Start Blog Seite 1708

Spendenaktion „Stück zum Glück“ realisiert neues inklusives Spielgerät in Kita Rheinlinge

Dank der deutschlandweiten Spendenaktion „Stück zum Glück“, einer Initiative von Procter & Gamble (P&G), REWE und der Aktion Mensch, konnte das Außengelände der integrativen Kindertagesstätte Rheinlinge in Mainz-Hechtsheim um ein inklusives Fantasiespielgerät erweitert werden. In der integrativen Kindertagesstätte der in.betrieb gGmbH werden aktuell 90 Kinder mit und ohne Behinderung betreut.

„Dank des neuen Spielgerätes ist unser Spielplatz nun noch besser auf die Bedürfnisse von Kindern mit und ohne Behinderung ausgerichtet, insbesondere auch auf die Bedürfnisse von Kindern, die auf den Rollstuhl angewiesen sind“, so Kita-Leiterin Susanne Vogel.

„Wir haben nun noch mehr Möglichkeiten, das gemeinsame Spielen zu fördern. Das freut uns sehr.“

Inklussion früh lernen und leben

Die Projektpartner schaffen mit der Aktion „Stück zum Glück“ seit April 2018 wertvollen Spielraum. „Barrierefreie Spielplätze bieten beste Voraussetzungen, um Vorurteile abzubauen. Denn wo Inklusion früh gelernt und gelebt wird, entstehen Barrieren im täglichen Umgang gar nicht erst“, so Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch.

Der Spielplatz in Mainz-Hechtsheim ist, wie alle Spielflächen im Rahmen der Aktion, mit einem Förderprojekt der Aktion Mensch verknüpft, um auf diese Weise die Nutzbarkeit über Jahre sicherzustellen.

„Uns war von Anfang an wichtig, dass die Spielplätze nachhaltig gepflegt werden, damit alle Kinder dort dauerhaft spielen können“, sagt Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der REWE Group.

Innerhalb der Aktion werden über einen Zeitraum von drei Jahren eine Million Euro zusammengetragen, um neue inklusive Spielplätze zu schaffen und bestehende Flächen inklusiv aus- oder umzubauen.

Über in.betrieb und die Kita Rheinlinge

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft. Zu in.betrieb gehören zwei integrative Kindertagesstätten in Mainz („Rheinlinge“) und Nieder-Olm („Selzlinge“), die insgesamt 120 Plätze für Kinder mit und ohne Behinderung bieten.

Weitere Informationen unter: www.inbetrieb-mainz.de

A3: Horror-Crash mit einem Toten am Frankfurter Flughafen | 40-Tonner durchbricht Mittelleitplanke

Ein Toter und mehrere Schwerverletzte sind die traurige Bilanz einen verheerenden Unfalls heute Nacht auf der A3 in Höhe des Frankfurter Flughafens.

Gegen Mitternacht war ein 44-Jähriger LKW-Fahrer mit seinem 40-Tonner Sattelzug auf der A3 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Würzburg unterwegs. Nahe des Frankfurter Flughafens platzt an der Zugmaschine der linke Vorderreifen, wodurch der Fahrer die Kontrolle über seinen LKW verlor.

LKW durchbricht Mittelleitplanke

Er schleuderte mit seinem Sattelzug nach links über alle anderen Fahrstreifen, durchbrach komplett die Mittelleitplanke und schoss auf die Gegenfahrbahn. Ein 54-jähriger Fahrer eines Ford Focus sowie der Fahrer eines Caddys waren so überrascht, dass sie dem Koloss nicht mehr ausweichen konnten und mit dem LKW zusammen stießen.

Für den 54-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 51-jährige Fahrer des Caddys und sein 50-jähriger Beifahrer wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ein weiterer nachfolgender VW Touran konnte dem Trümmerfeld nicht mehr ausweichen und wurde durch die herumliegenden Trümmerteile beschädigt.

Vollsperrung bis in den frühen Morgen

Die A3 musste bis heute Morgen 8:00 Uhr voll gesperrt werden. Es kam zeitweise auch in der Gegenrichtung zu erheblichen Behinderungen. Da die Mittelleitplanke repariert werden muss, kommt es aktuell immer noch zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Unfallstelle.

Sprachmittler | Sprachbarrieren überwinden – Integrationsprozess fördern

In Schule, Arbeitswelt, bei Behördengängen oder in ganz alltäglichen Situationen sind es oftmals unzureichende Sprachkenntnisse, die für Neuzugewanderte eine Kommunikations-Hürde darstellen und zu Missverständnissen führen können.

Um Sprachbarrieren zu überwinden, bedarf es Dolmetscherinnen und Dolmetscher, die den Migrantinnen und Migranten unterstützend zur Seite stehen, denen sie auch in intimen Situationen – beispielsweise beim Arzt- oder Behördengang – vollkommen vertrauen können.

Steigender Bedarf

„Der Bedarf nach Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern ist heute deutlich sichtbar und wird voraussichtlich in den nächsten Jahren weiter ansteigen“, berichtet Alexandra von Bose, Integrationsbeauftragte des Landkreises Alzey-Worms.

Um die Situation der Migrantinnen und Migranten zu verbessern und diese zu unterstützen, geht jetzt das Projekt „Sprachmittlerinnen und Sprachmittler im Landkreis Alzey-Worms“ an den Start. Das Projekt ist Teil des durch das rheinland-pfälzische Integrationsministerium (MFFJIV) geförderte Projekt „DOOR – Dolmetschen im sozialen Raum“: Ehrenamtliche Dolmetscherinnen und Dolmetscher unterstützen im Rahmen des Projektes Menschen, die keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben, bei Sprach- und Kommunikationsschwierigkeiten in Alltagssituationen.

Projekt 2015 in Mainz gestartet

In vielen Kommunen existieren laut Gabriele Schneidewind, Geschäftsführerin Arbeit & Leben, bereits kleinere Dolmetscher-Pools. Die Sprachmittler – qualifizierte Ehrenamtliche – erweitern das Angebot und bieten spezielle Dolmetscherleistungen in sozialen Einrichtungen, Schulen, Behörden, Beratungseinrichtungen oder im medizinischen Kontext.

Nachdem das Projekt im Jahr 2015 in der Stadt Mainz gestartet ist und 2017 im Landkreis Germersheim weiterentwickelt wurde, besiegelten nun der Landkreis Alzey-Worms und die Arbeit & Leben gGmbH die künftige Zusammenarbeit.

„In unseren Schulen und Einrichtungen werden Dolmetscher aktuell benötigt und von den Schulleitungen nachgefragt
(Kreisverwaltungsdirektorin Ruth Emrich)

Kosten trägt der Landkreis

Für den Landkreis Alzey-Worms wird die Integrationsbeauftragte Alexandra von Bose geeignete Personen, die mehrsprachig sind, akquirieren und diesen die Teilnahme an einem erforderlichen Qualifikationskurs ermöglichen. Die Kosten hierfür trägt der Landkreis. „Der praktische Nutzen des Sprachmittler-Pools zeichnet sich insbesondere durch die Vielfalt der hier engagierten Menschen und deren Erfahrungen aus“, so Dr. Lisa Blum, Projektverantwortliche bei der Arbeit & Leben gGmbH.

Die Organisation und Verwaltung des Dolmetscher-Pools sowie der einzelnen Einsätze erfolgt durch die Mainzer Gesellschaft. Die beim Einsatz der Dolmetscher entstehenden Kosten tragen das Land und der Kreis zu gleichen Teilen.

Intensive Maßnahmen das Angebot bekannt zu machen

Beim ersten Qualifikationskurs konnten sich bereits 13 Sprachmittlerinnen und Sprachmittler qualifizieren, die nun für Einsätze bereitstehen. „Dies ist der hervorragenden Arbeit unserer Ehrenamts-Netzwerke im Landkreis zu verdanken, die mich bei meiner ersten Suche nach geeigneten Personen, die die Aufgabe des Sprachmittlers übernehmen können, erfolgreich unterstützt haben“, betont von Bose erfreut.

Ein erster Schritt sei gemacht. Jetzt bedürfe es weiterer intensiver Maßnahmen um das Angebot bekannt zu machen: „Jeder, der sich beim Projekt engagieren möchte, der Hilfe benötigt oder der Personen kennt, die Interesse an einer Qualifikation zum ehrenamtlichen Sprachmittler haben, kann sich melden.“ Für Anfragen und weitere Informationen steht Alexandra von Bose unter der Rufnummer (06731) 408-3121 zur Verfügung. Informationen sind darüber hinaus bei der Arbeit& Leben gGmbH erhältlich. Kontakt: anfrage@arbeit-und-leben.de.

Nach bewaffnetem Überfall auf einen Supermarkt sind die Täter flüchtig

Am Donnerstag, 02. Mai 2019 überfielen zwei maskierte männliche Personen einen Supermarkt mit integriertem Post- Service in der Dürerstraße in Bad Kreuznach.

Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte iner der Täter forderte von dem 67- jährigen Supermarktbetreiber die Herausgabe der Tageseinnahmen. Während der eine Täter den Geschädigten mit der Waffe bedrohte, griff der andere in die Kassenschublade und entnahm einen mittleren dreistelligen Betrag.

Anschließend flüchteten die beiden Männer fußläufig in unbekannte Richtung. Die nach Alarmierung seitens der Polizei sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach den Räubern blieben erfolglos.

Beschreibung Täter 1:

  • ca. 175 cm
  • schwarze Sturmhaube
  • schwarzes T-Shirt
  • schwarze Hose
  • schwarze Handschuhe,

Beschreibung Täter 2:

  • ca. 170 cm
  • schlank
  • schwarze Maskierung mit roten Applikationen
  • schwarzes Shirt
  • schwarze Hose
  • schwarze Handschuhe

Die Polizei Bad Kreuznach bittet nun um Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen im Tatzeitraum am Tatobjekt oder in der unmittelbaren Umgebung.
Kriminalinspektion Bad Kreuznach, Telefon: 0671 8811-0

Paketbote mit 1,71 Promille rückwärts auf der Autobahnauffahrt zur A60 unterwegs

Ein 55 Jahre alter Fahrer eines Paketdienstes fuhr am Donnerstagmorgen (02.05.2019) gegen 9.15 Uhr, auf der Autobahnauffahrt zur A60 bei Ginsheim-Gustavsburg mit seinem Transporter rückwärts und stieß hierbei gegen ein hinter ihm befindliches Auto. Es entstand ein Schaden von rund 4000 Euro.

Ein Atemalkoholtest zeigte anschließend 1,71 Promille an. Der Paketbote musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher. Den Mann erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Was den 55-Jährigen bewog, die Autobahnauffahrt rückwärts zu befahren, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Erfolgreiches Integrationsprojekt im WBZ Ingelheim

Asylsuchende ohne gute Bleibeperspektive haben keinen Anspruch auf einen Deutsch- oder Integrationskurs. Trotzdem sind auch sie an sprachlicher, kultureller, beruflicher und sozialer Entwicklung im neuen Heimatland interessiert.

Durch spezielle Intensivsprachkurse der Volkshochschule im Weiterbildungszentrum (WBZ) Ingelheim werden diesen Menschen wichtige Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenlebens vermittelt. Dadurch können auch sie sich auf ein mögliches Leben in Deutschland vorbereiten.

Neun Teilnehmer mit bestandener B1 Prüfung

Neun Teilnehmer haben in diesem Frühjahr erfolgreich das Ziel erreicht, sie konnten in dem sechsmonatigen Kurs ihre Deutschkenntnisse entsprechend ihrer konkreten Lernbedürfnisse innerhalb kurzer Zeit ausbauen und vertiefen.

Oberbürgermeister Ralf Claus überreichte den Teilnehmern die Zertifikate über die bestandene Deutsch B1 Prüfung. Er betonte, dass Integration eine Langzeitaufgabe sei und der Schlüssel hierzu die Sprache ist. Die Kursleiter Barbara Rosebrock und Alain Paillet bedankten sich bei ihren Schülern für das große Interesse, die rege Teilnahme und den interessanten Kulturaustausch.

Zielgruppe sind Flüchtlinge die kaum Deutsch sprechen

Yana Khenkina von der Volkshochschule im WBZ hob hervor, dass mit diesem Projekt eine Nische geschlossen und Geflüchteten durch intensive Sprachausbildung die Chancen auf eine gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird.

Das Intensivkurs-Angebot der Volkshochschule wurde in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sowie durch städtische Mittel ermöglicht und richtet sich an Geflüchtete, die kaum Deutsch sprechen.

Ziel der Kurse ist es, die Teilnehmer auf das Sprachniveau B1 zu bringen, um ihnen damit die Möglichkeit zu geben, eine Ausbildung beginnen zu können. Gefördert wird das Angebot durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz

1. Mai-Feiertag: Breites Einsatzspektrum der Wiesbadener Rettungskräfte

Der Tag der Arbeit bescherte der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst in Wiesbaden bereits ab den Morgenstunden umfangreiche Einsätze. Neben Brandmeldealarmen, einem Gasgeruch im Keller und einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Dotzheimer Straße/ Carl-von-Linde-Straße kam es zu verschiedenen Tierrettungseinsätzen.

Rettungswagen stößt mit PKW zusammen

Der Schwerpunkt der Tätigkeiten lag bei dem Verkehrsunfall, bei dem ein PKW und ein Rettungswagen beteiligt waren. Der Rettungswagen befand sich mit einem Patienten auf dem Weg in die Dr. Horst-Schmidt-Kliniken. Im Kreuzungsbereich stießen die beiden Fahrzeuge zusammen.

Betroffen waren in beiden Fahrzeugen jeweils vier Personen. Die alarmierte Einsatzleitung Rettungsdienst verteilte die Patienten auf sechs Rettungswagen, die diese in die HSK und das St. Josefs-Hospital brachten.

Die Einsatzstelle wurde durch die Polizei gesichert. Medizinische Geräte und Medikamente aus dem verunfallten RTW, wurden durch die Feuerwehr umgeladen und ausgelaufene Kühlflüssigkeit aus dem PKW beseitigt.

Mehrere Tierrettungseinsätze hatte das Kleinalarmfahrzeug abzuarbeiten. Je zwei Einsätze bezogen sich auf die Rettung von Entenküken sowie auf die Rettung von Hunden. Ein Hund kam in die Tierklinik in Hofheim, die Entenküken wurden durch die Tierrettung Hünfelden abgeholt.

Mehrere Verletzte bei Schlägerei mit Einsatz von Baseballschläger | Polizei sucht Zeugen

In der vergangenen Nacht kam es im Wiesbadener Kurpark im Bereich des dortigen Schachbrettes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, wobei drei Personen, nach eigenen Angaben, durch Schläge mit Glasflaschen und eines Baseballschlägers verletzt wurden und teilweise ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

Kurz nach Mitternacht habe sich die Gruppe der Geschädigten am Schachbrett im Kurpark aufgehalten und habe Alkohol konsumiert.

Schläge mit Glasflaschen und Baseballschläger

Im Verlauf sei es dann mit einer anderen Gruppe zu einem Streit gekommen, währenddessen es dann zu Schlägen mit Gasflaschen und dem Baseballschläger gekommen sei. Man selbst erlitt Verletzungen im Gesicht, die Angreifer seien geflüchtet.

Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Im weiteren Verlauf der Nacht konnte dann jedoch während einer Kontrolle in der Waffenverbotszone eine Person angetroffen und kontrolliert werden, deren Aussehen in großen Teilen eine Übereinstimmung mit der Personenbeschreibung eines Täters aufweist.

Polizei sucht Zeugen

Aufgrund sprachlicher Barrieren und der vorliegenden Alkoholisierung ist die Beschreibung grundsätzlich sehr lückenhaft, bei dem mutmaßlich kontrollierten Beteiligten jedoch recht individuell.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Wiesbadener Haus des Jugendrechts unter der Rufnummer (0611) 345- 0 in Verbindung zu setzen.

Nach Messerattacke auf Schwangere in Bad Kreuznach | Staatsanwaltschaft erhebt nun Anklage

Nach der Messerattacke im Januar auf eine Schwangere im Bad Kreuznacher Krankenhaus St. Marienwörth, hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. Ergänzt wurde die Anklage um den Punkt der Vergewaltigung, da sich dieser Verdacht während der Ermittlungen noch ergeben hat.

Der mutmaßliche 25-jährige afghanische Täter lebte bis zur Tat im Januar als Asylbewerber in einer Unterkunft im gut 70 Kilometer entfernten hessischen Biblis.

Opfer lebte zuvor im Frauenhaus

Nach Informationen des SWR lebte die 25-Jährige, bevor sie ins Krankenhaus kam, in einem Frauenhaus in Bad Kreuznach. Ob sich die 25-Jährige von dem Asylbewerber bedroht gefühlt hatte und deshalb im Frauenhaus gewesen ist, wird Bestandteil der Ermittlungsarbeit der Staatsanwaltschaft sein.

Auch ist noch Unklar, in welcher Beziehung die 25-jährige Frau und der Angeklagte zueinander gestanden haben. Klar ist jedoch, dass der 25-jährige mutmaßliche Täter der Vater des ungeborenen Kindes war, welches aufgrund der Attacke gestorben ist. Das zumindest hat die Obduktion ergeben.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Ungeborenes durch hohen Blutverlust gestorben

Wie die Staatsanwaltschaft ermittelte, sei der Asylbewerber am Abend des 11. Januar 2019 in die Kreuznacher Klinik eingedrungen. Im Zimmer der Schwangeren angekommen, soll er mit einem Klappmesser auf die junge Frau eingestochen haben. Das 25-jährige Opfer verlor dabei so viel Blut, dass sie notoperiert werden musste.
Die junge Frau überlebte schwer verletzt, ihrem ungeborenen Kind konnte jedoch nicht mehr geholfen werden. Es sei, laut Staatsanwaltschaft, an Stichverletzungen am rechten Bein und durch den hohen Blutverlust der Mutter gestorben.

Nach der Tat floh der mutmaßliche Täter zunächst aus dem Krankenhaus, stellte sich jedoch später am Bad Kreuznacher Bahnhof der Polizei.

Täter seit 2015 in Deutschland

Wie die Ermittlungen ergeben haben, soll der 25-jährige Asylbewerber sein späteres Opfer Monate zuvor in Biblis vergewaltigt haben. Da der Angeklagte bisher zu den Vorwürfen schweigt, seien die genauen Hintergründe der Tat bislang unklar. Unklar sei auch noch, wann genau der Prozess beginnen wird.

Nach Angaben der Behörden sei das Asylverfahren des mutmaßlichen Täters noch nicht abgeschlossen. Er lebt seit 2015 in Deutschland

weitere Artikel dazu:

Abschalten vom Alltag mit Behinderungen – Freie Fahrt für Beschäftigte der in.betrieb

Am vergangenen Freitag, 26.04.2019, durften sich die Beschäftigten der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration freuen: Der IMSM (Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker e.V.) und das Nachrichtenportal „Boost your City“ luden sie zum Mainzer Rhein-Frühling ein.

Freie Fahrt von Autoscooter, Riesenrad und Co., kostenlose Verpflegung und jede Menge Spaß mit Freunden oder Kolleginnen und Kollegen waren garantiert. Drei fröhliche Stunden verbrachte die lustige Truppe gemeinsam auf dem Fest.

Vielfältiges Dienstleistungsangebot

Diese besondere Spendenaktion ging auf Initiative der beiden oben genannten Betriebe aus. Bei einem Besuch von in.betrieb lernte das Mainzer Nachrichtenportal BoostYourCity.de das Sozialunternehmen mit Standorten in Mainz-Hechtsheim und Nieder-Olm kennen und berichtet bald in einer Serie über die einzelnen Arbeitsbereiche für Menschen mit Behinderung auf deren Webseite.

„Wir waren überrascht, wie vielfältig das Dienstleistungsangebot bei in.betrieb ist und möchten der Region nun gern vorstellen, was Kunden hier geboten und von den Menschen geleistet wird,“ sagt Stefan Tullius, Vertriebsleiter bei Boost your City. „Im Zuge dessen haben wir uns in Kooperation mit den Mainzer Schaustellern des Rhein-Frühlings zu dieser Spende entschieden,“ ergänzt er.

Bei in.betrieb stieß die Aktion auf helle Freude. „Wir haben diese schöne Spende im Rahmen unseres Freizeitangebots des Ambulanten Wohnens sehr gerne wahrgenommen. Auf die gemeinsame Aktivität nach Feierabend freuten sich alle sehr,“ sagt Thomas Junkes, Bereichsleitung Ambulantes Wohnen.

in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft.

An den Standorten Mainz und Nieder-Olm finden über 590 Menschen mit Behinderung berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung.

Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt die in.betrieb zurzeit 144 Bewohner*innen in ihrer eigenen Wohnung und im Alltag.

49 schwerst-mehrfach behinderte Menschen besuchen die Tagesförderstätte, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag.

In Zukunft wird die in.betrieb gGmbH ihre Angebote auf die Regionen Ingelheim und Bingen ausweiten.

Ingelheim: Freibadsaison startet Mitte Mai

Gute Nachrichten für alle Freibad-Begeisterten: Ab Samstag, 11. Mai 2019 öffnet das Freibad im Blumengarten. Wie jedes Jahr ist am Eröffnungstag der Eintritt kostenfrei. Das Freibad verfügt über eine 14.500 Quadratmeter große Liegewiese, ein Planschbecken, ein Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken. Die Spielgeräte, der Sprungturm und die beiden Rutschen im Nichtschwimmerbecken sind einsatzbereit.

Badegäste können neben Tageskarten auch Zehnerkarten oder Saisonkarten für das Freibad kaufen.

Über 100.000 Besucher im vergangenen Jahr

Jugendliche zahlen pro Tag 1 Euro, Erwachsene 2 Euro. Eine Zehnerkarte kostet für Erwachsene 15 Euro, für Jugendliche 7,50 Euro. Saisonkarten gibt es für 40 Euro (Erwachsene) beziehungsweise 20 Euro (Jugendliche) und Familienkarten zum Preis von 70 Euro. Studenten, Bundeswehrsoldaten oder Schwerbehinderte (ab 50 Prozent) erhalten Ermäßigungen von 50 Prozent auf die Eintrittspreise.

Im Jahr 2018 besuchten 110.486 Badegäste das Freibad. Damit war das Jahr, gemessen an den Besucherzahlen, eher ein überdurchschnittlicher Sommer. Laut Wetterprognosen steht auch 2019 erneut ein heißer Sommer bevor.

Fußballer beklaut | Unbekannte trieben in der Kabine ihr Unwesen

Erneut kam es am vergangenen Wochenende in Wonsheim und Albig zu Diebstählen während eines Fußballspieles. Die Masche ist wie auch schon in der Vergangenheit immer gleich.

Während laufender Fußballspiele auf dem Sportplatz, verschaffen sich unbekannte Täter Zugang zu den Spieler- und Schiedsrichterkabinen.
Dort werden dann aus den abgelegten Bekleidungsstücken Wertgegenstände und Fahrzeugschlüssel entwendet.

Verlust erst nach Spielende bemerkt

Mit den dann entwendeten Originalschlüsseln suchten die Täter die passenden Fahrzeuge, die vor oder in der Nähe der Sportstätten geparkt waren und stahlen aus den Fahrzeugen weitere Wertgegenstände. Bis die Opfer, nach Spielende den Diebstahl aus der Kabine oder ihren Fahrzeugen bemerkt hatten, waren die Täter bereits entkommen.

Diese Masche konnte bei Fußballspielen am 14. April in Lonsheim und Flonheim sowie am 28. April in Wonsheim und Albig festgestellt werden. Bisher liegen sieben Strafanzeigen vor.

Entwendet wurden neben den Fahrzeugschlüsseln Bargeld, Ausweispapiere sowie Bank- und Kreditkarten.

Die Polizei empfiehlt, Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt abzulegen. Zeugenhinweise zu auffälligen Beobachtungen während der genannten Spiele werden unter 06731/9110 erbeten.

Berliner Student seit 3 Wochen spurlos verschwunden

Seit über drei Wochen fehlt von dem Berliner Sportstudent jede Spur. Der 26-jährige Fritz Hagedorn verließ am Montag, 08. April seine Wohnung Berlin-Friedrichshain und wurde seit dem Tag nicht mehr gesehen.

Die Ermittler erhoffen ich nun, mit der Veröffentlichung seines Fotos, Ansätze zu bekommen, die Umstände des Verschwinden des 26-Jährigen klären zu können.

Fritz Hagedorn wird wie folgt beschrieben:

Foto: Polizei Berlin
  • ca. 174 cm groß
  • ca. 52 Kilo schwer
  • dunkelblonde, kurze Haare
  • eckiges bzw. kantiges Gesicht
  • schmale, spitze Nase
  • athletische und sehr sportliche Figur

Als er am Montag, 08. April seine Wohnung verlassen hat, soll er eine kurze schwarze Jogginghose getragen haben. Weiter war er vermutlich  mit einem schwarzen Muskelshirt und einem schwarz-blau melierten Pullover bekleidet. Zusätzlich soll er noch einen grauen Loopschal mit kleinen schwarzen Muster getragen haben.

Er könnte möglicherweise ohne Schuhe unterwegs sein.

Wie die Polizei in Berlin ausgeht, könnte es möglich sein, dass der 26-Jährige ohne Ausweis-Papiere unterwegs sei. Unklar sind bis heute die Hintergründe seines Verschwindens.

Bundeswehr holt Verletzte von Madeira nach Hause

Am 17. April ging die Nachricht durch alle Medien: Ein Bus mit deutschen Touristen ist auf der portugiesischen Insel Madeira verunglückt. 29 Menschen kamen dabei ums Leben. Die Bundeswehr hat am 19. April die Verletzten des Unglücks mit einer Spezialmaschine vom Typ Airbus A310 MRTT (Multi-Role Tanker Transport) nach Hause geflogen. Stabsfeldwebel Dennis Yacoub-Jung, examinierter Krankenpfleger und Medical Crew Member auf dem Flug, berichtet über seine Erfahrungen:

„Ich wurde bereits am Donnerstagnachmittag informiert, dass eine Bereitschaft für den Rücktransport der Verletzten des Busunglücks auf Madeira geplant sei. Meine Stationsleitung im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz fragte mich, ob ich den Einsatz als Krankenpfleger an Bord übernehmen wolle. Ich sagte direkt zu.

Früher Start

Am Samstagmorgen wurden wir pünktlich um 2:00 Uhr zur Flugbereitschaft nach Köln Wahn gebracht. Dort erhielten wir eine Einweisung und wichtige Informationen zum Flug, zu den Patienten und ihren Verletzungsmustern.

Mir waren vor dem Flug nur meine Kameradinnen und Kameraden aus Koblenz bekannt. Aber schon nach kurzer Zeit und diversen Gesprächen fühlte ich mich mit dem gesamten Team schnell vertraut. Nach gut vier Stunden Flugzeit setzten wir auf dem Flughafen in Funchal auf und machten uns bereit, die Patienten an Bord unserer „fliegenden Intensivstation“ zu holen.

Übergabe der Patienten

Die Übergabe durch das zivile Rettungspersonal auf Madeira gestaltete sich aus meiner Sicht als reibungslos und verantwortungsbewusst. Man muss bedenken, dass diese Situationen glücklicherweise nicht alltäglich sind. Hand in Hand wurde zusammengearbeitet. Es war mir eine Freude zu erleben, wie eingespielt sich ein zu Beginn noch nicht im vollen Umfang kennendes Team, miteinander arbeiten kann.

Das hervorragende Zusammenspiel zwischen der Crew der Flugbereitschaft, einschließlich der Technik sowie der Gerätetechnik und uns, war gefühlt eine absolute Symbiose. Ich denke, dass es für alle eine ganz besondere Erfahrung in Bezug auf multikomplexe Zusammenarbeit war, vor allem bei der nur sehr kurzen Vorbereitungszeit. Auch aus diesem Grund war der Einsatz eine absolute Bereicherung für mich.

Meine Aufgabe

Meine Aufgabe an Bord des Medevac A310 war die Versorgung und Betreuung eines Patienten mit einer verschobenen Rippenserienfraktur mit Drainageanlage bei bestehendem Pneumothorax. Außerdem hatte der Patient bereits diverse internistisch-kardiologische Vorerkrankungen. Dank der intensiven Einweisung auf die Patienten und deren Verletzungen sowie den bereits bestehenden Vorerkrankungen war es für uns relativ leicht, uns schnell mit der Situation zu identifizieren und die Versorgung fließend zu übernehmen.

Dankbarkeit der Patienten

Ich habe auch noch nie eine solch ausgeprägte Dankbarkeit durch verletzte Personen verspürt. Es war verschiedenen Patienten sichtlich anzusehen, wie froh sie waren endlich zurück nach Hause zu kommen. Mir persönlich, und ich denke so ging es auch allen anderen der Crew, war es sehr wichtig, den Verletzten an Bord ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln.

Es war mir eine Herzensangelegenheit und vor allem Selbstverständlichkeit, hier Hilfe zu leisten. Es war für mich der erste Medevac-Einsatz. Mir wurde bewusst, wie wichtig es ist, gerade auch in der Fachverwendung als examinierter Krankenpfleger, an Bord eingesetzt zu werden. Unser Fachwissen und unsere Profession sind ein Bindeglied zwischen dem Personal des Rettungsdienstes und der Intensiv-Anästhesiefachpflege.“

Umgangsrecht mit einem Haustier nach der Scheidung | Familiengericht und OLG trafen eine Enscheidung

Hunde sind für viele Familien wie Kinder, doch was passiert im Falle einer Scheidung – haben die Getrennten dann ein gesetzliches  Umgangsrecht mit dem Hund?

Das ist auf jeden Fall nicht der Fall, sofern der Hund vor der Ehe angeschafft wurde, so stellte es das Oberlandgericht Stuttgart zumindest klar. Hier hatte eine Frau auf die Herausgabe des Hundes geklagt.

Laut der Rechtsprechung sind Haustiere auf jeden Fall Haushaltsgegenstände, so steht es zumindest in der Urteilsbegründung des OLG Stuttgart. Und genau diese können dem Ehepartner nur dann überlassen werden, sofern die gemeinsam angeschafft worden sind.

Ex-Frau klagt auf Herausgabe des Hundes

In dem strittigen Fall, hatte die Frau ihren Ex-Mann dazu zwingen wollen, die Labradorhündin herauszugeben, obwohl der Hund von dem Paar vor der Ehe angeschafft wurde. Das Tier wurde gemeinsam über einem Tierhilfeverein angeschafft, wobei der Ehemann als Eigentümer dort vermerkt wurde.

Als sich das Paar 2016 getrennt hatte, erklärte sich der Mann zwar bereit, dass eine Ex-Partnerin regelmäßigen Umgang mit dem Hund haben kann, aber gänzlich überlassen wollte er ihr das Tier nicht.

In erster Instanz klagte die Frau vor dem Familiengericht Sigmaringen. Dieses gab jedoch der Beschwerde der Ex-Partnerin auf Herausgabe des Tieres nicht statt, da sie nicht nachweisen konnte, Miteigentümerin des Hundes zu sein.

Herausgabe würde nicht dem Tierwohl dienen

Auch wenn sie sich um die Hündin wie um ein Kind gekümmert habe, so würde das nichts an den Eigentumsverhältnissen ändern, begründete das Familiengericht seine Entscheidung.

Auch wenn die Ex-Partnerin nachweislich Miteigentümerin gewesen wäre, hätte es Gericht einer Herausgabe nicht zugestimmt. Nach drei Jahren der Trennung ginge es auch hier um das Tierwohl und es wäre, nicht förderlich gewesen, dass der Hund sich in einer anderen Umgebung hätte eingewöhnen müssen. So zumindest die Meinung des OLG Stuttgart