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Verkehrsunfall auf der K16 zwischen Bubenheim und Engelstadt

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Am Montag (3. Mai 2021) kam es gegen 14:30 Uhr zu einem größeren Einsatz auf der Kreisstraße K16 zwischen Bubenheim und Engelstadt. Bei einem Verkehrsunfall hat sich ein Fahrzeug überschlagen. Im Einsatz war die Feuerwehr, der Rettungsdienst, die Polizei und der Rettungshubschrauber Christoph 77. BYC-NEWS war vor Ort. Beteiligt an dem Unfall war ein Traktor und ein Kleinwagen der Marke Peugeot.

Verkehrsunfall auf der k16 zwischen bubenheim und engelstadt
Unfall K16 Bubenheim Engelstadt – Foto: Thorsten Lüttringhaus
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Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Engelstadt

Der Verkehrsunfall ereignete sich in einer langgezogenen Linkskurve von Bubenheim kommend in Fahrtrichtung Engelstadt. Ein Traktorfahrer war mit seinem landwirtschaftlichen Gerät auf der K16 unterwegs und wollte nach links in einen Feldweg abbiegen. Eine Peugeotfahrerin bemerkte den Abbiegevorgang wohl zu spät und setze zum Überholen an. Bei dem Überholmanöver kam es zum Unfall. Der Peugeot touchierte den Traktor im vorderen Bereich. Die Fahrerin kam mit ihrem Kleinwagen auf den Grünstreifen und überschlug sich mit ihrem Fahrzeug.

Die Fahrerin konnte durch Passanten aus ihrem Auto befreit werden. Über die Verletzungen ist aktuell nichts bekannt. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die K16 war bis 15:30 Uhr in beide Fahrtrichtung gesperrt.

Im Einsatz sind:

  • Freiwillige Feuerwehr Bubenheim
  • Freiwillige Feuerwehr Schwabenheim
  • Rettungsdienst vom Deutschen Roten Kreuz
  • Christoph 77
  • Polizei
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Fort Mainspitze in Gustavsburg: Von der militärischen Festung zum Vereinsheim

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Vereinsheim Gustavsburg1
Vereinsheim Gustavsburg1

Der Segelclub Mainspitze in Gustavsburg hat wohl eines der ungewöhnlichsten Vereinsheime in der Region. Der Verein residiert direkt hinter der Vorlandbrücke der Eisenbahnbrücke nach Mainz im Fort Mainspitze. Dabei handelt es sich um eine ehemalige militärische Festungsanlage aus dem Jahr 1843.


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Militärische Festungen gibt es in Gustavsburg schon lange

Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg weist bereits seit dem Dreißigjährigen Krieg Verteidigungsanlagen auf. Damals hatte der Schwedenkönig Gustav Adolf im Jahr 1632 die Schwedische Festung „Gustavsburg“ errichten lassen. Die Festung blieb allerdings größtenteils ungenutzt. Schon 1636 mussten die Schweden die Festung nach mehrmaligem Verlust und Wiedereroberung aufgeben.

Während der französischen Besatzungszeit entstanden in Ginsheim-Gustavsburg erneut militärische Anlagen, die dem Schutz der Stadt Mainz dienen sollten. Nachdem die napoleonischen Truppen abgezogen waren, wurde ein Staatsvertrag gemeinsam mit Österreich, Preußen, England und Russland unterzeichnet. Auf Grundlage dieses Vertrages wurde im Jahr 1843 die Festung erbaut, die dem Segelclub heute als Vereinsheim dient. Diese Anlage wurde damals zur Bundesfestung erklärt.

Fort mainspitze in gustavsburg: von der militärischen festung zum vereinsheim 1
Vereinsheim Segelclub Mainspitze in Gustavsburg | Foto: BYC-News | Chiara Forg
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Erbaut im Jahr 1843

1843 baute man also ein gebogenes, zweistöckiges Gebäude aus Sandstein. Das Dach war begrünt und es gab an der nördlichen und südlichen Gebäudeseite jeweils einen Eckturm. Diese beiden Ecktürme wurden allerdings wenige Jahrzehnte später wieder abgerissen. So wollte man damals die Sicherheit des Gebäudes erhöhen.

In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, also von 1918 bis 1939 blieb das Gebäude ungenutzt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde aus der Anlage eine Jugendherberge, die bis Anfang der 1960er Jahre genutzt wurde.

Fort mainspitze in gustavsburg: von der militärischen festung zum vereinsheim 2

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Die Festung als Vereinsheim

Am 11. September 1963 wurde der Segelclub Mainspitze von elf Seglern gegründet. Den Gründern ging es damals darum, nicht nur im eigenen Revier dem Wandersegeln mit dabei zu sein. Stattdessen wollten sie an Regatten der umliegenden Vereine teilnehmen und sich dabei mit anderen messen. Dies war jedoch nur möglich, wenn man selbst Mitglied eines Vereins war.

Wenige Jahre nach der Vereinsgründung mietete der Segelclub Mainspitze die Festung von der Stadt Mainz als neues Vereinsheim. Als die Stadt Mainz im Jahr 2008 beschloss, die Kosten für den Erhalt des Gebäudes nicht mehr aufbringen zu wollen, wurde aus dem Mietvertrag ein Erbpachtvertrag und das Gebäude ging in den Besitz des Segelclubs über. Vereinbart wurde damals ein symbolischer Betrag von einem Euro pro Jahr für die folgenden 25 Jahre, also bis 2032.

In der Zwischenzeit zählt der Segelclub Mainspitze rund 200 Mitglieder und kann das konkav geformte Gebäude mit 80 Zentimeter dicken Mauern sein Eigen nennen. Umgeben ist das Gebäude von einem rund 20.000 Quadratmeter großen und landschaftsgeschützten Gelände, das viel Pflege benötigt. Aus diesem Grund bewohnt die Hausmeisterfamilie das erste Stockwerk des Vereinsheims und kümmert sich um das Gelände, das einen wichtigen Bestandteil der Gustavsburger Geschichte darstellt.

Adresse:
Segelclub Mainspitze e.V.
Außerhalb 7
65462 Ginsheim-Gustavsburg

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Feuerwehreinsatz im Wald bei Mörfelden-Walldorf

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Am Sonntagnachmittag (2. Mai 2021) kam es zu einem Waldbrand in einem Waldstück nahe der Helenenbrunnen-Schneise in Mörfelden-Walldorf. Die Feuerwehr wurde um 15:25 Uhr alarmiert.

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Ein Baum und Waldfläche brannten

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte ein großer Eichenstamm und rund 20 Quadratmeter Waldfläche. Die Einsatzkräfte starteten umgehend den Löschangriff mit einem C-Rohr. Wie die Feuerwehr berichtet, war der Baum im Inneren hohl und musste deshalb mit einer Kettensäge aufgeschnitten werden, um auch die restlichen Glutnester abzulöschen.

Weshalb der Baum und die Waldfläche in Brand geraten waren, ist bislang noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Vor Ort waren fünf Einsatzfahrzeuge mit insgesamt 14 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Mörfelden-Walldorf sowie die Polizei.

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Ordnungsamt verhängt Bußgeld gegen Obdachlosen in Mainz

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BYC-NEWS Exklusiv | In der Nacht von Samstag auf Sonntag (2. Mai 2021) kontrollierte das Mainzer Ordnungsamt am Hauptbahnhof in Mainz die Einhaltung der Ausgangssperre. Dabei wurde kurz nach Mitternacht auch ein Obdachloser kontrolliert und nach Angaben des Ordnungsamt-Mitarbeiters auch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Obdachlosen eingeleitet. Das hatte der Mitarbeiter vor Ort gegenüber ehrenamtlichen Helfern vom Verein Rheinhessen hilft, die Obdachlose in Mainz, Rheinhessen und Groß-Gerau versorgen bestätigt.

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Kein Geld für eine Fahrkarte zur Unterkunft

In der Nacht war der Kältebus in der Mainzer Innenstadt im Einsatz, um Obdachlose Menschen zu betreuen und zu versorgen. Die Ehrenamtlichen wurden von einem Obdachlosen angerufen und gebeten, zum Hauptbahnhof in Mainz zu kommen. Dieser Obdachlose nimmt des Öfteren die Notschlafplätze in der Unterkunft an der Alten Ziegelei in Mainz-Bretzenheim in Anspruch. An diesem Abend konnte er allerdings nicht dort hin fahren, weil er kein Geld für den Bus hatte. Er bat den Verein also um das Geld für eine Fahrkarte, weil er nicht schwarzfahren wollte.

Obdachloser hat Angst vor Ordnungsamt-Mitarbeiter

Der Obdachlose erklärte außerdem, dass er vom Ordnungsamt kontrolliert worden sei. Man habe ihm mitgeteilt, dass sich auch Obdachlose Menschen nach 0:00 Uhr nicht mehr auf der Straße befinden dürfen und man habe ihm ein Bußgeld erteilt, welches noch schriftlich ergehen würde. Aus großer Angst, die Post zu verpassen, habe er dann die Adresse seiner Mutter in Nieder-Olm angegeben, obwohl er obdachlos ist und dort nicht wohnt. Er sei von dem Mitarbeiter des Ordnungsamtes sehr eingeschüchtert gewesen und bat um Unterstützung.

Noch während der Obdachlose davon erzählte, erschienen am Hauptbahnhof zwei Mitarbeiter des Vollzugsdienstes mit Fahrzeugen des Rechts- und Ordnungsamtes. Der Obdachlose lief daraufhin in Richtung Bahnhofsgebäude, weil er nach eigenen Angaben Angst „vor dem Menschen mit der Glatze“ habe, womit er einen der Mitarbeiter des Ordnungsamtes meinte. Die Ehrenamtlichen informierten daraufhin BYC-News und baten darum, zum Hauptbahnhof zu kommen, um sich live ein Bild darüber zu machen.

Kontrolle der Personalien sei dem Mitarbeiter „egal“

Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes teilte mit, dass der Obdachlose bereits zwei mal verwarnt worden sei. Deshalb dürfe er auch nicht mehr vom Kältebus betreut werden. Der Verein klärte den Mitarbeiter des Ordnungsamtes daraufhin auf, dass der Obdachlose aus Angst eine Adresse angegeben habe, wo er gar nicht wohnt. Daraufhin soll der Mitarbeiter mitgeteilt haben, dass ihm das „egal“ sei. Auch für obdachlose Menschen gelte die Ausgangssperre, so der Mitarbeiter weiter.

Zudem besitzt der Obdachlose keinen Ausweis, weswegen beim Ordnungsamt nachfragte wurde, inwiefern die Kontrolle der Personalien denn stattgefunden habe und ob die Personalien beispielsweise durch die Polizei überprüft wurden. Hier erklärte der Ordnungsamt-Mitarbeiter, dass ihm die mündliche Mitteilung ausreiche und er das den kontrollierten Personen ohne Weiteres glauben würde. Hintergrund dieser Nachfrage war, dass es in der Obdachlosenszene oft vorkommt, dass falsche Personalien verwendet werden. Auf Nachfrage, ob dem Mitarbeiter bewusst sei, dass so fälschlicherweise unbeteiligte Personen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren erwartet, wenn falsche Personalien angegeben werden, teilte der Mitarbeiter mit, dass ihm auch das egal sei. Er vertraue auf die Richtigkeit der Angaben auch ohne Ausweis. BYC-News hat diese Aussage des Ordnungsamt-Mitarbeiters ebenfalls mitbekommen.

Der Mitarbeiter fiel bereits mehrfach negativ auf

Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes war in den vergangenen Wochen bereits mehrfach negativ bei Bürgern aufgefallen. Zahlreiche Zuschriften erreichten die BYC-News-Redaktion. In diesen geht es um diskriminierendes und aggressives Verhalten gegenüber Bürgern.

Der Verein hat am Sonntag (2. Mai 2021) Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt und bei der Mainzer Ordnungsdezernentin, Manuela Matz, eine Anfrage bezüglich des Sachverhaltes gestellt. Die Antwort der Ordnungsdezernentin steht bislang noch aus.

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Verkehrsbehinderungen wegen Bauarbeiten in Nierstein

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Mainbrücke Hochheim
Baustellenschild

Nach Mitteilung des Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms beginnt ab Montag (3. Mai 2021) der Ausbau der Einmündung Wörrstädter Straße / Bundesstraße B9. Der verkehrsgerechte Ausbau muss im Vorgriff auf das im Jahr 2022 beginnende Großprojekt „Ersatzneubau Bahnüberführung, Trog B420 und Ausbau B9 im Einmündungsbereich in Nierstein“ erfolgen.


Großprojekt im Jahr 2022

Ab 2022 dient die Wörrstädter Straße als innerstädtische Umleitungsstrecke für die dann im Kreuzungsbereich von Bahnstrecke und B420 voll gesperrte Bundesstraße (Pestalozzistraße). Wegen der prognostizierten zusätzlichen Verkehre der Wörrstädter Straße muss die Einmündung Wörrstädter Straße/B9 mit zusätzlichen Fahrstreifen und einer Ampelsteuerung ausgebaut werden.

Vorbereitende Bauarbeiten werden notwendig

Geplant ist eine Bauzeit bis Spätherbst 2021. Aus bautechnischen Gründen und aus Gründen der Arbeitssicherheit ist auf der B9 bereits ab 3. Mai 2021 die Einrichtung einer Baustellenampel für mindestens zwei Wochen erforderlich. In einer späteren Bauphase muss der Verkehr der B9 erneut für mindestens weitere drei Wochen durch eine Baustellenampel geregelt werden. Die Wörrstädter Straße ist im Bereich des Baufeldes über die komplette Bauzeit gesperrt.

Fahrbahnerneuerung der B9 und Mainzer Straße mit Wochenend-Vollsperrungen

Ebenso sind zeitlich parallel zum laufenden Ausbau der Einmündung Wörrstädter Straße/B9 an voraussichtlich fünf Wochenenden Vollsperrungen der B9 jeweils Freitagnachmittag ab 16:00 Uhr bis Montagfrüh 5:00 Uhr geplant. Vier dieser Wochenenden fallen in die Sommerferien. Die Festlegung von drei aufeinander folgenden Vollsperrungen am Wochenende hat bautechnische Gründe.

An den Wochenenden soll die stark schadhafte Fahrbahndecke der B9 zwischen der Sironakurve/südliche Zufahrt Rheinfähre Landskrone und der Schiffergasse/B9 Mainzer Straße erneuert werden. Die Bundesstraße weist in diesem Streckenabschnitt mehrere breite Risse, Verformungen und Verdrückungen auf.

Die Erneuerung der Rheinallee und der Mainzer Straße erfolgt in getrennten Bauabschnitten auf einer Gesamtlänge von rund 1.600 Meter. Folgende drei Bauabschnitte sind für die  9 Rheinallee und Mainzer Straße für die Erneuerung vorgesehen:

Bauabschnitt 1 – B9 (Rheinallee)

Sperrung der Sironakurve/südliche Zufahrt Fähre bis Einmündung Wörrstädter Straße/Rheinallee auf einer Länge von rund 320 Metern. Die Zufahrt zur Rheinfähre Landkrone in Nierstein ist für Kraftfahrzeuge nur von Süden kommend möglich.

Vollsperrung: Freitag, den 9. Juli ab 16:00 Uhr bis Montag, den 12. Juli, 5:00 Uhr

Bauabschnitt 2 – B9 (Rheinallee)

Sperrung ab der Einmündung Wörrstädter Straße bis südlich der Einmündung der B420 / B9 auf einer Länge von rund 650 Metern. Die Fahrbeziehungen B9 / B420 und umgekehrt sind möglich.

Vollsperrung: Freitag, den 23. Juli ab 16:00 Uhr bis Montag, den 26. Juli, 5:00 Uhr (Wochenende innerhalb der Sommerferien)

Bauabschnitt 3 – B9 Rheinallee / Mainzer Straße

Sperrung nördlich der Einmündung der B420 / B9 bis Einmündung Schiffergasse/ B9 Mainzer Straße auf einer Länge von rund 630 Metern. Die Fahrbeziehungen B9 / B420 und umgekehrt sind möglich.

Vollsperrung:

  • Freitag, den 13. August ab 16:00 Uhr bis Montag, den 16. August, 5:00 Uhr (Wochenende innerhalb der Sommerferien)
  • Freitag, den 20. August ab 16:00 Uhr bis Montag, den 23. August, 5:00 Uhr (Wochenende innerhalb der Sommerferien)
  • Freitag, den 27. August ab 16:00 Uhr bis Montag, den 30. August, 5:00 Uhr (Letztes Wochenende der Sommerferien)

Bei ungeeigneter Witterung kann es zu Verschiebungen der Arbeiten kommen. Der LBM wird in diesem Fall und über eventuell weiter notwendige Wochenendsperrungen informieren.

Die geplanten Wochenendsperrungen und die geplanten Bauabschnitte für die Fahrbahnerneuerung sind auch auf www.b9-nierstein.de veröffentlicht.

Mainz: Feuerwehr rettet Besitzer und Hunde aus Wohnung

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Mainz | Am heutigen Sonntagvormittag (2. Mai 2021) wurde die Feuerwehr Mainz um 11:32 Uhr zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Gustav-Mahler-Straße auf dem Mainzer Lerchenberg alarmiert. BYC-News war vor Ort.

Nachbarn wählten den Notruf

Aufmerksame Bewohner hatten den Alarm von Rauchwarnmeldern und starken Brandgeruch aus dem zweiten Obergeschoss wahrgenommen. Sie riefen umgehend die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle drang bereits schwarzer Rauch aus dem Balkon der Wohnung.

Feuerwehr begann umgehend mit Löscharbeiten

Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Brandbekämpfung in die Wohnung vor. Parallel wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. In der Wohnung kam es aus bisher unbekannten Gründen zu einem Brand einer Mikrowelle. Diese konnte kurzfristig abgelöscht werden. Abschließend wurden Lüftungsmaßnahmen durchgeführt.

Bewohner und zwei Hunde aus der Brandwohnung gerettet

Bei Erkundung der Brandwohnung fand die Feuerwehr den Mieter und zwei Hunde vor. Der Bewohner und die Hunde wurden ins Freie gebracht. Nach Erstbehandlung von Rettungsdienst und Notarzt wurde der Bewohner zur weiteren medizinischen Abklärung in eine Mainzer Klinik verbracht. Die Hunde wurden durch die Feuerwehr dem Mainzer Tierheim zugeführt. Die betroffene Wohnung wurde zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben.

Hindemithstrasse während des Einsatzes nur einspurig befahrbar

Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr der Wachen 1 und 2, die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Drais das DRK mit zwei Rettungswagen und einem NEF und die Polizei mit zwei Funkstreifenwagen. Die Hindemithstraße war während des Einsatzes in Richtung Regerstraße zwischenzeitlich voll gesperrt. Der Einsatz war gegen 12:45 Uhr beendet.

Forschung gegen Kinderkrebs an der Uniklinik Mainz

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Uniklinik Mainz
Uniklinik Mainz

Mit einer Fördersumme in Höhe von 1,2 Millionen Euro finanziert die Bad Kreuznacher Sophia-Kallinowsky-Stiftung eine Professur im Kinderonkologischen Zentrum der Universitätsmedizin Mainz. Im Rahmen der Stiftungsprofessur sollen personalisierte, innovative Therapien zur Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen weiterentwickelt und erforscht werden. Die Förderung läuft über einen Zeitraum von sechs Jahren. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags ist jetzt der Startschuss für das Besetzungsverfahren erfolgt.

Bei vielen Patienten wirkt die Standardbehandlung nicht

Tumore werden traditionell entsprechend dem Zelltyp, aus dem die Krebszellen entstanden sind, standardisiert behandelt. Bei vielen Patienten wirkt die Standardbehandlung jedoch nicht oder nur unzureichend. Die sogenannte Präzisionsmedizin verfolgt deshalb einen neuen Ansatz: Ausgehend von individuellen genetischen Veränderungen werden maßgeschneiderte, innovative Therapien entwickelt.

Um die kinderonkologische Forschung im Bereich der Präzisionsmedizin zu unterstützen, hat die Sophia-Kallinowsky-Stiftung jetzt mit der Universitätsmedizin Mainz einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. „Mit unserer Förderung wollen wir dazu beitragen, die Entwicklung von individualisierten, neuartigen Krebstherapien weiter voranzutreiben, damit betroffenen Kindern und Jugendlichen in Zukunft noch besser geholfen werden kann“, erläutert Karsten Kallinowsky, Vorsitzender des Stiftungsvorstands.

Im Rahmen der Stiftungsprofessur soll die translationale Forschung auf dem Gebiet der Kinderonkologie weiter ausgebaut werden. Ziel dieses Forschungsbereichs ist es, die vorklinische wissenschaftliche Arbeit eng mit der Durchführung klinischer Studien zu verzahnen und so den Zeitraum zwischen der Entwicklung neuer Behandlungsansätze und der Bereitstellung für die Patienten zu verkürzen. Ein besonderer Schwerpunkt der Stiftungsprofessur soll auf der Erforschung von genetisch bedingten Faktoren liegen, die Tumorerkrankungen im Kindes- und Jugendalter auslösen können.

Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann dazu

„Das Kinderonkologische Zentrum der Universitätsmedizin Mainz ist die einzige universitäre Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz und übernimmt eine große überregionale Verantwortung bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen. Durch die neue Stiftungsprofessur für translationale klinische Forschung in der Kinderonkologie wird diese Expertise und die Forschungskraft der Universitätsmedizin Mainz weiter gestärkt“, betont der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann.

2.200 Kinder und Jugendliche erkranken jährlich an Krebs

In Deutschland erkranken jährlich rund 2.200 Kinder und Jugendliche neu an Krebs. Bei etwa zwei Drittel der Betroffenen tritt die Erkrankung bereits innerhalb der ersten sechs Lebensjahre auf. Die häufigsten bösartigen Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sind Leukämien (ca. 30 Prozent), Hirn- oder Rückenmarkstumore (ca. 24 Prozent) und Lymphome (ca. 14 Prozent).

Das Krankheitsbild, die Behandlung und die Prognosen von Tumorerkrankungen im Kindes- und Jugendalter unterscheiden sich deutlich von onkologischen Erkrankungen bei Erwachsenen. Daher bedarf es hochspezialisierter Diagnostik- und Behandlungsverfahren. „Unser Ziel ist es, für jeden Patienten eine genau auf ihn abgestimmte Behandlungsempfehlung zu entwickeln und umzusetzen“, erklärt der langjährige Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Fred Zepp.

Wesentlichen Forschungsschwerpunkte intensivieren

Die Sophia Kallinowsky-Stiftungsprofessur wird mit einer Gesamtsumme von 1,2 Millionen Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren finanziert. Die Förderung umfasst alle mit der Einrichtung der Professur im Kinderonkologischen Zentrum der Universitätsmedizin Mainz verbundenen Kosten.

„Dank der Finanzierung durch die Stiftung können wir einen unserer wesentlichen Forschungsschwerpunkte, die molekulare Präzisionsmedizin, und damit auch die Entwicklung innovativer Therapieoptionen für die betroffenen Kinder und Jugendlichen, intensivieren“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Jörg Faber, Leiter des Kinderonkologischen Zentrums der Universitätsmedizin Mainz.

Das von der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG), der größten wissenschaftlich-onkologischen Fachgesellschaft in Deutschland, zertifizierte Kinderonkologische Zentrum ist Teil des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen der Universitätsmedizin Mainz (UCT Mainz). Das ebenfalls DKG-zertifizierte UCT Mainz zählt zu den aktuell 14 von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichneten und geförderten Onkologischen Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center – CCC).

Das Eis Häuschen in Undenheim – Vegane Eissorten und leckere Milchshakes

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Die Temperaturen steigen und der Sommer steht vor der Tür. Die Menschen zieht es nach draußen an die frische Luft, um die ersten Sonnenstrahlen des Sommers zu genießen. Dabei darf ein Eis natürlich nicht fehlen. Aus diesem Grund haben Yvonne Kroczek und ihr Mann Sascha Kroczek nun das Undenheimer Eis Häuschen eröffnet.

Yvonne Kroczek: „Wir wollten den Bürgern etwas gutes tun“

Gegenüber BYC-News erzählt Yvonne Kroczek wie es dazu kam: „Wir sind Schausteller und aufgrund der aktuellen Situation fehlt uns natürlich unsere Arbeit und der Kontakt zu den Menschen. Als mein Mann und ich Abends auf der Couch saßen und ein Eis gegessen haben, kam mir die Idee hier in Undenheim ein Eis Häuschen zu eröffnen. Da es leider in Undenheim, Hahnheim, Köngernheim und Friesenheim keine Eisdielen gibt, wollten wir einfach den Bürgerinnen und Bürgern etwas Gutes tun und ihnen ein leckeres Eis anbieten, für das sie nicht weit fahren müssen.“

Gesagt, getan: Sascha Kroczek war begeistert von der Idee und kümmerte sich in den folgenden Tagen um die Logistik, den Strom, das Wasser und alles für einen Eisstand notwendig ist. Schließlich übernahm er auch den Aufbau des Undenheimer Eis Häuschens. Die Eröffnung erfolgte am Freitag, den 23. April 2021.

Handwerkliches Eis aus einer Eismanufaktur

„Das erste Wochenende lief super und wir haben durchweg positive Resonanz von den Bürgerinnen und Bürgern erhalten. Alle waren begeistert, dass sie nun frisches und leckeres Eis direkt hier vor Ort bekommen“, so Kroczek. „Weil ich selbst super gerne Eis esse, war es mir natürlich besonders wichtig, keine Industrieprodukte anzubieten. Deshalb beziehen wir das Eis aus einer kleinen Manufaktur, wo das Eis professionell und mit viel Herzblut hergestellt wird“

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Die Eissorten beim Undenheimer Eis Häuschen | Quelle: Yvonne Krozcek

Diese Eissorten gibt es:

Milcheis: 

  • Vanille
  • Schokolade
  • Stracciatella
  • Haselnuss
  • Joghurt
  • Cookies
  • Sniky
  • Sahne-Kirsch
  • Waldmeister
  • Kinder Bueno
  • Malaga Belmonte

Fruchteis (Vegan):

  • Erdbeer
  • Zitrone
  • Waldfrucht
  • Himbeere
  • Mango

Eisbecher:

  • Schokobecher
  • Erdbeerbecher (mit frischen Erdbeeren aus der Region)
  • Haselnussbecher
  • Amarenabecher
  • Cookiesbecher
  • Spaghetti Eis mit hausgemachter Erdbeersoße

Zu den Eisbechern gibt es außerdem wahlweise auch noch frische Schlagsahne. Zusätzlich ist im Undenheimer Eis Häuschen erfrischendes Slusheis sowie Michshake und Eiskaffee erhältlich. Die Bezahlung ist nur mit Bargeld möglich.

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Das Spaghetti Eis und der Nussbecher vom Undenheimer Eis Häuschen | Quelle: Yvonne Krozcek

Hygienemaßnahmen werden eingehalten

Aufgrund der aktuellen Situation werden die Speisen und Getränke ausschließlich To-go angeboten. Das Eis vor Ort zu essen ist aktuell nicht gestattet. Die Abstände vor Ort können problemlos eingehalten werden und es steht vor Ort ein Spender mit Desinfektionsmittel für die Kunden bereit. Sowohl in der Warteschlange als auch beim Bestellen ist das Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend.

Kontaktdaten:

Undenheimer Eis Häuschen
Am Bahngarten 16
55278 Undenheim
Mail: mail@kroczek-eis.de
Facebook: Undenheimer Eis Häuschen

Öffnungszeiten: 
Montag: Ruhetag
Dienstag bis Sonntag: 14:00 bis 19:00 Uhr (In den Sommermonaten bis 20:00 Uhr)

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Das Team vom Undenheimer Eis Häuschen | Quelle: Yvonne Krozcek

Online-Terminvergabe der Bürgerbüros in Ginsheim-Gustavsburg startet

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Buergerbuero Gustavsburg1
Buergerbuero Gustavsburg1

Die Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg informiert, dass ab dem 3. Mai 2021 Termine für Serviceangebote der Bürgerbüros online vereinbart werden können. Bei der Buchung können mehrere Dienstleistungen für einen Termin angemeldet werden. Zusätzlich wird in dem Angebot bereits bei der Terminbuchung darauf hingewiesen, welche Unterlagen im Zusammenhang mit welchen jeweiligen Dienstleistungen benötigt werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass eventuelle weitere Termine in beidseitigem Interesse entfallen. Die Online-Terminvergabe ist auf der Städtischen Homepage unter der Rubrik „Stadt & Rathaus/Ämter, Servicestellen, Betriebe/Bürgerbüros“ möglich

Unbekannte zerstören historische Fensterscheibe in Bacharach

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Zeugen Gesucht
Zeugen Gesucht

Am Dienstagabend (27. April 2021) zwischen 20:00 und 21:00 Uhr wurde in der Oberstraße in Bacharach eine historische Fensterscheibe am „Haus Sickingen“ beschädigt. Es wurde ein etwa 15 Zentimeter großes Loch in der Buntglasscheibe festgestellt. Die Scheibe wurde vermutlich von außen eingeworfen. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise auf mögliche Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06721 9050 bei der Polizei in Bingen zu melden.

Deutsche Umwelthilfe droht der Bundesregierung mit Klageverfahren

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170919 GFs DUH Resch Mueller Kraenner Metz c DUH  6  e1619775348528
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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt die Bundesregierung, das historische Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts nicht falsch auszulegen und fordert sofortige massive CO2-Einsparungen. Die DUH kündigt an, wenn die Regierung nicht sofort effektive CO2-Einsparmaßnahmen umsetzt, werde sie das vor Gericht erzwingen. Umweltministerin Schulze und andere Regierungsmitglieder erwecken mit ihren Äußerungen den Eindruck, als müssten nur die Ziele nach 2030 angepasst werden.

Anwalt Prof. Dr. Remo Klinger dazu

„Das ist falsch“, erklärt Prof. Dr. Remo Klinger, der als Anwalt die zwei von der DUH mit initiierten und finanzierten Verfassungsbeschwerden erfolgreich vertreten hat: „Die Verfassungsrichter sagen klar, dass die Lasten gleich verteilt und nicht auf die nachfolgende Generation abgeschoben werden dürfen. Beim derzeitigen Plan der Bundesregierung wird aber das gesamte verfügbare CO2-Budget, das Deutschland noch hat, bis 2030 verbraucht. Damit dürfte ab dann nicht ein Gramm CO2 mehr ausgestoßen werden. Das ist genau das, was das Gericht als verfassungswidrig eingestuft hat.“

Bleibt es beim derzeitigen Kurs, wird die Bundesrepublik das CO2-Budget von 3,465 Gigatonnen, das ihr für die Einhaltung des 1,5 Grad Limits wissenschaftlich berechnet zusteht, innerhalb weniger Jahre aufbrauchen. Deutschland dürfte dann schon ab 2030 gar kein CO2 mehr emittieren. Da dies Freiheit und Wohlstand vernichten würde, verletzt die Bundesregierung ihre verfassungsgemäßen Pflichten.

Jürgen Resch, DUH-Bundesgeschäftsführer dazu

„Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet der Verkehrsminister schweigt. Ihn trifft das Urteil aus Karlsruhe frontal. Wir brauchen jetzt keine Diskussion über neue Ziele für das Jahr 2040 sondern den Beschluss und Umsetzung konkreter Klimaschutz-Maßnahmen noch in diesem Jahr wie dem sofort möglichen Tempolimit, dem Stopp der Lkw-Kaufprämie und stattdessen Reaktivierung der stillgelegten Bahngütertransport-Infrastruktur.“

Die DUH hat im September 2020 und im März 2021 weitere Klimaklagen vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingereicht, ebenso auf der Ebene der Bundesländer eine gegen das Land Nordrhein-Westfalen, um schärfere, konkrete Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrsbereich und in weiteren Sektoren wie Gebäude und Landwirtschaft durchzusetzen. Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Rücken, ist ein schneller Erfolg hier wahrscheinlicher geworden.



Sascha Müller-Kraenner, DUH-Bundesgeschäftsführer dazu

„Das Urteil bedeutet: Wir müssen sofort massiv runter bei den CO2-Emissionen. Das ist nun die Grundlage für die Verwaltungsgerichte. Und noch wichtiger: Wir dürfen auf keinen Fall neue Emissionstreiber bauen oder fertigstellen. Wer jetzt nicht Nord Stream 2 stoppt oder Flüssigerdgas-Terminals an der deutschen Nordseeküste endgültig verwirft, der handelt gegen die Verfassung. Und er zerstört die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Wir fordern die Bundesregierung auf, diese Schritte unverzüglich umzusetzen!“

Dass innerhalb weniger Monate noch vor der Bundestagswahl gehandelt werden kann, zeigt die DUH mit einem 8-Punkte-Sofortprogramm. Damit könnten hunderte Millionen Tonnen CO2 bis 2030 eingespart werden:

  • Einführung eines Tempolimits auf Autobahnen von 120 km/h verbunden mit Tempo 80 außerorts und Tempo 30 in der Stadt: Das bringt bis 2034 eine Einsparung von bis zu 100 Millionen Tonnen CO2
  • Beschleunigte Umsetzung der Verkehrswende, bedeutet keine Zulassung von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab dem 1.1.2025, Stopp der gerade eingeführten LKW-Kaufprämie, Reaktivierung der stillgelegten Güterverkehrsinfrastruktur und 100% Elektrifizierung der Bahnstrecken bis 2030
  • Abschaffung der Diesel- und Dienstwagensubventionierung
  • Stopp von Nord Stream 2, was alleine zusätzliche 100 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr verhindert
  • Stopp für alle geplanten Flüssiggas-Terminals an der deutschen Nordseeküste
  • Sofort-Förderprogramm für die energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden, beginnend bei allen Schulen im Land, um den Rückstand bei den CO2-Emissionen von Gebäuden aufzuholen
  • Vorziehen des Kohleausstiegs auf 2030
  • Anhebung der Ausbaupfade für Erneuerbare Energien und Beschleunigung der Genehmigungsverfahren

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH dazu

„Wir fordern die Bundesregierung auf, diese Maßnahmen sofort umzusetzen. Sie sind Teil auch unserer eingereichten Klagen und werden notfalls auf diesem Wege durchgesetzt. Aber noch hat die Regierung die Chance, die Blockade aufzugeben und selbst vom Problem zur Lösung zu werden. Ob sie Freiheit und Überleben künftiger Generationen sichern will, kann sie kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit zeigen. Das hier ist die Stunde der Wahrheit.“

Bundestagsabgeordneter Stefan Sauer zu Besuch bei einem Landwirt aus Groß-Gerau

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Um sich über die derzeitige Spargelernte und die Lage der Landwirte im Kreis Groß-Gerau zu informieren, hat der Bundestagsabgeordnete Stefan Sauer am Donnerstag den Sonnenhof Reitz in Büttelborn-Worfelden besucht und einige Spargel selbst geerntet.

Stefan Sauer: „Direkterzeuger leisten wichtige Arbeit“

Der Direktvermarkterhof Reitz ist mit einer Spargelanbaufläche von 75 Hektar ein mittelgroßer Betrieb im Kreis und beliefert über 30 Verkaufsstände. „In Zeiten zunehmender Globalisierung leisten besonders die regionalen Direkterzeuger eine wichtige Arbeit im Sinne der Nachhaltigkeit. Regionale Produkte sind aufgrund von höheren Löhnen in Deutschland vereinzelt etwas teurer als importierte Ware aus dem Ausland, sind aber aufgrund der besseren Umwelt-/ Klimabilanz, den hohen Qualitätsanforderungen und der Unterstützung der regionalen Wirtschaft ein Gewinn für alle“, so Stefan Sauer.

Frank Reitz dazu

Die Erntehelfersituation ist im Vergleich zum letzten Jahr deutlich klarer und sicherer. Zurzeit sind auf dem Hof 120 Erntehelfer größtenteils aus Kroatien und Rumänien, die alle nur mit negativem Coronatest auf seinen Hof kommen und in Zusammenarbeit mit dem DRK auch danach weiter getestet werden. „Ich könnte es mir nicht erlauben, wenn der Betrieb mitten in der Erntesaison zwei Wochen schließen müsste, da wir jetzt das Geld für das gesamte Jahr verdienen. Deswegen tun wir alles, um keine Ansteckungen auf dem Hof zu haben“, sagt Frank Reitz.

Um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, gibt es sowohl in der Weiterverarbeitungshalle als auch auf dem gesamten Hof eine Maskenpflicht. Der Landwirt bietet den Arbeitern außerdem einen kleinen Lebensmittelladen und Vollverpflegung vor Ort. Die Erntehelfer sind außerdem über eine private Versicherung krankenversichert, deren Kosten dafür vom Hof getragen werden.

Mit dem Projekt „Bienen helfen“ Artenvielfalt unterstützen

Der Landwirt stellt einen Teil seiner Felder außerdem für das Projekt „Bienen helfen“ zur Verfügung. Bei diesem können Bürger den Erhalt der Artenvielfalt mitunterstützen. Dafür können sie einen Teil der bienenfreundlichen Blumenwiesen erwerben und damit die Landwirte finanziell unterstützen.

„Beispielhaft tragen die Landwirte im Kreis Groß-Gerau dazu bei, dass die Grünfläche wirtschaftlich sinnvoll genutzt wird, die Gemarkung gepflegt wird“, so Sauer abschließend.

Ingelheimer Seniorentage 2021 fallen aus

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Die Ingelheimer Seniorentage, die ab 7. Juni 2021 durchgeführt werden sollten, müssen aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ausfallen. Auch wenn viele der Seniorinnen und Senioren bereits geimpft sind, sind die Risiken einer Ansteckung während der Veranstaltungen aktuell zu hoch. Der Arbeitskreis Altenhilfe geht fest davon aus, dass im Jahr 2022 den beliebten Seniorentagen nichts im Weg steht, und wird ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm anbieten.

Polizeikontrollen und Demonstrationen in Mainz

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Die Hexennacht und der Maifeiertag stehen vor der Tür. In normalen Zeiten beides Anlässe für viele Feierlichkeiten. Doch diese sind in der derzeitigen Pandemielage nicht möglich. Die Polizei wird entsprechende Kontrollen durchführen.

Kontrollen in der Hexennacht

Wie ein Sprecher der Polizei Mainz aus Anfrage von BYC-News mitteilte, werden in der Hexennacht auf den 1. Mai verstärkt Kontrollen zur Einhaltung der Ausgangssperre in Mainz, Worms, Bingen und Bad Kreuznach durchgeführt. Dabei wird die Polizei vom Ordnungsamt und der Bereitschaftspolizei unterstützt.

Kontrollstellen sind bislang nicht geplant. Die Kontrollen werden mobil durch Streifenfahrten oder auch Fußstreifen durchgeführt. Wenn es die Situation hergibt, könne man natürlich auch mal eine Standkontrolle aufbauen, erklärt der Sprecher.

Demonstrationen am 1. Mai

Wie der Sprecher weiter mitteilt, gibt es am 1. Mai mehrere kleine Demonstrationen in Mainz, Bingen, Worms und Bad Kreuznach. Da es sich dabei allerdings immer nur um kleine Personengruppen handele, werde hier kein größeres Aufgebot an Polizeikräften eingesetzt werden.

Folgende Demos finden statt: 

  • Im Bereich der Mainzer Innenstadt wird eine kleinere Kundgebung stattfinden.
  • In Mainz wird zwischen 9:00 und 11:00 Uhr ein kleinerer Aufzug vom Goethepark bis zum Fischtorplatz stattfinden.
  • In Bingen ist ein Aufzug in der Zeit von 13:30 bis 17:30 Uhr geplant.
  • In Bad Kreuznach wird zwischen 15:00 und 18:00 Uhr auf dem Kornmarkt eine Versammlung stattfinden.
  • In Worms werden den gesamten Tag über verteilt kleinere Demonstrationen auf dem  Marktplatz, dem Lutherplatz, vor der Dreifaltigkeitskirche und auf dem Schlossplatz stattfinden.

Verbesserte Lebensbedingungen für die Zauneidechsen in Groß-Gerau

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Es geht voran mit dem Zauneidechsen-Habitat auf einem kreiseigenen Grundstück nahe der Kreisklinik Groß-Gerau. Noch im Februar war dort durch Auf-den-Stock-Setzen überalterter Pflanzen und Zurücknahme von Gebüschsukzession der Lichteinfall auf die Kernflächen erhöht worden. In dieser Woche nun folgten weitere Arbeiten, wie Andrea Sliwka, Projektleiterin Außenanlagen beim Gebäudemanagement der Kreisverwaltung, mitteilte: Mehrere besonnte Eiablageplätze aus Grubensand sind im Lauf eines Tages entstanden, zudem Sonnenplätze aus Totholzhaufen und ein Überwinterungsplatz aus Wurzelstöcken und Sand.

Rund 50 der streng geschützten Tiere in dem Areal

Die Biologin Selina Wenzel vom Büro Naturplan aus Darmstadt leitete die Arbeiten am Mittwoch an, die von der örtlichen Landschaftspflegefirma Kramm durchgeführt werden. Sie schätzt, dass auf dem neu gestalteten Areal aktuell rund 50 der streng geschützten Tiere leben, die jetzt gerade aus ihrer Winterruhe gekommen sind. Angesichts der verbesserten Lebensbedingungen sollten es allerdings bald mehr werden. „Die Eidechsen sind Wechselblütler. Sie reagieren daher auf die äußeren Bedingungen. Je nach Temperatur brauchen sie sonnige oder schattige Plätze“, erklärt die Biologin die Art der Gestaltung des Habitats mit mehreren Sand- und Holzhaufen. Unterdessen gräbt ein Arbeiter mit einem Bagger eine kleine Kuhle, damit der aufgeschüttete Sand als Eiablageplatz besseren Halt hat.

Durch die Aufwertung des Lebensraums wird sichergestellt, dass die lokale Population der Zauneidechse trotz der im Umfeld des Areals vorgesehenen Baumaßnahmen erhalten bleibt. Das in diesem Jahr startende fünfjährige Monitoring – das ebenfalls Selina Wenzel übernehmen wird – dient zur Überprüfung, ob die Fläche von der Art angenommen wird und wie sich die Population entwickelt. Durch diese Überwachung ist es möglich, etwaigen Fehlentwicklungen schnell und gezielt entgegenzusteuern. Damit werden die strengen artenschutzrechtlichen Anforderungen des Bundesnaturschutzgesetzes berücksichtigt.