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Mainzer Schulen erhalten 402 weitere mobile Endgeräte

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Mainz | Die Landeshauptstadt Mainz und das Land Rheinland-Pfalz freuen sich über die Lieferung von weiteren mobilen Endgeräten an Mainzer Schulen. Rund 600 Laptops bzw. Tablets konnten seit Mitte Dezember an die Schulen verteilt werden. Finanziert werden die Geräte aus Landesmitteln.


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402 weitere Laptops für Schüler

Mainzer Schülerinnen und Schüler, die für einen online-gestützten Unterricht keine geeigneten Endgeräte zu Hause zur Verfügung haben, erhalten in diesen Tagen weitere 402 Geräte von insgesamt knapp 600 Geräten, die aus Mitteln des zweiten Nachtragshaushalts des Landes Rheinland-Pfalz finanziert werden konnten. 195 Laptops wurden bereits vor den Weihnachtsferien an die Schulen geliefert. Das Land Rheinland-Pfalz stellt die 600 Geräte nach einer Erhebung des Bedarfs an den Schulen zur Verfügung.

“Unser Anspruch ist es, allen Schülerinnen und Schülern einen gleichberechtigten Zugang zu hochwertigen Bildungsangeboten zu eröffnen – und zwar analog wie digital.“

Im Zuge der Corona-Pandemie hat das Land deshalb im Nachtragshaushalt Mittel für 13.000 zusätzliche mobile Endgeräte für Schülerinnen und Schüler bereitgestellt. Dazu kommen die Geräte, die aus dem Sofortaustattungsprogramm des Bundes beschafft werden. In der Krise gilt: Gemeinsam sind wir stark. Daher freue ich mich, wenn die Schulträger hier mit uns an einem Strang ziehen, die entsprechenden Mittel abrufen und Bestellung und Lieferung auch vorangehen.“

Wer seinen Kindern selbst einen guten und qualitativ hochwertigen Arbeits-Laptop kaufen möchte, kann das natürlich tun. Häufig stellt sich dann allerdings die Frage, welcher Laptop denn wirklich gut ist. Wer in der Entscheidung noch unsicher ist, kann sich beispielsweise über einen Laptop-Testbericht zu diesem Thema informieren.

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Mobile Endgeräte wichtig für Schüler

Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch: „Wir freuen uns darüber, dass das Land unseren Mainzer Schülerinnen und Schülern zusätzlich Endgeräte zur Verfügung stellt. Uns ist bewusst, wie wichtig mobile Endgeräte für Schülerinnen und Schüler derzeit sind, die bislang nicht auf eigene Geräte zurückgreifen können.

Wir konnten den Schulen bereits im Herbst 2020 einige hundert Geräte zur Verfügung stellen und warten jetzt auf weitere 3.000 bestellte (rund 2.100 aus Sofortausstattungsprogramm, Rest aus Mitteln Digitalpakt) Geräte. 600 Laptops bzw. Tablets konnten seit Mitte Dezember an die Schulen verteilt werden. Finanziert werden die Geräte aus Landesmitteln. Ich danke dem Land Rheinland-Pfalz für die finanzielle Unterstützung. Mein Dank gilt auch dem Team „Medienbildung Mainz“ für die passgenaue Einrichtung der Geräte.“

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EU-Vize: Von der Leyen nur noch kurz im Amt

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Nachrichten Überregional | Die EU-Parlaments-Vizepräsidentin Nicola Beer (FPD) kritisiert die EU-Präsidentin Ursula von der Leyen stark bezüglich ihrem Vorgehen was den Corona-Impfstoff angeht. Sollte sich in dieser Sache nichts ändern, glaubt Beer an ein baldiges Aus für die EU-Präsidentin.


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Zu lange um den letzten Cent gefeilscht

In einem Interview erklärte Beer: „Meines Erachtens steht aufgrund der Informationen, die wir Stand heute haben fest: Sie hat mit der Kommission zu lange um den letzten Cent gefeilscht, anstatt vorne heraus und schneller zu bestellen. „, so Beer.

Auf die Frage, wie lange Von der Leyen nach Einschätzung der Vizepräsidentin noch im Amt sein wird, antwortete sie: „Wenn sie weiter derartig mauert und den Prozess nach vorne nicht beschleunigt, dann wird das nur noch eine sehr kurze Zeit sein“, so Beer.

Ihre Einschätzung begründet sie: „Weil jetzt letztendlich insgesamt Unmut da ist und auch das Europäische Parlament fordert, dass es auf Augenhöhe informiert wird. Wir erfahren das Meiste im Moment aus der Zeitung. Das kann so nicht weitergehen. Aber letztendlich sehen wir aktuell auch noch keinen Ansatz, dass sich die Situation verbessert. Gleichwohl, sie hat jetzt die Chance. Wir haben sie aufgefordert, im Parlament Rede und Antwort zu stehen. Ich bin gespannt, ob das mehr als nur eine Werbemaßnahme wird. Und dann wird man beurteilen müssen, wie sie sich den Prozess nach vorne hinaus vorstellt. Wir müssen jetzt schneller werden, das sind wir den Menschen schuldig.“

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Die aktuellen Corona-Zahlen in Rheinland-Pfalz

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Nachrichten Mainz | Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Diese Zahlen können vereinzelt von den durch die Kreisverwaltungen kommunizierten Zahlen abweichen.


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Stand zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner.

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 93.337 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 2.571 Todesfälle und 79.225 genesene Fälle. 11.541 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 01.02.2021, 14:10 Uhr)

Corona-Zahlen | Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz
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Quarterback Tom Brady will mit 43 Jahren den Super Bowl gewinnen

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Quince Creative
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Das größte Spiel des Jahres steigt im American Football in der Nacht zum Montag. Die Tampa Bay Buccaneers fordern die Kansas City Chiefs um den Super Bowl heraus. Es ist ein Duell der Generationen mit einem Altersunterschied, wie der im Leistungssport kaum größer sein könnte.


Wir schreiben den 3. Februar 2002. In einem texanischen Kaff darf der sechs Jahre alte Patrick länger aufbleiben. Schließlich ist Super Bowl. Das wichtigste Spiel des Jahres und ein großes Familienereignis, für das die Amerikaner Unmengen an Bier, Cola, Hot Dogs, Burger und Chips auffahren. Ob der kleine Patrick noch wach ist, als Tom Brady seinen ersten Super Bowl gewinnt, ist nicht überliefert. Jedoch sicher ist, dass er 19 Jahre später die Chance hat, gegen eben diesen Brady den wichtigsten Titel im Football zu gewinnen.

43 Jahre alt ist Tom Brady. Zahlreiche Artikel wurden über sein bevorstehendes Karriereende geschrieben und gelesen. Trotzdem hat er es noch einmal in den Super Bowl geschafft. Und das auf der prominentesten Position des Spiels: der des Quarterbacks. Der Mann, der die Bälle verteilt und wenn er das nicht rechtzeitig schafft, zu Boden gerissen wird wie eine Kuh beim Rodeo. 43 Jahre hin oder her.

Zwei Jahrzehnte hat Brady bei den New England Patriots gespielt. Eine Ära geprägt. Sechs Super Bowls gewonnen. So viel wie kein anderer vor ihm. Dennoch sprechen ihm seine Hater ab, der Größte aller Zeiten zu sein. Auf Twitter ist es längst eine eigene Kategorie geworden, zu beweisen, dass andere Quarterbacks weiter werfen, häufiger Bälle anbringen, schneller laufen und seltener zu Boden gebracht werden.

Der Größte aller Zeiten

Zwei Worte gibt es aber, um Bradys Hater vor eine nicht zu überwindende Hürde zu stellen: sechs Ringe. Einen für jeden gewonnen Super Bowl. Eine unglaubliche Leistung. Denn anders als im Fußball gibt es im Football Mechanismen, die verhindern sollen, dass ein Team zu erfolgreich und der Sport so langweilig wird. Die Mannschaften dürfen nur eine bestimmte Menge Geld ausgeben und die starken Talente gehen an die schwächeren Teams.

Sie haben beim Draft den bevorzugten Zugriff. Dann wenn die Talente aus dem College-Football an die Teams aus der Profi-Liga NFL verteilt werden. Wer als erster Spieler zugeteilt wird, beschäftigt die Amerikaner Monate zuvor.

Tom Brady wurde diese Ehre nicht zuteil. Erst als schon 198 andere Spieler seines Jahrgangs vergeben waren, griffen die Patriots bei dem Kalifornier zu. Unterschätzt zu werden, gehörte von Beginn an zur Karriere Bradys. Dann trotzdem erfolgreich zu sein  aber genauso.

Nur erfolgreich dank den Patriots?

Er sei nur so stark, weil die Patriots so erfolgreich sind, haben seine Hater ihm immer nachgesagt. Bis dieses Jahr. Die Patriots verpassten im Jahr nach Brady die Playoffs. Die Bucs stehen nun mit ihm im Finale. Eine Mannschaft, die vorher 13 Jahre lang nicht einmal die Playoffs erreicht hat.

In einem haben die Hater (fast) recht: Brady ist in nichts der Beste. Nicht im Werfen und schon gar nicht im Laufen. Nur etwas kann der 43-Jährige wie kein anderer: Diszipliniert sein und die Nerven behalten. Legendär ist das Finale im Jahr 2017. Mit 28:3 führten die Atlanta Falcons im dritten Viertel des Super Bowls gegen die Patriots. Dann drehte Brady das Spiel.

Im Frühjahr verweigerten die Patriots dann die Vertragsverlängerung zu seinen Bedingungen. Brady zog mit seiner Frau Gisele Bündchen zurück in die alte Heimat. Nach holprigem Saisonstart brachte er die Bucs auf Kurs. Weil sie in der regulären Saison noch schlecht gespielt hatten, mussten sie in allen drei Partien der Playoffs auswärts antreten. Und gewannen drei mal.

Außenseiter Brady

Trotz seiner beeindruckenden Biographie ist Brady am Sonntag Außenseiter. Die Chiefs sind Titelverteidiger. Und ihr Quarterback Patrick Mahomes ist keinen Deut weniger schillernd als Brady. Im Gegenteil. Er hat spätestens im Vorjahr mit seinem ersten Titel Brady als das Gesicht der NFL abgelöst.

Mahomes ist ein Vertreter einer neuen Generation an Quarterbacks, die den Ball deutlich öfters auch selbst laufen. Doch anders als etwa Lamar Jackson von den Baltimore Ravens hat Mahomes auch einen starken Wurfarm, mit dem er auch Pässe über 40 Yards sicher anbringen kann.

Zudem hat Mahomes einen wachen Kopf. Wenn die Spielzüge nicht so verlaufen, wie es die Coaches vorgegeben haben, kann der gebürtige Texaner schnell reagieren, sich etwa mit einem spontanen Kurzpass aus der Verlegenheit helfen.

Favorisierte Chiefs

Nicht nur weil Mahomes jünger ist, gelten die Chiefs am Sonntag als die Favoriten. Sie verfügen über die stärkeren „Waffen“. Mit Tyreek Hill haben sie einen unglaublich schnellen Passempfänger in ihren Reihen, mit Travis Kelce den vielleicht besten Tight End der Liga. Das sind groß gewachsene Spieler, die abwechselnd gegnerische Verteidiger abblocken und selbst Bälle fangen.

Hinzu kommt ein Trainerstab der Chiefs um Andy Reid, der eine große Bandbreite an Spielzügen entwickelt hat. So ist der Titelverteidiger kaum berechenbar: Nehmen die Gegner Hill in Sonderbewachung, beherrschen die Chiefs mit Laufzügen das Spiel. Machen die Verteidiger vorne das Feld zu, droht Hill sie in ihrem Rücken in Grund und Boden zu laufen. Und haben die Verteidiger Mahomes wirklich alle Optionen zugestellt, dann läuft er eben selber.

Eine Chance haben die Bucs. Es sind die starken Nerven Bradys. Gelingt es wiederum ihnen mit sicherem Lauf- und Passspiel, die Chiefs lange vom Feld zu halten, könnte es den gleichen Effekt wie im Super Bowl 2019 geben, als Jared Goff für die LA Rams das schlechteste Spiel seiner Karriere hinlegte. Brady hatte ihn mit langen Ballbesitzen konsequent vom Feld gehalten.

Wer die Football-Regeln nicht kennt, dem haben wir sie hier bereit gestellt.


Kick Off für den Super Bowl ist nach deutscher Zeitmessung in der Nacht zum Montag um 0.30 Uhr. Gezeigt wird er im Free TV von Pro7.

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Der Dicke und der Don: Hunde lügen nicht – außer manchmal

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Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Hunde lügen nicht. Wir sind lebende Engel mit reinem Herzen. So weit zu unserem Image, das edel ist. Schließlich haben wir eine gute PR-Agentur. Aber so ganz stimmen tut das nicht, also das mit dem Lügen.


Vier Grad Celsius. Es nieselt immer stärker, sodass es bald angemessen wäre, von Regen zu reden. Seit anderthalb Stunden gehen wir durch die Stadt und das schlimmste von allem: Ich habe noch nicht gegessen. Um es also kurz zu machen. Ich will heim. Nur der Dicke scheinbar nicht.

Also helfe ich dem Dicken auf die Sprünge: Ich gehe in die Knie und kacke. Vielmehr: Ich tue so. Denn eigentlich habe ich mein Pulver schon eine halbe Stunde vorher verschossen. Aber manchmal gehen wir nach Hause, so bald ich mein Geschäft erledigt habe. Ich hoffe sehr, dass wir das jetzt auch tun.

Lügen oder Schwindeln?

Man mag jetzt diskutieren. Ist das Lügen? Schwindeln? Oder vielleicht sogar kommunizieren. Denn eigentlich sage ich dem Dicken ja nur auf meine Weise, was ich will. Nämlich heim. Erst an den Napf und dann aufs Sofa. Ich wäre daher für einen Kompromiss zwischen Schwindeln und Kommunizieren. Schwindelieren.

Lügen im Sinne von Menschen tun wir Hunde nie außer selten. Wenn, dann geht es um was Wichtiges. Wie Essen, Nahrung oder Leckerlis. Um nur drei zu nennen. Die gängigste Hundelüge ist der Blick, der sagt: Ich habe noch nicht gegessen. Aber es gibt auch ausgefallenere Lügen.

Der Dicke hat meine Gute-Nacht-Bissen zum Beispiel in einer Schublade mit einem sehr großen Eingriff. Da komme ich mit meiner Schnauze rein und kann die aufziehen. Das mache ich nicht. Wenn der Dicke zuhause ist. Denn es dauert lange und ist aufwendig. Würde er mich auf frischer Tat ertappen, gäbe es böse Schimpfe. Und was noch viel schlimmer ist: Er würde mir die nächste Mahlzeit streichen. Der Despot.

Wenn der Dicke aber weg ist, habe ich Zeit. Und Ruhe. Dann ziehe ich die Schublade auf und verhelfe mir selber zu den Leckerli. Zu allen. Nicht zu diesen lächerlichen Rationen, die mir der Dicke abends von sich aus gewährt.

Der Dicke ist nicht nur doof

Das Dumme ist nur: Selbst der Dicke ist nicht nur doof. Ab und an hat er seine hellen Momente. Wenn er heimkommt, sieht er die offene Schublade und die leere Leckerli-Tüte. Daraus schließt er, dass ich es war. Mein Gesichtsausdruck versucht zwar zu sagen, dass Einbrecher im Haus waren, die ich vertrieben habe, nachdem sie die Leckerli gegessen haben. Aber das glaubt mir selbst der Dicke nicht. Wie gesagt: Auch er ist nicht nur doof.

Aber nicht so schlau wie ich. Denn ich habe gelernt. Die Schublade drücke ich wieder zu, wenn ich fertig bin. Und die Tüte verstecke ich vor dem Dicken. Zum Beispiel unterm Bett. Wenn der Dicke dann viel später die Tüte findet, ist sein Zorn schon verraucht oder er glaubt, ich könne mich an die Missetat gar nicht mehr erinnern und verzichtet aufs Schimpfen. Das ist zwar Quatsch. Aber habe ich schon erwähnt, dass wir Hunde eine gute PR-Agentur haben?

Es hilft aber auch, dass wir Hunde nur zum guten Zweck schwindelieren. Nach meiner Luftnummer will der Dicke den Haufen aufheben, sucht aber vergebens. Ein Blick in meine Augen und es passiert das einzig Richtige: Wir gehen im kalten Regen nach Hause und eine halbe Stunde später liegen wir im Warmen auf der Couch.

Das Beste daran: Der Dicke glaubt, dass das seine Idee war. Damit belügt er sich zwar selbst. Aber ich denk‘ mir: Lass ihn doch! Diese Lüge tut doch keinem weh.

Weitere Folgen der Serie stehen hier.

Der Dicke und ich, ich im Vordergrund. Selfie: Der Don
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Update | Ehepaar in Wiesbaden auf offener Straße erschossen

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Symbolbild
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Wiesbaden | Wie Polizei und Staatsanwalt am heutigen Montagvormittag (01.02.2021) in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten, handelt es sich bei den beiden Menschen, die heute Nacht bei einer Schießerei in der Wiesbadener Innenstadt getötet wurden, um ein Ehepaar.


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Ehepaar auf offener Straße erschossen

Gegen 03:45 Uhr gingen bei der Polizei in Wiesbaden die ersten Notrufe ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten die Beamten zwei auf der Straße liegende verletzte Menschen feststellen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst, kamen für die 49-Jahre alte Frau und ihren 56-Jahre alten Ehemann jede Hilfe zu spät, sie verstarben noch an der Einsatzstelle.

Im weiteren Verlauf konnte noch eine weitere verletzte Person festgestellt werden. Hier handelt es sich um die Schwester der 49-Jährigen getöteten Frau. Die verletzte Schwester wurde zur weiteren Behandlung umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert.

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K11 ermittelt

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen durch das K11, kann ein familiäre Hintergrund der Tat nicht ausgeschlossen werden. Weitere Personen scheinen nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht beteiligt gewesen zu sein. Aktuell sind sowohl die Wiesbadener Kriminalpolizei als auch Spezialisten der Spurensicherung vor Ort.

BoostyourCity Erstmeldung

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Feuerwehreinsatz am Friedhof Mörfelden

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Mörfelden | Am 31.01.2021 um 0:23 Uhr wurde die Feuerwehr Mörfelden, die Polizei und der Rettungsdienst mit dem Stichwort „Person unter Zug“ zur Bahnstrecke Mannheim-Frankfurt in Höhe des Mörfeldener Friedhofs alarmiert.


 

Grund hierfür war, dass sich an der Bahnstrecke am Friedhof Mörfelden eine Person auf den Gleisen befunden haben soll, während ein Regionalzug vorbeifuhr. Nach ersten Erkundungen durch die Einsatzkräfte, war keine Person unter dem Zug festzustellen. Jedoch wurde neben der Bahntrasse, in einer Böschung, eine männliche Person festgestellt. Diese war tatsächlich von einem Zug erfasst worden, allerdings konnte der ebenfalls alarmierte Notarzt nur noch den Tod feststellen.

Bahnstrecke mehrere Stunden gesperrt

Aufgrund des Einsatzstichwortes „Person unter Zug“ wurde auch umgehend der Streckenabschnitt der Bahnstrecke zwischen Mannheim und Frankfurt bei Mörfelden in beide Richtungen voll gesperrt. Es kam zu Verspätungen des Bahnverkehrs.

Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen

Wie es zu dem Unfall kam, ist unklar. Die Polizei Mörfelden hat dazu die Ermittlungen aufgenommen. Nachdem die Polizei die Spuren am Unfallort gesichert hatte, wurde der Leichnam von einem Bestattungsunternehmen und der Feuerwehr Mörfelden von der Bahnanlage geborgen.

Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Mörfelden mit vier Fahrzeugen und 21 Kräften, die Polizei und der Rettungsdienst.

Wichtiger Hinweis

Normalerweise zieht es die Redaktion vor, nicht über mögliche Suizidversuche zu berichten. Da der Vorfall aber Auswirkungen auf den Bahnverkehr nach sich gezogen hat, haben wir uns für eine Meldung entschieden. 

Hinweis: Menschen, die über Selbstmord nachdenken, finden Hilfe bei der Telefonseelsorge – unter den kostenfreien Rufnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 oder online unter: https://online.telefonseelsorge.de/ Die Beratungsgespräche sind anonym.

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40.000 Arbeitsplätze an deutschen Flughäfen in Gefahr

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Nachrichten Wirtschaft | Nach den Landesverkehrsministern hat auch die Finanzministerkonferenz den Weg für das dringend erforderliche Rettungspaket für die Flughäfen frei gemacht. Die Länder haben sich in ihren Beschlüssen verpflichtet, die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer beim Luftverkehrsgipfel am 06. November 2020 zugesagten Hilfen zur Hälfte zu übernehmen.


Wirtschaftliche Schieflage an deutschen Flughäfen

Die Corona-Krise hat viele Verkehrsflughäfen in große wirtschaftliche Not gebracht. Durch die Corona-Pandemie brachen die Passagierzahlen auf das Niveau von 1986 ein. Die Verluste gehen in die Milliarden. Mit nur noch 10 Prozent der sonst üblichen Reisenden stecken die Flughäfen tief im zweiten Lockdown.

Es drohen Entlassungen in 5-stelliger Höhe

Die politische Blockade über das Flughafen-Rettungspaket, die mittlerweile die Existenz der Flughäfen gefährdet, scheint überwunden. Mit den Beschlüssen der Finanz- und Verkehrsministerkonferenz sind die Bundesländer ihrer Verantwortung für den Luftverkehrsstandort Deutschland nachgekommen. Die vom Bund geforderten Zusagen zur hälftigen Mitfinanzierung haben die Länder erbracht. Jetzt liegt der Ball im Feld der Bundesregierung. Die Flughäfen vertrauen darauf, dass die in Aussicht gestellten Hilfen so schnell wie möglich geleistet werden“, so die eindringliche Bitte von Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV.

Bislang warten die Flughäfen vergeblich auf die Hilfen

Seit dem Luftverkehrsgipfel am 06. November 2020 sind die Erwartungen an Bund und Länder hoch. Bei diesem Spitzentreffen hatte der Bundesverkehrsminister ein Flughafen-Rettungspaket in Umfang von einer Milliarde Euro in Aussicht gestellt. Bislang warten die Flughäfen vergeblich auf die Hilfen. Bereits am 10. Dezember 2020 hatte die Verkehrsministerkonferenz gegenüber dem Bund ihre Bereitschaft bekräftigt, sich an einer jeweils gleichhohen Mitfinanzierung zu beteiligen. Jetzt haben die Landes-Finanzminister mit ihrem Votum ebenfalls für die finanzielle Unterstützung der Flughäfen gestimmt.



Ralph Beisel bekräftigt die Forderung der Flughäfen

„Die Zeit drängt. Es ist notwendig, den Flughäfen jetzt die zugesagten und die dringend benötigten Finanzmittel als nicht rückzahlbare Zuschüsse zu gewähren. Nur so können irreparable Strukturbrüche verhindert werden“, bekräftigt Ralph Beisel die Forderung der Flughäfen.

Die Lage der Flughäfen ist prekär. Durch den faktisch seit November 2020 zweiten anhaltenden Lockdown erwarten die deutschen Verkehrsflughäfen weitere Ausfälle in Millionenhöhe. Tatsächlich ist es fraglich, wie lange die Flughäfen noch ohne finanzielle Unterstützung durchhalten können. Die Verluste der Flughäfen erhöhen sich von Tag zu Tag.

Die Zahlen sind alarmierend:

  • 75 % weniger Passagiere im Jahresverlauf 2020 bis Ende Dezember gegenüber 2019
  • mehr als 3 Mrd. EUR voraussichtlicher Verlust in 2020 und 2021, nach einem Vorsteuergewinn von fast 800 Millionen EUR in 2019
  • über 10 Mio. EUR fehlende Einnahmen jeden Tag
  • über 3,6 Mrd. EUR Einnahmenausfall 2020
  • mindestens ein Viertel der über 180.000 Arbeitsplätze an Flughafenstandorten akut gefährdet

Flughäfen sind Träger von internationaler Vernetzung und Mobilität. Zu jeder Zeit haben die Flughäfen wichtige Transport- und Lieferketten sowie eine Mindestkonnektivität aufrechterhalten. Auch während des Lockdowns sind alle Flughäfen auf Wunsch der Politik betriebsbereit geblieben. Damit hält der Flughafenverband ADV an seiner begründeten Forderung fest, dass zumindest die Übernahme der Vorhaltekosten aus der Zeit des ersten Lockdowns in Höhe von 740 Millionen Euro erfolgt.

Corona-Party neben Polizeistation und Amtsgericht gefeiert

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Nachrichten Groß-Gerau | Laute Musik und Gegröle, vernahmen Beamte der Polizeistation Groß-Gerau in der Nacht zum Sonntag (31.01.), gegen 3.15 Uhr, aus der näheren „Nachbarschaft“.


Alkohol in der Öffentlichkeit

Die Polizeibeamten machten sich anschließend auf die Suche und wurden auch rasch fündig. In einer Tiefgarage hinter dem Amtsgerichtsgebäude, etwa 50 Meter Luftlinie von der Polizeistation entfernt, feierten sechs junge Männer und Frauen im Alter zwischen 21 und 23 Jahren eine „Corona-Party“. Weil die Angetroffenen aus verschiedenen Haushalten stammten, den Mindestabstand nicht einhielten, keine Mund-Nasen-Bedeckungen trugen und zudem Alkohol in der Öffentlichkeit konsumierten, wurde die Festgesellschaft aufgelöst und entsprechende Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen erstattet.

Zwei Männer mussten außerdem ihre Fahrzeugschlüssel bei der Polizei abgeben, um die Nutzung ihrer Autos zu verhindern, weil sie aufgrund ihrer Alkoholisierung nicht mehr fahrtüchtig waren.

Fährbetrieb zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel eingestellt

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Final1 17
Final1 17

Nachrichten Kurzmeldung | Der Fährbetrieb zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel ist zur Zeit eingestellt. Der Grund dafür ist das aktuelle Hochwasser im Rhein. Wie lange der Betrieb der Fähre noch eingestellt bleiben wird, kann derzeit noch nicht genau gesagt werden.

Zwei Menschen auf offener Straße in Wiesbaden erschossen

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Spurensicherung, Symbolbild
Spurensicherung, Symbolbild

Nachrichten Wiesbaden | In dieser Montagnacht (01. Februar 2021) sind in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ein Mann und eine Frau auf offener Straße durch Schüsse tödlich verletzt worden. Die Polizei geht aktuell von einem familiären Hintergrund aus. Der Tatort befindet sich in der Wellritzstraße.


Der Tathergang ist noch unklar

Gegen 3:45 Uhr ging bei der Polizei Westhessen der erste Notruf ein. Bei der Tat ist eine weitere Frau durch den Schusswechsel schwer verletzt worden und wird aktuell in einem Krankenhaus behandelt.

Sowohl der Tathergang als auch die genaueren Hintergründe sind derzeit noch unklar. Im Einsatz waren mehrere Polizeikräfte, Rettungsdienste, Notärzte und die Notfallseelsorge. Kurz nach eintreffen am Tatort, versuchten die Rettungskräfte noch die beiden Opfer zu reanimieren.

Die Kriminalpolizei und die Spurensicherung sind aktuell noch am Tatort. Die Rekonstruktion vom Tathergang ist in Bearbeitung. Weitere Informationen folgen.

Nachbarn retten 103-Jährige aus brennender Wohnung in Mainz

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Nachrichten Mainz | An diesem Sonntagabend (31.01.2021) gegen 23:30 Uhr kam es zu einem Zimmerbrand in der Weintorstraße in Mainz, zudem Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst alarmiert wurden. Eine 103 Jahre alte Bewohnerin war zu diesem Zeitpunkt noch in der Brandwohnung.


Die Nachbarn hatten den Notruf gewählt

Wie der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, war der Brand im Schlafzimmer einer Wohnung im dritten Obergeschoss ausgebrochen. Die Nachbarn hatten nach Angaben des Einsatzleiters vorbildlich reagiert. Sie hatten den Notruf abgesetzt und anschließend die Bewohnerin aus der betroffenen Wohnung in Sicherheit gebracht, sodass die Dame bei Eintreffen der Einsatzkräfte umgehend versorgt werden konnte.

Die Feuerwehrleute betraten das Gebäude unter Atemschutz und löschten den Brand in der Wohnung. Anschließend belüfteten sie die Wohnung und das Treppenhaus mit Hochleistungslüftern. Die Bewohnerin wurde vom Rettungsdienst vorsorglich in ein Mainzer Krankenhaus eingeliefert.

Wohnung nicht mehr bewohnbar

Die Wohnung ist aufgrund des Feuers nicht mehr bewohnbar, der Rest des Gebäudes blieb allerdings unbeschädigt. Im Einsatz waren 16 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie sechs Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Stadt. Ebenfalls vor Ort war die Polizei mit 3 Funkstreifenwagen, das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst mit jeweils einem Rettungswagen.

Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen aufgenommen

Für die Einsatzkräfte war gegen 1:20 Uhr Einsatzende. Die Einsatzstelle wurde abschließend an den Kriminaldauerdienst der Polizei zwecks Klärung der Brandursache übergeben. (Zum Video vom Einsatz)

Mehrstündige Vollsperrung auf der Autobahn A66

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Nachrichten Wiesbaden | An diesem Sonntag (31. Januar 2021) kam es auf der Autobahn A66 zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 05:20 Uhr fuhr ein schwarzer BMW auf der A66 bei Wiesbaden-Erbenheim in die Betonabsperrung und schleuderte diese auf die Fahrbahn. Der Autofahrer war in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs.


Zwei nachfolgende Autos krachten in die Trümmerteile

Das auf die Fahrbahn geschleuderte Betonteil zerbrach in mehrere Teile und zwei nachfolgende Fahrzeuge krachten in die Trümmerteile. Bei den beiden Fahrzeugen handelte es sich um einen Volkswagen und einen Audi. Durch den Aufprall wurde der 59-jährige VW-Fahrer aus Trier und die 22-jährige Audi-Fahrerin aus Walluf leicht verletzt. Sie wurden mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gefahren.

Der Unfallfahrer des BMW verließ sein Auto und entfernte sich zu Fuß in unbekannte Richtung. Die Autobahn musste zwischen der Anschlussstelle Mainzer-Straße und der Anschlussstelle Nordenstadt zur Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn für rund fünf Stunden voll gesperrt werden.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können oder Personen im Umfeld der Unfallstelle gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Wiesbaden zu melden.

BYC-News vor Ort: Taxifahrer am Flughafen Frankfurt in der Corona-Pandemie

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Taxi Stand, Flughafen Frankfurt
Taxi Stand, Flughafen Frankfurt

Frankfurt am Main | Von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind auch Taxifahrer stark betroffen. Durch die strengen Auflagen bricht ein Großteil der Einnahmen weg. Boost your City sprach am Sonntag (24.01.2021) gegen 15:00 Uhr am Frankfurter Flughafen mit Taxifahrern am Terminal 1 über das Thema Corona, die Schwierigkeiten und die Auswirkungen auf ihren Job.


 

Stundenlange Wartezeiten für eine Fahrt

Aleks ist 34 Jahre alt und arbeitet bereits seit zehn Jahren als selbstständiger Taxifahrer. Er hat keine Angestellten, fährt mit seinem eigenen Taxi und hat keine festen Arbeitszeiten vorgeschrieben. Aleks hat seinen Dienst am vergangenen Sonntag um 4:00 Uhr begonnen, er hatte sich entschieden bis 15:45 Uhr zu arbeiten. Seit 5:00 Uhr stand er am Frankfurter Flughafen am Halteplatz vor der Ladestraße und wartete, bis er seine ersten Gäste zu ihrem gewünschten Ziel fahren konnte. Als wir mit Aleks sprachen, war es 14:30 Uhr und er erzählte uns, dass er in den neuneinhalb Arbeitsstunden noch keinen einzigen Fahrgast befördert hatte. Er hatte lediglich am Halteplatz für die Ladestraße gewartet. Vor der Corona-Pandemie dauerte die Wartezeit gerade einmal eine Stunde.

Byc-news vor ort: taxifahrer am flughafen frankfurt in der corona-pandemie
BYC-News vor Ort: Taxifahrer am Flughafen Frankfurt in der Corona-Pandemie

50 Euro pro Schicht ist die bittere Realität

Vor der Corona-Pandemie erzielte er mit seiner Arbeit an einem Sonntag rund 150 bis 200 Euro. Aktuell ist er schon mit 50 Euro an einem Sonntag zufrieden, doch selbst für dieses niedrige Ziel sieht er schwarz. Zur Zeit beträgt der Preis für die meisten Fahrten vom Flughafen zum Ziel nämlich nur rund acht bis zehn Euro, was verhältnismäßig wenig ist. Jedoch stehen noch neun Taxen vor ihm, bis er durch die Schranke zur Ladestraße fahren und seine Gäste einsteigen lassen kann. 

Aktuell ist es wegen Corona und dem anhaltenden Lockdown ziemlich schwierig als Taxifahrer am Flughafen in Frankfurt Kasse zu machen, erzählt Aleks. Die Geschäftsleute fehlen, denn durch den Lockdown arbeiten viele Menschen zurzeit im Home-Office. Dazu fehlen die Urlauber, weil nur wenige Menschen aus touristischen Gründen während der Pandemie reisen.

BYC-News vor Ort: Taxifahrer am Flughafen Frankfurt in der Corona-Pandemie

Staatliche Hilfen werden kaum genehmigt

Während wir mit Aleks sprachen, kam Ibo vorbei. Ibo ist Anfang 40 und seit 15 Jahren als Taxifahrer bei einem Taxiunternehmen angestellt. Auch er klagte über den 80- bis 90 prozentigen Rückgang an Fahrgästen. Er sagte uns, dass es im Frankfurter Stadtgebiet mit dem Umsatz auch nicht gerade besser ist. In zwölf Stunden habe er maximal zwei Fahrten zu zehn bis 15 Euro, da sei die nächste Pleitewelle vorprogrammiert. Er berichtete, dass sehr viele seiner Kollegen keine oder nur sehr wenig staatliche Hilfe bekommen haben.

Strenge Coronakontrollen am Taxihalteplatz

Dazu erzählte Ibo, dass es am Flughafen selbst beim Warten nicht leicht sei. Die Polizei fahre sehr oft vorbei und kontrolliere die Abstandsregeln. Es gäbe tatsächlich Kollegen, die trotz Einhaltung der Masken- und Abstandsregelungen von den Polizeibeamten belehrt und bestraft wurden (Regelsatz von 200 Euro “Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen”). Am besten sei es, man bleibe die kompletten zwölf Stunden im Taxi sitzen und warte, bis man zur Ladespur fahren könne.

BYC-News vor Ort: Taxifahrer am Flughafen Frankfurt in der Corona-Pandemie

Einige Fahrgäste sind nicht einsichtig

Zu allem Überfluss gäbe es auch noch die uneinsichtigen Fahrgäste, die im Taxi die Maske nicht tragen wollen, oder zu viert ein Taxi nehmen wollen. Jedoch ist es nur mit einem Großraumtaxi möglich, vier Fahrgäste zur gleichen Zeit zu transportieren. 

Der Regelkatalog zu Corona sieht für Taxifahrer vor: 

  • Zahl der Fahrgäste in Taxen begrenzen  
  • Der Beifahrersitz ist für Fahrgäste tabu 
  • Alleinige Fahrgäste sollen möglichst hinten rechts platziert werden 
  • Mund-Nasen-Schutz muss während der kompletten Fahrt getragen werden
  • Die Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrgast soll auf das Wesentliche beschränkt werden 
  • Die Fahrt soll möglichst bargeldlos bezahlt werden. Das Kartenterminal muss regelmäßig desinfiziert werden 
  • Um Missverständnisse zu vermeiden, sollen Schutzmaßnahmen per Aushang oder Flugblatt kommuniziert werden 
  • Nach jedem Fahrgast soll das Taxi gelüftet und desinfiziert werden 
  • Trennwand zwischen Fahrer- und Fahrgastraum (Splitterfest)

Uber und Free now machen Taxifahrern das Leben schwer

Jedoch ist laut Aleks und Ibo nicht nur Corona an der Taxikrise am Flughafen Frankfurt schuld, es gibt auch die Sorgenkinder Uber, und Free now. Beide Unternehmen machen es den 1800 konzessionierten Taxifahrern in Frankfurt nicht leicht und sorgen für ordentlich Konkurrenz.

Uber bietet in vielen Städten der Welt Online-Vermittlungsdienste zur Personenbeförderung an. Free Now, ehemals myTaxi, ist seit 2009 einer der führenden Mobilitätsanbieter Europas, die eine direkte Verbindung zwischen Taxifahrer und Kunden herstellt. Obwohl Uber und Free Now aufgrund ihrer Angebote in direkter Konkurrenz zu Taxis stehen, sind Uber und Free Now keine reine Taxi-App. Das liegt erstens daran, dass die Uber- und Free Now- Fahrer (in den meisten Fällen) keine Taxifahrer sind und in ihren Privatwagen oder in Mietwagen unterwegs sind, demnach nicht unter die strengen Regeln von Taxi-Vorschriften fallen.

Die Situation sollte entschärft werden

Aleks und Ibo sind sich einig: Um die Situation zu entschärfen und im Taxigewerbe wieder Fuß zu fassen, sollte ein schnelles Ende der Corona-Pandemie eingeläutet werden. Sie hätten gerne, dass sich alle Menschen an die vorgegebenen Vorschriften halten und auf sich und andere achten, damit die Pandemie schnellstmöglich vorübergeht.

Zudem sollte das Frankfurter Ordnungsamt die Fahrer und Umstände von Uber und Free Now genauer unter die Lupe nehmen, um dort dann einen fairen Konkurrenzkampf anzustreben. 

Merian-Stipendium der Kultur-Stiftung Ginsheim-Gustavsburg erstmals vergeben

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Die Musikerin Barbara Wiebe wird als erste mit dem von der Kultur-Stiftung ins Leben gerufenen „Merian-Stipendium“ für künstlerisch begabte Menschen mit einem Tätigkeitsschwerpunkt in Ginsheim-Gustavsburg in Corona-Zeiten unterstützt und gefördert.

Für die Künstlerin eine willkommene Unterstützung

Der Leiter des Kulturbüros der Stadt Ginsheim-Gustavsburg, Guido Conradi, hatte die Musikerin auf die Fördermöglichkeiten durch die Kultur-Stiftung aufmerksam gemacht. Diese war dann von dem Konzept und der Bewerbung der Sängerin, Gitarristin und Saxophonistin so überzeugt, dass der Stiftungsvorstand ihr eine Unterstützung von monatlich 100 Euro im Jahr 2021 für ihr ergänzendes Studium zusprach. In Zeiten wegbrechender Auftritte für die Künstlerin eine willkommene Unterstützung.

„Mit Barbara Wiebes musikalischem Projekt, Kindern das Gitarren-Ensemblespiel in Verbindung mit spielerischem Englischlernen zu vermitteln, und so altersgerecht für kreatives Songwriting zu begeistern, gibt die Preisträgerin aus der Musikschule Mainspitze auch wieder etwas an junge Menschen in Ginsheim-Gustavsburg zurück“, zeigt sich Jutta Westhäuser erfreut, dass das Stipendium so auch wieder ein Stück Musikkultur in Ginsheim-Gustavsburg fördert.

Ein weiteres Stipendium kann durch die Kultur-Stiftung ausgeschrieben werden, um Kulturschaffende in diesen für Künstler*innen schwierigen Zeiten zu unterstützen. Formlose Bewerbungen werden bis 23. März 2021 unter Angabe des Werdegangs, der Ausbildungsstätte und des Wirkungsbereichs in Ginsheim-Gustavsburg angenommen.