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Frau und Kind an U-Bahn-Station tätlich angegangen – Polizei sucht zwei jugendliche Zeugen

An dem Donnerstag vor dem Karfreitag (18.04.2019) hat ein Mann an der U-Bahn-Haltestelle Seckbacher Landstraße eine 34-jährige Frau sowie einen 9 Monate alten Jungen tätlich angegangen. Die Polizei sucht nun zwei Jugendliche, welche als Zeugen in Frage kommen.

Gegen 15.30 Uhr wollte die 34-jährige Frau an der U-Bahn-Haltestelle mit dem Kinderwagen den Aufzug nehmen, um zu den Gleisen zu gelangen. Neben ihr standen zwei Männer. Einer der beiden rauchte.

Unbekannter reagierte aggressiv

Als der Fahrstuhl kam, wollte er mitsamt der Zigarette in den Fahrstuhl einsteigen. Die Frau sprach sein Verhalten an, woraufhin der Mann aggressiv wurde und an dem Kinderwagen zog.

Die 34-Jährige versuchte diesen wieder zurückzuziehen. Daraufhin schlug der Unbekannte dem Opfer auf die Schulter und schubste den Kinderwagen kraftvoll, so dass dieser seitlich gegen eine Hauswand prallte. Dabei stieß sich der 9 Monate alte Junge im Kinderwagen den Kopf und zog sich leichte Verletzungen zu.

Polizei sucht zwei jugendliche Zeugen

Der Täter floh daraufhin über die Treppe in Richtung der U-Bahn-Gleise, während sein Begleiter den Aufzug nahm. Zwei Jugendliche verfolgten den Tatverdächtigen, bekamen ihn jedoch nicht mehr zu fassen, da er in eine U-Bahn stieg und wegfuhr.

Die Frankfurter Polizei bittet die beiden jugendlichen Zeugen eindringlich sich unter der Telefonnummer 069/755-10600 beim 6. Polizeirevier zu melden

Was Frauen drunter tragen | Umfrage der TextilWirtschaft

  • 15 Prozent der Frauen bekommen Wäsche von ihrem Partner geschenkt.
  • Spitzenwäsche besitzen 81 Prozent der Jüngeren unter 30
  • 55 Prozent der über 50-Jährigen
  • 44 Prozent tragen zumindest gelegentlich einen Push-up-BH.
  • Zwölf Prozent benutzen selten oder nie einen BH und dies vermehrt, wenn sie älter sind.

Die beliebtesten Farben für Unterwäsche sind Schwarz und Weiß, am wenigsten findet sich transparente und gelbe Wäsche in den Schubladen.

Das sind Ergebnisse einer bundesweiten Repräsentativbefragung von 1049 Frauen, durchgeführt im März 2019 vom Marktforschungsinstitut respondi, Köln, im Auftrag der Branchenzeitschrift TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe).

BH soll vor allem bequem sitzen

Das führende deutsche Fachmedium für die Fashion-Branche veröffentlicht die genauen Ergebnisse als TW-VerbraucherFokus Bodywear Women in der Ausgabe 18 am 2. Mai.

Der BH soll vor allem bequem sitzen, doch fast die Hälfte der Kundinnen findet es nicht leicht, in dem System von Cup-Größen und Unterbrustweiten das für sie richtige Modell zu finden. Weniger als zwei Drittel sind mit einer der zehn häufigsten Kombinationen gut bedient.

Schön aber günstig soll es sein

Vielleicht wegen des Beratungsbedarfs sind die Kauf- und Warenhäuser immer noch die Haupteinkaufsstätte für Wäsche, die Tendenz ist jedoch stark fallend. Umgekehrt gewinnen die Online-Shops immer mehr Wäschekundinnen. Mittlerweile kaufen fast zwei Drittel der Frauen Slips, BHs oder Bodys manchmal online. Der Grund sind für 70 Prozent die günstigen Preise.

Schön soll Unterwäsche sein, kosten aber nicht so viel. Das Preislimit der deutschen Durchschnittsfrau liegt bei 14 Euro für einen neuen Slip und 35 Euro für einen neuen BH. Im Schnitt gehen sogar nur 9 Euro für einen Slip und 25 Euro für einen BH über den Tresen.

Die begehrtesten Wäschemarken sind Triumph, Schiesser, Lascana und Passionata. Einen Stein im Brett beim Wäschekauf haben allerdings auch die Filialisten C&A, Hunkemöller und H&M mit ihren Eigenmarken und meist deutlich günstigeren Preisen als die Markenanbieter.

LKW-Amokfahrt auf der A5 | Polizeibeamter rettet sich durch Sprung über die Leitplanke

Gestern Abend konnte ein Polizeibeamter auf der A5 in letzter Sekunde vor einem auf ihn zufahrenden Lastwagen wegspringen. Der 50-jährige Fahrer beging davor und danach Unfallfluchten und leistete außerdem mehrfach Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten.

Gegen 20.40 Uhr fiel der Lastwagen mit Anhänger (40 Tonnen) zuerst auf. Bei Kilometer 490 am Autobahnkreuz fuhr er gegen die Mittelleitplanke, beschädigte diese und fuhr anschließend sehr langsam auf der linken Spur, ohne anzuhalten weiter.

Die daraufhin verständigte Frankfurter Autobahnpolizei setzte sich mit ihrem Streifenwagen vor den LKW um diesen bei Kilometer 480 zwischen der Raststätte Taunusblick und dem Bad Homburger Kreuz anzuhalten.

Polizist rettet sich mit Sprung über die Leitplanke

Als der 41-jährige Polizeibeamte zwischen Mittelleitplanke und Lastwagen zu dem Führerhaus ging, trat der 50-jährige LKW-Fahrer in Richtung Gesicht des Polizeibeamten.

Glücklicher Weise gelang es dem Beamten den Tritten auszuweichen. Doch anstatt aus seinem Führerhaus auszusteigen, zog der Fahrer die Tür zu und fuhr weiter nach links auf den Polizeibeamten zu. Dieser konnte sich in letzter Sekunde durch einen Sprung über die Mittelleitplanke retten.

LKW schob Streifenwagen vor sich her

Der 50-Jährige LKW-Fahrer fuhr gegen die Betonleitplanke und flüchtete erneut von der Unfallörtlichkeit. Dabei schob er den Streifenwagen etwa 50 Meter vor sich her. Glücklicherweise wurde weder der 41-Jährige, noch seine Kollegin, die sich ebenfalls außerhalb des Streifenwagens befand, verletzt.

Gegen 21.15 Uhr konnte der LKW hinter dem Autobahnkreuz Bad Homburg (Kilometer 475) gestoppt und der Fahrer festgenommen werden. Hierbei leistete er erneut Widerstand, wobei er sich leichte Verletzungen zuzog. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde er in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main verbracht. Er soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Gründe unbekannt

Die Gründe für das Verhalten des 50-Jährigen sind aktuell völlig unklar. Hinweise auf Alkohol oder Drogen haben sich bisher nicht ergeben. Die Ermittlungen wegen des versuchten Tötungsdeliktes, Unfallflucht, Widerstand gegen Polizeibeamte und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr laufen auf Hochtouren.

An den beteiligten Fahrzeugen und den Leitplanken entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

Update: Ermittlungen ergeben medizinischen Notfall als Ursache

Wie die Polizei Frankfurt am Nachmittag miteilte, stellte sich heute im Zuge der Ermittlungen und seiner Vernehmung jedoch heraus, dass es sich nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen um einen medizinischen Notfall gehandelt hatte.

Der 50-Jährige wurde daraufhin nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Inwiefern der 50-Jährige für sein Verhalten verantwortlich gemacht werden kann ist noch nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen werden fortgeführt.

„Atme die Berge“ Yoga in Gastein – Österreich

Umgeben von der Bergwelt der Hohen Tauern erwarten Gäste Angebote für eine ganz besondere Auszeit vom Alltag. Bei Yoga und Alpen.Kraft.Selfness Seminaren erlebt man bewusste Zeit fürs Ich. Ganz nach dem Motto „…vom Leben nahe den Bergen“ finden Yogabegeisterte im und rund um das Viersternehotel naturnahe Orte für ihre Asanas und Yogaflows. Auf der großzügigen Yogaplattform im Garten begrüßt man den Tag mit dem Sonnengruß vor der Bergkulisse der Hohen Tauern und lässt ihn bei einer Abendmeditation ausklingen.

Im Frühling und Herbst wird Gastein zum Zentrum der Yogaszene, wenn bei den Yogatagen Gastein rund 40 Yogalehrende ihr Wissen weitergeben. Über 300 Yogaeinheiten an verschiedenen Kraftorten, viele davon in der Bergwelt, zeigen dabei die Vielfalt des Yoga. Von 30. Mai bis 10. Juni 2019 lädt der Yogafrühling zum Kraft tanken ein, zahlreiche Einheiten finden auch auf der Yogaplattform oder dem lichtdurchfluteten Yogaraum im Das Alpenhaus Gasteinertal statt.

Neue Alpen.Kraft und Energie für den Alltag schöpfen auch die TeilnehmerInnen der Alpen.Kraft.Selfness Seminare. Das Alpenhaus General Managerin Tina Maria Verdi hat mit diesem Programm ein vielfältiges Angebot für bewusste Achtsamkeit und Zeit fürs Ich geschaffen, das auf fünf Säulen baut. Neben dem Angebot an Yoga und Achtsamkeitstagen helfen Destress-Seminare beim Stressabbau und Detox-Angebote befreien von unnötigem seelischem und körperlichem Ballast. Neuen Antrieb für die Herausforderungen des Alltags vermitteln die Restart-Events und auf einer Wanderung zu den Kraftorten des Gasteinertals ist man der Natur ganz nah und lässt den Alltag hinter sich.

Eine Verschnaufpause vom Alltag und mehr Zeit fürs Ich, das bietet Das Alpenhaus Gasteinertal seinen Gästen. Ein Konzept aus vielfältigen Yogaangeboten und sorgfältig zusammengestellten Alpen.Kraft.Selfness Seminaren ermöglicht eine aktive Besinnung auf sich selbst und sorgt für mehr innere Ruhe und Balance. Das Alpenhaus Gasteinertal bietet zusätzlich viel Raum für Ruhe und Entspannung. Es ist das ideale Auszeit-Resort mit einem 2.000 Quadratmeter großen Alpen.Veda.Spa.

„DAS ALPENHAUS HOTELS & RESORTS“ bietet mit den Häusern in Kaprun, Katschberg und Bad Hofgastein regionale Authentizität, zeitgemäß und unkompliziert interpretiert. Ihr Alpenzuhause – gemütlich, bodenständig und regional-echt.

Kontakt:

DAS ALPENHAUS GASTEINERTAL, Kurgartenstraße 26, 5630 Bad Hofgastein, Österreich,T +43 (0)6432 6356, F +43 (0) 6432 8454,willkommen@alpenhaus-gastein.at

Ehrenamtliche für die Ausfahrt von Essen auf Rädern in Heidesheim und Wackernheim gesucht

Die Stadt Ingelheim beabsichtigt in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Essen auf Rädern, den fahrbaren Mittagstisch „Essen auf Rädern“ auch in den zukünftigen Stadtteilen Heidesheim und Wackernheim zu etablieren.

Um den fahrbaren Mittagstisch anbieten zu können, werden ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer für die Ausfahrt des Essens gesucht.

Seit 43 Jahren erfolgreiches Projekt

Vertreter des Amtes für Familien, Bildung und Sport und Organisatoren von der Arbeitsgemeinschaft Essen auf Rädern stellen das seit 43 Jahren erfolgreiche Projekt „Essen auf Rädern“ vor und erläutern die Aufgaben und den Zeitaufwand.

In öffentlichen Veranstaltungen am Donnerstag, 16. Mai um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, Dorfplatz, in Wackernheim und am Dienstag, 21. Mai um 18 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Heidesheim, Goldenes Lamm 1 können sich Interessierte näher über dieses Ehrenamt informieren.

Fragen zu diesen Veranstaltungen beantwortet gerne Klaus Anthes vom Seniorenbüro-, Tel. 06132 782-175 oder E-Mail: klaus.anthes@ingelheim.de

Neue Edition des Ssangyong Mini SUV Tivoli bei real

Nach dem erfolgreichen Auftakt der Kooperation zwischen dem Hypermarktunternehmen real und SsangYong Deutschland, dem Importeur der koreanischen Allradmarke, geht die Zusammenarbeit 2019 in eine weitere Runde. Ab dem 27. April präsentiert SsangYong den Mini SUV „Tivoli“ in der Sonderedition real in ausgesuchten real Märkten. Kunden können die ausgestellten Fahrzeuge besichtigen und sich zu allen Details rund um das Modell informieren.

SsangYong ist ein Hersteller für SUVs und Allradfahrzeuge aus Südkorea mit langjähriger Tradition. Zum 65-jährigen Jubiläum der Marke starten real und SsangYong eine besondere Promotion-Aktion in den ausgesuchten real Märkten: Kunden, die im Aktionszeitraum vom 27. April bis zum 30. Juni 2019 einen Kaufvertrag über einen SsangYong Tivoli in der Sonderedition real beim autorisierten SsangYong Partner abschließen, erhalten von ihrem Autohändler einen Gutschein für einen hochwertigen Krups Kaffee-Vollautomaten aus der Barista-Linie, der im real Markt eingelöst werden kann.

„Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit real als einem der größten Handelsunternehmen Deutschlands fortzusetzen. Nachdem wir im vergangenen Jahr erstmals mit Bestands- und Neukunden in der zwanglosen Atmosphäre der Hypermärkte in Kontakt kamen, sind wir in diesem Jahr mit einem besonderen Angebot zurückgekehrt: Kunden erhalten einen noch besser ausgestatteten und preislich attraktiveren Tivoli sowie einen hochwertigen Kaffee-Vollautomaten“, erläutert Ulrich Mehling, Geschäftsführer der SsangYong Motors Deutschland GmbH.

„Ich begrüße es, dass wir erneut gemeinsam mit unserem Partner SsangYong unseren Kunden dieses besondere Angebot machen können“, sagt real CEO Patrick Müller-Sarmiento. „Starke Partnerschaften mit interessanten Marken wie SsangYong sind es, die real im deutschen Einzelhandel auszeichnen. real bietet das größte Angebot an Lebensmitteln und Nonfood-Produkten. Dass dazu jetzt auch ein ständig wachsendes Mobilitätsangebot, vom Fahrrad über den Elektroroller bis hin zum KFZ zählt, ist eine erfreuliche Entwicklung.“

Der SsangYong Tivoli ist ein modernes SUV, das sich perfekt für den Wocheneinkauf eignet. Mit flexiblem Innenraum und intelligenter Sicherheitsausstattung passt sich der Tivoli den verschiedensten Bedürfnissen an. Die Sonderedition SsangYong Tivoli real ist ab 15.990 Euro erhältlich und basiert auf der Ausstattungslinie „Flow“. Das Modell wartet mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Tagfahrlicht und Nebelscheinwerfern, Lederlenkrad, Sitzheizung, Einparkhilfe hinten, Rückfahrkamera, Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern und Außenspiegeln sowie einer Geschwindigkeitsregelanlage auf. Für Sicherheit sorgen unter anderem sieben Airbags und ein Frontkollisionswarner. Das TomTom® Audio- und Navigationssystem weist den Weg auf fremden Terrain, das eigene Smartphone wird per Apple CarPlay oder Android Auto direkt ins Fahrzeug eingebunden und auf dem Sieben-Zoll-Touchscreen dargestellt.

Angetrieben wird die Sonderedition vom 94 kW/128 PS starken e-XGi160 Benzinmotor, der mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb kombiniert ist. Wie bei allen Tivoli Modellen genießen Käufer eine Garantie und eine Mobilitätsgarantie über fünf Jahre bis maximal 100.000 Kilometer Laufleistung.

Der Preisvorteil gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Tivoli „Flow“ beträgt 3.000 Euro. Auf Wunsch kann das kleine SUV über SsangYong Bankpartner Consors Finanz auch zu einer monatlichen Rate von nur 99 Euro* finanziert werden. Die Vertragslaufzeit beträgt 36 Monate, der effektive Jahreszins liegt bei 1,99 Prozent.

* Der Nettodarlehensbetrag (Kaufpreis UVP in Höhe von 15.990,00 Euro abzüglich der Anzahlung von 4.335,50 Euro) beträgt 11.654,50 Euro; die Vertragslaufzeit beträgt 36 Monate; effektiver Jahreszins: 1,99 %, fester Sollzinssatz p.a. 1,97 %; der Gesamtbetrag entspricht dem Nettodarlehensbetrag und wird in 35 monatlichen Raten zu je 99,00 Euro sowie einer Schlussrate in Höhe von 8.794,50 Euro zurückgezahlt. Die vorstehenden Angaben stellen zugleich das repräsentative Berechnungsbeispiel gemäß § 6a Abs. 4 PAngV dar. Darlehensgeberin ist die Consors Finanz BNP Paribas, Schwanthalerstraße 31, 80336 München. Nach Vertragsschluss steht den Darlehensnehmern ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Bonität vorausgesetzt.

Über die SsangYong Motors Deutschland GmbH

Die SsangYong Motors Deutschland GmbH mit Sitz in Köln ist offizieller Importeur von Fahrzeugen der südkoreanischen Marke SsangYong für den deutschen Markt. Das Vertriebsnetz umfasst derzeit circa 200 Händler. Seit Frühjahr 2011 gehört der südkoreanische Spezialist für Allrad-Fahrzeuge zum indischen Auto-produzenten Mahindra & Mahindra. Auf dem deutschen Markt bietet SsangYong zurzeit folgende Modelle an: Tivoli, XLV, Korando, Rexton, Rodius und Musso.

Über die real GmbH

Als Tochterunternehmen der Metro AG führt real zum 30.09.2018 279 SB-Warenhäuser (drei Standorte weniger als zum Vorjahresstichtag, davon zwei temporäre Schließungen aufgrund von Umbauarbeiten) in Deutschland. Hinzu kommen ein Online-Shop, ein Lebensmittel-Online-Shop sowie Click&Collect-Services. Im Geschäftsjahr 2017/18 erzielte das Unternehmen mit rund 34.000 Mitarbeitern einen Netto-Umsatz von ca. 7,1 Mrd. Euro. Weitere Informationen unter www.real.de/unternehmen und www.metroag.de

55-Jähriger aus Biedesheim vermisst – Fahrzeug wurde aufgefunden

Seit Dienstag, dem 23.04.2019, wird der 55-jährige Edwin Altmann aus Biedesheim vermisst. Herr Altmann ist ca. 1,90 m groß und von kräftiger Statur. Er hat dunkelbraune, kurze Haare, eine Stirnglatze und trägt einen Schnauzbart.

Er ist Diabetiker und dringend auf Insulin angewiesen. Beim Verlassen des Wohnhauses hat er seine nötigen Medikamente nicht mitgenommen, so dass er sich aktuell in einer medizinischen Notlage befinden könnte.

Fahrzeug wurde auf Wanderparkplatz aufgefunden

Edwin Altmann | Foto: Polizei Worms

Herr Altmann war mit einem Ford Kuga, Farbe rot-metallic, unterwegs. Das Fahrzeug wurde bereits am Mittwoch, dem 24.04.2019, gegen Abend auf dem Wanderparkplatz Heltersberg an der dortigen L499 aufgefunden.

Umfangreiche Suchmaßnahmen, u. a. unter Einsatz eines Personenspürhunds, führten bislang nicht zum Erfolg.

Daher bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer Hinweise zum Aufenthaltsort von Herrn Altmann geben kann, soll sich bitte bei der Polizei in Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 melden.

IKEA Rückruf Wickeltisch/Kommode aufgrund von Sturzgefahr

IKEA bittet alle Kunden, die eine/n SUNDVIK Wickeltisch/Kommode besitzen, dringend den ausklappbaren Teil mit den beiliegenden Sicherheitsbeschlägen zu sichern. Sollten die Beschläge nicht mehr auffindbar sein, sind sie bei IKEA kostenlos erhältlich. Die Kunden müssen keinen Kaufnachweis wie z. B. den Kassenbon vorlegen.

Bei dem Rückruf handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. IKEA wurden drei Vorfälle gemeldet, bei denen sich der ausklappbare Teil von SUNDVIK Wickeltisch/Kommode gelöst hatte und die Kinder deshalb vom Tisch gefallen waren. Bei allen drei Vorfällen waren die Sicherheitsbeschläge nicht gemäß Anleitung verwendet worden.

„Sichere Produkte sind bei IKEA immer von höchster Priorität und wir sind sehr erschüttert über die Vorfälle, aber dankbar, dass nach unserem Kenntnisstand die Kinder unversehrt sind. IKEA hat nun Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und wird die Produktkommunikation weiter verbessern“, erklärt Children’s Business Area Manager Emelie Knoester.

IKEA ist bekannt, das Kunden das Produkt täglich als Wickeltisch nutzten und dazu nicht die beiliegenden Sicherheitsbeschläge gemäß Anleitung verwendeten. Das Möbelstück ist in erster Linie für das Windelwechseln von Kleinkindern gedacht. Wenn das Kind nicht mehr gewickelt werden muss, kann das Oberteil eingeklappt und fixiert werden, um es als Kommode weiter zu nutzen.

IKEA ist davon überzeugt, dass das Produkt sicher im Gebrauch ist, wenn es gemäß Anleitung genutzt wird. IKEA entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und dankt allen Kunden für ihr Verständnis. Weitere Informationen unter www.ikea.de oder unter der kostenfreien IKEA Rufnummer 0800-0001041

Für mehr Tierwohl: Weidemilch mit der Premiumstufe

Die Unternehmensgruppen ALDI Nord und ALDI SÜD erweitern das Sortiment ihrer Eigenmarke „Fair & Gut“. Erstmals führen die Discounter ein gemeinsames Produkt deutschlandweit unter der Tierwohlmarke ein. Mit der „Fair & Gut“ Weidemilch bietet ALDI seinen Kunden ab sofort in allen Filialen einen Artikel aus dem Milchsortiment an, der unter der Marke für höhere Tierwohlstandards läuft. Die Milch ist mit der Premiumstufe „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes ausgelobt.

Damit ist ALDI der erste Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, der flächendeckend eine Milch mit dem Premium-Label anbietet.

Fair gehandelt und gut behandelt: Dafür steht „Fair & Gut“ bei ALDI. Die Eigenmarke für mehr Tierwohl vereint verschiedene Standards, die über den gesetzlichen Tierhaltungsbedingungen liegen. Dazu zählen beispielsweise mehr Platz für die Tiere, Stroh im Stall, Zugang zu frischer Luft und Fütterung ohne Gentechnik. Speziell für die Weidemilch bedeutet dies unter anderem kontrollierte Weidehaltung an mindestens 120 Tagen im Jahr für täglich mindestens sechs Stunden sowie Laufstallhaltung mit großzügigem Platzangebot und ganzjährigem Zugang zum Laufhof. Bisher bezog sich das „Fair & Gut“ Sortiment der beiden Discounter auf ausgewählte Artikel aus den Bereichen Geflügel-Frischfleisch, Frischfleisch vom Schwein sowie Eier.

Diese werden nach Verfügbarkeit ausschließlich in bestimmten Regionen angeboten.

Jetzt bauen ALDI Nord und ALDI SÜD ihr „Fair & Gut“ Sortiment aus. Mit der deutschlandweiten Einführung der ALDI Weidemilch unter der Marke „Fair & Gut“ reagieren die Discounter auf die erhöhte Nachfrage nach Produkten mit einem Mehr an Transparenz und Tierwohl – sowie die positive Resonanz auf die ALDI Tierwohlmarke.

„Mit ‚Fair & Gut‘ haben wir es geschafft, unseren Kundinnen und Kunden als erster Lebensmitteleinzelhändler eine Eigenmarke für mehr Tierwohl anzubieten“, sagt Sarah Mager, Managerin Corporate Responsibility bei ALDI Nord. „Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden mit unserer Weidemilch in all unseren Filialen einen Artikel anbieten, den sie mit gutem Gewissen kaufen können.“

Mit den „Fair & Gut“ Produkten bietet ALDI seinen Kunden eine zusätzliche Alternative zu konventioneller und Bio-Ware. Gleichzeitig profitieren die Landwirte durch entsprechende Mehraufwandsentschädigungen. Das gilt jetzt auch für die Weidemilch von ALDI Nord und ALDI SÜD: Der ehemals regionale Artikel der Marke „Meierkamp“ erfüllte bereits alle „Fair & Gut“ Kriterien und wird nun deutschlandweit, für alle Kunden ersichtlich unter der Tierwohlmarke gehandelt.

„Wir stellen fest, dass auch die Verbraucher immer mehr Wert auf Tierwohl und verbesserte Haltungsbedingungen legen. Diesem wachsenden Bedarf wollen wir sowohl mit unserem bestehenden Frischfleisch-Sortiment als auch mit den neuen ‚Fair & Gut‘-Milchprodukten immer mehr gerecht werden“, so Dr. Julia Adou, Leiterin Corporate Responsibility bei ALDI SÜD.

Neben der Weidemilch nehmen die beiden Discounter zukünftig noch weitere „Fair & Gut“ Artikel in ihr Sortiment auf. Dazu zählen verschiedene Molkereiprodukte, wie eine deutschlandweit gelistete Alpen- und Landmilch. ALDI Nord handelt zudem einen regionalen „Fair & Gut“ Joghurt mit Weidemilch mit der Premiumstufe „Für Mehr Tierschutz“. Bereits seit Mitte März 2019 bietet ALDI SÜD außerdem eine regionale „Fair & Gut“ Wurst an. Bei ALDI Nord wird dieser Artikel deutschlandweit gehandelt.

Warnung: Potenzmittel „Rammbock“ kann tödliche Auswirkungen haben

Das Regierungspräsidium Tübingen warnt eindringlich vor der Einnahme des Potenzmittels „Rammbock“. Das Mittel werde als rein natürliches Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet, könne aber zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Im schlimmsten Fall könne es sogar eine tödliche Wirkung haben, so die Behörde weiter.

Nicht mit auf der Packung angegeben ist der Wirkstoff „Sildenafil“, der zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt wird und nur nach vorheriger ärztlicher Verordnung eingenommen werden darf.

Wirkstoff in überhöhter Dosis

Nicht nur dass „Rammbock“ überhaupt den Wirkstoff „Sildenafil“ enthalte, dieser wurde zudem auch noch in einer erhöhten Dosierung festgestellt. Gerade diese Tatsache könne schlimmstenfalls zum Tode führen.

Wie das Regierungspräsidium weiter mitteilt, sollen diejenigen, die das Potenzmittel gekauft oder die Benutzung geplant haben, dieses sofort wegwerfen. Es rät zu einer Entsorgung über den Hausmüll.

Rammbock bundesweit über Internet und in Wettbüros

„Rammbock“ wurde bundesweit über das Internet und in Wettbüros verkauft. Seit dem 12. April 2019 ist die Webseite des Anbieters nicht mehr erreichbar. Auf der Webseite warben die Verkäufer zuvor damit „deinen Körper auf ein Maximum zu pushen“

Weiter wurde damit geworben, dass in dem Potenzmittel ausgewählte Kräuter und Zutaten aus den verschiedensten Kulturen der Welt enthalten. Diese wurden dort seit Jahrhunderten „zur Steigerung der Lust und Ausdauer verwendet“. Von dem gefährlichen Wirkstoff „Sildenafil“ war jedoch keine Rede.

Polizei fahndet nach Todesraser von Moers | Wo ist Kushtrim Hoti?

Am Ostermontag (22. April) war es in den späten Abendstunden in Moers zu einem mutmaßlichen Autorennen gekommen, bei dem der zunächst unbekannte Fahrer eines beteiligten Mercedes E63s AMG mit hoher Geschwindigkeit gegen einen vorausfahrenden Citroen Saxo prallte.

Die Fahrzeugführerin (43) des Citroen wurde zunächst schwer verletzt und verstarb am 25.04.2019 an den Folgen ihrer Verletzungen in einem Duisburger Krankenhaus.

Auch mit diesem Foto fahndet die Polizei nach Kushtrim H.

Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen den 21-jährigen Kushtrim Hoti. Der Tatverdächtige konnte an den bekannten Anlaufanschriften nicht angetroffen werden.

Es steht zu vermuten, dass er sich nach dem Tod der Unfallbeteiligten abgesetzt hat und nunmehr auf der Flucht ist.

Er ist kosovarischer Staatsbürger mit aktuellen Verbindungen in den Kosovo, so dass auch möglich ist, dass Kushtrim Hoti die Bundesrepublik bereits verlassen hat oder zeitnah verlassen will.

Wer kann Hinweise auf den Aufenthalt der Person Hoti geben?

Inzwischen liegt ein Gerichtsbeschluss für die Öffentlichkeitsfahndung nach ihm vor.

Im Falle des Antreffens von Kushtrim Hoti wird um Kontaktaufnahme mit dem Kriminalkommissariat 11 des PP Duisburg gebeten, Tel.: 0203/280-4114, oder außerhalb der Bürodienstzeit mit der Kriminalwache Duisburg, Tel. 0203/280-4482.

Ersthelfer angegriffen in Mainz-Kostheim | Polizei sucht Zeugen

Am Freitag, den 12.04.2019 kam es gegen 12:30 Uhr in der Gustavsburger Straße in Mainz-Kostheim mutmaßlich zu einer Körperverletzung, bei der ein 61-Jähriger, welcher einer älteren Radfahrerin zur Hilfe gekommen war, von dem bis dato unbekannten Täter getreten worden sein soll. Nach den ersten Ermittlungen sucht das 2. Polizeirevier nun den Täter aber auch die Seniorin auf dem Fahrrad.

Den Angaben des 61-jährigen Kostheimers zu Folge, habe er beobachtet, wie zum Tatzeitpunkt ein unbekannter Mann auf einem Fahrrad eine Seniorin bedrängt habe. Als er sich daraufhin eingeschaltet habe und der Seniorin zu Hilfe gekommen sei, habe sich der Täter auf einem Fahrrad entfernt und ihm im Vorbeifahren gegen den Oberkörper getreten. Da die Verständigung der Polizei erst mit Verzögerung erfolgte, sind die Personalien der Seniorin sowie des mutmaßlichen Täters nicht bekannt.

Beschreibung Seniorin:

  • circa 70 Jahre alt
  • circa 1,65 – 1,70 Meter groß
  • dunkles Haar.

Beschreibung des Täters:

  • 20-30 Jahre
  • kurze dunkle Haare
  • Jogginghose
  • war auf einem Mountainbike unterwegs.

Zeugen, Hinweisgeber und auch die beteiligte Seniorin werden gebeten, sich bei dem 2. Polizeirevier unter der Rufnummer (0611) 345 -2240 zu melden.

Migrantin Winta Bereke Abraha pflegt alte Menschen | Asylantrag abgelehnt

Bad Kreuznach: Ob Winta Bereke Abraha (28) in Deutschland bleiben darf, ist derzeit ungewiss. Ihr Antrag auf Asyl ist abgelehnt, die Wiederzulassung auf die Berufung ist noch nicht entschieden. Heike Witzke drückt der jungen Frau aus Eritrea fest die Daumen. Die Afrikanerin ist ihr zur lieben Freundin geworden und gehört schon längst zur Familie. Sehr beliebt ist Winta Bereke Abraha auch bei den Bewohnern und Bewohnerinnen sowie bei den Kollegen/innen im Alten-und Pflegeheim der AWO, dem Lotte-Lemke-Haus. Dort arbeitet sie seit Februar 2018 als Pflegehilfskraft auf der Demenzstation.

Derzeit bereitet sie sich in ihrer Freizeit auf die Deutschprüfung B1 vor. Im Herbst will sie dann an der VHS Bad Kreuznach den Vorbereitungskurs zur nachträglichen Qualifikation der Berufsreife besuchen, denn dies ist die Voraussetzung für ihre angestrebte Ausbildung zur Altenpflegerin

Winta Bereke Abraha hat eine schwere Zeit hinter sich. Als sie noch ein Kind war, flohen ihre Eltern, die als evangelische Christen verfolgt wurden, mit ihr von Eritrea zunächst nach Äthiopien. Später flohen die Eltern weiter in den Sudan und ließen Winta im Alter von sieben Jahren bei einer Pflegemutter zurück. 2015 floh Winta über die Türkei und die Balkanroute, Österreich und Passau nach Deutschland und war dort zunächst drei Monate in einem Flüchtlingslager in Freiburg, danach sechs Wochen in Trier bis sie im März 2016 nach Altenbamberg kam.

Dort in der Flüchtlingsunterkunft lernte sie Heike Witzke kennen, die als ehrenamtliche Helferin einen Nähkurs gab. Nach dem Integrations- und Sprachkurs absolvierte Winta bei den Maltesern erfolgreich einen Lehrgang zur Pflegediensthelferin und Betreuungsassistentin. Die Arbeit im Altenheim bereitet ihr viel Freude. „Ich will als Dank für die große Hilfe, die ich selbst erfahren habe, etwas zurückgeben.“ Die körperliche Kraft, für die zum Teil sehr schwere Arbeit bei der Pflege, holt sich die zierliche Frau im Fitness-Studio. Die Kolleginnen und Kollegen auf der Station sind froh „dass wir sie haben“, sagt Altenpfleger Robin Krüger. „Sie kann sich sehr gut in die alten Menschen hineinversetzen und geht liebevoll mit ihnen um.“

Nicht nur Heike Witzke und ihre Familie halfen bzw. helfen ihr. Zunächst war die Suche nach einer Wohnung nicht von Erfolg gekrönt. Für acht Wochen konnte Winta Bereke Abraha bei Ehepaar Rosi und Reinhard Brücher in Altenbamberg wohnen. Mit Hilfe von Martina Schleich, die im Sozialamt der Stadt für die Betreuung von Asylbewerbern zuständig ist, wurde in Bad Kreuznach eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung gefunden. Dort ist auch Familie Witzke ständig zu Gast, etwa beim christlich-orthodoxen Weihnachtsfest, das am 7. Januar gefeiert wird.

Zu essen gibt es dann immer die Spezialität „Injera“, ein Fladenbrot aus gesäuertem Teig, das die Konsistenz „zwischen Pfannkuchen und Brot hat“, so Heike Witzke. Dazu werden verschiedene Saucen und Gemüse gereicht. Eine Besonderheit ist auch die eritreische Kaffeezeremonie. In einem Fachgeschäft in Frankfurt werden rohe Kaffeebohnen gekauft, diese in der Pfanne selbst geröstet, dann gemahlen und anschließend mehrmals aufgekocht. „Das ist wunderbarer Duft und unvergleichbarer Geschmack!“

Winta Bereke hat noch eine familiäre Verbindung zur alten Heimat. Dort lebt ihre acht Jahre alte Tochter Christina. Ihr sehnlichster Wunsch ist, in Bad Kreuznach bleiben zu dürfen und ihr Kind in die neue Heimat nachzuholen.

Artikel: Hans Jörg Rehbein

Nach dem Briefporto erhöht auch DHL die Preise für Pakete

Nachdem die Deutsche Post für den Sommer angekündigt hat, das Briefporto auf geplante 90 Cent anzuheben, will auch die Konzerntochter DHL  ihre Preise anheben.

Geschäftskunden müssen schon seit vergangenem Jahr und Filialkunden seit Anfang des Jahres tiefer in die Tasche greifen um Pakete mit DHL zu versenden.

Marktführer mit 45% Marktanteil

Postchef Frank Appel begründet den Preisanstieg damit, dass das Unternehmen die Lohn- und Kostensteigerungen an den Kunden weitergegeben werden müsste. Als Marktführer komme die Post mit ihrer Tochter DHL nicht drum herum auch zukünftig die Preise zu erhöhen. DHL ist bundesweit mit 45 % Marktanteil im Paketversand das führende Unternehmen. Appel geht davon aus, dass sich die Wettbewerber an den neuen Preisen orientieren werden.

„Gute Qualität und gute Löhne für unsere Zusteller gibt es aber nicht zum Nulltarif.“

Die hohe Qualität des Unternehmens sei eine Voraussetzung für die angestrebte Preiserhöhung. Zudem sollen die DHL-Mitarbeiter auch anständig bezahlt werden und nicht einem Niedriglohnwettbewerb ausgesetzt sein.

Über 10% Preisanstieg beim Porto

Beim Briefporto hat die Bundesnetzagentur der Deutschen Post eine Preiserhöhung von mehr als 10% gewährt. Diese Erhöhung ist auf einen Zeitraum von drei Jahren ausgelegt.

„Wir werden in den nächsten Tagen über die zukünftigen Preise für die einzelnen Briefprodukte entscheiden“, erklärte Appel. Wie hoch das neue Porto für einen Standardbrief sein wird, ob 80, 85 oder 90 Cent, wird von den zukünftigen Preisen der anderen Produkte abhängig sein.

23 Cent sind überschaubar für den Bürger

Als für den Bürger überschaubar schätzt Appel die geplante Erhöhung ein. So seien es umgerechnet 23 Cent pro Haushalt mehr im Monat, die man für Porto ausgeben müsse.

„Um 23 Cent an anderer Stelle zu sparen, reicht es hin und wieder schon aus, am Nachmittag und nicht morgens zur Tankstelle zu fahren“, gab Appelt als Tipp.

Durch höhere Einnahmen aus dem Briefgeschäft würde die Deutsche Post die Paketsparte subventionieren, so der Vorwurf der Mitbewerber im Paketgeschäft DPD, GLS und Hermes.

Fahndung: 43-Jährigen am Bahnsteig getreten und geschlagen

Am Donnerstag, 12.07.2018, gegen 23.00 Uhr, kam es in der Haupthalle des Hauptbahnhofes Münster zu einem körperlichen Angriff mehrerer, bisher unbekannter Personen, auf einen 43 Jahre alten Deutschen. Die Personen verfolgten das spätere Opfer aus einem Bus heraus, wo es zuvor zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Tätern und dem Geschädigten gekommen war.

Als die zehnköpfige Gruppe den Geschädigten in der Bahnhofshalle eingeholt hatte und dieser eindringlich bat ihn in Ruhe zulassen, um seine Heimreise anzutreten, wurde der 43-Jährige von den beiden Männern getreten und geschlagen bis diesem die Flucht auf den Bahnsteig gelang. Von der Bundespolizei Münster konnten die Personalien einiger Personen aus der Gruppe unmittelbar nach der Tat festgestellt werden.

Von den beiden, auf den Fotos zu erkennenden Haupttätern konnten bisher keine Personalien ermittelt werden. Aus diesem Grund hat das Amtsgericht Münster mit Beschluss die anliegenden Fotos der beiden Haupttäter zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben. Die Bundespolizei Münster fragt nun, wer die beiden männlichen Personen auf den Fotos erkennt. Durch Videoaufnahmen zur Tatzeit konnten die Taten den beiden Personen eindeutig zugeordnet werden.

Die Bundespolizei Münster bittet Personen, die Angaben zur Identität der beiden Täter machen können, sich unter der Rufnummer 0251-974370 bei der Bundespolizei zu melden.