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Verbrannte Frauenleiche aus Münster-Sarmsheim – Polizei teilt neue Erkenntnisse mit

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Symbolbild Polizeiabsperrung
Symbolbild Polizeiabsperrung

Nachdem vor über vier Monaten eine verbrannte Frauenleiche unterhalb einer Brücke der Autobahn A61 nahe der Bundesstraße B48 bei Münster-Sarmsheim gefunden wurde, vermeldeten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag (20. Oktober 2022) einen Ermittlungserfolg.

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Lange Zeit war unklar, wer die Frau ist

Die verbrannte Frau wurde am 15. Juni 2022 unter der Autobahnbrücke bei Münster-Sarmsheim gefunden. Lange Zeit war unklar, wer die Frau ist. Auch die Umstände ihres Todes waren nicht geklärt. Die Polizei veröffentlichte weitere Details, versuchte die Identität zu klären, schließlich wurde auch eine Belohnung für Hinweise ausgelobt. Auch bei der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ wurde der Fall thematisiert.

Doch nun vermelden Polizei und Staatsanwaltschaft einen großen Erfolg: Das Fachkommissariat für Kapitaldelikte der Mainzer Kriminalpolizei hatte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz mit einer eigens gegründeten Sonderkommission die Ermittlungen aufgenommen. Neben einer internationalen Öffentlichkeitsfahndung wurden intensive Ermittlungen im In- und Ausland, sowie umfangreiche forensisch technische Untersuchungen durchgeführt. Letztlich konnte die Verstorbene durch einen Spurenabgleich identifiziert werden.

Bei der Frauenleiche handelt sich um eine 35-jährige niederländische-tunesische Staatsangehörige aus Reuver in den Niederlande. Die Frau wurde bereits zuvor bei der niederländischen Polizei als vermisst gemeldet. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen den deutschen und niederländischen Behörden, wurde zudem am Mittwochmorgen, in den Niederlanden, der Partner der Verstorbenen durch niederländische Polizeikräfte festgenommen. Die Rolle des Mannes ist derzeit noch nicht vollständig geklärt und wird derzeit noch ermittelt.

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SEK in der Mainzer Oberstadt im Einsatz

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Spezialeinsatzkommando Polizei, Symbolbild
Spezialeinsatzkommando Polizei, Symbolbild

Am Donnerstagmorgen (20. Oktober 2022) kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Mainzer Oberstadt. Ausgelöst wurde der Einsatz durch einen 33 Jahre alten Mann. Auch das Spezialeinsatzkommando war vor Ort.

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Eine Frau wurde mit einem Messer bedroht

In einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus war es zu Streitigkeiten zwischen dem 33-jährigen Mann und der 38 Jahre alten Wohnungsinhaberin gekommen. Im Verlauf des Streits soll der Mann die Frau mit einem Messer bedroht haben. Nachdem die Polizei bereits alarmiert war, konnte die Geschädigte aus der Wohnung flüchten.

Als die Polizei vor Ort eintraf, konnten die Spezialkräfte den 38-Jährigen in der Wohnung der Frau antreffen. Er ließ sich widerstandslos verhaften. Die eingesetzten Polizeibeamten trugen während des Einsatzes eine besondere Schutzausstattung. Wie die Polizei mitteilt, bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für unbeteiligte Personen. Die Mainzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den 33-Jährigen aufgenommen.

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Kindergarten Contest 2022 in Wiesbaden – 2.000 Euro für innovative Projektidee

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Wie können Kinder schon in jungen Jahren an die Zukunftsthemen unserer Gesellschaft herangeführt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich der diesjährige INVENSITY Kindergarten Contest, der zur Teilnahme bis 1. November 2022 aufruft. Wiesbadener Kindergärten, Krippen und KiTas können sich mit ihren Projektideen um eine Finanzierungshilfe von 2.000 Euro bewerben.

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Seit dem Jahr 2009 schreibt das Wiesbadener Unternehmen jährlich den Wettbewerb aus

„Der Alltag unserer Kinder wird zunehmend von digitalen Technologien, gesellschaftlichen Veränderungen und den Konsequenzen des Klimawandels beeinflusst. Damit die kommende Generation diesen Herausforderungen begegnen kann, sind kreative Denkansätze erforderlich“, sagt Frank Lichtenberg, Geschäftsführer von INVENSITY, zum Fokus des Kindergarten Contests. „Um bereits die Kleinsten altersgerecht an Zukunftsthemen heranzuführen, sollten innovative Projekte bereits in der Früherziehung eine Rolle spielen und zur Selbstverständlichkeit werden.“ Was zunächst wie ein kompliziertes Unterfangen wirke, beginne im Alltag beispielsweise beim sparsamen Umgang mit Wasser oder dem Anbau von Pflanzen in Gartenbeeten.

Seit dem Jahr 2009 schreibt das Wiesbadener Unternehmen jährlich den Wettbewerb aus. Dabei liegt der Fokus immer auf Projekten, die Kinder spielerisch in Kontakt mit gesellschaftsrelevanten (vor allem naturwissenschaftlichen) Themen bringen, die Kreativität und das soziale Miteinander fördern.

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Technische oder personelle Unterstützung bei der Umsetzung der Projekte

„Wir wollen mit unserem Beitrag dort einen Unterschied machen, wo es an finanziellen Mitteln und Mut fehlt, notwendige Ideen zu realisieren“, stellt Lichtenberg klar. Dabei habe man die Bewerbung bewusst unkompliziert und offen gestaltet, sodass jede Einrichtung die gleiche Chance zur Teilnahme habe. Gefordert sei lediglich die formlose Darstellung der Idee und ihrer Realisierung. Die Gewinner erhalten an jedem Standort nicht nur 2.000 Euro Preisgeld, sondern – je nach Bedarf – auch technische oder personelle Unterstützung bei der Umsetzung der Projekte.

Die Projektvorschläge bewertet eine firmeninterne Jury nach den Kriterien Innovation und Kreativität, Realisierbarkeit sowie Partizipation der Kinder und ihrer Eltern bei der Umsetzung. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt im Winter 2022. Weitere Informationen dazu sind auf der Website des Unternehmens (https://www.invensity.com/unternehmen/) zu finden.

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Zeugensuche nach schwerem Unfall zwischen Mainz-Hechtsheim und Ebersheim

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Nachdem am Montagmittag (17. Oktober 2022) gegen 12:15 Uhr zwei Personen bei einem Unfall auf der Rheinhessenstraße zwischen Mainz-Ebersheim und Mainz-Hechtsheim schwer verletzt wurden, sucht die Polizei nun nach Zeugen.

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Schwerverletzte konnten noch nicht befragt werden

Zum Zeitpunkt des Unfalls befuhr ein 37-jähriger Mann aus Wiesbaden mit einem blauen Kleintransporter Peugeot Boxer die Rheinhessenstraße in Richtung Ludwig-Erhard-Straße. Aus bislang unbekannten Gründen geriet er im Bereich der Bushaltestelle „Messe-Ost“ auf die Gegenfahrbahn und krachte dort frontal gegen einen entgegenkommenden silbernen Opel Antara. Der 78 Jahre alte Fahrer des Opels musste schwerstverletzt von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Ein dem Opel nachfolgender 56-jähriger Motorradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, krachte in die beiden verunfallten Fahrzeuge und wurde ebenfalls schwerstverletzt. Beide Personen konnten wegen der schweren Verletzungen noch nicht zum Unfallhergang befragt werden.

Um den Sachverhalt zu klären, sucht die Polizei Mainz nun dringend nach Zeugen und Personen, welche die beteiligten Fahrzeuge unmittelbar vor dem Verkehrsunfall gesehen haben.

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Folgende Fragen stellt die Polizei:

  • Wer hat am Montagmittag gegen kurz nach 12:00 Uhr einen dunkelblauen Peugeot Boxer Kastenwagen, einen silbernen Opel Antara oder ein Motorrad auf der Rheinhessenstraße zwischen Ebersheim und Hechtsheim wahrgenommen?
  • Wer hat den Unfall beobachtet oder war Ersthelfer und wurde noch nicht polizeilich befragt?

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen.

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Nachtstreife 2.0 – Fortsetzung der SWR-Doku mit der Polizei Mainz

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Die Realität schreibt das Drehbuch: Rund zwei Jahre nach dem Start der erfolgreichen SWR Doku-Reihe „Nachtstreife“ beginnt die zweite Staffel: Die „Nachtstreife 2.0“ begleitet Polizisten in und um Mainz in der Nachtschicht und gewährt einen authentischen Einblick in die Polizeiarbeit. Die Kamera ist dabei, wenn die Polizei ermittelt, Kriminalität bekämpft, Verbrechen aufklärt und dabei mitunter auch menschlich herausgefordert wird.

Nächtliche Polizeieinsätze hautnah erleben

Die „Nachtstreife 2.0“ erzählt den polizeilichen Alltag bewusst aus der Perspektive derer, die ihn erleben. Das macht die Reihe und ihre Protagonisten nahbar und authentisch. Die Kamera ist bei Polizeieinsätzen hautnah dabei. In der zweiten Staffel sind die Beamten der ersten Staffel wieder zu erleben, es gibt aber auch ein paar Änderungen. Zum Beispiel bei der Altstadtwache in der Polizeiinspektion Mainz 1: Weiterhin im Einsatz ist der 44-jährige Polizeihauptkommissar Jan Enders, der sich nun mit seiner 24-jährigen Kollegin Lena Bottlender um die Sicherheit in der Mainzer Altstadt kümmert. Kriminalhauptkommissar Dominic Gillot (45) und der 27-jährige Kriminalkommissar Nils Neuhaus lösen ihre letzten Fälle gemeinsam, da Neuhaus bald den Kriminaldauerdienst (KDD) verlässt, um zum Landeskriminalamt zu wechseln. Im KDD ermittelt dann ein gemischtes Team mit der

25-jährigen Kriminalkommissarin Melina Reisel und dem 32 Jahre alten Thomas Schwarz.

Polizeiarbeit auf der Autobahn und in der Neustadtwache

Zwei weitere Wechsel gibt es bei der Autobahnpolizei: Omar Meftah übergibt an seinen 24-jährigen Kollegen Janis Wolter, der gemeinsam mit dem erfahrenen 57-jährigen Polizeihauptkommissar Udo Hotz aus der ersten Staffel wieder die Autobahnen rund um Mainz im Blick hat. Nach drei Folgen muss Udo Hotz aus gesundheitlichen Gründen in den Innendienst wechseln. Für ihn steigt Stefan Gehring (30) ein. Unverändert bleibt die Neustadtwache: Polizeikommissarin Katharina Klüpfel (35) und Polizeihauptkommissar Michael Kirch (52) sind hier in der Stadt weiterhin im Einsatz.

Die Dreharbeiten zur „Nachtstreife 2.0“ waren im August 2021 gestartet. Sie mussten von Dezember 2021 bis Frühjahr 2022 unterbrochen werden, da die Corona-Pandemie im Winter zu einem relativ ereignisarmen Mainzer Nachtleben geführt hat.

Die „Nachtstreife 2.0“ gibt es ab 20. Oktober 2022 in der ARD Mediathek und danach auch auf dem SWR Youtube Channel. Ab 27. Oktober 2022 werden die Folgen immer donnerstags um 21 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

Mehrere Baumfällungen im Stadt- und Waldgebiet Bad Kreuznach

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Rekordhitze, Dürre und Schädlingsbefall der beiden vergangenen Extremsommer haben den heimischen Wäldern arg zugesetzt. Im Bereich des Kreuznacher Stadtwaldes sowie entlang einiger Straßen im Stadtgebiet müssen ab dem 18.10.2022 vertrocknete und kranke Bäume gefällt werden. Mangelnde Standsicherheit sowie drohender Ast- und Kronenbruch stellen hier eine zunehmende Gefahr für die Anwohner, Verkehrsteilnehmenden & Waldbesuchenden dar. Die Maßnahmen werden voraussichtlich bis Ende Oktober dauern.

Förster Nico Plöger

„Die dramatischen Klimaveränderungen und deren Folgen beschäftigen uns derzeit in vielen Wäldern“. Laut der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) war das vergangene Jahrzehnt das weltweit wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der Sommer 2022 scheint diesem in nichts nachzustehen. Im Forstrevier Nahe müssen in Folge der extremen Hitze und Dürre vermehrt abgestorbene und geschädigte Bäume entnommen werden. Sie fielen Witterungsextremen und der Rußrindenkrankheit zum Opfer. „Waldbereiche mit einer erhöhten Verkehrssicherungspflicht haben wir selbstverständlich besonders im Blick. Dazu zählen etwa Flächen entlang öffentlicher Straßen, Wohnbebauung oder festen Erholungseinrichtungen“, macht Plöger deutlich.

Die Forstleute empfehlen Bereiche mit kranken oder abgestorbenen Bäumen zügig und ohne Rast zu durchqueren

Bei der jetzt anstehenden Maßnahme im Waldgebiet „Kuhberg“ sowie im Salinental sollen diverse geschädigte Buchen, Ahorne und Kiefern entnommen werden. Deren absterbende und abgestorbene Wurzeln bieten keine ausreichende Verankerung mehr im Boden. Das trockene und spröde Holz der Baumkronen oder einzelner Totäste könnte bereits bei leichten Stürmen herunterbrechen und Waldbesucher und Anlieger gefährden. Zur Durchführung der Arbeiten müssen die betroffenen Waldbereiche sowie einzelne Straßen kurzfristig gesperrt werden. Das Forstrevier Nahe bittet um Verständnis.
Losgelöst von solchen Bereichen mit erhöhter Verkehrssicherungspflicht, weist das Forstamt Soonwald darauf hin, dass Erholungssuchende im Waldesinneren und auf Waldwegen grundsätzlich mit waldtypischen Gefahren rechnen müssen. Das hat der Bundesgerichtshof bestätigt um die Waldbesitzenden vor dem Hintergrund des freien Waldbetretungsrechtes nicht unzumutbar zu belasten. Die Forstleute empfehlen Bereiche mit kranken oder abgestorbenen Bäumen zügig und ohne Rast zu durchqueren.

Offene Fragen beantwortet gerne das Team vom Forstrevier Nahe

Nico Plöger
kommissarischer Revierleiter – Forstrevier Nahe
FORSTAMT SOONWALD
Entenpfuhl 8
55566 Bad Sobernheim
0671-75589

Welche Faktoren beeinflussen die Reichweite des E-Bikes?

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Jeder E-Bike-Interessent stellt sich eine Frage ganz besonders: Wie weit kann ich mit dem Akku fahren? Schließlich möchte niemand mitten auf der Strecke stehen bleiben oder ausschließlich selbst treten, da der Akku nicht hält, was der Hersteller verspricht. Für die optimale Reichweite sind jedoch nicht nur die technischen Voraussetzungen wichtig, sondern noch viele weitere Rahmenbedingungen. Wir erläutern Ihnen im Folgenden, worauf Sie dabei achten sollten und wie sich die Reichweite des E-Bikes realistisch einschätzen lässt.

Woran erkenne ich die Reichweite meines E-Bikes?

Für die Nutzer von E-Bikes ist insbesondere die Kapazität und somit Größe und Leistung des Akkus entscheidend. Die Akkukapazität wird in Wattstunden angegeben und ist das Produkt aus Spannung und Ladung. Bei einer Spannung von 36 Volt und einer Ladung von 14 Amperestunden ergibt sich beispielsweise eine Akkukapazität von 504 Wattstunden. Die Ladung eines solchen E-Bikes, mit einem eingebauten 250 Watt Motor, würde bei voller Leistung für zwei Stunden Fahrt reichen.

Wie weit man im realen Gebrauch mit einer Ladung kommt, ist jedoch ebenso vom Gewicht des E-Bikes und des Fahrers, der Umgebung sowie der Stufe der Unterstützung abhängig. Auch Fahrweise und Wetter wirken sich darauf aus. Passt man die Motorunterstützung sinnvoll an, dann kann die Reichweite bewusst verlängert werden. Sie können die besten E-Bikes hier finden und sich bereits vor dem Kauf über die Reichweite informieren. Dazu werden ausführliche Informationen zur Verfügung gestellt.

Einflussfaktoren für die Reichweite Ihres E-Bikes

Die Akkukapazität ist die wichtigste technische Variable für die Reichweite. Die Herstellerangaben sind jedoch rechnerisch ermittelte Durchschnittswerte, die in der Praxis stark variieren. Sie finden dazu hier mehr Informationen und können sich über alle aktuellen E-Bike-Modelle informieren. Im Folgenden die wichtigsten Faktoren, die sich auf die Reichweite des Akkus auswirken:

Die Akkukapazität

Wie bereits genannt, legt die Akkukapazität die Grundlage für eine hohe Reichweite. Mehr Wattstunden bedeuten dabei immer mehr Reichweite. Allerdings kosten leistungsstarke Akkus mehr Geld. Je höher die Reichweite, desto teurer das E-Bike. Gleichzeitig sind leistungsstarke Akkus größer und schwerer als kleinere Modelle. Wer also eher kürzere Strecken fährt oder die Möglichkeit hat, den Akku regelmäßig aufzuladen, für den kann ein Akku mit geringerer Kapazität die bessere Wahl sein.

Einflussfaktor Mensch

Der Faktor Mensch spielt eine große Rolle bei der Reichweite des E-Bikes. Vor allem der eingestellte Unterstützungsgrad wirkt sich stark auf den Akku aus. Wer beispielsweise durchgängig im Eco-Modus fährt, der kommt unter gleichen Bedingungen weiter als im Turbo-Modus. Darüber entscheidet natürlich auch die Fitness des Fahrers: Je mehr Kraft beim Treten aufgebracht wird, desto weniger Unterstützung benötigt man vom Motor. Somit hält der Akku länger durch.

In diesem Zuge ist ebenso die Trittfrequenz zu nennen: Ideal sind 60-80 Kurbelumdrehungen pro Minute. Diese wirken sich zusätzlich auf eine lange Akkulaufzeit aus. Auch das Gewicht des Fahrers ist ein essentieller Faktor. Je schwerer der Mensch ist, desto mehr Energie wird benötigt, um das Fahrrad in Bewegung zu versetzen.

Die Umgebung

Je mehr Neigungen auf der Strecke sind, desto höher ist die durch den Akku benötigte Leistung und desto schneller ist dieser leer. Das gilt trotz der Energieeinsparung beim Bergabfahren. Häufiges Anfahren beansprucht den Akku zudem deutlich mehr als ein gleichmäßiges Rollen. Akkus sind zudem kälteempfindlich, bei kühlen Temperaturen sinkt die Leistungsfähigkeit, da sich der elektrische Widerstand erhöht.

Ebenfalls wird die Reichweite durch starken und dauerhaften Gegenwind gemindert. Rückenwind bewirkt jedoch das erfreuliche Gegenteil. Auch der Untergrund wirkt sich auf die Leistung aus: Wer auf tiefem Boden fährt, der verbraucht den Akku deutlich schneller als beim Fahren auf einer Asphaltstraße mit geringem Rollwiderstand.

Weitere Einflussfaktoren

Weitere Einflussfaktoren sind unter anderem die Zuladung sowie der durch das Rad selbst erzeugte Rollwiderstand. Je mehr Gepäck auf das Fahrrad geladen wird, desto geringer ist die Reichweite. Für jedes Kilo mehr muss eine höhere Leistung investiert werden. Kontrollieren Sie zudem regelmäßig den Luftdruck der Reifen und passen Sie diesen an. Luftdruck und Profil haben Einfluss auf den Rollwiderstand: Je geringer dieser ist, desto besser für die Reichweite. Auch schwergängige Radnaben oder eine rostige Kette behindern den Kraftfluss. Wenn alle Komponenten intakt sind und das E-Bike gut gepflegt wird, dann erzielt man pro Akkuladung eine höhere Reichweite.

Vollsperrung für mehrere Wochen in Oppenheim

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Klein-Winternheim
Baustelle Symbolbild

Wegen der Sanierung des Gautors wird die Durchfahrt in der Krämerstraße Richtung Westen ab dem 24. Oktober 2022 für voraussichtlich vier Wochen vollständig gesperrt. Die Maßnahme ist erforderlich, um die Arbeiten sowohl für die bauausführenden Firmen vor Ort als auch für die Verkehrsteilnehmer sicher und zügig durchführen zu können. Auch für Fußgänger und Radfahrer ist der Durchgang in der Krämerstraße in diesem Zeitraum nicht passierbar. Der Verkehr wird wie beim Weinfest innerörtlich über Zuckerberg und Burgstraße umgeleitet, Fußgänger können den Amtsgerichtsplatz oder den Friedhof auch über den Spitalparkplatz und den Fußweg hinter der Grundschule erreichen.

Neue Sporthalle am Stefan-George-Gymnasium in Bingen fertiggestellt

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Die neue Vierfelsporthalle des Stefan-George-Gymnasiums (SGG) in Bingen „ist für uns ein Quantensprung“. SGG-Schulleiter Andreas Kühn zeigte beim Pressetermin die neuen Möglichkeiten auf, die sich für seine Schule nun ergeben: Vier Klassen können gleichzeitig in der Halle Schulsport treiben; Tanz und Gymnastik wird in der neuen Gymnastikhalle – inklusive Ballettstange und –spiegel – angeboten und gut genutzt; der Außenbereich ermöglicht im Sommer viele Sporteinheiten an der frischen Luft; im eigenen Klassenraum lässt sich Sport auch von der theoretischen Seite aus beleuchten. „Wir arbeiten derzeit stark daran, ab dem nächsten Jahr einen Sport-Leistungskurs anbieten zu können. Die Voraussetzungen dazu sind jetzt optimal“, sagte Kühn.

Baukosten in Höhe von 4,3 Millionen Euro

Über 1200 Schülerinnen und Schüler in 52 Klassen, davon 70 im Ganztagsbereich, freuen sich nach 19 Monaten Bauzeit schon seit vergangenem März über die neue Halle. Ebenso die Binger Vereine, denn auch im außerschulischen Bereich gibt es eine Menge neuer Möglichkeiten. Die Kosten für das in Stahlbauweise erstellte Projekt blieben mit 4,3 Millionen Euro im geplanten Rahmen.

„Ich freue mich sehr darüber, dass der Bau dieser Halle so reibungslos und gut geklappt hat“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer bei der Besichtigung. Dank des hellen Bodenbelags, der vielen Dachlichtbänder und Fenster sowie der Halogenleuchten herrscht in der Halle eine freundliche Atmosphäre. Mit den akustisch wirksamen Trennvorhängen kann die Sportfläche in vier gleich große Teile unterteilt werden.

„Eine Vierfeldsporthalle haben wir bisher noch nicht gebaut. Die SGG-Halle ist daher ein Novum für uns“, sagte der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf. Er freute sich ebenfalls darüber, dass das „Vorzeigeprojekt“ schnell und reibungslos gebaut werden konnte und dankte in dem Zusammenhang den Mitarbeitern der Abteilung Schulen und Gebäudemanagement: „Die Halle wurde von unseren eigenen Architekten geplant und ausgeschrieben. Zudem wurde auch die Bauleitung übernommen“, sagte Wolf. Damit wurde dem Kreishaushalt eine Menge Geld gespart. Wolf lobte zudem auch die problemlose Zusammenarbeit mit der Stadt Bingen.

Illegales Autorennen zwischen Porsche Taycan und Alfa Romeo?

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Unfall zwischen Porsche und Alfa Romeo

Nach einem Verkehrsunfall im Hafentunnel im Frankfurter Gallusviertel sucht die Polizei nun nach Zeugen. An dem Unfall, dem vermutlich ein illegales Fahrzeugrennen vorausging, waren ein Porsche Taycan und Alfa Romeo beteiligt.

Der Fahrer des Alfa Romeo wurde leicht verletzt

Am Freitagmorgen (7. Oktober 2022) befuhren die Fahrer eines Alfa Romeo und eines Porsches nebeneinander die Hafenstraße aus Richtung Mainzer Landstraße in Richtung Gutleutstraße. Im Hafentunnel kam der 53 Jahre alte Fahrer des Alfa Romeo nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte gegen die dortige Mauer. Dabei wurde der Mann leicht verletzt. Der 42-jährige Porschefahrer verunfallte nicht. Bei keinem der Fahrer ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Alkohol oder anderer berauschender Mittel.

Illegales autorennen zwischen porsche taycan und alfa romeo?
Foto: Polizei

Polizei vermutet illegales Fahrzeugrennen

Wie die Polizei mitteilt, weisen Aussagen eines Zeugen, dem die beiden Fahrer unmittelbar vor dem Unfall entgegenkamen, darauf hin, dass sich die beiden ein illegales Autorennen lieferten. Die Polizei leitete ein entsprechendes Strafverfahren unter Einbindung der Spezialisten von KART (Kontrollgruppe Autoposer-Raser-Tuner) ein. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen die etwas entsprechendes im Zeitraum von 08.00 Uhr – 09:00 Uhr beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069/755-46608 in Verbindung zu setzen. Alternativ nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

Neue Piktogramme auf den Wegen in Oppenheim

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Neue Piktogramme in Oppenheim

„Im Bereich des Hafens sind viele verschiedene Personengruppen wie Wassersportler, Angler, Radfahrer und Fußgänger unterwegs. Alle möchten den Weg entlang des Hafens sicher nutzen können. Das geht nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme. Daher freuen wir uns, mit den Piktogrammen einen Teil beitragen zu können“, erklärt Oppenheims zuständiger Beigeordnete für Verkehr, Philipp Schlaak (CDU).

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Quelle: Stadt Oppenheim

Die Stadt Oppenheim setzt damit einen Stadtratsbeschluss um, dem ein Antrag der WFO-Fraktion vorangegangen war. Auch an weiteren Wegen im Stadtgebiet soll das Piktogramm aufgebracht werden. Gerne werden dazu auch Bürgeranregungen unter schlaak@stadt-oppenheim.de entgegengenommen.

Michael Ebling zu Besuch im Ahrtal „Land steht bei Wiederaufbau fest an der Seite der Kommunen“

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Michael Ebling
Michael Ebling

Innenminister Michael Ebling hat sich erstmalig in seiner neuen Funktion als Innenminister vor Ort im Ahrtal mit der Landrätin des Landkreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, und den hauptamtlichen Bürgermeistern der von der Flut betroffenen Städte und Gemeinden ausgetauscht. Ebling betonte gemeinsam mit Staatssekretärin Nicole Steingaß, dass das Land beim Wiederaufbau auch weiterhin fest an der Seite der Kommunen stehen werde.

„Das Ahrtal ist die größte Baustelle Deutschlands“

„Die Menschen im Ahrtal haben durch die Flut kaum zu erahnendes seelisches Leid erfahren und treiben dennoch voller Hingabe und Tatkraft den Wiederaufbau ihrer eigenen Heimat voran. Ich verspüre tiefen Respekt vor dem bereits Erreichten und will ein verlässlicher Partner auf dem noch sehr lange dauernden Weg des Wiederaufbaus sein und ihn nach Kräften unterstützen“, sagte Innenminister Ebling. Dazu brauche es Demut und Entschlossenheit gleichermaßen.

„Das Ahrtal ist die größte Baustelle Deutschlands. Der Aufbau nach der verheerenden Flutkatastrophe wird noch Jahre dauern. Umso wichtiger ist es, im Rahmen des Wiederaufbaus vor allem mit dem Innenministerium und mit der für den Wiederaufbau beauftragten Staatssekretärin Nicole Steingaß und ihrem Team auch weiterhin sehr vertrauensvoll und konstruktiv zusammenzuarbeiten“, hob Landrätin Cornelia Weigand hervor. „Der Besuch des Ministers nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt ist für uns ein sehr positives Zeichen.“

Im Vorfeld des Austauschs hatte sich der Minister bereits in mehreren Ortsgemeinden einen eigenen Eindruck vom aktuellen Stand des Wiederaufbaus verschafft

„Der Besuch des Ahrtals und der persönliche Austausch mit den Verantwortlichen und den Betroffenen vor Ort standen für mich gleich in den ersten Tagen als Innenminister ganz oben auf der Agenda. Der Wiederaufbau ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die alle Beteiligten nur Hand in Hand meistern werden. Für mich persönlich war heute der Auftakt einer engen Zusammenarbeit, für die wir das gegenseitige Vertrauen und die gemeinsame Tatkraft brauchen“, sagte Ebling.

Bei einem Rundgang durch die Kreisstadt besuchten Ebling, Steingaß, Weigand und die hauptamtlichen Bürgermeister unter anderem die Aloisiusschule, für deren Sporthallensanierung bereits rund 1,3 Millionen Euro aus dem Wiederaufbaufonds bewilligt wurden.

Die Sporthalle der Aloisiusschule hatte rund zwei Meter unter Wasser gestanden. Mittlerweile wurde sie saniert, wiedereröffnet und wird heute bereits wieder sowohl für den Schulsport als auch von zahlreichen Sportvereinen genutzt. „Jede Sanierung und jede Wiedereröffnung ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität, gibt Hoffnung und Optimismus, dass das Ahrtal künftig wieder genauso lebenswert wird wie es dies einmal war“, sagte der Innenminister.

Für den Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz sind umfangreiche Wiederaufbaumittel von Bund und Ländern in Höhe von rund 15 Milliarden Euro vorgesehen.

Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß bei Flörsheim-Wicker

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Am Dienstagmittag (18. Oktober 2022) kam es gegen 14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B40 zwischen Mülldeponie und Abfahrt Nordenstätter Straße bei Flörsheim-Wicker. Zwei Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Durch die Leitstelle Main-Taunus wurden zahlreiche Rettungsmittel und mehrere Feuerwehren alarmiert

Vor Ort stellte sich heraus, dass es aus bislang noch unbekannter Ursache zum Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos gekommen war. Ein Fahrzeug war durch die Wucht des Aufpralls umgestürzt und auf der Fahrzeugseite zum Liegen gekommen. Der andere Wagen wurde von der Fahrbahn geschleudert und landete im Graben neben der Fahrbahn. Glücklicherweise war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt worden. Die beiden Fahrer wurden jedoch bei dem Unfall schwer verletzt und mussten vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.

Durch die Feuerwehr wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und der Rettungsdienst unterstützt. Die Bundesstraße wurde während der Rettungsmaßnahmen und anschließend zur Unfallaufnahme voll gesperrt.

Im Einsatz waren:

  • die Freiwillige Feuerwehr Hochheim
  • die Freiwillige Feuerwehr Flörsheim
  • die Freiwillige Feuerwehr Hattersheim
  • der Rettungsdienst
  • ein Notarzt
  • die Einsatzleitung Rettungsdienst
  • die Polizei

Veranstaltung der Kulturstiftung im Kino Burglichtspiele in Gustavsburg

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Burglichtspiele Gustavsburg
Burglichtspiele Gustavsburg

Am Mittwoch (19. Oktober 2022) findet um 19.00 Uhr in den Burg-Lichtspielen in der Darmstädter Landstraße 62 im Stadtteil Gustavsburg die öffentliche Stiftungsversammlung der Kulturstiftung Ginsheim-Gustavsburg statt. Eintritt, Getränke und Brezeln sind kostenfrei.

Gäste können sich auf Live-Musik und Kultur freuen

Bei der Stifterversammlung erwartet die Gäste wieder ein kulturelles Rahmenprogramm mit Live-Musik durch die Stipendiatin Frau Barbara Wiebe. Sie wird mit ihrer Band auftreten und auch ihren Gitarren-Kids eine Chance zum Auftritt geben. Auf der großen Kinoleinwand werden wir Ausschnitte aus dem Konzert der großen Benefizveranstaltung vom 17. September 2022 präsentieren.

Neben einem Rückblick auf die Aktivitäten unserer Stiftung im Jahr 2021/22 sollen an diesem Abend natürlich die von der Kulturstiftung im vergangenen Jahr geförderten Projekte im Mittelpunkt stehen.  Die Räumlichkeiten sind barrierefrei erreichbar.

Innenminister Michael Ebling: Tat in Ludwigshafen ist entsetzlich

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Demo Symbolbild

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen hat in Ludwigshafen ein Mann mehrere Personen mit einem Messer angegriffen. Zwei Personen verstarben an ihren Verletzungen, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Zusätzlich wurde der mutmaßliche Täter schwer verletzt, als die Polizei gegen diesen die Schusswaffe einsetzte. Er wurde vorläufig festgenommen.

Innenminister Michael Ebling

„Die Tat, die sich heute in Ludwigshafen ereignet hat, ist schockierend und entsetzlich. Es ist dem beherzten Eingreifen unserer Polizei zu verdanken, dass vom mutmaßlichen Täter keine weitere Gefahr mehr ausgeht. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Das Polizeipräsidium Ludwigshafen befindet sich mitten in den Ermittlungen und wird weiter fortlaufend informieren. Es wird in alle Richtungen ermittelt und selbstverständlich ist auch das LKA eingeschaltet“, sagte Innenminister Michael Ebling. Mit Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck stehe er in engem Kontakt. Kräfte der Notfallseelsorge seien im Einsatz.

Die Polizei hat eine Zeugenanlaufstelle in der Nähe des Tatorts sowie ein Hinweisportal für Zeugen eingerichtet. Hinweise, Fotos und Videos können über https://rlp.hinweisportal.de/ an die Polizei übermittelt werden.