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Julia Klöckner vergleicht Kükenschreddern mit Schwangerschaftsabbruch

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Julia Klöckner
Julia Klöckner

Für Aufregung bei der FDP, sorgt ein Video-Interview, welches Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) dem Magazin „Der Spiegel“ gegeben hat. Hier hat sie das Töten von männlichen Küken in der Lebensmittelproduktion mit Schwangerschaftsabbrüchen verglichen.

Im Polit-Talk mit Markus Feldenkrichen spricht Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ab Minute 06:30 über das Thema „Töten von Küken“ und das von ihr eingebrachte weltweit erste Gesetz, welches das Töten von Küken verbieten soll. Hierbei zieht sie auch den von der FDP kritisierten Vergleich.

Dazu sagt die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Cornelia Willius-Senzer:

„Die Aussagen von Frau Klöckner sind verstörend. Der Vergleich des industriellen Tötens von Küken mit Schwangerschaftsabbrüchen lässt mich fassungslos zurück.

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Vergleich ist eine Schande

Keine Frau entscheidet sich leichtfertig für den Abbruch einer Schwangerschaft. Häufig sind gesundheitliche oder soziale Notsituationen ausschlaggebend für diesen schweren Schritt, dem immer auch eine Konfliktberatung vorausgeht.

Der Vergleich Klöckners ist eine Schande. Es ist kaum auszudenken, welche Gefühle tausende Frauen in Deutschland heute haben müssen, nachdem sie die Sätze der CDU-Landesvorsitzenden gehört haben. Sie spricht über ethische Fragen und erweckt dabei den Eindruck, dass sie ihren eigenen ethischen Kompass längst verloren hat.

Julia Klöckner muss sich heute dringend erklären. Sie darf ihre Aussagen nicht unkommentiert stehen lassen.“

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Wenn das Auto für Haustiere zur tödlichen Falle wird

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PM Hund im Backofen TASSO e V
PM Hund im Backofen TASSO e V

Jedes Jahr sterben Hunde qualvoll in heißen Autos. Den wenigsten Tierhaltern ist bewusst, dass schon wenige Minuten ab 20 Grad Celsius Außentemperatur ausreichen, um das Auto zur tödlichen Falle werden zu lassen.

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Temperaturen schnell über 50 Grad

Das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen. Aus diesem Grund warnt die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, vor dieser Gefahr und gibt wichtige Tipps für den Notfall.

Auch wenn das Wetter in den vergangenen Wochen sehr schwankend war, die wenigen sommerlichen Tage reichten schon aus, um die Berichte über im heißen Auto zurückgelassene Hunde in die Höhe schnellen zu lassen. Einer der Hunde bellte laut um sein Leben und konnte so in letzter Minute von der Polizei gerettet werden. „Es darf nicht sein, dass noch immer so viele Hundehalter die Verantwortung gegenüber ihrem Tier auf die leichte Schulter nehmen. Der Innenraum der Fahrzeuge kann sich schon bei etwa 20 Grad Außentemperatur binnen kurzer Zeit auf extreme Temperaturen aufheizen“, erläutert TASSO-Leiter Philip McCreight.

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Hitzschlag droht

In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen in Deutschland wieder stetig steigen. Dabei ist noch nicht einmal Sonnenschein notwendig, um das Innere des Wagens in einen „Backofen“ zu verwandeln. Es bringt auch keine Abkühlung, das Autofenster einen Spalt offen zu lassen, denn auch diese Maßnahme kann keine ausreichende Luftzirkulation gewährleisten. Da Hunde nicht so schwitzen wie wir Menschen, bleibt ihnen nur das Hecheln zur Abkühlung. Dabei verbrauchen sie jedoch sehr viel Wasser. Es droht ein Hitzschlag, bei dem die Körpertemperatur des Tieres über 41 Grad steigt. Lebenswichtige Organe können nicht mehr ausreichend versorgt werden.

TASSO rät daher davon ab, Hunde bei warmen Temperaturen im Auto zu lassen. Auch wenn es nur ein paar Minuten werden sollen: Dauert die geplante Erledigung unerwartet länger, kann das nicht nur schlimme Qualen, sondern auch den Tod des Tieres bedeuten. Zudem stellt es einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar, einem Tier Schmerzen, Leiden und Schäden zuzufügen.

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Im Notfall eingreifen

Wer an einem warmen Tag einen Hund im Auto sieht und eine Notsituation für das Tier erkennt, sollte sofort versuchen, den Halter ausfindig zu machen. Gelingt dies nicht unmittelbar, ist es ratsam, die Polizei oder Feuerwehr zu informieren. Wenn sich der Zustand des Hundes dramatisch verschlechtert oder das Tier sogar das Bewusstsein verliert, sollten Tierfreunde unverzüglich handeln. Denn je nach Verfassung des Tieres kann es notwendig sein, den Hund selbst aus dem überhitzten Fahrzeug zu retten.

Doch Vorsicht, um das Tier zu befreien, ist es unumgänglich, fremdes Eigentum zu beschädigen. Darum ist es ratsam, dem Wagen so wenig Schaden wie möglich zuzufügen und weder Front- noch Heckscheibe, sondern besser ein Seitenfenster einzuschlagen. Helfer sollten vorher aber unbedingt prüfen, ob beispielsweise eine Tür des Fahrzeuges unverschlossen ist. Es kann durchaus passieren, dass der Fahrzeughalter später Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gegen den Tierretter erstatten wird. In diesem Fall können sich Betroffene auf einen rechtfertigenden Notstand berufen. Umso wichtiger ist es jedoch, Zeugen für den Vorfall zu haben und die Polizei zu verständigen.

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Erste-Hilfe für den Vierbeiner

Sobald der Vierbeiner aus dem heißen Auto befreit wurde, sollte er an einen schattigen Ort gebracht und versorgt werden. „Helfer können den Hund mit kühlem, jedoch nicht mit eiskaltem Wasser, nass machen. Es darf ruhig eine größere Menge Wasser verwendet werden, denn das Ziel ist, den Hund wirklich bis auf die Haut zu durchnässen“, erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Darüber hinaus ist eine gewisse Ventilation wichtig. Auch Wasser darf dem Tier angeboten werden. Es sollte allerdings nicht zum Trinken gezwungen werden. Wenn die Notfallversorgung abgeschlossen ist, sollte das Tier auf direktem Wege zum Tierarzt gebracht werden, damit dieser die medizinische Versorgung übernehmen kann. Auch wenn der Hund wieder fit scheint, kann das täuschen und sein Zustand später doch noch kritisch werden.

Weitere Informationen zu „Hund im Backofen“ sowie detaillierte rechtliche und tiermedizinische Tipps finden Interessierte hier

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Wer wird Fußball Europameister? Belgien ist Top Favorit auf den Titel

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football 63629 1280
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Am morgigen Freitag (11.06.2021) startet mit einem Jahr Verspätung nun die Fußball Europameisterschaft. Ausgetragen wird die EM, bei der 24 Teams um den begehrten Titel kämpfen, in diesem Jahr in 10 Europäischen und einer asiatischen (Baku) Stadt.

Ansonsten eher für Bundesligaprognosen bekannt, haben sich die bekannten Wissenschafter von KickForm aus Münster auf ihrer Website, mit der anstehenden Fußball-EM beschäftigt.

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Deutschland gehört nicht zu den Top Favoriten

Laut der KickForm Simulation zählt Deutschland bei der EM 2020 nicht zu den Top Favoriten und kann den Pokal mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 5% gewinnen.

Das Wissenschaftsteam rund um Mastermind Prof. Heuer (Buch: „Der perfekte Tipp“) hat tief in die Trickkiste gegriffen um Prognosen für den Ausgang der EM zu generieren. Während der Fußball-Saison liefert KickForm für die großen europäischen Ligen präzise Prognosen. Die Tipp-Empfehlungen haben zumeist Trefferquoten, die deutlich über 70% liegen.

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Aufwendige Simulation

Für die EM mussten die ausgefeilten Statistiktools der Wissenschaftler an die neue Datenlage für die Nationalteams angepasst werden. In einer aufwendigen Simulation wurden die Zahlen 100.000 Mal berechnet und wurden gerade auf https://www.kickform.de/fussball-em/ veröffentlicht. Dabei wurden für alle 51 EM Spiele – von der Gruppenphase bis zum Finale – die Wahrscheinlichkeiten für Sieg, Unentschieden und Niederlage prognostiziert. Zudem wurden für jede Mannschaft die Wahrscheinlichkeiten auf den Titel „Europameister 2021“ und für das Erreichen der Finalrunden berechnet.

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Belgien Titelfavorit

Alles andere als das Erreichen des Achtelfinales wäre eine riesige Überraschung – mit 83% Wahrscheinlichkeit sollte „Die Mannschaft“ die Gruppenphase überstehen. Die Wahrscheinlichkeit für das Erreichen des Halbfinales liegt schon nur noch bei 26%. Laut der Prognose von Kickform bestreitet das deutsche Nationalteam das letzte EM-Spiel am 27.06. wo wo man gegen den zukünftigen Europameister Belgien auscheiden wird. Weitere Aspiranten auf den EM Titel 2020 sind neben Belgien (22%), Frankreich (20%), Spanien (13%) und Portugal (12%).

Wer wird fußball europameister? Belgien ist top favorit auf den titel
Abbildung: Wahrscheinlichkeiten auf den EM Titel 2020
Quelle: Kickform

Die ganze Vorhersage für jedes Team kann auf https://www.kickform.de/fussball-em-teamprognosen/ gefunden werden.

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Wie sicher ist die EM Prognose?

Von einer 100 Prozent sicheren Prognose kann nicht die Rede sein, wie die Vorhersagespezialisten von KickForm betonen. Denn wie im richtigen Leben, spielt auch im Fußball der Zufall ein große Rolle. Das Portal veröffentlicht schon seit mehreren Jahren Vorhersagen für Fußballspiele und erzielt dabei beeindruckend hohe Trefferquoten mit den Prognosen.

Das Schöne am Fußball ist aber, dass auch die vermeintlich schwächeren Mannschaften immer wieder Gewinne einfahren oder sogar Titel holen. Bestes Beispiel war die EM 2016 in Frankreich, als späterer Europameister Portugal „nur“ eine Titelchance von 6% hatte. Zu den damaligen Top Favoriten zählten Deutschland, Frankreich, Spanien und England.

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So wurde gerechnet – Die KickForm EM Fußballformel

Die Statistiker des Vorhersageportals haben mit der KickForm Fußballformel das komplette EM Turnier in einer aufwendigen Simulation 100.000 Mal berechnet. Dabei wurden für alle 51 Spiele – von der Gruppenphase bis zum Finale – die Wahrscheinlichkeiten für Sieg, Unentschieden und Niederlage ermittelt.

Prof. Heuer von der Universität Münster hat festgestellt, das es bestimmte Parameter gibt, die eine starke Korrelation zwischen Vorhersage von Fußballspielen und dem eingetroffenem Ergebnis aufweisen. Der entscheidende Faktor ist dabei die Leistungsstärke einer Mannschaft, die sich aus verschiedenen Kennzahlen zusammensetzt, z.B. Torchancen, Ballbesitz, Marktwert, Spieltag oder Heimvorteil.

Bei der EM Simulation ist das ELO Verfahren Grundlage für die Leistungsstärke der Mannschaften.

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ELO-Wert als Maßstab für die Leistungsstärke

Zur Erfassung der Leistungsstärke wird die Elo Weltrangliste genutzt. Am bekanntesten ist zwar die FIFA-Weltrangliste, viel aussagekräftiger ist aber die Elo – Weltrangliste. Bei der FIFA – Rangliste zählen zum Beispiel Siege gegen Andorra oder Spanien gleich viel und die Höhe der Siege spielt keine Rolle. Bei der Elo -Weltrangliste dagegen zählt ein Sieg gegen eine starke Mannschaft viel mehr als gegen eine schwächere. Und ein souveräner 5:0-Sieg bringt mehr Punkte als ein knappes 2:1.

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Teamstärke bestimmen

Als nächstes wird für jedes Team die Leistungsstärke berechnet. Dafür wird der jeweilige Elo – Wert in Relation zum Durchschnitt aller Mannschaften berechnet.

Die mittleren Tordifferenzen errechnen

Ein wesentlicher Schritt bei der Vorhersage von Europa- und Weltmeisterschaften ist die Wahl des Umrechnungsfaktors von Elo-Differenzen auf Tordifferenzen. KickForm hat diesen Faktor so gewählt, dass die Bandbreite der tatsächlichen Tordifferenzen während der letzten Europa- und Weltmeisterschaften optimal mit den Vorhersage zusammenpassten.

Typische Anzahl der Tore berücksichtigen

Aus der Historie von internationalen Turnieren ist die typische Anzahl der Tore pro Partie bekannt. Hier wird ein Mittelwert genommen. KickForm geht davon aus, dass im Durchschnitt 2,6 Tore pro Spiel geschossen werden.

Der Zufall

Eine Mannschaft schießt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit pro Minute ein Tor. Diese Wahrscheinlichkeit ist so gewählt, dass sich der richtige Mittelwert ergibt. Das Ergebnis ist wie beim Würfeln. Bei sechsmaligem Würfeln wird im Mittel einmal die 1 gewürfelt. Je nach Glück oder Pech kann aber auch sechsmal oder kein einziges Mal die 1 kommen – die Wahrscheinlichkeiten sind aber alle bekannt. Auf dieser Basis (Poisson-Verteilung) können die Wahrscheinlichkeiten für alle Spielausgänge erfasst werden, beispielsweise neun Prozent für einen 2:1 Sieg von Deutschland gegen Frankreich.

Die Simulation der Europameisterschaft 2020

Durch 100.000 fache Simulation der Europameisterschaft kann der Ausgang prognostiziert werden. Der Turniermodus mit der geringen Anzahl an Gruppenspielen und den anschließenden K.O Modus macht es aber möglich, dass nicht nur die beste Mannschaft Europameister wird.

Über KickForm

KickForm ist ein Fußball Startup aus der Universitätsstadt Münster. Das im Jahr 2016 gegründete Unternehmen hat eine Plattform zur Vorhersage von Fußballspielen entwickelt. Dabei setzt KickForm auf ein komplexes mathematisches Modell, welches die Wahrscheinlichkeiten von Spielergebnissen berechnet.

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500 Millionen Impfdosen von BioNTech als Spende für arme Länder

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Symbolbild BioNTech | Foto: BYC-News

Pfizer Inc. und BioNTech SE gaben heute bekannt, dass sie planen, der US-Regierung 500 Millionen Dosen ihres COVID-19-Impfstoffs zu einem gemeinnützigen Preis bereitzustellen. Die ersten 200 Millionen Impfstoffdosen werden 2021 geliefert, die restlichen 300 Millionen in der ersten Hälfte des Jahres 2022.

Impfdosen für 92 Länder

Damit werden die multilateralen Bemühungen unterstützt, die steigenden Infektionszahlen in vielen Teilen der Welt weiter zu adressieren und dabei zu helfen, die Pandemie zu beenden. Die Regierung wird die Dosen des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs im Gegenzug an Länder mit niedrigem und niedrigem mittleren Einkommen sowie an Organisationen, die diese Länder unterstützen, spenden.

Die Vereinigten Staaten sollen die Impfstoffdosen an 92 Länder mit niedrigem und niedrigem mittleren Einkommen gemäß der Definition der Gavi’s COVAX Advance Market Commitment (AMC), sowie an alle 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union verteilen. Die US-Regierung und die beiden Unternehmen werden mit der COVAX-Initiative zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass der Impfstoff an die angegebenen Länder weltweit in einer effizienten und gerechten Art und Weise geliefert wird.

Teil der gemachten Zusage

Die Impfstoffdosen sind Teil der vor kurzem bekanntgegebenen Zusage der Unternehmen, 2 Milliarden Dosen ihres COVID-19-Impfstoffs Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen in den kommenden 18 Monaten zur Verfügung zu stellen.

„Unsere Zusammenarbeit mit der US-Regierung wird dazu beitragen, hunderte Millionen Dosen unseres COVID-19-Impfstoffs so schnell wie möglich in die ärmsten Länder der Welt zu bringen. COVID-19 hat weltweit jeden von uns getroffen und um den Kampf gegen diese Pandemie zu gewinnen, müssen wir für alle einen beschleunigten Zugang zu Impfstoffen sicherstellen. Ich möchte mich bei Präsident Biden für seine führende Rolle bedanken, die am stärksten Benachteiligten unserer weltweiten Nachbarn zu schützen“, sagte Albert Bourla, Chairman und Chief Executive Officer von Pfizer. „Eine faire und gerechte Verteilung des Impfstoffs ist seit dem ersten Tag unser oberstes Ziel und wir sind stolz darauf, unseren Teil dazu beizutragen, die Welt zu impfen – ein gewaltiges, aber machbares Unterfangen.“

Impfstoff weltweit vielen Menschen zugänglich machen

„Als Impfstoffentwickler sahen wir es als unsere Pflicht an, einen gut verträglichen und hoch wirksamen Impfstoff zu entwickeln und diesen weltweit so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Die heutige Vereinbarung zeigt, dass die gemeinsamen Bemühungen des privaten und öffentlichen Sektors zu Lösungen führen, die dabei helfen, die Pandemie zu beenden“, sagte Prof. Ugur Sahin, CEO und Mitbegründer von BioNTech.

„Wir setzen uns zudem dafür ein, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, indem wir den Aufbau von Liefernetzwerken auf zahlreichen Kontinenten unterstützen. Unser erster Schritt war die Entscheidung für unseren regionalen Hauptsitz für Südostasien in Singapur, der auch mRNA-Herstellungskapazitäten für die regionale und globale Versorgung umfassen wird. Unser Ziel ist es weiterhin, unsere unternehmenseigene mRNA-Technologie zu nutzen, um die Gesundheit von Menschen weltweit zu verbessern.“

Auslieferung wird im August beginnen

Die Auslieferung der 200 Millionen Dosen wird im August 2021 beginnen und im Laufe des Jahres 2021 abgeschlossen werden. Die restlichen 300 Millionen Impfdosen werden ab Januar 2022 bis Ende Juni 2022 geliefert. Die US-Regierung hat außerdem die Option auf 200 Millionen weitere Dosen des COVID-19-Impfstoffs für das Jahr 2022. Es ist geplant, die von der US-Regierung gekauften Impfstoffdosen in den Produktionsstätten von Pfizer in den USA herzustellen. Die in die Herstellung des COVID-19 Impfstoffs involvierten Produktionsstätten sind in Kalamazoo, MI, Andover, MA, Chesterfield, MO, Groton, CT, sowie in McPherson, KS.

Mehr als 700 Millionen Dosen in über 100 Länder geliefert

Bis heute haben Pfizer und BioNTech mehr als 700 Million Dosen ihres COVID-19-Impfstoffs in über 100 Länder oder Regionen weltweit geliefert. Die Unternehmen haben direkte Liefervereinbarungen mit 122 Ländern und führen derzeit Gespräche mit weiteren Ländern, für die Lieferung ihres COVID-19-Impfstoffs. Basierend auf den derzeitigen Erwartungen, gehen Pfizer und BioNTech davon aus, in diesem Jahr bis zu 3 Milliarden Dosen ihres COVID-19-Impfstoffs zu produzieren. Die Produktionskapazität ist durch kontinuierliche Verbesserungen in der Lieferkette des Impfstoffs stetig gewachsen. Dazu gehören die Erweiterung bestehender Anlagen, die Erweiterung des Netzwerks durch weitere Zulieferer und Auftragshersteller zur Produktion des Impfstoffs auf der ganzen Welt sowie durch zusätzliche Pfizer/BioNTech-Produktionsstätten.

Bestehende Liefervereinbarung

Pfizer und BioNTech haben eine bereits bestehende Liefervereinbarung mit der COVAX-Initiative. Diese wurde von Gavi, der Vaccine Alliance, der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen, um Regierungen einen frühzeitigen Zugang zu einem großen Portfolio von COVID-19-Impfstoffkandidaten zu ermöglichen, die eine Reihe von Technologieplattformen nutzen und von mehreren Herstellern auf der ganzen Welt produziert werden. Die von der COVAX bereitgestellten Dosen des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs haben Menschen in allen Regionen der Welt erreicht, darunter Ruanda, Südkorea, Kolumbien, Peru, Cabo Verde, Tunesien, Angola, Westjordanland und Gazastreifen, Moldawien, El Salvador, die Mongolei, die Malediven, Bosnien und Herzegowina, Georgien, die Ukraine, Bolivien, Kosovo, Bhutan, Bangladesch, Laos, Pakistan und die Philippinen. Im Rahmen der zweiten Impfstofflieferung von Pfizer und BioNTech an die COVAX-Initiative sind bis Juni 2021 Lieferungen in 47 Länder und Regionen auf der ganzen Welt geplant.

Innovative Hilfsmaßnahmen unterstützt

Sowohl durch Pfizer als auch durch die Pfizer Foundation* wurde eine Reihe weiterer innovativer Hilfsmaßnahmen unterstützt. Dazu gehören:

Die Zusammenarbeit mit dem International Rescue Committee und dem jordanischen Gesundheitsministerium, um Flüchtlingen in Jordanien eine wichtige medizinische Grundversorgung sowie Impfungen zu ermöglichen;

Die Zusammenarbeit mit der UPS Foundation, die Gefriergeräte an Länder spendet, die Unterstützung beim Aufbau ihrer Ultra-Kühlketten-Kapazitäten benötigen; und

Die Zusammenarbeit mit Zipline durch die Finanzierung und das Einbringen von technischem Fachwissen, um so eine Lieferlösung zu entwickeln und zu testen, die es ermöglicht, alle COVID-19-Impfstoffe sicher und effektiv in schwer zugängliche Regionen der Länder zu verteilen, in denen das Unternehmen tätig ist.

Die US-Regierung, die beiden Unternehmen und die COVAX-Initiative werden die Vereinbarung in den kommenden Wochen abschließen und weitere operative Details festlegen.

Biontech ist Inhaber der Marktzulassung

Der COVID-19-Impfstoff basiert auf BioNTechs unternehmenseigener mRNA-Technologie und wurde von Pfizer und BioNTech gemeinsam entwickelt. BioNTech ist Inhaber der Marktzulassung in der Europäischen Union und der Inhaber von Notfallzulassungen und weiterer Zulassungen in den Vereinigten Staaten (gemeinsam mit Pfizer), dem Vereinigten Königreich, Kanada und anderen Ländern, im Vorfeld eines geplanten Antrags auf vollständige Zulassung in diesen Ländern.

Der Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff ist nicht von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassen oder lizenziert, wurde jedoch von der FDA im Rahmen einer Notfallzulassung (EUA) zur Vorbeugung der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) für die Verwendung bei Personen ab 12 Jahren zugelassen. Ein durch die Notfallzulassung genehmigtes Produkt ist nur für den Zeitraum des bestehenden Notfalls gemäß der Erklärung für Notfallzulassungen von Arzneimitteln unter Abschnitt 564 (b)(1) des FD&C Act zugelassen, es sei denn, die die Erklärung wird früher beendet oder die Genehmigung widerrufen. Das EUA Fact Sheet für Impfstoffanbieter und die EUA Full Prescribing Information sind unter folgendem Link verfügbar: www.cvdvaccine-us.com.

GENEHMIGTE ANWENDUNG IN DEN USA:

Der COVID-19-Impfstoff von Pfizer und BioNTech darf unter den Bestimmungen der Notfallzulassung (EUA) für die aktive Immunisierung von Personen, die 12 Jahre oder älter sind, verwendet werden, um einer durch das SARS-CoV-2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus 2)-Virus verursachten COVID-19 (Coronavirus disease 2019)-Erkrankung vorzubeugen.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN DER U.S. FDA NOTFALLZULASSUNGS-ARZNEIMITTELINFORMATION:

  • Der COVID-19-Impfstoff von Pfizer und BioNTech sollte nicht Personen mit einer bekannten Krankheitsgeschichte schwerer allergischer Reaktionen (z.B. Anaphylaxie) gegen einen der Bestandteile des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs verabreicht werden.
  • Sollte eine solche plötzliche allergische Reaktion nach Verabreichung des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs auftreten, muss eine angemessene ärztliche Versorgung für die Behandlung einer akuten anaphylaktischen Reaktion sofort verfügbar sein.
  • Personen, die den Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten auf direkt-auftretende Nebenwirkungen nach Impfstoffgabe gemäß der Centers for Disease Control and Prevention Richtlinien untersucht werden (https://www.cdc.gov/vaccines/covid-19/clinical-considerations/managing-anaphylaxis.html).
  • Synkopen (Ohnmachtsanfälle) können im Zusammenhang mit der Verabreichung von injizierbaren Impfstoffen auftreten, insbesondere bei Jugendlichen. Es sollten Vorkehrungen getroffen werden, um Verletzungen durch Ohnmacht zu vermeiden.
  • Immunsupprimierte Personen, einschließlich Personen, die Immunsuppressiva erhalten, könnten eine verringerte Immunantwort auf den COVID-19-Impfstoff von Pfizer und BioNTech haben.
  • Der COVID-19-Imfpstoff von Pfizer und BioNTech schützt eventuell nicht alle Empfänger des Impfstoffs.
  • Folgende Nebenwirkungen wurden für den Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff im Rahmen der klinischen Studie bei Probanden ab dem 16. Lebensjahr beobachtet: Schmerzen an der Injektionsstelle (84,1 %), Erschöpfung (62,9 %), Kopfschmerzen (55,1 %), Muskelschmerzen (38,3 %), Schüttelfrost (31,9 %), Gelenkschmerzen (23,6 %), Fieber (14,2 %), Schwellungen an der Injektionsstelle (10,5 %), Rötungen an der Injektionsstelle (9,5 %), Übelkeit (1,1 %), Unwohlsein (0,5 %) und Lymphadenopathie (0,3 %).
  • Folgende Nebenwirkungen wurden für den Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff im Rahmen der klinischen Studie bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren beobachtet: Schmerzen an der Injektionsstelle (90,5 %), Erschöpfung (77,5 %), Kopfschmerzen (75,5 %), Schüttelfrost (49,2 %), Muskelschmerzen (42,2 %), Fieber (24,3 %), Gelenkschmerzen (20,2 %), Schwellung der Injektionsstelle (9,2 %), Rötung der Injektionsstelle (8,6 %), Lymphadenopathie (0,8 %) und Übelkeit (0,4 %).
  • Schwere allergische Reaktionen, einschließlich Anaphylaxie und andere Überempfindlichkeitsreaktionen, Durchfall, Erbrechen, und Schmerzen in den Extremitäten (Arm) wurden nach der Verabreichung des Pfizer-BioNTech Impfstoffs außerhalb der klinischen Studien beobachtet. Weitere, eventuell auch schwere Nebenwirkungen könnten erst bei einem großflächigen Einsatz des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs in Erscheinung treten.
  • Die bisher verfügbaren Daten zum Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff sind unzureichend, um eine Aussage zu den Risiken bei Schwangeren zu machen.
  • Es gibt keine ausreichend verfügbaren Daten zur Beurteilung der Auswirkungen des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs auf den gestillten Säugling oder die Milchproduktion/Milchabgabe.
  • Es sind keine Daten verfügbar bezüglich der Austauschbarkeit des COVID-19-Impfstoffs von Pfizer und BioNTech mit anderen COVID-19-Impfstoffen, um die vollständige Impfung abzuschließen. Personen, die die erste Dosis des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs erhalten haben, sollten auch die zweite Dosis des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs erhalten, um die vollständige Impfung abzuschließen.
  • Impfstoffanbieter müssen alle Nebenwirkungen gemäß des Merkblatts online an VAERS unter https://vaers.hhs.gov/reportevent.html melden. Zusätzliche Unterstützung bei der Angabe von Nebenwirkungen gibt es unter der US-Telefonnummer 1-800-822-7967. Die Meldungen sollten die Worte „Pfizer-BioNTech-COVID-19 Vaccine EUA“ im Titel enthalten.
  • Impfstoffanbieter sollten das Merkblatt zu den verpflichtenden Anforderungen und Informationen für Geimpfte und Impfbetreuer sowie die vollständigen EUA-Verschreibungsinformationen zu den Anforderungen und Anweisungen für die Meldung von unerwünschten Nebenwirkungen und Fehlern bei der Impfstoffverabreichung lesen.
  • Vor Erhalt des Pfizer-BioNTech COVID-19 Impfstoffs lesen Impflinge bitte das EUA Fact Sheet für Impfstoffanbieter und die EUA Full Prescribing Information. Beides finden Sie unter folgendem Link: www.cvdvaccine-us.com.

 

 

Verfolgungsfahrt endet in Raunheim mit drei beschädigten Streifenwagen der Polizei

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Polizei Symbolbild 4
Polizei Symbolbild 4

Am Dienstagabend (08.06.2021) versuchte sich ein 33-Jähriger einer Polizeikontrolle auf der BAB3 zu entziehen, konnte jedoch nach kurzer Verfolgungsfahrt festgenommen werden.

Verfolgungsfahrt bis Raunheim

Kurz vor der Tank- und Rastanlage Medenbach wollte gegen 20:45 Uhr eine Streife der Autobahnpolizei den BMW des 33-Jährigen einer Kontrolle unterziehen. Der Mann folgte der Streife zunächst, gab dann aber Vollgas und versuchte zu fliehen.

Die Polizei nahm die Verfolgung auf und konnte den BMW schließlich auf der B43 bei Raunheim einkeilen und stoppen. Hierbei wurde ein Beamter leicht verletzt, drei Streifenwagen und der BMW des 33-Jährigen wurden beschädigt.

Unter BTM und ohne Führerschein

Im BMW fanden die Beamten mehrere Kilo Betäubungsmittel, zudem hatte der 33-Jährige keinen Führerschein und stand selbst unter Betäubungsmitteleinfluss. Der 33-Jährige wurde festgenommen und wird einem Richter vorgeführt, die Drogen und der BMW wurden sichergestellt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 50.000EUR.

Zum Start des Präsenzunterrichtes werden in Worms Zusatzbusse eingesetzt

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busbahnhof1 foto BBetram 738ce2e7 6e4e3d30@1100w
busbahnhof1 foto BBetram 738ce2e7 6e4e3d30@1100w

Ab kommender Woche gilt für die Schüler in Rheinland-Pfalz wieder der ganz normale Präsenzunterricht. Zum Start an den Wormser Schulen am Montag, 14. Juni, hat die Stadt Worms die Firma DB Regio Mitte GmbH beauftragt, auf den Linien, die am stärksten Schüler/innen nutzen, erneut Verstärkungsbusse einzusetzen.

Diese Busse verstärken die jeweiligen Linien und fahren daher zur gleichen Uhrzeit, um eine Entzerrung des Fahrgastaufkommens zu ermöglichen.

Dies betrifft morgens zum Schulbeginn und nach Schulschluss die Linien (bis zu den Sommerferien 2021):

  • 405 Worms Hbf/ZOB – Karlsplatz – Leiselheim – Pfeddersheim
  • 434 Worms ZOB – Bildungszentrum

Die genauen Fahrpläne finden sie hier

Bad Kreuznach: Lange Wartezeiten bei Kfz-Zulassung, Einwohnermeldeamt und Führerscheinstelle

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amt fuer recht und ordnung
amt fuer recht und ordnung

Nach Informationen der Stadt Bad Kreuznacht bestehen bei der Kfz-Zulassung, dem Einwohnermeldeamt und der Führerscheinstelle aktuell erhebliche personelle Probleme.  So müssen Bürgerinnen und Bürger sich daher in den drei Bereichen auf lange Wartezeiten bei der Terminvergabe einstellen – aktuell dauert es bis zu drei Wochen, um einen Termin zur Zulassung eines Fahrzeugs zu erhalten.

„Ich bitte um Verständnis, dass wir die Dienstleistungen derzeit nicht in gewohnter Weise erbringen können. Wir arbeiten natürlich an Lösungen“, sagt Ordnungsdezernent Markus Schlosser.

Flächendeckendes Problem

Es handele sich nicht um einen Einzelfall bei der Zulassungsstelle der Stadt Bad Kreuznach, sondern sei flächendeckend ein Problem, stellt Schlosser klar. Aktuell sei die Nachfrage nach Zulassungen sehr hoch, da Termine während des Lockdowns aufgeschoben worden waren. Zudem seien immer wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund eines Coronafalls oder anderer Krankheitsfälle ausgefallen. Teils gehöre Personal zur Risikogruppe und befände sich im Homeoffice – wo nicht alle Dienstleistungen erbracht werden können.

Kurzfristige personelle Aufstockung

Um diese Situation zu verbessern, wird es bei der Kfz-Zulassung kurzfristig eine Neueinstellung geben. Auch der Kommunale Vollzugsdienst soll nach Wunsch des Ordnungsdezernenten personell aufgestockt werden. „Wir werden dies für 2022 im Stellenplan einbringen. Ich hoffe auf Zustimmung im Stadtrat. Wie das vergangene Jahr gezeigt hat, ist nicht nur wegen der Anti-Corona-Demonstrationen eine ständige Präsenz des Kommunalen Vollzugs in der Stadt besonders wichtig“, so Schlosser.

Mann stürzt aus fahrendem LKW auf der Autobahn bei Raunheim

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Unfall B97
Unfall B97

Mehrere Verkehrsteilnehmer, die am Mittwochabend (09.06.), gegen 17.30 Uhr, auf der Autobahn A3, in Fahrtrichtung Wiesbaden in Höhe des Mönchhofdreiecks hinter einem Sattelzug unterwegs waren, beobachteten anschließend einen Mann, der auf der rechten Fahrzeugseite vom Sattelauflieger des fahrenden Lastwagens auf die Autobahn stürzte. Der Brummifahrer setzte die Fahrt ohne anzuhalten fort.

Identität des Mannes noch unklar

Der Mann, dessen Personalien bislang noch nicht bekannt sind, wurde bei dem Sturz schwer aber offenbar nicht lebensbedrohlich verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Sattelzug auf der A 3 bei Weilbach gestoppt und von der Polizei kontrolliert werden. Die beiden 42 und 60 Jahre alten Fahrer sowie zwei nach derzeitigem Ermittlungsstand 17 Jahre alte Jugendliche, die aus Afghanistan stammen sollen und sich auf der Ladefläche des Aufliegers befanden, wurden vorläufig festgenommen. Bei den beiden 17-Jährigen sowie dem Verletzten könnte es sich nach gegenwärtigem Kenntnisstand möglicherweise um Flüchtlinge handeln.

Unter welchen Umständen der Verletzte zuvor von dem Sattelauflieger stürzte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen des Kommissariats 10 der Rüsselsheimer Kriminalpolizei.

Die rechte Fahrspur der Autobahn A3 musste für die Dauer der Rettungsarbeiten zwischen Mönchhofdreieck und der Anschlussstelle Raunheim, im Bereich der Örtlichkeit des Vorfalls, bis gegen 18.30 Uhr gesperrt werden.

Mobiler Freizeitpark startet am Wochenende in Rheinhessen

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Heidesheimer Kerb
Euro-Car

Am Freitag (11. Juni 2021) startet das Sommervergnügen an der Sporthalle am Guckenberg in Bodenheim. BYC-News hat mit dem Schausteller und Veranstalter, Marco Sottile, darüber gesprochen.

Der Eintritt ist kostenfrei

Auf dem Festplatz in Bodenheim warten viele tolle Angebote und Attraktionen auf die kleinen und großen Besucher des Pop-up-Freizeitparks. Kinder können sich auf dem Platz austoben, im Karussell mitfahren oder sich bei „Fang den Fisch“ tolle Preise angeln. In dem Fahrgeschäft „Euro Car“ können die Kinder zudem im Polizeiauto, auf dem Motorrad oder im Feuerwehrauto ihre Runden drehen. Der Eintritt ist für die Besucher selbstverständlich kostenfrei.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Für Speisen und Getränke ist natürlich ebenfalls gesorgt. Am Imbissstand gibt es leckere Currywurst mit Pommes sowie Grillspezialitäten wie Nierenspieße oder Steaks. Alternativ gibt es auch selbstgemachte Paninis. Dazu können die Gäste ein kühles Bier, Weine aus Bodenheim oder auch Softgetränke genießen.

Selbstverständlich darf nach einem leckeren Essen auch der Nachtisch nicht fehlen. Aus diesem Grund gibt es auf dem Festplatz süße, aber auch Herzhafte Crepes ebenso wie ein Süßwarenstand mit Softeis, Mandeln, Popcorn und vielem mehr.

Unterstützung vom Bürgermeister der Gemeinde

„Wir haben im vergangenen Jahr schon mal in Bodenheim angefragt, ob dort ein Festplatz möglich ist. Damals kam es allerdings nicht dazu. In diesem Jahr haben wir auch wieder angefragt und der Bürgermeister, Thomas Becker-Theilig, hat uns da wirklich stark unterstützt. Er hat uns den Platz zur Verfügung gestellt und sich auch an anderer Stelle sehr dafür eingesetzt, dass das Sommervergnügen stattfinden kann. Darüber haben wir uns natürlich total gefreut und danken ihm.“, erklärt Marco Sottile.

Hygienemaßnahmen werden eingehalten

Die Hygienemaßnahmen auf dem Festplatz werden selbstverständlich eingehalten, berichtet Marco Sottile weiter. Auf dem Platz dürfen sich maximal 170 Personen gleichzeitig befinden, Kinder bis 14 Jahre zählen nicht dazu. Zudem ist die Registrierung am Eingang entweder über die Luca-App oder handschriftlich möglich.

Auf dem Platz stehen ausrechend Spender mit Desinfektionsmittel für die Besucher zur Verfügung. Wer sich auf dem Gelände bewegt, muss eine medizinische Maske tragen. Auf dem Sitzplatz muss dann allerdings keine Maske mehr getragen werden. Hinweisschilder machen zudem vor Ort auf die geltenden Regelungen aufmerksam.

Adresse: 
Sporthalle am Guckenberg
Laubenheimer Straße 22
55294 Bodenheim

Öffnungszeiten:
Am Eröffnungstag, Freitag (11. Juni 2021) von 16:00 bis 22:00 Uhr
Samstag (12. Juni 2021) bis Sonntag (20. Juni 2021) von 12:00 bis 22:00 Uhr

Verkehrsunfall mit Motorrad zwischen Budenheim und Mainz-Mombach

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Am Mittwoch (09. Juni 2021) kam es gegen 09:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L423 zwischen Mainz-Mombach und Budenheim. Der Fahrer eines Motorrades wurde bei dem Unfall leicht verletzt. BYC-News war vor Ort.

PKW-Fahrer nahm Motorrad die Vorfahrt

Nach ersten Informationen von BYC-News kam der silberne VW Golf aus Richtung Mombach und wollte ins Budenheimer Gewerbegebiet abbiegen. Hierbei übersah er offensichtlich den Motorradfahrer, der aus Richtung Budenheim kam. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem PKW und dem Motorrad.

Motorradfahrer in Klinik eingeliefert

Da der 47-jährige Motorradfahrer nach dem Zusammenstoß zu Boden fiel und noch einige Meter über den Asphalt rutschte, zog er sich leichte Verletzungen an Armen und Beinen zu. Er wurde vorsorglich vom ASB-Rettungsdienst in eine Mainzer Klinik gebracht. Der 24-jährige Fahrer des VW Golf blieb unverletzt. Das Motorrad der Marke Kawasaki war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Digitaler Impfnachweis ab 14. Juni in Apotheken erhältlich

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Digitaler Impfnachweis ab 14 Juni Impfpass Quelle DAV
Digitaler Impfnachweis ab 14 Juni Impfpass Quelle DAV

Viele deutsche Apotheken werden ab Montag, 14. Juni, einen digitalen Impfnachweis für vollständig gegen das Corona-Virus geimpfte Bürgerinnen und Bürger ausstellen können. Auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de, auf dem sich schon jetzt Schnelltest-Apotheken finden lassen, können Verbraucherinnen und Verbraucher dann bundesweit Apotheken in ihrer Nähe finden, die digitale Impfnachweise kostenlos ausstellen.

Immunisierung per Handy nachweisen

Statt den gelben Impfpass der Weltgesundheitsorganisation WHO ständig bei sich tragen zu müssen, können Geimpfte ihre Immunisierung dann per Handy nachweisen und so gegebenenfalls Freiheiten bei Reise, Sport, Gastronomie oder Kultur genießen. Derzeit sind bereits mehr als 17 Millionen Menschen – ein Fünftel der Bevölkerung – vollständig geimpft und können den digitalen Impfnachweis nachfragen.

„Wir wollten so schnell wie möglich ein Werkzeug entwickeln, mit dem Apotheken sicher und rechtsverbindlich einen Impfnachweis digitalisieren können. Über das wohnortnahe Apothekennetz bringen wir den Impfnachweis am besten zu den Menschen“, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). „In den ersten Tagen wird die Zahl der Apotheken, die das Angebot machen, wahrscheinlich noch begrenzt sein. Wir gehen aber davon aus, dass die Zahl der Apotheken sehr schnell im vierstelligen Bereich liegt.“

Um auf www.mein-apothekenmanager.de mit dem Impfnachweis gelistet zu sein, müssen sich Dittrich zufolge die Apotheken auf dem Verbändeportal des DAV dafür anmelden und registrieren. Ab dem morgigen Mittwoch, 9. Juni, soll das möglich sein. Das Verbändeportal ist für den Service der Digitalisierung der Impfnachweise an den zentralen Server des vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragten Dienstleisters IBM angebunden. Dieser stellt die digitalen Impfzertifikate aus, die dann vom Verbändeportal angezeigt und ausgedruckt werden können.

Opel eröffnet Corona-Impfzentrum in Rüsselsheim

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Opel Ruesselsheim 0
Opel Ruesselsheim 0

Bei dem Automobilbauer Opel in Rüsselsheim können sich Beschäftigte seit diesem Mittwoch (9. Juni 2021) gegen das Coronavirus bei ihrem Arbeitgeber impfen lassen.

Opel-Chef Michael Lohscheller in Rüsselsheim

„Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Er bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine zusätzliche Möglichkeit, sich zu schützen und ist ein weiterer Schritt Richtung Normalität“.

In dem Opel-Impfzentrum, das sich über drei Hallen auf dem Werksgelände in Rüsselsheim erstreckt, können nach Informationen zufolge bis zu 300 Mitarbeiter pro Tag geimpft werden. Drei Ärzte, vier Krankenschwestern und 20 Helfer sollen dabei den professionellen Impfablauf sicherstellen. Für die erste Woche standen nach Konzernangaben allerdings nur 396 Impfdosen zur Verfügung.

„Wasserstoff – der unerkannte Treibstoff für die heimische Wirtschaft?“

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Bildschirmfoto 2021 06 08 um 09.57.48
Bildschirmfoto 2021 06 08 um 09.57.48

Das Thema Wasserstoff wird zunehmend als Alternative zu herkömmlichen Energien wahrgenommen. Welche Chancen dieser Stoff bietet, konnten die beiden Beauftragten, Dietmar Tuldi und Joaquim da Silva, vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW Rheinhessen-Nahe) mit wirklich profunden Kennern der Materie in einer Talkrunde per Liveschaltung aus dem Studio SETUP68 in Saulheim, zahlreichen Interessierten näher bringen.

Nach mehr als 80 Anmeldungen zu dieser Veranstaltung folgten zahlreiche Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem Ausland gespannt den Vorträgen der Referenten

  • Prof. Oliver Türk, TSB (Transferstelle Bingen);
  • Andy Fuchs, Toyota mobility Foundation;
  • Dr. Lars Peter Thiesen, Leiter Einführungsstrategie Wasserstoff & Brennstoffzelle, Fa. Stellantis (Opel Automobile GmbH) und
  • Carsten Retzke, Senior Manager Public Affairs, Marketing & Communication, TOTAL GAS MOBILITY, Niederlande, zu.

Wasserstoff (H2) ist nicht nur ein synthetischer Kraftstoff für Fahrzeuge und andere Antriebsmotoren; er ist auch ein Grundstoff für die chemische und andere Industrien und wird dort in großen Mengen benötigt. Wasserstoff kann ein wesentlicher Baustein werden, um die Energiewende in absehbarer Zeit zu schaffen.

Bundesverband mittelständische wirtschaft e. V. (bvmw rheinhessen-nahe)
Oben von Links: Joaquim da Silva (BVMW), Dietmar Tuldi (BVMW) Unten von Links Prof. Oliver Türk, TSB (Transferstelle Bingen); Andy Fuchs, Toyota mobility Foundation; Dr. Lars Peter Thiesen, Leiter Einführungsstrategie Wasserstoff & Brennstoffzelle, Fa. Stellantis (Opel Automobile GmbH) und Carsten Retzke, Senior Manager Public Affairs, Marketing & Communication, TOTAL GAS MOBILITY, Niederlande, zu.

Dabei gilt es zwischen „grünem“ und anderem Wasserstoff zu unterscheiden

Die Herstellung des „grünen“ Wasserstoffes ist bereits heute vielerorts möglich und wird auch schon erfolgreich umgesetzt, in dem der überschüssige Strom aus der Windenergie, z. B. in der Nacht, in Wasserstoff umgewandelt wird. Nicht zufällig beschäftigen sich immer mehr Menschen mit diesem Zukunftsthema und die Politik, auf der Ebene von Bund, Land und EU, stellen Forschungsmittel sowie Mittel zur Projektförderung zur Verfügung. Beispielhaft sei hier ein internationales Projekt in Chile angeführt, das vom BMWI in Berlin mit 8,23 Mio Euro gefördert wurde.

Aber auch national gibt es viele Projekte, die aus anderen Töpfen gefördert werden und für die heimische Wirtschaft wie die Kommunen interessant sein sollten. Die Nationale Wasserstoffstrategie verzahnt Klima-, Energie-, Industrie- und Innovationspolitik. Ziel ist es, Deutschland international zu einem Vorreiter bei grünem Wasserstoff zu machen und langfristig die Weltmarktführerschaft bei Wasserstofftechnologien zu erlangen und zu sichern.

Dafür stellt der Bund viel Geld zur Verfügung

Im Einzelnen sind sieben Milliarden Euro für die Förderung von Wasserstofftechnologien hierzulande und zwei Milliarden Euro für internationale Partnerschaften im Kontext von Wasserstoff vorgesehen. Anwendungen sollen etwa in der Stahl- und in der Chemieindustrie, im Wärmebereich, aber auch im Verkehrsbereich stattfinden.
Auch das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt sich mit diesem Thema. Kernpunkte der Strategie sind die Nutzung von Wasserstoff in umgerüsteten Verbrennungsmotoren sowie die Bildung eines Unternehmens-Netzwerks Wasserstoff. Ein Unternehmensnetzwerk, dem wir uns anschließen sollten bzw. es stärken und unterstützen. Das Land nimmt dafür, nach Aussagen von Wirtschaftsminister Wissing im Februar 2021, rund 23 Millionen € in die Hand.

Besonders freuten sich die beiden BVMW Beauftragten Tuldi und da Silva darüber, dass mit der Toyota mobility Foundation ein Partner gefunden wurde, der sich nicht nur intensiv dieses Themas annimmt, sondern auch seine Kompetenz in dieser Frage bis hin zur Bezuschussung besonderer Projekte zur Verfügung stellt. „Mit dem Generalmanager der Stiftung für Europa und Afrika, Herrn Andy Fuchs, haben wir eine kompetente Persönlichkeit für dieses Thema und einen profunden Kenner unserer Region“, so die BVMW Beauftragten

Besonders freuen würden sich Tuldi und da Silva, wenn am Ende der gemeinsamen Bemühungen ein so genanntes „Wasserstoffbündnis“ für Rheinland-Pfalz stehen würde, wie es andernorts bereits vollzogen wurde, mit dem die Ziele Klimaschutz, Energie, Mobilität und Innovation sinnvoll vereint werden könnten.
Um dieses und weitere Ziele zu erreichen, gehen die weiteren Bemühungen nun in eine Präsenzveranstaltung, bei der sobald als möglich, weitere Ideen und Vorstellungen präsentiert sowie noch mehr Interessierte und Teilnehmer gewonnen werden sollen.

CinemaxX Kinos öffnen deutschlandweit ihre Türen

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CinemaxX  RECLINER Frank Thomsen HEA09384
CinemaxX RECLINER Frank Thomsen HEA09384

Die neusten Filme ENDLICH wieder auf der großen Leinwand erleben! Ab dem 1.7.2021 bieten alle Kinos der CinemaxX Gruppe wieder große Emotionen auf der großen Kinoleinwand. Die neusten Filmhighlights warten auf große und kleine Kinofans und können in XXL-Format erlebt werden. Ein extra Highlight: Ein Viertel aller CinemaxX Kinos präsentiert sich zur Wiedereröffnung im neuen Look & Feel. Alle Kinosäle sind zu 100% mit Reclinern ausgestattet. An jedem Platz sorgen individuell per Knopfdruck verstellbare Luxus-Ledersitze für maximales Kinoerlebnis mit noch nie dagewesenem Blick auf die Leinwand.

Die Welt hat sich verändert – wir auch!

Eine prallvolle Filmstartliste mit einem fantastischen Line-Up steht in den Startlöchern. Ab dem 1. Juli kommen Kinofans bei CinemaxX nun endlich wieder in den Genuss der neusten Filmhighlights: Ob spektakuläre Action mit Fast & Furious 9, Horror mit Gänsehautgarantie à la A Quiet Place 2, Romantik mit Taschentuchalarm in Form von After Love oder fröhliche Unterhaltung für die ganze Familie mit Peter Hase 2 – für jeden Geschmack hält CinemaxX das passende Highlight in den nächsten Wochen und Monaten parat.

„Die Welt hat sich verändert – wir auch! Das vergangene Jahr haben wir genutzt und ein Viertel der Standorte mit luxuriösen Ledersitzen in jedem Saal und an jedem Platz ausgestattet. Ein ganz wichtiger strategischer Meilenstein in der CinemaxX Geschichte ist erreicht! Dies wäre ohne die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Vermietern und die langfristige Verlängerung der dahinterstehenden Mietverträge nicht möglich gewesen. Weitere Standorte werden folgen. Das gesamte CinemaxX Team freut sich unendlich auf den 1. Juli, um all unsere Gäste wieder herzlich willkommen zu heißen“, so CinemaxX Geschäftsführer Frank Thomsen.



Mehr als 50 Kinosäle zu 100% mit Reclinern ausgestattet

In den CinemaxX Kinos Bielefeld, Hamburg-Harburg, Hamburg-Wandsbek, Heilbronn, Krefeld, Stuttgart-Liederhalle und Sindelfingen erwartet die Gäste nicht nur die neusten Filmhighlights, sondern auch eine völlig neue Dimension des Kinokomforts – die Umbauten der CinemaxX Kinos in Kiel und Freiburg sind noch für dieses Jahr geplant. Weitere Kinos werden folgen.

„Recline“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „zurücklehnen“. Jeder Recliner verfügt über Rückenlehne und Fußteil, die per Knopfdruck verstellt werden können. An jedem Platz, in jedem der über 50 Kinosäle, ist dank der preisgekrönten elektrisch verstellbaren Recliner-Liegesitze maximale Beinfreiheit und ein optimaler Blickwinkel zur Leinwand garantiert.

Frank Thomsen weiter: „Die einmalige Kinoatmosphäre, die die große Kinoleinwand bietet, kann zu Hause nicht nachgeahmt werden; großartige Filme müssen auf der großen Leinwand gesehen werden! Gemeinsame Erlebnisse wie ein Kinobesuch sind ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens. Kinos sind ein äußerst beliebter Ort der Begegnung für Jung und Alt und außerdem nachweislich gut für Geist und Seele. Wir glauben felsenfest an Kino und rechnen in Deutschland mit einem hohen Nachholbedarf.“

Die Welt hat sich verändert – CinemaxX auch

Zurücklehnen, abschalten, gesund bleiben ist bei CinemaxX ab dem 1. Juli wieder Programm – Kernbestandteil des Kinobetriebs ist natürlich ein umfängliches Sicherheits- und Hygienekonzept. Alle CinemaxX Kinos verfügen über Leitsysteme, Abstandsmarkierungen, Hygienewänden an Kassen und Gastronomietheken sowie kontaktlose Bezahl- und Ticketkontrollsysteme. In den Sälen sitzen die Kinobesucher in fest zugewiesenen Sesseln und halten so den durch Systeme vorgegebenen Abstand. Zudem sind alle Kinos der Gruppe mit raumlufttechnischen Anlagen, die sowohl die Kinofoyers als auch Säle stets gut belüften, ausgestattet.

Auswahl an Filmhighlights für 2021

A Quiet Place 2, Catweazle, Monster Hunter, Peter Hase 2 – Ein Hase macht sich vom Acker, Die Croods – Alles auf Anfang, Fast & Furious 9, Suicide Squad 2, After Love, Dune, James Bond 007: Keine Zeit zu sterben, Boss Baby – Es bleibt in der Familie, Contra, Eternals, Ghostbusters Legacy, Top Gun Maverick und viele mehr.

Antisemitismus in Rheinland-Pfalz entschieden bekämpfen

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Malu Dreyer
Malu Dreyer

Bei der im rheinland-pfälzischen Verfassungsschutz angesiedelten Präventionsagentur gegen Extremismus wird eine „Dokumentations- und Koordinierungsstelle Antisemitismus“ neu eingerichtet. Damit soll die Bearbeitung der verfassungsschutzrelevanten Formen des Antisemitismus intensiviert werden.

Die Stelle reihe sich nahtlos in die bestehenden Strukturen ein

Antisemitische Bestrebungen von Extremisten sollen dort zusammengeführt und dokumentiert werden. Außerdem soll die Agentur anlassbezogen Analysen und Lagebilder erstellen. Auch die Präventionsarbeit sowie die Kooperation mit weiteren Stellen, die Aufgaben im Rahmen der Bekämpfung des Antisemitismus wahrnehmen, hat die neue Dokumentations- und Koordinierungsstelle im Blick.

„Mit der Einrichtung der Dokumentations- und Koordinierungsstelle Antisemitismus beim Verfassungsschutz verstärkt das Land die Bekämpfung des Antisemitismus mit extremistischem Hintergrund“, betonten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz. Die Stelle reihe sich nahtlos in die bestehenden Strukturen ein und werde sich intensiv mit dem Antisemitismus befassen.

„Der verabscheuungswürdige Brandanschlag auf eine Synagoge in Ulm am vergangenen Wochenende ist ein weiteres Fanal und zugleich eine weitere Mahnung, die Bekämpfung des Antisemitismus mit aller Entschiedenheit fortzusetzen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz zu den aktuellen Entwicklungen.



Der Schutz jüdischen Lebens sei und bleibe in Rheinland-Pfalz Teil der Staatsräson

Dieser Prämisse fühle sich die Landesregierung angesichts der jüngsten Ereignisse in besonderem Maße verpflichtet. „Es besteht für mich kein Zweifel, dass auch die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes dabei hinter uns steht“, betonte die Ministerpräsidentin.

Dies dokumentiere nicht zuletzt ein seit Jahren hohes Maß an zivilgesellschaftlichem Engagement gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit im Land. Engagement und Wachsamkeit seien aktuell wichtiger denn je. „Antisemitismus tritt in jüngerer Zeit deutlich verstärkt und in vielfältigerer Weise zu Tage. Antisemitische Agitation vermischt sich dabei mit kruden Verschwörungsfantasien und Fake News zu einem giftigen Gebräu“, mahnte Innenminister Lewentz. Während der Corona-Pandemie zeige sich der Antisemitismus nicht nur vermehrt unter Rechtsextremisten und innerhalb der sogenannten Reichsbürger-Szene. Er habe offenkundig auch Teile des bürgerlichen Protestspektrums erfasst, das sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wende. Als Medium für antisemitische Hetze nehme das Internet eine zentrale Rolle ein. Hier zeige sich eine Wörter- und Bilderflut übelster Beschimpfungen bis hin zu unverhohlenen Morddrohungen.

„Wir haben bereits frühzeitig Zeichen gegen den Antisemitismus gesetzt und stützen uns dabei auf viele Akteure und Akteurinnen aus Staat und Gesellschaft“, so Ministerpräsidentin Dreyer. Seit Mai 2018 gebe es mit dem Beauftragten der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen in Rheinland-Pfalz einen Ansprechpartner für alle Jüdinnen und Juden im Land und einen zentralen Koordinator aller Bemühungen zur Bekämpfung und Prävention gegen Judenfeindlichkeit. Wertvolle Aufklärung über das Judentum und die Anfeindungen denen Jüdinnen und Juden in Rheinland-Pfalz ausgesetzt sind, leiste die Landeszentrale für politische Bildung mit ihren Publikationen, Vorträgen und ihrer Gedenkarbeit. Im September 2020 habe in Koblenz die vom Land geförderte private Meldestelle für menschenfeindliche, rassistische und antisemitische Vorfälle in Rheinland-Pfalz ihre Arbeit aufgenommen, bei der sich Betroffene oder Zeugen solcher Taten vertraulich melden können. Das beim Landesjugendamt angesiedelte Demokratiezentrum Rheinland-Pfalz kläre mit verschiedenen Veranstaltungen und Projekten über Formen von Antisemitismus auf.

„Neben diesen und vielen weiteren präventiven Ansätzen kommt den Sicherheitsbehörden Verfassungsschutz und Polizei eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Antisemitismus zu“, betonte Lewentz. Die Polizei trage für den Schutz jüdischer Einrichtungen im Land Sorge. Hierzu habe sie nach dem Anschlag von Halle im Jahr 2019 die Schutzvorkehrungen erhöht. Die aktuellen Schutzmaßnahmen für jüdische Einrichtungen und Objekte in Rheinland-Pfalz seien auf konstant hohem Niveau. Diese Schutzmaßnahmen werden in regelmäßigen Abständen überprüft.