Start Blog Seite 1225

Virtuelle Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Michael Ebling

0
Michael Ebling
Michael Ebling

Mainz | Bürgersprechstunde unter Corona-Bedingungen: Aufgrund der aktuellen Lage bietet Oberbürgermeister Michael Ebling den Bürgerinnen und Bürgern der Landeshauptstadt Mainz, wie bereits im vergangenen Jahr, eine virtuelle Sprechstunde an. Am Donnerstag, 11. Februar 2021, steht OB Michael Ebling von 18.00 bis 19.00 Uhr im Rahmen einer offenen Videokonferenz für Gespräche zur Verfügung. Weitere Informationen und Einwahldaten finden Sie hier:


 

-Werbeanzeige-

Verkehrsunfall in Mainz-Hechtsheim mit zwei Verletzten

0
WhatsApp Image 2021 02 03 at 23.59.55 1 900x506 1
WhatsApp Image 2021 02 03 at 23.59.55 1 900x506 1

Nachrichten Mainz | An diesem Mittwochabend (03.02.2021) gegen 22:10 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Neue Mainzer Straße / An den Mühlwegen in Mainz-Hechtsheim.


-Werbeanzeige-

Bei beiden Fahrzeugen lösten die Airbags aus

Wie die Polizei vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, befuhr eine Frau in einer weißen Mercedes C-Klasse die Straße An den Mühlwegen. Zeitgleich war ein Mann in einem schwarzen Opel Corsa auf der Neuen Mainzer Straße unterwegs. An der Kreuzung kam es mutmaßlich durch die Missachtung der Vorfahrtsregelung zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch bei beiden die Airbags auslösten.

Die beiden Fahrer wurden bei dem Unfall verletzt. Über die Schwere der Verletzung konnte zunächst noch nichts genaues gesagt werden, allerdings wurden beide Fahrer vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt. Die Beifahrertür des Mercedes ist eingedellt, das Fahrzeug ist allerdings noch Fahrbereit. An dem Corsa entstand durch den Aufprall an der Front ein Schaden, sodass das Fahrzeug durch den Abschleppdienst Riegel vom Unfallort entfernt werden musste.

Im Einsatz war die Polizei mit einem Streifenwagen und die Malteser mit zwei Rettungsfahrzeugen.

-Werbeanzeige-

Feuerwehr Mainz: Erneut Überschwemmung in der Wormser Straße

0
WhatsApp Image 2021 02 03 at 20.12.34 scaled
WhatsApp Image 2021 02 03 at 20.12.34 scaled

Nachrichten Mainz | An diesem Mittwochabend (03.02.2021) gegen 19:00 Uhr kam es erneut zu einer Überschwemmung in der Wormser Straße in Mainz. Bereits gegen 14:00 Uhr kam es wegen einer Überschwemmung zu einem Feuerwehreinsatz in der Wormser Straße. Boost your City war vor Ort.


-Werbeanzeige-

Mehrere Gebäude waren überschwemmt

Das Gelände der Jet-Tankstelle sowie die Bauernschänke und weitere Gebäude und Keller in der Wormser Straße waren vom Wasser überflutet. Die Feuerwehr war vor Ort und hat das Wasser aus mehreren Wohngebäuden und von der Straße abgepumpt. Zudem wurden Sandsäcke angeliefert und vor die Gebäude gestellt, damit kein weiteres Wasser hinein läuft. Die Gullys wurden wie schon am Mittag geöffnet und gereinigt.

Der Starkregen, der bei der Überschwemmung am Mittag als mutmaßlicher Grund für das Volllaufen der Keller vermutet wurde, hatte am Abend bereits einige Stunden aufgehört. Weil trotzdem weiterhin Wasser in die Kellerräume lief, wurden die Mainzer Netze hinzugerufen. Diese begaben sich ebenfalls auf die Suche und vermuteten einen Wasserrohrbruch, der für den erneuten Wassereinbruch in den Kellern sorgte. Ob der hohe Pegel des Rheins auch mit einen Grund dafür war, ist noch unklar.



-Werbeanzeige-

Mehrere Straßen mussten teilweise gesperrt werden

Die Wormser Straße wurde während des Einsatzes mehrfach vollgesperrt. Wann immer möglich wurde der Verkehr jedoch einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt. Auch die Hohlstraße im Bereich zwischen dem Tanzplatz und der Wormser Straße musste teilweise vollgesperrt werden.

Gegen 22:40 Uhr konnten die Einsatzkräfte vor Ort den Einsatz in der Wormser Straße beenden. Neben der Berufsfeuerwehr Mainz war auch die Freiwillige Feuerwehr Weisenau im Einsatz.

Hier geht es zum Einsatzfilm: Video Überschwemmung Wormser Straße


 

-Werbeanzeige-

Pläne für die Zukunft der Ludwigsstraße in Mainz

0
Ludwigstr. Mainz
Ludwigstr. Mainz

Nachrichten Mainz | Mit Irritation und Ablehnung reagiert die Mainzer SPD-Stadtratsfraktion auf einen ÖDP-Antrag zur nächsten Sitzung des Stadtrates, mit dem offensichtlich abermals aus nicht nachvollziehbaren Gründen das Großprojekt Ludwigstraße in die Länge gezogen, bzw. sogar ganz gestoppt werden soll.


-Werbeanzeige-

Die Interimsnutzung durch Lulu Mainz

„Gerade in Anbetracht der derzeit massiven Schwierigkeiten des Einzelhandels aufgrund von Pandemie und Onlinehandel ist es wichtiger denn je, die Mainzer Innenstadt attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten und damit den Einzelhandel mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu unterstützen“, erklären der wirtschaftspolitische Sprecher Martin Kinzelbach und die baupolitische Sprecherin Christine Zimmer.

„Dass die ÖDP im Stadtrat nun erneut versucht, diese wichtige Chance für die Zukunft zu torpedieren, ist sehr bedauerlich. Da wird ohne Rücksicht auf andere nach jedem Strohhalm gegriffen, um ein Projekt zu verhindern, dass man von Anfang an nicht haben wollte, obwohl der Stadtrat bereits dafür gestimmt hat und außerdem viele Mainzerinnen und Mainzer nach etlichen Jahren des Stillstands sich endlich nach einem Vorankommen sehnen“, begründet Christine Zimmer die Irritation und Ablehnung der SPD-Fraktion über den nun gestellten Stadtratsantrag.

Die Interimsnutzung durch Lulu Mainz zeige, was am Standort grundsätzlich auch für den Handel nach der Pandemie möglich wäre. „Es ist sehr gut, dass es nicht wie in vielen anderen Städten einen langfristigen Leerstand geben wird, sondern in Partnerschaft mit einem regionalen Investor eine nachhaltige Aufwertung der Innenstadt in Angriff genommen wird“, so ihr Fraktionskollege Martin Kinzelbach. Die vielen zukunftsweisenden Bestandteile der Pläne, vom Online-Konzept über die Verbindung von Lieferungen und Einkaufserlebnis vor Ort, bis hin zur geplanten Mischung aus Kultur, Wohnen und Tourismus bewiesen eindeutig die zentrale Bedeutung für die ganze Stadt.

„Damit wir nach der Pandemie und auch auf Jahre hinaus ein tragfähiges Konzept für Wohnen, Arbeiten, Tourismus, Kultur und Wirtschaft in der Innenstadt der Zukunft haben, ist das Ludwigsstraßen-Projekt ein entscheidender Baustein. Deshalb werden wir eine erneute Verzögerung aus fadenscheinigen Gründen nicht zulassen und das Projekt, und damit auch den Mainzer Einzelhandel, weiterhin mit unseren zur Verfügung stehenden Kräften unterstützen“, erklären die beiden SPD-Stadtratsmitglieder abschließend.

-Werbeanzeige-

Klimaliste RLP: Online Diskussion für interessierte Bürger

0

Nachrichten Mainz | Die Klimaliste RLP lädt interessierte Bürger zu einer offenen Diskussionsrunde unter dem Motto „Mehr Mobilität – weniger Verkehr?“ mit Katja Diehl ein. Dort diskutieren unsere Landtags-Kandidaten Maurice Conrad sowie Kaycee Hesse mit Katja Diehl.


-Werbeanzeige-

Mobilitätsexpertin Katja Diehl

Katja Diehl ist Mobilitätsexpertin aus Hamburg und Beirätin der österreichischen Verkehrsministerin. Unsere Kandidat*innen werden verschiedene Problemstellungen städtischer und ländlicher Mobilität in Rheinland-Pfalz diskutieren und mit Frau Diehl besprechen. Außerdem steht der Stream als offene Plattform allen interessierten Zuhörer- und Bürger zur Verfügung, Fragen an die Runde zu stellen.

Die Diskussion wird am Freitag, dem 05.02 ab 18:00 Uhr unter folgendem Link live und als Aufzeichnung im Nachhinein zu erreichen sein. Beteiligung über den Chat ist ausdrücklich erwünscht.

Die Live-Diskussion:

-Werbeanzeige-

Deutsche Umwelthilfe gewinnt Verfahren vor dem Oberlandesgericht

0
WhatsApp Image 2021 02 03 at 13.02.43 900x506 1
WhatsApp Image 2021 02 03 at 13.02.43 900x506 1

Nachrichten Frankfurt | Im Rechtsstreit zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Unternehmen von Poll Immobilien stellt das Oberlandesgericht Frankfurt klar: Franchisegeber wie von Poll Immobilien haften rechtlich für das Fehlen vorgeschriebener Pflichtangaben über den energetischen Zustand einer Immobilie in Anzeigen – auch wenn diese von ihren vertraglich gebundenen Franchisenehmern veröffentlicht werden. Dazu gehören Angaben zum Baujahr, zur Art des Energieausweises, zum Energieverbrauch, zur Heizungsart und zur Effizienzklasse eines Gebäudes. Bei Verstößen können Verbraucherinnen und Verbraucher demnach auch das Franchise-Unternehmen direkt belangen und nicht nur die einzelnen als Immobilienmakler tätigen Franchisenehmer.


-Werbeanzeige-

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

„Das ist ein gutes und wichtiges Urteil für den Klima- und den Verbraucherschutz. Die zum Teil bundesweit über Einzelmakler auftretenden großen Immobilienfirmen können sich zukünftig nicht mehr vor der Verantwortung drücken. Sie sind auch bei falschen oder fehlenden Angaben zum energetischen Zustand der Immobilie direkt haftbar. Gerade besonders günstig angebotene Immobilien sind oft in einem energetisch miserablen Zustand und verursachen hohe monatliche Heiz- bzw. Klimatisierungskosten. Miet- und Kaufentscheidungen im Immobilienbereich sind langfristige Investitionsentscheidungen mit hohen Folgekosten. Verbraucher haben daher ein Recht auf frühzeitige und vollständige Information.“

Mehrere Franchisenehmer schalteten unvollständige Anzeigen

Mehrere bei von Poll Immobilien als Franchisenehmer tätige Immobilienmakler bewarben in 2017 und 2018 Kauf- und Mietobjekte und führten in den Anzeigen nicht alle nach dem Gebäudeenergiegesetz erforderlichen Angaben an. Die von den jeweiligen Franchisenehmern geschalteten Anzeigen waren unter anderem mit dem Firmenlogo des Franchisegebers bebildert. Für den Verbraucher entstand so der Eindruck, dass mit von Poll Immobilien ein bundesweit tätiges, hochprofessionelles Immobilienunternehmen warb.

Die DUH forderte das Immobilienmaklerunternehmen daraufhin auf, bei der Bewerbung von Immobilien in der von ihrem Franchisenehmer geschalteten Immobilienanzeige alle für den Verbraucher vorgeschriebenen Informationen zur energetischen Qualität der Immobilie anzugeben. Nachdem von Poll Immobilien die Haftung für die Gestaltung der von seinem Franchisenehmer veröffentlichten Immobilienanzeige ablehnte, erhob die DUH im Jahr 2018 Klage auf Unterlassung beim Landgericht Frankfurt, das den Franchisegeber antragsgemäß verurteilte. Das Unternehmen legte Berufung ein, die nunmehr durch das Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt vom 10. Dezember 2020 zurückgewiesen wurde (Az LG Frankfurt a.M. 3/10 O 40/18, Az OLG Frankfurt a.M. 6 U 193/18).



Rechtsanwalt Roland Demleitner, der die DUH in dem Rechtsstreit in beiden Instanzen vertrat:

„Bereits in einem ersten von der DUH erfolgreich abgeschlossenen Berufungsverfahren hat das OLG Köln entschieden, dass Franchisegeber im Immobilienmaklergewerbe sich nicht hinter ihren Franchisenehmern verstecken können. Mit seinem Urteil vom 10. Dezember 2020 hat das OLG Frankfurt diese Rechtsauffassung nunmehr bestätigt und klargestellt, dass Franchisegeber den unter ihrem Corporate Design auftretenden und in ihr Lizenzsystem eingebundenen Immobilienmaklern vorgeben müssen, die Verbraucherinformationspflichten des § 87 GEG einzuhalten. Stellen sie dies nicht sicher, können sie selbst und nicht nur der handelnde Franchisenehmer auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. Der Franchisegeber zieht aus seinem Vertriebssystem finanzielle Erlöse, sodass er seine Haftung für ein rechtswidriges Unterlassen der für den Verbraucher wichtigen Informationsangaben zur Energieeffizienz der angebotenen Immobilie nicht auf seinen Franchisepartner abwälzen kann.“

Das Unternehmen prüft aktuell eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof, das Urteil ist daher noch nicht rechtskräftig.

-Werbeanzeige-

Neues Förderprogramm für Solaranlagen in Mörfelden-Walldorf

0
Solar2 e1612332652131
Solar, Symbolbild

Nachrichten Mörfelden-Walldorf | Die Stadt Mörfelden-Walldorf fördert seit gut zwei Jahrzehnten Solaranlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung. Jetzt wurde das Förderprogramm den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst.


Sinkende Einspeisevergütungen werden zum Problem

„Die sinkende Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen entwickelt sich immer mehr zum Problem für die Energiewende“, stellt Bürgermeister Thomas Winkler fest. Mit nur noch 8,16 Cent pro Kilowattstunde für Kleinanlagen – mit einer Höchstleistung von weniger als zehn Kilowatt – ist die Einspeisevergütung für einen wirtschaftlichen Betrieb oft nicht mehr ausreichend. Auch in Kombination mit dem Eigenverbrauch wird es häufig eng.
Mit der nun verabschiedeten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2021) haben es Bundesregierung und Bundestag verpasst, hier Abhilfe zu schaffen und die Einspeisevergütungen wieder auf ein Niveau anzuheben, das einen wirtschaftlichen Betrieb von Kleinanlagen ermöglicht.

Zusätzliche städtische Förderprogramme

„Immer mehr Städte legen daher zusätzliche Förderprogramme auf“, berichtet Andreas Fröb, der das kommunale Energiemanagement seit 1995 betreut und Veränderungen der Rahmenbedingungen genau beobachtet. „Wir haben erkannt, dass die Förderung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz nicht ausreicht, um die Energiewende weiter voran zu treiben“, so Andreas Fröb. Die städtischen Förderrichtlinien mussten daher angepasst werden. „So nehmen wir den Klimaschutz selbst in die Hand und sprechen gezielt alle Menschen an, die kleinere Anlagen installieren möchten“, ergänzt Thomas Winkler. Denn die Energiewende muss dezentral erfolgen und von möglichst vielen Menschen mitgetragen werden.



Die Änderungen des kommunalen Solar-Förderprogramm im Einzelnen:

  • Um gerade die kleinen Photovoltaikanlagen auf Ein- bis Zwei-Familienhäusern besser unterstützen zu können, wurde der Fördersatz von bisher 30 Euro je Kilowattstunde auf 100 Euro angehoben. Maximal gibt die Stadt 1.000 Euro dazu, fördert damit also bis zu zehn Kilowattstunden Anlagenleistung.
  • Die Förderung für Stromspeicher bleibt unverändert. Je nach Speichertyp zahlt die Stadt einen Bonus zwischen 50 und 100 Euro pro Kilowattstunde.
  • Die Förderung von Sonnenwärmeanlagen hat sich im Falle der Basisförderung ebenfalls nicht geändert. Lediglich der Kombinationsbonus bei gleichzeitiger Heizanlagensanierung wurde mehr auf Klimaschutz ausgerichtet. Anlagen mit fossilen Energieträgern wie Erdgas und Öl werden nun nicht mehr zusätzlich gefördert.

„Wffektiver Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität“

„Das neue Solarförderprogramm 2030 ist ein effektiver Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität, die in Mörfelden-Walldorf so schnell wie möglich erreicht werden soll“, betont Bürgermeister Winkler. Um von dem Programm zu profitieren, bietet das städtische Energie- und Klimaschutzbüro Beratung rund um die Themen Solarenergienutzung und Speicherung an.

Die aktuellen Förderbedingungen und die Anträge sind bereits auf der städtischen Homepage abrufbar. „Die ersten Anrufe gab es bereits und ich hoffe, es interessieren sich noch mehr Bürger*innen für unsere Solarförderung“, so Andreas Fröb.

 

Vermisster 13-Jähriger aus Wiesbaden wohlbehalten zurückgekehrt

0
Vermisstensuche beendet
Vermisstensuche beendet

Nachrichten Wiesbaden | Update vom 04.02.2021 um 12:45 Uhr: Der seit fast einer Woche vermisste 13 Jahre alte Ilyas K. kehrte an diesem Mittwochabend (03.02.2021) eigenständig und wohlbehalten wieder in die Jugendeinrichtung zurück.


Erstmeldung vom 03.02.2021 um 15:45 Uhr: Seit Freitag, dem 29. Januar 2021, wird der 13 Jahre alte Ilyas K. aus einer Jugendeinrichtung in Wiesbaden vermisst. Trotz intensiver Suchmaßnahmen der Kriminalpolizei konnte der Junge bislang noch nicht aufgefunden werden.

Personenbeschreibung des Vermissten:

  • rund 1,60 Meter groß
  • schlank
  • kurze glatte braune Haare
  • schwarze Jacke
  • schwarzer Pullover
  • schwarze Jogginghose
  • schwarze Sportschuhe

Ilyas K. war bereits im September 2020 für zwei Tage verschwunden und kehrte dann in die Einrichtung zurück. Der Vermisste hält sich häufig in Frankfurt am Main auf. Personen, die den Jungen gesehen haben oder Angaben zu dessen Aufenthaltsort machen können werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer 0611 – 3450 zu melden. Hinweise nimmt alternativ auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

„Manchmal schlägt mir der Puls bis zum Hals“ – Wie es ist, Polizist zu sein

0
WhatsApp Image 2021 02 03 at 17.17.58 900x506 1
WhatsApp Image 2021 02 03 at 17.17.58 900x506 1

Nachrichten Bad Kreuznach | „Die Polizei, dein Freund und Helfer“ – Diesen Satz hört man des Öfteren. Doch wer steckt eigentlich hinter der Uniform? Bei allem Lob und aller Kritik gegenüber der Polizei, wird die Antwort auf diese Frage häufig vergessen. Denn hinter jeder Uniform steckt ein Mensch. Boost your City hat die Polizisten Stefan May und Viktoria Hoemann bei ihrer Arbeit begleitet. Im Anschluss daran haben wir mit den beiden über ihren Beruf als Polizist gesprochen.


Gespräch unter Einhaltung der Corona-Regelungen

Bei einer Tasse Kaffee haben die beiden im Aufenthaltsraum der Polizeidienststelle Bad Kreuznach erzählt, was sie zur Polizei brachte, was sie dort hält und wie sie ihren tagtäglichen Dienst erleben. Das Ganze geschah natürlich an einem großen Tisch mit viel Abstand und unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regelungen.

Der 31 Jahre alte Stefan May ist seit zehn Jahren bei der Polizei in Bad Kreuznach. Im vergangenen Jahr wurde er zum Polizeioberkommissar befördert. Die 23 Jahre alte Viktoria Hoemann ist Polizeikommissarin. Sie hat vor rund einem Jahr ihr Polizeistudium beendet und ist seitdem auf der Dienststelle in Bad Kreuznach beschäftigt.

Wie sind Sie zum Polizeiberuf gekommen?

Auf die Frage, wie die beiden zum Polizeiberuf gekommen sind, hätten die Antworten unterschiedlicher nicht sein können. Viktoria Hoemann erzählte: „Bei mir war es eigentlich nie der Plan, dass ich zur Polizei gehe. Nach der Schule habe ich zuerst etwas anderes studiert, das hat mir allerdings nicht gefallen. Meine Mutter hatte mich dann auf die Idee gebracht zur Polizei zu gehen. Nachdem ich ein paar Tage darüber nachgedacht hatte, habe ich mich dann beworben. Das war also ganz untypisch eigentlich. Zuvor war auch niemand in der Familie bei der Polizei, wie es ja oft der Fall ist.“

Stefan May hingegen berichtet, er habe schon immer den Traum gehabt bei der Polizei zu arbeiten: „Für mich war es schon immer klar, dass ich zur Polizei gehe, mein Vater war auch bei der Polizei. Aber auch abgesehen davon hat mich der Job schon immer interessiert. Nach rund 10 Jahren, wo ich den Job jetzt schon mache, macht es mir noch immer jeden Tag Spaß zur Arbeit zu kommen und in dem Beruf zu arbeiten. Auch Kleinigkeiten wie bei der Fußstreife mal einfach kurz mit den Menschen zu quatschen, macht mir Freude.

Gibt es Dinge, die weniger oder mehr Spaß machen?

Wie in jedem Beruf, gibt es wohl auch als Polizist Dinge, die man gerne tut und Dinge, auf die man hin und wieder verzichten könnte. Wir haben nachgefragt und Viktoria Hoemann erklärte: „Kleinere Parkunfälle sind natürlich weniger spektakulär. An manchen Tagen hat man das Gefühl, dass den ganzen Tag nur solche Kleinigkeiten passieren. Das ist aber doch eher selten der Fall. Meistens ist es ein gutes Maß an Abwechslung was wir hier erleben. Der Kontakt mit dem Bürger ist natürlich auch ein Aspekt des Berufs, der immer wieder aufs Neue schön ist.“

Welcher ist der schönere Dienst? Tag- oder Nachtdienst?

Die Polizei ist rund um die Uhr für die Bürger im Einsatz. Sie sorgen für Ordnung und Sicherheit und sind nicht selten auch der erste Ansprechpartner in schwierigen Situationen. Wer sich für den Beruf entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass Schichtarbeit zur Tagesordnung gehört. Wie sich die einzelnen Schichten unterscheiden und welche Schichten den beiden am meisten Spaß machen erfuhren wir ebenfalls im Gespräch.

„Die Abwechslung macht es natürlich. Man merkt zwischen den Diensten aber doch unterschiede. Im Frühdienst passieren beispielsweise doch eher viele Verkehrsunfälle. Der abwechslungsreichste und umfangreichste Dienst ist für mich persönlich aber der Spätdienst. Das ist auch ein sehr angenehmer Dienst. Man kann morgens ausschlafen und kommt trotzdem am Abend noch nach Hause.“, erklärte Stefan May.

Viktoria Hoemann ergänzte: „Das sind zwar dann meistens auch was die Auftragsdichte angeht die anstrengendsten Dienste, aber halt eben auch die spannendsten.“ In der Spätschicht passiere am meisten und auch die unterschiedlichsten Dinge. Von Verkehrsunfällen über Körperverletzungen bis hin zu Familienstreitigkeiten sei alles dabei. In der Frühschicht hingegen habe man es häufig mit Unfällen zu tun.

Man hilft sich untereinander

Wie Stefan May weiter mitteilt, deckt die Polizei Bad Kreuznach rund 50 bis 60 Städte und Gemeinden ab. Dabei werden die Polizisten immer dort eingesetzt, wo sie gerade gebraucht werden. Eine Einteilung der Polizisten nach Region gebe es nicht, das sei auch gar nicht machbar. „Wir haben allerdings Gemeinden, da hatte ich in den 10 Jahren noch nie einen Einsatz. Dafür haben wir natürlich auch Orte, in denen wir sehr häufig sind.“

Viktoria Hoemann erklärt, dass sich die verschiedenen Polizeidienststellen auch gegenseitig unterstützen: „Sollte bei uns mal viel los sein, bekommen wir da natürlich auch Unterstützung von anderen Polizeistationen. Genauso helfen wir natürlich gerne bei anderen mal aus.“

„Wenn es bei anderen Polizeistationen mal ganz knapp wird, dann kommen auch mal Anfragen, wer einen kompletten Dienst auf einer anderen Polizeistation machen kann. Das passiert aber wirklich nur, wenn Bedarf ist. Wir haben ja auch noch eine Bereitschaftspolizei, die da auch einspringen kann. Bei uns ist das halt sehr viel Improviation. Wir wissen nicht was in den nächsten fünf Tagen passiert und können nicht so planen wie beispielsweise der Einzelhandel, der weiß, dass vor Weihnachten viel los ist.“, erklärt Stefan May weiter.

Ist es schwierig direkt umzuschalten, wenn von jetzt auf gleich ein Einsatz kommt?

Als Polizist weiß man nur sehr selten welcher Einsatz einen als nächstes erwartet oder wann dies sein wird. Häufig kommt es vor, dass man gerade auf der Dienststelle in einen Bericht vertieft ist und man plötzlich zu einem Einsatz muss. Innerhalb kürzester Zeit muss man dann umschalten können und sich vollkommen auf den aktuellen, vielleicht sogar nicht ganz ungefährlichen Einsatz konzentrieren. Wir wollten wissen, wie das funktioniert.

Stefan May lehnt sich schmunzelnd zurück und berichtet: „Davon hatten wir gerade gestern die Rede. Das ist eine absolute Lernphase. Bei Einsätzen wo mir zu Beginn der Puls bis zum Hals geschlagen hat, habe ich heute gefühlt einen Puls von 80. Selbst wenn es mal hektischer zugeht, bleibt man irgendwann ruhig, sodass schon sehr viel passieren muss, dass der Stress dann mal das rationale Denken übersteigt. Da gehen auch die Gedankengänge mit der Erfahrung immer schneller. Das ist aber kein Prozess, der innerhalb von wenigen Wochen machbar ist. Das dauert Jahre.“

Kommunikation sei in dem Beruf das A und O, berichtet der Polizeioberkommissar weiter: „Selbst wenn ich mal an etwas nicht denke gibt es irgendeinen Kollegen, sei es meine Kollegin, mit der ich raus fahre oder der Kollege am Funk, der mir den richtigen Denkanstoß gibt. Je länger man mit einem Partner zusammenarbeitet und raus fährt, umso wortloser funktioniert die Kommunikation auch. Irgendwann ist man dann an einem Punkt an dem man sich nur noch anschaut und weiß was der andere gerade denkt. Das ist dann auch für das Gegenüber besser, wenn eine Polizei vor Ort ist, die dann entschlossen handelt.“

Bleibt auch nach Jahren noch ein mulmiges Gefühl bei manchen Einsätzen?

„Man kann den Menschen nur vor den Kopf schauen“ – Ein Sprichwort, dass sich wohl auch im Polizeiberuf immer wieder bewahrheitet. Weil man nie weiß, wie das Gegenüber reagiert, kann selbst der zunächst harmlos wirkende Einsatz Überraschungen bereithalten. Bei anderen Einsätzen hingegen ist von vorne herein klar, dass die Sache vermutlich nicht ganz ungefährlich wird. Wie geht man damit um? Bleibt eine Grundangst oder ein mulmiges Gefühl auch nach jahrelanger Erfahrung noch?

Stefan May, der bereits zehn Jahre Erfahrung in dem Beruf hat erklärt: „Das ist ganz ganz viel Bauchgefühl, welches man natürlich mit der Zeit entwickelt. Trotzdem bleibt es natürlich ein schmaler Grad, wenn ich entscheide ob ich einem aggressiven Mann direkt die Handfesseln anlege oder zunächst erst versuche mit ihm zu sprechen. Wenn man da nicht direkt agiert, bleibt natürlich ein Risiko, das man selbst einschätzen muss. Eigensicherung geht natürlich letztendlich immer vor. Es kommt auch häufig vor, dass Personen zuerst ganz ruhig sind und dann innerhalb einer Sekunde einen Schalter umlegen und extrem aggressiv werden. Das habe ich selbst schon mehrfach erlebt. Meistens sind dann Drogen oder Alkohol im Spiel oder die Menschen sind psychisch krank. Das ist eben unser Problem. Man kann es zwar einschätzen aber 100 Prozent sicher weiß man es nie.“

Viktoria Hoemann berichtet, wie sie das Ganze empfindet: „Ich würde nicht unbedingt sagen, dass man da von Angst sprechen kann. Aber man wird zumindest vorsichtig und irgendwann hat man ein Gefühl dafür, wie das Gegenüber so tickt. Das verbessert sich auch mit der Zeit und ich merke bereits nach einem Jahr in dem ich jetzt dabei bin, dass es besser ist als noch zu Beginn meiner Zeit als Polizistin. Man muss bei Kontrollen natürlich auch entscheiden, ob man eine große Gruppe direkt kontrolliert oder wartet und erst eine weitere Streife hinzuzieht.“

Welcher Einsatz hat Sie besonders geprägt?

Als Polizist erlebt und sieht man Dinge, die nicht alltäglich sind und die meisten Menschen nie in ihrem Leben live zu Gesicht bekommen. Damit umzugehen ist nicht immer einfach. Im Gegenteil. Manche Einsätze vergisst man wohl nie. Wir haben nachgefragt und wollten wissen, welcher Einsatz besonders prägend war.

Stefan May erzählte offen von einem Fall, der ihn zu dieser Zeit sehr mitgenommen und beschäftigt hat: „Ich hatte vor einiger Zeit mal einen Vermisstenfall. Ein Mann kam hier auf die Polizeidienststelle und hatte seinen Sohn als vermisst gemeldet. Wir haben umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, den jungen Mann allerdings zunächst nicht gefunden. Sein Vater war ungefähr im Alter von meinem Vater, da zieht man natürlich auch irgendwo Vergleiche und überlegt sich, wie es wohl für meinen Vater wäre. Ich konnte nächtelang nicht richtig schlafen und der Fall hat mich einfach nicht losgelassen. Nach einiger Zeit wurde dann eine männliche Leiche in der Nahe gefunden. Als ich das hörte, hatte ich bereits ein Gefühl und wollte unbedingt selbst zu dem Einsatz fahren. Schließlich bin ich auch hingefahren und habe geholfen, den Mann aus dem Wasser zu holen. Es hat sich herausgestellt, dass es sich dabei tatsächlich um den vermissten jungen Mann handelte. Als ich später dann den Vater des Verstorbenen im Rahmen meiner Arbeit wieder sah, umarmte er mich. Er bedankte sich bei mir, dass ich mich der Sache angenommen hatte. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich wieder ruhiger schlafen. Ich konnte den Fall gedanklich abschließen und musste nicht mehr darüber nachdenken, wo der Vermisste sein könnte. An diesen Fall denke ich noch heute häufig zurück.“

Wie hat sich der Umgang mit der Polizei in den letzten Jahren verändert?

Immer öfter liest man in den Medien von Gewalt gegen die Polizei. Beamte werden bespuckt, beleidigt oder sogar angegriffen. Wir wollten wissen, wie die Erfahrungen im tagtäglichen Dienst sind und inwiefern sich das Verhalten der Bürger gegenüber der Polizei geändert hat

Stefan May erklärt dazu: „Da gibt es natürlich Statistiken was die Gewalt gegen die Polizei angeht, das steigt auch stetig. Aber generell merkt man auch im Dienst, dass öfter mal ein dummer Spruch auf der Straße fällt von jemandem. Und das ohne, dass wir etwas gemacht haben oder dem etwas Böses wollen. Man versucht auch öfter mal die Polizei in der Öffentlichkeit bloßzustellen. Das kommt zwar nicht täglich vor aber doch schon häufiger als noch vor zehn Jahren als ich angefangen habe.“

„Man lernt da mit der Zeit ruhig zu bleiben. Es gibt auch Situationen wo Leute auf einen einreden oder wirres Zeug reden. Das lernt man auch, dass das links rein und rechts raus geht und man davon nicht genervt ist. Wenn es in Richtung Beleidigungen geht, ist das dann natürlich wieder etwas anderes.“, ergänzt Viktoria Hoemann.

Ist es als Frau etwas anderes in bestimmten Situationen?

Noch immer sind Frauen in manchen Berufen fast gar nicht oder sehr selten vertreten. Bei der Polizei hat sich das in den vergangenen Jahren stark verändert und immer mehr Frauen üben den Beruf aus. Doch machen sich eigentlich noch Unterschiede in der täglichen Arbeit als Polizistin bemerkbar?

Die 23 Jahre alte Polizeikommissarin ist nun seit rund einem Jahr im Dienst und berichtet von ihren bisherigen Erfahrungen: „Bis jetzt hatte ich noch nicht das Gefühl, dass Bürger zu mir herabwürdigender sind, weil ich eine Frau bin. Die Leute sind mir immer auf gleicher Augenhöhe entgegengetreten. Was mir hin und wieder auffällt, ist dass manche Personen dann eher mit meinem Kollegen sprechen als mit mir aber das kommt auch eher selten vor. Bei Gewalt in den Partnerschaften beispielsweise spreche ich dann natürlich mit der Frau und mein Kollege mit dem Mann. Das kommt immer besser an. Letztendlich ist es aber in vielen Situationen nach wie vor das Bauchgefühl, das uns entscheiden lässt, wie wir vorgehen.“

Ein entscheidender Eindruck bleibt

Nach dem Gespräch ist ein Eindruck besonders deutlich: Hinter jeder Uniform steckt ein Mensch. Denn Polizisten sind Menschen wie jeder andere auch, mit guten Tagen und mit etwas schlechteren Tagen. Sie machen ihre Arbeit so gewissenhaft und gut wie möglich. Dennoch sind und bleiben es Menschen, die hin und wieder auch mal eine Fehlentscheidung treffen. Die vielleicht einen schlechten Tag haben, weil die Tochter krank zuhause liegt oder es den eigenen Eltern nicht gut geht. Die vielleicht einfach auch mal sehr wenig geschlafen haben oder kurz zuvor einen sehr belastenden oder prägenden Einsatz erlebt haben. Bei allem Verständnis, das die Polizei den Bürgern so oft entgegenbringt, sollte man auch etwas Verständnis für den Polizist als Mensch haben.

Folge uns auch bei Facebook: Rhein-Main Nachrichten


 

Überschwemmungen in der Wormser Straße in Mainz

0

Nachrichten Mainz | Erstmeldung vom 03.02.2021 um 13:55 Uhr: Aktuell kommt es zu einem Feuerwehreinsatz in der Wormser Straße in Mainz. Dort kam es aufgrund des Hochwassers im Bereich des Parkhauses zu einer Überschwemmung. Die Wormser Straße ist aktuell aufgrund des Einsatzes gesperrt.


Update 14:20 Uhr: Bis zu zwei Meter Wasser in den Häusern

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr gegenüber Boost your City vor Ort mitteilte, sind die Keller der Hausnummern 113 bis 117 teilweise bis zu zwei Metern mit Wasser vollgelaufen. Dabei ist das Wasser zum Teil auch in die Fahrstuhlschächte gedrungen. Grund dafür war nach ersten Erkenntnissen vor Ort der starke Regenfall. Die Kanalisation konnte die Wassermassen nicht mehr vollständig aufnehmen, wodurch sich das Wasser dann in die Keller gedrückt hat. Das Hochwasser im Rhein war demnach entgegen der ersten Vermutung nicht ursächlich für das Vollaufen der Keller.

Der Wirtschaftsbetrieb der Stadt Mainz ist ebenfalls vor Ort

Die Wormser Straße ist noch immer gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Neben der Polizei und Feuerwehr ist auch der Wirtschaftsbetrieb der Stadt Mainz vor Ort im Einsatz und unterstützt die Feuerwehrleute beim Auspumpen der Kellerräume. Zudem räumt die Feuerwehr auch einen zugesetzten Gully wieder frei, sodass das Wasser schließlich ablaufen kann. Auch in der Mainzer Neustadt kommt es aktuell aufgrund des starken Regens zu mehreren vollgelaufenen Kellern.

Der Einsatz in der Wormser Straße konnte um 14:40 Uhr beendet werden. Die Straße ist wieder für den Verkehr freigegeben.

Hier geht es zum Video vom Einsatz: Überschwemmung in der Wormser Straße


 

Kirchheimbolanden | 5 Schwerverletzte bei Unfall mit US-Militärfahrzeug

0
InkedIMG 2510 LI scaled e1612353843405
InkedIMG 2510 LI scaled e1612353843405

Kirchheimbolanden | Gleich fünf Schwerverletzte forderte am heutigen Mittwochmorgen (03.02.2021) ein schwerer Verkehrsunfall auf der B47 im Donnersbergkreis. An dem Unfall war auch ein mit vier Personen besetzte Militärfahrzeug beteiligt.


Zeitgleich Überholmanöver gestartet

Gegen 07:45 Uhr fuhr das mit vier Soldaten besetzte US-Militärfahrzeug auf der B47 zwischen Dreisen und Marnheim (Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden). In selber Richtung folgten diesem eine 40-Jährige mit ihrem Mini-Cooper als auch ein 36-Jähriger mit seinem VW-Caddy.

Als die 40-Jährige zum Überholen des Militärfahrzeuges ausscherte, startete zeitgleich der 36-jährige Caddy Fahrer seinen Überholvorgang, so dass alle drei Fahrzeuge miteinander kollidierten.

Durch den Zusammenstoß überschlugen sich sowohl der Mini-Cooper als auch das US-Militärfahrzeug. Der Mini-Cooper kam neben der Straße in einem angrenzenden Feld zu Stehen. Das US-Fahrzeug hingegen blieb, nachdem es einen Baum umgemäht hatte, in einem Gebüsch liegen.

5 Schwerverletzte

Sowohl die 40-jährige Mini-Cooper-Fahrerin, als auch eine 31-jährige Soldatin mussten durch die Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden.

Alle 4 Insassen des Militärfahrzeuges, 23 Jahre, 31 Jahre, 18 Jahre, 25 Jahre, sowie die Mini-Cooper-Fahrerin sind schwer verletzt und müssen in umliegenden Krankenhäusern medizinisch versorgt werden.

Die Insassen des VW Caddy bleiben unverletzt. Zwecks Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die Fahrbahn kurzeitig voll gesperrt werden. Die Polizeiinspektion Kirchheimbolanden sucht nach Zeugen, welchen den Unfall beobachtet haben, insbesondere nach den Insassen der Fahrzeuge welche dem Caddy folgten. Tel.: 06352-911 100

CTS-Eventim plant Ticketverkauf nur noch mit Impfnachweis

0

Auch wenn es offiziell keine Impfflicht geben soll, prescht jetzt mit CTS Eventim einer der größten Ticketanbieter voran und will nach Medienberichten in Zukunft nur noch Tickets in Verbindung mit Impfnachweisen verkaufen.


Ticketverkauf mit Impfung gekoppelt

Wie der FOCUS berichtet, will der Ticketanbieter, sobald Konzerte und Veranstaltungen nach dem Lockdown wieder möglich sind, die Teilnahme an diesen an einen Impfnachweis gegen das Coronavirus koppeln.

Gegenüber der Fachzeitschrift WirtschaftsWoche sagte CTS-Vorstandsvorsitzender Klaus-Peter Schulenberg: „Wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann, dann sollten privatwirtschaftliche Veranstalter auch die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen“, so seien bereits jetzt schon technische Voraussetzungen geschaffen worden, so dass die entsprechenden Einlasssysteme auch Impfauswese lesen könnten.

CTS organisiert Impftermine

Zwar habe er Verständnis für Menschen, die wegen einer solchen Impfung Bedenken haben, doch sieht er, nachdem weltweit ohne wirklich relevante Nebenwirkungen geimpft wird, die Skepsis auch bald schwinden.

CTS-Eventim organisiert sogar in Schleswig-Holstein selbst die Vergabe von Impfterminen. In anderen Bundesländern würden derzeit Gespräche, sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, über eine mögliche Zusammenarbeit geführt.

„Je schneller die Bevölkerung geimpft ist, desto schneller können auch Veranstaltungen wieder stattfinden. Für uns steht aber im Vordergrund, einen Beitrag zu leisten, damit wir alle diese Pandemie baldmöglichst überwinden“, so Schulenberg.

Mehrere Schüsse am Sportplatz in Ginsheim

0

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Dienstagabend (02.02.2021) gegen 21:30 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Anrufe ein. Gemeldet wurden Schüsse im Bereich des Sportplatzes in Ginsheim.


Die Polizei leitete eine Fahndung ein

Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine Fahndung ein. Dabei konnte eine Streife im aktuell überfluteten Bereich bei der Nato-Rampe in Ginsheim einen Geländewagen feststellen. Der 19 Jahre alte Fahrer drehte dort gemeinsam mit den beiden 17 und 19 Jahre alten Mitfahrern einige Runden. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs fand die Polizei zwei Luftgewehre zusammen mit der entsprechenden Munition.

Gegenüber der Polizei stritten die drei Jugendlichen ab, im Bereich des Sportplatzes mit den Luftgewehren geschossen zu haben. Die beiden Luftgewehre wurden daher sichergestellt. Die Ermittlungen zur Klärung des Sachverhalts dauern noch an.

Baldauf: Landesregierung Rheinland-Pfalz droht beim Flughafen Hahn das nächste Desaster

0

HAHN | Nach Berichten über die Insolvenz der chinesischen HNA-Gruppe hat CDU-Spitzenkandidat und Landtagsfraktionschef Christian Baldauf die Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) aufgefordert, den Flughafen Hahn zur Chefsache zu machen. Auch kündigte er an, eine Sondersitzung des Innen- und Wirtschaftsausschusses im Landtag zu beantragen. Am gestrigen Dienstagmorgen (02.02.2021) erkundigte sich Baldauf bei einem Ortstermin am Hahn über die Situation des Hunsrück-Airports.


Landesregierung droht das nächste Desaster

„Der rheinland-pfälzischen SPD-Ministerpräsidentin Dreyer droht das nächste Debakel. Erst fiel die SPD-geführte Landesregierung beim Hahnverkauf auf halbseidene Geschäftsleute herein. An deren Adresse in Shanghai fand sich lediglich ein Reifenhändler. Dann veräußerte die Regierung Dreyer den Flughafen praktisch im Schlussverkauf an eine chinesische Gruppe, die sich mit ihrer weltweiten Verkaufstour übernommen hat“, so Baldauf.

Baldauf kritisierte weiter, dass sich der Regionalflughafen, an dem Tausende Jobs hängen, mehr oder minder in den Händen der chinesischen KP befinden würde. So stellt er sich die Frage, ob die Mainzer Landesregierung eigentlich einen Plan B für den Hunsrück-Airport in der Tasche habe.
„Was wusste sie wann von der Schieflage des chinesischen Investors? Dass seit dem Verkauf jede Menge Beihilfen, also Steuermittel geflossen sind, aber so gut wie keine Investitionsbeihilfen abgefragt wurden, sind ja keine neuen Alarmzeichen für die Landesregierung“ so Baldauf

Im Anschluss an ein Gespräch mit Kommunalpolitiken vor Ort forderte Baldauf, dass die Ministerpräsidentin den Hahn endlich zur Chefsache machen müssen und unverzüglich Kontakte mit dem aktuellen Eigentümer aufnehmen müsse. „Sie muss sich das Zukunftskonzept der HNA Airport Group GmbH für die weitere Entwicklung des Standortes vorlegen lassen. Außerdem brauchen wir Klarheit, in welchem Stadium sich die Verhandlungen zum Verkauf der Optionsflächen derzeit genau befinden.“

Strukturelle Veränderung der HNA-Group

Wie die rheinland-pfälzische Landesregierung mitteilte, handelt es sich nach Informationen des chinesischen Generalkonsuls Sun Congbin in Frankfurt, bei der chinesischen HNA-Group lediglich um strukturellen Veränderungen in Form einer Restrukturierung, nicht um eine Insolvenz. Die angekündigte Neuausrichtung werde keine Auswirkungen auf den Betrieb des Flughafens Frankfurt-Hahn haben, heißt es im Antwortschreiben auf die Anfrage des rheinland-pfälzischen Innenministeriums.

Stich hatte sich nach Medienberichten über die wirtschaftliche Zukunft der HNA Group an die chinesische Regierungsstelle gewendet und um Auskunft gebeten, ob Auswirkungen und Folgen für das Engagement der HNA Group am Flughafen Frankfurt-Hahn zu erwarten seien. Seit dem Jahr 2017 engagiert sich die HNA Group auch in Rheinland-Pfalz, indem sie die Anteile des Landes an der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH erwarb und seitdem den Flughafen in eigener Verantwortung führt.

Sondersitzung beantragt

„Die Frage, wie es am Flughafen Hahn jetzt weitergeht, bedarf einer schnellen und vollständigen parlamentarischen Aufarbeitung. Die CDU-Landtagsfraktion wird daher eine Sondersitzung des Innen- und Wirtschaftsausschusses beantragen“, so Baldauf. Auch kündigte er eine „Hunsrück-Konferenz“ mit Vertretern von Regionalwirtschaft und Kommunalpolitik für Donnerstag dieser Woche an.

Flughafen, Industrie und Gewerbe müssen aus einem Guss betrachtet werden, so soll aus sich der CDU kein weiterer Verkauf ohne Zukunft der 165 Hektar Optionsflächen erfolgen. Enttäuscht ist CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Alexander Licht über da Konversionsmanagement der Landesregierung

„Ich hoffe natürlich, dass die Entwicklungen in China dem erfolgreichen Weiterbetrieb des Flughafens Hahn nicht im Wege stehen! Aber das wird die Zeit zeigen“,
Rhein-Hunsrück Landrat Marlon Bröhr.

Karina Wächter (CDU-Landtagsabgeordnete) fordert, dass gemeinsam über die Parteigrenzen hinaus, Land und Kommunen daran arbeiten müssen, dass der Hunsrück rund um die Verbandsgemeinde Kirchberg eine Zukunft hat.  „Ich möchte ein Zukunftskonzept für die Hunsrückregion: Wir wollen den Flughafen Hahn sichern und das Gewerbe auf dem Flughafengelände entwickeln“

Laute Tierschreie an der Schiffsmühle in Ginsheim

0

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Dienstagabend (02.02.2021) gegen 18:20 Uhr wurde Boost your City von einer Leserin per E-Mail kontaktiert. Sie berichtete, dass sie in Ginsheim in der Straße „An der Schiffsmühle“, die zur Zeit vom Hochwasser überschwemmt ist, laute Tierschreie vernommen habe. Diese sollen aus dem Gestrüpp gekommen sein. Dabei soll es sich um mehrere Tiere gehandelt haben und dem Geschrei nach zu urteilen auch um größere. Bereits am Dienstagvormittag gegen 10:00 Uhr waren in diesem Bereich mehrere Rehe gesichtet worden, die durch das Hochwasser und das Gestrüpp liefen.


Keine Alarmierung bei der Feuerwehr GiGu

Boost your City hat daraufhin gegen 18:40 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg nachgefragt, ob die geschilderte Situation dort bekannt ist. Bei der Feuerwehr war allerdings keine Alarmierung eingegangen und die Situation nicht bekannt. Allerdings erklärte man, dass es auch vorkommen kann, dass in solchen Fällen nur die Wasserschutzpolizei alarmiert wird und diese dann vor Ort entscheidet, ob die Feuerwehr benötigt wird oder nicht.

BYC-News hat sich vor Ort ein Bild von der Situation gemacht

Eine Redakteurin von BYC-News ist daraufhin gegen 18:55 Uhr zur beschriebenen Örtlichkeit, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. Vor Ort angekommen konnte sie keine Geräusche vernehmen, die von hilfsbedürftigen Tieren hätten stammen können. Vor Ort wurden zwei Fußgängerinnen angetroffen, die erklärten, dass sie erst seit etwa fünf Minuten vor Ort seien, bislang aber nichts Auffälliges wahrgenommen hätten.

Nachdem vor Ort nichts Auffälliges oder Ungewöhnliches entdeckt werden konnte, wurde die Örtlichkeit gegen 19:10 Uhr wieder verlassen und es wurde die Feuerwehr über die Situation vor Ort informiert.

Allgemeine Anmerkung aus der Redaktion:

Wir danken zunächst der Leserin für den Hinweis, wenden uns aber auch mit einer Bitte an alle Leserinnen und Leser: Wenn Sie selbst einmal einen Mensch oder ein Tier in Not entdecken, müssen als erstes die zuständigen Organisationen informiert werden. Das können entsprechend der Situation beispielsweise die Polizei, Feuerwehr oder der Rettungsdienst sein. Natürlich danken wir Ihnen, wenn Sie im Anschluss daran auch Boost your City darüber in Kenntnis setzen.

Kontakt zu Boost your City

Boost your City Hessen:
E-Mail: redaktion@boostyourcity-wiesbaden.de
Facebook: Groß-Gerau Nachrichten
Instagram: BoostyourCity

Boost your City Rheinland-Pfalz:
E-Mail: redaktion@boostyourcity.de
Facebook: Rhein-Main Nachrichten