Am Sonntagabend (6. Juni 2021) gegen 21:00 Uhr kam es zu einem Feuerwehreinsatz auf der Autobahn A61 bei Gensingen. Dort stand ein Sattelzug auf dem Strandstreifen in Brand.
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Zahlreiche Olivenbäume brannten
Zeugen bemerkten, dass Rauch aus dem Heckbereich des Sattelschleppers aufstieg und wählten den Notruf. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen stellte sich heraus, dass auf dem Sattelzug Olivenbäume geladen waren. Durch den Brand entstand eine starke Rauchentwicklung. Die Fahrbahn in Richtung Koblenz musste zunächst für die Löscharbeiten der Feuerwehr voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Abfahrt Gau-Bickelheim durch die Polizei abgeleitet.
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Löschmaßnahmen gestalteten sich schwierig
Die Feuerwehr konnte den Brand zunächst unter Kontrolle bringen, allerdings brachen immer wieder neue Flammen aus. Aus diesem Grund veranlasste die Feuerwehr die Sperrung der unter der Autobahn verlaufenden Bahnstrecke. Nachdem ein Teil der Olivenbäume aus dem Sattelschlepper entladen wurden, gelang es der Feuerwehr schließlich, den Brand zu löschen.
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Vollsperrung für mehrere Stunden
Die Fahrbahn in Richtung Koblenz konnte nach etwa zweieinhalb Stunden auf der linken Spur zum Abfließen des angestauten Verkehrs freigegeben werden. Anschließend wurde die Fahrbahn für die Reinigungs- und Aufräumarbeiten wieder bis etwa 3:45 Uhr voll gesperrt.
Der 27-jährige Fahrer des LKW aus Italien blieb bei dem Vorfall unverletzt. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt als Ursache für den Brand und geht von einem Totalschaden an dem Auflieger und der Ladung aus. Zusätzlich entstanden Schäden an der Fahrbahnoberfläche und an den Schutzplanken. Die Schadenshöhe wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt.
Die Spitzenkandidatin der SPD in Sachsen-Anhalt, Katja Pähle, macht die starke Polarisierung zwischen CDU und AfD für das schlechte Abschneiden ihrer Partei bei der Landtagswahl verantwortlich.
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Pähle im phoenix-Interview
„Wir müssen feststellen, dass es eine sehr starke Polarisierung gab zwischen CDU und AfD, gerade im Endspurt der Wahl, um die Frage: Wer wird hier stärkste Kraft? Und auch der Ministerpräsident hat deutlich gemacht, dass man die CDU wählen muss, wenn man die AfD verhindern will. Da fällt es natürlich schwer für die SPD, Wählerinnen und Wähler zu halten oder zu gewinnen“
Die Sozialdemokratie in den vergangenen fünf Jahren in Sachsen-Anhalt habe „sehr erfolgreich gearbeitet“, das hätten ihr die Menschen rückgekoppelt. „Wir haben sehr viel richtig gemacht. Wir haben fünf Jahre erfolgreich in der Regierung gearbeitet, wir haben die richtigen Themen gesetzt“, so Pähle.
Am Sonntagnachmittag (6. Juni 2021) gegen 14:00 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreuzung Hochstraße / Dr. Carl-Sonnenschein-Straße in Worms. Daran beteiligt war ein Streifenwagen und ein Ford.
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Der Streifenwagen überschlug sich
Zwei Streifenwagen waren auf dem Weg zu einem dringenden Einsatz in Worms-Herrnsheim. Mit Sondersignal fuhren sie auf die Kreuzung. Zeitgleich fuhr ein blauer Ford aus Richtung Johann-Hinrich-Wichern-Straße kommend über die Kreuzung und krachte dabei frontal in die Seite des ersten Polizeiautos. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Streifenwagen und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Der blaue Ford wurde über die Kreuzung geschleudert und krachte gegen einen an der Ampel wartenden dritten Volkswagen.
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Vier Personen wurden schwer verletzt
Bei dem Unfall wurden die beiden Polizisten im Streifenwagen sowie die beiden Frauen in dem blauen Seat schwer verletzt. Lebensgefahr besteht nach Angaben der Polizei allerdings für keinen der Beteiligten. Die vier Verletzten wurden in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert.
Als der Streifenwagen sich überschlug beschädigte er zudem einen Ampelmast. Dieser musste von der Feuerwehr demontiert werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger beauftragt. Für die Dauer der Abschleppmaßnahmen und der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim musste der Kreuzungsbereich für rund sechs Stunden voll gesperrt werden.
Michael Ginz – Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim. Die Aufräum- und Reinigungsarbeiten nach den gestrigen Unwettereinsätzen waren noch in vollem Gange, als die Leitstelle Bad Kreuznach die Feuerwehren der VG Rüdesheim erneut in die Einsatzhosen schickte. Dieses Mal waren jedoch nicht Tauchpumpen und Wassersauger, sondern Manpower und tragbare Leitern gefordert.
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Sämtliche Steighilfen der Fahrzeuge kamen hierbei zum Einsatz
Aus unbekannter Ursache stürzte am Sonntagmittag ein Gleitschirmflieger im Bereich Norheim/Bad Münster-Ebernburg in eine Baumgruppe. Während der Schirm in einem größeren Baum hängenblieb, konnte sich der Mann an einem schmäleren Stamm festklammern. Alleine war dem offenbar unverletzten Gleitflieger ein Abstieg allerdings nicht möglich. Da zudem die Gefahr des Absturzes bestand, alarmierte die Leistelle die Feuerwehren Norheim und Rüdesheim, die Einsatzzentrale sowie Rettungsdienst und Polizei.
Vor Ort befahl Einsatzleiter Martin Barth nach Rücksprache mit dem Patienten und dem Rettungsdienst den Einsatz tragbarer Leitern. Sämtliche Steighilfen der Fahrzeuge kamen hierbei zum Einsatz. Die Maßnahme stellte sich für die Kräfte jedoch herausfordernd dar. Um die eigentliche Einsatzstelle zu erreichen, mussten die Helfer zunächst sämtliche Gerätschaften über unwegsames Gelände nach unten transportieren. Mit mehreren vier- und zweiteiligen Steckleitern sicherten die Feuerwehrleute den schmalen Baumstamm. Anschließend brachten sie eine dreiteilige Schiebleiter unter dem Mann in Stellung. Vorsichtig und Stück für Stück wurde die Leiter nach oben auszogen, bis der in Not befindliche Mann erreicht war. Er wurde mit Leinen gesichert und nach unten geführt.
Der Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung. Die 35 Norheimer und Rüdesheimer Kräfte waren mit sechs Fahrzeugen ausgerückt, nach zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erklärt die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner: „Meinen herzlichen Glückwunsch an Reiner Haseloff und die CDU in Sachsen-Anhalt! Die Wähler haben die CDU mit einem klaren Regierungsauftrag ausgestattet. Reiner Haseloff steht für gute Regierungsarbeit, für Klarheit, Verlässlichkeit und Standfestigkeit, das ist das Gegenteil von Populismus und Spalterei. Er hat sich deutlich von der AfD abgegrenzt. Die CDU hat sich als Bollwerk gegen die AfD erwiesen, die deutlich in ihre Schranken verwiesen worden ist. Sachsen-Anhalt zeigt: Wahlen werden im Endspurt entschieden. Wir als CDU setzen jetzt alle Kraft in die Bundestagswahl. Unser Spitzenkandidat Armin Laschet geht mit starkem Rückenwind in die kommenden Wochen.“
Am Sonntagnachmittag (6. Juni 2021) gegen 15:00 Uhr kam es nach einem Badeunfall im Rhein bei Biebesheim im Kreis Groß-Gerau. Eine 42 Jahre alte Frau wird seit dem Unfall vermisst.
Ein Jetskifahrer rettete den Ehemann der Frau
Die Frau aus dem Kreis Offenbach ging mit ihrem 41 Jahre alten Ehemann von einer Sandbank im Bereich der Nato-Rampe aus zum Schwimmen in den Rhein. Im weiteren Verlauf wurden die beiden von der Strömung abgetrieben und weiter in Richtung Flussmitte gezogen. Auf Höhe des Altrheins konnte ein Jetskifahrer den Ehemann retten und zum Ufer bringen. Währenddessen versank die 42-Jährige jedoch im Wasser und wurde seitdem nicht mehr gesehen.
Die Feuerwehren sowie die DLRG der umliegenden Ortschaften starteten nach der Alarmierung umgehend mit den umfangreichen Suchmaßnahmen von beiden Seiten des Rheins. Daran beteiligt waren mehrere Boote, Strömungsretter und Taucher aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Auch die Polizei war mit mehreren Booten, Einsatzkräften Ufer und dem hessischen Polizeihubschrauber im Einsatz. Bislang verliefen sämtliche Suchmaßnahmen jedoch ohne Erfolg.
BYC-News Notarzt Serie Teil 2 | Notärzte erleben tagtäglich Dinge, die andere Menschen niemals erleben. Von schönen Dingen bis hin zu schrecklichen Schicksalen oder kuriosen Einsätzen ist alles mit dabei. BYC-News sprach mit dem Notarzt aus Rüsselsheim, Dr. Thilo Hartmann darüber, welche Einsätze ihn besonders bewegten und wie er die Einsätze erlebt.
Als Notarzt muss man ruhig und besonnen bleiben
Wenn ein Notarzt seinen Dienst beginnt, weiß er nicht was ihn erwartet. Genau das ist es was Dr. Hartmann so an dem Beruf begeistert. „Viele Einsätze sind natürlich Routine. Aber es gibt immer wieder Dinge, die selbst ein erfahrener Notarzt noch nicht gesehen hat“, erklärt er. „Viele denken bei schweren Verletzungen oder Unfällen immer als erstes „Oh
Gott wie schrecklich“. Das ist bei Notärzten eher selten der Fall. Wenn eine solche Einsatzmeldung auf meinem Display erscheint, frage ich mich auch nach 30 Jahren Erfahrung noch immer als erstes, ob ich es hinbekomme, die Situation zu händeln“, erzählt Hartmann. Die Schrecklichkeit der Situation blende man immer erstmal aus, zumindest bis nach dem Einsatz. Das sei als Notarzt auch wichtig, denn egal welche Tragödie sich gerade abspielt, schließlich zählt, dass man funktioniert und dafür muss man ruhig bleiben. Ein panischer nervöser Notarzt wirke sich auch immer negativ auf die anderen Einsatzkräfte aus.
Notarzt Dr. Thilo Hartmann aus Rüsselsheim | Foto: BYC-News | Chiara Forg
Dr. Hartmann gibt ein Beispiel:
„Vor einigen Wochen wurde ich zu einem schweren Unfall auf einer Landstraße alarmiert. Eine Frau war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und als ich ankam, saß bereits ein Notfallsanitäter bei ihr im Wagen. Er hat den Platz dann für mich frei gemacht und ich habe recht schnell gemerkt, dass die Frau sehr schwer verletzt ist. Das haben natürlich auch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr mitbekommen, die bereits dabei waren das Fahrzeug aufzuschneiden, um die Frau zu befreien. Das hat allerdings nicht wirklich geklappt und die Feuerwehrleute wurden zusehends nervöser. Schließlich haben sie dann die Strategie geändert und versucht, das Dach abzutrennen, aber auch das hat recht lange gedauert. In der Zwischenzeit habe ich die Verletzte im Auto weiter versorgt, habe aber auch gemerkt, dass die Stimmung gerade zu kippen droht. Das ist an Einsatzstellen natürlich nicht gut, weshalb ich versuchte, die Stimmung etwas zu lockern. Als das Autodach dann schließlich ab war, habe ich die Einsatzkräfte angeschaut und ihnen gesagt, dass das natürlich so auch nicht gehe, weil es mittlerweile angefangen hat zu regnen, und ich ohne Dach nass werde. Dann war kurz Stille, die Einsatzkräfte haben alle geschmunzelt und die Anspannung hat sich etwas gelockert, sodass es dann zielgerichtet weitergehen konnte. Da wurde mir mal wieder bewusst, wie wichtig es ist in solchen Situationen ruhig und besonnen zu bleiben und nicht die Nerven zu verlieren“
Erlebnisse, die einen nicht mehr loslassen
Manche Einsätze gehen auch Dr. Thilo Hartmann nahe. Zwar werde es mit den Jahren irgendwann zur Routine, schwerstverletzte Menschen zu sehen, aber kalt lasse ihn das trotz allem natürlich nicht. „Ich beruhige mich dann immer damit, dass ich mir selbst immer wieder ins Gedächtnis rufe, dass dieser Unfall sowieso passiert wäre und ich daran nichts hätte ändern können. Aber dass ich nun mal heute Dienst habe und es deshalb meine Aufgabe ist, dem Patienten zu helfen und es wieder besser zu machen. Wenn man dann am Ende weiß, dass man mit seinem Team dem Patient hat helfen können, dann macht einen das natürlich stolz. Daraus schöpft man viel Kraft für alles was dann noch so kommt“, erklärt Dr. Hartmann. Aber es gibt immer wieder Fälle, die einem unter die Haut gehen. Meist seien es auch nicht die schrecklichen Bilder, die sich ins Gedächtnis einbrennen sondern eher besondere Umstände. Auch hier erzählt Dr. Hartmann von einem Einsatz, der ihn lange sehr bewegt hat:
„Vor drei oder vier Jahren wurde ich von einer Kollegin gerufen. Sie sagte mir, dass sie bei einem 4-jährigen leblosen Jungen sei, der wiederbelebt werden musste. Der Kollegin gelang es nicht, den Beatmungsschlauch einzuführen, das ist bei Kindern etwas schwieriger. Weil ich als Anästhesist schon viele Kinder narkotisiert und den Beatmungsschlauch eingeführt habe, bat sie mich um Hilfe. Als ich vor Ort ankam, um sie zu unterstützen, habe ich zuerst den hellblonden kleinen Jungen gesehen. Ich habe dann den Beatmungsschlauch eingesetzt und mit fielen sehr viele blaue Flecken an dem kleinen Patienten auf. Uns hatte man vor Ort gesagt, dass diese von einem Sturz von der Couch kamen, was allerdings nicht mit der Art der Hämatome zusammenpasste. Diese wiesen viel eher auf Misshandlung hin. Der Junge konnte zunächst widerbelebt werden und kam in eine Klinik, wo er aber einen Tag später verstarb. Es wurde dann im Anschluss wegen Mordes gegen den neuen Lebensgefährten der Kindesmutter ermittelt und schließlich vor dem Gericht verhandelt. Bei der Verhandlung war ich als gutachterlicher Zeuge geladen und musste das Ganze nochmal erzählen und habe mir dabei auch die Bilder der gerichtsmedizinischen Untersuchung angeschaut. Die Bilder habe ich bis heute noch vor dem geistigen Auge. Ich habe selbst eine kleine Tochter, die auch blond ist. Sowas bezieht man dann auch mal auf das eigene Leben und überlegt sich wie das wäre, wenn der eigenen Tochter etwas Schlimmes widerfahren würde. Natürlich nicht im Bezug auf die Misshandlung. Aber generell kann man sagen, dass Parallelen zum eigenen Privatleben, wie in diesem Fall das Alter und die Haarfarbe dafür sorgen, dass einem so etwas nah geht“
Auch Notärzte sind natürlich nicht dagegen gefeit, Dinge zu erleben, die sie später nicht verarbeiten können. Deshalb gibt es natürlich auch ein Krisenteam, dass allen Rettungskräften für Gespräche zur Verfügung steht. Doch eigentlich müsse ein solches Team aus anderen Notärzten bestehen, denn nur Retter können Retter verstehen, berichtet Dr. Hartmann. Die Gedankengänge und der Fokus sei doch ein anderer als beispielsweise bei Psychologen.
Das andere Extrem
Ein anderes Extrem sei beispielsweise die Hilfe bei einer Geburt. „Das stresst einen zwar extrem, da man das nicht so oft macht wie beispielsweise einen schwerverletzten Motorradfahrer zu behandeln. Aber wenn das Kind dann geboren ist, ist das einfach ein wahnsinnig schönes Gefühl zu wissen, dass man dabei geholfen hat. An solchen Dingen kann man sich auch ein Stückweit entlanghangeln, wenn man schlimme Dinge erlebt. Das ist halt der Beruf eines Notarztes. Es kann sein, dass ein Unfallopfer stirbt und man nur wenige Stunden später bei der Geburt eines Kindes hilft.“, berichtet Dr. Hartmann.
Die Arbeit wird mehr – Die Zahl der Schwerverletzten nicht
Die Arbeit eines Notarzt habe sich in den vergangenen Jahren verändert, berichtet Dr. Hartmann. Es seien wesentlich mehr Einsatze zu fahren, als noch vor einigen Jahren. Im Jahr 2002, als er damit begann, Notarztwagen zu fahren, waren es im Schnitt 4,5 Einsätze in 24 Stunden. Aktuell seien es rund 11 Einsätze in 24 Stunden. Das Kuriose: Die Zahl der Patienten, die wirklich die Hilfe eines Notarztes benötigt haben, blieb gleich. „So gesehen müssen wir also wesentlich mehr Einsätze fahren, um die gleiche Anzahl an schwerkranken Patienten zu sehen„, erklärt Hartmann.
„Wir haben im Jahr 2010 mal eine Statistik gemacht, wie oft wir mit der Meldung „Verdacht auf Herzinfarkt“ raus gefahren sind und wie viele tatsächlich einen Herzinfarkt hatten. Das gleiche haben wir 2020 nochmal gemacht. Die Zahl der Patienten mit einem Tatsächlichen Herzinfarkt, hat sich kaum verändert. Im Jahr 2020 waren es nur rund 10 Patienten mehr als im Jahr 2010. Die Einsatzmeldung „Verdacht auf Herzinfarkt“ hat sich jedoch verdreifacht“, berichtet der Notarzt weiter.
Die Menschen werden unselbstständiger
Auf die Frage hin, weshalb das seiner Meinung nach so ist, erklärt er: „Ich habe das Gefühl als wären die Menschen immer weniger in der Lage, Probleme, die sich ihnen stellen, selbstständig zu lösen. Als wären die Menschen immer mehr darauf aus, dass alles von anderen geregelt werden muss“ Früher habe man eine Schmerztablette genommen, wenn man in der Nacht Rückenschmerzen hatte und sei dann morgens zum Hausarzt gefahren. Heute werde da eher schon mal der Notruf gewählt. Wenn die Leitstelle dann natürlich einen Anruf bekommt und der Patient klagt über Rückenschmerzen, die bis in die Brust ziehen, kommt natürlich der Verdacht Herzinfarkt auf. Erschwerend hinzu komme die Tatsache, dass Feuerwehrkräfte mit meist nur wenig medizinischem Wissen in der Leitstelle sitzen und keine Ärzte. Im Zweifel ob es beispielsweise Rückenschmerzen oder doch ein Herzinfarkt ist, wird also auch dort lieber mal ein Rettungswagen oder einen Notarzt hin zu schicken. In einigen Fällen wird in jedem Fall ein Notarzt mit zur Einsatzstelle geschickt. Dies ist beispielsweise bei akuten Atemproblemen, Bewusstlosigkeit, Herzinfarkten, großen Knochenbrüchen, dem Sturz aus großen Höhen oder bei schweren Verkehrsunfällen der Fall. Aber auch hier gibt es Einsätze, die sich im Nachhinein als nicht so schlimm herausstellen, wie anfangs vermutet.
Ein weiterer Grund seien verbesserungsbedürftige Strukturen. Das Rettungssystem in Deutschland sei zwar eines der besten weltweit aber was die Versorgung von Kranken in der Nacht oder am Wochenende angehe, die nicht gleich einen Notarztwagen mit Blaulicht benötigen, gebe es Verbesserungsbedarf. „Ein Patient mit Fieber und Durchfall beispielsweise hat zwar ein medizinisches Problem, ist aber eigentlich kein Fall für den Notarzt. Oder, wenn ein Patient in der Nacht Schmerztabletten benötigt, ist der erste Gang meist der ins Krankenhaus, weil es nur sehr wenige Bereitschaftsdienste gibt. Gerade was solche Fälle angeht, macht die Kassenärztliche Vereinigung keinen wirklich guten Job“; kritisiert Dr. Hartmann.
Gewalt gegen Einsatzkräfte
Auch wenn die Gewalt gegen Einsatzkräfte glücklicherweise noch kein tägliches Brot ist, nimmt sie deutlich zu. Dr. Hartmann erinnert sich, dass die Menschen zu seiner Anfangszeit vor über 30 Jahren immer dankbar waren, wenn der Notarzt kam und ihnen geholfen hat. Heutzutage sei das anders, berichtet er. Nicht selten werde man schon mit einem bösen Gesicht empfangen, weil man länger als fünf Minuten zum Patienten gebraucht hat. Man komme sich heute immer öfter vor wie ein Dienstleister und nicht mehr wie ein Notarzt. Nicht selten erkläre er den Patienten oder Angehörigen, was seine Aufgabe als Notarzt ist und was eben nicht. So kommt es auch immer häufiger vor, dass die Stimmung kippt und Einsatzkräfte tätlich angegriffen werden.
Dr. Hartmann hat im Laufe der Jahre die Erfahrung gemacht, dass das auch eine Frage der Herkunft und des sozialen Status ist. „Wenn wir in Bad Soden im Villenviertel unterwegs sind, haben wir sogut wie nie ein Problem mit körperlicher Gewalt gegen uns. In einem Wohnblock im sozialen Brennpunkt ist das jedoch anders. Je niedriger die Bildung und der soziale Status ist, umso schneller sind dann auch mal Worte und Argumente aufgebraucht, und es geht dann mit Fäusten weiter. Gerade, wenn dann auch noch Alkohol im Spiel ist, ist die Hemmschwelle manchmal erschreckend niedrig. Das erleben wir regelmäßig, im Schnitt würde ich sagen ein mal pro Monat“, sagt Hartmann. Er selbst wurde im Einsatz auch schon des Öfteren angegriffen, glücklicherweise aber noch nicht schlimmer verletzt.
Sollte sich bereits vorher abzeichnen, dass die Stimmung kippt und einige Personen aggressiv werden, können die Rettungskräfte natürlich die Polizei rufen. Wenn sie dazu nicht die Zeit haben und unvermittelt angegriffen werden, wird der Einsatz abgebrochen und die Retter verlassen die Einsatzstelle. „Grundsätzlich kommt es aber häufiger vor, dass Rettungssanitäter angegriffen werden als bei Notärzten. Da scheint die Hemmung dann doch etwas höher zu sein“, sagt Dr. Hartmann.
„Jeder ist seines Glückes Schmied“
Wenn Patienten den Rat des Notarztes nicht annehmen oder ihn angreifen, sodass er den Einsatz abbrechen muss, dann hat ihn das früher belastet. Er fragte sich dann, ob er etwas hätte anders machen und vielleicht die Bedrohlichkeit der Situation für den Patienten deutlicher zum Ausdruck bringen können. „In der Zwischenzeit sage ich mit einfach immer, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Wer sich nicht helfen lassen möchte oder wenn Angehörige durch Gewalt verhindern, dass ich dem Patienten helfen kann, dann ist das so. Ich drücke mich sehr deutlich aus aber wenn das Gesagte verstanden aber ignoriert wird, dann kann ich es auch nicht ändern. Heute belastet mich die Uneinsichtigkeit anderer nicht mehr, denn es hat jeder das Recht auf seine eigene Unvernunft“, sagt Dr. Hartmann.
Weitere Teile der BYC-News Notarzt Serie
BYC-News hat in dem Interview mit Thilo Hartmann noch über weitere Themen gesprochen, welche die Arbeit eines Notarztes betreffen.
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Nachdem es schon in der Vita über das Studium von Annalena Baerbock zu ungenauen Angaben kam, stehen nun auch einige ihrer angegebenen Mitgliedschaften auf dem Prüfstand.
Diese Angaben sollen falsch sein
Laut dem FAZ-Journalisten, Philip Plickert, der als erstes über die Ungenauigkeiten berichtets, seien drei Angaben aus dem Lebenslauf von Baerbock nicht richtig.
Demnach soll die Grünen-Kandidatin nicht im Transatlantik-Beirat der Heinrich-Böll-Stiftung sein. Denn dort ist sie nicht auf der Homepage zu finden.
Zudem sei sie auch kein Mitglied des UNHCR. Der „Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen“ ist eine Behörde der Vereinten Nationen. Hier sei eine Mitgliedschaft überhaupt nicht möglich.
Auch beim „German Marshall Fund“ soll Annalena Baerbock ebenfalls kein Mitglied sein. Auch das hatte sie in ihrem Lebenslauf angegeben.
Baerbock soll die Falschangabe gelöscht haben
Eine Sprecherin der „German Marshall Fund“ bestätigte nun gegenüber den Medien, dass die Grünen-Parteichefin zwar eine ehemalige Teilnehmerin des „Marshall Memorial Fellowship“-Programms sei. Damit sei sie aber eine von mehr als 4.000 Teilnehmern. Mitglied des sogenannten „Alumni Leadership Council“ sei sie aber nicht.
Diese Falschangabe wurde laut dem FAZ-Journalisten noch am späten Freitagabend gelöscht und korrigiert.
Statement der Grünen:
Zu den angeblichen Falschangaben bezüglich des UNHCR sagen die Grünen: „Annalena Baerbock spendet seit 2013 regelmäßig dem nationaler Partner des UNHCR, der UNO-Flüchtlingshilfe. Dieses wurde nun u.a. durch Ergänzung von Kategorien präzisiert.“
Zu den angeblichen Falschangaben bezüglich des Transatlantik-Beirat sagen die Grünen: „Aus dem Europa-Transatlantik-Beirat der Heinrich-Boell-Stiftung ist Annalena Baerbock ausgeschieden.“
Zu den Falschangaben bezüglich des „German Marshall Fund“ sagen die Grünen: „Frau Baerbock ist Alumna beim Marshall Memorial Fellowship vom German Marshall Fund.“
Am Samstagabend (5. Juni 2021) kam es erneut zu einem starken Unwetter, welches für massive Schäden im Kreis Bad Kreuznach sorgte. Besonders der Soonwaldrand sowie das Ellerbachtal und Gräfenbachtal waren stark betroffen. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk waren stundenlang gemeinsam im Einsatz
Michael Ginz, stellv. Sprecher der Feuerwehr der VG Rüdesheim dazu
„Ab ca. 18 Uhr hatte sich ein ortsfestes Regenband mit Sturm und Gewitter über der nördlichen VG Rüdesheim festgesetzt. Während das Gewitter schnell nachließ, regnete es mehrere Stunden ununterbrochen weiter. Auch die Kanalisation konnte die Mengen nicht mehr aufnehmen“, so Michael Ginz, stellvertretender Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr der VG Rüdesheim. Die Wassermassen bahnten sich ihren Weg und überfluteten zahlreiche Ortslagen, Keller und tiefer gelegene Gebäudeteile.
Hüfthohe Überflutungen und ein Bewohner in Not
Gegen 18:30 Uhr wurden die Feuerwehren zum ersten Mal an diesem Abend alarmiert. In Dalberg war ein Keller mit Wasser vollgelaufen. In kurzer Folge informierte die Leitstelle die Feuerwehreinsatzzentrale über weitere Notrufe. Wehrleiter Christian Vollmer koordinierte als Einsatzleiter die immer mehr werdenden Einsatzstellen. Da die Böden von den vorherigen Regenfällen noch extrem nass und getränkt waren, konnten die neuen Regenfälle nicht versickern.
Besonders stark getroffen wurden Winterbach und Gebroth. Dort ergoss sich die braune Brühe mit hoher Geschwindigkeit über Wald-und Feldwege in die Dörfer. Die Einsatzkräfte erhielten in Gebroth einen erschreckenden Eindruck davon, was in den folgenden Stunden auf sie zukommen würde. Dort war die Lindenstraße teilweise hüfthoch überflutet. Die Landesstraße 108 zwischen Winterbach und Winterburg war über mehrere Stunden unpassierbar.
In Gebroth musste ein Bewohner mit Gehbehinderung aus seinem Haus in Sicherheit gebracht werden. Da das Wasser auf der Straße zu hoch stand, entschieden sich die Helfer für den Transport über eine Drehleiter – die Kameraden aus Bad Sobernheim kamen hier mit ihrem Spezialgerät zum Einsatz. Zu Beginn des langen Einsatzes wurde die Wehren zudem noch zu einem Verkehrsunfall auf der B41 bei Rüdesheim gerufen. Ein Auto hatte sich bei Starkregen mehrfach überschlagen.
Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hilfsorganisationen
Vor allem Sandsäcke wurden zum Schutz von Gebäude sowie Hab und Gut benötigt. Die Bauunternehmen Bellmann aus Roxheim und Stallmann aus Ippenschied sowie Raiffeisen in Weinsheim stellten in Windeseile Sand zur Verfügung. Dort füllten Einsatzkräfte von der Feuerwehr und dem THW Bad Kreuznach die Säcke und transportierten sie anschließend zu den besonders betroffenen Stellen. Weitere gefüllte Jutesäcke lieferten die Feuerwehren Kirn und Idar-Oberstein. Vor Ort bauten die Helfer damit Barrieren vor Kellern, Garageneinfahrten oder lenkten die Wassermassen weg von gefährdeten Bereichen.
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Weitere Einsätze für die Feuerwehren
Die Besatzung der Feuerwehreinsatzzentrale im Rüdesheimer Feuerwehrhaus alarmierte den gesamten Abend über weitere Einsatzkräfte aus allen Teilen der Verbandsgemeinde nach. Denn auch in Wallhausen, Bockenau oder Rüdesheim hieß es Land unter.
Während sich die Lage am Soonwaldrand gegen 23 Uhr entspannte, richtete sich der Blick von Vollmer und seinem Führungsteam auf die Unterläufe von Ellerbach und Gräfenbach. Regelmäßig wurde die Stände der zwischenzeitlich angewachsenen Bachläufe kontrolliert. Nach einem kurzzeitigen Anstiegs der Gräfenbachs konnte an dessen Verlauf schnell Entwarnung gegeben werden.
Kritische Lage am Ellerbach
Anders stellte sich die Lage am Ellerbach dar. Im Bereich Ackvas Mühle bei Burgsponheim sorgte sich der Eigentümer aufgrund des immer stärker steigenden Wassers. In Windeseile verlegten die Kräfte auch hier einen Schutzwall rund um das Haus und verhinderten Sachschaden. Im weiteren Verlauf lag ein Hauptaugenmerk auf dem neuen Brückenbauwerk in Weinsheims Ortsmitte. Der Scheitel schob sich Zentimeter um Zentimeter an die Brücke und den Straßenrand. Auch hier schützten Sandsäcke vor einem starken Überlaufe, die Ortsmitte wurde geschützt. Dennoch drückte sich das Wasser durch einzelne Wände und setzte Keller unter Wasser, die schnell ausgepumpt werden konnten.
Über 150 Helfer mit 34 Fahrzeugen im Einsatz
Wehrleiter Christian Vollmer wurde als Einsatzleiter durch das Team des Einsatzleitwagens, das in enger Abstimmung mit der Einsatzzentrale agierte, unterstützt. An den einzelnen Einsatzstellen leiteten der stellvertretende Wehrleiter Jörn Trautmann und die Zugführer der Ausrückebereiche die notwendigen Einsatzmaßnahmen. Das Führungsteam tauschte sich während des Einsatzes mit der Koordinierungsstelle des Katastrophenschutzes und BKI Werner Hofmann aus. Ein großes Lob geht an die vielen Einsatzkräfte und Einwohner, die über Stunden Hand in Hand arbeiteten, Keller auspumpten und Straßen und Wege säuberten. Am Sonntag (6. Juni 2021) gehen die Aufräumarbeiten weiter, zudem werden die Einsatzkräfte noch einige Stunden in die Reinigung der Geräte investieren müssen. Insgesamt waren über 150 Helfer mit 34 Fahrzeugen im Einsatz, der gegen 02:30 Uhr beendet werden konnte.
Die SPD Rheinland-Pfalz hat ihre Landesliste für den 20. Deutschen Bundestag gewählt. 194 Vertreterinnen und Vertreter waren dafür am Samstag Open Air in Gensingen zusammengekommen. Sie wählten Thomas Hitschler mit 94,8 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidaten der rheinland-pfälzischen SPD.
Thomas Hitschler in seiner Bewerbungsrede
„Wir sind bereit für den Wahlkampf – wir gemeinsam sind das Team SPD Rheinland-Pfalz“. Und an die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gerichtet: „Lasst uns rausgehen und die Menschen überzeugen. Wir haben gute Leute. Wir machen gute Politik. Auf in den Wahlkampf! Auf ein gutes Ergebnis für die SPD und Olaf Scholz!“
Insgesamt 24 starke Persönlichkeiten stehen auf der Landesliste der SPD Rheinland-Pfalz – erfahrene Abgeordnete aus Bundestag und Landtag sowie neue Kandidierende mit eindrucksvoller Vita und unterschiedlichen Lebenswegen.
„Wir bilden eine starke Einheit“, sagte Roger Lewentz. Kämpferisch und angriffslustig schwor der SPD-Landesvorsitzende auf den Bundestagswahlkampf ein: „Ich brenne darauf, rauszugehen. Wir in Rheinland-Pfalz haben Heißhunger auf den Wahlsieg! Und wir haben mit Olaf Scholz den Kanzlerkandidaten, der dieses Land führen wird. Olaf Scholz kann das.“ Scharf attackierte Lewentz CDU und CSU. Andreas Scheuer nannte er „Mautversager“ und den „größten Steuergeldvernichter der Republik“. Julia Klöckner habe völlig am Gefühl ihrer rheinland-pfälzischen Partei vorbei das einzige Fähnchen für Laschet hochgehalten.“ Auch von den Grünen grenzte sich Lewentz ab. Sie seien ein verlässlicher Partner im Land, aber auf Bundesebene die Partei der Besserverdiener, denen der Blick für alle Menschen im Land abhandengekommen sei.
Malu Dreyer, Ministerpräsidentin, zeigte sich in ihrer Rede sehr optimistisch für den Wahltag im September
„Wir sind eine geschlossene Partei, nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern auch im Bund. Jetzt werden die Karten neu gemischt. Das Potential der SPD ist groß – viele Menschen sind unentschieden. Deshalb haben wir alle Chancen, unser Ziel zu erreichen.“ Dreyer weiter: „CDU und CSU sind inhaltlich leer und haben einen Korruptionsskandal an der Backe. Die Union darf auf keinen Fall die nächste Bundesregierung führen.“
Bei der Landesvertreter/innenversammlung verabschiedete Thomas Hitschler außerdem die scheidenden und ausgeschiedenen SPD-Abgeordneten aus Rheinland-Pfalz. Sechs „herausragenden Persönlichkeiten“ dankte er für ihren jahre- und jahrzehntelangen Einsatz in der SPD-Bundestagsfraktion – unter ihnen Gustav Herzog, Doris Barnett, Andrea Nahles, Detlev Pilger, Gabi Weber und Katarina Barley.
Zum Abschluss sagte Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz: „Von Gensingen aus geht ein Signal der Zuversicht, des Optimismus und des Aufbruchs. Die gesamte SPD Rheinland-Pfalz ist ein starkes Team. Wir werden gemeinsam kämpfen und am 26. September Erfolg haben.“
Mit diesem Team geht die SPD Rheinland-Pfalz in die Bundestagswahl 2021
Am Samstagabend (5. Juni 2021) gegen 18:45 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B41 bei Rüdesheim an der Nahe. Der Fahrer des Wagens wurde bei dem Unfall verletzt.
Ins Schleudern gekommen und mehrfach überschlagen
Der Autofahrer befuhr die B41 von Bad Kreuznach in Fahrtrichtung Idar-Oberstein. Aufgrund des starken Regens und der entsprechend nassen Fahrbahn geriet das Fahrzeug auf Höhe der Abfahrt Roxheim / Rüdesheim ins Schleudern. Der Wagen kam schließlich von der Fahrbahn ab und überschlug sich dabei auf einer Länge von rund 100 Metern mehrfach. Schließlich kam das Fahrzeug auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der Fahrer des Wagens konnte sich selbstständig aus dem Auto befreien und wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Wegen der Fahrzeugtrümmer, die überall auf der Fahrbahn verteilt lagen und für die Bergung des Unfallwagens musste die B41 für über eine Stunde vollgesperrt werden.
Am Samstagmorgen (5. Juni 2021) gegen 9:50 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Hermannstraße / Frankfurter Straße in Mörfelden-Walldorf. Vier Personen wurden dabei verletzt.
Beim Abbiegen das Auto übersehen
Nach ersten Kenntnissen der Polizei war ein Rettungswagen auf der Fahrt zum Einsatzort mit drei Mitarbeitern besetzt und eingeschaltetem Blaulicht unterwegs. Dieser befuhr die Hermannstraße in Richtung Frankfurter Straße. Zeitgleich befuhr ein Auto die Frankfurter Straße in Richtung Innenstadt Mörfelden. An der Kreuzung Hermannstraße / Frankfurter Straße bog der Rettungswagen in die Frankfurter Straße ab und übersah dabei das Auto, wodurch es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.
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Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden
Der Autofahrer sowie die drei Rettungsdienstmitarbeiter wurden durch die Wucht des Aufpralls leicht verletzt und allesamt in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 16.000 Euro.
Von der Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe wurden ab gestreut. Ebenfalls wurden die Batterien abgeklemmt und die Einsatzstelle abgesichert. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Abschleppmaßnahmen war die Frankfurter Straße vollgesperrt. Die genaue Unfallursache wird von der Polizei noch ermittelt.
63 Läufer treten beim virtuellen Firmenlauf in Bad Kreuznach für die Stiftung kreuznacher diakonie an. Unter dem Motto „Wir lassen Corona auf der Strecke“ starten die Diakoniemitarbeitenden im frischen, pinkfarbenen Shirt am kommenden Donnerstag – jeder für sich, aber alle für die Stiftung.
Virtuell laufen? Was ist das?
Mittels einer App bekommt jeder Läufer ein Startsignal auf sein Handy, sieht die gelaufene Strecke und die Zeit wird automatisch an den Veranstalter übermittelt. Die Laufstrecke ist frei wählbar. So ist ein kontaktarmer und corona-conformer Lauf möglich. Unter dem Hashtag #GEMEINSAMSTARK sind die Mitarbeiter der Stiftung auf den Sozialen Medien vereint, teilen Bilder und posten ihre Trainingszeiten.
„Wir freuen uns, dass das neue Format viele Mitarbeiter*innen angesprochen hat. In „normalen“ Zeiten sind wir über 100 Läufer und bieten unseren Mitarbeiter*innen noch eine Verpflegung an. Das ist in diesem Jahr leider nicht möglich“ berichtet Andrea Bäder-Mellmann von der Unternehmenskommunikation, die schon seit vielen Jahren für die Organisation des Firmenlaufes in der Diakonie zuständig ist.
Am Freitag (04.Juni 2021) wurden gegen 13.05 Uhr die Berufsfeuerwehr Wiesbaden sowie die Berufsfeuerwehr Mainz zu einem Einsatz alarmiert. Eine hilflose Person sollte sich im Rhein auf Höhe der Petersaue befinden.
Der Schwimmer wurde durch die Strömung abgetrieben
Für die anschließende Personensuche kamen zwei Streifenboote der Wasserschutzpolizeistation Wiesbaden, ein Polizeihubschrauber der hessischen Fliegerstaffel, Rettungsboote der Feuerwehren Mainz und Wiesbaden sowie mehrere Funkstreifenwagen der angrenzenden Polizeireviere zum Einsatz.
Durch eine Bootsbesatzung der Feuerwehr Wiesbaden wurde die vermeintlich in Not geratene Person gegen 13.20 Uhr aus dem Wasser gezogen. Bei der Person handelte es sich um einen Schwimmer, welcher durch die Strömung abgetrieben wurde. Bei dem Rettungseinsatz wurde keine Person verletzt.
Janine Heitzer ist neue Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Alzey. In dieser Funktion leitet die 30-jährige Sozialversicherungsfachangestellte die Geschäftsstelle der gesetzlichen Krankenkasse in der Weinrufstraße 11. Von hier aus betreut sie mit ihrem siebenköpfigen Team 24.000 Versicherte in den Landkreisen Alzey-Worms, Mainz-Bingen sowie im Donnersbergkreis.
Die Krankenkasse ist schon seit 68 Jahren in Alzey mit einer Geschäftsstelle vertreten. Heitzer folgt auf Matthias Rasch, der nun als Regionalgeschäftsführer die BARMER-Geschäftsstelle im baden-württembergischen Weinheim leitet.
„Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Sozialversicherung“
Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung im Jahr 2012 war Heitzer in verschiedenen Positionen bei der BARMER tätig, zuletzt als Regionalgeschäftsführerin in der Oppenheimer Geschäftsstelle. Sie sagt: „Wir sind Ansprechpartner für Arbeitnehmer, Selbstständige, Unternehmen, Berufsstarter, Studierende und viele mehr bei allen Fragen rund um die Sozialversicherung.“ Geöffnet ist die Geschäftsstelle montags bis mittwochs von 9 bis 17 Uhr, donnerstags von 9 bis 19 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr. Auch Besuche zuhause bietet die Geschäftsstelle an.
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