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ALDI SÜD Bingen unterstützt Landesverband Tafel Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.

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ALDI SUED Spendenscheck Tafel Mainz scaled
ALDI SUED Spendenscheck Tafel Mainz scaled

„Gutes für alle.“ lebt ALDI SÜD nicht nur als Grundversorger in seinen rund 2.000 Filialen. Unter dem Motto „Spenden, helfen, fördern“ engagiert sich ALDI SÜD über das ganze Jahr verteilt in ganz unterschiedlichen Bereichen. Zu Weihnachten startet ALDI SÜD schon zum zweiten Mal in diesem Jahr eine große Aktion, um regionale Projekte zu unterstützen.

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Die Aktion läuft im gesamten ALDI SÜD Vertriebsgebiet

Alle 24 ALDI SÜD Regionalgesellschaften spenden – zusätzlich zu ihrem regulären sozialen Engagement im Jahr – 10.000 Euro an soziale Projekte oder Organisationen. Wohin die finanzielle Unterstützung geht, wird individuell in den Regionen entschieden. Mit dem sozialen Engagement seiner Regionalgesellschaften direkt vor Ort nimmt der Discounter seine gesellschaftliche Aufgabe wahr.

Gutes für die Region Bingen

Bis zum 17.12.2022 läuft in der Region Bingen noch die Aktion „Kleine Spende, große Wirkung – Ein Teil mehr kaufen und Gutes tun.“ Bei der Aktion können Kundinnen und Kunden in den ALDI SÜD Filialen in der Region haltbare Grundnahrungsmittel, Hygiene- und Kosmetikprodukte sowie Aktionsware kaufen und in einem extra dafür vorhergesehen Einkaufswagen in den Filialen platzieren. Die Waren werden im Anschluss an den Landesverband Tafel Rheinland-Pfalz/Saarland e.V übergeben. Zusätzlich unterstützt die Regionalgesellschaft mit ihren 10.000 Euro Sonderspende

die Tafeln in der Region. Martin David, Managing Director der Regionalgesellschaft Bingen, überreichte den Spendenscheck zusammen mit Lebkuchen und Stollenkonfekt an Dieter Hanspach, Erster Vorsitzender der Tafel Mainz, und Heidi Preuhsler, Stv. Vorsitzende der Tafel Mainz , vor Ort in der Heidelbergerfaßgasse. „Die örtlichen Tafeln leisten unter schwierigen Bedingungen einen unverzichtbaren Beitrag für die Menschen in unserer Region. Vor allem in der Weihnachtszeit und nach diesem herausfordernden Jahr möchten wir sie unterstützen“, so Martin David.

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Das soziale Engagement von ALDI SÜD

Insbesondere in diesen angespannten Zeiten zeigt das Unternehmen: Auf ALDI SÜD können sich die Menschen verlassen. „Gutes für alle.“ bedeutet für den Erfinder des Discounters nicht nur, dafür zu sorgen, dass die Menschen sich nicht zwischen Qualität und Preis entscheiden müssen, sondern auch, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Mit langfristigen Förderpartnerschaften setzt sich der Discounter dafür ein, dass alle eine faire Chance auf eine gute Zukunft haben, beispielsweise durch seine Unterstützung für die Stiftung Kindergesundheit, Acker e.V. und SOS-Kinderdorf e.V. Weiteres zu dem gesellschaftlichen Engagement von ALDI SÜD finden Sie hier: soziales Engagement: Spenden, helfen, fördern (aldi-sued.de)

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Netto Markt eröffnet in Rüsselsheim-Königstädten

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Neuer Netto Markt in Ruesselsheim Koenigstaedten eroeffnet Copyright Stadt Ruesselsheim am Main Fotograf Frank Moellenberg scaled
Neuer Netto Markt in Ruesselsheim Koenigstaedten eroeffnet Copyright Stadt Ruesselsheim am Main Fotograf Frank Moellenberg scaled

Die Stadt Rüsselsheim am Main freut sich über neue Entwicklungen im Einzelhandel in Königstädten. Mit der Eröffnung des Netto Marken-Discounts konnte eine Lücke in der Nahversorgung geschlossen werden, die Edeka durch seinen Umzug aus der Immobilie im Konrad-Adenauer-Ring hinterlassen hatte.

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„Der Einsatz der Stadt hat sich gelohnt“

„Wirtschaftsförderung und Wirtschaftsdezernat haben sich dafür eingesetzt, dass wieder ein Nahversorger in die Immobilie einzieht. Der Einsatz der Stadt hat sich gelohnt. Wir freuen uns, dass Königstädten mit dem Netto Marken-Discount ein preiswertes Lebensmittelangebot hat und die Immobilie wieder schnell genutzt werden konnte“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch, der dabei auch den aktuellen Entwicklungsbedarf des Stadtteils im Fokus hat.

Als Grundlage für die Stadtentwicklung arbeite die Stadt derzeit an einem Einzelhandels- und Zentrenkonzept für Rüsselsheim, das sie im kommenden Jahr vorlegen wird. Erste Daten, die hierfür erhoben wurden, zeigen in Königstädten einen Bedarf insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel auf. Denn im Verhältnis zu den mehr als 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtteils sind unterdurchschnittlich wenige Flächen für die tägliche Nahversorgung vorhanden. „Unser langfristiges Ziel ist insbesondere für den täglichen Bedarf eine wohnortnahe Versorgung der kurzen Wege, damit die Menschen sich auch ohne Auto versorgen können und die Kaufkraft nicht ins Umland abfließt. Durch den Brand des Penny-Markts nahe des Einkaufszentrums sind vorübergehend Flächen im Lebensmitteleinzelhandel entfallen. Als Stadt setzen wir uns daher auch dafür ein, dass dieser Markt wieder neu aufgebaut und eröffnet wird“, sagt Bausch.

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Über 700 Quadratmeter Verkaufsfläche neu renoviert

Die Filiale der Firma Netto Marken-Discount, die ein Schwesterunternehmen von Edeka ist, bietet seit Ende November auf der mehr als 700 Quadratmeter renovierten Verkaufsfläche über 5.000 Produkte an, mit einer Auswahl an Obst und Gemüse, Brot- und Backwaren, Molkereiprodukten, Fleisch- und Wurstwaren sowie Drogerieartikeln. Den Kundinnen und Kunden stehen rund 40 Parkplätze zur Verfügung. Die Räume standen seit März 2022 leer, nachdem der ehemalige Mieter Edeka Boßler in seinen neuen Supermarkt an der Bensheimer Straße umgezogen ist.

Aber nicht nur mit dem neuen Discounter zeigt sich der Oberbürgermeister zufrieden, auch die Entwicklungen im Handel im Stadtteil Königstädten insgesamt bewerte er positiv: „In den vergangenen Monaten und Jahren haben sich insbesondere rund um das Einkaufszentrum neue Geschäfte wie eine Buchhandlung und ein Orthopädie-Schuhtechnik Sanitätshaus angesiedelt. Außerdem wurde die traditionsreiche Kneipe Holzwurm wiedereröffnet. Mit der Gewinnung neuer Marktbeschicker und damit Attraktivitätssteigerung des Königstädter Wochenmarkts, der mittlerweile sehr stabil läuft und viele Besucherinnen und Besucher in das Einkaufszentrum lockt, können wir außerdem gute Erfolge vorweisen. Auch bin ich sehr zufrieden mit den engagierten Gewerbetreibenden im Einkaufszentrum Königstädten, die ihren Standort beispielsweise auch jetzt in der Adventszeit mit eigenen Aktionen aufwerten. Ich bin mir sicher, dass wir noch weitere Potentiale in Königstädten heben können. Als Stadt werben wir aktiv für den Standort und tauschen uns mit verschiedenen Akteuren aus“, sagt Bausch.

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Rekonstruktion des tödlichen Unfalls in Wiesbaden findet nicht statt

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Die für Mittwochabend (14. Dezember 2022) geplante Ereignisrekonstruktion im Rahmen der Ermittlungen wegen Mordes nach einem tödlichen Verkehrsunfall im Gustav-Stresemann-Ring in Wiesbaden findet aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht statt. Für die Nachstellung sind vergleichbare Bedingen wie zum Unfallzeitpunkt erforderlich, welche durch den aktuellen Schneefall nicht gegeben sind. Der Gustav-Stresemann-Ring ist demnach am Mittwochabend nicht gesperrt und kann normal befahren werden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

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Schreibwarenladen Wackernheim: „Wir haben Hoffnung, dass es eine Lösung geben wird“

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Der Netto-Markendiscount im Ingelheimer Stadtteil Wackernheim wird im kommenden Jahr umgebaut. Während der Umbauphase wird der Markt einige Wochen komplett schließen müssen. Von den Umbaumaßnahmen ist auch der Schreibwarenladen mit angeschlossener Postfiliale betroffen. BYC-News hat mit der Inhaberin Marita Wrede gesprochen.

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Seit fast 25 Jahren in Wackernheim

Frau Wrede führt den Schreibwarenladen mit Post und Lottoannahmestelle bereits seit 24 Jahren und würde im kommenden Jahr das 25-jährige Bestehen feiern. Das Geschäft und die Inhaberin sind bei den Wackernheimern sehr beliebt und nach der Nachricht, dass der Laden komplett aus dem Ort verschwinden könnte, sammelten sich in der Wackernheimer Facebookgruppe die Kommentare, dass alles dafür getan werden müsse, um das Geschäft zu erhalten.

Unterschriftenaktion soll den Schreibwarenladen retten

Schreibwarenladen wackernheim: "wir haben hoffnung, dass es eine lösung geben wird"
Unterschriftenaktion

Ein Wackernheimer Bürger hat daraufhin ein Schreiben an den Ortsvorsteher Dieter Berg verfasst und am Samstag (10. Dezember 2022) eine Unterschriftenliste bei Frau Wrede ausgelegt. Die Aktion hat sich schnell rumgesprochen, sodass bereits bis Montagabend (12. Dezember 2022) knapp 250 Unterschriften zusammenkamen. „Die Leute kommen hier rein und steuern direkt auf die Unterschriftenliste zu. Die sind alle informiert und wollen helfen. Das ist der absolute Wahnsinn“, so die Inhaberin gegenüber BYC-News.

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Kündigung zum 31. Juli 2023

Weiter berichtet sie: „Wir haben vor einigen Tagen die Kündigung zum 31. Juli 2023 erhalten. Da in der Kündigung keine Begründung stand, habe ich mit Netto, meinem Vermieter, telefonisch Kontakt aufgenommen. Von einer Mitarbeiterin habe ich dann unter anderem erfahren, dass Netto in Zukunft selbst Zeitschriften im Markt verkaufen wird. Deshalb gehe ich davon aus, dass sie uns hier weghaben wollen, da wir ja ein großes Zeitschriftensortiment haben.“

Miete soll um das Dreifache steigen

Weiterhin habe die Mitarbeiterin am Telefon in den Raum gestellt, dass die aktuelle Miete, die noch auf dem Mietvertrag von vor 25 Jahren basiert so keinesfalls beibehalten werden könne. Auf Nachfrage von Frau Wrede, ob die Miete sich dann verdoppele, meinte die Mitarbeiterin, dass es auf das Dreifache hinauslaufen könne. Dies ist nach Aussage von Frau Wrede gegenüber dieser Online-Zeitung wirtschaftlich für sie dann nicht mehr zu bewältigen.

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Sorge um langjährige Mitarbeiter

„Natürlich mache ich mir auch Sorgen um meine langjährigen Mitarbeiter. Ich beschäftige einen Festangestellten und zwei Aushilfen, die sich über die Jahre in allen Bereich fortgebildet haben. Um hier zu Arbeiten muss man eine Lottoschulung machen, eine Postschulung, benötigt für alles Zertifikate. Auch für den Fahrkartenverkauf, den wir seit 01. April 2022 anbieten, haben wir eine Schulung besucht. Wie es jetzt weitergeht weiß ich momentan nicht. Ich habe aber die Hoffnung, dass sich noch eine Lösung für uns findet und Netto oder der Gebäudeeigentümer aufgrund der Unterschriftenaktion erkennt, wie sehr die Wackernheimer uns brauchen.“

Auch der Ortsvorsteher, Dieter Berg, hat bereits mit Frau Wrede Kontakt aufgenommen und seine Unterstützung zugesichert

Neben Schreibwaren, Zeitschriften, Lotto und Post bietet Frau Wrede auch den Fahrkartenverkauf an, einen Reinigungs- und Wäscherei-Service, eine Annahmestelle für Schuhreparaturen, dient als Kartenvorverkaufsstelle für verschiedene Wackernheimer Veranstaltungen und unterstützt aktuell zum Beispiel den Verkauf eines Ingelheimer Kalenders für einen guten Zweck.

„Eine andere Möglichkeit im Ort sehe ich für uns nicht, da wir Parkplätze vor der Tür brauchen, damit die Leute ihre Pakete auf kurzem Weg zu uns bringen können.“

Wie lange die Unterschriftenaktion noch laufen werde, weiß Frau Wrede noch nicht.


Netto in Wackernheim schließt für mehrere Wochen – Zukunft der Post steht in den Sternen

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Spiegelglatte Straßen in Rheinhessen und im Kreis Groß-Gerau

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Glatteis
Glatteis

Frost und Glätte sorgen aktuell in vielen Ortschaften in Rheinhessen und dem Kreis Groß-Gerau für schwierige Straßenverhältnisse. Aufgrund der schwierigen Wetterverhältnisse und den glatten Straßen kam es in der Nacht zu mehreren Verkehrsunfällen im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

Zum Großteil entstanden dabei glücklicherweise lediglich Blechschäden an den Fahrzeugen. Die gesamte Nacht über sind Streufahrzeuge vom Winterdienst in den Städten und Kommunen auf den Straßen unterwegs, um diese wieder verkehrssicher zu machen. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, mögliche Beeinträchtigungen im Berufsverkehr einzuplanen und mit der notwendigen Vorsicht zu fahren. Fahrt langsam und kommt gut an!

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PKW durchbricht Brückenabsperrung und stürzt mit Fahrerin 7 Meter in die Tiefe

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Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Hämelerwald wurden am Dienstagabend (14.12.2022) um 23:18 Uhr nach Hämelerwald (Region Hannover) in den Bereich der Bahnbrücke (Niedersachsenstraße) alarmiert. Grund der Alarmierung war ein Verkehrsunfall mit einem beteiligten PKW, nach Sturz von der Brücke mit unklarer Lage inwieweit die Fahrzeugführerin eingeklemmt war.

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Der VW flog 7 Meter in die Tiefe

Die Fahrzeugführerin befuhr zuvor mit Ihrem VW den Bereich der Dessauer Straße/Ladestraße, durchbrach dann die Absperrung der Brücke, stürzte ca. 7 Meter in die Tiefe und kam mittig auf dem Dach liegend auf der Niedersachsenstraße zum Stillstand – ca. 15 Meter vor einem PKW mit 3 jungen Männern, die gerade die Niedersachsenstraße befuhren. Sie unterbrachen die Fahrt, alarmierten die Rettungskräfte und leisteten erste Hilfe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Pkw durchbricht brückenabsperrung und stürzt mit fahrerin 7 meter in die tiefe 1

Mit Eintreffen der Einsatzkräfte konnte dann festgestellt werden, dass sich die Fahrzeugführerin bereits eigenständig aus dem Fahrzeug befreit hatte und sich in Obhut der Ersthelfer begeben hat.

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Autofahrerin erlitt mittelschwere Verletzungen

Die Hauptaufgabe der Feuerwehr bestand dann sowohl in der weiteren Betreuung der Fahrerin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes als auch darin, die Einsatzstelle abzusichern, den Brandschutz sicherzustellen sowie das Batteriemanagement zu übernehmen und auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen. Ein Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät war nicht erforderlich. Die Fahrzeugführerin erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden. Zur Unfallursache und Schadenshöhe können keine weiteren Aussagen getätigt werden. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz war die Feuerwehr Hämelerwald mit 3 Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften.

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Hoher Sachschaden nach Blick auf das Smartphone

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Am Montag (12.12.2022) kam es gegen 12:10 Uhr zu einem Unfall mit hohen Sachschaden bei Dannstadt-Schauernheim. Wie die Polizei Ludwigshafen mitteilt, fuhr ein 20-jähriger Traktorfahrer mit Anhänger die Riedstraße in Richtung Am Bocke.

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Unfallhergang

Da das Handy des Traktorfahrers klingelte, schaute dieser kurz sein Smartphone. Nachdem der Fahrer den Blick wieder auf die Straße richtete, bemerkte er einen entgegenkommenden PKW und führte eine Vollbremsung durch. Hierbei stellte sich der Traktor quer und beschädigte einen geparkten PKW. Der entgegenkommende 42-jährige PKW-Fahrer konnte nicht mehr abbremsen und stieß mit dem Traktor zusammen. Der 42-Jährige verletzte sich leicht und wurde in ein Krankenhaus gebracht, der Traktorfahrer blieb unverletzt. Der PKW des 42-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Insgesamt entstand Sachschaden von etwa 46.500 Euro.

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Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall auf der B41 zwischen Weinsheim und Sponheim

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Zwei Verletzte und zwei beschädigte Fahrzeuge sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße B41 zwischen den Abfahrten Weinsheim und Sponheim am Dienstagnachmittag. Da zunächst unklar war, ob Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt wurden, alarmierte die Leitstelle neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch die Feuerwehren Rüdesheim und Waldböckelheim zur technischen Hilfeleistung.

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Alle Personen waren aus den Fahrzeugen

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Unfallstelle hatten alle Personen die Fahrzeuge bereits verlassen. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten und kümmerte sich um den Transport in ein Krankenhaus. Nach dem abstreuen ausgelaufener Betriebsstoffe und dem Abklemmen einer Fahrzeugbatterie war der Einsatz der Feuerwehr nach 45 Minuten beendet. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten bildete sich ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Rüdesheim/Roxheim.

Eine halbe Stunde vor dem Einsatz auf der Bundesstraße wurden die Feuerwehren aus Bockenau und Winterburg zur Unterstützung der Einheiten aus der VG Nahe-Glan zu einem Gebäudebrand in Winterburg gerufen. Die beiden Einheiten setzen dort mehrere Trupps unter Atemschutz ein und konnten den Einsatz nach gut drei Stunden beenden.

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Zugefrorene Tonnen – Stadt Mainz gibt Tipps gegen das Festfrieren des Abfalls

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Muelltonnen Eis

Wenn der Müll einfach nicht aus der Tonne will… Gerade in der kalten Jahreszeit hat Väterchen Frost manchenteils „den Abfall im Griff“. Die Müllabfuhr war gerade da, doch die Tonne ist noch halb voll. Vor allem bei den Restabfall- und Biotonnen kommt es in der Zeit der Minusgrade zum Festfrieren der Abfälle an den Tonnenwänden. Die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes konnten sie deshalb nicht vollständig entleeren.

Die Müllwerker haben nur die Möglichkeit, das Gefäß einmalig über Kopf per Hebevorrichtung am Fahrzeug zu kippen und das Gefäß mehrfach anzuschlagen

Ein Hineingreifen in die Tonne oder das Lösen der Abfälle von der Gefäßwand ist aus Gründen der Arbeitssicherheit und des Arbeitsaufwandes nicht möglich. Auch eine Nachleerung durch den Entsorgungsbetrieb ist leider nicht durchführbar, da das Leerungsfahrzeug am folgenden Tag in einem anderen Abfuhrbezirk eingesetzt ist. Es muss dann bis zum nächsten Leerungstermin gewartet werden.

Durch ein paar einfache Tipps kann man das Festfrieren verhindern:

  • Feuchte Abfälle in Zeitungspapier einwickeln
  • Die Tonne mit Zeitungspapier auskleiden
  • Keine Flüssigkeiten einfüllen
  • Vor der Entleerung den festgefrorenen Abfall, z. B. mit einem Spaten, lösen.

Bei Fragen hilft Ihnen die Abfallberatung gerne weiter unter der Telefonnummer 06131 / 123456. Oder informieren Sie sich auf der Internetseite des Entsorgungsbetriebes via www.eb-mainz.de.

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Verteilung des „MainzerMüllMagazins“ verzögert sich

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Der Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz informiert: Die Verteilung des MainzerMüllMagazins (1. Ausgabe 2023) verzögert sich aufgrund von technischen Problemen beim Druck. Alle Haushalte erhalten ihr Exemplar inklusive des Jahreskalenders ab dem 27. Dezember 2022.

Die Abfuhrtermine können die Mainzerinnen und Mainzer aber jetzt schon auf der Internetseite des Entsorgungsbetriebs im Abfallkalender einsehen und ausdrucken: www.eb-mainz.de/abfallkalender. Wer möchte kann sich auch eine Erinnerungsfunktion einrichten.

Ein ausgedrucktes Exemplar des Abfallkalenders erhalten Sie außerdem im Mainzer Umweltladen zu den Öffnungszeiten (Mo-Fr 10.00 – 13.00, 13.30 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 14.00) oder bei der Abfallberatung (abfallberatung@stadt.mainz.de, Telefon 06131 / 12 34 56).

Stadt Mainz auf den bevorstehenden Wintereinbruch gut vorbereitet

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Der Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz ist für die kommenden Tage alarmiert und für einen möglichen Wintereinsatz gerüstet. Die (teils divergierenden) Wettervorhersagen kündigen moderaten Schneefall ab Mittwoch früh bei möglicher anschließender Glättebildung an.

Aus diesem Grunde wird der Winterdienst des Entsorgungsbetriebes Streugut ausbringen und sich auf den Wintereinbruch in Mainz vorbereiten – je nach Entwicklung der Wettersituation ist ein Volleinsatz mit 11 Groß- und 2 Kleinfahrzeugen auf den Mainzer Straßen denkbar, da in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Glatteisgefahr besteht. Über die Entwicklung an den darauf folgenden Tagen informiert der Entsorgungsbetrieb nach den jeweils vorliegenden Vorhersagen aktuell.

Der Appell geht daher an alle Verkehrsteilnehmer, mögliche Beeinträchtigungen im morgigen Berufsverkehr einzuplanen und langsam sowie mit der notwendigen Um- und Vorsicht zu fahren. Der Hinweis, Vorsicht walten zu lassen, gilt zugleich auch Radfahrern und Fußgänger.

Ministerpräsident Boris Rhein verspricht Unterstützung für Unternehmen

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BORIS RHEIN 4334
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Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat beim Jahresempfang der IHK Limburg den hessischen Unternehmen in Zeiten der Krise die Unterstützung der Landeregierung zugesichert. „Der Ukraine-Krieg trifft unsere Wirtschaft hart. Inflation, steigende Energiepreise und ein sich schon seit Jahren zuspitzender Fachkräftemangel bedrohen ganz direkt den Wohlstand unseres Landes. Doch wir als Landesregierung geben Sicherheit in unsicheren Zeiten: Mit verschiedenen Schritten reagieren wir auf die wirtschaftlichen Probleme dieser Zeit und sorgen dort für Entlastung, wo wir es können“, sagte der Regierungschef am Dienstag in Limburg.

Durch solides Haushalten, den Abbau von Schulden sowie die Analyse und Priorisierung der Ausgaben stelle sich die Landesregierung der allgemeinen Teuerung entgegen

So sei es auch als Maßgabe im Doppelhaushalt für die beiden kommenden Jahre festgehalten. Um die Folgen der Energiekrise abzumildern, habe sie sich zunächst beim hessischen Gasgipfel und dann beim Sozialgipfel mit allen relevanten Akteuren über Möglichkeiten ausgetauscht, die Energieversorgung zu sichern und Bürgerinnen, Bürger sowie Unternehmen von den hohen Energiepreisen zu entlasten. „Vergangene Woche haben wir außerdem unser Landesprogramm ,Hessen steht zusammen‘ in Höhe von 200 Millionen Euro vorgestellt. Damit werden wir ergänzend zu den Bundeshilfen die Beratungsstrukturen stärken, soziale Härten für die Menschen abfedern, Vereine, Initiativen, Verbände und Einrichtungen entlasten sowie Klein- und Kleinstunternehmen unterstützen.“ Mit einem Bürgschaftsrahmen in Höhe von drei Milliarden Euro stehe das Land außerdem Unternehmen und Betrieben zur Seite, die durch den Krieg konkrete Nachteile erlitten haben.

„Unsere Unterstützung für die hessische Wirtschaft geht jedoch noch weit über die Krisenbewältigung hinaus“, betonte Rhein. „Eine wichtige Voraussetzung für die Betriebe ist eine funktionierende Infrastruktur mit gut ausgebauten Verkehrswegen. Mit unserer Hessenstrategie Mobilität 2035 setzen wir Maßstäbe für ein digital vernetztes, klimaschonendes und leistungsfähiges Verkehrssystem. Unser Ziel ist es, ein klimaneutrales Industrieland zu werden, dazu brauchen wir die Innovationskraft unserer Unternehmen und eine 360-Grad-Technologieoffenheit. Wir wollen Ökonomie und Ökologie sozialverträglich vereinen, damit die wirtschaftlichen Prozesse in den nächsten Jahren weitgehend klimaneutral, digitalisiert und ressourcenschonend werden.“

Der Ministerpräsident ging auch auf das drängende Problem des Fachkräftemangels ein

„Um diese Herausforderung zu stemmen, müssen wir schon beim Start ins Berufsleben ansetzen: Wir entwickeln unsere Schulen weiter und stärken die duale Ausbildung, unterstützen aber auch durch die Förderung von Ausbildungswohnen“, sagte er. Zudem brauche es Unternehmen, die durch ganzheitliche Qualifizierung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen den Fachkräftemangel angingen. „Betriebe, die auf eine gute berufliche Bildung setzen, investieren in die eigene Zukunft. Die heutige Preisverleihung des IHK-Bildungspreises ,Lebenslanges Lernen‘ zeigt, dass wir in Hessen zahlreiche Unternehmen haben, die das schon auf vorbildliche Weise umsetzen“, sagte Rhein, der die Auszeichnung gemeinsam mit Ulrich Heep, Präsident der IHK Limburg, an das Traditionsunternehmen Blechwarenfabrik Limburg GmbH übergab. Mit dem Preis werden Betriebe ausgezeichnet, die ihre Beschäftigten mit innovativen Ideen bei der Aus- und Weiterbildung sowie bei der persönlichen Bildung unterstützen und damit ein Beispiel für andere Unternehmen geben.

Rettungseinsatz in Mainz: Mann verstirbt auf offener Straße

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Löschfahrzeug Feuerwehr Mainz

Am Dienstagvormittag (13. Dezember 2022) kam es gegen 11:15 Uhr zu einem Rettungseinsatz am Tegut Markt in der Holzhofstraße in Mainz. Dort kam es zu einem medizinischen Notfall, wodurch ein 72 Jahre alter Mann reanimationspflichtig wurde. Der Mann verstarb jedoch noch vor Ort.

Die Rettungskräfte konnten nichts mehr für den Mann tun

Wie die Polizei mitteilt, wurde der 72-Jährige mit festem Wohnsitz in Mainz auf bislang unbekannten Gründen reanimationspflichtig. Umgehend rückten Rettungsdienst und Notarzt an, begannen mit den Reanimationsmaßnahmen und versuchten das Leben des Mannes zu retten. Die Rettungskräfte konnten jedoch trotz aller Bemühungen nichts mehr für den Mann tun, der kurze Zeit später noch vor Ort verstarb.

Aufgrund der zentralen Lage stellte die Berufsfeuerwehr Mainz einen Sichtschutz auf, um den Rettungskräften ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen und den Patienten vor Blicken neugieriger Passanten zu schützen. Aufgrund der ungeklärten Umstände übernimmt die Kriminalpolizei Mainz die Ermittlungen zur Todesursache. Der Einsatz wurde gegen 13:30 Uhr beendet.

Matt Riddle von der WWE suspendiert – Superstar bei Drogentest durchgefallen

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Matt Riddle
Matt Riddle

Neuesten Medienberichten zufolge ist der WWE-Superstar Matt Riddle von dem Wrestling-Marktführer WWE suspendiert worden. Bei Untersuchungen wurden bei Riddle Drogentests auf Steroide und weitere verbotene Substanzen durchgeführt. Der Wrestler soll sich auf Anordnung der WWE nun in eine Rehabilitation begeben, da in der Vergangenheit bereits mehrere Verstöße bei Matt Riddle festgestellt wurden. Wann mit einer Rückkehr in den Ring zu rechnen ist, steht bislang noch in den Sternen. Sollte Riddle die Reha-Maßnahmen nicht erfolgreich absolvieren, so muss er mit einer Entlassung bei der WWE rechnen.

 

Neues Wasserstoffprojekt mit Schott Mainz, Essity und den Mainzer Stadtwerken

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Der Technologiekonzern SCHOTT hat im November ein ambitioniertes Forschungsprojekt gestartet: Erstmalig testet er den großtechnischen Einsatz von Wasserstoff in der laufenden Glasproduktion. „Die Tests laufen sehr gut und zeigen, dass eine Veränderung unserer Technologie möglich ist“, erklärte Dr. Jens Schulte, Mitglied des SCHOTT Vorstandes. „Die Transformation der Energiewende werden wir nur im Zusammenspiel mit starken Partnern und mithilfe der Politik lösen. Damit die deutsche Industrie trotz klimafreundlicher Produktion wettbewerbsfähig bleibt, sind Klimaschutzverträge und entsprechende Infrastrukturinvestitionen unerlässlich.“

Gemeinsame Kooperation zwischen den Mainzer Stadtwerken, Essity, Rheinland-Pfalz, Hessen und SCHOTT

Zusammen mit seinen Kooperationspartnern, den Mainzer Stadtwerken und dem Hygieneunternehmen Essity, sowie den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen will SCHOTT Möglichkeiten für innovative dezentrale Wasserstofflösungen ausloten. Gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Katrin Eder konnte ein erstes positives Zwischenfazit gezogen werden.

Bei der energieintensiven Spezialglasproduktion entsteht der größte Anteil der CO2-Emissionen beim Schmelzprozess bei Temperaturen von bis zu 1.700 Grad Celsius. Die Glaswannen werden vor allem mit Erdgas betrieben. SCHOTT will auf die Nutzung fossiler Energieträger langfristig verzichten und hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu produzieren. Das wichtigste und schwierigste Ziel hin zu einer klimaneutralen Produktion ist der Technologiewandel. SCHOTT setzt hier vor allem auf zwei Transformationspfade: die Elektrifizierung der Schmelzwannen auf Basis von Grünstrom und der Einsatz von grünem Wasserstoff.

Beimischung von Wasserstoff: Auswirkungen erforschen und Erfahrungen sammeln

Im Forschungsprojekt „H2-Industrie“ testet SCHOTT bis Ende Dezember die Beimischung von Wasserstoff in großtechnischen Schmelzversuchen am Standort Mainz. Die Mainzer Stadtwerke unterstützen das Projekt mit einer mobilen Beimischstation, in der das Erdgas-Wasserstoff-Gemisch erzeugt wird. Schrittweise wird in der von der Mainzer Netze GmbH konzipierten und betriebenen Anlage der Wasserstoffanteil hochgefahren auf bis zu 35 Volumenprozent.

Der Test ist absolute Pionierarbeit für die Glasindustrie, sodass sich das Expertenteam mit noch vielen offenen Forschungsfragen konfrontiert sieht, beispielsweise wie sich Wasserstoff auf die komplexen Schmelzprozesse und auf die Qualität der Produkte auswirkt. Bisheriges Ergebnis: Die notwendigen hohen Temperaturen, die für das Glasschmelzen benötigt wird, werden erreicht. Die Experten sind jetzt dabei, die Glasqualität der geschmolzenen Gläser vertiefend zu analysieren.

„Dieser Großversuch macht deutlich: Klimafreundliche Technologien in energieintensiven Industrien funktionieren“, erklärte Dr. Jens Schulte. „Beim Klimaschutz dürfen wir jetzt nicht nachlassen. Schnelle Lösungen sind gefragt. Daher begrüßen wir sehr den Vorstoß des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz für Klimaschutzverträge. Wir hoffen, mit unseren Projekten damit zu den ersten Anwendern zu gehören“. Diese staatlichen Verträge sollen die Entwicklung und Einführung von klimafreundlichen Technologien unterstützen.

Ein wichtiger Beitrag zur Klimaneutralität

„Hinsichtlich der Zielsetzung der Landesregierung Klimaneutralität bis spätestens 2040 zu erreichen, ist Wasserstoff ein zentraler Baustein“, sagte Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz. „Wir haben mit unserer Wasserstoffstudie mit Roadmap die Grundlage für die Maßnahmen zur Wasserstoffstrategie des Landes und damit einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität geschaffen. Dabei spielt Wasserstoff eine besondere Rolle. Da ist SCHOTT, das 2030 klimaneutral in seiner Produktion sein will, ein Vorreiter und Vorbild für die energieintensive Industrie Rheinland-Pfalz. Auch zukünftig wollen wir innovative regionale Modelle unterstützen.“

„Als regionaler Energieversorger haben wir mit dem Energiepark Mainz bereits bewiesen, dass die Produktion von grünem Wasserstoff mit Hilfe unter anderem von Windstrom im großtechnischen Stil funktioniert,“ sagte Daniel Gahr, Vorstandsvorsitzender der Mainzer Stadtwerke. „Und wir haben gezeigt, dass Wasserstoff in Haushalten und bei Gewerbebetrieben Erdgas zum Teil klimafreundlich ersetzen kann. Jetzt freuen wir uns darauf, gemeinsam mit SCHOTT und Essity nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen, wie eine wasserstoffbasierte Energieversorgung für die Industrie in unserer Region künftig aussehen könnte. Dabei können wir uns eine ganze Reihe von dezentralen Lösungen vorstellen, dafür braucht es allerdings finanzielle Anschubhilfen.“

Weitere Initiativen fest im Blick

Die gewonnen Testergebnisse nutzt SCHOTT, um seine Forschungen zur klimafreundlichen Transformation der Glasschmelze weiter voranzutreiben. Die Schmelzexperten planen im Jahr 2023 Tests mit 100% Wasserstoff im Labormaßstab.

Während die Erforschung der hochkomplexen Schmelzprozesse auf Hochtouren laufen um SCHOTT in seiner Produktion „H2-ready“ zu machen, gilt es allerdings noch viele technologische und infrastrukturelle Hürden zu lösen. Die größte Herausforderung ist die Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff, der aus erneuerbaren Energien produziert wird. Um ihn im großen Maßstab in der Industrie nutzen zu können, braucht es den Aufbau einer kompletten Versorgungsinfrastruktur und den Ausbau erneuerbarer Energien, damit ausreichend Grünstrom zur Verfügung steht.

Hintergründe zu den Forschungsprojekten:

Die Kosten des Forschungsprojekts belaufen sich insgesamt auf über 714.000 Euro. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität fördert mit rund 338.000 Euro im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Für den Versuch nutzt SCHOTT aktuell „grauen“ Wasserstoff. „Grüner“ Wasserstoff, der mit erneuerbaren Energien produziert wird, ist derzeit nicht in ausreichenden Mengen am Markt verfügbar.

Das Forschungsvorhaben ist in Rheinland-Pfalz eine industrielle Pionierleistung. In der Rhein-Main Region hatten die Mainzer Stadtwerke im Herbst 2021 mit dem Hygiene- und Gesundheitsunternehmen Essity ebenfalls ein Projekt in Mainz-Kostheim gestartet, um eine Papiermaschine mit grünem Wasserstoff CO2-frei zu betreiben.