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Radarkontrolle auf der Autobahn A63 – 778 Autofahrer viel zu schnell

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Blitzeranhänger
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Alzey | Mit einer kurzzeitigen Geschwindigkeitsbeschränkung hat die Verkehrsdirektion Mainz in der Zeit von Dienstagmorgen (04.05.2021) um 9:00 Uhr bis Mittwochmorgen (05.05.2021) um 9:00 Uhr vorbeugend mit Warnzeichen an der Weinheimer Talbrücke an der Autobahn A63 gedrosselte Tempolimit von 60 Kilometer pro Stunde aufmerksam gemacht. Grund dafür war das Sturmtief „Eugen“.

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Geschwindigkeitsmessungen zur Kontrolle des Tempolimits durchgeführt

Bei ähnlichen Sturmereignissen hatten sich in der Vergangenheit immer wieder Unfälle ereignet, weil Fahrzeuge, besonders Lastkraftwagen von Böen zur Seite gedrückt oder umgefallen waren. In der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr in Fahrtrichtung Mainz und von 18:00 Uhr bis 23:00 Uhr hat die Polizei leider erneut viele Autofahrer auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam gemacht.

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Trauriger Spitzenreiter mit 177 Stundenkilometer unterwegs

Auf der Autobahn A63 wurden in der Zeit von 10:00 bis 23:00 Uhr 5566 Fahrzeuge gemessen. Das Ergebnis:

  • 778 Fahrzeuge waren zu schnell
  • 482 Verwarnungen
  • 296 Anzeigen
  • 88 Fahrverbote

Spitzenreiter bei der durchgeführten Messung war ein Autofahrer mit einer Geschwindigkeit von 177 Stundenkilometern. Zu Verkehrsunfällen kam es während der Messung nicht.

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Premiere der neuen „Luther-App“ in Worms – Zeitreise zurück bis ins Jahr 1521

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Luther App luther worms Eichfelder 951a416e 6e4e3d30@1100w
Luther App luther worms Eichfelder 951a416e 6e4e3d30@1100w

Nach über eineinhalb Jahren harter Arbeit ist es soweit: Ende April ist die neue „Luther-App“ zum Reichstags-Jubiläum 2021 offiziell an den Start gegangen. Diese Version ist eine Erweiterung zur kürzlich veröffentlichten Gästeführer-App „Worms erleben“ der Stadt Worms, die die Ereignisse um Luthers Widerrufsverweigerung im Jahr 1521 für Touristen und Einheimische an sechs historisch bedeutsamen Orten in der Stadt wieder sichtbar werden lässt.

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Einen Höhepunkt bietet die Tour „Luther in Worms“

Mittels Augmented Reality (AR = in Deutsch: erweiterte Wirklichkeit) reist man in das Jahr 1521 und kann die Ereignisse um Luthers Widerrufsverweigerung auf dem Reichstag in Worms erleben. So trifft man während des Rundgangs auf Luther und andere Protagonisten in einer sogenannten Graphic Novel (zu Deutsch: illustrierter Roman). Die AR-Technologie lässt außerdem historische Gebäude an ihrem ehemaligen Standort wieder auferstehen.

Konzipiert und umgesetzt wurde die neue App-Erweiterung durch das Interdisziplinäre Zentrum für digitales Erlebnisdesign (IZEd) der Hochschule Worms unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Wiebel (Fachbereich Informatik), zusammen mit Prof. Dr. Jan Drengner (Fachbereich Touristik/Verkehrswesen) sowie einem Team von Studierenden der Hochschule Worms und in Kooperation mit der städtischen Kulturkoordination. Der Comic- und Trickfilmzeichner Dennis Hauck hat die Figuren entworfen.

Im Rahmen eines Presse-Rundgangs wurde die neue App-Erweiterung nun detailliert vorgestellt. Startpunkt war vor dem Luther-Denkmal, welches zugleich die erste Station der „Luther-App“ darstellt.

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Mit Augmented Reality in die Wormser Geschichte eintauchen

„ Mit der ´Luther-App´ können sich Interessierte hier in Worms auf neue, moderne und digitale Art und Weise dem Phänomen Luther mit all seinen Facetten annehmen, Luthers Wirken hier in Worms nacherleben und in die Wormser Geschichte vor 500 Jahren eintauchen“, richtete David Maier das Wort zur Begrüßung an die Anwesenden. „Ich bin sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit mit der Hochschule Worms. Mein Dank gilt auch meinem Vorgänger Volker Gallé, der das Projekt maßgeblich initiiert und begleitet hat“, so Maier und übergab das Wort an Prof. Dr. Drengner, der die geschichtlichen Textbausteine der Erweiterung erstellt hat.

„Während der Tour erhalten die App-Nutzenden interessante Hintergrund-Informationen zu den verschiedenen Stationen und erfahren auf unterhaltsame Weise mehr über die Besonderheit dieser Orte“, erklärte Prof. Dr. Drengner das Konzept der „Luther-App“. „Die insgesamt sechs Stationen des Rundgangs zeigen das, was von Luther in der Stadt heute noch sichtbar ist, wie zum Beispiel am Luther-Denkmal, der Martinspforte und dem Bischofshof im Heyslhofpark“, so Prof. Dr. Drengner. Dabei kommt die Augmented-Reality-Technologie zum Einsatz, indem über das Smartphone verschiedene digitale Inhalte, wie etwa Gebäude und Personen, in die realen Orte platziert werden.

„Die Herausforderung war hier, die Gebäude nicht irgendwo an beliebigen Orten erscheinen zu lassen, sondern dort, wo sie vor 500 Jahren gestanden haben. Zu diesem Zweck orientiert sich die App an den in der Stadt verteilten Luther-Info-Stelen und an anderen wieder erkennbaren Merkmalen der realen Umgebung. So wird es möglich, dass die Nutzer mit ihrem Mobil-Gerät um die virtuellen Gebäude und Personen herum und zwischen ihnen durchlaufen können und so mitten ins historische Geschehen versetzt werden“, erläuterte Prof. Dr. Wiebel, der wesentlich an der Umsetzung der AR-Erweiterung beteiligt war.

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Rückblick

Konzipiert wurde die App „Worms erleben“ von der Tourist Information Worms und der städtischen Internetredaktion in Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Zentrum für digitales Erlebnisdesign der Hochschule Worms, die AR-Erweiterung der Luther-Tour in Kooperation mit der städtischen Kulturkoordination.

Die Idee zur App entstand im Februar 2018. Im Rahmen einer gemeinsamen Lehrveranstaltung der Fachbereiche Informatik und Touristik/Verkehrsweisen hatten Studentinnen und Studenten Ideen für die App entwickelt und anschließend der Stadtverwaltung präsentiert. Diese war davon so begeistert, dass sie das Konzept umsetzen wollte.

„Die AR-App ist mit maßgeblicher Unterstützung von einer Gruppe von Studierenden entstanden. Sie haben einen Großteil des Programmes umgesetzt. Zum Beispiel haben Sie das Design der App und die Gebäude erstellt. Das Kernteam bestand aus vier bis fünf Studierenden. Darüber hinaus haben weitere Studierende den Arbeitsprozess begleitet“ lobten die Hochschul-Professoren die hervorragende Arbeit der Studentinnen und Studenten.

(Quelle: Stadt Worms)

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Appell aus dem Impfzentrum Groß-Gerau an die Bürger

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Final17 1
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Das Groß-Gerauer Impfzentrum weist auf die hohe Anzahl der aktuell täglich zu organisierenden und durchzuführenden Impfungen hin. Darum sind die räumlichen Kapazitäten in den Hallen an der Martin-Buber-Schule – ob bei Anmeldung, in den Impfstraßen oder am Check-out – stark ausgelastet.

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Begleitpersonen nur bei dringender Notwendigkeit

Die organisatorischen Gesamtleiter des Impfzentrums machen daher darauf aufmerksam, dass Begleitpersonen von Menschen mit Impftermin nur dann ins Gebäude eingelassen werden, wenn diese den Impfling unbedingt bei der Impfung unterstützen müssen.

Diesen Bedarf haben zum Beispiel in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen oder auch Menschen, die unbedingt eine Betreuung benötigen. Das Team des Impfzentrums bittet um Beachtung dieses Hinweises und um Verständnis.

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Jugendliche Steinewerfer auf der B41 bei Rüdesheim – „Faustgroßer“ Stein trifft Windschutzscheibe

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Polizei Mainz
Polizei Mainz

Am Montagnachmittag dieser Wochen (03.05.2021) warfen bisher Unbekannte gegen 16:00 Uhr Steine von einer Brücke, die über die B41 führt, auf einen PKW, der in Richtung Bad Sobernheim fuhr.

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Mutmaßlich jugendliche Steinewerfer

Die Fahrerin kam aus Richtung A61, als ihr Fahrzeug im Bereich Roxheim/Rüdesheim von einem Stein, der vermutlich von zwei circa 13-jährigen Jungs von der Brücke geworfen wurde, auf der Windschutzscheibe getroffen wurde. Der Stein war mit dem Wort „faustgroß“ beschriftet. Glücklicher Weise wurde die Fahrerin bei dem Vorfall nicht verletzt.

Bereits in den letzten Tagen wurden der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zwei ähnlich gelagerte Verdachtsfälle (24.04., ca. 16 Uhr und 28.04., ca. 15 Uhr) gemeldet. Hier sollen ebenfalls zwei Kinder/Jugendliche im selben Bereich der Brücke gesehen worden sein. Hier bestand für die Meldenden jedoch lediglich die Befürchtung, dass eventuell Gegenstände auf die Fahrbahn geworfen werden könnten.

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Bisher keine Tatverdächtigen ermittelt

Hierbei kam es jedoch zu keinem bekannt gewordenem Schadensereignis, oder Tathandlung. In allen drei Sachverhalten konnten im Rahmen sofortiger Fahndungsmaßnahmen keine Verantwortlichen, beziehungsweise beim aktuellen Sachverhalt keine Tatverdächtige festgestellt werden.

Laut der Geschädigten seien die beiden Jungs unmittelbar nach dem Aufschlag des Steines in Richtung Roxheim davongerannt. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde eingeleitet.

Polizei bitte um Hinweise

Hierzu erfolgte auch eine Absuche des Tatortes nach dem Stein mit mehreren Streifenwagenbesatzungen, dies führte nur zu einer marginalen Verkehrsbeeinträchtigung. Das Tatmittel konnte hierbei nicht aufgefunden werden.

Die Polizeiinspektion Bad Kreuznach bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung des Vorfalls und so auch zur Verhinderung weiterer solcher Ereignisse beitragen könnten. Polizeiinspektion Bad Kreuznach: Telefon: 0671 8811-101

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Wichtiger Hinweis zu Eichenprozessionsspinnern in Riedstadt

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Auch die Büchnerstadt Riedstadt bleibt nicht vom Eichenprozessionsspinner verschont. Daher wird es auch in diesem Jahr  wieder eine vorbeugende Behandlung von Eichen im Siedlungsbereich geben.  An den Sport- und Freizeitstätten, Parkplätzen und Grünflächen im Siedlungsbereich wird im Auftrag der Stadt eine Fachfirma tätig. Die Behandlung erfolgt voraussichtlich in den kommenden zwei Wochen.

Präparat zur Bekämpfung der Schädlinge ist für Menschen ungefährlich

Es werden zwei Produkte mit biologischem Ursprung eingesetzt. Sie enthalten als Wirkstoff „Bacillus thuringiensis subsp. Kurstaki“ beziehungsweise „Margosa-Extrakt“ aus dem Neembaum. Die jungen Raupen nehmen es über die Nahrung beim Fressen auf und sterben dann ab. Für Menschen, Säugetiere, Vögel und die allermeisten Insekten ist das Präparat ungefährlich. Eine Bekämpfung findet mit einem Hochleistungsgebläse statt, dadurch kann es kurzfristig zu Geräuschimmissionen kommen.

Warnung der Stadtverwaltung Riedstadt

Da die Bekämpfung aber nicht flächendeckend möglich ist, wird die Bevölkerung auch in diesem Jahr um besondere Vorsicht in Wald und Flur gebeten. Ab Juni können an Waldrändern und Einzelbäumen im Außenbereich wieder die Brennhaare der Raupen auftreten. Raupen und Gespinste an Eichen dürfen auf keinen Fall angefasst werden. Der längere Aufenthalt in Eichenbeständen sollte vermieden werden. Das Betreten der besonders gekennzeichneten Bereiche erfolgt auf eigene Gefahr.

Bei Kontakt mit den Haaren, die sich auch über die Luft verbreiten, können Hautreizungen und Atemwegsprobleme auftreten. Bei starken Beschwerden wird zu einem Arztbesuch geraten.

Schädlinge nicht selbst bekämpfen

Privatpersonen sollten notwendige Bekämpfungsmaßnahmen auf eigenen Grundstücken unbedingt durch Fachleute durchführen lassen und nicht zur Selbsthilfe greifen. In jedem Fall ist eine spezielle Schutzausrüstung erforderlich.

Bei Beachtung der einfachen Vorsichtsmaßnahmen besteht jedoch kein Grund für übertriebene Sorgen. Die Tiere waren auch schon in den vergangenen Jahren im Ried verbreitet. Allerdings scheinen die Witterungsbedingungen die weitere Verbreitung des Eichenprozessionsspinners zu begünstigen.

Eilmeldung: Mainzer Arzt Gerhard Trabert kandidiert für den Bundestag

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Gerhard Trabert ist Mainzer Arzt und Aktivist für die Rechte von Obdachlosen und Flüchtlingen. Nun hat er sein Direktmandat für die Partei „Die Linke“ zur Bundestagswahl angekündigt. Am Samstag (8. Mai 2021) will er sich zur Wahl stellen.

Trabert steht für das Thema der sozialen Gerechtigkeit

Besonders in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt ist Gerhard Trabert wegen seines langjährigen Einsatzes für sozial Benachteiligte bekannt. Doch auch über die Stadtgrenzen hinaus kennt man Trabert. Er setzt sich besonders für wohnungslose Menschen in und um Mainz, Geflüchtete auf dem Mittelmeer und an den EU-Außengrenzen, sowie in Kriegs- und Kriesengebieten wie Rojava und in Zentralafrika ein. Trabert steht für das Thema der sozialen Gerechtigkeit und genießt über die Parteigrenzen hinaus großen Rückhalt und Ansehen in Politik und Öffentlichkeit.

Erstzertifizierung der Schlaganfalleinheit am Krankenhaus St. Marienwörth Bad Kreuznach

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Pressestroke
Pressestroke

Am 10. Mai findet jährlich der Tag des Schlaganfalls statt und passend zu diesem Termin darf das Krankenhaus St. Marienwörth die Urkunde als zertifizierte telemedizinisch vernetzte Stroke Unit in Händen halten.

Kontinuierlich sehr gute Arbeit

„Wir freuen uns sehr über die Bestätigung der kontinuierlich sehr guten Arbeit auf unserer Schlaganfallstation seit dem Jahre 2006“, erklärt Dr. med. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. „Unser besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden und Kooperationspartnern, die an der stetigen Verbesserung der Prozesse beteiligt sind.“

In Deutschland erleiden jährlich etwa 250.000 Menschen einen Schlaganfall, davon etwa 12.000 in Rheinland-Pfalz. Für das Jahr 2030 werden gar doppelt so viele Betroffene prognostiziert und fast jeder sechste Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einem Schlaganfall.

Seit 2005 regionale Schlaganfalleinheit

Aus diesem Grund wurde das Krankenhaus St. Marienwörth 2005 vom Landesministerium für Gesundheit mit der Errichtung einer regionalen Schlaganfalleinheit beauftragt. Bereits im Jahr 2006 wurde sie offiziell zur „Stroke Unit“ – also zu einer Spezialeinrichtung zur Behandlung von Schlaganfallpatienten – erklärt und seitdem werden hier jährlich rund 350 Patienten mit einem Schlaganfall behandelt. Seit 2013 ist die Stroke Unit des St. Marienwörth Mitglied eines der größten Teleneurologischen Schlaganfall-Netzwerke Deutschlands.

Im Jahr 2016 wurde ein weiterer Meilenstein in der Betreuung der Schlaganfallpatienten gesetzt. Vorher auf der Intensivstation angesiedelt, wurde nun eine eigene Schlaganfallstation mit insgesamt acht Betten etabliert. Auf der Station wird nicht nur die Akutbehandlung, auch der Start in die Frührehabilitation wird hier vom Fachpersonal geleistet. Im ersten Obergeschoss von St. Marienwörth stehen in dieser technisch modern ausgestatteten Behandlungsathmosphäre die aktuellsten Geräte und Methoden zur Verfügung. Dabei können die Kapazitäten der Intensivstation weiter genutzt werden für Schlaganfallpatienten mit intensivpflichtigen medizinischen Problemen und bei Vollbelegung der Stroke Unit.

Schlaganfall kann jeden Treffen

Ein Schlaganfall kann Jeden treffen. Alter und genetische Veranlagungen können nicht beeinflusst werden, jedoch die Faktoren, die das Risiko erhöhen, einen Schlaganfall zu erleiden. Besonders Übergewicht, mangelnde Bewegung, hoher Alkoholkonsum und Rauchen sind hier zu nennen.

Beim Schlaganfall kommt es zu einer plötzlichen Durchblutungsstörung des Gehirns. Ursache ist meist ein Blutgerinnsel, das die Hirngefäße verstopft, in wenigen Fällen auch ein geplatztes Blutgefäß mit Einblutung ins Gehirn. Symptome treten in der Regel schlagartig auf, wie beispielsweise Lähmung einer Körperseite, Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Schwäche einer Körperhälfte, Störung der Sprache, Sehstörungen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen.

Schnelles Handeln erforderlich

Wenn dies vom Betroffenen oder Angehörigen bemerkt wird, ist schnelles Handeln erforderlich und sofort den Rettungsdienst zu rufen unter der Nummer 112. Bei Eintreffen des Schlaganfall-Patienten in der Zentralen Notaufnahme wird unverzüglich die Ärztliche Untersuchung begonnen und eine Computertomographie des Gehirns (CCT) zum Ausschluss einer Hirnblutung und direkten angiographischen Darstellung eines Blutgerinnsels angefertigt. Die neurologische Beurteilung und Betreuung des Akutfalles ist dabei rund um die Uhr gegeben (24/7) durch Videoübertragung zu einem Experten des teleneurologischen Netzwerkes. Die stationären Patenten werden darüber hinaus täglich von einem neurologischen Konsiliararzt betreut.

Bei Schlaganfallverdacht zählt jede Minute! Denn das Zeitfenster, in dem eine dann möglicherweise dringende Lyse Behandlung zum Auflösen der Blutgerinnsel erfolgreich sein kann, beträgt im Regelfall nur 4,5 Stunden! Bei angiographisch nachgewiesenem Thrombus kann dieser zusätzlich noch durch den neuroradiologischen Kooperationspartner mit Hilfe eines Katheters entfernt werden. Auch wenn eine Lyse-Behandlung nicht oder auch nicht mehr möglich ist, gelingt es auch hiermit noch Patienten zu heilen bzw. den Grad der Behinderung zu minimieren.

Ursachenfindung und Reha

Nach der Notfallbehandlung treten die gründliche Ursachenfindung und intensive Rehabilitation der neurologischen Defizite in den Vordergrund.

Während der dreitägigen Monitorüberwachung werden alle wichtigen Körperfunktionen und der neurologische Befundverlauf engmaschig kontrolliert und dokumentiert. Im Anschluss wird die Behandlung vom gleichen Team ohne Kommunikationsverlust in den benachbarten Zimmern der „Post-Stroke-Unit“ fortgeführt. Dies gewährleistet die spezialisierte Schlaganfallstation des St. Marienwörth in hervorragender Weise durch ein patientenzentriertes Gesamtkonzept.

24 Stunden Bereitschaft

Die internistisch geführte Stroke Unit verfügt in Zusammenarbeit mit dem teleneuro- und neuroradiologischen Netzwerk über alle modernen kardiologischen und angiologischen Diagnostikverfahren und Behandlungsmöglichkeiten. In 24-Stunden-Bereitschaft arbeiten hier Neurologen, Internisten, Kardiologen, Radiologen, speziell ausgebildetes Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Sozialarbeiter und Seelsorger mit dem Ziel zusammen, durch schnell einsetzende, intensive Maßnahmen den Schaden durch den Schlaganfall so gering wie möglich zu halten.

Gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor, Professor Dr. med. Volker Schmitz, ist der Leiter der Stroke Unit, Dr. med. Thomas Middeldorf, sehr froh über die Anerkennung der Fachgesellschaften: „Wir freuen uns sehr, nun das Zertifikat in Händen zu halten, damit wird die hohe Kompetenz unserer Schlaganfalleinheit bestätigt. Wir haben uns über die Jahre immer weiterentwickelt, um für die schnelle Diagnose und Behandlung noch besser gerüstet zu sein. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in den westlichen Industrienationen nach Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs, die häufigste Gefäßerkrankung überhaupt sowie die häufigste Ursache von schweren und lebenslangen Behinderungen.“

Rettungseinsatz auf dem Rhein bei Budenheim

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Budenheim | Am frühen Mittwochabend (5. Mai 2021) kam es gegen 18:45 Uhr auf dem Rhein zwischen Budenheim und Walluf zu einer Rettungsaktion an dem Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst von beiden Rheinufern beteiligt waren. BYC-News war vor Ort.

Segler war in Not geraten

Weil ein Sportsegler mit seinem Boot auf dem Rhein bei Budenheim gekentert und umgestürzt war, dazu immer weiter Rhein abwärts trieb, wählten Passanten den Notruf. Die Person konnte von den Einsatzkräften schnell ausfindig gemacht werden. Der Mann hatte allerdings Probleme aus eigener Kraft an Land zu kommen. Daher wurden zahlreiche Kräfte der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehren tätig.

Glücklicherweise war der Segelbootführer wohlauf

Nachdem die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Bootsführer erreicht hatten, sicherten sie ihn mit ihren Booten. Letztlich konnte der in Not geratene Mann durch Rettungsschwimmer der Feuerwehr gerettet werden. Er blieb unverletzt. Da er sich jedoch sehr lange in dem kalten Wasser aufhielt, zog er sich trotz seiner guten Ausrüstung eine leichte Unterkühlung zu. Er wurde für weitere Untersuchungen dem Rettungsdienst vor Ort übergeben.

Im Einsatz waren:

  • die Polizei Mainz
  • die Wasserschutzpolizei
  • der Rettungsdienst
  • die Berufsfeuerwehr Mainz
  • die Freiwillige Feuerwehr Budenheim
  • die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Eltville am Rhein – Stadtteil Eltville
  • die Freiwillige Feuerwehr Oberwalluf
  • die Freiwillige Feuerwehr Niederwalluf

 

 

Neuer Verkaufsautomat für Wein in Bingen

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Die Familie Krick, die in Bingen-Kempten das Weingut ‚Dreikönigshof‘ betreibt, hat keine Kosten und Mühen gescheut und den ersten Vinomat in Bingen angeschafft. Dieser steht nun am Rochusberg in Bingen-Kempten.

Wein rund um die Uhr kaufen

Direkt am Fuße des Rochusberges und in direkter Nähe zum Weinerlebnispfad steht der neue 24/7-Weinspender. Gäste wie Einheimische können dort Wein vom Weingut Dreikönigshof rund um die Uhr erwerben.

Die ein oder andere Flasche Wein kann dann beispielsweise, wenn sich die Corona-Situation etwas entspannt hat, mit auf eine Wanderung genommen und direkt dort verköstigt werden kann, wo die Trauben wachsen: in den Weinbergen oberhalb von Bingen oder an einem der tollen Aussichtspunkte auf dem Rochusberg, wie zum Beispiel am Tisch der Begegnung.

Die Stadtverwaltung Bingen am Rhein weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass der Genuss von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum laut geltender Corona-Maßnahmen zurzeit untersagt ist.

Busstreik in Mainz ab Donnerstag – Ausfall mehrerer Linien im Stadtverkehr

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Streik Bus Mainz
Symbolbild Streik
Busstreik in Mainz. Aufgrund eines voraussichtlichen Streiks bei der DB Regio Mitte entfallen mehreren Linien von Donnerstag (6. Mai 2021) ab 4:00 Uhr bis Samstag 8. Mai (2021) 4:00 Uhr. Aufgrund der Kurzfristigkeit werden die ausfallenden Fahrten in den Verbindungsauskünften (Webseite, Apps) erst am jeweiligen Tag mit „Ausfall“ gekennzeichnet. Auf den Anzeigen an den Haltestellen werden nur die stattfindenden Fahrten angezeigt.

Übersicht der betroffenen Linien und Fahrten:

  • Linien 60, 63 & 65: Nur höchstens eine Fahrt je Richtung am Morgen, ansonsten keine streikbedingten Einschränkungen.
  • Linien 56, 58, 78 & 91: Entfall mehrerer Fahrten über den Tag verteilt. Entfall der ersten Fahrt am Morgen ab Wackernheim/Rathausplatz (Linie 56) und Bischofsheim/Treburer Straße (Linie 58)
  • Linien 6, 33 & 66: Stark betroffen, ganztags Entfall zahlreicher Fahrten. Bei diesen Linien sind oft auch mehrere Fahrten hintereinander betroffen! Bei der Linie 6 kommt es zwischen Gonsenheim/Wildpark und Münchfeld von Abständen von bis zu 100 Minuten zwischen den noch verkehrenden Fahrten! Entfall der ersten Fahrt am Morgen ab Gonsenheim/Wildpark (Linie 6) und Wiesbaden/Fasaneriestraße (Linie 33). Bitte steigen Sie zwischen Mainz und Wiesbaden auf den S-Bahn- und Regionalverkehr um. In Richtung Gonsenheim können Sie auf die Straßenbahnen ausweichen. Wenn Sie ins Münchfeld müssen empfehlen wir Ihnen die Buslinien zum Friedrich-von-Pfeiffer-Weg. Ab 18 Uhr bringt Sie auch der MainzRIDER in viele Mainzer Stadtteile.
  • Linie 75: Auch hier ist mit dem Entfall mehrere Fahrten zu rechnen. Die betroffenen Fahrten sind uns aktuell aber leider noch nicht bekannt.
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Frauenleiche in Mainz-Laubenheim aufgefunden – Passant alarmierte Polizei

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Frauenleiche in Mainz Laubenheim14
Frauenleiche in Mainz Laubenheim14

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (5. Mai 2021) kam es zu einem größeren Einsatz am Laubenheimer Ried. BYC-NEWS war vor Ort in der Nacht in Mainz-Laubenheim. Ein Passant hatte um 23:20 Uhr den Notruf gewählt und gemeldet, dass er gegen 20 Uhr gesehen habe wie etwas, vermutlich eine Person, in einem der Seen auf dem Wasser treiben würde. Umgehend machen sich Polizei und Feuerwehr auf den Weg.

Die Suche gestaltete sich schwierig

Kurz vor Mitternacht trafen die Einsatzkräfte vor Ort ein und vermuteten zunächst, dass es sich um einen See in der Nähe des Paul-Zöller-Platz handelte. Dort konnte jedoch nichts gefunden werden. Gegen 00:10 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Mainz-Laubenheim alarmiert, um die Einsatzstelle auszuleuchten.

Da es in dem Bereich am Laubenheimer Ried mehrere kleine Seen gibt, hatten die Einsatzkräfte zunächst große Probleme, den richtigen See zu finden. Der Melder war zunächst nicht mehr erreichbar und auch nicht mehr vor Ort. Erst gegen 00:45 Uhr konnte die Polizei Kontakt zu dem Melder aufnehmen, der den Einsatzkräften daraufhin den Standort des richtigen Sees schickte.

Die Einsatzkräfte machten sich daraufhin auf den Weg zu dem See nahe der Nackenheimer Straße. Weil die Feuerwehr den unwegsamen und schmalen Waldweg nicht mit den Fahrzeugen entlangfahren konnte, machten sich die Einsatzkräfte zu Fuß auf den Weg zur Einsatzstelle, wo sie schließlich gegen 00:55 Uhr gemeinsam mit BYC-NEWS eintrafen. Am richtigen See angekommen, konnte tatsächlich etwas auf dem Wasser festgestellt werden, sodass der Einsatzleiter der Feuerwehr gegen 1:00 Uhr die Taucher der Berufsfeuerwehr nachalarmierte. Gegen 1:05 Uhr wurden auch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Laubenheim zur Unterstützung nachalarmiert.

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Taucher der Berufsfeuerwehr im Einsatz

Nachdem die Taucher der Berufsfeuerwehr Mainz an der Einsatzstelle eingetroffen waren, gingen diese gegen 2:10 Uhr ins Wasser. Nur wenige Augenblicke später konnten die Taucher schließlich bestätigen, dass es sich um eine Person im Wasser handelte. Daraufhin wurde umgehend der Kriminaldauerdienst verständigt. Gegen 2:30 konnte die Person aus dem Wasser geborgen werden und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Die Identität der Frau ist bislang noch nicht abschließend geklärt. Die Berichterstattung erfolgte aus Rücksichtnahme der Angehörigen erst zu diesem Zeitpunkt in Absprache mit der Polizei Mainz (5. Mai 2021 8:45 Uhr).

Vermutlich handelt es sich um die Vermisste aus Laubenheim

Wie die Polizei am Mittwochvormittag (5. Mai 2021) um 10:45 Uhr mitteilte, sprechen erste Ermittlungen der Polizei dafür, dass es sich bei der Toten um die vermisste 83 Jahre alte Frau aus Mainz-Laubenheim handelt. Um dies endgültig bestätigen zu können, muss allerdings noch die gerichtsmedizinische Untersuchung abgewartet werden.

 

Schwerer Verkehrsunfall auf der Wormser Straße in Mainz-Weisenau

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Mainz | Am späten Dienstagabend (4. Mai 2021) kam es gegen 21:25 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Wormser Straße in Mainz-Weisenau. Bei dem Unfall kam es zu schweren Schäden an den Oberleitungen der Bahnstrecke sowie zu einem hohen Sachschaden im sechsstelligen Bereich.

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Missglücktes Überholmanöver als Ursache

Nach Informationen von BYC-News vor Ort kam es nach einem missglückten Überholmanöver eines 40-Jährigen zu einem Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen. Der Opel des Unfallverursachers schleuderte durch die Wucht des Zusammenstoßes in den Zaun der an die Wormser Straße angrenzenden Bahnstrecke und kam an einem Mast der Oberleitung zum Stehen. Bei dem Unfall wurde ein Oberleitungsmast der Deutschen Bahn abgeknickt und fiel um. Der Fahrer steht laut Informationen der Polizei unter Verdacht, sein Kraftfahrzeug unter Einfluss von Alkohol geführt zu haben. Ihm wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wurde dementsprechend ein Verfahren eingeleitet. Die Wormser Straße war bis 02:30 Uhr in beide Richtungen Voll gesperrt.

Sachschaden von mehreren Hunderttausend Euro

Bei dem Unfall wurden nach Angaben der Polizei zwei Personen verletzt und in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 500.000 Euro. Die Oberleitung der Bahnstrecke Mainz – Worms ist im Bereich der Wormser Straße laut Notfallmanager der Deutschen Bahn so stark beschädigt, dass der Bahnverkehr für längere Zeit gesperrt bleibt. Wie lange ist aktuell noch unklar.

Homeoffice einrichten: 3 Spartipps für das eigene Büro

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Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt werden immer mehr Menschen im Homeoffice tätig. Bei der Einrichtung ist es möglich, Sparpotenziale auszuschöpfen. Beispielsweise bietet es sich an, generalüberholte Hardware zu nutzen und den Schreibtisch für eine bessere Lichtausnutzung unter einem Fenster zu platzieren. Außerdem lassen sich einige Komponenten des Homeoffices steuerlich geltend machen. Dieser Artikel erläutert, wie bei der Einrichtung eines Homeoffices Geld gespart werden kann.

Generalüberholte Hardware nutzen

Bei der Einrichtung eines Homeoffices ist es nicht zwingend erforderlich, auf neue IT zu setzen. Wer sich für generalüberholte Hardware entscheidet, hat die Möglichkeit, gutes Geld zu sparen. Dies gilt für Laptops und Notebooks ebenso wie für Stand-PCs. Generalüberholte Hardware steht von ganz unterschiedlichen Anbietern wie Lenovo, HP oder Dell zur Verfügung und kann auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Wer bei generalüberholten Laptops sparen möchte, sollte einen professionellen und erfahrenen Anbieter auswählen. So ist sichergestellt, dass der niedrige Preis keinesfalls zu Lasten der Qualität geht. Außerdem kommt es darauf an, Geräte auszusuchen, die keine Kompatibilitätsprobleme mitbringen. So ist sichergestellt, dass die Hardware in die bestehende IT-Infrastruktur im Homeoffice integriert und unmittelbar eingesetzt werden kann. Damit auch das Äußere der Geräte etwas hermacht, empfiehlt sich der Einsatz von refurbished Artikeln. Diese haben nicht nur ein effizientes Innenleben, sondern sehen auch hochwertig aus.

Den Schreibtisch unter einem Fenster platzieren

Im Homeoffice spielt die Beleuchtung eine wichtige Rolle. Diese muss so gewählt werden, dass der gesamte Schreibtisch jederzeit komplett oder punktuell ausgeleuchtet werden kann. Das schont die Augen und sorgt dafür, dass deutlich länger konzentriert gearbeitet werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten sowohl natürliches Licht als auch hochwertige Lampen zum Einsatz kommen.

Bei der Einrichtung des Homeoffices sollte darauf geachtet werden, dass der Schreibtisch möglichst nah an einem Fenster platziert wird. So kann das natürliche Licht möglichst lange genutzt werden, was die Stromkosten reduziert. Bei der Auswahl der Lampen bietet es sich ebenfalls an, auf gebrauchte Artikel zu setzen, die aufbereitet sind und eine gute Qualität mitbringen. Nicht zuletzt sind LED-Lampen und günstige Leuchtmittel eine gute Möglichkeit, um bei der Beleuchtung des Homeoffices Geld zu sparen.

Steuerliche Vorteile geltend machen

Der Staat möchte die Arbeit im Homeoffice unterstützen und bietet daher verschiedene Förderungen und Steuererleichterungen an. Beispielsweise war es Arbeitnehmern möglich, im vergangenen Jahr 5 € pro Tag für maximal 120 Tage als Pauschale geltend zu machen. Auf diese Weise reduzierte sich die Steuerlast um 600 €. In 2021 bestehen ebenfalls Sparpotenziale bei den Steuern. Hierdurch wird dem Wandel in der Arbeitswelt Rechnung getragen, der zu einer Neuorientierung vieler Unternehmen und einem massiven Ausbau von Homeoffices geführt hat.

Des Weiteren ist es möglich, ein Arbeitszimmer steuerlich geltend zu machen. Das funktioniert jedoch nur, wenn das jeweilige Zimmer ausschließlich zum Arbeiten verwendet wird. Wer in der Küche tätig wird oder sich gemütlich ins Wohnzimmer setzt, kann diese steuerlichen Vorteile nicht nutzen. Zusätzlich zum eigentlichen Zimmer können auch Arbeitsmittel wie Stühle, Druckerpapier oder ein Bildschirm von der Steuer abgesetzt werden. Es ist ratsam, einen professionellen Steuerberater zu kontaktieren. Dieser kann die verschiedenen Möglichkeiten zum Sparen im Homeoffice aufzeigen.

Fazit

Mit einigen Tricks und Strategien ist es möglich, bei der Einrichtung eines Homeoffices Geld zu sparen. Das ist beispielsweise mit generalüberholter Hardware und einer geschickten Platzierung des Schreibtisches möglich. Auch Lampen und Leuchtmittel bieten Sparpotenziale. Um steuerliche Vorteile geltend machen zu können, ist es ratsam, mit einem Steuerberater zusammenzuarbeiten. So lässt sich beispielsweise ein Arbeitszimmer absetzen oder Arbeitsmaterialien werden steuerlich geltend gemacht.

Feuerwehr und Polizei am Wildpark in Mainz-Gonsenheim

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Am Dienstagnachmittag (4. Mai 2021) gegen 16:15 Uhr kam es zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr am Wildpark in Mainz-Gonsenheim. Aufgrund des Sturms ist ein Baum umgefallen und hatte den Zaun von einem Tiergehege stark beschädigt. BYC-News war vor Ort.

Die Polizei hinderte die Tiere an der Flucht

Die Polizei kümmerte sich zunächst darum, dass die im Gehege befindliche Hirsche und Rehe nicht durch den beschädigten Zaun fliehen konnten. Die Feuerwehr hatte währenddessen den umgestürzten Baum klein geschnitten und diesen aus dem Weg geräumt. Anschließend wurde der beschädigte Zaun des Tiergeheges mit einem Bauzaun provisorisch geschlossen, damit das Gehege wieder verschlossen und gesichert ist.

Vor Ort war die Berufsfeuerwehr Mainz mit insgesamt 12 Einsatzkräften, einem Löschfahrzeug und einer Drehleiter sowie die Polizei mit einem Streifenwagen und vier Beamten.

68-jährige Seniorin wird im Bus in Wiesbaden angegriffen und keiner hilft

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20170710 153126 Thorsten Luettringhaus Wiesbaden Busse
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Wie der Polizei am gestrigen Montag (03.05.2021) mitgeteilt wurde, kam es am vergangenen Freitag (30.04.2021) am späten Vormittag in einem Linienbus in Wiesbaden zu einer Beleidigung einer 68-jährigen Seniorin, welche zunächst beschimpft und im weiteren Verlauf von einem unbekannten Täter in das Gesicht gespuckt wurde.

Vorfall in Linie 27

Die Wiesbadenerin fuhr gegen 11:30 Uhr mit der Linie 27 von Dotzheim Richtung Hauptbahnhof. Da ein Fahrgast im Bus keine Mund-Nasen-Bedeckung trug, sprach die 68-Jährige ihn darauf an. Daraufhin überzog der Täter die Frau sofort mit übelsten Beschimpfungen und versuchte sie einzuschüchtern. Diese zückte daraufhin ein Handy, um Lichtbilder des Mannes zu fertigen. Nun habe der Mann nach dem Handy gegriffen und währenddessen die Hand der Frau schmerzhaft umklammert.

Kein Fahrgast half der Seniorin

Auf ein Rufen der Rentnerin habe es im Bus keine Reaktion gegeben, obwohl der Vorfall für einige weitere Fahrgäste deutlich wahrnehmbar gewesen sei. Eine Wegnahme des Handys konnte die Frau verhindern, beim Verlassen des Busses an der Haltestelle „Dotzheimer Straße/Bismarckring“ habe der Täter der Dame jedoch in das Gesicht gespuckt.

Der Täter sei

  • 25-30 Jahre alt
  • 1,80 – 1,85 Meter groß
  • und habe an der rechten Halsseite ein Tattoo getragen.
  • Er habe einen Vollbart
  • und an den Seiten kurz rasierte, schwarze Haare gehabt.

Bekleidet sei er mit

  • einem schwarzen Pullover
  • einer schwarzen Weste
  • sowie einer blauen Jeans gewesen.
  • Ebenfalls trug er eine schwarze Bauchtasche.

Täter in Begleitung einer Frau

Die Geschädigte beschreibt den Mann als „südländisch aussehend“. Er war in Begleitung einer Frau, welche die 68-Jährige ebenfalls beleidigt hatte. Diese führte einen blauen Kinderwagen mit Kleinkind mit.

Das 1. Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber, bzw. Fahrgäste, welche den Vorfall mitbekommen haben, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2140 zu melden.