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Lkw und Transporter durchbrechen die Leitplanken auf der A63

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Unfall 1 2
Unfall 1 2

Am Dienstagabend (08. Juni 2021) kam es gegen 19:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A63 bei Weitersweiler in Fahrtrichtung Kaiserslautern. Ein Lastwagen mit geladenem Gefahrgut fuhr auf einen PKW-Transporter auf, der gerade langsam fahrend auf den Seitenstreifen wechseln wollte. Durch den Aufprall wird der mit vier Personen besetzte Transporter in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert.

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Mehrere Personen wurden bei dem Unfall verletzt

Der Lastwagen durchbricht hinter dem Transporter die seitliche Leitplanke sowie eine Baumreihe, rutscht anschließend eine ca. zehn Meter tiefe Böschung herunter und kommt schließlich auf einem angrenzenden Feldweg auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der 50-jährige Trucker wird dabei leicht verletzt und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 46-jährige Fahrer des Transporters wird schwer verletzt, die weiteren Mitfahrer (8, 35 und 48 Jahre) leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht.



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Hoher Sachschaden durch den Verkehrsunfall

An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Sachschaden am Sattelzug wird auf ca. 100.000 Euro, der Sachschaden am Transporter auf ca. 2.000 Euro beziffert. Durch die austretenden Betriebsstoffe, der beschädigten Verkehrseinrichtungen und des Flurs entstand ein Schaden von ca. 15.000 Euro.

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Der LKW hatte 20 Tonnen Batterien geladen

Die Bergung des Sattelzugs gestaltete sich zum einen aufgrund seiner Lage zum andern aufgrund seiner Ladung als schwierig. Er war mit ca. 20 Tonnen Autobatterien beladen. Da bereits Batteriedämpfe austraten, mussten diese vor der Bergung einzeln und per Hand durch geschultes Fachpersonal mit Säureschutzanzügen und Atemschutzmasken abgeladen werden. Die Autobahn war für mehrere Stunden gesperrt.

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Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Fahrzeuge sichergestellt und für die Unfallaufnahme ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen. Außerdem waren bei der Unfallaufnahme neben der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim die Polizeiinspektionen Kirchheimbolanden und Kaiserslautern 2, die umliegenden Feuerwehren, Vertreter des Katastrophenschutzes und der Unteren Wasserbehörde, mehrere Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug, der Rettungshubschrauber, ein örtliches Abschleppunternehmen sowie die Autobahnmeisterei Gau-Bickelheim im Einsatz.

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Nach tödlichem Verkehrsunfall in Gustavsburg – Beifahrer meldet sich bei Polizei

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WhatsApp Image 2021 06 08 at 08.00.09
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Nach einem tödlichen Verkehrsunfall in der Nacht zum Dienstag (wir berichteten) in der Darmstädter Landstraße (B 43), hat sich im Laufe des Tages der mutmaßliche Beifahrer des tödlich verletzten Autofahrers bei der Polizei gemeldet.

Es handelt sich ebenfalls um einen 22 Jahre alten Mann aus Rüsselsheim. Warum dieser die Unfallstelle noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zu Fuß verließ, müssen nun die weiteren polizeilichen Ermittlungen zeigen.

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Hund im Bereich der A671 gesichtet

Zu dem offenbar ebenfalls von der Unfallstelle weggelaufenen Hund gingen bei der Polizei zwischenzeitlich mehrere Hinweise, unter anderem aus dem Bereich der A 671 bei Hochheim ein. Dem Vierbeiner konnten die Ordnungshüter allerdings bislang noch nicht habhaft werden.

Die Ermittlungen zur Ursache des Verkehrsunfalls, bei dem nach ersten Schätzungen etwa 5500 Euro Schaden entstanden, dauern derweil an. Hierzu wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt ein Sachverständiger hinzugezogen.

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Der Mensch hinter den Schulden – Aktionswoche der Schuldnerberatung 2021

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Aktionswoche 2021 A4 724x1024 1
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„Rheinland-Pfalz hat die Herausforderungen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie bisher gut gemeistert. Trotzdem sind die Auswirkungen vielfach zu spüren. Im Bereich der sozialen Schuldnerberatung beugen wir den Folgen der Pandemie wirkungsvoll vor“, betonte Sozialminister Alexander Schweitzer anlässlich der bundesweiten Aktionswoche Schuldnerberatung.

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Aktionswoche vom 7. bis 13. Juni 2021

In der Woche vom 7. Juni bis 13. Juni 2021 findet die bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung statt. Das diesjährige Motto lautet „Der Mensch hinter den Schulden“. Mit dem Motto wird auf die gesamtgesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie aufmerksam gemacht und gleichzeitig die Bedeutung der sozialen Schuldnerberatung hervorgehoben.

Der mensch hinter den schulden - aktionswoche der schuldnerberatung 2021„Durch die Sozialschutzpakte I bis III des Bundes und die Maßnahmen des Landes konnten das Einkommen und die soziale Sicherheit für viele Menschen abgesichert werden. Dennoch können fehlende Einnahmen zu einer Verschuldung führen. Um mögliche Folgen zu reduzieren, greift unser gut ausgebautes und verlässlich gefördertes System der sozialen Schuldnerberatung“, so Minister Schweitzer.

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64 anerkannte Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz beraten 64 anerkannte Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen Bürgerinnen und Bürger, die sich in einer finanziellen Notlage befinden. Die Fachkräfte bieten unentgeltliche Unterstützung bei der Klärung und Bewältigung von Überschuldungssituationen für alle Menschen an. Für die Bürgerinnen und Bürger steht daneben das ebenfalls geförderte Expertentelefon bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zur Verfügung.

„Im Rahmen unserer Strategie zur Armutsbekämpfung haben wir die Förderung in den letzten Jahren ausgebaut und werden dies auch in diesem Jahr fortsetzen“, gab Minister Schweitzer bekannt. Er dankte der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege für ihr Engagement beim Thema Schuldnerberatung und kündigte an, das Angebot in engem Austausch mit den Partnerinnen und Partnern auch zukünftig bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

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2,6 Millionen Fördergelder

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 70,21 Vollzeitstellen in den Beratungsstellen gefördert. Bis Ende 2020 wurde die Zahl auf 75,76 Stellen erhöht. In diesem Jahr wird die Fördermöglichkeit für drei weitere Stellen geschaffen. Damit können weitere neue oder bisher nur anerkannte und nicht geförderte Stellen in die Finanzierung aufgenommen werden.

Für diese und weitere Maßnahmen hat das Land die jährliche Förderung seit dem Jahr 2018 um mehr als 400.000 Euro erhöht. In diesem Jahr stehen insgesamt 2,6 Mio. Euro zur Verfügung.

Als weiterer Baustein in der Landesstrategie zur Armutsreduktion wurde die Förderung des Schuldnerfachberatungszentrums an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verstetigt und nachhaltig abgesichert. Durch das Zentrum erfahren die Beraterinnen und Berater fundierte wissenschaftliche Unterstützung für ihre tägliche Arbeit.

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Hintergrund:

Die Aktionswoche Schuldnerberatung wird von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände veranstaltet. In ihr haben sich Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege auf Bundesebene, die Verbraucherzentrale Bundesverband und die Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung zusammengeschlossen.

Übersicht der Schuldnerberatungsstellen in Rheinland-Pfalz: https://www.sfz.uni-mainz.de/beratungsstellen/

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Nach Badeunfall im Rhein bei Biebesheim sucht die Polizei nach Zeugen

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Polizei, Wasserrettung
Polizei, Wasserrettung

Nach dem Badeunfall im Rhein im hessischen Biebesheim (Kreis Groß-Gerau),  am vergangenen Sonntagnachmittag (06.06.2021), wenden sich die Beamten des Kommissariats 10 der Rüsselsheimer Kriminalpolizei nun zwecks weiterer Klärung des Geschehens an die Öffentlichkeit.

Wer hielt sich am vergangenen Sonntag gegen 15.00 Uhr, im dortigen Bereich auf und kann sachdienliche Hinweise geben?

Insbesondere wenden sich die Ermittler hierbei an eine Frau, die eine Gruppe von Jetski-Fahrern auf den Mann im Fluss aufmerksam gemacht haben soll, welcher durch einen der Fahrer anschließend an das Ufer gebracht werden konnte.

Die Unbekannte war in Begleitung eines Mannes, möglicherweise handelte es sich hierbei um ihren Ehemann. Das Paar soll Mitte fünfzig bis Anfang sechzig Jahre alt sein. Die Beamten bitten um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 06142/6960.

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Hildegardisschule Bingen – Nach Rückzug des Bistum Mainz soll Traditionsschule erhalten werden

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rose historischeshaus
rose historischeshaus

Wie seit einigen Monaten bekannt ist, will sich das Bistum Mainz aus der Trägerschaft der Binger Hildegardisschule zurückziehen. Die Schule würde in eine staatliche Trägerschaft übergehen, dabei aber ihren Status als Mädchenschule verlieren. Von Seiten der Schulgemeinschaft wird nun nach Unterstützung gesucht, um die monoedukative Schulform beibehalten zu können – ein Vorhaben, für das sich Oberbürgermeister Thomas Feser gerne mit einsetzen möchte.

„Ich freue mich sehr, dass sich mit der ,Perspektivenschmiede Hildegardisschule‘ ein eigener Verein gegründet hat, der für die Zukunft der Schule kämpft“, so Oberbürgermeister Thomas Feser im Rahmen eines kleinen Pressegesprächs auf Burg Klopp. „In Bingen sind alle Schulformen vertreten. Warum kann man hier nicht die Hildegardisschule in ihrer bisherigen Form als Pilotprojekt, also als Angebotsschule laufen lassen – so, wie es das Land auch mit den Integrierten Gesamtschulen gemacht hat.

Hildegardisschule bingen - nach rückzug des bistum mainz soll traditionsschule erhalten werden 1
Die Vertreter der „Perspektivschmiede“ Gerhard Gutmann (li.), Prof. Dr. Yvonne Lange-König (2. v. re.) und Norbert Bittner (re.) beim Pressegespräch mit Erich Michael Lang (Allgemeine Zeitung Bingen. 2. v. li.) sowie OB Thomas Feser.
Quelle: Stadt Bingen

„Die Hildegardisschule hat eine sehr hohe Qualität. Die Mädchen haben in dieser Schulform sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten. Sie trauen sich stärker an die naturwissenschaftlichen Fächer, als im koedukativem Unterricht. Damit werden die Ausgangsvoraussetzungen für eine spätere Chancengleichheit gerade in diesem Bereich ganz besonders unterstützt. Das müssen wir unbedingt weiter fördern“, betont das Binger Stadtoberhaupt.

Man habe als Kommune auch bereits früh erkannt, dass in den sogenannten „MINT-Fächern“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Bedarf besteht und beteiligt sich seit einigen Jahren finanziell an einem Mint-Modellprojekt der Technischen Hochschule Bingen.

Das Alleinstellungsmerkmal, das die Hildegardisschule als Mädchenschule habe, dürfe nicht verloren gehen, ebenso die christlichen Werte die seit über 150 Jahren an dieser Schule vermittelt würden, so der Oberbürgermeister weiter. Er unterstützt das Ansinnen, nach den Sommerferien zu einen runden Tisch mit allen Beteiligten einzuladen, um weiter für ein entsprechendes Pilotprojekt zu werben.

Bingen: Morgenbachtalweg nach Hangabbruch im Morgenbachtal bis auf Weiteres gesperrt

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Topthema 20210607 Felsabsturz Morgenbachtalweg 10
Topthema 20210607 Felsabsturz Morgenbachtalweg 10

Die Stadtverwaltung Bingen teilt mit, dass es auf der südlichen Seite des Morgenbachtals im Bereich der letzten Mühle einen Felsabsturz gab. Der Morgenbachtalweg ist daher bis zu einer Einschätzung des Sicherheitsrisikos gesperrt.

Mombacher Ortsbeirat unterstützt Aktion im Naturschutzgebiet Mainzer Sand

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20190919 mainz mombach thorsten luettringhaus 2

Mombach bietet, für einen Industrie-Vorort eher unüblich, seinen Bewohnern mit dem Mainzer Sand, dem Mombacher Oberfeld, dem Mombacher Rheinufer und den Storchenwiesen viel Natur. Die Erhaltung dieser zum Teil europaweit einzigartigen natürlichen Ressourcen liegt dem Mombacher Ortsbeirat am Herzen.

Pflegeaktion am Mainzer Sand

Aus Mitteln für örtliche Belange hat der Ortsbeirat deshalb Werkzeuge zur Pflege der Mombacher Naturschätze finanziert. Ortsvorsteher Christian Kanka und die Sprecher der Mombacher Ortsbeiratsfraktionen übergeben die Werkzeuge im Rahmen einer Pflegaktion im Mainzer Sand am 12.06.21 an den Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V.

Der Verein kümmert sich intensiv um die Mombacher Biotope. Er erhält eine Wiedehopfhacke, eine Mistgabel, eine Heugabel und eine Astschere als neue Hilfsmittel. Diese Werkzeuge können bei der Pflegemaßnahme direkt eingesetzt werden. Die Wiedehopfhacke wird zur unter anderem zur Bekämpfung invasiver und ortsfremder Pflanzen, wie der Mahonie, und in seltenen Fällen auch der Herkulesstaude, eingesetzt. Die Mahonie ist eine Zierpflanze, die aus den umliegenden Gärten entkommen ist und sich im Mainzer Sand immer weiter aus-breitet. Sie nimmt den seltenen Pflanzen viel Lebensraum und stellt daher ein Problem dar. Darüber hinaus ist die Wiedehopfhacke insbesondere beim Ausgraben und Abhacken des umfangreichen und oberflächlich verlaufenden Wurzelwerks von Robinien sehr hilfreich.

Pflege des Fumana-Hügels

Mit der Mist- und der Heugabel können Schnittgut, Grasschnitt, Äste und Gestrüpp von den Flächen weggeräumt werden. Die Astschere dient zum Schneiden von Ostbäumen, Hecken usw.

Am 12.06.2021 widmen sich die Naturschützer der Pflege des „Fumana-Hügels“ im Mainzer Sand. Aus dem geschützten Bereich in dem das seltene und stark gefährdete Nadelröschen (Fumana procumbens) wächst wer-den Äste, Nadeln, Kiefernzapfen und Moos und andere störende Materialen entfernt. Auch die Robinienausschläge am Eingang „Westring“ zum Naturschutzgebiet werden bekämpft. Die Pflegemaßnahmen sind mit der Biotop-Betreuung abgestimmt und werden im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz durchgeführt.

Mombacher ortsbeirat unterstützt aktion im naturschutzgebiet mainzer sand 2
Naturschutzgebiet Mainzer Sand | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Einzigartiges Naturschutzgebiet

Der Mainzer Sand ist ein europaweit einzigartiges Naturschutzgebiet und genießt als FFH- und EU-Vogelschutzgebiet höchsten Schutzstatus. In ihm leben viele seltene Tierarten. Die Pflanzenwelt ist europaweit einzigartig. Sie ist über Jahrtausende in verschiedene Einwanderungswellen aus unterschiedlichen Gebieten entstanden. Hier treffen Pflanzen aus den Steppen Osteuropas, dem Mittelmeerraum und von den Atlantikküsten zusammen. Bedingt durch die einmalige Lage kommen hier viele Arten an der Grenze ihres jeweiligen Verbreitungsgebietes vor.

Das sandige Gebiet ist ein extremer Standort für Pflanzen. Es ist geprägt von großer Trockenheit, hohen Temperaturen, großer Sonneneinstrahlung und einer geringen Nährstoffdichte im Boden. Die Tierwelt ist ebenfalls an die herausfordernden Bedingungen und die besonderen Pflanzen angepasst

Mainzer Sand ist vielfältig bedroht

Der Mainzer Sand ist vielfältig bedroht. Nährstoffeinträge, schrumpfende Flächen, etwa durch den geplanten Autobahnausbau und die zunehmende Nutzung als Naherholungsgebiet durch die Bevölkerung machen dem Gebiet zu schaffen.

Als Offen- und Kulturlandschaft benötigt der Mainzer Sand ständige Pflege. Dieser Daueraufgabe widmet sich der Arbeitskreis. Durch die neuen Werkzeuge unterstützt der Ortsbeirat den Verein bei diesen Aufgaben.

Engagement seit mehr als 25 Jahren

Der Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V. engagiert sich seit mehr 25 Jahren für Natur und Umwelt in Mainz und Umgebung. Aktuelle Schwerpunkte seiner Arbeit sind der europaweit einzigartige Mainzer Sand, die Storchen-wiesen in Mombach und Budenheim sowie der Schutz der Gebäudebrüter in Mombach.  B.w.

Für seine vielfältigen Aktivitäten sucht der Arbeitskreis Helfer und Unterstützer. Menschen mit Fähigkeiten im administrativen Bereich sind ebenso willkommen wie solche, die lieber praktisch arbeiten. Wer auf die eine oder andere Weise beim Arbeitskreis Umwelt aktiv werden möchte, kann sich per E-Mail unter in-fo@akumwelt.de oder telefonisch unter 06131/685868 melden.

Unterstützen kann man den Verein auch gerne durch eine Spende auf das Konto IBAN: DE81 5506 0611 0100 2048 38 BIC: GENODE51MZ6 bei der Genobank Mainz e. G.

THW Bingen unterstützt Hilfsorganisationen bei Unwettereinsatz im Raum Bad Kreuznach

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Nach einem Unwetter mit Starkregen war es am frühen Samstagabend (05.06.2021) in Teilen des Landkreises Bad Kreuznach zu Überflutungen und vollgelaufenen Kellern gekommen. Schwer getroffen hatte es unter anderem den nördlichen Teil der Verbandsgemeinde Rüdesheim.

THW befüllt 3000 Sandsäcke

Neben den Feuerwehren der Verbandsgemeinde war auch die Führungsgruppe Technische Einsatzleitung des Landkreises Bad Kreuznach als Koordinierungsstelle im Katastrophenschutz tätig. Von dieser wurde das Technische Hilfswerk angefordert und beauftragt 3.000 Sandsäcke zu füllen und in den betroffenen Gemeinden zu verteilen.

Auf Anfrage des THW Ortsverbands Bad Kreuznach unterstütze unsere Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung die dort tätigen THW-Einsatzkräfte. Auf dem THW-Gelände in Bad Kreuznach füllten die Kameradinnen und Kameraden aus Bad Kreuznach und Bingen gemeinsam Sandsäcke die unter anderem mit einem Kipper des THW Bingen an die Feuerwehren und Betroffene verteilt wurden.

Thw bingen unterstützt hilfsorganisationen bei unwettereinsatz im raum bad kreuznach 3
Foto: THW Bingen

Ortsübergreifende Zusammenarbeit

Darüber hinaus wirkte der Fachberater des THW Bingen in der Koordinierungsstelle im Katastrophenschutz des Landkreises Bad Kreuznach bei deren Unterstützungsarbeit für die Feuerwehren des Landkreises mit.

Dass die Ortsverbände auch gebietsübergreifend zusammenarbeiten ist ein wichtiger Bestandteil des THW-Konzeptes. So waren wir selbstverständlich zur Stelle, als das THW Bad Kreuznach um unsere Unterstützung bat. Wir bedanken uns beim THW Bad Kreuznach und bei der Führungsgruppe für die gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit.

Weitere Informationen finden Interessierte auf www.thw-bin.de oder im persönlichen Gespräch. Fragen beantwortet der Ortsverband Bingen auch gerne per E-Mail ov-bingen@thw.de oder telefonisch unter 0 6721-30 818 0.

 

Sparkasse Mainz fördert Bildungsprojekte im Landkreis Mainz-Bingen mit 38.300 Euro

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Foerderstiftung
Foerderstiftung

Der Vorstand der Sparkasse Mainz, Thorsten Mühl und Michael Weil, überreichte am gestrigen Montag (07.06.2021) zusammen mit der Landrätin des Landkreises Mainz-Bingen, Dorothea Schäfer, zwei Spendenschecks von insgesamt 38.300 Euro an zwei Organisationen aus der Region.

Sparkasse Mainz unterstützt seit 1998

Die Leiterin der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen, Monika Nickels sowie der Vorstand der Wassersportfreunde Budenheim e.V., Christian Koch, nehmen die Spende mit Freude entgegen.

Seit 1998 unterstützt die Förderstiftung der Sparkasse Mainz Organisationen, die in der Region wertvolle Projekte für das soziale Miteinander ins Leben rufen und begleiten.

Die KVHS wird mit der Spendensumme Maßnahmen voranbringen, die Migranten, Schulabsolventinnen und –absolventen sowie angehende Berufseinsteiger fördern. Darüber hinaus wird der gemeinnützige Verein Wasserfreunde Budenheim e.V. zur Finanzierung einer Notfallausrüstung mit einer Spende bedacht.

Großartige Projekte finden Unterstützung

Landrätin Dorothea Schäfer ist von den Plänen zur Förderung junger Menschen überzeugt: „Mit dieser Spende werden auch in diesem Jahr großartige Projekte unterstützt, da sie allesamt die Entwicklung von Jugendlichen nachhaltig fördern und sie auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten.“

Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz, ergänzt: „Als regionales Kreditinstitut ist uns die Unterstützung sozialer Projekte in unserem Umland ein großes Anliegen. Ganz besonders engagieren wir uns mit Freude, wenn wir dabei Organisationen helfen können, die Programme zur Bildung junger Menschen initiieren, um allen die Tür in eine erfolgreiche Berufswelt zu eröffnen.“

Die diesjährige Förderung ermöglicht im Detail folgende Projekte:

Anschaffung von Chromebooks

Im Zeitalter der Digitalisierung ist das Arbeiten und Kommunizieren über technische Gerätschaften unerlässlich. Doch die Kompetenz zur Nutzung digitaler Hilfsmittel muss erfahrungsgemäß oft erst noch erlernt werden. Darüber hinaus fehlen die notwendigen Endgeräte in vielen Haushalten, sodass das Homeschooling unter den gegebenen Corona-Schutzmaßnahmen weiter erschwert wird. Damit alle Schülerinnen und Schüler, speziell an dem Schulabschlusskurs der KVHS, auch digital teilnehmen können, muss die technische Ausrüstung weiter ausgebaut werden. Hierfür sollen etwa 25 Laptops angeschafft werden, damit den Lernenden, die über kein Gerät im Haushalt verfügen, trotzdem Zugang zum Lernangebot ermöglicht werden kann.

„Mit der Unterstützung können wir allen Schülerinnen und Schülern unabhängig ihrer finanziellen Möglichkeiten das benötigte technische Equipment ausleihen, sodass sie mithilfe unseres Kursangebotes ihre Schulabschlüsse nachholen können“, sagt Monika Nickels, Leiterin der KVHS.

Zur Anschaffung der Chromebooks wurde die Spende in Höhe von 10.000 Euro bereits in Anspruch genommen.

Kompetenzfeststellung von Zugewanderten zur Vorbereitung auf die Berufswelt

Der Einstieg ins Berufsleben erweist sich im Alltag für viele junge Migrantinnen und Migranten als schwierig, da sie meist keinen Schulabschluss nachweisen können bzw. in ihrem Heimatland Qualifikationen erworben haben, die in dieser Form in unserer differenzierten Berufswelt nicht nachgefragt werden. Um diese Menschen besser auf die Berufswelt vorzubereiten, bietet die KVHS ein mehrstufiges Verfahren zur Kompetenzfeststellung an. Darin werden die Sprachkenntnisse nach europäischem Referenzrahmen sowie die bereits erworbenen Qualifikationen geprüft. Zu diesen Qualifikationen zählt sowohl die schulische bzw. akademische als auch die berufliche Kompetenz. Aus den Ergebnissen folgt ein individuelles Lernangebot, welches zur Vorbereitung des nachgeholten Schulabschlusses dient.

„Die bisher erzielten Ergebnisse sind vielversprechend. Mit dem entwickelten Konzept zur Kompetenzfeststellung sowie den individuell ausgearbeiteten Lernangeboten können wir die Jugendlichen bestmöglich unterstützen, sich auf ihren beruflichen Einstieg vorzubereiten“, fährt Frau Nickels fort.

Hierfür werden 9.500 Euro zur Verfügung gestellt.

Unterstützungsmaßnahmen von Auszubildenden mit Migrationshintergrund

Eine Berufsausbildung ist für junge Menschen oft anspruchsvoll, da zu den praktischen Anforderungen die theoretische Ausbildung hinzukommt. Vor allem für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund bedeutet dies eine besondere Herausforderung, da die sprachlichen Defizite oft eine Hürde in der Ausbildung darstellen. Um die Sprachbarriere so weit wie möglich zu senken, bietet die KVHS Sprachlernkurse an. Darüber hinaus erhalten die Auszubildenden fachliche Anleitung mit konkretem Bezug zu den jeweiligen Ausbildungsberufen.

„Mit diesem Angebot für Auszubildende mindern wir die Doppelbelastung einer dualen Berufsausbildung, sodass zumindest die Sprache kein Hindernis einer erfolgreichen Ausbildung darstellt“, erklärt die Leiterin der KVHS weiter.

Hierfür werden 9.500 Euro zur Verfügung gestellt.

Hilfestellung für Berufseinsteiger

Um einen erfolgreichen Einstieg in die Berufswelt zu meistern, spielt die Bewerbung eine entscheidende Rolle, da sie auf den ersten Blick zeigt, welche Fähigkeiten Bewerberinnen und Bewerber besitzen. Zu diesen Fähigkeiten zählt insbesondere das Beherrschen einer zweiten Fremdsprache, die idealerweise Englisch ist. Dafür bietet die KVHS eine Sprachprüfung „The European Language Certificate“ (telc) an, welches die fremdsprachlichen Kompetenzen in den Bereichen Hören, Lesen, Sprechen sowie Schreiben mittels der international anerkannten Skala von A1-C2 objektiv bewertet.

„Mit der Unterstützung können wir allen Schülerinnen und Schülern die Sprachprüfung ermöglichen, damit sie sich für ihr zukünftiges Arbeitsfeld im europäischen Raum bestens wappnen können“, so Frau Nickels weiter.

Für diese unterstützenden Maßnahmen werden insgesamt 6.800 Euro gespendet.

Förderung zur Anschaffung eines Defibrillators

Aufgrund der abgelegenen Lage der Wassersportfreunde Budenheim e.V. im Naturschutzgebiet Haderaue bzw. Königsklinger Aue in Budenheim hat der gemeinnützige Verein einen zentralen Rettungspunkt installiert. Bei Notfällen kann dieser vom Rettungsdienst schnell angefahren werden, um so betroffenen Mitgliedern, Gästen sowie Spaziergängerinnen und Spaziergängern helfen zu können.

„Mit dem gut zu erreichenden Rettungspunkt am Eingang unseres Vereins haben wir bereits eine wichtige Grundlage für die Erste Hilfe in Notfallsituationen geschaffen. Um im Ernstfall die optimale Behandlung zu gewährleisten, benötigen wir zusätzlich einen Defibrillator, den wir mit der Spende finanzieren können“, freut sich Christian Koch, Vorstand der Wassersportfreunde Budenheim e.V.

Für die Anschaffung und Installation des Defibrillators werden 2.500 Euro gespendet.

Menschen zusammenbringen

Michael Weil, Vorstand der Sparkasse Mainz betont: „Vereinssport bedeutet Menschen zusammenzubringen, die mit Leidenschaft an ihren gemeinsamen Zielen arbeiten, um miteinander Erfolge zu erleben. Doch ab und zu kommt es im Sport zu Verletzungen und Notfallsituationen. Daher freut es uns, in diesem Rahmen auch den gemeinnützigen Verein bei der Finanzierung eines Defibrillators unterstützen zu können und hoffen, dass dieser so selten wie möglich benötigt wird.“

Fledermausschutz in Oppenheim – NABU Rhein-Selz installiert 40 weitere Quartiere

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Um den Bestand der gefährdeten Fledermäuse in Oppenheim zu erhalten, hat die NABU Gruppe Rhein-Selz in den vergangenen Wochen 40 zusätzliche Quartiere in den Waldgebieten und Parkanlagen der Stadt installiert.

Ausgleich für das Baugebiet Krämereck Süd

„Hierbei handelt es sich um eine der Ausgleichsmaßnahmen für das Baugebiet Krämereck Süd, zu der der Erschließungsträger verpflichtet ist“, erläutert die Erste Beigeordnete Oppenheims, Silke Rautenberg (AL).

Seit längerem liegt der Stadt Oppenheim der Schutz der heimischen Fledermäuse am Herzen. „Wir freuen uns daher sehr über diese Biotopverbesserung und danken den Mitgliedern des NABU ausdrücklich für ihr ehrenamtliches Engagement für die Fledermäuse, das weit über das bloße Aufhängen der Kästen hinausgeht.“, so Rautenberg weiter.

Dokumentation seit 2016

Seit 2016 dokumentiert die NABU Gruppe Rhein-Selz die Fledermauspopulation im Oppenheimer Wäldchen. „Durch die weiteren Fledermausflachkästen und -höhlen und deren beständige Pflege und Kontrolle wollen wir den derzeitigen Bestand an Fledermäusen erhalten. Die Auswertung der dabei gewonnenen Daten dient dazu, weitere Informationen zum Schutz der Tiere zu erlangen“, erklärt Paul Britz, Erster Vorsitzender des NABU Rhein-Selz.

Schutz für Mückenfledermäuse und Große Abendsegler Neben der Anbringung der zusätzlichen Wohnquartiere wurden in den vergangenen Wochen vor Beginn der Wochenstuben-Saison fast alle Fledermauskästen gereinigt, instandgesetzt, erneuert, kartiert und ausgewertet. Vor allem Mückenfledermäuse, aber auch einige der Großen Abendsegler sind in Oppenheim verbreitet. Die meisten Quartiere befinden sich im Bereich im nördlichen Teil des Oppenheimer Wäldchens und im Naturschutzgebiet „Eiskarb“. Daniel Beier, der das Projekt „Fledermausschutz im Oppenheimer Wald“ beim Nabu Rhein-Selz maßgeblich betreut und dafür viele Stunden Freizeit investiert, setzt zur Erkennung der verschiedenen Arten auch Detektoren ein, die die Rufe der Fledermäuse optisch darstellen können und ihre Rufe aufzeichnen. Auf eine Gruppe aus vier bis fünf Abendseglern ist Daniel Beier besonders stolz. „Seit Beginn des Monitorings im Jahr 2016 befindet sie sich immer im gleichen Höhlenkasten“, berichtet der Fledermaus-Fan.

Neun neue Fledermausbezirke geschaffen

Die Standortauswahl der neuen Fledermausquartiere erfolgte in enger Abstimmung mit Regionalförsterin Simone Rupp, die auch das Oppenheimer Wäldchen für die Stadt verantwortlich bewirtschaftet. Insgesamt werden durch die neuen künstlichen Quartiere neun Fledermaus-Bezirke geschaffen – meist im Umfeld abgestorbener oder auch alter Bäume, deren Bestand dauerhaft erhalten bleiben soll. „Das bedeutet, dass wir dort kleine `Urwaldzellen‘, zu denen auch Totholz gehört, entstehen lassen wollen. Da bei toten Bäumen auch mal ein Ast abbrechen kann, haben wir dafür extra Flächen weit abseits der Wege ausgewählt“, ergänzt Rautenberg.

Kästen erstmals auch an der Landskron-Ruine Neu hinzugekommen ist die Platzierung einiger Kästen im Bereich der Landskron-Ruine, denn auch dort gibt es einen Bestand der nächtlichen Jäger. „Die Zählungen der aufgefundenen Fledermäuse in den Kästen lässt hoffen, dass es genügend Höhlen in alten Bäumen gibt“, so Beier weiter. Die künstlichen Kästen seien immer nur eine Behelfslösung als Alternative zu natürlichen Baumhöhlen. Das Insektensterben und das Verschwinden natürlicher Quartiere gefährden auch den Bestand an Fledermäusen. So sind auch in Oppenheim die Zahlen rückläufig, bestenfalls gleichbleibend. Der Gesamtbestand lasse sich nie erfassen.

Mehrere Fledermausarten in Oppenheim vertreten

Dennoch sind noch mehrere Arten vertreten: Neben den Mückenfledermäusen und Großen Abendseglern gibt es noch im Stadtgebiet Oppenheims die Zwergfledermaus und das Graue Langohr. „Das soll nicht heißen, dass es nicht auch noch andere Arten gibt, sie suchen sich nur hoffentlich einen schönen alten Baum mit einer Höhle in luftiger Höhe aus, anstatt der `Wohncontainer‘“, so Beier.

Der Nabu-Vertreter gibt Tipps, wann sich die fliegenden Säugetiere am besten beobachten lassen: „Der Große Abendsegler ist meistens schon vor Dämmerung aktiv auf Beutesuche. Rund 20 Minuten nach Sonnenuntergang gehen dann die ersten Zwerg/- und Mückenfledermäuse auf Jagd. Die mittelgroßen Arten wie das Graue Langohr fliegen erst kurz vor Mitternacht. Finden sie ausreichend Insektenfutter, kann ihr erster Hunger bereits nach rund zwei Stunden gestillt sein, dann verschwinden sie wieder in ihren Quartieren“. Doch auch das Wetter beeinflusse das Jagdverhalten der nachtaktiven Tiere.

Eine Fledermaus vertilgt pro Nacht 4000 Insekten

„Wenn es regnet und die Temperatur unter 12 Grad sinkt, verbrauchen sie beim Jagen mehr Energie als durch Nahrungsaufnahme aufnehmen – ein Umstand der sich mit dem Rückgang des Insektenvorkommens noch verschärft“, erklärt Beier weiter. Auf dem Speiseplan der fliegenden Säugetiere stehen Käfer, Mücken und andere Zweiflügler. Eine einzelne Fledermaus vertilgt pro Nacht bis zu 4000 Insekten – Schadinsekten, wie auch solche, die den lauen Abend in Rheinhessen auf der Terrasse am Haus stören könnten.

Tödlicher Verkehrsunfall in Gustavsburg – 22-Jähriger rast in Treppenaufgang

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Bei einem schweren Verkehrsunfall in Gustavsburg kam heute Nacht ein 22-jähriger Rüsselsheimer ums Leben. Die Polizei sucht nun mit Hochdruck nach dem Beifahrer, der sich nach dem Unfall von der Unfallstelle entfernte.

Der 22-Jährige fuhr kurz vor 01:00 Uhr heute Nacht mit seinem Opel Omega mit hoher Geschwindigkeit die Darmstädter Landstraße (B43) in Richtung Wiesbaden. In Höhe der Hausnummer 123 verlor der junge Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte fast ungebremst gegen den Treppenaufgang einer Gaststätte.

22-Jähriger verstarb noch an der Unfallstelle

Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen des in seinem Fahrzeug eingeklemmten Fahrers verstarb dieser noch an der Unfallstelle.

Nach Zeugenangaben stieg eine Person als Beifahrer aus dem Fahrzeug aus, stand noch kurz am völlig zerstörten Fahrzeug, verließ dann jedoch noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte die Unfallstelle. Ebenso wurde berichtet, dass auch ein Hund von der Unfallörtlichkeit weggelaufen sei.

Suchaktion nach Beifahrer ohne Erfolg

Eine mit mehreren Streifenwagen sofort eingeleitete Suche nach dem eventuell verletzten Beifahrer blieb ohne Erfolg. Ebenfalls an der Suchaktion beteiligt waren neben einem Diensthund auch ein Boot der Wasserschutzpolizei, die das Mainufer absuchte.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde zur Aufklärung der Unfallursache ein Sachverständiger hinzugezogen. Der Opel wurde sichergestellt.

Während der Dauer der Einsatzmaßnahmen war die B 43 in beide Richtungen bis kurz nach halb vier heute Nacht gesperrt.

Beifahrer und Zeugen gesucht

Die Polizei in Bischofsheim bittet den Beifahrer des Unfallfahrzeuges, sowie Zeugen des Unfalls, insbesondere den Fahrer/die Insassen eines dunklen Mercedes-Benz G-Klasse, der dem Unfallfahrzeug kurz vor dem Einschlag noch ausweichen konnte,  sich unter der Rufnummer 06144 / 96660 zu melden. Gefertigt: EPHK René Bowitz, Polizeiführer vom Dienst, Tel.: 06151 / 969-3030

Update

Frontalzusammenstoß auf der B9 bei Guntersblum mit zwei Verletzten

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B9 zwischen Guntersblum und Gimbsheim wurden am heutigen frühen Dienstagmorgen (08.06.2021) zwei Menschen verletzt. Die B9 musste, während der Rettungsarbeiten für gut eine Stunde voll gesperrt werden.

Gegen 06:10 Uhr befuhr ein 27-jährige Guntersblumer als Fahrer eines Opel Astra (rot) die B9 von Guntersblum aus kommend in Richtung Worms. Etwa 500 Meter nach dem Ortsausgang Guntersblum setzte dieser zum Überholen an, bemerkte jedoch den Gegenverkehr und versuchte wieder einzuscheren. Hierbei kam er ins Schlingern und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, wodurch er auf die Gegenfahrbahn geriet.

Das Fahrzeug des Unfallverursachers | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Hier stieß er Frontal mit dem Fahrzeug einer 50-Jährigen Frau aus Osthofen (ebenfalls mit  Opel Astra) zusammen. Durch den Zusammenstoß schleuderte das Fahrzeug einen Abhang herunter und kam im Weinberg zum Stehen. Die Fahrerin musste von der Feuerwehr aus ihrem PKW herausgeschnitten und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Auch der Unfallverursacher kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

Im Einsatz waren neben Polizei und Rettungsdienst die Freiwilligen Feuerwehren aus Guntersblum, Gimbsheim uns Alsheim.

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Kundgebung der Bürgerinitiative Klimaentscheid Mainz

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Wie kommt man zu Fuß oder mit dem Rad am besten von der Neustadt in die Altstadt ohne Auto-Mischverkehr und ohne an parkenden Autoschlangen entlang fahren zu müssen? Am Samstag (5. Juni 2021) fiel die Entscheidung leicht. Denn die Bürgerinitiative MainzZero hatte die Neubrunnenstraße in dem noch nicht verkehrsberuhigten Bereich für eine Kundgebung unter dem Motto „Lebenswertes Mainz – Autofreie Grünachsen“ für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr umgewidmet. So entstand eine durchgehende Achse für komfortablen Fuß- und Radverkehr von der Kaiserstraße bis zur Großen Bleiche. Viele Passanten schlenderten gemütlich durch die Straße und Anwohner und Geschäfte genossen das lebendige Treiben.

Eine zusätzliche autofreie Grünachse pro Stadtteil

Hintergrund dieser Aktion ist eine der elf Forderungen von MainzZero – Klimaentscheid Mainz. Demnach soll jeder Stadtteil bis zum Jahr 2023 mindestens eine zusätzliche autofreie Grünachse bekommt und dies durch die Umwidmung einer Autostraße. MainzZero geht es hier um einzelne Straßen in jedem Stadtteil, damit alle Mainzer den Gewinn derartiger autofreien Grünachsen und damit auch eine klimaneutrale Mobilität positiv erfahren können.

Die Neubrunnenstraße verbindet die Neustadt mit der Altstadt, was sie zu einer wichtigen Fahrrad- und Fußgängerachse in der Stadt macht. Hier will das Bündnis zeigen, dass verkehrsberuhigte Straßen einen Mehrwert an Lebensqualität für Anwohner und Passanten mit sich bringen. Außerdem sind diese zusätzlichen Grünflächen gut fürs Stadtklima in heißer werdenden Sommern, gerade in der dicht bebauten Innenstadt und vielen der eng bebauten alten Ortskerne der Stadtteile. Auch für die Außengastronomie bedeutet dies ein Gewinn.

Redebeiträge, Gedichte und Musik

Die Kundgebung bestand in einem umfangreichen Bühnenprogramm mit Rednern aus dem Bündnis des Klimaentscheids Mainz, allen voran der for Future-Bewegung: die Scientists, Students, Health, die Archictects und Workers4Future stellten ihre Perspektiven auf Grünachsen und deren Bedeutung für das Klima dar. Aufgelockert wurde das Programm durch Musik und einem Gedichtvortrag.

Edith Heller von den Workers4Future Mainz/Wiesbaden betonte die Wichtigkeit des Wiesbadener Ostfeldes als Kaltluft- und Frischluft-Schneise auch für die Mainzer Innenstadt. Weitere Redebeiträge kamen von Extinction Rebellion, dem BUND und dem ‚Bündnis Wald statt Asphalt‘. „Der motorisierte Individualverkehr ist nicht für alle da, er schließt Kinder, geringer Verdienende, Menschen mit Einschränkungen und einige mehr aus. Trotzdem bleibt der Fokus auf dem Auto“, betont das Bündnis.

Chancen für den anliegenden Einzelhandel

Norma Villada vom Restaurant Salute in der Zanggasse betonte die Chancen, die sich für den anliegenden Einzelhandel und die Gastronomie ergeben, wenn Straßen in Grünachsen verwandelten werden. Ihr Geschäft ist für Fußgänger mit Einschränkung oder Familien mit Kinderwagen schlecht zu erreichen. „Statt Platz für Rollatoren gibt es nur Platz für Autos! Für die Gastronomie ist es wichtig, dass Menschen mehr Sitzplätze im Freien bekommen, vor allem jetzt gerade, in der Pandemie. Das wäre im Bleichenviertel wirklich wichtig.“ Sie ist sich sicher, dass sich das Miteinander unter den vielen inhabergeführten Geschäften im Bleichenviertel ganz anders gestalten würde, wenn es mehr Begegnungsfläche in den Straßen gäbe. Bereits 2019 hatte sie einen Antrag für Verkehrsberuhigung und Begrünung der Zanggasse an die Stadtverwaltung geschickt. Zwar stieß sie auf offene Ohren, passiert ist aber leider nichts.

Besonders spannend berichtete im Vorfeld der Kundgebung auch der Betreiber der Zeitungsente, Mike Krämer, was es bedeutete, als vor etwa 40 Jahren der Abschnitt der Neubrunnenstraße vor seinem Lokal zur Fußgängerzone wurde. Der damalige Besitzer befürchtete, seine Gäste würden wegbleiben, wenn sie nicht in der Straße parken könnten. Er startete sogar eine Unterschriftenliste gegen die Verkehrsberuhigung. Doch die Entwicklung war komplett anders: Die Zeitungsente richtete die Außenterrasse ein und gewann zusätzliche Kundengruppen hinzu. „Einige Stammgäste kommen zum Wochenendausflug mit dem E-Bike aus Frankfurt oder Aschaffenburg in meinen Biergarten“, so Mike Krämer. Für ihn ist klar: „Beim Einkaufen in der Innenstadt wünschen sich die Leute heute ein ganz anderes Erlebnis. Sie wollen mehr schlendern, verweilen und die Gastronomie genießen. Die Umwidmung einiger Parkplätze für die Außengastronomie im Zusammenhang mit den Coronabeschränkungen im letzten Sommer war genau richtig. Das sollte so bleiben. Die Gastronomie sollte bei den neuen Mobilitätskonzepten beteiligt werden.“

Kreativwettbewerb mit tollen Preisen

Ein Highlight im Bühnenprogramm war die Verlosung der Preise des Kreativwettbewerbs „Kinder und Jugendliche als Stadtentwickler“. Um auch die Ideen der Mainzer einzubeziehen, die noch am längsten in unserer Stadt leben werden, hatte MainzZero Kinder und Jugendliche aufgerufen, in Zeichnungen, Fotos, Kollagen oder Videos zu zeigen, wie sie sich Mainz in der Zukunft vorstellen. Die Einsendungen waren so kreativ und verschieden, dass die Initiative am Samstag das Los entscheiden ließ, welche drei Künstler einen Gutschein der Eisdiele n‘Eis gewonnen haben. Die Gewinner sind Yamal, 18 Jahre aus der Oberstadt, Antonia, 8 Jahre aus Bretzenheim und Johann, fünf Jahre, ebenfalls aus Bretzenheim. Alle Beiträge sind demnächst auch in einer virtuellen Galerie auf der Komepage der Bürgerinitiative Klimaentscheid zu sehen.

Insektenhotels selbst bauen

Die Kundgebung dauerte von 11:00 bis 17:00 Uhr und war belgeitet von Informationsständen der Bündnispartner von MainzZero. So konnten die Besucher am Stand der Architects for Future Insektenhotels bauen, es gab einen großformatigen Stadtplan, auf dem jeder mit Klebepunkten kennzeichnen konnte, wo er oder sie sich mehr Grünflächen, Radwege, Carsharing oder auch Tiefgaragen wünscht. Die BUNDJugend bot das Weltspiel an: Passanten sollten schätzen, wie Reichtum, Bevölkerung und CO2-Emmissionen zwischen den Kontinenten verteilt sind. Auch die anliegenden Geschäfte unterstützen die Forderungen der Kundgebung und freuten sich über das zusätzliche Publikum. Erlesenes und Büchergilde hatte eigens ein Schaufenster mit Klima- und Naturthemen für Kinder gestaltet.

Optisch besonders beeindrucken war, wie grün die Neubrunnenstraße für diesen einen Tag war: Parkschilder wurden zu Pop-up-Bäumen umfunktioniert, und das Pflanzencenter Stinner in Gonsenheim hatte zahlreiche Bäume und Pflanzen in Töpfen ausgeliehen, die die Straße als Grünachse erscheinen ließen.

Eingebettet war der Tag in den bundesweiten Aktionstag „Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt!“. So war die Neubrunnenstraße gleichzeitig Start- und Endpunkt von drei Raddemos, die mehr Platz und bessere Infrastruktur für den Radverkehr in Mainz forderten.

Vermisst: Andre Trommer und zwei Kinder spurlos verschwunden

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Wo sind André Trommer, Gisele Girard und Maurice Girad aus Gelnhausen? Das fragt die Kriminalpolizei in Gelnhausen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach den 38, 11 und sechs Jahre alten Vermissten. Zuletzt gesehen wurden sie Samstagabend den 05. Juni 2021.

Personenbeschreibung der Vermissten

  • Herr Trommer ist etwa 1,75 Meter groß, hat eine Glatze und einen braunen Vollbart. Er ist gewöhnlich mit Fan-Kleindung von Eintracht Frankfurt und Mütze bekleidet.
  • Gisele ist etwa 1,30 Meter groß und trägt wahrscheinlich Jeans und schwarze Turnschuhe.
  • Maurice ist etwa 1,20 Meter groß und vermutlich mit einer Jogginghose (Flecktarn), einem Dinomuster-Shirt und Turnschuhen bekleidet.

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Die Vermissten leben mit der Kindsmutter in der Straße „Zum Warttum“ zusammen. Am Samstag gab es in der Familie wohl Unstimmigkeiten, woraufhin der Familienangehörige und die Kinder sowie die drei Hunde (Chihuahuas) die Wohnung zunächst unbemerkt verlassen haben.

Wer Hinweise auf den Aufenthaltsort von André Trommer und den Kindern geben kann, wird gebeten, sich unter 06051 827-0 bei der Kriminalpolizei in Gelnhausen oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Bild mit Unterschriften des 1. FSV Mainz 05 für den guten Zweck

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Opel Arena Rinaldo Roberto
Opel Arena Rinaldo Roberto

Seit Sonntagabend (06. Juni 2021) läuft bei Ebay eine Charity-Auktion, bei der auf ein Bild der Opel-Arena Mainz geboten werden kann. Dieses wurde von den Spielern des 1. FSV Mainz 05 handsigniert. Das Bild wurde auf Acryl gedruckt und hat eine Größe von 100 x 75 cm. Der Erlös der Auktion geht zu Gunsten des Fördervereins für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz.

Charity-Auktion läuft noch bis Sonntag, 13. Juni 2021

Ende April 2021 rief Rinaldo Roberto, der Pressesprecher der Polizei Mainz, zu einer Spendenaktion auf seiner privaten Facebook-Seite auf. Um den Mainzer Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. zu unterstützen, wollte er erneut Bilder für den guten Zweck zur Verfügung stellen. Zwei Exemplare eines ganz besonderen Bildes sollten dafür produziert werden, wovon das erste nun bei Ebay versteigert wird.

Roberto bat seine Facebook-Freunde, für die Herstellungskosten der Bilder zu spenden, damit er diese anschließend dem Verein zu Verfügung stellen konnte. Dafür benötigte er 200 Euro. Doch die Summe, die bei dem Aufruf zusammen kam, übertraf alle seine Erwartungen. Dazu schrieb er auf seiner Facebook-Seite: „Das Ergebnis von über 2.000 Euro macht mich fast sprachlos. Das ist das zehnfache meines ursprünglichen Ziels. Allen Spendern ein ganz großes Dankeschön dafür.“

Übergabe opel-arena bild zur versteigerung
Übergabe Bild für die Versteigerung, Rinaldo Roberto & Kai Leimig

Bild der Opel-Arena mit Unterschriften der Spieler des 1. FSV Mainz 05

Am vergangenen Mittwoch (02. Juni 2021) übergab Rinaldo Roberto die beiden Bilder persönlich an Kai Leimig, den Vorstand des Vereins. Auf den Bildern zu sehen ist die Mainzer Opel-Arena. Doch das besondere an den Bildern ist, dass sie beide von der aktuellen 2020`er Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 handsigniert wurden. Die Bilder haben eine Größe von 100 x 75 cm und wurden in Premiumqualität auf Acryl mit hochwertigem Montagerahmen gedruckt.

„Das Bild wurde am 24.11.2018, beim Spiel Mainz 05 gegen den BVB geschossen. Das Spiel endete 1:2 für Dortmund. In der 70. Minute Schoß Quaison das Tor für Mainz. Das Foto wurde durch mich nach einem Interview für einen Fernsehsender gemacht. Die Optik und die Stimmung waren toll. Die Idee zu diesem Bild und den Unterschriften der aktuellen 2020′ er Mannschaft entstand, als der Klassenerhalt immer näher rückte und die Begeisterung für Mainz 05 wieder die ganze Stadt erfasste. Gleichzeitig war es die letzte Saison in der Opel-Arena, bevor sie umbenannt wird. Es hat nur eine kurze Anfrage gebraucht, um die Unterschriften der Mannschaft zu bekommen. Unterstützt hat dabei Andreas Bockius.“, schreibt Rinaldo Roberto zu dem Bild.

Opel-arena mit unterschriften des 1. Fsv mainz 05
Bild der Opel-Arena mit Unterschriften des 1. FSV Mainz 05, Bild: Rinaldo Roberto

Die Auktion bei Ebay

Die Charity-Auktion bei Ebay, in der auf das das Bild geboten werden kann, läuft noch bis zum 13. Juni 2021, um 18:08 Uhr. Der Erlös der Versteigerung geht an den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Hier geht es zur Charity-Auktion bei Ebay.

Weitere Informationen zum Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz erhalten Sie im Artikel „Förderverein hilft krebskranken Kindern und deren Familien.“