BYC-News Blog Seite 131

Blitzeranhänger auf der A61 in Flammen

Nachrichten Bad Kreuznach: In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 2. November 2025, rückte die Freiwillige Feuerwehr Stadt Stromberg zusammen mit der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim zu einem ungewöhnlichen Einsatz auf der Autobahn 61 aus. Gegen 5:09 Uhr meldeten mehrere Autofahrer einen brennenden Blitzeranhänger im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Rheinböllen und Stromberg in Fahrtrichtung Ludwigshafen.

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Schnelles Eingreifen der Feuerwehr Stromberg

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der mobile Blitzer bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz löschten die Feuerwehrleute die Flammen und verhinderten so ein Übergreifen auf die umliegende Fahrbahnbegrenzung und Baustelleneinrichtung. Nach rund einer Stunde war der Einsatz erfolgreich beendet.

Mehrere Einheiten im Einsatz

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Stromberg war auch die Feuerwehr Langenlonsheim im Einsatz. Gemeinsam brachten die Kräfte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim sicherte währenddessen die Einsatzstelle und übernahm anschließend die Ermittlungen.

Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung

Nach Abschluss der Löscharbeiten stellten die Ermittler fest, dass Unbekannte den Trailer offenbar zuerst mit Farbe besprüht und danach vorsätzlich angezündet hatten. Welche brennbaren Mittel dabei verwendet wurden, prüfen die Fachleute derzeit noch. Während der Arbeiten musste der Verkehr im Baustellenbereich zeitweise eingeschränkt werden.

Hoher Sachschaden – Polizei sucht Zeugen

Der Brand richtete einen Sachschaden von rund 120.000 Euro an. Während die Löscharbeiten liefen, leitete die Polizei Gau-Bickelheim erste Ermittlungen ein. Nun bittet sie Zeuginnen und Zeugen, die sich zur genannten Zeit auf der A61 in Fahrtrichtung Süden befanden, um Hinweise. Wer auffällige Beobachtungen gemacht hat oder verdächtige Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim unter 06701 919-100 entgegen.

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Mainzer Forscher erhält zwei internationale Preise

Doppelter Erfolg für die Universitätsmedizin Mainz: Univ.-Prof. Dr. Dr. Detlef Schuppan, Direktor des Instituts für Translationale Immunologie und Leiter der Ambulanz für Zöliakie, Dünndarmerkrankungen und Autoimmunität, ist mit gleich zwei renommierten Preisen für seine international anerkannte Forschung ausgezeichnet worden.

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Univ.-Prof. Dr. Dr. Detlef Schuppan erhielt die Ismar-Boas-Medaille und den Oskar-Medizinpreis

Der renommierte Immunologe und Gastroenterologe erhielt die Ismar-Boas-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS). Damit würdigte die Fachgesellschaft seine grundlegenden und klinischen Beiträge zur Erforschung von Zöliakie und anderen komplexen Darmerkrankungen. Die Jury betonte in ihrer Begründung: „In der durch Detlef Schuppan etablierten Ambulanz für Patienten mit komplexen gastroenterologisch-immunologischen Erkrankungen werden seine Forschungsarbeiten in neuen translationalen Konzepten zum Wohle der Patienten erfolgreich umgesetzt.“

Zusätzlich wurde Schuppan mit dem Oskar-Medizinpreis der Berliner Stiftung Oskar-Helene-Heim ausgezeichnet. Der mit 50.000 Euro Forschungsmitteln dotierte Preis ehrt seine „herausragenden und wegweisenden wissenschaftlichen und klinischen Arbeiten zur Immunpathologie der Zöliakie“ sowie die erfolgreiche Übertragung seiner Erkenntnisse in die Diagnostik und Therapie.

Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, gratulierte seinem Kollegen zu dieser außergewöhnlichen Ehrung: „Die Ismar-Boas-Medaille und den Oskar-Medizinpreis im selben Jahr zu erhalten, ist eine bisher einmalige Auszeichnung der herausragenden Forschung und klinischen Arbeit von Detlef Schuppan. Ich freue mich und bin stolz darauf, dass wir an der Universitätsmedizin Mainz ein Umfeld bieten können, in dem solche medizinischen Spitzenleistungen möglich sind.“

Detlef Schuppans wissenschaftliche Schwerpunkte liegen in der Erforschung chronisch-fibrosierender und neoplastischer Lebererkrankungen sowie entzündlicher Darmerkrankungen, insbesondere der Zöliakie. Mit seiner translationalen Forschung gelingt ihm die direkte Verbindung zwischen Labor und Patientenversorgung – ein Ansatz, der international als wegweisend gilt.

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Insolvenz der CC GmbH in Wiesbaden

Über das Vermögen der CC GmbH, vertreten durch Geschäftsführer M. Zaleski, mit Sitz am Kreuzberger Ring 36, 65205 Wiesbaden, hat das Amtsgericht Wiesbaden (HRB 8518) am 31. Oktober 2025 um 10:25 Uhr die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.

Das Unternehmen ist im Bereich strategische Beratung in Informationsverarbeitung und Informationsmanagement tätig. Dazu gehören unter anderem Schulungen, Einsatzunterstützung für Hard- und Softwarekomponenten sowie die Entwicklung und Ergänzung von Softwaresystemen. Zudem betreibt die CC GmbH die Verwaltung von Unternehmen, die sich auf die Herstellung, Lizenznahme und Vermarktung in- und ausländischer Softwaresysteme spezialisiert haben, sowie die Erbringung sämtlicher damit verbundener Leistungen.

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Insolvenzverwalter der CC GmbH

Dem Beschluss zufolge dürfen Verfügungen der Gesellschaft nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters erfolgen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Hans-W. Goetsch von der Kanzlei BGP Insolvenzverwaltungen, Taunusstraße 7a, 65183 Wiesbaden, bestellt. Kontakt: Tel. 0611 / 180 89-100, E-Mail mail@bgp-insol.de.

Schuldner der CC GmbH wurden aufgefordert, Zahlungen und Leistungen nur noch unter Beachtung des gerichtlichen Beschlusses zu erbringen (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO). Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Wiesbaden eingesehen werden.

Rechtsmittelbelehrung:

Die Entscheidung kann von der CC GmbH mittels sofortiger Beschwerde angefochten werden. Auch Gläubiger können Beschwerde einlegen, sofern sie nach Art. 5 Abs. 1 der EU-Verordnung 2015/848 das Fehlen der internationalen Zuständigkeit rügen möchten.

Die Beschwerdefrist beträgt zwei Wochen ab Zustellung oder Verkündung des Beschlusses. Sie ist beim Amtsgericht Wiesbaden, Mainzer Straße 124, 65189 Wiesbaden, einzulegen. Die Beschwerde kann schriftlich oder zu Protokoll eines Amtsgerichts erklärt werden und muss vom Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten unterzeichnet sein.

Hier geht es zu weiteren Insolvenzmeldungen


Das Internationale Trickfilmfestival in Wiesbaden

Vom 6. bis 9. November öffnet das Internationale Trickfilmfestival seine Türen im Biebricher Schloss und präsentiert die Vielfalt des Trickfilms. Das Festival bietet ein Programm, das Länder und Generationen verbindet, und gewährt einen umfassenden Einblick in aktuelle Entwicklungen eines der ältesten Filmgenres.

Neben dem Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart ist Wiesbaden das einzige Festival in Deutschland, das sich ausschließlich dem Trickfilm widmet. International gilt es als einzigartig, da es die Hauptpreisträger der wichtigsten Festivals und Wettbewerbe weltweit versammelt. Gezeigt werden alle Trickfilmarten und Animationstechniken – sämtliche Beiträge erfolgen auf Einladung.

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Festivaleröffnung mit Oscar-Gewinnern

Die Eröffnung findet am Donnerstag, 6. November, um 20 Uhr im Schloss Biebrich statt. Unter dem Titel „FRAME by FRAME – Ein Blick hinter die Kulissen“ werden Kurzfilme der Oscar-prämierten Brüder Christoph und Wolfgang Lauenstein präsentiert. Seit über 35 Jahren schaffen die Zwillinge außergewöhnliche Stop-Motion-Trickfilme. Ihren ersten Oscar erhielten sie 1990 für den Kurzfilm „Balance“. Die Eröffnung übernimmt Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl im Namen der Stadt Wiesbaden.

Über 80 Kurzfilme aus aller Welt

Das internationale trickfilmfestival in wiesbaden 1Alle Festivalprogramme laufen in diesem Jahr im Ostflügel des Biebricher Schlosses. Gezeigt werden über 80 Kurzfilme, darunter 44 Filme aus 18 Ländern unter dem Motto „Best of International Animation 2023/2024“. Viele davon feiern deutsche Erstaufführungen oder Rhein-Main-Premieren, darunter der mehrfach preisgekrönte estnische Film „Luna Rossa“ von Priit und Olga Pärn.

Am Samstag, 8. November, um 20 Uhr, steht ein besonderes Programm auf dem Plan: fünf Kurzfilme, darunter der Oscar-Gewinner 2025 in der Kategorie Kurz-Animationsfilme sowie vier weitere Oscar-Nominierungen. Zu sehen sind unter anderem „Magic Candies“ (Japan), „In the Shadow of the Cypress“ (Iran), „Beurk“ (Frankreich), „Wander to Wonder“ (Niederlande/Belgien) und „Beautiful Men“ (Frankreich/Belgien).

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Publikumspreis und Ehrungen

Die Programme eins bis drei sind für den Publikumspreis nominiert. Die Zuschauer stimmen ab, der Gewinner erhält 1.000 Euro, gestiftet vom Katholischen Filmwerk Frankfurt. Die Bekanntgabe erfolgt am Sonntagabend bei der Abschlussveranstaltung.

Seit 2008 entscheidet das Publikum über die Preisvergabe in den Programmen „Best of International Animation“, „Young Animation“ (später „New Generations“) und „Best of German Animation“. Ergänzend vergibt das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden einen traditionellen Preis an einen herausragenden Filmemacher, ein Studio oder eine Ausbildungsstätte. Weitere Informationen: Internationales Trickfilmfestival

Bonk Coin (BONK): Was steckt hinter dem Solana-Memecoin?

Der Bonk Coin (BONK) ist eine Kryptowährung, die Ende 2022 auf dem Solana-Blockchain-Netzwerk eingeführt wurde. Ursprünglich als Community-getriebener Memecoin gestartet, entwickelte sich BONK in kurzer Zeit zu einem der bekanntesten Tokens innerhalb des Solana-Ökosystems. Inspiriert von anderen populären Memecoins wie Dogecoin (DOGE) und Shiba Inu (SHIB), positioniert sich BONK als humorvolle, aber technisch ernstzunehmende Alternative im Krypto-Sektor.

Herkunft und Entstehung

BONK wurde im Dezember 2022 von einem anonymen Entwicklerteam auf Solana veröffentlicht. Ziel des Projekts war es, die Solana-Community nach dem Zusammenbruch der Kryptobörse FTX wiederzubeleben und für mehr Dezentralität zu sorgen.
Ein besonderes Merkmal des Starts: 50 Prozent der gesamten Tokenmenge wurden kostenlos an Solana-Nutzer verteilt – darunter NFT-Halter, Entwickler und Community-Mitglieder. Diese ungewöhnliche Airdrop-Aktion sorgte für große Aufmerksamkeit und trug wesentlich zum schnellen Wachstum der Bekanntheit bei.

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Das Netzwerk: Solana als technisches Fundament

BONK basiert vollständig auf dem Solana-Netzwerk, das für seine hohe Transaktionsgeschwindigkeit und geringen Gebühren bekannt ist. Im Gegensatz zu vielen ERC-20-Tokens auf Ethereum nutzt BONK den SPL-Token-Standard, der speziell für Solana entwickelt wurde.
Durch die technische Struktur von Solana sind Transaktionen mit BONK nahezu in Echtzeit möglich – ein klarer Vorteil für Anwendungen im Gaming-, NFT- und DeFi-Bereich, wo Geschwindigkeit entscheidend ist.

Tokenomics und Verteilung

  • Gesamtmenge: 100 Billionen BONK

  • Verteilung:

    • 50 % Community-Airdrop

    • 21 % für Entwickler und Mitwirkende

    • 16 % für zukünftige Beiträge und Partnerschaften

    • 13 % für Marketing und Liquidität

Die klare Ausrichtung auf Community und Entwickler soll sicherstellen, dass BONK langfristig dezentral und dynamisch bleibt.

Nutzung und Akzeptanz

Was ursprünglich als Scherz begann, findet inzwischen reale Anwendungen im Solana-Ökosystem. BONK wird:

  • als Zahlungsmittel in einigen NFT-Marktplätzen genutzt,

  • in DeFi-Projekten auf Solana integriert,

  • und zunehmend von Wallets und Börsen unterstützt.

Bekannte Handelsplattformen wie Binance, Coinbase und Kraken haben BONK inzwischen gelistet, was das Vertrauen in den Coin weiter stärkt.

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Kursentwicklung und Marktstellung

Der Kurs von BONK unterliegt wie bei den meisten Memecoins starken Schwankungen. Nach dem Airdrop und einem massiven Anstieg Anfang 2023 folgte eine Phase der Konsolidierung. Seit Mitte 2024 erlebt der Coin jedoch erneut ein wachsendes Interesse – auch aufgrund des steigenden Engagements der Solana-Community und des zunehmenden DeFi-Einsatzes.

Zukunftsperspektive

Ob BONK langfristig mehr als ein Memecoin bleibt, hängt von der weiteren Integration in das Solana-Ökosystem ab. Dank der aktiven Community, der hohen Transaktionsgeschwindigkeit und der breiten Verfügbarkeit könnte BONK sich als fester Bestandteil der Solana-Wirtschaft etablieren – vorausgesetzt, die Entwickler halten das Projekt transparent und technisch stabil.

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Neue Details zum Großeinsatz im Nordwestzentrum Frankfurt

Im Frankfurter Nordwestzentrum lief am Samstag (1. November 2025) ein größerer Polizeieinsatz, nachdem mehrere laute Knallgeräusche gemeldet wurden. Die Polizei hat das Einkaufszentrum vorsorglich geräumt und war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.

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Acht Verletzte im Nordwestzentrum Frankfurt

Was genau die Ursache der Geräusche war, war zunächst noch unklar. Nach Angaben der Polizei laufen umfangreiche Ermittlungen, um die Hintergründe zu klären.

Durch die plötzlichen Knallgeräusche verließen zahlreiche Besucherinnen und Besucher in Panik das Gebäude. Dabei kam es zu acht leicht verletzten Personen, die nach bisherigen Erkenntnissen durch das überstürzte Verlassen der Örtlichkeit zu Schaden kamen.

Update: Feuerwerkskörper als mögliche Ursache der Knallgeräusche im Nordwestzentrum

Nach dem Großeinsatz im Nordwestzentrum Frankfurt am Samstagmittag gibt es nun erste Erkenntnisse zur möglichen Ursache der gemeldeten Knallgeräusche. Laut Polizei wurden im Einkaufszentrum Rückstände gezündeter Feuerwerkskörper gefunden. Diese könnten für die lauten Knalle verantwortlich gewesen sein, die zuvor bei vielen Besucherinnen und Besuchern Panik ausgelöst und das überstürzte Verlassen des Gebäudes verursacht hatten. Waffen hingegen wurden keine gefunden.

Die Polizei hat das Gelände inzwischen wieder freigegeben. Auch die Tiefgarage des Nordwestzentrums ist erneut geöffnet, sodass geparkte Fahrzeuge wieder ausgefahren werden können. Ebenfalls wieder freigegeben ist der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) rund um das Einkaufszentrum. Der Betrieb von Bussen und U-Bahnen läuft wieder regulär.

Die Ermittlungen der Polizei zu den genauen Hintergründen dauern an.

Artikelempfehlung: Polizei Bad Kreuznach an Halloween im Dauereinsatz

Mainz-Lerchenberg: 15-Jähriger kracht mit Auto gegen Baum

Unfall Mainz-Lerchenberg: In der Halloween-Nacht kam es auf dem Lerchenberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 1.00 Uhr am 1. November 2025 prallte ein 15-jähriger Autofahrer im Bereich Tucholskyweg / Rilkeallee mit einem Pkw gegen einen Baum.

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Videocall während der Fahrt als mögliche Ursache des Unfalls in Mainz-Lerchenberg

Nach aktuellem Ermittlungsstand war der Jugendliche während der Fahrt mit seinem Handy beschäftigt und führte offenbar einen Videocall. Die Polizei Mainz geht davon aus, dass dies zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führte. Der Jugendliche wurde dabei verletzt und anschließend in die Universitätsklinik Mainz eingeliefert. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Unfallgutachter hinzugezogen. Das Mobiltelefon des Fahrers wurde von den Ermittlern sichergestellt und wird derzeit ausgewertet.

Artikelempfehlung: Polizei Bad Kreuznach an Halloween im Dauereisatz

Polizei Bad Kreuznach an Halloween im Dauereinsatz

Eine ereignisreiche Halloween-Nacht hat die Polizei Bad Kreuznach bis in die frühen Morgenstunden beschäftigt. Schon am frühen Abend mussten die Einsatzkräfte mehrfach wegen Ruhestörungen ausrücken – vor allem durch Gruppen Jugendlicher, die Böller zündeten und für erhebliche Lärmbelästigung sorgten. Verletzt wurde dabei niemand, und auch Sachschäden blieben aus.

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Mehrere Körperverletzungen und ein Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Im Verlauf der Nacht registrierte die Polizei insgesamt neun Körperverletzungsdelikte, darunter mehrere gefährliche Körperverletzungen. Außerdem kam es zu einem Sittlichkeitsdelikt, einer Beleidigung gegenüber Polizeibeamten, einer Festnahme aufgrund einer bestehenden Fahndung sowie einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss.

Neben diesen größeren Vorfällen mussten die Beamten auch zahlreiche kleinere Einsätze bewältigen, die zum alltäglichen Polizeigeschehen gehören.

Ruhestörungen und verärgerte Bürger

Da die kommunale Ordnungsbehörde in der Halloween-Nacht nicht im Dienst war, gingen zahlreiche Meldungen zu Ruhestörungen direkt bei der Polizei Bad Kreuznach ein. Aufgrund der hohen Einsatzbelastung konnten nicht alle Einsätze sofort bearbeitet werden. Einige Anrufer zeigten sich verärgert über die Wartezeiten und äußerten ihr Unverständnis – auch nachdem sie über dringlichere Einsätze informiert wurden.

Zur Unterstützung der Einsatzkräfte waren Polizisten aus benachbarten Dienststellen im Einsatz, um die Situation zu bewältigen. Trotz der Vielzahl an Vorfällen verlief die Halloween-Nacht letztlich ohne schwerwiegende Verletzungen oder größere Sachschäden.

Die Polizei Bad Kreuznach dankt allen Einsatzkräften für ihren engagierten Dienst. Gleichzeitig appelliert die Polizei an die Bevölkerung – insbesondere an Jugendliche –, künftig rücksichtsvoller und friedlicher zu feiern, um Einsätze und Gefährdungen zu vermeiden.

Artikelempfehlung: Alzey: Unfälle sorgen für Vollsperrung auf der A63

Weihnachtsbasar im Tierheim Mainz

Am Samstag, den 22. November 2025 lädt das Tierheim Mainz von 11 bis 16 Uhr zum traditionellen Weihnachtsbasar ein. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf festliche Atmosphäre, liebevoll gestaltete Stände und ein vielfältiges Angebot freuen.

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Beratung, Austausch, Deko und Tierzubehör im Tierheim Mainz

Neben Adventskränzen, Weihnachtsdekoration und handgefertigten Geschenkideen gibt es leckere Speisen, darunter auch vegane Spezialitäten sowie heiße und kalte Getränke. Außerdem erwarten die Gäste Informationen rund um das Tierheim, einen Tiersachenflohmarkt, einen Flohmarkt mit weihnachtlichen Artikeln und viele weitere Überraschungen.

Ein besonderes Highlight ist der Infostand direkt vor dem Hundehaus. Dort können Besucher mit den Tierheim-Mitarbeitern ins Gespräch kommen, sich über die Arbeit des Tierheims informieren oder an der beliebten Maulkorbberatung teilnehmen. Außerdem gibt es handgemachte Leinen und Zubehör rund um den Hund zu entdecken – perfekt für Tierfreunde, die individuelle und praktische Geschenke suchen.

Zum Schutz der Tiere: Hundeanlage bleibt geschlossen

Aus Rücksicht auf die Tiere bleibt die Hundeanlage beim Weihnachtsbasar geschlossen. Viele Hunde leben derzeit in Gruppen oder Pärchen und reagieren empfindlich auf Trubel und Besucherandrang. „Das Wohl unserer Tiere steht an erster Stelle. Daher möchten wir Stress und Aufregung vermeiden“, teilt das Tierheim Mainz mit.

Wer sich für einen Hund interessiert, kann jedoch jederzeit einen separaten Kennenlerntermin vereinbaren. Die Mitarbeitenden stehen am Veranstaltungstag gerne für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Der Weihnachtsbasar im Tierheim Mainz bietet die perfekte Gelegenheit, in gemütlicher Atmosphäre zu stöbern, weihnachtliche Dekorationen zu entdecken und gleichzeitig etwas Gutes für Tiere zu tun.

Anschrift: 
Tierschutzverein Mainz und Umgebung e. V.
Zwerchallee 13-15
55120 Mainz

Artikelempfehlung: Fortschritte am Biotech-Campus Mainz

Fortschritte am Biotech-Campus Mainz

Am westlichen Eingang der Stadt Mainz entsteht derzeit einer der innovativsten Zukunftsstandorte der Rhein-Main-Region: der Biotech- und Life-Science-Campus Mainz. Eingebettet in das Forschungsumfeld von Universität, Hochschule und wissenschaftlichen Instituten, wächst hier ein neuer Hotspot für Wissenschaft und Wirtschaft.

Die regionalen Projektentwicklungspartner J. Molitor Immobilien GmbH und G. L. Kayser Immobilien GmbH treiben die Entwicklung des Areals mit den InnovationLabz dynamisch voran. Während das Auftaktgebäude LAB 1 bereits zu großen Teilen bezogen ist, schreiten die Arbeiten am LAB 2 zügig voran – und das LAB 3 befindet sich bereits in Planung. BYC-News war zur Besichtigung der Baustelle und für einen Ausblick auf die nächsten Schritte am Mainzer Zukunftsstandort vor Ort.

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Erste Forschung im LAB 1 gestartet

Mit dem Einzug der ersten Mieter nimmt der Campus sichtbar Gestalt an. Die TRON gGmbH (Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) hat rund 1.000 Quadratmeter im LAB 1 bezogen. Die Labore sind fertig ausgebaut und bereits in Betrieb.

Auch das Startup LigniLabs GmbH, hervorgegangen aus dem Umfeld des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung, ist auf etwa 470 Quadratmetern eingezogen. Das junge Unternehmen entwickelt ein biobasiertes Verfahren zur Mikro- und Nanoverkapselung in Lignin, das gezielte „Pflanzenimpfungen“ ermöglicht.

Ebenfalls Teil des neuen Campus ist Lifecare AS aus Norwegen, spezialisiert auf implantierbare Mikrosensoren mit Nanotechnologie – etwa zur Blutzuckermessung. Derzeit richtet das Unternehmen rund 1.000 Quadratmeter Labor- und Bürofläche im Erdgeschoss ein.

LAB 2: Nachhaltige Bauweise mit Holzhybridfassade

Nebenan wächst das zweite Gebäude, LAB 2, mit rund 9.000 Quadratmetern Mietfläche. Der Rohbau steht, und derzeit wird die nachhaltige Holzhybridfassade montiert, die Holzständerbauweise, CO₂-neutrale Holzfaserdämmung und Photovoltaik kombiniert. Zudem laufen Geothermiebohrungen für die Versorgung über ein Kaltes Nahwärmenetz.

„Zwei Drittel der Flächen im LAB 2 sind bereits vermietet“, erklärt Tina Badrot, Geschäftsführerin der J. Molitor Immobilien GmbH. „Auch für die noch freien Flächen laufen bereits Gespräche mit Interessenten.“ Die Fertigstellung für den Mieterausbau ist für Ende 2026 geplant.

Nächste Schritte am Mainzer Zukunftsstandort

Wegen der großen Nachfrage nach Labor- und Büroflächen richten die Entwickler den Blick schon weiter: „Das LAB 3 mit rund 5.200 Quadratmetern befindet sich in Planung“, so Edmund Schmitz, Geschäftsführer der G. L. Kayser Immobilien GmbH.

Ein ergänzendes Infrastrukturprojekt entsteht gegenüber, im Wirtschaftspark Kisselberg: Das Bürogebäude PAVO mit rund 5.700 Quadratmetern Büroflächen und integriertem Businesshotel soll künftig auch Gästen des Biotech-Campus Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Eine Fußgängerbrücke wird den Kisselberg direkt mit dem neuen Campus verbinden.

„So entsteht auf beiden Seiten der Saarstraße ein zukunftsweisendes Quartier, das Wissenschaft, Wirtschaft und Dienstleistungen am Mainzer Stadteingang miteinander verbindet“, sagt Tim Gemünden, Geschäftsführer der J. Molitor Immobilien GmbH.

Mit den Auftaktgebäuden und den geplanten Erweiterungen sind die ersten entscheidenden Schritte getan, um am Mainzer Stadteingang ein Biotech- und Life-Science-Areal mit echter Campusqualität zu schaffen.

Artikelempfehlung: Winterdienst in Mainz: Wer jetzt räumen und streuen muss

Klare Vorgaben für Bestattungen in Rhein, Mosel, Lahn und Saar

Flussbestattungen in Rheinland-Pfalz – Der Entwurf der überarbeiteten Landesverordnung zur Durchführung des neuen Bestattungsgesetzes ist Ende letzter Woche zur Anhörung an Verbände, Organisationen und Institutionen außerhalb der Landesregierung übersandt worden.

Dazu gehören unter anderem die christlichen Kirchen, die kommunale Familie, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sowie Bestatterverbände.

Mit dem novellierten Bestattungsgesetz, das Ende September in Kraft getreten ist, wurden neue Bestattungsformen möglich. Damit das Verfahren vereinfacht wird und alle Betroffenen besser planen können, ohne dass unnötige Bürokratie entsteht, wird die geltende Durchführungsverordnung an das neue Gesetz angepasst.

Die beteiligten Akteure haben nun im Anhörungsverfahren bis spätestens Mitte November Zeit, Anregungen und Hinweise zu geben.

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Minister Hoch: „Mehr Handlungssicherheit für alle Beteiligten“

„Ich freue mich sehr, dass nicht lange nach Inkrafttreten des neuen Bestattungsgesetzes in Rheinland-Pfalz die überarbeitete Durchführungsverordnung auf der Zielgeraden ist. Sie wird helfen, das Gesetz mit seinen vielen neuen Möglichkeiten bei den individuellen Bestattungswünschen noch besser und unbürokratisch umzusetzen.

Mit dem kurzen Anhörungsverfahren von etwas mehr als einer Woche wollen wir erreichen, dass sehr zeitnah noch mehr Handlungssicherheit für alle Beteiligten geschaffen wird“, sagt Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Neue Bestattungsformen und klare Regelungen für Flussbestattungen

Im Zuge der Novellierung des Bestattungsgesetzes in Rheinland-Pfalz sind seit Inkrafttreten des Gesetzes unter anderem folgende neue Bestattungsformen möglich:

  • Ausbringung der Asche außerhalb von Friedhöfen

  • Aushändigung der Ascheurne an bestimmte Personen zur privaten Aufbewahrung

  • Ascheteilung zur würdevollen Weiterverarbeitung

  • Tuchbestattung für jedermann

  • Flussbestattung in Rhein, Mosel, Lahn und Saar

Gerade die Flussbestattung stößt auf großes öffentliches Interesse. Hier bedarf es jedoch klarer Regelungen für die Umsetzung, insbesondere da es sich um viel befahrene und intensiv genutzte Bundeswasserstraßen handelt.

Die Durchführungsverordnung enthält diese klaren Richtlinien: Eine Flussbestattung darf ausschließlich von Bestatterinnen und Bestattern an dafür genehmigten Stellen durchgeführt werden. Die Asche darf keine Metallteile enthalten, und es dürfen keine Beigaben wie Beerdigungsschmuck, Kränze oder Blumengebinde in den Fluss eingebracht werden.

Um den Genehmigungsprozess künftig bürokratiearm und effizient zu gestalten, arbeitet das rheinland-pfälzische Umweltministerium derzeit an einer internen Arbeitskarte für die Behörden. Darin werden Flussbereiche markiert, in denen die Ausbringung der Asche – etwa wegen größerer Wasserentnahmen zu Brauchwasserzwecken – nicht möglich ist.

Wahrung der Tradition und neue Freiräume

„Nach über 42 Jahren haben wir einen neuen Rahmen geschaffen, der individuelle Vorstellungen und Wünsche der Menschen im Land mit einem würdevollen Abschiednehmen in Einklang bringt“, so Hoch.

„Viele Menschen wollen sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, was mit ihnen nach ihrem Ableben geschieht. Wer keine neue Bestattungsform für sich wählt oder dies nicht im Vorfeld schriftlich erklärt, wird wie bisher in einem Sarg oder einer Urne auf dem Friedhof beigesetzt werden.

Wir erhalten so unsere Tradition und Friedhofskultur und ermöglichen neue Räume für eine individuelle Form der Bestattung.“

Weitere Schritte und Informationen

Auf das Anhörungsverfahren folgt die rechtsförmliche Prüfung. Der rheinland-pfälzische Ministerrat wird anschließend abschließend über die Durchführungsverordnung beraten und beschließen.

Unter dem folgenden Link finden sich weitere Informationen zum neuen Bestattungsgesetz sowie eine Formulierungshilfe für die Totenfürsorgeverfügung: Bestattungsgesetz RLP

Winterdienst in Mainz: Wer jetzt räumen und streuen muss

Winterdienst in Mainz – Wenn die Temperaturen fallen und sich die Stadt in ein winterliches Weiß hüllt, beginnt für die Stadtreinigung Mainz die arbeitsintensivste Zeit des Jahres. Schon in den frühen Morgenstunden sind die Teams unterwegs, um Straßen und ausgewählte Radwege nach einem festgelegten Prioritätenplan von Schnee und Eis zu befreien.

Stadtreinigung sorgt für freie Fahrbahnen – Bürger für sichere Gehwege

Während die Stadtreinigung für Straßen und bestimmte Radwege zuständig ist, liegen Gehwege und Bürgersteige in der Verantwortung der Grundstückseigentümer. Nach der gültigen Straßenreinigungssatzung sind sie verpflichtet, ihre angrenzenden Gehwege zu räumen und zu streuen – und so die Verkehrssicherheit für Fußgänger zu gewährleisten.

Räum- und Streupflicht im Überblick

Entlang der gesamten Grundstücksfront müssen Gehwege in einer Breite von mindestens 1,50 Metern geräumt werden. Ist der Gehweg schmaler, genügt ein Streifen von einem Meter.
In Straßen ohne Bürgersteig gilt: Ab einer Fahrbahnbreite von 5,50 Metern ist ein 1,50 Meter breiter Streifen entlang der Grundstücksgrenze freizuhalten. Bei engeren Straßen reicht ein Meter. Auch Flächen vor Parkplätzen, Pflanzstreifen oder Haltestellen gehören dazu.

Schnee, der über Nacht gefallen ist, muss werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr beseitigt sein. Die Räum- und Streupflicht gilt werktags von 7.00 bis 21.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 8.00 bis 20.00 Uhr. Bei anhaltendem Schneefall kann mehrmaliges Räumen am Tag erforderlich sein.

Kein Salz auf Gehwegen erlaubt

In Mainz ist der Einsatz von Streusalz oder anderen auftauenden Mitteln verboten. Die Verwendung solcher Mittel auf öffentlichen Wegen gilt als Ordnungswidrigkeit nach § 7 Absatz 1 des Straßenreinigungsgesetzes.
Erlaubt sind ausschließlich abstumpfende Streumittel wie Sand, Splitt, Lava oder Granulat. Diese Materialien verhindern zuverlässig das Ausrutschen auf glatten Flächen, sind umweltfreundlicher und können nach dem Aufkehren erneut verwendet werden. Bei Fragen zur Winterdienstpflicht steht die Abfallberatung der Stadt Mainz unter der Telefonnummer 06131 12 34 56 zur Verfügung.

Alzey: Unfälle sorgen für Vollsperrung auf der A63

Nachrichten Alzey: Am Freitagnachmittag, 31. Oktober 2025, kam es auf der Autobahn 63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern kurz vor dem Autobahnkreuz Alzey zu gleich zwei Verkehrsunfällen, die zu einer Vollsperrung und erheblichem Rückstau führten.

Zusammenstoß zwischen LKW und PKW

Gegen 14:15 Uhr kollidierten ein 31-jähriger LKW-Fahrer und ein 61-jähriger PKW-Fahrer, die beide den rechten Fahrstreifen befuhren. Wie es genau zu dem Zusammenstoß kam, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall stark beschädigt, jedoch blieben die Fahrer glücklicherweise unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Zweiter Unfall nur wenige Hundert Meter entfernt

Nur kurz nach dem ersten Zusammenstoß ereignete sich wenige Hundert Meter weiter ein weiterer Unfall. Ein 28-jähriger PKW-Fahrer musste wegen des ersten Unfalles plötzlich stark abbremsen. Der hinter ihm fahrende 27-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf. Auch bei diesem Unfall kam niemand zu Schaden, doch beide Fahrzeuge wurden beschädigt.

Vollsperrung und erhebliche Verkehrsbehinderungen

Wegen der nah beieinanderliegenden Unfallstellen und des Trümmerfeldes musste die A63 für etwa 30 Minuten vollständig gesperrt werden. Anschließend leitete die Polizei den Verkehr über den rechten Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei. Dennoch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus im Bereich des Autobahnkreuzes Alzey.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Polizeiautobahnstation Heidesheim bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall zwischen dem LKW und dem PKW beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 06132 9500 zu melden.

Artikelempfehlung: Gefährlicher Zwischenfall auf der Saarstraße in Mainz

Polizei Hessen: Gesuchter Tatverdächtiger festgenommen

Fahndung Hessen: Update, 1. November 2025 – Der 40-jährige Dietrich G. hat sich aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung am Freitagabend (31. Oktober 2025) bei der Polizei in Eschwege gestellt. Er wurde festgenommen und dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat in Eschwege und der Staatsanwaltschaft in Kassel geführt.

Erstmeldung, 31. Oktober 2025:

Nach einem schweren Gewaltdelikt am 23. Oktober 2025 fahndet die Eschweger Kriminalpolizei nach dem 40-jährigen Dietrich G. aus Bad Sooden-Allendorf. Der Mann steht im Verdacht, in den frühen Morgenstunden einen Bekannten mit einem Stein und einem Messer angegriffen und schwer verletzt zu haben.

Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts

Die Tat ereignete sich gegen 4.30 Uhr im Lohbachweg in Bad Sooden-Allendorf. Nach bisherigen Erkenntnissen soll Gerlinger den 21-jährigen Geschädigten zunächst körperlich attackiert und anschließend mit einem faustgroßen Stein sowie einem Messer verletzt haben. Der Verdächtige ist seitdem flüchtig. Aufgrund der Schwere der Tat ermittelt die Staatsanwaltschaft Kassel wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.

Fahndung Hessen

Da die bisherigen Fahndungsmaßnahmen ohne Erfolg blieben, hat die Staatsanwaltschaft Kassel nun eine Öffentlichkeitsfahndung angeordnet.

Gesucht wird:
Dietrich G., 40 Jahre alt, zuletzt wohnhaft in Bad Sooden-Allendorf

Beschreibung:

  • männlich

  • etwa 185 cm groß

  • Glatze

  • Dreitagebart

  • spricht Deutsch mit osteuropäischem Akzent

Polizei warnt vor Ansprache des Flüchtigen

Der Gesuchte ist bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Nach Einschätzung der Ermittler könnte er weiterhin aggressiv und gefährlich sein. Die Polizei Hessen warnt daher ausdrücklich davor, den Mann anzusprechen oder eigene Festnahmeversuche zu unternehmen.

Wer den Tatverdächtigen sieht oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich umgehend an die Polizei Eschwege unter der Rufnummer 05651/925-0 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

1.500 Euro Belohnung für Hinweise

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Tatverdächtigen führen, hat die Staatsanwaltschaft Kassel eine Belohnung von 1.500 Euro ausgesetzt.

Wiesbaden: LKW-Fahrer nach 32 Stunden gestoppt

Nachrichten Wiesbaden: Bei einer Kontrolle des Schwerverkehrs auf der Rastanlage Medenbach-West an der A3 in Richtung Frankfurt hat die Polizei am Donnerstag, 30. Oktober 2025, einen Lkw-Fahrer nach 32 Stunden Fahrt aus dem Verkehr gezogen.

Bosnier seit über 24 Stunden am Steuer

Beamte mehrerer Verkehrsdienststellen der hessischen Polizei überprüften an dem Tag zahlreiche Lastwagen auf technische Mängel, Ladungssicherung und Geschwindigkeitsverstöße. Besonders ins Auge fiel dabei ein 49-jähriger Fahrer aus der Slowakei: Sein digitaler Fahrtenschreiber zeigte eine ununterbrochene Lenkzeit von 32 Stunden – mehr als das Dreifache der erlaubten neun Stunden.

Beamten durchschauten Fahrer bei Kontrolle in Wiesbaden

Um den Verstoß zu vertuschen, hatte der Mann versucht, mit einer zweiten Fahrerkarte zu tricksen. Die erfahrenen Verkehrsspezialisten durchschauten den Versuch jedoch schnell. Gegen den Fahrer und die verantwortliche Spedition verhängten die Beamten Bußgelder in fünfstelliger Höhe, die noch vor Ort als Sicherheitsleistung einbehalten wurden. Außerdem ordnete die Polizei für den übermüdeten Mann eine 11-stündige Ruhepause an, die er nach Angaben der Beamten „dankbar annahm“.

Dank der Kontrolle konnten die Einsatzkräfte aus Wiesbaden den Transport rechtzeitig stoppen – bevor es möglicherweise zu einem schweren Unfall gekommen wäre.

Mehrere Verstöße festgestellt – 17.000 Euro Bußgeld

Insgesamt registrierte die Polizei bei der Aktion zehn Verstöße gegen die Sozialvorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten. Zwei weitere Fahrer nutzten ebenfalls doppelte Fahrerkarten, auch ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Summe aller Bußgelder belief sich auf über 17.000 Euro. Ein weiterer Fahrer war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs und durfte seine Fahrt ebenfalls nicht fortsetzen.

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