Polizei Mainz. In der Nacht von Montag auf Dienstag (6. Juli 2021) wurden im Stadtteil Mainz-Marienborn in der Straße Am Sonnigen Hang, alle vier Reifen eines geparkten Autos auf einem Anwohnerparkplatz zerstochen. An den Reifen konnten im Rahmen der Spurensicherung kleine Einstichstellen festgestellt werden, die vermutlich durch einen spitzen Gegenstand verursacht worden sind. Die eingesetzten Kräfte der Polizeiinspektion Mainz haben Spuren vor Ort gesichert und die Ermittlungen eingeleitet. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen.
Römisches Bühnentheater: Stilisierte Sitzkulisse nimmt Gestalt an
Mainz. Nach einer Bemusterungsphase zu Ende des letzten Jahres werden aktuell noch weitere Elemente der stilisierten Sitzkulissen aus Drahtgeflecht im Römischen Bühnentheater aufgebaut.
„Nachdem die marode gewordene Holzrekonstruktion der ersten fünf Sitzreihen aus dem Jahr 2005 aus Sicherheitsgründen entfernt werden musste, wurde in enger Abstimmung mit der Archäologie, den Denkmalschutzbehörden und dem Stadtrat entschieden, eine temporäre, nicht begehbare Installation in Form eines Drahtgitters aufzustellen, die einen Teilbereich der alten hölzernen Zuschauerränge visualisiert“, erläutert Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse. Mit finanzieller Unterstützung des Rotary-Clubs werde die Installation außerdem auch bald in der Dämmerung zeitweise zurückhaltend illuminiert.
Arterie geplatzt: Frau aus Wiesbaden sucht ihren Lebensretter
Am 28. Juni 2021 gegen 12:00 Uhr rettete ein Passant vor dem Luisenforum in Wiesbaden Frau B. das Leben. Nun sucht sie nach dem Mann, weil sie sich gerne bei ihm bedanken möchte. BYC-News sprach mit Frau B. darüber.
„Plötzlich wurde alles schwarz“
„Ich bin Dialyse-Patientin und muss drei Mal die Woche zur Dialyse. So auch am 28. Juni. Danach war ich im Luisen-Forum noch einige Einkäufe erledigen. Ich wollte dann zur Bushaltestelle, um nach Hause zu fahren und weiß nur noch, dass ich an der Ampel stand“, sagt Frau B. Plötzlich sei ihr schwarz vor Augen geworden, berichtet sie.
„Das einzige was ich noch wahrgenommen habe war ein Mann der sagte ‚Wann kommt denn endlich der Krankenwagen? Sie blutet so stark.‘ Mehr weiß ich nicht mehr“, so Frau B. Erst im Krankenwagen kurz vor der Helios Klinik sei sie dann wieder zu sich gekommen. Sie Sanitäter hätten sie gefragt, was passiert war, allerdings habe sie sich nicht erinnern können. „Der Sanitäter im Krankenwagen hat mir dann erzählt, dass mir ein Mann vor Ort vermutlich das Leben gerettet hat. Er hat sein T-Shirt genutzt und damit die Blutung etwas eingedämmt. Der Sanitäter vermutete, dass der Mann zumindest wusste was er tat, so gut wie er das Ganze gemacht hat.“
Beim Sturz war eine Aterie geplatzt
Im Krankenhaus angekommen habe man ihr dann erklärt, dass bei dem Sturz eine Arterie geplatzt sei und sie sehr viel Blut verloren habe. „Mein Shirt war blutgetränkt als ich im Krankenhaus ankam. Die Ärzte haben dann erst die Aterie genäht und dann die Platzwunde und mir anschließend einen riesen Verband verpasst“, so Frau B.
Suche nach dem Mann der ihr das Leben rettete
In der Zwischenzeit sei sie wieder zuhause und körperlich gehe es ihr wieder besser, berichtet sie. Doch eine Sache lässt sie noch immer nicht los. Sie möchte sich gerne bei ihrem Retter für seine Hilfe bedanken. Außerdem würde sie ihn gerne Fragen was genau passiert war, da sie sich noch immer an sehr wenig erinnern kann. „Die Ärzte können keine Ursache finden, weshalb ich umgekippt bin, was mir natürlich sorgen bereitet. Ich möchte ihn einfach fragen, wie das Ganze abgelaufen ist und mich natürlich von Herzen bei ihm bedanken“, sagt Frau B. abschließend.
Kontaktaufnahme
Gerne kann sich der gesuchte Herr telefonisch unter der Rufnummer 06132 – 972 30 31 oder per Mail an redaktion@boostyourcity-wiesbaden.de bei unserer Redaktion melden. Wir stellen dann den Kontakt zu Frau B. her.
Ihr könnt uns auch über Facebook schreiben.
Sperrung der Brücke über die A60 bis Dezember 2021
Im Rahmen der altersbedingten Sanierungsarbeiten werden an der Brücke die Brückenabdichtung, die Übergangskonstruktionen zwischen Brücke und Straße, die Brückenkappen, die Fahrbahn sowie die Schutzeinrichtung und Geländer erneuert.
Es sind Umleitungsstrecken ausgeschildert.
- Der Verkehr in Richtung Büdesheim (U1) wird nördlich über die K9 und der LKW-Verkehr über die K 11 und L 419 umgeleitet.
- In Richtung Dromersheim (U2) wird der PKW-Verkehr südlich über die B 9, A 61, L 242 und L 420 umgeleitet.
- Die anliegenden Grundstücke an der L 414 bleiben über die Bauzeit bis zum Bauwerk von Dromersheim und Büdesheim aus erreichbar.
Weitere Sanierung
Zeitgleich werden aktuell die beiden Brückenbauwerke der Überführungsrampe von der A 61 zur A 60 des Autobahndreiecks Nahetal (von Koblenz Richtung Mainz) in 3 Bauabschnitten unter halbseitiger Sperrung Instand gesetzt sowie die Fahrbahn auf einer Länge von ca. 1.000 m grunderneuert.
Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmer um eine umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich und Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.
Handelt Oberbürgermeister Michael Ebling noch im Sinne von Mainz?
„Die für Mainz so wichtige Gesellschaft „mainzplus Citymarketing“ muss von einem Fachmann/einer Fachfrau geführt werden und nicht von einer fachfremden Geschäftsführung mit dem „richtigen“ Parteibuch.“ ärgert sich Erwin Stufler, Stadtrat der FREIEN WÄHLER. Schon am 15. Juli soll die neue Geschäftsführung des stadtnahen Unternehmens bestellt werden, da der bisherige Geschäftsführer in ca. 14 Monaten in den Ruhestand geht.
Gerhard Wenderoth, Vorsitzender der FREIEN WÄHLER Mainz
„Fast wie in einem schlechten Film mutet dazu die Benennung der Nachfolge an: Bürgermeister Günter Beck, als Finanzdezernent auch Geschäftsführer der Zentralen Beteiligungsgesellschaft (ZBM), kann ohne Ausschreibung die Geschäftsführung mit Parteifreunden besetzten. Beck schlägt eine Grüne vor, die 2022 in die Geschäftsführung der „mainzplus Citymarketing GmbH“ einziehen soll. Auch für die stärkste Fraktion im Stadtrat muss scheinbar ein gutdotierter Geschäftsführerposten herausspringen. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Michael Ebling, möchte zusätzlich einen SPD-Kandidaten zum Geschäftsführer berufen. Sollen so die unerwünschten, warnenden Hinweise des bisherigen Geschäftsführers verhindert werden? Es sieht für uns ganz danach aus, als wolle man der Wirtschaftsdezernentin den Einfluss auf das Marketing, auf Kongresse und Messen mit einer „grün-roten“ Geschäftsführung entziehen.“ äußert sich Gerhard Wenderoth, Vorsitzender der FREIEN WÄHLER Mainz.
Die städtische Gesellschaft ist seit 25 Jahren mit einem Geschäftsführer gut ausgekommen
„Eine parteipolitisch besetzte Doppelspitze für mainzplus Citymarketing ist wirtschaftlicher Unsinn. Die städtische Gesellschaft ist seit 25 Jahren mit einem Geschäftsführer gut ausgekommen. Diese wichtigen Positionen allerdings ohne Ausschreibung „nach Gutsherrenart“ „freihändig“ zu vergeben ist mehr als fragwürdig. Und für eine Übergangs-/Einarbeitungszeit hat die GmbH dann drei Geschäftsführer mit drei Gehältern.“ bemängelt Wenderoth.
„Wenn Mainz bei Messen und Kongressen wieder vorne mitspielen will, Wiesbaden und dem RheinMain CongressCenter nicht alles überlassen will, braucht es eine Bestenauswahl und keine Hotelfachwirtin oder einen Pressesprecher, die nur aus Parteignaden ein Gehalt erhalten sollen, das sie mit ihrer Qualifikation bis jetzt nie erreichen konnten.“ so Wenderoth weiter.
Skandalös findet Stufler, dass die von der Stadtspitze ausgewählten Geschäftsführer von mainzplus Citymarketing (Jahresbilanz 2019 ca. 3,8 Mio. Euro) wahrscheinlich mehr verdienen würden als die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz.
Mit gemeinsamen Unternehmungen die Beziehung retten
Die Corona-Pandemie kann eine große Herausforderung für eine Beziehung sein. Viele gemeinsame Unternehmungsmöglichkeiten fallen weg und man sitzt entweder nur noch aufeinander oder sieht sich kaum noch. Beide Varianten sind nur selten förderlich für eine gesunde Partnerschaft. Doch gemeinsame Aktivitäten können dabei helfen, die Beziehung wieder auf Vordermann zu bringen.
Gemeinsam Zeit an der frischen Luft verbringen
Ob es ein Tag am Strand, im Naturschwimmbad oder ein gemeinsames Picknick auf einer Wiese ist – Es gibt zahlreiche Möglichkeiten gemeinsame Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Wer es sportlicher mag, kann gemeinsam klettern gehen, Kanu fahren oder einfach ein paar Kilometer joggen gehen.
Die frische Luft ist gut für Körper und Geist und sorgt für eine ausgeglichene und entspannte Stimmung. Gleichzeitig verbringt man die Zeit zusammen und kann möglicherweise sogar gemeinsame Interessen oder Hobbys entdecken.
Gemütliche Zeit Zuhause
Outdoor-Aktivitäten sind besonders an kalten und nassen Tagen nicht besonders reizvoll. Trotzdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich in den eigenen vier Wänden sinnvoll zu beschäftigen. Wer handwerklich etwas begabt ist, kann beispielsweise das eigene Zuhause etwas umgestalten, die Wände neu streichen oder aber alte Möbel restaurieren. Weiterhin bieten auch Brettspiele eine tolle Möglichkeit, gemeinsam Zeit zu verbringen.
Die gemeinsame Zeit zuhause muss nicht immer von Alltag geprägt sein. Vermutlich haben viele Paare noch nie einen Abend damit verbracht, etwas gemeinsam zu basteln. Mit Dingen, die man sonst nicht tut, bricht man aus dem Alltagstrott aus und lernt möglicherweise sogar ganz neue Seiten des eigenen Partners kennen.
Zeit ohne den Partner
So schön die gemeinsame Zeit natürlich ist, ist es mindestens genauso wichtig, auch ein paar Stunden für sich selbst zu haben und diese alleine oder mit Freunden zu verbringen. Wer ständig nur Zeit mit dem Partner verbringt, ist höchstwahrscheinlich schnell genervt, was sich negativ auf die Beziehung auswirkt. Wer die gemeinsamen Momente zu etwas besonderem macht, läuft seltener Gefahr, dass der Alltag überhand nimmt und im schlimmsten Fall schließlich die Beziehung ruiniert.
Gemeinsame Zeit – Für die Beziehung
Wer mit dem Partner an einem Punkt ist, an dem die Beziehung schon ziemlich festgefahren ist, kann auch mit fremder Hilfe etwas für die Beziehung tun. Auch wenn sich viele Paare lange vor vor einer Therapie sträuben, kann eine professionelle Beziehungsberatung helfen, die Partnerschaft wieder zu kitten. Wenn man das Gefühl hat, die Beziehung allein nicht mehr retten zu können, kann eine solche Beratung daher genau das Richtige sein.
Fazit zum Autokorso in Mainz nach dem EM-Halbfinal-Sieg von Italien
Am Dienstagabend (6. Juli 2021) kam es ab 23:45 Uhr nach dem EM-Halbfinale zwischen Italien und Spanien zu Autokorsos in Mainz. Die Fans der italienischen Mannschaft hatten den Sieg gefeiert. Die Polizei war an verschiedenen Standorten in Mainz vor Ort, um die Situation zu überwachen und den Verkehr zu regeln. So beispielsweise auch entlang der großen Bleiche. BYC-News war ebenfalls vor Ort.
Zahlreiche Menschen hatten sich versammelt
Neben dem Autokorso hatten sich auch zahlreiche Menschen am Straßenrand entlang der großen Bleiche versammelt und feierten ausgelassen den Sieg der italienischen Nationalmannschaft. Viele Fans schwenkten die italienische Nationalflagge, sangen und jubelten.
Durch den Autokorso kam es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Vereinzelt hielten Fahrzeuge an, Personen stiegen aus und feierten gemeinsam mit den Fans am Straßenrand. Fahnen wurden aus den Fahrzeugen heraus geschwenkt und es wurde durchgehend gehupt.
Die Polizei sorgte für Ordnung
Wie die Polizei Mainz gegenüber BYC-News mitteilte, wurden die Einsatzkräfte zusätzlich zum normalen Schichtdienst personell unterstützt. Die Polizei sorgte in erster Linie dafür, dass der Verkehr möglichst geregelt ablief und keine Personen durch den Autokorso gefährdet wurden.
Positives Fazit der Polizei
Einige Male musste die Polizei vereinzelt Fahrzeuge anhalten, weil sich Personen aus den Autofenstern gehängt hatten oder nicht angeschnallt waren. Zudem hatten sich einige Personen auch in den Autos hingestellt, und hielten die Flaggen hoch aus den Schiebedächern einiger Fahrzeuge, sodass auch hier die Polizei eingreifen musste. Alles in allem zieht die Polizei jedoch ein positives Fazit. Es kam zu keinen groben Verstößen, sodass keine Festnahmen notwendig und keine Personen verletzt wurden.
Einbruchserie in Nieder-Olm beschäftigt die Polizei
In der Zeit zwischen dem 5. Juli um 12:00 Uhr und dem 6. Juli um 16:00 Uhr kam es zu mehreren Einbrüchen in einem Kleingartenverein in Höhe der Landstraße L401 in Nieder-Olm.
Elektrogeräte und Werkzeuge gestohlen
Die bislang unbekannten Täter haben sich wahrscheinlich zunächst Zutritt zu mehreren Geräteschuppen verschafft und Werkzeuge gestohlen. Im Anschluss daran machten sie sich an mehreren Gartenhäusern zu schaffen. Dort klauten sie dann noch diverse Lebensmittel sowie Elektrogeräte.
Wie die Polizei mitteilt, ist die bei den Einbrüchen entstandene Schadenshöhe noch nicht genau bekannt. Diese wird noch von der Polizei ermittelt. Vor Ort führten die Polizeibeamten eine Spurensuche durch und stellten zurückgelassene Werkzeuge sicher.
Gerd Schreiner: „Mehr Grünflächen für Mietwohnungen in Mainz“
Am vergangenen Samstag (03. Juli 2021) hat Gerd Schreiner, Landtagsabgeordneter der CDU zu einem Rundgang zum Thema „Grüne Zimmer für jede Wohnung statt Hitzefalle Stadt“ durch Mainz eingeladen. BYC-NEWS war vor Ort.
Gesunde und bezahlbare Wohnverhältnisse
Wo das bereits in der Stadt gut funktioniert, hat er dabei gezeigt. „Jeder und jede in der Stadt muss die Chance haben, auch im Geschosswohnungsbau ein Stückchen freien Himmel über sich zu haben – also in einem „grünen Zimmer“ sitzen zu können“, fordert Schreiner für die Zukunft.
„Es geht uns ausdrücklich darum, dass wir einen Blick haben nicht nur auf den Neubau, sondern auch auf den Bestand. Denn die allermeisten Menschen leben im Bestand und werden auch auf Sicht und Bestand wohnen. Es geht uns darum, dass auch in Geschosswohnungen zu verwirklichen.“, führt Schreiner bei seinem Rundgang an. „Gesunde und bezahlbare Wohnverhältnisse, idealerweise mit einem kleinen Garten – das ist uns wichtig“, erklärt Schreiner. Um das Umzusetzen, führte er verschiedene Beispiele an, wie zum Beispiel den Gartenhof, den Mietergarten und den Erdgeschossgarten.
Der Gartenhof
In der Fichteplatzsiedlung, die bereits seit über 100 Jahren besteht, gibt es zwischen jedem Häuserareal große, grüne Innenhöfe. Dort können Kinder zusammen spielen, Nachbarn grillen gemeinsam, es wird Obst und Gemüse angepflanzt und auch Wäsche getrocknet. Wo mehrere hundert Menschen gemeinsam leben, wird auch Gemeinschaft gelebt, wie uns eine Anwohnerin bei dem Rundgang erzählt. Jeder passt auf jeden auf, Spielgeräte werden geteilt, man ist füreinander da. Dadurch entsteht ein großer sozialer Zusammenhalt, es werden selbstbewusste Mieter, die sich kümmern und Wert aufeinander legen. Und die Mieter wissen ihren Freiraum zu schätzen. Spätestens seit Corona ist ihnen bewusst, welchen Luxus sie mit dieser grünen Oase mitten in der Stadt haben.
Der Mietergarten
Auch in der Agrippastraße ist zwischen den Häusern viel Grünfläche vorhanden. Hier haben einige Mieter zudem kleine Gärten, in denen sie Blumen, Obst und Gemüse anpflanzen können. Liebevoll angelegte Rosenbeete, Tomatenpflanzen, Erdbeeren und vieles mehr ist dort zu sehen. Außerdem gibt es Spielflächen mit Schaukeln und gemütliche Sitzgelegenheiten für die Mieter.
Der Erdgeschossgarten
Im hinteren Teil des Kästrichs haben die Erdgeschosswohnungen einen kleinen Garten. Hier wurden nicht wie in den oberen Stockwerken Balkone gebaut, sondern eine kleine Terrasse mit Grünfläche. In diesem Gebäuderiegel wurde bewusst entschieden, bezahlbare Wohnungen anzubieten und mit viel Wiese und Bäumen einen parkähnlichen Lebensraum für die Menschen zu schaffen. Unter der Fläche befindet sich eine Tiefgarage, sodass die Mieter nicht nur in der Stadt und im Grünen wohnen, sondern auch Parkmöglichkeiten haben.
Neuer Stadtteil für Mainz
„Michael Ebling hat vor kurzem gesagt, dass er einen neuen Stadtteil für Mainz auf der Agenda hat. Das ist mir neu. Als ich das 2017 bei meiner Kandidatur als Baudezernent vorgeschlagen habe, hat er gesagt, dass sei eine Schnappsidee. Ja, wir wollen einen neuen Stadtteil, mindestens einen. Aber dabei ist es wichtig, zwei Dinge in dem Zusammenhang zu beachten. Wenn wir von bezahlbarem Wohnraum reden, meinen er und die Ampel etwas anderes als die CDU. Es geht uns wirklich darum, dass wir gesunde Wohnverhältnisse für die Familien wollen. Deshalb geht es nicht nur um Verdichtung, sondern auch um Freiräume. Es geht nicht darum, mit solchen Gedanken Investoren reich zu machen, sondern dass die öffentliche Hand ihre Aufgabe wahrnimmt, z.B. über Baulandpolitik günstige Grundstückstückspreise über Erbschafts- oder Genossenschaftsmodelle an die Bürgerinnen und Bürger weiter zu geben. Das passiert beides derzeit in Mainz nicht. Die Grundstücke werden solange zwischen den städtischen Gesellschaften hin und her verkauft, bis sie richtig teuer sind.“
Weiter führt Gerd Schreiner an „Im Heiligkreuzviertel sind die Grundstücke teuer, weil sie hundertmal hin und her verkauft wurden, bis sie letztendlich an die Bürger kamen. Viel Grün ist da auch nicht mehr. In der Verdichtung liegt nicht das Heil, sondern man muss versuchen, dass unter einen Hut zu bringen.“ Er will bezahlbaren Wohnraum nicht dadurch erreichen, dass in jeden Vorgarten noch ein Haus gebaut wird, auf jedes Haus noch eine Etage drauf kommt. Es brauche auch Freiräume.
SPD Ginsheim-Gustavsburg lädt zur Radtour durch die Stadt ein
Nach einer pandemiebedingten Zwangspause im vergangenen Jahr startet die SPD Ginsheim-Gustavsburg wieder zu Ihrer beliebten Ortsberadelung durch die Gemarkung. Treffpunkt ist am Sonntag, den 18. Juli 2021, um 10.00 Uhr, an den Häusern der Baugenossenschaft „Unter der Ruth“ im Stadtteil Ginsheim, von wo aus dann die weiteren Ziele im Stadtgebiet angesteuert werden.
Gespräche über lokale Themen
Die Tour bietet wie immer die Möglichkeit mit Stadtverordneten und Vorstandsmitgliedern der SPD Ginsheim-Gustavsburg über lokale Themen ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, Ideen und Anregungen vorzutragen.
Mit dabei ist auch die örtliche SPD Fraktionsvorsitzende und Direktkandidatin für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis Groß-Gerau Melanie Wegling. Sie steht wenige Wochen vor der Bundestagswahl gerne zu den aktuellen Themen und ihren Zielen und Ideen für Berlin Rede und Antwort.
Folgende Stationen sind geplant
Im Laufe der Tour sind in Ginsheim Stationen am Spielplatz Feldbergstraße, der Albert-Schweitzer-Schule, dem Parkplatz am Birkendämmchen und dem Altrheinufer sowie weiter in Richtung Gustavsburg an der NATO-Rampe vorgesehen.
Nach einer Erfrischungspause beim „Heurigen“ werden im Stadtteil Gustavsburg die Bahnunterführung, ein mögliches Grundstück für die neue Feuerwehr, der Neubau der KWG in der Jahnstraße, das Mainufer und die Sportanlage angesteuert. An allen Stationen ist es möglich sich der Radlergruppe anzuschließen und zum gemeinsamen Abschluss im Biergarten der Familie Pommer an der Mainspitze die Tour gemütlich ausklingen zu lassen.
Die SPD lädt herzlich zu dieser informativen Tour ein und freut sich über zahlreiche Teilnehmer.
Mainz: Anteil der Delta-Variante nimmt immer weiter zu
Kreis Mainz-Bingen. Nach Einschätzung von Gesundheitsamtsleiter Dr. Dietmar Hoffmann liegt der Anteil der Delta-Variante an den aktuellen Neuinfektionen in der Region bei mittlerweile rund zwei Dritteln: „Immer ist dabei aber zu berücksichtigen, dass nach wie vor nicht alle positiven Proben auf das Vorliegen einer Virus-Variante untersucht werden und daher viele Angaben auf hochgerechneten Studienergebnissen beruhen. Außerdem kann eine Vollgenomtypisierung durchaus bis zu zehn Tage lang dauern. Die Veröffentlichungen hinken daher dem Infektionsgeschehen immer etwas hinterher.“
Im gesamten Juni lag der Anteil der Delta-Variante bei 13,86 Prozent
Bislang gibt es insgesamt 40 Nachweise in Mainz und 24 im Landkreis Mainz-Bingen. Im Juli sind es aktuell bisher ein bestätigter Fall in Mainz-Bingen und fünf im Mainzer Stadtgebiet. Interessant ist der Blick auf die prozentuale Verteilung: Im gesamten Juni lag der Anteil der Delta-Variante bei 13,86 Prozent. Im Juli sind es bisher schon 46,15 Prozent. Damit verdrängt die Delta-Variante mittlerweile die bisher vorherrschende Alpha-Variante immer stärker. Keine große Rolle spielen derzeit allerdings die übrigen Virus-Mutationen.
Zu einem größeren Ausbruch kam es bisher nur einmalig in einer Wohnanlage in Mainz. Hier waren vier Haushalte, die Kontakt untereinander hatten, betroffen. Dies führte zu elf Infizierten, wovon drei Personen doppelt geimpft waren. „Allerdings haben sich auch einige enge Kontaktpersonen nicht angesteckt“, sagte Dr. Hoffmann. Voraussichtlich Anfang kommender Woche kann die Quarantäne bei diesem Ausbruch beendet werden. Ansonsten sind aktuell in Mainz zwei Schulen und im Landkreis eine Schule mit jeweils einem Infektionsfall betroffen. In Kindertagesstätten gibt es derzeit keine Fälle.

Wie sich die Situation in den nächsten Wochen entwickelt, wird vom Gesundheitsamt genau beobachtet. Die derzeitigen Öffnungen sind auch aus epidemiologischer Sicht gerechtfertigt. Das Problem ist aber, dass viele Lockerungen zeitgleich eintreten: „Falls die Fallzahl wieder deutlich ansteigt, wird es äußerst schwierig sein, herauszufinden, welcher Lockerungsschritt dazu beigetragen hat und an welcher Stelle gegebenenfalls wieder Einschränkungen erforderlich sind“, sagte Dr. Hoffmann. Der Leiter des Gesundheitsamtes rechnet durchaus damit, dass mit der Rückreisewelle am Ende der Sommerferien die Zahl der Neuinfektionen wieder steigt. Aufgrund des guten Impffortschritts sei aber zu vermuten, dass es eher keine so großen Ausbrüche, so viele schwere Verläufe und Todesfälle mehr geben wird. Schulen, insbesondere Grundschulen und die Kindergärten werden vermutlich im Fokus des Infektionsgeschehens stehen, da für Kinder bis zum 12. Jahr noch kein Impfstoff zugelassen ist. Daher sei es jetzt wichtig, tragfähige Konzepte für den Herbst und Winter zu entwickeln, um nicht erneut durch Krankheitsfälle und Quarantäne den Kindern den so wichtigen Schul- oder Kindergartenbesuch verwehren zu müssen, so Dr. Hoffmann.
Autofahrer verstirbt nach Verkehrsunfall auf der Autobahn A66
Am Dienstagnachmittag kam es gegen 14:20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A66 bei Wiesbaden. Bei dem Unfall kam ein 78-jähriger Mann ums Leben. Der Zusammenstoß ereignete sich an dem Schiersteiner Kreuz und der Anschlussstelle Wiesbaden-Biebrich. Ein Lastwagen stand auf der A66 in Fahrtrichtung Frankfurt am Ende eines Verkehrsstaus. Der Autofahrer fuhr dem LKW aus bislang unbekannter Ursache auf und das Fahrzeug geriet mit der Front unter den Lastwagen. Der 78 Jahre alte Fahrer des Pkw wurde bei dem Aufprall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Ein Sachverständigter wurde zur Ermittlung der Unfallursache hinzugezogen. Die A 66 in Richtung Frankfurt musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Umstellung AstraZeneca: So geht es im Kreis Mainz-Bingen weiter
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat seine Empfehlung für Impfungen mit Astrazeneca angepasst – dies hat auch Auswirkungen auf die Impfpläne des Landkreises Mainz-Bingen.
Umstellung auf mRNA IMpfstoffe
So werden ab sofort alle Zweitimpfungen, für die der Impfstoff von Astrazeneca vorgesehen war, auf einen mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) umgestellt. Am Zeitpunkt des Termins ändert sich dadurch nichts. Die Umstellung erfordert kein zusätzliches Zutun des oder der Impfwilligen und geschieht automatisch. Falls in Ausnahmefällen dennoch eine Zweitimpfung mit Astrazeneca gewünscht ist, kann dies beim Impftermin vor Ort angegeben werden. Im Ingelheimer Impfzentrum sind von der Umstellung rund 2200 Zweitimpfungen betroffen.
Um die Versorgung mit ausreichend mRNA-Impfdosen zu gewährleisten, hat das Land Rheinland-Pfalz derzeit die Impfterminvergabe über das Landesportal vorübergehend gestoppt. Bereits vergebene Termine bleiben bestehen. Darüber hinaus wird künftig die Frist einer Impfserie, die mit Astrazeneca beginnt, auf vier Wochen verkürzt und ebenfalls mit einem mRNA-Impfstoff beendet.
Hintergrund: Aktuelle Studienergebnisse haben gezeigt, dass das Impfschema „Erstimpfung Astrazeneca; Zweitimpfung mRNA“ eine höhere Wirksamkeit zeigt. Die STIKO empfiehlt daher, alle mit dem Impfstoff von Astrazeneca begonnenen Impfserien mit einem mRNA-Impfstoff abzuschließen.
Feuerwehreinsatz mit Menschenrettung in Mainz-Gonsenheim
Am Dienstagabend (6. Juli 2021) kam es gegen 21:30 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz im Studentenwohnheim in der Isaac-Fulda-Allee 4 in Mainz. Dort war ein Brand in einem der Zimmer ausgebrochen. BYC-News war vor Ort.
Bewohner ließ den Herd an
Wie die Einsatzleiterin Katja Stock der Feuerwehr Mainz vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, hatte der Bewohner gegenüber der Feuerwehr angegeben, vor dem Verlassen der Wohnung aus Versehen den Herd angeschaltet zu haben. Da sich noch etwas auf dem Herd befand, war ein Feuer ausgebrochen.
Eine Person musste aus dem Gebäude gerettet werden
Das gesamte Gebäude wurde evakuiert. Eine Person musste von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden. Die Person wurde vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und konnte anschließend wieder entlassen werden. Die Wohnung im ersten Obergeschoss ist aufgrund der Rauchschäden aktuell nicht bewohnbar und muss saniert werden.
Vor Ort im Einsatz waren beide Wachen der Berufsfeuerwehr Mainz mit rund 25 Einsatzkräften, die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Gonsenheim, die Polizei und der Regelrettungsdienst.
Innenminister Roger Lewentz begrüßt die Rückkehr der Zuschauer in den Stadien
Innen- und Sportminister Roger Lewentz begrüßt als Vorsitzender der Sportministerkonferenz sehr, dass sich die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien auf die teilweise Rückkehr der Zuschauer in die Stadien geeinigt haben. Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen in den Stadien bis zu maximal 50 Prozent und 25.000 Personen zugelassen werden können. Die letzte Entscheidung liegt bei den zuständigen Behörden vor Ort.
„Die aktuell deutschlandweit niedrige Inzidenz und die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr erlauben die von vielen Fußballfans sehnsüchtig erwarteten Lockerungen. Die immer stärkere Rückkehr zur Normalität und die Rückkehr der Zuschauer in die Stadien greifen ineinander. Die Kombination aus voranschreitendem Impfen und häufigem Testen ermöglicht im Sommer 2021 mehr Lockerungen als im Vorjahr“, so Lewentz. Hygienekonzepte seien natürlich notwendig, aber inzwischen gut erprobt.




































































