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Satirisches Verfassungsdenkmal in Riedstadt zu besichtigen

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Nachrichten Riedstadt | Der Fürst im Prunkumhang hat es sich bequem gemacht auf einem geschundenen Bürger in zerfetzter Kleidung, der untertänig auf allen Vieren auf dem Boden kauert. Doch immerhin: gütig hält der Großherzog eine Verfassung in Händen. Mit diesem satirischen Denkmal, mobil auf einem Motivwagen untergebracht, wollten BüchnerHaus und BüchnerBühne Ende letzten Jahres gemeinsam an die erste Hessische Verfassung erinnern, die am 22. Dezember 1820 von Großherzog Ludewig I. verkündet wurde.


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Motivwagen kann besichtigt werden

Doch die Corona-Pandemie machten alle Pläne von Inszenierungen und Flashmobs mit dem Verfassungsdenkmal und Schauspielern der BüchnerBühne auf öffentlichen Plätzen zunichte. Auch die geplante Ausstellung des Denkmals vor der Centralstation in Darmstadt kam nicht zustande. Nun steht der Motivwagen bis auf weiteres im Hof des BüchnerHauses, in der Weidstraße 9. Dort ist er untergebracht in der offenen Büchnerscheune und kann zu den Öffnungszeiten des städtischen Kulturbüros, montags bis donnerstags von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie sonntags von 12:00 bis 16:00 Uhr, besichtigt werden.

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Dreidimensionale Karikatur vom „Langen Ludwig“

Was kaum jemand weiß: Der „lange Ludwig“, eines der bekanntesten Wahrzeichen Darmstadts, sollte eigentlich ein Verfassungsdenkmal werden, initiiert von Darmstädter Bürgern, um Lud(e)wig I. als Stifter der Verfassung zu würdigen. Kein Wunder, lässt sich diese Intention doch kaum erahnen. Zwar hält der Großherzog tatsächlich eine Verfassung in seiner rechten Hand, doch bezeichnenderweise befindet sich die 5,45 Meter hohe Statue auf ihrer rund 30 Meter hohen Säule in derartig luftiger Höhe, dass die Verfassungsurkunde mit bloßem Auge nicht zu entdecken ist.

Dabei sah ein erster Entwurf für das Monument noch deutlich anders aus: bodenständiger und mit Betonung der Verfassung, statt purer Fürstenverherrlichung, berichtet BüchnerHaus-Leiter Peter Brunner. „Gemeinsam mit dem Kommunikationsexperten Christian Steinmetz, einem Ur-Ur-Enkel Ludwig Büchners, und dem Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jaques Tilly haben wir uns dann dazu entschlossen, diesen ersten Entwurf nicht einfach nachzubauen, sondern eine dreidimensionale Karikatur zu schaffen, die zur Diskussion einlädt“, erklärt Brunner.

Denn diese erste hessische Verfassung, die bis 1919 galt, nannte zwar zum ersten Mal einige Grundrechte („Alle Hessen sind vor dem Gesetz gleich“), doch diente sie dem Großherzog vielmehr zur Festigung seines Herrschaftsanspruches. Auch von Pressefreiheit konnte keine Rede sein, trotz Artikels 35 der Verfassung: „Die Presse und der Buchhandel sind in dem Großherzogthume frey, jedoch unter Befolgung der gegen den Mißbrauch bestehenden, oder künftig erfolgenden Gesetze.“

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Georg Büchner urteilte denn auch vernichtend:

„Eine solche Verfassung ist ein elend jämmerlich Ding.“ Und so findet sich auf dem Motivwagen in Umkehrung der Parole des Hessischen Landboten („Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“) der Spruch „Friede den Palästen“, sagte er.

Christian Suhr, künstlerischer Leiter der BüchnerBühne und Peter Brunner hoffen nun darauf, dass der Motivwagen in diesem Sommer zum Einsatz kommen kann. Bis dahin ist er am BüchnerHaus zu besichtigen. Zudem finden sich auf dem YouTube-Kanal der BüchnerBühne mittlerweile drei Videos zum Thema „Die Statue der Freiheit“, weitere Teile sind geplant.

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Verkehrsunfall auf der Autobahn A671 bei Hochheim

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Symbolbild Polizei Hessen / Wiesbaden
Symbolbild Polizei Hessen

Nachrichten Hochheim am Main | An diesem Dienstagabend (02.02.2021) gegen 17:40 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A671 bei der Auffahrt Hochheim-Süd in Fahrtrichtung Mainz.


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Auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern gekommen

Ein 23 Jahre alter Mann aus Wiesbaden wollte mit seinem Fahrzeug auf die Autobahn fahren. In der Auffahrt verlor er auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Dadurch kam er auf der Autobahn nach rechts von der Fahrspur ab und krachte dort in die Leitplanke. Das Auto drehte sich und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand.

Der 23-jährige Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Gesamtschaden am Auto und der Leitplanke wird von der Polizei auf rund 1.600 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Abschleppmaßnahmen musste die rechte Fahrspur der zweispurigen Autobahn für rund 40 Minuten gesperrt werden. Im Berufsverkehr auf der Autobahn entstand dadurch ein Rückstau.

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Immer mehr Menschen im Kreis Mainz-Bingen mit Corona-Mutation infiziert

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Nachrichten Mainz-Bingen | Die britische Mutation des Coronavirus befindet sich seit dem 8. Januar in der Region, wie die Umgebungsuntersuchungen der positiv auf diese Variante getesteten Menschen ergab. Zwischenzeitlich wurde diese Mutation bei 15 der positiv auf Corona getesteten Personen aus Mainz und dem Landkreis Mainz- Bingen nachgewiesen. Das teilte das Gesundheitsamt Mainz-Bingen mit.


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Sechs infizierte aus Mainz, neun aus Mainz-Bingen

Das Ingelheimer Labor Bioscentia untersucht derzeit alle dort eingehenden positiven Proben auf die Mutationen aus Großbritannien, Südafrika oder Brasilien. Die beiden letztgenannten Mutationen wurden dabei hier bisher noch nicht entdeckt.

Sechs der Infizierten stammen aus Mainz, die übrigen neun leben verteilt im gesamten Landkreis – darunter befindet sich eine fünfköpfige Familie aus dem Kreisgebiet und drei Mitarbeiter eine Firma aus Mainz, die aber nicht alle in Mainz wohnen. Hier ist davon auszugehen, dass sich diese Personen gegenseitig angesteckt haben. Ansonsten gibt es keinerlei Hinweise, auf welchem Weg die Virus-Variante in die Region gekommen, ist. Es gibt weiterhin keinen Hinweis etwa auf Reiserückkehrer. Es stehen noch die Ergebnisse von fünf Tests aus der Umgebungsuntersuchung aus. Grundsätzlich geht das Gesundheitsamt aufgrund der regionalen Streuung und des frühen Eintritts der Variante in die Region davon aus, dass die britische Mutation bereits weiter verbreitet ist und noch mehr Fälle auftauchen werden.

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Polizei musste Maskenverweigerer aus Flugzeug holen

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Frankfurt | Da ein 45-jähriger Kanadier am gestrigen Montagvormittag (01.02.2021) auf einem Flug der Lufthansa nach Vancouver unter keinen Umständen den vorgeschrieben Mund-Nasen-Schutz tragen wollte, musste er von Beamten der Bundes- und Landespolizei vor dem Start aus dem Flugzeug geholt werden.


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Passagier beleidigte Flugbegleiter und Passagiere

Der Mann versuchte direkt nach dem Boarding lautstark mit der Besatzung darüber zu diskutieren und beleidigte dabei massiv Flugbegleiter und mitreisende Passgiere.

Nachdem die Fluggesellschaft dem Kanadier daraufhin eine Beförderungsverweigerung eröffnete und er sich weigerte, dieser Folge zu leisten, war ein Einsatz der Polizei notwendig geworden.

Gegen den Maskenverweigerer wurde nunmehr ein Strafverfahren wegen Beleidung und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet.

Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1028,50 EUR wurde der Kanadier auf freiem Fuß belassen.

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Wichtige Information für alle Hundebesitzer in Ginsheim-Gustavsburg

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Hund
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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Ab sofort gilt in Ginsheim-Gustavsburg die Satzung über das Führen von Hunden bei Hochwasser. Das teilte die Stadtverwaltung an diesem Dienstag (02.02.2021) mit.


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Maßnahme dient dem Schutz der Wildtiere

Die Satzung sagt aus, dass alle Hunde außerhalb der bebauten Ortslage lediglich auf Wegen ausgeführt werden dürfen. Dabei müssen sie die gesamte Zeit über an der Leine bleiben. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der Wildtiere, die zur Zeit in Bereiche flüchten, welche nicht von dem Hochwasser betroffen sind. Wer vorsätzlich oder fahrlässig einen Hund oder mehrere Hunde nicht angeleint oder abseits der Wege oder auf den Sommerdeichen führt, muss mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 100.000 Euro rechnen.

Detailliertere Hinweise können der „Satzung über das Führen von Hunden bei Hochwasser“ entnommen werden. Diese ist auf der Homepage der Stadt Ginsheim-Gustavsburg in der Rubrik „Stadt & Rathaus/Veröffentlichungen/ Satzungen“ zu finden.

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Bewaffneter Überfall mit Geiselnahme in einem Wormser Discounter

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Worms | Mit einer Pistole bewaffnet hat am gestrigen Montagabend (01.02.2021) ein maskierter Täter eine NETTO-Filiale im Wormser Stadtteil Neuhausen überfallen und konnte unerkannt flüchten.


Kassiererin als Geisel genommen

Gegen 20:30 Uhr betrat er, bewaffnet mit einer schwarzen Pistole den Supermarkt in der Gaustraße und begab sich direkt in Richtung eines Regales, vor dem eine Mitarbeiterin beschäftigt war. Nachdem sie seiner Geldforderung nicht nachkam, ging er direkt zur Kasse und bedrohte dort die 28-jährige Kassiererin.

Unter Vorhalt der Pistole zwingt er diese, das Geld was sich in der Kasse befand, in einen Stoffbeutel des Netto-Marktes zu packen. Gemeinsam mit der Kassiererin als Geisel ging der Täter in Richtung Ausgang des Discounters. Nachdem er dort ins Stolpern geriet und stürzte, nutze die Kassiererin die Situation, um zurück in den Markt zu kommen.

Ohne seine Geißel flüchtete der Täter schließlich über den rückwärtigen Bereich des Marktes in Richtung Mörschstraße.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zu seiner Ergreifung.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • 1,85m groß
  • 25-35 Jahre alt
  • Schlank
  • schwarze Haare
  • dunkle Augen
  • sprach hochdeutsch

Er trug folgende Kleidung:

  • Dunkle Strickjacke
  • schwarze Wollmütze
  • schwarze Gesichtsmaske
  • schwarze Schuhe.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalinspektion Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter kiworms@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

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„Oppenheimer Frühling 2021“ fällt Corona zum Opfer

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Nachrichten Oppenheim – „Same procedure as last year?“ Ja, allerdings mit etwas mehr Hoffnung im Blick auf das neue Jahr. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sagt die Stadt Oppenheim, gemeinsam mit ihren Partnern, den Oppenheimer Frühling, der am 20. und 21. März 2021 hätte stattfinden sollen, ab.


Planungsunsicherheit führt zu dieser Entscheidung

„Die aktuellen Entwicklungen und die damit immer noch einhergehende Planungsunsicherheit münden in dieser Entscheidung. Hier ziehen die Stadt Oppenheim sowie ihre Partner bei dieser Veranstaltung an einem Strang. Denn: auch in der Absage halten wir zusammen in der Hoffnung auf höchst bald geänderte Vorzeichen für die Veranstaltungsvielfalt in unserer Stadt“, danken Stadtbürgermeister Walter Jertz und die zuständige Beigeordnete Susanne Pohl den Kultur- und Weinbotschaftern Rheinhessen, den Oldtimerfreunden Oppenheim (OfO), Andrea Weisrock von den Hotels „Altes Amtsgericht“ und „Amtsgerichtsblick“ sowie dem Deutschen Weinbaumuseum für die Unterstützung.

„Was die Zukunft angeht, so sind wir optimistisch und bereit, auch kurzfristig und flexibel etwas in die Stadt zu zaubern. Dennoch freuen wir uns jetzt schon auf eine verschobene Eröffnung unserer Freiluft-Saison zu den Marktplatzkonzerten im Rahmen von „oppenheim_365°“ oder zur Wäldcheskerb an Pfingsten – so Corona will“, wagt Jertz einen zurückhaltenden Blick nach vorn.

Schwerer Busunfall in Mainz – 10 Verletzte und über 150.000 Euro Sachschaden

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Mainz | Am Dienstagvormittag (02.02.2021) wurden gegen 10:05 Uhr der Rettungsdienst, die Polizei und die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf Höhe der Einfahrt zum Gelände der Johannes-Gutenberg Universität in der Albert-Schweitzer-Straße in Mainz alarmiert. Mehrere Personen wurden bei dem Unfall verletzt.


Die Lage vor Ort ist unübersichtlich

Nach Informationen von Boost your City wurde über den Notruf zunächst gemeldet, dass ein PKW mit einem Linienbus frontal zusammen gestoßen sei.  Weil es sich um einen Verkehrsunfall mit einem Linienbus handelte, war es zunächst unklar, wie viele Personen dabei verletzt wurden. Entsprechend groß war das Aufgebot der Rettungsfahrzeuge und Notärzte vor Ort.

Nach ersten Ermittlungen fuhr der Bus zuerst ordnungsgemäß die Albert-Schweitzer-Straße in Richtung Saarstraße. In Höhe des Xaveriusweg am Hauptfriedhof zog der Bus unvermittelt nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidiert dort mit einem entgegenkommenden PKW der nicht mehr ausweichen konnte. Nach dem Zusammenstoß fuhr das tonnenschwere Fahrzeug weiter unkontrolliert nach links, schob dort sieben ordnungsgemäß geparkte PKWs zusammen, bevor er frontal mit einem Baum kollidierte und letztendlich zum Stehen kam.

10 Menschen verletzt

Nach Polizeiinformationen sind bei dem Unfall insgesamt 10 Menschen verletzt worden. Über die schwere der Verletzungen konnte die Polizei jedoch keine Angaben machen.

Nach Informationen von BYC-News soll bei dem Fahrer des Linienbus während der Fahrt ein gesundheitliches Problem aufgetreten sein. Dies war wohl der Grund für den Zusammenstoß der Fahrzeuge.

Die Besitzer der beschädigten Fahrzeuge wurden von der Polizei über Zettel an der Windschutzscheibe über den Unfall informiert. Die Besitzer der Fahrzeuge werden gebeten, sich bei der Polizei in der Weißlilliengasse in Mainz zu melden.

Schwerer busunfall in mainz - 10 verletzte und über 150. 000 euro sachschaden
Infozettel an den beschädigten Fahrzeugen | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Die Unfallstelle ist voll gesperrt

Die Albert-Schweitzer Straße ist im Bereich des Unfalls für die Dauer der Unfallaufnahme und der Abschleppmaßnahmen voll gesperrt (Stand 12:00 Uhr). Wie lange die Vollsperrung bestehen bleibt, ist noch unklar. Ausgelaufene Betriebsstoffe werden von der Feuerwehr aufgenommen und beseitigt.

Vor Ort im Einsatz ist die Polizei, die Feuerwehr sowie die Johanniter Rheinhessen mit der Abschnittsleitung Gesundheit und dem leitenden Notarzt. Ebenfalls vor Ort ist die Schnelleinsatzgruppe von der Johanniter Unfallhilfe, dem DRK und dem Malteser Hilfsdienst.

BYC-News ist vor Ort und weitere Informationen folgen. Folge uns auch bei Facebook

Aktuell: Sperrung auf der Wormser Straße wegen Unfall mit Gabelstapler

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Nachrichten Mainz | An diesem Dienstagmittag (02.02.2021) gegen 12:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem Gabelstapler auf der Wormser Straße in Mainz. Die Wormser Straße ist deshalb aktuell gesperrt.


Rückstau über mehrere Kilometer

Der Gabelstapler wurde mit Hilfe eines weiteren Gabelstaplers wieder aufgestellt. Ob es bei dem Unfall Verletzte gab, ist bislang noch unklar. Durch die Vollsperrung hat sich in beide Richtungen ein mehrere Kilometer langer Rückstau gebildet, wodurch es auch im Busverkehr zu Behinderungen kommt.

Vor Ort im Einsatz ist der Malteser Hilfsdienst und die Feuerwehr, die zur Zeit die ausgelaufenen Betriebsstoffe beseitigt. Gegen 12:35 Uhr traf auch die Polizei vor Ort ein, die von dem Vorfall bis etwa 12:25 Uhr noch nichts wusste.

Update 12:40 Uhr: Der Verkehr wird nun einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Kinderspielplatz in Wiesbaden wird neu gestaltet

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Nachrichten Wiesbaden | Der Kinderspielplatz am Rande der Grünanlage am Friedrich-Engels-Weg in der Nähe des ehemaligen Einkaufszentrums wird neu gestaltet. Ab Mitte Februar 2021 wird mit den Abbrucharbeiten am Spielplatz begonnen. Ab März entstehen dann in rund 10-12 Wochen Bauzeit auf dem rund 370 Quadratmeter großen Spielplatz neue Spielflächen.


Neue Spielmöglichkeiten werden geschaffen

So werden eine Holz-Kletter-Anlage mit Rutsche, Pikler Dreieck, Netzen und Balancierseilen sowie eine Nestschaukel innerhalb der großen Sandfläche gebaut. Zusätzlich gehören ein niedriger und ein unterfahrbarer Sandbacktisch mit Matschwanne und Sandkran zur neuen Ausstattung. Außerdem werden die Pflanzflächen erneuert und die Böschung mit Natursteinquadern abgefangen. Zusätzlich zu den Natursteinen dienen Bänke als Sitz- und Verweilmöglichkeiten.

Die Ende 2020 vorgeschaltete Bürgerbeteiligung zur Auswahl der Spielplatzgeräte hatte das Stadtteilmanagement Schelmengraben in Trägerschaft der BauHaus Werkstätten Wiesbaden durchgeführt.

Bausumme beträgt rund 130.000 Euro

Das gemeinsame Projekt des Dezernats für Umwelt, Grünflächen und Verkehr sowie des Dezernats für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration wird aus kommunalen Mitteln und aus dem Programm Sozialer Zusammenhalt (früher Soziale Stadt) finanziert, die Bausumme beläuft sich auf 130.000 Euro.

Während der Umbauphase ist die Nutzung des Spielplatzes nicht möglich.

Lufthansa Rekordflug – 15 Stunden Nonstop von Frankfurt zu den Falklandinseln

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Frankfurt am Main | Am Sonntagabend (31.01.2021) um 21:12 Uhr hieß es für eine Airbus A350-947 mit der Kennung D-AIXP, 16 Besatzungsmitglieder und 92 Fluggäste „Ready for take-off“. Sie alle starteten zu einer 15-stündigen Reise, die in die Geschichte der Lufthansa einging.


 

Landung auf der Britischen Militärbasis Mount Pleasant

Geplant war, ein Flug von Hamburg (HAM) zur Militärbasis Mount Pleasant (MPN) auf den Falkland-Inseln. An Bord des Flugzeuges waren Wissenschaftler und Schiffsbesatzungen, die im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven für die kommende Expedition mit dem Forschungsschiff „Polarstern“ auf den 15-stündigen Flug gingen. Das Schiff „Polarstern“ sammelt in den kommenden Monaten im Südpolarmeer elementare Daten, welche „die Grundlage für unser Verständnis der polaren Prozesse und die dringend benötigten Klimavorhersagen bilden“, erklärte Dr. Hartmut Hellmer, wissenschaftlicher Leiter der Polarstern-Expedition.

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Expeditionsschiff „Polarstern“ Foto: https://blog.ankerherz.de/blog/polarstern-kehrt-zurueck-in-heimathafen-bremerhaven/

Hygieneanforderung extrem hoch

Bereits vor zwei Wochen wurde die ausgewählte Lufthansa-Crew zeitgleich mit den Passagieren in einem Bremerhavener Hotel in Quarantäne geschickt. In dieser Zeit wurden sie von einem virtuellen Informations- und Sportprogramm begleitet. In der ersten Woche der Zimmerquarantäne wurde von der Lufthansa-Crew ein 10.000-Schritte Wettbewerb veranstaltet, um sich fit zu halten. Dazu kamen interne Vorträge der mitreisenden Wissenschaftler, die sehr bald virtuell von mehreren hundert Mitarbeitern der Lufthansa mitverfolgt wurden.

Vorbereitungen enorm

Der Airbus A350-947, der zu den weltweit nachhaltigsten und wirtschaftlichsten Langstreckenflugzeugen zählt, startete bereits am Sonntagnachmittag mit der Flugnummer LH9924 in Frankfurt am Main, um pünktlich um 16:00 Uhr in Hamburg zu landen. Die Vorbereitungen für solch einen Sonderflug waren enorm. Dies begann mit zusätzlichen Trainings der Piloten, bis zu speziellen elektronischen Flug- und Landekarten. Bereits in Frankfurt wurde das Flugzeug mit Catering versorgt. Zudem wurden Reinigungsmaterial und Staubsauger für die Falklandinseln mitgegeben, da es örtlichen Bodencrews wegen der strengen Corona-Bestimmungen nach der Landung nicht erlaubt war, an Bord zu gehen.

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Die Fakten zum längsten Flug in der Geschichte der Lufthansa. Foto: dpa-infografik

Stillgelegtes Terminal am Flughafen Hamburg genutzt

Crew und Reiseteilnehmer wurden am Sonntag mit einem Bus vom Nordsee-Hotel im Fischereihafen (Bremerhaven) zum Flughafen Hamburg gebracht. Mit einem eng abgestimmten Hygienekonzept stellt der Flughafen Hamburg für Crew und Expeditionsteilnehmer kontaktloses Boarding sicher. Dabei wurden die zum Teil stillgelegten Bereiche des Terminals am Hamburger Flughafen genutzt, sodass kein Kontakt zu anderen Reisenden entstand. Für den Hamburger Airport war es ebenfalls eine Weltpremiere, LH2574 war der längste Nonstop Flug, der jemals auf dem Hamburger Vorfeld gestartet ist.

Kabinenbeleuchtung angepasst

Um den Flug so angenehm wie möglich zu gestalten, reisten die Passagiere in der Business Class und in der „Sleeper’s Row“. Hierzu wird in der Economy Class eine Sitzreihe mit einer Matratze, Decke und Kissen ausgestattet. Die A350-947 verfügt zudem über eine Lichttechnik, welche den Schlaf-/Nachtrhythmus unterstützt. So wurde für diesen Flug die Kabinenbeleuchtung angepasst, dass bei der Zeitverschiebung von vier Stunden, nur ein minimaler Jet-Lag entstand.

1000 Kilometer vor Ziel vom Bildschirm verschwunden

Weil viele Flugenthusiasten den Rekordflug des Lufthansa-Fluges LH2574 live am Bildschirm verfolgten, sorgte der Fakt, dass der Flieger auf dem Portal „Flightradar24.com“ etwa 1000 Kilometer vor dem Ziel mitten auf dem Südatlantik nicht mehr auftauchte für Aufregung. Bei der Lufthansa gab man aber schnell Entwarnung, es kam zu keiner Zeit zu Schwierigkeiten. „Wir sind in Kontakt mit der Crew, es ist alles bestens“, versicherte eine Sprecherin und erklärte, dass im Südpolarmeer die Internetverbindung und das Tracking eingeschränkt sei. Weiter verriet sie: „Die Stimmung an Bord ist super, die Passagiere können bei blauem Himmel sogar bis zum Südpol schauen“. Die Maschine landete am 01. Februar 2021 um 13:00 Uhr deutscher Zeit.

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Screenshot Flightradar24.com

Lufthansa-Crew nach der Landung erneut in Quarantäne

Die Passagiere des Fluges LH2574 haben nach der Landung auf den Falklandinseln mit ihrem Forschungsschiff, welches bereits kurz vor Weihnachten seine Reise vom Bremerhaven nach Port Stanley angetreten hatte, ihre Weiterreise in die Antarktis fortgesetzt. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben in Malvinen, hat sich die Lufthansa-Crew nach der Landung an der Militärbasis Mount Pleasant erneut in Quarantäne begeben.

Rückflug nach München

Der Rückflug der Lufthansa-Crew und der Besatzung des Expeditionsschiffes „Polarstern“, die bereits am 20. Dezember Richtung Malvinen aufgebrochen sind, soll am Mittwoch, den 3. Februar gegen 19:00 Uhr mit der Flugnummer LH2575 mit dem Ziel München stattfinden. Die Landung wird am Donnerstag, 4. Februar gegen 14:00 Uhr erwartet.

Beißattacke in Rüdesheim | 8-Jähriger von Hund angefallen

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Rüdesheim | Am vergangenen Samstag (30.01.2020) wurde in Rüdesheim (Kreis Bad Kreuznach) ein 8-jähriger Junge beim Spielen von einem Hund angefallen und musste mit mehreren Bisswunden ins Krankenhaus gebracht werden.


In Arm und Oberschenkel gebissen

Während der 8-Jährige gegen 12:50 Uhr vor seinem Wohnhaus in aller Ruhe draußen spielte, kam plötzlich ein herrenloser Hund auf den Jungen zu und griff diesen an. Noch bevor der 8-Jährige reagieren konnte, biß ihn der Hund in Arm und Oberschenkel.

Als die Mutter als auch die Schwester die Beißattacke mitbekamen, eilten sie umgehend zur Hilfe um konnten den 8-Jährigen von dem Angreifer losreißen, worauf dieser das Weite suchte. Nach deren Angaben soll es sich bei dem Hund um einen braun/schwarzen Mischling gehandelt haben.

Polizei bittet um Hinweise

Der verletzte 8-Jährige wurde zur weiteren medizinischen Versorgung mittels Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus in Bad Kreuznach gebracht.

Nachdem weder Halter noch Halterin ermittelt werden konnten, leitete die Polizei Bad Kreuznach nun eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Unbekannt ein. In diesem Zusammenhang bitte die Polizei um Hinweise, die zur Ermittlung des Halters oder Halterin des Mischlinghundes führen können.
Hinweise werden unter der Telefonnummer 0671 8811-100 entgegengenommen.

Staat erzielt Rekordeinnahmen bei der Hundesteuer

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Nachrichten Wiesbaden | Homeoffice, Kontaktbeschränkungen, eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten – Ein Haustier wie zum Beispiel ein Hund kann in diesen Zeiten für Abwechslung sorgen. Gleichzeitig verursachen die Vierbeiner auch Kosten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahmen die öffentlichen Kassen in den ersten drei Quartalen 2020 rund 331 Millionen Euro aus der Hundesteuer ein. Für die Städte und Gemeinden bedeutete dies ein Plus von 2,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.


Einnahmen sind in den letzten Jahren gestiegen

Die Einnahmen aus der Hundesteuer sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Im Jahr 2019 verbuchten Städte und Gemeinden insgesamt 370 Millionen Euro. Das waren 3,0 % mehr als im Vorjahr und 50 % mehr als zehn Jahre zuvor: 2009 hatte die Hundesteuer den Städten und Gemeinden noch 248 Millionen Euro eingebracht.

Bei der Hundesteuer handelt es sich um eine Gemeindesteuer. Höhe und Ausgestaltung der Steuersatzung bestimmt die jeweilige Kommune. Vielerorts hängt der Betrag, den die Hundebesitzer entrichten müssen, auch von der Anzahl der Hunde im Haushalt oder von der Hunderasse ab. Insofern bedeuten höhere Steuereinnahmen nicht zwangsläufig, dass auch die Zahl der vierbeinigen Haustiere gestiegen ist.

Preise für Hunde- und Katzenfutter seit 2015 gesunken

Eine gute Nachricht für Hunde- und Katzenbesitzer gibt es: Gegenüber dem Jahr 2019 haben sich die Preise für Hunde- oder Katzenfutter 2020 im Jahresdurchschnitt nur moderat um 0,5 % erhöht. Das entspricht exakt der Inflationsrate: Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2020 ebenfalls um 0,5 % gegenüber 2019. Im längerfristigen Vergleich ist das Futter für die Vierbeiner sogar günstiger geworden – im Vergleich zum Jahr 2015 sanken die Preise leicht um 0,9 %. Die visualisierte Preisentwicklung für Hunde- und Katzenfutter seit dem Jahr 2015 finden Sie im Preismonitor in der Rubrik „Haushalt, Garten“.

Groß-Gerau: Interview mit Kreisbrandinspektor Friedrich Schmidt | Teil 3/3

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Videobeitrag Folge 3|3: Was macht ein Kreisbrandinspektor (KBI) und was ist seine Aufgabe? BYC-News hat mit Friedrich Schmidt, KBI Kreis Groß-Gerau, ein 3-teiliges Interview geführt.


Interview mit Friedrich Schmidt | Teil 3/3

In Hessen ist der Kreisbrandinspektor (gemäß § 13 HBKG) in der Regel ein hauptamtlich beschäftigter Feuerwehrbeamter des gehobenen oder höheren feuerwehrtechnischen Dienstes. Er ist bei der Kreisverwaltung angestellt und hat die höchste feuerwehrtechnische Dienststellung in einem Landkreis.

Gefahrenabwehrzentrum Groß-Gerau

Das Gefahrenabwehrzentrum integriert zum Schutz der Bevölkerung im Landkreis Groß-Gerau die Belange der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr mit dem Fachbereich Gefahrenabwehr sowie dem Eigenbetrieb Rettungsdienst als zentrale Einrichtung der Kreisverwaltung, u.a. verantwortlich für die Aufgabenfelder

  • Brandschutz
  • Einsatzplanung
  • Gefahrgutüberwachung
  • Kastastrophenschutz
  • Krisenmanagement
  • Rettungsdienst (Eigenbetrieb)
  • Zentrale Leitstelle
  • Zivile Verteidigung

Funktionsstellen und Einrichtungen:

  • Kreisbrandinspektor / Kreisfeuerwehrverband
  • Führungsstab
  • Verwaltungsstab
  • Iuk-Zentrale
  • GABC-Messzentrale
  • Tetra-Servicepoint

Tempo 30 auf der Hauptstraße in Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Weitere Verkehrsschilder, die auf Tempo 30 in der Zeit von 22:00 bis 6:00 Uhr hinweisen, hat die Straßenmeisterei Groß-Gerau am Montag, den 1. Februar, in der Darmstädter Landstraße aufgestellt. Die Verkehrsregelung tritt ab sofort auf der gesamten Länge der durch den Stadtteil Gustavsburg führenden Bundesstraße in Kraft. Bereits im Jahr 2017 war ein erster Bereich, zwischen der Nürnberger Straße und der Gabelsbergerstraße, mit entsprechenden Schildern versehen worden.


Lärmbelästigung und Gefahren reduzieren

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha begleitete am Montagvormittag das Aufstellen der ersten Schilder in dem weiteren Abschnitt. Puttnins-von Trotha: „Das nächtliche Tempolimit trägt dazu bei, dass wir die Lärmbelastung auf der vielbefahrenen Straße reduzieren und Gefahren vorbeugen“, sagte er.

Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung war der Magistrat beauftragt worden, sich für die Ausweitung der bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Gesamtstrecke der Ortsdurchfahrt einzusetzen. Dies gelang Puttnins-von Trotha schließlich nach mehreren Gesprächen mit dem Landratsamt und der notwendigen Zustimmung des Regierungspräsidiums.

Die Freien Wähler dazu:

Einer Initiative der Freien Wähler ist es zu verdanken, dass in der kompletten Darmstädter Landstraße Tempo 30 zur Nachtzeit eingeführt wurde. Ein großer Erfolg in Richtung Schutz der Bevölkerung vor den Auswirkungen des Verkehrs.

„Jedoch ist es bei uns nicht nur der Straßenverkehr, der Lärm produziert. Trotz der neu errichteten Schallschutzwände sorgt die Bahn für Lärm. Ebenso der Schiffsverkehr mit auch nachts laufenden Dieselaggregaten. Auch der Flugverkehr nahm über die Jahre weiter zu. Auch wenn pandemiebedingt derzeit und für die kommenden Jahre mit einer Abschwächung zu rechnen ist, belastet jedes Flugzeug die Anwohnerinnen und Anwohner in Ginsheim-Gustavsburg mit Lärm.“, schreiben die Freien Wähler dazu.

Die Freien Wähler haben sich auf lokaler und regionaler Ebene dafür eingesetzt, Ursachen klar zu identifizieren und die Auswirkungen des Lärms zu reduzieren. Dabei findet ein Abwägungsprozess statt. „Wir wohnen mitten im Rhein-Main-Gebiet, sind hochmobil und gut angebunden an Wasserstraßen, Flughafen und Autobahnen in alle Richtungen, in einer wirtschaftlich erfolgreichen Region mit niedriger Arbeitslosigkeit. Nichtsdestotrotz muss es immer einen Abwägungsprozess zwischen den rein wirtschaftlichen und den gesundheitlichen Gesichtspunkten geben. Diesen Prozess versuchen die Freien Wähler mit Sinn und Verstand im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von Ginsheim-Gustavsburg zu gestalten.“, heißt es in der Mitteilung weiter.