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Ordnungsamt Mainz untersagt Betrieb vom McFit Outdoor-Studio

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Nachrichten Mainz | An diesem Samstagmittag (13. Februar 2021) hatte die Fitnessstudio-Kette McFit in vielen großen Städten Deutschlands Outdoor-Studios eröffnet. Unter anderem in Mainz und Wiesbaden. Doch noch am gleichen Tag wurde das Studio in Mainz und an drei weiteren Standorten bereits wieder geschlossen.


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Insgesamt vier Studios wurden geschlossen

Die Ordnungsämter haben die Studios in Mainz, Hamburg, Neunkirchen und Bremen noch am gleichen Tag wieder geschlossen. Das Outdoor-Studio in Neunkirchen wurde bereits beim ersten Besuch des Ordnungsamtes dicht gemacht. In allen drei anderen Städten schauten die Ordnungshüter zwei Mal vorbei, bevor sie die Studios schlossen. Das berichtete eine Sprecherin der Fitnessstudio-Kette gegenüber der Bild.

Gegenüber dem Medium berichtete der Chef der Kette, Rainer Schaller: „Vier unserer zehn Outdoor-Gym-Standorte sind aktuell behördlich geschlossen worden. Wir sind im engen und positiven Austausch mit den jeweiligen Behörden vor Ort, um Lösungen zu finden, wie wir zeitnah wieder öffnen können.“

Von den insgesamt zehn eröffneten Outdoor-Studios sind also bereits nach dem ersten Tag nur noch sechs übrig. Dabei hatte McFit nach eigenen Angaben ein Hygienekonzept entwickeln und ein Rechtsgutachten erstellen lassen.

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Impfquote in Rheinland-Pfalz liegt bei 3,6 Prozent

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Nachrichten Mainz | In Rheinland-Pfalz wurden seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen bereits 148.869 Menschen geimpft, davon haben 84.506 Menschen bereits ihre Zweitimpfung erhalten. In Pflegeeinrichtungen gab es insgesamt 59.623 Impfungen, darunter bereits 31.113 Zweitimpfungen. In den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern wurden bislang 16.889 Erstimpfungen und 10.862 Zweitimpfungen verabreicht, in den Impfzentren des Landes waren es 64.928 Erst- und 42.531 Zweitimpfungen.


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Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler

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Polizei Rheinland-Pfalz ändert Vorgehen bei gewalttätigen Fußballfans

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Körperverletzung in Mainz
Polizei Mainz

Nachrichten Mainz | Die rheinland-pfälzische Polizei wird nach einer umfassenden Überprüfung ihre so genannte SKB-Datenbank (Datei SzeneKundige Beamte), in der gewalttätige Fußballfans gespeichert werden, neu strukturieren und ab April in einem Pilotbetrieb bei der Polizeidirektion Kaiserslautern testen. Dies hat Innenminister Roger Lewentz in Mainz mitgeteilt.


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Keine Daten von Kontakt- und Begleitpersonen speichern

Ab der kommenden Saison 2021/2022 sollen dann keine Daten mehr von Kontakt- und Begleitpersonen gespeichert werden. Zudem wird eine Benachrichtigungspflicht eingeführt. Die erfolgte Benachrichtigung ist in der SKB-Datei entsprechend dokumentiert. Die Speicherung der Daten soll nach zwölf Monaten überprüft werden.

Als weiteres Ergebnis des jetzt vorgelegten Sachstandberichtes einer landesweiten Arbeitsgruppe wurde im Rahmen der Kooperation mit dem Saarland die Nutzung der IT-Grundstruktur und Software der dortigen SKB-Datei vereinbart. Zu den erforderlichen technischen Anpassungen laufen derzeit die Feinabstimmungen. Der Landesdatenschutzbeauftragte wird in die Neustrukturierung der Datei einbezogen. Ziel der Änderungen ist eine praktikable und datenschonende Lösung.

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Fahrer flüchtet nach Verkehrsunfall in Worms

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Nachrichten Worms | In der Nacht von diesem Samstag (13. Februar 2021) auf Sonntag kam es zu einem Verkehrsunfall in der Wormser Straße in Worms. Der Fahrer, der den Unfall verursacht hatte, flüchtete im Anschluss daran von der Unfallstelle.


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Drei Fahrzeuge wurden stark beschädigt

Der Fahrer befuhr die Wormser Straße und kam von der Fahrbahn ab. Dort krachte er in einen geparkten Wagen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das abgestellte Fahrzeug rund fünf Meter weiter auf ein weiteren Wagen geschoben. Alle drei Autos wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt und haben sich zum Teil ineinander verkeilt.

Als der Fahrer und sein Beifahrer bemerkten, dass durch den Krach Anwohner wach geworden waren, flüchteten die beiden zu Fuß von der Unfallstelle. Die Polizei konnte den Beifahrer allerdings einige Zeit später in der Nähe des Unfallorts auffinden. Eine weitere Polizeistreife konnte im Anschluss daran den Fahrer des Wagens bei sich zuhause antreffen. Die beiden Männer waren stark betrunken, weshalb dem Fahrer eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt wurde.

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Ist der Hundefriseur absetzbar? Steuertipps für Hundebesitzer

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Homeoffice, Kontaktbeschränkungen, kaum Freizeitmöglichkeiten – da ist das Gassi gehen mit dem geliebten Vierbeiner eine willkommene Abwechslung. Zwar muss man als Hundehalter die Hundesteuer bezahlen, aber dass man mit dem Hund auch noch Steuern sparen kann, wissen die wenigsten. Wie das funktioniert, und was dabei zu beachten ist, zeigt der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH). Drei Steuerspartipps für Hundefreunde.


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Hundehalterhaftpflicht ist absetzbar

Die Hundehalterhaftpflicht ist – ebenso wie viele andere private Versicherungen – abzugsfähig. Steuerzahler können also die entsprechenden Beiträge in der Regel als Sonderausgabe in der Steuererklärung angeben. Das ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn der in diesem Fall zulässige Höchstbetrag noch nicht ausgeschöpft wurde. Er beträgt bei Einzelveranlagung 1.900 Euro, bei Zusammenveranlagung 3.800 Euro.

Achtung: Der Steuervorteil bei der Hundehalterhaftpflicht gilt nicht für andere Tierversicherungen – wie zum Beispiel Versicherungen gegen Krankheit.

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Professionelle Hundebetreuung von der Steuer absetzen

Füttern und Fell bürsten, ausführen und austoben: Wer sich für die Versorgung, Betreuung oder Pflege seines Hundes professionelle Hilfe ins Haus holt, kann in der Regel einen Teil der Ausgaben von der Steuer absetzen. Das Stichwort lautet hier: haushaltsnahe Dienstleistungen.

Dabei handelt es sich um Arbeiten, die im Haushalt regelmäßig anfallen und normalerweise von einem Haushaltsmitglied erledigt werden könnten. Wenn dafür ein professioneller, also gewerblich angemeldeter Anbieter – etwa ein Hundesitter – in die eigenen vier Wände kommt, handelt es sich um haushaltsnahe Dienstleistungen. Noch ist das in Anbetracht der Corona-Pandemie und ihren derzeit strengen Kontaktbeschränkungen zwar nicht möglich. Doch sollten im Frühjahr oder Sommer diese Einschränkungen gelockert werden oder gar entfallen, sollten Herrchen oder Frauchen steuerlich gesehen Folgendes dabei beachten:

  • 20 Prozent der jeweils anfallenden Anfahrts-, Arbeits- und Lohnkosten erkennt das Finanzamt steuermindernd an. Oder anders gesagt: Frauchen oder Herrchen tragen die Rechnungssummen ihrer haushaltsnahen Dienstleistungen, die sich innerhalb eines Kalenderjahres angesammelt haben, in die Steuererklärung ein. Und das zuständige Finanzamt zieht dann 20 Prozent dieser Kosten von der Steuerschuld ab.
  • Allerdings ist der jährliche Steuervorteil für haushaltsnahe Dienstleistungen auf 4.000 Euro begrenzt.
  • Materialkosten werden nicht berücksichtigt, weshalb es ratsam ist, die verschiedenen Kostenarten in der Rechnung getrennt ausweisen zu lassen.

Aber absetzen, wenn dieser regelmäßig mit dem Tier nach draußen geht und das Grundstück des Halters verlässt? Die Antwort lautet: ja, unter Umständen. Ist der Gassi-Service Teil eines umfassenderen Betreuungsangebots, dessen Tätigkeiten – etwa das Füttern, Pflegen und Aufpassen – vor allem im Haushalt des Hundehalters erledigt werden, so lässt sich das Gesamtpaket in der Steuererklärung angeben. Handelt es sich hingegen um einen reinen Abhol-und-Zurückbring-Dienst ohne haushaltsnahe Zusatzleistungen, ist ein Steuerabzug nicht möglich.

Und noch etwas ist zu beachten: Wie bei allen haushaltsnahen Dienstleistungen sind für das Finanzamt zwei Nachweise wichtig – erstens die Rechnung des jeweiligen Dienstleisters und zweitens der Überweisungsbeleg, der beweist, dass die Rechnung beglichen wurde. Barzahlungen werden nicht anerkannt.

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Hundefriseur beim Finanzamt geltend machen

Eine Besonderheit ergibt sich für Hundefriseure: Wer seinen Liebling in den Hundesalon bringt und ihn dort scheren oder trimmen lässt, kann die entstehenden Kosten nicht von der Steuer absetzen, da es sich um keine haushaltsnahe Dienstleistung handelt. Wenn allerdings der Hundepfleger und -verschönerer in die Wohnung des Halters kommt, kann das steuerlich berücksichtigt werden. In diesem Fall greifen alle Regeln und Vorgaben, die für haushaltsnahe Dienstleistungen gelten.

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Mehrfach in den Gegenverkehr auf der Bundesstraße B9 gefahren

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Holzhofstraße in Mainz
Symbolbild Polizei

Nachrichten Rheinhessen – An diesem Samstag, den 13. Februar 2021 wurde der Polizei in Worms gegen 20:15 Uhr ein Fahrzeug gemeldet, das auf der Bundesstraße B9 in Fahrtrichtung Worms zwischen Oppenheim und Osthofen mehrfach in den Gegenverkehr gefahren war.


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Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

Durch die gefährliche Fahrweise mussten die ihm entgegenkommenden Fahrzeuge stark bremsen beziehungsweise ausweichen. In Osthofen konnte der Fahrzeugführer schließlich einer Kontrolle unterzogen werden. Dabei stellten die Polizeibeamten fest, dass der PKW-Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Verkehrsteilnehmer, die am Samstagabend in diesem Zeitraum auf der Bundesstraße B9 in Fahrtrichtung Mainz unterwegs waren und durch den PKW gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei in Worms zu melden.

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Obdachlose bringt ihr Kind bei -15 Grad auf offener Straße zur Welt

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Nachrichten Überregional | An diesem frühen Freitagmorgen (12. Februar 2021) brachte eine 20 Jahre alte obdachlose Frau in Nürnberg ihr Baby auf offener Straße bei Temperaturen von Minus 15 Grad zur Welt.


Plötzlich hatten bei ihr die Wehen eingesetzt

Über einen Anruf wurde die Polizei darüber informiert, dass eine wohnsitzlose Frau auf der Straße ihr Kind gebärt. Umgehend machten sich die Bundes- und Landespolizei auf die Suche nach der Obdachlosen. Gegen 5:00 Uhr konnte die Polizei die Frau im Nürnberger Stadtgraben auf einem Lüftungsgitter der U-Bahnstation Opernhaus antreffen.

Die Geburt, bei der auch ein Begleiter der Frau dabei war, war zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen. Wie die beiden gegenüber der Polizei mitteilten, hatten sie sich dort zunächt ihr Nachtlager eingerichtet, als bei ihr plötzlich die Wehen einsetzten. Sie hatte dann versucht, sich und das Neugeborene mit einem Schlafsack gegen die eisige Kälte zu schützen. Nur wenige Minuten später traf der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst ein, der Mutter und Kind in ein Krankenhaus brachte.

Laut Medienberichten ist der Zustand der beiden stabil. Das Jugendamt hat das Neugeborene zunächst in Obhut genommen. Aktuell wird geklärt, ob und wie die beiden eventuell in einer Wohnung untergebracht werden können.

Wichtiger Hinweis:

Bei solchen eisigen Temperaturen sind in einigen Städten Deutschlands Kältebusse für die Obdachlosen unterwegs. Auch in Rheinhessen und Mainz gibt es dank dem Verein #Rheinhessenhilft einen solchen Bus. Vor allem in der aktuellen eisigen Jahreszeit werden Spenden dringend benötigt, damit den Obdachlosen bestmöglich geholfen werden kann.

Hin und wieder kommt es vor, dass man einen Obdachlosen sieht und das Gefühl hat, dass dieser Hilfe benötigt oder eine warme Mahlzeit braucht. In solchen Fällen können Bürger den Verein Rheinhessen hilft kontaktieren. Der Kältebus für Mainz & Rheinhessen ist täglich ab 20:00 Uhr unter der Rufnummer 0163 – 6867137 erreichbar.

Veranstaltungsbranche bereitet sich auf den Re-Start vor

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RheinMain CongressCenter Wiesbaden e1613222780227

Nachrichten Wiesbaden – Am Donnerstag und Freitag, 11. und 12. Februar 2021 fand im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden ein Gipfeltreffen für die Veranstaltungsbranche statt. Zum Thema „Pfade in die Zukunft“ verfolgten mehr als 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den zwei Veranstaltungstagen live vor den Bildschirmen ein inhaltlich breit angelegtes Programm in insgesamt elf Themen-Panels.


„Vom Gipfeltreffen in Wiesbaden geht ein Impuls für die gesamte Branche aus“

In der Erwartung allmählicher Lockerungen stehen die Vorbereitungen für verantwortliche Öffnungen bevor. „Deshalb haben wir die Initiative zu dieser Impulsveranstaltung ergriffen“, so Wiesbadens Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz. „Veranstaltungen gehören zur DNA unserer Stadt und sind Kern des Stadtmarketings. Wir wollen eine Top-Destination für die Tagungswirtschaft sein und bleiben. Vom Gipfeltreffen in Wiesbaden geht ein Impuls für die gesamte Branche aus.“

Dieses Gipfeltreffen war die erste Veranstaltung, die spartenübergreifend die Gemeinsamkeiten von Kulturschaffenden, Messe- und Bühnenbauern, Konzertagenturen und Kongressorganisatoren darstellte. Um weiter arbeiten zu können, sind sie alle auf Resonanz und Aufmerksamkeit angewiesen.

Gemeinsam über den Re-Start der Veranstaltungsbranche nachdenken

Die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH hatte mehr als 35 hochkarätige Sprecher aufgeboten, um über Krisenreaktionen, Sicherheits- und Hygienekonzepte, digitale Perspektiven, Streamings und Studios zu diskutieren. Vor allem mit dem Blick in die Zukunft von IAA und Buchmesse als wichtige Leit-Veranstaltungen. Die Idee und Motivation hinter dem Gipfeltreffen war es, in der Phase des immer noch andauernden Lockdowns ein Zeichen zu setzen. Ziel ist es, gemeinsam über den Re-Start der Veranstaltungsbranche nachzudenken und voneinander zu lernen, wo sonst der Wettbewerb dominiert.

„Über allem steht die Erkenntnis, dass die Pandemie-Krise eine Anpassung und Neuausrichtung der Veranstaltungsformate mit sich bringt. Die Attraktivität z. B. von Kongressen wird künftig weniger von der Besucherzahl bestimmt sein als von Begegnungsmomenten und Begegnungstiefe der Teilnehmenden. Die Terminfindung und Ausrichtung der Veranstaltung richtet sich zukünftig mehr nach den Bedürfnissen der Community. Standortfaktoren der Destinationen und Kongresshäuser, wie Lage, Attraktivität oder Wohlfühlatmosphäre erleben eine Wiederbelebung, rücken in den Fokus, bieten einen merklichen Unterschied zum digitalen Treffen“, fasst Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, erste Erkenntnisse des Gipfels zusammen.

Innovative Veranstaltungsformate müssen neu definiert ins Digitale übertragen werden. Auf unterschiedlichen Medien werden Kongresse und Veranstaltungen zeitgleich stattfinden, ja sogar parallel in unterschiedlichen Städten. So wird ein Kongress zentral in einer Stadt organisiert, die begleitenden Workshops oder Vorträge finden parallel an unterschiedlichen Standorten statt und werden dazu noch digital übertragen.

Wiesbaden ist gewappnet für den Re-Start

„Wiesbaden ist gewappnet für den Re-Start. Es wird sich auszahlen, dass wir mit dem Neubau des RheinMain CongressCenter nicht auf Masse und Fläche gesetzt haben, sondern auf eine individuelle und flexible Raumlösung. Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, Veranstaltungsfläche parallel zu bespielen und diese je nach Bedürfnis variabel zu vergrößern bzw. zu verkleinern. Wir bieten die nötige technische Ausstattung und haben uns die Expertise und Erfahrung in der Ausrichtung von digitalen und hybriden Formaten angeeignet. Ich denke, das haben wir mit unserem Gipfeltreffen noch einmal eindrücklich bewiesen“, resümiert Martin Michel erste Erkenntnisse der beiden Veranstaltungstage.

Die beteiligten Referenten sind sich einig: Der persönliche Austausch auf Messen und Veranstaltung kann durch die Digitalisierung nicht ersetzt werden, aber sie kann helfen, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Es wird eine Co-Existenz geben: physische und digitale Interaktion wechseln sich ab und ergänzen sich gegenseitig. In der Veranstaltungsbranche muss sich für die Zeit nach der Corona-Krise ein neues Gleichgewicht aus persönlicher Präsenz und digitaler Distanz einstellen und finden. Deutschland dürfe nicht zu einem ‚Land der Dichtmacher und Querdenker‘ werden, warnte Stephan Grünewald, Psychologe und Marktforscher des rheingold-institut: „Es braucht dringend wieder Treffpunkte und Anlässe, Ideen auszutauschen, um der Polarisierung der Gesellschaft entgegenzuwirken.“

Einsatzmeldung der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf

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Nachrichten Kurzmeldung – An diesem Freitag, den 12. Februar 2021 wurden um 16:10 Uhr die Feuerwehren der Doppelstadt Mörfelden-Walldorf alarmiert. Die Meldung lautete „Feuer – Menschenleben in Gefahr“ in der Pragelastraße.

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnten diese schnell feststellen, dass es sich lediglich um angebranntes Essen handelte. Die Räumlichkeiten wurden daraufhin belüftet und die Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle zügig wieder verlassen.


 

Der Dicke und der Don: Filmemacher lassen Hunde gerne leiden

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Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Der Dicke und ich, wir schauen ab und an zusammen fern. Wobei wir den gleichen Film gucken – aber offenbar nicht den selben. Denn der Dicke sieht in dem Geschehen was ganz anderes als ich. Nämlich unnötig gequälte Hunde.


In „Das Schweigen der Lämmer“ geht es um einen kleinen Hund, der bei einem Irren lebt und dann durch einen perfiden Trick zum Opfer seines Herrchens wird: Mit einem Knochen wird er von einer Frau in eine Falle gelockt, stürzt einen Brunnenschacht runter, verletzt sich dabei und wird dann von ihr noch gequält, um seinen Halter zu erpressen.

Was für ein ungeheuerliches Schicksal. Doch der Dicke sagt, darum gehe es in dem Film gar nicht. Das sei nur ein Seitenarm der Geschichte, der dazu diene, am Ende die Spannung zu verdichten und aus dem weiblichen Opfer eine Figur zu machen, die sich zur Wehr setzt. Um sie, die weibliche Ermittlerin und die anderen weiblichen Opfer gehe es hauptsächlich in dem Film. Was ein Quatsch. Die quält einen Hund.

Ich bin der Hund vom Grinch

Ein weniger mehr sind wir uns einig, wenn wir den Grinch gucken. Da geht es auch um einen Irren. Mit dem will das ganze Dorf nichts zu tun haben. Ich verstehe, dass der Dicke sich da wiedererkennt. Und mit seinem Hund habe ich viel gemein. Denn ich leide genauso. Alle reden davon, dass der Grinch Weihnachten stiehlt. Aber wer muss denn die Geschenke diesen verdammten Berg hoch schleppen und sich zwischendrin all die Gemeinheiten anhören?

Und am Ende? Worum geht es da? Der Grinch versöhnt sich mit Weihnachten. Der Grinch findet seine große Liebe. Dem Grinch wächst ein Herz. Gut, dem Dicken wächst das Herz auch. Nur ist das nichts Gutes, sondern ein Infarktrisiko.

Der Hund kommt am Ende so gut wie gar nicht mehr vor. Man sieht ihn nicht mehr. Dabei müsste eigentlich gefeiert werden, dass er den Despotismus los ist, unter dem er gelitten hat.

Filmemacher genießen das Leid der Hunde

Filmemacher genießen es regelrecht, uns Hunde leiden zu lassen. Immer wieder sind wir es, die sterben müssen. Im Weißen Hai. Wer stirbt da noch vor dem fetten Jungen? Rippet. Der Hund. Und warum? Weil sein Herrchen ihn ins tiefe Wasser schickt, um ein dämliches Stück Holz zu apportieren. Ich weiß, warum ich mich diesem Unsinn verweigere.

Oder Hondo. Da sorgen sich die Zuschauer um die Frau. Um ihren kleinen Jungen. Um John Wayne. Aber sterben tun nur zwei. Der asoziale Ehemann der Frau. Der Tod ist notwendig, damit in den prüden USA John Wayne am Schluss die Frau zur Frau nehmen kann. Und wer stirbt von den Guten, nur um zu demonstrieren, wie gefährlich die Lage ist? Richtig. Der Hund. Wie immer.

Was macht John Wayne? Der Gute unter den Guten. Er nimmt es achselzuckend zur Kenntnis, als die India… Ureinwo… Mitglieder der indigenen Bevölkerung den Hund ermorden. Das ist für den feinen Herren wohl in Ordnung. Und den wählt sich Al Bundy als Vorbild?

Ich identifiziere mich mit Buck Bundy

Wobei Buck Bundy eine der wenigen Hundefiguren ist, mit denen ich was anfangen kann: Seine Halter vernachlässigen ihn und Buck erhält viel zu wenig zu essen. Damit kann ich mich voll identifizieren. Auch dass er folglich nur wenig Interesse an seiner Familie zeigt und stattdessen jede Gelegenheit nutzt, den Ladys hinter herzustellen oder Katzen zu jagen.

So realistisch werden Hunde nur selten dargestellt. Wenn sie nicht gerade ums Leben kommen, dienen sie dazu billig dramaturgische Lücken zu füllen. So geht es etwa Lulu in „Ich heirate eine Familie“. Will der Drehbuchautor erzählen, dass Werner lärmgeplagt ist, bellt der Hund. Ist eine Figur zu viel in der Szene, muss Lulu Gassi gehen. Und wenn einer was zu erzählen hat, was sich wirklich keiner anhören will, muss halt wieder der Hund herhalten.

Für alle möglichen Fragen beschäftigen Filmemacher Experten, die sie beraten. Warum nicht auch dann, wenn es um Hunde geht? Ich könnte ihnen sagen, was für ein Lebenskampf es bedeutet, dem Dicken auch nur das Allereinfachste klar zu machen, wie den Hunger, den ich immer habe. Oder Gassi zu gehen, da gerade mal die Sonne scheint. Wobei er eben nach der Leine greift. Da ist doch tatsächlich ein Happyend in Sicht.

Hier finden sich weitere Texte zur Serie.

Der Dicke und ich, ich im Vordergrund. Selfie: Der Don

Mit Heinz Kolling geht der Letzte seiner Art in den Ruhestand

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Nachrichten Mainz-Bingen | Als Aids-Berater beim Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen kam Heinz Kolling verantwortungsvollen Aufgaben nach: Aufklärung, Betreuung von Erkrankten und Prävention. „Es war mir schon immer ein besonderes Anliegen gewesen, Menschen Hilfestellung zu bieten und Ängste beim Umgang mit der Krankheit abzubauen“.


Landrätin Dorothea Schäfer verabschiedete ihn nun nach über 35 treuen Dienstjahren in den Ruhestand.

„Ich tue es nicht gerne, Sie zu verabschieden. Was ich gerne mache, ist Ihnen mein Dankeschön zu sagen“, so die Landrätin. „Mit Ihnen geht eine Menge Fachwissen und Einsatz“, würdigte sie dessen Zuverlässigkeit und Konstanz.

Kolling ist der einzige bei einem Kreis in Vollzeit angestellte Aids-Berater in Rheinland-Pfalz. Installiert wurde die Stelle bereits 1986. Zu diesem Zeitpunkt war er sogar der erste hauptamtliche Berater eines Gesundheitsamtes in Rheinland-Pfalz. Damals startete er mit einem Streetworker Projekt, um die Leute von der Straße ins Gesundheitsamt zum Testen zu holen. Daran kann er sich noch genau erinnern: „Ich habe deutlich gemacht, dass es für einen selbst, aber auch die Angehörigen wichtig ist zu wissen, ob man infiziert und behandlungsbedürftig ist“.

Besonders stolz ist Kolling darauf, dass das Gesundheitsamt Mainz-Bingen mittlerweile die größte Teststelle im Rhein-Main-Gebiet mit insgesamt 1500 bis 2000 HIV-Tests pro Jahr ist. Im Zusammenhang mit seiner Aufklärungsarbeit hatte er vor vielen Jahren außerdem die Idee der „Aids-Gala“. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung mit gemischtem Publikum aus HIV-Positiven, Angehörigen, Ehrenamtlern und weiteren Bürgerinnen und Bürgern. Ursprünglich hieß die Gala „Bunt wie das Leben“, weshalb Kolling von einigen Kolleginnen und Kollegen noch heute liebevoll „bunter Vogel“ genannt wird.

Die Landrätin sprach dem scheidenden Mitarbeiter ihren herzlichen Dank aus: „Ich weiß, Sie waren immer sehr engagiert und haben einen beeindruckenden Werdegang vorzuweisen.“ Dem schloss sich der Büroleiter Thomas Dilg an. Wer künftig die Aufgaben von Heinz Kolling übernehmen wird, steht noch nicht fest.

Polizei stoppt Lastwagen mit Flüchtlingen auf der Autobahn A3

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Symbolbild Polizei Hessen / Wiesbaden
Symbolbild Polizei Hessen

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Samstag (13. Februar 2021) wurde gegen 14:50 Uhr von einem Autofahrer ein Lastwagen aus Rumänien der Polizei gemeldet. Der LKW war auf der Autobahn A3 in Höhe der Anschlussstelle Niedernhausen in Fahrtrichtung Köln unterwegs.


Die Männer waren unbemerkt auf die Lädefläche geklettert

Der Anrufer hatte beobachtet, dass seitlich aus dem LKW-Anhänger mehrere Hände heraus gestreckt wurden. Bei Idstein konnte der Lastwagen durch die Polizei gestoppt werden. Bei Anblick des Streifenwagens stoppte der LKW-Fahrer auf dem Seitenstreifen und sechs junge Männer entstiegen der Ladefläche. Bei den Personen handelte es sich nach deren Angaben um Flüchtlinge aus Afghanistan, die vermutlich bei einer Ruhepause des LKW-Fahrers in Österreich unbekannt den Auflieger bestiegen.

Alle sechs Personen hatten keine gesundheitlichen Probleme und waren Erwachsene, bis auf eine Person, die angab 14 Jahre alt zu sein.

Inzidenzwert in Mainz knapp über 35

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Nachrichten Mainz | Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Diese Zahlen können vereinzelt von den durch die Kreisverwaltungen kommunizierten Zahlen abweichen.


Stand zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner.

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 97.116 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 2.844 Todesfälle und 85.596 genesene Fälle. 8.676 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 12.02.2021 um 14:10 Uhr)

Aktuelle Corona-Zahlen | Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz

Gute Nachrichten zu Biontech und Fragen an die Landesregierung Rheinland-Pfalz

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Nachrichten Mainz | Der Impfstoffhersteller Biontech aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz bestätigt, dass er gemeinsam mit dem Bundesland Bayern eine Software zur besseren Impfstoffverteilung entwickeln möchte.


Dazu erklärt CDU-Generalsekretär Gerd Schreiner

„Für die zukünftige Impfkoordination sind das gute Nachrichten. Mit Biontech, Partnerunternehmen, Vertretern des Landes Bayern und unter Einbindung des Bundesgesundheitsministeriums nehmen sich Experten der Software-Entwicklung an, die dazu beitragen wird Impfprozesse zu optimieren und somit das Virus in den Griff zu bekommen.“

Im Kontext der Ankündigung zeigt sich der Mainzer CDU-Landtagsabgeordnete und Generalsekretär der CDU-Rheinland-Pfalz, Gerd Schreiner, verwundert und verärgert zugleich, denn das Land Rheinland-Pfalz gehört offensichtlich nicht zum Entwicklerteam. Biontech selbst hatte schon früher angemerkt, dass die Forschungs- und Innovationspolitik der rheinland-pfälzischen Landesregierung nicht förderlich sei (vgl. Capital, 21.01.2020).

„Ich bin stolz darauf, dass ein Unternehmen wie Biontech in Rheinland-Pfalz entstehen konnte – es ist jedoch bedauerlich, dass die Landesregierung offensichtlich als starker Partner für innovative Fortentwicklungen, die der Impfstoffhersteller vorantreibt, nicht infrage kommt“, so Schreiner. Der Mainzer Abgeordnete bemängelt, dass das Land nicht frühzeitig genug, auf Biontech zugegangen sei und der Impfhersteller deshalb andere Bundesländer mit ins Boot holt.

Erst vor wenigen Tagen habe der Mainzer Wirkstoff-Entwickler die Produktion seines Corona-Impfstoffs im hessischen Marburg aufgenommen. Schreiner kündigt an, bei einem CDU-Wahlsieg die Innovations- und Forschungspolitik in Rheinland-Pfalz neu auszurichten, damit solche ‚Abwanderungseffekte‘ wie bei Biontech jetzt zukünftig nicht vorkommen.

Schüler veranstalten Müllsammelaktion in Mörfelden-Walldorf

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Nachrichten Mörfelden-Walldorf | „Achtlos weggeworfener Müll ist immer ein Problem und es wurde durch Corona noch verschärft“, sagt Bürgermeister Thomas Winkler. Denn während der Pandemie spielt sich viel mehr an der frischen Luft ab und es landet leider auch viel mehr Müll im öffentlichen Raum.


Müllsammelaktion unter Einhaltung der Corona-Regelungen

Deshalb bedankt sich der Verwaltungschef auch bei der Bertha-von-Suttner-Schule, die an Altweiberfasching eine kostümierte Müllsammelaktion startete. In kleinen Gruppen und unter Einhaltung der Hygieneregelungen legten die Jugendlichen entlang des Fahrradwegs und auf dem Schulgelände los. Die Stadt stellte dafür 50 Müllzangen sowie Müllsäcke zur Verfügung und kümmerte sich auch um den Abtransport des Mülls. Neben Schülern der fünften und sechsten Klasse beteiligten sich auch die Jahrgänge neun und zehn sowie Kinder aus dem Betreuungsprogramm der Schüler.

„Es ist toll, dass sich die Schüler engagieren. Durch das Einsammeln wird einem schnell klar, wie viel Müll in die Natur geworfen wird“, so der Bürgermeister. Die Stadt richtet regelmäßig eigene Müllsammelaktionen aus und dabei sind viele Teilnehmer überrascht, was alles in Büschen und auf Wiesen zum Vorschein kommt.

„Unsere Umwelt kann jede helfende Hand gebrauchen“

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die für das Frühjahr geplante städtische Müllsammelaktion leider abgesagt. Zuletzt waren bei den regelmäßigen Aktionen mehr als 200 Teilnehmer dabei und entlasteten so die Bauhofmitarbeiter. Denn täglich sind bis zu sechs Mitarbeiter des Bauhofs im Einsatz und sammeln im gesamten Stadtgebiet den Abfall ein. Rund um die Bahnhöfe und auch auf den Spielplätzen gibt es besonders viel zu tun. Aber auch am Stadtrand und im Außenbereich wird viel Müll einfach weggeworfen. „Die Aktion der Bertha-von-Suttner-Schule sorgt sicher dafür, dass sich die Jugendlichen für das Thema sensibilisieren“, freut sich Thomas Winkler. „Und unsere Umwelt kann jede helfende Hand gebrauchen“.