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Beratungsangebot in Ingelheim für Barrierefreies Bauen und Wohnen

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Alt werden in den eigenen vier Wänden – das wünschen sich die meisten Menschen. Spätestens aber, wenn es mit dem Treppensteigen nicht mehr so klappt oder der Badewannenrand zum unüberwindbaren Hindernis wird, sind bauliche Veränderungen oder technische Hilfsmittel nötig, um ein selbstständiges Leben weiterhin zu gewährleisten. In Ingelheim bietet die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen nach einer pandemiebedingten Pause wieder regelmäßig kostenlose Beratungen zu diesen Themen an. Seitens der Kreisverwaltung Mainz-Bingen wurden im Gebäude des Jobcenters neue Räumlichkeiten gefunden und so stand einem Neustart der Beratungen ab November 2022 nichts mehr im Wege.

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Beratung seit 2016

Seit 2016 informieren die Architektinnen und Architekten der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen in Ingelheim zu allen Aspekten der Planung eines barrierefreien Hauses oder einer Wohnung, analysieren individuelle Wohnprobleme, informieren zu entstehenden Kosten, Fördermitteln und zur Finanzierung. Auch das Thema altersgerechter Umbau spielt eine große Rolle. Hierzu gehören beispielsweise die Neuordnung von Badezimmer oder Küche, der stufenlose Zugang zum Haus, aber auch die Ergänzung mit Treppenlift oder Hilfsmitteln. Anhand von mitgebrachten Plänen und Fotos werden gemeinsam mit den Ratsuchenden individuelle Lösungen erarbeitet. Susanne Gambla, Innenarchitektin der Landesberatungsstelle, freut sich auch über ratsuchende jüngere Bauherrinnen und Bauherren, die einen Neubau planen und sich vorab zum Thema Barrierefreiheit beraten lassen wollen. Denn vorrausschauend planen und bauen heißt nachhaltig bauen und vermeidet später aufwendige und teure Umbauten.

Beratungstermine im Gebäude des Jobcenters, Konrad-Adenauer-Str. 3, 55218 Ingelheim, finden jeweils am ersten Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr statt. Die nächste Möglichkeit für eine Beratung bietet sich am Dienstag, den 6. Dezember 2022.

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Terminvereinbarung

Eine Terminvereinbarung ist erforderlich unter der Servicerufnummer (06131) 28 48 71 der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen (Montag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 13) Uhr oder per Mail an barrierefrei-wohnen@vz-rlp.de. Bei Umbaumaßnahmen können die Beratungen auch vor Ort bei den Ratsuchenden erfolgen.

Träger der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen ist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V., Kooperationspartner ist die Architektenkammer Rheinland-Pfalz. Erfahrene Architektinnen und Architekten beraten und informieren Verbraucherinnen und Verbraucher landesweit in 15 Städten kostenlos und firmenneutral rund um die Planung, das Bauen und die Modernisierung von barrierefreien Häusern und Wohnräumen. Finanziert wird die Beratungsstelle durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung. Dadurch können die Beratungen kostenlos angeboten werden.

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Neue Trends der Lebensmittelbranche 2023 – Von Danone bis zu Rewe über Nestle

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Zukunft schmeckt Gruene WOche 2020 Sand BVELMV Foto Tobias Ruecker
Zukunft schmeckt Gruene WOche 2020 Sand BVELMV Foto Tobias Ruecker

Der Gemeinschaftstand der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und des Lebensmittelverbands Deutschland auf der Internationalen Grünen Woche 2023 steht ganz im Zeichen der nachhaltigen Ernährung.

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Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff

„Trotz der massiven Krisen, die uns jetzt seit fast drei Jahren herausfordern, haben die Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft nie aufgehört, an ihren Nachhaltigkeitsversprechen zu arbeiten. Wir stellen die ganze Bandbreite der Ansätze dar: klimaneutrale Produktion, zertifizierte Rohstoffe, pflanzenbasierte Lebensmittel, vollständig recycelbare Verpackungen oder Einsatz von innovativen Technologien von Fermentation bis zu neuen Züchtungsmethoden. Welche Ansätze sich am Markt durchsetzen, entscheidet am Ende immer der Verbraucher. Und für den sind neben Nachhaltigkeit auch Geschmack und angesichts der Inflation ein bezahlbarer Preis wesentliche Entscheidungskriterien.“

Der Gemeinschaftsstand befindet sich in Halle 3.2. und ist mit rund 700 Quadratmetern mehr als doppelt so groß wie beim letzten Mal im Jahr 2020. Das heißt – mehr Impulsgeber, mehr kreative Köpfe!

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Die Aussteller aus den Bereichen Industrie, Handel, Systemgastronomie und der Food-Startup-Szene, die vom 20. bis zum 29. Januar 2023 unter dem Dach „Wie schmeckt die Zukunft“ ihre Produkte und Ideen präsentieren, sind bis jetzt:

  • Akalfood vertreibt vollwertige Algenrezepturen aus selbst angebauter Spirulina. Die Mikroalge wird in Hessen mithilfe nachwachsender Energie angebaut, handwerklich geerntet und schonend getrocknet. Am Stand können alle Akalfood-Produkte mit Spirulina probiert werden, darunter Streusel, Riegel, Seife, Granola und Brotmischungen. (vor Ort vom 20. bis 23.1.2023)
  • BRAIN Biotech entwickelt Alternativen zur Genomeditierung mittels CRISPR/Cas. Die Technologie basiert auf Enzymen, die als „G-dases“ auch für den internationalen Markt entwickelt werden und in verschiedensten Bereichen zum Einsatz kommen. In mikrobiellen Produktionsprozessen leisten sie einen maßgeblichen Beitrag für neuartige Lebensmittel; in der Landwirtschaft bieten sie sich an, um wichtige Kulturpflanzen in kürzerer Zeit an sich wandelnde Umweltbedingungen und Verbraucherbedürfnisse anzupassen.
  • Colipi produziert mittels CO2-getriebener Präzisionsfermentation Öle und Proteine aus Hefen, um die wachsende Weltbevölkerung nachhaltig und erschwinglich zu ernähren. Durch die Anwendung von mikrobiellen Produktionsprozessen mit Einzelzellen werden Rohstoffe erzeugt, ohne Landnutzung, ohne Entwaldung und ohne CO2-Fußabdruck.
  • Danone zeigt wie Veränderung schmeckt und wie jeder von uns seinen Beitrag zu einem gesünderen Planeten leisten kann, u. a. durch flexitarische Ernährung. Im Fokus steht dabei die B Corp-Zertifizierung (Benefit Corporation), denn Danone strebt an, bis Anfang 2023 zu 100 Prozent B Corp zertifiziert zu sein. Das internationale Zertifikat wird an Unternehmen für ihr soziales und ökologisches Handeln vergeben. Am Messestand gibt es zudem milch- und pflanzenbasierte Verkostungen.
  • Die Gütegemeinschaft Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen e. V. vergibt ein Gütezeichen für PET-Getränkeflaschen mit einem Rezyklatgehalt von mindestens 25 Prozent. Auf dem Stand wird unter dem Motto „Recycling ist Klimaschutz“ gezeigt, warum es wichtig ist, so viel Rezyklat in Kunststoffverpackungen einzusetzen wie möglich.
  • Happy Coco bietet vegane Bio-Milchalternativen auf Basis von Kokosnuss aber auch regionalen Rohstoffen wie Hafer an. Die Produkte sind zudem klimaneutral, denn in Zusammenarbeit mit Ecochain und Eaternity hat Happy Coco den Kohlenstoff-Fußabdruck der gesamten Lieferkette berechnet und kompensiert diesen durch das Pflanzen von Bäumen mit seinem Partner Trees for All. (vor Ort vom 26. bis 29.1.2023)
  • HEVNLY hat die Vision eine Welt zu schaffen, in der ausgewogene, vegane Ernährung und Süßes sich nicht ausschließen, sondern komplementieren. Die Produkte, z. B. Kuchen, sind ohne Zuckerzusatz, vegan, proteinreich und glutenfrei. (vor Ort vom 26. bis 29.1.2023)
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Pulverbasierte Getränke von Holy Energy

  • HOLY ENERGY bietet pulverbasierte Erfrischungsgetränke an, die Genuss mit gutem Gewissen verbinden. Sie enthalten ausschließlich natürliche Aromen und Farbstoffe. (vor Ort vom 20. bis 22.1.2023) – Just Nosh ist ein Snack Start-up, welches für natürliche, minimal verarbeitete Snacks auf Pflanzenbasis mit indischem Ursprung steht. (vor Ort vom 20. bis 23.1.2023)
  • Mars gibt Antworten auf die Frage, wie nachhaltiges Snacken das Klima positiv beeinflussen kann und zeigt, wie 100 Prozent verantwortungsvoller Kakao-Bezug in Europa aussieht. Mars stellt das Wrigley Oral Healthcare Programm für zahnmedizinische Forschung vor. Zum Kosten gibt es die neuen, pflanzenbasierten Kaugummis der Marke EXTRA. Für ein Instagram Feeling am farbenfrohen Mars Stand sorgen die M&M’S® Character Red und Yellow.
  • McDonald’s wird auf 100 Quadratmetern die Nachhaltigkeitsbemühungen insbesondere im Bereich Verpackung und Landwirtschaft erlebbar machen. Mit dem McDonald’s-Cube und verschiedenen interaktiven Möglichkeiten wie AR-Games bekommen Besucher einen umfassenden Einblick.
  • Mondelez stellt seine Nachhaltigkeitsprojekte zur Veranschaulichung der Strategie „Snacking Made Right“ vor, dazu gehören Cocoa Life (globales Kakao-Nachhaltigkeitsprogramm), Harmony (Programm für nachhaltig angebauten Weizen) und Too Good To Go (Partnerschaft gegen Lebensmittelverluste). Die Besucher erwarten interaktive Module, ein Quiz und natürlich Milka-Schokolade!
  • Nestlé hat ein weltweites Klimaschutzversprechen abgegeben: die Grüne Null! Damit das funktioniert, setzt Nestlé beim größten Teil seiner Treibhausgasemissionen an, den Rohstoffen. Milch ist mit 1,1 Kilogramm CO2 pro Liter ganz vorne mit dabei. Die erste deutsche Klima-Milchfarm liegt in Nordhessen. Hier betreibt Landwirt Mario Frese einen Hof mit 135 Kühen, die Milch für den Mozzarella auf den Wagner-Pizzen liefern. Gemeinsam mit Partnern will Nestlé in drei Jahren versuchen, die Grüne Null zu erreichen. Das bedeutet: Emissionen vermeiden, reduzieren und speichern. Wie genau das funktioniert, wird anschaulich auf dem Messestand abgebildet. Passend dazu gibt es Piccolinis aus dem Wagner-Pizzaofen.
  • REWE zeigt transparent, mit welchen Maßnahmen der Lebensmitteleinzelhändler den Kundinnen und Kunden den Einkauf in Hinblick auf Klimaschutz erleichtert. Unter dem Motto #umdenkbar werden alle aktuellen und langjährigen Nachhaltigkeitsaktivitäten gebündelt. Ob mit dem ersten Supermarkt, der selbst Fisch und Basilikum auf dem Dach züchtet, dem Einsatz für die Wiederbelebung von Mooren mit dem NABU-Klimafonds oder durch kurze Lieferwege dank regionaler Produkte und langfristiger Partnerschaften mit Erzeugern – die Bandbreite an Initiativen und Denkanstößen kann vor Ort entdeckt werden.
  • Solcina präsentiert „Bananas Tostonas“: Besonders knusprige Chips aus Kochbananen. Die dafür verwendeten Kochbananen sind wegen Schönheitsfehlern auf der Schale schlecht verkäuflich. Statt sie wegzuwerfen, machen Kleinbauern aus Ecuador daraus herzhafte Snacks: vegan, glutenfrei und ohne Palmöl. Der gemeinnützige Verein „Solcina Happy People e. V.“ (in Gründung) fördert durch den Verkauf der Chips soziale Projekte im globalen Süden. Vom 27. bis zum 29. Januar können alle drei Sorten der Bananas Tostonas am Stand probiert werden.
  • Die Tafeln arbeiten ehrenamtlich, unabhängig und solidarisch. 960 Tafeln in Deutschland engagieren sich gegen Lebensmittelverschwendung und Armut und unterstützen über zwei Millionen Menschen mit geretteten Lebensmitteln. Am 23. und 24.1. stellt der Bundesverband dieses Engagement am Stand vor.
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Die Messe

Verkostungen gibt es nicht nur an den Ständen, sondern auch bei den „Cook & Talks“ in der Showküche. Hier kochen Daniel Schade vom Verband der Köche Deutschlands und Sebastian Morgenstern. Für die richtigen Fragen sorgt das Moderations-Duo Sonja Meise, Food-Influencerin, und Kai Völker, HR1-Moderator.

Die jährlich stattfindende Internationale Grüne Woche (IGW) ist die weltgrößte Verbrauchermesse für die Themen Ernährung und Landwirtschaft. 2023 läuft die IGW vom 20. bis zum 29. Januar auf dem Berliner Messegelände. Die BVE ist ideeller Träger der IGW. Der Gemeinschaftsstand der Lebensmittelwirtschaft auf der IGW 2023 wird gefördert durch die Landwirtschaftliche Rentenbank.

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Soul-Musik und weihnachtlicher Zauber in der Brömserburg in Rüdesheim

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Gerhard Pospischil Dominick Thomass vlnr Foto s Thomas
Gerhard Pospischil Dominick Thomass vlnr Foto s Thomas

Auch am zweiten Advents Wochenende öffnen sich die Tore und der Garten der Brömserburg in Rüdesheim erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. Los geht’s am Freitag, den 2. Dezember, mit einem musikalischen Leckerbissen für tanzbegeisterte Soulfans. Am Sonntag, den 4. Dezember, heißt es ab 14.00 Uhr dann wieder „Ihr Kinderlein kommet“ gefolgt von Live Musik ab 16.00 Uhr. Das Burgteam freut sich auf die Gästeschar und sorgt bei freiem Eintritt für Unterhaltung, Speis und Trank für große und kleine Besucher.

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Nicht verpassen sollten Soulfans die letzte Soul Party Night in diesem Jahr mit Mister Soulman Dominick Thomas

Am Freitag, den 2. Dezember um 18.00 Uhr, ist er auf der Bühne im Garten der Brömserburg und wird für Topstimmung und jede Menge good vibrations sorgen. Zur Einstimmung gibt’s Acoustic Soul, präsentiert als kongeniales Duo bestehend aus Dominick Thomas und Gerhard Pospischil. Und dann geht’s noch einmal so richtig ab.

Das Kinderprogramm am Sonntag, den 4. Dezember, startet um 14.00 Uhr. Ob basteln oder Kerzen ziehen – die Kids sind eingeladen, überall mitzumachen. Um 16.00 Uhr ist dann Stefan Glass auf der Bühne. Bei den Songs von TOTO, Christopher Cross, Carol King, James Taylor, Slade, America, und viele mehr können alle mitsingen oder einfach nur bei einem Glühwein in der Hand vom Christkind träumen.

Wie gewohnt finden alle Veranstaltungen unter freiem Himmel bei trockenem Wetter statt. Der Eintritt ist frei. Auch das Kinderprogramm kostet nix. Es wird jedoch gebeten, sich bei den Künstlern mit angemessenen Spenden in den Hut zu bedanken.

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Forscher der Uniklinik Mainz finden neue Ursache von Schilddrüsenkrebs

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Uniklinik Mainz
Uniklinik Mainz

Forschende der Cell Biology Unit der Universitätsmedizin Mainz haben eine weitere Ursache für das sogenannte papilläre Schilddrüsenkarzinom (PTC) identifiziert: eine bislang unbekannte Kombination zweier Proteine, die das Tumorwachstum in der Schilddrüse fördert. Diese neu entdeckte Verbindung entsteht durch genetische Veränderungen körpereigener Zellen. Den Mainzer Wissenschaftlern gelang es, die krebsfördernde Funktion dieser Proteinfusion mit bereits bekannten onkologischen Wirkstoffen zu hemmen. Aus dieser Erkenntnis lassen sich personalisierte Therapieansätze für Menschen entwickeln, die diese krebserregende Proteinverbindung in sich tragen. Nachzulesen sind die Studienergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift „Molecular Cancer“.

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Leiter der Cell Biology Unit der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam dazu

„Da Krebszellen aus körpereigenen, sich genetisch verändernden Zellen entstehen, kann PTC bei jedem Patienten in einer anderen genetischen Veränderung begründet sein. Das Ziel unseres Forschungsprojekts war es, sogenannte Onkogene zu identifizieren, aus denen krebserregende Proteine entstehen“, erläutert der Leiter der Cell Biology Unit der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam.

Die Forschenden um Professor Rajalingam untersuchten in ihrer Studie zunächst das Tumorgewebe einer PTC-Patientin, die zudem unter der chronischen Schilddrüsenentzündung Hashimoto-Thyroiditis litt. Um mehr über den spezifischen Tumor zu erfahren, führten die Wissenschaftler eine sogenannte Multiomik-Analyse durch, bei der unter anderem die RNA-Sequenzierung eingesetzt wird.

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Dem Forschungsteam gelang es, ein bisher unbekanntes Fusionsprotein zu isolieren:

Eine Verbindung des häufig mutierten und krebsfördernden Onkogens BRAF mit dem Protein BAIAP2L1, das die Neubildung von Blutgefäßen reguliert. Durch den Einsatz des bereits aus der Onkologie bekannten Wirkstoffes PLX8394, vermochten sie darüber hinaus, die krebsfördernde Proteinfusion BAIAP2L1-BRAF zu hemmen.

Das Team der Cell Biology Unit untersuchte zudem das Tumorgewebe von weiteren PTC-Betroffenen. Es identifizierte sowohl bereits bekannte krebsfördernde Fusionsproteine als auch weitere Faktoren, die zum Tumorwachstum beitragen und somit Zielstrukturen für therapeutische Maßnahmen darstellen. Mit sogenannten Gen Knock-Downs konnten die Forschenden zunächst bestätigen, dass die identifizierten Faktoren für die Tumorbildung relevant sind. Darüber hinaus stellten sie fest, dass bei den PTC-Betroffenen, die Zielstrukturen in auffällig hoher beziehungsweise niedriger Konzentration vorhanden waren, und zwar unabhängig davon welche Mutationen vorlagen. Die eingesetzten Wirkstoffe erzielten also das gewünschte Resultat, ganz gleich sich das BAIAP2L1-BRAF-Fusionsprotein gebildet hatte oder andere genetische Veränderungen existierten.

Angebot hinsichtlich der Personalisierten Medizin soll weiter gestärkt werden

Die Mainzer Studie belegt, wie die integrative Analyse von Patientenmaterial die Präzisionsmedizin und personalisierte Therapeutika voranbringen kann, indem sie sowohl patientenspezifische als auch patientenübergreifende Zielstrukturen identifiziert und klassifiziert. Die Universitätsmedizin Mainz, als translationale Forschungseinrichtung und Haus der Supramaximalversorgung, arbeitet intensiv daran, ihr Angebot hinsichtlich der Personalisierten Medizin weiter zu stärken. Dabei wird sie auf ihre jahrzehntelange immunologische Tradition, zahlreiche herausragenden Forschungserfolge sowie Beteiligungen, wie beispielsweise an TRON – Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, und Kooperationen zurückgreifen.

Das Schilddrüsenkarzinom ist ein bösartiger Tumor der Schilddrüse. Es handelt sich um die am häufigsten auftretende Art von Tumoren des endokrinen, also des hormonellen, Systems. Unter den Schilddrüsenkarzinomen ist das papilläre Schilddrüsenkarzinom (PTC) am meisten verbreitet. Da die Anzahl der neu gestellten PTC-Diagnosen jährlich ansteigt, könnte die Erkrankung im Jahr 2030 zu den insgesamt vier häufigsten Tumorarten zählen.

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Opel-Bestseller wird ab 2023 vollelektrisch

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Opel 520674 scaled
Opel 520674 scaled

Opel schlägt beim neuen Astra das nächste wegweisende Kapitel auf: Heute zeigt der Hersteller erste Bilder des neuen Opel Astra Electric. Damit präsentiert die Marke mit dem Blitz den ersten vollelektrischen Serien-Astra in der Jahrzehnte währenden Erfolgsgeschichte des Kompaktklasse-Bestsellers und frischgebackenen „Goldenen Lenkrad 2022“-Titelträgers. Doch damit nicht genug: Zeitgleich mit dem batterie-elektrischen Fünftürer präsentiert die Traditionsmarke mit dem neuen Opel Astra Sports Tourer Electric auch den ersten vollelektrischen Kombi eines deutschen Herstellers.

Alltagstauglich, komfortabel und vor allem mit viel Fahrspaß lokal emissionsfrei unterwegs

„Der Astra Electric und der Astra Sports Tourer Electric sind echte Pioniere: Mit der neuen batterie-elektrischen Variante von Fünftürer und Kombi sind die Kunden künftig rundum alltagstauglich, komfortabel und vor allem mit viel Fahrspaß lokal emissionsfrei unterwegs. Das verstehen wir unter sinnvoller ‚Greenovation‘ der Mobilität“, sagt Opel CEO Florian Huettl. „Zugleich drücken wir bei unserer Elektrooffensive weiter aufs Tempo. Der neue Opel Astra Electric ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg hin zur komplett elektrischen Marke in Europa.“

Damit können Opel Astra-Kunden künftig aus so vielen Antriebsalternativen wählen wie bei keinem anderen Modell mit dem Blitz. Neben hocheffizienten Verbrennern fahren Astra und Astra Sports Tourer bereits heute als elektrifizierte Plug-in-Hybrid-Varianten inklusive des neuen Top-of-the-Line-Modells Astra GSe vor. Und schon bald ergänzt der ab Frühjahr 2023 bestellbare batterie-elektrische Astra Electric das Antriebsspektrum.

Fahrspaß mit Verantwortung: Emotional, alltagstauglich und lokal emissionsfrei

Der neue Opel Astra Electric und Opel Astra Sports Tourer Electric werden die Kunden elektrisieren. Sie begeistern nicht nur wie alle Astra-Varianten mit ihrem mutigen und klaren Design, sondern auch mit ihrer verantwortungsbewussten Leistung. Denn der neue Astra Electric vermittelt puren lokal emissionsfreien Fahrspaß. Der Elektromotor liefert 115 kW/156 PS und kräftige 270 Newtonmeter maximales Drehmoment. Da dies elektrotypisch direkt beim ersten Tipp aufs Gaspedal voll anliegt, sind flotte Ampelstarts und eine souveräne Beschleunigung mit dem Astra Electric gewiss. Und während viele andere Elektro-Pkw bei 150 km/h oder 160 km/h abgeregelt werden, sind mit dem neuen Astra Electric 170 km/h Spitze drin. Je nach Präferenz können Astra Electric-Piloten zwischen den drei Fahrmodi Eco, Normal und Sport wählen.

Die Energie wird in einer 54 kWh fassenden Lithium-Ionen-Batterie gespeichert. Die in 17 Modulen untergebrachten 102 Akkuzellen sorgen dafür, dass sich mit dem neuen Astra Electric gemäß WLTP bis zu 416 Kilometer mit null Emissionen zurücklegen lassen. Die Ingenieure haben großen Wert auf ein effizientes Packaging gelegt und konnten eine vorbildliche Reichweite bei kompakter Batteriegröße sicherstellen. So benötigt der neue Astra Electric gerade einmal 12,7 kWh Strom auf 100 Kilometer (14,9 kWh nach WLTP) und ist damit nicht nur der perfekte effiziente Begleiter im Alltag, sondern als Fünftürer wie als Kombi Sports Tourer auch ein ideales Reisemobil, das auf längeren Strecken Zeit spart. Selbst wenn der batterie-elektrische Astra einmal Strom nachladen muss, bedeutet das an der Raststätte nur einen kurzen „Boxenstopp“. An einer 100 kW-Gleichstrom-Schnellladesäule lässt sich der Astra Electric in gerade einmal rund 30 Minuten auf 80 Prozent der Batteriekapazität laden. Darüber hinaus ist der vollelektrische Astra serienmäßig mit einem dreiphasigen 11 kW-Onboard-Charger für schnelle Wechselstromladungen an der heimischen Wall Box zuhause ausgestattet.

Die Batterien sind praktisch im Unterboden untergebracht – so geht kein Platz für Passagiere und Gepäck im Innenraum verloren. Der Astra Sports Tourer Electric bietet schon mit aufgestellten Rücksitzen 516 Liter Ladevolumen im Gepäckabteil – bei umgeklappten Sitzen wächst das Fassungsvermögen, ebenfalls wie beim Plug-in-Hybrid-Pendant, auf bis zu 1.553 Liter. Ein weiterer Vorteil: Die tiefe Position des Akkus trägt auch dazu bei, dass der Astra Electric und der Astra Sports Tourer Electric noch satter auf der Straße liegen.

Innen wie außen: Mit dem Astra Electric Elektromobilität intensiv erleben

Für ein besonders intensives Fahrgefühl sorgt auch der Innenraum: Höchsten Sitzkomfort à la Opel bieten Astra Electric-Fahrern und -Beifahrern die ergonomischen Sport-Aktiv-Sitze, wahlweise in Alcantara. Die von der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) zertifizierten Sitze überzeugen mit einer ausgezeichneten Seitenstabilität und vielfachen manuellen wie elektrischen Einstellmöglichkeiten. Auf diese Weise fühlt sich der Fahrer noch direkter und fester ins Fahrzeug integriert und erlebt ein einzigartiges Gefühl am Lenkrad.

In eine moderne Cockpit-Welt entführt den Fahrer auch das volldigitale Pure Panel mit zwei 10 Zoll großen Widescreen-Displays. Die intuitiv bedienbare Mensch-Maschine-Schnittstelle der jüngsten Generation zeigt alle wichtigen Funktionen wie zum Ladezustand der Batterie oder der Reichweite an, während sich wichtige Einstellungen wie die Klimatisierung weiterhin ganz einfach per Tastendruck regeln lassen. Und mit dem großen Head-up-Display E-HUD sowie natürlicher Spracherkennung bleibt der Blick stets sicher auf die Straße und das Verkehrsgeschehen gerichtet. Zahlreiche Assistenzsysteme vom Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung über den aktiven Spurhalte-Assistenten, Müdigkeitserkennung und Querverkehrswarner bis zum semi-adaptiven Spurwechsel-Assistenten sind unter anderem im neuen Intelli-Drive 2.0 gebündelt und erhöhen die Sicherheit weiter – genauso wie das klassenführende, adaptive Intelli-Lux LED® Pixel Licht mit insgesamt 168 LED-Elementen.

Das direkte, dynamische Fahrgefühl vermittelt der neue Astra Electric bereits auf den ersten Blick. Mutig und klar gestaltet fährt der vollelektrische Astra in jeder Ausstattungslinie mit dem Markengesicht Opel Vizor samt extra sportlich gestalteten Frontstoßfängern vor. Zum weiteren Blickfang werden serienmäßig die 18-Zoll-Leichmetallräder in Diamantschliff oder komplett schwarzer Ausführung. So macht der neue Opel Astra Electric auch hier unmissverständlich klar: Die Opel-Kompaktklasse schlägt ein neues Kapitel auf – emotional, elektrisierend und zum ersten Mal vollelektrisch.

Boxer aus Rüsselsheim ist Europameister – Sieg in der heimischen Großsporthalle

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Boxwettkampf scaled
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Großer Boxsport war am vergangenen Wochenende (26. November 2022 & 27. November 2022) in der Rüsselsheimer Großsporthalle zu sehen. Marco Lesner gelang es auf heimischen Boden, seinen Titel als Europameister der World Boxing Federation im Schwergewicht zu verteidigen.

Dazu gratuliert ihm Oberbürgermeister Bausch:

„Selbst wenn die finalen Wettkämpfe schnell entschieden waren, so waren schon die Vorrunden sehr packend und die rund 1.500 Besucherinnen und Besucher fieberten begeistert mit. Nicht nur Lesner hatte quasi Heimvorteil, sein Trainer José Varela hatte selbst 1986 den Europatitel in der Großsporthalle erboxt. Das macht deutlich, wie lang und in welcher Qualität der Boxsport in Rüsselsheim verankert ist“, sagt Bausch.

Stolz ist der Sportdezernent darauf, dass die Großsporthalle erneut einen würdigen Rahmen für eine solche Veranstaltung bot, und dass sowohl die Ausrichtenden als auch die Sportlerinnen und Sportler die Infrastruktur lobten. Erst kürzlich hatte in der Sporthalle ein WM-Qualifikationsturnier der deutschen Turnerinnen und Turner stattgefunden. „Dies gibt den Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimern die Möglichkeit, Top-Sport live zu erleben, zieht aber auch die Aufmerksamkeit der Sportwelt auf Rüsselsheim“, sagt Bausch abschließend.

Auto überschlägt sich auf der Landstraße L386

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Am frühen Montagnachmittag (28. November 2022) kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landstaße L386 zwischen Rockenhausen und Dörrmoschel im Donnersbergkreis. Eine Autofahrerin aus Bad Kreuznach hatte sich dort überschlagen und wurde verletzt.

Von der Fahrbahn abgekommen und überschlagen

Die 22 Jahre alte Autofahrerin befuhr die Landstraße zwischen Rockenhausen und Dörrmoschel. Wie die Polizei mitteilt kam sie wahrscheinlich wegen zu hoher Geschwindigkeit in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der Wagen kam im Straßengraben auf dem Dach zum Stillstand.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerin in ihrem Wagen eingeklemmt, sodass sie von den Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden musste. Dennoch hatte sie einen Schutzengel bei sich, denn sie erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Nach einer ersten Versorgung durch den Rettungsdienst vor Ort, wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An ihrem Auto entstand ein Totalschaden.

WWE-Star Randy Orton steht vor dem Karriereende

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WWE-Star Randy Orton

Randy Orton ist verletzt. Nun deuten Medienberichte darauf hin, dass der Wrestler, der auch als „The Viper“ bekannt ist, so schnell nicht zurückkehren wird. Er stand bereits seit der SmackDown-Ausgabe am 20. Mai 2022, in der er und Riddle die Raw Tag Team Championship an The Usos verloren, nicht mehr im Ring. Zunächst berichteten Medien, dass er wegen einer Verletzung für das restliche Jahr ausfallen wird. Doch nun sehen die Prognosen noch schlechter aus.

Eine Rückkehr in den Ring steht noch in den Sternen

Wie „Fightful Select“ berichtet, soll Orton sich eine schwerwiegende Verletzung zugezogen haben. Er sei bereits im unteren Rückenbereich operiert worden, falle aber voraussichtlich noch länger aus, als eigentlich vermutet. Wann die Operation stattfand, ist unklar; doch seine Frau veröffentlichte am 15. November 2022 erst ein Bild von Orton, dass ihn in einem Krankenhaus zeigt. Zudem sollen einige Personen bei WWE bereits mitgeteilt haben, dass man froh sein könne, wenn „The Viper“ nach einer so schwerwiegenden Verletzung überhaupt wieder kämpfen könne.

Orton steht eigentlich noch bis 2024 bei WWE unter Vertrag. Da allerdings zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar ist, ob Orton zurückkehren kann, steht auch noch nicht fest, ob der Vertrag verlängert oder wegen der Verletzung eingefroren wird.

Neue Details zur Verletzung von WWE-Star Randy Orton

Neuer Standort für die Polizei in Wiesbaden geplant

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221128 Unterzeichung Absichtserklaerung Copyright HMdIS scaled
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Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Vereinbarung zur Zusammenarbeit haben Innenminister Peter Beuth, Finanzminister Michael Boddenberg und Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende die gemeinsame Absicht bekundet, den Behörden der Landespolizei eine langfristige Entwicklungsperspektive in der Landeshauptstadt Wiesbaden zu sichern. Bis 2031 soll im Stadtgebiet Wiesbaden ein neuer Standort gefunden, gebaut und der Umzug erfolgt sein.

Zentralisierung der derzeit im gesamten Stadtgebiet verteilten Standorte

Ziel der Vereinbarung zwischen dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, dem Hessischen Ministerium der Finanzen sowie der Landeshauptstadt Wiesbaden ist die Zentralisierung der derzeit im gesamten Stadtgebiet verteilten Standorte der hessischen Landespolizei sowie der künftigen Flächenbedarfe. Die für eine Neuunterbringung in Wiesbaden vorgesehenen Standorte betreffen das Hessische Polizeipräsidium für Technik, das Hessische Bereitschaftspolizeipräsidium sowie die Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS). Die Zusammenlegung der Standorte soll zu einer modernen, bedarfsgerechten Planung und der Neuausweisung eines nachhaltigen und zukunftsweisenden zentralen Polizeistandortes führen.

„Durch den historischen Personalaufwuchs bei der hessischen Polizei werden 2025 bereits mehr als 2.500 zusätzliche Polizeibeamtinnen und -beamte ihren Dienst für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Hessen versehen. Dadurch benötigen auch die Landespolizeibehörden in Wiesbaden zusätzliche Flächen. Ich bin froh, dass Land und Landeshauptstadt bei der durchaus komplexen Standortsuche vertrauensvoll zusammenarbeiten und heute gemeinsam bekundet haben, auch künftig gemeinsam an einem Strang zu ziehen“, so Innenminister Peter Beuth.

Finanzminister Michael Boddenberg sagte hinsichtlich der standortoffenen Perspektivplanung:

„Nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht ist es sinnvoll, die verschiedenen Behörden künftig an einem neuen Standort in der Landeshauptstadt zu bündeln. Auch strategisch bietet die räumliche Zusammenführung der Organisationen einen echten Mehrwert. Schließlich kann durch die Zusammenlegung eine noch engere inhaltliche und funktionale Arbeitsbeziehung mit kurzen Wegen erfolgen, von der alle beteiligten Institutionen profitieren.“

So soll der neue Standort zu einer stärkeren Verzahnung unter anderem bei der Aus- und Fortbildung, der Vorbereitung und Bewältigung von Einsatzlagen sowie der Entwicklung, Erprobung und Beschaffung von polizeispezifischer Technik führen. Zudem lassen sich funktionale und attraktive Arbeitswelten in neuen baulichen Konzepten mit höherer Qualität energieeffizient und nachhaltig umsetzen. Mit der Zusammenführung soll eine moderne und zeitgemäße Aus- und Fortbildung sichergestellt werden.

Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende dazu

„Wiesbaden ist ein hervorragender Standort für Landes- und Bundesbehörden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Kaufkraft in der Stadt und stellen viele Arbeitsplätze bereit. Damit das so bleibt, wollen wir die Suche nach einem Standort für die Polizei vorantreiben. Gemeinsam mit dem Land wollen wir zeitnah eine sorgsam abgewogene Lösung finden. Dabei wird nicht nur eine Ansiedlung in der Perspektivfläche West geprüft, sondern auch andere mögliche Standorte“, sagt Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Entsprechend dem Kooperationsvertrag 2022-26 „Wiesbaden gemeinsam gestalten“ ist es für die Landeshauptstadt Wiesbaden von großer Bedeutung, der Landespolizei eine langfristige Entwicklungsperspektive aufzuzeigen und damit den Verbleib der Landesbehörden in der Landeshauptstadt zu sichern. Zur Zusammenführung der aktuellen Bestandsliegenschaften und der zukünftigen Bedarfe soll im Stadtgebiet Wiesbaden eine zusammenhängende Entwicklungsfläche identifiziert werden, welche den städtebaulichen, umweltplanerischen, verkehrlichen und polizeilichen Anforderungen für eine Bündelung der Liegenschaften entspricht. Eine Festlegung auf einen Standort gibt es derzeit nicht.

Auch die Stadt Wiesbaden würde künftig von der Zusammenführung der Organisationen an einem Standort profitieren. Die bisherigen Standorte der Landespolizei können dann seitens der Stadt Wiesbaden entwickelt werden.

Essity Deutschland von der Financial Times ausgezeichnet

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kostheim essity
kostheim essity

Die Financial Times hat Essity zum zweiten Mal in Folge als ein europaweit führendes Unternehmen in Sachen Diversity ausgezeichnet. Die renommierte britische Wirtschaftszeitung Financial Times hat eine Umfrage zum Thema Diversity am Arbeitsplatz durch das Meinungsforschungsinstitut Statista erstellen lassen.

100.000 Befragte Personen

Insgesamt wurden 100.000 Arbeitnehmende in ganz Europa nach den Kriterien Gender-Ausgewogenheit, Umgang mit der sexuellen Orientierung, mit dem Alter, mit der Ethnie und mit Behinderungen von Mitarbeitenden befragt. Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass Essity ein führendes Unternehmen in Europa im Bereich Diversity ist.

Magnus Groth, Essity-Vorstandsvorsitzender

„Wir bei Essity sind fest davon überzeugt, dass eine breit gefächerte und geschlechtergerechte Organisation zur besseren Meinungsbildung und deshalb auch zu stärkeren Ergebnissen führt. Ich freue mich, festzustellen, dass unser entschlossenes Vorgehen im Bereich der Inklusivität wiederholt wertgeschätzt wird“.

Mehr Transparenz beim Einkauf – Haltungsformen auf einen Blick verstehen

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Das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung wächst ebenso wie die Berücksichtigung des Tierwohls. Immer mehr Menschen achten daher genau auf die Herkunft von Fleisch, Fisch, Milch und Eiern. Dabei zählt vor allem, aber nicht nur, die Haltungsform. Veränderte Angaben sollen den Kauf transparenter werden lassen. Worauf ist zusätzlich zu achten? Die Antworten auf diese und mehr Fragen gibt es hier.

Haltungsformen erkennen und verstehen

Aus welcher Form der Haltung Fleisch und Fleischprodukten stammt, lässt sich oftmals nicht auf den ersten Blick oder auch gar nicht erkennen. Anders als bei Eiern steht auf Wienerwürstchen und Co. nicht, ob das Fleisch aus Stallhaltung stammt oder die Tiere wenigstens Frischluft und Sonne genießen durften. Bio-Zertifikate und Siegel stellen bereits eine Orientierung dar. Allerdings kann es auch mit ihnen oftmals schwierig sein, den Überblick zu behalten.

Im Sinne der Transparenz und damit informierter Kaufentscheidungen finden sich mittlerweile allerdings Angaben zur Haltungsform auf dem Frischfleisch. Eingeteilt in vier Formen steht die Haltungsform 1 für die geringste Berücksichtigung des Tierwohls. Die Haltungsform 4 entspricht hingegen den gesetzlichen Bestimmungen für Biofleisch.

Wer sich also bewusst für Fleisch aus der Klasse 3 oder 4 entscheidet, beeinflusst durch sein Kaufverhalten die Wirtschaft und hierdurch den humaneren Umgang mit Tieren.

Einige Einzelhandelsketten wollen diese positive Entwicklung ebenfalls beeinflussen und daher in der Zukunft ausschließlich die beiden oberen Klassen der Haltungsformen anbieten.

Bewusst einkaufen: Herkunft berücksichtigen

Ein weiterer wichtiger Faktor für den bewussten Konsum ist die Herkunft der Produkte. Lange Transportwege belasten die Umwelt. Hinzu kommt, dass unter Umständen unwissentlich Tierleidgefördert wird, wenn den Tieren lange Fahrten zum Schlachten bevorstehen.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, bei den angegebenen Informationen genauer hinzusehen und falls nötig, zusätzlich zu recherchieren. Das klingt nach viel Aufwand, ist bei Gewohnheitskäufen allerdings innerhalb kurzer Zeit erledigt und nur einmal erforderlich. Wer einen verlässlichen Anbieter mit hohen Standards gefunden hat, kann diesen als Orientierung nutzen.

Regionalität zur Vermeidung von Tierleid kann zusätzlich durch den Kauf bei Bauern und Jägern auf sichere Art und Weise unterstützt werden. Das bietet sich unter anderem ebenso bei Eiern, Obst und Gemüse an.

Bewussterer Fleischkonsum: Warum Ersatzprodukte nicht immer die beste Wahl sind

Noch vor 20 Jahren waren Ersatzprodukte für Vegetarier und Veganer eine seltene Erscheinung. Mit etwas Glück ließen sich vegetarische „Würstchen“ in größeren Supermärkten oder Brätlinge in Reformhäusern finden. Mit einer merkwürdigen Konsistenz und einem künstlichen oder von Gewürzen überladenem Geschmack musste dabei in der Regel gerechnet werden.

Heute ist das Angebot kaum mehr überschaubar und die Produkte sind in vielerlei Hinsicht so nah am fleischlichen Original, dass Verwechslungsgefahr besteht.

Das Gute daran ist, dass der Verzicht auf Fleisch nicht mehr bedeutet, auch auf den Geschmack und Genuss verzichten zu müssen. Vielen fällt es dadurch erheblich leichter, weniger tierische Produkte auf den Speiseplan zu setzen.

Auch beim Kauf dieser Lebensmittel ist es jedoch erforderlich, genau hinzuschauen. Denn sie sind in der Regel nicht gesünder. Eben dieser Irrglaube herrscht jedoch weitverbreitet vor. Hinzu kommt, dass manche Zusammensetzungen die Umwelt ebenfalls nicht mehr schonen als das tierische Pendant. Wird auf diese Aspekte jedoch großer Wert gelegt, spielt Vorsicht bei der Auswahl eine entscheidende Rolle.

Fleischkauf: bewussterer Konsum erhöht den Genuss

Fleisch seltener, dafür aber in höherer Qualität zu kaufen, steigert den Genuss gleich auf mehreren Ebenen. Zum einen ist es nicht mehr alltäglich und wird daher bewusster genossen. Zum anderen zeigt sich ein deutlicher Unterschied im Geschmack. Billigprodukte sind oftmals fad und regelrecht verwässert. Ein Fakt, der im Falle von Wurst und verarbeiteten Varianten durch größere Mengen Salz und Gewürze überdeckt werden soll.

Hochwertiges Fleisch ist hingegen geschmacklich voller und nuancierter, was sich zusätzlich im Aroma zeigt. Übermäßiges Würzen erübrigt sich damit. Für viele stellt Bio-Fleisch oder Fleisch direkt von einem Bauern eine Überraschung dar und macht im Vergleich überdeutlich, dass die billige Supermarktware nur vage an den echten Genuss erinnert.

Eine pflanzenbasierte Ernährung schließt den bewussten Genuss von Fleisch nicht aus. Durch das zunehmende Umdenken beim Konsum wird bereits der Einkauf transparenter und erleichtert nicht nur die richtige Entscheidung für höhere Qualität und weniger Tierleid.

Bio-Feuerwerk: „Knallige Farben“ statt Krach in den Ohren

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Die pyrotechnische Industrie in Deutschland blickt optimistisch in die Zukunft. Nur noch wenige Tage – dann steigt nach zwei Jahren Zwangspause wieder die größte Party der Welt mit allem Drum und Dran: Endlich wieder ein echtes Silvester! Ein Fest für alle Freunde des Feuerwerks – und zeitgleich eines, das sich schon bald nachhaltig verändern wird.

„Erst das Verkaufsverbot 2020, dann das Verbot 2021 – zwei Jahre lang waren uns wegen Corona die Hände gebunden. Aber wir haben nie aufgegeben und die Ärmel hochgekrempelt. Wir haben Feuerwerk neu gedacht“, sagt Thomas Schreiber, Vorsitzender des Verbandes der pyrotechnischen Industrie (VPI). Das Ergebnis ist ein einmaliges Angebot und eine Vorreiter-Rolle der deutschen Industrie mit Blick auf umweltfreundliches und biologisch abbaubares Feuerwerk.

Bio-Feuerwerk – Made in Germany? – Verantwortung für kommende Generationen

Mit den Corona geschuldeten Verkaufsverboten standen Hersteller und Händler von einem Tag auf den anderen vor der größten wirtschaftlichen Herausforderung ihrer mehr als 60-jährigen Geschichte. „An die 90 Prozent des Umsatzes werden in den Tagen vor Silvester gemacht – plötzlich brach der Umsatz über Nacht weg“, erinnert sich Schreiber. Die Branche musste sich massiv Zukunftsfragen stellen, fragte sich aber auch nach der Zukunft des Feuerwerks. CO2-Reduktion, Klimawandel, Plastik in den Weltmeeren – „wir sehen uns mit unseren Unternehmen und Produkten in der Verantwortung, einen Beitrag zu mehr Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit zu leisten“, sagt Richard Eickel, VPI-Mitglied und Geschäftsführer der Firma COMET mit Sitz in Bremerhaven. Wie können wir unsere Produktpalette weiterentwickeln? – das war die Frage.

Sie wird „grüner“ denn je – das ist die Antwort. Ein Beispiel von vielen ist die neue Produktlinie der Firma NICO. Die „Green Line“. „Unsere ‚grüne‘ Produktreihe ist umweltfreundlicher, klimaneutral und komplett plastikfrei“, sagt NICO-Geschäftsführer Michael Kandler. „Wir verstehen uns als Experten für nachhaltiges Feuerwerk und beweisen, dass Umweltbewusstsein und Unterhaltung sich nicht ausschließen müssen“, so Kandler.

Ökologische Produktreihen setzen neue Maßstäbe

WECO, Europas Marktführer für den privaten Silvesterspaß, gibt sich nicht damit zufrieden, dass schon heute 90 Prozent eines Feuerwerkskörpers nur aus Altpapier und Holz bestehen. „Wir haben das gewachsene Umweltbewusstsein als Chance zur innovativen Weiterentwicklung genutzt“, so der Geschäftsführer des Familienunternehmens mit Sitz in Eitorf. So habe sein Unternehmen erfolgreich nach biologisch abbaubaren Materialen gesucht, um die bisherigen Plastik-Raketenspitzen und Plastik-Zündschnurschutzhülsen zu ersetzen. „Ab 2023 wird der Plastikanteil radikal sinken“, so Schreiber.

Schon heute verzichtet die Branche bei deutschen Produkten u.a. auf PVC-Verpackungen und ersetzt sie durch Papp-Faltschachteln. Heulerbatterien mit Pfeifen aus Plastik sind ebenso Geschichte. „Ziel ist es, Kunststoff vollständig in unseren Produkten zu ersetzen – alle Produkte sollen biologisch abbaubar werden“, so Schreiber. Ein Vorhaben, das auch bei Richard Eickel und dem Unternehmen COMET auf fruchtbaren Boden fällt: „Als eines der ältesten Feuerwerksunternehmen in Deutschland sind wir uns unserer Verantwortung für die Umwelt bewusst. Deshalb gleichen wir beim Abbrennen unserer Produkte entstehendes CO2 durch zertifizierte Klimaschutzprojekte aus.“ Es gehe nicht um „symbolisches Greenwashing“: „Wir denken sortimentsübergreifend. Mittelfristig werden wir unsere gesamte Produktpalette umweltfreundlicher gestalten“, garantiert Geschäftsführer Richard Eickel.

„Knallige Farben“ statt Krach in den Ohren

Schon in der Vergangenheit konnten die Hersteller und Pyrotechniker Erfolge im Zeichen der Umweltverträglichkeit verbuchen: So bestehen bestimmte Feuerwerkskörper seit Jahren zu 100 Prozent aus wiederverwertbarem Material. Hierzu zählen beispielsweise Feuerwerksbatterien, die nur aus Pflanzenfasern und natürlicher Stärke hergestellt werden. Auch bei den Verpackungen der Einzelprodukte setzen die deutschen Feuerwerkshersteller bewusst auf umweltfreundliche Alternativen im Vergleich zu den ursprünglichen Plastik-Abdeckungen. Diese wurden bei sämtlichen Feuerwerksbatterien durch Faltschachteln aus umweltfreundlicher Kartonage ersetzt. Das Bleigießen ist längst abgeschafft. Zu guter Letzt geben die Feuerwerker auch in Sachen Lautstärke den Ton an: Die „Silence Line“ und „Green Line“ beispielsweise setzen hier ganz gezielt auf „Knalleffekte“ für die Augen statt für die Ohren.

Nach den Vorbestellungen ist vor den Vorbestellungen

Nur noch 33 Tage – dann werden die neuen „grünen“ Produkte erstmals an den Start gehen. Ob die „Green Line“ beim Unternehmen NICO oder die „Silence Line“ bei Feuerwerkshändler COMET – die ersten umweltfreundlichen Produktreihen starten schon in diesem Jahr durch. Kleiner Wermutstropfen: Die Vorräte reichen noch nicht aus, um den kompletten deutschen Markt zu bedienen. Die Lagerhäuser sind zwar voll, allerdings mit den 2020 und 2021 bereits vom Großhandel vorbestellten Produkten, die noch immer darauf warten, vertragsgemäß ausgeliefert zu werden. „Wir sind auf einem guten Weg, Silvester wird unseren Bemühungen Rückenwind geben. Denn wir wissen auch: Nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden könnte, aber wir bleiben dran“, verspricht VPI-Vorsitzender Schreiber.

Zum Verband I Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) ist der Zusammenschluss von 23 (teils assoziierten) Mitgliedsunternehmen aus Deutschland. Der VPI betreut Hersteller von Silvester-, Groß- und Bühnenfeuerwerken sowie Hersteller von pyrotechnischer Munition aus dem gesamten Bundesgebiet.

Neue Radrouten zwischen Bingen und Mainz werden gebaut

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Fahrrad
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Die Stadt Bingen erhält für den Ausbau ihres Abschnitts der Pendlerradroute „Bingen – Ingelheim – Mainz“ Finanzhilfen des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) in Höhe von rund 340.000 Euro. Das hat Verkehrsministerin Daniela Schmitt mitgeteilt. Sie kündigte an, dass der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in den nächsten Tagen den förmlichen Bewilligungsbescheid an die Stadt Bingen versenden werde.

Sieben neue Pendlerradrouten geplant

„Die Zukunft der Mobilität liegt in einem vielfältigen Angebot verschiedener Verkehrsträger. Deshalb bringen wir auch den Radverkehr im Land voran und setzen gemeinsam mit den örtlichen Kommunen sieben Pendlerradrouten um. Die Pendlerradroute Mainz-Bingen ist dabei unser Pilot und wird mit gemeinsamen Kräften und Finanzmitteln des Bundes, des Landes und der Kommunen Stück für Stück umgesetzt. Ein Streckenabschnitt ist bereits fertiggestellt, nun kann der nächste folgen“, sagte Verkehrsministerin Daniela Schmitt. Die Pendlerradroute Mainz-Bingen wurde bereits auf dem Teilstück zwischen Ingelheim und Heidesheim ausgebaut. Jetzt erfolgt der Ausbau des 6,5 Kilometer langen Abschnitts in Bingen bis nach Bingen-Gaulsheim. Die Pendlerradrouten sind komfortable und schnelle Verbindungen zwischen Städten und ländlichen Räumen. Radfahrer sollen hiermit zügig und störungsfrei von A nach B kommen.

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Mit unserem Sonderprogramm „Stadt und Land“ verbessern wir die Bedingungen für Radfahrende in der Stadt und auf dem Land. Wir unterstützen die Länder und Kommunen etwa beim Bau von Radwegen, Radwegebrücken, Radabstellanlagen und fahrradfreundlichen Kreuzungen. Mit dem Ausbau der Radroute Mainz-Bingen entsteht ein attraktives, modernes und vor allem sicheres Angebot für die Radfahrenden in der Region.“

Die Stadt Bingen wird eine Reihe von einzelnen Maßnahmen durchführen

So wird beispielsweise im Bereich des Rheinfähranlegers in der Stadt Bingen der Kreuzungsbereich umgestaltet. Des Weiteren erhält die Pendlerradroute im Kreuzungspunkt Ambrosiusbrücke und ebenso an der Unterführung zum Campingplatz in Bingen eine Bevorrechtigung gegenüber dem motorisierten Straßenverkehr. Außerdem wird auf dem Abschnitt von der Ambrosiusbrücke bis zur Hindenburgbrücke eine Fahrradstraße eingerichtet werden. Mit einer neuen Querungshilfe am Ortsausgang in Bingen-Gaulsheim wird zukünftig der sichere Wechsel von und zum Rhein-Radweg gewährleistet werden. Für mehr Sicherheit am Ortsausgang von Bingen-Gaulsheim sorgt auch die Verbreiterung des linken Bürgersteigs, so dass dieser für die Nutzung für Radfahrer freigegeben werden kann.

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr stärkt bundesweit den klimafreundlichen Radverkehr. Mit dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ stehen den Bundesländern im Zeitraum 2020 – 2023 Finanzhilfen für Investitionen in den Radverkehr in Höhe von insgesamt rund 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Davon sollen rund 52 Millionen Euro nach Rheinland-Pfalz fließen. Für den Bundeshaushalt 2023 ist eine weitere Verstetigung des Programms bis 2028 angestrebt.

Forstbetrieb Zimmermann spendet Weihnachtsbäume für Kitas in Bad Kreuznach

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Spende Tannenbaeume Kitas 28.11.2022 1 scaled
Spende Tannenbaeume Kitas 28.11.2022 1 scaled

Bereits zum zehnten Mal spendet der Forstbetrieb Zimmermann Weihnachtsbäume an die Kindertagesstätten in Bad Kreuznach. Für alle Kitas in der Kernstadt und den Stadtteilen stehen wieder frisch geschlagene Nordmanntannen aus dem Hunsrück zur Abholung am Verkaufsstand auf der Pfingstwiese bereit.

Oberbürgermeister Emanuel Letz bedankte sich im Namen der Stadtverwaltung Bad Kreuznach und aller Kitas

Den Anfang gemacht haben die Erzieherinnen und Erzieher der Kita Ria-Liegel-Seitz, die am Montag gemeinsam mit den Kindern „ihren“ Tannenbaum auf der Pfingstwiese ausgesucht und mit einem Bollerwagen abtransportiert haben. Oberbürgermeister Emanuel Letz bedankte sich im Namen der Stadtverwaltung Bad Kreuznach und aller Kitas bei Kristina und Lars Zimmermann vom Forstbetrieb Zimmermann für die schöne Spende und die tolle Aktion.

Dem Forstbetrieb aus dem Hunsrück ist es seit Jahren ein Anliegen, dass in allen Kitas von Bad Kreuznach mit einem passenden Baum Weihnachtsstimmung aufkommt. Der reguläre Weihnachtbaumverkauf auf der Pfingstwiese startet am Donnerstag, 1. Dezember. Bis zum 23. Dezember können dort montags bis samstags, 9 bis 18 Uhr, und sonntags von 11 bis 16 Uhr frisch geschlagene Tannen gekauft werden.

Vorweihnachtliches Familienfest beim DRK Nierstein-Oppenheim

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Der ganze DRK-Ortsverein Nierstein-Oppenheim erstrahlte in vorweihnachtlichem Glanz, verzaubert durch Lichtillumationen. Der Tannenbaum geschmückt, das Lagerfeuer knisterte und weihnachtliche Musik war zu hören. Ein verführerischer Duft nach leckeren Speisen, Glühwein und Kinderpunsch lag in der Luft.

Die ehrenamtlichen Helferinnen Helfer stehen nicht nur in der DRK-Ausrüstung Seite an Seite – sie leben das Team auch privat. Zum Vorabend des ersten Advents hat der Ortsverein daher unter dem Motto „DRK & Family“ zu einem vorweihnachtlichen Familienfest in den Sant-Ambrogio-Ring geladen.

Auch der Nikolaus schaute im Ortsverein vorbei

Zu Gast war das Oppenheimer Urgestein Lore Hübner. Sie erzählte in ihrer unnachahmlichen Art über ein selbst erlebtes Geschehen auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt, welches sogar vor einigen Jahren als Geschichte in einem Buch veröffentlich worden ist. Gespannt hörten Groß und Klein ihr zu. Auch der Nikolaus schaute im Ortsverein vorbei und beschenkte die Kinder mit Mandarinen und Schokolade.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden an diesem Abend noch zahlreiche Mitglieder geehrt – für fünf bis 35 Jahre Engagement im DRK. Und für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal sowie für ihren Einsatz gegen das Corona-Virus wurden zahlreichen Helfenden mit einer Ehrung gedankt.