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Streit zwischen Hundehaltern in Laubenheim eskaliert

Ein friedlicher Samstagsspaziergang auf der Laubenheimer Höhe in Mainz endete für einen Hundebesitzer im puren Schrecken. Nach einer anfänglichen Diskussion und einem Streit zwischen Hundehaltern über freilaufende Hunde zückte einer der beiden plötzlich ein Messer und bedrohte sein Gegenüber. Die Polizei sucht nun nach einem Mann mit auffälligem Fahrradanhänger.

Hundebegegnung löst Streit zwischen Hundehaltern aus

Der Vorfall ereignete sich am Samstagmittag gegen 13:50 Uhr auf einem Feldweg im beliebten Naherholungsgebiet Laubenheimer Höhe. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kreuzten sich dort die Wege zweier Hundebesitzer. Als die Hunde eines Beteiligten unkontrolliert auf die Hündin des anderen Mannes zuliefen, entwickelte sich zunächst ein lautstarker, verbaler Streit zwischen den beiden Männern.

Im weiteren Verlauf verlor einer der Beteiligten völlig die Beherrschung: Der bislang unbekannte Mann zog unvermittelt ein Messer und bedrohte damit den 32-jährigen Geschädigten. Nach der gefährlichen Drohung steckte der Angreifer die Waffe wieder ein und flüchtete in unbekannte Richtung. Der 32-Jährige blieb körperlich unverletzt, wählte jedoch sofort den Notruf.

Täterbeschreibung: Wer kennt den Mann mit den Bulldoggen?

Da der Täter mit einem sehr markanten Gespann unterwegs war, erhofft sich die Polizei schnelle Hinweise aus der Bevölkerung. Der gesuchte Mann wird wie folgt beschrieben:

  • Alter: etwa 45 Jahre alt

  • Aussehen: graue Haare und ein grauer Bart

  • Bekleidung: Er trug eine Cappy sowie eine Sonnenbrille

  • Fahrzeug/Begleitung: Der Mann war mit einem Fahrrad unterwegs, an dem ein auffälliger gelber Anhänger angebracht war. In diesem Anhänger befanden sich zwei französische Bulldoggen.

Polizei Mainz bittet um Mithilfe

Die Ermittler der Polizeiinspektion Mainz 1 fragen: Wer hat den Vorfall auf den Feldwegen der Laubenheimer Höhe beobachtet? Wer kann Angaben zu dem beschriebenen Fahrradfahrer oder dem gelben Hundeanhänger machen?

Sachdienliche Hinweise werden unter der Rufnummer 06131/65-34150 erbeten.

Mordfall „Mädchen aus dem Main“ – Vater nach 25 Jahren festgenommen

Es ist einer der bekanntesten Kriminalfälle Hessens: Im Sommer 2001 wurde die Leiche einer Jugendlichen im Main bei Frankfurt gefunden. Fast ein Vierteljahrhundert blieb sie anonym und war nur als „Mädchen aus dem Main“ bekannt, die Ermittler standen vor einem Rätsel. Nun führte eine internationale Kampagne zum Durchbruch. Der Vater der Getöteten sitzt nun wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.

Durchbruch im Fall „Mädchen aus dem Main“ dank der Kampagne „Identify Me“

Am Nachmittag des 31. Juli 2001 machten Passanten in Frankfurt-Nied eine schreckliche Entdeckung: Im Main trieb der Leichnam einer jungen Frau. Die Leiche war in ein Bettlaken eingewickelt, verschnürt und mit einem schweren Sonnenschirmständer beschwert im Fluss versenkt worden.

Trotz intensiver Ermittlungen der Frankfurter Kriminalpolizei und des Hessischen Landeskriminalamtes (HLKA) konnte die Identität des Opfers über Jahrzehnte nicht geklärt werden. Das Opfer wurde in der Öffentlichkeit als das „Mädchen aus dem Main“ bekannt, dessen Alter die Rechtsmediziner auf 13 bis 16 Jahre schätzten. Der Fall drohte zu einem ungelösten Dauer-Cold-Case zu werden – doch die Ermittler legten die Akten nie ganz zu den Augen.

Mädchen aus dem main
Schirmständer mit Bettbezug | Quelle: Hessisches Landeskriminalamt

Die entscheidende Wende in dem jahrzehntelangen Rätsel brachte die internationale Fahndungskampagne „Identify Me“, an der sich auch das Bundeskriminalamt (BKA) beteiligte. Im Oktober 2024 wurde der Fall der unbekannten Toten im Rahmen dieser Initiative noch einmal weltweit an die Öffentlichkeit gebracht, um neue Hinweise aus der Bevölkerung zu generieren.

Mit Erfolg: Nach dem Start der Kampagne gingen zahlreiche wertvolle Hinweise zu dem Mädchen aus dem Main bei den Behörden ein. Die Ermittler nahmen die Spur wieder auf und arbeiteten mit unverminderter Intensität an dem Fall. Schließlich gelang es ihnen nicht nur, das Mädchen nach 25 Jahren als die damals 16-jährige Tochter einer Familie aus der Region zu identifizieren, sondern auch den dringenden Tatverdacht gegen den eigenen Vater zu begründen.

Vater in der eigenen Wohnung festgenommen

Am 12. Mai 2026 klickten schließlich die Handschellen: Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main nahm das Hessische Landeskriminalamt einen 67-jährigen deutschen Staatsangehörigen an seiner Wohnanschrift widerstandslos fest.

Dem in Pakistan geborenen Mann wird vorgeworfen, seine 16-jährige Tochter in der damaligen Familienwohnung in Offenbach zwischen dem 28. und 31. Juli 2001 durch massive, brutale Schläge getötet zu haben. Um das Verbrechen zu vertuschen, soll er den Leichnam verpackt, beschwert und in den Main geworfen haben. Der 67-Jährige wurde noch am Tag seiner Festnahme einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Frankfurt am Main vorgeführt, die die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Mordes anordnete. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Hessischen Landeskriminalamtes zu den genauen Hintergründen des Familiendramas dauern weiterhin an.

Krachendes Ende: Das Trainer-Aus bei Eintracht Frankfurt ist offiziell

Das sportliche Missverständnis in der Bankenmetropole ist offiziell beendet. Am späten Sonntagabend, punkt 21:41 Uhr, verkündete der Bundesligist die sofortige Trennung von Cheftrainer Albert Riera. Auch die beiden Co-Trainer Pablo Remon Arteta und Lorenzo Dolcetti wurden mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden. Das Trainer-Aus bei Eintracht Frankfurt kommt nach einer sportlich enttäuschenden Rückrunde alles andere als überraschend, da die sportlichen Ziele klar verfehlt wurden.

Sportvorstand Markus Krösche erklärte in der offiziellen Vereinsmitteilung, dass man nach einer „offenen und ehrlichen Analyse der sportlichen Entwicklung“ zu dem Schluss gekommen sei, in der kommenden Saison einen neuen Weg einschlagen zu wollen. Zwar bedankte sich Krösche für den Fleiß und das Engagement des 44-jährigen Spaniers, doch unterm Strich bilanzieren die Hessen ein unruhiges und erfolgloses Intermezzo.

Sportliche Talfahrt und verpasste Ziele

Albert Riera hatte die Mannschaft erst im Februar 2026 in einer schwierigen Phase übernommen. Seine Kernaufgabe bestand darin, das Team spielerisch weiterzuentwickeln und sicher in den Europapokal zu führen. Die Realität sah jedoch anders aus: Nach 14 Bundesliga-Spielen stehen lediglich vier Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen zu Buche.

Besonders die spielerisch extrem bieder weisenden Auftritte, wie bei der 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV, sorgten im Umfeld für heftige Kritik. Nach einem weiteren Rückschlag beim 2:3 in Dortmund geriet das Saisonziel endgültig ins Wanken. Am finalen Spieltag machte das bittere 2:2-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart nach einer zwischenzeitlichen 0:2-Führung das Verpassen des siebten Tabellenplatzes perfekt – und besiegelte damit das Trainer-Aus bei Eintracht Frankfurt.

Kontroversen abseits des Platzes

Neben der unbefriedigenden sportlichen Bilanz beschleunigten vor allem Rieras rhetorische Fehltritte das Trainer-Aus bei Eintracht Frankfurt. Anfang Mai eröffnete der emotionale Coach mit einem stark kritisierten Auftritt auf einer Pressekonferenz unnötige Nebenschauplätze und machte sich intern wie extern angreifbar. Das Verhältnis zu weiten Teilen der Mannschaft und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle galt intern schon seit Wochen als zerrüttet.

Riera selbst gab sich in der offiziellen Mitteilung uneinsichtig: „Ich hatte das Gefühl, den Klub und die Spieler schützen zu müssen, und ich würde jederzeit wieder genauso handeln.“ Für die Vereinsführung um Markus Krösche lieferte dieses Verhalten letztlich den endgültigen Beweis, dass eine weitere Zusammenarbeit für die Saison 2026/27 alternativlos war.

Riera sieht sich in der Opferrolle

Wie tief die Gräben zwischen den Parteien tatsächlich waren, zeigte sich nur wenige Minuten nach der offiziellen Bekanntgabe. Der gefeuerte Spanier nutzte seinen privaten Instagram-Kanal, um mit deutlichen Worten nachzutreten. Während die Eintracht von einer einvernehmlichen Trennung sprach, stellte sich Riera öffentlich als Opfer der internen Umstände dar. Er beklagte, dass er ohne Vorbereitungszeit und ohne Neuzugänge mit zu vielen Altlasten konfrontiert gewesen sei.

Gleichzeitig übte er scharfe Kritik an den Verantwortlichen und warf dem Verein vor, seine Fähigkeiten nicht im vollen Umfang abgerufen zu haben. „Ich gehe in Frieden, aber traurig. Weil ich weiß, dass ihr nur 20 Prozent von Alberts Leistung genutzt habt“, so der Mallorquiner via Social Media. Mit diesen großspurigen Abschiedsworten endet ein kurzes, aber heftiges Kapitel im hessischen Profifußball. Wer nach dem endgültigen Trainer-Aus bei Eintracht Frankfurt die Nachfolge des Spaniers antreten wird, ließ der Verein am Sonntagabend zunächst noch offen.

Große Reinigungsaktion zur Starkregenvorsorge in Oppenheim

Um das Stadtgebiet optimal auf mögliche Unwetter und Sturzfluten vorzubereiten, startet in Oppenheim eine großangelegte Reinigungsaktion. Ab dem 3. Juni werden rund 1.500 Straßeneinläufe im gesamten Stadtgebiet zur Starkregenvorsorge in Oppenheim gesäubert. Damit die Aktion gelingt, ist die Stadt dringend auf die Mithilfe der Autofahrer angewiesen.

Starkregenvorsorge in Oppenheim

Die regelmäßige Wartung der Gullys genannt – ist eine essenzielle Maßnahme der modernen Starkregenvorsorge in Oppenheim. Die rund 1.500 Sinkkästen in der Stadt haben die Aufgabe, Oberflächenwasser bei Unwettern schnell und effizient in die Kanalisation abzuleiten.

Das Problem: Im Laufe der Zeit füllen sich die integrierten Schlammeimer mit Laub, Sand und Unrat. Sind diese Filter verstopft, kann das Wasser bei heftigen Regenfällen nicht mehr abfließen. Die Folge sind oft Sturzbäche auf den Straßen, lokale Überflutungen und im schlimmsten Fall teure Schäden an Gebäuden und der städtischen Infrastruktur. Im Auftrag der Stadt wird die Spezialfirma Folz die Reinigung in der Zeit vom 3. Juni bis zum 8. Juni durchführen.

Appell der Stadtbürgermeisterin: Freie Bahn für die Reinigungsteams

Damit die Arbeiter die Schlammeimer überhaupt leeren können, müssen die Schächte frei zugänglich sein. Genau hier liegt oft das Problem im dichten innerstädtischen Parkraum. Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg richtet daher einen dringenden Appell an die Bevölkerung: „Ein einziger zugeparkter Sinkkasten kann bei Starkregen bereits zum Problem für eine ganze Straße werden. Wir bitten daher alle Anwohner und Fahrzeughalter dringend darum, in dem genannten Zeitraum darauf zu achten, dass keine Fahrzeuge über den Gully-Gittern geparkt werden.“

Die Arbeiten sind straff durchgetaktet. Blockiert ein Auto den Zugang, muss der Gully ungeeinigt zurückgelassen werden – ein Sicherheitsrisiko für das gesamte Viertel beim nächsten Sommerunwetter.

Die Details der Starkregenvorsorge in Oppenheim im Überblick:

  • Zeitraum: Mittwoch, 3. Juni bis Montag, 8. Juni 2026

  • Umfang: Umfassende Reinigung aller rund 1.500 städtischen Sinkkästen

  • Ziel: Sicherstellung des reibungslosen Wasserabflusses zur Starkregenvorsorge

  • Wichtiger Hinweis: Bitte halten Sie alle Straßeneinläufe penibel von Fahrzeugen und anderen Hindernissen frei.

Die Stadtverwaltung Oppenheim bedankt sich bereits im Vorfeld bei allen Bürgerinnen und Bürgern für das Verständnis und die aktive Unterstützung bei dieser wichtigen Sicherheitsmaßnahme für den Hochwasserschutz.

Das steckt wirklich hinter der Auszeit für Randy Orton

Das gesamte Wrestling-Universum rätselt seit Wochen über ein zentrales Thema, denn die plötzliche Auszeit für Randy Orton nach dem gigantischen Main Event von WrestleMania 42 kam völlig unerwartet. Seit seiner bitteren Niederlage gegen Champion Cody Rhodes fehlt von der „Viper“ jede Spur im WWE-Fernsehen. Fans und Experten rätselten über den plötzlichen Rückzug des „Apex Predators“ auf der absoluten Zielgeraden der aktuellen Saison. Nun bringt ein brisanter Insider-Bericht endlich Licht ins Dunkel – und zeichnet das Bild eines Superstars, der einen verzweifelten Kampf gegen seinen eigenen Körper führt, sein letztes Kapitel im Ring aber noch lange nicht geschrieben hat.

Die bittere Diagnose hinter den Kulissen

Es war Wrestling-Papst Dave Meltzer, der am Wochenende im Wrestling Observer Radio die sprichwörtliche Bombe platzen ließ und die wahren Hintergründe lieferte. Wer glaubte, es handele sich um eine wohlverdiente Erholungspause, liegt falsch. Die aktuelle Auszeit für Randy Orton ist die direkte Konsequenz einer erheblichen Rückenverletzung, die dem Veteranen alles abverlangt. Meltzer stellte unmissverständlich klar, dass dieses körperliche Defizit der entscheidende Faktor dafür war, dass der Herausforderer den Ring in Philadelphia nicht als neuer Champion verlassen konnte.

Das Tragische daran: Es handelt sich dabei nicht um ein völlig neues Leiden, sondern um exakt den gleichen physischen Dämon, der die Laufbahn der Legende in der jüngeren Vergangenheit fast für immer beendet hätte.

Alarmierende Szenen auf der „Grandest Stage“

Wer beim Main Event von WrestleMania 42 genau hingesehen hat, konnte die düsteren Vorboten der Katastrophe bereits während des Matches erkennen. Mehrfach griff sich der Ringveteran während der epischen Schlacht gegen den „American Nightmare“ schmerzverzerrt in den unteren Rücken. Seine Aktionen wirkten in den entscheidenden Momenten stark eingeschränkt.

Die TV-Beobachtungen wurden in der Post-Show durch WWE-Interviewerin Jackie Redmond bestätigt: Sie berichtete sichtlich besorgt, dass der Athlet quälende zehn Minuten gebraucht habe, um die Rampe hinaufzuhumpeln. Diese dramatischen Szenen beweisen, dass die Auszeit für Randy Orton unausweichlich war und keine reine Booking-Entscheidung darstellte. Es war eine tickende Zeitbombe, die an diesem Abend endgültig detonierte.

Die Historie des Leidens: Ein Ritt auf der Rasierklinge

Um die Tragweite dieser ärztlichen Diagnose zu verstehen, müssen wir tief in die Vergangenheit blicken. Bereits im Mai 2022 zog sich der Star in einem Duell gegen The Usos eine derart schwere Rückenblessur zu, dass eine komplexe Bandscheiben-Fusions-Operation unumgänglich war. Führende Top-Neurologen rieten ihm damals dringend zu einem sofortigen und dauerhaften Karriereende.

Als er anderthalb Jahre später bei den Survivor Series WarGames 2023 sein monumentales Comeback feierte, grenzte das für viele Fans an ein medizinisches Wunder. In einem späteren Interview gab er schonungslos offen zu, in den ersten sechs Monaten der intensiven Reha selbst nicht mehr an eine Rückkehr in das Seilgeviert geglaubt zu haben. Dass exakt diese Schwachstelle nun wieder massiv aufbricht, verleiht der angeordneten Auszeit für Randy Orton eine dramatische Schwere.

Sarkasmus als Schutzschild

Doch wer den „Legend Killer“ kennt, weiß, dass er sich von negativen Schlagzeilen niemals einschüchtern lässt. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) reagierte der mehrfache World Champion auf die kursierenden Gerüchte mit der ihm eigenen Mischung aus Sarkasmus und purer Selbstsicherheit. Auf einen Bericht über seine schwere Verletzung konterte er trocken und versuchte, der viel diskutierten Auszeit für Randy Orton mit seinem typischen schwarzen Humor den Wind aus den Segeln zu nehmen:„Lmao just milking it guys, leave me alone I’m trying to enjoy my summer before I come back and take that #15.“

Mit dieser humorvollen Spitze – in der er andeutet, die mediale Aufregung lediglich maximal für sich ‚auszunutzen‘ (milking it) – nimmt der Veteran bewusst die Panik aus der Diskussion. Er nutzt die Auszeit für Randy Orton augenscheinlich, um den Sommer zu genießen, formuliert aber zeitgleich eine unmissverständliche Kampfansage an das gesamte Roster. Er hat seinen 15. World Title fest im Visier und denkt gar nicht ans Aufgeben.

Der Fahrplan für das Comeback

Trotz der ernsthaften medizinischen Bedenken im Hintergrund rollt die WWE-Maschinerie unaufhaltsam weiter, und ein baldiges Ende der Auszeit für Randy Orton zeichnet sich bereits am Horizont ab. Das Unternehmen hat offiziell bestätigt, dass der Topstar bei der SmackDown-Ausgabe am 29. Mai 2026 im Palau Olímpic de Badalona in Barcelona auftreten wird. Diese heiß erwartete Show in Spanien markiert die finale Haltestelle vor dem großen Premium Live Event Clash in Italy (31. Mai) und verspricht absolute Hochspannung.

Neue Allianzen und verschobene Fehden

Ob die Viper in Barcelona direkt wieder aktiv in das harte Ringgeschehen eingreift oder das Mikrofon nutzt, um ihre zukünftigen Ambitionen zu untermauern, ist aktuell noch ein gut gehütetes Geheimnis. Sicher ist jedoch, dass sich die kreative Landschaft der WWE während seiner Abwesenheit massiv verändert hat. Eine ursprünglich geplante Post-WrestleMania-Storyline, die den Broadcaster Pat McAfee und den Musiker Jelly Roll involvieren sollte, wurde Berichten zufolge still und heimlich gestrichen.

Währenddessen hat sich sein früherer Rivalale Cody Rhodes bereits dem „Ring General“ Gunther zugewandt – ein gigantisches Titel-Aufeinandertreffen für das Event in Italien ist fixiert. Die Fortsetzung der erbitterten Blutsfehde zwischen der Viper und dem Champion dürfte somit tief in den heißen Sommer verschoben werden. Sobald diese ungeplante Auszeit für Randy Orton endgültig Geschichte ist, wird der gefährlichste RKO der Branche wieder völlig unerwartet aus dem Nichts zuschlagen.

Mainz 05 Frauenmannschaft steigt in die 1. Bundesliga auf

Was für eine atemberaubende Erfolgsgeschichte: Nur ein Jahr nach dem Sprung in die 2. Bundesliga hat die FSV Mainz 05 Frauenmannschaft den direkten Durchmarsch ins deutsche Oberhaus geschafft. Mit einem fulminanten Auswärtssieg krönten die Mainzerinnen eine historische Saison und spielen künftig in der Ersten Frauen-Bundesliga.

Kantersieg der Mainz 05 Frauenmannschaft macht den Durchmarsch perfekt

Die Geschichtsbücher des FSV Mainz 05 sind um ein mitreißendes Kapitel reicher. Am Wochenende machte das Team von Trainer Takashi Yamashita den ganz großen Traum wahr. Mit einem dominanten 5:0-Erfolg beim VfR Warbeyen ließen die 05-Frauen keinen Zweifel mehr aufkommen und sicherten sich den direkten Aufstieg von der Regionalliga über die zweite Liga bis ganz nach oben.

Damit gelingt dem Verein ein seltener Meilenstein: Ab der kommenden Saison spielen sowohl die Männer als auch die Frauen des FSV Mainz 05 in der absoluten „Bel Étage“ des deutschen Fußballs. Da auch die Jugendteams in der nationalen Spitze agieren, untermauert der Verein eindrucksvoll seine exzellente Gesamtarbeit.

Die Fußball-Elite zu Gast am Bruchweg

Für die Mainzer Fußballfans bedeutet der Coup der Mainz 05 Frauenmannschaft echten Erstliga-Genuss im Doppelpack. Im kommenden Jahr geben sich am traditionsreichen Mainzer Bruchweg die absoluten Schwergewichte des deutschen Frauenfußballs die Klinke in die Hand. Die Zuschauer dürfen sich auf Duelle mit dem VfL Wolfsburg, dem FC Bayern München, dem Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach oder dem VfB Stuttgart freuen. Auch das prestigeträchtige Nachbarschaftsduell gegen die Eintracht aus Frankfurt wird ein absolutes Highlight im Spielplan.

Stadtspitze begeistert: „Ein kleines Wunder“

Die Nachricht vom Aufstieg löste auch im Mainzer Rathaus riesigen Jubel aus. Oberbürgermeister Nino Haase und Sportdezernent Daniel Köbler zeigten sich in einer gemeinsamen Erklärung begeistert: „Eine grandiose Saison findet ihre Krönung – das macht den 05-Frauen so schnell niemand nach! Glückwunsch und Chapeau zum Aufstieg in die Erste Bundesliga!“

Beide sind sich sicher, dass dieser Erfolg dem Frauenfußball in der gesamten Region einen massiven Schub geben wird. Der Grundstein für diesen Erfolg wurde vor einigen Jahren gelegt, als die Frauenabteilung des TSV Schott Mainz in den FSV integriert wurde. „Dass sich der Frauenfußball in Mainz nun so gradlinig in die höchste Liga kombinieren konnte, darf man als kleines Wunder bezeichnen – und wird der 05-Fanschar hoffentlich weiteren Zulauf bescheren“, so Haase und Köbler weiter. „Zwei Fußball-Teams in der Ersten Liga, das ist für die Sportstadt Mainz eine extreme Bereicherung. Damit steht der Frauenfußball nun auch in Mainz endgültig im Rampenlicht.“

Freiwillige Feuerwehr Heimersheim lädt zum Tag der offenen Tür ein

Ein spannender Blick hinter die Kulissen der Lebensretter: Die Freiwillige Feuerwehr Heimersheim öffnet ihre Tore und lädt am Sonntag, den 24. Mai 2026, zu einem großen Aktionstag für die ganze Familie auf den Freien Platz ein. Neben Information und Technik steht auch die Geselligkeit im Mittelpunkt.

Freiwillige Feuerwehr Heimersheim startet das Festprogramm mit Frühschoppen und Beförderungen

Das bunte Treffen beginnt am Sonntagvormittag um 10:30 Uhr mit einem traditionellen Frühschoppen. Kurz darauf, um 11:00 Uhr, folgen die offizielle Eröffnung der Veranstaltung sowie die Grußworte der geladenen Gäste. In diesem feierlichen Rahmen wird es für die aktiven Wehrleute spannend, da auch anstehende Beförderungen und Verpflichtungen neuer Einsatzkräfte auf dem Programm stehen.

Direkt im Anschluss sorgt die Feuerwehrküche für das leibliche Wohl der Gäste. Ab 11:30 Uhr wird zum gemeinsamen Mittagessen mit herzhaften Klassikern wie Steaks, Bratwurst und Pommes eingeladen. Wer es lieber süß mag, kommt ab 12:30 Uhr bei einer großen Auswahl an Kaffee und Kuchen voll auf seine Kosten.

Schauübung der Feuerwehr

Ein besonderes Highlight für Groß und Klein wartet um 13:30 Uhr auf die Besucher. Bei einer realistischen Schauübung demonstrieren die Einsatzkräfte ihr Können und zeigen hautnah, wie im Ernstfall Hand in Hand gearbeitet wird.

Darüber hinaus bietet der Tag reichlich Gelegenheit, sich umfassend über die vielfältige Arbeit der Feuerwehr und die Aktivitäten des Förderkreises zu informieren. Technikbegeisterte können zudem einen genauen Blick auf die verschiedenen Einsatzfahrzeuge werfen, die vor Ort präsentiert werden. Die Freiwillige Feuerwehr Heimersheim freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher und einen gemeinsamen Tag in geselliger Atmosphäre.

Wichtiger Hinweis: Haltverbot auf dem Freien Platz

Damit die Veranstaltung reibungslos über die Bühne gehen kann, sind im Vorfeld logistische Vorbereitungen notwendig. Die Feuerwehr bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Beachtung einer geänderten Verkehrsregelung: Für den Aufbau und die Durchführung des Tags der offenen Tür gilt auf dem Freien Platz in Heimersheim von Samstag, 23. Mai, ab 14.30 Uhr bis Sonntag, 24. Mai, 18 Uhr, ein Haltverbot im Bereich des Veranstaltungsgeländes.

Festnahme nach Leichenfund in Frankfurt

In der Nacht zum Sonntag (17. Mai 2026) wurde ein 19-jähriger Mann tot vor einem Parkhaus in der Emmerich-Josef-Straße im Frankfurter Stadtteil Höchst gefunden. Wie die Polizei nun mitteilt, konnte bereits wenige Stunden nach dem Leichenfund in Frankfurt ein tatverdächtiger Heranwachsender festgenommen werden.

Leichenfund in Frankfurt vor einem Parkhaus

Das Verbrechen kam in den frühen Morgenstunden gegen 04:10 Uhr ans Licht. Zeugen alarmierten die Polizei, nachdem sie eine schwerverletzte, männliche Person vor einem Parkhaus in der Emmerich-Josef-Straße in Frankfurt auf Höhe der Hausnummer 24 entdeckt hatten.

Die Rettungskräfte eilten sofort zum Fundort. Für den jungen Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät: Der hinzugezogene Notarzt konnte nur noch den Tod des 19-Jährigen feststellen. Die Polizei sperrte den Bereich umgehend weiträumig ab, um Spuren zu sichern. Das zuständige Fachkommissariat der Frankfurter Kriminalpolizei übernahm noch am Tatort die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.

Schneller Ermittlungserfolg: 18-Jähriger in Gewahrsam

Durch die intensiven und schnellen Ermittlungen der Mordkommission konnte bereits kurz nach der Tat ein Anfangsverdacht gegen einen 18-jährigen Heranwachsenden aus dem Main-Taunus-Kreis begründet werden.

Sie nahmen den Tatverdächtigen am Nachmittag an seiner Wohnanschrift widerstandslos fest und verbrachten ihn schließlich in das Gewahrsam des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main. Der festgenommene 18-Jährige soll am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden, der über den Erlass eines Haftbefehls entscheidet.

Hintergründe noch völlig unklar

Was genau sich in den Stunden vor dem Leichenfund in Frankfurt abgespielt hat, ist derzeit noch unklar. Der Tathergang ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Auch zu den genauen Hintergründen der Tat sowie zu einer möglichen Verbindung zwischen dem Opfer und dem Tatverdächtigen halten sich die Ermisbehörden derzeit noch bedeckt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern weiter an.

Familienstreit mit Messer in Rüdesheim am Rhein

Am späten Samstagabend, den 16.05.2026, kam es in Rüdesheim am Rhein zu einer folgenschweren Auseinandersetzung im familiären Kreis. Gegen 23:40 Uhr geriet ein 36-jähriger Mann aus Gladbeck im Rahmen einer privaten Feierlichkeit in der Geisenheimer Straße in einen heftigen Streit mit seinen Angehörigen. Im weiteren Verlauf der verbalen Konfrontation eskalierte die Situation psychisch und physisch: Der stark alkoholisierte Mann zog ein Messer und bedrohte damit seine Kontrahenten.

Entwaffnung und anschließende körperliche Attacke

Den bedrohten Familienmitgliedern gelang es jedoch gemeinschaftlich, den Angreifer zu überwältigen und ihm das Messer zu entwinden. Nach der Entwaffnung wendete sich die Situation grundlegend. Mehrere Personen aus der Familie umringten den 36-Jährigen und gingen gemeinschaftlich mit massiven Faustschlägen und Tritten auf den am Boden liegenden Mann los. Die Situation drohte völlig außer Kontrolle zu geraten.

Polizeiliches Einschreiten und Konsequenzen in Rüdesheim am Rhein

Erst durch das schnelle Eintreffen mehrerer Streifenwagen der Polizei aus Rüdesheim am Rhein konnte die körperliche Misshandlung des Gladbeckers beendet werden. Die Beamten mussten vor Ort aktiv einschreiten, damit die Beteiligten von dem Mann abließen. Der 36-Jährige erlitt erhebliche Verletzungen und wurde zur medizinischen Erstversorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.

Da der Mann auch nach der ärztlichen Behandlung ein extrem aggressives Verhalten an den Tag legte, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung in das polizeiliche Gewahrsam überführt. Die übrigen Beteiligten der Auseinandersetzung blieben unverletzt. Die Polizei hat gegen mehrere Familienmitglieder sowie gegen den ursprünglichen Angreifer entsprechende Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet.

Kritik am geplanten Gaskraftwerk auf der Ingelheimer Aue

Die Mainzer ÖDP-Stadtratsfraktion wirft der Verwaltung und den Kraftwerken Mainz-Wiesbaden (KMW) vor, die Pläne für den Bau eines neuen Gaskraftwerkes auf der Ingelheimer Aue an den politischen Gremien und der Öffentlichkeit vorbeizuschleusen.

Massive Kritik an mangelnder Transparenz

Die Pläne für das neue Energieprojekt auf der Ingelheimer Aue stoßen bei der ÖDP auf heftigen Widerstand – vor allem bezüglich der Kommunikation. „Der Bau eines neuen Gaskraftwerkes auf der Ingelheimer Aue scheint bisher eine geheime Kommandosache gewesen sein“, kritisiert ÖDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Claudius Moseler die Verwaltung sowie vor allem die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW).

Zwar sei den zuständigen Gremien bewusst, dass dort die eigentlichen Entscheidungen gefällt werden, dennoch sieht die Fraktion im aktuellen Vorgehen ein erhebliches Defizit an politischer Kultur. „Freilich sind dort die zuständigen Gremien, die entscheiden, allerdings ist es mit Blick auf die politische Transparenz aus unserer Sicht ein unerhörter Vorgang“, so Moseler weiter. Konkret wirft die ÖDP-Fraktion dem aktuellen Bürgermeister Daniel Köbler sowie seinem Vorgänger Günter Beck (beide Grüne) vor, das Vorhaben im Jahr 2025 ausschließlich hinter verschlossenen Türen auf Verwaltungsebene besprochen zu haben.

Forderung nach Aufklärung im Stadtrat

Angesichts der Tragweite des Projekts auf der Ingelheimer Aue fordert die Fraktion nun das Einschreiten der Stadtspitze, um die Vertreter der Bürger sowie die Einwohner selbst umfassend ins Boot zu holen. „Wir bitten daher Oberbürgermeister Nino Haase, dass er sich dafür einsetzt, dieses Projekt den Fraktionen im Mainzer Stadtrat umfassend vorzustellen. Auch die Mainzer Bevölkerung hat ein Recht auf rechtzeitige Information. Der Bau eines Gaskraftwerks ist mit Blick auf den in Mainz beschlossenen Klimanotstand und die möglichen finanziellen Auswirkungen nicht ´irgendein´ Projekt“, betont der ÖDP-Fraktionsvorsitzende und fordert volle Transparenz.

Besonderes Unverständnis herrscht bei den Lokalpolitikern darüber, dass ein ursprünglich vorgesehener öffentlicher Erörterungstermin von der Genehmigungsbehörde, der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd, abgesagt wurde. „Dies ist mit Blick auf die Relevanz des Kraftwerks, um die öffentliche Stromversorgung sowie die Notstromversorgung des benachbarten Rechenzentrums „Green Rocks“ sicherzustellen, absolut unverständlich. Offenbar will man das Projekt geräuschlos durchwinken.“

Prüfung von grünen Alternativen und Wasserstoff-Zukunft gefordert

Die ÖDP drängt nun auf eine Kehrtwende im Verfahren und fordert eine inhaltliche Diskussion über die Zukunftsfähigkeit des Standorts. Die ÖDP erwartet nun eine klare Stellungnahme, dass einerseits auch Alternativen geprüft werden, z.B. Solarfelder, Erdwärme oder sogar ein Wasserkraftwerk, und andererseits, wenn es schon ein Gaskraftwerk werden soll, dieses in Zukunft, also ab 2035 klimaneutral auch mit Wasserstoff betrieben werden kann, so die ÖDP abschließend.

Alle Infos zum Kulturpark Festival in Bad Kreuznach

Veranstaltung Bad Kreuznach – Vom 30. Mai bis zum 7. Juni 2026 wird das Kulturfestival Bad Kreuznach zum zentralen Treffpunkt für Kunst- und Musikliebhaber. Das Organisationsteam um Matthias Zimmermann und Ludwig Jantzer bespielt das Kurzentrum mit einem Programm, das sich eng am Kultursommer-Motto „Die Goldenen Zwanziger“ orientiert. Den feierlichen Auftakt im Kurpark macht die SWR1-History Show „Hits and Storys“, bei der die Band PopHistory Welthits live präsentiert, während Musikexperte Bernd Rosinus die Hintergründe der Songs beleuchtet.

Frivoles Varieté und moderne Vokalmusik

KulturparkfestivalEin besonderer Fokus beim Kulturfestival Bad Kreuznach liegt auf der extravaganten Ära der 1920er-Jahre. Am 31. Mai präsentiert die Mezzosopranistin Regina Pätzer Chansons und Schlager aus der Zeit der Tonfilmklassiker. Wer es noch glamouröser mag, kommt am 3. und 4. Juni im Kursaal auf seine Kosten: Die Shows „Let’s Burlesque“ und „Gatsbeat“ bringen den Glanz der alten Ballrooms von Chicago bis Berlin zurück in die Kurstadt. Als modernes Kontrastprogramm dazu tritt am 4. Juni das renommierte A-cappella-Quartett Maybebop im Kurpark auf und begeistert mit komplexen Vokal-Arrangements und skurrilem Humor.

Scharfzüngiges Kabarett zum Festivalabschluss

Zum Finale setzt das Kulturfestival Bad Kreuznach auf wortgewaltige Satire. Am 5. Juni widmet sich Florian Schroeder im Kurpark der Frage nach dem Glück in einer turbulenten Welt. Den krönenden Abschluss bildet am 7. Juni der Auftritt von Lars Reichow im Kursaal. Mit seinem Programm „Boomerland“ nimmt der „Muster-Boomer“ seine eigene Generation mit viel Wortwitz und Melodien am schwarzen Flügel unter die Lupe. Damit deckt das Festival ein breites Spektrum von historischer Musikrevue bis hin zu moderner Gesellschaftskritik ab. Tickets gibt es bei adticket.de und bei der Bad Kreuznacher Tourist-Info im Haus des Gastes, Kurhausstraße 22-24.

Veranstaltungshighlights im Überblick

  • 30. Mai: Eröffnung mit SWR1 Hits and Storys (Kurpark)

  • 31. Mai: Regina Pätzer – Liederabend der 20er bis 40er (Kursaal)

  • 03. Juni: Frivole Let’s Burlesque-Show (Kursaal)

  • 04. Juni: Gatsbeat-Show (Kursaal) & Maybebop (Kurpark)

  • 05. Juni: Satire mit Florian Schroeder (Kurpark)

  • 07. Juni: Festivalfinale mit Lars Reichow (Kursaal)

WWE Star Finn Bálor spricht im Podcast über Promo Ängste

Im Stephanie-McMahon-Podcast „What’s Your Story?“ hat der irische WWE-Star Finn Bálor überraschend offen über seine anhaltenden Schwierigkeiten mit dem klassischen Promo-Format im amerikanischen Wrestling gesprochen. Für den ehemaligen Universal Champion stellt das Reden vor der Kamera bis heute eine Hürde dar. Bálor erklärte, dass er das sogenannte Trash-Talking ablehne, wenn es seine persönliche Würde angreife. Da seine Karriere im vom sportlichen Mat-Wrestling geprägten England und später im harten „Strong-Style“ in Japan begann, spielte das gesprochene Wort jahrelang kaum eine Rolle für ihn.

Erst mit dem Wechsel zu Marktführer WWE wurde er mit der vollen Promo-Pflicht konfrontiert, was sich für ihn bis heute eher wie Schauspielerei als echter Sport anfühlt. Einen wichtigen Impuls erhielt er jedoch kürzlich von Manager-Legende Paul Heyman. Dieser riet ihm, Promos genau wie seine Matches anzugehen: präsent zu sein und sich im Fluss der Emotionen treiben zu lassen, anstatt jedes Wort im Vorfeld auswendig zu lernen.

Der Kontrast zum Champion und die Flucht aus dem Rampenlicht

Aus diesem Grund meidet Finn Bálor abseits der TV-Shows bewusst Medienauftritte, Pressekonferenzen und Podcasts. Das Wrestling im Ring sei seine primäre Ausdrucksform, bei der er sich physisch deutlich besser artikulieren könne als mit Worten. In diesem Zusammenhang zog er einen respektvollen Vergleich zu Undisputed WWE Champion Cody Rhodes. Während Rhodes das Rampenlicht und die mediale Aufmerksamkeit gezielt suche und darin aufblühe, bevorzuge Bálor den Backstagebereich und die direkte Zeit mit den Kollegen. Er akzeptiere, dass diese Zurückhaltung für seine Karriere potenziell von Nachteil sein könnte, wolle seine Identität dafür jedoch nicht opfern.

Skurrile Namensvorschläge und die McGregor-Pointe von Finn Bálor

Besonders interessante Details offenbarte Finn Bálor bezüglich der Entstehung seines Ringnamens im Jahr 2014. Bei seinem Debüt im Performance Center legte ihm das Management eine Liste mit Vorschlägen vor. Unter den Optionen befand sich der Name „Liv“ – den der heutige Kreativchef Triple H favorisierte und der Jahre später an Liv Morgan vergeben wurde – sowie der Name „Rux“, welcher jedoch wegen einer potenziellen Verwechslung mit dem Entertainer RuPaul verworfen wurde.

Sogar der Name „McGregor“ stand zur Debatte. Da Bálor jedoch das immense Potenzial des damals aufstrebenden MMA-Kämpfers Conor McGregor voraussah, lehnte er ab, um Verwechslungen zu vermeiden. Letztlich kreierte er den Namen „Finn Bálor“ selbst auf Basis der gälischen Mythologie, als Kombination aus dem David-artigen Helden Finn mac Cumhaill und dem einäugigen Dämonenkönig Bálor.

Visionen für ein Traum-Match und NXT Japan

Für die Zukunft zeigt sich Finn Bálor visionär. Auf die Frage nach einem Aufeinandertreffen mit Conor McGregor reagierte er positiv. Da beide Marken mittlerweile unter dem Dach der TKO Group Holdings vereint sind, fände er ein Match im Wrestling-Ring – idealerweise als Tag-Team-Partner an McGregors Seite – extrem reizvoll.

Zudem plant der Ire bereits für die Zeit nach seiner aktiven Ringkarriere. Gemeinsam mit seinem Kollegen Shinsuke Nakamura würde er gerne eine asiatische Expansion der WWE anführen. Seine Idee beinhaltet den Aufbau einer eigenen „NXT Japan“-Marke. Da Bálor als Mitbegründer des Bullet Clubs bei New Japan Pro Wrestling und Nakamura als ehemaliger IWGP-Champion den dortigen Markt perfekt kennen, sieht er sich und Nakamura als ideale Besetzung, um als rechte Hand des Managements den Grundstein für diese neue Liga zu legen.

Messerangriff am Römischen Theater in Mainz

Ein couragiertes Einschreiten endete am Freitagnachmittag (15. Mai 2026) in Mainz beinahe in einer Tragödie. Als ein 34-jähriger Mann einen heftigen Beziehungsstreit schlichten wollte, wurde er plötzlich selbst zum Opfer von einem Messerangriff am Römischen Theater. Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise.

Aggressiver Angreifer geht auf Schlichter los

Der Vorfall ereignete sich gegen 17:45 Uhr auf einem viel frequentierten Fußweg in der Holzhofstraße, der den Bahnhof „Römisches Theater“ mit einem dortigen Supermarkt verbindet. Ein 34-jähriger Passant wurde auf ein junges Pärchen aufmerksam, das sich lautstark und heftig stritt. Im Versuch, die Situation zu beruhigen und deeskalierend einzuwirken, trat der Mann an das Paar heran.

Doch anstatt sich zu beruhigen, richtete sich die Aggression des unbekannten Mannes sofort gegen den Helfer. Der Täter ging den 34-Jährigen zunächst verbal scharf an, packte ihn im weiteren Verlauf am Kragen und zog mit der anderen Hand ein Messer.

Opfer kann Messerangriff am Römischen Theater abwehren

Der Tatverdächtige holte zu einem Angriff mit der Waffe aus. Dem schnellen Reaktionsvermögen des Geschädigten ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert wurde: Er konnte den Messerangriff erfolgreich abwehren und im Anschluss sofort die Flucht ergreifen. Der 34-Jährige blieb bei dem Vorfall unverletzt. Der Angreifer flüchtete kurz darauf ebenfalls in unbekannte Richtung.

Polizei Mainz sucht dringend Zeugen

Da sich die Tat zu einer belebten Uhrzeit an einem zentralen Fußweg abspielte, hoffen die Ermittler, dass andere Passanten oder Kunden des Supermarkts den Vorfall beobachtet haben. Die Polizei benötigt Ihre Hilfe zur Ermittlungen des Tatverdächtigen. Gibt es Zeugen die sich zu oben genannter Zeit an der beschriebenen Örtlichkeit aufgehalten haben und auf das streitende Paar aufmerksam wurden oder die gesamte Auseinandersetzung beobachtet haben?

Sachdienliche Hinweise zu dem Messerangriff am Römischen Theater können per Telefon unter 06131/65-34150 an die zuständige Dienststelle mitgeteilt werden.

Programm & Highlights der Wäldcheskerb in Oppenheim 2026

Die Wäldcheskerb in Oppenheim lädt vom vom 22. bis 25. Mai 2026 auf die Festwiese ein. Das traditionelle Volksfest zur Pfingstzeit verspricht vier Tage voller Unterhaltung, Musik und Familienvergnügen – mit einem bunten Programm für alle Generationen.

Jahrmarkt-Klassiker und ein geheimnisvolles Highlight

Die Wäldcheskerb in Oppenheim öffnet bereits am Freitagnachmittag ab 15:00 Uhr seine Pforten, wenn die zahlreichen Fahrgeschäfte und Schaustellerstände in den Betrieb starten. Die Festwiese verspricht echte Jahrmarkt-Atmosphäre auf hohem Niveau. Mit dabei sind die absoluten Klassiker wie der Autoscooter, ein Riesenrad und das beliebte Kinderkarussell „EuroCar“.

Für den nötigen Nervenkitzel und Spielspaß abseits der rasanten Fahrten ist ebenfalls gesorgt. Glücksjäger können ihr Geschick an traditionellen Buden wie dem Glücksgreifer, dem Angel- und Schießstand oder am beliebten Automatenwagen „Monte Carlo“ auf die Probe stellen, wo attraktive Preise auf die Gewinner warten.

Kulinarische Weltreise bei der Wäldcheskerb in Oppenheim

Das kulinarische Angebot präsentiert sich auch in diesem Jahr besonders vielseitig. Für die süßen Momente sorgen frisch gebackene spanische Churros, französische Crêpes und edle Schokofrüchte.

Wer es lieber deftig und herzhaft mag, findet am klassischen Imbissstand Klassiker wie Currywurst und Pommes. Ergänzt wird die Speisekarte durch internationale Spezialitäten: Von asiatischen Thainudeln über gebratene Champignons und frisch gebackene Pizza bis hin zu üppig belegten Baguettes und deftigen Fleischspießen wird die Festwiese zu einem echten Schlemmerparadies.

Offizieller Start und Partystimmung im XL-Festzelt

Der offizielle Startschuss fällt am Freitagabend, 22. Mai, um 19:30 Uhr mit dem traditionellen Fassbieranstich durch die Stadtspitze. Direkt im Anschluss übernimmt DJ Johnny ab 20:00 Uhr das Kommando auf der Festplatzbühne, um den Besuchern am Eröffnungsabend ordentlich einzuheizen.

Am Samstagabend, 23. Mai wird die Oppenheimer Coverband „Tschau Johnny!“ ab 20:00 Uhr mit einer energiegeladenen Rock-Show für Stimmung sorgen.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr haben die Veranstalter der Wäldcheskerb in Oppenheim das Festzelt für 2026 noch einmal vergrößert, um mehr Platz für das Showprogramm und die feiernde Menge zu bieten.

Frühschoppen am Sonntag und großer Familientag am Montag

Der Festsonntag startet gemütlich und traditionell. Ab 12:00 Uhr lädt die Stadtkapelle zu einem zünftigen Frühschoppenkonzert auf der großen Festplatzbühne ein. Am späten Nachmittag übernimmt ab 17:00 Uhr erneut DJ Johnny das musikalische Ruder, um das Wochenende auf der Wäldcheskerb in Oppenheim ausklingen zu lassen.

Der Pfingstmontag steht als Familientag dann ganz im Zeichen der jüngsten Festbesucher und Familien. Ab 14:00 Uhr zieht eine spannende Zaubershow die Kinder in ihren Bann. Nahtlos weiter geht es um 15:00 Uhr mit dem bekannten „Tag der Ballette“, bei dem zahlreiche Showtanzgruppen aus der gesamten Region ihr tänzerisches Können und ihre farbenfrohen Kostüme auf der großen Bühne präsentieren.

Die Öffnungszeiten der Fahrgeschäfte im Überblick:

  • Freitag: ab 15:00 Uhr

  • Samstag: ab 14:00 Uhr

  • Sonntag & Montag: ab 11:00 Uhr

Großeinsatz wegen sinkendem Sportboot im Schiersteiner Hafen

Ein sinkendes Sportboot hat am Samstagvormittag (16. Mai 2026) einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG im Schiersteiner Hafen in Wiesbaden ausgelöst. Durch das schnelle Eingreifen der Helfer konnte eine stärkere Verunreinigung im Hafenbecken verhindert werden.

Großalarm im Schiersteiner Hafen: Vermisste Personen an Bord befürchtet

Gegen Vormittag ging bei der Rettungsleitstelle Wiesbaden der Notruf über ein sinkendes Boot ein. Da zu diesem frühen Zeitpunkt absolut unklar war, ob sich noch Menschen auf dem Schiff befanden, lösten die Disponenten Großalarm aus. Neben den regulären Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes wurden umgehend die Spezialeinheit der Feuerwehrtaucher, die DLRG sowie ein Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle im Schiersteiner Hafen beordert.

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatte das rund sieben Meter lange Sportboot bereits stark Schlagseite und war teilweise im Hafenbecken versunken. Nach einer ersten schnellen Erkundung gaben die Einsatzkräfte jedoch Entwarnung: Personen befanden sich glücklicherweise nicht mehr an Bord.

Ölsperren ausgelegt und Boot stabilisiert

Sofort liefen die Maßnahmen zur Schadensbegrenzung an. Um eine großflächige Verschmutzung des Hafenbeckens durch Kraftstoffe zu verhindern, riegelte die Feuerwehr den betroffenen Bereich großzügig mit Ölsperren ab. Bereits an die Wasseroberfläche ausgetretene Betriebsstoffe wurden mithilfe von speziellen Saugsperren gebunden und aufgenommen.

Gleichzeitig kämpften die Einsatzkräfte gegen das weitere Absinken des Wracks. Mit leistungsstarken Pumpen wurde kontinuierlich Wasser aus dem Rumpf befördert, um das Sportboot stabil und über Wasser zu halten.

Bergung per Autokran

Im weiteren Verlauf des Einsatzes organisierte der Eigentümer des Bootes die endgültige Bergung. Ein dafür angeforderter Autokran hob das havarierte Sportboot schließlich kontrolliert aus dem Wasser.

Dank der schnellen und reibungslosen Zusammenarbeit aller beteiligten Einheiten kam bei dem Vorfall niemand zu Schaden und ein gravierender Umweltschaden konnte erfolgreich abgewendet werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Am Einsatz beteiligt waren:

  • die Berufsfeuerwehr Wiesbaden
  • die Freiwillige Feuerwehr Schierstein
  • die DLRG-Ortsgruppen aus Schierstein und Kastel
  • ein Rettungshubschrauber