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Freilaufender Schäferhund rennt auf die Rheinstraße in Mainz – Polizei sucht den Besitzer

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Am Donnerstagvormittag (6. Mai 2021) war ein herrenloser Hund am Fischtorplatz Ecke Rheinstraße in Mainz unterwegs. Der Besitzer des Hundes wird gebeten, sich bei der Polizei oder dem Tierheim Mainz zu melden.

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Der Hund wurde der Feuerwehr übergeben

Wie die Polizei auf Anfrage von BYC-News mitteilte, informierte ein Spaziergänger die Polizei um 10:41 Uhr darüber, dass am Fischtorplatz ein Hund frei herumlaufen würde. Dabei sei er auch mehrfach auf die Rheinstraße gelaufen. Eine Streife der Mainzer Altstadtwache machte sich daraufhin auf den Weg und konnte das Tier wie gemeldet am Fischtorplatz antreffen. Der Hund ließ sich zunächst nicht einfangen. Nach einiger Zeit gelang es den Polizisten allerdings doch noch, den Hund festzuhalten.

Da die Polizei selbst keine Möglichkeit hat, den gegebenenfalls vorhandenen Chip auszulesen, wird der Hund ins Tierheim verbracht. Für den Transport wurde die Berufsfeuerwehr Mainz hinzugezogen, die den Hund mit einer Transportbox fachgerecht transportieren kann. Sollte der Hund gechipt sein, wird dieser ausgelesen und der Halter informiert.

Beschreibung des Hundes: 

  • Schäferhund
  • kniehoch
  • langes Fell
  • trägt ein rotes Halstuch

Auch wenn das Tier gechipt ist, wird der Besitzer darum gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 06131 – 654110 oder dem Mainzer Tierheim unter der  06131 – 687066 zu melden.

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Lufthansa und BASF entwickeln neue Technologie nach dem Vorbild von Haifischhaut

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Je geringer der Reibungswiderstand eines Flugzeugs in der Luft ist, desto geringer ist auch der Treibstoffverbrauch. Nach dem Vorbild der Natur forscht die Luftfahrtindustrie schon seit langem intensiv an einer Verringerung des Luftwiderstands. In einem Gemeinschaftsprojekt ist Lufthansa Technik und BASF der Durchbruch gelungen. „AeroSHARK“, ein Oberflächenfilm, der der feinen Struktur von Haifischhaut nachempfunden ist, soll ab Anfang 2022 auf der gesamten Frachterflotte der Lufthansa Cargo zum Einsatz kommen und macht die Flugzeuge noch sparsamer und emissionsärmer.

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Die Aerodynamik wird optimiert

Die Oberflächenstruktur, die aus rund 50 Mikrometer großen Rippen – den sogenannten Riblets – besteht, imitiert die Eigenschaften von Haifischhaut und optimiert so die Aerodynamik an strömungsrelevanten Stellen des Flugzeuges. Dadurch wird insgesamt weniger Treibstoff benötigt. Für den Einsatz an den zehn Frachtflugzeugen vom Typ Boeing 777F der Lufthansa Cargo rechnet Lufthansa Technik dadurch mit einer Reibungsverminderung von mehr als einem Prozent. So werden jährliche Einsparungen von rund 3.700 Tonnen Kerosin und fast 11.700 Tonnen CO2-Emissionen möglich. Hochgerechnet auf die gesamte Lufthansa Cargo-Flotte entspricht der jährlich eingesparte CO2-Ausstoß 48 einzelnen Frachtflügen von Frankfurt nach Shanghai.

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Christina Foerster, Vorstand der Deutschen Lufthansa AG dazu

„Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft ist ein zentrales strategisches Thema für uns“, sagt Christina Foerster, Vorstand der Deutschen Lufthansa AG und verantwortlich für Nachhaltigkeit. „Bei der Einführung umweltfreundlicher Technologien haben wir seit jeher eine führende Rolle. Die neue Sharkskin-Technologie für Flugzeuge zeigt, was starke Partner mit großer Innovationskraft gemeinsam für die Umwelt erreichen können. Das unterstützt uns bei dem Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden.“

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Markus Kamieth, Vorstandsmitglied der BASF dazu

„Die Luftfahrtindustrie steht vor ähnlichen Herausforderungen wie die Chemieindustrie: Trotz eines hohen Energiebedarfs müssen kontinuierlich Fortschritte beim Klimaschutz erzielt werden. Unsere enge Zusammenarbeit und die gelungene Kombination unseres Know-hows in Oberflächendesign und Aerodynamik hat uns nun einen großen Schritt voran gebracht. Dies ist ein herausragendes Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit, erreicht durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und innovative Technologien“, sagt Dr. Markus Kamieth, Vorstandsmitglied der BASF.

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Sharkfolie | Quelle: Lufthansa
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Dorothea von Boxberg, Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo dazu

„Wir sind stolz darauf, unsere gesamte Frachterflotte dank der Sharkskin-Technologie in Zukunft noch effizienter betreiben zu können und den CO2-Fußabruck unserer modernen Flotte weiter zu reduzieren. Unsere Investitionen für die Einführung von ‚AeroSHARK‘ bei Lufthansa Cargo bekräftigen noch einmal ganz bewusst unsere Verpflichtung auf das Nachhaltigkeitsziel ‚Climate Action‘ der Vereinten Nationen,“ erklärt Dorothea von Boxberg, Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo.

Lufthansa Technik verantwortet in der Kooperation mit BASF die Spezifikation des Materials, die luftrechtliche Zulassung sowie die Durchführung der Flugzeugmodifikationen, die im Rahmen regulärer Instandhaltungs-Liegezeiten erfolgen. Mit jahrzehntelanger Expertise als zugelassenem Luftfahrt-Entwicklungsbetrieb wird das Unternehmen für die B777F ein für den Betrieb notwendiges Supplemental Type Certificate (STC) bei der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) erwirken.

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Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik AG dazu

„Schon seit jeher nutzen wir unsere große Expertise als Weltmarktführer für flugzeugtechnische Dienstleistungen auch dazu, einen Beitrag zur Senkung des ökologischen Fußabdrucks unserer Branche zu leisten. Dabei können wir allen Flugzeuggenerationen signifikante Einsparpotenziale abringen“, erklärt Dr. Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik AG. „Daher bin ich sehr stolz, dass wir die positiven Erkenntnisse des Praxistests bald mit Lufthansa Cargo in den Serieneinsatz überführen können. Die ausgesprochen konstruktive Zusammenarbeit mit der BASF ist zudem das beste Beispiel für eine branchenübergreifende Kooperation im Dienste der Nachhaltigkeit des Luftverkehrs.“

Der Unternehmensbereich Coatings der BASF entwickelt in seiner „Beyond Paint Solutions“-Einheit innovative, funktionale Filme – wie zum Beispiel die Riblet-Oberflächen. Gemeinsam mit Lufthansa Technik wurde eine Lösung realisiert, die die strengen Anforderungen der Luftfahrt erfüllt. Bei der Anwendung im Luftverkehr sind Außenflächen unter anderem starken UV-Strahlungen sowie Temperatur- und Druckschwankungen in großen Höhen ausgesetzt. BASF hat deshalb bei der Entwicklung den Fokus auf extreme Widerstandsfähigkeit und Wetterfestigkeit gelegt. Entscheidende Kriterien für eine Anwendung im Luftfahrtbetrieb sind eine einfache Anbringung und Handhabung, sowie eine unkomplizierte Reparaturfähigkeit, wofür ein maßgeschneidertes Konzept entwickelt wurde.

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Dirk Bremm, Leiter des BASF Unternehmensbereichs Coatings dazu

„Als Experten für Oberflächen setzen wir maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden um. Mit der innovativen Sharkskin-Technologie unterstützen wir Lufthansa dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und die Luftfahrt ein stückweit umweltfreundlicher zu machen“, sagt Dirk Bremm, Leiter des BASF Unternehmensbereichs Coatings und in dieser Position auch für funktionale Filme verantwortlich.

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Massiver Anstieg der Benzinpreise – Regierung erhöht Klimaschutzziele

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Die Bundesregierung plant, mehr für den Klimaschutz zu tun und den CO2-Ausstoß durch eine Reihe von Maßnahmen noch weiter zu senken. Für die Verbraucher dürfen diese Maßnahmen ganz schön teuer werden. Besonders der Benzinpreis wird massiv ansteigen.

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Klimaneutral bis 2045

Der Plan ist, dass Deutschland bis zum Jahr 2030 rund 65 Prozent weniger Kohlendioxid produziert als es 1990 der Fall war. Aktuell sind es rund 40 Prozent weniger. Das ist nicht genug, denn eigentlich sollten es bereits jetzt 55 Prozent sein. Zudem soll Deutschland spätestens 2045 klimaneutral sein. Also unter dem Strich gar kein Kohlendioxid mehr ausstoßen.

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Klima-Abgaben sollen erhöht werden

Das Ziel wird allerdings nicht einfach zu erreichen sein. Deshalb will die Regierung die Klima-Abgaben pro Tonne Kohlendioxid noch weiter erhöhen. Seit Beginn 2021 liegt der Preis schon bei 25 Euro pro Tonne. Wie viel höher die Abgabe ausfallen soll, ist noch nicht geklärt. (seit Jahresbeginn 25 Euro) weiter erhöhen. Bis 2025 plant die Große Koalition aber einen Anstieg auf 55 Euro pro Tonne Kohlendioxid, die Grünen fordern sogar 60 Euro. Doch was bedeutet das für Verbraucher?

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Benzin wird teurer

Für Autofahrer bedeutet das vor Allem ein Anstieg der Benzin- und Dieselpreise. Eine Steigerung von mindestens 15 Cent pro Liter erwarten Experten. Durch die höheren Abgaben, könne es sogar sein, dass man künftig zwei Euro pro Liter zahlt.

Auch das Reisen mit dem Flugzeug wird teurer werden. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Luftverkehrssteuer stark angehoben. Für Kurzstreckenflüge wird nun ein Aufschlag von 13,03 Euro fällig, auf Mittelstrecken 33,01 Euro, auf Fernflügen sogar 59,43 Euro. Auch hier rechnen Experten allerdings mit weiter steigenden Preisen.

Höhere Kosten für Mieter

Mieter müssen sich ebenfalls auf höhere Kosten einstellen. Im Schnitt zahlt ein Mieter bei mittlerem Energieverbrauch durchschnittlich 65 Euro mehr im Jahr, für Heizöl ist es sogar ein Plus von 85 Euro. Wenn der CO2-Preis nun weiter steigt, steigen natürlich auch die Kosten. Bei einer Klima-Abgabe von 55 Euro pro Tonne würden die Kosten, die Mieter tragen müssen bei 140 Euro für Erdgas und bei 185 Euro für Heizöl liegen. Mehrkosten von 200 Euro pro Jahr nur für das Heizen sind laut Experten nicht mehr unwahrscheinlich.

Auswirkungen auf die Unternehmen

Die Auswirkungen dürften besonders bei Betrieben mit einem hohen Energieverbauch deutlich zu spüren sein. Für einige Chemiekonzerne und die Stahlindustrie könnte das neue Gesetz problematisch werden, denn wenn die Energiekosten so massiv steigen, wird es schwierig für die Firmen, noch profitabel zu wirtschaften. Das hätte zur Folge, dass viele Arbeitsplätze in Gefahr sind.

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Junge Frau in Wiesbaden verfolgt und sexuell belästigt

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Zeugenaufruf 1

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (6. Mai 2021) gegen 1:35 Uhr wurde eine junge Frau auf offener Straße in der Gartenfeldstraße in Wiesbaden von einem unbekannten Mann verfolgt und sexuell belästigt.

Die Frau konnte fliehen, sah den Mann aber kurze darauf wieder

Die 20-Jährige lief aus Richtung Hauptbahnhof kommend an der dortigen Tankstelle entlang und über die Gartenfeldstraße in Richtung Mainzer Straße. Auf ihrem Weg bemerkte sie plötzlich ein Mann, der sich ihr näherte und sie dann sexuell belästigte und anfasste. Er versuchte sie zu überreden, mit ihm in Richtung Schlachthof in Wiesbaden zu gehen.

Die Frau lief daraufhin schneller und konnte dem Mann ein Stück weit entkommen. Allerdings sag sie ihn auf Höhe eines Hotels in der Mainzer Straße wieder. Um weiteren Übergriffen zu entgehen, rannte die Frau davon.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:

  • circa 25 Jahre alt
  • 1,70 – 1,75 Meter groß
  • kräftige Statur
  • rundliches Gesicht
  • osteuropäischer Akzent
  • südländisches Aussehen
  • beiges Jackett
  • Jeanshose

Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen

Während sie an der Tankstelle an der Mainzer Straße vorbei lief, hatte die Frau eine größere Personengruppe gesehen. Es könnte sich dabei um mögliche Zeugen handeln. Diese Personen sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer 0611 – 3450 zu melden.

Neue öffentliche Ladestationen für E-Fahrzeuge in Rüsselsheim

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Die Ende Februar begonnen Bauarbeiten zum Aufbau einer großflächigen Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität in Rüsselsheim am Main machen sichtbare Fortschritte. Vergangene Woche hat das beauftragte Unternehmen GP Joule die ersten 32 Ladesäulen mit insgesamt 64 Ladepunkten auf dem Parkplatz an der Mainzer Straße aufgestellt. Bis zum Sommer könnte das Aufstellen aller 156 Ladepunkte an der Mainzer Straße abgeschlossen sein. Für die Inbetriebnahme sind dann noch die Installation der Stromunterverteilung und die abschließende Asphaltierung erforderlich.

Weitere öffentliche Ladepunkte geplant

Auch bei der öffentlichen Ladefarm „An der Berggewann“ sind die Bauarbeiten für 197 öffentliche Ladepunkte in vollem Gange. Die Kabelgräben sind ausgehoben und werden inzwischen wieder verfüllt und gepflastert. Die Stadt Rüsselsheim plant dort, die ersten Ladesäulen Ende Mai aufzubauen.

Bei der dritten öffentlichen Ladefarm auf dem innenstadtnahen Opel-Parkplatz am Grundweg, den das Unternehmen ebenfalls für das Projekt Electric City zur Verfügung stellt, steht der Baustart kurz bevor. Aufgrund des Fundes nicht bekannter Leitungen im Erdreich musste ein von der Stadt beauftragte Ingenieurbüro noch geringfügig umplanen.

Baustart im Stadtgebiet steht unmittelbar bevor

Inzwischen sind auch, etwas früher als geplant, die ersten Ladesäulen für das Stadtgebiet bei den Stadtwerken Rüsselsheim eingetroffen. Diese übernehmen im Auftrag der Stadt Rüsselsheim den großflächigen innerstädtischen Aufbau von 250 Ladepunkten (bei 125 Ladesäulen), dabei planen sie ein gebietsmäßiges Vorgehen. Den Anfang machen die östlichen Stadtviertel Haßloch, Haßloch-Nord und der Dicke Busch I und II, wo ab dieser Woche die Vorarbeiten für die ersten etwa 20 Ladesäulen (40 Ladepunkte) beginnen werden. Sukzessive folgen die Stadtgebiete Bauschheim, Innenstadt, Königstädten, A- und B-Siedlung, Berliner Viertel und Hasengrund. Bis zum Jahresende, so das Ziel, soll der Aufbau abgeschlossen sein.

Bürger konnten sich am Prozess beteiligen

Electric City, ein vom Bund gefördertes Projekt der Verbundpartner Hochschule RheinMain, Opel, gewobau und der Stadt Rüsselsheim am Main, nimmt jetzt sichtbare Formen an. In intensiver Vorplanung und Abstimmung mit den Partnern sind die Parameter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur erarbeitet worden. Die Standorte für die Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet sind Ergebnis der wissenschaftlichen Voruntersuchungen sowie von Bedarfsanalysen und -simulationen. Im Rahmen des weiteren Planungsprozesses sind sie fortlaufend nach möglichen Planungshemmnissen geprüft und angepasst worden. Rüsselsheimer Bürger konnten sich am Prozess über die eigens errichtete Webseite beteiligen. Standortvorschläge, aber auch Einwände, haben die Projektplaner der Stadt dabei möglichst berücksichtigt. Ladesäulen werden an sogenannten Points of Interests (öffentlich frequentierten Bereichen) und in Wohngebieten vorzufinden sein. Damit soll auch der Nachfrage nach Ladestrom von Bewohnern von Mietswohnungen gerecht werden, die keine Lademöglichkeit auf dem Grundstück haben. Erklärtes Ziel ist es die Sichtbarkeit der Ladesäulen zu erhöhen und damit die E-Mobilität insgesamt voranzubringen.

Termine vom Corona-Testmobil in Rheinhessen und Mainz

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Der Verein Rheinhessen hilft!, der sich um Obdachlose und Bedürftige in der Region kümmert, startet am 6. Mai in Zusammenarbeit mit Eugenius Steckler, dem Betreiber der Steckler-Restaurants in Nieder-Olm und Oppenheim eine große Kampagne im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Mit einer mobilen Corona-Teststation werden die ehrenamtlichen Helfer an unterschiedlichen Standorten in Rheinhessen und Mainz kostenfreie Corona-Schnelltests für die Bürger anbieten. Ein Teil der Einnahmen kommt den Obdachlosen zugute.

Testungen erfolgen durch geschultes Personal

Die Testung erfolgt durch unser geschultes und vorgebildetes Personal mittels COVID-19 Antigen Schnelltest via Safecare Bio-Tech Rapid Test. Die Tupferspitze wird hierbei lediglich bis zu 2,5 Zentimeter angenehm in die Nase eingeführt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Testergebnisse gibt es schriftlich oder per E-Mail.

Das Testmobil ist nicht für Bürger mit Corona-Symptomen geeignet, diese müssen sich an einen Arzt wenden. Bitte beachten Sie den Mindestabstand von 1,5 Meter und tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz. Bitte legen Sie uns zur Identifizierung Ihren Personalausweis vor.

Die ersten Termine:

  • Donnerstag, 6. Mai 2021
    9:30 bis 13:00 Uhr
    Parkplatz an der Gemeindeverwaltung
    Bahnhofstraße 38
    55296 Harxheim
  • Donnerstag, 6. Mai 2021
    15:00 bis 18:00 Uhr
    Wochenmarkt – hinter dem Rathaus
    Kaiserstraße 13
    55278 Selzen
  • Freitag, 7. Mai 2021
    15:00 bis 19:00 Uhr
    Tierfachmarkt Rheinhessen
    Ober-Saulheimer-Straße 10
    55286 Wörrstadt
  • Samstag, 8. Mai 2021
    10:00 bis 13:30 Uhr
    Gemeindehof
    Obere Hauptstraße 3
    55278 Hahnheim

Die weiteren Termine und Standorte werden rechtzeitig bekanntgegeben.

90 Jahre Ford Deutschland in Köln – Täglich laufen rund 1.000 Modelle vom Band

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Der 4. Mai 1931 war nicht nur für die Ford-Unternehmenshistorie ein ganz besonderer Tag, sondern auch für die Kölner Stadtgeschichte. Genau um 15:13 Uhr rollte das erste Ford-Modell in Niehl vom Band. Ford startete seine Produktion am Rhein mit 619 Mitarbeitern, einer Tageskapazität von 60 Einheiten und auf einer Fabrikfläche von 33.000 Quadratmetern. Heute sind die Ford-Werke mit mehr als 15.000 Beschäftigten der größte private Arbeitgeber Kölns, täglich laufen rund 1.000 Modelle vom Band und allein die Fläche der Endmontage in der sogenannten Halle Y beträgt rund 137.000 Quadratmeter.

Die Geschichte von Ford in Deutschland

Die Geschichte von Ford in Deutschland begann bereits sechs Jahre zuvor – an der Spree, nicht am Rhein. Am 18. August 1925 wurde die Ford Motor A.G. ins Berliner Handelsregister eingetragen. In gemieteten Werkhallen am Berliner Westhafen setzten die ersten deutschen Ford-Beschäftigten das legendäre T-Modell („Tin Lizzie“) aus vorgefertigten, per Schiff aus den USA angelieferten Teilen zusammen. In den folgenden Jahren suchte Henry Ford nach einem Produktionsstandort in Deutschland. Die Wahl fiel auf Köln, auch weil der damalige Oberbürgermeister der Rheinmetropole, Konrad Adenauer, sich vehement für Köln als Ford-Standort einsetzte. Und so legten OB Adenauer und der legendäre Firmengründer Henry Ford am 2. Oktober 1930 den Grundstein für die Kölner Ford-Werke. Bereits sieben Monate später rollte das erste Modell vom Band.

Der erste Ford ‚Made in Cologne‘ war ein Lastwagen – das Modell AA. Parallel dazu wurde der Pkw Modell A produziert. Seit der Inbetriebnahme des Werks vor 90 Jahren liefen 19 verschiedene Baureihe und fast 18 Millionen Einheiten in Köln vom Band. Darunter automobile Klassiker wie der Ford Taunus, der Ford Capri oder der Ford Granada. Das am längsten und am meisten produzierte Kölner Modell ist jedoch ein Kleinwagen – der Ford Fiesta. Seit 1979 wird der Fiesta ununterbrochen am Kölner Standort gefertigt, inzwischen in achter Generation und mehr als neun Millionen Mal.

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Die Oldtimer-Ausfahrt anlässlich des 90-Jahres-Jubiläum von Ford

Anlässlich der Einweihung des Kölner Werks am 4. Mai 1931 organisierte Ford die bis dahin größte Zielfahrt in Europa. Rund 40.000 Ford-Fans aus dem ganz Europa nahmen daran teil und fuhren in fast 11.000 Ford-Modellen über die Ziellinie in der Henry-Ford-Straße in Köln-Niehl, der Adresse des neuen Kölner Werks.

Eine solche Massenveranstaltung findet 90 Jahre später nicht statt – schon allein die Corona-Situation macht dies unmöglich. Doch rund 50 Ford-Enthusiasten ließen es sich nicht nehmen und fuhren zu Ehren des Firmen-Jubiläums mit ihren 38 Ford-Oldtimern die Kölner Ford-Standorte ab. Die Jubiläumsfahrt erstreckte sich über 35 Kilometer: Los ging es am Fühlinger See; über das Entwicklungszentrum und das Ersatzteillager in Merkenich fuhr die Oldtimer-Kolonne weiter zum Trainingszentrum in Feldkassel, zur Fiesta-Produktion und zum Ford-Ausbildungszentrum in Niehl und anschließend zur Ford Bank in Braunsfeld. Zielankunft war schließlich an der Motorworld am Butzweiler Hof. Das älteste Modell der Jubiläumskolonne fuhr Ford-Mitarbeiter Robert Bröhl – ein Modell A des Jahrgangs 1931 aus Kölner Produktion.

Köln spielt auch künftig zentrale Rolle für Ford Europa

Nach 90 Jahren beginnt für eines der ältesten Autowerke Deutschlands nun ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte. Die traditionsreichen Kölner Ford-Werke werden fit für die Zukunft gemacht und zum Ford Cologne Electrification Center ausgebaut. Das erste rein elektrische Volumenmodell von Ford in Europa wird 2023 in Köln-Niehl vom Band laufen. Zudem werden die Ford-Ingenieure dieses und auch künftige E-Modelle im Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich designen, entwickeln und testen. In den Ausbau des Kölner Werks zum E-Mobilitätszentrum investiert Ford eine Milliarde US-Dollar. Dies bedeutet die größte Investition am Standort Köln in der 90-jährigen Werksgeschichte.

„Unser Kölner Werk ist eines der traditionsreichsten in der gesamten Automobilindustrie“, sagt Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH. „In 90 Jahren haben wir hier fast 18 Millionen Fahrzeuge produziert und Zehntausenden von Menschen eine berufliche Heimat geboten.“ Das zeige, wie tief die Ford-Werke am Standort verwurzelt sind. „Nun führen wir den Standort mit dem Ford Cologne Electrification Center in eine elektrifizierte Zukunft und bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine vielversprechende Perspektive“, betont Herrmann. „Das Herz von Ford Europa schlägt auch künftig in Köln.“

Sattelzug überschlägt sich auf der Autobahn A6

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Am frühen Mittwochmorgen auf der Autobahn A6 zwischen den Anschlussstellen Wattenheim und Enkenbach-Alsenborn ereignete sic ein schwerer Verkehrsunfall. Ein geplatzter Reifen dürfte die Ursache des Unfalls gewesen sein. An einem Lastwagen war während der Fahrt der linke Vorderreifen geplatzt.

Der 58 jährige LKW-Fahrer verlor dadurch die Kontrolle über seinen Sattelzug, kam nach links von der Fahrbahn ab und durchbrach die mittlere Leitplanke. Anschließend überschlug sich der Sattelzug und blockierte die Fahrbahn in Fahrtrichtung Mannheim. Der Lkw-Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 180.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die Autobahn in Richtung Mannheim voll gesperrt. In Fahrtrichtung Saarbrücken wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

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LKW Unfall auf der Autobahn A6

Demonstration am Freitag in der Stadt Mainz – Anlass ist der SPD-Parteitag

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Fridays for Future Mainz ruft zur Kundgebung am Freitag (07. Mai 2021) um 15:00 Uhr auf dem Ernst-Ludwig-Platz in der Landeshauptstadt Mainz auf. Anlass für bundesweite Aktionen an diesem Tag ist der SPD-Parteitag am Sonntag. Fridays For Future fordert die Sozialdemokraten auf, in ihrem “Zukunftsprogramm” einen konkreten Plan zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens zu beschließen.

Juan Heidemann, Mitorganisator von Fridays for Future Mainz

„Soziale Politik ist nur mit konsequentem Klimaschutz möglich – das bestätigt auch das Bundesverfassungsgericht. Wir fordern ein klimaneutrales Deutschland bis 2035 und einen klaren und gerechten Maßnahmenplan dahin. Nur so können wir die Klimakrise auch als Gerechtigkeitskrise ernsthaft angehen.“.

Jede Partei soll einen Entwurf für ein verbindliches CO2-Budget vorlegen. Ein solches Budget bestimmt die Restmenge an Kohlenstoffdioxid, die Deutschland noch ausstoßen darf. Dafür müssen zwei Fragen klar beantwortet werden: Erstens: Welches Temperaturziel wollen wir mit welcher Wahrscheinlichkeit einhalten? Zweitens: Welchen Anteil am global verbleibenden CO2-Budget nimmt Deutschland damit in Anspruch und welche Verteilungsethik liegt dem zugrunde?

Ida Fritsch von Fridays for Future Mainz

“Wenn wir soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit zusammendenken, können wir zukunftsfähige, klimagerechte Arbeitsplätze und Planungssicherheit schaffen, eine gerechte Lastenverteilung erreichen und die Erderhitzung unter 1,5°C halten.“

Fridays For Future setzt in der Woche des SPD-Parteitages, des deutschen Erdüberlastungstages, des Petersberger Klimadialogs und der gemeinsamen Pressekonferenz mit ver.di und dem Bündnis #unteilbar ein klares Zeichen: Jede Partei muss sich an ihrem Plan zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit messen lassen.

Steganlage am Ikasee in Ingelheim wieder begehbar

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Das Freizeitgelände Ikasee zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Freizeit- und Erholungsgebieten der Stadt Ingelheim. Aufgrund seines großflächigen Angebotes an Spielmöglichkeiten und der naturnahen Gegebenheiten ist das Areal für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Naherholungsort, gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Hygienevorschriften und Kontaktbeschränkungen. Die 130 Meter lange Steganlage war über einen längeren Zeitraum gesperrt und ist ab 8. Mai wieder begehbar. Der Steg wurde vor über zehn Jahren erbaut und musste grundhaft saniert werden.

„Endlich können Bürgerinnen und Bürger den Ufersteg am Ikasee wieder nutzen. Er bietet Naturinteressierten den gewohnten wunderbaren Blick auf den See direkt entlang der Uferkante. Ein solches Naturerlebnis in unmittelbarer Stadtnähe möchten wir in der gewohnten Qualität erhalten“, freut sich Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll über die Wiedereröffnung.

Volker Bouffier: Sonderregelungen für geimpfte und genesene Personen in Hessen

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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat am Dienstag (5. Mai 2021) im Nachgang zur heutigen Kabinettsitzung zu den gefassten Beschlüssen informiert. „Wir sind noch mitten in der Pandemie, aber es stimmt mich zuversichtlich, dass die Infektionszahlen derzeit sinken. Zugleich steigt die Zahl der geimpften Personen in Hessen deutlich an. Für sie gilt: Wer vollständig geimpft ist oder in den letzten sechs Monaten eine Corona-Infektion überstanden hat, wird Negativ-Getesteten gleichgestellt und darüber hinaus bei den Kontaktbeschränkungen künftig nicht mehr mitgezählt“, so Bouffier.

Die Kontaktbeschränkungen entfallen

Für vollständig Geimpfte und Genesene entfallen zukünftig in Hessen die Kontaktbeschränkungen. Sie zählen zudem nicht mit, wenn sie sich mit anderen (nicht geimpften) Personen treffen. Darüber hinaus haben wir eine Vielzahl weiterer Sachverhalte angepasst, in denen Ausnahmen für geimpfte und genesene Personen von Betretungsverboten oder Personenanzahlbeschränkungen geregelt werden, die in der vom Bund vorgesehenen Verordnung nicht in der Detailtiefe geregelt werden. Diese Regelungen greifen, sobald die entsprechende Bundesregelung in Kraft tritt. 

Besuchsbeschränkungen in Alten- und Pflegeheimen gelockert (ab 15. Mai 2021)

Die Beschränkung der täglich möglichen Besuche für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen entfallen vollständig. Für Genesene und Geimpfte entfällt zudem die Testpflicht vor dem Betreten von Alten- und Pflegeheimen. In den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner entfällt die Maskenpflicht, wenn die Bewohnerin oder der Bewohner genesen oder vollständig geimpft ist.

Die weiteren bestehenden Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus wurden bis zum 30. Mai 2021 verlängert. Über weitere Anpassungen der Regelungen, insbesondere für Städte und Landkreise mit einer Inzidenz unter 100, wird das Kabinett in der kommenden Woche auch im Lichte der geplanten Öffnungsschritte in den hessischen Nachbarländern beraten.

Luca-App immer erfolgreicher

6.000 Locations in Hessen haben sich bereits für die Luca-App registriert. Mit der App können Gastgeber die Kontaktdaten ihrer Gäste digital erfassen. Auf die Daten können die Gesundheitsämter in Hessen zugreifen, wenn eine Kontaktnachverfolgung notwendig wird.

Eigene Parkplätze für Feuerwehrangehörige in Raunheim

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Seit Ende April findet man im Stadtgebiet von Raunheim immer mal wieder einzelne Parkplätze, die mit einem großen „F“ gekennzeichnet sind. Dabei handelt es sich um reservierte, wohnortnahe Stellplätze für aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Raunheim.

Im Einsatzfall schneller zum Gerätehaus

Mit den eigens für Feuerwehrleute reservierte Parkplätzen soll sichergestellt werden, dass die Einsatzkräfte im Falle eines Alarms schnellstmöglich ihren Weg zum Gerätehaus antreten können. Dabei sollen sie keine langen Wege zu ihrem Fahrzeug in Kauf nehmen müssen, denn wenn die Feuerwehr ausrücken muss, zählt jede Sekunde.

Wertschätzung der Feuerwehr

Zudem will die Raunheimer Stadtverwaltung mit den separaten Parkplätzen auch ihren Dank und ihre Wertschätzung gegenüber den Frauen und Männern ausdrücken, die zu jeder Tages- und Nachtzeit und unter allen Witterungsbedingungen bereit sind, ihr Leben zu riskieren, um anderen zu helfen. Die Parkplätze wurden im Zuge des Maßnahmenpaketes zur Steigerung der Attraktivität der Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr beschlossen.

„Durch die neuen Feuerwehrparkplätze erhoffen wir uns entsprechend eine verkürzte Ausrückezeit der Feuerwehr Raunheim und damit eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr! Wir bedanken uns bei Stadtverwaltung für diese tolle Idee und deren Umsetzung“, schreibt die Freiwillige Feuerwehr Raunheim dazu.

SCHOTT AG Mainz setzt auf Fahrräder für Angestellte

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SCHOTT Jobrad 20210427 10
SCHOTT Jobrad 20210427 10

Seit 1. April 2020 bietet der Mainzer Spezialglashersteller SCHOTT allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, ein Jobrad zu leasen. Nach nur einem Jahr knackten die SCHOTT-Mitarbeiter nun die 500er Marke.

Gernot Orben, Leiter Personalwesen Deutschland dazu

Gernot Orben freut sich, dass das Angebot so gut angenommen wird: „Das Jobrad ist eine prima Sache. Die Kolleginnen und Kollegen tun was Gutes für ihre Gesundheit und Fitness und leisten dazu noch einen kleinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz.“ Passend zum Ziel von SCHOTT, bis 2030 ein klimaneutrales Unternehmen werden zu wollen.

E-Bikes unter den Jobradlern sehr beliebt

Das Jobrad funktioniert über einen Leasingvertrag. Dabei ist SCHOTT Leasingnehmer und überlässt dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin das Rad zur Nutzung für den Weg zur Arbeit und in der Freizeit. Die monatliche Nutzungsrate wird automatisch vom Bruttogehalt einbehalten.

Vor allem durch den Boom bei E-Bikes steigen immer mehr Schottianer vom Auto auf das Fahrrad um – auch für das Pendeln zum Arbeitsplatz. So entscheiden sich rund 75 Prozent der Jobradler für ein E-Bike.

Auch die Familienmitglieder profitieren

Weil jeder Mitarbeiter zwei Jobräder bestellen kann, profitieren auch Familienmitglieder. In Mainz nutzen 130 Mitarbeiter die Möglichkeit für ein Zweitrad.

Das Jobrad-Angebot gilt für alle Beschäftigen an den sechs deutschen SCHOTT Standorten. Aktuell gibt es beim Glasspezialisten deutschlandweit bereits fast 1.300 Jobräder. Tendenz weiter steigend.

Stadt Bad Kreuznach treibt Digitalisierung in den Kitas voran

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Die Stadt Bad Kreuznach treibt die Digitalisierung in ihren 18 Kindertagesstätten voran. Alle Kitas wurden in den vergangenen Monaten ihrer Größe entsprechend mit grundlegender Hardware (Laptops und Tablets) ausgestattet und das WLAN in den Gebäuden ausgebaut.

50.000 Euro bereit gestellt

Dazu stellt die Stadtverwaltung 50.000 Euro an Personal- und Sachkosten bereit. Die Mittel stammen aus dem Landesprogramm Kita!Plus. Durch die Offensive soll vorrangig die Arbeit mit den Kindern und Eltern um digitale Methoden erweitert, die Medienkompetenz der Kinder gefördert und die Chancengleichheit durch digitale Medien verbessert werden.

„Vor allem die Zeit des eingeschränkten Regelbetriebs während der Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass neue Kommunikationsformen mit Kindern und Eltern notwendig sind, um den Austausch mit den Familien aufrechtzuerhalten und gut zu gestalten. Auch möchten wir in unseren Kitas Möglichkeiten schaffen, mit Kooperationspartnern digitale Vernetzungen zu etablieren und die Kita-Organisation insgesamt zu erleichtern“, erklärt Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer. Dabei solle die Digitalisierung nicht die bisher geleistete Erziehungs- und Bildungsarbeit in den Kitas ersetzen, sondern als Querschnittsthema sinnvoll ergänzen.

Da die technische Ausstattung der Kitas und die Vorkenntnisse der Fachkräfte sehr unterschiedlich ausfielen, startete die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit – Rheinland-Pfalz (IBEB) zunächst ein halbjähriges Projekt mit den sechs Kitas, die am Kita!Plus-Programm teilnehmen. Bei regelmäßigen Treffen entwickelten die Teilnehmer aus Kitas und Verwaltung Absprachen und Ideen, wie die Digitalisierung in der städtischen Kita-Landschaft vorangetrieben werden kann. Dabei entstand auch ein „Methodenkoffer“ für die Nutzung digitaler Medien, der den Erzieherinnen und Erziehern im Berufsalltag als Nachschlagewerk in der medienpädagogischen Arbeit dienen soll.

Digitalisierung als fortdauernder Prozess

Um die Fachkräfte für die digitalen Möglichkeiten fit zu machen, werden darüber hinaus je zwei Mitarbeiter der städtischen Kindertagesstätten, aber auch der Kitas der freien Träger innerhalb der Stadt Bad Kreuznach umfassend geschult. Das dort erworbene Wissen geben die Teilnehmer als Multiplikatoren in „ihre“ Einrichtung weiter. In der Fortbildungsreihe in Zusammenarbeit mit der Kunstwerkstatt Bad Kreuznach werden unter anderem Themen wie Praxisbezogene Medienpädagogik, Datenschutz und Elternarbeit, Foto- und Audioarbeit, Videos und Praktische Arbeit vermittelt.

Mit diesen Schritten wird die Digitalisierung in den Kitas jedoch nicht abgeschlossen sein, weiß die Oberbürgermeisterin. „Langfristig müssen wir als Verwaltung diesen Prozess koordinieren, begleiten und unterstützen, etwa im Hinblick auf die Technik und den Datenschutz.“ Das Kita-Personal müsse seinerseits eine offene Haltung gegenüber digitalen Technologien im Team und bei den Eltern pflegen und fördern. So könne langfristig – auch durch regelmäßige Austausche der Kitas untereinander – ein Bewusstsein für digitale Lösungen geschaffen werden.

Mehr Barrierefreiheit in der Landeshauptstadt Mainz gefordert

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Jockel-Fuchs-Platz Mainz
Jockel-Fuchs-Platz Mainz

Am 5. Mai setzen sich europaweit Aktivisten für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ein. Auch die PIRATEN Mainz erheben dazu ihre Stimme für Inklusion. Die AG Inklusion der Piratenpartei Deutschland schließt sich mit ihrer Forderung „Mehr Barrierefreiheit wagen“ den Forderungen für ein gutes Barrierefreiheitsrecht zahlreicher Vereine an. Das teilte die Piratenpartei Mainz, Rheinhessen-Nahe mit.

Dabei konzentrieren sie sich auf folgende Forderungen:

  • den Einbezug der baulichen Umwelt, um Barrierefreiheit vollumfänglich zu gewährleisten.
  • den Einbezug des ÖPNV – nicht funktionierende Aufzüge, Einstiegshilfe, Durchsagen und Anzeigen sind nicht länger hinnehmbar
  • Ausnahmeregelungen dürfen nicht zur Regel werden – Perspektiven von Menschen mit Behinderung müssen berücksichtigt werden
  • Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Schlichtungsverfahrens
  • zentrale, transparente und zugängliche Marktüberwachung inklusive barrierefreier Feedback-Mechanismen
  • Etablierung eines Ausschusses für Barrierefreiheit, in dem Selbstvertretungsorganisationen und weitere Experten aktiv partizipieren
    eine verkürzte Übergangsfrist für die barrierefreie Nutzung von allen in der Richtlinie abgedeckten Dienstleistungen mittels entsprechender Produkte spätestens ab dem 28.06.2030

Barrierefreiheit in Mainz empfindlich gestört

Pandemiebedingt sei das Thema Barrierefreiheit im Stadtrat in Mainz ein wenig in Vergessenheit geraten. Gerade wegen der vielen in Mainz befindlichen Baustellen ist die Barrierefreiheit sogar empfindlich gestört. So monierte erst vor Kurzem der Ortsbeirat Altstadt, dass durch die Baustelleneinrichtung und die vielen dort parkenden Baustellenfahrzeuge rund um die Rheingoldhalle und des Rathauses die Zugänge zu den öffentlichen Toiletten nicht mehr barrierefrei erreichbar sind. Oder man denke an das nicht barrierefrei zu erreichende Gebäude der Gonsenheimer Ortsverwaltung. Laut Aussagen der Stadtverwaltung sind keinerlei Umbaumaßnahmen geplant, um die Barrierefreiheit der Ortsverwaltung herzustellen. Von barrierefreien Bahnhofszugängen wollen wir gar nicht erst sprechen. Laut der Auskunft der Bahn soll zumindest der Bahnhof Mainz Mombach bis 2025 barrierefrei gestaltet werden.

Barrieren auch im digitalen Bereich

Aber auch im digitalen Bereich bestehen noch immer Barrieren die dringend abgebaut werden müssen. So ist die Webseite der Stadt Mainz zwar in großen Teilen vorlesbar und die Bilder und Buttons verfügen über eine textbasierte Beschreibung, aber der Bereich der Leichten Sprache ist leider noch immer verkümmert. Gerade während der Coronapandemie wäre es noch wichtiger als zuvor, dass die wichtigen Ankündigungen der Stadt über Verordnungen und Regelung alle in Leichter Sprache veröffentlicht werden. Derzeit ist dort z.B. noch immer die veraltete Coronaverordnung vom 24.03.2021 des Landes Rheinland-Pfalz als gültige Regelung verlinkt. Gerade Menschen mit kognitiven Einschränkungen brauchen aber ein solches Angebot, um zu verstehen, welche Regelungen gerade gelten, warum diese gelten, und warum dies extrem wichtig ist, um sich und andere zu schützen. Seit 2017 scheint es keine neuen Bestrebungen der Stadt Mainz zu geben, die Ankündigungen alle in Leichte Sprache übersetzen zu lassen. Dem Projekt »fairständlichen Verwaltungssprache« zusammen mit der Stadt Wiesbaden scheint man ebenso nicht mehr engagiert nachzugehen.

„Ja, auch wir als Parteien in unserem Partei- und Fraktionsauftritten sind da gefragt, alles auf Barrierefreiheit zu prüfen. Denn auch wir müssen da noch viel lernen, um unserer eigenen Forderung nach einem barrierearmen Online-Angebot gerecht zu werden“, schreibt die Partei selbstkritisch.

Barrierefreiheit muss Normalität sein und nicht die Ausnahme

Es bleibt festzustellen, dass es noch immer Probleme mit der Barrierefreiheit an vielen Stellen der Stadt Mainz gibt, und angefangene Konzepte noch nicht ausreichend zu Ende gebracht sind. Der jüngst umbenannte Beirat zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen muss dringend mehr gefördert werden, und die dort erarbeiteten Anregungen in die tägliche Politik der Stadt Mainz einfließen.

Die Barrierefreiheit muss Normalität sein und nicht die Ausnahme. Teilhabe und Inklusion müssen immer im Fokus bleiben. Dabei müssen wir nicht nur auf barrierefreie analoge Zugänge achten, sondern auch die digitalen Angebote müssen barrierefrei ausgestaltet werden. Die Angebote in leichter Sprache in Mainz müssen dringend ausgebaut und das Projekt „fairständliche Verwaltungssprache“ wieder in den Fokus gerückt werden. Wir alle sind gefordert, eine Stimme für Inklusion zu werden.