinsfeuer: ja

  • Oberstadt, Kita Berliner Straße, 17:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Hartenberg, Kita Alte Patrone, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Oberstadt, Kita Am Rodelberg, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Mombach, Kita Mombach West, Haus 2, 18:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

12.11.2025

  • Neustadt, Kita Emausweg, 17:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Marienborn, Kita Pfarrer-Bergmann-Straße, 17:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Ebersheim, Kita Wolkenburg, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Oberstadt, Martinusschule Oberstadt, 17:00 Uhr, Schule/Schule, Martinsfeuer: ja

  • Neustadt, Kita Moltkestraße, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Neustadt, Ev. Kita Kunterbunt, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

  • Lerchenberg, Kita Bürgerhaus, 16:30 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Altstadt, Kita Hopfengarten, 17:00 Uhr, Kita/Bruder Konrad Stift, Martinsfeuer: nein

  • Oberstadt, Kita auf dem Universitätsgelände, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: nein

13.11.2025

  • Neustadt, Kath. Pfarramt Liebfrauen, 17:30 Uhr, Liebfrauenkirche/Kindergarten, Martinsfeuer: ja

  • Hechtsheim, Kita Rheinlinge, 17:00 Uhr, Skateanlage/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Großberg, Kita Jakob-Laubach-Straße, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Laubenheim, Kita Riedweg, 17:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Gonsenheim, Kita Hexenkessel, 16:00 Uhr, Kita/Kita, Martinsfeuer: ja

  • Bretzenheim, Kita St. Georg, 17:00 Uhr, Kirchplatz/Kirchplatz, Martinsfeuer: nein

16.11.2025

  • Hartenberg/Münchfeld, Kath. Pfarrei Don Bosco, 17:30 Uhr, Kirche Rabanus Maurus/Kirche, Martinsfeuer: ja

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Was ist der „Pig Butchering Scam“?

Der sogenannte „Pig Butchering Scam“ (übersetzt: Schweineschlacht-Betrug) ist eine besonders perfide Form des Online-Betrugs, die in den vergangenen Jahren weltweit stark zugenommen hat. Dabei geht es nicht um harmlose Täuschung oder kleine Beträge – die Opfer verlieren oft ihr gesamtes Vermögen. Der Name beschreibt bildlich, wie Kriminelle ihre Opfer über einen längeren Zeitraum „mästen“, um sie am Ende vollständig „auszunehmen“.

Ursprung und Bedeutung des Begriffs

Der Begriff stammt ursprünglich aus China („Shāzhūpán“) und hat sich über soziale Medien und Dating-Plattformen weltweit verbreitet. Beim klassischen „Pig Butchering“ wird ein Schwein zunächst gefüttert und gepflegt, bevor es geschlachtet wird. Übertragen auf den Betrug bedeutet das: Die Täter investieren viel Zeit, um das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen, bevor sie sie mit einer professionell wirkenden Finanzfalle ruinieren.

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So funktioniert die Betrugsmasche

Die Masche folgt einem klaren Ablauf, der in mehreren Phasen abläuft. Zunächst nehmen die Täter Kontakt zu ihren potenziellen Opfern über soziale Netzwerke oder Dating-Apps auf. Plattformen wie Facebook, Instagram, WhatsApp, Telegram oder Tinder sind dafür besonders beliebt. Die Täter geben sich als attraktive, sympathische oder erfolgreiche Personen aus und nutzen gefälschte Fotos und Profile, um glaubwürdig zu wirken.

Im nächsten Schritt bauen sie über Wochen oder Monate ein tiefes Vertrauen auf. Sie führen lange Gespräche, erzählen vom eigenen Alltag, berichten von Familie, Hobbys oder angeblichen finanziellen Erfolgen und schaffen so eine emotionale Bindung. Ziel ist es, das Opfer zu „mästen“, bevor die eigentliche Falle zuschlägt.

Sobald das Vertrauen gefestigt ist, schlagen die Täter vor, gemeinsam in eine lukrative Investition zu investieren. Häufig handelt es sich um Kryptowährungen, Aktien oder andere Finanzprodukte. Die Plattformen, auf die sie verweisen, wirken täuschend echt: professionelles Design, scheinbare Echtzeitkurse und ein gefälschter Supportbereich erhöhen die Glaubwürdigkeit.

Zu Beginn sehen die Opfer tatsächlich erste Gewinne auf ihrem Konto. Diese kleinen, vermeintlich echten Auszahlungen dienen als Köder und verstärken das Vertrauen. Das Opfer wird ermutigt, größere Summen einzuzahlen.

Schließlich erfolgt die „große Abzocke“: Nach hohen Einzahlungen sind die Gelder plötzlich verschwunden. Manchmal werden noch Gebühren oder Steuern gefordert, um das Geld „freizuschalten“. Kurz darauf brechen die Täter den Kontakt ab, die Plattform verschwindet – und das Opfer bleibt mit hohen Verlusten zurück.

Professionell organisierte Cyberbanden

Hinter Pig-Butchering-Scams stehen häufig internationale Netzwerke, die hochprofessionell arbeiten. Viele Gruppen operieren aus Südostasien, insbesondere aus Kambodscha, Myanmar und Laos. In sogenannten „Scam-Fabriken“ werden hunderte Menschen gezielt geschult und teilweise unter Zwang eingesetzt, um täglich neue Opfer anzusprechen. Die Täter sprechen mehrere Sprachen und verwenden psychologisch ausgefeilte Skripte, um möglichst glaubwürdig zu erscheinen.

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Warum so viele Menschen darauf hereinfallen

Der Erfolg dieser Betrugsmasche liegt in der emotionalen Manipulation. Die Täter kombinieren Liebesbetrug, Finanzbetrug und soziale Manipulation zu einer einzigen, extrem wirksamen Strategie. Sie nutzen Einsamkeit, Sehnsucht nach Nähe und das Vertrauen der Opfer gezielt aus. Besonders gefährdet sind Menschen, die online nach Partnerschaften suchen oder Interesse an schnellen Renditen durch Kryptowährungen zeigen.

Erkennungsmerkmale und Warnsignale

Es gibt einige klare Hinweise, die auf einen Pig-Butchering-Scam hindeuten. Häufig melden sich unbekannte Personen unvermittelt über soziale Medien oder Messenger-Dienste. Die Kontaktaufnahme wirkt oft charmant und interessiert, doch schnell wird klar, dass die Person sich als wohlhabend, erfolgreich oder geschäftlich erfahren ausgibt.

Zudem wird das Gespräch meist schnell auf private Kanäle wie WhatsApp oder Telegram verlagert, wo die Täter mehr Kontrolle über die Kommunikation haben. Sie schlagen oft vor, gemeinsam auf speziellen Investmentplattformen oder in Kryptowährungen zu investieren. Die Plattformen wirken professionell, sind jedoch gefälscht und dienen ausschließlich dazu, das Opfer zu täuschen.

Oft werden hohe Gewinne ohne Risiko versprochen. Anfangs werden diese Gewinne sogar scheinbar ausbezahlt, um das Vertrauen weiter zu stärken. Schließlich fordern die Täter weitere Zahlungen, etwa für angebliche Gebühren oder Steuern, um die Auszahlungen freizuschalten – dann ist das Geld unwiederbringlich verloren.

Was Betroffene tun können

Wer den Verdacht hat, Opfer eines Pig-Butchering-Scams zu sein, sollte sofort den Kontakt abbrechen und auf keinen Fall weitere Zahlungen leisten. Alle Beweise wie Chatverläufe, Screenshots oder Transaktionsnachweise sollten gesichert werden.

Anschließend sollte eine Anzeige bei der Polizei, idealerweise bei der zuständigen Cybercrime-Stelle, erstattet werden. Auch die Bank oder die Kryptowährungsplattform sollten informiert werden, um mögliche Rückbuchungen oder Sperrungen einzuleiten.

Schließlich ist es wichtig, Freunde und Familie zu warnen, um andere vor derselben Masche zu schützen.

Innenstädte brauchen neue Konzepte – Der Einzelhandel stirbt aus

Der Online-Handel bleibt auf Wachstumskurs. Zwischen 2010 und 2019 stiegen die Umsätze im E-Commerce im Durchschnitt um 16,6 Prozent pro Jahr – deutlich mehr als der gesamte Einzelhandel, der in derselben Zeit nur um 2,7 Prozent pro Jahr zulegte. Besonders spürbar ist diese Entwicklung für mittelständische Fachhändler: Ihr Marktanteil hat sich seit der Jahrtausendwende von rund 32 Prozent auf 15,5 Prozent im Jahr 2019 mehr als halbiert.

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Aktuelle Prognose für 2026

Laut einer aktuellen Prognose könnte der Anteil des E-Commerce am gesamten Einzelhandelsumsatz bis 2026 auf 16,5 Prozent steigen. In einem optimistischen Szenario wären sogar 19 Prozent möglich. Besonders deutlich zeigt sich der Trend im Non-Food-Bereich: Ohne Lebensmittel liegt der Online-Anteil bereits heute bei rund 17,5 Prozent – und 2026 könnte mehr als jeder vierte Euro online ausgegeben werden. Im progressiven Szenario wären es sogar fast 30 Prozent.

Holger Seidenschwarz von ibi research erklärt: „Die Corona-Pandemie hat das Kaufverhalten vieler Konsumenten nachhaltig verändert. Wir erwarten, dass diese Entwicklungen in den kommenden Jahren das Wachstum des E-Commerce weiter beflügeln.“ Besonders spannend werde es, die verschiedenen Produktsegmente genau zu beobachten, da die Veränderungen nicht alle Bereiche gleichermaßen betreffen.

Folgen für Innenstädte: Mehr Leerstand, neue Konzepte nötig

Für die Innenstädte bringt der zunehmende Online-Handel Herausforderungen mit sich. Mit steigenden Online-Umsätzen wächst der Druck auf stationäre Geschäfte, insbesondere auf kleine Fachhändler. Experten erwarten, dass klassische Ladenflächen zunehmend unter Druck geraten und sich Leerstände weiter ausbreiten könnten.

Gleichzeitig eröffnet der Wandel Chancen: Innenstädte könnten sich stärker zu Erlebnis- und Servicezentren entwickeln, in denen Beratung, Gastronomie, Events und Freizeitangebote den Unterschied zum Online-Shopping ausmachen. Städte, die frühzeitig auf diese Trends reagieren, könnten so ihre Attraktivität erhalten und neue Geschäftsmodelle etablieren – während jene, die sich auf reine Verkaufsflächen verlassen, Gefahr laufen, an Bedeutung zu verlieren.

Was ist der XRP (Ripple) Coin und wie funktioniert das Netzwerk dahinter?

Der XRP-Token ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, das 2012 von Ripple Labs Inc. gegründet wurde – einem FinTech-Unternehmen mit Sitz in San Francisco. Ziel von Ripple war es von Anfang an, eine effiziente, schnelle und kostengünstige Lösung für internationale Geldtransfers zu schaffen. Anders als viele andere Kryptowährungen wurde XRP nicht als klassisches dezentrales Zahlungsmittel für den Endverbraucher entwickelt, sondern als Brückenwährung für Banken und Zahlungsdienstleister.

Die Entwicklung des XRP-Ledgers (XRPL) begann bereits 2011 durch die Gründer Jed McCaleb, David Schwartz und Arthur Britto. Das Netzwerk wurde als Alternative zu Bitcoin konzipiert – mit dem Anspruch, schneller, energieeffizienter und skalierbarer zu sein.

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Das Ripple-Netzwerk: Technologie und Funktionsweise

Das Ripple-Netzwerk basiert auf dem XRP Ledger, einer dezentralen Blockchain, die Transaktionen ohne Mining validiert. Statt auf den energieintensiven Proof-of-Work-Mechanismus zu setzen, verwendet Ripple einen Konsens-Algorithmus (Ripple Protocol Consensus Algorithm, RPCA).

Dieser Konsensmechanismus ermöglicht:

  • Transaktionsbestätigungen in 3–5 Sekunden

  • Hohe Skalierbarkeit (bis zu 1.500 Transaktionen pro Sekunde)

  • Sehr geringe Transaktionskosten (oft weniger als 0,001 USD pro Vorgang)

Jede Transaktion im Netzwerk wird durch Validatoren überprüft, die aus einer Vielzahl von Institutionen, Universitäten und unabhängigen Organisationen bestehen. Dadurch bleibt das System dezentral, auch wenn Ripple Labs eine wichtige Rolle bei der Entwicklung spielt.

XRP als Brückenwährung

Einer der zentralen Anwendungsfälle von XRP ist der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr. Viele Banken und Finanzinstitute verwenden die RippleNet-Infrastruktur, um internationale Transaktionen nahezu in Echtzeit abzuwickeln.

XRP dient dabei als Brückenwährung zwischen verschiedenen Fiat-Währungen. Beispiel: Eine Bank in Deutschland möchte Geld nach Mexiko überweisen. Anstatt Euro direkt in Pesos umzutauschen, wird der Betrag in XRP konvertiert, über das RippleNet gesendet und am Zielort wieder in Pesos umgewandelt.

Das Ergebnis: Transaktionen, die früher Tage dauerten, werden innerhalb von Sekunden abgeschlossen.

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Unterschied zwischen Ripple und XRP

Ein häufiger Irrtum besteht darin, Ripple und XRP gleichzusetzen. Ripple ist das Unternehmen hinter der Technologie, während XRP der digitale Token im XRP Ledger ist.
Ripple Labs hält selbst einen großen Teil des XRP-Bestands, verwendet ihn aber gezielt zur Förderung der Netzwerknutzung und Finanzierung von Projekten.

Kritik und rechtliche Auseinandersetzungen

Ripple Labs stand in den letzten Jahren mehrfach im Fokus der Aufsichtsbehörden. Insbesondere die US-Börsenaufsicht SEC führte seit 2020 ein Verfahren gegen Ripple mit dem Vorwurf, XRP sei ein nicht registriertes Wertpapier.
Im Jahr 2023 entschied ein US-Gericht teilweise zugunsten von Ripple: Der Handel von XRP auf öffentlichen Börsen gilt nicht als Wertpapiertransaktion. Dennoch bleiben rechtliche Fragen teilweise offen.

Zukunft und Bedeutung von XRP

Mit seiner stabilen Technologie, der hohen Transaktionsgeschwindigkeit und der Akzeptanz durch Finanzinstitute hat XRP einen festen Platz unter den größten Kryptowährungen weltweit.
Das RippleNet wird von über 300 Finanzinstitutionen in mehr als 40 Ländern genutzt, und die Infrastruktur entwickelt sich stetig weiter – auch in Richtung dezentraler Anwendungen (DeFi) und tokenisierter Vermögenswerte.

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Große Razzia in Wiesbadener Wohn- und Geschäftsgebäuden

Razzia in Wiesbaden – Am Sonntagvormittag (2. November) hat das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden acht Wohn- und Geschäftsräume in Wiesbaden durchsucht. Im Zuge der Durchsuchungen wurden zwei Haftbefehle vollstreckt und ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen. Ein weiterer Beschuldigter wird derzeit noch mit Haftbefehl gesucht.

Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt vier Männer im Alter von 18 bis 34 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, in organisierte Rauschgiftgeschäfte verwickelt zu sein und Gelder aus diesen Aktivitäten gewaschen zu haben.

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Haftbefehle nach Razzia in Wiesbaden

Die beiden mit Haftbefehl festgenommenen Beschuldigten sollen am Montag (3. November) dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht Wiesbaden vorgeführt werden. Ein weiterer Tatverdächtiger, gegen den kein Haftbefehl vorlag, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Neben Einsatzkräften des HLKA waren auch Polizistinnen und Polizisten des Polizeipräsidiums Westhessen sowie Spezialeinheiten des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz beteiligt.

Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten diverse Beweismittel sicher. Dazu zählen unter anderem Betäubungsmittel wie Marihuana, fertig verpacktes Kokain, Crack, Mobiltelefone, Datenträger, Unterlagen sowie Bargeld. Im Rahmen der Vermögensabschöpfung wurden Bargeld, hochwertige Uhren und weiterer Schmuck im oberen fünfstelligen Bereich beschlagnahmt. Die Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern derzeit noch an.

Tragödie auf der A5: 49-Jähriger wollte zurück zum Unfall BMW

Unfall auf der A5 – In der Nacht zum Sonntag kam es auf der A5 zwischen der Anschlussstelle Friedberg und dem Autobahnkreuz Bad Homburg zu einem tragischen Unfall, bei dem ein 49-jähriger Mann aus Frankfurt sein Leben verlor.

Nach ersten Erkenntnissen der hessischen Polizei verlor der Fahrer gegen 2.04 Uhr die Kontrolle über seinen BMW. Das Fahrzeug schleuderte über die Fahrbahn, prallte mehrfach gegen die Schutzplanke und die Betonleitwand und kam stark beschädigt zwischen der mittleren und der rechten Spur zum Stillstand.

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Fahrer wollte zurück zu seinem Fahrzeug

Der 49-Jährige konnte sich zunächst selbst aus dem stark beschädigten Wagen befreien. Kurz darauf kehrte er jedoch aus bislang ungeklärten Gründen zu seinem Fahrzeug zurück. Dabei wurde er von einem herannahenden Suzuki erfasst.

Der 31-jährige Suzuki-Fahrer war zuvor gegen einen abgerissenen Vorderreifen des BMW geprallt und hatte dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Beim anschließenden Schleudern erfasste er den zurückkehrenden BMW-Fahrer. Der Mann erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er wenig später im Krankenhaus verstarb. Der 31-Jährige Suzuki-Fahrer blieb beim Unfall auf der A5 unverletzt.

Im Einsatz waren Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt, Polizei, ein Gutachter, die Notfallseelsorge sowie ein Abschleppdienst.

Stadt Mainz stoppt Mahnungen und Gebühren für die Reduit vorerst

Oberbürgermeister Nino Haase und Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz sind sich einig, dass es für die Nutzung der Reduit in Mainz-Kastel einer Gebührenregelung bedarf, die die berechtigten Interessen der Vereine berücksichtigt. Die Gebühren- und Mahnbescheide, die in den letzten Wochen für die Innenhofnutzung versendet wurden, werden aufgehoben; neue Gebührenbescheide werden 2025 nicht erlassen.

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Haase und Matz erklären gemeinsam:

„Wir schätzen das Engagement der vielen Vereine und Initiativen sowie der Stadt Wiesbaden in der Reduit sehr. Zudem ist die Stadt Mainz allen, die sich über Jahrzehnte für den Erhalt dieses wertvollen Kulturdenkmals eingesetzt haben, ausgesprochen dankbar.

Klar ist, dass die Stadt Gebühren für die Nutzung ihrer Liegenschaften insbesondere bei kommerziellen Veranstaltungen erheben muss. Die Herausforderung ist dabei die genaue Abgrenzung zwischen kommerziellen und gemeinnützigen Veranstaltungen, um jeweils eine faire und für die Veranstalter tragbare Gebührenhöhe zu definieren.

Hier hätte die Stadt Mainz – auf politischer Ebene – sich mehr Zeit nehmen und das Gespräch mit den Betroffenen vor Ort suchen müssen. Das werden wir jetzt verbessern.“

Im Sinne der Verwaltungskontinuität würden, so Haase und Matz, nun für das gesamte Jahr 2025 keine Gebühren für die Nutzung des Reduit-Innenhofs erhoben werden. Die bereits zugestellten Gebühren- und Mahnbescheide würden zurückgenommen werden.

Bereits für den 5. November sei zu einem Arbeitsgespräch eingeladen worden, um über die Mieten für die Räumlichkeiten und über die Gebühren für die Außenflächen in der Kasteler Reduit zu sprechen. Weitere Gespräche mit erweitertem Teilnehmerkreis würden folgen.

„Ziel der Gespräche ist, eine faire Regelung für die kommenden Jahre zu finden, die einerseits die haushaltsrechtlichen Vorgaben erfüllt und andererseits die finanzielle Leistungsfähigkeit der Mieter- und Nutzergruppen berücksichtigt. Der Dialog mit dem Kasteler Ortsvorsteher, der Stadt Wiesbaden und vor allem mit den betroffenen Vereinen und Initiativen ist uns dabei sehr wichtig“, betonten Haase und Matz.

Hintergrund: Die Kommunen in Rheinland-Pfalz sind aufgefordert, für die Nutzung ihrer Liegenschaften angemessene Mietpreise oder Gebührensätze zu erheben. Dies gilt insbesondere für Kommunen wie Mainz, die ein Haushaltsdefizit vorweisen.

Die Stadt Mainz ist Eigentümerin mehrerer Liegenschaften in den rechtsrheinischen Mainzer Vororten, die im Jahr 1945 hessischen Gemeinden zugewiesen wurden, darunter vor allem in Mainz-Kastel.

Ersatzverkehr für Regionalzüge RE 50 und RB 51

Sperrung Bahnstrecke – Wegen umfangreicher Brückenarbeiten an der Westspange in Gelnhausen wird die Bahnstrecke zwischen Hanau und Wächtersbach von Freitag, 14. November, 21 Uhr, bis Montag, 17. November, 5 Uhr, vollständig gesperrt. Die Deutsche Bahn kündigt an, dass sowohl der Regional- als auch der Fernverkehr von der Sperrung betroffen sind.

Umleitungen und längere Fahrzeiten im Fernverkehr

Während Regionalzüge durch Busse ersetzt werden, leitet die Bahn ihre Fernzüge über alternative Routen um. Besonders Reisende auf der Verbindung Frankfurt–Berlin müssen mit bis zu 60 Minuten längeren Fahrzeiten rechnen. Auch die Strecken Frankfurt–Leipzig und Frankfurt–Hamburg sind von den Umleitungen betroffen. Laut Bahn soll trotz der Bauarbeiten ein stündlicher Fernverkehr über Kassel sichergestellt werden.

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Ersatzverkehr für Regionalzüge RE 50 und RB 51

Für die Linien RE 50 und RB 51 richtet die Deutsche Bahn einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. Diese verkehren im normalen Straßenverkehr und benötigen daher mehr Zeit. Fahrgäste sollten entsprechend längere Reisezeiten einplanen. Zudem können Fahrräder in den Ersatzbussen nicht transportiert werden.

Auswirkungen auch auf den Frankfurter Hauptbahnhof

Der Frankfurter Hauptbahnhof als zentraler Knotenpunkt im deutschen Bahnnetz wird die Auswirkungen der Sperrung deutlich spüren. Pendler und Reisende aus dem Rhein-Main-Gebiet müssen an diesem Wochenende auf mehreren Hauptverbindungen mit Einschränkungen rechnen.

Weitere Informationen ab 7. November

Das endgültige Verkehrskonzept mit aktualisierten Abfahrtszeiten und Umsteigepunkten will die Deutsche Bahn bis spätestens 7. November veröffentlichen. Das Unternehmen empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die Website der Deutschen Bahn oder den DB Navigator über aktuelle Verbindungen und Ersatzfahrpläne zu informieren.

Update zur Verletzung von Bianca Belair

Seit ihrem letzten Auftritt bei WrestleMania 41 steht Bianca Belair nicht mehr im WWE-Ring. Die frühere Women’s World Champion-Anwärterin hatte bei der Großveranstaltung in einem intensiven Triple Threat Match gegen Rhea Ripley und IYO SKY eine schwere Verletzung an der linken Hand erlitten. Wie Belair später bestätigte, brach sie sich dabei einen Finger gleich an drei Stellen sowie im Gelenk – eine Verletzung, die eine längere Auszeit notwendig machte.

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Langwierige Genesung

Belair, bekannt für ihre außergewöhnliche Athletik und ihren kraftvollen Stil, sprach offen über die anhaltenden Folgen. Trotz medizinischer Behandlung und Physiotherapie habe sie weiterhin Schwierigkeiten mit der Beweglichkeit des betroffenen Fingers. „Ich kann den Finger nicht vollständig beugen“, erklärte sie – ein Problem, das ein sicheres Comeback bislang verhindert.

Im „Wrestling Observer Newsletter“ berichtete Dave Meltzer, dass derzeit kein konkretes Datum für Belairs Rückkehr feststeht. Die Rehabilitationsphase könne sich demnach länger hinziehen als zunächst erwartet. Belair selbst betonte, sie könne nicht mit einem vollständig gestreckten Finger antreten, da sonst die Gefahr eines erneuten Bruchs bestehe. Ihre Priorität liege daher klar auf einer vollständigen Genesung, bevor sie wieder in den Ring steigt.

Fokus auf Sicherheit und Karriere

Die 35-Jährige unterstreicht immer wieder, dass sie keine Risiken eingehen will, die ihre Karriere langfristig gefährden könnten. Bereits in der Vergangenheit habe sie sich bewusst Zeit genommen, um Verletzungen vollständig auszukurieren – ein Ansatz, der ihr sowohl innerhalb der WWE als auch bei den Fans großen Respekt eingebracht hat.

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Präsenz trotz Ringpause

Trotz ihrer Verletzung blieb Bianca Belair präsent. Beim WWE Evolution 2 Premium Live Event im Juli 2025 übernahm sie die Rolle der Special Guest Referee im Women’s World Championship No Holds Barred Match zwischen Naomi und Jade Cargill. Zudem trat sie in mehreren Backstage- und Promo-Segmenten auf, um ihre Verbindung zur Women’s Division aufrechtzuerhalten.

Ihr Engagement abseits des Rings sorgt dafür, dass sie weiterhin als eine der zentralen Persönlichkeiten im WWE-Universum gilt – auch während ihrer Zwangspause. Fans und Experten hoffen nun, dass Bianca Belair bald wieder vollständig genesen in den Ring zurückkehrt.

Was ändert sich 2026 in der Formel 1?

Die Formel 1 steht vor einer ihrer größten technischen Revolutionen der vergangenen Jahrzehnte. Ab 2026 treten umfangreiche Regeländerungen in Kraft, die den Sport nachhaltiger, kompakter und wettbewerbsfähiger machen sollen. Während das fahrerische Können weiterhin über Sieg und Niederlage entscheidet, bleibt die Königsklasse des Motorsports im Kern ein technologisches Versuchsfeld für Innovationen der Automobilindustrie.

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Hybrid-Motoren mit nachhaltigem Antrieb

Die seit 2014 eingesetzten 1,6-Liter-V6-Turbomotoren werden durch ein neues, hocheffizientes Hybridsystem ersetzt. Dieses kombiniert zu gleichen Teilen Verbrennungs- und Elektroleistung, gespeist aus vollständig nachhaltigen Kraftstoffen. Die Ingenieure stehen vor der Herausforderung, die maximale Performance aus der neuen Antriebseinheit herauszuholen – ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Teams in der neuen Ära.

Aktive Aerodynamik ersetzt DRS-System

Ein weiterer zentraler Punkt des neuen Reglements ist die Einführung aktiver Aerodynamik. Statt der bisherigen Bodeneffekte setzen die Teams künftig auf bewegliche Flügel, die sich dynamisch an die Fahrsituation anpassen.
Im sogenannten X-Modus wird der Luftwiderstand auf Geraden minimiert, während der Z-Modus in Kurven zusätzlichen Abtrieb erzeugt. Dadurch sollen Überholmanöver erleichtert und Rad-an-Rad-Duelle gefördert werden. Das bisherige DRS-System wird durch einen kurzzeitigen Batterieleistungsschub ersetzt, der aktiviert wird, wenn ein Fahrer bis auf eine Sekunde an seinen Vordermann heranrückt.

Was ändert sich 2026 in der formel 1?
Foto: FIA

Leichtere und kompaktere Fahrzeuge

Auch die Dimensionen der Boliden werden angepasst: Das Mindestgewicht sinkt um 30 Kilogramm auf 768 Kilogramm. Gleichzeitig werden Chassis und Radstand verkleinert – von 2.000 auf 1.900 Millimeter Breite und von 3.600 auf 3.400 Millimeter Länge.
Die Fahrzeuge sollen dadurch agiler, wendiger und fahrerisch anspruchsvoller werden – ein Schritt hin zu spannenderen Rennen mit engerem Wettbewerb.

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Kleinere Reifen bei gleichbleibendem Grip

Reifenlieferant Pirelli reduziert die Breite der Vorderreifen um 25 Millimeter und der Hinterreifen um 30 Millimeter. Auch der Durchmesser wird leicht verkleinert. Da die neuen Fahrzeuge leichter und aerodynamisch effizienter sind, soll das Grip-Niveau trotz kleinerer Reifen erhalten bleiben. Zudem werden die Chassis robuster konstruiert, um eine höhere Crashsicherheit zu gewährleisten.

Neue Hersteller und Rückkehr prominenter Marken

Die neuen Regularien locken auch neue Hersteller und Teams in die Formel 1. Red Bull Powertrains arbeitet künftig mit Ford zusammen, das nach über 20 Jahren in die Königsklasse zurückkehrt.
Audi steigt mit dem Kauf von Sauber erstmals mit einem eigenen Werksteam ein. Auch Cadillac kehrt zurück und wird zunächst mit Ferrari-Motoren an den Start gehen, bis die eigene Antriebseinheit einsatzbereit ist.
Erstmals seit mehr als zehn Jahren werden somit wieder elf Teams am Start stehen.

Der Rennkalender 2026 im Überblick

Die Saison 2026 umfasst 24 Grands Prix – so viele wie nie zuvor. Der Auftakt findet Anfang März in Australien statt, gefolgt von Rennen in China, Japan, Bahrain und Saudi-Arabien. Nach Stationen in Nordamerika folgt im Juni der traditionsreiche Große Preis von Monaco. Neu im Kalender ist die Rennstrecke in Madrid, die den Großen Preis von Spanien austragen wird. Das Finale steigt Anfang Dezember traditionell in Abu Dhabi.

Rennen

  • Rd 1: Großer Preis von Australien – 6.–8. März

  • Rd 2: Großer Preis von China – 13.–15. März

  • Rd 3: Großer Preis von Japan – 27.–29. März

  • Rd 4: Großer Preis von Bahrain – 10.–12. April

  • Rd 5: Großer Preis von Saudi-Arabien – 17.–19. April

  • Rd 6: Großer Preis von Miami – 1.–3. Mai

  • Rd 7: Großer Preis von Kanada – 22.–24. Mai

  • Rd 8: Großer Preis von Monaco – 5.–7. Juni

  • Rd 9: Großer Preis von Barcelona – 12.–14. Juni

  • Rd 10: Großer Preis von Österreich – 26.–28. Juni

  • Rd 11: Großer Preis von Großbritannien – 3.–5. Juli

  • Rd 12: Großer Preis von Belgien – 17.–19. Juli

  • Rd 13: Großer Preis von Ungarn – 24.–26. Juli

  • Rd 14: Großer Preis der Niederlande – 21.–23. August

  • Rd 15: Großer Preis von Italien – 4.–6. September

  • Rd 16: Großer Preis von Spanien – 11.–13. September

  • Rd 17: Großer Preis von Aserbaidschan – 24.–26. September

  • Rd 18: Großer Preis von Singapur – 9.–11. Oktober

  • Rd 19: Großer Preis der USA – 23.–25. Oktober

  • Rd 20: Großer Preis von Mexiko – 30. Oktober – 1. November

  • Rd 21: Großer Preis von Brasilien – 6.–8. November

  • Rd 22: Großer Preis von Las Vegas – 19.–21. November

  • Rd 23: Großer Preis von Katar – 27.–29. November

  • Rd 24: Großer Preis von Abu Dhabi – 4.–6. Dezember

VC Wiesbaden dominiert Doppelspieltag mit zwei klaren 3:0-Siegen

Der VC Wiesbaden hat einen perfekten Start in den ersten Doppelspieltag der Volleyball-Bundesliga-Saison 2025/2026 hingelegt. In der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit feierte das Team von Cheftrainer Tigin Yağlıoğlu zwei souveräne 3:0-Erfolge – sowohl das Bundesliga-Team als auch die zweite Mannschaft überzeugten vor eigenem Publikum.

Souveräner Auftritt in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen

Am Samstagabend ließ der VC Wiesbaden dem Liga-Neuling Binder Blaubären TSV Flacht keine Chance. Mit einem klaren 3:0 (25:11, 25:9, 25:19) besiegten die Hessinnen den Aufsteiger in nur 62 Minuten. 1.263 Zuschauer sahen eine dominante Vorstellung der Gastgeberinnen, die in allen Spielelementen stabil agierten.

Nach dem knappen 3:2-Erfolg unter der Woche hatte sich der VCW vorgenommen, konstanter aufzutreten – und setzte dies eindrucksvoll um. Die „Blaubärinnen“ fanden kaum ein Mittel gegen das schnelle, druckvolle Spiel des VCW. Lediglich im dritten Satz konnten sie zeitweise mithalten, bevor Wiesbaden die Partie souverän beendete.

Statistisch beeindruckend: Aus 93 Angriffen unterliefen den Wiesbadenerinnen nur drei Fehler, dazu kam eine starke Blockarbeit mit zehn Punkten. Als beste Spielerin (MVP) wurde Zuspielerin Sanne Konijnenberg ausgezeichnet.

Spielverlauf: VCW – TSV Flacht

  • 1. Satz: 25:11 – Nach frühem Rückstand dominierte der VCW das Geschehen. Besonders Jimena Fernández Gayoso und Cayetana López Rey prägten das Angriffsspiel.
  • 2. Satz: 25:9 – Wiesbaden erhöhte den Druck. Die Gäste hatten dem Aufschlagspiel der Gastgeberinnen nichts entgegenzusetzen.
  • 3. Satz: 25:19 – Flacht zeigte Moral, doch am Ende setzte sich die Routine des VCW durch.

Die erfolgreichsten Punktesammlerinnen waren Fernández Gayoso (16), Dagmar Boom (11) und López Rey (10).

VCW II siegt im Süd-Duell der 2. Bundesliga

Bereits am Nachmittag hatte die zweite Mannschaft des VC Wiesbaden mit einem 3:0 (25:16, 25:19, 25:23) gegen den TSV TB München überzeugt. Rund 300 Zuschauer feierten den ersten Saisonsieg des Teams von Michala Frank. Kea Dargel wurde zur besten Spielerin der Partie gewählt.

Chefcoach Tigin Yağlıoğlu zeigte sich hochzufrieden: „Das war eine engagierte, konzentrierte Leistung, vor allem in den ersten beiden Sätzen. In der 1. Bundesliga nur 11 und 9 Punkte zuzulassen, ist schon außergewöhnlich. Der dritte Satz nahm dann einen normaleren Verlauf, den haben wir aber hinten raus sauber zu Ende gebracht. Wir sind sehr zufrieden. Ich bin stolz auf die Mannschaft.“

Lilly Bietau ergänzte: „Wir haben unser System klar ausgespielt, waren konsequent und haben dem Gegner damit von Beginn an den Schneid abgekauft. Auch wenn das Ergebnis deutlich ausgefallen ist: Die Punkte haben wir nicht geschenkt bekommen. Flacht hat auch starke Momente gehabt und einige lange Ballwechsel geliefert. Im Hinblick auf das Pokalspiel am kommende Samstag war es gut, Selbstvertrauen zu tanken. Wir gehen nun mit gutem Gefühl in die Trainingswoche.“

Tabelle und Ausblick auf kommende Spiele

Am kommenden Samstag (8. November 2025, 18:30 Uhr) wartet im DVV-Pokal-Achtelfinale ein echtes Highlight: Der VC Wiesbaden empfängt die Ladies in Black Aachen und kämpft um den Einzug ins Viertelfinale.

Nach vier Spieltagen steht der VC Wiesbaden mit 9 Punkten und Platz 4 in der Tabelle gut da. Der nächste Bundesliga-Heimspieltag ist am 6. Dezember 2025 gegen USC Münster.

Der zweite Doppelspieltag findet am 14. Februar 2026 statt – mit Spielen gegen VfB Suhl Lotto Thüringen (1. Mannschaft) und SSC Freisen (VCW II).

Reparaturtreff im JUKU in Alzey

Am Samstag, 8. November, ist es wieder soweit: Der beliebte Reparaturtreff öffnet von 10 bis 12 Uhr im JUKU, Römerstraße 19, seine Türen. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre defekten Geräte aller Art vorbeizubringen und gemeinsam mit erfahrenen Technikerinnen und Technikern nach Lösungen zu suchen.

Ziel des Reparaturtreffs in Alzey ist es, Ressourcen zu schonen, Abfall zu vermeiden und Alltagsgegenstände länger nutzbar zu machen

Ob Staubsauger, Lampe, Föhn oder Handy – vieles lässt sich mit etwas Know-how und Geduld wieder instand setzen. Es werden Fehler gesucht und, falls möglich, behoben. Eine Einschränkung gibt es jedoch: Kaffeevollautomaten können aus technischen Gründen nicht mehr repariert werden, da die Erfolgsaussichten zu gering sind. Für Fragen rund um Handys, Computer und elektronische Geräte stehen die Fachleute aber gerne bereit.

Der Besuch des Reparaturtreffs ist kostenfrei. Auch wer kein Reparaturprojekt mitbringt, ist herzlich willkommen. Bei Kaffee und Kuchen bietet sich die Gelegenheit zum Austausch, Kennenlernen und Fachsimpeln.

Der Reparaturtreff versteht sich als Ort der Nachhaltigkeit und Gemeinschaft – ganz im Sinne des Do-it-yourself-Gedankens und eines bewussteren Umgangs mit Ressourcen.

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Das erwartet euch auf dem Hochheimer Markt 2025

Am kommenden Wochenende verwandelt sich Hochheim am Main wieder in ein Zentrum für Tradition, Landwirtschaft und Volksfeststimmung. Vom 7. bis 11. November findet dort der 539. Hochheimer Markt statt – einer der ältesten Jahrmärkte Deutschlands.

Fahrgeschäfte, Marktstände und Landwirtschaft hautnah

Auf einer Fläche von rund 70.000 Quadratmetern erwartet die Besucher ein vielfältiges Angebot: ein großer Vergnügungspark mit modernen Fahrgeschäften, zahlreiche Verkaufsstände sowie ein landwirtschaftlicher Bereich mit Tierschauen und Ausstellungen. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit rund einer Million Besuchern aus der gesamten Region.

Offizielle Eröffnung und Öffnungszeiten

Der Markt wird am Freitag, 7. November, um 12 Uhr offiziell eröffnet – traditionell mit Bürgermeister Dirk Westedt, den Rheingauer Weinmajestäten und fünf Böllerschüssen am Kettenkarussell.

Die Fahrgeschäfte sind geöffnet:

  • Freitag und Samstag: 11 bis 0 Uhr

  • Sonntag: 11 bis 23 Uhr

  • Montag und Dienstag: 12 bis 23 Uhr

Imbiss- und Getränkestände öffnen täglich ab 10 Uhr. Angeboten werden regionale Spezialitäten, Klassiker wie gebrannte Mandeln, Pommes oder Bratwurst sowie warme und kalte Getränke.

  • Freitag und Samstag: geöffnet bis 1 Uhr

  • Sonntag bis Dienstag: bis 23 Uhr

Das sind die Highlights 2025

Der Samstag steht im Zeichen der Bezirks-Pferdeschau mit Prämierung auf dem Viehmarktgelände. Für Kinder gibt es Ponyreiten und Begegnungen mit Tieren vom Land.
Am Sonntag folgt die große Galloway-Jungtierschau, organisiert vom Bundesverband Deutscher Galloway-Züchter e. V.

Der traditionelle Viehmarkt am Montagmorgen bietet Auftrieb und Verkauf von Pferden, Ponys, Eseln, Schweinen, Hasen und Geflügel. Zudem lädt ein historischer Marktteil mit Handwerksvorführungen und Händlern zum Entdecken ein. Zum Abschluss erwartet Besucher am Dienstag der beliebte Familientag mit ermäßigten Preisen an den Fahrgeschäften – gefolgt von einem Feuerwerk am Abend.

Anreise und Hinweise

Aufgrund des hohen Besucheraufkommens empfiehlt die Stadt Hochheim, öffentliche Verkehrsmittel oder Shuttlebusse zu nutzen. Im Stadtgebiet ist mit Straßensperrungen und eingeschränkten Parkmöglichkeiten zu rechnen. Das vollständige Programm und alle Öffnungszeiten finden Interessierte auf der offiziellen Seite des Hochheimer Markts unter Programm und Öffnungszeiten des Hochheimer Markts.

Teilsperrung der Salvatorstraße in Mainz für mehrere Wochen

Baustelle in Mainz – Von Montag, 10.11.2025, bis voraussichtlich Freitag, 05.12.2025, ist die stadtauswärts führende Fahrspur der Salvatorstraße im Kurvenbereich / Ecke Zitadellenweg aufgrund von Straßenbauarbeiten, die vom Stadtplanungsamt der Stadt Mainz durchgeführt werden, vollständig gesperrt.

Der motorisierte Individualverkehr sowie der Radverkehr werden während der Bauzeit mithilfe einer mobilen Ampelanlage einspurig am Baufeld vorbeigeführt. Der Fußverkehr wird aus Sicherheitsgründen auf die gegenüberliegende Straßenseite umgeleitet.

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Fünf Verletzte nach schwerem Unfall zwischen Hofheim und Wiesbaden

Auf der Landesstraße L3017 zwischen Hofheim-Wallau und Wiesbaden-Breckenheim kam es am Samstagabend (1. November 2025) zu einem schweren Frontalunfall, bei dem fünf Menschen verletzt wurden. Der Unfall ereignete sich gegen 18.40 Uhr unter der Autobahnbrücke der A3.

Vollsperrung zwischen Hofheim und Wiesbaden für mehrere Stunden

Nach Angaben der Polizei war eine weiße Mercedes A-Klasse mit einem 41-jährigen Fahrer, seiner 34-jährigen Beifahrerin und deren zwei Kindern in Richtung Wiesbaden-Breckenheim unterwegs. Zeitgleich kam ihnen ein schwarzer VW Touran entgegen, der von einem 51-jährigen Mann gesteuert wurde. In einer Kurvenkombination unter der Brücke geriet eines der Fahrzeuge aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß beider Autos.

Durch die Wucht des Aufpralls lösten in beiden Fahrzeugen die Airbags aus. Alle fünf Insassen erlitten leichte bis schwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 55.000 Euro geschätzt. Die Landesstraße 3017 war für mehrere Stunden voll gesperrt, um die Unfallaufnahme und anschließende Reinigungsarbeiten durchzuführen.

Die Polizei Hofheim hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06192/2079-0 zu melden.

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