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Hecken die auch im Schatten gedeihen

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Das Wetter ist in unseren gemäßigten Breiten sehr wechselhaft. Auch im Sommer gibt es oft einen bewölkten Himmel. Zudem hat nicht jeder einen Garten der nach Süden ausgerichtet ist. Auch gibt es manchmal mehr Bäume im Garten, die Hecken verschatten. Daher sind Heckenpflanzen, wie beispielweise der Kirschlorbeer, Eiben, Buchen, Thujen, Feuerdorn oder die Glanzmispel gefragt, die auch im Schatten gut gedeihen.

Bei der Glanzmispel gibt es unterschiedliche Sorten: Rotlaubige Glanzmispel „Devil´s Dream“, Weißgrüne Glanzmispel „Pink Marble“ oder die Rote Glanzmispel „Red Robin“. Diese kommt jedoch mit schattigen Plätzen am besten klar.

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Kirschlorbeer sind perfekt für schattige Standorte

Kirschlorbeer ist kein heimisches Gehölz aber zählt zu den beliebtesten Heckenpflanzen bei uns. Sie wächst in sonnigen, halbschattigen und schattigen Standorten sehr gut. Im Winter ist diese Hecke absolut blickdicht, weil sie ihr Laub im Winter behält. Es gibt verschiedene Sorten an Kirschlorbeer und jede ist einzigartig. So ist der Portugiesische Kirschlorbeer bekannt für sein elegantes Erscheinungsbild. Die länglichen dunkelgrünen Blätter und die dunkelrosa Zweige verleihen der Pflanze Eleganz, wie keine andere Heckenpflanze.

Wer einen besonders wirksamen Sichtschutz will, wählt die Sorte „Novita. Dieser Kirschlorbeer wächst innerhalb kurzer Zeit zu einer dichten Hecke heran und ist besonders robust. Sie wollen einen einzigartigen Kirschlorbeer in Ihrem Garten? Die Sorte „Etna“ wächst kompakt und die jungen Blätter sind rot gefärbt, was dem Strauch ein besonderes Aussehen verleiht. Für welche Sorte Sie sich entscheiden, hängt vom Stil Ihres Gartens und Ihren Vorlieben ab.

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Glanzmispel (Phontinia fraseri „Red Robin“)

Die Glanzmispel „Red Robin“ ist optisch eine sehr ansprechende Heckenpflanze und gedeiht auch an schattigen Standorten sehr gut. Die Blätter der Pflanze zeichnen sich durch ihre großen, glänzenden Blätter aus. Zudem haben die jungen Blätter der Glanzmispel „Red Rubin“ eine außergewöhnlich schöne rote Farbe. Der Strauch ist gut schnittverträglich und kann bis zu zweimal im Jahr zurückgeschnitten werden, wenn Sie eine schmale Hecke wollen. Die Sorte „Red Robin“ ist sehr robust und wächst fast auf allen Böden heran. Ob in der Sonne, im Halbschatten oder Schatten, sie fühlt sich überall wohl. Die Hecke ist zwar immergrün, kann im Winter jedoch Blätter verlieren.

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Weitere Heckenpflanzen für schattige Gärten

Für schattige Standorte gibt es viele Heckenpflanzen auf dem Markt. So sind die „Gemeine Eibe“ (Taxus baccata), Buche, Riesenthuja und Feuerdorn weitere ideale Pflanzen für Schattenplätze. Auch bei den immergrünen und laubabwerfenden Heckenpflanzen sind viele darunter, die nicht viel Sonne benötigen. Sollten Sie noch mehr über Heckenpflanzen für schattige Standorte wissen wollen, Ihr Gartenhändler informiert Sie gerne.

 

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Neues Rettungsmodul für die Feuerwehr Rüsselsheim am Main

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Für die Rettung von verunfallten oder verletzten Personen aus unwegsamen Gelände hat die Feuerwehr Rüsselsheim ein neues Wechselmodul im Einsatz. Basisfahrzeug für das Rettungsmodul ist der bereits im Jahr 2021 in Dienst gestellte Pick-up, der auch mit dem Wechselmodul Waldbrand genutzt wird.


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Flexibilität steht an oberster Stelle

Mit der Beschaffung setzt die Feuerwehr Rüsselsheim am Main den Weg fort, weniger Fahrzeuge für spezielle Anwendungen vorzuhalten. Flexibilität steht hier an oberster Stelle. Gegenüber spezialisierten Einzelfahrzeugen können somit finanzielle Mittel der Stadt eingespart werden.

Ein weiterer Pick-up ist derzeit in der Beschaffung. Mit ihm wird noch ein leeres Wechselmodul beschafft, welches durch die Mitarbeitenden des Amts für Brandschutz für kleinere Einsätze, wie zum Beispiel Wasserschäden oder kleinere Ölspuren, ausgebaut werden soll. Die Beschaffung von weiteren Wechselmodulen orientiert sich dann an den stets wachsenden Aufgaben der Feuerwehr Rüsselsheim am Main.

Die Module werden auf speziellen Transportwagen gelagert und können so nach Bedarf sehr schnell auf das Basisfahrzeug verladen werden.

Neues rettungsmodul für die feuerwehr rüsselsheim am main

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Die verunfallte Person kann während der Fahrt intensiv durch die Rettungsdienstmitarbeitenden betreut werden

Das neue Rettungsmodul kann zwei Personen, zum Beispiel Mitarbeiter des Rettungsdienstes, zur Einsatzstelle mitnehmen. Hierfür stehen zwei klappbare Sitze mit Beckengurten zu Verfügung. Verunfallte oder verletzte Personen werden in einer Schleifkorbtrage, gesichert mit Gurten, transportiert.

Die verunfallte Person kann während der Fahrt intensiv – ähnlich wie in einem Rettungswagen – durch die Rettungsdienstmitarbeitenden betreut werden. Hierzu steht im Modul ein Schienensystem zur Verfügung, an welchen die umfangreiche Rettungsdienstausrüstung befestigt und betrieben werden kann. Je nach Witterung kann das Planenverdeck des Moduls geöffnet oder geschlossen werden. Die Konstruktion des Rettungsmoduls ist als Überrollkäfig ausgeführt, wodurch auch die passive Sicherheit der Personen gegeben ist.

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Einsätze in schwierigem Gelände

Das Basisfahrzeug mit Rettungsmodul kann für Einsätze in schwierigem Gelände durch die umliegenden Feuerwehren und Rettungsdienstorganisationen bei der Feuerwehr Rüsselsheim am Main angefordert werden.

Stadtrat Nils Kraft zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und der Variabilität des neuen Fahrzeug- und Modulkonzepts. Gerade auch im Hinblick auf eine sparsame und wirtschaftliche Verwendung der zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen, sieht Kraft die zukunftsorientierte konzeptionelle Entwicklung bei der Feuerwehr als herausragendes Beispiel für eine vorausschauende Planung bei der Ausstattung mit Einsatzfahrzeugen.

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Zehn Sportler aus dem Kreis Mainz-Bingen für besondere Leistungen ausgezeichnet

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Sportlerehrung Mainz-Bingen 2022

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz zeichnete 136 Sportlerinnen und Sportler für ihre besonderen sportlichen Leistungen im Jahr 2021 aus. Unter ihnen waren auch zehn Athletinnen und Athleten aus dem Landkreis Mainz-Bingen.


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Glückwünsche der Landrätin

Landrätin Dorothea Schäfer spricht den erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern ihre Glückwünsche aus: „Ich bin sehr stolz auf die vielfältige Sportlandschaft in unserem Landkreis und gratuliere Ihnen allen zu der besonderen Würdigung, die Sie verdientermaßen für Ihr Engagement und Ihre Ausdauer erhalten.“

Die Geehrten aus dem Landkreis Mainz-Bingen sind:

  • Denis Kudla (3. Platz Olympische Spiele, Ringen)
  • Stephan Werner (Deutscher Meister, Rudern)
  • René Ackermann (3. Platz Europameisterschaft, Taekwondo)
  • Paul Engel (Deutscher Meister, Aerobicturnen)
  • Patricia Steinjan (Deutsche Meisterin, Aerobicturnen)
  • Martina Schütz (Weltmeisterin, Bowling)
  • Luise Bachmann (Deutsche Meisterin und Vize-Weltmeisterin, Rudern)
  • Annabelle Bachmann (3. Platz Europameisterschaft, Rudern)
  • Hannah Steffen (Deutsche Meisterin, Sportschießen)
  • Erik Hess (Deutscher Meister, Sportschießen)

Bei der Gala-Veranstaltung in der Ingelheimer kING Kultur- und Kongresshalle wurde bei einem bunten Programm, vorgestellt von SWR-Sportexperte Christina Döring, die Vielfalt der rheinland-pfälzischen Sportlandschaft deutlich. Neben musikalischen Höhepunkten und Tanzdarbietungen sorgten auch Interviews mit hochrangigen Gästen wie dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz für einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend.

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Mercedes überschlägt sich mehrfach auf der Autobahn

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Am Mittwochabend (9. März 2022) kam es gegen 19:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A65 bei Neustadt-Nord (Rheinland-Pfalz). Ein Mercedes hatte sich dabei mehrfach überschlagen.


Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt

Der 46 Jahre alte Mercedes-Fahrer war auf der Autobahn in Fahrtrichtung Ludwigshafen unterwegs, als er vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn abkam. Er krachte dort gegen eine Leitplanke, woraufhin sich sein Wagen mehrfach überschlug und schließlich auf einer Grünfläche auf dem Dach zum Liegen kam. Wie Zeugen gegenüber der Polizei mitteilten, soll der Wagen auch kurzzeitig gebrannt haben.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und konnte sich noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig aus dem Mercedes befreien. Er wurde anschließend durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Hinweise auf Handy und Alkohol am Steuer

Vor Ort konnte die Polizei Hinweise darauf erlangen, dass der Fahrer möglicherweise während der Fahrt sein Handy bedient hat. Zudem bleibt noch zu klären, ob der Fahrer zuvor Alkohol getrunken hatte. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf circa 15.000 Euro. Die Abfahrt Neustadt-Nord wurde für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Hierdurch kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Gegen 21:00 Uhr konnte die Vollsperrung wieder aufgehoben werden.

Aktueller Stand zur Sport- und Kulturhalle in Ginsheim-Gustavsburg

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Im Rahmen der letzten Sitzung der AG Bürgerzentrum am Montag (7. März 2022) wurde von der Verwaltung eröffnet, dass im Rahmen der Ausschreibung des Baus der Sport- und Kulturhalle leider nur ein erhöhtes Angebot abgegeben wurde, für das der juristischen Berater der Stadt und die begleitende Fachfirma WPV aus rechtlicher und fachlicher Sicht geraten haben, es auszuschlagen. Trotz der bekannten Preissteigerungen im Baugewerbe ist das abgegebene Gebot mit mehr als 7 Millionen Euro weit über den fachlich kalkulierten Kosten einschließlich etwaiger Kostensteigerungen und deshalb nicht annehmbar.


SPD, Freie Wähler und CDU bekennen sich weiterhin zu dem Projekt

Es ist bei der öffentlichen Vergabe nichts Ungewöhnliches und vor dem Hintergrund der aktuellen Situation im Baugewerbe nachvollziehbar, dass im Rahmen einer ersten Ausschreibung kein oder wie hier nicht annehmbare Angebote eingehen. Den Gegnern des Projekts muss klar sein, dass eine andere Planung den artikulierten Interessen der Vereine zuwiderläuft und erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft von Vereinen haben kann.

Entsprechend bekennen sich SPD, Freie Wähler und CDU weiterhin zu dem für die Bürgerinnen und Bürger und die Vereine wichtigen Projekt. Dabei steht für die drei Fraktionen weder der Standort, noch die grundsätzliche Zwei-Standorte-Lösung mit einem Haus der Zukunft in der Stadtmitte und der Sport- und Kulturhalle neben dem TIGZ in Frage. Diese Fragen wieder aufzumachen, würde nicht nur viel Planungsgeld verschlingen, erhebliche zeitliche Verzögerungen mit sich bringen, sondern nicht zuletzt auch den Interessen der Vereine und der Bürgerinnen und Bürger nicht gerecht.

Weiteres Vorgehen mit den Vereinen besprechen

Für Sozialdemokraten, Freie Wähler und Christdemokraten, die eine gemeinsame deutliche Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung haben, gilt es deshalb nun, zusammen mit den Vereinen und in dem Ausschuss die Details des Projekts noch einmal zu besprechen, um schnellstmöglich für den Bau der Sport- und Kulturhalle ein finanziell tragfähiges Angebot einzuholen.

Die drei Fraktionen werden sich für das weitere Vorgehen eng mit den Vereinen und dem SKB abstimmen und hierfür einen zeitnahen Termin vereinbaren. Es geht hier darum, nicht über die Vereine zu entscheiden, sondern sie mit einzubeziehen und ihre Interessen zu berücksichtigen.

„Stop the War“ – Textbotschaft am Himmel über dem Rhein-Main-Gebiet

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Frieden Botschaft Skytexter ueber LU Foto Lutz Reimer e1646841869540
Frieden Botschaft Skytexter ueber LU Foto Lutz Reimer e1646841869540

Es ist der wohl eindringlichste Wunsch der Menschen derzeit, nun stand er auf einmal in den Himmel geschrieben: “Stop the War, Frieden, Peace” stand am Mittwochnachmittag auf einmal am Himmel über Mainz zu lesen. Geschrieben hatten die Botschaft die Skytexter, eine Gruppe von erfahrenen Kunstpiloten. “Wir wollen über dem Rhein-Main-Gebiet ein Zeichen gegen den Krieg und für den Frieden setzen”, schrieben die Piloten auf ihrer Facebookseite: “Wir schreiben die Botschaften für den Frieden an den Himmel über Frankfurt, Mainz und Wiesbaden.” Auf Grund der Größe der Texte, waren die Botschaft weit darüber hinaus zu sehen.


Textbotschaften in 3.000 Metern Höhe

Skytexten ist eine sehr moderne Form, Botschaften in die Luft zu schreiben, und das in einer Höhe von etwa 3.000 Metern. “Mit fünf Flugzeugen fliegen wir in einer Reihe, und schreiben Buchstaben, Worte und Botschaften in den Himmel”, erklären die “Skytexter” auf ihrer Homepage. Die Buchstaben bestehen dabei aus Wölkchen aus Paraffinöl, die in ganz bestimmten Abständen von den Flugzeugen “ausgepufft” werden, so entstehen durch Lücken und Wölkchen wie von Zauberhand Buchstaben am Himmel.

Das Paraffinöl sei dabei absolut umweltfreundlich, weil es dass bei höherer Temperatur verdampfe, betonen die Piloten: “Es bleiben keine Rückstände in der Luft – nur unsere Botschaften.” Zudem werde der CO2-Ausstoß der Flugzeuge durch Klimaschutzprojekte kompensiert.

Der Bahnhof in Mainz-Kastel soll moderner und attraktiver werden

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Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert den Bahnhof Mainz-Kastel für die Fahrgäste. Dabei werden im Rahmen des gemeinsamen regionalen „Bahnhofsentwicklungsprogramms Hessen“ zwischen der DB, dem Land Hessen und dem RMV als Verkehrsverbund insgesamt rund 6,2 Millionen Euro in die Barrierefreiheit und den erhöhten Komfort der Reisenden investiert: 3,6 Millionen Euro vom Land Hessen sowie 1,35 Millionen Euro von der Stadt Wiesbaden, 860.000 Euro seitens der DB und 390.000 Euro vom RMV.


Bauarbeiten sind bereits gestartet

Die Arbeiten am Bahnhof Mainz-Kastel begannen im Februar und sollen bereits Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Eine ansprechende Wand-, Decken- und Bodengestaltung, eine bessere Beleuchtungsanlage sowie neue Treppenstufen in der Personenunterführung sorgen dann für ein attraktives Ambiente in der Station. Zwei Aufzüge ermöglichen den Kundinnen und Kunden künftig den barrierefreien Zugang zum Haus- und Mittelbahnsteig. Außerdem verlängert die DB den Bahnsteig 1 auf 225 Meter. Die Ausstattung der Bahnsteige mit Fahrplan- und Informationsvitrinen, einem taktilen Wegeleitsystem sowie zwei neuen Uhren ermöglicht den Reisenden eine schnellere Orientierung und mehr Komfort im Bahnhof. Die seitens der Stadt beauftragte Erweiterung der bestehenden Bike & Ride Anlage um 52 Stellplätze rundet das Modernisierungspaket für eine zukunftsweisende Verkehrsstation ab.

Dr. Klaus Vornhusen, DB-Konzernbevollmächtigter für Hessen, Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister von Wiesbaden, Staatssekretär Jens Deutschendorf sowie RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat und Verkehrsdezernent Andreas Kowol, gaben heute den Startschuss für die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen.

Dr. Klaus Vornhusen: „Wir wollen gemeinsam immer mehr Menschen für die Schiene begeistern, um die Mobilitätswende im Land voranzutreiben. Die Modernisierung, wie nun z.B. des Bahnhofs Mainz-Kastel, ist hierfür ein wichtiger Schlüssel. Denn barrierefreie Stationen sind nicht nur die Visitenkarte der DB im Herzen einer Stadt, sie sind das Zugangstor zur Bahn und ihren klimafreundlichen Angeboten.“

Der bahnhof in mainz-kastel soll moderner und attraktiver werden 1
Bahnhof Mainz-Kastel Visualisierung

Gert-Uwe Mende dazu

„Der Bahnhof Mainz-Kastel hat nach dem Wiesbadener Hauptbahnhof die höchsten Fahrgastzahlen. In der Zeit, in der der Zugverkehr zum Hauptbahnhof durch die Sperrung der Salzbachtalbrücke annähernd zum Erliegen gekommen ist, hat er seine besondere Bedeutung gezeigt, dabei aber auch seine Defizite offenbart. Der barrierefreie Ausbau ist ein Grund zur Freude. Er macht den Bahnhof nun für alle nutzbar. Wer etwa im Rollstuhl oder mit Kinderwagen von dort in Richtung Frankfurt/Main reisen möchte, muss zukünftig nicht mehr erst nach Wiesbaden fahren, um dort umzusteigen.“

Noch mehr Menschen in die Züge und auf die umweltfreundliche Schiene bringen

Jens Deutschendorf: „Mit der Modernisierung und dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Mainz-Kastel wird eine weitere hessische Verkehrsstation attraktiver. Damit wollen wir es schaffen, noch mehr Menschen in die Züge und auf die umweltfreundliche Schiene zu bringen. Das Land unterstützt den barrierefreien Ausbau und die Erweiterung der Bike & Ride-Anlage mit 3,6 Mio. Euro und trägt damit den überwiegenden Teil der Kosten. So schaffen wir Bahnhöfe, in denen die Fahrgäste gerne ein-, aus- und umsteigen – bald dann auch hier in Mainz-Kastel.“

Prof. Knut Ringat: „Zu einem attraktiven ÖPNV gehören attraktive Bahnhöfe. Die barrierefreie Gestaltung der Bahnhöfe ist nichts weniger als die Voraussetzung, dass unsere S-Bahnen und Regionalzüge wirklich für alle Menschen da sind. Ich freue mich, dass nun auch der von rund 7.400 Fahrgästen pro Tag genutzte Bahnhof in Mainz-Kastel barrierefrei wird.“


Andreas Kowol dazu

„Immer mehr Menschen sind umwelt- und klimafreundlich unterwegs und kombinieren in ihrem Alltag oft die Verkehrsmittel Rad, E-Scooter, Bus und Bahn. Mit der erweiterten Bike & Ride-Anlage und den Aufzügen machen wir künftig ein noch attraktiveres Angebot und gehen somit bestmöglich auf die verschiedenen Mobilitätsbedürfnisse unserer Fahrgäste ein. Ich bedanke mich bei allen Partnern für die gute Zusammenarbeit und freue mich auf die lang ersehnte Aufwertung des Bahnhofs.“

Neben der Modernisierung des Bahnhofs läuft die Vorplanung für die Bahnübergangslösung in Mainz-Kastel weiter. Darin betrachtet die DB zunächst verschiedene Realisierungsvarianten mit Blick auf ihren Nutzen und den zu veranschlagenden Kosten. Hierbei wird unter anderem auch die Verlängerung bzw. Durchbindung der bestehenden Personenunterführung untersucht. Die Ergebnisse der Vorplanung für den Bahnübergang Mainz-Kastel sollen im Juli dieses Jahres vorliegen. Die daraus hervorgehende Vorzugsvariante wird weiterverfolgt.

Fahrten entfallen zum Teil

Die Arbeiten sind teilweise mit erhöhten Lärmemissionen, Umwegen und Sperrungen verbunden. So entfallen wegen der Arbeiten an den Bahnsteigen beispielsweise noch bis zum 29. April nachts zwischen 22 Uhr nachts und vier Uhr morgens die Fahrten der S1 zwischen Wiesbaden und Hochheim. Auf diesem Streckenabschnitt ist für die Fahrgäste ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Linie S9 hält bis zum 29. April zwischen 22.30 Uhr nachts und 4.30 Uhr morgens nicht in Mainz-Kastel.

Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen leider nicht ganz vermeiden. Reisenden wird empfohlen, sich in den digitalen Auskunftsmedien wie dem DB Navigator oder unter www.bahn.de oder www.rmv.de über ihre Fahrtmöglichkeiten zu informieren.

Dr. Joe Weingarten: „Deutsche Gasversorgung aus Usbekistan prüfen“

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Joe Weingarten hat mit dem Generalkonsul Usbeki­stans in Frankfurt, Olimjon Abdullaev, über die Gasversorgung Deutschlands angesichts der drohenden Liefereinschränkungen aus Russland gesprochen. Das Treffen fand in Bad Kreuznach statt.


Alle denkbaren Quellen für Erdgas und Flüssiggas prüfen

“Vor dem Hintergrund der aktuellen Abhängigkeit unserer Gasversorgung und der Unsicherheit über die Zukunft der Versorgung müssen wir alle denkbaren Quellen für Erdgas und Flüssiggas prüfen”, erklärt Weingarten. “Ich habe mich deshalb über das Angebot der usbekischen Seite, solche Gaslieferungen aus dem zentralasiatischen Land nach Deutschland zu prüfen, gefreut, und umgehend Bundeswirtschaftsminister Habeck gebeten, mit der usbekischen Botschaft in Berlin in dieser Frage Kontakt aufzunehmen.”

Weingarten verweist darauf, Vertreter des usbekischen Konsulates schon mehrfach in Bad Kreuznach getroffen zu haben: “Die usbekische Gemeinde in unserer Region ist klein, aber wirtschaftlich sehr aktiv. Angesichts unseres Fachkräftebedarfes, etwa in der Bauindustrie, kann ich mir eine vertiefte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Usbekistan vorstellen und habe auch darüber mit dem Generalkonsul gesprochen.”

Hochwertiger Porsche 911 GT3 RS in Bingen gestohlen

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In der Zeit von Samstag (5. März 2022) um 20:10 Uhr bis Sonntag (6. März 2022) um 13:35 Uhr wurde in Bingen am Rhein im Bereich der Helmutstraße ein nahezu neuwertiger Porsche 911 GT3 RS entwendet.


Auffällige Rennlackierung mit schwarzem Schriftzug

Das Fahrzeug stand in einer verschlossenen Lagerhalle, in welche die bislang unbekannten Tatverdächtigen einbrachen. Der entwendete Sportwagen besitzt eine auffällige grüne Rennlackierung mit dem schwarzen Schriftzug an den Fahrzeugtüren „GT3 RS“, sowie einen grün-schwarz lackierten feststehenden Rennsport-Heckspoiler.

Die Polizei sucht nach Zeugen: Wer kann Hinweise zu der Tat oder den bislang noch unbekannten Tatverdächtigen geben? Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0671 8811-0 an die Polizei Bad Kreuznach zu wenden.

35-jähriger Autofahrer verursacht Unfall unter Drogen

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Am Dienstagmittag (8. März 2022) kam es auf der Landstraße L3 bei Bollendorf im Landkreis Bitburg-Prüm zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Zwei Personen wurden bei dem Unfall verletzt.


Überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursache

Gegen 15:15 Uhr ereignete sich in auf der Landstraße L3 zwischen Bollendurf und Kruchten ein Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Ein 35-Jähriger aus der Verbandsgemeinde Südeifel verlor im Kurvenbereich laut Polizeibericht der Polizeiinspektion Bitburg wegen nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, flog aus der Kurve und kollidierte mit dem PKW einer 37-jährigen PKW-Fahrerin. Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Verursacher stand unter Betäubungsmitteleinfluss

Während der Unfallaufnahme stellten die aufnehmenden Beamten bei dem 35-jährigen Unfallverursacher drogenbedingte Ausfallerscheinungen fest. Der Fahrer musste die Beamten mit zur Dienststelle begleiten. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein Sichergestellt. Ihn erwarten nun gleich mehrere Strafanzeigen.

Stadt verhängt Maßnahmen und Verbote am Winterhafen in Mainz

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Drehbruecke am Winterhafen e1647027417903
Drehbruecke am Winterhafen e1647027417903

Der Bereich des Winterhafens auf der Mole zwischen Drehbrücke und dem sogenannten Bootshaus ist seit Jahren ein beliebter Treffpunkt. Gerade in den letzten beiden Jahren hat die Frequentierung – auch auf Grund der Corona-Pandemie – des Bereichs nochmal stark zugenommen.


Gefahr für Tiere und Menschen

Es wird dort nicht mehr nur auf den zugelassenen Plätzen gegrillt, sondern es finden regelrechte Feierlichkeiten auf den Wegen und Straßen und in der Grünanlage der Mole statt. Hierbei wird teils zugleich unter Nutzung von sogenannten Bluetooth-Boxen (und ähnlichen Geräten) laut Musik abgespielt, Trinkspiele werden veranstaltet und letztlich gehen in großen Mengen mitgebrachte Gläser oder Flaschen entweder unabsichtlich oder zu späterer Stunde sogar gewollt zu Bruch und führen damit zur Gefährdung von Menschen, Tieren oder beispielsweise Radfahrern.

Die entsprechenden Begleiterscheinungen sind bekannt. Die Stadtverwaltung hat in den letzten Jahren vor Ort bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Situation in den Griff zu bekommen. Dennoch wurde im letzten Jahr ein Zustand erreicht, der es aus Sicht der Verwaltung unumgänglich macht, für die bevorstehende Freiluftsaison weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Aus diesem Grunde hat der Stadtvorstand unter Leitung von Oberbürgermeister Michael Ebling und unter Beteiligung der Wirtschafts- und Ordnungsdezernentin Manuela Matz sowie der Gründezernentin Janina Steinkrüger am gestrigen Tag beschlossen, den Gremien und dem Stadtrat zum einen eine „Gefahrenabwehrverordnung Glasverbot im Bereich Winterhafen“ und zudem eine Änderung der Grünanlagensatzung zum Verbot von Tonwiedergabegeräten in den Nachtstunden vorzulegen.

Glasbehältnisse und Musik-Wiedergabegeräte verboten

Mit der Gefahrenabwehrverordnung Glas wird es daher vom 15. März bis 31. Oktober eines jeden Jahres (zunächst zur Probe befristet auf zwei Jahre) in der Zeit zwischen 18.00 Uhr abends und 6.00 Uhr morgens verboten sein, Glasbehältnisse in diesen Bereich mitzubringen oder mit sich zu führen. Die Gefahrenabwehrverordnung wird zahlreiche Ausnahmetatbestände für Anwohner, Gewerbetreibende, Bootseigner, die dort anliegenden Kreuzfahrtschiffe, Baby- und Kleinkindnahrung im Glas etc. beinhalten. Verstöße werden durch den Zentralen Vollzugs- und Ermittlungsdienst geahndet und grundsätzlich mit einem Verwarnungsgeld von 50€ belegt werden.

Darüber hinaus hat der Stadtvorstand eine Änderung der Grünanlagensatzung für die Grünanlage auf der Mole befürwortet und auf den Weg gebracht, wonach es in der Zeit zwischen 22.00 und 6.00 Uhr ganzjährig verboten sein wird, Geräte, die der Erzeugung oder Wiedergabe von Schall wie insbesondere Lautsprecher oder Bluetooth-Boxen vor Ort zu nutzen. Auch diese Maßnahme dient insbesondere dem Schutz der dortigen Anwohner, Verstöße hiergegen sind ebenfalls bußgeldbewährt.

Verstärkte Kontrollen durch das Ordnungsamt

Flankierend dazu wird der Zentrale Vollzugs- und Ermittlungsdienst auch in diesem Jahr wieder verstärkt im Bereich des Winterhafens – aber auch am gesamten restlichen Rheinufer – unterwegs sein. Weiterhin wird zur Verdeutlichung des Erlaubten und des Verbotenen die Beschilderung nochmals angepasst und verbessert werden, der Entsorgungsbetrieb wird zahlreiche Mülltonnen zur Entsorgung des Mülls aufstellen. Auch die auf öffentlicher Fläche immer wieder zu beobachtenden und mittels mobiler Tische durchgeführten Trinkspiele werden ab sofort als illegale Sondernutzung gewertet. Perspektivisch wird auf der Mole – zusätzlich zu der Toilettenanlage des Biergartens auf der Molenspitze – eine weitere fest installierte Toilette errichtet.

Ordnungsdezernentin Manuela Matz dazu

„Das Rheinufer und insbesondere der Winterhafen sind ein wunderschönes Naherholungsgebiet und soll für alle Menschen zugänglich und erlebbar sein. Wir freuen uns über alle Besucherinnen und Besucher in diesem Bereich. Allerdings gilt es – wie überall im Leben – auch hier gewisse Spielregeln einzuhalten, die in den letzten Jahren, insbesondere zum Leidwesen der Anwohnerinnen und Anwohner, nicht immer befolgt wurden. Aus diesem Grund ist es notwendig geworden, hier jetzt weitere Maßnahmen zu ergreifen. Mit den maßvollen und verhältnismäßigen Maßnahmen des Glasverbots in der Zeit zwischen 18.00 und 6.00 Uhr und des ausdrücklichen Verbots der Nutzung von Tonwiedergabegeräten zur Nachtzeit erhoffen wir uns – neben all der parallel erfolgenden Aufklärungsarbeit – eine signifikante Verbesserung der Situation“.

Der Ortsvorsteher der Altstadt, Dr. Brian Huck, wurde bei den geplanten Maßnahmen eingebunden und die Anwohner und Gewerbetreibenden am Winterhafen wurden im Rahmen eines runden Tisches am 8. März 2022 bereits informiert.

Gedenken zum 79. Jahrestag der Deportation der Wiesbadener Sinti

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Am Dienstag (8. März 2022) fand am Mahnmal in der Bahnhofstraße, Wiesbaden, die Gedenkstunde statt, um an die Deportation und die Schrecken des Nationalsozialismus zu erinnern. BYC-News war vor Ort.


Deportation vor 79 Jahren 

Am 8. März 1943 wurden 119 Sinti aus Wiesbaden und Umgebung über den Wiesbadener Güterbahnhof nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Die Stadt Wiesbaden und der Hessische Landesverband Deutscher Sinti und Roma gedenken auch in diesem Jahr gemeinsam den verfolgten Sinti und Roma.

Ansprache des Oberbürgermeisters 

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende hat gemeinsam mit Fatima Stieb, Verband Deutscher Sinti und Roma , am Mahnmal in der Bahnhofstraße den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch den jungen Sinto und Geiger June Heilig und dessen Vater Sergej Hartmann. 

Adam Strauß, Vorsitzender des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Es folgte eine gemeinsame Ansprache der kirchlichen Vertreter Pfarrer Andreas Günther und Thomas Weinert.

Ansprache von Fatima Stieb

„Im März 1943 wurden aus Wiesbaden 119 Sinti deportiert. Doch auch aus vielen anderen Städten Hessens und Deutschlands fanden in diesem Monat Deportationen in die Vernichtungslager statt. Vom Neugeborenen bis zum Greis wurden alle Sinti und Roma verschleppt, zur Zwangsarbeit gezwungen oder direkt in die Gaskammern geschickt. Alle unsere Menschen sollten damals vernichtet werden, obwohl diese zuvor Teil der deutschen und europäischen Gesellschaft gewesen waren“, erinnert Fatima Stieb, Verband deutscher Sinti und Roma, Landesverband Hessen. „Über 600 Jahre dauert die Geschichte von uns Sinti in Deutschland bereits. Wir haben die deutsche Musik- und Kulturgeschichte mitgeprägt. All das sollte ausgelöscht werden. Damit wir dies nicht geschehen lassen, ist Gedenken auch heute noch wichtig. Es ist wichtig zu sehen, was damals möglich war und wie es dazu gekommen ist. Ebenso wichtig ist es aber auch, zu zeigen: wir sind noch hier und wir sind und bleiben Teil dieser Gesellschaft. Aus diesem Grund freue ich mich auch, heute einen so jungen besonderen Musiker dabei zu haben. Und ich bin froh über all die Menschen, die mit uns gedenken.“

Mahnmal steht seit 30 Jahren in Wiesbaden

„Seit 1992 steht in der Bahnhofstraße ein Mahnmal, das dauerhaft an die Deportation von 119 Wiesbadener Sinti in das Konzentrationslager Auschwitz und an den Völkermord der Nazis an Sinti und Roma erinnert. Diesem wichtigen Mahnmal ist mehr Wahrnehmung durch die Stadtgesellschaft zu wünschen“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. „Gerade heute, zwei Jahren nach der schrecklichen Bluttat von Hanau, erscheint es mir besonders wichtig, der Öffentlichkeit diesen immer noch so wenig wahrgenommen Teil des Rassenwahns der Nazis eindringlich ins Gedächtnis zu rufen, der dieser damals wie heute gesellschaftlich so benachteiligten Volksgruppe widerfahren ist. Das Gedenken an die Deportation Wiesbadener Sinti im Jahr 1943 ist fester Bestandteil der Erinnerungskultur in unserer Stadt“.

Groß, größer, Fenster: Der Fenstertrend bei Häusern

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Bei Fenstern gehen die Meinungen oft auseinander. Für viele haben sie nur einen funktionellen Sinn, andere hingegen sehen hier eine Ästhetik, die beim Bauen stets beachtet werden sollte. Es gibt dabei nicht nur die klassischen, viereckigen Varianten. Es gibt komplette Konstruktionen mit verschiedenen Öffnungsmechanismen und auch bei den Materialen sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Trend geht bei neuen Häusern wieder verstärkt Richtung große Fenster, doch was gibt es aktuell noch für weitere Entwicklungen?

Mehr ist mehr

Bodentiefe Fenster und vor allem große Panoramascheiben erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das wird auch die Fensterreinigung in München gerne hören, denn große Fenster müssen entsprechend aufwändig gereinigt werden. Diese Art von Fenster zieht sich auch bis in die oberen Geschosse, denn sie bieten den klaren Vorteil, dass viel Licht in die eigenen vier Wände strömen kann. Bei der Montage muss man entsprechend aufpassen, denn große Fenster sollte man immer von einem Experten einsetzen lassen. Dabei darf unter keinen Umständen der Sonnenschutz vergessen werden.

Während die Fenster immer größer werden, ist bei den Rahmen ein gegenteiliger Trend zu bewundern, denn die Rahmen werden immer feiner. Damit dieser filigrane Stil auch statisch umgesetzt werden kann, werden die Fensterkonstruktionen schon im Tragwerk der Fassade integriert.

Leichte Bedienung und Handhabung

Die Optik ist wichtig, doch die Handhabung fällt ebenso ins Gewicht. Die meisten Menschen wollen bei ihren Fenstern Griffe, die sie einfach bedienen können und mit denen sich die Fenster im besten Fall sogar automatisch öffnen und schließen lassen. Vor allem dann, wenn es sich um große und schwere Fenster handelt, ist jede automatisierte Hilfe gerne gesehen. Hinzu kommen weitere Helfer, wie z.B. Außenjalousien oder auch Zeitschaltuhren, die mit ihren Mechanismen die Sonneneinstrahlung und damit auch die Temperatur im Raum regeln können, selbst wenn man nicht zuhause ist. Smart Home bietet hier seit einigen Jahren völlig neue Möglichkeiten, von denen man auch bei den Fenstern profitieren kann.

Sicherheit geht vor

Fenster müssen sicher sein, denn nicht selten sind sie der erste Anlaufpunkt für Einbrecher, die sich unbefugten Zugang zu einer Wohnung oder zu einem Haus verschaffen wollen. Schon beim Bau sollte man als Bauherr also darauf achten, dass man sich für eine einbruchssichere Variante entscheidet, die dann auch im Mauerwerk entsprechend fachmännisch integriert wird. Der Fokus sollte dabei auf der Befestigung der Glasscheibe im Flügel des Fensters liegen. Qualitativ hochwertige Beschläge und sehr gute Schließeinrichtungen helfen ebenfalls, die Fenster sicher zu befestigen. Dabei gibt es verschiedene Einstufungen in Sicherheitsklassen. Bei Privatgebäuden sollte man seine Fenster mindestens aus der Widerstandsklasse 2 wählen.

Energieeffizienz als Sparmaßnahme

Der Trend geht im Allgemeinen immer mehr in Richtung Klima- und Umweltschutz. Hinzu kommen die immer weiter ansteigenden Preise für Energie. Bei modernen Fenstern kann man sich fast schon sicher sein, dass man sich durchsichtige Energiesparer montiert. Die Sonne bringt durch ihre Strahlen durch die Fenster Wärme ins Innere. Moderne Fenster lassen diese herein, allerdings nicht wieder heraus. Gerade in den kalten Wintermonaten kann man hier bares Geld sparen, wenn die Energieeffizienz und die Dämmfähigkeiten der Fenster gewährleistet sind.

 

International gesuchter Täter am Flughafen Frankfurt festgenommen

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Flughafen Frankfurt Bundespolizei
Flughafen Frankfurt Bundespolizei

Am frühen Montagmorgen (7. März 2022) ging Fahndern der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen ein international gesuchter Betrüger und Geldwäscher ins Netz. Der 48 Jahre alte Kanadier war auf seinem Weg von Montreal (Kanada) nach Sofia (Bulgarien) in Frankfurt zwischengelandet. Aus der Weiterreise wurde aber nichts, stattdessen klickten die Handschellen.


Die US-amerikanischen Justizbehörden ließen über Interpol bereits seit Oktober 2018 mit internationalem Haftbefehl nach dem Mann suchen

Zwischen 2008 und 2015 soll der Mann in den Vereinigten Staaten rund 1.400 Geschädigte um mehr als 1,2 Millionen US-Dollar betrogen haben. Dazu hatte er fiktive Firmen gegründet und falsche Rechnungen für nie erbrachte Werbedienstleistungen an Kleinunternehmen, Kirchen und medizinische Dienstleister verschickt. Anschließend verleitete er diese auf betrügerische Weise, die fingierten Zahlungsaufforderungen zu begleichen, indem er mit Inkassoanzeigen drohte und die angeblichen Schuldner telefonisch belästigte. Die durch die Betrugsmasche erlangten Geldbeträge wurden per Scheck über ein Verteilsystem ins Ausland überwiesen, um so die Herkunft der Gelder zu vertuschen.

Der Kanadier wurde am Dienstag (8. März 2022) einem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt nun in Auslieferungshaft und wartet auf seine Überstellung an die US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden. Ihm drohen bis zu 25 Jahre Haft.

Petition gegen den Ausbau der Autobahn A643 gestartet

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Visualisierung Ausbau A643
Visualisierung Ausbau A643

Die Debatte um den Ausbau der Autobahn A643 geht weiter: Jetzt haben Mainzer Umweltverbände eine Online-Petition samt Unterschriftenaktion gegen den Ausbau der Autobahn durch das Naturschutzgebiet „Mainzer Sand“ gestartet. Die Petition „Kein Ausbau der A 643 im Naturschutzgebiet“ fordert, Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) auf, nicht weiter am sechsspurigen Ausbau der Autobahn festzuhalten.


„Nix in den (Mainzer) Sand setzen“

Die Petition wird von zwölf Mainzer Initiativen getragen, darunter ADFC, BUND und NABU, Greenpeace Mainz -Wiesbaden und Fridays for Future. Federführend ist das Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“, das sich schon seit Jahren gegen den sechsspurigen Ausbau wehrt. Grund ist das europaweit einmalige Naturschutzgebiet „Großer Mainzer Sand“. Stattdessen wollen die Umweltschützer einen Ausbau der Autobahn auf vier Spuren plus zwei Standspuren, die sogenannte „4+2“-Lösung.

Die Bundesautobahn-Verwaltung argumentiert jedoch, der sechsspurige Ausbau sei nötig, um das Verkehrsaufkommen der steigenden Zahl der Pendler abzuwickeln und die Autobahn an die neue, sechsspurige Schiersteiner Brücke anzubinden. Der Autobahnaus bau sei doch geradezu „aus der Zeit gefallen“, argumentiert hingegen Heinz Hesping, einer der Initiatoren der Petition vom Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“.

 

„Die Kosten für Verbesserung der Sicherheit, Folgen der Klimaveränderungen und Reparatur maroder Infrastruktur werden Hunderte von Milliarden verschlingen“, kritisiert Hesping. Vor dem Hintergrund sei es einfach auch ein Gebot von Vernunft und des sparsamen Umgangs mit Steuergeldern, die Fertigstellung der aktuellen Baustellen auf der Schiersteiner Brücke und dem Schiersteiner Kreuz abzuwarten. Danach könne der Verkehrsfluss bereits ausreichend sein.

Für Oleg Cernavin von Greenpeace Mainz-Wiesbaden, ebenfalls einer der Initiatoren der Petition, ist eine nachhaltige Verkehrswende das Gebot der Stunde. „Würden die beim Autobahnausbau eingesparten Mittel für die Verbesserung des ÖPNV oder anderer nachhaltiger Verkehre eingesetzt, käme es zu einer wirklich umweltfreundlicheren Verbesserung der Mobilität in der Region Mainz-Wiesbaden“, sagte Cernavin.

Die Petition fordert deshalb, das derzeit laufende Planfeststellungsverfahren auszusetzen und den einzigartigen Naturraum nicht weiter durch den Ausbau zu zerstören. Verkehrsminister Wissing solle sich stattdessen „für eine attraktive und intelligente Verkehrswende einsetzen, die Fußgänger, Radfahrer, den ÖPNV und die Bahn fördert und nicht (für) den weiteren Ausbau von Autobahnen.“

Die Online Petition „Kein Ausbau der A 643 im Naturschutzgebiet“: https://www.openpetition.de/petition/online/kein-ausbau-der-a-643-im-naturschutzgebiet