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Vielfältige Kursangebote für junge Familien im Mini & Me Loft Kriftel

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In Kriftel bietet das Mini & Me Loft – Taunus Family Club ein neues Kursangebot für werdende Eltern und Familien. Das Mini & Me Loft ist ein Familien-Club, in dem von A bis Z ganzheitlich Kurse für Familien mit Kindern angeboten werden. Die geschulten Kursleiterinnen gehen dabei sehr spezifisch auf die Bedürfnisse und aktuellen Lebenssituationen der Kursteilnehmer ein. BYC-News sprach mit der Inhaberin, Tanja Sahin, über das Angebot.

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Geburtsvorbereitungskurse

Die Geburtsvorbereitungskurse bieten werdenden Eltern zahlreiche Informationen über körperliche und psychische Veränderungen, die Phasen des Geburtsablaufs, Gebärhaltungen, das Wochenbett und das Stillen. Auch die Rolle des Vaters bei der Geburt, mögliche Formen der Unterstützung und Erwartungen können gemeinsam besprochen werden. Ebenfalls wird sich in dem Kurs Zeit für Entspannungs- und Atemübungen genommen sowie für den Austausch mit anderen Kursteilnehmern. Werdende Eltern können im Geburtsvorbereitungskurs alle ihre Fragen rund um die Schwangerschaft, die Geburt und die erste Zeit mit dem Baby nach der Entbindung stellen.

Vielfältige kursangebote für junge familien im mini & me loft kriftel

„Besonders wichtig ist uns, dass hier niemand gewertet wird. Hier können alle her kommen egal ob man beispielsweise per Kaiserschnitt oder natürlich entbinden möchte, ob man sich für das Stillen oder das Nicht-Stillen entscheidet. All das hat hier einen Raum und hier wird niemand für seine Entscheidung verurteilt. Unsere Kursleiterinnen sind da alle sehr offen auch für verschiedene Lebenssituationen der frischgebackenen Eltern“, erklärt Tanja Sahin. Die werdenden Väter beziehungsweise die Partner der Mütter seien dabei ebenfalls herzlich willkommen. Der Kurs findet über einen Zeitraum von acht Wochen statt.

Das Mini & Me Loft bietet zudem auch Kurse für das Hypnobirthing an. Dabei handelt es sich um eine natürlich, sanfte Art der Geburtsvorbereitung, bei welcher der Fokus insbesondere auf der Atmung liegt. Ziel ist es, über die kontrollierte Atmung in die Entspannung zu gelangen und so das Erlebnis der Geburt für Mutter und Kind stressfreier zu gestalten.

Separate Geburtsvorbereitung ab dem 2. Kind wird ebenfalls angeboten. „Der Kurs findet an einem Wochenende statt und ist somit kompakt gehalten, damit die werdende Mama trotz des Familienalltags die Möglichkeit auf Information und Austausch bekommt. Meist übernimmt dann der Papa die Kinderbetreuung in dieser Zeit, und die Frau kann sich unter Gleichgesinnten auf die Geburt vorbereiten.“, sagt Tanja Sahin.

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Yoga vor und nach der Geburt

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Für werdende Mütter werden auch Yoga-Kurse angeboten. Schwangerschaftsyoga hilft werdenden Müttern, einfacher durch die Schwangerschaft zu gehen und sich auf die Entbindung vorzubereiten. Es unterstützt dabei, die in der Schwangerschaft stark beanspruchten Muskeln und Bänder auf sanfte Weise zu kräftigen und flexibel zu machen. Der Körper wird damit bei der großen Umstellung, die eine Schwangerschaft mit sich bringt, unterstützt. Auch Schwangerschaftsbeschwerden können durch das Yoga gelindert werden.

Auch nach der Geburt tut Yoga dem Körper der frischgebackenen Mütter gut. Hier stehen beispielsweise die Ausdauer, der Muskeltonus, die Stabilität und auch die körperliche Kraft im Mittelpunkt. Neben der Rückbildung wird obendrein der Beckenboden wieder trainiert.

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Sprechstunden nach der Geburt

Nach der Geburt haben Frauen oder auch Paare häufig Gesprächsbedarf. Vor allem dann, wenn die Entbindung nicht ohne Probleme verlief, leiden Frauen häufig unter Geburts-Traumata. In den Sprechstunden haben Frauen im Mini & Me Loft die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und ihre Erfahrungen miteinander zu teilen. Die Sprechstunden können dabei helfen, die Traumata zu verarbeiten und gestärkt daraus hervorzuzugehen. „Das Angebot richtet sich in dem Fall an Frauen, da sie natürlich in erster Linie von dem Geburts-Trauma betroffen sind. Hier kann es auch helfen sich im Kreise von Frauen auszutauschen, ohne dass die Partner dabei sind. Schließlich fällt es dann doch oft leichter, sich zu öffnen und über persönliche Probleme zu sprechen“, erklärt die Gründerin.

„Wir bieten auch Sprechstunden für Eltern von Sternenkindern an. Auch in dieser sehr schweren Situation wollen viele Eltern darüber sprechen und brauchen Unterstützung, um den Verlust des eigenen Kindes verarbeiten zu können. Das ist für Väter natürlich ebenso wichtig, wie es für die Mütter ist“, berichtet Tanja Sahin weiter. Die Sprechstunden finden daher in einem kleinen Rahmen statt.

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Mini & Me Treffs

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Bei den Mini & Me Treffs können frischgebackene Mütter mit ihren Kindern Zeit füreinander finden und Kontakte knüpfen. „Da treffen wir uns in einem Verband von maximal acht Müttern mit ihren Kindern. Es wird miteinander und voneinander gelernt, die Entwicklung der Kinder besprochen und gefördert. Dabei haben wir immer für zwei Geburtsmonate einen Kurs, beispielsweise für September- und Oktober-Babys. Dadurch sind die Kleinen auf einem fast gleichen Stand, was das Ganze einfacher macht und die Mütter auch schneller einen Verbund finden. Die Mamas bauen sich da ein richtiges Netzwerk auf und treffen sich auch außerhalb der Kurse, um mal einen Kaffee trinken zu gehen oder für gemeinsame Spaziergänge. Es gibt es jeden Kurs immer eine WhatsApp-Gruppe für die Mütter, woraus sich auch regelmäßig Freundschaften ergeben“, erklärt Tanja Sahin.

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Baby-Massage-Kurse

Der systemisch ganzheitliche Baby-Massage-Kurs wird derzeit von zwei Physiotherapeuten geleitet. Das Angebot richtet sich an Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Monaten. Dabei erlernen die Eltern Massage-Techniken und -Griffen, die auch Zuhause angewendet werden können. Dabei wird natürlich auch umfassend erklärt, für was sich die Baby-Massage eignet, wie beispielsweise für die Linderung von Bauchschmerzen und Schlafstörungen. Auch durch die Geburt entstehen Verspannungen, die durch die Baby-Massage gelockert werden können.

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Bewegungskurse für Kinder

Ganz neu im Kursprogramm nach den Sommerferien sind Bewegungskurse für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr. „Im Normalfall findet man überall das klassische Kinderturnen an und mit Geräten, welches sich aber von unseren Bewegungskursen unterscheidet. Bei uns gibt es eine Mischung aus Bewegung, Spiel und Spaß, sowie einem Entspannungsteil mit Elementen aus dem Kinderyoga.“ erklärt Tanja Sahin.

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Selbstbehauptungskurs startet in der zweiten Jahreshälfte

„In der zweiten Jahreshälfte wollen wir mit Selbstbehauptungskursen starten für Kinder im Vorschulalter oder in der ersten Klasse. Für Kinder ist es enorm wichtig, Selbstbewusstsein aufzubauen und sich selbst behaupten zu können. Dabei werden auch Dinge thematisiert, wie beispielsweise mit wem das Kind mitgehen darf und mit wem nicht“, sagt Tanja Sahin.

In der Zukunft soll das Kursangebot noch weiter ausgeweitet werden. Entspannungskurse für Mütter, Coaching für Eltern sowie ein Schwangerentreff stehen künftig auf dem Programm. Dabei hat Tanja Sahin immer ein offenes Ohr für Wünsche und richtet sich im Rahmen der Möglichkeiten danach, was verstärkt nachgefragt und benötigt wird.

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„It takes a village to raise a child“

Vielfältige kursangebote für junge familien im mini & me loft kriftel 3„Wir legen großen Wert darauf, dass wir den Eltern und Kindern hier einen Rahmen bieten, in dem sie auch Zeit füreinander haben. Unser Leitspruch ist „It takes a village to raise a child“ (es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind groß zu ziehen) und genau dieses Dorf möchten wir quasi mit dem Mini & Me Loft bieten. Dabei sind wir auch komplett offen für die unterschiedlichsten Familienkonstellationen, sei es ein alleinerziehendes Elternteil, eine Patchwork-Familie, gleichgeschlechtliche Paare oder auch andere Beziehungsmodelle. Wir freuen uns über jeden, der sich hier bei uns wohl fühlt“, sagt Tanja Sahin abschließend.

Kontakt: 
Mini & Me Loft – Taunus Family Club
Gutenbergstraße 1
65830 Kriftel

Telefon: 06192 – 4703120
Homepage: https://minime-loft.de/
Facebook: Mini&me loft – Taunus Family Club
Instagram: minime_loft


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Verlegung des Wochenmarktes in Mainz

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Wegen der Johannisnacht 2022 findet der Wochenmarkt am Dienstag, 21.06.2022 letztmalig auf dem Markt und Liebfrauenplatz statt. Ab Freitag, 24.06.2022 bis zum Dienstag, 28.06.2022 wird ein Teil des Hauptmarktes auf den Hopfengarten verlegt. Ab Freitag, 01.07.2022 kehrt der Wochenmarkt wieder auf seine gewohnten Plätze zurück.

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Rekordjahr für die Brita Gruppe – 656 Millionen Euro Gesamtumsatz

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BRITA, einer der weltweit führenden Experten für Trinkwasseroptimierung und -individualisierung, erzielte nach 2020 einen neuerlichen historischen Rekordumsatz. Als Grundvoraussetzung für diesen wirtschaftlichen Erfolg wurde ein klare Pandemiestrategie verfolgt, die die Gesundheit der Mitarbeiter an die erste Stelle setzte und dadurch die weltweite Produktion und Logistik absicherte. Darauf aufbauend konnte die Nutzung von BRITA Produkten weiter gesteigert werden. Konsumenten schätzten gerade in dieser Zeit die komfortablen, sicheren Produkte für wohlschmeckendes Trinkwasser. Auch der anhaltende Trend zu nachhaltigen Konzepten und insbesondere der Vermeidung von Einwegplastik, einem der großen Treiber der Umweltverschmutzung, schlugen sich hier nieder.


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Zuwachs von 6,3 Prozent

Der Gesamtumsatz der BRITA Gruppe mit ihren 30 nationalen und internationalen Tochtergesellschaften bzw. Betriebsstätten, fünf Produktionsstätten und Vertreibern in rund 70 Ländern auf allen fünf Kontinenten belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 656 Millionen Euro (währungsbereinigt: 655 Millionen Euro). Das bedeutet einen Zuwachs von +6,3 Prozent (währungsbereinigt: +6,1 Prozent) gegenüber Vorjahr (2020: 617 Millionen Euro). Die Top 3 Positionen unter den Ländermärkten besetzten in der Gruppe auch 2021 wieder Deutschland, China und Großbritannien.

Die Analyse der verschiedenen Produktsegmente zeigt, dass 75 Prozent des Gesamtumsatzes der Gruppe auf die Consumer-Produkte von BRITA entfielen: 491 Millionen Euro (2020: 462 Millionen Euro, +6,3 Prozent). Hier platzierten sich China, Deutschland und Großbritannien wie im Vorjahr als TOP 3 Märkte. Das Potenzial des Professional-Segments mit Filterlösungen für Horeca und Vending sowie leitungsgebundenen Trinkwasserspendern für Büros, Schulen, Krankenhäuser und Gastronomie wurde wie in 2020 durch die COVID19-Pandemie und entsprechende Lockdowns beeinträchtigt. Dennoch generierte BRITA hier einen Umsatz von 165 Millionen Euro (2020: 155 Millionen Euro, +6,4 Prozent) und damit 25 Prozent des Gesamtumsatzes. Wie im Vorjahr liegen in diesem Segment die Märkte Deutschland, Großbritannien und Schweiz an der Spitze.

In 2021 wurden wie in 2020 rund 82 Prozent des Gesamtumsatzes der Gruppe außerhalb Deutschlands erzielt.

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Unternehmensstrategie „Shaping Sustainable Solutions“ jetzt in der BRITA Sustainability Charter spezifiziert

Mit der Strategie „Shaping Sustainable Solutions“ wurde 2020 Nachhaltigkeit ins Zentrum gerückt. Das zeigte sich auch in der Schaffung einer innovativen Unternehmenskennzahl, der Planet Contribution. Sie ist eine Kombination aus der Bemessung des eigenen CO2-Fußabdrucks und der Anzahl der durch BRITA Produkte ersetzten Mineralwasserflaschen, die größtenteils aus Einwegplastik bestehen. Allein der letztgenannte Faktor beläuft sich bereits auf über 4,5 Milliarden Flaschen pro Jahr, Tendenz steigend. Die Planet Contribution steht seither gleichberechtigt neben Umsatz und Ergebnis.

In 2021 ist das Unternehmen nun den nächsten wichtigen Schritt gegangen. In der BRITA Sustainability Charter wurden ambitionierte Nachhaltigkeitsziele in vier Handlungsfeldern festgelegt – Materialien, Verpackung, Wiederverwendung & Recycling sowie Emissionen. Markus Hankammer, CEO BRITA Group, erläutert: „Mit der Sustainability Charter verfügen wir jetzt über einen Fokus und einen Fahrplan für unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten der kommenden Jahre. Die Charter hilft uns, die richtigen Prioritäten zu setzen und unseren Weg zielgerichtet weiter zu gehen.“

„Schwerpunkte der Charter sind knapp zusammengefasst zum Einen unsere Produkte noch nachhaltiger zu machen und zum Anderen als Unternehmen einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Meike Rapp als Verantwortliche für Strategic Corporate Responsibility & Sustainability.

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Was BRITA bis 2025 in punkto Nachhaltigkeit erreichen will

Unter anderem soll der Anteil an fabrikneuem Plastik im Kernproduktportfolio um 30 Prozent reduziert und damit auch die Abhängigkeit von klimaschädlichen, fossilen Rohstoffen verringert werden. Neue Produkte in 2022 und 2023 werden beispielsweise einen innovativen bio-basierten Kunststoff einsetzen. Außerdem soll kontinuierlich weniger Verpackungsmaterial verwendet und ab 2025 ganz auf fabrikneues Plastik in Verpackungen neuer Produkte verzichtet werden.

Das seit 30 Jahren bestehende Kartuschenrecycling wird weiter ausgebaut, mit dem Ziel, in 2025 20 Prozent des Bedarfs an Ionenaustauscher, dem wichtigsten Filtermaterial in den BRITA Filterkartuschen, aus recycelten Kartuschen zu decken. In Deutschland wurden dafür erste Kooperationen mit Handelspartnern begonnen, um Sammelboxen für Kartuschen bereitzustellen. Auch erste Märkte in Asien sind mit lokalen Recycling-Kooperationen gestartet.

Für den Klimaschutz gilt: Die unternehmensweiten Emissionen sollen weiter reduziert und verbleibende Emissionen beginnend in 2023 schrittweise kompensiert werden. Langfristig plant das Unternehmen seinen Weg hin zur Klimaneutralität. Ein wichtiger Schritt dazu sind die konsequenten Effizienzverbesserungen in BRITA-eigenen Gebäuden durch Umbau- oder Neubauprojekte. Beispiele sind etwa die neue Produktionsstätte in Bad Camberg, die am morgigen 11. Juni 2022 mit einer kleinen Feier offiziell eröffnet wird, oder das im Bau befindliche neue Verwaltungsgebäude in Taunusstein, das ebenfalls nach neuesten Nachhaltigkeitsanforderungen gebaut wird.


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Zur BRITA Gruppe:

Mit einem Gesamtumsatz von 656 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2021 und 2.321 Mitarbeitenden Ende 2021 weltweit (davon 1.263 in Deutschland) ist die BRITA Gruppe eines der führenden Unternehmen in der Trinkwasseroptimierung. Ihre Traditionsmarke BRITA hält eine Spitzenposition im globalen Wasserfiltermarkt. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Taunusstein bei Wiesbaden ist durch 30 nationale und internationale Tochtergesellschaften bzw. Betriebsstätten sowie Beteiligungen, Vertriebs- und Industriepartner in knapp 70 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten.

Es betreibt fünf Produktionsstätten in Deutschland, Großbritannien, Italien und China. Gegründet 1966, entwickelt, produziert und vertreibt der Erfinder des Tisch-Wasserfilters für den Haushalt heute ein breites Spektrum innovativer Lösungen für die Trinkwasseroptimierung, für den privaten (Tisch-Wasserfilter, leitungsgebundene Systeme, Sprudler sowie die BRITA Integrated Solutions für Elektroklein- und -großgeräte namhafter Hersteller) und den gewerblichen Gebrauch (Lösungen für Hotellerie, Gastronomie, Catering und Vending) sowie leitungsgebundene Wasserspender für Büros, Schulen, die Gastronomie und den hygienesensiblen Care-Bereich (Krankenhäuser, Pflegeheime). Seit 2016 setzt sich BRITA gemeinsam mit Whale und Dolphin Conservation (WDC) für den Schutz der Ozeane vor Plastikmüll und damit den Schutz von Walen und Delfinen ein.

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Messerstecherei in Rüsselsheim – Polizei im Großeinsatz

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Polizeibericht Wiesbaden
Polizei Hessen

Am Sonntagnachmittag (12. Juni 2022) kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen im Bereich Waldweg in Rüsselsheim am Main. Zwei Personen wurden dabei durch Messerstiche verletzt.


Gegen 17:45 Uhr wurde die Polizei über die Streitigkeiten informiert

Der Melder teilte dabei auch mit, dass bei der Auseinandersetzung auch Hieb- und Stichwaffen zum Einsatz gekommen seien. Die Polizei reagierte umgehend und schickte mehrerer Funkstreifen aus Groß-Gerau sowie zwei Streifen der Autobahnpolizei Südhessen und zwei Diensthundeführer zur Örtlichkeit. Vor Ort gelang es den Polizisten, insgesamt zehn Männer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren festzunehmen, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren.

Zwei Männer im Alter von 20 und 34 Jahren hatten Verletzungen durch Messerstiche erlitten. Sie wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Wie die Polizei weiter mitteilt, sind die Hintergründe der Auseinandersetzung nach wie vor unklar. Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Angaben zur Tat machen können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06142 – 696 0 in Verbindung zu setzen.

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Rettungsaktion durch couragierte Passanten am Mainufer

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Mainufer bei Nacht

Am frühen Sonntagmorgen (12. Juni 2022) kam es gegen 3:15 Uhr zu einer Rettungsaktion am Mainufer an der Nordseite des Holbeinsteges in Frankfurt. Couragierte Passanten hatten dort einen Mann aus dem Main gerettet.


Zwei junge Männer sprangen sofort in den Main, um zu helfen

Wie die Polizei mitteilt, war ein offensichtlich unter Drogen stehender 22-jähriger Mann den Augen mehrerer Zeugen ohne Fremdeinwirkung in den Main gefallen. Zwei Passanten im Alter von 22 und 24 Jahren hatten die Situation mitbekommen und sprangen sofort in den Main, um dem Mann zu helfen.

Es gelang ihnen, den 22-Jährigen aus dem Wasser zu ziehen und an Land zu bringen. Der 24-Jährige schaffte es jedoch nicht mehr, aus eigener Kraft das Ufer zu erreichen und konnte durch Polizeibeamte mittels einer Rettungsleine aus dem Wasser gezogen werden.

Der unter Drogen stehende 22-Jährige wurde bis zum Eintreffen der Rettungskräfte von Polizeibeamten erstversorgt. Anschließend wurde er zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus gebracht.

Obdachlose in Wiesbaden und „substanzlose Aussagen der Stadt“

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Mit Datum vom 17.05.2022 berichtete der Wiesbadener Kurier über eine mutmaßliche Überversorgung der in Wiesbaden lebenden obdachlosen Menschen. Im Artikel behauptete die Stadt Wiesbaden, dass der Verein „Rheinhessen hilft“ Schuld an dieser Überversorgung sei, weil der Kältebus die in Wiesbaden lebenden Obdachlosen Menschen angeblich mit Matratzen und ähnlichen Gegenständen versorgen würde. Nun reagierte der Verein darauf mit einer Stellungnahme.


Der Verein Rheinhessen hilft dazu:

Die Folge der „Überversorgung“ sei laut Stadt, dass in Wiesbaden dann „Lager“ entstehen. Nach unserer Auffassung ist diese Behauptung völlig an den Haaren herbeigezogen und möchte von eigenen städtischen Fehlern und Missständen ablenken, teilt Marcio Demel von Verein Rheinhessen hilft gegenüber dieser Online-Zeitung mit.

Die Stadt versuchte im Artikel vom 17.05.2022, mit substanzlosen Aussagen Bauernopfer zu finden. In der Wiesbadener Innenstadt gibt es im eigentlichen Sinne gar keine „Lager“ von obdachlosen Menschen. Lediglich der Bereich rund um die Kirche St. Bonifatius ist immer ein gewisser „Brennpunkt“ gewesen, an dem obdachlose Menschen gerne Müll anhäufen oder auch Matratzen besitzen, auf denen geschlafen wird. Diese stammen beispielsweise vom Sperrmüll und werden nicht von Hilfsorganisationen oder dem Kältebus ausgegeben. Auch haben wir schon selbst gesehen, dass Privatleute Matratzen in Autos vorbeibringen und diese bei den Obdachlosen abstellen, „weil man es gut meint“.

„Aussage der Stadt ist an Egoismus nicht zu überbieten“

Wir haben in den vergangenen Monaten sehr wohl wahrgenommen, dass es den Wiesbadener Behörden gar nicht gefällt, dass Obdachlose Menschen – auch mit ihrem Hab und Gut – zum Stadtbild gehören. Seit 2020 versorgen wir mit dem Kälte- und Wärmebus auch diese Menschen in Wiesbaden, und zwar erfolgreich. Die Stadt sagt: das ist nicht notwendig, da in Wiesbaden kein Obdachloser hungert oder auf der Straße schlafen muss. Diese Aussage tätigen viele Städte pauschal, um in der Öffentlichkeit nicht schlecht dazustehen. Wir sagen: diese Aussage ist an Egoismus nicht zu überbieten. Nicht jeder dieser Menschen ist in der Lage, ein Bett in einer Notunterkunft anzunehmen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: man möchte nicht mit vier oder mehr Menschen zusammen in einem Zimmer schlafen und sich dann womöglich bedrohen oder beklauen lassen. Viele haben Probleme untereinander, haben einen Hund, ein Alkohol- oder Drogenproblem oder sind psychisch krank. Nicht jeder ist hier gleich. Andere haben in entsprechenden Einrichtungen auch Hausverbote. Trotzdem müssen auch diese Menschen versorgt werden, da sie eben Menschen sind. Der Kältebus ist als solcher ein Erfolgsrezept. Im Sommer wird er zum Wärmebus umfunktioniert. Die Stadtverwaltung Wiesbaden hätte aber gerne, dass der Kältebus obdachlose Menschen nicht versorgt. Denn wir sind die, die auch in unserer öffentlichen Berichterstattung, zum Beispiel auf Social Media, immer wieder die Finger in die Wunde legen, Missstände anprangern und auf diese aufmerksam machen. Das gefällt der Kur- und Landeshauptstadt Wiesbaden nicht. Verstehen wir, denn es geht um das Image.

Stattdessen versteckt man sich immer wieder hinter dem Begriff „massiver Beschwerden“ von Privat- und Geschäftsleuten. Letztere haben obdachlose Menschen schon immer und in jeder Stadt als „Dorn im Auge“. Wer hat schon gerne vor seinem Laden einen Obdachlosen sitzen, denn es soll schließlich Umsatz generiert werden. Hier beißt sich die Katz in den Schwanz, denn es geht um widerstreitende Interessen. Ein Mittelweg muss gefunden werden. Am 18.04.2022 titelte die FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung beispielsweise: „Reich und schön ist nicht genug. Die Innenstadt von Wiesbaden ist ein Besuchermagnet.“


Die Themen, um die es in Wiesbaden geht, sind auch in anderen Städten nicht neu

Im September 2020 berichtete beispielsweise die Allgemeine Zeitung Mainz über zahlreiche Geschäftsleute, die in Mainz eine Initiative gegen Obdachlose am Neubrunnenplatz gebildet haben. Auch hier ging es Geschäftsleuten offensichtlich pauschal darum, diesen Personenkreis möglichst weit weg von ihren Geschäften zu halten. Auch damals haben wir nicht den Mund gehalten und es ist zu begrüßen, dass die Stadtverwaltung Mainz nicht auf die Initiative der Geschäftsleute eingegangen ist, weil man sagte, das Obdachlose zum Stadtbild gehören. Hier mal ein Lob an die Stadt Mainz.

Die Stadt Wiesbaden möchte offensichtlich nun mit sozialen Einrichtungen, die ihr „gefallen“ und die nach der Nase der Stadt „tanzen“, einen eigenen Kältebus prüfen. Dies ist an Unverschämtheit und Diskreditierung unserer Arbeit seit 2020 nicht zu überbieten. Man möchte wohl nur mit denjenigen zusammenarbeiten, die öffentlich nicht kritisieren und stadtfreundlich sind.

Fakt ist nach Angaben des Vereins: in Wiesbaden leben in der sehr weitreichenden Fußgängerzone und den Seitenstraßen mindestens 30-50 Obdachlose Menschen pro Nacht auf der Straße. Hinzu kommen uns bekannte Tiefgaragen. Viele sind untereinander sozialisiert und verstehen sich, möchten in keine Notunterkünfte, weil man dann voneinander losgerissen wird. Oder es gibt eben auch andere, nachvollziehbare Gründe. Ohne warme Decken und ein warmes Schlafzimmer macht der kalte Regen und der feuchte Boden im Winter eine Wiesbadener Nacht quälend lang. Die Obdachlosen Menschen schätzen unsere Arbeit sehr und sind für diese dankbar. Niemals haben wir Matratzen, alte Koffer oder sonstiges verteilt, sondern alles nur bedarfsgerecht. Wenn ein hilfloser Mensch auf der Straße von uns eine Decke oder einen Schlafsack verlangt, geben wir diese auch weiterhin heraus. Das mag der Stadt Wiesbaden nicht gefallen, ist von der Verwaltung aber hinzunehmen. So einfach ist es. Auch im Sommer versorgen wir diese Menschen als Wärmebus mit Eis, Getränken und Essen, begleiten zu Terminen, helfen beim Ausfüllen von Anträgen, stellen bei Bedarf eine Rechtsanwältin usw.

Die Wiesbadener Straßen sind für viele Obdachlose ein Schlafzimmer

Natürlich kann hier nicht alles vermüllt werden, aber es handelt sich hierbei um sehr wenige Einzelfälle, die nicht der Rede wert sind. Die Stadt versucht dies auf die breite Masse zu skandalisieren. Die überwiegende Zahl der Obdachlosen Menschen hält sich an die Spielregeln. Die Stadt Wiesbaden zelebriert als Kur- und Landeshauptstadt den Überfluss. Man möchte hier besonders gerecht gegenüber den Steuerzahlenden Geschäftsleuten sein. Wenn sich diese über obdachlose Menschen beschweren, dann wird gehandelt. „Die fütternde Hand wird nicht gebissen“, so hat man jedenfalls den Eindruck. Wiesbaden ist die Stadt, wo die Bäckereien kistenweise Brot wegwerfen und wo die Menschen Bier aus Literkrügen trinken. Und trotzdem gelingt es nicht, dass man den Ärmsten der Armen ein Dach über den Kopf gibt. Wir reden hier nicht über Notunterkünfte, sondern über menschenwürdigen Wohnraum – über richtige Wohnungen. Jeder sollte das Recht auf eine Wohnung haben, sofern er in der Lage ist, in einer solchen alleine zu leben; für den Rest gibt es Alternativen, zum Beispiel betreute Wohnformen usw. In Deutschland ist Armut und Obdachlosigkeit normal geworden, auch unter Kindern. Viele Städte wollen darüber aber nicht sprechen. Klar, auch bei Obdachlosen Menschen gibt es Drogenmissbrauch, Menschen verlieren ihren Job, werden krank oder geraten warum auch immer in Not. Und gerade mit der Wohnungssuche ist es in der heutigen Zeit ein echter Kampf. Und nicht jeder ist für ein Notbett in einem Zimmer mit vier Menschen oder mehr gemacht, nicht jeder ist in eine Gemeinschaft zu integrieren oder zu sozialisieren. Nicht jeder Obdachlose ist freundlich, manche trinken zu viel Alkohol oder sind auch mal aggressiv. Aber das muss ein starkes Wiesbaden doch bitte locker aushalten können, denn die Probleme gibt es in jeder Stadt. Halten sich obdachlose Menschen nicht an das Gesetz oder begehen Straftaten, zum Beispiel durch Beleidigungen oder Bedrohungen, so hat der Rechtsstaat genügend Möglichkeiten, um dem entgegenzuwirken. Dies gibt der Stadt jedoch noch lange nicht das Recht, Einzelfälle zu skandalisieren.


Ein weiterer „Aufmacher“ im Wiesbadener Kurier

Der Artikel vom 17.05.2022 war in seiner Form, Größe und Intensität ohnehin schon ein Hammer. Nun folgt ein weiterer „Aufmacher“ im Wiesbadener Kurier, abgedruckt in der Ausgabe vom 07.06.2022 mit der Überschrift: „Noch nie so viele Beschwerden / Lagerbildung von Obdachlosen: Neue Verordnung soll kommen/Kirchenreulchen wird geräumt/Schwere Einzelfälle“. Im Bericht wird über lediglich zwei bis drei Einzelfälle gesprochen, weshalb man sich die Frage stellen muss, ob es wirklich gerechtfertigt ist, von einer allgemeinen Lagerbildung von Obdachlosen in dieser Art und Weise zu berichten – schließlich ist der Artikel auf einer halben Zeitungsseite abgedruckt worden. Und der Wiesbadener Kurier ist für Wiesbaden nicht gerade unbedeutend: laut IVW 1/2022 werden von Montag bis Samstag rund 44.038 Ausgaben der Zeitung, gemeinsam mit dem Wiesbadener Tageblatt, verkauft. Man suggeriert den Leserinnen und Lesern dann, dass es in Wiesbaden gravierende Probleme mit Obdachlosen gibt, obwohl es doch um Einzelfälle geht. Naja – man kann darüber berichten, muss es aber nicht.

Man hat mittlerweile den Eindruck, dass der Wiesbadener Kurier eng mit der Stadt zusammenarbeitet, auch stadtnah berichtet. So wurde das Foto der angeblichen Lagerbildung gegenüber der Kirche St. Bonifatius unverändert sowohl im Artikel vom 17.05.2022, als auch im Artikel vom 07.06.2022, abgedruckt und folglich nicht mehr auf Aktualität hin überprüft. Der normale Leser geht jetzt jedoch davon aus, dass die Fotos aktuell sind, sie wurden vom Wiesbadener Kurier, gerade in der Ausgabe vom 07.06.2022, auch nicht als „Archivbilder“ bezeichnet. Wann wurde das Foto vom Platz gegenüber der Kirche St. Bonifatius denn angefertigt, welches sowohl am 17.05.2022, als auch am 07.06.2022, im Wiesbadener Kurier abgedruckt wurde!? Wir wissen es nicht. Weiterhin wurden die Fotos in den Berichterstattungen vom 17.05.2022 und 07.06.2022 von der Stadt Wiesbaden selbst zur Verfügung gestellt (Quelle laut Wiesbadener Kurier: „Tim Würz, Stadt Wiesbaden“). Der Wiesbadener Kurier hat sich also noch nicht einmal die Arbeit gemacht, selbst Fotos anzufertigen, und die Stadtverwaltung liefert die Fotos für die Berichterstattung.

Einzelfälle werden als Großproblem bezeichnet

Im neuen Artikel vom 07.06.2022 wird auf lediglich zwei bis drei Einzelfälle eingegangen, der eine wird als „Großproblem“ bezeichnet – ein Mann, der eigentlich aus Mainz stammt, sich aber seit Wochen in Wiesbaden aufhält. Diesen Herrn betreuen wir bereits seit unserer Vereinsgründung 2019 sehr intensiv und können uns deshalb eine Meinung bilden. Er wird im Artikel als „aggressiv“ bezeichnet, sein Lager habe bereits sechs Mal geräumt werden müssen, so die Stadt. Im Zeitungsartikel wird auch sein genauer Schlafplatz und Aufenthaltsort genannt, sodass die Leserinnen und Leser den Betroffenen sogar finden und identifizieren können. Ist das seriöse Berichterstattung? Wir haben den Artikel im Wiesbadener Kurier vom 07.06.2022 zuerst selbst gar nicht gelesen. Als wir in der Nacht vom 07.06.2022 auf den 08.06.2022 dann den Betroffenen Herrn in Wiesbaden zufällig aufgesucht haben, berichtete er uns, dass er von mehreren Bürgerinnen und Bürgern auf den Artikel über ihn angesprochen worden sei. Die Presse selbst sei aber nicht bei ihm gewesen. Anlass für uns, den Artikel zu lesen.

Es wird davon berichtet, dass laut Stadt noch nie so viele Beschwerden in den vergangenen Wochen und Monaten eingegangen sind, wie bis dato. Woher die Beschwerden stammen? Wer sich in der Mehrzahl beschwert, Geschäftsleute oder Anwohner? Davon berichtet der Wiesbadener Kurier nicht. Auch gibt der Wiesbadener Kurier den betroffenen Obdachlosen Menschen, die sich rund um den „Problemort“ an der Kirche St. Bonifatius aufhalten, in keiner Weise Gelegenheit, zur Sache selbst zu sprechen und die Dinge aus ihrer Sicht zu erklären. Abgedruckt wird im Großartikel vom 07.06.2022 lediglich die Meinung der Stadt Wiesbaden, die für den Leser dann als verbindlich gesetzt gilt, da Gegenargumente nicht zugelassen wurden. Bewusst oder unbewusst ist hier egal. Man hätte zum Beispiel auch mit der Kirche oder den Anwohnern und Geschäftsleuten sprechen können. Wen stört was genau?


Weiterhin wird davon gesprochen, dass der Platz rund um die Kirche St. Bonifatius in dieser Woche durch die Stadt geräumt werden soll

Der Platz ist eigentlich Privatgelände der Kirche, doch diese hat der Stadt eine Abtretungserklärung erteilt, sodass die Verwaltung freie Handhabe gegen die obdachlosen Menschen hat. Ist das gut, was die Kirche da macht? Sollte eine Kirche so vorgehen, oder wäre es nicht besser gewesen, wenn sie selbst mit den betroffenen Menschen ins Gespräch gekommen wäre, ihnen von selbst Lösungen angeboten hätte? Uns wurde von allen Obdachlosen Menschen vor Ort berichtet, dass die Kirche zu keinem Gespräch und zu keiner Hilfe bereit sei. Ob das stimmt können wir nicht beurteilen. Jedenfalls versuchen wir die Kirche St. Bonifatius und Stadtdekan Pfarrer Nebel seit dem 19.05.2022 per E-Mail zu erreichen, haben um ein Gespräch gebeten und an dieses per E-Mail vom 03.06.2022 nochmals erinnert – keine Reaktion, auch nicht von Gemeindereferentin Bernarda Westrup, der wir die Mail auch geschickt haben.

Gegenüber uns wurde durch die Stadt Wiesbaden bereits angedroht, gegen den oben genannten obdachlosen Menschen, der andere angeblich beleidigt und bedroht hat, einen Antrag auf gesetzliche Betreuung zu stellen. Warum? Gründe gibt es aus unserer objektiven Einschätzung hierfür nicht. Wer andere beleidigt oder bedroht, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Es entsteht bei uns der Eindruck, als möchte die Stadt das gesetzliche Betreuungsrecht, welches eine Ausnahme darstellt, als Heilmittel gegen die angeblichen Lagerbildungen nutzen. Ist das in Ordnung? Sollen Obdachlose in Wiesbaden nicht mehr zum Stadtbild gehören? Fragen über Fragen.

Armut darf und soll in Wiesbaden wohl nicht sichtbar sein

Wir haben der Stadt Wiesbaden nun ein persönliches Gespräch angeboten, welches voraussichtlich in der nächsten Woche mit der Arbeitsgruppe „#wohin“ stattfinden wird. Es ist jedoch festzustellen, dass die Stadt Wiesbaden aus unserer Sicht in vielen Punkten zu kritisieren ist. Armut darf und soll in Wiesbaden wohl nicht sichtbar sein. Das ist bedauerlich, da Obdachlose nach der Rechtsprechung zum Stadtbild gehören. Fazit: in der Regel tut sich Obdachlosigkeit niemand freiwillig an. Das Leben auf der Straße ist gesundheitlich und psychisch höchst belastend. Menschen, die schon lange obdachlos sind, können dann auch schonmal aggressiv oder alkoholisiert sein. Manchmal kann man es diesen Menschen nicht verübeln. Natürlich dürfen sie niemanden beleidigen, verletzen oder bedrohen und auch keine Straftaten begehen. Wer das tut, muss zur Rechenschaft gezogen werden – wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger aber auch.

Dass die Verwaltung in Wiesbaden den Einsatz des Kältebus nicht möchte, zeigt auch ein Vorfall vom 02.05.2022: hier ereignete sich ein Vorfall mit der Stadtpolizei Wiesbaden, im Rahmen dessen wir in der Fußgängerzone kontrolliert und an der Arbeit behindert wurden. Das kennen wir noch von unseren Anfängen aus Mainz 2019/2020. Mittlerweile werden wir dort akzeptiert und geschätzt. Bei der Kontrolle mit der Stadtpolizei in Wiesbaden sagte man uns, man interessiere sich nicht dafür, was wir ehrenamtlich tun, im Übrigen gebe es in Wiesbaden auch keine obdachlosen Menschen (wörtlich). Man untersagte uns das Befahren der Fußgängerzone, um die Menschen zu versorgen, weil wir für diese keine Ausnahmegenehmigung besitzen würden. Diese haben wir nunmehr aber schon mehrfach bei der Stadt beantragt, schon in 2021, ohne eine solche erhalten zu haben. Nachdem wir diesen Vorfall auf Facebook öffentlich gemacht haben und auch HIT RADIO FFH darüber berichtete, sagte die Stadt, wir würden dazu beitragen, dass „Matratzen-Lager“ in Wiesbaden entstehen. Irgendwie muss die Stadt ihr wohl rechtswidriges Verhalten uns gegenüber ja rechtfertigen.

Das Programm beim Rhein in Flammen 2022 in Bingen und Rüdesheim

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Am Samstag, den 2. Juli, lichten Bingen und Rüdesheim als erste die Anker für das Comeback des bekannten Feuerwerkspektakels am Mittelrhein – Rhein in Flammen. Entlang spektakulärer Höhenfeuerwerke, Bengalos und beeindruckender Illuminationen heißt es „Leinen los!“ für den Eventkorso aus 30 Schiffen.


Alte und neue Welten – Die Themenschiffe

„Nach 2 Jahren Pause heißt es in diesem Jahr unbedingt mittendrin statt nur dabei sein“, so Oberbürgermeister Thomas Feser. „Auf unseren 5 neuen Binger Themenschiffen warten unvergessliche Erinnerungen mit Entertainment, Live-Musik und natürlich köstlichen Menüs auf alle Gäste!“

Bei der Weinreise warten eine authentische Weinprobe mit den Binger Majestäten & ausgezeichneten Binger Weinen. Schöner als bei der Fahrt durch die Steillagen des Mittelrheintals kann man den Rebensaft wohl nicht genießen.

Eine exklusive Varieté-Gala erwartet die Gäste des Soireé Varité auf dem Premiumschiff Jules Verne. Eine spektakuläre Akrobatik-Show, eleganter Acoustic-Pop, ein köstliches Showbuffet inklusive Weinbegleitung und natürlich Prachtfeuerwerke auf dem Sonnendeck sind inklusive. Hier sind auch VIP-Tickets möglich.

Mit dem Seemannsgarn werden bei Akkordeonklängen die rauen Geschichten und Sagen der Rheinschifffahrt lebendig. Das Mittelrheintal bietet neben der Loreleysage zahlreiche spannende Erzählungen und Mythen, denen an dem Abend auf den Grund gegangen wird.

Musikfans kommen auf der nostalgischen Rock’N’Rheingold und der pop-rockigen True Color auf ihre Kosten.

Die Feuerwerke

Gleich 6 beeindruckende Feuerwerke begleiten die Schiffe von Trechtingshausen über Bingen bis Rüdesheim vorbei an romantisch beleuchteten Burgen bis zum absoluten Höhepunkt: dem Musik Abschlussfeuerwerk mitten auf dem Rhein.

Das Landprogramm

An Land am Binger Kulturufer sorgen coole Foodtrucks und leckere Weine für die hervorragende Versorgung der Landzuschauer. Die Rheinanlagen werden stimmungsvoll illuminiert.

Nach dem Flanieren auf einer der schönsten Uferpromenaden des Rheins erlebt man die Feuerwerke der Burg Klopp, gegenüber in Rüdesheim und natürlich das Abschlussfeuerwerk. Oberbürgermeister Thomas Feser freut sich schon jetzt, viele Gäste zu Rhein in Flammen auf den Schiffen und an Land begrüßen zu dürfen.

Alle Infos und Tickets finden Sie unter www.rheininflammen-bingen.de.

Baufortschritt beim Gebäude der Kreisverwaltung Mainz-Bingen

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Etwa 810 Holzstützen, rund 790 Holzunterzüge, etwa 2200 Quadratmeter Holzdecken in der Stärke von 20 Zentimetern – Rahmendaten für ein ambitioniertes Projekt, das derzeit in der Konrad-Adenauer-Straße in Ingelheim entsteht: das neue Dienstgebäude für die Kreisverwaltung Mainz-Bingen. Nachdem der Betonbau der Treppenaufgänge nahezu fertig ist, werden derzeit die Tragkonstruktionen und die Decken eingebaut. Im Juli sollen die Fassaden folgen. Der Bau liegt im Zeitplan, der Einzug ist im Sommer 2023 vorgesehen – bei geplanten Kosten in Höhe von 43 Millionen Euro.


Arbeiten sind weiterhin in vollem Gange

Ganz abgeschlossen ist der Rohbau derzeit noch nicht, es laufen noch einige Arbeiten im Bereich zur Max-Planck-Straße hin. Zudem muss der große Kran auch noch abgebaut werden. Danach folgt der Verschluss der Tiefgaragendecke in diesem Bereich. Die Tiefgarage ist somit weitestgehend fertig, derzeit laufen noch Arbeiten an der Zufahrtsrampe der Tiefgarage.

Notwendig wurde der Neubau, weil durch die immer weitere Übertragung an Aufgaben die Belegschaft der Kreisverwaltung stetig wächst – derzeit sind mehr als 1400 Personen beim Landkreis beschäftigt. Im Neubau werden am Ende mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Platz finden, hauptsächlich aus denjenigen Abteilungen, die wenig Publikumsverkehr haben. Im fast 30 Jahre alten bisherigen Kreishaus, dass nach dem Umzug auf die Belange der einziehenden Organisationseinheiten angepasst wird, sollen dann die stark frequentierten Abteilungen untergebracht werden. „Uns war hier die Bahnhofsnähe wichtig, damit zum Beispiel die sozialen Bereiche, das Jobcenter oder die Kreisvolkshochschule auch weiterhin gut erreichbar sind“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer bei einem Rundgang auf der Baustelle.

Die Tragkonstruktion (Stützen, Unterzüge) wird in Brettschichtholz aus Laubholz, die Decken in Brettsperrholz aus Nadelholz ausgeführt. Die vorgehängte Fassade besteht aus einer Holzrahmenkonstruktion mit 400 Einzelelementen. Die Deckschicht der vorgehängten Fassade ist in vorgegrauter Weißtanne geplant. Sie soll naturbelassen altern.


Dieses Projekt ist deutschlandweit etwas Besonderes

„Wir freuen uns darüber, dass wir hier Vorreiter sind und unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, sagte die Landrätin. Der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf fügte hinzu: „Dieses Projekt ist deutschlandweit etwas Besonderes. Wir werden hier einen sehr hohen Energiestandard haben.“ Das KfW55-Gebäude benötigt nur 55 Prozent der Energie eines konventionellen Neubaus: Es werden fast 200 Tonnen Co2 im Jahr eingespart. „Darauf sind wir stolz“, sagte Steffen Wolf. Die Heizung wird über Kraft-Wärme-Kopplung mittels einer Holzpellet-Anlage geregelt. Die Temperierung der Büroräume geschieht durch ein Heiz-/Kühl-Deckensegel, welches ein angenehmes Raumklima durch Heizung/Kühlung über Strahlung bietet.

Weitere Fakten:

Das viergeschossige Gebäude (Holzbauweise) samt Tiefgarage (Stahlbeton) ist notwendig, weil dem Kreis immer mehr Aufgaben zuwachsen, die durch zusätzliches Personal abgearbeitet werden müssen. Es entsteht auf einem Grundstück von etwa 10.000 Quadratmetern. Die Bruttogeschossfläche beträgt 16.700 Quadratmeter. Über vorgesehene Erweiterungsflächen können insgesamt 23.000 Quadratmeter entstehen.

Durch einen hohen Vorfertigungsgrad der Holzbauteile wird Bauzeit gespart. Die Teile können in der Montagehalle inklusive der Fassade vorgefertigt werden und müssen auf der Baustelle zusammenmontiert werden. Die Vorfertigung der Wandteile geschieht somit parallel zum Massivbau der Tiefgarage und der Treppenhäuser. Die Holztragkonstruktion und die Außenfassade können direkt nach Abschluss des Rohbaus montiert werden. Zeitersparnis: bis zu einem Jahr.


Neues Konzept für den Pop-Up Store am Flughafen Frankfurt

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2022 06 03 PM Pop Up Retail Konzept am Flughafen Frankfurt e1654980764422
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Der Flughafen Frankfurt, ein Ort, an dem sich die Welt trifft: So international und bunt wie seine Gäste ist auch die Retail-Landschaft am Airport. Und die erfindet sich immer wieder neu. Mit „Be on top, rent a Pop-Up-Shop“ hat die Fraport AG ein neues Store-Konzept für angesagte Marken entwickelt. Der Vorteil für Marken und Betreiber der Shops am Flughafen Frankfurt: Auf einer vollausgestatteten Retail-Fläche können diese ihre Produkte inszenieren und einer breiten, internationalen Zielgruppe für sechs Monate präsentieren.


So wird das Frankfurt Airport Shopping zum echten Erlebnis

„Mit den neuen Pop-Up-Shops bieten wir Marken und Betreibern ein flexibles Mietkonzept mit kurzen Vertragslaufzeiten an“, erklärt Birgit Hotzel, Key Account Managerin bei der Fraport AG. „Interessierte Marken können den Flughafen Frankfurt als Retail-Standort ohne großen Aufwand testen und die Passagiere für ihr Angebot begeistern.“ So wird das Frankfurt Airport Shopping zum echten Erlebnis.

Mit an Bord ist die Firma Gridstudio GmbH. Der dänische Innenausstatter kombiniert Funktionalität mit zeitlosem Design. Das Interior-System ist modular aufgebaut und bietet daher die Möglichkeit, flexibel auf die Wünsche der Pop-Up-Mieter einzugehen. Die Fraport AG hat im Vorfeld alle baulichen und brandschutztechnischen Genehmigungen eingeholt, sodass eine Anmietung der Fläche innerhalb kürzester Zeit erfolgen kann. Mit einem individuellen Media-Paket unterstützt der Flughafenbetreiber außerdem bei der Vermarktung der Pop-Up-Shops. Dies geschieht sowohl über stationäre Kampagnen als auch über digitale Kanäle wie etwa die Reisehomepage www.frankfurt-airport.com sowie den Instagram Account #beforetomatojuice und WeChat. Für Marken, die sich und ihre Pop-Up-Inszenierung mit weiteren Medien am Flughafen Frankfurt bewerben möchten, bietet die Media Frankfurt GmbH für Pop-Up-Mieter ein individuelles Media-Paket zu Sonderkonditionen an.

Eine von bislang zwei Pop-Up-Flächen befindet sich im öffentlichen Bereich des Flughafens in der Shopping Avenue von Terminal 1, eine weitere auf der „Airside“, nach der Sicherheits- und Passkontrolle im Bereich B Non-Schengen. Welcher Standort für welche Marke in Frage kommt, ist abhängig von der gewünschten Zielgruppe und wer am Flughafen Frankfurt einkaufen will. „Gemeinsam mit der Marke suchen wir den besten Standort für den Markteintritt aus“, erklärt Hotzel.

Gleich nach Fertigstellung der Pop-Up-Flächen Anfang 2022 hat Lakrids by Bülow als erster Mieter im Airside-Bereich gestartet. „Unser Ziel ist es, Menschen weltweit auf unsere Produkte aufmerksam zu machen und die Bekanntheit unserer Marke zu steigern. Wo gelingt uns das besser als an einem internationalen Luftverkehrsdrehkreuz?“, sagt Torben Schmidt (Head of Sales DACH) von Lakrids.

Stadt Groß-Gerau ruft zur Teilnahme am Umwelttag auf

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Müllsammelaktion in Mörfelden-Walldorf
Symbolbild

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – getreu dieses Mottos findet am Samstag, 2. Juli 2022, der städtische Abfall-Aktionstag „Umwelttag für eine saubere Kreisstadt“ statt. Die Stadtverwaltung hofft auf eine mindestens so große Beteiligung wie beim ersten Umwelt-Aktionstag im März dieses Jahres.


Start des Abfall-Aktionstags ist um 9.00 Uhr am Groß-Gerauer Bauhof in der Mühlstraße 6-8, wo auch alle Arbeitsmaterialien auf die freiwilligen Helferinnen und Helfer warten:

Handschuhe, Müllsäcke, Eimer und Greifzangen stehen bereit, damit die Müllsammel-Aktion ein voller Erfolg wird. Nach kurzer Einweisung und Einsatzplanung startet der Aktionstag für eine saubere Kreisstadt. Alle ehrenamtlichen Müllsammler erhalten bei der Ausgabe der Arbeitsmaterialien ein Lunch-Paket samt Getränk.

Interessierte werden gebeten, sich bis Montag, 27. Juni 2022, anzumelden unter: abfallwirtschaft@gross-gerau.de. Telefonische Rückfragen beantwortet allen Interessierten Evripidis Zisopoulos vom Amt Hochbau und Liegenschaften der Kreisstadt Groß-Gerau. Tel.: 06152 – 71 62 62.

Der nächste Aktionstag findet am Samstag, 8. Oktober 2022, statt. Beginn ist ebenfalls um 9.00 Uhr

Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen oder sonstige Einrichtungen, die im öffentlichen Raum außerhalb der Umwelttage und unabhängig von den seitens der Kreisstadt geplanten Aktionen Müll einsammeln möchten, erhalten von der Kreisstadt Groß-Gerau auf Anfrage unter 06152– 71 62 62 oder per Mail an abfallwirtschaft@gross-gerau.de alle benötigten Werkzeuge und Utensilien.

UmweltBank: Mit neuem Kernbankensystem fit für das Banking der Zukunft

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Umweltbank Aktie e1654981877196
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Die UmweltBank wird in den nächsten 18 Monaten ein neues Kernbankensystem einführen. Dabei hat sich die grüne Bank für eine Zusammenarbeit mit der Atruvia AG entschieden. Der IT-Dienstleister der Genossenschaftlichen Finanzgruppe betreut derzeit etwa 800 Volks- und Raiffeisenbanken sowie zahlreiche Privatbanken und gehört zu den führenden Anbietern für Bankentechnologie in Deutschland. „Mit der neuen Bankensoftware stellen wir die Weichen für unser weiteres Wachstum im digitalen Zeitalter“, so Jürgen Koppmann, Sprecher des Vorstands der UmweltBank.


Stefan Schimpl, Leiter IT bei der UmweltBank

„Das neue Kernbankensystem wird es uns ermöglichen, neue Produkte und Services anzubieten. Darüber hinaus können sich unsere Kundinnen und Kunden insbesondere auf eine höhere Nutzerfreundlichkeit bei der Konto- und Depotführung freuen“, kommentiert Stefan Schimpl, Leiter IT bei der UmweltBank, und ergänzt: „Auch unsere Mitarbeitenden werden von dem neuen System profitieren, da es dazu beitragen wird, interne Prozesse, Arbeitsweisen sowie Entscheidungen zu optimieren.“

Mit der Entscheidung für Atruvia greift die UmweltBank auf eine standardisierte und am Markt erprobte Lösung zurück. Nach dem jüngst erfolgten Vertragsabschluss beginnen nun die Vorbereitungen für die Migration. Der Prozess soll bis Ende 2023 abgeschlossen sein.

Über die UmweltBank AG

Die UmweltBank AG verbindet seit ihrer Gründung 1997 Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichem Erfolg. Mit ihren 300 Mitarbeitenden betreut die grüne Bank rund 133.000 private sowie gewerbliche Kundinnen und Kunden in ganz Deutschland. Kernkompetenz der UmweltBank ist die Finanzierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien, sowie von ökologischen und sozialen Bauprojekten. Ob Holzhaus, Studentenwohnheim oder Solarpark – die grüne Bank hat in den vergangenen 25 Jahren fast 25.000 Zukunftsprojekte gefördert. Darüber hinaus bietet die Bank nachhaltige Sparkonten, Wertpapiere und Versicherungen an. Mit dem konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit trägt die UmweltBank zu ihrer Vision bei, eine lebenswerte Welt für kommende Generationen zu schaffen.

Die Aktien der UmweltBank AG sind im Freiverkehr der Börse München im Marktsegment m:access gelistet. Die aktuelle Kursentwicklung ist unter Umweltbank Aktie abrufbar. Aus der Kursentwicklung der Vergangenheit können keine Schlüsse für die Zukunft gezogen werden.


Der Mercedes Marco Polo Camper von Spotcatchers

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Mercedes Marco Polo 1
Mercedes Marco Polo 1

Urlaub mit dem Camper wird immer beliebter und bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Die Reise auf vier Rädern bedeutet Freiheit und Flexibilität. Ob gemeinsam mit Freunden, der Familie oder auch alleine – der Campingurlaub ist ein besonderes Erlebnis, das immer mehr Menschen für sich entdecken. Wer sich keinen eigenen Camper kaufen will, kann sich natürlich auch ein Fahrzeug mieten. BYC-News war bei Spotcatchers in Mainz-Hechtsheim vor Ort und sprach mit der Geschäftsführerin, Jana Noll, über den Mercedes Marco Polo Camper.

Der Camper glänzt durch edles Design und viel Können

Der Mercedes Marco Polo Camper von Spotcatchers trägt den Namen „Eddy“ und kommt mit viel Liebe zum Detail daher. „Der Innenraum vom Mercedes Campingbus besticht durch sein edles Design“, erklärt Jana Noll.

Mercedes Marco Polo Camper von Spotcatchers

Viel Platz für Ordnung bietet Eddy ebenfalls. Damit während eurer gemeinsamen Reise kein Chaos entsteht, biete der Camper neben einem Kleiderschrank auch einen Dachstaukasten. Auch in der integrierten Küchenzeile könnt ihr eure Utensilien in drei Schubladen und einem Apothekerschrank verstauen und sorgt so für einen aufgeräumten Camper.

Auch beim Aufstelldach punktet der Marco Polo: Querstreben, die sich beim manuellen Schließen des Daches wie eine Ziehharmonika zusammenziehen, erleichtern die Bedienung enorm.

Mit dem Camper könnt ihr den Urlaub schon während der Fahrt beginnen

Mercedes Marco Polo Camper von Spotcatchers

Eddy besticht nicht nur mit der klassischen Eleganz eines Mercedes, sondern auch mit 190 PS Motorleistung, Standheizung- und Klima, Sitzheizung, Tempomat sowie Einparksensoren, Multimediasystem und Multifunktionslenkrad. Der Tempomat ermöglicht es euch schon während der Fahrt „den Fuß vom Gas zu nehmen“ und euren Urlaub zu genießen, sodass ihr schon vollkommen relaxed an eurem Zielort ankommen könnt.

Bei tollem Wetter könnt ihr unter der integrierten Markise Platz nehmen und den Tag genießen. Abkühlung verschafft ihr euch an heißen Sommertagen am besten unter der Heckdusche, welche über die im Camper integrierten 40 Liter Frischwassertank versorgt werden kann.

Mercedes Marco Polo Camper von Spotcatchers

Am Ende des Tages könnt ihr es euch im Dachbett des Campers gemütlich machen oder mit wenigen Handgriffen die Zweiersitzbank zu einer Liegefläche umbauen. Für die nötige Privatsphäre hat Eddy abgedunkelte Scheiben und Jalousien, sodass ihr sowohl vor neugierigen Blicken als auch vor der Sonneneinstrahlung an sommerlichen Tagen bestens geschützt seid.

So wird Camping zum Highlight

Der Mercedes Marco Polo ist also ein sehr solider aber auch eleganter Camper, der Vieles zu bieten hat. Auf eurer gemeinsamen Reise begleitet er euch sicher und zuverlässig und macht das Camping mit seinen gut durchdachten Features zum echten Highlight.

Weitere Informationen zu Eddy erhaltet ihr bei Spotcatchers:

Spotcatchers GmbH
Genfer Allee
55129 Mainz
Tel: 06131 919 7118


Metal-Konzert und ein buntes Rahmenprogramm für Kinder in Groß-Gerau

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Heavysaurus Foto: Jens Vetter
Heavysaurus Foto: Jens Vetter

Eine Menge Spaß und Abenteuer für Kinder präsentiert das Festival Volk im Schloss am letzten Augustwochenende. Samstag (27. August) und Sonntag (28. August) sind im Groß-Gerauer Schloss Dornberg viele Attraktionen zu erleben. Damit alle Familien teilnehmen können, ist der Eintritt an allen Tagen frei.


Am Samstag beweist die Dinosaurier-Metal-Band für Kids ab drei Jahren, dass Kindermusik auch anders geht:

Die fünf Dinos laden zum Headbangen, Tanzen und Mitsingen ein. Heavysaurus ist die weltweit erste Kinder-Rock-Band mit musikalischen Anleihen aus Hard Rock und Heavy Metal, verpackt in eine spektakuläre Bühnenshow mit einer echten Live-Band – in Dinosaurierkostümen. Seit 2009 begeistern die fünf Metal-Dinos „Mr. Heavysaurus“ (Gesang), „Riffi Raffi“ (Gitarre), „Komppi Momppi“ (Schlagzeug), der Drache „Muffi Puffi“ (Bass) und das Dino-Mädchen „Milli Pilli“ (Keyboards).

Die Figuren und ihre Geschichten beschäftigen sich mit Themen, die kleine Rocker und Dino-Fans bewegen, und senden gleichzeitig die Botschaft, dass jeder cool ist, so wie er ist. Sie erzählen vom wilden Leben der Dinos und der Freude an lautem Rock. Dieses Konzept verbindet Musik, Lernen, Spielen und Bewegung und erstreckt sich mittlerweile von Tonträgern und Mobile Games bis zu einem 90-minütigen Film. Ihr aktuelles Album „Retter der Welt“ bietet kleinen Metal- und Dino-Fans zwischen drei und zehn Jahren ein breites Portfolio an kindgerechten Songs. Hierbei haben Heavysaurus auch mit Szenegrößen wie Rocklegende Doro Pesch und Kärbholz zusammengearbeitet

Die Lieder bieten coole Texte, kombiniert mit bekannten Melodien

Denn „Dinos woll´n euch tanzen seh´n“ ist eine Adaption des Rockklassikers „Rock You Like A Hurricane“ und „Stark wie ein Tiger“ eine Version von „Eye Of The Tiger“. Auch Songs wie „Dino-Disko“ und „Ufowerkstatt“ sind genau das Richtige für kleine Rocker und laden dazu ein, die Musik aufzudrehen und ausgelassen zu tanzen zum Mix aus anspruchsvollen Songs, Rockklassikern und wildem Metal.

Auch für Kinder, die nicht auf Dino-Rock stehen, gibt es bei Volk im Schloss viel zu erleben. Denn sonntags stehen gleich zwei Kindermitmachkonzerte an. Abenteuer mit KESS und Tommy sind am Nachmittag auf dem Programm. KESS begeistert seit vielen Jahren mit klugen, lustigen und interaktiven Programmen, die viel Spaß bereiten.  Am Vormittag spielen Wolfgang Hering und Pascal Meyer-Ponstein Kinderlieder zum Einsteigen und Abfahren. Viele kennen Herings Kinderhits: „Meine Biber haben Fieber“, „Zwei lange Schlangen“ oder den „Schubidua-Tanz“. Bei dem Konzert haben Kinder viele Gelegenheiten mitzumachen.

„Es war einmal, es wird einmal, es gibt kein Wenn und kein Vielleicht.“ Oliver Kai Müller spielt an beiden Tagen Geschichten im Märchenzelt, von Hier und Da und fremden Welten, von Mäusen und Menschen und mutigen Helden.

Tolles Rahmenprogramm für Groß und Klein

Während die Erwachsenen im Biergarten entspannen, in Liegestühlen träumen oder dem Kulturprogramm lauschen, bietet die Kinderkrippe Nestflüchter e.V. Kinderschminken im Spielgarten an. Dort modelliert Rita Wiebe aus Luftballons fantastische Figuren für die Kids. Die Ballonfiguren dürfen natürlich mit nach Hause genommen werden. Bei der Kinderbetreuung des Vereins Auszeit können viele ausgefallene Spiele ausprobiert werden. Riesen-Jenga, Riesen-Vier-Gewinnt, Leitergolf, Wikinger-Schach und Wurfspiele sind nur einige der vorrätigen Spiele. Für Eltern mit Babys gibt sogar eine geschützte Wickel- und Stillzone.

Volk im Schloss findet im Rahmen des Kultursommers Südhessen statt und wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Weitere Informationen: www.volk-im-schloss.de, unter www.facebook.com/volkimschloss sowie auf Instagram #volkimschloss.

Die Zukunft deutscher Innenstädte – Warenhäuser gehören der Vergangenheit an

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PwC zeigt in einer Studie zur Zukunft der deutschen Innenstädte, dass erfolgversprechende Mixed-Use-Nachnutzung von ehemaligen Warenhausimmobilien planungsrechtlich an nahezu allen untersuchten Standorten möglich ist. Neben umfassenden baulichen Veränderungen seien allerdings passgenaue Nutzungsstrategien für den jeweiligen Standort erforderlich.


Wandelndes Verbraucherverhalten

Vom Warenhaus als epochalem Symbol des deutschen Wirtschaftswunders ist heute nur noch wenig übrig. Sich wandelndes Verbraucherverhalten und das Aufkommen neuer Einzelhandelskonzepte führten bereits in den letzten Jahrzehnten zu einer tiefgreifenden Veränderung des stationären Handels.

Und die COVID-19 Pandemie wirkte in den letzten zwei Jahren als Beschleuniger des Wandels im Einkaufsverhalten. Dabei scheint der Onlinehandel als größter Gewinner hervorzugehen. Der stationäre Einzelhandel dagegen, der die Innenstädte über Jahrzehnte im Nachkriegsdeutschland bis ins neue Jahrtausend hinein geprägt hatte, verschwindet immer mehr aus den Einkaufsstraßen unserer Innenstädte.

Benjamin Schrödl, Director, PwC Deutschland

„Investoren sowie Stadtplaner müssen sich in Anbetracht des Wandels zwangsläufig mit der zukünftigen Nutzung ehemaliger Warenhaus-Immobilien befassen. Insbesondere kleine bis mittelgroße Städte werden angesichts dieser Entwicklung vor große Herausforderungen gestellt, denn oft bildeten die Warenhäuser das Herz der Innenstädte. Die zügige Behebung des Leerstandes bietet die Chance die Attraktivität der Innenstädte wieder deutlich zu steigern und neben Einkaufsmöglichkeiten auch andere Nutzungsarten wie insbesondere Wohnen wieder in die Zentren zu holen.“

Nach der von PwC 2020 durchgeführten Studie wurden Mixed-Use-Nachnutzungskonzepte für Warenhausimmobilien als erfolgversprechend ausgemacht. In der aktuellen Studie wurden diese Erkenntnisse auf praktische Umsetzbarkeit an ausgewählten ehemaligen Warenhausstandorten untersucht, die von der Schließungswelle während der letzten 2 Jahre betroffen waren.

Harald Heim, Partner, PwC Deutschland

Der Fokus liegt auf den gegebenen bauplanerischen Voraussetzungen und den sich daraus ergebenden Implementierungsmöglichkeiten bzw. -hindernissen. Neben der Befragung verschiedener Projektentwickler und weiterer Branchenexperten wurden eigene Analysen und Auswertungen der gültigen Bebauungspläne durchgeführt.“


Die Implementierung von Mixed-Use-Konzepten

  1. Mit rund 88 % befinden sich fast alle untersuchten ehemaligen Warenhäuser in ausgewiesenen Kerngebieten und nur 3% in sonstigen Sondergebieten. In 9% der Fälle richtet sich die Bebauung vollständig nach §34 BauGB.
  2. Bei mehr als der Hälfte der ehemaligen Warenhäuser sind bauliche Veränderungen oder Anpassungen erforderlich. Thomas Veith, Head of Real Estate, PwC Deutschland:“Erfreulicherweise konnten wir feststellen, dass bereits ein Jahr nach Bekanntwerden der Warenhausschließungen für mehr als 70% der Schließungsstandorte Pläne für die zukünftige Nutzung vorliegen, wobei jedoch für eine langfristige Nachnutzung größtenteils umfangreiche bauliche Veränderungen erforderlich sind.“
  3. In 91% der Fälle ist ein erfolgversprechendes Mixed-Use-Konzept bauplanungsrechtlich möglich. Trotz des Alters der vorliegenden Bebauungspläne (knapp 60% sind älter als 30 Jahre, 38% davon sogar älter als 40 Jahre) hat sich gezeigt, dass eine grundlegende Anpassung in ihrer ursprünglichen Form in der Regel nicht erforderlich ist. Benjamin Schrödl, Director, PwC Deutschland: „Ein Mixed-Use-Konzept, bestehend aus mindestens zwei Nutzungsarten, lässt sich an allen untersuchten ehemaligen Warenhausstandorten mit vorliegendem Bebauungsplan bauplanungsrechtlich umsetzen.“
  4. Mit 50% ist der Mixed-Use-Ansatz die am häufigsten gewählte Nachnutzungsform. In weiteren 38% der Fälle ist eine Entscheidung bezüglich der Nachnutzung und demnach auch bezüglich eines potenziellen Mixed-Use-Ansatzes noch ausstehend.
  5. Für 63% der bestehenden Mixed-Use-Konzepte ist die Integration von Einzelhandelsflächen für das Erdgeschoss geplant. Harald Heim, Partner, PwC Deutschland: „Speziell den kommunalen Akteuren dürfte die Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels ein besonders großes Anliegen sein.“ Unabhängig von der, gemäß BauNVO individuell festgesetzten, Art der baulichen Nutzung, kann eine Nutzungsbeimischung durch klassische Wohnformen, i.d.R. ab dem 1. Obergeschoss, mittels vertikaler Gliederung erzielt werden – hierbei handelt es sich um ein bauplanerisches Vorgehen, bei dem Gebäuden in ihrer vertikalen Anordnung unterschiedliche Nutzungen zugesprochen werden. Über die Grundnutzungsarten Einzelhandel, Gastronomie, Büro und Wohnen hinaus orientiert sich die Planung der Standorte an lokalen Trends und Bedarfslücken. „Beispiele hierfür sind kulturelle Nachnutzungen wie ein Kunst Pop-up Store, die Integration eines Fitnessstudios, einer Oper oder einer Bibliothek“, so Schrödl.
  6. In Kleinstädten werden Mixed-Use-Szenarien schneller umgesetzt. „Während Investoren aufgrund höherer Bodenpreise in Großstädten vorschnelle Planungsentscheidungen vermeiden, besteht in kleineren Städten aufgrund des stadtprägenden Charakters von Warenhaus-Immobilien ein erhöhter Druck, eine zeitnahe Nachnutzung zu definieren“, erläutert Benjamin Schrödl, Director, PwC Deutschland. Darüber hinaus scheinen die bürokratischen Wege in der Bauplanung in Großstädten länger und zeitintensiver als in kleineren Städten zu sein.

Über PwC

PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 295.000 Mitarbeiter in 156 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei.

Textbotschaft der „Skytexter“ am Himmel über Mainz

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Skytexter1
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Viele, die am Samstagmittag (11. Juni 2022) in den Himmel über Mainz blickten, werden sie gesehen haben: Die Textbotschaft, die plötzlich wie magisch zwischen den Wolken auftauchte. Geschrieben wurde sie von den Skytextern, einer Gruppe von erfahrenen Kunstpiloten.


Die Textbotschaft wird am Sonntag erneut geschrieben

Es handelte sich dabei am Samstag lediglich um einen Probeflug, denn die Kunstpiloten treten am Sonntag (12. Juni 2022) beim Fernsehgarten auf und gratulieren live zur 600. Sendung Fernsehgarten in Mainz.

Dann wird die Botschaft erneut in den Himmel über die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt geschrieben. Wer das Ganze Live miterleben möchte, kann ab 12 Uhr den Himmel im Blick behalten.

Textbotschaften in 3.000 Metern Höhe

Skytexten ist eine sehr moderne Form, Botschaften in die Luft zu schreiben, und das in einer Höhe von etwa 3.000 Metern. “Mit fünf Flugzeugen fliegen wir in einer Reihe, und schreiben Buchstaben, Worte und Botschaften in den Himmel”, erklären die “Skytexter” auf ihrer Homepage. Die Buchstaben bestehen dabei aus Wölkchen aus Paraffinöl, die in ganz bestimmten Abständen von den Flugzeugen “ausgepufft” werden, so entstehen durch Lücken und Wölkchen wie von Zauberhand Buchstaben am Himmel.

Das Paraffinöl sei dabei absolut umweltfreundlich, weil es bei höherer Temperatur verdampfe, betonen die Piloten: “Es bleiben keine Rückstände in der Luft – nur unsere Botschaften.” Zudem werde der CO2-Ausstoß der Flugzeuge durch Klimaschutzprojekte kompensiert.