BYC-News Blog Seite 93

Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 im Kreis Groß-Gerau

Im Zuge des alljährlichen europaweiten Fahrplanwechsels am Sonntag, dem 14. Dezember 2025, kommt es im Kreis Groß-Gerau zu den folgenden Neuerungen und Änderungen:

S-Bahn-Linien und Regionalzüge

Im gesamten Eisenbahnnetz finden auch im Fahrplanjahr 2026 umfangreiche Bautätigkeiten statt. Besonders die Sanierung und Modernisierung des Bahnknotens Mainz führt in den kommenden Monaten zu Streckensperrungen, Umleitungen, Zugausfällen und Verspätungen. Hierbei sind insbesondere die S-Bahn-Linien S8/S9 zwischen Wiesbaden/Mainz und Frankfurt sowie die RegionalBahn-Linie 75 zwischen Wiesbaden/Mainz und Darmstadt betroffen.

Die konkreten Sperrphasen und die entsprechenden Schienenersatzverkehre werden seitens der Bahn und des RMV kommuniziert. Die Bahn verweist in diesem Zusammenhang auf die Auskunftsmedien unter www.bahn.de und in der App DB Navigator.

Auf der Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim (Riedbahn) ändert sich der Angebotsumfang sowie die Taktlagen im Fernverkehr. In diesem Zusammenhang verschieben sich die verfügbaren Trassen für den Regionalverkehr und führen zu geänderten Taktlagen sowie in Einzelfällen zum Entfall von Systemhalten. Letzteres betrifft die RegionalExpress-Linie 70 zwischen Mannheim Hbf. und Frankfurt Hbf. Bei dieser Linie entfallen – bis auf einzelne Zeitlagen in den Früh- und Spätstunden – die stündlichen Halte „Mannheim-Waldhof Bf“ und „Mörfelden Bf“.

Im Bereich der S-Bahn-Linie S7 reduziert sich die Anzahl der Überholungen durch den Fernverkehr, sodass neben einer Beschleunigung der Linie insbesondere die Grundstruktur des 30-Minuten-Taktes ganztags weitgehend eingehalten wird. Die Züge in Fahrtrichtung Frankfurt verkehren grundsätzlich zwei Minuten früher, in Fahrtrichtung Süden verschieben sich die Abfahrtszeiten ab Frankfurt Hbf um acht Minuten nach hinten.

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Buslinien im Lokal- und Regionalverkehr

Linie 22 Groß-Gerau – Wallerstädten – Geinsheim – Trebur – Astheim – Rüsselsheim

Linie 24 Trebur – Astheim – Rüsselsheim

Die Linie 24 verkehrt künftig montags bis freitags bis ca. 21.00 Uhr im Zweirichtungsverkehr über die Haltestellen „Hauptstraße“, „Nauheimer Straße“ und „Eichenstraße“ zur neuen Endstelle „Tannenweg“. Die Haltestelle „Rüsselsheimer Straße“ entfällt und wird künftig ausschließlich durch die Linie 22 bedient.

Montags bis freitags ab ca. 21.00 Uhr werden die Linien 22 und 24 an der Haltestelle „Hauptstraße“ in Trebur aus Nachfragegründen und zur verbesserten Erreichbarkeit miteinander verknüpft – analog zum bestehenden Angebot an Wochenenden. Dadurch besteht künftig auch werktags bis in die Spätstunden eine umsteigefreie Verbindung zwischen Groß-Gerau und Astheim. Tagsüber wird diese bereits heute durch die Linie 23 sichergestellt.

Linie 40, 41, 42

Linie 40 Goddelau – Crumstadt – Eschollbrücken – Darmstadt
Linie 41 Groß-Gerau – Dornheim – Leeheim – Erfelden – Goddelau
Linie 42 Geinsheim – Leeheim – Erfelden – Goddelau

Die Linie 40 wird auf den Linienweg zwischen den Bahnhöfen Riedstadt-Goddelau und Darmstadt Hauptbahnhof zurückgenommen und verkehrt montags bis freitags im 30-Minuten-Takt, samstags und sonntags im 60-Minuten-Takt. Durch eine betriebliche Verknüpfung mit den Linien 41 und 42 am Bahnhof Riedstadt-Goddelau werden die Fahrten der Linie 40 über Erfelden und Leeheim nach Groß-Gerau (Linie 41) bzw. nach Geinsheim (Linie 42) verlängert.

Die Linien 41 und 42 überlagern sich in Leeheim und Erfelden montags bis freitags in den Hauptverkehrszeiten zum 30-Minuten-Takt und verbinden diese Riedstädter Stadtteile umsteigefrei mit Darmstadt.

Die Linie 41 wird zwischen Groß-Gerau Siedlerheim und Dornheim durch die Linie 52 ersetzt. Sie verbleibt allerdings als schneller Zubringer aus Riedstadt zu den Zielen rund um das Behördenzentrum Groß-Gerau und den Schulen in der Kreisstadt. In der Spätverkehrszeit und an Wochenenden wird die Linie 41 bis zum Bahnhof Groß-Gerau verlängert.

Die Linie 42 endet künftig in Geinsheim an der neuen Haltestellenposition „Diamantstraße C“. Sie bietet neben der Linie 46 ein zusätzliches Angebot in Richtung Riedstadt.

Die Linien 41 und 42 übernehmen zudem die Schülerbeförderung aus Leeheim und Erfelden zur Martin-Niemöller-Schule.

Linien 43, 44, 45, 46

Linie 43 Goddelau – Stockstadt – Biebesheim – Gernsheim
Linie 44 Griesheim – Goddelau – Biebesheim – Gernsheim – Klein-Rohrheim
Linie 45 Griesheim – Wolfskehlen – Goddelau – Biebesheim – Gernsheim
Linie 46 Geinsheim – Leeheim – Wolfskehlen – Griesheim

Im gesamten südlichen Kreisgebiet ergeben sich Angebotsänderungen im Hinblick auf die anstehende Sperrung der Rheinstraßenbrücke in Darmstadt. Diese Sperrung ist zum Zeitpunkt der Fahrplanerstellung noch nicht final terminiert, sodass im kommenden Jahr weitere Änderungen zu erwarten sind.

Die Linien 44, 45 und 46 enden weiterhin an der Straßenbahnendstelle „Platz Bar-le-Duc“ in Griesheim. Die Zeitlagen wurden insbesondere am Tagesrand angepasst und das Taktangebot erweitert.

Die Linie 44 bedient künftig in Gernsheim ab „Georg-Schäfer-Platz“ den Linienweg der Linie 45 bis „Johannes-Gutenberg-Schule“ und endet an der neuen Endhaltestelle „Robert-Bunsen-Straße“. Der Abschnitt nach Klein-Rohrheim entfällt (→ ersetzt durch Linie 490).

Die Linie 43 ergänzt an Schultagen das Angebot im Korridor Goddelau – Stockstadt – Biebesheim – Gernsheim.

Die Linie 46 wird bis „Diamantstraße C“ verlängert.

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Linie 47, 48, 49 – Schülerverkehr

Linie 47 Wolfskehlen – Goddelau – Crumstadt – Gernsheim
Linie 48 Leeheim – Erfelden – Gernsheim
Linie 49 Allmendfeld – Gernsheim – Klein-Rohrheim

Die Schülerbeförderung wird neu ausgerichtet und entzerrt. Die Linien verkehren ausschließlich an Schultagen und bedienen klar definiert die Wohnstandorte der Schülerinnen und Schüler.

Linie 490 Klein-Rohrheim – Gernsheim – Alsbach-Hähnlein

Diese neue Linie kompensiert den Wegfall der Linie 44 in Klein-Rohrheim. Sie fährt nahezu im Stundentakt und ist in den Hauptverkehrszeiten bis Alsbach verlängert.

Linie 52 & 53

Linie 52 Groß-Gerau – Dornheim – Wolfskehlen – Griesheim
Linie 53 Groß-Gerau – Dornheim – Wolfskehlen – Goddelau

Die Linie 52 ersetzt den Abschnitt der bisherigen Linie 41 und verkehrt im 30-Minuten-Takt. Die Schülerbeförderung erfolgt über die Linie 53.

Linien 61 & 62

Nach Abschluss der Bauarbeiten verkehrt die Linie 61 wieder direkt nach Rüsselsheim. Die Linie 62 erhält einen neuen Linienweg über Klinikum und Hochschule Rhein-Main.

Linien 63 & 65

Die Linie 65 erhält bessere Anschlüsse an die S7 in Groß-Gerau und Mörfelden und wird in Worfelden geflügelt. Ab dem 13.04.2026 fahren Schnellfahrten weiter zum Terminal 3 des Flughafens.

Linien 72 & 82

Aufgrund hoher Nachfrage wird die Linie 72 auf Gelenkbusse umgestellt. Beide Linien tauschen am Terminal 1 die Positionen.

Linien PG & DG

Die Linie PG wird durch die neue Linie DG (Darmstadt – Gernsheim) ersetzt.

Linie X18

Die Linie X18 hält künftig zusätzlich am Terminal 3.

Haltestellenänderungen

Neue Haltestellen:

  • Dornheim: „Am Hohenweg“ (Linie 41)

  • Geinsheim: „Diamantstraße C“ (Linien 42, 46)

  • Rüsselsheim: „Teufelseestraße“ (Linie 62)

  • Trebur: „Eichenstraße B“ (Linie 24)

Umbenennungen:

  • Groß-Gerau: „AOK/Post“ → künftig „Freibad“

Betrunkener ignoriert Anhaltesignale der Binger Polizei

Polizei Bingen – In der Nacht zum 6. Dezember 2025 fiel einer Streife der Polizeiinspektion Bingen gegen 00:15 Uhr ein Audi in der Saarlandstraße auf, der einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Der Fahrer reagierte jedoch über mehrere Kilometer hinweg nicht auf die eindeutigen Anhaltesignale der Beamten und setzte seine Fahrt zunächst unbeirrt fort.

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Erst nach einigen Minuten hielt der 26-Jährige an

Bei der Kontrolle stellte die Binger Polizei deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab 0,73 Promille. Die anschließende Überprüfung der Personalien brachte weitere Verstöße ans Licht: Der Mann hatte erst vor wenigen Wochen unter Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall verursacht. Dabei war ihm seine ausländische Fahrerlaubnis entzogen worden.

Zwar konnte er bei der Kontrolle erneut eine Fahrerlaubnis vorlegen, dennoch ergaben weitere Ermittlungen, dass ihm diese aufgrund des früheren Unfalls gerichtlich vorläufig entzogen wurde. Damit war er nicht berechtigt, ein fahrerlaubnispflichtiges Fahrzeug zu führen.

Der 26-Jährige muss sich nun in mehreren Strafverfahren verantworten – unter anderem wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Oppenheimer Kulturprogramm 2026: Vorverkauf gestartet

Die Stadt Oppenheim hat den Vorverkauf für ihr Kulturprogramm 2026 eröffnet. Unter der touristischen Dachmarke „oppenheim365grad“ erwartet Besucherinnen und Besucher ein vielseitiger Veranstaltungskalender mit Konzerten, Kabarett, Theater, Poetry Slam und Open-Air-Highlights. Insgesamt neun Kulturveranstaltungen laden im kommenden Jahr zu einzigartigen Erlebnissen ein.

Abwechslungsreiches Kulturjahr mit Musik, Theater und Poetry Slam

Eröffnet wird das Programm am 6. März von der Querflötistin Olga Reiser, die mit „Flute Tales“ innovative Klangwelten erschafft. Mithilfe einer Loopstation kombiniert sie verschiedene Ebenen ihres Flötenspiels mit Beatboxing und Jazzelementen.

Für junge Kulturfans steht am 22. März das MUCK Theater Mainz mit „Oh, wie schön ist Panama!“ auf dem Programm, gefolgt vom Märchenklassiker „Der Froschkönig“ am 29. November zum ersten Advent.

Ein besonderes Highlight: Der Poetry Slam am 18. April in der Emondshalle. Die beliebte Veranstaltung wird aus dem Jahr 2025 nachgeholt und lässt Oppenheim erneut zu einer Bühne für Wortkunst, Humor und emotionale Geschichten werden.

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Sommerliche Open-Air-Atmosphäre in der Burgruine Landskron

Drei Freiluftveranstaltungen verwandeln die historische Burgruine Landskron 2026 erneut in eine beeindruckende Kulturkulisse:

12. Juni: Kabarettist Tobias Mann präsentiert sein Programm „REAL/FAKE“ und widmet sich der Frage, was in einer digitalisierten Welt noch als echt gelten kann.

13. Juni: Die Formation Dhalia’s Lane sorgt bei der „Keltischen Feuernacht“ mit Irish und Celtic Folk für stimmungsvolle Musik.

Theaterfans dürfen sich auf die Dramatische Bühne Frankfurt am Main freuen, die Don Juans aberwitzige Abenteuer in „Don Juan – Der Mann, dem die Frauen widerstehen“ auf die Bühne bringt.

Hinzu kommt ein weiteres Großereignis: Der Oppenheimer Mittelaltermarkt am 27. und 28. Juni, bei dem Händler, Handwerker, Ritter und Burgfrauen die Burgruine und die Bürgerwiese in ein buntes, historisches Markttreiben verwandeln.

Für Humor und pointierte Alltagssatire sorgt das Duo Alice Hoffmann und Bettina Koch am 20. November in der Emondshalle. In ihrem Programm „In Würde al(t)bern…“ nehmen sie das Publikum mit bissigem Witz mit auf eine Reise durch Themen wie Freundschaft, Liebe und Genuss.

Neue Ticketpartner und langjährige Unterstützer

Bei der Ticketbuchung setzt Oppenheim künftig auf eine zweigleisige Strategie: EVENTIM übernimmt ab sofort den Onlineverkauf der Kulturveranstaltungen und bookingkit bleibt weiterhin für die Buchung der städtischen Gästeführungen zuständig. Alle Tickets sind auf der Homepage der Stadt Oppenheim zu finden. Selbstverständlich bleibt der Ticketverkauf vor Ort in der Tourist-Info weiter erhalten.

Darüber hinaus dankt die Stadt ihren langjährigen Partnern und Sponsoren – darunter Rheinhessen Sparkasse, Walter Schiffers Systemgastronomie e.K., EWR AG, Fraport AG und die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz – für ihre kontinuierliche Unterstützung des Kulturprogramms.

Artikelempfehlung: Mitmach-Aktion in der Stadtbibliothek Oppenheim

Falschparker behindern Feuerwehr in Gonsenheim

Am Freitagabend kam es gegen 21:30 Uhr im Ortskern von Mainz-Gonsenheim zu einem Brand eines Sicherungskastens. Der Bewohner reagierte vorbildlich und wählte unmittelbar den Notruf als er den Kurzschluss und die einsetzende Rauchentwicklung bemerkte. Der Vermieter reagierte ebenfalls sofort und schaltete die Hauptsicheung des Gebäudes aus.

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Durch das schnelle Handeln konnte ein Atemschutztrupp der Feuerwehr den Brand zügig löschen

Teile der Wand mussten geöffnet werden, um versteckte Glutnester freizulegen. Eine Ausbreitung auf weitere Bereiche der Wohnung konnte dadurch verhindert werden. Nachdem die Wohnung von der Feuerwehr belüftet wurde, ist diese zwar vorübergehend stromlos, jedoch weiterhin bewohnbar.

Im Einsatz waren 19 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Gonsenheim mit fünf Fahrzeugen. Der Einsatz war nach etwa einer Stunde beendet. Ursache war offenbar ein technischer Defekt im Sicherungskasten.

Problematisch war die Anfahrt zur Einsatzstelle: Die engen Straßen im alten Ortskern sind herausfordernd. Hinzu kam, dass mehrere Fahrzeuge verbotswidrig abgestellt waren. Dadurch verzögerte sich der Einsatz. Die Drehleiter konnte den Einsatzort gar nicht erst erreichen. Das Löschfahrzeug konnte die Straße erst nach mehreren Versuchen wieder verlassen, nachdem es nur durch Rangieren nahe genug an die Einsatzstelle kam- Die Fahrerinnen, deren Fahrzeuge den Einsatz behinderten, wurden durch die Verkehrsüberwachung ermittelt und aufgefordert, die Fahrzeuge zu entfernen. Hierbei zeigten sie wenig Verständnis für die Situation.

Gerade in engen Bereichen wie Kurven und Kreuzungen gelten klare Vorgaben der Straßenverkehrsordnung. Das Halten an engen und unübersichtlichen Straßenstellen ist verboten. Zudem ist das Parken fünf Meter vor und nach Kreuzungen und Einmündungen verboten. Diese Regelungen existieren nicht aus Formalität. Sie sichern den Kurvenradius, den Einsatzfahrzeuge brauchen, um Menschen zu retten und Brände rechtzeitig zu löschen.

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Feuerwehrfahrzeuge sind groß und schwer

Rückwärts ausweichen oder rangieren kostet wertvolle Minuten. Jede Verzögerung kann darüber entscheiden, ob sich ein Brand ausbreitet oder eine Person gerettet werden kann. Feuerwehrfahrzeuge benötigen zudem deutlich mehr Platz als ein Pkw. Wenn sie den Einsatzort nicht erreichen, fehlt das lebensrettende Werkzeug der Einsatzkräfte.

Wir wissen, dass die Parksituation in vielen innerstädtischen Bereichen belastend und oft schwierig ist. Dennoch gilt: Wenn Fahrzeuge in engen Kurven oder Kreuzungsbereichen abgestellt werden, kann das im Ernstfall Leben gefährden. Die Vorschriften sind deshalb zwingend einzuhalten. Sie schützen nicht nur andere, sondern auch diejenigen, die dort selbst wohnen.

Der Einsatz in Gonsenheim zeigt, wie entscheidend richtiges Verhalten aller Beteiligten ist. Der schnelle Notruf des Bewohners hat Schlimmeres verhindert. Die Falschparker dagegen haben die Arbeit der Feuerwehr unnötig erschwert und die Sicherheit aller gefährdet.

Die Feuerwehr Mainz appelliert an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, abgestellte Fahrzeuge so zu platzieren, dass jederzeit ausreichend Raum für Einsatzfahrzeuge bleibt. Wer in engen Ortsbereichen parkt, trägt Verantwortung dafür, dass Hilfe ankommt, wenn sie gebraucht wird – vielleicht sogar für einen selbst.

Mainz 05 unterliegt gegen Borussia Mönchengladbach

Der 1. FSV Mainz 05 hat auch unter Interimscoach Benjamin Hoffmann den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Gegen Borussia Mönchengladbach unterlagen die Rheinhessen am Freitagabend mit 0:1, wobei ein äußerst unglückliches Eigentor von Danny da Costa die Partie zugunsten der Gäste entschied. Trotz deutlicher Steigerung im zweiten Durchgang blieb der FSV auch im siebten Heimspiel ohne Sieg.

Hoffmann stellt siebenfach um – Leitsch mit Startelf-Comeback

Hoffmann reagierte auf die 1:4-Pleite in Freiburg und stellte sein Team auf mehreren Positionen um. Unter anderem kehrte Maxim Leitsch in die Dreierkette zurück, Daniel Batz ersetzte Rieß im Tor und vorne durften Nelson Weiper sowie Fabio Moreno Fell von Beginn an ran. Die neu formierten Mainzer liefen jedoch früh in einen gefährlichen Gladbacher Konter. Castrop hatte Batz bereits überwunden, doch Leitsch klärte auf der Linie (16.). Kurz darauf beförderte Leitsch eine Ecke ins eigene Netz – der VAR aber erkannte zuvor ein Handspiel, sodass der Treffer nicht zählte (17.).

Moreno zweimal im Aluminium-Pech

Der FSV arbeitete sich anschließend besser in die Partie. Nadiem Amiri bediente Moreno, der erst die Latte und wenig später den Pfosten traf (27.). Beide Versuche waren aufgrund einer Abseitsstellung jedoch obsolet. Gladbach kam bis zur Pause kaum noch gefährlich vor das Tor, ließ aber auch defensiv wenig zu.

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Weiper vergibt Großchance – dann schlägt der Zufall in Mainz zu

Der zweite Abschnitt begann mit einem Mainzer Hochkaräter: Sano steckte durch auf Weiper, der frei vor Nicolas auftauchte, jedoch am Keeper scheiterte (48.). Genau in der besten Phase der Hausherren fiel dann der Treffer – und das auf kuriose Weise: Nach einer Ecke köpfte Tabakovic aus kurzer Distanz da Costa an, von dessen Rücken der Ball unhaltbar ins Tor sprang (58.).

FSV rennt an – Effizienz bleibt das Hauptproblem

Mainz erhöhte danach deutlich den Druck. Hoffmann brachte Nordin, Veratschnig und Hollerbach, doch die Abschlüsse blieben zu unpräzise. Die beste Ausgleichschance vergab erneut Weiper, der eine perfekte Vorlage von Lee aus fünf Metern nicht auf das Tor brachte (73.). Kurz vor Schluss klärte Elvedi einen Schlenzer Lees per Kopf (87.). Auf der Gegenseite hielt Batz gegen Mashino und Castrop stark, sodass es beim glücklichen Gladbacher Auswärtssieg blieb.

Bemühter FSV, fehlende Durchschlagskraft

Mainz zeigte im zweiten Durchgang ein deutlich verbessertes Auftreten, ließ jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. Das Eigentor passte in die aktuelle FSV-Situation: viel Aufwand, wenig Ertrag. Gladbach agierte über weite Strecken unauffällig, profitierte aber von der kalten Effizienz eines einzigen, reichen Zufallsprodukts.

Für Mainz geht es bereits am Donnerstag in der Conference League bei Lech Posen weiter. Drei Tage später wartet die schwere Auswärtsaufgabe beim FC Bayern München.

Artikelempfehlung: Emotionale Pressekonferenz bei Mainz 05 zum Spiel gegen Gladbach

Evakuierung und Explosionsgefahr in Schwabenheim nach Gasaustritt

Aktuell (5. Dezember 2025, 17:30 Uhr) kommt es zu einem größeren Einsatz in der Raiffeisenstraße Ecke Pestalozzistraße in Schwabenheim. Grund dafür ist die Feststellung eines Gasaustritts. Eine Explosionsgefahr kann nicht ausgeschlossen werden.

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Betreuungsstelle in Schwabenheim wurde eingerichtet

Nach ersten Erkenntnissen soll es vermutlich zum Gasaustritt aus der Kanalisation kommen. Es wurde eine offizielle Warnmeldung herausgegeben in der darum gebeten wird, in dem Bereich auf offenes Feuer zu verzichten und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Die Feuerwehr ist mit Messgeräten vor Ort und überprüft die entsprechenden Werte.

Der Bereich ist vollständig gesperrt und alle umliegenden Häuser in einem Radius von rund 100 Metern wurden evakuiert. In der Grundschule in Schwabenheim wurde eine Betreuungsstelle für alle evakuierten Personen eingerichtet.

Wie lange der Einsatz und die Evakuierung noch andauern werden, ist derzeit noch nicht absehbar.

Update, 19:00 Uhr: Der Evakuierungsradius wurde auf 150 Meter um die Einsatzstelle in Schwabenheim ausgeweitet. Eine Explosionsgefahr kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden.

Update, 19:30 Uhr: Über die Backhausstraße und Grundstraße ist das Gas vermutlich auch weiter in Richtung Ingelheimer Straße gezogen. Dort wurden in mehreren Häusern im Keller Gasgeruch festgestellt, sodass auch hier die Gaskonzentration überprüft wurde, wobei jedoch überwiegend keine Gefahr durch zu hohe Werte festgestellt werden konnte.

Anwohner werden darum gebeten, die Einsatzkräfte zu informieren, wenn sie in ihrem Haus einen Gasgeruch feststellen. Die Feuerwehr wird dann auch dort die Gaskonzentration überprüfen.

Weitere Informationen folgen…

Artikelempfehlung: Neue Löschfahrzeuge für die Feuerwehr Frankfurt

Neue Löschfahrzeuge für die Feuerwehr Frankfurt

Die Feuerwehr Frankfurt modernisiert ihren Fuhrpark umfassend und setzt damit ein starkes Zeichen für Zukunftsfähigkeit und Sicherheit. Ab April 2026 werden insgesamt 24 neue Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) schrittweise in Dienst gestellt. Die Stadt investiert rund 14 Millionen Euro in die neue Fahrzeuggeneration, die sowohl technisch als auch optisch auf dem neuesten Stand ist. Bereits am 4. Dezember wurde das erste Schulungsfahrzeug im Feuerwehr- und Rettungstrainingscenter (FRTC) vorgestellt – vor rund 500 geladenen Gästen, Mitarbeitenden der Berufsfeuerwehr und Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr. In der Übungshalle präsentierte die Branddirektion neben dem neuen HLF auch einen Einsatzleitwagen, ein Wechselladerfahrzeug, eine Drehleiter und einen Kommandowagen im modernisierten Design.

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Neue HLF-Generation: kompakter, wendiger, wartungsärmer

Die bisherige HLF-Flotte stammt aus dem Jahr 2013 und zeigt nach über einem Jahrzehnt intensiver Nutzung deutliche Gebrauchsspuren. Zugleich haben sich die Anforderungen in der Mainmetropole verändert: Engere Straßen, dichterer Verkehr und die Mobilitätswende verlangen Fahrzeuge, die kompakt und flexibel einsetzbar sind. Daher sind die neuen HLF kürzer als ihre Vorgänger – 7,10 statt 7,60 Meter – und technisch einfacher aufgebaut, um Wartungszeiten erheblich zu reduzieren.

Auch der Innenraum wurde optimiert: Die Beladung ist an die neue Fahrzeugstruktur angepasst, moderne akkubetriebene Rettungsgeräte bieten mehr Flexibilität im Einsatz. Trotz kompakterer Bauweise bleibt das HLF das wichtigste und vielseitigste Einsatzmittel der Frankfurter Feuerwehr.

Markus Röck, Direktor der Branddirektion Frankfurt am Main, betont: „Mit der neuen HLF-Generation investieren wir bewusst in ein Fahrzeugkonzept, das nicht nur heute, sondern auch in den kommenden Jahrzehnten den wachsenden Anforderungen unserer Stadt standhält. Robustheit, Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit stehen dabei klar im Mittelpunkt.“

Modernes Design verbessert Sicherheit und Wiedererkennung

Parallel zur technischen Weiterentwicklung wurde auch das Erscheinungsbild der Frankfurter Einsatzfahrzeuge neu konzipiert. Die Beklebung wurde überarbeitet, um Sicherheit, Sichtbarkeit und Wiedererkennung deutlich zu verbessern – und dennoch zentrale Elemente des bisherigen Designs beizubehalten.

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Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Grundfarbe Tagesleuchtrot als einheitliche Basis aller Neufahrzeuge
  • Schwarze Akzente für ein modernes, markantes Erscheinungsbild
  • Hochreflektierende silberne Elemente für bessere Sichtbarkeit bei Nacht
  • Klare, moderne Schriftzüge für optimale Lesbarkeit
  • Der Frankfurter Adler als großes reflektierendes Gestaltungselement zur stärkeren Identifikation

Das neue Design wird künftig auf allen Einsatzfahrzeugen der Berufs- und – perspektivisch – auch der Freiwilligen Feuerwehr zu sehen sein. Bei bestehenden Fahrzeugen wird eine Anpassung im Einzelfall geprüft.

Julian Neumann aus der Abteilung Logistik erklärt: „Das neue Design ist nicht nur eine optische Weiterentwicklung, sondern hat auch einen Sicherheitsaspekt. Wir haben jedes Element hinsichtlich Sichtbarkeit, Funktionalität und Skalierbarkeit geprüft. Mit reflektierenden Flächen, klaren Linien und dem Frankfurter Adler als starkem Symbol setzen wir auf ein Konzept, das die Sicherheit unserer Einsatzkräfte stärkt und gleichzeitig ein modernes, einheitliches Erscheinungsbild schafft.“

Auslieferung ab April 2026 im Vier-Wochen-Takt

Die neuen HLF werden ab Frühjahr 2026 im regelmäßigen Vier-Wochen-Rhythmus ausgeliefert, jeweils drei Fahrzeuge parallel. Der Großteil der bisherigen Flotte wird verkauft, während sechs der alten HLF für Ausbildungszwecke erhalten bleiben.

Mit der Einführung der neuen HLF-Generation investiert die Feuerwehr Frankfurt gezielt in moderne Einsatztechnik, höhere Sicherheit und ein zukunftsweisendes Fahrzeugdesign – ein bedeutender Schritt für den Bevölkerungsschutz in einer wachsenden Metropole.

Artikelempfehlung: Verlorene Schaufel verursacht auf der A61 stundenlange Sperrung

Mitmach-Aktion in der Stadtbibliothek Oppenheim

Die Oppenheimer Stadtbibliothek sorgt in diesem Jahr mit einem besonderen Adventskalenderangebot für vorweihnachtliche Freude an der „Grundschule am Gautor“. Die Aktion richtet sich an Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Klassen und wurde von Bibliotheksleiterin Kerstin Klein in Zusammenarbeit mit dem Landesbibliothekszentrum initiiert.

Der Adventskalender begleitet insgesamt neun Schulklassen vom 1. Dezember bis zum Beginn der Weihnachtsferien am 19. Dezember. Enthalten sind abwechslungsreiche Vorlesegeschichten, Rätsel und kleine Mitmachangebote, die Wärme, Licht und Gemeinschaft in die dunkle Jahreszeit bringen sollen. Durch die integrierten Rätsel haben die Kinder zudem die Möglichkeit, attraktive Preise zu gewinnen, die sie anschließend in der Stadtbibliothek abholen können.

Attraktive Angebote für alle Besucherinnen und Besucher

Nicht nur die teilnehmenden Schulklassen profitieren von den Aktivitäten der Stadtbibliothek. Auch für alle anderen Kinder und Erwachsenen lohnt sich ein Besuch. Regelmäßige Neubeschaffungen stellen sicher, dass immer frisches und vielfältiges Lesematerial zur Verfügung steht. Zudem lädt ein wechselnd bestücktes Themenregal zum Stöbern ein. Aktuell finden Interessierte dort saisonale Weihnachts- und Wintergeschichten, Bastelbücher sowie thematisch passende Hörspiele.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Ausleihe in der Oppenheimer Stadtbibliothek ist kostenfrei.

Artikelempfehlung: Spielemesse für Jung und Alt im Yellow Ingelheim

Schutz und Ästhetik: Welcher Zaun passt zu meinem Grundstück?

Ein Zaun rundet nahezu jedes Grundstück ab. Er weist dabei nicht nur auf Grundstücksgrenzen hin, sondern stellt auch einen gewissen Blickfang dar. Inwiefern ein Zaun jedoch auffällt und dem Grundstück das gewisse Etwas verleiht, hängt von der Zaunart ab. Dieser sollte also im besten Fall eine gewisse Funktion besitzen und ebenso ideal zum Grundstück passen. Doch worauf gilt es im Detail zu achten?

Worauf sollte ich beim Kauf eines Zauns für mein Grundstück achten?

Im Handel ist das Angebot an Zäunen gigantisch. Wer also auf der Suche nach einem neuen Zaun und Tor ist, hat die Qual der Wahl. Die meisten Grundstücksbesitzer lassen sich oft von optischen Aspekten verleiten. Natürlich sollte der Zaun den eigenen Geschmack widerspiegeln. Dennoch ist es ebenso vorteilhaft, wenn der Zaun zum Grundstück passt und einladend erscheint. Es sind also mehrere Faktoren zu berücksichtigen, bevor es an den Kauf von Zaun- und Torelementen geht.

Holzzaun

Dieser Zaun passt ideal zu Einfamilienhäusern im klassischen oder ländlichen Stil. Holzzäune wirken nicht nur traditionell, sondern strahlen auch Wärme und Natürlichkeit aus. Besonders beliebt sind Modelle wie der Jägerzaun oder der Staketenzaun. Sie sind jedoch mit gewisser Pflege verbunden. Wer einen Holzzaun installiert, sollte das Material ein- bis zweimal jährlich gut lasieren oder ölen. Wer weniger Pflege wünscht, greift im Vorfeld zu druckimprägnierten Varianten.

Metallzäune

Soll es kein Holzzaun sein, kommen Modelle aus Metall in die engere Wahl. Vor allem schmiedeeiserne Varianten oder moderne Stabmattenzäune sind für moderne und elegante Vorgärten geradezu prädestiniert. Sie wirken nicht nur hochwertig, sondern lassen sich farblich mit dem Haus abstimmen. In der Regel sind graue, schwarze oder grüne Modelle erhältlich. Der Metallzaun benötigt in der Regel wenig Pflege, wenn er aus rostfreien Elementen besteht, und ist deshalb sehr beliebt.

WPC-Zäune

Soll es weder ein Zaun aus Holz noch Metall sein, kommen Holz-Kunststoffverbund-Zäune in die engere Wahl. Sie gelten als wetterfeste, pflegeleichte und moderne Alternativen, die vor allem in Neubaugebieten für moderne Ein- oder Mehrfamilienhäuser zum Einsatz kommen. Das Material ist sehr pflegeleicht und wetterfest.

Welchen Zaun wähle ich, wenn Sicherheit höchste Priorität hat?

Grundstücke, die direkt an Hauptstraßen oder an steilen Hängen angrenzen, erfordern einen robusten Zaun. In diesem Zusammenhang kommen vor allem massive und extrem langlebige Zäune infrage.

Gabionenzäune

Bei den Gabionen handelt es sich um Metallkörbe, die mit Steinen, Muscheln oder anderen robusten Materialien gefüllt werden. Sie sind vor allem für moderne Wohngebiete interessant, wirken exklusiv, sind massiv und bieten einen optimalen Sicht- sowie Schallschutz.

Betonzäune

Wer noch mehr Sicherheit wünscht, greift zu einem Beton- und Steinzaun. Auch diesen Zäunen kann so schnell nichts anhaben. Sie sind extrem stabil, wetterfest sowie pflegeleicht. Sie gelten als hervorragende Schutzmaßnahme für Grundstücke, sind vor allem für moderne Häuser geeignet und halten Lärm effektiv ab.

Tipp: Wohnen Tiere und Kinder auf dem Grundstück, sind ausbruchsichere Zäune empfehlenswert. Hohe, robuste Stabmattenzäune oder geschlossene Sichtschutzzäune sind eine gute Wahl, da sowohl Tiere als auch Kinder nicht über den Zaun klettern oder springen können. Wer es natürlicher mag, greift zusätzlich zu Pflanzen wie Büsche, um den Zaun natürlicher zu gestalten.

Wünschen Grundstücksbesitzer mehr Privatsphäre, kann ebenso ein hoher Zaun mit Sichtschutzelementen interessant sein. Auch diese Zäune lassen sich perfekt mit der Fassade des Hauses und der Terrasse anpassen. Allerdings gilt es in diesem Rahmen immer die hiesigen Regeln und Gesetze hinsichtlich Grundstücksgrenzen und Zaunhöhe zu berücksichtigen. Wer diese Maßgaben beachtet, kann den Wunschzaun problemlos installieren.

Schlaf, Stress und Stadtleben. Wie die richtige Schlafumgebung in belebten Regionen entlasten kann

Städtisches Leben bietet kurze Wege, ein breites Angebot und viel Abwechslung, geht aber häufig mit Lärm, Licht und einem hohen Grundrauschen an Reizen einher. Gerade in verdichteten Wohngebieten mit Verkehr, Gastronomie und dicht bebauten Straßenzügen fällt es schwer, abends abzuschalten und durchzuschlafen. Die direkte Wohn- und Schlafumgebung entscheidet dann oft darüber, ob die Nacht eher als erholsame Pause oder als weiterer Stressfaktor erlebt wird.​

Stadtlärm, Licht und innere Anspannung

In Städten sorgen Verkehrslärm, nächtliche Lieferdienste oder Stimmen im Hof häufig für kurze Aufwachreaktionen, selbst wenn die Geräusche nicht bewusst wahrgenommen werden. Hinzu kommen Lichtquellen wie Straßenlaternen, Werbeflächen oder Bildschirme, die durch Fenster und Vorhänge ins Schlafzimmer gelangen und den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus überlagern können. Der Alltag ist in urbanen Regionen oft eng getaktet und durch Schichtarbeit, Spättermine oder einen hohen Medienkonsum bis kurz vor dem Einschlafen hochgradig aktivierend, was das Aktivitätsniveau lange oben hält. Wenn der Organismus dann zur Ruhe kommen soll, reagieren Körper und Nervensystem weiterhin auf Reize, was das Einschlafen und das Durchschlafen erschwert.​

Rolle von Bett, Matratze und Textilien

Die direkte Schlafumgebung bildet einen Gegenpol zu äußeren Belastungen und Matratze, Kissen und Textilien beeinflussen, ob der Körper in der Nacht entspannt aufliegen kann oder durch Druckpunkte, Schwitzen oder Frösteln zusätzlich belastet wird. Die richtige Kombination aus Stützkraft, Temperaturregulation und Feuchtetransport trägt dazu bei, die Einwirkung von Stressreizen auf den Körper etwas abzufedern.​

Textilien tragen dazu bei, das Mikroklima im Bett zu stabilisieren, zum Beispiel durch atmungsaktive Baumwolle, Mischgewebe mit Feuchtetransport oder Temperatureffekte von dichter gewebten Stoffen. Ein ausgeglichenes Mikroklima reduziert nächtliches Schwitzen und Auskühlen, was wiederum weniger Bewegungsdrang und Störungen im Schlafablauf nach sich zieht.​

Die Materialwahl beeinflusst auch die Hygiene. Hochwertige Spannbettlaken in 160×200 oder anderen Größen, die sich eng an die Matratze anlegen, verringern die Reibung zwischen Körper und Matratzenbezug und lassen sich meist bei 40 bis 60 Grad reinigen, teilweise auch heißer. Regelmäßiges Wechseln der Bettwäsche begrenzt die Belastung durch Hautschuppen, Schweiß und Hausstaubmilben, was gerade in städtischen Gebieten mit höherer Feinstaubbelastung als ein Baustein für eine saubere Schlafumgebung gelten kann.​

Strukturen schaffen trotz Stadtlärm

Schlafhygiene beschreibt eine Reihe von Gewohnheiten und Rahmenbedingungen, die einen möglichst erholsamen Schlaf begünstigen. Gesundheitsorganisationen nennen dazu unter anderem einen regelmäßigen Schlafrhythmus, eine ruhige Schlafumgebung, maßvollen Koffeinkonsum und den Verzicht auf schwere Mahlzeiten kurz vor dem Zubettgehen. Im städtischen Umfeld ergänzt sich dies mit praktischen Maßnahmen wie Verdunkelungsvorhängen, Ohrstöpseln oder gezielten Medienpausen am Abend.​ Geräuschquellen lassen sich selten vollständig ausschalten, sie können aber gedämpft werden. Geschlossene Fenster, geeignete Dichtungen oder leise Hintergrundgeräusche wie gleichmäßige Ventilatoren überdecken unregelmäßige Geräusche teilweise.

Kleine Anpassungen mit spürbarer Wirkung

Stadtleben und erholsame Nächte schließen sich nicht aus, sie erfordern allerdings bewusste Entscheidungen zur Gestaltung des Schlafplatzes. Schon einfache Schritte wie eine klare Trennung zwischen Arbeitsbereich und Bett, das Reduzieren von Lichtquellen, das Lüften vor dem Schlafengehen und eine passende Bettwäschekombination können den Unterschied machen. Wer die eigene Schlafumgebung als Gegenpol zum Tagesstress betrachtet, stärkt damit die Regeneration und schafft Spielraum, um die Vorteile des Stadtlebens wacher und konzentrierter zu nutzen.

Warum Vitamin B für den Körper unverzichtbar ist

Der menschliche Körper benötigt acht verschiedene B-Vitamine – darunter B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12. Zusammen bilden sie den sogenannten Vitamin-B-Komplex. Sie agieren als Coenzyme für zentrale biochemische Prozesse, an denen Energiebildung, Zellfunktion und Nervenleistung beteiligt sind. Da der Körper die meisten B-Vitamine nur in geringen Mengen speichern kann, ist eine kontinuierliche Aufnahme über die Nahrung notwendig.

Energiegewinnung: Ohne Vitamin B läuft nichts

Eine der wichtigsten Aufgaben der B-Vitamine liegt in der Energieproduktion.

  • Vitamin B1, B2 und B3 helfen dabei, Kohlenhydrate, Fette und Proteine in Energie umzuwandeln.

  • Vitamin B5 unterstützt den Aufbau und Abbau von Fettsäuren.

Ist die Versorgung unzureichend, reagiert der Körper schnell: Müdigkeit, allgemeine Schwäche und verminderte Belastbarkeit können erste Anzeichen sein. Besonders in Phasen hoher körperlicher Aktivität steigt der Bedarf an diesen Mikronährstoffen.

Nervensystem und Gehirn: B-Vitamine unterstützen Konzentration und Stimmung

Vitamin B spielt eine zentrale Rolle für die Funktion des Nervensystems.

  • B6, B9 und B12 sind maßgeblich an der Bildung von Neurotransmittern beteiligt – chemischen Botenstoffen, die Konzentration, Stressregulation und Stimmung steuern.

  • Ein Mangel kann zu Reizbarkeit, Nervosität oder Konzentrationsschwächen führen.

Auch für eine gesunde Entwicklung des Nervensystems – etwa in der Schwangerschaft – ist eine ausreichende Versorgung entscheidend.

Blutbildung und Zellteilung: Besonders B9 und B12 im Fokus

Vitamin B9 (Folsäure) und Vitamin B12 sind unerlässlich für die Zellteilung und die Bildung roter Blutkörperchen.

  • Ein langfristiger Mangel an Folsäure kann Wachstumsstörungen der Zellen verursachen.

  • Ein B12-Mangel führt häufig zu Blutarmut und neurologischen Beschwerden.

Ältere Menschen, Veganer sowie Personen mit chronischen Magen-Darm-Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für einen Mangel, da die Aufnahme aus der Nahrung erschwert sein kann.

Welche Lebensmittel liefern Vitamin B?

Eine ausgewogene Ernährung deckt den Großteil des Bedarfs ab.

  • B1, B2, B3 und B6 finden sich vor allem in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Nüssen sowie Fleisch und Fisch.

  • B7 (Biotin) ist reichlich in Eiern, Haferflocken, Mandeln und Sojaprodukten vorhanden.

  • B9 (Folsäure) steckt in grünem Blattgemüse, Tomaten, Orangen und Hülsenfrüchten.

  • B12 kommt fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Eiern vor.

Vegan lebende Menschen greifen häufig auf angereicherte Produkte oder Supplemente zurück, um den B12-Bedarf zu decken.

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Verlorene Schaufel verursacht auf der A61 stundenlange Sperrung

Ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der A61 in Fahrtrichtung Koblenz hat am 04.12.2025 für erhebliche Verkehrsbehinderungen und lange Staus gesorgt. Gegen 17:20 Uhr verlor eine bislang unbekannte Person in Höhe der Anschlussstelle Bingen-Mitte eine Schaufel – mit weitreichenden Folgen für den nachfolgenden Verkehr.

Verlorene Schaufel beschädigt Dieseltank eines Sattelzugs

In der Dunkelheit fuhr ein 34-jähriger Fahrer eines Sattelzugs über das Werkzeug, das mitten auf der Fahrbahn lag. Die massive Schaufel riss beim Überfahren den Dieseltank der Zugmaschine auf. Der Fahrer bemerkte den Schaden erst, als sein Fahrzeug an der Anschlussstelle Dorsheim nicht mehr weiterfahren konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Sattelzug bereits große Mengen Diesel verloren, die sich über mehrere Kilometer auf dem rechten Fahrstreifen verteilt hatten.

Autobahnmeisterei und Feuerwehr Bingen im Großeinsatz

Um die Fahrbahn zu sichern, musste der rechte Fahrstreifen der A61 zwischen dem Parkplatz Trollmühle und der Anschlussstelle Dorsheim vollständig gesperrt werden. Die Autobahnmeisterei beauftragte ein Spezialunternehmen mit der aufwendigen Reinigung der Dieselspur. Parallel dazu war die Feuerwehr Bingen mit über 20 Einsatzkräften vor Ort. Sie pumpte die verbliebenen Kraftstoffreste aus dem beschädigten Tank, um weitere Umweltschäden zu verhindern.

Sperrung bis 23 Uhr – kilometerlange Staus

Die Reinigungsarbeiten zogen sich bis in den späten Abend. Erst gegen 23 Uhr konnte der rechte Fahrstreifen wieder freigegeben werden. In dieser Zeit bildeten sich Rückstaus von mehreren Kilometern, die den Feierabendverkehr erheblich beeinträchtigten.

Polizei sucht dringend Zeugen

Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim bittet um Hinweise zu dem Fahrzeug, von dem die Schaufel gefallen ist. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06701-9190 zu melden. Jede Information kann entscheidend sein, um den Verursacher des gefährlichen Vorfalls zu ermitteln.

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Emotionale Pressekonferenz bei Mainz 05 zum Spiel gegen Gladbach

Die Pressekonferenz des FSV Mainz 05 vor dem richtungsweisenden Freitagabendspiel am 5. Dezember 2025 um 20:30 Uhr gegen Borussia Mönchengladbach in der Mewa Arena in Mainz verlief alles andere als gewöhnlich. Neben Interimstrainer Benjamin Hoffmann, der das Team kurzfristig übernommen hatte, stellte sich auch Sportvorstand Christian Heidel den Fragen der Medien – offen, emotional und mit klaren Worten. Nach ereignisreichen Tagen rund um die Trennung von Ex-Trainer Bo Henriksen betonten beide Verantwortlichen, worauf es nun ankommt: Zusammenhalt, Transparenz und volle Fokussierung auf den Kampf um den Klassenerhalt.

Heidel erklärt Trennung von Henriksen: „Es geht immer um Menschen“

Christian Heidel sprach ausführlich über den Ablauf der vergangenen Tage – und betonte vor allem die persönliche Dimension der Entscheidung. Die Trennung von Bo Henriksen sei schwierig gewesen, gerade weil die Beziehung eng und vertrauensvoll war. „Unser Verhältnis war besonders. Genau deshalb war uns ein stilvolles Auseinandergehen so wichtig“, erklärte Heidel. Man habe sich bewusst Zeit genommen, um eine Entscheidung zu treffen, die alle Beteiligten tragen können. Schließlich wuchs auf beiden Seiten das Gefühl, dass ein gemeinsamer Neuanfang nicht mehr möglich sei.

Der Ablauf der Entscheidungstage: Gespräche, Zweifel und Klarheit

Nach dem Spiel in Freiburg begannen laut Heidel bei allen Verantwortlichen – und auch bei Henriksen – die Überlegungen. Gespräche am Montag, ein Tag zum Nachdenken, dann ein finales Treffen am Mittwoch in der Arena: Dort kristallisierte sich die einvernehmliche Trennung heraus. Interessant: Henriksen selbst habe die Möglichkeit einer Veränderung ins Spiel gebracht. „Er sagte, die Mannschaft brauche womöglich eine andere Ansprache“, so Heidel. Damit habe der Däne den Prozess aktiv unterstützt.

Mainzer Heidel widerspricht Vorwürfen: „Bo war jederzeit informiert“

Auf Fragen zur angeblich schlechten Kommunikation reagierte Heidel deutlich. Der Verein habe transparent und respektvoll gehandelt. „Bo war seit Montag über jeden Schritt informiert. Er hat uns sogar ermutigt, uns umzuschauen.“ Kritik aus Teilen der Öffentlichkeit wies er ab und kündigte an: „Wir werden das beim nächsten Mal wieder genau so machen.“ Der Abschied selbst sei emotional gewesen. In der Kabine flossen Tränen – ein Zeichen dafür, wie sehr Henriksen menschlich geschätzt wurde.

Hoffmann übernimmt: „Nicht nur für Mainz 05 spielen, sondern auch für den Menschen Bo Henriksen“

Interimstrainer Benjamin Hoffmann sprach offen über seine überraschende Beförderung. Am Mittwoch habe er noch die U23 auf das Regionalligaspiel vorbereitet, wenige Stunden später stand er vor der Profimannschaft. „Es war absolut aufregend. Die Mannschaft hat mich sofort gut aufgenommen“, betonte er. Ein Schwerpunkt der kurzen Vorbereitung sei es, die Köpfe freizubekommen. „Wir wollen Selbstvertrauen zurückgeben – durch Gespräche, Training und das Erinnern an ihre Stärken.“

Taktische Akzente und neue Energie

Hoffmann setzt auf Leichtigkeit, Mut und Unterstützung durch seinen langjährigen Partner Chris Babatz. Gemeinsam wollen sie ein „kleines Überraschungsmoment“ einbauen. Entscheidend sei jedoch, dass die Spieler Feuer entfachen – auf dem Platz, nicht nur über die Fans.

Heidel über den Abstiegskampf: „Nie­mals aufgeben – das ist Mainz 05“

Der Sportvorstand gab sich kämpferisch. Mainz kenne diese Situationen, betonte er, nun gehe es darum, Ruhe zu bewahren und gemeinsam zu handeln. „Man kann keine Mannschaft austauschen. Wir sind zusammen da reingerutscht, und wir müssen zusammen wieder heraus.“ Für den Winter kündigte Heidel zudem Transferhandlungsfähigkeit an – in Abstimmung mit dem kommenden Cheftrainer.

Gemeinsamer Wunsch: Ein emotionaler Freitagabend in der MEWA Arena

Hoffmann wie Heidel richten den Blick nun voll auf das Gladbach-Spiel. Der Interimstrainer ist überzeugt, dass die Mannschaft auch für Henriksen auflaufen wird. Heidel wünscht sich ein volles Stadion und maximale Unterstützung. „Das ganze Stadion soll da sein. Wir wollen alles dafür tun, Mönchengladbach zu schlagen“, sagte der Sportvorstand.

Neuer Werbenutzungsvertrag für Wiesbaden unterzeichnet

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat die Dienstleistungskonzession für Außenwerbung auf öffentlichen Flächen neu vergeben. Ab dem 1. Juli 2026 wird die DPW Deutsche Plakat-Werbung GmbH & Co. KG mit Sitz in Koblenz sämtliche Plakatwände, Leuchtwerbung und Displays an Bushaltestellen betreiben und weiterentwickeln.

Hintergrund ist das Auslaufen des bisherigen Vertrages mit WALL zum 30. Juni 2026. Um die Werbenutzungsrechte für die kommenden 15 Jahre neu zu vergeben, führte die Stadt ein umfangreiches Ausschreibungsverfahren durch, das nun erfolgreich abgeschlossen wurde.

Win-win-Situation für Stadt und Bürger

Verkehrsdezernent Andreas Kowol spricht von einer „echten Win-win-Situation“. Der neue Werbenutzungsvertrag sei eine durchdachte Kombination aus wirtschaftlicher Vernunft und einer modernen, geordneten Gestaltung des öffentlichen Raums. Wiesbaden sichere sich dadurch verlässliche Einnahmen und fördere gleichzeitig die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs.

Besonders positiv bewertet die Stadt die im Vertrag enthaltenen neuen Fahrgastunterstände an Bushaltestellen. Diese sollen den ÖPNV komfortabler und barrierefreier machen. „So verbinden wir Stadtgestaltung mit spürbarem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger“, betonte Kowol.

Tiefbauamt optimiert Standorte und Werbekonzept

Das federführende Tiefbau- und Vermessungsamt Wiesbaden lobte die enge Zusammenarbeit der beteiligten Stellen. In einem vorbereitenden Workshop wurden Ziele und Eckpunkte des neuen Vertrags abgestimmt. Dadurch gelang es, Standorte zu optimieren und gleichzeitig die Gesamtzahl der Werbeanlagen zu reduzieren.

Amtsleiter Gerald Berg erklärte: „Wir schaffen ein stadtbildverträgliches Werbekonzept, das Qualität vor Quantität stellt.“ Das neue System soll sowohl das Stadtbild aufwerten als auch Werbemöglichkeiten gezielter nutzbar machen.

Mehr Komfort und Nachhaltigkeit im ÖPNV in Wiesbaden

Ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung ist die Verknüpfung von Werbung und Infrastruktur. Die DPW stellt 100 neue Fahrgastunterstände bereit und übernimmt auch die Pflege, Instandhaltung und Modernisierung bestehender Unterstände.

Geplant sind besserer Wetterschutz, energieeffiziente Beleuchtung und eine moderne, ansprechende Gestaltung. Damit unterstützt die Kooperation direkt den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen und steigert die Aufenthaltsqualität für Fahrgäste in ganz Wiesbaden.

Stärkung regionaler Wirtschaft und Stadtwerbung

Besonders erfreulich für lokale Unternehmen: Die DPW bietet auch kleinen Betrieben die Möglichkeit, regionale Werbeflächen in Wiesbaden zu buchen – von Einzelhändlern bis hin zu Handwerksbetrieben. „Nicht nur große Firmen, sondern auch der Wiesbadener Bäcker kann bei uns Flächen mieten“, so DPW-Prokuristin Edith Arndt.

Darüber hinaus stärkt der Vertrag auch die Eigenwerbung der Stadt und ihrer Institutionen. Wiesbaden erhält drei Prozent der digitalen Werbeslots dauerhaft zur eigenen Nutzung. Zusätzlich stehen 37 Säulen für städtische Werbung zur Verfügung, etwa für Kultur, Bildung und gesellschaftliches Engagement. Auch freie Restkapazitäten können kurzfristig genutzt werden – kostenfrei und mit einem Vorlauf von nur vier Wochen.

Zukunftsorientiertes Modell für Stadt und Wirtschaft

Die hohe Attraktivität Wiesbadens als Standort trug wesentlich zum erfolgreichen Vergabeverfahren bei. DPW-Geschäftsführer Felix Freund betonte die Bedeutung der Kooperation: „Wiesbaden ist für uns ein starker, zukunftsorientierter Standort. Gemeinsam mit der Stadt wollen wir moderne, auch digital nutzbare Werbeflächen schaffen und zugleich durch hochwertige Fahrgastunterstände den Nahverkehr verbessern.“ Mit dem neuen Werbenutzungsvertrag setzt Wiesbaden ein starkes Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung, wirtschaftliche Stabilität und modernes Stadtbild.

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Warnung vor Konsum berauschender Vape-Substanzen

Das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) warnt eindringlich vor dem Konsum von chemisch veränderten E-Liquids, die unter Namen wie „Baller-Liquid“, „Görke“ oder „Klatsch-Liquid“ verkauft werden. Diese Liquids enthalten nach aktuellen Erkenntnissen synthetische Cannabinoide, also hochwirksame Substanzen mit stark berauschender und schnell abhängig machender Wirkung.

Laut HLKA häufen sich Fälle, in denen Jugendliche und junge Erwachsene nach dem Konsum dieser Produkte ärztlich behandelt werden mussten. In einem besonders tragischen Fall aus dem Lahn-Dill-Kreis könnte der Konsum von „Baller-Liquid“ sogar zum Tod eines 26-Jährigen geführt haben.

Harmlos wirkende Liquids, tödliche Wirkung

Besonders tückisch: Für Außenstehende ist der Konsum solcher gefährlichen Liquids kaum zu erkennen. Der Verkauf von E-Zigaretten an Erwachsene ist in Deutschland zwar legal, doch die illegalen, berauschenden Liquids ähneln den handelsüblichen Produkten täuschend echt. Sie werden bunt verpackt, duften süßlich nach Himbeere oder Wassermelone und wirken auf den ersten Blick völlig unbedenklich. In Wahrheit jedoch sind die enthaltenen Substanzen Neue psychoaktive Stoffe (NPS) – Drogen, die unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) oder das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) fallen. Schon kleinste Mengen können heftige Nebenwirkungen wie Herzrasen, Panikattacken oder Bewusstlosigkeit auslösen.

Unbekannte Zusammensetzung – unkalkulierbares Risiko

Ein weiteres Problem: Die Inhaltsstoffe und Wirkstoffkonzentrationen dieser Liquids sind meist völlig unklar. Viele Produkte stammen aus Internetshops ohne Zulassung und unterliegen keiner Prüfung. Konsumentinnen und Konsumenten wissen daher nicht, was sie tatsächlich inhalieren – ein nicht kalkulierbares Gesundheitsrisiko. Das HLKA rät dringend, keine Liquids aus unsicheren Quellen zu konsumieren und vor allem nicht an fremden E-Zigaretten zu ziehen. Eltern sollten das Thema mit ihren Kindern und Jugendlichen aktiv besprechen, um vor den Gefahren dieser neuen Drogen im Vape-Trend zu warnen. Wer nach dem Konsum Symptome wie Übelkeit, Angst oder Kreislaufprobleme verspürt, sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Hintergrund: Was sind NPS?

Neue psychoaktive Stoffe (NPS), auch bekannt als „Research Chemicals“, „Designerdrogen“ oder „Legal Highs“, werden chemisch so verändert, dass sie zunächst nicht unter bestehende Drogengesetze fallen. In Deutschland jedoch regelt das NpSG ganze Stoffgruppen – darunter auch synthetische Cannabinoide – und schließt damit auch neu entwickelte Varianten ein. Diese Substanzen werden hauptsächlich über das Internet vertrieben. Ihre Wirkungsweise ist oft nicht erforscht, und bereits kleinste Dosen können massive gesundheitliche Schäden oder den Tod verursachen. Durch die Kombination mit anderen Drogen oder Medikamenten steigt die Gefahr unkontrollierbarer Wechselwirkungen zusätzlich.

Hessen reagiert mit Aufklärung und Prävention

Die Warnung des HLKA soll vor allem junge Konsumentinnen und Konsumenten sensibilisieren, die den Trend rund um „Baller-Liquid“ und ähnliche Vape-Drogen als vermeintlich harmlos ansehen. Ziel ist es, bewusstseinsbildende Gespräche in Schulen, Familien und Jugendeinrichtungen anzuregen und präventiv über die Gefahren synthetischer Stoffe aufzuklären.

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