BYC-News Blog Seite 125

Tödlicher Unfall in Ginsheim-Gustavsburg

Am frühen Donnerstagmorgen (6. November 2025) kam es gegen 6:00 Uhr auf der Landesstraße L3040 im Bereich der Anschlussstelle zur A60 zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein 41-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Groß-Gerau erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er kurz darauf im Krankenhaus verstarb.

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Zusammenstoß beim Abbiegen in Ginsheim-Gustavsburg

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 43-jähriger Autofahrer auf der L3040 in Richtung Gustavsburg unterwegs. An der Anschlussstelle zur A60 in Richtung Darmstadt wollte der Mann nach links auf die Autobahn abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden Motorradfahrer, der nicht mehr ausweichen konnte.

Durch den heftigen Aufprall wurde der 41-Jährige schwer verletzt. Trotz des schnellen Eintreffens von Rettungsdienst und Notarzt konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden – er verstarb wenig später im Krankenhaus.

Polizei und Gutachter ermitteln zur Unfallursache

Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen. Dieser soll nun rekonstruieren, wie es zu der folgenschweren Kollision kommen konnte.

Die Landesstraße 3040 war im Bereich der Unfallstelle bis etwa 9.30 Uhr voll gesperrt. Während der Sperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.

Artikelempfehlung: Unbekannte Leiche gefunden – Wer kennt diesen Mann?

Leichenfund in Hessen – Wer kennt die Person?

Ein rätselhafter Fund beschäftigt derzeit die Kasseler Kriminalpolizei: Bereits am Samstag, 5. Juli 2025, entdeckten zwei Spaziergänger die sterblichen Überreste eines unbekannten Mannes auf einem Jagdhochsitz neben der Kreisstraße 112 zwischen Bad Emstal-Merxhausen und Naumburg-Elbenberg. Trotz intensiver Ermittlungen der Polizei Hessen konnte die Identität des Toten bislang nicht geklärt werden.

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Toter vermutlich schon seit Monaten verstorben

Wie die Polizei mitteilt, wurden die Ermittlungen zur Klärung der Todesumstände und Identität vom Kommissariat 11 der Kasseler Kriminalpolizei übernommen. Eine anschließende Obduktion ergab keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Der genaue Todeszeitpunkt ist weiterhin unklar. Aufgrund des Zustands der Leiche gehen die Ermittler jedoch davon aus, dass der Mann bereits mehrere Monate vor dem Fund gestorben war.

Der Verstorbene hatte keine Ausweisdokumente oder persönlichen Gegenstände bei sich, die Aufschluss über seine Identität geben könnten.

Beschreibung des unbekannten Mannes

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Hessen handelt es sich bei dem Toten um einen Mann über 21 Jahre, etwa 1,78 Meter groß und von schlanker Statur. Er hatte rotblondes bis hellbraunes, kurzes Haar und trug Kleidung in den Größen S bis M.

Sein Zahnbestand war stark lückenhaft und unbehandelt, was laut Polizei auf eine fehlende zahnärztliche Versorgung hinweisen könnte.

Bei Auffindung trug der Mann folgende Kleidung und Gegenstände:

Leichenfund in hessen - wer kennt die person?
Gesichtsweichteilrekonstruktion des unbekannten Toten: Polizei bittet um Hinweise
  • Schwarze Adidas-Hose
  • Lange Unterhose
  • Schwarzes T-Shirt
  • Weißer Pullover
  • Nike-Turnschuhe
  • Blauer Rucksack, darin Lebensmittel des Discounters Aldi (Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mehr lesbar)

Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Mann aus dem Ausland stammt und möglicherweise in Deutschland keinen festen Wohnsitz hatte.

Polizei veröffentlicht Gesichtsrekonstruktion

Um die Identität des Mannes zu klären, hat das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) eine Gesichtsweichteilrekonstruktion angefertigt. Gemeinsam mit Fotos der Kleidung und Schuhe des Verstorbenen wendet sich die Polizei nun an die Öffentlichkeit.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0561 / 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen entgegen.

Artikelempfehlung: L413 bei Stadecken-Elsheim: Nach schwerem Unfall fordern User festen Blitzer

Mainzer Rathaus kostet 15,4 Prozent mehr als geplant

Die Sanierung des Mainzer Rathauses geht erfolgreich voran. Oberbürgermeister Nino Haase und Projektleiter Andreas Grund haben den Rathaussanierungsbeirat über den aktuellen Stand des Baufortschritts informiert. Auch in der 13. Sitzung des Beirats standen die Kosten- und Zeitplanung auf der Tagesordnung.

Die Sanierung des Mainzer Rathauses wurde durch den Stadtrat im September 2020 mit einem Gesamtbudget in Höhe von 104,1 Mio. Euro beschlossen. Der jüngste Controlling-Bericht weist seitdem Mehrkosten von 10,5 Mio. Euro aus. Die Kostenrisiken wurden zum 30. Oktober 2025 auf 5,5 Mio. Euro kalkuliert. Dies zusammen erfordert eine Budgeterhöhung um 16,0 Mio. Euro, ein Plus von 15,4 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung vor fünf Jahren.

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Kosten angesichts globaler Rahmenbedingungen „bemerkenswert stabil“

Oberbürgermeister Haase ordnete die Kostenentwicklung „als bemerkenswert stabil“ ein: „Niemand freut sich über Kostensteigerungen. Doch mit 15,6 Prozent liegen wir weit unter den Befürchtungen, die man angesichts der globalen Rahmenbedingungen haben musste. Weltweit gab es massive Sprünge bei den Baukosten. In Deutschland hat sich der Baupreisindex um 49,6 Prozent im Vergleichszeitraum verteuert, öffentliche Bauprojekte landen im Schnitt bei knapp 80 Prozent Kostensteigerungen.

Als Oberbürgermeister ist es mir wichtig, mich eng und regelmäßig mit der Projektgruppe auszutauschen und ihr den Rücken zu stärken, wo immer es notwendig ist. Daher weiß ich: Dass die Kosten bei unserer Rathaussanierung deutlich weniger als im Bundesdurchschnitt gestiegen sind, ist eine beachtliche Leistung der Projektgruppe und das Ergebnis eines hochprofessionellen Controllings. Für das beherzte Engagement bin ich Andreas Grund und seinem Team außerordentlich dankbar.“

Andreas Grund, Projektleiter der Rathaussanierung, erläuterte dem Beirat die Hintergründe: „Es ist ein Drahtseilakt, das Gebäude als einen modernen Verwaltungssitz zu gestalten und gleichzeitig die gravierend angestiegenen Auflagen des Brand- und Arbeitsschutzes sowie die engen Vorgaben des Denkmalschutzes bei allen Gewerken in Einklang zu bringen.

Gleichzeitig haben mit der Corona-Pandemie, der Strompreisentwicklung im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg sowie mit dem – zeitweise ungewöhnlich hohen – Anstieg der allgemeinen Teuerungsrate unvorhersehbare Variablen auf das Projekt eingewirkt. Diese gravierenden externen Ereignisse stellten eine große Herausforderung auf der Baustelle dar im täglichen Ringen zur Einhaltung von Kosten- und Zeitplan.“

Die Steigerung enthält neben den tatsächlichen Mehrkosten in Höhe von 10,5 Mio. Euro auch Kostenrisiken von 5,5 Mio. Euro, die aus Gründen der Sorgfalt eingepreist wurden. Hierbei handele es sich – so Projektleiter Grund – im Wesentlichen um Risiken bei der Vergabe und im Nachtrag. Das Kostenrisiko sinke grundsätzlich mit zunehmendem Baufortschritt, je mehr Vergabeverfahren abgeschlossen sind.

„Die Risiken sind von einem externen Projektsteuerer bewertet worden und bilden somit aktuell für uns einen soliden Handlungsrahmen mit Planungssicherheit.“

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Kosten der Ausstattung werden künftig einkalkuliert

Im Baubudget von 104,1 Mio. Euro, das dem Stadtrat 2020 vorgelegt wurde, wurden keine Kosten für die „Kostengruppe 600“ berücksichtigt. Diese umfasst die Gebäudeausstattung sowie Mobiliar.

Oberbürgermeister Haase: „Um alle Baukosten effizient und transparent steuern zu können, müssen selbstverständlich alle Kostenarten berücksichtigt werden. Als ich erfuhr, dass die Ausstattung bei der ursprünglichen Verwaltungsvorlage nicht aufgeführt wurde, entschied ich, eine aktualisierte Kostenkalkulation erstellen und diese im Budget vollständig berücksichtigen zu lassen.“

Die Kalkulation für die KG 600 hat Kosten in Höhe von rund 4,5 Mio. Euro ergeben. Inklusive der Mehrkosten und Kostenrisiken liegt das notwendige Baubudget nun bei 124,6 Mio. Euro.

Zeitplan kann eingehalten werden: Fertigstellung im Juli 2027

Nachdem zu Beginn der Sanierung die Entkernung und die neue Fassadenhülle im Mittelpunkt standen, laufen derzeit der Trockenausbau sowie die Installation technischer Anlagen. Ein nächster Meilenstein ist der Einbau der Stahl-Glas-Konstruktion im Innenhof, die das künftige Bürgerforum überdachen wird.

Projektleiter Grund: „Die Komplexität dieses Projektes ist enorm. Trotz einzelner Rückschläge können wir heute zuversichtlich bestätigen: Wir sind weiter optimistisch, den geplanten Fertigstellungstermin im Juli 2027 halten zu können.“

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Das Mainzer Rathaus wird bürger- und umweltfreundlicher

Oberbürgermeister Haase: „Neben erheblichen Energieeinsparungen, der Nutzung von Sonnenenergie sowie einer Fassade, die Schadstoffe abbaut, wird unser Rathaus künftig spürbar attraktiver: Das Bürgerdach mit Dom- und Rheinblick wird ein neues Highlight. Das Bürgerforum wird den Innenhof zu einer lichtdurchfluteten Fläche machen. Und die neue Gastronomie zur Rheinseite wird das Gebäude zusätzlich beleben.“

Start einer Informationskampagne

Der Baufortschritt wird künftig verstärkt über Social Media und mainz.de dokumentiert. Zum Auftakt erscheint am 5. November 2025 ein Video über die Schlüsselgewerke Stahlbau und Holzrückbau. Ab 2026 sind Baustellenführungen für die Öffentlichkeit geplant.

Zum Abschluss dankte Haase allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit: „Es muss uns gelingen, das Rathaus als Symbol unserer Bürgerschaft wieder in der Mitte unserer Stadt zu verankern.“

Der Rathaussanierungsbeirat wurde 2018 gegründet und tagt mindestens einmal im Jahr unter Einbezug der Architektenkammer und der Landesdenkmalpflege.

Landgericht Mainz verhandelt Angriff auf Busfahrer in Alzey

Nachrichten Mainz:  Vor der 5. Strafkammer des Landgerichts Mainz hat am Dienstag, 5. November 2025, der Prozess gegen einen 44-jährigen Mann begonnen, dem die Staatsanwaltschaft eine gefährliche Körperverletzung zur Last legt. Der Angeklagte soll im Juli 2023 in Alzey einen Busfahrer angegriffen und verletzt haben. Aufgrund von Hinweisen auf eine psychische Erkrankung wurde das Verfahren vom Amtsgericht Alzey an das Landgericht abgegeben.

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Angriff in Linienbus am Obermarkt

Laut Anklage stieg der Beschuldigte im Juli 2023 an der Haltestelle Obermarkt in Alzey in einen Linienbus ein. Kurz nach dem Einstieg soll er den Busfahrer unvermittelt attackiert haben, indem er mit seinem Mobiltelefon nach ihm schlug. Der Busfahrer erlitt dabei eine Platzwunde an der Stirn. Anschließend habe der Angeklagte mehrfach gegen die Plexiglasscheibe zwischen Fahrer und Fahrgastraum geschlagen und getreten, bevor er den Bus wieder verließ. Der Busfahrer soll dem Mann gefolgt sein, sei dabei jedoch gestolpert und gestürzt. Der Angeklagte habe daraufhin den am Boden liegenden Fahrer ins Gesicht getreten, wodurch dieser eine schwere Prellung am Kinn erlitt.

Hinweise auf psychische Erkrankung – Angeklagter in Klinik untergebracht

Das Verfahren wurde zunächst am Amtsgericht Alzey eröffnet. Da sich während der Ermittlungen Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung des Angeklagten ergaben, wurde der Fall an das Landgericht Mainz abgegeben. Eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus steht als mögliche Rechtsfolge im Raum. Der Angeklagte befindet sich derzeit vorläufig in einer psychiatrischen Einrichtung.

Mehrere Verhandlungstage angesetzt

Die Hauptverhandlung begann am 5. November 2025 um 9:30 Uhr im Saal 201 des Landgerichts Mainz. Fortsetzungstermine sind für den 18., 25. und 27. November 2025, jeweils um 9:30 Uhr, vorgesehen. Dabei soll unter anderem durch Gutachter und Zeugenaussagen geklärt werden, in welchem Zustand sich der Angeklagte zur Tatzeit befand und ob er schuldfähig war.

Artikelempfehlung: Veterinäramt erlässt neue Verfügungen für Mainz und Mainz-Bingen

Rheinland-Pfalz treibt Energiewende voran

Nachrichten Mainz: Der Ministerrat Rheinland-Pfalz hat in seiner Sitzung am 4. November dem Gesetzentwurf von Innenminister Michael Ebling zur Änderung des Landeswindenergiegebietegesetzes (LWindGG) zugestimmt. Mit dieser Entscheidung ist der Weg frei für die zweite Ausbaustufe des Gesetzes, das die regionale Umsetzung des Windenergieausbaus verbindlich regelt. Ziel ist es, bis Ende 2030 2,2 Prozent der Landesfläche für Windenergie bereitzustellen – und damit zwei Jahre früher als vom Bund gefordert.

Klare und faire Ziele für alle Regionen

„Mit dem Gesetzentwurf schaffen wir klare und faire Ziele für alle Regionen“, erklärte Innenminister Michael Ebling. Der Entwurf sieht differenzierte, regionsspezifische Teilflächenziele für die vier rheinland-pfälzischen Planungsgemeinschaften sowie den Verband Region Rhein-Neckar vor. Jede Region soll bis Ende 2029 einen festgelegten Anteil ihrer Fläche als Vorranggebiet für Windenergie ausweisen.

Grundlage der neuen Regelungen bildet eine Flächenpotenzialanalyse des öffentlichen Flächenportals „Erneuerbare Energien“, die aufzeigt, wo Windkraft wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll umgesetzt werden kann. Ebling betonte dabei, dass das Land bewusst auf ein maßvolles Vorgehen setzt, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern, ohne regionale Interessen zu übergehen.

Mindestziele mit Flexibilität und Solidarität um Landeshauptstadt Mainz

Die im Gesetzentwurf festgelegten Flächenziele sind Mindestvorgaben, die bei Bedarf übertroffen werden dürfen. „Wo mehr möglich ist, sollen die Regionen auch mehr leisten“, so Ebling. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass überzogene Zielwerte den gesellschaftlichen Konsens gefährden. Ein Kernelement des Gesetzes ist der Solidargedanke: Regionen mit Überschussflächen können diese an andere Planungsgemeinschaften abgeben. Dadurch bleibt das Gesamtausbauziel flexibel und realistisch erreichbar.

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Ambitionierte Klimaziele mit Rücksicht auf Landschaft und Kommunen

Mit der zweiten Ausbaustufe des LWindGG verknüpft Rheinland-Pfalz ambitionierte Klimaziele mit einer vorausschauenden Flächensteuerung. „Die Energiewende gelingt nur im Schulterschluss mit den Regionen und Kommunen“, sagte Ebling. „Mit der zweiten Ausbaustufe schaffen wir die Voraussetzungen, um die Zielmarke 2030 zu erreichen, sensible Landschaften zu schützen und regionale Fairness zu sichern.“

Landeswindenergiegebietegesetz seit März 2024 in Kraft

Das Landeswindenergiegebietegesetz gilt seit dem 23. März 2024. Bis Ende 2026 müssen die Planungsgemeinschaften 1,4 Prozent ihrer Fläche als Vorranggebiet für Windenergie ausweisen, später kommen weitere 0,8 Prozent hinzu – rund 15.880 Hektar beziehungsweise 22.685 Fußballfelder. Diese Fläche ist größer als das gesamte Stadtgebiet von Mainz.

Rheinland-Pfalz bleibt beim Ausbau der Windenergie Vorreiter

Mit dem neuen Gesetzentwurf unterstreicht Rheinland-Pfalz seine führende Rolle beim Ausbau erneuerbarer Energien. Das Land will den Umbau der Energieversorgung nicht nur beschleunigen, sondern auch gerecht und planbar gestalten. „So leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine klimafreundliche und nachhaltige Energieversorgung in Rheinland-Pfalz“, betonte Ebling abschließend.

Artikelempfehlung: Bildungsminister besucht Kindertagesstätte in Ingelheim

Primark ruft Schnullerclips wegen Sicherheitsmängel zurück

Verbraucherschutz Nachrichten: Der Textildiscounter Primark hat einen Rückruf für Schnullerclips der Serien „Baby Bear“ und „Balloon“ gestartet. Laut dem Unternehmen entsprechen die betroffenen Artikel nicht vollständig den geltenden Sicherheitsnormen für Schnullerhalter. Eltern werden dringend gebeten, die Produkte nicht weiter zu verwenden und sie in einer Filiale zurückzugeben.

Betroffene Produkte und Verkaufszeiträume

Vom Rückruf betroffen sind zwei Modelle:

  • 2er-Pack Schnullerclip „Baby Bear“ (Kimball-Nr. 69489) – verkauft zwischen Juni 2025 und August 2025

  • 2er-Pack Schnullerclip „Balloon“ (Kimball-Nr. 80010) – verkauft zwischen März 2025 und September 2025

Die Schnullerclips wurden europaweit in mehreren Primark-Filialen angeboten, darunter auch in Deutschland und Österreich.

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Sicherheitsanforderungen von Primark nicht erfüllt

Nach Angaben von Primark wurde bei internen Qualitätskontrollen festgestellt, dass die Schnullerclips nicht alle Anforderungen der europäischen Sicherheitsnorm für Schnullerhalter erfüllen. Eine konkrete Gefährdung wird zwar nicht beschrieben, das Unternehmen rät jedoch dringend davon ab, die Clips weiter zu benutzen.

Rückgabe und Erstattung ohne Kassenbon möglich

Kunden können die betroffenen Schnullerclips in jeder Primark-Filiale zurückgeben. Ein Kassenbon ist nicht erforderlich, der volle Kaufpreis wird erstattet.

Artikelempfehlung: Rückruf bei Globus aufgrund von Verletzungsgefahr

L413 bei Stadecken-Elsheim: Nach schwerem Unfall fordern User festen Blitzer

Nach dem schweren Verkehrsunfall am 4. November 2025 zwischen Stadecken-Elsheim und Jugenheim wächst der Unmut in der Bevölkerung. Zahlreiche Menschen fordern auf den Social-Media-Kanälen von BYC-News endlich Konsequenzen. Der Wunsch nach mehr Sicherheit auf der L413 wird immer lauter.

Innerhalb weniger Stunden sammelten sich über 200 Kommentare unter dem Beitrag und den Videos zum Unfall. Viele schilderten persönliche Erlebnisse und berichteten von täglichen Gefahrensituationen auf dem vielbefahrenen Straßenabschnitt.

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„Hier wird gefahren, als gäbe es keine Regeln“

Die Stimmen in den sozialen Medien sind eindeutig. Viele Nutzer berichten von rücksichtslosen Fahrern, riskanten Überholmanövern und Ablenkung durch Smartphones.

„Sehr traurig. Eine Strecke, wo manchmal viel Geduld gefragt ist. Viele starten sehr gefährliche Überholmanöver. Ich hoffe, alle hatten einen Schutzengel“, schrieb eine Leserin auf Facebook.

Ein anderer Nutzer ergänzte:

„Ich fahre dort jeden Tag. Es wird überholt, obwohl Gegenverkehr kommt – und manche tippen noch aufs Handy. Man fühlt sich einfach nicht mehr sicher.“

Auch auf Instagram äußerten sich zahlreiche Menschen besorgt:

„Manche fahren dort, als wäre es eine Rennstrecke. Besonders morgens ist es schlimm, da sind viele ungeduldig.“

„Ich habe dort schon so viele riskante Situationen gesehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wieder etwas passiert.“

Wunsch nach Veränderung

Viele Kommentierende sind sich einig: Die aktuelle Situation auf der L413 darf nicht länger hingenommen werden. Immer wieder wird der Wunsch nach einem fest installierten Blitzer laut, um das Rasen einzudämmen. Andere fordern bauliche Veränderungen oder häufigere Verkehrskontrollen.

„Ein fester Blitzer wäre das Mindeste. Die Strecke ist einfach zu gefährlich – das muss endlich jemand ernst nehmen“, schreibt eine Nutzerin.

„Wir brauchen keine Diskussionen mehr, sondern Taten. Es darf nicht erst wieder jemand sterben, bis etwas passiert“, heißt es in einem weiteren Kommentar.

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Bürger fordern schnelles Handeln der Verantwortlichen

In den sozialen Medien richtet sich der Blick nun auch an die zuständigen Stellen. Viele User fordern, dass endlich gehandelt wird, bevor weitere Menschen zu Schaden kommen.

„Wie viele Unfälle müssen hier noch passieren, bis endlich reagiert wird?“, fragt ein Kommentator.

„Die Strecke ist seit Jahren bekannt für gefährliche Situationen. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen aufwachen und etwas tun“, ergänzt eine Leserin.

Die Forderung ist klar: Es muss schnellstmöglich etwas passieren. Die Menschen wollen keine weiteren Unfälle, keine neuen Opfer – sondern endlich konkrete Maßnahmen, die die L413 sicherer machen.

„Niemand sollte auf dieser Straße Angst haben müssen. Wir brauchen Sicherheit, keine Schlagzeilen“, fasst ein Kommentar die Stimmung zusammen.

Rheinhessisches Busunternehmen Würzburger & Co. KG in Insolvenz

Am 31. Oktober 2025 um 16:00 Uhr hat das Amtsgericht Mainz das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Würzburger & Co. KG, vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin G. Würzburger, Römerstraße 50, 55257 Budenheim (AG Mainz, HRA 3414), eröffnet.

Gegenstand des Unternehmens: Der RheinMain-Express (Würzburger & Co. KG)  aus Budenheim mit Ableger in Lonsheim bei Alzey ist ein führendes Bus- und Mietwagenunternehmen in der Rhein-Main-Region. Seit 1998, also mehr als 20 Jahren, sind wir im Bereich Busreisen und Chauffeur-Dienstleistungen unterwegs.

Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Jörg Lehr, Jean-Pierre-Jungels-Straße 6, 55126 Mainz, Tel.: 06131/948000, E-Mail: info@dr-lehr.com.

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Gläubigerhinweis:

Gläubiger sind aufgerufen:

  • Insolvenzforderungen nach § 38 InsO schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Dabei sind entsprechende Unterlagen wie Rechnungen oder andere Belege beizufügen. Fristende ist der 29. Dezember 2025.

  • Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin unverzüglich dem Insolvenzverwalter mitzuteilen. Dabei müssen Art, Gegenstand, Entstehungsgrund des Sicherungsrechts und die gesicherte Forderung angegeben werden. Unterlassungen oder Verzögerungen können Schadensersatzpflicht nach § 28 Abs. 2 InsO nach sich ziehen.

Personen mit Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin werden gebeten, Zahlungen künftig direkt an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

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Das Verfahren wird schriftlich durchgeführt (§ 5 Abs. 2 InsO).

Wichtiger Stichtag:
Der Berichts- und Prüfungstermin ist auf den 30. Januar 2026 festgesetzt. Bis dahin müssen beim Gericht eingegangen sein:

  • Widersprüche gegen angemeldete Forderungen

  • Anträge zur Person des Insolvenzverwalters (§ 57 InsO)

  • Anträge zur Einsetzung oder Besetzung eines Gläubigerausschusses (§ 68 InsO)

Gegebenenfalls können zudem Anträge zu folgenden Punkten gestellt werden: Wirksamkeit der Verwaltererklärung, Zwischenrechnungen, Verwertung der Insolvenzmasse, Unternehmens- oder Betriebsveräußerungen, Eigenverwaltung, Unterhaltszahlungen aus der Insolvenzmasse oder die Einstellung des Verfahrens durch das Gericht.

Einsicht in Unterlagen:
Die Insolvenztabelle und die Anmeldungsunterlagen werden innerhalb des ersten Drittels des Zeitraums zwischen Ablauf der Anmeldefrist (29.12.2025) und dem Stichtag (30.01.2026) in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht für Beteiligte bereitgestellt.

Hier geht es zu weiteren Wer sind die größten Arbeitgeber in Rheinhessen?


Kartenvorverkauf: Jubiläumssitzung vom Bretzenheimer Carneval Club

Bretzenheim an der Nahe – Unter dem Motto „3 x 11 Jahre – das ist famos, wir feiern die 90er richtig groß“ startet der Bretzenheimer Carneval Club (BCC) in seine Jubiläumskampagne zum 33-jährigen Bestehen. Die große Jubiläumssitzung findet am Samstag, 7. Februar 2026, um 19:11 Uhr in der Kronenberghalle statt. Bereits eine Woche zuvor, am Sonntag, 1. Februar 2026, lädt das Männerballett Many Monkeys zum traditionellen FrühSHOWppen ein – ebenfalls in der Kronenberghalle, Beginn ist um 11:11 Uhr.

Der Online-Kartenvorverkauf für beide Veranstaltungen startet am 11. November 2025. Karten können per E-Mail an karten@bcc-bretzenheim.de bestellt werden. Der Eintritt zur Sitzung kostet 15 Euro, Tickets für den FrühSHOWppen sind für 14 Euro erhältlich. Nach der Bestellung erhalten Besucherinnen und Besucher alle weiteren Informationen per E-Mail.

Die Kartenausgabe findet im Rahmen der Veranstaltung „Sekt, Worscht und Konfetti“ am Samstag, 17. Januar 2026, zwischen 10 und 12 Uhr an der Kronenberghalle statt. Um 11:11 Uhr wird dort feierlich die BCC-Jubiläumsflagge gehisst.

Der BCC lädt alle Närrinnen und Narren herzlich ein, gemeinsam auf 33 Jahre Vereinsgeschichte anzustoßen und die Jubiläumskampagne gebührend zu feiern.

Sperrung L 419: Fahrbahn Richtung Mainz – Ingelheim für eine Woche dicht

Sperrung L 419 – Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms hat angekündigt, dass ab Montag, 10. November 2025, die Richtungsfahrbahn Mainz/Ingelheim der L 419 südlich von Bingen-Kempten für etwa eine Woche voll gesperrt wird. Die Sperrung gilt ab dem Mitfahrerparkplatz Bingen-Kempten bis zur Einmündung L 419 / Globusallee. Die Gegenfahrbahn Richtung Bingen-Büdesheim bleibt hingegen befahrbar.

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Grund für die Vollsperrung sind Straßenbauarbeiten:

Auf einer Länge von 600 Metern wird die Fahrbahndecke erneuert, um die Verkehrssicherheit und die Qualität der Straße zu verbessern. Aus technischen und sicherheitsrelevanten Gründen ist eine Umleitung unvermeidbar.

Verkehrsteilnehmer werden über die L 419 nach Bingen-Kempten, die Mainzer Straße in Bingen-Gaulsheim sowie zurück zur L 419 bis zur Einmündung Globusallee geleitet. Die Baukosten belaufen sich auf rund 80.000 Euro.

Kurz & knapp:

  • Ausbaulänge: 600 Meter

  • Kosten: 80.000 Euro

  • Bauzeit: 10. bis 14. November 2025

Steinwürfe von Autobahnbrücke der A63

Am Dienstagnachmittag, den 4. November 2025, gegen 15:40 Uhr, meldeten Verkehrsteilnehmer auf der A63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern bei Kirchheimbolanden mehrere Jugendliche, die Steine von einer Autobahnbrücke warfen. Die Brücke verbindet die Ortslage Kirchheimbolanden mit dem Edenbornerhof. Ein vorbeifahrender Pkw wurde von einem der herabgeworfenen Steine an der Windschutzscheibe getroffen und beschädigt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Die vier männlichen Jugendlichen flüchteten nach dem Vorfall in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb bislang ohne Erfolg. Zeugen beschrieben die Tatverdächtigen als etwa 12 bis 16 Jahre alt, dunkelhaarig, von normaler Statur und dunkel gekleidet. Zwei der Jugendlichen führten Tretroller mit sich.

Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim bittet um Hinweise zu dem Vorfall unter der Telefonnummer 06701/9190 oder per E-Mail an pastgau-bickelheim@polizei.rlp.de.

Lebensgefährliche Gefahr durch Steinwürfe

Steinwürfe von Brücken auf fahrende Fahrzeuge gelten als extrem gefährlich und können schwerste Unfälle verursachen. Bereits ein kleiner Stein, der bei hoher Geschwindigkeit auf eine Windschutzscheibe trifft, kann diese durchschlagen oder den Fahrer erschrecken und so zum Verlust der Fahrzeugkontrolle führen. Immer wieder kommt es bundesweit zu lebensbedrohlichen Situationen durch solche Taten – in Einzelfällen endeten sie sogar tödlich. Die Polizei weist darauf hin, dass es sich hierbei nicht um einen „Dummejungenstreich“, sondern um ein verbrecherisches Handeln mit potenziell tödlichen Folgen handelt.

Artikelempfehlung: Fester Bitzer auf der L413 gefordert


Wiesbadener Erfinder entwickelt neue Generation von Sonnenuhren

Carlo Heller ist ein Tüftler. Er hat sich auf Sonnenuhren spezialisiert. Schon als kleiner Junge faszinierte ihn der Blick in den Himmel. Sonnenuhren wurden das Lebensthema für den Maschinenbauingenieur aus Wiesbaden, der sich bereits vor einigen Jahren mit diesen Produkten selbständig gemacht hat.

Er wollte erreichen, dass man mittels dieses archaischen Instruments tatsächlich minutengenaue Zeitablesungen machen könnte. Das hat nichts mit den oft an Hausfassaden zu findenden dekorativen Sonnenuhren zu tun, deren Zeiger gerade mal die Stunden anzeigen.

Die Helios-Sonnenuhren aus Hellers Manufaktur sind hochpräzise Instrumente, die auf speziellen Berechnungen fußen – und mit einer aufwendigen Gebrauchsanleitung versehen sind. Das ist etwas für echte „Freaks“, die sich mit der Materie auskennen, und für Menschen, die mit dem Sonnenlicht die „wahre Sonnenzeit“ messen wollen.

Beim Blick auf die kleinen Lichtpunkte, die auch andere Naturphänomene als nur die Zeit anzeigen können, empfindet man sich als „Teil des Universums“.

Von Pappmodellen bis zu Staatsgeschenken

Die Palette seiner Erfindungen reicht von kleinen, einfachen und dennoch präzisen Pappmodellen bis zu riesigen Fassadenuhren, Sonderanfertigungen – und sogar Staatsgeschenken. Einige seiner Werke wurden von Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier an internationale Staatschefs überreicht.

Die neue Glassonnenuhr „LUCE“

Wiesbadener erfinder entwickelt neue generation von sonnenuhren 1
Die LUCE Glassonnenuhr zeigt gerade 9:15 Uhr MESZ mit dem Lichtstrich, der die Wendel zum Himmel hoch wandert, an.

Eine seiner neuesten Erfindungen ist die „LUCE“, eine 19 Zentimeter hohe Glassonnenuhr, die das Sonnenlicht in einem massiven Glaszylinder bündelt.

Eine Wendel aus Glas mit einer lichtstreuenden Innenfläche fängt das Licht im Fokus auf und macht es als Lichtlinie sichtbar.

Die tägliche Sonnenwanderung von Osten nach Westen lässt diese Lichtlinie zum Himmel steigen. An der Skala kann die Mitteleuropäische Zeit abgelesen werden – von jedem Standort aus und für jeden Tag des Jahres individuell ermittelt.

„ORBIS SOLARIS“ – die Sonne auf der Weltkarte

Wiesbadener erfinder entwickelt neue generation von sonnenuhren 2
An dem von der Sonne projizierten Lichtpunkt kann die Zeit (16 Uhr), das Datum (1. Mai) und die Sonnenposition über der Welt (Atlantik) abgelesen werden.

Die zweite Neuentwicklung, die „ORBIS SOLARIS“, zeigt die halbe Welt mit dem eigenen Standort im Mittelpunkt – individuell für jeden Kunden berechnet.

Dieser Weltkreis ist der solare Ereignishorizont, in dem die Sonne während des Jahres vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang, von der Wintersonnenwende zur Sommersonnenwende wandert.

Bei Sonnenschein lässt sich auf der Weltkarte fortwährend verfolgen, wo die Sonne sich gerade befindet. Gleichzeitig können Zeit und Datum abgelesen werden. Dieses neuartige Solar-Objekt bietet eine bisher unerreichte Funktionsvielfalt und Präzision.

Präzision trifft Design

Klares Design und funktionale Perfektion sind in Carlo Hellers innovativen Produkten vereint. Im Shop gibt es außerdem Sonnenuhren fürs Handgelenk, Globussonnenuhren, Wandsonnenuhren und vieles mehr.

Da die Funktionsweise der Instrumente erklärungsbedürftig ist, nimmt sich Carlo Heller gerne persönlich Zeit, um Interessierten die Geheimnisse seiner Sonnenuhren näherzubringen.

Aperty Review: KI, Funktionen, Leistung

Aperty ist eine KI-Fotobearbeitungssoftware, die speziell für Porträts entwickelt wurde. Ihre intelligenten Automatisierungstools vereinfachen komplexe Anpassungen, während die volle Kontrolle in den Händen des Fotografen bleibt. Aperty nutzt kontextbewusste Werkzeuge, die Licht, Textur und Farbgleichgewicht analysieren, um natürliche und professionell bearbeitete Porträts in wenigen Minuten zu erstellen. Diese Tools passen sich den Gesichtsdetails an und verbessern Ton, Struktur und Ausdruck dezent, sodass das Endergebnis lebensecht und authentisch wirkt.

In diesem Review werfen wir einen genaueren Blick darauf, wie die intelligente KI-Technologie von Aperty den Workflow beim Fotos Retuschieren verändert. Du wirst sehen, wie diese Software Fotografen dabei unterstützt, gleichbleibend hochwertige Porträts mit minimalem Aufwand zu liefern.

Hauptfunktionen

Die Kern-Engine von Aperty arbeitet mit einer hochpräzisen Gesichtserkennung und Hautsegmentierung. Sie führt kontextbewusste Anpassungen durch, die Poren, feine Haare und Mikrokontrast erhalten. Die KI Porträtbearbeitung legen besonderen Wert auf Gesichtsbeleuchtung und neutrale Hauttöne. Damit kannst du Farbstiche aus Mischlichtsituationen korrigieren und die Haut optimieren, ohne sie zu stark zu glätten.

Aperty bietet zudem Vorschauen und adaptive Masken, mit denen du sofort siehst, wie natürliche Texturen erhalten bleiben, während Belichtung, Kontrast und Farbgleichgewicht angepasst werden – für realistische, glaubwürdige Ergebnisse.

Für gute Porträtfotos ist es entscheidend, den Blick des Betrachters auf die wichtigsten Elemente zu lenken. Die Funktionsmodule von Aperty sind dafür besonders hilfreich: Es gibt spezielle Tools, um Augen zu vergrößern und aufzuhellen, Zähne zu weißen und Lippen zu betonen.

Das Balancieren der Beleuchtung ist bei Porträts von zentraler Bedeutung. Ungleichmäßige Ausleuchtung kann Farbverschiebungen oder starke Schatten verursachen. Die gesichtserkennenden Lichtwerkzeuge von Aperty gleichen Lichter und Schatten gezielt auf der Haut aus, während die Tonwert-Panels sicherstellen, dass Hals und Hände farblich mit dem Gesicht übereinstimmen.

Die Software umfasst außerdem Presets und Batch-Processing-Funktionen, die eine gleichbleibende Porträtbearbeitung auch bei größeren Projekten gewährleisten – etwa bei Events, Marketingkampagnen oder professionellen Portfolios.

Besonders bekannt ist dieser Editor für seine Hautbearbeitungstools. Sie kombinieren struktur­erhaltendes Glätten mit präziser Retusche. Mithilfe der lokalen HSL-Regler kannst du unebene Hautbereiche angleichen, ohne die natürliche Vielfalt zu verlieren. Die Color-Harmony-Tools helfen, Farbtemperatur und Sättigung subtil zu vereinheitlichen, was dem Bild ein harmonisches, professionelles Finish verleiht.

Um dein Motiv sanft vom Hintergrund zu trennen, kannst du die Hintergrundverfeinerungstools nutzen. Damit lässt sich Tiefe schaffen – etwa mit einer leichten Vignette oder einem weichen Hintergrundunschärfe-Effekt.

Wenn du dir Sorgen um den Realismus deiner Aufnahmen machst, bieten die Qualitätskontrollen von Aperty Sicherheit:

  • Vorher/Nachher-Vergleiche,
  • eine 100%-Ansichtslupe,
  • sowie eine Snapshot-Historie.

Der Fotoeditor unterstützt zudem verschiedene Ausgabeformate für Web und Druck, um eine reibungslosen Export und Lieferung deiner fertigen Porträts zu gewährleisten.

Leistung

Aperty ist ein schnelles und anfängerfreundliches Programm für die Porträtretusche. Wenn du bereits mit einem Katalog- oder Ebeneneditor arbeitest, eignet sich Aperty perfekt als gezielter Retusche-Durchlauf, der Zeit spart, ohne deinen Workflow zu unterbrechen. Wenn du hingegen häufig mit Composings oder kreativen Effekten arbeitest, benötigst du möglicherweise weiterhin eine umfassendere Suite – Aperty ergänzt solche Programme, ersetzt sie aber nicht. Du kannst es nahtlos als Plugin in deinen Lightroom- oder Photoshop-Workflow integrieren.

Im Alltagseinsatz wird der Geschwindigkeitsvorteil deutlich:
Ein Hochzeitsfotograf kann Dutzende Porträts an einem Tag bearbeiten, während ein Studio-Retuscheur professionelle Headshots in nur einer Sitzung fertigstellt. Die integrierten Presets und die gesichtserkennende Automatisierung helfen Fotografen, sich auf den kreativen Aspekt ihrer Arbeit zu konzentrieren, statt unnötig Zeit mit technischen Korrekturen zu verbringen.

Auf modernen Laptops und Desktops startet Aperty schnell und liefert Echtzeit-Vorschauen während der Porträtbearbeitung. Die Regler reagieren flüssig, selbst bei hochauflösenden Dateien. Die meisten Tipps zur Porträtfotografie betonen, wie wichtig es ist, Texturen zu erhalten – also Poren, feine Haare und Stoffdetails nach dem Glätten und Tonanpassungen beizubehalten. Aperty meistert diese Aufgabe hervorragend.

Die Farbgenauigkeit bleibt über Gesicht, Hals und Hände hinweg stabil, was den Bedarf an manuellen Farbkorrekturen reduziert. Die Anpassungen sind bei normaler Betrachtungsgröße unsichtbar, und die exportierten Dateien behalten saubere Farbverläufe sowie natürliche Hauttöne.

Auf älteren Rechnern sorgen kleinere Verarbeitungschargen und Hintergrundexporte dafür, dass der Workflow reibungslos weiterläuft. Die integrierten Qualitätskontrollen ermöglichen es dir, Änderungen rückgängig zu machen und den Bearbeitungsprozess beliebig oft neu zu starten, bis du mit dem Endergebnis vollständig zufrieden bist.

Checkliste: Ist Aperty das Richtige für dich?

  • Du möchtest realistische, natürlich wirkende Porträts, ohne für jedes Bild stundenlang zu bearbeiten.
  • Du bevorzugst es, wenn die KI den ersten Retusche-Durchlauf übernimmt, damit du anschließend schnell deine persönlichen Feinschliffe hinzufügen kannst.
  • Du lieferst häufig Porträtserien – etwa Teamfotos, Hochzeiten oder Events – und brauchst dabei einheitliche Lichtstimmung und Farbtöne.
  • Du legst Wert darauf, Textur und Authentizität zu bewahren, statt auf starke Filter oder übertriebene Stileffekte zu setzen.
  • Du arbeitest bereits mit einem anderen Foto-Katalog- oder Bearbeitungstool und suchst einen effizienten Retusche-Schritt, der sich nahtlos in deinen Workflow integrieren lässt.

Fazit

Aperty vereint Effizienz und Realismus auf eine Weise, wie es nur wenige Porträttools schaffen. Die intelligente Automatisierung beschleunigt die Retusche, während sie die natürliche Textur bewahrt – ideal für Fotografen, die schnell konsistente Ergebnisse erzielen möchten.

Dieses Programm optimiert deinen Workflow und verleiht deinen Porträts mit minimalem Aufwand ein professionelles, lebensechtes Finish. Aperty ist eine zuverlässige Lösung für alle, die saubere und authentische Bilder erstellen wollen.

Insolvenz der Mainzer Vistafon Consulting GmbH eröffnet

Über das Vermögen der Vistafon Consulting GmbH mit Sitz in der Inge-Reitz-Straße 5-7 in Mainz wurde am 31. Oktober 2025 um 16:00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Geschäftsführer des Unternehmens ist S. Knaack. Das Unternehmen ist im Handelsregister Mainz unter HRB 48989 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens: Vistafon ist spezialisierter Anbieter für Kommunikations- & Medientechniklösungen | Videokonferenzen, Collaboration Tools, Medientechnik.

Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Hans-W. Goetsch von BGP Insolvenzverwalter, Kaiserstraße 39, 55116 Mainz, bestellt. Er ist telefonisch unter 06131/3337960 oder per E-Mail an mail@bgp-insol.de erreichbar.

Gläubigerinformationen:

Gläubiger werden gebeten, ihre Forderungen (§ 38 InsO) bis spätestens 1. Dezember 2025 schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Hierfür sollten relevante Unterlagen wie Rechnungen oder Verträge beigefügt werden.

Darüber hinaus müssen Gläubiger, die Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin geltend machen, diese unverzüglich dem Insolvenzverwalter mitteilen. Dies umfasst Angaben zum betroffenen Gegenstand, Art und Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung. Unterlassene oder verspätete Mitteilungen können Schadensersatzpflichten nach sich ziehen (§ 28 Abs. 2 InsO).

Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Vistafon Consulting GmbH haben, sollen Zahlungen künftig direkt an den Insolvenzverwalter leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

Gläubigerversammlung:

Am Mittwoch, 17. Dezember 2025, um 14:00 Uhr, findet vor dem Insolvenzgericht Mainz, Saal 207, Gebäude A, Diether-von-Isenburg-Straße, 55116 Mainz, eine mündliche Gläubigerversammlung statt. Dabei wird der Insolvenzverwalter über den Stand des Verfahrens berichten und angemeldete Forderungen prüfen.

Die Versammlung dient zudem der Entscheidung über:

  • die Bestellung des Insolvenzverwalters (§ 57 InsO),

  • die Einsetzung oder Besetzung eines Gläubigerausschusses (§ 68 InsO).

Je nach Situation können weitere Punkte besprochen werden, etwa:

  • Wirksamkeit der Verwaltererklärung zu selbständigem Vermögen (§ 35 Abs. 2 InsO),

  • Zwischenrechnungen und Hinterlegungen (§§ 66, 149 InsO),

  • Fortführung oder Stilllegung des Unternehmens, Insolvenzplan oder Verwertung der Masse (§§ 157, 159 InsO),

  • bedeutende Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters, darunter Veräußerungen, Darlehen oder Rechtsstreitigkeiten (§§ 160, 162, 163 InsO),

  • Beantragung der Eigenverwaltung (§ 271 InsO),

  • Zahlungen aus der Insolvenzmasse wie Unterhalt (§§ 100, 101 InsO),

  • mögliche Einstellung des Verfahrens (§ 207 InsO).

Hier geht zu weiteren Insolvenzmeldungen


 

Althandy-Sammlung beim Finther Adventsmarkt

Die „Ruandapartnerschaft Mainz-Finthen“ nimmt auch in diesem Jahr beim Finther Adventsmarkt wieder Althandys an. Um die Geräte wiederverwerten zu lassen und dafür ein paar Euro für Hilfsprojekte in Ruanda in die Partnerschafts-Kasse zu bekommen, führt der als gemeinnützig anerkannte Verein eine Sammelaktion durch. Handys und Smartphones aller Art werden am Stand der Ruandapartnerschaft gern entgegengenommen.

Der Finther Adventsmarkt findet in diesem Jahr am Samstag, dem 29. November, von 11.00 bis 19.00 Uhr im Ortszentrum, rund um die katholische Kirche, statt.

„Ausgemusterte Handys gehören nicht in den Müll“, so der Vereinsvorstand. Einerseits seien ihre Bestandteile alles andere als umweltverträglich, andererseits handle es sich um wertvolle Rohstoffe, die wiederverwendet werden könnten. Recycling-Firmen zahlten für die Altgeräte ein kleines Entgelt. Der Betrag sei allerdings so gering, dass es sich kaum lohne, einzelne Geräte einzusenden. Kommen mehrere Handys zusammen, könne das schon anders aussehen. Und wenn der Erlös einem guten Zweck zukomme, umso besser.

Gar nicht mehr brauchbare Geräte würden ausgeschlachtet, die darin enthaltenen Rohstoffe verwertet. Noch verwendbare Smartphones würden aber teilweise aufgearbeitet. Dafür müssten die Apple-ID bzw. der Google-Account unbedingt gelöscht sein.