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Bingen: Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für Christian Hemmerle

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F 2107 Ehrennadel Hemmerle
F 2107 Ehrennadel Hemmerle

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat Christian Hemmerle mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Landrätin Dorothea Schäfer freute sich mit dem Geehrten und überreichte ihm die Auszeichnung: „Ihr langjähriges Engagement zeichnet Sie aus und ist nicht selbstverständlich.“

Seit über vier Jahrzehnten engagiert sich Christian Hemmerle in besonderem Maße im Verein der Katholischen Kirchenmusik „St. Martin“ 1876 (KKM) Bingen. Angefangen 1980 als Kassierer, fungierte er zehn Jahre als Beisitzer des Vereins. Ab 1996 war Christian Hemmerle als zweiter Vorsitzender, von 1998 bis 2009 als erster Vorsitzender der KKM tätig. Seit 2012 steht er dem Verein wieder als erster Vorsitzender vor. Veranstaltungen, Gottesdienste und Prozessionen werden von der Katholischen Kirchenmusik musikalisch begleitet. Gemeinsam mit den Musikvereinen aus Niederheimbach und Trechtingshausen tritt der Verein zudem als Blasorchester Oberes Mittelrheintal (BOOM) auf.

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Bei Umbaumaßnahmen am Haus von niedrigen Zinsen und Förderungen profitieren

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Eigenheimbesitzer wissen natürlich, dass man an seinem Haus regelmäßig Dinge reparieren muss. Darüber hinaus werden auch immer wieder bestimmte Sachen am Haus verschönert oder aber notwendige Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Bei solchen Modernisierungen kann es zum Beispiel auch darum gehen, dass man eine vorhandene Heizungsanlage durch ein neueres Modell ersetzen will. Schließlich sorgen neue Geräte in diesem Bereich aufgrund der hohen Kosten für Energie nachweislich dafür, dass man auf Dauer Geld sparen kann.

Gerne wird auch soweit möglich beispielsweise eine Garage angebaut, um mehr Platz für Autos und Fahrräder zu haben. Aufgrund der aktuell niedrigen Kreditzinsen ziehen viele Hausbesitzer solche angedachten Projekte auch gerne vor. Darüber hinaus spielt auch barrierefreies Bauen für immer mehr Menschen eine wichtige Rolle. Wobei das Thema nicht nur Privatpersonen sondern zum Beispiel auch Städte immer mehr beschäftigt.

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Barrierefreiheit spielt im Haus eine wichtige Rolle

Nicht nur in Deutschland wird die Bevölkerung bekanntermaßen immer älter. Aus diesem Grund machen sich viele Hausbesitzer auch Gedanken um die Bewohnbarkeit des Eigenheims im Alter. Handelt es sich beispielsweise um ein mehrstöckiges Gebäude, dann stellt sich schon die Frage, ob man im hohen Alter noch aus eigener Kraft die Treppen hochkommen wird. Der Einbau eines Treppenlifts ist grundsätzlich nicht günstig und aus diesem Grund kann es sich in diesem Zusammenhang lohnen niedrige Kreditzinsen zu nutzen und sich auch über mögliche Förderungen für ein barrierefreies Umbauen zu informieren.

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Das Badezimmer altersgerecht gestalten

Das Badezimmer spielt in unserem Leben auch eine große Rolle. Schließlich nutzt man Toilette, Waschbecken und Dusche oder Badewanne regelmäßig. Im jungen Alter und bei bester Gesundheit ist es auch kein Problem ins Badezimmer zu gehen und sich zum Beispiel für ein Vollbad in die Wanne zu legen. Auch der Gang zur Toilette stellt bei körperlicher Gesundheit kein Problem dar. Anders sieht die Sache jedoch aus, wenn man sich im Alter entweder nicht mehr so gut bewegen kann, oder vielleicht sogar auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Dann ist ein barrierefreier Umbau des Badezimmers in den meisten Fällen unausweichlich. Schließlich ist kaum ein Badezimmer so groß, dass man etwa ohne Probleme mit einem Rollstuhl hineinfahren kann. Wenn man über einen Umbau des Badezimmers nachdenkt, dann sollte man sich auch unbedingt mit Vorschriften rund um Barrierefreiheit informieren. Denn zumindest, wenn man von verschiedenen Förderungen für einen solchen Umbau profitieren will, sollte man sich vorab informieren, welche Anforderungen beim Umbau erfüllt werden müssen.

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Barrierefreier Umbau nach eigenem Ermessen?

Spätestens, wenn man entweder selbst oder andere Familienmitglieder gesundheitliche Probleme haben, kann es erforderlich sein, dass man bestimmte Bereiche im Haus barrierefrei umbaut. Abhängig von der jeweiligen Behinderung oder Einschränkung kann das Bedeuten, dass man Umbaumaßnahmen durchführen muss. Bei kleineren Maßnahmen kann man natürlich auch darüber nachdenken, die Umbauten in Eigenregie und nach eigenem Ermessen durchzuführen. Wenn es jedoch um größere Projekte im Rahmen der Barrierefreiheit geht, dann kann es schnell kostspielig werden. In solchen Fällen ist es gut zu wissen, dass es eine ganze Reihe von Fördermöglichkeiten rund um das barrierefreie Bauen gibt. Aus diesem Grund unbedingt vorher informieren, bei welchen Stellen man sich Zuschüsse und Hilfsgelder zum Beispiel für einen rollstuhlgerechten Umbau des Badezimmers besorgen kann.

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3G Abschaltung in zwei Mobilfunk-Netzen mittlerweile durchgeführt

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In diesem Jahr wird in den deutschen Mobilfunk-Netzen der 3G Bereich mit UMTS und HSDPA komplett abgeschaltet. Hintergrund ist dabei, dass die Netzbetreiber mehr Frequenzbereiche für die modernen Standards wie 4G und 5G brauchen. Daher wird 3G nicht mehr weiter betrieben und die Frequenzen stattdessen für die modernen Techniken genutzt. Der 2G Standard bleibt dabei erhalten und wird als Reserve für Gespräche und SMS genutzt.

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Der aktuelle Stand der Abschaltung sieh dabei wie folgt aus:

  • Die Telekom hat im D1 Netz zum 1. Juli 2021 die 3G Netzbereiche deutschlandweit abgeschaltet. In allen Regionen gibt es damit kein UMTS und kein HSDPA mehr. Dafür wurden mittlerweile auch die Discounter mit LTE ausgerüstet und man kann nun mit allen Tarifen des 4G Netz der Telekom mit nutzen.
  • Vodafone hat ebenfalls die 3G Netzbereiche zum 1. Juli 2021 außer Betrieb genommen. Stattdessen gibt es nun auch in diesem Netz „LTE für alle“ – auch die Drittanbieter haben also inzwischen Zugriff auf die 4G/LTE Netze von Vodafone.
  • O2 will die eigenen 3G Netzbereiche bis Ende 2021 abschalten. Aktuell gibt es also bei o2 noch 3G und man kann UMTS und HSDPA noch nutzen, in der Regel steht aber überall auch bereits 4G zur Verfügung, so dass man auch im O2 Mobilfunk-Netz die 3G Bereiche gar nicht mehr braucht
  • 1&1 wird in diesem Jahr mit einem eigenen Mobilfunk-Netz starten. Dieses Handy-Netz wird aber nur auf 4G und 5G basieren und daher gar keine anderen Techniken mehr anbieten.

Generell sollten nach der 3G Abschaltung alle Kunden LTE nutzen können. Probleme kann es bei sehr alten Simkarten geben, die noch nicht auf 4G umgerüstet werden können. In dem Fall kann es passieren, dass Nutzer kein schnelles Internet mehr haben, wenn die Handykarten zu alt sind. In dem Fall sollte man beim Kundenservice des eigenen Anbieters nachfragen und die Sim Karte tauschen lassen.

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Noch ein Problem: alte 3G Technik

Schwieriger wird es, wenn alte Technik genutzt wird, die noch keine LTE/4G Verbindungen unterstützt. Das ist bei sehr alten oder Einsteiger-Smartphones teilweise noch der Fall und vor allem im Datenbereich gibt es nach wie vor viele Surfstick und Internet Stick, die nur 3G können. In dem Fall gibt es leider auch keine einfache Lösung, man muss dann wohl übel auf moderne Technik aufrüsten und beispielsweise gleich Homespot (also mobile WLAN Router mit Sim Karte) statt Surfstick nutzen.

Gleiches gilt bei smarten Geräten ohne LTE. Videokamera oder auch Sensoren werden oft mit Modem ausgeliefert, um die aufgezeichneten Daten weiter senden zu können. Die Modems unterstützen bei älteren Geräten oft nur 3G und lassen sich nicht einfach wechseln. In dem Fall muss man ebenfalls die gesamte Technik aufrüsten und das kann teuer werden, wenn man ein gesamtes Smart Home System mit neuen LTE Geräten ersetzen muss.

Generell bleibt Verbrauchern aber wohl keine andere Wahl, denn das 3G netz wird nicht zurück kommen und auch bei O2 ist Ende 2021 endgültig mit dieser Technik Schluss.

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Spuren führten nach Mainz – Erfolgreicher Schlag gegen organisierte Kunstdiebe

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Das gestohlene und lange Zeit als nicht auffindbar geltende Gemälde „Vasen Linsenbild“ des 2010 verstorbenen Künstlers Sigmar Polke, konnte im Rahmen umfangreicher Ermittlungen aufgefunden und sichergestellt werden.

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Spuren führten nach Mainz

Nach dem Tod von Sigmar Polke verschwanden seinerzeit mehrere Gemälde aus einer Galerie in Köln. Die genauen Hintergründe des Diebstahls konnten bis heute nicht abschließend geklärt werden. Im November 2020 ging dann bei der Kriminalpolizei in Mainz ein Hinweis auf ein Verkaufsangebot des damals gestohlenen Gemäldes ein.

Nach Bekanntwerden wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Im Zuge dieser Ermittlungsmaßnahmen verdichteten sich die Hinweise auf drei Personen, die im Verdacht standen, mit der Tat in Zusammenhang zu stehen. Ein 43- und 48-jähriger Mann, sowie eine 39-jährige Frau rückten in den Fokus der weiteren Ermittlungen.

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Durchsuchungen erfolgten im Main

Am 26. Mai 2021 erließ das Amtsgericht Mainz, auf Antrag der Staatsanwaltschaft, einen Durchsuchungsbeschluss für die Privaträumlichkeiten der Verdächtigen. Im Rahmen der anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen konnte, neben weiteren Beweismitteln, auch das „Vasen Linsenbild“ von Polke sichergestellt werden.

Kunstsachverständige des BKA konnten schließlich die Echtheit des Bildes verifizieren. Das Bild hat eine Größe von 111 x 92 cm. Der aktuelle Marktwert des Gemäldes wird auf eine mittlere, sechsstellige Summe geschätzt. Die Ermittlungen zu weiteren Hintergründen der Tat dauern an.

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Genitalverstümmelung an Mädchen – Besonders hohes Schutzbedürfnis während der Sommerferien

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Da in einigen Bundesländern die Sommerferien bereits begonnen haben bzw. in Kürze beginnen werden, bittet die TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung
e.V. einmal mehr um erhöhte Sensibilität für den Schutz von Mädchen vor der gewaltsamen Verstümmelung ihrer Genitalien, denn es handelt sich um eine beliebte Zeit, mit den Mädchen zu diesem Zweck in ihre Herkunftsländer zu reisen.

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Schwere irreparable Misshandlungen

Bis zu 80% der Genitalverstümmelungen an in Deutschland lebenden Mädchen werden während „Ferienreisen“ in die Gefährdungsländer verübt. Darum sind die Kinder gerade jetzt auf aufmerksames, umsichtiges und konsequentes Handeln angewiesen, denn wir haben es mit einer einmaligen schweren Misshandlung mit irreparablen Folgen für die Opfer zu tun, die unbedingt abzuwenden ist.

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Mehr als 20.000 gefährdete Mädchen aus Hochrisikoländern

Entscheidend für die Beurteilung der drohenden Gefahr ist u.a. die Verstümmelungssituation in dem jeweiligen Land und die damit verbundene Wahrscheinlichkeit, während der Reise in ein entsprechendes Täterumfeld verbracht zu werden und zwar auch dann, wenn die Eltern im Vorfeld keine explizite Absicht äußern, die Tochter der Verstümmelung unterwerfen zu wollen.

Erst im letzten Jahr musste die TaskForce die Zahl der gefährdeten Mädchen allein aus Hochrisikoländern (ab 75% Verstümmelungsrate) wie z.B. Ägypten, Äthiopien, Burkina Faso, Eritrea, Gambia, Mali, Mauretanien, Sierra Leone, Somalia und Sudan auf knapp 22.000 drastisch nach oben korrigieren und fand heraus, dass in Deutschland bereits hunderte minderjährige Mädchen mit behandlungsbedürftigen Genitalverstümmelungen ambulant behandelt wurden.

„Schutzbrief“ der Bundesregierung ist für wirksamen Schutz völlig ungeeignet!

Vor dem Hintergrund der akut gestiegenen Gefahr für Mädchen mit entsprechendem Migrationshintergrund bekräftigt die TaskForce ihre Kritik an dem „Schutzbrief“, den die Bundesregierung als Instrument zum Schutz vor der Verstümmelungsgewalt ausgibt und rät ausdrücklich davon ab, das Dokument in konkreten Gefährdungsfällen zu verwenden, da es keinerlei Schutz bewirken kann und die Mädchen stattdessen der Verstümmelungsgefahr ausliefert.

„Notruf Genitalverstümmelung – SOS FGM“ für Beratung und Hilfe

Um drohende Genitalverstümmelungen wirksam abzuwenden, betreut die TaskForce den bundesweiten „Notruf Genitalverstümmelung“, über den konkrete Schutz- und Hilfsmaßnahmen für gefährdete bzw. betroffene Kinder eingeleitet werden. Die Organisation arbeitet dabei eng mit Jugendämtern und Behörden zusammen, die von Amts wegen für die Umsetzung der Schutzmaßnahmen zuständig sind und begleitet jeden einzelnen Gefährdungsfall, bis sicherer Schutz für die jeweiligen Mädchen nachgewiesen werden kann (z.B. durch die gerichtliche Festlegung familienrechtlicher Maßnahmen).

Als Unterstützung bei der Beurteilung einer möglichen Verstümmelungsgefahr sowie als Handlungsleitfaden bietet die TaskForce auch eine Handreichung an für Kitas, Schulen etc. sowie für Jugendämter.

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Randalierer zog durch das Rheingauviertel in Wiesbaden

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Polizei Symbolbild 4
Polizei Symbolbild 4

Gegen 20:30 Uhr wurde der Wiesbadener Polizei am gestrigen Montagabend (05.07.2021) ein randalierender Mann im Wiesbadener Rheingauviertel gemeldet.

Der sich äußerst aggressiv verhaltende 40-Jährige lief durch die Johannisburger Straße und hatte bereits an dort geparkten Fahrzeugen Scheiben eingeschlagen. Im weiteren Verlauf ging er noch auf zwei 33 und 47 Jahre alte Männer zu und attackierte diese mit Schlägen. Durch die Schläge stürzte einer der Beiden zu Boden.

Bei Eintreffen der Polizeibeamten konnte diese den Täter noch vor Ort antreffen und festnehmen. Im Anschluss wurde dieser zur Überprüfung seines Gesundheitszustandes in eine Klinik gebracht. Die beiden Geschädigten wurden durch den Angriff leicht verletzt.

Hotels und Gaststätten im Kreis Mainz-Bingen verzeichnen dramatischen Personal-Schwund

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Servicekraft Gaststaette
Servicekraft Gaststaette

Supermarktkasse statt Biertheke: Im Zuge der Corona-Pandemie verzeichnen die Hotels und Gaststätten im Kreis Mainz-Bingen eine dramatische Abwanderung von Fachkräften. Innerhalb des vergangenen Jahres haben im Landkreis rund 600 Köche, Servicekräfte und Hotelangestellte dem Gastgewerbe den Rücken gekehrt – das ist jeder fünfte Beschäftigte der Branche, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Berufung auf jüngste Zahlen der Arbeitsagentur mitteilt.

Personalschwund zugespitzt

Angesichts weiterer Lockdowns bis in den Mai hinein dürfte sich der Personal-Schwund bis heute nochmals zugespitzt haben, befürchtet Guido Noll, Geschäftsführer der NGG-Region Darmstadt und Mainz. „Viele Menschen schätzen es, nach langen Entbehrungen endlich wieder essen zu gehen oder zu reisen. Aber ausgerechnet in der Sommersaison fehlt einem Großteil der Betriebe schlicht das Personal, um die Gäste bewirten zu können“, so Noll. Für die Lage macht der Gewerkschafter insbesondere die Einkommenseinbußen durch die Kurzarbeit verantwortlich: „Gastro- und Hotel-Beschäftigte arbeiten sowieso meist zu geringen Löhnen. Wenn es dann nur noch das deutlich niedrigere Kurzarbeitergeld gibt, wissen viele nicht, wie sie über die Runden kommen sollen.“

Keine rosigen Arbeitsbedingungen

Wenn die gut ausgebildeten Fachkräfte in Anwalts- oder Arztpraxen die Büroorganisation übernehmen oder in Supermärkten zwei Euro mehr pro Stunde verdienen als in Hotels und Gaststätten, dürfe es niemanden überraschen, dass sich die Menschen neu orientierten. „Schon vor Corona stand das Gastgewerbe nicht gerade für rosige Arbeitsbedingungen. Unbezahlte Überstunden, ein rauer Umgangston und eine hohe Abbruchquote unter Azubis sind nur einige strukturelle Probleme. Die Unternehmen haben es über Jahre versäumt, die Arbeit attraktiver zu machen. Das rächt sich jetzt“, kritisiert Noll.

Branche neu aufstellen

Wirte und Hoteliers hätten nun die Chance, die Branche neu aufzustellen. Zwar seien viele Firmen nach wie vor schwer durch die Pandemie getroffen. Doch wer künftig überhaupt noch Fachleute gewinnen wolle, müsse jetzt umdenken und sich zu armutsfesten Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen bekennen. Dazu seien Tarifverträge unverzichtbar, unterstreicht Noll: „Am Ende geht es um einen Kulturwandel. Auch Servicekräfte haben ein Recht darauf, vor dem Dienst zu wissen, wann Feierabend ist. Sie haben Anspruch auf eine anständige Bezahlung – unabhängig vom Trinkgeld. Und auf eine faire Behandlung durch den Chef.“

Gäste sind bereit mehr zu zahlen

Gastronomen, die das Mittagessen so günstig anböten, dass sie davon das Personal nicht mehr bezahlen könnten, machten ohnehin grundsätzlich etwas falsch. „Viele Gäste sind durchaus bereit, ein paar Cent mehr für die Tasse Kaffee zu bezahlen – gerade jetzt, wo den Menschen bewusst geworden ist, dass der Besuch im Stammlokal ein entscheidendes Stück Lebensqualität ist“, so Noll.

Finanzhilfen für angeschlagene Betrieber

Die Gewerkschaft NGG verweist zudem auf die umfassenden Finanzhilfen des Staates für angeschlagene Betriebe. So können sich Hotels und Gaststätten im Rahmen der Überbrückungshilfen in diesem Monat bis zu 60 Prozent der Personalkosten bezuschussen lassen, wenn sie Angestellte aus der Kurzarbeit zurückholen (Restart-Prämie). „Klar ist: Köchinnen, Kellner & Co. freuen sich darauf, endlich wieder Gäste empfangen zu können. Viele arbeiten mit großer Leidenschaft im Service. Auf diese Motiviation können die Betriebe bauen – und sollten das Personal nicht erneut durch prekäre Löhne und schlechte Arbeitszeiten verprellen“, so Noll weiter.

Über 600 Mitarbeiter die Branche im Kreis Mainz-Bingen verlassen

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit beschäftigte das Hotel- und Gaststättengewerbe im Landkreis Mainz-Bingen zum Jahreswechsel 2.418 Menschen. Genau ein Jahr zuvor – vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie – waren es noch 3.007. Damit haben innerhalb von zwölf Monaten 20 Prozent der Beschäftigten die Branche verlassen.

 

Stadt Worms stellt Corona-Hotline ein

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phone 5300447 1920
phone 5300447 1920

In einer kritischen Phase der Corona-Pandemie hatte die Stadt Worms eine Hotline zu allen Regelungen in Worms eingerichtet. Nun hat sich die Situation in Worms beruhigt und die Corona-Hotline wird nach Freitag, 9. Juli, eingestellt. Die Stadtverwaltung beantwortet aber weiterhin alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Aufgrund der niedrigen Inzidenzwerte klingelte das Telefon der Corona-Hotline immer seltener. Gleichzeitig sind die Regelungen durch weitreichende Lockerungen im Land Rheinland-Pfalz immer komplexer geworden. Deshalb sollen sich nun alle Bürgerinnen und Bürger an die übliche Telefonzentrale der Stadt Worms unter (062 41) 8 53 – 0 weiterhin wenden können. Dort wird das Anliegen aufgenommen und direkt an den zuständigen Sachbearbeiter weitergeleitet, dieser kann dann zu den komplexen Corona-Regelungen detaillierte Fachauskunft geben.

Die Stadtverwaltung Worms weist ausdrücklich darauf hin, dass sie alle Fragen rund um die Corona-Situation gerne weiterhin aufnimmt. Denn nur wenn alle Bürgerinnen und Bürger ausreichend über alle wichtigen Informationen Bescheid wissen, können sie gemeinsam mit der Stadt die Corona-Pandemie in Zaun halten.

Worms lädt ein – Schlemmerradeln statt Rheinradeln

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rheinpromenade 8732cdb6 924f645a@1100w
rheinpromenade 8732cdb6 924f645a@1100w

„RheinRadeln“, das größte Event in Rheinhessen, kommt erst im nächsten Jahr wieder. Die Schönheit und Gastfreundschaft der Region können Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Jahr am 11. Juli bei einem neuen Event-Format erleben: „SchlemmerRadeln“. Vier Touren und tolle Genüsse warten darauf entdeckt zu werden – in Deutschlands größtem Weinanbaugebiet.

Weltbekannte Weinlagen, sanfte Hügel und idyllische Flusslandschaften: Rheinhessen hat viele Highlights zu bieten. „Neben den landschaftlichen Leckerbissen, ist es der Wein und die urigen Speisen, die das Programm von Schlemmerradeln abrunden“, so Markus Appelmann, von der Oppenheimer Agentur inMEDIA. Sein Team und er haben eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die viele Gemeinden integriert.

Radeln zwischen Rhein und Rebe

„Rheinhessen hat viele schöne Ecken. Und durch das „SchlemmerRadeln“ können wir einige davon entdecken – wir alle sind am 11. Juli radelnd zwischen Rhein und Rebe unterwegs. Als langjähriger Partner von „RheinRadeln“ unterstützen wir auch das neue Event mit voller Energie – für alle Radler der Region“, so Stephan Wilhelm, Vorstand EWR AG.

Kreuz und quer durch Rheinhessen

Vier verschiedene Touren warten auf die Schlemmerradlerinnen und Schlemmerradler. „Wir sind am Rhein, in den Berggemeinden, fahren durch die Weinberge und bieten rund um Worms eine tolle Tour“, erklärt Markus Appelmann das vielfältige Streckenangebot. Die Touren seien auf www.schlemmerradeln.de einsehbar. Appelmann ergänzt: „Coronabedingt geht es nur mit Anmeldung dieses Jahr auf die Strecke.“ Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich kostenlos anmelden und erhalten dafür 48 Stunden vor dem Event einen QR-Code und Infos zur Strecke (Karte und gpx-Datei).

Der Wormser Oberbürgermeister lädt ein

Auch der Wormser Oberbürgermeister, Adolf Kessel, wird mitradeln: „Ich bin dankbar, dass aufgrund der positiven Entwicklung nun wieder Veranstaltungen stattfinden können, wie das Backfischfest oder die Nibelungenfestspiele in Worms. Aber auch andere Events sind wieder möglich. Das „SchlemmerRadeln“, auf das ich mich sehr freue, feiert in diesem Jahr seine Premiere. Auf vier Strecken gilt es an diesem Sonntag, unsere wundervolle Region mit dem Rad zu erkunden und die Vielfalt rheinhessischer Lebensart und Gastfreundschaft zu genießen. Hierzu lade ich Sie sehr herzlich ein.“

Touristik sehen in dem neuen Event Potential

Genau wie bei „RheinRadeln“ arbeiten bei der neuen Veranstaltung die Touristikerinnen und Touristiker der Verbandsgemeinden Rhein-Selz, Eich und Wonnegau mit der Stadt Worms (und dem Stadtmarketing Worms) zusammen. „“SchlemmerRadeln“ bildet eine schöne Ergänzung zum größten Event in Rheinhessen, „RheinRadeln“, da so auch weitere schöne Ecken eingebunden werden können“, sind sich die Touristikerinnen und Touristiker sicher.

Mehr Informationen und Anmeldung unter schlemmerradeln.de.

Nackenheimer Weinfest „anders“ startet Ende Juli

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Lange Tage und laue Sommernächte – eine Jahreszeit in der unter normalen Umständen an den Wochenenden ein Weinfest dem Anderen folgt. Doch auch in diesem Jahr ist die Geselligkeit entlang der bekannten Weinmeilen von der Corona-Pandemie geprägt.

Alternative zum traditionellen Weinfest

Viele traditionelle Weinfeste wurden bereits abgesagt andere Gemeinden hingegen suchen nach Alternativen, um nicht nur den heimischen Winzern und Vereinen sondern auch den vielen Gästen eine Perspektive bieten zu können – so auch die Weinbaugemeinde Nackenheim.

Nachdem das traditionell Weinfest in der Carl-Zuckmayer Gemeinde durch die ganzen Corona-Auflagen auch in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden kann, hat der Nackenheimer Heimat- und Verkehrsverein nun umgeplant und eine Alternative aus dem Boden gestemmt.

Weingenuss in Höfen und Gärten

Nackenheimer weinfest "anders" startet ende juliAnstatt in den Gassen zu feiern, öffnen die teilnehmenden Weingüter und Gastronomen vom 22. Bis 24. Juli 2021 die Tore ihrer Höfe und Gärten und laden Gäste aus Nah und Fern zum Weingenuss ein.

An kleineren Tischen mit dem nötigen Abstand können die Nackenheimer und ihre Gäste so beisammen sein, Wein, Essen und die Atmosphäre genießen.

Schönste Veranstaltung seit über einem Jahr

Der Nackenheimer Heimat- und Verkehrsverein freut sich auf dieses besondere Weinfest und mit der Hilfe von allen Teilnehmenden wird es sicherlich mit Abstand die schönste Veranstaltung seit März 2020!

Nähere Informationen zu den Teilnehmern gibt es unter https://www.hvv-nackenheim.de/weinerlebnis/weinfest/.

 

 

Mit Hund am See – Welche Gefahren lauern dort für die Fellnasen?

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Sommerzeit ist Badezeit. Für viele Vierbeiner ist es das größte Vergnügen, sich in die kalten Fluten zu stürzen und sich bei warmen Temperaturen im See abzukühlen.

Ein Hund sollte beim Baden nicht aus den Augen gelassen werden, damit er sich am Ufer nicht verletzt und nicht zu weit hinaus schwimmt. Zu bedenken sind auch Strömungen, die im Meer, aber auch an Flüssen und sogar in manchen Seen herrschen.

TASSO e.V. hat einige Tipps und Hinweise zusammengestellt, die Halter beim Ausflug ans Wasser mit ihrem Vierbeiner beachten sollten.

Temperaturschocks beim Baden vermeiden

Oft ist der Hund sehr aufgeregt und will sofort ins kühle Nass springen. Dies sollten Sie allerdings verhindern, da gerade an heißen Sommertagen der Kreislauf, wie beim Menschen auch, durch den plötzlichen Temperaturwechsel arg beeinträchtigt werden kann. Gewöhnen Sie Ihren Hund langsam an das kühle Nass, indem Sie ihn erst mit den Pfoten ins Wasser lassen. Nach und nach kann er sich dann weiter ins Wasser vorwagen.

Natürlich ist diese Vorgehensweise praktisch nicht so leicht umzusetzen. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Vierbeiner stets beobachten, damit Sie schnell sehen, ob sich der Gesundheitszustand verändert. Bei zu kaltem Wasser können auch Muskelverkrampfungen entstehen.

Schwimmen nur mit leerem Magen

Falls Ihr Vierbeiner gerne im Wasser tobt, bitte achten Sie darauf, dass der Magen leer ist, da es sonst zu einer Magendrehung kommen kann. Falls sich der Gesundheitszustand Ihres Tieres in irgendeiner Weise verschlechtert, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden, da gerade bei einer Magendrehung jede Sekunde zählt.

Wasservergiftung beim Hund

Viele Hundehalter wissen nicht, dass die Aufnahme von zu viel Wasser zu einer Wasservergiftung führen kann. Es tritt relativ selten auf, führt aber häufig zum Tod. Daher achten Sie bitte darauf, dass Ihr tierischer Liebling nicht zu viel Wasser im See aufnimmt.

Durch die Verdünnung der Körperflüssigkeiten und durch den Verbrauch des Natriums werden die Nerven- und Muskel-Funktionen sowie der Blutdruck beeinträchtigt. Eine Wasservergiftung breitet sich schnell aus, es kann unter Umständen zu diesen Symptome führen:

  • Übelkeit
  • Verlust der Koordination
  • erweiterte Pupillen
  • Schwierigkeiten beim Atmen
  • Anfälle
  • Verlust des Bewusstseins

Deshalb gilt auch hier: sofort zum Tierarzt!

Und was ist unter Wasser?

Neben gesundheitlichen Aspekten können auch einige Gefahren unter Wasser lauern. Achten Sie zum Beispiel auch auf Wasserpflanzen: Schnell kann der Vierbeiner hängen bleiben und durch panisches Verhalten untertauchen.

Blaualgen (auch Cyanobakterien genannt) sind Bakterien, die vor allem bei Hitze in ruhigen Gewässern vorkommen können. Erkennbar ist das unter anderem, dass das Wasser trüb ist und eine Grünfärbung aufweist. Wenn der See von einem Blaualgenmantel bedeckt ist, sollten Hunde das Wasser meiden. Für Tiere kann die Aufnahme der giftigen Bestandteile der Blaualgen gefährlich werden: Zum Beispiel durch verseuchtes Wasser oder wenn Beläge auf den Steinen abgeleckt werden. Im schlimmsten Fall kann das innerhalb von Minuten zum Tod führen.

Symptome für eine Blaualgenvergiftung können unter anderem sein: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, aber auch Atemnot, Krämpfe oder Bewusstseinsverlust.

Nach dem Schwimmen

Nach ausgiebigem Toben im Wasser sollte auch der fellige Vierbeiner abgetrocknet werden. Auch am See sollte frisches Trinkwasser bereitgestellt werden, damit wird verhindert, dass das Tier nicht dehydriert und auch nicht die ganze Zeit aus dem See trinkt.

Stadtbibliothek Oppenheim startet in den Lesesommer 2021

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Lesesommer RLP Stadtbibliothek Juli2021 4
Lesesommer RLP Stadtbibliothek Juli2021 4

Unter dem Motto „Werde auch Du zum Lesemonster“ lädt die Stadtbibliothek alle lesehungrigen Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 16 Jahren zur Teilnahme am „Lesesommer Rheinland-Pfalz“ ein.

Lesespaß in Coronazeiten

“Wir haben bereits vor einigen Wochen, im Rahmen der landesweiten Lockerungen, die Stadtbibliothek geöffnet, um den Lesespaß in diesen immer noch merkwürdigen Zeiten zu einem Highlight für alle Nutzerinnen und Nutzer sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lesesommers zu machen. Wir freuen uns riesig, wieder Teil des Lesesommers des Landes zu sein und mit einem ganzen Berg voller neuer Bücher Lust am Lesen zu machen“, erklärt die zuständige Beigeordnete Susanne Pohl (CDU) zusammen mit der neuen Leitung der städtischen Bildungseinrichtung, Alexandra Höhn, die zusammen mit Gudrun Reiter die Bibliothek auch in den Ferien zu den üblichen Ausleihzeiten geöffnet hält.

Kostenfreie Aktion bis September

Die landesweite, kostenfreie Aktion startete am gestrigen Montag (05.07.2021) und endet am 4. September. Zu einem späteren Termin erfolgt eine Urkundenübergabe an die eifrigsten Leseratten zwischen sechs und 16 Jahren sowie eine Tombola. Dazu die Organisatoren selbst: „Wenn du mindestens drei Bücher gelesen hast, bekommst du nach den Ferien eine Urkunde. Jede ausgefüllte Bewertungskarte zählt als Los bei der landesweiten Verlosung. Je mehr du liest, desto höher sind also deine Gewinnchancen.

“ Es gelten die Zugangsbeschränkungen auf Basis der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes, insbesondere das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Kinder bis acht Jahre erhalten sind in Begleitung Erwachsener herzlich willkommen. Der Zugang erfolgt über die Straße „An der Festwiese“.

Alle Infos unter www.lesesommer.de.

Stadtbibliothek Oppenheim
Leitung: Alexandra Höhn
An der Festwiese (Zugang über Gymnasium)
55276 Oppenheim
Telefon: 06133 94 30 35
Email: bibliothek@stadt-oppenheim.de
Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag & Freitag 17.00–18.30 Uhr

Am Rheinkai in Bingen kann jetzt Strom getankt werden

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Topthema 20210702 EinweihungLadesaeule
Topthema 20210702 EinweihungLadesaeule

Der für Energie in der Stadt Bingen zuständige Dezernent Jens Voll hat am Freitag im Beisein von Werkdirektor Marco Mohr, dem Leiter der Elektroabteilung der Stadt-werke Bingen, Klaus Stumm, seinem Stellvertreter Artur Reck und dem Geschäftsführer der Rheinhessischen Energie- und Wasserversorgungs-GmbH Ingelheim, Maik Thum, die ersten beiden Elektroladesäulen der Stadtwerke Bingen in Betrieb genommen.

Vier neue Plätze für Elektrofahrzeuge

Bereits in der Sitzung des Bauausschusses am 20. September 2020 wurde beschlossen, jeweils zwei Parkplätze auf dem Parkplatz vor der Tourist-Info und zwei Parkplätze an der Hindenburganlage, gegenüber der Fußgängerunterführung, für die Ladevorgänge zu reservieren.

Mittlerweile wurde jedoch von den zuständigen Gremien beschlossen, die Mobilitätsstation auf dem Parkplatz vor der Tourist-Info zu errichten, so dass der Platz für die Ladesäulen wegfiel. Aus diesem Grund wurde eine Alternative gesucht und gegen-über dem Haus „Rheinkai 16“ gefunden.

Ladestation mit je 11 kW

Je Ladestation (Rheinkai + Hindenburganlage) stehen nun zwei Ladepunkte mit einer Leistung von je 11 kW zur Verfügung. Wenn nur ein Fahrzeug geladen wird, kann mit einer Leistung von bis zu 22 kW geladen werden. Die Typ-2-Steckdosen sind hinter verriegelbaren und vandalismusgeschützten Schiebedeckeln verbaut.

Die Parkplätze wurden vom Servicebetrieb der Stadt Bingen mit den entsprechenden Verkehrszeichen versehen und der Boden wurde farblich mit grüner Farbe, gekennzeichnet.

Betrieb über Dienstleiter

Der Betrieb und die Abrechnung der Ladesäulen wird über den Dienstleister Lade-netz.de abgewickelt. Die Ladenetz.de ist ein Verbund von Stadtwerken und kommunalen Energieversorgern, die gemeinsam Ladesäulen für Elektroautos aufbauen und miteinander vernetzen. Es ist dadurch ein deutschlandweites Ladeinfrastrukturnetz entstanden, das die Kunden aller angeschlossenen Partner zum Laden mit einer Ladekarte nutzen können. Mittlerweile stehen Bundesweit mehr als 10.000 Ladepunkte zur Verfügung, europaweit, inklusive Roamingpartner über 100.000 Ladepunkte.

Der Tarif beträgt pro geladene Kilowattstunde 38 Cent. Eine Bearbeitungsgebühr pro Ladung von 1 Euro und einer Gebühr von 1 Cent/min Ladevorgang wird berechnet. Damit wird vermieden, dass ein Kunde seinen PKW unnötig lange auf dem Parkplatz stehen lässt.

100 % Ökostrom

„Die Ladesäulen werden mit 100 Prozent Ökostrom versorgt. Der Strom stammt aus erneuerbaren Energien, der mindestens aus 33 Prozent Neuanlagen stammt, die nicht älter als sechs Jahre sind. Denn nur Ökostrom sorgt auch für die wichtige Klimafreundlichkeit“, so Beigeordneter Jens Voll.

Die Stadtwerke Bingen haben für die beiden Ladesäulen und die dazugehörige Infra-struktur rund 35.000 Euro investiert. Die Rheinhessische Ingelheim hat sich an den beiden Ladesäulen mit 5.000 Euro beteiligt. Dazu gibt es noch Fördermittel durch die „Landkreisförderung Ladeinfrastruktur für Elektromobilität“.

2 weitere Stationen geplant

Als weitere Maßnahmen für die Ladeinfrastruktur sind für das Jahr 2021 noch zwei Ladesäulen in der Koblenzer Straße in Bingerbrück und auf dem Behindertenparkplatz an der Fußgängerbrücke zum Bahnhof in der Planung. Darüber hinaus ist ein weiterer Ausbau über Bundemittel gesichert.

Feuerwehr-Großeinsatz und Evakuierung in Raunheim

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Am Montagabend (5. Juli 2021) gegen 20:15 Uhr kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in der Elbestraße in Raunheim. Als die Rettungsleitstelle alarmiert wurde, teilten die Anrufer mit, dass das ganze Gebäude in Vollbrand stünde.

Die Bewohner wurden evakuiert

Aufgrund dieser Meldung machte sich zunächst ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften auf den Weg zur Einsatzstelle. Als die ebenfalls alarmierte Polizei als erstes vor Ort eintraf, konnten die Beamten feststellen, dass nicht das gesamte Gebäude im Vollbrand steht, sondern lediglich eine Wohnung im ersten Obergeschoss. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnten bereits alle Bewohner aus dem Haus evakuiert werden.

Die Feuerwehr begann daher umgehend mit den Löschmaßnahmen und konnte das Feuer bereits um 21:00 Uhr als gelöscht melden. Im Anschluss daran suchten die Einsatzkräfte das Gebäude nach möglichen Glutnestern ab und lüfteten das Haus. Gegen 23:00 Uhr konnten die Bewohner wieder in das Gebäude zurück. Lediglich die betroffene Wohnung ist zunächst unbewohnbar, sodass die beiden Mieter im Alter von 50 und 23 Jahren andernorts untergebracht werden mussten.

Mehrere zehntausend Euro Sachschaden

Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Allerdings entstand in der Brandwohnung und an der Außenfassade ein Sachschaden, der auf mehrere zehntausend Euro geschätzt wird. Die Brandursache ist bislang noch unbekannt und wird von der Kriminalpolizei Rüsselsheim ermittelt.

Im Einsatz war die Polizei Rüsselsheim und Kelsterbach, die Freiwilligen Feuerwehren Raunheim und Rüsselsheim mit 7 Einsatzfahrzeugen sowie die Rettungsdienste DRK, ASB und Malteser mit insgesamt sechs Fahrzeugen.

Sänger Bill Ramsey im Alter von 90 Jahren gestorben

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Der Sänger und Entertainer Bill Ramsey ist tot. Wie seine Familie am Montag (5. Juli 2021) mitteilte, starb Ramsey im Alter von 90 Jahren. Ihr Mann sei bereits am 2. Juli friedlich eingeschlafen, sagte seine Ehefrau gegenüber den Medien.

Seine Musikerlaufbahn begann in Frankfurt

In Frankfurt am Main hatte seine Musikerlaufbahn in Deutschland begonnen. Ramsey kam im Jahr 1952 als Soldat nach Deutschland und trat als Jazzsänger in Frankfurter Army-Clubs auf. Viele Jahre hatte er in Wiesbaden gewohnt. Später feierte mit einer einzigartigen Mischung aus Schlager und Jazz große Erfolge. Mit „Souvenirs“ und „Pigalle“ landete er zwei Nummer-1-Hits. Auch seine Songs „Die Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe“ und „Ohne Krimi geht die Mimi nicht ins Bett“ gingen in den 60ern durch die Decke.

Neben der Musik arbeitete Ramsey in der TV- und Filmbranche. Er hatte Rollen in rund 30 Filmen, Darunter beispielsweise „Café Oriental“, „Maskenball bei Scotland Yard“ und „Peterchens Mondfahrt“. Überdies war er viele Jahre als Dozent an der Hamburger Hochschule für Musik und Darstellende Kunst tätig.

Selbst im hohen Alter stand Ramsey als Jazzinterpret noch auf der Bühne, wie beispielsweise für ein Konzert zu seinem 85. Geburtstag im bekannten St.-Pauli-Theater in Hamburg. Die Hansestadt war schon lange zu seiner Wahl-Heimat geworden, dort lebte Ramsey, der seit 1984 die deutsche Staatsbürgerschaft hatte, mit seiner vierten Ehefrau Petra in einer Wohnung.