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Ferienregion Odenwald: Auf Rad- und Wanderfans warten tolle Qualitätstouren

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Odenwald
Odenwald

Tief durchatmen und neue Landschaften erkunden: Aktivurlaub im eigenen Land ist gefragt – und damit Regionen, die viel Platz zum Bewegen und Erleben bieten. Dazu gehört ohne Frage auch der Odenwald. Fernab des Massentourismus kann man hier durch bunte Laubwälder und romantische Schluchten streifen sowie geheimnisumwobene Burgen und schmucke Fachwerkstädte entdecken. Erholungssuchende finden in der fahrrad- und wanderfreundlichen Ferienregion vielfältige Tourenmöglichkeiten – unter www.tg-odenwald.de werden sie vorgestellt.


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Radtour quer durch das „Madonnenländchen“

Religiöser Zeitgeschichte kommt man auf dem Odenwald-Madonnen-Radweg nach, von Tauberbischofsheim durch die Mittelgebirgslandschaften des Naturparks Neckartal-Odenwald bis in die Domstadt Speyer. Der mit drei Sternen zertifizierte Landesfernweg bietet auf 174 Kilometern Länge zahlreiche Highlights wie die romantische Fachwerkstadt Walldürn mit der barocken Basilika zum Heiligen Blut oder das schmucke Buchen, wo ein Abstecher zur Tropfsteinhöhle in Buchen-Eberstadt mit ihren Millionen Jahren alten Tropfsteingebilden lockt. Und immer wieder stößt man unterwegs auf Bildstöcke, Kreuze und Heiligenfiguren. Auf der Strecke geht es über die Trasse einer ehemaligen Schmalspurbahn und das malerische Mosbach ins Neckartal. Über die Festspielgemeinde Zwingenberg bringt die Route Ausflügler zu weiteren Höhepunkten, wie der alten Staufer- und Reichsstadt Eberbach, der Vierburgenstadt Neckarsteinach, dem romantischen Heidelberg und der malerischen Rheinebene.

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Zehn Jahre Qualitätswanderweg Neckarsteig

Wanderfreunde wiederum können sich mit dem Neckarsteig auf ein richtiges Wanderschmankerl freuen. In den neun empfohlenen Etappen führt die Route – mit zahlreichen Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten – vorrangig durch den Naturpark Neckartal-Odenwald vom romantischen Heidelberg bis nach Bad Wimpfen. Auf dem durchgehend markierten Weg können Wanderer in der Margaretenschlucht einen der höchsten Wasserfälle Deutschlands bestaunen oder die Burg Guttenberg mit der Deutschen Greifenwarte kennenlernen. Der vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“ zertifizierte Steig feiert 2022 sein zehnjähriges Bestehen mit vielen Aktionen und Wanderveranstaltungen. Seit der Eröffnung wurde er stetig weiterentwickelt. Waldsofas und Künstlerbänke wurden aufgestellt und Sehenswürdigkeiten mit informativen QR-Codes ausgestattet. So hat man den Reiseführer anhand seines Smartphones immer in der Tasche. Da es auf den einzelnen Etappen genügend Einkehrmöglichkeiten gibt, können sich Wanderer auf kulinarische Spezialitäten wie Grünkern oder Wildgerichte freuen.


 

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Frist Steuererklärung: Ab sofort mehr Zeit zum Abgeben

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Der Bundesrat hat es bestätigt: Steuerzahlerinnen und Steuerzahler haben für die Abgabe der Steuererklärung 2021 drei Monate länger Zeit, nämlich bis zum 31. Oktober 2022. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) erklärt die wichtigsten Details.


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Anforderungen zur Erstellung der Einkommensteuererklärung

Seit Beginn der Corona-Krise gibt es steuerliche Neuerungen wie die Home-Office-Pauschale oder die erleichterte Auszahlung des Kurzarbeitergeldes. Auch Unternehmen und Freiberufler erhielten Steuererleichterungen und finanzielle Unterstützung. Sowohl für Steuerzahlerinnen und Steuerzahler wie auch für Steuerberater und Lohnsteuerhilfevereine sind dadurch die zeitlichen und formalen Anforderungen zur Erstellung der Einkommensteuererklärung gestiegen.

Seit Februar 2022 hatte der Bundestag deshalb über das vierte Corona-Steuerhilfegesetz beraten, das kürzlich verabschiedet wurde. Neben weiteren Hilfsmaßnahmen sieht es eine erneute Fristverlängerung vor, die der Bundesrat nun bestätigt hat (10. Juni 2022). Wie im Vorjahr muss die Einkommensteuererklärung daher auch 2022 erst am 31. Oktober beim Finanzamt eingegangen sein – drei Monate später als üblich.

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Mögliche Verlängerung bis August 2023

Wer seine Einkommensteuererklärung durch einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein erstellen lässt, hat für die Abgabe der Steuererklärung 2021 Zeit bis zum 31. August 2023. Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, bei denen die Steuererklärung für 2020 noch aussteht, erhalten bei professioneller Beratung einen nochmaligen Aufschub bis 31. August 2022 (ursprünglich: 31. Mai 2022). Und wer seine Steuererklärung 2021 freiwillig abgibt, hat dafür vier Jahre Zeit, also bis 31. Dezember 2025.

Wichtig: Das Kurzarbeitergeld zählt zu den Lohnersatzleistungen. Wer mehr als 410 Euro Lohnersatzleistung im letzten Jahr erhalten hat, muss eine Steuererklärung abgeben.

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Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt sie außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt sämtliche Steuerermäßigungen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der eingeschränkten Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.


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Öffentlichkeitsfahndung nach Kriminellem – Kriminalpolizei Wiesbaden bittet um Hinweise

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Nachdem am 10. Januar 2022 gegen 00:45 Uhr ein Einrichtungsgeschäft in der Borsigstraße in Wiesbaden-Nordenstadt Ziel von zwei Einbrechern wurde, wendete sich die Wiesbadener Kriminalpolizei am Dienstag (14. Juni 2022) mit Bildern einer Überwachungskamera an die Öffentlichkeit. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise.


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Die Einbrecher machten Beute und flüchteten anschließend

Die Tat ereignete sich in der Nacht von Sonntag zum Montag (10. Januar 2022). In dieser Nacht öffnete einer der beiden Täter gegen 00:45 Uhr gewaltsam die Schiebetür des Geschäftes.

Anschließend drang sein Komplize durch die Tür in den Verkaufsraum ein, entwendete zielgerichtet das in der Kasse befindliche Bargeld und verließ dann mit dem Diebesgut die Tatörtlichkeit.

Foto: Polizei
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Die Polizei sucht nach Zeugen

Der Täter, der in die Räumlichkeiten eindrang, wurde bei der Tat von einer Videoüberwachungsanlage aufgezeichnet. Da bisherige Ermittlungen die Beamten bislang noch nicht auf die Spur der Einbrecher führten, wurde durch die Wiesbadener Staatsanwaltschaft ein Beschluss zur Veröffentlichung der Bilder beim Amtsgericht erwirkt. Der von der Überwachungskamera aufgezeichnete Mann trägt neben einer OP-Maske einen markanten Pullover mit einem Wintermotiv.

Wer die Person auf den Lichtbildern wiedererkennt oder Angaben zu dessen Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich mit den zuständigen Ermittlern der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0611 – 3450 in Verbindung zu setzen.

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Coronageld: Landkreis Mainz-Bingen überweist 1,3 Millionen

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Der Landkreis Mainz-Bingen überweist an seine Kommunen rund 1,3 Millionen Euro. Das hat der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Die Verbandsgemeinden, Städte Bingen und Ingelheim sowie die verbandsfreie Gemeinde Budenheim bekommen damit 6,25 Euro pro Einwohner, um die Folgen der Pandemie in der jeweiligen Gebietskörperschaft auszugleichen. Zum gleichen Zweck verbleiben weitere 1,3 Millionen Euro beim Landkreis. Das Geld stammt aus einer Sonderzahlung in Höhe von 2,6 Millionen Euro, mit der das Land Rheinland-Pfalz die Kommunen bei der Bewältigung der Pandemiefolgen unterstützt. Bereits im Jahr 2020 hatte das Land Rheinland-Pfalz die Kommunen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie mit einer Sonderzahlung unterstützt. Damals gab es 5,2 Millionen Euro, wovon der Landkreis ebenfalls bereits die Hälfte an die kreisangehörigen Kommunen weitergeleitet hat.


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Ehemaliger Stadtbürgermeister von Nierstein erhält keine Auszeichnung

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Thomas Guenther Nierstein
Thomas Guenther Nierstein

Landrätin Dorothea Schäfer wird den ehemaligen Stadtbürgermeister von Nierstein, Thomas Günther, dem Land Rheinland-Pfalz nicht für die Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Plakette vorschlagen. Auf die Liste der möglichen zu Ehrenden war Günther nur deshalb gelangt, weil er mit seiner langjährigen ehrenamtlich-politischen Tätigkeit in Nierstein die formalen Voraussetzungen erfüllt hatte. Eine mögliche Ehrung wurde zwischenzeitlich von vielen Seiten in Reaktionen und Stellungnahmen ablehnend beurteilt. So haben beispielsweise aus Nierstein alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen als auch die Stadtverwaltung ihre Zustimmung versagt.

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Ungebetener Fahrgast am Lastwagen von Schausteller

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Schlange in Lkw eingeklemmt

Ein Lastwagen-Fahrer staunte nicht schlecht, als er auf der Autobahn A60 bei Heidesheim einen ungebetenen Fahrgast an seinem Fahrzeug entdeckte. Er informierte die Polizei über seinen Fund.


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1,5 Meter lange, braune Schlange am Fenster

Der Fahrer befuhr die A60 und war gerade im Begriff, das Beifahrerfenster zu schließen. Dabei bemerkte er, dass eine 1,5 Meter lange Schlange im oberen Bereich des Fensters eingeklemmt wurde und nun im Außenbereich hing.

Trotz dieses offenkundigen Schrecks gelang es dem Fahrer bis zum Parkplatz Heidenfahrt Süd weiter zu fahren, seinen LKW dort sicher anzuhalten und anschließend die Polizei zu informieren.

Nach Überprüfung der Schlange, konnte sie anhand der äußeren Merkmale eindeutig als ungefährlich eingestuft und seitens der Tierhelfer aus Ingelheim aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Trotz aller Rettungsversuche kam jede Hilfe für die Schlange leider zu spät, sie überlebte die Fahrt mit dem LKW nicht.

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Schott Mainz verdoppelt Produktionskapazität dank neuer Schmelzwanne

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SD14092610113
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Der Technologiekonzern SCHOTT weihte am Dienstag (14. Juni 2022) in Mainz eine weitere Schmelzwanne für Pharmarohr ein. Mit der Investition von 40 Millionen Euro, die mit mehreren Millionen Euro Bundesmitteln unterstützt wird, begegnet das Unternehmen der weltweit dynamisch steigenden Nachfrage nach Glasröhren für Medizinverpackungen.


Die neue Wanne ist ein wichtiger Meilenstein

„Der Ausbau ermöglicht, die Produktionsbasis von Pharmaglas für die deutsche und europäische Pharmaindustrie langfristig zu sichern“, erklärte der SCHOTT Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Heinricht gegenüber der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, dem Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und weiteren Ehrengästen. „Die neue Wanne ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie und wird die Fertigungskapazitäten für Glasrohr am Standort Mainz verdoppeln.“ Dabei sollen 100 neue Arbeitsplätze entstehen, 50 davon direkt bei SCHOTT. Aus Pharmarohr werden jährlich Milliarden Fläschchen, Ampullen, Karpulen oder Spritzen hergestellt, in denen Medikamente sicher aufbewahrt werden.

Schott mainz verdoppelt produktionskapazität dank neuer schmelzwanne
Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Oberbürgermeister Michael Ebling (links) weihte SCHOTT Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Heinricht eine neue Glasschmelzwanne für Pharmarohr ein. Foto: SCHOTT/ Alexander Sell

Malu Dreyer dazu

„Ich freue mich sehr, dass ich heute bei diesem besonderen Anlass dabei sein darf“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in ihrem Grußwort. „Es ist schön zu sehen, wie unsere Unternehmen aus Rheinland-Pfalz – allen voran SCHOTT – zur Bewältigung der Corona-Pandemie und zur medizinischen Versorgungssicherheit in Europa beitragen. Das macht mich als Ministerpräsidentin stolz, weil es zeigt, dass Rheinland-Pfalz ein attraktiver Standort mit Heimat und Zukunft vieler starker, ideenreicher Unternehmen ist, die sich auch gegenseitig befruchten. Es zeigt auch: Die Landesregierung setzt die richtigen industriepolitischen Rahmenbedingungen in Zeiten der Transformation.“

Glasrohre aus Borosilicatglas von SCHOTT erfüllen die hohen Qualitätsansprüche der Pharmaindustrie und sind der Goldstandard, um Arzneimittel zu verpacken. „In der Produktion werden die Pharmarohre durch modernste Inspektionstechnologie zu 100 Prozent qualitätsgeprüft und alle Daten detailliert erfasst. Das heißt im Ergebnis, nur perfekte Rohre verlassen das Werk“, so CEO Dr. Heinricht während der Veranstaltung.

Die unter der Marke FIOLAX bekannten Glasrohre sind chemisch hoch beständig

Dadurch werden Wechselwirkungen zwischen Glas und Arzneimittel vermieden, um dessen Wirksamkeit zu erhalten. Eine besondere Rolle spielen aus Pharmarohr gefertigten Container von SCHOTT für lebenswichtige Impfstoffe und Medikamente. Dazu zählen zum Beispiel mRNA-Wirkstoffe, die zur individuellen Behandlung von Krebs eingesetzt werden können.

Die Pharmaglasfertigung in Mainz ist Teil eines globalen SCHOTT Produktionsnetzwerks. Hierzu zählen der bayrische Standort Mitterteich sowie Fabriken in Indien, China und Brasilien. In den vergangenen Jahren erweiterte das Unternehmen seine Produktionskapazitäten für Pharmarohr in Asien mit der Inbetriebnahme weiterer Schmelzwanne in Indien und einem komplett neuen Werk in China deutlich.

Mainzer Volksbank sorgt für klimaneutralen Geschäftsbetrieb

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2017 08 MVB Balthasar Maler Platz
2017 08 MVB Balthasar Maler Platz

Die Mainzer Volksbank (MVB) geht entscheidenden Schritt beim Klimaschutz. Neben ehrgeizigen CO2-Reduktionszielen kompensiert das Unternehmen zukünftig auch seine durch den Geschäftsbetrieb verursachten Treibhausgasemissionen durch ein Klimaschutzprojekt in Ruanda – und sorgt so für einen klimaneutralen Geschäftsbetrieb. Damit bekennt sich die MVB zu ihrer Verantwortung beim Klimaschutz und betont die Bedeutung des generationengerechten Handelns für die Genossenschaftsbank.


Klimaneutraler Geschäftsbetrieb

Grundsätzlich bedeutet klimaneutral zu handeln, dass das eigene Handeln keine negativen Konsequenzen auf das Klima hat. Konkret bedeutet das für die MVB, dass alle Treibhausgase, die im Geschäftsbetrieb entstehen, entweder eingespart oder durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden. So können unter dem Strich alle Emissionen ausgeglichen werden.

Auf dem Weg zum klimaneutralen Geschäftsbetrieb hat die Mainzer Volksbank im ersten Schritt für die Jahre 2019 bis 2021 eine CO2-Bilanz nach anerkanntem Greenhouse Gas Protocol erstellt, um Emissionsquellen und Reduktionshebel belastbar zu identifizieren. Aufbauend darauf wurde eine Klima-Roadmap erstellt, die für alle Teilbereiche des Geschäftsbetriebes mittel- und langfristige Reduktionsziele festlegt. Ziel bis 2035: Mindestens 37 Prozent der Treibhausgasemissionen aus dem eigenen Geschäftsbetrieb im Vergleich zu 2019 sollen reduziert werden. Die größten Hebel sind dabei die Bereiche Mobilität in Form des Pendelverkehrs der Mitarbeitenden und des eigenen Fuhrparks sowie die Wärmeenergie. Bereits positiv schlagen der seit Jahren bezogene 100-prozentige Ökostrom sowie die klimaneutral bezogene Fernwärme in einem Großteil der Bankgebäude zu Buche.

Ungeachtet der Reduktionsziele werden immer auch unvermeidbare Restemissionen verbleiben

Diese werden in einem weiteren Schritt kompensiert, indem die MVB ein Klimaschutzprojekt in Ruanda unterstützt. Dort werden die verursachten CO2-Mengen durch die Umsetzung des Projektes eingespart. Um auch vor Erreichen der gesteckten Reduktionsziele schon einen Beitrag zum globalen Ziel der Klimaneutralität zu leisten, kompensiert die Mainzer Volksbank ab dem Jahr 2022 nun jedes Jahr die noch verursachten Treibhausgasemissionen.

Uwe Abel, Vorstandsvorsitzender der Mainzer Volksbank, sieht im klimaneutralen Geschäftsbetrieb einen wichtigen Schritt

„Obwohl wir schon länger intensiv daran arbeiten, Treibhausgase im Geschäftsbetrieb einzusparen, bedarf die Umstellung von Prozessen und Verhaltensweisen Zeit. Das Zeitfenster, um den Klimawandel einzudämmen wird aber nachweislich kleiner. Daher war es für uns eine wichtige Entscheidung, unsere eigenen CO2-Emissionen zeitnah zu neutralisieren. Auch mit Blick auf unsere Rolle als Kreditinstitut und Finanzierer der Wirtschaft war es uns wichtig, glaubwürdiger Partner für Kundinnen und Kunden zu sein, um bei der notwendigen Dekarbonisierung der Wirtschaft zielführend und kompetent zu unterstützen.“


Klimaschutzprojekt in Ruanda – Regionalität global gedacht

Bei der Kompensation der verbleibenden CO2-Emissionen ist es der Mainzer Volksbank sehr wichtig, dass anerkannte Standards und ein maximales Maß an Transparenz geboten sind. Bei der Auswahl des Klimaschutzprojektes wird daher auf die Expertise und Erfahrung von ClimatePartner gesetzt. Alle Projekte dort sind nach internationalen Standards zertifiziert, so auch das Projekt der MVB in Ruanda, für das sich die MVB ganz bewusst entschieden hat. „Als regionale Genossenschaftsbank war uns der Bezug zu unserer Heimatregion wichtig“, erklärt Uwe Abel die Entscheidung. „Von Anfang an war klar, dass eine solche Kompensation nicht vor Ort umgesetzt werden kann. Daher haben wir uns für ein Projekt in Ruanda entschieden, dem Partnerland unseres Bundeslandes Rheinland-Pfalz. So verbinden wir regionale Verbundenheit und Entwicklungspartnerschaft mit der globalen Aufgabe des Klimaschutzes.“

Als Klimaschutzprojekt für die Kompensation der CO2-Emissionen hat sich die MVB für ein Projekt entschieden, welches die Finanzierung sauberer Kochöfen ermöglicht. Gegenüber dem Kochen auf offenem Feuer kann so viel Holz und damit auch CO2 eingespart werden. Neben der Einsparung von Treibhausgasen wird damit auch der Lebensstandard der Menschen und ihre Gesundheit positiv beeinflusst. Das Projekt ist mit dem sogenannten Gold Standard zertifiziert. Das bedeutet eine systematische Kontrolle der Reduktion von Treibhausgasen als auch die lokale Umwelt- und Sozialwirkung.

Klimaschutz auch vor Ort

Neben der Investition in das rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda ist der Mainzer Volksbank auch das Engagement vor Ort wichtig. So pflanzt die Mainzer Volksbank in den kommenden zwei Jahren im Rahmen der Klimainitiative ‚Morgen kann kommen‘ 16.000 Bäume in Rheinhessen. Damit verbunden sollen in weiteren Schritten Baumpatenschaften und Schulwälder anknüpfen. Darüber hinaus engagiert sich die Mainzer Volksbank seit Jahren für regionale Institutionen und Vereine. Auch beim unternehmenseigenen Fuhrpark wird angesetzt: Bis spätestens 2030 wird dieser kontinuierlich umgestellt und letztendlich ohne fossile Antriebsformen betrieben.


Neue Informationen zur Salzbachtalbrücke in Wiesbaden

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2022.06.13 Salzbachtalbruecke 20 e1655138542670
2022.06.13 Salzbachtalbruecke 20 e1655138542670

Der Neubau der Salzbachtalbrücke im Zuge der A66 kommt voran: Erste Elemente der für den Bau des südlichen Bauwerks (Fahrtrichtung Frankfurt) vorgefertigten und an der A 661 bei Dreieich-Sprendlingen bereits zwischengelagerten Stahlteile wurden angeliefert. Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, und Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH, haben sich am Montag (13. Juni 2022) vor Ort ein Bild vom Baufortschritt gemacht.


Dort zeigte sich Imposantes:

Erste Elemente der insgesamt rund 226 Stahlbauteile (64 große Bauteile und 162 Bauteile für die Kragarme), deren Gesamtgewicht wird sich auf rund 2810 Tonnen addieren, liegen jetzt vor Ort und werden in einem Taktkeller vormontiert und verschweißt. Einzelne Elemente haben ein Gesamtgewicht von bis zu 89 Tonnen.

Oliver Luksic: „Als erfolgreiche Wirtschaftsnation im Herzen Europas benötigt Deutschland eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur. Eine der vordringlichsten Zukunftsaufgaben ist daher das Thema Brückenmodernisierung. Damit Deutschland auch künftig über leistungsfähige und moderne Autobahnbrücken verfügt, hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im März ein 9-Punkte-Zukunftspaket für leistungsfähige Autobahnbrücken vorgestellt. Damit werden wir die Brücken in Deutschland zügig, effektiv und bürgerfreundlich modernisieren. Allein hier in Wiesbaden investiert der Bund rund 150 Millionen Euro in den Ersatzneubau der Salzbachtalbrücke. Das Projekt wird seiner Bedeutung entsprechend mit hoher Priorität behandelt. Für die Region freue ich mich über die Perspektive, dass das südliche Bauwerk bis Ende 2023 fertiggestellt werden soll.“

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Salzbachtalbrücke | Quelle: Autobahn GmbH

Eine riesige Entlastung für die Region

Die Südbrücke wird dem Verkehr zunächst vier provisorische Fahrstreifen – zwei in jeder Fahrtrichtung – bieten. Eine riesige Entlastung für die Region. Wenn die wichtige Verbindung für den Verkehr zwischen dem Rheingau und Frankfurt wiederhergestellt ist, wird mit dem Bau der nördlichen Teilbrücke (Fahrtrichtung Rüdesheim) begonnen. Nach Fertigstellung wird sie den Verkehr in Richtung Rheingau und – über die Schiersteiner Brücke – weiter nach Rheinhessen aufnehmen. Jede der beiden Brücken wird zunächst zwei Fahrstreifen der A 66 tragen, bietet jedoch genügend Platz für einen zukünftigen Ausbau. Ziel ist es, den Ersatzneubau der A 66 Salzbachtalbrücke bis Mitte 2025 umzusetzen.

Stephan Krenz dazu:

„Die Autobahn GmbH hat sich das Ziel gesetzt, schrittweise die Zahl der fertig modernisierten Brücken von bisher 200 auf 400 Brücken pro Jahr zu erhöhen. Wir wollen, dass in weniger als 10 Jahren in einem Kernnetz von besonders wichtigen Autobahnstrecken die modernisierungsbedürftigen Brückenbauwerke verstärkt oder erneuert werden. Auch hier an der Salzbachtalbrücke geben wir Gas. Die Autobahn GmbH des Bundes und alle an diesem Projekt Beteiligten arbeiten jeden Tag mit Hochdruck an diesem wichtigen Großprojekt. Der Stahlbau hat begonnen. Für den östlichen Pfeiler der Südbrücke wird gerade die Gründung mit der Pfahlkopfplatte vervollständigt, um im Anschluss den Pfeiler herzustellen, der als Erstes für den Verschub des Stahlbaus benötigt wird. Parallel wird auch bereits der Bau der Nordbrücke vorbereitet.“

Was ist die Komplexitätsbombe von Ethereum?

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ethereum
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Im Mai 2022 lief die Ethereum-Blockchain mit einem Proof-of-Work (PoW)-Konsensalgorithmus. Gültige Hashes im System wurden mit Hilfe von Computerhardware ausgewählt. Aber die Entwickler bereiteten sich darauf vor, das Netzwerk auf einen Proof-of-Stake-Algorithmus (PoS) umzustellen. Dies wird zum Verschwinden des Ether-Minings führen. Allerdings gibt es ein Problem bei der Migration von Nutzern auf die neue Blockchain auf PoS. Daher haben die Macher des Netzwerks beschlossen, das Einkommen der Miner absichtlich zu reduzieren. Ob der Komplexitätsbomben-Timer von Ethereum im Jahr 2022 eingeführt wird, ist nicht bekannt. Es ist schwierig, eine genaue Antwort auf diese Frage zu geben, da sie bereits fünf Mal verschoben wurde.

Diese Blockchain wurde am 30. Juli 2015 vom Team von Vitalik Buterin (dem Gründer des Projekts) ins Leben gerufen. Damit wurde zum ersten Mal die Möglichkeit geschaffen, intelligente Verträge zu schreiben. Dabei handelt es sich um Blockchain-basierte Programme. Sie führen bestimmte Aktionen aus, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Intelligente Verträge gaben Entwicklern die Möglichkeit, Blockchain-basierte Anwendungen (Spiele, Software, Plattformen und andere) zu erstellen. Mit Hilfe von solchen Anwendungen und Programmen kann man auch Geld verdienen. So kann man zum Beispiel über Yuan Pay Group Yuan Pay Coin kaufen.

Mit der Zeit wurde das Ethereum-System nicht mehr schnell genug, um Transaktionen zu verarbeiten, was eine Voraussetzung für hohe Gebühren im Netzwerk war. Vitalik Buterin beschloss, es schrittweise auf den PoS-Algorithmus umzustellen (die Idee stammt aus dem Jahr 2015). Dadurch wird die Blockvalidierung beschleunigt, was zu niedrigeren Provisionen führt. Aber man musste die Nutzer dazu zwingen, auf das Ethereum 2.0-Netzwerk umzusteigen.

Die Difficulty Bomb (Komplexitätsbombe) wurde entwickelt, um das Mining von ETH-Münzen zu erschweren. Dieses Verfahren ist in mehrere Phasen unterteilt, von denen jede die Zeit für die Validierung der Blöcke verlängert. Im Mai 2022 betrug die Geschwindigkeit, mit der ein neues Glied in der Kette erstellt wurde, 13 Sekunden. Die Schwierigkeitsbombe wird die Bergleute dazu zwingen, das System der ersten Generation zu verlassen und auf das neue System umzusteigen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Geschwindigkeit der Blockerzeugung auf 64 Sekunden reduziert wurde.

Mit der Einführung von Difficulty Bomb wird der Mechanismus zur schrittweisen Erhöhung der Blockvalidierungszeit aktiviert. Der Übergang zur zweiten Version der Ethereum-Blockchain wird schrittweise erfolgen (alle 100 Tausend Blöcke etwa alle 30 Tage). Die Validierungszeit wird sich im ersten Monat um 0,1 Sekunden und im zweiten Monat um 0,5 Sekunden erhöhen. Am Ende der Prozedur wird das Schürfen von ETH-Münzen unrentabel und das Netzwerk wird seinen Betrieb einstellen – eine „Eiszeit“ wird eintreten.

Wann wird die Komplexitätsbombe platzen? Der Starttermin wurde bereits fünfmal verschoben (auf Mai 2022). Ursprünglich sollte die Schwierigkeitsbombe im Oktober 2017 aktiviert werden. Zu dieser Zeit fand die Byzantium-Hardfork statt. Der Start wurde jedoch auf Februar 2019 und dann auf Oktober 2020 verschoben.

Tim Baco und James Hancock erklärten, dass die Komplexität des ETH-Minings im Juni 2022 exponentiell ansteigen könnte. Sie warnten jedoch vor der Möglichkeit einer weiteren Verschiebung. Der Termin für den Start der Bombe wurde bereits fünfmal geändert (2017, 2019, 2020 und zweimal 2021).

Der Übergang zu Ethereum 2.0 (Serenity) soll in mehreren Schritten erfolgen. Im Dezember 2020 wurde ein eigenes Beacon-Chain-Testnetz gestartet. Es führte das ETH-Stacking ein, die Grundlage für den Blockchain-Betrieb auf Proof-of-Stake. Um teilnehmen zu können, müssen mindestens 32 ETH eingefroren werden. Die nächste Phase (The Merge) wird voraussichtlich im Juni 2022 abgeschlossen sein. Es wird das Testsystem mit dem Hauptsystem im Casper-Update kombinieren.

Der Grund für die Verschiebung der Termine ist die Verschiebung des Übergangs von Ethereum zum Proof-of-Stake. Die Zusammenführung wird gestartet, wenn die Beacon-Kette und die Hauptkette zusammengeführt werden. Die Entwickler des Ethereum-Clients selbst wissen nicht genau, wann der Algorithmus aktiviert werden wird. Ab Mai 2022 sollten die Ketten jedoch Ende Juni (in einem Monat) fusionieren.

Vollsperrung in Ingelheim nach Unfall mit mehreren Fahrzeugen

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Am Montagnachmittag (13. Juni 2022) kam es gegen 15:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L422 in Ingelheim am Rhein. An dem Unfall waren drei Fahrzeuge beteiligt, drei Personen wurden verletzt. BYC-News war vor Ort.


Frontalzusammenstoß zwischen VW und Mercedes

Aus bislang noch ungeklärter Ursache war es auf der L422 in Höhe des Fitnesssudios „New Fitness“ zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem VW Golf und einem Mercedes C43 AMG Cabrio. Eine nachfolgende 51 Jahre alte Fahrerin eines Renault Megane erkannte die Situation scheinbar zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in die beiden verunfallten Fahrzeuge.

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellte sich heraus, dass entgegen der ersten Meldungen glücklicherweise keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren. Alle drei am Unfall beteiligten Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Die 57 Jahre alte Fahrerin des VW Golf und die 22 Jahre alte Mercedes-Fahrerin wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Bei den Verletzungen dürfte es sich um Prellungen und vermutlich einem Schleudertrauma handeln. Die 52-jährige Frau verblieb auf eigenen Wunsch vor Ort.

Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden

Im Volkswagen und dem Mercedes waren die Airbags ausgelöst. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Die Fahrerin des Renault konnte im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen ihre Fahrt fortsetzen.

Die Straße war bis etwa 18:20 Uhr voll gesperrt. Die gesamte Schadenshöhe wird auf rund  25000 Euro geschätzt.

Im Einsatz waren:

  • Die Feuerwehr Ingelheim am Rhein mit 10 Einsatzkräften
  • Das Deutsche Rote Kreuz
  • Die Polizei

Meterhohe Flammen bei Brand zwischen Ingelheim und Wackernheim

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In der Nacht von Freitag auf Samstag (11. Juni 2022) gegen 00:51 Uhr sowie am Samstagnachmittag wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Brand in Wackernheim alarmiert. Auf einer landwirtschaftlichen Fläche nahe der Landstraße L419 in Richtung Ingelheim-Mitte, waren mehrere Haufen Holzstickel in Brand geraten.


Bei dem Brand waren meterhohe Flammen entstanden

Bereits auf der Anfahrt des Einsatzleitdienstes wurde aufgrund des weithin sichtbaren Feuerscheins und der außerhalb gelegenen Örtlichkeit eine Alarmstufenerhöhung auf “Flächenbrand groß” veranlasst und die Einheit Stadtmitte somit per Zugruf alarmiert.

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, schlugen die Flammen bereits mehrere Meter hoch.  Es brannte an zwei Stellen, die wenige Meter voneinander entfernt lagen. An der größeren Einsatzstelle brannte ca. zehn Kubikmeter aufgeschichtetes Holz in voller Ausdehnung. Nachdem das erste Tanklöschfahrzeug die Einsatzstelle erreicht hatte, wurde ein Löschangriff mit zwei handgeführten Strahlrohren eingeleitet. Das Holz wurde durch die Einsatzkräfte händig mit Dunghaken auseinander gezogen und umgeschichtet. An der zweiten Stelle brannte ebenfalls ein Holzhaufen. Mit einem C-Strahlrohr wurde das Feuer gelöscht. Zur Wasserversorgung wurden mehrere Tanklöschfahrzeuge, teilweise im Pendelverkehr, eingesetzt. Durch den Brand wurden größere Mengen an Holz und einige Reihen Weinreben beschädigt.

Erneute Alarmierung am Samstagnachmittag

Nur wenige Stunden später, gegen 16:00 Uhr meldeten Anrufer beim Notruf 112 erneut eine starke Rauchentwicklung an der gleichen Brandstelle. Daraufhin wurde die Bereitschaftsgruppe mit dem Stichwort “B1 Rauchentwicklung im Freien” alarmiert.

Bei Eintreffen des Führungsdienstes wurde erneut eine starke Rauchentwicklung und Flammenbildung an der Brandstelle festgestellt, sodass wieder eine Alarmstufenerhöhung auf “Flächenbrand groß” veranlasst wurde. Durch das Innere des Haufens hatten sich mit der Zeit Glutnester ausgebreitet und einen Teil des Haufens erneut in Brand gesetzt.

Durch die Besatzung des zuerst eintreffenden Tanklöschfahrzeug 16/24 Tr wurde die Brandbekämpfung mit einem C-Strahlrohr eingeleitet. Eine Brandausbreitung konnte somit verhindert werden. Nach Eintreffen zwei weiterer Tanklöschfahrzeuge der Einheit Stadtmitte, wurde ein zweites handgeführtes Strahlrohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Wasserversorgung wurde über die Wassertanks der Tanklöschfahrzeuge sichergestellt. Mit mehreren Dunghaken wurde das Brandgut auseinander gezogen und mit einer Wärmebildkamera auf mögliche weitere Glutnester kontrolliert. Mittels Schaum wurde der Haufen im Anschluss abgedeckt um ein erneutes Wiederaufflammen zu verhindern.

Die Polizei Ingelheim hat die Ermittlungen zu Ursache der Brände und zum Sachschaden aufgenommen. Aktuell gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Wer sachdienliche Hinweise zu den beiden Fällen geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei Ingelheim unter der Rufnummer 06132/65-510 in Verbindung zu setzen.

Douglas setzt sich für mehr Nachhaltigkeit in der Beauty-Branche ein

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DOUGLAS hat sich zum Ziel gesetzt, zu einer treibenden Kraft für mehr Nachhaltigkeit in der Beauty-Branche zu werden. Im Sortiment und insbesondere bei den Eigenmarken setzt Europas führender Anbieter für Premium-Beauty verstärkt auf Clean Beauty und Naturkosmetik. So soll in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Lieferanten das Angebot von nachhaltigen Kosmetik- und Schönheitsprodukten deutlich gesteigert werden. Die Kunden sollen ihre Parfumträume auch weiterhin gerne bei Douglas kaufen. Darüber hinaus strebt DOUGLAS an, bis Ende 2025 klimaneutral im eigenen Geschäftsbetrieb zu werden. In puncto Diversity und Gleichstellung der Geschlechter ist das Düsseldorfer Unternehmen bereits führend: mehr als die Hälfte der leitenden Positionen im Konzern sind heute schon mit Frauen besetzt.


Erwartungen der Kunden sind gestiegen

„Als Europas führender Anbieter von Premium-Beauty wissen wir um unsere große ökologische und soziale Verantwortung“, sagte Tina Müller, CEO DOUGLAS Group. „Zugleich sind die Erwartungen unserer Kund*innen deutlich gestiegen: Nachhaltigkeitsaspekte zählen neben Qualität und Preis zu den ausschlaggebenden Kaufkriterien. Daher ist es unser Anspruch, in der Beauty-Branche eine führende Rolle bei Nachhaltigkeitsthemen einzunehmen. Nachhaltiges Denken und Handeln muss sowohl bei unseren eigenen Aktivitäten als auch in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und Geschäftspartnern zu den Top-Prioritäten zählen.“

Der nun von DOUGLAS veröffentlichte, umfassende Nachhaltigkeitsbericht fokussiert sich auf die vier Handlungsfelder People, Products, Planet und Governance, in deren Rahmen folgende Schwerpunktthemen priorisiert wurden:

  • Kundenzufriedenheit und Einkaufserlebnis
  • Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion
  • Engagement der Mitarbeiter*innen
  • Nachhaltiges Sortiment, insbesondere bei Eigenmarken
  • Reduzierung der CO2-Emissionen
  • Ressourceneffizienz
  • ESG-Engagement der Geschäftsführung

Entlang dieser Themenfelder hat Douglas verbindliche, qualitative und quantitative Ziele sowie Absichten für die kommenden Jahre formuliert

„Wir werden uns an unseren Vorhaben und Versprechen messen lassen und die Fortschritte kontinuierlich und transparent kommunizieren“, sagte Tina Müller. „Zusammen mit unseren Mitarbeitern, Kundn und der Industrie wollen wir Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil in allen Bereichen unseres Geschäfts verankern. Dies startet mit Bewusstseinsschärfung, setzt sich über die Veränderungen von Haltung und Verhaltensweisen fort, geht über in konkrete Maßnahmen und Projekte, um letztlich in greifbaren und wirksamen Resultaten zu münden.“

So hat es sich der europäische Marktführer unter anderem zum Ziel gesetzt, den CO2e-Ausstoß im eigenen Geschäftsbetrieb („Scope 1 und 2“) bis Ende 2025 um mindestens die Hälfte im Vergleich zum Basisjahr 2019 zu reduzieren. Um klimaneutral zu werden, wird der DOUGLAS Shop in 2025 die Lücke schließen und unvermeidbare Emissionen mit zertifizierten Standards kompensieren. Darüber hinaus will Douglas im Beauty-Bereich die effiziente Nutzung von Materialien intensivieren. Um wertvolle Ressourcen zu schonen, prüft DOUGLAS verschiedene Möglichkeiten, den Anteil von recycelten Materialien zu steigern und gleichzeitig das Abfallaufkommen innerhalb des Unternehmens zu reduzieren. Zugleich beabsichtigt das Unternehmen, ein Abfall-System aufzubauen, das nach Material und Entsorgungsart aufgeschlüsselt ist und damit sichtbar macht, wo Glas, Papier und andere Wertstoffe hingelangen.


Retouren die nicht weiterverkauft werden können, werden gespendet

Eine bereits vergleichsweise sehr positive Entwicklung ist bei den Retourenquoten im E-Commerce zu beobachten: die Menge der Rückläufer ist von 2019 auf 2021 bereits um rund ein Drittel auf 4,4% der ausgelieferten Sendungen gesunken. Alle Retouren in Deutschland, die nicht weiterverkauft werden können, aber für eine Spende geeignet sind, werden unter anderem an die beiden Organisationen „Die Tafel Düsseldorf e. V.“ und „Bürgerstiftung“ vergeben.

Im Bereich Products, sei es Herrenparfum, Frauenparfum oder DOUGLAS Cosmetic, kennzeichnet das Unternehmen bereits Clean Beauty Produkte im gesamten Sortiment mit einem dezidierten Label. Bei den Eigenmarken hat es sich DOUGLAS zum erklärten Ziel gesetzt, zu einem Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit zu werden, da das Unternehmen hier direkten Einfluss auf die Entwicklung und die Herstellung der Produkte hat. Zahlreiche Fortschritte wurden bei den DOUGLAS Brands bereits erzielt:

  • fast 100% der seit 2020 neu eingeführten DOUGLAS Brands- Produkte sind frei von Mikroplastik
  • mehr als 40% der im Geschäftsjahr 2021/22 eingeführten Produkte fallen in die Kategorie Clean Beauty
  • mehr als 90% der 2021/22 eingeführten Produkte sind vegan
  • 63% der 2021/22 neuen DOUGLAS Brands-Produkte werden FSC-konform sein
  • mehr als 50% aller neuen DOUGLAS Brands Produkte werden bis 2030 aus recycelten Materialien bestehen
  • 85% der DOUGLAS Brands werden bereits in der EU produziert

„Wir sind stolz auf diese Kennziffern. Gleichzeitig werden wir nicht darin nachlassen, die Umweltverträglichkeit unserer Eigenmarken weiter zu verbessern“, sagte Susanne Cornelius, CEO DOUGLAS Brands. „Dies bezieht sich auf alle Aspekte rund ums Produkt: Herstellung, Inhaltsstoffe, Verpackungsmaterialien, Entsorgung. Nur bei einer ganzheitlichen Sicht und Herangehensweise kann man wirklich von Nachhaltigkeit sprechen. Dazu zählt auch, dass DOUGLAS Brands eine Partnerschaft mit Plastic Bank geschlossen hat.“ Die Organisation baut Recyling-Systeme in Entwicklungsländern auf, um sowohl Plastikmüll in Ozeanen als auch Armut in den betroffenen Regionen zu bekämpfen. Im Rahmen der Kooperation wird von jedem verkauften Artikel der Eigenmarken DOUGLAS „Home Spa“ und „Essential“ ein Beitrag für die Plastic Bank entrichtet.


Nicht nur bei den Eigenmarken sondern auch in der Zusammenarbeit mit der Industrie setzt DOUGLAS auf mehr Nachhaltigkeit

„Wir erwarten und fordern bereits heute von unseren Lieferanten eine entsprechende Einstellung und lassen dies in alle Gespräche einfließen“, erklärte Tina Müller. „Zugleich begrüßen wir ausdrücklich die jüngsten Bemühungen verschiedener Hersteller, den ökologischen Fußabdruck auf Produktebene zu ermitteln und für die Kund*innen transparent zu machen. Damit wird die Beauty-Branche ein Riesenschritt machen, um nachhaltigen Konsum besser zu fördern.“

Im Bereich People ist DOUGLAS heute bereits bei verschiedenen Parametern führend

Vielfalt, Toleranz und gegenseitiger Respekt sind gelebte Kernwerte der Unternehmenskultur; das Selbstverständnis („Purpose“) des Konzerns basiert auf einem Miteinander, in dem sich alle Menschen „gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen“. „We open all eyes to the beauty of uniqueness, bring it to life and make life itself more beautiful“, lautet der interne Leitspruch. „Wir unterscheiden nicht zwischen Hautfarbe, Herkunft, sexueller Orientierung oder Personalpronomen“, sagte Tina Müller. „DOUGLAS versteht sich als eine demokratische und inklusive Marke, die für eine offene und vielfältige Gesellschaft steht. Als Arbeitgeber lebt DOUGLAS Gleichbehandlung, Toleranz und Chancengleichheit auf allen Ebenen der Belegschaft.“

So hat DOUGLAS als erstes Unternehmen die vollständige BeyondGenderAgenda (BGA) Zertifizierung erhalten. Mehr als die Hälfte der Führungspositionen ist bereits mit Frauen besetzt. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen ist für DOUGLAS von herausragender Bedeutung, weshalb das Unternehmen 2022 einen „Employee Net Promoter Score“ (eNPS) für die gesamte Organisation vorbereitet. Zugleich wird großer Wert auf Ausbildung gelegt: In der Unternehmenszentrale wird ein duales Studium angeboten, bei dem Abiturient*innen die Möglichkeit haben, ein 3,5-jähriges Bachelor-Studium mit einem Praxis-Anteil in verschiedenen Bereichen zu verbinden. Um eine hohe Zufriedenheit bei den Kund*innen zu gewährleisten, wurden umfassende Analysesysteme implementiert wie z.B. der Net Promoter Score (NPS) für Transaktionen.

Im Rahmen der Governance hat sich die Geschäftsführung zur ehrgeizigen Nachhaltigkeitsstrategie verpflichtet, was ab dem Geschäftsjahr 2022/23 dadurch untermauert wird, dass Teile der Vergütung an die Fortschritte bei der Nachhaltigkeit geknüpft werden. Auch hinsichtlich Compliance, Antikorruption, Transparenz oder Datenschutz hat DOUGLAS Mechanismen, Systeme und Prozesse eingeführt, die Fairness und Rechtskonformität sicherstellen sollen. Der DOUGLAS-Verhaltenskodex beschreibt zum Beispiel Verpflichtungen zu verantwortungsvollen Geschäftspraktiken für alle Mitarbeiter*innen und Geschäftspartner.

Mahnwache mit anschließendem Autokorso durch die Innenstadt von Wiesbaden

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Hauptbahnhof Wiesbaden
Hauptbahnhof Wiesbaden

Am Dienstagabend (14. Juni 2022) findet in der Zeit von 20:00 bis 00:00 Uhr in Wiesbaden ein Autokorso statt. Angemeldet wurde die Veranstaltung von dem Verein „Rheinhessen hilft“, um sich mit den Obdachlosen der Stadt solidarisch zu zeigen und ein Zeichen gegen die vom Wiesbadener Kurier getroffenen Aussagen zu setzen.


Der Verein teilt dazu mit:

„Die Stadt Wiesbaden hat Ernst gemacht und möchte die obdachlosen Menschen am Kirchenreulchen vertreiben. Zum Thema verweisen wir auch auf die aktuelle Berichterstattung des Wiesbadener Kurier. Durch die Stadt wurden entsprechende Bescheide verteilt. Die katholische Kirche St. Bonifatius hat das ganze gebilligt und stimmt einer Räumung zu. Auf unsere mehrfachen Bitten auf ein Gespräch geht die Kirche nicht ein. Am Kirchenreulchen besteht ein Mäuseproblem, aber nicht primär durch die obdachlosen Menschen, die dort nächtigen. Auch gibt es keinen Schimmelbefall und wohl auch keine größere Brandlast als an anderen Stellen. Vieles sind wohl vorgeschobene Argumente. DIE LINKE. Wiesbaden / DIE LINKE. Stadtfraktion Wiesbaden hat erklärt, an der Mahnwache lieber nicht teilnehmen zu wollen. Schwach für die Partei, die soziale Themen für sich in Anspruch nimmt. Es geht wohl darum, der Stadtspitze nicht auf die Füße zu treten!? Die anderen Parteien haben sich noch nicht geäußert.

Unser Team hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag den Obdachlosen geholfen, ihren Müll (eher Unordnung) zu beseitigen und zu minimieren und konnte sich ein genaues Bild machen. Die noch zu beauftragende Rechtsanwältin wird Rechtsmittel gegen den Räumungsbescheid prüfen und eventuell Eilantrag (aufschiebende Wirkung) zum Verwaltungsgericht stellen.

Geplant sind eine Mahnwache und ein Autokorso

Die Veranstaltung startet am Dienstag (14. Juni 2022) um 20:00 Uhr am Hauptbahnhof in Wiesbaden (Platz, auf dem der Baum steht, vor dem „Lili“/Lilienforum, Bahnhofsplatz 3) mit einem Redebeitrag. Weiter geht es dann als Fußmarsch in Richtung Kirchenreulchen/Bushaltestelle am Luisenplatz, begleitet vom Kältebus für Mainz/Wiesbaden und einem VW Crafter. Die Autos werden entsprechend langsam fahren, sodass alle Teilnehmer die Möglichkeit haben, mit zu laufen.

Hinweis: Wer mit einem Fahrzeug am Autokorso teilnehmen möchte, wird darum gebeten, dies vorher per Mail an info@rheinhessen-hilft.de mitzuteilen. Nur so kann die Polizei die entsprechende Anzahl der Teilnehmer vorher abschätzen und für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen.

Bauhof ab sofort an neuem Standort in Riedstadt-Goddelau

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bauhof umzug e1654847467431
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Es ist geschafft: Der Bauhof ist von seinem alten Domizil im Gewerbegebiet „Im Entenbad“ an seinen neuen Standort An der Riedbahn im Gewerbegebiet Goddelau Süd-West gezogen. Es ist so wie bei jedem Umzug – noch ist nicht alles fertiggestellt und haben die Bauhof-Beschäftigten alle Hände voll zu tun, alles an seinen richtigen Platz zu räumen, doch das Wichtigste ist geschafft. Ab sofort ist der Bauhof der Büchnerstadt Riedstadt an seiner neuen Adresse am westlichen Eingangstor nach Goddelau zu finden.


Rundgang mit Bauhofleiter Kai Gersema

Bei einem Rundgang mit Bauhofleiter Kai Gersema und seinem Stellvertreter Thomas Tschöpe informierte sich Bürgermeister Marcus Kretschmann über den neuen Standort. Beeindruckt zeigte er sich über den großzügig bemessenen Raum, der nun zur Verfügung steht: Auf einer Grundstücksgröße von rund 10.000 Quadratmetern stehen nun drei Gebäude, von denen zwei Umbauten eines ehemaligen Lidl-Marktes und eines weiteren früheren Einkaufsmarktes sind, außerdem wurde eine große Fahrzeug- und Maschinenhalle mit angeschlossener Werkstatt und Tanklager neu gebaut. Darüber hinaus ist auf dem Gelände viel Platz für unter anderem eine offene Abstellhalle, Schüttboxen und ein Waschplatz mit Ölabscheideanlage. Im Sinne der Kostenersparnis wurde der offene Unterstand vom alten Bauhof mit rüber genommen.

Das mittlere Gebäude, in dem früher einmal unter anderem der Textil-Discounter Kik und später ein Asia-Markt untergebracht waren, beherbergt nun Büros, Besprechungszimmer, Sozialraum, Spinde und sanitäre Einrichtungen. Auch Anregungen von Mitarbeitenden flossen in die Planung ein, erzählt der Bauhofleiter: „Auf Vorschlag einer Reinigungskraft haben wir auch einen direkten Zugang von draußen zu den sanitären Anlagen geschaffen, so muss niemand mit dreckigen Schuhen durch das ganze Gebäude laufen.“

Der bisherige Standort des Bauhofs im Goddelauer Süden war 1982 bezogen worden und zu klein geworden

Denn mit der stetig wachsenden Stadt wachsen auch die Aufgaben des Bauhofs. Unter anderem müssen immer mehr Grünflächen gepflegt werden, zurzeit eine Fläche von knapp einer Million Quadratmetern. Zugleich muss aber auch viel vorgehalten werden, um zum Beispiel den Hochwasserschutz oder den Winterdienst gewährleisten zu können.

Der neue Standort bietet nicht nur deutlich mehr Platz, sondern liegt auch in Bezug auf alle Stadtteile zentraler. Zudem wird damit der lange Leerstand im Gewerbegebiet Goddelau Süd-West beendet. Endgültig abgeschlossen wird er sein, wenn der ehemalige Rewe-Markt zu einer Kita um- und ausgebaut sein wird.