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Flughafen Frankfurt: Lufthansa und SWISS führen Gesichtserkennung ein

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Nachrichten Frankfurt | Star Alliance, die größte Luftfahrtallianz der Welt, hat die Entwicklung einer systemübergreifenden biometrischen Identitäts- und Identifizierungs-Plattform abgeschlossen. Das neue Serviceangebot wird das Reiseerlebnis von Kunden der Vielflieger-programme von Star-Alliance-Fluggesellschaften erheblich verbessern. Die Plattform Star Alliance Biometrics dient dem Ziel, den Passagieren ein nahtloses Reiseerlebnis zu ermöglichen und dabei das Qualitätsversprechen für treue Kunden zu untermauern.


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Ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz

Die Lufthansa Group Airlines Lufthansa (Gründungsmitglied der Star Alliance) und SWISS werden den Anfang machen und Star Alliance Biometrics noch im November für ausgewählte Flüge einsetzen. An den Drehkreuzen Frankfurt und München wurde hierfür spezielle Infrastruktur eingerichtet, die die Servicequalität an beiden Standorten erhöht.

Kunden des Lufthansa- und SWISS-Vielfliegerprogramms „Miles & More“, die der Teilnahme an Biometrics zustimmen, können den Zugang zu den Sicherheitskontrollen und den Boarding-Gates kontaktlos passieren – in Zeiten von COVID 19 ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz. Dabei können die Reisenden ihre Mund-Nasen-Bedeckungen, die sie im Terminal tragen müssen, auch während der biometrischen Identitätsüberprüfung aufbehalten, denn die Identifikation der Passagiere wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Die in Star Alliance Biometrics verwendete Lösung zur Identifizierung basiert auf der Gesichtserkennungstechnologie NEC I:Delight der japanischen NEC Corporation und steht Miles & More-Teilnehmern, die der Verwendung ihrer biometrischen Daten während des Reiseprozesses zugestimmt haben, kostenlos zur Verfügung.

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Wie funktioniert die Anmeldung?

Miles & More-Teilnehmer können sich ab sofort für Star Alliance Biometrics anmelden. Hierfür müssen sie lediglich mithilfe ihres Smartphones einem Link in der Lufthansa-App folgen und einige einfache Schritte vornehmen. Bei der Anmeldung werden die Teilnehmer gebeten, ein Foto von sich zu machen, ihre Identität mit ihrem Ausweis zu bestätigen und die Fluggesellschaften und Flughäfen auszuwählen, bei denen sie den Service nutzen möchten.

Die Passagiere müssen sich nur einmal anmelden und können ihre biometrischen Daten dann mehrfach an den biometrischen Touchpoints teilnehmender Flughäfen nutzen, wann immer sie mit einer Star-Alliance-Fluggesellschaft reisen, die Star Alliance Biometrics anbietet.



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Datenschutz und -sicherheit

Persönliche Daten – etwa Fotos und andere Identifikationsmerkmale – werden verschlüsselt und innerhalb der Plattform sicher gespeichert. Das System wurde von Anfang an unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze und auf Basis der neuesten Gesichtserkennungstechnologie entwickelt. Die Speicherung persönlicher Daten wird auf ein notwendiges Minimum begrenzt. Es werden beispielsweise keine Kundennamen gespeichert.

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Jeffrey Goh, CEO von Star Alliance dazu

„Wir sind sehr stolz, dass mit Lufthansa eines unser Gründungsmitglieder Star Alliance Biometrics als erstes an seinen beiden Drehkreuzen Frankfurt und München umsetzt. Dabei handelt es sich um eine kundenorientierte Lösung, welche, insbesondere durch ihre Einsatzmöglichkeiten bei verschiedenen Fluggesellschaften und Flughäfen, einmal mehr unsere Innovationsfähigkeit demonstriert. So bietet sie den Kunden ein nahtloses Reiseerlebnis und erfüllt zudem die Anforderungen, die sich im Hinblick auf Hygiene und Sicherheit stellen. Star Alliance Biometrics ist ein wichtiger Teil unserer Strategie, die digital fortschrittlichste Luftfahrtallianz der Welt zu sein.“

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„Das ist für uns ein wichtiger Meilenstein.“

Christina Foerster, Vorstandsmitglied Customer, IT & Corporate Responsibility, betont: „Das Thema Biometrie wird auch beim Reisen in Zukunft eine immer größere Bedeutung bekommen. In der Lufthansa Group werden zunehmend biometrische Angebote für vereinfachte und effizientere Abläufe an den Flughäfen sorgen und damit das Reiseerlebnis unserer Fluggäste deutlich verbessern. Ich freue mich sehr, dass wir mit Star Alliance Biometrics bereits ab November an unseren Drehkreuzen Frankfurt und München interessierten Vielfliegern das biometrische Passieren der Sicherheitskontrolle und Boarding mittels Gesichtsfeld-Erkennung anbieten können. Das ist für uns ein wichtiger Meilenstein. Gerade während der Pandemie sind solche berührungslosen Abläufe am Flughafen ein großer Pluspunkt.“



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Optimierung der Reiseprozesse für Passagiere hat höchste Priorität

„Die Optimierung der Reiseprozesse für Passagiere hat für uns höchste Priorität. Biometrische Verfahren bieten unseren Kunden ab sofort zahlreiche Vorteile. Star Alliance Biometrics schafft eine effizientere und – gerade in heutigen Zeiten wichtig – kontaktlose Passenger Journey, die neben mehr Komfort und weniger Wartezeiten auch größere Sicherheit bietet. Wir sind stolz darauf, als einer der ersten Flughäfen weltweit gemeinsam mit unseren wichtigsten Kunden Star Alliance und Lufthansa diese wegweisende Technologie an der Bordkarten-Kontrolle und einzelnen Gates im Terminal 1 – Bereich A anzubieten. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir das Angebot sukzessive ausweiten – auch auf neue Prozessstellen wie die Gepäckabgabe,“ sagt Dr. Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG.

Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Flughafen München GmbH ergänzt: “Die Biometrie bietet uns die Möglichkeit, die Prozesse am Flughafen München zugunsten der Reisenden weiter zu beschleunigen und zu vereinfachen. Dadurch werden nicht nur der Passagierkomfort, sondern – dank des kontaktlosen Verfahrens – auch die Hygienestandards und der Gesundheitsschutz gesteigert. Auf diese Weise erfüllen wir einmal mehr unser Qualitätsversprechen als einziger 5 Sterne-Flughafen Europas.”

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Nach Eklat: Rüsselsheim stimmt gegen Ikea-Warenlager

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Nachrichten Rüsselsheim | Eigentlich wollte der Möbelkonzern Ikea im Gewerbegebiet von Rüsselsheim ein großes Warenverteilzentrum bauen. Diese Pläne dürften sich jetzt allerdings erledigt haben, denn das Stadtparlament hat dem Unternehmen an diesem Donnerstag (19.11.2020) einen Korb gegeben.


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Stadtverordnete hatten vor der Entscheidung den Raum verlassen

Das Stadtparlament Rüsselsheim hat dem geplanten Warenverteilzentrum von Ikea eine Absage erteilt. Stattdessen hatten sich die Stadtverordneten für eine kleinteilige Bebauung des ehemaligen Opel-Geländes entschieden. Diese soll nun erarbeitet werden.

Doch die Entscheidung wurde nur von rund der Hälfte der Stadtverordneten getroffen, denn Stadtverordnete der CDU, FDP, WsR und der Freien Wähler hatten vor der Entscheidung den Raum verlassen. Ziel der Verordneten war es wohl, die Abstimmung zu verhindern, doch das ging schief. Trotz der fehlenden Stadtverordneten war das Stadtparlament offenbar beschlussfähig geblieben. So kam es, dass nur die Fraktionen von SPD, Grünen und Linken zur Abstimmung noch anwesend waren und entscheiden konnten.

Hinzu kam, dass zwei Stadtverordnete der CDU krankheitsbedingt nicht erschienen waren. In einer Stellungnahme schreibt die CDU: „Dass die Krankheit zweier Mandatsträger dafür ausgenutzt wird, politische Mehrheiten durchzubekommen, ist aus Sicht der CDU-Fraktion menschlich enttäuschend.“ Die Fraktion behalte sich weitere Schritte vor, heißt es in der Stellungnahme auch.

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Corona: Lockdown und Weihnachtsferien sollen wohl verlängert werden

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Nachrichten Überregional | An diesem Mittwoch (25.11.2020) wollen Bund und Länder gemeinsam über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie entscheiden. Doch anstatt Lockerungen sieht es zur Zeit nach einer Verlängerung des Teil-Lockdowns aus.


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Maßnahmen bis kurz vor Weihnachten

Anfang November trat der Teil-Lockdown für zunächst vier Wochen in Kraft. Doch dass die Maßnahmen mit dem November enden, gibt es immer mehr Zweifel. Nach Medieninformationen unter Berufung auf Länderkreise, könnten die Maßnahmen bis kurz vor Weihnachten verlängert werden, berichtete der „Business Insider“. Damit würden Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen auch weiterhin geschlossen bleiben. Geschäfte sollen allerdings in dem für sie wichtigen Weihnachtsgeschäft scheinbar öffnen dürfen.

Verlängerung der Weihnachtsferien?

Ist das Infektionsgeschehen auch nach Weihnachten noch nicht im Griff, bundesweit die Weihnachtsferien bis zum 10. Januar 2021 verlängert werden, berichtet „Business Insider“. Weitere Vorschläge gibt es auch: So wäre die Ausweitung der Maskenpflicht oder neue Maßnahmen im Schulunterricht möglich. Zusätzlich könnten auch die Obergrenzen für Feiern und Treffen in privaten und öffentlichen Räumen weiter reduziert werden.

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Hilfreiche Tipps rund um den Immobilienverkauf

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Rund neun Millionen Deutsche wechseln jedes Jahr ihren Wohnort. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Oft sind es familiäre Veränderungen, die dazu führen. Man zieht von den Eltern in die erste eigene Wohnung, sucht gemeinsam mit dem Partner eine neue Bleibe oder nach einer Trennung eine Single Wohnung. Manchmal ist es auch der Job, der eine Übersiedelung erfordert. Wie dem auch sei, für Immobilienverkäufer gilt es gerade in gefragten Lagen ihr Objekt gewinnbringend zu veräußern.


Den richtigen Zeitpunkt für den Hausverkauf abwarten

Wann die beste Zeit ist ein Haus zu verkaufen haben die Eigentümer nicht immer selbst in der Hand. Bei einer Scheidung zum Beispiel wird man das Objekt zeitnah auf den Markt bringen müssen, wenn der Ex-Partner Miteigentümer ist. Schließlich kann sich kaum jemand leisten, den Ex-Ehemann oder die Ex-Ehefrau auszuzahlen. Ein ähnliches Szenario präsentiert sich, wenn ein Haus von mehreren Familienmitgliedern geerbt wird. Nur selten kann man sich auf eine Regelung einigen, in diesem Fall bleibt nur der Immobilienverkauf und die Aufteilung des Erlöses. Wenn es keine Eile gibt, weil man zum Beispiel nach der Pensionierung in eine kleinere Wohnung ziehen möchte sollte man sich Zeit lassen und den Immobilienverkauf dann planen, wenn günstige Preise erzielt werden können.

Was Hessen betrifft haben sich die Preise in den letzten Jahren zugunsten von Wohnungsinhabern entwickelt. Ein freistehendes Einfamilienhaus, das rund 40 Jahre alt und 150 Quadratmeter groß ist, kostete 2012 ungefähr 480.000 Euro, drei Jahre später waren es im Schnitt bereits 654.000 Euro bei steigender Tendenz. Somit liegt Frankfurt am Main an der Spitze, was Preise für Einfamilienhäuser betrifft. Es folgt Wiesbaden, am Ende der Rangliste rangieren Hersfeld-Rotenburg und Vogelsberg. Auch in Rheinland-Pfalz sind in vielen Regionen die Preise im Steigen begriffen. Bei Häusern betrug der Kaufpreis pro Quadratmeter im Jahr 2016 1.210 Euro, im Jahr 2018 waren es 1.370 Euro. Im Herbst 2020 standen im Trier besonders viele Häuser zum Verkauf, gefolgt von Mainz und Ludwigshafen. Deutschlandweit gesehen haben sich die Preise für Wohnimmobilien von 2010 bis 2018 beinahe verdoppelt. Nicht abzusehen ist laut Expertenmeinung wie lange dieser Trend noch anhält. Wer heute eine Immobilie auf den Markt bringt, bekommt dafür weitaus mehr Geld als noch vor einigen Jahren.

Welche Unterlagen für einen Hausverkauf nötig sind

Um eine Immobilie auf den Markt bringen zu können, benötigen Verkäufer zunächst einmal einen maßstabsgetreuen Grundriss. Immerhin möchten potentielle Käufer wissen, wie das Haus oder die Wohnung aufgeteilt ist. Fehlt ein Grundriss, kann man diesen zum Beispiel durch einen Makler anfertigen lassen.

Seit 2009 ist es in Deutschland Pflicht, für jede Immobilie einen Energieausweis zu erstellen. Dabei handelt es sich um einen Nachweis, der Informationen über die Energieeffizienz und die Energiekosten liefert. Ausgestellt werden darf der Energieausweis gemäß des Gebäudeenergiegesetzes nur durch Personen mit einer speziellen Ausbildung. In Frage kommen Architekten, Ingenieure oder Handwerker. Manipulationen beim Energieausweis werden mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro bestraft.

Bei einer Eigentumswohnung wird noch dazu eine Teilungserklärung benötigt. Auch die letzten drei Protokolle von Eigentümerversammlungen müssen vorgelegt werden, damit potentielle Käufer Einsicht nehmen können. Vorbereiten sollten sich Verkäufer auch darauf, dass Interessenten zusätzliche Dokumente sehen möchten. Oft wird bei Einfamilienhäusern nach Bauplänen und Genehmigungen gefragt. Auch ein Grundbuchauszug wird manchmal verlangt: Er ist beim Grundbuchamt der Gemeinde anzufordern.

Der Hausverkauf über einen Makler

Jeder Besitzer einer Immobilie möchte natürlich den bestmöglichen Preis erzielen. Viele unterschätzen den zeitlichen Aufwand des Verkaufsprozesses. Es langt nicht, einige Fotos online zu stellen in der Hoffnung, dass sich möglichst viele Interessenten melden. Potentielle Käufer, die bereit sind einige hunderttausend Euro auszugeben, erwarten sich einen professionellen Auftritt. Darüber hinaus muss man für telefonische Anfragen zur Verfügung stehen und Besichtigungstermine vereinbaren. Mitunter kann sich ein Immobilienverkauf über mehrere Monate ziehen. Nicht jeder möchte den Kauf in Eigenregie abwickeln, sondern engagiert einen Makler. Hier einige der Aufgaben, die ein Immobilienmakler übernimmt:

  • In der Regel kennt ein Makler aus Rheinland-Pfalz und Hessen das Angebot und die Nachfrage. Somit sind die Profis in der Lage, eine seriöse Bewertung abzugeben und eine Empfehlung für einen realistischen Angebotspreis abzugeben
  • Sobald der Preis festgelegt wurde, erstellt der Makler ein Exposé. Darin wird die Immobilie mit Detailbeschreibungen und aussagekräftigen Fotos vorgestellt
  • Anschließend übernimmt der Profi die Vermarktung und stellt das Angebot in passende Plattformen im Internet ein
  • Der Makler fungiert außerdem als erster Ansprechpartner für potentielle Käufer und führt Verkaufsgespräche
  • Außerdem hilft der Makler bei Behördenwegen im Zuge der Kaufabwicklung

Diese Dienstleistungen bietet der Makler nicht kostenlos an, dafür fällt eine Maklerprovision an. Dabei handelt es sich um einen bestimmten Prozentsatz vom Verkaufspreis, der in jedem Bundesland unterschiedlich festgelegt ist. In Hessen zahlt aktuell nur der Verkäufer, und zwar 5,95 Prozent des Verkaufspreises. In Rheinland-Pfalz teilen sich der Verkäufer und der Käufer die Kosten: Beide bezahlen jeweils 3,57 Prozent des Verkaufspreises.

Mainz: Sperrung von zwei Fahrspuren auf der Rheinstraße

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Hochheim
Symbolbild Baustelle Absperrung

Nachrichten Mainz | Von Montag, 23.11.2020 bis zum Freitag, 27.11.2020, werden die beiden rechten, stadtauswärts in Richtung Weisenau führenden Fahrspuren der Rheinstraße in Höhe der Bushaltestelle Fischtorplatz bis zur Ecke Heugasse unter Aufrechterhaltung des Verkehrs und der Feuerwehraufstellflächen gesperrt.


Der Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeführt

Grund der Sperrung sind die Endarbeiten zum Asphalteinbau für den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle Fischtor durch den Straßenbetrieb der Landeshauptstadt Mainz. Aus der Heugasse kann und darf während der Baumaßnahme nur nach rechts Richtung Südbahnhof abgebogen werden. Der Verkehr wird durch Ummarkierungen einspurig je Fahrtrichtung an der Baustelle vorbeigeführt. Die Bushaltestelle Fischtor stadteinwärts wird für die Zeit der Baumaßnahmen nach Rücksprache mit der Mainzer Mobilität in die Rheinstraße gegenüber Haus-Nr. 27 verlegt.

Eine Umleitung für den Individualverkehr von der Heugasse in die Rheinstraße Richtung Innenstadt wird über die Rheinstraße – Templerstraße – Lauterenstraße – Weintorstraße ausgeschildert.

Neue Fahrrad-Stellplätze am Hauptbahnhof Mainz

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fahrräder
fahrräder

Nachrichten Mainz | Im Rahmen der „Bike & Ride – Offensive“ wurde Anfang November der erste Teil der neuen Bike & Ride Anlagen am Mainzer Hauptbahnhof von Katrin Eder (Dezernentin für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr) und Klaus Berdan (Leiter Bahnhofsmanagement) eröffnet. Auf der Fläche zwischen der Südseite des Bahnhofsgebäudes und der Alicenbrücke wurden rund 500 neue Abstellplätze geschaffen.


Zusätzlich 240 überdachte Abstellplätze

Nun ist auch der zweite Teil der Bike & Ride Anlage auf der östlichen Seite des Mainzer Hauptbahnhofes fertig gestellt worden: Ab Montag, 23.11.2020, kann an Gleis 13 (rechts neben dem Bahnhofsgebäude) die neue überdachte Doppelstockanlage von allen Pendlerinnen und Pendlern genutzt werden. Durch den Neubau der dortigen Radabstellanlage entstehen zusätzlich 240 überdachte Abstellplätze. Der ehemalige Bestand wurde dementsprechend verdoppelt.

Die Anlage besteht, wie auch auf der Südfläche an der Alicenbrücke, aus Doppelstockparkern. In der oberen Reihe lassen sich Fahrräder mithilfe einer Gasdruckfeder einfach einstellen. Für das sichere Anschließen können die Räder an den jeweils montierten Bügeln angeschlossen werden.

Verkehrsdezernentin Katrin Eder dazu

„Die Besonderheit der neuen Bike & Ride Anlage an Gleis 13 ist die frisch sanierte Überdachung über allen Abstellplätzen“, berichtet Verkehrsdezernentin Katrin Eder. „Damit wird ein weiteres Angebot geschaffen, um der großen Nachfrage nach sicheren und zeitgemäßen Radabstellmöglichkeiten am Hauptbahnhof gerecht zu werden.“

Alle Bike & Ride Anlagen am Hauptbahnhof werden demnächst für die Pendlerinnen und Pendler gut sichtbar ausgeschildert. Darüber hinaus sollen Hinweise an „wild“ abgestellten Rädern am Bahnhofsvorplatz die Pendlerinnen und Pendler auf die neuen hochwertigen Anlagen verweisen.

Weitere Fahrradabstellplätze an anderen Bahnhöfen

Zukünftig werden im Rahmen der „Bike & Ride – Offensive“ nicht nur im bald fertiggestellten Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof West weitere Fahrradabstellplätze entstehen, sondern auch an weiteren Bahnhofsstandorten. Diese werden beispielsweise am Bahnhof Römisches Theater und am Bahnhof Laubenheim zu finden sein.

700 Bewohner auf Corona in Pflegeheim getestet

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Nachrichten Bad Kreuznach | Im Bodelschwingh Zentrum Meisenheim wurden kürzlich 700 Menschen an nur einem Tag auf den Corona-Virus getestet. Die Ergebnisse sind sehr erfreulich. Auf nur einem einzigen der 700 Teststreifen tauchte der gefürchtete zweite Strich auf: COVID-19 positiv. Damit ist klar: Die Einrichtung, in der 380 Menschen mit den verschiedensten Behinderungen leben und arbeiten, ist nicht durchseucht. Die Experten aus dem Geschäftsfeld Soziales bei der Stiftung kreuznacher diakonie wissen allerdings auch, dass es sich dabei nur um eine Momentaufnahme handelt.


Regionalleiter Holger Griebel dazu

Jetzt können sich Regionalleiter Holger Griebel und sein Team aus dem Geschäftsfeld Soziales wieder darauf konzentrieren, was im Bodelschwingh Zentrum unter Corona Bedingungen so wichtig ist: „Den Menschen einen geschützten Raum geben, in dem sie ihre Chancen wahrnehmen können, sich und ihre Fähigkeiten zu zeigen.“ Er hofft nun, dass infizierte und erkrankte Bewohner und Mitarbeitende gesundheitlich stabil bleiben, um auch im betroffenen Haus Am Schlossblick, das sich weiter unter Quarantäne befindet, ein gewohntes und stabilisierendes Umfeld zu erhalten.

Viel Unterstützung bei der Testaktion

Auch Kerstin Lamb, Hygienefachkraft der Stiftung kreuznacher diakonie, die den Ehrgeiz hatte, an einem Tag alle Kollegen und Bewohner im Kerngebiet des Bodelschwingh Zentrums durchzutesten, atmet kräftig durch und lobt den Pflegekonsildienst unter der Leitung von Kathrin Schappert, dieses Ziel erreicht zu haben. Unterstützt wurde die Aktion von der Kreisverwaltung Bad Kreuznach, dem DRK und freiwilligen Helfern der Stiftung. Sie fiebern alle noch mit dem Kollegen einer externen Firma mit, dessen positiver Test durch eine Überprüfung mit einer PCR-Laboranalyse abgewartet werden muss: „Jeder positive Test ist ein positiver Fall zu viel“, sagt Lamb, die in den vergangenen Monaten alles daran gesetzt hat, dass die Stiftung kreuznacher diakonie in Sachen Umsetzung der Hygienerichtlinien gut aufgestellt ist – auch in Zeiten, als Desinfektionsmittel und Schutzausrüstung kaum zu beschaffen waren. Schulung und Aufklärung sind ihre Waffen gegen Covid-19.



Ein Ausbruch im Haus Schlossblick war der Grund für die Testaktion

In einer Pressekonferenz an diesem Mittwochvormittag hatte die Stiftung gemeinsam mit Ron Budschat, Leiter der Stabsstelle Corona des Landkreises Bad Kreuznach, den Ausbruch im Haus Schlossblick bekanntgegeben. Dort wurden, nachdem mehrere Menschen positiv getestet worden waren, auch alle Wohngruppen getestet. Die Zahl der positiv getesteten Bewohner und Mitarbeiter im Haus Schlossblick war so hoch, dass man befürchtete COVID-19 hätte auch alle anderen Bereiche des Bodelschwingh Zentrums durchseucht. Deshalb wurde einen Tag später diese Großtestung angesetzt.

Dr. Michael Sicker, Hygienebeauftragter Arzt dazu

Dr. Michael Sicker, Hygienebeauftragter Arzt des Geschäftsfeldes Soziales der Stiftung kreuznacher diakonie, erklärt nun, wie es weiter geht: „Freitag werden noch vereinzelte Nachzügler bei den Mitarbeitern getestet und wir bieten den circa zwölf externen Beschäftigten, die im Moment nicht auf dem Gelände sind, einen Schnelltest an. Bezüglich der Wohnhäuser in der Stadt Meisenheim werden gerade mögliche Kontaktketten erarbeitet.“

Mit der Corona Stabsstelle der Kreisverwaltung Bad Kreuznach ist abgesprochen: Sollte Kontakt in das Bodelschwingh Zentrum bestanden haben, werden diese Personen gezielt getestet. Ansonsten liegt unsere Sorge jetzt bei den infizierten und erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Kolleginnen und Kollegen und der Aufrechterhaltung des Tagesbetriebs in den betroffenen Wohngruppen.

Michael Ebling: Notfallzulassung für Corona-Impfstoff von BioNTech ein Meilenstein

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Nachrichten Mainz | Die Pharmaunternehmen BioNTech und Pfizer haben an diesem Freitag in den USA eine Notfallzulassung für den von ihnen entwickelten Corona-Impfstoff gestellt. Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling zeigt sich äußerst erfreut darüber.


Statement von Michael Ebling

„Das sind hervorragende Nachrichten. Ich freue mich, dass wir mit der Firma BioNTech einen Leuchtturm der Medizinbranche in der Stadt haben, der Impfstoffgeschichte made in Mainz schreibt.“, freut sich der Oberbürgermeister und erwähnt eine bahnbrechende Erfindung der Mainzer aus vergangenen Tagen: „Bezüglich Erfindungen, die die Welt verändern, hat Mainz ja schon seit einigen Jahrhunderten weltweit einen guten Ruf. Gutenberg, der „Man of the Millennium“, und seine Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern sind rund um den Globus jedem Schulkind ein Begriff.“

Ein wichtiger Wissenschafts- und Forschungsstandort im Rhein-Main-Gebiet

„Und es sieht so aus, als käme in diesem Jahr eine weltverändernde Entwicklung aus Mainz hinzu: Die Welt schaut in diesen Tagen voller Hoffnung auf Mainz, denn hier ist ein bedeutendes Zentrum für die Bewältigung der Coronavirus-Pandemie. Aus den Mainzer Laboren der Firma BioNTech stammt der lang ersehnte Impfstoff gegen das Coronavirus und der Mainzer Spezialglashersteller SCHOTT produziert Pharmafläschchen für den Transport von Impfstoffen, die bei 75 Prozent der über 100 COVID-19-Impfstoffprojekten zum Einsatz kommen, die sich derzeit weltweit in der Pipeline befinden. Unsere Stadt hat damit einmal mehr bewiesen, dass wir ein wichtiger Wissenschafts- und Forschungsstandort im Rhein-Main-Gebiet sind. Dank der Mainzer Forscherinnen und Forscher blicken sehr viele Menschen jetzt positiver in die Zukunft. Von Mainz geht in diesen schweren Tagen Hoffnung um die Welt!“, so der Oberbürgermeister abschließend.

Steinbruch Trechtingshausen als Attraktion der Buga2029 geplant

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Nachrichten Bingen | Zur Bundesgartenschau im Jahr 2029 planen die Hartsteinwerke Sooneck GmbH, den Steinbruch und damit auch die Gemeinde Trechtingshausen zu einem Publikumsmagnet für die Besucherinnen und Besucher zu machen. Boost your City hat bei einem Termin vor Ort mit Dr. Willem Douw, dem Betriebsleiter der Hartsteinwerke Sooneck GmbH, darüber gesprochen.


Rund 1,8 Millionen Besucher werden erwartet

Die Bundesgartenschau soll in neun Jahren in der Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal stark dezentralisiert entlang einer Strecke von 67 Kilometern am Rhein zwischen Koblenz im Norden und Bingen sowie Rüdesheim im Süden stattfinden. Rund 1,8 Millionen Besucherinnen und Besucher werden dann in der Region erwartet.

Die Region besitzt eine Bergbautradition seit dem 17. Jahrhundert und die Hartsteinwerke Sooneck als einziger Steinbruchbetreiber an diesem Rhein-Abschnitt wollen diese Tradition den Besuchern lebendig nahebringen und sich in das Konzept der Buga2029 einbringen, berichtet der Betriebsleiter, Dr. Willem Douw.

Sprengungen für die Besucher erlebbar machen

Da der Steinbruch ohnehin plant, sich schon ab 2021 als touristische Attraktion zu entwickeln, hätte dieser im Jahr 2029 Einiges zu bieten. Mit dem verstärkten touristischen Engagement greift der Unternehmer den Wunsch der Einwohnerschaft Trechtingshausens auf, der auf einer Bürgerversammlung am 25. August 2020 von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern geäußert wurde.

Im Rahmen der Bundesgartenschau soll den Besucherinnen und Besuchern unter anderem auch die Möglichkeit gegeben werden, als Zuschauer an den Sprengungen im Steinbruch Trechtingshausen teilzunehmen. Auf den ausreichenden Abstand wird dann natürlich genaustens geachtet, um die Sicherheit Aller zu gewährleisten.

Einblicke in die Geschichte und das aktuelle Nutzen der Region

Der Betriebsleiter erklärt zu den Hintergründen: Oft sei es so, dass Besucherinnen und Besucher Eintrittsgeld für die Burg Sooneck zahlen und sich dann spätestens auf der Aussichtsplattform der Burg fragen, was es mit dem Steinbruch auf sich hat. Dies könne schon im Vorfeld beworben und kommuniziert werden. Man könne den Besucherinnen und Besuchern erklären, dass sie auf der einen Seite bei der Burg Sooneck die Geschichte der Region erleben können und auf der anderen Seite beim Steinbruch einen Eindruck über das aktuelle Nutzes des Mittelrheintales erhalten. Dies möchte Dr. Willem Douw gerne im Rahmen der Bundesgartenschau umsetzen, erklärt er abschließend.

Serie über die Hartsteinwerke Sooneck GmbH:
Teil 1: Hartsteinwerke Sooneck: Die Geschichte vom Steinbruch Trechtingshausen
Teil 2: Erweiterungen vom Steinbruch Trechtingshausen sind notwendig
Teil 3: Steinbruch Trechtingshausen soll Touristenattraktion werden

Teil 4: Steinbruch Trechtingshausen als Attraktion der Buga2029 geplant
Teil 5: Hartsteinwerke Sooneck: Steinbruch Trechtingshausen wird leiser und sauberer

Video über den Steinbruch Trechtingshausen: 

 

Aktuell: Zugverkehr im Kreis Groß-Gerau lahmgelegt

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Symbolbild Zug
Symbolbild Zug

Nachrichten Groß-Gerau | An diesem Freitagvormittag (20.11.2020) kam es zu einem medizinischen Notfall am Bahnhof Groß-Gerau Dornberg in der Kreisstadt Groß-Gerau. Dies bestätigte eine Sprecherin der Polizei gegenüber Boost your City. Aktuell ist die Bahnstrecke wegen dem medizinischen Notfall gesperrt. Wie lange die Sperrung noch bestehen bleibt, konnte die Sprecherin noch nicht sagen, da die Ermittlungen noch in vollem Gange sind. Auch ob Personen verletzt wurden und wie schwer die Verletzungen sind, ist noch unklar. Weitere Informationen folgen…


 

Männliche Leiche im Wald bei Wiesbaden gefunden

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Nachrichten Wiesbaden | In dem Waldstück bei Wiesbaden-Naurod wurde im Unterholz ein bereits zum Teil skelettierter Leichnam gefunden. Die Polizei hat an diesem Freitag eine rekonstruiertes Bild des Toten veröffentlicht, um Hinweise auf dessen Identität zu erhalten.


Der Tote lag vermutlich über drei Monate im Wald

Jäger hatten den Toten bereits am Vormittag des 23. November 2019 bei einer Treibjagd am Kellerskopf rund 35 Meter von einem Waldweg entfernt gefunden. Die Polizei vermutet, dass die Person zum Zeitpunkt des Fundes bereits mindestens drei Monate in dem Wald gelegen hatte.

Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte bislang weder die Todesursache noch die Identität des Verstorbenen geklärt werden. Die Polizei wendet sich daher nun mit einem rekonstruierten Bild des Toten und seiner Kleidung an die Öffentlichkeit und bittet um Hilfe.

Zeugen, die Hinweise zur Identität des Unbekannten geben können oder diesen noch lebend gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 3450 bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden zu melden.

Grafik: Polizei

#Maskhave – Plakatkampagne im Kreis Mainz-Bingen

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Nachrichten Ingelheim | #MASKHAVE – Wir tragen Maske: Unter diesem Motto steht die neue Plakatkampagne des Landkreises Mainz-Bingen. Mit der Kampagne soll das Bewusstsein zum das Tragen einer Alltagsmaske und für die Hygieneregeln zu stärken. Insgesamt sechs Personen beziehungsweise Personengruppen wurden mit Maske fotografiert, die unter dem Hashtag #MASKHAVE erklären, aus welchem Grund sie Maske tragen.


„Schutz durch Alltagsmasken mehr denn je von Bedeutung“

Landrätin Dorothea Schäfer hat nun zum Start der Kampagne ein Plakat symbolisch im Kreishaus aufgehängt. „Gerade in dieser zweiten Welle der Pandemie ist der vorbeugende Schutz durch Alltagsmasken mehr denn je von Bedeutung – ein ,must-have‘ also“, so die Landrätin. „Die Plakate sollen die Menschen nochmals sensibilisieren und dazu beitragen, dass wir alle gemeinsam dranbleiben.“

Die Plakate werden im Kreisgebiet verteilt und an Knotenpunkten des öffentlichen Lebens sichtbar angebracht. Entsprechend werden die Plakate auch in den Rathäusern der Kommunen, in Schulen des Landkreises und Bussen hängen.

Plakate kostenfrei erhältlich

Gastronomen, Einzelhändler, Vereine oder Bürger können die Plakate im DIN A3-Format aus der Reihe „#MASKHAVE“ kostenfrei erhalten. Dazu reicht eine E-Mail mit der Angabe der gewünschten Menge an das Medien- und Kommunikationsbüro unter der E-Mail-Adresse presse@mainz-bingen.de.

Gustavsburg: Fachzeitschrift berichtet über die Cramer-Klett-Siedlung

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Bereits im Frühjahr erhielt der Vorsitzende des Fördervereins der Cramer-Klett-Siedlung eine Anfrage, einen Fachartikel mit praktischen Restaurierungstipps für eine überregional vierteljährlich erscheinende Zeitschrift zu schreiben.


Fokus auf ehemalige Werks- und Arbeitersiedlungen

Eine Fachzeitschrift, welche sich mit besonderes Schwerpunktthemen auseinandersetzt. So richtet die aktuelle Ausgabe ihren Schwerpunkt auf ehemalige Werks- und Arbeitersiedlungen und deren spezifische Probleme und Herausforderungen aus Sicht der heutigen Eigentümer, sowie der Denkmalpflege. Die ehemalige Arbeitersiedlung im Stadtteil Gustavsburg ist mit der Veröffentlichung des Fachartikels weit über die Stadtgrenzen bekannt geworden.

Matthias Welniak, welcher selbst seit 2012 im Besitz eines kleinen Siedlungshäuschens ist, kann sich gewiss auf eigene Erfahrungen bei der Durchführung von Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen beziehen. Überdies beschäftigt sich der 49-Jährige Gustavsburger bereits seit einigen Jahren mit der Geschichte der ehemaligen Arbeitersiedlung, welche in den Jahren 1896 bis 1906 um den Cramer-Klett-Platz errichtet und heute einen sehr großen sozial- und baugeschichtlichen Wert besitzt.

Freiherr von Cramer-Klett war seiner Zeit weit voraus

Es ist auch nicht nur die Geschichte der Arbeitersiedlung, die Welniak so begeistert, sondern eben auch die Lebensgeschichte des Namensgebers Freiherr von Cramer-Klett. Cramer-Klett war nicht einfach nur ein Unternehmer, sein Umgang mit seinen Fabrikarbeitern und Angestellten war seiner Zeit weit voraus, so war der Begriff Lohn- und Sozialpolitik noch ein Fremdwort. Bis zu den ersten staatlichen Versicherungsgesetzen, wie dem Krankenversicherungsgesetz (1883) oder der Unfallversicherung (1884), war Cramer-Klett die Arbeiterfürsorge ganz besonders wichtig.

Ein weiteres Beispiel für sein soziales Engagement ist der unmittelbar verbundene Kindergarten in die Cramer-Klett-Siedlung. Umso mehr überrascht es Welniak, dass der Name Cramer-Klett, trotz der großen Bedeutung, die er für die Industrialisierung in Deutschland hatte, so stark in Vergessenheit geraten konnte.

Der Fachartikel kann auf der Internetpräzens des Fördervereins unter https://cramer-klett-siedlung.de/fachartikel eingesehen werden.

Gustavsburg: fachzeitschrift berichtet über die cramer-klett-siedlung
Matthias Welniak zeigt seinen Fachartikel, welcher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Restaurator im Handwerk“ veröffentlicht wurde. (Foto: Förderverein CKS Gustavsburg e.V.)

Vorsicht vor Fake-Anrufen im Kreis Mainz-Bingen

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Nachrichten Ingelheim | Telefonbetrüger nutzen immer wieder neue Geschichten, um an ihr Ziel zu gelangen. Zur Zeit stiften sie im Landkreis Mainz-Bingen mit falschen Anrufen zum Thema Corona Verwirrung und Unruhe.


So dreist gehen die Betrüger vor

So meldete sich bei der Kreisverwaltung zum Beispiel kürzlich ein Bürger, der einen Anruf eines Instituts, angeblich im Namen des Gesundheitsamtes, bekam. Das Amt sei überlastet, er stehe aber auf einer Liste mit Reiserückkehrern und man müsse einige Daten abfragen:

  • Sind sie noch in Quarantäne?
  • Mit wem hatten Sie Kontakt?
  • Sind Sie zu Hause geblieben?
  • Brauchen Sie eine Bestätigung für den Arbeitgeber?

Der angerufene Bürger beendete daraufhin das Gespräch und wollte einen Kontrollanruf machen, der jedoch im Nichts endete.

Hinweis des Gesundheitsamt dazu

Das Gesundheitsamt Mainz-Bingen weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass diese Anrufe nicht im Auftrag des Gesundheitsamtes getätigt werden. Entsprechende Vereinbarungen mit fremden Instituten oder Firmen gibt es nicht und hat es zu keiner Zeit gegeben. Anrufe zum Thema Corona kommen nur aus dem Gesundheitsamt selbst. Im Zweifel sollen sich die Bürgerinnen und Bürger den Namen des Anrufers geben lassen und beim Gesundheitsamt zurückrufen.

Smartphone-Preise um ein Drittel gestiegen

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iPhone, Smartphone
iPhone, Smartphone

Elektronik & Technik – In den letzten fünf Jahren ist der Durchschnittspreis für ein Smartphone in Deutschland um mehr als ein Drittel gestiegen. Das hat das Vergleichsportal Verivox in einer Marktanalyse herausgefunden.


Steigerung der Preise bei den größten Herstellern

Bei den Smartphones, die zwischen 2015 und der Jahresmitte 2020 in Deutschland verkauft wurden, gab es eine Preissteigerung von 34 Prozent. Der Durchschnittspreis eines Geräts lag 2015 noch bei 390 Euro, 2020 liegt er bereits bei 523 Euro. Dies wurde über zwei wesentliche Kennzahlen des Marktes (Bitkom Research sowie Hemix) gemittelt.

Die drei Hersteller Apple, Weltmarktführer Samsung, sowie Huawei decken in Deutschland rund 80 Prozent des Marktes ab. Die wichtigsten Modellreihen dieser drei Hersteller haben sich in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt um 36 Prozent verteuert. 2015 lag das Standardmodell iPhone 6s in der günstigsten Version bei 739 Euro. Für das 12er-Standardmodell mit dem kleinsten Speicher verlangt Apple im Jahr 2020 876 Euro, was einer Steigerung von 19 Prozent entspricht.

Das Samsung Galaxy S6 kostete 2015, als wichtigster iPhone-Konkurrent, damals 699 Euro in der günstigsten Ausstattung. Im Februar diesen Jahres wurden zum Marktstart für das Galaxy S20 in der kleinsten Variante 899 Euro fällig, was einer Preissteigerung von 29 Prozent entspricht. Im Fünf-Jahres-Vergleich um mehr als 60 Prozent sind die Preise bei Huawei gestiegen. 2015 war das Modell P8 in der Standardversion für 499 Euro erhältlich, 2020 wurden zum Markteinführung des P40 mindestens 799 Euro fällig.

Die Geräte können mittlerweile länger genutzt werden

Dazu Jens-Uwe Theumer, Vice President Telecommunications bei Verivox: „Die gestiegenen Preise haben auch mit dem Innenleben der Geräte zu tun. Zwar verlief die technische Entwicklung in den letzten zwei, drei Jahren nicht mehr ganz so rasant wie zuvor, dennoch haben die heutigen Geräte eine erheblich bessere Ausstattung als noch 2015.“

Verbrauchertipp: Ordentlich sparen kann man, wenn man mit dem Kauf etwas wartet. Bereits drei Monate können dabei viel ausmachen. Noch größer wird die Ersparnis innerhalb sechs Monate. Dies ist allerdings abhängig vom Hersteller, denn zum Beispiel Apple-Geräte sind preisstabiler. Wer ein Vorgängermodell wählt, weil er nicht die allerneueste Technik braucht, kann so noch mehr sparen.

Theumer erläutert: „Moderne Smartphones sind technisch so ausgereift, dass auch die Vorgängermodelle noch attraktiv sind – sei es als Neugerät oder professionell wiederaufbereitet. Verbraucher erhalten also bessere Geräte als früher und können diese oft auch länger nutzen.“ Die mögliche Nutzungsdauer hängt jedoch auch davon ab, wie lange die Geräte vom Hersteller mit Updates versorgt werden. Bei Apple haben die Nutzer dabei meist deutlich bessere Chancen als bei Android-Geräten.

Kosten steigen durch höheren Marketingaufwand und Premium-Modelle

2017 kam gleichzeitig mit dem iPhone 8 auch der erste Teilnehmer der „Pro“-Reihe, das iPhone X auf den Markt. Auch bei Samsung und Huawei gibt es diese Premium-Modellreihen, die deutlich teurer und besser ausgestattet sind als die Standardmodelle. Vor Allem für Nutzer, die viel am Smartphone arbeiten oder spielen, sind diese Geräte interessant. In den letzten Jahren hat sich ein kontinuierlicher Aufwärtstrend auf dem Videospiel-Markt gezeigt. Immer mehr Menschen nutzen in ihrer Freizeit die beliebteste Spieleplattform, ihr Smartphone. Sofort anmelden, loslegen und abschalten; dafür nutzten im vergangenen Jahr 19,5 Millionen Bundesbürger ihr Smartphone.

Die Marketingkosten bei den großen Marken sind ein weiterer Grund für die vergleichsweise hohen Preise, so Theumer: „Apple, Samsung und Huawei sind auch deshalb so erfolgreich, weil sie erheblich mehr Geld in Marketing investieren als kleinere Hersteller. In Deutschland weniger bekannte Marken wie Xiaomi, Oppo oder OnePlus liefern ebenfalls eine sehr ansprechende Ausstattung – allerdings meist zu deutlich niedrigeren Preisen.“