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Suzuki überschlägt sich auf der Theodor-Heuss-Brücke bei Mainz

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Am Montagnachmittag (5. Juli 2021) gegen 14:15 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Theodor-Heuss-Brücke zwischen Mainz und Kastel. Ein Fahrzeug hatte sich auf der Brücke überschlagen. BYC-News war vor Ort.

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Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt

Wie die Polizei auf Anfrage von BYC-News mitteilte, hatte sich der silbergraue Suzuki Jimny aus bislang noch unbekannter Ursache überschlagen und war auf der Seite liegen geblieben. Weitere Fahrzeuge waren an dem Unfall nach aktuellen Kenntnissen der Polizei nicht beteiligt.

Der Fahrer des Suzukis wurde glücklicherweise nicht in dem Fahrzeug eingeklemmt und war ansprechbar. Über die Art und Schwere der Verletzung konnte die Polizei zunächst keine genaue Angabe machen. Der Mann wurde vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt und anschließend in ein Krankenhaus nach Mainz gebracht.

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Die Brücke musste vollgesperrt werden

Das Fahrzeug wurde bei dem Unfall beschädigt und musste durch ein Abschleppunternehmen von der Unfallstelle entfernt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen musste die Brücke für rund 20 Minuten vollgesperrt werden, wodurch es zu einem Rückstau kam. Ab 14:40 Uhr wurde der Verkehr dann einspurig in beide Richtungen an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Vor Ort um Einsatz war die Polizei Mainz mit zwei Streifenwagen und fünf Beamten, die Berufsfeuerwehr Mainz mit zwei Einsatzfahrzeugen und fünf Feuerwehrkräften sowie ein Rettungswagen und ein Notarzt.

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Die aktuellen Corona-Infektionszahlen im Kreis Groß-Gerau

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Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse im Kreis Groß-Gerau.

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Stand zum Coronavirus im Kreis Groß-Gerau

Aktuell gibt es im Kreis Groß-Gerau insgesamt 14.341 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 301 Todesfälle und 13.974 genesene Fälle. 66 Menschen im Kreis Groß-Gerau sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Daraus ergibt sich eine 7-Tage-Inzidenz mit einem Wert von 13,1 (Stand 5. Juli 2021)

Corona-Zahlen | Quelle: Kreisverwaltung Groß-Gerau
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Laute Hilfeschreie einer Frau aus fahrendem Auto

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Zeugenaufruf 1

Am Sonntagabend (4. Juli 2021) gegen 23:00 Uhr meldeten sich mehrere besorgte Bürger bei der Polizei in Frankfurt, die meldeten, Hilfeschreie einer Frau aus einem fahrenden Auto heraus gehört zu haben.

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Fahndung der Polizei verlief ergebnislos

In der Wiesenstraße im Frankfurter Nordend hatten mehrere Personen die Hilferufe der mutmaßlich jungen Frau gehört. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, konnten diese mehrere Zeugen antreffen, welche alle den gleichen Sachverhalt schilderten. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen dunkel lackierten Kleinwagen, möglicherweise einen Toyota oder Kia gehandelt haben. Der Wagen fuhr unter anderem über die Wiesenstraße, Burgstraße, Berger Straße, Eichwaldstraße und Heidestraße. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach dem Fahrzeug ein, welche jedoch ergebnislos verlief.

Wie Zeugen gegenüber der Polizei berichteten, hatten zwei E-Scooterfahrer den Kleinwagen noch verfolgt. Die Identität der beiden Männer konnten jedoch nicht mehr ermittelt werden. Die Frankfurter Polizei bittet Zeugen, vor allem die beiden E-Scooterfahrer, darum sich unter der Rufnummer 069 – 7551 06 00 zu melden.

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Lebensmittelrückruf von Bio-Produkt bei Rewe, Edeka und Kaufland

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Verbraucherwarnung
Verbraucherwarnung

Die Carl Wilhelm Clasen GmbH informiert über den Rückruf von Sojamehl. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei der betroffenen Charge das Allergen Gluten nachgewiesen.

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Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Clasen BioSojamehl
  • Inhalt: 300g
  • Charge: 15558002
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.03.2022
Rückruf von Soja-Mehl | Foto: Carl Wilhelm Clasen GmbH
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Kunden bekommen den Kaufpreis zurück

Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit sollten unbedingt auf den Verzehr verzichten. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sowie weitere Artikel der Marke Clasen sind nicht betroffen.

Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Der Kaufpreis wird dann auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

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Dämmerschoppen der CDU Ginsheim-Gustavsburg

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Nachdem es die Inzidenzzahlen und die Auflagen der Landesregierung endlich wieder zulassen, freute sich der CDU-Stadtverband Ginsheim-Gustavsburg darüber, endlich wieder persönlich im Restaurant Bürgerhaus Ginsheim am 30. Juni 2021 zusammen kommen zu können.

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Sorge um die Zukunft der Stadt

Neben dem Wiedersehen unter Einhaltung der Coronavorgaben stand für die Christdemokraten auch wieder die Stadtpolitik im Vordergrund. Viele Mitglieder zeigten sich aufgrund des durch die Ablehnung des Haushalts durch SPD, Grüne und Linke eingetretenen Zustands besorgt um die Zukunft der Stadt. Der Stadtverbandsvorsitzende Franz-Josef Eichhorn versicherte, dass die CDU weiter im Sinne der Stadt handeln wird und betonte, dass die CDU bereits in der letzten Haushaltsrunde Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von 3,2 Millionen Euro vorgeschlagen hatte, die mit wechselnden Mehrheit durchgesetzt werden konnten.

Thema war natürlich auch wieder die Ortsentlastungsstraße, deren Verwirklichung nach Ansicht der Anwesenden eine wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahme ist, für die es wert ist, zu kämpfen. Die Bürgerinnen und Bürger haben Anrecht auf gute Luft, Ruhe und Verkehrssicherheit. Alternativen für das Projekt, das zu einem großen Teil durch das Land finanziert werden soll, gibt es nicht. Auch die Bauernbrücke wurde angesprochen, für die nun der Bürgermeister mit dem Magistrat ein Gutachten zur Tragfähigkeit in Auftrag gegeben hatte mit dem Ziel, die Brücke für Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen bei einer Schrittgeschwindigkeitsbegrenzung freizugeben. Bei positivem Ausgang wird eine konsequente und schnelle Umsetzung gefordert.

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Parkplatzmangel im Stadtgebiet Ginsheim-Gustavsburg

Weiteres Thema war ein Antrag für die nächste Sitzungsrunde, mit dem die Vorgaben zur Schaffung von Stellplätzen zugunsten von Fahrradstellplätzen reduziert werden sollen. Die CDU hat einen Änderungsantrag gestellt, weil man besorgt ist, dass dadurch der bestehende Parkplatzmangel in Zukunft noch verschärft wird. Die Anwesenden zeigten sich besorgt, dass aus ideologischen Gründen die berechtigten Interessen der Autofahrer an ausreichendem Parkraum ignoriert werden sollen. Auch wurde die Einrichtung von Bewohnerparken diskutiert. Die Mobilitätswende zu fördern kann doch auch vor dem Hintergrund des Wirtschaftsstandorts Deutschland mit gut bezahlten Arbeitsplätzen in der Automobilbranche nicht bedeuten, die Autofahrer ständig zu gängeln. Wie wichtig eine ausreichende und gute Verkehrsinfrastruktur ist, zeigen nicht zuletzt auch die Entwicklungen rund um die Salzbachtalbrücke.

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Leiche nach 26 Jahren identifiziert – 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt

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Nach 26 Jahren haben Ermittler der Kriminaldirektion Trier und die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach im September 2020 die Identität eines Mannes geklärt, der im März 1994 in einem Waldstück in einem Idar-Obersteiner Stadtteil gefunden worden war. Der damals 46-jährige gebürtige Pole Ryszard Gorczyca, der zu dieser Zeit in Idar-Oberstein wohnte, sich aber zeitweise auch in Polen aufhielt, ist offenbar einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Noch immer versucht die Kriminalpolizei die Hintergründe der Tat aufzuklären und bittet daher am 30. Juni 2021 erneut um Hinweise aus der Bevölkerung.


Drei Waldarbeiter fanden den Toten

Am 3. März 1994 fanden drei Waldarbeiter den Toten in einem Waldstück, wenige hundert Meter von der Ortslage Georg-Weierbach, einem Stadtteil von Idar-Oberstein, entfernt. Der Leichnam war in einem Bundeswehrschlafsack und blauen Müllsäcken verpackt.

Im Rahmen der anschließenden rechtsmedizinischen Untersuchungen wurden bei dem Opfer Verletzungen festgestellt, die eindeutig auf ein Gewaltverbrechen schließen lassen. Der Todeszeitpunkt dürfte zwischen Oktober 1993 und März 1994 gelegen haben.

Opfer lebe im Raum Idar-Oberstein

Trotz der umfangreichen Ermittlungen konnte die Identität des toten Mannes damals nicht geklärt werden. Dies ist nun gelungen. Nach dem neuesten Ermittlungsstand handelt es sich bei dem Mann um den damals 46-jährigen Ryszard Gorczyca. Der Verstorbene lebte bis 1989 in Danzig und siedelte anschließend mit seiner Familie in den Raum Idar-Oberstein aus. Zu dieser Zeit sind tausende aus Polen stammende Aussiedler nach Deutschland gekommen. Viele von ihnen ließen sich im Hunsrück nieder.

Ryszard Gorczyca war etwa 168 cm groß, 50 bis 55 kg schwer, hatte dunkelblonde Haare und trug zeitweise einen Bart. Er trug vier auffällige, vermutlich in Handarbeit gestochene Tätowierungen: Auf seiner Brust ein Kreuz mit stilisierten Strahlen. Am linken Unterarm war außen ein mit einem Dolch durchstochenes Teufelsgesicht. Innen war ein von einer Schlange umwundenes Schwert erkennbar. Darunter stand das Wort „Love“. Am linken Oberarm war ein einfach gestochener Frauenkopf erkennbar, in dem ebenfalls ein Messer steckte. Bekleidet war Gorczyca mit einer dunklen Cordhose, beigen Kniestrümpfen und einem langärmeligen, hellen Hemd. Dazu trug er schwarze Schuhe. Bei der Leiche fanden die Ermittler zudem eine grüne, ärmellose Weste.

Foto: Polizeipräsidium Trier

In der Nähe des Auffindeortes fanden die Beamten zwei Spaten, die vermutlich zum Vergraben der Leiche benutzt worden waren. Ein Spaten war sehr auffällig. Er hatte ein rotes Spatenblatt. An dem Stiel aus Metall waren weiße und silberne Farbreste vorhanden. An diesem Spaten war ein schwarzer Kunststoffgriff angebracht, in den der Markenname „Lasher“ eingeprägt war. Der zweite Spaten hatte einen Holzgriff. Das Spatenblatt war ursprünglich mit sieben Nieten befestigt, von denen zwei Nieten fehlten.

Fundort ist nicht gleich Tötungsort

Nach ihren bisherigen Ermittlungen geht die Kripo davon aus, dass Ryszard Gorczyca nicht am Fundort seines Leichnams getötet wurde. Vermutlich wurde die Leiche mit einem Fahrzeug in den Wald bei Georg-Weierbach gebracht. Die Ermittler gehen davon aus, dass mindestens zwei Personen den Leichnam dorthin brachten und vergraben haben. Weiterhin gehen die Beamten davon aus, dass sich Gorczyca in den letzten zwei Jahren vor seinem Tod in Idar-Oberstein und Polen aufgehalten hat.

Neueste Ermittlungen brachten jetzt Hinweise darauf, dass der Getötete zumindest eine Zeitlang vor seinem Tod in einer Fabrik in Hermeskeil gearbeitet hat. Nach Angaben von Angehörigen soll er vor seinem Tod im Besitz eines möglicherweise dunkelgrünen Citroen-PKW gewesen sein. Es soll sich um ein älteres Modell gehandelt haben. Nach wie vor ist unklar, wo Gorczyca vor seinem Tod gewohnt hat.

Bei der Aufklärung des Verbrechens bittet die Kriminaldirektion Trier die Bevölkerung um Mithilfe und fragt:

  • Wer kannte den auf dem Foto abgebildeten Ryszard Gorczyca?
  • Wer kann Angaben zu dem Opfer Ryszard Gorczyca machen?
  • Wer kann Angaben zu weiteren Personen machen, mit denen der Getötete in Kontakt gestanden haben könnte?
  • Wer kann Angaben zum letzten Aufenthaltsort oder grundsätzlichen Aufenthaltsorten oder Lebensgewohnheiten des Verstorbenen machen?
  • Wer kann Hinweise zu den beschriebenen Spaten geben oder vermisst einen solchen?
  • Wer kann Hinweise zu der ärmellosen Weste geben?

Hinweise werden erbeten an die Kriminaldirektion Trier unter der Telefonnummer 0651/9779-2480 oder per E-Mail an kdtrier.hinweisaufnahme@polizei.rlp.de

5000 Euro Belohnung ausgesetzt

Personen, die sich vertraulich an die Ermittler wenden wollen, wird unter der Telefonnummer 0152/28854968 ein „Vertrauenstelefon“ eingerichtet, an dem Hinweise ohne Angaben zu Ihrer Identität, gegeben werden können.

Ferner ist für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlungen führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt. Über die Zuerkennung und ggf. Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamtinnen und Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen. Die Belohnung kann ebenfalls unter Wahrung der Vertraulichkeit, z.B. über einen Mittelsmann ausgezahlt werden.

Forderung der Deutschen Umwelthilfe an Angela Merkel

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Der deutsche Gesetzgeber hat den Bau von Massentierhaltung mit zehntausenden Tieren in den vergangenen Jahren mit aufgeweichten Umweltnormen erleichtert. Dies ist das Ergebnis einer rechtlichen Kurzstudie im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

Forderung der Deutschen Umwelthilfe an Angela Merkel

Investoren nutzen die Lockerungen von Umweltregeln zur Planung von neuen, überdimensional großen Massentierhaltungen. So sind zum Beispiel in Sachsen-Anhalt Tierställe geplant für bis zu 460.000 Hähnchen und 34.000 Schweinen je Bestand. Je größer die Massentierhaltung, desto mehr schadet sie sowohl Tieren als auch Umwelt, Klima und Gesundheit. Die DUH fordert deshalb Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, ein bundesweites Moratorium gegen neue Tierplätze in der Intensivtierhaltung zu erlassen, bis genaue gesetzliche Regeln für Tier- und Klimaschutz beschlossen sind.

DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner

„Massentierhaltung ist schlecht für Klima, Umwelt und Tiere. Zu viel Gülle und damit Nitrat in den Gewässern, Regenwaldzerstörung für Soja-Futtermittel, zu viel Antibiotika und massive klima- und gesundheitsschädliche Ammoniak-Emissionen sind nur einige Probleme. Trotzdem sind zentrale Umweltnormen zur Massentierhaltung von der Bundesregierung aufgeweicht worden, anstatt sie strenger zu fassen. Das lockt Investoren aus der Fleischwirtschaft, die jetzt neue überdurchschnittlich riesige Massentierhaltungen planen. Solche Tierfabriken jetzt noch zuzulassen ist rückwärtsgewandt und widerspricht auch dem wegweisenden Klimaentscheid des Bundesverfassungsgerichts. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss in den letzten Monaten ihrer Amtszeit ein bundesweites Moratorium gegen neue Tierplätze in der Intensivtierhaltung erlassen“, fordert DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner.

Die Bundesregierung hat es binnen drei Legislaturperioden nicht geschafft, ein Tierwohllabel mit klaren Tierschutzkriterien zu beschließen. Auch die Klage der EU zum Verstoß Deutschlands gegen die EU-Nitratrichtlinie von 1991 konnte die Bundesregierung nicht abwenden. Bei der Überarbeitung der Technischen Anleitung Luft will die Bundesregierung erlauben, artenbedrohend hohe Stickstoffeinträge aus Tierhaltungen in empfindliche Lebensräume noch auszuweiten. Hier fordert der Bundesrat zuerst klare Regeln für Tiewohl und Kennzeichnung. Dabei liegt seit 15 Jahren der Nationale Bewertungsrahmen Tierhaltung vor, der als Grundlage für Tierwohl-Kriterien dienen kann und auch Emissionen in den Blick nimmt.



Ulrich Werner, Rechtsanwalt von der Kanzlei Kremer & Werner, die die Kurzstudie durchgeführt haben

„Die Entwicklung der rechtlichen Vorgaben in den letzten 15 Jahren offenbart eine einseitige Förderung der Massentierhaltung auf Kosten des Tier- und Umweltschutzes. Umweltnormen wurden teilweise massiv aufgeweicht und sind teils nicht mit EU-Umweltrecht vereinbar. Genehmigungsbehörden brauchen endlich EU-rechtskonforme, tier- und klimagerechtere Entscheidungsgrundlagen. Andernfalls steigert die zunehmende Konzentration der Tiere in wenigen Mega-Ställen die Überdüngung und schadet noch massiver der Artenvielfalt.“

Durch eine Obergrenze bei Tierbeständen pro Betrieb können Umwelt- und Tierschutzbelastungen und gesundheitliche Risiken deutlich gemindert werden. In großen Tierhaltungen werden Antibiotika deutlich häufiger eingesetzt als in kleinen und mittleren Betrieben. Damit tragen überdimensionierte Großmastanlagen stärker zur Bildung und Ausbreitung gesundheitsgefährdender Antibiotikaresistenzen bei. In Mega-Ställen mit hunderttausenden Hähnchen in einem Betrieb herrschen optimale Mutationsbedingungen für Krankheitserreger. Dabei können auch für Menschen gefährliche Erreger entstehen. So sprang der Geflügelpesterreger in diesem Jahr auch auf Menschen über, die in einer industriellen Geflügelhaltung arbeiteten. Massentierhaltungen gelten daher auch als potentielle Quelle für künftige Pandemien.

DUH-Agrarexpertin Reinhild Benning

„Bei Fleisch und Milch herrscht bereits Überproduktion am Markt. Jeden Tag geben in Deutschland im Schnitt fast zwei Betriebe mit Schweinen und acht Milchbauernhöfe auf, überwiegend trifft es kleinere Betriebe. Unsere Lebensmittel werden in immer weniger Betrieben mit immer mehr Tieren in industriellem Maßstab erzeugt. Das ist eine Katastrophe für Anwohnende, die menschliche Gesundheit und auch für Tiere und Umwelt. Lockere Genehmigungsbedingungen für Mega-Ställe, in denen billiger erzeugt wird als auf Bauernhöfen, tragen zusätzlich dazu bei, dass die ohnehin schon niedrigen Erzeugerpreise bei Milch und Fleisch sich nicht verbessern. Ein Moratorium gegen solche Mega-Ställe bremst das Höfesterben“, erklärt DUH-Agrarexpertin Reinhild Benning.

Mann springt mehrfach von der Brücke in den Main

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Wasserschutzpolizei auf dem Rhein
Wasserschutzpolizei auf dem Rhein

Am Sonntag (04. Juli 2021) musste die Polizei Frankfurt zu einem Einsatz an den Eisernen Steg in der Mainmetropole Frankfurt. Insgesamt drei Mal nacheinander sprang nach Aussagen von Augenzeugen ein etwa 60-jähriger Mann von der Brücke in den Main. Die ersten Anrufe bei der Polizei gingen gegen 18:20 Uhr ein.

Die Wasserschutzpolizei fuhr besagten Einsatzort. Beim Eintreffen der Wasserschutzpolizei konnte der etwa 60 Jahre alte Mann jedoch nicht mehr angetroffen werden. Nach Angaben von Passanten entfernte sich der Mann nach seinem dritten Sprung in Richtung Sachsenhausen, wo sich seine Spur verlor.

In diesem Zusammenhang weist die Wasserschutzpolizei noch einmal deutlich darauf hin, dass ein Brückensprung kein Freizeitspaß ist. Wo Wasser ist, ist auch Gefahr, das muss jedem Springer und Schwimmer bewusst sein. Die Springer riskieren nicht nur ihr Leben, sondern begehen gleichzeitig auch eine Ordnungswidrigkeit.

Drei Beauty-Tipps für schöne Haut

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Kosmetik

Die Haut ist nicht nur Spiegel unserer Seele. Sie ist auch das größte Organ des menschlichen Körpers, Schutzschild, Sinnesorgan, Temperatur- und Feuchtigkeitsregler zugleich. Trotzdem vernachlässigen nicht wenige Menschen die Hautpflege. Dabei können schon wenige Schritte in der täglichen Routine für ein schöneres und strahlenderes Hautbild sorgen.

Beim Make-Up ist weniger mehr

Für viele Frauen wird das zunächst hart klingen. Aber beim Make-Up ist weniger mehr. Umso weniger Make-Up man benutzt, desto besser geht es der Haut. Im besten Fall lässt man es einfach komplett weg, besonders, wenn die Haut zu Unreinheiten neigt. Und wer nicht komplett ungeschminkt aus dem Haus gehen möchte, kann sich ja durchaus auf das Augen Make-Up konzentrieren.

Peelings werden häufig vernachlässigt

Selbst wenn man kein Mak-Up trägt, können Poren durch Schweiß und Schmutz verstopfen. Um dies möglichst gut vorzubeugen, ist regelmäßiges Peelen sinnvoll. Allerdings sollte ein Gesichtspeeling nur ein- bis maximal zweimal pro Woche vorgenommen werden, um die Haut nicht überzustrapazieren.

Des Weiteren sollten man darauf achten, dass es sich dabei wirklich um ein Produkt für das Gesicht handelt, da die Peeling-Körner von Produkten für den Körper zu grob für die empfindliche Haut im Gesicht sind.

Jade-Roller als Geheimtipp

Nachdem die Haut mit einem Peeling gereinigt wurde, möchten viele ihrer Haut noch etwas Gutes tun und für Entspannung sorgen. Hierfür eignen sich Jade-Roller besonders gut. Auch wenn es hin und wieder den Anschein macht – Jade-Roller sind kein neuer Trend. Ganz im Gegenteil, denn das Beauty-Tool hat seinen Ursprung in der traditionell chinesischen Medizin. In Asien wird der Jade-Roller bereits seit Jahrtausenden für seine positive Wirkung verehrt. Besonders die grüne Jade gilt als eine der wertvollsten Heilsteine. Ihnen wird nachgesagt, beruhigend zu wirken und ein langes Leben zu fördern.

Aus der alten chinesischen Massage-Methode heraus hat sich in der Vergangenheit der Jade-Roller für das Gesicht entwickelt. Diese werden in der Zwischenzeit aber auch aus anderen Steinen, wie beispielsweise Rosenquarz oder dem Amethyst angefertigt.

Die Roller für das Gesicht zeichnen sich vor Allem dadurch aus, dass an sich an einem Ende eine kleine Rolle befindet und am anderen eine große. Die kleine Rolle wird für die Nasen- und Augenpartie verwendet, die große hingehen für die Stirn, die Wangen und den Hals.

Vorteile eines Jade-Rollers

Doch was genau bringt ein Jade-Roller nun eigentlich? Die Massage mit dem Jade Roller hat einen belebenden Effekt, sorgt für einen frischen Glow und einen rosigen Teint. Die Heilsteine wirken zudem der Hautalterung entgegen und sind daher ein natürlicher Anti-Aging-Booster. Bei regelmäßiger Anwendung kann der Massage-Roller eine prallere und straffe Haut fördern.

Gesichtsroller aus Jade sind ein echter Frischekick für ein müdes Gesicht. Wenn man den Roller über Nacht in den Kühlschrank legt, lindert der kühle Stein Schwellungen und die Massage wirkt wie eine Lymphdrainage, die dem Gewebe wieder neuen Schwung gibt. Nach der Massage wirkt das Gesicht definierter und Schwellungen an den Augen verschwinden.

Toten Sohn und schwerverletzten Ehemann in Wohnung in Mörfelden-Walldorf aufgefunden

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Am Sonntagmorgen (4. Juli 2021) gegen 6:00 Uhr meldete sich eine 37 Jahre alte Frau aus Mörfelden-Walldorf bei der Polizei und teilte mit, dass ihr 46 Jahre alter Mann erheblich verletzt und der 19-jährige Sohn tot sein soll. Die Polizei machte sich umgehend auf den Weg zur gemeldeten Adresse.

19-Jähriger verstarb nach stumpfer Gewalteinwirkung

Als die Polizei vor Ort eintraf bestätigte sich die Situation so, wie die Frau sie zuvor gemeldet hatte. Nach ersten Kenntnissen der Polizei ist der Sohn vermutlich in Folge von stumpfer Gewalteinwirkung gestorben, sodass aktuell wegen eines Tötungsdelikts ermittelt wird. Wer den Sohn getötet hat und aus welchem Grund, ist bislang noch unklar und wird von der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft ermittelt.

Der 46 Jahre alte Schwerverletzte befindet sich zur Zeit in einem Krankenhaus und wird dort medizinisch versorgt. Weitere Informationen können Polizei und Staatsanwaltschaft aktuell aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen.

Motorroller fängt Feuer und Flammen greifen auf weiteres Fahrzeug über

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In der Nacht zum Sonntag (04. Juli 2021) kam es gegen 02:00 zum Brand eines Motorrollers in der Virchowstraße in Worms. Das Feuer griff auf ein nebenstehendes Fahrzeug über, welches ebenfalls Feuer fing. Die Freiwillige Feuerwehr Herrnsheim konnte das Feuer löschen, jedoch kam es an einem weiteren PKW zu einem Hitzeschaden. Die Feuerwehr Herrnsheim kann einen technischen Defekt am Roller nicht ausschließen. Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor. Es kommt zu einem Gesamtschaden von ca. 8000EUR.

Großeinsatz mit Hubschrauber am Altrhein in Ginsheim

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag (4. Juli 2021) kam es gegen 23:45 Uhr in der Dammstraße am Altrhein in Ginsheim zu einem Großeinsatz der Polizei Bischofsheim mit mehreren Rettungskräften. Dort wurde eine flüchtige Person gesucht. BYC-News war vor Ort.

Ein Sportboot-Fahrer fiel einigen Passanten auf

Wie die Wasserschutzpolizei Wiesbaden auf Anfrage von BYC-News mitteilte, hatten sich Passanten bei der Polizei gemeldet und von einem auffällig fahrenden Sportboot-Fahrer berichtet. Dieser sei viel zu schnell vom Rhein in den Altrhein gefahren und auch die Fahrweise habe sehr unsicher gewirkt. Weil der Verdacht bestand, dass der Fahrer betrunken war, wollte die Polizei den Mann und seinen Mitfahrer kontrollieren. Beim Eintreffen der Polizei hatte das Sportboot bereits angelegt und die beiden Männer waren an Land gegangen.

In den Altrhein gesprungen, um vor der Polizei zu flüchten

Der Betroffene fiel während der Kontrolle am Rheinufer durch einen schwankenden Gang, Alkoholgeruch und verwaschener Aussprache mit deutlichen Ausfallerscheinungen auf. Als die Polizeibeamten den augenscheinlich alkoholisierten Fahrer einen Atemalkoholtest angeboten hatten, sprang dieser jedoch plötzlich vom Steg aus in den Altrhein und schwamm in Richtung der Insel Nonnenau davon. Daraufhin wurde von den Polizeibeamten umgehend Unterstützung von der DLRG und der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg angefordert, die vom Wasser aus mit insgesamt fünf Booten nach dem Flüchtigen suchten. Auch ein Polizeihubschrauber wurde angefordert, der die Einsatzkräfte am Boden unterstütze und den Altrhein sowie die Insel Nonnenau mit einer Wärmebildkamera nach dem Mann absuchte.

Der Beifahrer war nicht geflüchtet

Sein augenscheinlich ebenfalls betrunkener Mitfahrer flüchtete nicht und konnte vor Ort von der Polizei kontrolliert werden. Unabhängige Zeugen hatten nach Angaben der Polizei jedoch berichtet, dass er nicht gefahren war.

Gegen 1:05 Uhr wurde die Suche mit dem Hubschrauber eingestellt. Kurz darauf stellte auch die DLRG und die Feuerwehr die Suche ein. Der Einsatz wurde gegen 1:45 Uhr beendet ohne, dass der Flüchtige ausfindig gemacht werden konnte.



Rund 50 Einsatzkräfte waren vor Ort

Vor Ort im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte. Die DLRG mit drei Booten, Strömungsrettern und mehreren Fahrzeugen sowie die Feuerwehr mit zwei Booten und mehreren Fahrzeugen. Auch der Malteser Rettungsdienst, ein Notarzt und ein Hubschrauber waren im Einsatz sowie der Kreisbrandinspektor und der Brandschutzaufsichtsdienst.

Die Polizei sucht Zeugen

Gegen den verantwortlichen Sportbootführer wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren durch die zuständige sachbearbeitende Wasserschutzpolizeistation Wiesbaden eingeleitet. Die Wasserschutzpolizeistation Wiesbaden bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe.  Wem in der angegebenen Tatzeit ein Sportboot mit auffälliger Fahrweise, welches möglicherweise andere Personen oder Fahrzeuge auf dem Rhein gefährdete, auffiel, möge sich bitte unter folgender Telefonnummer melden: 06134-5566-0

Der Flüchtige konnte angetroffen werden

Wie die Polizei am Sonntagnachmittag (4. Juli 2021) gegen 15:30 Uhr mitteilte, wurde der Flüchtige inzwischen durch Beamte der Wasserschutzpolizeistation Wiesbaden aufgefunden. Die Ermittlungen dauern an.

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Aktuell: Straße in Wackernheim abgesackt

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Wackernheim 6
Wackernheim 6

Aktuell (3. Juli 2021) kommt es zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr im Bereich der Heerstraße 9 in Wackernheim. Dort ist die Straße abgesackt, sodass die Polizei den Bereich vollständig sperren musste.

Anwohner hatten die Situation bemerkt und gemeldet

Wie die Polizei vor Ort gegenüber BYC-News mitteilt, hatten Anwohner gegen 15:30 Uhr das Loch in der Straße bemerkt, und dass die Straße abgesackt war und hatten dies umgehend bei der Polizei gemeldet. Aus welchem Grund die Straße absackte, ist bislang noch unklar und soll noch geklärt werden. In der Straße ist allerdings ein Loch zu sehen, welches rund 2 Meter tief unterhöhlt ist.

Wie eine Anwohnerin gegenüber BYC-News berichtete, wurde das Loch in der Straße erst am vergangenen Donnerstag (1. Juli 2021) notdürftig geflickt wurde. Sie könne allerdings nicht sagen, ob der Hohlraum zu diesem Zeitpunkt auch schon bestand.

Es kommt zu Verkehrsbehinderungen

Für den Fahrzeugverkehr hat die Polizei eine Umleitung über die Neustraße, Hasselstraße und Bruchstraße eingerichtet. Auch im Busverkehr kommt es durch die Vollsperrung zu Behinderungen. Der Busverkehr wird von der Mainzer Straße in die Große Hohl geleitet und über die Jahnstraße wieder zurück auf die Mainzer Straße. Die Haltestelle Rathausplatz kann vorerst nicht angefahren werden.

Wann das Problem behoben werden kann, ist bislang noch unklar. Vor Ort rechnet man allerdings nicht damit, dass dies noch am Wochenende geschieht. Aufgrund des Wochenendes ist zur Zeit auch niemand vom Bauhof erreichbar. Die für die Umleitung benötigten Schilder werden aufgestellt, sobald der Bauhof erreicht wurde. Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, den Bereich zu umfahren.

Vor Ort im Einsatz ist die Polizei, das Ordnungsamt, die Feuerwehr sowie die Mainzer Mobilität.

Neues Impfchaos in den Hausarztpraxen in Rheinland-Pfalz

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Die Nachricht der Woche lautete: Angesichts der Delta Variante empfiehlt die STIKO ab sofort altersunabhängig eine heterologe Impfung mit einem mRNA Imfpung ab vier Wochen nach der ersten Impfung mit AstraZeneca.

Der Hausärzteverband Rheinland-Pfalz teilt mit

Mit dieser vollkommen unabgestimmten Meldung stürzt die STIKO bundesweit ohne jede Not Arztpraxen in ein logistisches Impfchaos. Das Entsetzen über diese ad hoc Veröffentlichung in den Hausarztpraxen in Rheinland-Pfalz ist riesig. Zahlreiche Studien der letzten Wochen zeigen einerseits, dass diese Kombination zum Schutz vor einer Infektion mit der Delta-Variante medizinisch sinnvoll und sehr effizient ist und in den Hausarztpraxen übrigens schon jetzt individuell gelebte Praxis ist. Zugleich ist aber beispielsweise der Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf bei einer homologen Impfung mit AstraZeneca äquivalent zu einer homologen Impfung mit bioNTech auch in Bezug auf die nun kursierende Delta-Variante.

Durch die nun veröffentlichte und unabgestimmte Kehrtwende der STIKO wird zum wiederholten Mal das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Impfkampagne schwer erschüttert und den Praxen massive logistische Hürden im Impfmanagement aufgebaut. Auch Impflinge, die bereits zweimal mit AstraZeneca geimpft wurden, kontaktieren nun nach erfolgreichem Impfabschluss die Arztpraxen und haben eine Vielzahl an Fragen.

Umplanung von Zweitimpfungen ein organisatorisches Chaos

„Nicht nur dass der Beratungsbedarf in den Praxen mit dem heutigen Tag erneut explodiert ist und eine ad hoc Umplanung von langfristig abgestimmten Zweitimpfungen ein organisatorisches Chaos in den Praxen auslöst. Vielmehr fehlen insbesondere in der nächsten Woche schlichtweg die Impfdosen, um per sofort von AstraZeneca auf bioNTech umzustellen“, so die Landesvorsitzende des HÄV RLP Dr. Römer. „Die Bestellung für die kommende Woche sind abgeschlossen und nicht mehr zu korrigieren. Gleichzeitig wurden in den Praxen in den vergangenen Wochen gemäß der bisher geltenden STIKO Empfehlung die maximalen Impfintervalle konsequent eingehalten und können nicht einfach mangels Impfstoff beliebig verlängert werden“, ergänzt Dr. Weber, 2. Vorsitzende.

„Wir erwarten von der STIKO nicht nur eine professionelle medizinische Bewertung von Impfempfehlungen, sondern auch eine proaktive und abgestimmte Kommunikation mit der Ärzteschaft, wenn es um grundlegende Anpassungen von Impfempfehlungen geht“, beschwert sich Dr. Römer. „Der Schaden durch diese ad hoc Veröffentlichung mit tiefgreifenden Anpassungen im Impfprozess ist immens. Neben der Doppelbelastung aus Impfkampagne und Patientenversorgung müssen wir Hausärztinnen und Hausärzte mit unseren seit Monaten bereits maximal belasteten medizinischen Angestellten erneut das Chaos und die neu geschaffene Unsicherheit der Patientinnen und Patienten auffangen.“

Christlich verliebt – bis dass der Tod euch scheidet?

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In Zeiten von zunehmender Digitalisierung, erst recht durch die Corona-Krise, schreitet das Leben online immer weiter voran. Nicht nur weite Arbeitsbereiche im Home-Office können nun online und ganz bequem von zuhause aus erledigt werden. Auch das private Leben und die Freizeit werden durch verschiedenste Online-Angebote geprägt. Vor allem zeigt sich diese Einflussnahme auf die Partnersuche: immer mehr Angebote an Dating-Apps und Singlebörsen sind auf dem Online-Markt zu finden. So bietet auch die Online-Plattform „christlich-verliebt.de“ seit Juni 2021 die Chance, online den Partner für das Leben zu finden. Dabei unterscheidet sie sich aber grundlegend von gängigen Anbietern: die Webseite spricht als christliche Partnersuche ausschließlich Menschen mit christlichem Glauben an.

Die Idee einer christlichen Partnersuche

Die Singlebörse für Christen stellt eine spezifische und zielgruppenorientierte Partnersuche dar. Die Zielgruppe von gläubigen Singles ist eingeladen, ihr ebenfalls gläubiges Gegenstück und somit die große Liebe des Lebens zu finden. Durch die Verbindung im Glauben erhält diese Beziehung für beide Partner eine tiefere Bedeutung. Die erste und wohl wichtigste Gemeinsamkeit zweier Christen ist somit von Anfang an sichergestellt. Die Partnersuche über „christlich-verliebt“ ist darauf ausgelegt, ein umfassendes Profil der registrierten Männer und Frauen darzustellen und somit die Kontaktmöglichkeiten und das Kennenlernen zweier christlicher Singles zu erleichtern.

Christliche Singlebörsen – kein neues Phänomen

Online den Partner oder die Partnerin des Lebens zu finden erscheint erstmal kein neues Phänomen in einer digitalisierten Welt zu sein. Aber nicht nur bei gängigen Anbietern gibt es relativ hohe Erfolgsquoten: auch die Idee einer christlichen Singlebörse ist nicht fremd. So gibt es zahlreiche weitere Plattformen, die gleichgesinnte Menschen vereinen und hohe Erfolge damit verzeichnen können. Der wohl älteste und größte Konkurrent ist die christliche Partnersuche „Christ-sucht-Christ.de“, die von der Via-Media GmbH mit Benedict S. als Geschäftsführer schon fünfzehn Jahre durch umfassende Profilangaben nicht nur christliche Paare zusammenbringt, sondern auch Freizeitkontakte vermittelt. Ebenfalls nennenswerte Mitbewerber sind chringles.de und himmlisch-plaudern.de. Alle vereint die Spezifikation, Menschen im Glauben bei der Partnerwahl zu unterstützen.

Faktencheck: der Betreiber der Webseite

Die neue christliche Partnersuche „christlich-verliebt.de“ wird als Teil des ICONY-Netzwerks von der ICONY GmbH sowie dem Gründer der Webseite Christian M. betrieben. Für Christian M., der diese Plattform ins Leben gerufen hat, sind Single-Börsen kein Neuland: er betreibt schon mehrere ähnlich spezialisierte und zielgruppenorientierte Webseiten erfolgreich, ebenfalls in Zusammenarbeit mit der ICONY GmbH. So bringt er neben neuerdings christlichen Paaren auf „christlich-verliebt.de“ auch Tierbesitzer auf „tierisch-verliebt.de“ oder lesbische Paare auf „sie-sucht-sie.de“ zusammen. Sein Konzept hat sich dabei stets bewährt: durch seine innovativen Singlebörsen werden bewusst Nischen im Dating gedeckt und er kann sich dadurch über sehr große Resonanz erfreuen.

Die Singlebörse unter der Lupe: Vorgehensweise und Angebote

Seit Juni 2021 ist „christlich-verliebt.de“ nun im Netz zu finden, das Registrieren eines eigenen Profils als Single-Manns oder Single-Frau ist dabei kostenlos. Diese Basis-Mitgliedschaft inkludiert das Kontaktieren von anderen Singles. Nach dem Angeben einiger Informationen im Profil sowie dem Hochladen eines Profilbilds sind nun auch andere Profile von Singles einsehbar. Die Singlebörse wirbt mit der schon oben genannten 20-jährigen Erfahrung und keinerlei versteckten Kosten. Erst durch die Buchung erweiterter Funktionen wird das Angebot der Webseite kostenpflichtig. Diese Premium-Mitgliedschaft ist jederzeit kündbar. Ebenfalls verspricht der Betreiber die höchste Priorität dem Datenschutz. Durch das Registrieren bleiben die persönlichen Angaben somit unter maximalen Datenschutz vor Dritten geschützt. Eine hohe Seriosität wird auch durch die verpflichtende redaktionelle Kontrolle vermittelt. Der Webseitenbetreiber prüft durch ein eigenes Supportteam nach der Registrierung jedes einzelne Profil, um einen Missbrauch als Spam oder Fake-Profil ausschließen zu können. Die Plattform ist auf unterschiedlichsten Endgeräten, wie Computer, Tablet und auch Smartphone nutzbar und lädt somit zum mobilen flirten immer und überall ein. „Christlich-Verliebt“ wirbt ebenfalls mit einigen einzigartigen Features, um die Partnersuche zu erleichtern: durch den Fragenflirt wird das „Matching“ zweier Profile präzisiert und die Suche nach dem oder der Richtigen vereinfacht. Dabei werden unterschiedlichste Fragen beantwortet. Durch dieses erste gegenseitige Kennenlernen der anderen Personen aber auch der eigenen Persönlichkeit ist der Grundstein für das weitere gemeinsame Kennenlernen gelegt. Durch den „Matchingfaktor“ kann jedes Mitglied auch eigenständig die erwarteten Antworten des Gegenübers angeben und durch diesen Filter die erste Suche nach ansprechenden Profilen eingrenzen. Außerdem bietet die Plattform ebenfalls einen Fotoflirt. Dieser zielt darauf ab, die gegenseitige Sympathie optisch auszutesten und somit unkompliziert neue Mitglieder kennenzulernen. Durch das Magazin der Webseite werden Singles unterschiedlichste Informationen zur Verfügung gestellt, vor allem im Bezug auf den christlichen Glauben.

Fazit

Durch die Veröffentlichung von Erfolgsgeschichten auf der Webseite ist der Eindruck einer funktionierenden Partnersuche geweckt. Laut eigenen Informationen des Betreibers sind schon über 750 000 Profile registriert. Eine Singlebörse, die durch eine Eingrenzung der Zielgruppe erste Kriterien einer gleichgesinnten Partnerschaft ermöglicht, ist bewährt. Somit ist es für gläubige Menschen auf Partnersuche in einer säkularisierten Gesellschaft empfehlenswert, dieses neue Medium zu testen.