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Tödlicher Verkehrsunfall auf der Landstraße L3209

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Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock
Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock

Nachrichten Frankfurt | An diesem Montagmorgen (23.11.2020) gegen 6:20 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Landstraße L3209 bei Frankfurt. Eine Person wurde dabei tödlich verletzt.


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Ein Fußgänger wurde von einem Fahrzeug erfasst

Ein 43 Jahre alter Opel-Fahrer war aus Richtung Bischofsheim in Fahrtrichtung Frankfurt-Bergen-Enkheim unterwegs. In Höhe eines Bauernhofes überquerte ein älterer Fußgänger die Straße, welcher von dem Fahrzeug erfasst wurde. Der Fußgänger erlitt dabei schwerste Verletzungen und verstarb trotz umgehend eingeleiteter medizinischer Maßnahmen noch an der Unfallstelle. Die Identität des Verstorbenen ist bislang noch unbekannt. Der Opel-Fahrer erlitt einen Schock.

Die genaue Unfallursache sowie der Unfallhergang sind bislang noch unklar und müssen mit Hilfe eines Sachverständigen geklärt werden. Die Landstraße musste im Bereich der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich zu umfahren.

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Mainz-Bingen: Mehr Geld für Maler und Lackierer gefordert

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Nachrichten Ingelheim | Maler und Lackierer sollen mehr Geld einstreichen: Angesichts der trotz Corona-Pandemie guten Auftragslage im Maler- und Lackiererhandwerk fordert die IG BAU ein Lohn-Plus für die rund 320 Beschäftigten der Branche im Landkreis Mainz-Bingen.


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Lohnerhöhung von 5,4 Prozent gefordert

„Die Bauwirtschaft brummt selbst in der Krise. Davon profitieren auch die Malerbetriebe. Jetzt sollen die Handwerker einen fairen Anteil an den guten Geschäften erhalten“, sagt Rüdiger Wunderlich, Bezirksvorsitzender der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz. Die Gewerkschaft verlangt in der laufenden Tarifrunde eine Lohnerhöhung von 5,4 Prozent.

Bislang hätten die Arbeitgeber jedoch nur ein „Minimal-Angebot“ von 0,8 Prozent vorgelegt, kritisiert IG BAU-Verhandlungsführer Carsten Burckhardt. „Das ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, die kein Homeoffice machen können und täglich auf der Baustelle unter erschwerten Corona-Bedingungen die Knochen hinhalten.“ 2020 sei – trotz Pandemie – ein sehr erfolgreiches Jahr für die Branche. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg der Umsatz im Maler- und Lackiererhandwerk im zweiten Quartal des Jahres um 15 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

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„Echte Wertschätzung der Beschäftigten sieht anders aus“

Auch die Auftragslage für die nächsten Monate ist nach Beobachtung der IG BAU überaus robust. „Eine echte Wertschätzung der Beschäftigten sieht anders aus“, so Bezirksvorsitzender Wunderlich mit Blick auf das Angebot der Arbeitgeber. Daran ändere auch die vorgeschlagene Corona-Prämie nichts, die bei lediglich 70 Euro liegen soll.

Die Gewerkschaft ruft die Arbeitgeber dazu auf, bei der nächsten Tarifverhandlung ein Angebot vorzulegen, das der Wirtschaftslage in der Branche entspricht. Am 1. Dezember gehen die Verhandlungen in die dritte Runde. Weitere Infos bekommen Beschäftigte bei der IG BAU-Service-Hotline unter der Rufnummer 0391 – 4085 222.

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Mainz: Rettungswagen verliert Doppelbereifung während Einsatzfahrt

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Nachrichten Mainz | An diesem Sonntagabend (22. November 2020) gegen 17:00 Uhr verunfallte ein Rettungswagen vom Deutschen Roten Kreuz auf der Pariser Straße in Fahrtrichtung Nieder-Olm kurz vor der Abfahrt Mainz-Bretzenheim.


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Der Rettungswagen war in Richtung Nieder-Olm unterwegs

Wie Philipp Köhler, Pressesprecher des DRK-Rettungsdienstes Rheinhessen-Nahe, gegenüber Boost your City mitteilte, handelte es sich bei dem Fahrzeug um einen Intensivtransportwagen. Dieser war mit einem Patienten an Bord in Fahrtrichtung Nieder-Olm unterwegs, als der Rettungswagen plötzlich zwei Reifen der Doppelbereifung verlor.

Bei dem Verkehrsunfall blieb die dreiköpfige Besatzung des Rettungswagens sowie der Patient unverletzt. Der Pressesprecher geht zur Zeit davon aus, dass ein technischer Defekt ursächlich dafür war, dass sich die Reifen lösten. Genaueres werde allerdings erst ein Besuch in der Werkstatt zeigen. Die Rettungswache sei weiterhin einsatzbereit geblieben, es kam zu keinerlei Einschränkungen durch den Ausfall eines der Rettungsfahrzeuge.

Die Unfallstelle ist aktuell noch durch die Polizei abgesperrt, der Verkehr wird einspurig daran vorbeigeführt (Stand 20:05 Uhr). Es wird darum gebeten, in diesem Bereich vorsichtig zu fahren. Ein Rückstau entstand durch die einspurige Sperrung nicht.

Foto: Chiara Forg | Boost your City
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Versuchter Mord mit Stichwaffe in Mainz-Gonsenheim

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Nachrichten Mainz | An diesem Samstagabend (21.11.2020) gegen 21:50 Uhr kam es in der Grabenstraße in Mainz-Gonsenheim zu einem versuchten Mord. Nach aktuellen Informationen wurden zwei Personen dabei schwer verletzt.


Wie die Polizei gegenüber Boost your City mitteilte, wurde über den Notruf zunächst eine verletzte Person auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses gemeldet. Vor Ort stellte die Polizei dann zwei schwerverletzte Personen fest. Es handelte sich dabei um eine 23-jährige deutsche Frau mit einer Stichverletzung und einen 27 Jahre alten deutschen Mann. Die beiden Verletzten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Zur Zeit geht die Polizei davon aus, dass der 27-Jährige versuchte, seine Freundin zu erstechen. Zudem lässt der Auffindeort des 27-Jährigen darauf schließen, dass dieser nach der Tat aus dem Fenster gesprungen ist. Nach Informationen unserer Redaktion, soll der Mann vor der Tat harte Drogen konsumiert haben. Ob dies wirklich der Fall ist und um welche Art von Drogen es sich gehandelt hat, wurde von der Polizei nicht mitgeteilt.

Nach Informationen von Boost your City ist aufgrund der Spurenlage im Inneren des Hauses davon auszugehen, dass dort ein Kampf stattgefunden hat. Bei der Frau wurden vom Rettungsdienst und einem Notarzt vor Ort noch Reanimierungsmaßnahmen eingeleitet. Trotz intensiver Nachfragen unserer Redaktion, wollte uns die Polizei keine weiteren Details nennen und verwies an die Staatsanwaltschaft Mainz.

Der Tatverdächtige wird noch an diesem Sonntag einem Haftrichter vorgeführt. Weitere Informationen konnten aus Ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht mitgeteilt werden.

Vor Ort im Einsatz war neben der Polizei und dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr.

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Olaf Scholz plant massive Neuverschuldung für 2021

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Nachrichten Überregional | Bundesfinanzminister Olaf Scholz plant für das kommende Jahr weit mehr neue Schulden als bisher bekannt. Die Nettokreditaufnahme der Bundesregierung für 2021 werde sich auf rund 160 Milliarden Euro statt der zunächst geplanten 96 Milliarden Euro belaufen. Das soll laut Medienberichten ein mit den Berechnungen vertrauten Vertreter der Koalition mitgeteilt haben.


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Kosten für die Wirtschaftshilfen explodieren

Dass die Schulden höher werden als geplant, ergebe sich aus den Mehrausgaben in der sogenannten Bereinigungsvorlage. Diese hat das Finanzministerium zwecks Anpassung des Haushaltsentwurfs an die Haushaltspolitiker des Deutschen Bundestages geschickt. Aus einer anderen Stelle der Koalition soll bestätigt worden sein, dass die Summe von 160 Milliarden Euro Neuschulden „in der Tendenz“ korrekt sei.

Laut Medienberichten explodieren besonders die Kosten für die Wirtschaftshilfen. Der Finanzminister plane knapp 40 Milliarden Euro für Unternehmer ein, die finanziell unter dem Corona-Lockdown leiden.

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Schrebergarten in Worms im Vollbrand

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Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Samstagabend (21.11.2020) gegen 22:30 Uhr kam es zu einem Vollbrand eines Schrebergartens am Mittelochsenplatz in Worms. Dabei wurde neben dem Inventar des Schrebergartens auch das dortige Wohngebäude beschädigt. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Für die Dauer der Löscharbeiten musste allerdings die Landstraße L523 für etwa zwei Stunden gesperrt werden.


 

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Steinbruch Trechtingshausen: Aus „Filterkuchen“ wird „Rheinstein-Ton“

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Nachrichten Bingen | Im Steinbruch Trechtingshausen wird ein Ton-Schluff-Feinsand-Gemisch aus dem Gestein des Rheinischen Schiefergebirges hergestellt. Dieses Gemisch erhält nun einen neuen Namen. Dr. Willem Douw, der Betriebsleiter der Hartsteinwerke Sooneck GmbH, teilte über den Termin vor Ort hinaus gegenüber Boost your City mit, wie es dazu kam.


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Tradition und Qualitätsanspruch

Das Gemisch ist in der Branche als „Filterkuchen“ bekannt und entsteht im Steinbruch Sooneck in unmittelbarer Nähe der Burg Rheinstein. Nun erhält es den Namen „Rheinstein-Ton“. Mit dem neuen Namen will die Hartsteinwerke Sooneck GmbH ihre jahrhundertealte Tradition am Rhein und zugleich ihren hohen Qualitätsanspruch verdeutlichen.

Die Geschichte des Steinbruchs Sooneck reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1829 erhielt die Burg Rheinstein ihren Namen, weil sie, genau wie der Steinbruch, in einer imposanten Felslage oberhalb des Rheintals thront.

„Rheinstein-Ton drückt diese Geschichte besser aus als jeder andere Name“, sagt Dr. Willem Douw, Betriebsleiter der Hartsteinwerke Sooneck GmbH. Er fügt hinzu: „Mit dem Begriff Ton wollen wir auf die hohe Qualität unseres bisher als Filterkuchen bekannten Gemisches hinweisen. Denn wir legen beim Rheinstein-Ton wie bei allen unseren Produkten höchsten Wert auf Qualität.“

Rheinstein-Ton hat bessere Druckfestigkeit

Die Umbenennung vom Filterkuchen in Rheinstein-Ton ist auch aus fachlicher Sicht sinnvoll, weil „Ton“ den Charakter des Produktes wesentlich besser beschreibt. Ton gehört schon lange Zeit in der Baustoffindustrie zu den wichtigsten Rohstoffen. Der Rheinstein-Ton eignet sich zum Beispiel für Dach- und Mauerwerkziegel, aber auch für Fassaden- und Pflasterklinker.

Der Betriebsleiter und Bergbau-Ingenieur, Dr. Willem Douw, räumt mit einer Fehleinschätzung auf und erklärt: „Es ist falsch zu meinen, dass Ton gleich Ton ist. Ganz im Gegenteil! Die Massen, aus denen Baukeramiken gebrannt werden, werden in einem hochspezialisierten Auswahlverfahren zusammengesetzt. Der Rheinstein-Ton mischt sich wegen seines Kornaufbaus und des Wassergehalts sehr gut mit den weiteren Erden, mit denen die Massen im Mischbett für Verarbeitung vorbereitet werden. Im Brennprozess spielt der Rheinstein-Ton seinen größten Vorteil aus. Bereits bei niedrigen Brenntemperaturen setzt beim Rheinstein-Ton die Sinterung ein. Dies verleiht den Brennprodukten eine bessere Druckfestigkeit.“



Massive Beschleunigung des Verwitterungsprozesses

Bei der Verwitterung der Gesteine des rund 400 Millionen Jahre alten Rheinischen Schiefergebirges entstanden im Westerwald durch Erosion mittels Wasser große und vereinzelt am Hunsrück- und Taunussüdrand kleine Tonvorkommen. Diese bestehen aus sehr feinkörnigen Komponenten, überwiegend mit einer Korngröße von unter 0,002 Millimeter.

Im Steinbruch Sooneck wird dieser Verwitterungsprozess ebenfalls vollzogen, jedoch wesentlich schneller. Nach dem Sprengen werden die feinsten Komponenten durch Siebe trocken abgetrennt. In der Nassaufbereitung werden mittels Wasser die Korngrößen von unter 0,002 Millimeter aufkonzentriert. Dabei wird auch der Quarzgehalt reduziert. Um das Wasser anschließend wieder verwenden zu können, wird der Rheinstein-Ton in einer sogenannten Kammerfilterpresse auf einen für die Kunden optimalen Wassergehalt entwässert. Vereinfacht gesagt wird dabei der natürliche Verwitterungsprozess stark beschleunigt. Anstatt rund 400 Millionen Jahre dauert der Prozess dann nur noch wenige Tage. Fortlaufende Qualitätskontrollen gewährleisten, dass mit dem Rheinstein-Ton ein Produkt mit den für die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten besten Eigenschaften entsteht und zugleich die Bodenverbesserung erreicht wird.

Serie über die Hartsteinwerke Sooneck GmbH:
Teil 1: Hartsteinwerke Sooneck: Die Geschichte vom Steinbruch Trechtingshausen
Teil 2: Erweiterungen vom Steinbruch Trechtingshausen sind notwendig
Teil 3: Steinbruch Trechtingshausen soll Touristenattraktion werden

Teil 4: Steinbruch Trechtingshausen als Attraktion der Buga2029 geplant
Teil 5: Hartsteinwerke Sooneck: Steinbruch Trechtingshausen wird leiser und sauberer

Video über den Steinbruch Trechtingshausen:

 

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Klimamaßnahmen werden in Hessen aus Corona-Sondervermögen gefördert

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Nachrichten Wiesbaden | Um die Städte und Gemeinden beim Thema Klimaschutz zu unterstützen, stellt das Bundesland Hessen vier Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen zur Verfügung.


Hessen will bis spätestens 2050 klimaneutral sein

„Die Klimakrise macht wegen der Corona-Pandemie keine Pause. Weil Klimaschutz vor Ort beginnt, fördern wir die Kommunen über die bewährte Klima-Richtlinie. Damit die Städte und Gemeinden ihre wichtigen Klimaschutzvorhaben trotz der sinkenden steuerlichen Einnahmen während der Pandemie weiter umsetzen können, stellt das Land nun zusätzlich vier Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen zur Verfügung. Damit können wir die Förderung aufstocken. Für die Klimakommunen bedeutet das eine Vollfinanzierung von 100 Prozent, bei allen anderen Städten und Gemeinden steigt die Förderung auf 80 Prozent. Das ist ein starkes Signal für die Bedeutung des Klimaschutzes“, erklärte Klimaschutzministerin Priska Hinz an diesem Freitag (20.11.2020) in Wiesbaden

„Ich hoffe, dass die Kommunen dieses Angebot wahrnehmen und ihre geplanten Projekte nicht nur weiter durchführen, sondern auch noch weitere Maßnahmen aus ihren Aktionsplänen umsetzen. Unser Ziel ist es, in Hessen bis spätestens 2050 klimaneutral zu sein. Wenn wir gemeinsam auf allen Ebenen anpacken, können wir das schaffen und den Klimawandel ausbremsen.“, sagte sie weiter.

Von 5,5 auf 7,5 Millionen Euro

Die Mittel aus dem Sondervermögen ergänzen die bisher zur Verfügung stehenden jährlichen 5,5 Millionen Euro aus der Klima-Richtlinie. Für 2021 und 2022 stehen jetzt jährlich 7,5 Millionen Euro für kommunale Klimamaßnahmen bereit.

Diese Änderungen gibt es:

  • Maßnahmen von Klima-Kommunen und für Kommunen mit Windenergieanlagen werden ab sofort mit 100 Prozent gefördert. Bisher waren es 90 Prozent Förderung.
  • Für alle anderen Kommunen und kommunale Unternehmen werden die Fördersätze von derzeit 70 auf 80 Prozent erhöht.
  • Zur Förderung von investiven Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt eine Erhöhung der maximalen Förderbeträge für Kommunen von derzeit 250.000 Euro auf 400.000 Euro.


Auch Unternehmen in der Region profitieren

„Die Mittel aus dem Corona-Sondervermögen sorgen für Investitionen in mehr Klimaschutz und Klimaanpassung. Wir fördern zum Beispiel Energieeffizienz in kommunalen Kläranlagen, den Bau von Regenrückhaltebecken zum Schutz vor Hochwasser, energetische Sanierung von Schulen und Kindergärten, Dachbegrünungen und Lastenrad-Leihsysteme. Von den Aufträgen zu den baulichen Maßnahmen werden auch Unternehmen in der Region profitieren und sie wirken konjunkturbelebend“, ergänzte Hinz.

Bündnis der Klima-Kommunen wächst weiter

„Unsere Klima-Kommunen erhalten nicht nur besonders attraktive Förderkonditionen, sie können sich über das Bündnis umfangreich beraten und austauschen. Die wachsende Mitgliederanzahl zeigt, dass das gut ankommt. Mittlerweile sind 258 Kommunen im Bündnis vertreten. Vor einem Jahr waren es noch 200. Erfreulicherweise wollen sich also trotz der Corona-Pandemie viele hessische Kommunen für den Klimaschutz engagieren. Unser Ziel ist es, alle Kommunen in Hessen für das Bündnis der Klima-Kommunen zu gewinnen“, ergänzte Hinz. Um das Bündnis der Klima-Kommunen weiterzuentwickeln und zu stärken, bereitet das Hessische Umweltministerium aktuell eine Kooperation mit den Kommunalen Spitzenverbänden sowie dem Verband der kommunalen Unternehmen vor.

Wettbewerb „So machen wir‘s“

„Auch mit unserem Wettbewerb „So machen wir‘s“ wollen wir Kommunen zu mehr Klimaschutz motivieren. Alle Klima-Kommunen sind ab sofort aufgerufen, ihre Klimamaßnahmen einzureichen. Es stehen Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung, um sechs Preisträger in den verschiedenen Kategorien für herausragende Klimaprojekte auszuzeichnen. Die Gewinner werden im Herbst 2021 gekürt“, sagte Ministerin Hinz.

Der Wettbewerb der Klima-Kommunen wurde erstmals im Jahr 2016 durchgeführt. Nun startet die dritte Runde. Neben den beiden Kategorien „Klimaschutz“ und „Klimawandelanpassung“ gibt es bei dieser Runde auch wieder eine Sonderkategorie. Dieses Mal fokussiert sie unter dem Titel „Kommune plant für’s Klima“ das Thema klimagerechte Bauleitplanung. Kommunen können beispielsweise darstellen, wie sie über kommunale Satzungen oder Bebauungspläne Klimaschutz und Anpassung vor Ort unterstützen.

Ohne Führerschein und mit Drogen in die Polizeikontrolle

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Nachrichten Bad Kreuznach | An diesem Samstag (21.November 2020) kam es zu einer Verkehrskontrolle durch die Polizei Kirn. Die Polizeistreife hielt gegen 16:45 Uhr einen 39-jährigen Autofahrer mit seinem Renault an.


Der Fahrer stand unter Drogen und hatte keinen Führerschein

Nachdem die Polizisten den Mann am „Niederberg“ angehalten hatten, stellten sie fest, dass er nicht im Besitz von einem Führerschein war. Bei den weiteren Untersuchungen vor Ort wurde noch ein Drogenschnelltest bei dem Fahrer durchgeführt. Der Test reagierte positiv auf Cannabisprodukte, Amphetamine sowie Opiate.

Bei Fahrzeugdurchsuchung durch die Beamten wurde noch eine Schreckschusswaffe inklusive Munition gefunden. Die Waffe wurde sichergestellt. Zu Beweiszwecken wurde dem Fahrer im Kirner Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Der Renault-Fahrer muss sich nun mehreren Ermittlungsverfahren stellen.

Mitarbeiter bei real erhalten weiteren Corona-Bonus

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Nachrichten Überregional | Während der Corona-Pandemie wurden unter anderem auch die Beschäftigten im Einzelhandel als Heldinnen und Helden gefeiert. In Supermärkten mussten sich die Angestellten fast täglich auf neue Ausgangslagen einstellen oder auch den ganzen Arbeitstag eine Alltagsmaske tragen. Nicht zuletzt war wohl auch das Einkaufsverhalten der Kundschaft hin und wieder eine enorme Herausforderung. Trotz allem waren die Heldinnen und Helden jeden tagtäglich im Einsatz. Als Dank dafür erhalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von real in diesem Jahr einen Bonus.


Mitarbeiter verdienen Dank und Anerkennung

„Es ist in der aktuellen Situation keineswegs selbstverständlich, aber in den Märkten, den Zentralbereichen und Lägern zeigen alle Beschäftigten – egal ob Vollzeit- oder Teilzeitkraft – einen unermüdlichen und vorbildlichen Einsatz“, kommentiert Bojan Luncer, CEO und Arbeitsdirektor der real GmbH, die Situation. „Alle unsere Kolleginnen und Kollegen stellen sich Tag für Tag auf die sich ständig ändernde Ausgangslage ein und geben ihr Bestes. Das verdient Dank und Anerkennung“, so Luncer.

Der Bonus ist bereits der Dritte in diesem Jahr

Der Bonus wird als Warengutschein im Wert von 150 Euro pro Mitarbeiter in der letzten Novemberwoche an alle Angestellten verteilt. Die Gutscheine können dann bundesweit in allen 269 real-Märkten eingelöst werden. Der Bonus ist bereits der Dritte in diesem Jahr, den die Beschäftigten bei real in diesem Jahr zusätzlich zu anderen tariflichen Bonuszahlungen, wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, erhalten. Bereits im Frühjahr und im Sommer erhielten die Mitarbeiter zwei Gutscheine im Wert von jeweils 100 Euro.

Mehr über real: Die real GmbH führt bundesweit 269 Warenhäuser. Im Geschäftsjahr 2019/20 erzielte das Unternehmen mit rund 33.000 Mitarbeitern einen Netto-Umsatz von rund 7,1 Milliarden Euro.

Zwei Todesopfer: BMW-Fahrer kracht in Hauswand und Passanten

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Nachrichten Frankfurt | An diesem Samstag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Todesopfern. Ein BMW-Fahrer fuhr gegen 16.00 Uhr im Ostend (Frankfurt am Main) von der Oskar-von-Miller-Straße in Fahrtrichtung der Sonnemannstraße. In der Linkskurve kam der Fahrer von der Fahrbahn ab und krachte mit seinem SUV gegen eine Hauswand.


Die Todesopfer sind noch nicht identifiziert

Bei dem Verkehrsunfall wurden drei Passanten auf dem Bürgersteig durch das Fahrzeug erfasst und dabei schwer verletzt. Bei den Personen handelt es sich um zwei Fußgänger, einen 62-jährigen Mann aus dem Ostalbkreis sowie eine Frau, deren Personalien noch nicht feststehen. Die dritte Person war ein Fahrradkurier, auch dessen Personalien stehen noch nicht fest.

Die Personalien des Fahrers und wieviele Personen sich im Fahrzeug befanden sind ebenso noch ungeklärt. Zunächst kamen die drei Unfallopfer in Krankenhäuser, wo sie sofort behandelt wurden. Zwischenzeitlich verstarben jedoch der 62-jährige Fußgänger sowie der unbekannte Radler. (Stand Samstag 19:40 Uhr)

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfallgeschehen geben können, sich dringend mit dem 5. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-75510500 in Verbindung zu setzen.

Update 22. November 2020 11:45 Uhr: Die Polizei teilte neue Erkenntnisse mit, und beschreibt den Unfall wie folgt:

Ein 38-jähriger Frankfurter fuhr mit seinem BMW X6 die Oskar-von-Miller-Straße aus Richtung Sonnemannstraße kommend in Richtung der Obermainanlage. An der Kreuzung Sonnemannstraße/Uhlandstraße gab der Mann Gas und verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet auf den  Rad- und Gehweg. Dort erfasste er zunächst einen 27-jährigen Frankfurter, der als Kurierfahrer mit seinem Rad unterwegs war. Anschließend streifte der BMW einen dort geparkten Pkw und erfasste zwei Fußgänger, einen 61-jährigen Mann aus dem Ostalbkreis und eine 31-jährige Frau aus Frankfurt. Der BMW krachte schließlich gegen den Betonpfeiler einer Hausfassade in der Oskar-von-Miller-Straße und kam dort zum Stillstand.



Drei Personen schwer verletzt, zwei davon verstarben

Der Autofahrer, der Radfahrer sowie die beiden Fußgänger wurden in verschiedene Krankenhäuser verbracht. Während der Fahrer des BMW leichte Verletzungen davontrug, wurden der Radfahrer und die beiden Fußgänger schwer verletzt. Der 27-jährige Radfahrer und der 61-jährige Fußgänger verstarben kurze Zeit später in den Krankenhäusern an den schweren Verletzungen.

Dem BMW-Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. In der Zeit zwischen 16.20 Uhr und 22.40 Uhr, wurde der Verkehr umgeleitet.

Keine Hinweise auf ein illegales Autorennen oder einen Anschlag

Bereits kurze Zeit nach dem Unfall kamen Gerüchte auf, dass dem Unfall ein Rennen vorausgegangen sei oder es sich womöglich sogar um ein Anschlagsszenario handeln würde. Wie die Polizei mitteilte, haben sich bei den Ermittlungen jedoch keine Hinweise auf diese Gerüchte ergeben. Die Polizei geht zur Zeit davon aus, dass die Unfallursache auf die zu hohe Geschwindigkeit zurückzuführen ist.

Immer mehr Hessen leiden an chronischer Lungenkrankheit

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Nachrichten Frankfurt | Die Erkrankung kommt schleichend. Zunächst macht sie sich durch einen scheinbar harmlosen Husten bemerkbar. Dann kommt die Atemnot. Alltägliche Verrichtungen wie Putzen oder Treppensteigen werden zu großen Anstrengungen. In fortgeschrittenem Stadium tritt Atemnot auch im Ruhezustand auf.


COPD an dritter Stelle der Todesursachen

Rund 293.000 Menschen in Hessen leiden an der Chronischen Obstruktiven Lungenkrankheit (COPD). „Die COPD steht nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall an dritter Stelle der Todesursachen. Patientinnen und Patienten mit COPD sollten jetzt besonders auf sich achtgeben, da sie zur Risikogruppe für einen besonders schweren COVID-19-Verläufe gehören,“ sagt Martin Till Landesgeschäftsführer der BARMER Hessen.

Schleichender Verlust der Lungenfunktion

Das tückische an der COPD sei, dass sich der Verlust der Lungenfunktion schleichend vollziehe, so dass Betroffene zunächst nichts bemerkten. Betroffen seien vor allem Raucherinnen und Raucher. Bei der COPD sind die Bronchien dauerhaft entzündet. Dadurch werden die Flimmerhärchen zerstört, die die Innenwand der Bronchien wie einen Teppich auskleiden. In gesundem Zustand sind die Flimmerhärchen beweglich und von einer dünnen Schleimschicht bedeckt. Staub und Krankheitskeime aus der Atemluft bleiben kleben und werden so unschädlich gemacht. Sind die Flimmerhärchen zerstört, kann der Schleim nicht mehr richtig abtransportiert werden und die Bronchien verstopfen. Schadstoffe wie Tabakrauch, Staub oder Gase können zur Entzündung der Bronchien führen.

„Ein erstes Anzeichen für eine COPD kann langwieriger Husten ohne Infektionszeichen sein. Im weiteren Verlauf kommt dann Auswurf hinzu“, sagt Till. Spätestens dann sollte der Arzt oder die Ärztin aufgesucht werden. Die COPD ist nicht heilbar. Mit einer richtigen Behandlung können Beschwerden gelindert und Lebensqualität verbessert werden. Kassen bieten ihren Versicherten „Disease-Management-Programme“ an, die nach aktuellstem wissenschaftlichen Stand ein individueller Behandlungsplan festlegen und Patientinnen und Patienten zur aktiven Mitwirken animieren.

Aktuelle Infektionszahlen aus dem Landkreis Mainz-Bingen

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Nachrichten Ingelheim | Das Land Rheinland-Pfalz meldet an diesem Samstag (21.11.2020) 24 Neuinfektionen im Landkreis Mainz-Bingen und 46 neue Fälle in der Stadt Mainz. Insgesamt sind es derzeit 3804 Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Davon kommen 2115 (+24 zu gestern) positiv getestete Personen aus dem Landkreis Mainz-Bingen, 3425 (+46 zu gestern) aus der Stadt Mainz. Die Zahlen spiegeln den heutigen Stand von 11:10 Uhr.


Zahlen aus dem Landkreis Mainz-Bingen

  • Bereits Genesene: 3014 (+91) 
  • davon Mainz-Bingen: 1111 (+51)
  • davon Stadt Mainz: 1954 (+41)
  • Aktuell Infizierte: 2378 (+14)
  • davon Mainz-Bingen: 960 (-17)
  • davon Stadt Mainz: 1422 1391 (+31)

Fälle in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner:

Landkreis Mainz-Bingen: 119,2 à Alarmstufe rot

Stadt Mainz: 220,5 à Alarmstufe rot

Bedauerlicherweise bestätigte das Gesundheitsamt bisher insgesamt 79 (+1) Todesfälle in Verbindung mit dem Corona-Virus. Todesfälle im Landkreis Mainz-Bingen 44 (+0), Todesfälle Stadt Mainz 35 (+1).

Hinweis des Landes Rheinland-Pfalz: Aufgrund des Wochenendes wurden nicht von allen Gesundheitsämtern Zahlen gemeldet. Die oben genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Diese Zahlen können vereinzelt von den durch die Kreisverwaltungen kommunizierten Zahlen abweichen.

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner.

Gutenberg-Museum Mainz: Kein Stillstand während dem Lockdown

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Gutenbergmuseum Mainz
Gutenbergmuseum Mainz

Nachrichten Mainz | Was macht ihr eigentlich montags im Museum, da habt ihr doch geschlossen? Solche oder ähnliche Fragen hat wahrscheinlich das Team des Gutenberg-Museums schon gehört. In der Corona-Pandemie mit der wiederholten Schließung dieser Kultureinrichtungen häufen sich solche Fragen. Eine Antwort ist relativ einfach, denn im Museum gibt es immer etwas zu tun, auch wenn das Ausstellungsgebäude während des Lockdowns geschlossen ist. Gerade im Gutenberg-Museum, das sich in einer Zeit großer Veränderungen und Anforderungen befindet, ist das gut zu sehen.


„Wir können gespannt sein, wenn das Museum wieder öffnet.“

Angesprochen auf das Gutenberg-Museum im Lockdown sagt Kulturdezernentin Marianne Grosse: „Auch wenn es mich sehr traurig macht, dass viele Kultureinrichtungen schon wieder schließen mussten, sehe ich doch, dass in den Mainzer Museen kein Stillstand herrscht. Ich freue mich sehr, dass dort weiterhin ambitioniert gearbeitet wird. Wir können gespannt sein, wenn das Museum wieder öffnet.“

Dr. Annette Ludwig, seit nunmehr zehn Jahren Direktorin des Weltmuseums der Druckkunst, sagt dazu: „Wir haben viele Projekte, an denen auch ,hinter den Kulissen‘ gearbeitet wird. Aufgrund seiner vielen Partnerschaften und seiner weltweiten Relevanz ist im Gutenberg-Museum stets viel zu tun. Für die Aufarbeitung und Pflege der riesigen Sammlung nutzen wir natürlich auch die Zeit des Lockdowns. Wir vermissen aber unsere Besucherinnen und Besucher sehr.“

Ohne Zweifel Gutenberg

Unter den wissenschaftlichen Arbeiten, an denen mit Hochdruck gearbeitet wird, ist die Publikation „Ohne Zweifel Gutenberg“ – die ein Standardwerk zu werden verspricht – in Arbeit, sowie der erste Band einer neuen Reihe des Gutenberg-Museums, die sich Sondersammlungen widmet. Den Auftakt macht die Briefsteller-Sammlung, die ein besonders bibliophiles Lesevergnügen bereiten dürfte.

Die Zeit der Schließung wird auch genutzt, diverse Brandschutzmaßnahmen im Schell-Bau durchzuführen, die notwendig sind, um den Museumsbetrieb bis zu dem in rund zwei Jahren anstehenden Abriss des Ausstellungsgebäudes weiter gewährleisten zu können.

Druckaufträge werden weiterhin angenommen

Auch der Druckladen, die museumspädagogische Abteilung des Museums, ist aktiv. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen weiterhin Druckaufträge an, bearbeiten Leihgaben und Spenden und führen gerade ein neues Buchungssystem für Veranstaltungen und Angebote des Druckladens ein. Auch Raum für Kreativität ist vorhanden: Neue Vermittlungsangebote werden entwickelt und digitale Angebote für die Social Media-Kanäle erstellt. Der 30. Geburtstag des Druckladens kann in diesem Jahr leider nur digital begangen werden. Auch handwerklich passiert einiges, so werden z.B. neue Bildmotive zum Drucken in Linol geschnitten, in der Hoffnung, in absehbarer Zeit wieder viele Gruppen junger und älterer Druckladen-Besucherinnen und -Besucher damit erfreuen zu können.



Projekt „Besucher-Zählsystem“ ist abgeschlossen

Damit die Museumsarbeit reibungslos läuft, ist es weiterhin wichtig, Anträge zu bearbeiten, damit Geldmittel für kommende Projekte zur Verfügung stehen. So ist beispielsweise eine interaktive App in Planung, die sich speziell an ein junges Publikum richtet. Abgeschlossen ist das Projekt „Besucher-Zählsystem“, das mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes aus dem Förderprogramm „Neustart Kultur“ angeschafft werden konnte. Alle Museumsgäste werden mit diesem System gezählt, so dass immer auf einen Blick zu sehen ist, wie viele Menschen sich gerade im Museum aufhalten. Für ein effizientes Sicherheits- und Hygienekonzept nach der Wiedereröffnung ein weiterer sehr sinnvoller Baustein.

Weitere Projekte folgen

Folgeprojekte im Rahmen des Relaunchs der neuen Website stehen noch aus und müssen bearbeitet werden. Auch die Verschiebung der Sonderausstellung „Noten für die Welt“, welche am 12. November eröffnet werden sollte, erfordert beispielsweise in der Abwicklung des Leihverkehrs der Exponate eine Um- und Neuorganisation.

Ein weiteres Projekt mit dem Titel „Der mediale Raum“ ist eine Kooperation mit Studierenden der Hochschule Mainz . Das Projekt der angehenden Innenarchitektinnen und –architekten dreht sich um den Ausstellungsbereich vor dem Tresorraum und darum, wie dieser durch neue Medien und eine neue Raumkonzeption interaktiv und spannend gestaltet werden kann.

Kassen- und Aufsichtskräfte sind ebenfalls fleißig

Und auch die Kassen- und Aufsichtskräfte sind fleißig. Viele ihrer Arbeiten fallen in den Bereich der Sammlungspflege. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ansonsten Museumsgäste begrüßen und informieren, übertragen beispielsweise Daten aus dem Inventarbuch in die Datenbank, damit diese Daten digital verfügbar sind und allen zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung stehen. Objekte der Grafischen Sammlung werden inventarisiert, es wird bei der Dokumentation der Dauerausstellung mitgeholfen, was gerade im Hinblick auf den anstehenden Umzug eines Teils der Ausstellung ins Naturhistorische Museum eine sehr wertvolle Vorarbeit ist. Die Kalender-Sammlung wird mit Unterstützung der Restauratorin fachmännisch gereinigt und auch eine 2200 Bände umfassende Buchsammlung wird neu geordnet und in säurefreie Kartonagen verpackt.
Bei allen diesen Arbeiten handelt es sich um konservatorische und präventive Maßnahmen zur Erhaltung wertvoller Bibliotheks- und Sammlungsbestände.

Aber auch andere Arbeiten werden durchgeführt. Nachdem von März bis Mai das Museum in allen Ecken gereinigt wurde, ist jetzt eine Aufsicht damit beschäftigt, Wände im Ausstellungsbereich auszubessern und zu streichen.

Hartsteinwerke Sooneck: Steinbruch Trechtingshausen wird leiser und sauberer

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Nachrichten Bingen | Die Hartsteinwerke Sooneck GmbH hat den Abbaubetrieb im Steinbruch in Trechtingshausen mit insgesamt vier Innovationen leiser und sauberer gemacht. Dr. Willem Douw, dem Betriebsleiter der Hartsteinwerke Sooneck, teilte über den Termin vor Ort hinaus gegenüber Boost your City mit, um welche Neuerungen es sich dabei handelt.


Innovationsführer unter den Steinbruchbetrieben in Europa

Mit den vier Verbesserungen sieht sich das Unternehmen in Puncto Umwelt­verträglichkeit als ein Innovationsführer unter den Steinbruchbetrieben in Europa. Es handelt sich dabei um folgende Neuerungen:

  • Umstellung von Muldenkippern auf Elektroantrieb
  • Verwendung von Schnorrern statt Piepsern als Rückfahrwarner
  • Neuartiges Sooneck-Zeppelin-Sicherheitsverfahren zur Lärmreduzierung
  • Nassreinigung der Fahrzeuge beim Verlassen des Steinbruchs.

Umstellung von Muldenkippern auf Elektroantrieb

Zur Zeit steht das Unternehmen in Verhandlungen mit einer Spezialfirma aus der Schweiz. Dabei geht es um den im Betrieb genutzten Komatsu Muldenkipper vom Typ HD605. Dieser soll auf einen Elektroantrieb umgerüstet werden, um das Motorengeräusch und die Emissionen zu minimieren. Die Hartsteinwerke Sooneck GmbH gehört damit nach eigenen Angaben mit zu den ersten Steinbruchbetreibern in ganz Europa, die auf Elektromobilität setzen.

Verwendung von Schnorrern statt Piepsern als Rückfahrwarner

Die größte Lärmreduzierung bringt die sukzessive Umstellung der Rückfahrwarner der Fahrzeugflotte von Hochton- auf Breitbandton-Frequenzen. Da die Rückfahrwarner standardmäßig zur Sicherheitsausstattung von Baumaschinen gehört, um Personen hinter dem Fahrzeug zu warnen, sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird, können diese nicht einfach abgeschafft werden. Aber sie können leiser gemacht werden.

Die herkömmlichen Piepser, wie man sie von jedem Lkw kennt, erzeugen ein lautstarkes und grelles Piepsen. Das ist nicht nur hinter dem Fahrzeug zu hören sondern auch noch in größerer Entfernung. Sogenannte Schnorrer hingegen erzeugen einen viel niedrigeren und weniger störenden „Sch-Sch“-Ton. Dieser ist hinter dem Fahrzeug deutlich vernehmbar, darüber hinaus jedoch kaum zu hören. Alle neuen Fahrzeuge werden von Anfang an mit Schnorrern statt Piepsern ausgestattet. So soll nach und nach das Ziel erreicht werden, dass künftig kein Pieps mehr aus dem Steinbruch zu hören ist.



Sooneck-Zeppelin-Sicherheitsverfahren zur Lärmreduzierung

In enger Zusammenarbeit mit der Firma Zeppelin Baumaschinen haben die Hartsteinwerke Sooneck einen Mechanismus entwickelt, um bei allen Fahrzeugen mit einer Rückfahrkamera den Rückfahrwarner vorübergehend vollständig auszuschalten. Aus Sicherheitsgründen ist ein dauerhaftes Abschalten der Rückfahrwarner nicht möglich. Das Sooneck-Zeppelin-Sicherheitsverfahren sieht daher vor, dass der Fahrer beim Einlegen des Rückwärtsganges bewusst entscheiden kann, ob der Warner eingeschaltet werden soll oder nicht. Dadurch wird der Fahrer vor Unachtsamkeit bewahrt. Um zu verhindern, dass vergessen wird den Warner wieder anzuschalten, wird dieser nach fünf Minuten automatisch wieder eingeschaltet.

„Durch dieses ausgeklügelte Verfahren wird der größtmögliche Lärmschutz und gleichzeitig die maximale Sicherheit gewährleistet“, erklärt Dr. Willem Douw, Betriebsleiter der Hartsteinwerke Sooneck bei Trechtingshausen am Rhein. Er erklärt: „Wir sind stolz darauf, in intensiver Zusammenarbeit mit Zeppelin ein Verfahren entwickelt zu haben, dass wir als erster Steinbruch in Europa einführen. Es ist eine intelligente Lösung für ein Problem, das schon lange besteht und jetzt endlich einen guten Abschluss gefunden hat.“

Nassreinigung sorgt für saubere Straßen

Es wurde noch eine weitere Maßnahme umgesetzt, um den Steinbruch in Trechtingshausen sauberer und damit umweltverträglicher zu machen. Die Hartsteinwerke Sooneck haben ihre Lkw-Nassreinigungsanlage verbessert, durch die jeder Lastwagen fährt, der den Steinbruch verlässt. Durch diese Verberssung bleiben die Zufahrtsstraßen zum Steinbruch sowie die Bundesstraße B9 am Rhein entlang auf Dauer sauberer.

Innovationen für die Anwohner und für Europa

„Wir freuen uns, mit Innovationen die umliegende Anwohnerschaft vor Ort noch weniger von unserem Steinbruch spüren zu lassen und gleichzeitig damit auch als Vorreiter in unserer Branche deutliche Signale für noch mehr Umweltverträglichkeit für andere Steinbrüche in Europa zu geben“, sagt der Unternehmer Han de Beijer als Sprecher der niederländischen Pächterfamilie de Beijer, die den Steinbruch Sooneck am Rhein seit 1963 erfolgreich betreibt.

Serie über die Hartsteinwerke Sooneck GmbH:
Teil 1: Hartsteinwerke Sooneck: Die Geschichte vom Steinbruch Trechtingshausen
Teil 2: Erweiterungen vom Steinbruch Trechtingshausen sind notwendig
Teil 3: Steinbruch Trechtingshausen soll Touristenattraktion werden

Teil 4: Steinbruch Trechtingshausen als Attraktion der Buga2029 geplant
Teil 5: Hartsteinwerke Sooneck: Steinbruch Trechtingshausen wird leiser und sauberer

Video über den Steinbruch Trechtingshausen: