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Sie trifft eher Jüngere und macht depressiv: Was soziale Ausgrenzung im Alltag auslösen kann

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Depression
Depression

Menschen grenzen andere aus. Das ist ein allgegenwärtiges Verhalten und kann in vielen Bereichen auftreten. In einer großen Befragungsstudie hat ein Forschungsteam der Universitäten Koblenz-Landau, Mannheim und Basel erlebte soziale Ausgrenzung erstmals im Alltag und über einen längeren Zeitraum untersucht.

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Forschung nach Faktoren und Konsequenzen

Die Forschenden wollten herausfinden, welche Faktoren es mehr oder weniger wahrscheinlich machen, dass Menschen in ihrem Alltag ausgegrenzt werden und welche langfristigen Konsequenzen Ausgrenzung nach sich zieht.

Die zentralen Ergebnisse der Studie: Jüngere Erwachsene erleben mehr Ausgrenzung als ältere und ein verstärktes Maß an erlebter sozialer Ausgrenzung macht es wahrscheinlicher, in den darauffolgenden Jahren an Depression zu erkranken.

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Bisher nur experimentelle Studien

Bislang wurde soziale Ausgrenzung in der sozialpsychologischen Forschung primär in experimentellen Studien untersucht. Dabei werden die Studienteilnehmenden einer schwachen Ausgrenzungserfahrung ausgesetzt, die im Regelfall nur wenige Minuten dauert und keine weitreichenden Konsequenzen hat.

„Im richtigen Leben sind Ausgrenzungserfahrungen jedoch oft deutlich gravierender und können sich über Wochen, Monate oder sogar Jahre ziehen“, erklärt Juniorprofessorin Dr. Selma Rudert von der Universität Koblenz-Landau, die Erstautorin der Studie.

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Repräsentative Wiederholungsbefragung

Sie und ihre Forscherkollegen aus Mannheim und Basel nutzten Befragungsdaten, um soziale Ausgrenzung im Alltag zu untersuchen. Ihre Befragungsdaten stammen aus dem Sozioökonomischen Panel, eine repräsentative Wiederholungsbefragung von deutschen Privathaushalten.

Insgesamt beantworteten über 2.700 in Deutschland lebende Erwachsene zwischen 18 und 97 Jahren, wie häufig sie in ihrem Alltag Ausgrenzung erleben. Psychologische Hilfestellung erhalten Interessierte Beispielsweise in diesem Psychologie Buch für Anfänger.

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Tatort Arbeitsplatz: Jüngere Menschen häufiger von Ausgrenzung betroffen

Die Daten zeigen einen Zusammenhang zwischen erlebter sozialer Ausgrenzung und Alter. Menschen höheren Alters berichteten seltener als jüngere Menschen über Ausgrenzungserlebnisse. Die Daten geben Hinweise darauf, dass dies mit dem Eintritt ins Rentenalter zusammenhängen könnte.

„Der Arbeitsplatz ist eine vergleichsweise häufige Quelle sozialer Ausgrenzung und Menschen können sich oft nicht aussuchen, mit welchen Kolleginnen und Kollegen sie zusammenarbeiten wollen“, unterstreicht Sozialpsychologin Rudert.

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Von vielen Stressfaktoren geprägt

Die Arbeitswelt ist außerdem häufig von vielen Stressfaktoren geprägt, wie etwa Zeitmangel, Fristen und beschränkte Ressourcen. Wenn Menschen zusammenarbeiten sollen, aber gleichzeitig um Stellen oder Beförderungen miteinander konkurrieren, entsteht ein Klima, das hochgradig anfällig für Ausgrenzung ist.

„Doch auch wenn ältere Menschen vergleichsweise seltener über Ausgrenzung berichten, gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass erlebte Ausgrenzung mit steigendem Alter als weniger schlimm wahrgenommen wird“, so Rudert.

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Menschen aller Altersstufen

So zeigen sich generell bei Menschen aller Altersstufen Zusammenhänge mit schlechterer Stimmung und geringerer Lebenszufriedenheit. Besonders gravierend sei, so die Wissenschaftlerin, dass Menschen, die von häufigerer Ausgrenzung berichten, ein höheres Risiko aufweisen, wenige Jahre später an einer Depression zu erkranken.

„Viele dieser Zusammenhänge funktionieren vermutlich in beide Richtungen, so dass ein regelrechter Teufelskreis entstehen kann“, schätzt Rudert. Auch wenn noch weiterer Forschungsbedarf besteht, um die Mechanismen hinter diesem Teufelskreis genauer zu untersuchen, vermuten Rudert und ihre Kollegen aufgrund der aktuellen Daten und vorangehender Forschung, dass häufige Ausgrenzung menschliches Wohlbefinden verringert und sozialen Rückzug sowie misstrauisches und feindseliges Verhalten gegenüber anderen verstärken kann. Als Reaktion darauf werden die Betroffenen womöglich noch häufiger ausgegrenzt.

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Vielfältige Ursachen für Ausgrenzung

„Die Ursachen, warum Menschen andere ausgrenzen, sind vielfältig“, erklärt Rudert. Die Sozialpsychologie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Ausgrenzung. Ihre Forschung zeigt, dass Ausgrenzung gezielt eingesetzt wird, um eine Person für ein Fehlverhalten zu bestrafen oder eine unliebsame Person, die als belastend empfunden wird, fernzuhalten. Soziale Ausgrenzung kann auch auf eigenen Unsicherheiten beruhen oder rein versehentlich vorkommen.

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Maßnahmen gegen Ausgrenzung

Anders als Mobbing oder Aggression ist soziale Ausgrenzung oft subtil und kann unentdeckt bleiben. „Betroffene wie auch das Umfeld sollten empfundene oder beobachtete Ausgrenzung offen thematisieren“, so der Rat der Wissenschaftler. Auch Unternehmen, Organisationen und die Politik sollten das Thema Ausgrenzung stärker in den Blick nehmen und gezielte Konzepte entwickeln, um eine stärkere Inklusion zu erreichen.

Denn Ausgrenzung ist im Alltag allgegenwärtig und kann in vielen Bereichen auftreten. Aufgrund von Stress und Wettbewerb sind insbesondere Schule und Arbeitswelt besonders riskante Umfelder, so die Vermutung der Forschenden. „Verbessertes Wissen über die Risikofaktoren für das Entstehen von Ausgrenzung kann dabei helfen, Ausgrenzung abzubauen und negativen Konsequenzen vorzubeugen“, unterstreicht Rudert. Auf Basis der aktuellen Studienergebnisse lässt sich annehmen, dass verringerte Ausgrenzungserfahrungen das Auftreten von Depressionen vermindert.

Das sei essentiell für das Wohlbefinden der Betroffenen aber auch aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive. Denn durch Depression und damit verbundene Arbeitsausfälle entstehen Jahr für Jahr volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe.

 

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Abstandsmessung auf der A5 bei Frankfurt mit erschreckendem Ergebnis

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BildPresseberichtMessung26.04.2021
BildPresseberichtMessung26.04.2021

Ende April führten Beamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen Abstandskontrollen auf der A 5, zwischen Darmstadt und dem Frankfurter Kreuz durch. Innerhalb einer Stunde wurden hierbei 70 Verstöße festgestellt.

Keine 20 Meter Abstand bei 152 km/h

Besonders unrühmlich fiel ein Autofahrer aus Frankfurt auf, der bei einer Geschwindigkeit von 152 km/h einen Sicherheitsabstand von lediglich 19 Metern einhielt. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro, zwei Punkte sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Ebenfalls fielen 26 Brummifahrer auf, weil sie den für sie vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von mindestens 50 Meter zum Vordermann unterschritten.

Punkte in Flensburg als Folge

Ein Abstandsverstoß liegt vor, wenn der Sicherheitsabstand um mehr als die Hälfte des halben Tachowertes (5/10 und weniger) unterschritten wird. Weil sich solche Verstöße immer im Bußgeldbereich befinden, hat dies auch stets Punkte in Flensburg zur Folge.

Neun Verkehrsteilnehmer unterschritten den Sicherheitsabstand so gravierend, dass sie für mindestens einen Monat den Führerschein abgeben müssen. Dies ist dann der Fall, wenn der Abstand lediglich 3/10 des halben Tachowertes beträgt.

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Sondereinsatzkommando in der Münsterstraße in Mainz

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Gonsheimheim Feuerwehr1 2
Gonsheimheim Feuerwehr1 2

BYC-News Exklusiv – 4. Mai 2021 um 23:30 Uhr | Aktuell kommt es zu einem größeren Polizeieinsatz rund um die Münsterstraße in Mainz. Die Kriminalpolizei hat den Bereich weiträumig abgesperrt. Der öffentliche Personennahverkehr ist zur Zeit eingeschränkt, die Straßenbahnen am Schillerplatz stehen in beide Richtungen still. Auch Anwohner, die auf dem Weg zu ihrer Wohnung sind, dürfen den Bereich aktuell nicht betreten und kommen erst einmal nicht nach Hause. Im Einsatz rund um die Münsterstraße sind mehrere Streifen- und Zivilpolizisten. BYC-News ist vor Ort und weitere Informationen folgen…

Update: Wie die Polizei auf Anfrage von BYC-News um 00:40 Uhr mitteilte, konnte der Einsatz in der Zwischenzeit beendet und die Sperrung durch die Polizei aufgehoben werden. Weitere Informationen gibt die Polizei im Laufe des morgigen Tages (5. Mai 2021) bekannt.

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Update Mittwoch 07:30 Uhr: Polizei Mainz. Weil er auf seinem Balkon mit Spielzeugwaffen hantiert hatte, löste ein 54-jähriger Mainzer in der Münsterstraße einen Polizeieinsatz aus.

Gegen 19:30 Uhr melden Passanten, dass sie auf einem Balkon in der Münsterstraße einen Mann mit einer Langwaffe hantieren sahen. Aufgrund der unklaren Situation sperrte die Polizei daraufhin die Münsterstraße für jeglichen Verkehr und überprüfte die Angaben. Nach umfangreichen Vorermittlungen konnte die Polizei die Wohnung und den Wohnungsmieter ermitteln. Um jegliche Gefährdung für die Einsatzkräfte auszuschließen, wurde die Wohnung durch Einsatzkräfte des SEK abgesichert und telefonisch Kontakt mit dem Mann aufgenommen. Dieser zeigte sich überrascht, aber kooperativ, öffnete die Wohnungstür und händigte zwei Spielzeugwaffen aus. Weitere Waffen wurden nicht bei ihm aufgefunden. Die täuschend echt aussehenden Waffen wurden sichergestellt. Auf Nachfrage scheint der Waffenbesitzer das Hantieren auf dem Balkon als nicht öffentlichkeitswirksam eingeschätzt zu haben. Er wurde dahingehend eindringlich belehrt. Es wird nun geprüft, ob es sich bei seinem Verhalten um einen Verstoß gegen waffenrechtliche Bestimmungen.

Landrätin Dorothea Schäfer im Dialog mit der Kreishandwerkerschaft

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F 2105 Dialogforum Handwerk 2021
F 2105 Dialogforum Handwerk 2021

Die Handwerksbetriebe im Landkreis Mainz-Bingen sind trotz der Corona-Pandemie gut aufgestellt: Das ist das erfreuliche Fazit des jährlichen Dialoges zwischen Landrätin Dorothea Schäfer und dem Vorstand der Kreishandwerkerschaft. Mit dabei war neben den Obermeistern der verschiedenen Handwerksinnungen noch Oliver Dyllick von der Wirtschaftsförderung des Landkreises.

Jährlicher Erfahrungsaustausch

Der Erfahrungsaustausch findet einmal jährlich statt, um aktuelle Themen zu besprechen und auf das vergangene Jahr zurückzublicken ­– in diesem Jahr in Form einer Online-Sitzung, die rege Beteiligung fand. Themen waren unter anderem die wirtschaftliche Situation der Betriebe, die Auftragslage sowie die Auswirkungen der Covid19-Pandemie auf die Unternehmen. Weiterhin wurde die derzeitige Ausbildungssituation im Landkreis thematisiert.

Der Rückblick auf das Jahr 2020 zeigt aufgrund der Corona-Krise bedingt rückläufige Ausbildungsverträge. Auch der Anteil der Beschäftigten im Handwerk ist leicht zurückgegangen. „Die Pandemie hat die Gewerke unterschiedlich getroffen. Generell gibt es einen rückläufigen Trend an Fachkräften im Handwerk, während der Umsatz zunimmt“, resümierte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Jean-Marie Manzke.

Schwere Situation für Betriebe

„Die Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen“, sagte die Landrätin des Kreis Mainz-Bingen. „Wir wissen, wie schwer die Situation für die Betriebe ist und dass die Geschäftsleute Unterstützung brauchen. Wir sind jedoch froh, dass wir auch in diesen schwierigen Zeiten mit dem Handwerk insgesamt ein stabiles Rückgrat unserer Wirtschaft in Rheinhessen haben.“

Im Hinblick auf die Ausbildungssituation führt Dorothea Schäfer weiter aus: „Anhand der aktuellen Situation des Handwerks sieht man jedoch auch, wie zukunftsfähig, sicher und damit attraktiv Handwerksberufe sind. Auch sind sie ein bedeutender Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region.“

Herausforderung Beschaffung günstiger Testkits

Eine Herausforderung für Betriebe in der aktuellen Situation ist der Einkauf von kostengünstigen Testskits für die Testung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Landrätin und das Büro für Wirtschaftsförderung prüfen, ob hier eine Kooperation mit dem Gesundheitsamt bei der Beschaffung der Testkits möglich ist.

Die Abteilung Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung weist zudem auf das „DigiBoost-Förderprogramm“ des Landes für kleine und mittlere Handwerksbetriebe in Rheinland-Pfalz hin. Bis zu 75 Prozent an Zuschüssen für Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Leistungsprozessen sind hier möglich. Der Förderantrag erfolgt über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz.

Allgemeine Informationen zur Wirtschaftsförderung sind auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.mainz-bingen.de zu finden. Die Wirtschaftsförderung ist über den Reiter „Themen und Abteilungen“ und dann „Wirtschaft und Verkehr“ zu erreichen.

Eigentlicher Bagatellunfall mit erheblichen Folgen für den Verursacher

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Nach einem Auffahrunfall, der sich am gestrigen Montagnachmittag in der Alzeyer Straße (B47) in Worms ereignete, wurden gegen den Verursacher wegen diverser Verstöße Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der 47-jährige Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis befuhr gegen 15:30 Uhr mit seinem PKW die Alzeyer Straße in Richtung Innenstadt, als der Verkehr vor dem Kreisverkehr Kirschgartenweg ins Stocken kam. Dies bemerkte der 47-Jährige zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden PKW einer 54-jährigen Frau auf. Verletzt wurde hierbei niemand, es entstand lediglich Sachschaden.

Wahre Identität verschleiert

Bei der Unfallaufnahme hatte der Verursacher wohl allen Grund seine wahre Identität zu verschleiern und den Beamten gegenüber falsche Personalien anzugeben.

Wie sich herausstellte war der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Darüber hinaus ergaben sich Hinweise, dass er durch den Einfluss von Betäubungsmitteln nicht fahrtüchtig war. Auch war der von ihm geführten VW Golf nicht zugelassen. Um diesen Anschein zu erwecken, hatte er kurzerhand amtliche Kennzeichen angebracht, die auf einen Audi ausgegeben sind.

Die Fahrt war damit für den Mann beendet und er musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo seine Personalien überprüft und eine Blutprobe entnommen wurde.

Klimaentscheid Mainz – TIER als neuer Unterstützer für MainzZero

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20210504 MainzZero Sammelstand Scooter
20210504 MainzZero Sammelstand Scooter

Die Initiative MainzZero hat einen neuen Unterstützer. Nach attac Mainz, Critical Mass Mainz, Foodsharing Mainz, der Jugend des DAV Sektion Mainz, Mainz im Wandel, Nachhaltiges Bretzenheim, dem Mainzer Mitgliederladen e.V., der SYNThro eG, der UrStrom Bürger Energie e.G. und der Walpoden Akademie konnte TIER als elfter Unterstützer von MainzZero für den Klimaentscheid Mainz gewonnen werden.

TIER seit 2020 komplett Klimaneutral

TIER, einer der in Mainz aktiven Anbieter von geteilten Mikromobilitätslösungen, hat sich das Thema Nachhaltigkeit und umweltschonende Mobilität auf die Fahne geschrieben. Als erstes Mikromobilitätsunternehmen ist TIER seit Januar 2020 komplett klimaneutral. Auf seiner Internetseite schreibt das Unternehmen dazu: „Es ist in unserer DNA verankert, nachhaltige, zugängliche und erschwingliche Mobilität für alle zu schaffen. Der Klimawandel wartet nicht. Wir müssen jetzt handeln.“

Aus diesem Grund unterstützt TIER auch MainzZero. Um für den Klimaentscheid zu werben, hängen ab sofort an sämtlichen E-Scootern in Mainz entsprechende Infoflyer.

„Das sieht richtig gut aus – und bringt hoffentlich noch mehr Bürger*innen dazu, unser Bürgerbegehren zum Klimaentscheid in Mainz zu unterzeichnen“, ergänzt Susanne Vogel-Kugelstadt vom MainzZero-Team.

Die detaillierten Forderungen und Ziele von ‚MainzZero – Klimaentscheid Mainz‘ und weitere Infos zum Bürgerbegehren sind unter www.klimaentscheid-mainz.de zu finden.

Klimaentscheid Mainz

‚MainzZero – Klimaentscheid Mainz` ist ein Zusammenschluss von Bürger*innen, der aus der For Future-Bewegung hervorgegangen ist. MainzZero versteht sich als überparteiliche Initiative im Bündnis mit weiteren Vereinen, Verbänden und Initiativen aus Mainz. Unterstützt durch GermanZero organisiert MainzZero ein Bürgerbegehren und sammelt Unterschriften, damit sich das Stadtparlament mit der Frage beschäftigt, ob und mit welchen Maßnahmen die Stadt Mainz bis 2030 klimaneutral werden kann.

Auseinandersetzung zwischen drei Frauen im Hauptbahnhof Mainz eskalierte brutal

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Hauptbahnhof Mainz e1616109286841
Hauptbahnhof Mainz e1616109286841

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Frauen, kam es am gestrigen späten Montagabend (03.05.2021) in der Toilettenanlagen des Mainzer Hauptbahnhof. Eine 37-Jährige wurde hierbei verletzt und musste vom Rettungsdienst behandelt werden.

Die beiden Frauen standen vor der Toilette im HBF an

Gegen 23:15 Uhr standen zwei jüngere Frauen vor einer öffentlichen Toilette am Hauptbahnhof an. Nachdem eine 37-Jährige die Toilette verließ, kam es zunächst zu einem Streit mit diesen beiden, welcher in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Eine dritte Frau, die vor der Toilette gewartet hatte, versuchte die Situation zunächst zu schlichten, verließ dann jedoch die Örtlichkeit, um die Polizei im Hauptbahnhof zu informieren.

Tritte und Schläge gegen den Kopf

Als die beiden Angreiferinnen von der 37-jährigen Geschädigten abließen und den Tatort verlassen wollten, holte diese ihr Smartphone aus der Tasche und hielt es mit der Kamera in Richtung der beiden. Daraufhin kamen die 23- und 18-jährigen Frauen zu ihr zurück und schlugen mehrfach auf sie ein und entrissen ihr Smartphone und Rucksack. Um dies zu verhindern, legte die Geschädigte sich auf ihren Rucksack, was wiederum eine Angreiferin zu Tritten und Schlägen gegen Kopf und Hals veranlasste und die andere weiterhin auf die Geschädigte einschlug.

37-Jährige am Tatort medizinisch behandelt

Als die Polizei am Tatort eintraf, war die Auseinandersetzung bereits beendet und alle Beteiligten noch am Tatort. Die 37-Jährige wurde noch am Tatort medizinisch behandelt. Bei der jüngeren Beschuldigten wurde eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt. Bei der älteren wurde aufgrund ihrer erkennbaren Alkoholisierung die Entnahme einer Blutprobe veranlasst. Die Kriminalpolizei Mainz hat Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Raubdeliktes eingeleitet.

Corona-Kinderbonus ist steuerfrei, muss aber angegeben werden

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Kinder, Spielen, Hände
Kinder, Spielen, Hände

Wegen der Corona-Krise wird es auch 2021 einen Kinderbonus geben, nämlich im Mai. Dieser Corona-Kinderbonus ist zwar steuerfrei, muss aber in die Steuererklärung eingetragen werden. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) zeigt die wichtigsten Details.

Bereits 2020 beschloss die Bundesregierung, Familien eine Sonderzahlung zukommen zu lassen: den sogenannten Kinderbonus.

Kinderbonus 2021: 150 Euro pro kindergeldberechtigtem Kind

Familien mit Kindern sind auch 2021 noch stark durch die Corona-Krise belastet, zum Beispiel wegen der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten. Deshalb hat die Bundesregierung Anfang 2021 erneut einen Kinderbonus beschlossen. Statt 300 Euro wie 2020 sollen im Mai 2021 pro Kind 150 Euro als Zuschuss zum Kindergeld ausgezahlt werden. Der Kinderbonus wird erneut mit dem Kinderfreibetrag verrechnet, aber nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Dadurch sollen Geringverdiener stärker profitieren.

Der Kinderbonus 2021 wird für jedes Kind gezahlt, für das im Jahr 2021 mindestens in einem Monat Anspruch auf Kindergeld besteht oder bestand. Die Auszahlung erfolgt laut Agentur für Arbeit im Mai, wenige Tage nach der regulären Kindergeldzahlung. Weitere Informationen dazu gibt es bei der Arbeitsagentur hier: Kinderbonus: Anspruch, Auszahlung, Höhe.

Bundesregierung: Kinderbonus hilft bei kleinen und mittleren Einkommen

Der Kinderbonus komme vor allem Familien mit kleinen und mittleren Einkommen zugute, so die Bundesregierung. Daher wird der Kinderbonus auch nicht auf Familien- und Sozialleistungen angerechnet. Familien mit höheren Einkommen haben hingegen weniger vom Corona-Kinderbonus: Besserverdiener profitieren üblicherweise vom Kinderfreibetrag – und auf diesen wird der Bonus angerechnet.

Die VLH sagt dazu: Die Frage, bis zu welchem Einkommen Familien vom Kinderbonus profitieren, kann nicht pauschal beantwortet werden. Denn das Finanzamt ermittelt durch die sogenannte Günstigerprüfung bei jeder Familie einzeln, ob diese durch das Kindergeld (plus Kinderbonus) oder den Kinderfreibetrag steuerlich mehr profitiert. Die steuerlich günstigere Variante zieht das Finanzamt dann zur Berechnung der fälligen Steuerschuld heran. Bei dieser Vergleichsrechnung wird geprüft, ob der Kinderfreibetrag günstiger ist.

Ein Beispiel: Ein zusammenveranlagtes Elternpaar mit zwei Kindern profitiert bis zu einem Einkommen von 69.040 Euro in voller Höhe vom Kinderbonus für beide Kinder. Oberhalb dieser Höhe wird der Kinderbonus allmählich abgeschmolzen und ab einem Einkommen von 85.974 Euro im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung für das Jahr 2021 vollständig mit den zwei Kinderfreibeträgen verrechnet.

Corona-Kinderbonus ist steuerfrei, muss aber angegeben werden

Der Corona-Kinderbonus stellt kein steuerpflichtiges Einkommen dar, muss aber wie das Kindergeld in die Anlage Kind der Steuererklärung eingetragen werden. Denn bei der Einkommensteuerveranlagung wird der Kinderbonus zusammen mit dem Kindergeld bei der Günstigerprüfung durch das Finanzamt berücksichtigt.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Ein Herz für echte Kerle – Weingut aus Ingelheim bringt „Männer-Rosé“ auf den Markt

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DAUTERMANN Maennerrose Menschen Foto Thomas Werle DASW 3D
DAUTERMANN Maennerrose Menschen Foto Thomas Werle DASW 3D

Die Zeiten sind alles andere als rosig. Doch schaut man ins Weinglas, dann schimmert es dort immer öfter in zarten Rosétönen. Ein blumiger Duft verwöhnt die Nase und besonders die Damenwelt zeigt sich entzückt. Sie hat ihren Traumstoff entdeckt. Rosé Weine liegen voll im Trend. Machte ihr Anteil am Gesamtweinmarkt in Deutschland im Jahr 2010 noch unter 10 Prozent aus, so fallen, wie vom Deutschen Weininstitut, DWI, gemeldet, im Jahr 2020 schon 13 Prozent auf Rosés Made in Germany.

„Drink Pink“

Auch die Herren der Schöpfung greifen zu, denn „Drink Pink“ ist der neue Hit. Höchste Zeit, dass Man(n) sich seinen eigenen, männertauglichen Rosé gönnt. Im Weingut Dautermann schlug jetzt seine Geburtsstunde. Der „Männer Rosé“ aus der Rotweinstadt Ingelheim ist, wie man hört, „ein Volltreffer“. Er macht Laune und Lust auf mehr. Am Grill, zusammen mit Freunden, auf der Terrasse mit der Angebeteten und auch solo – ganz Corona-konform.

Der „Männer Rosé“ aus dem Jahrgang 2020 ist der jüngste Coup der Dautermanns. Gekeltert aus Cabernet Sorten und Syrah hat er eine kraft-volle Struktur und vereint dennoch den Schmelz und die Finesse, die Rosé Weine so beliebt machen, in sich. Er ist fruchtig, aber nicht süß. Kräftig, aber nicht heftig. Kühl genossen und jung getrunken passt er mitten ins Leben und ist ein echter Allrounder.

Spritziger Humor

„Unser Neuzugang ist ein richtig guter Typ. Liebenswert, mit einem Spritzer Humor und einer kleinen Prise Unvernunft“ sagt Kristian Dautermann. Mit 12,5 Prozent liegt der Alkoholgehalt auf gut verträglichem Niveau.

Rosaroter Top-Tipp: Erdbeeren und Rosé Weine sind ein echtes Traumpaar. Besser geht’s nicht!

Über das Weingut K. & K. Dautermann

Das Weingut K.&K. Dautermann befindet sich seit über 100 Jahren im Herzen von Ingelheim. Im Familienbetrieb bewirtschaften die Dautermanns 13,5 ha Weinberge in den Ingelheimer Premiumlagen. Durch selektive Handlese werden charaktervolle Rotweine und feinfruchtige Weißweine gewonnen. „Achtzig Prozent der Qualität gibt uns die Natur vor. Für die restlichen 20 Prozent arbeiten wir intensiv in den Weinbergen“, sagt Kristian Dautermann, der gemeinsam mit seinem Vater Kurt für die Weinerzeugung verantwortlich zeichnet. Für Weinfreunde, die gerne direkt beim Winzer übernachten möchten, steht ein Gästehaus mit mehreren liebevoll eingerichteten Appartements zur Verfügung.

Untersuchungen der Stromtalwiesen in Riedstadt mittels Drohnen

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ua stromtalwiesen drohnen
ua stromtalwiesen drohnen

Auf den seit dem Jahr 2000 neu angelegten Stromtalwiesenflächen in der Büchnerstadt Riedstadt soll für einen Zeitraum von drei Jahren ein Vegetationsmonitoring mittels Drohnen (UAS – Unmanned Aerial System) durchgeführt werden. Ziel der Befliegungen ist es, den Vegetationsbestand und seine Entwicklung im Jahresverlauf zu erfassen.


Professionelle Drohnen eingesetzt mit hochauflösenden Kameras

Das Augenmerk wird dabei insbesondere auf das Vorkommen einzelner wichtiger Zielarten wie beispielsweise der Wiesen-Schwertlilie (Iris spuria) gelegt. Dazu sollen mehrere Befliegungen pro Jahr erfolgen. Zur Befliegung werden professionelle Drohnen eingesetzt, die mit hochauflösenden Multispektral- und Echtfarbenkameras ausgestattet sind und neben „normalen“ Luftbildaufnahmen auch Infrarotaufnahmen oder die Modellierung von 3-D-Punktwolken ermöglichen. Letzteres erlaubt die Erkennung von Struktur- und Höhenunterschieden, sodass alle Renaturierungsflächen hinsichtlich der Vegetationsstruktur und -zusammensetzung charakterisiert werden können.

Insbesondere sollen Ausbreitungs- bzw. Rückgangstendenzen und Fluktuationen innerhalb des Artenspektrums untersucht werden. So soll eine Aussage über den Erfolg oder Misserfolg von Renaturierungsmaßnahmen abgeleitet werden können. Die Untersuchungen aus der Luft werden durch Vegetationserfassungen am Boden ergänzt, um ein genaueres Bild der Vegetationsentwicklung aus beiden Datenquellen zu erhalten und um die aus der Luft gewonnenen Daten am Boden zu überprüfen. Dabei soll auch erforscht werden, ob es mittels künstlicher Intelligenz möglich sein kann, Renaturierungserfolge (Ausbreitung von Zielarten in der Fläche) direkt per Fernerkundung nachzuweisen.

Finanzierung des Projekts

Die Untersuchungen werden unter der Leitung von Prof. Till Kleinbecker, Dr. André Große-Stoltenberg, und Dr. Sarah Harvolk-Schöning vom Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen in Abstimmung mit der Büchnerstadt Riedstadt durchgeführt. Gefördert wird das Projekt „Monitoring von naturschutzrelevanten Arten und Renaturierungsmaßnahmen per Fernerkundung (MonA)“ durch den Hessischen Biodiversitätsforschungsfonds vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) mit bis zu 111.350 Euro für den Zeitraum 01. August 2021 bis 31. Juli 2024. Unterstützend dazu hatte die Stadt Riedstadt in Kooperation mit dem Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement der JLU bereits im Januar 2020 eine Spende der Fraport AG für eine Fernerkundung der Stromtalwiesen in Höhe von 27.000 EUR erhalten.

Da alle Riedstädter Stromtalwiesenflächen in Natura-2000-Schutzgebieten liegen, ist für die Befliegung der Flächen und die Durchführung der Untersuchungen eine Ausnahmegenehmigung der Oberen Naturschutzbehörde erforderlich. Diese Ausnahmegenehmigung wird derzeit beantragt. Wenn alles gut läuft, könnten noch vor dem ersten Schnitt der Stromtalwiesen, der in der Regel ab Anfang Juni eines Jahres durchgeführt wird, erste Befliegungen erfolgen.

Suchintention bei SEO – Zielgruppen besser verstehen

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digital marketing
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Die Suchmaschinenoptimierung ist eine der besten Maßnahmen im Online Marketing, um mehr Besucher auf die eigene Website zu lotsen. Je besser die Website bei unternehmensrelevanten Keywords in den Suchergebnissen positioniert ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass potentielle Kunden auf der entsprechenden Seite landen. Suchende haben immer ein Bedürfnis, das durch ihre Recherche erfüllt werden soll. Von der anfänglichen Keyword-Recherche bis hin zur fortlaufenden Optimierung ist es daher umso wichtiger, die Suchintention der Zielgruppe zu berücksichtigen.

Nutzerorientierte Optimierung

Unter der Suchintention (oder auch „Search Intent“) ist die Absicht einer Person zu verstehen, auf Grundlage derer sie eine Suchanfrage tätigt. Sucht sie, weil sie eine Frage hat und eine Antwort erhalten möchte? Möchte sie eine bestimmte Website besuchen? Möchte sie mehr über eine Marke erfahren? Oder sucht sie, weil sie ein gewisses Produkt kaufen möchte? Im Laufe der Jahre hat Google seinen Algorithmus dahingehend ausgebaut, als dass er die Suchintention der Nutzer verstehen und passende Ergebnisse ausliefern kann.

Da Google möglichst relevante Seiten vorschlagen möchte, die sowohl dem Suchbegriff als auch der Suchintention am besten entsprechen, muss sichergestellt werden, dass die jeweilige Seite diese Punkte erfüllt. Einerseits muss sie unter dem Keyword zu finden sein, welches durch Onsite- und Offsite-Optimierung erreicht werden kann Andererseits muss sie auch die Absicht des Nutzers aufgreifen und in eine passende Lösung umwandeln. Bei der Contenterstellung, der Optimierung von Meta-Angaben und mehr muss die Suchintention demnach als Richtungsweiser einfließen.

Vier Arten der Suchintention

Seien es Worte wie „kaufen“, „herunterladen“ oder „Ratgeber“ – welche Absicht hinter einer Suche steckt, lässt sich oftmals über die verwendeten Suchbegriffe herausfinden. In diesem Zusammenhang kann die Suchintention in verschiedene Kategorien klassifiziert werden: Information, Navigation, Kommerz und Transaktion. Diese Einteilung kann Websitebetreiber dabei unterstützen, die Inhalte auf den jeweiligen Unterseiten besser auf die Zielgruppenbedürfnisse abzustimmen.

Informationsabsicht – die Frage nach dem „Wie“

Wie ihr Name bereits verdeutlicht, steckt hinter der Informationsabsicht die Suche nach Informationen. Nutzer möchten mehr über ein Thema erfahren, ohne eine im Voraus definierte Website anzuvisieren. Seien es Guides, Rezepte, Definitionen oder andere Inhalte – der Mehrwert für die Suchenden ergibt sich aus der Beantwortung ihrer Frage.

Navigationsabsicht – die Frage nach dem „Wo“

Suchmaschinen werden häufig dazu genutzt, um schnell auf bestimmte Unterseiten einer Website zu gelangen. In der Regel sind den Nutzern die Anbieter, Produkte oder Marken bereits bekannt. Im Rahmen der Navigationsabsicht geht es darum, den Weg zur richtigen Seite zu finden, um anschließend eine entsprechende Handlung durchzuführen – beispielsweise die Anmeldung auf einem Portal.

Kommerzielle Absicht – die Frage nach dem „Warum“

Bevor sich ein Nutzer für den Kauf eines Produkts oder die Inanspruchnahme einer Dienstleistung entscheidet, sammelt er Informationen zum jeweiligen Thema. Im Vordergrund steht dabei die Lösung an sich – nicht deren Anbieter. Daher sind die Suchanfragen eher allgemein als konkret, wie „bestes Smartphone“ oder „Vorteile professioneller Heckenschnitt“.

Transaktionsabsicht – die Frage nach dem „Von wem“

Die vierte Kategorie, die Transaktionsabsicht, ist eng mit der kommerziellen Absicht verknüpft. Nachdem ausreichend Informationen zusammengetragen wurden, werden sie in eine konkrete Handlung umgewandelt. Hier steht die Anbietersuche im Vordergrund, um anschließend einen Kauf zu tätigen, Kontakt aufzunehmen und mehr.

Vermisste 13-Jährige Schülerin im Rhein-Main-Gebiet vermutet

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Wie die Polizei Frankfurt am gestrigen Montagnachmittag (03.05.2021) mitteilt, wird seit Samstag den 24.04.2021 die 13-jährige Schülerin Lea Stein aus einer Jugendhilfeeinrichtung in Hallbergmoos vermisst. Die junge Frau wurde gegen 18:40 Uhr letztmalig in der Einrichtung gesehen, anschließend entfernte sie sich unerlaubt.

Vermisste vermutlich in Frankfurt

Erste, nach dem Bekanntwerden der Vermissung, eingeleitete Ermittlungen der Polizeiinspektion Neufahrn deuten darauf hin, dass sich Lea möglicherweise in Frankfurt am Main aufhalten könnte. Da sie durch Zeugen zuletzt am Freitag (30.04.2021) im Frankfurter Stadtteil Eschersheim gesehen wurde.

Foto Vermisste | Foto: Polizei Frankfurt

Lea kann wie folgt beschrieben werden:

      • Ca. 155 cm groß
  • kräftige Statur
  • auffällig lange schwarze Haare

Bekleidet war Lea als sie die Jugendhilfeeinrichtung verließ mit einem

  • rot-schwarzen Kopftuch
  • einer schwarzen Jacke
  • einer weißen Hose und weißen Turnschuhen.

Hinweise auf den aktuellen Aufenthaltsort der Vermissten erbittet die Polizeiinspektion Neufahrn unter der Telefonnummer 08165/95100.

Online-Diskussion zum Thema „Saubere Gewässer“

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Topthema 20210503 WRRL Ahr Nette Mittelrhein c SGD T.Muellen
Topthema 20210503 WRRL Ahr Nette Mittelrhein c SGD T.Muellen

„Wasser ist eine unserer wertvollsten natürlichen Ressourcen und muss als Lebensgrundlage für Menschen, Pflanzen und Tiere besonders geschützt werden. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, lädt für heute, Dienstag, 04.05.2021 ab 18:00 Uhr zu einer Online-Diskussion zum Thema „Saubere Gewässer“ ein.

Sicherung der Wasserqualität

Der Erhalt der vielfältigen ökologischen Funktionen der Gewässer und die Sicherung der Wasserqualität im nördlichen Rheinland-Pfalz sind wichtige Aufgaben der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord“, sagte Präsident Uwe Hüser zum Auftakt der 16 geplanten digitalen Informationsveranstaltungen in Rheinland-Pfalz, bei denen der Zustand unserer Gewässer und der Gewässerschutz im Mittelpunkt stehen.

Landwirtschaft auch betroffen

Auch die Landwirtschaft ist betroffen, wenn es um die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinien (EG-WRRL) geht. Michael Horper, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, findet: „Wir wirtschaften in der Natur, wir wirtschaften mit der Natur.“ Winfried Sander engagiert sich bei der „Bachpatenschaft Adenauerbach“, eine der ersten ihrer Art, und hilft somit mit, die EG-WRRL umzusetzen.

Diskussion über viele Fragen

In den Veranstaltungen sollen Fragen diskutiert und beantwortet werden wie: Wo stehen wir beim Gewässerschutz? Hat sich die Qualität des Grundwassers, in den Seen und in Fließgewässern in den vergangenen Jahren verbessert? Wo müssen wir bei der Gewässerreinhaltung und der naturnahen Gewässerentwicklung an Tempo zulegen? Mit welchen Maßnahmen erreichen wir weitere Fortschritte in Rheinland-Pfalz? Welche erfolgreichen Projekte zeigen, wie es geht?

Teilnehmende haben hier die Möglichkeit, auch Ideen und Vorschläge zu machen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich kostenlos. An den Veranstaltungen können alle Interessierten teilnehmen.

Einfach online anmelden unter http://www.wrrl-rheinlandpfalz.de und mitdiskutieren.

Zum Hintergrund:

Bis 2027, so das Ziel der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL), soll ein guter Zustand der Gewässer und ein Gewässerschutz auf einheitlichem und hohem Niveau, auch über Staats- und Ländergrenzen hinweg, erreicht werden. Für den dritten, sechsjährigen Zyklus ab 2022 werden derzeit Maßnahmenprogramme fortgeschrieben und Bewirtschaftungspläne angepasst – natürlich bei aktiver Information und Beteiligung der breiten Öffentlichkeit.

 

 

Unterhaltungsmöglichkeiten im Jahr 2021

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Waldweg
Waldweg

Das Jahr 2021 begann in Deutschland ähnlich schlecht wie es im Jahr zuvor geendet hat. Tristesse und schlichtweg kaum Licht am Ende des Tunnels bezüglich Unterhaltungs- und Freizeitaktivitäten in ganz Deutschland. So kommt es allmählich, dass eine revoltiere Verschiebung in puncto Freizeitgestaltung an den Tag tritt. Gastronomiebetriebe und kulturelle Aktivitäten wie Konzerte, Festivals oder Theatervorführungen finden schlichtweg gar keinen Platz mehr in der Gesellschaft.

Den Menschen treibt es mitunter in die Wälder, Wildparks oder an Seen. „Back to the roots“ könnte man dieses Verhalten optimistisch nennen, wäre da nicht der alternative Aspekt der Ausgangssperren und der alltäglichen Tristesse daheim. So sind es meist die motivierten und naturangehauchten Menschen, die den Weg nach draußen finden. Eine große Anzahl an Menschen fristen ihr Leben derzeit in den eigenen vier Wänden. Dass nicht der große Kollaps ausbricht ist schier ein Wunder. Dennoch gibt es auch im Jahr 2021 viele alternative Unterhaltungsmöglichkeiten, die von allen Personen genutzt werden können und auch sollten, um schlimmeren Erkrankungen wie Depressionen vorzubeugen.

Vertraute Zweisamkeit darf wieder gelebt werden

Nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass die vertraute Zweisamkeit wieder ernsthafter gelebt wird. Lustigerweise machen gerade Anbieter wie Lovense in Zeiten der Beschränkungen größere Umsätze. Sex-Toys können Beziehungen wiederauffrischen oder gar neu beleben. Letztlich sind sie aber generell ein „nice to have“ und sollten in jeder Beziehung zumindest einmal ausprobiert werden. So kann man sich zum Beispiel ein Lovense Lush 2 kaufen und schauen, welchen Impact dieser auf das Sexleben hat. Und wenn schon sonst nichts los ist auf den Straßen, darf man sich wenigsten in vertrauter Zweisamkeit vergnügen.

Die Natur neu entdecken und erkunden

Eine weitere gute Möglichkeit seine Zeit in Zeiten des Lockdowns optimal zu nutzen ist der Weg nach draußen. Hashtags wie #getoutside oder #outdooradventures feiern derzeit Hochkonjunktur. So können Parks, Naturlandschaften, Seen oder gar Wildparks besichtigt werden. Der Weg nach draußen in die Natur kann zuweilen sogar als eine Art Reinigung der Seele gesehen werden. Die Entschleunigung, die man in der Natur erfährt ist dabei nicht zu unterschätzen und kann einer gestressten Person wahrlich guttun.

Lebensmittelwarnung: Humana ruft Alete Babynahrung zurück

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Lebensmittelwarnung
Lebensmittelwarnung

Die Humana Vertriebs GmbH ruft Bio-Kindernahrung zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, ist in der betroffenen Charge einige Gläschen aufgrund eines technischen Fehlers mit einem falschen Etikett versehen worden.

Folgendes Produkt ist betroffen:

Lebensmittelwarnung: humana ruft alete babynahrung zurück
Foto: DMK Deutsche Milchkontor GmbH

Alete bewusst „Spinat Käse Risotto“

  • Inhalt: 250g Gläschen
  • Mindesthaltbarkeitsdatum 12/2022
  • Chargennummer L0339 (Aufdruck am Deckelrand)

Allergische Reaktionen möglich

Entgegen den Angaben des irrtümlich aufgebrachten Etiketts „Spinat Käse Risotto“ enthalten diese Gläschen das Menü „Gemüse mit Spaghetti und Pute“ mit dem Zutaten Wasser, Karotten 14%, Spaghetti gekocht 12% (Hartweizengrieß, Hühnereiklar), Kartoffeln, Putenfleisch 9%, Zucchini 8,5%, Sellerie, Zwiebeln, Brokkoli 4%, Reisgrieß, Stärke, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Jodsalz, Petersilie.

Bei Personen mit Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Gluten, Hühnereiweiß und Sellerie kann dies gesundheitliche Probleme hervorrufen. Für Nicht-Betroffene und Nicht-Allergiker ist die Ware unbedenklich verzehrbar. Das Ausmaß der allergischen Reaktion kann interindividuell stark variieren.

Kunden erhalten ihr Geld zurück

Verbraucher, die den aufgeführten Artikel mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum und der Chargennummer gekauft haben, können diesen in ihrer Einkaufsstätte zurück geben. Der Kaufpreis wird dann auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.