Am Sonntag (06. März 2022) kam es in der Albert-Schweitzer-Straße gegen 09:25 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz. Über die Berufsfeuerwehr wurde eine Rauchentwicklung in der Sprinklerzentrale der Firma Amazon gemeldet. Die alarmierten Einsatzkräfte löschten die Flammen, die unter einer Maschine hervorkamen. Es kam zu keinerlei Schaden. Ursache war augenscheinlich ein technischer Defekt.
Digital-Kongress als Karrierechance für Pflegekräfte, Therapeuten und Pädagogen
Corona hat die Welt verändert, auch und vor allem die der Fachkräfte in Pflege-, Therapie- und Pädagogikberufen. Stets im Vordergrund steht die Debatte um Rolle und Anerkennung dieser aktuell stark belasteten Berufsgruppen. Daher stehen beim „apexINSPIRE“ die internationale und interdisziplinäre Vernetzung dieser Professionen im Sinne nachhaltiger Weiterbildung und möglicher Karrierechancen im Fokus. Der Kongress, der bereits zum dritten Mal und digital stattfindet, bietet einen einzigartigen virtuellen Branchenaustausch für das Gesundheits- und Sozialwesen. Teilnehmen können alle Interessierten über die virtuelle Event-Plattform „hopin“.
Umfangreiches Kongressprogramm mit hochkarätigen Referenten
Virtuell und über Grenzen hinweg werden Wissenschaft und Praxis beim „apexINSPIRE – 3. Globaler Interdisziplinärer Kongress + Expo“ am 30. März 2022 verbunden, um Fachkräften aus den Bereichen Soziales und Gesundheit eine multidimensionale, interdisziplinäre Lernerfahrung zu bieten. Hochkarätige Fachexperten erklären wie interdisziplinäre Zusammenarbeit international in der Praxis zum Erfolg führt und die Lebensqualität von Kindern mit besonderen Bedürfnissen und ihren Angehörigen verbessert. Initiiert wird der digitale Kongress bereits zum dritten Mal von der Non-Profit-Organisation „Apex Social“ mit Sitz in den USA, Deutschland und Australien.
Neben einem umfangreichen Kongressprogramm mit hochkarätigen Referenten haben die Besucher die Möglichkeit, sich bei den Ausstellern im Expobereich über Neuheiten zu informieren oder in direkten Austausch beim „Speedfriending“ zu gehen. Im Vordergrund steht dabei Information und Vernetzung über Landesgrenzen hinweg und die Chance, sich mit Experten und Gleichgesinnten auszutauschen und zu verbinden.
„Dieser Kongress, so wie es das Wort `Apex´ sagt, steht für neue Höhen oder auch, die Spitze des Berges erreichen und ich hoffe, wir werden alle den 3. Globalen interdisziplinären Kongress inspiriert verlassen – mit neuen Ideen was die Zukunft uns bringen kann”, sagt Apex Social Gründerin und CEO Susan Asay. „Es ist Dein Leben, es ist Deine Zukunft und es ist Deine Entscheidung und wir sind hier, um Dich auf Deinem ganz eigenen Weg zu begleiten.”
Über Apex Social
apex social ist eine amerikanische 501(c)(3) Non-Profit-Organisation zur Förderung von Bildung, Reisen und dem deutsch-amerikanischen kulturellen Austausch für soziale Fachkräfte. Sie dient als eine weltweite Community-Plattform, auf der sich die Programmteilnehmer verbinden, austauschen und gemeinsam wachsen können.
Susan Asay gründete das Austauschprogramm 2006 in Kalifornien, USA. Die Organisation begleitet ausgebildete soziale Fachkräfte und Studenten in die USA oder Australien. Dort nehmen die 20- bis 26- Jährigen (in Australien bis 30 Jahre) 12 bis 24 Monate an einem Auslands- und Weiterbildungsprogramm teil. Sie können vor Ort ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einsetzen und Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf dadurch bestmöglich fördern. Gleichzeitig haben die Care Professionals die Möglichkeit, Kindertagesstätten, Schulen, Krankenhäuser, Therapiepraxen und Universitäten zu besuchen. Je nach Einrichtung und Studiengang in Deutschland, wird die Arbeit im Ausland als Praktikum anerkannt. A.P.EX. American Professional Exchange ist offiziell vom US-Außenministerium als J-1 Visum-Sponsor autorisiert.
Über Susan Asay
Vom Maurerlehrling aus Bad Schlema im Erzgebirge zur internationalen Finanzexpertin in den USA zum Social Entrepreneur in Kalifornien. Schuld daran waren Michael Douglas und der Film Wall Street. Susan Asay hat ihren amerikanischen Traum wahr gemacht. Jetzt hilft sie sozialen Fachkräften bei ihrem Erfolg und schafft die Grundlage für einen kulturellen Austausch. CEO Susan Asay gründete die Organisation nach der Geburt ihres ersten Kindes. In den USA erlebte sie, vor welchen Herausforderungen Eltern stehen, wenn sie dort nach qualifizierter, bilingualer Kinderbetreuung suchen. Mittlerweile hat Susan Asay drei Kinder und kann auf über 2000 Alumni und aktuelle Care Professionals zurückblicken.
Alle Infos zu apexINSPIRE unter www.apexinspire.org.
Diskursabend des Staatstheaters Mainz zum Ukraine-Krieg
„Der Krieg soll verflucht sein“ heißt es in Brechts Mutter Courage. Sein Lehrstück, derzeit auf dem Spielplan im Staatstheater, zeigt alle Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges – jedes Krieges. Das Staatstheater Mainz lädt zu einer Veranstaltung ein am Mittwoch, 9. März, um 20 Uhr, in der Kakadu Bar. Expertinnen und Betroffene sprechen über die Lage in der Ukraine. Auf dem Podium sitzt auch Behrouz Asadi, Leiter der Flüchtlingshilfe der Malteser Werke. Er begleitete in der vergangenen Woche einen Hilfstransport an die ukrainische Grenze.
Was kann das Theater tun?
Wir alle kämpfen gerade gegen ein Gefühl der Ohnmacht, gegen unsere Fassungslosigkeit. Als ein Ort, an dem internationale Künstlerinnen und Künstler eng zusammenarbeiten und an dem das Selbstverständnis auf gegenseitigem Respekt und der gemeinsamen Wertschätzung von Freiheit, Frieden und der Kraft der Fantasie gründet? Das Staatstheater lädt – in Anlehnung an das Spielzeitmotiv „Du kannst mir alles erzählen“ – zum Austausch ein. Dieser soll Solidarität zeigen – symbolisch und darüber hinaus ganz konkret, indem versucht wird, zu helfen. Auf dem Podium sitzen Prof. Nicole Deitelhoff, Politikwissenschaftlerin und Leiterin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt am Main und ausgewiesene Expertin zum Thema.
Sie wird aus Sicht der Friedensforschung über die Geschichte des Konflikts und mögliche Perspektiven sprechen. Ganz konkret wird Behrouz Asadi, Leiter der Flüchtlingshilfe der Malteser Werke, über die aktuellen Herausforderungen und die Möglichkeiten zu helfen berichten. Die Ukrainerin Daria Hlinkina, Tänzerin bei tanzmainz, wird ebenfalls auf dem Podium sein. Moderieren wird Sylvia Fritzinger.
Der Eintritt ist frei. Einlasskarten gibt es an der Theaterkasse.
Stattdessen werden Spenden für die Ukraine-Hilfe erbeten an die Malteser:
Malteser Hilfsdienst e. V.
IBAN: DE10 3706 0120 1201 2000 12
S.W.I.F.T.: GENODED 1PA7
Stichwort: „Ukraine-Hilfe
Raubüberfall in Mörfelden-Walldorf – Die Kriminalpolizei sucht Zeugen
Am Freitagabend (4. März 2022) kam es zu einem Raubüberfall in Mörfelden-Walldorf. Eine 74-jährige Kioskmitarbeiterin in der Langstraße (Stadtteil Walldorf) wurde gegen 20.30 Uhr, von zwei Tätern mit Messern bedroht und zur Herausgabe von Geld aufgefordert.
Fahndung der Polizei
Die bewaffneten Räuber erbeuteten mehrere hundert Euro und flüchteten im Anschluss zu Fuß in Richtung der Gaydoulstraße. Zwei, vermutlich bei der Tat benutzte Messer, wurden später von Polizeibeamten auf dem Fluchtweg aufgefunden und sichergestellt. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief bislang ergebnislos.
Täterbeschreibung
- Täter 1
- etwa 16 Jahre alt
- 1,65 Meter groß
- kräftig
- blaue Augen
- helle Haare
- trug einen hellgrauen Jogginganzug
- Täter 2
- 1,65 Meter groß
- schlank
- dunkle Augen
- schwarze, lockige Haare
- Er trug eine blaue Jacke und eine blaue Hose.
Wer in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 10) unter der Telefonnummer 06142/6960 zu melden.
Große Spendenaktion in Ginsheim-Gustavsburg für die Ukraine
Die anhaltende Krise in der Ukraine stellt die Menschen dort täglich vor neue Herausforderungen und zwingt viele zur Flucht. Um die Betroffenen in dieser schweren Zeit zu unterstützen, ruft HÖRMANN Automotive (HAG) gemeinsam mit der Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg, dem Gewerbeverein Ginsheim-Gustavsburg, dem Sport- und Kulturbund Gustavsburg, der Feuerwehr Bischofsheim, der Stadt Ginsheim-Gustavsburg, der Gemeinde Bischofsheim, dem Ortsgewerbeverein Bischofsheim und dem Vereinsring Bischofsheim zu einer gemeinsamen großen Spendenaktion im Mainspitze-Gebiet auf. BYC-News war bei der Vorstellung der Spendenaktion vor Ort.
Spenden für die Ukraine
So können nicht nur die Mitarbeiter der HAG an der Hilfsaktion teilnehmen, sondern die ganze Region. Da es den Menschen in den betroffenen Gebieten am Nötigsten fehlt, muss es schnell gehen.
Was wird benötigt?
- Hygieneartikel aller Art
- Konserven
- Babynahrung
- Windeln
- Feuchttücher
- Decken
- Taschenlampen
- Powerbanks
- nicht verschreibungspflichtige Medikamente
- keine Kleidung
Die Hilfsgüter können vom Dienstag, 8. März 2022 bis Samstag, 12. März 2022 von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr bei HAG abgegeben werden. Die zentrale Sammelstelle im Gebäude GWN ist über den großen Parkplatz am Werkseingang erreichbar in der Ginsheimer Straße 2. Die Auszubildenden von HAG werden die Annahme betreuen.

Spendenbox beim REWE-Markt Christian Märker
Wer seinen Wocheneinkauf beim REWE-Markt Christian Märker in Gustavsburg erledigt und ganz nebenbei noch etwas Gutes tun will, hat auch dazu die Möglichkeit. Im Eingangsbereich liegt eine Spendenbox bereit: Jeder kann also einfach eine Packung mehr kaufen und diese dann beim Verlassen des Geschäftes in die Sammelbox legen. Wichtig: Bitte nur Produkte hineinlegen, die nicht gekühlt werden müssen (Nudeln, Konserven, Babynahrung, Hygieneprodukte, Windeln usw.)
Ab Samstag (12. März 2022) können bei REWE außerdem auch Spendentüten für 10,00 Euro gekauft werden. Diese werden dann ebenfalls, entweder mit der ersten Fahrt oder im Rahmen einer Nachlieferung, in die Krisengebiete gebracht.
Feuerwehren bringen die Spenden in das Krisengebiet
In einer gemeinsamen Aktion der Werkfeuerwehr von HÖRMANN und der Feuerwehren der Mainspitze, sowie des Gewerbevereins werden die Artikel im Anschluss sortiert und in die betroffenen Gebiete gefahren. Hierzu stellen die Werkfeuerwehr die Fahrzeuge und das Personal für die Strecke in das Krisengebiet.
„Durch unsere Spendenaktion können wir gemeinsam etwas bewegen, was den Menschen, die am meisten durch den Krieg leiden, hilft! Wir bedanken uns bereits vorab herzlich bei allen für ihre Spende!“, schreibt HÖRMANN Automotive dazu.
Update vom 14. März 2022: Die Hilfsgüter für die Ukraine sind auf dem Weg von Ginsheim-Gustavsburg nach Polen
BYC-News sprach mit Oleksandr Danylenko aus der Ukraine
„Mein Name ist Oleksandr Danylenko. Ich bin 47 Jahre alt und komme ursprünglich aus Severynivka, einer kleinen Stadt, rund 50 Autominuten westlich von Kiew. Von 2012 bis 2017 habe ich in Ober-Olm gelebt und als Helfer für Mauerarbeiten auf Baustellen in Mainz gearbeitet. Seit 2017 lebe ich mit mit meinem jetzt 7 Jahre alten Sohn und meiner 45 Jahre alten Frau wieder in meiner Heimatstadt, weil wir uns um meine Eltern kümmern wollten“, erklärt der Ukrainer gegenüber BYC-News. (Zum Interview: „Bitte lasst uns nicht im Stich, wir kämpfen für euch alle“)
Vollbrand auf Campingplatz – Feuerwehr zieht mehrere Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich
Am Samstag (5. März 2022) kam es gegen 23:30 Uhr zu einem Feuer auf einem Campingplatz in Kirn. Augenzeugen meldeten der Feuerwehr über den Notruf einen brennenden Campingwagen.
Vollbrand von einem Carport
Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich dort ein als Car-Port und Lagerschuppen genutzter Holzunterstand bereits im Vollbrand. Bei dem Feuer wurden zwei darunter befindliche Fahrzeuge, mehrere Holzstapel und vereinzelte Gasflaschen vollkommen zerstört. der gemeldete Campingwagen befand sich nicht unter den Brandobjekten. Drei Gitterboxen mit Gasflaschen konnten durch die Feuerwehr rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gezogen werden. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.
Die Schadenhöhe wird derzeit auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen die etwas beobachtet haben melden sich bitte bei der Polizeiinspektion in Kirn.
Atrium Hotel Mainz gehört zu den TOP Ausbildungsbetrieben in Deutschland
Das Atrium Hotel Mainz gehört zu den besten Ausbildungsstätten in Deutschland. Das bestätigte jetzt der Deutsche Hotel- und Gaststätten Verband e.V. (DEHOGA) mit der Auszeichnung „TOP Ausbildungsbetrieb“. Große Freude im ganzen Haus, denn nach dem IHK Zertifikat „IHK Hervorragender Ausbildungsbetrieb“ und dem „DEKRA Zertifikat für exzellente Ausbildung in der Hotellerie“ fühlt sich das Mainzer Hotelteam erneut in seinem Engagement für den Nachwuchs bestätigt.
Mit dem Zertifikat schafft der DEHOGA jetzt erstmals eine bundesweit einheitliche Zertifizierung für einen hohen Ausbildungsstandard
Die teilnehmenden Unternehmen verpflichten sich, 12 Leitsätze einzuhalten und diese in der betrieblichen Praxis zu leben. Konkretisiert und überprüft wird das durch Betriebsbefragungen zu den jeweiligen Leitsätzen. Das Ergebnis wird durch ein Punktesystem bewertet. Und auch das ist richtungweisend: Die Auszubildenden werden aktiv in den Prozess mit einbezogen.
Aktuell sind 25 Auszubildende im Atrium Hotel Mainz beschäftigt. Ihnen allen ist eine qualifizierte Bezugsperson zugeordnet, die Ansprechpartner bei Fragen und Problemen ist und die Auszubildenden unterstützt und fördert. Während einer Orientierungsphase können sich Interessenten ein Bild vom aktuellen Betriebsgeschehen machen und für sich entscheiden, ob sie die Herausforderung annehmen und mit einer Ausbildung im Atrium Hotel Mainz starten möchten.
Mehr über das Atrium Hotel in Mainz-Finthen
Gegründet im Jahr 1974 als Garni-Hotel hat sich das Atrium Hotel Mainz unter sehr persönlicher Führung des Inhabers und Hoteldirektors Dr. Lothar Becker zu einem stilvollen Vier-Sterne-Superior-Hotel für anspruchsvolle Gäste entwickelt. Mit einer Fläche von 15.000 Quadratmetern, 151 Zimmern, Suiten und Appartements und 320 Betten ist es das größte Inhaber geführte Privathotel in Rheinland-Pfalz und in der Rhein-Main Region. Durch die Bauweise und die von viel Grün umgebene Lage ist die Größe des stetig erweiterten Hotels kaum sichtbar. Der Service ist sehr individuell, persönlich und liebenswert und das Haus hat viel Atmosphäre mit einem Hauch von Luxus. Die heitere Gastlichkeit, das ruhige, harmonische Ambiente und die Präsens von dezentem Design, Kunstobjekten und liebevollen Details geben dem Hotel eine ganz eigene, unverwechselbare Note.
Adagio Restaurant & Weinbar
Im Adagio Restaurant & Weinbar werden höchste kulinarische Ansprüche in Design orientiertem, modern-elegantem Ambiente erfüllt und erlesene Weine degustiert. Das Frühstücks-Restaurant Allegro, das Buffet-Restaurant Cucina sowie die stilvolle Lounge und Bar ergänzen das moderne gastronomische Konzept. Neu und heute bereits auf dem Erfolgsweg ist die GenussWerkstatt. Eine Attraktion für sich ist der dicht bewachsene Atrium-Garten mit Terrasse, kleinen Spazierpfaden und Kunstinstallationen. Entspannung finden Gäste des Hauses zudem in der hoteleigenen Wellness-World mit Hallenpool und Sauna.
Atrium Conference Centrum
Mit dem Atrium Conference Centrum verfügt das Hotel auf einer Eventfläche von 2.000 Quadratmetern über 22 Konferenzräume mit modernster Tagungstechnik und umfangreichem Bankettangebot. Das Hotel ist Mitglied der WorldHotels EliteCollection und ist eines der meist ausgezeichneten Hotels in Deutschland. So wurde das Atrium Hotel Mainz in den Kategorien Certified Business Hotel und Certified Conference Hotel zertifiziert und hat darüber hinaus zahlreiche weitere Auszeichnungen erhalten, darunter auch das Prädikat „Top Tagungshotelier“ sowie „Gastgeber des Jahres“ der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH.
KFW-Sonderauswertung: Anteil der Chefinnen im Mittelstand sinkt auf 16%
Die Zahl der Chefinnen im Mittelstand ist im vergangenen Jahr wieder gesunken: Von den rund 3,8 Mio. kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland werden aktuell nur 16 % bzw. 608.000 von Frauen geführt (2020: 16,8 % / 638.00), wie eine aktuelle Sonderauswertung von KfW Research auf Basis des repräsentativen KfW-Mittelstandspanels zeigt. Die Frauenquote liegt damit um gut 3 Prozentpunkte bzw. rund 100.000 Unternehmen niedriger als ihr bisheriger Höchststand im Jahr 2013 (19,4 % / 700.000).
Die Entwicklung im Mittelstand entkoppelt sich damit von der in den Großunternehmen hierzulande
Die in den Führungspositionen-Gesetzen verankerten Frauenquoten werden bisher zwar nur zum Teil erreicht, der Trend zeigt aber klar nach oben. Sowohl in den Vorständen als auch in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen, die unter diese Regelungen fallen, legte der Frauenanteil auf zuletzt 14,1 % bzw. 35,9 % zu. Die Hoffnung, dies könnte auch den Einzug von Frauen in die mittelständischen Chefetagen beflügeln, blieb bislang unerfüllt.
Ein wesentlicher Grund für den geringen Chefinnenanteil im Mittelstand ist der generell niedrigen und seit der Jahrtausendwende erheblich gesunkenen Gründungstätigkeit in Deutschland zuzuschreiben. Zuletzt lag die Zahl der Gründerinnen bei 205.000 im Jahr 2020. Dass die Führungsetagen des Mittelstands in kurzfristiger Perspektive stärker weiblicher werden, ist daher wenig wahrscheinlich.
„Wer Chefinnen möchte, der braucht Gründerinnen und Frauen in allen Wirtschaftsfeldern oder Branchen“, sagt Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW.
„Und so müssen wir auch am diesjährigen Weltfrauentag leider feststellen: Der Chefinnenanteil in mittelständischen Unternehmen nimmt auf niedrigem Niveau sogar noch ab. Neben einer häufig weiterhin ‚traditionellen‘ Arbeitsteilung bei Haushalt und Kinderbetreuung beeinflussen weiterhin auch eine geschlechterstereotype Ausbildungs- und Berufswahl die Gründungsneigung von Frauen negativ und sorgen dafür, dass sie oft im Dienstleistungssektor tätig sind, der von der Coronakrise besonders hart getroffen war. An diesen Aspekten muss angesetzt werden.“
Die wirtschaftliche Bedeutung der frauengeführten Mittelständler in Deutschland ist nicht zu unterschätzen: Sie beschäftigen 3,4 Mio. Arbeitnehmer, bilden 100.000 junge Menschen aus, erzielen insgesamt 331 Mrd. EUR Umsatz und investieren 15 Mrd. EUR in neue Anlagen und Bauten. Damit leisten sie einen substanziellen, gemessen an ihrem Anteil an allen kleinen und mittleren Unternehmen von 16 % jedoch unterproportionalen Beitrag zur gesamten Wirtschaftskraft im Mittelstand. Es ist in den vergangenen 10 Jahren hierbei auch kein Aufwärtstrend zu erkennen. Entscheidend ist dafür der Unternehmenstyp, den Frauen in aller Regel führen: Im Fokus stehen kleine Unternehmen, die vor allem im Dienstleistungssektor angesiedelt sind (89 %). Im Verarbeitenden Gewerbe sind hingegen nur vier Prozent aller frauengeführten Unternehmen zu verorten.
Beachtenswert ist allerdings, dass die Leitung eines mittelständischen Unternehmens zunehmend für Akademikerinnen interessant zu sein scheint
58 % der Chefinnen im Mittelstand verfügen aktuell über einen tertiären Bildungsabschluss. Das ist ein mehr als beachtlicher Zuwachs um 18 Prozentpunkte in den vergangenen acht Jahren. Unter den männlichen Inhabern kleiner und mittlerer Unternehmen hat parallel eher eine Seitwärtsbewegung stattgefunden (43 % in 2021 ggü. 46 % in 2013 mit höherem Bildungsabschluss).
Fahrer gesucht: Hilfskonvoi aus Rheinhessen fährt an ukrainische Grenze
Der Verein zur Förderung sozial und gesundheitlich benachteiligter Menschen in Mainz und Umgebung e.V. aus Mainz-Hechtsheim transportiert Hilfsgüter an die ukrainische Grenze. Der Verein sucht noch freiwillige Helferinnen und Helfer, die einen Führerschein besitzen, gerne auch bis 7,5t. Zum anderem werden noch Fahrzeuge gesucht, die für die Fahrt leihweise und kostenfrei zur Verfügung gestellt werden können.
Unterstützer melden sich bitte per Mail
„Nach der Fahrt ist vor der Fahrt. Wir planen, den Menschen in und aus der Ukraine langfristig zu helfen, haben auch Wohnungen. Wir wollen die Menschen unterstützen und wichtige humanitäre Hilfe leisten, und zwar direkt aus Rheinhessen. Unter anderem wird auch ein 7,5t-Pferdetransporter der Steckler’s-Restaurants im Einsatz sein, beladen mit Hilfsgütern“ so Marcio Demel, 1. Vorsitzender des Vereins.
Interessierte melden sich bitte per Mail unter info@rheinhessen-hilft.de. Der Verein wird sich sodann zeitnah zurückmelden.
Vollbrand in Worms: Frau springt aus dritten Stockwerk
Am Sonntag (6. März 2022) kam es zu einem Feuerwehreinsatz in der Apostelbräustraße in der Stadt Worms. Dort stand eine Dachgeschosswohnung im Vollbrand. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren innerhalb weniger Minuten vor Ort. BYC-News war am Einsatzort.
Wie der Einsatzleiter gegenüber BYC-News berichtet
„Hier an der Einsatzstelle waren etwa 50 Einsatzkräfte von der Berufsfeuerwehr Worms, der Freiwilligen Feuerwehren und dem Rettungsdienst. Eine Dachgeschosswohnung war gegen 14:00 Uhr komplett ausgebrannt. Um sich vor den Flammen zu retten, sprang eine Frau aus dem dritten Stock in die Tiefe. Sie erlitt dabei schwere Verletzungen. Die Frau wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 5 in Begleitung von einem Notarzt in eine Klinik geflogen.“
„Die Brandursache ist bislang noch unbekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Die Straße war aufgrund des Einsatzes voll gesperrt, weshalb Verkehrsteilnehmer darum gebeten wurden, den Bereich zu umfahren.“
BYC-Interview Ukraine: „Bitte lasst uns nicht im Stich, wir kämpfen für euch alle“
Zehn Tage ist der Einmarsch in die Ukraine nun her. Seitdem sind tausende Menschen gestorben, Kinder haben ihre Eltern verloren und Eltern ihre Kinder. Ukrainer kämpfen für ihr Land, während kein Ende in Sicht ist. BYC-News sprach mit Oleksandr Danylenko aus der Ukraine darüber. Er selbst ist in der Ukraine zuhause, lebte jedoch zuvor mehrere Jahre im rheinhessischen Ober-Olm und arbeitete in der Landeshauptstadt Mainz.
Als Helfer auf Baustellen gearbeitet
„Mein Name ist Oleksandr Danylenko. Ich bin 47 Jahre alt und komme ursprünglich aus Severynivka, einer kleinen Stadt, rund 50 Autominuten westlich von Kiew. Von 2012 bis 2017 habe ich in Ober-Olm gelebt und als Helfer für Mauerarbeiten auf Baustellen in Mainz gearbeitet. Seit 2017 lebe ich mit mit meinem jetzt 7 Jahre alten Sohn und meiner 45 Jahre alten Frau wieder in meiner Heimatstadt, weil wir uns um meine Eltern kümmern wollten“, erklärt der Ukrainer gegenüber BYC-News.
„Mein Sohn weint und fragt, ob wir böse waren“
„Der Krieg in der Ukraine geht bereits seit Jahren, doch jetzt ist es eskaliert und wir wissen nicht mehr was wir tun sollen. Wir wollen unser Land behalten. Mein Sohn schläft kaum noch. Er hört die Hubschrauber und Flugzeuge, das macht ihm solche Angst, dass er am ganzen Körper zittert und fast nur noch weint. Er hat mich schon gefragt, ob wir böse waren oder warum die Menschen unsere Stadt und unser Haus zerstören wollen. Putin weiß scheinbar nicht, was er unseren Kindern damit antut. Ich selbst schlafe nur noch eine Stunde am Tag, weil ich meine Familie beschützen will“, sagt Danylenko.
Weiter erklärt er: „Ich muss und will in der Ukraine bleiben. Meine Frau will eigentlich hier bei mir bleiben. Doch das geht nicht, sie muss das Land mit unserem Sohn verlassen, denn es geht um deren Leben. Ich hoffe, die beiden kommen in Polen an. Eigentlich würde ich mir wünschen, dass sie nach Deutschland flüchten, doch meine Frau möchte in Polen bleiben, in der Nähe der Ukraine“
„Ich bete zu Gott“
Auch seine Eltern leben in der Ukraine. Sein Vater ist 81 Jahre alt, seine Mutter 78. „Sie schaffen es nicht mehr raus aus der Ukraine. Das wollen sie aber auch gar nicht. Sie haben mir schon gesagt, dass sie lieber in ihrem geliebten Heimatland sterben möchten, als in einem Flüchtlingsheim oder bei fremden Menschen. Ich verstehe sie, denn ihr halbes Leben war geprägt von Krieg und Flucht“, erklärt er.
„Ich bete zu Gott, dass meine Eltern noch einmal die Sonne sehen und in Ruhe leben dürfen. Nur einen einzigen Tag. Mein Sohn soll eine schöne Kindheit haben und unbeschwert spielen können. Später soll er eine gute Arbeit finden und eine tolle Frau haben. Für meine Frau wünsche ich mir, dass sie überlebt. Und ich bin mir sicher, dass ich meine Frau und meinen Sohn wieder in den Armen halten werde, wenn das hier vorbei ist“, betont Danylenko.
„Menschen sterben und das ist erst der Anfang“
Doch aktuell tobt der Krieg. Der Ukrainer beschreibt das Geschehen vor Ort: „Die Luft ist so schwer hier und es riecht den ganzen Tag nach Rauch. Es ist so viel Staub und Dreck auf den Straßen. Man hört Explosionen nur wenige Kilometer entfernt und betet, dass sie aufhören und nicht noch näher kommen. Die ganzen Panzer zerstören unsere Straßen, sodass man mit dem Auto kaum noch darüber fahren kann. Wir haben nur noch wenige Lebensmittel und bekommen auch kaum etwas, denn die LKWs stehen still oder werden angesteckt, weil sich Nahrungsmittel darin befinden. Wir russische Panzer und junge Menschen auf der Straße, die weinen. Was macht Putin nur mit unserer Ukraine, unseren Brüdern und Schwestern? Ich bin so traurig und fassungslos.“
„Ich habe schon zwei Freunde verloren, die in der ukrainischen Armee waren. Das ist erst der Anfang, es wird noch viele Tote geben. Die Welt lässt uns im Stich, wir sollen alleine gegen tausende Soldaten kämpfen. Doch wir tun es, denn es ist unser Land, unsere Heimat. Aber wir kämpfen auch für Europa. Und wir alle hoffen, dass wir siegen können und dann hoffentlich mit offenen Armen in die EU aufgenommen werden. Doch während wir kämpfen und sterben schaut die Welt nur zu“, sagt er weiter.
„Bitte lasst uns nicht im Stich. Wir kämpfen für euch alle.“
Abschließend bittet Oleksandr Danylenko: „Wir brauchen Essen, Trinken und Medikamente. Wir brauchen warme Sache, um sie den Soldaten zu geben, die tagelang draußen leben und kämpfen. Auch wir hatten schon Soldaten eine Unterkunft hier geboten, damit sie schlafen und sich ausruhen können. Wir haben unser letztes Essen mit ihnen geteilt. Doch jetzt haben wir fast nichts mehr. Wir wollen nur in Frieden mit unseren Familien leben und arbeiten. Wir wollen keinen Krieg und unsere Kinder wollen eine Zukunft. Unsere alten Menschen wollen Ruhe, sie haben schon genug gelitten. Bitte lasst uns nicht im Stich. Wir kämpfen für euch alle.“
Schott Mainz unterstützt die Menschen in der Ukraine
Mit großer Sorge beobachtet der Spezialglashersteller SCHOTT die eskalierende Situation in der Ukraine und hat erste Hilfsaktionen gestartet. Die Sicherheit der in Osteuropa beschäftigten Mitarbeitenden hat dabei höchste Priorität. Seit Beginn des Konfliktes steht das Unternehmen in Kontakt mit seinen rund 120 ukrainischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den Werken in der Tschechischen Republik und Ungarn arbeiten.
Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Heinricht dazu
„Wir unterstützen die betroffenen Familien durch organisierte Transporte und Unterbringung an unseren tschechischen und ungarischen Standorten. Zudem haben wir für unsere Mitarbeitenden eine Spendenaktion für die Ukraine organisiert, die das Unternehmen großzügig aufstocken wird“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Heinricht.
Seit über 10 Jahren fertigt der internationale Technologiekonzern im Pharmawerk im russischen Zavolzhye mit rund 250 Beschäftigten Ampullen und Fläschchen für die russische und osteuropäische Pharmaindustrie, unter anderem auch für COVID-19 Impfstoffe und lebensrettenden Medikamente. Im vergangenen Jahr hatte SCHOTT geplant, rund 10 Millionen Euro in modernste Anlagentechnologie zur Produktion von Pharmafläschchen zu investieren. Aufgrund der derzeitigen Situation wurden die noch zu tätigenden Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euro jetzt gestoppt.
Heinricht: „Nach wie vor wünschen wir uns eine schnelle Einstellung der Kampfhandlungen und die Rückkehr zu Frieden und Diplomatie.“
Neues Medizinisches Dienstleistungszentrum in Mainz-Gonsenheim
Die Arbeiten am medizinischen Dienstleistungszentrum MEDIGO in Mainz-Gonsenheim gehen auf die Zielgerade – davon haben sich Ortsvorsteherin und Möglichmacherin des Projekts Sabine Flegel sowie die Projektentwickler der Volksbank Alzey-Worms und der J. Molitor Immobilien GmbH bei einem Vor-Ort-Rundgang am Donnerstag (03. März 2022) überzeugt. BYC-News war vor Ort.
Über 15 Jahre ein regelrechter Schandfleck
„Nachdem wir über 15 Jahre mit dem Leerstand am ehemaligen Opel-Becker-Gelände einen regelrechten Schandfleck hatten, freut es um so mehr, wie das Quartier „An der Krimm“ sich so positiv entwickelt. Nicht nur für Wohnungssuchende ist es ein Segen, modernen und bezahlbaren Wohnraum vorzufinden. Auch für den Gesundheitssektor wird das Angebot im MEDIGO eine Bereicherung für unseren Stadtteil“, so die Ortsvorsteherin von Mainz- Gonsenheim, Sabine Flegel.
Aktuell wird auf allen Ebenen am Innenausbau für die modernen, hellen Praxis- und Büroflächen gearbeitet. Bereits im Juni 2022 werden hier verschiedene Vertreter aus dem medizinischen Gewerbe die Bewohner Gonsenheims und der Umgebung versorgen können. Baubeginn war im Jahr 2020, so dass nun nach 1,5 Jahren Bauzeit und einer Investition im zweistelligen Millionenbereich ein modernes medizinisches Dienstleistungszentrum entsteht. Trotz einigen Lieferschwierigkeiten bei den Baumaterialien durch die Pandemie kam es zu keinen größeren Verzögerungen beim Baufortschritt.
Großes Spektrum an medizinischen Dienstleistungen
Molitor-Vertriebsleiter Manuel Ludwig, bei dem die Fäden für die Vermietung im MEDIGO zusammenlaufen, erläutert hierzu: „Das Spektrum an medizinischen Dienstleistungen im MEDIGO reicht von Allgemeinmedizin, Gynäkologie, Zahnmedizin, Kinder- und Jugendtherapie bis hin zu mobiler Pflege, Physiotherapie, einer medizinischen Beratungsfirma und weiteren Angeboten wie etwa einem Steuerberater.“ Nur noch eine Praxisfläche mit ca. 220 m² und Dachterrasse steht zur Verfügung.
Molitor-Geschäftsführerin Tina Badrot ist optimistisch, dass sich auch hierfür zeitnah ein zum Standort passender Nutzer finden wird, entsprechende Gespräche laufen bereits: „Die prominente Lage an der Hauptverkehrsader An der Krimm mit täglich rund 30.000 PKWs Frequenz ist für unsere Mieter ein schlagendes Argument, was die Sichtbarkeit und Anbindung betrifft“. Durch die vor der Haustür gelegene ÖPNV-Haltestelle, welche von den Linien 6, 62 und 92 bedient wird und den nur 300 Meter entfernten Autobahnanschluss wird das MEDIGO auch für Patienten und Kunden außerhalb Gonsenheims bequem erreichbar sein.
Ausreichend Tiegaragen- und Außenstellplätze vorhanden
Parken können diese dann auf den neuen Tiefgaragen- und Außenstellplätzen des Gebäudes. Sabine Flegel hatte hierzu frühzeitig eine Ausweitung der ursprünglich vorgesehenen Parkflächen angeregt, die von Volksbank und Molitor aufgenommen wurden und die ursprünglich vorgesehene Tiefgaragenkapazität ausgeweitet haben. So stehen insgesamt 50 Tiefgaragen- und oberirdisch gelegene Stellplätze zur Verfügung.
Neben dem medizinischen Dienstleistungszentrum haben Volksbank Alzey-Worms und Molitor hier auch das Wohnquartier „An der Krimm“ entwickelt. Die 67 modernen Mietwohnungen, von denen 25% sozial gefördert sind, leisten einen wichtigen Beitrag zum Wohnraumangebot in Gonsenheim. Vermieter ist eine Tochtergesellschaft der Volksbank Alzey-Worms, die die Mietwohnungen im Bestand behält. Die Wohnungen sind bereits seit Mitte 2021 komplett vermietet.
Moderne Wohnanlage zu bezahlbaren Mieten
„Ob Polizist oder Krankenschwester – wir möchten, dass auch der Normalverdiener in einer architektonisch ansprechenden sowie modernen Wohnanlage zu bezahlbaren Mieten innerstädtisch leben kann“, betont Franz-Josef Thümes, Vorstand der Volksbank Alzey-Worms, die gesellschaftliche Verantwortung als regionale Genossenschaftsbank.
Nur ein paar Schritte entfernt haben Volksbank Alzey-Worms und Molitor mit einem weiteren Ensemble zusätzlich noch 35 Eigentumswohnungen geschaffen. Auch ein großer Teil dieser Wohnungen steht nun dem Mietmarkt zur Verfügung. Ein von den Investoren im Rahmen der Erschließung geleisteter Infrastrukturbeitrag wird in den Neubau der Kita „An der Bruchspitze“ fließen.
Für das ansprechende Erscheinungsbild am nördlichen Eingang Gonsenheims sowohl von MEDIGO als auch der Wohnbebauung „An der Krimm“ zeichnet das Mainzer Büro Faerber Architekten verantwortlich, bei der Wohnbebauung gemeinsam mit dem Mannheimer Büro Studio SF. Das qualitätvolle weitere Wohnensemble mit den Eigentumswohnungen wurde von dem Mainzer Büro Infra gestaltet. Die Energieversorgung sowohl von MEDIGO als auch der Wohnanlagen erfolgt umweltfreundlich und nachhaltig über Geothermie. Sowohl in den Wohnhäusern als auch im medizinischen Dienstleistungszentrum wurden barrierefreie Zugänge zu den einzelnen Etagen geschaffen. Die Wohnungen selbst sind ebenfalls zum Teil barrierefrei.
Tragisches Unglück am Schiersteiner Hafen in Wiesbaden
Am Sonntagmorgen (6. März 2022) kam es zu einem schrecklichen Vorfall im Schiersteiner Hafen in Wiesbaden. Gegen 8:30 Uhr brach ein Feuer auf einer kleinen Motorjacht aus, wobei ein 7 Jahre altes Mädchen verbrannte.
Für das Kind kam jede Hilfe zu spät
Der 39 Jahre alte Vater des Mädchens hatte mit seiner Tochter auf der Jacht übernachtet, als das Boot aus bislang noch unbekannter Ursache in Brand geriet. Es gelang ihm nicht mehr, sein Kind zu retten bevor er selber in das Wasser sprang. Einsatzkräfte konnten den Mann aus dem Wasser retten. Für das kleine Mädchen kam allerdings jede Hilfe zu spät. Sie konnte nur noch tot aus dem Boot geborgen werden.
Die Kriminalpolizei Wiesbaden hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Die Feuerwehr Wiesbaden und das Polizeipräsidium Westhessen war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Auch die DLRG und die Wasserschutzpolizei mit zwei schweren Streifenbooten waren im Einsatz.
Neue Regeln für nachträglichen Einbau von Schornsteinen in Wohnhäusern
Die steigenden Kosten für fossile Brennstoffe wie Öl und Gas führen dazu, dass viele Hausbesitzer ihre vorhandene zentrale Wärmeversorgung mit einer modernen Holzfeuerung wie z.B. einem Kamin- oder Pelletofen unterstützen wollen. Sie wünschen sich eine weitere Wärmequelle, bei der Behaglichkeit und Atmosphäre im Mittelpunkt stehen. Gerade Häuser, die in den letzten 20 Jahren errichtet wurden haben oft keinen Schornstein für Festbrennstoffheizungen. Um die Baukosten möglichst niedrig zu halten, wurde auf den Schornstein verzichtet.
Geänderte Vorgaben
Mit Inkrafttreten des §19 der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) im Januar 2022 muss die Mündung eines neu errichteten bzw. nachträglich gebauten Schornsteins den Dachfirst grundsätzlich um mindestens 40 Zentimeter überragen. Je weiter der Standort des Schornsteins vom First positioniert wird, desto höher muss der Schornstein werden. Und zwar unabhängig davon, ob der Schornsteinzug innenliegend oder außen an der Hauswand positioniert wird.
Ziel der Neuregelung soll eine bestmögliche Verdünnung von Rauchgasen sein. Dies ist gegeben, wenn die Austrittsöffnung des Schornsteins möglichst weit oben im freien Windstrom liegt. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin, der die Hersteller moderner Feuerstätten und Schornsteinsysteme vertritt.
Unterschiedliche Lösungen
Eine mögliche Methode für die nachträgliche Installation eines Schornsteins ist die Montage eines außen angebrachten Edelstahlschornsteins, der für alle zugelassenen Feuerstätten genutzt werden kann. Der Vorteil liegt in der zeitsparenden und flexiblen Installation. Darüber hinaus fällt im Haus keine größere Baumaßnahme an. Kann der Edelstahlschornstein firstnah montiert werden, ist das von Vorteil, denn sonst vergrößert sich der Montageaufwand, je weiter die Schornsteinmündung vom First entfernt ist, da die Länge des freistehenden Rauchrohres überproportional zunimmt. Bis zu 3 m Höhe über der letzten Abstützung der Anlage sind in der Regel ohne weitere Maßnahmen möglich. Darüber hinaus muss der Schornstein zwingend zusätzlich abgesichert, also abgestützt oder abgespannt werden.
Grundsätzlich ist auch eine innen geführte Abgasanlage mit überschaubarem Montage- und Kostenaufwand, sowie ohne hohe statische Anforderungen möglich.
Lösungen werden mit Leichtbauschächten und Edelstahlinnenrohr sowie in gemauerter Form angeboten. Hierbei müssen Decken- und Wanddurchbrüche vorgenommen werden. Systeme mit Leichtbauschächten sind sehr kompakt und so leicht, dass sie auf jeder normalbelastbaren Geschossdecke montiert werden können.
Gewerke arbeiten Hand in Hand
Wer den nachträglichen Einbau einer modernen Holzfeuerung nebst Schornstein plant, sollte sich mit dem zuständigen Schornsteinfeger, dem Schornsteinhersteller, dem Dachdecker und einem Kaminstudio in Verbindung setzen. Denn die Installation gehört zu den anspruchsvolleren Arbeiten und erfordert die besonderen Fachkenntnisse der jeweiligen Gewerke. Die Betriebe beachten die Anleitungen der Hersteller und die Bestimmungen zum Brandschutz. Ist die Feuerstätte an den Schornstein angeschlossen, überprüft der zuständige Schornsteinfeger die gesamte Anlage. Ist alles in Ordnung, erteilt er die offizielle Betriebserlaubnis.









































