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Immobilienrente: Welche Möglichkeiten gibt es?

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Hierzulande stellen die Rentner einen großen Anteil an der Bevölkerung dar und viele von ihnen wohnen in einer eigenen Immobilie. In vielen Fällen ist die Rente knapp bemessen. In dieser Situation kann eine Immobilienrente die Lösung sein.

Das dahinterstehende Prinzip beruht darauf, dass das in der Immobilie gebundene Kapital ganz oder teilweise zur Verfügung gestellt wird, um zur Verbesserung der Lebensqualität im Alter eingesetzt zu werden. Gleichzeitig verbleibt das Wohnrecht oder Nießbrauchrecht und das Heim kann weiterhin genutzt werden.

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Was wird unter einer Immobilienrente verstanden?

Viele Senioren leben schon seit Jahrzehnten in ihrer eigenen Immobilie. Das Eigenheim ist mit unzähligen Erinnerungen verbunden, weil die Kinder dort groß geworden sind, unzählige Familienfeiern abgehalten wurden und der Garten eigenhändig angelegt sowie gepflegt wurde. Gleichzeitig verfügen viele Hauseigentümer nur über eine schmale Rente, die ausschließlich für das Notwendigste reicht. So können viele Träume wie die lang ersehnte Reise oder der Erwerb eines Wohnmobils nicht gelebt werden.

Für viele Menschen, die sich in dieser Situation befinden, kann eine Immobilienverrentung die notwendigen Mittel bereitstellen, damit die Wünsche im Alter Realität werden. Wichtig dabei ist, dass das Wohnrecht beziehungsweise das Nießbrauchrecht über das Grundbuch abgesichert wird. So können Sie später auch in der Immobilie wohnen bleiben. Folgende Modelle können je nach persönlicher Lebenssituation interessant sein.

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Der Immobilien-Teilverkauf

Für viele ältere Menschen ist es aktuell nicht einfach, aufgrund ihres Alters einen Kredit von einer Bank zu erhalten. Für Eigentümer kann deshalb ein Teilverkauf ihrer Immobilie eine Lösung sein, um Immobilienkapital freizusetzen und die Liquidität zu erhöhen. Für einen Teilverkauf muss Ihre Wunschauszahlung mindestens 100.000 Euro für maximal 50 Prozent des Hauses beziehungsweise der Eigentumswohnung betragen. Demnach müsste die Immobilie einen Marktwert von mindestens 200.000 Euro haben.

Als Teilverkäufer erhalten Sie ein Wohn- und Nutzungsrecht für die Immobilie und können so weiter Zuhause wohnen bleiben, die Immobilie nutzen und bei Bedarf vermieten. Für das Nießbrauchrecht zahlen Sie monatlich ein sogenanntes Nutzungsentgelt an den Teilkäufer. Wie der Immobilien-Teilverkauf genau funktioniert und was Sie sonst noch wissen sollten, erfahren Sie hier. Ein Teilverkauf hat folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile

  • Für ältere Immobilieneigentümer, die beispielsweise keinen Kredit mehr von der Bank erhalten oder keine Erben haben
  • Sie können Kapital aus der Immobilie herauslösen und sich mit dem Geld langersehnte Wünsche erfüllen, ohne das geliebte Zuhause zu verlassen
  • Sie profitieren von einer ausführlichen Beratung sowie transparenten Abläufen
  • Der Teilverkäufer ist weiterhin anteilig an künftigen Wertsteigerungen der Immobilie beteiligt
  • Der verkaufte Immobilienanteil kann vermietet, vollständig veräußert oder auch zurückgekauft werden
  • Erben des Teilverkäufers erhalten ein Erstankaufsrecht auf den verkauften Anteil

Nachteile

  • Die Kosten für Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an der Immobilie werden weiter vom Teilverkäufer getragen
  • Einige Anbieter berechnen bei einem späteren Gesamtverkauf der Immobilie ein Durchführungsentgelt
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Das “tilgungsfreie” Darlehen

Dieses Modell kommt für Senioren infrage, die wissen, wem sie ihr Erbe vermachen. Dabei vergibt die Bank ein Darlehen, das für die eigentlichen Kreditnehmer tilgungsfrei ist. Es muss später von den Nachkommen zurückgezahlt werden. Dadurch zeichnet sich der Kredit durch niedrige Ratenzahlungen aus.

Meist kann die Immobilie auf diesem Weg mit bis zu 150.000 Euro belastet werden. Diese Beträge stehen für den Eigentümer zur freien Verfügung. Sie können sowohl für Modernisierungsmaßnahmen verwendet oder in Lebensträume investiert werden.

Vorteile

  • Ein festgeschriebener und günstiger Zins
  • Die Immobilie bleibt im Besitz des Kreditnehmers
  • Transparente Regelungen

Nachteile

  • Risiko bei Zinsänderungen
  • Hohe Zinsen und schlechtere Konditionen
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Die Leibrente

Bei dieser Lösung wird die Immobilie an den Kreditgeber verkauft. Im Gegenzug wird eine zusätzliche Rente in Form einer monatlichen Zahlung bis an das Lebensende oder in Form eines Einmalbetrages an den Kreditnehmer ausgezahlt. Das Wohnrecht wird in das Grundbuch eingetragen. Es sollte bei Vertragsabschluss abgeklärt werden, wer die Instandhaltungskosten trägt.

Vorteile

  • Versorgungssicherheit im Alter
  • Keine monatlichen Belastungen außer den Nebenkosten wie Strom, Wasser und Heizung
  • Ehemaliger Eigentümer erhält Wohnrecht
  • In vielen Fällen werden die Instandhaltungskosten vom Käufer übernommen

Nachteile

  • Die Verkäufer profitieren nicht mehr vom Wertzuwachs der Immobilie
  • Immobilie darf vom ehemaligen Besitzer nicht vermietet werden
  • Bei einem frühen Tod verfallen die Ansprüche
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Was versteht man unter Rückvermietung?

Eine Rückvermietung ähnelt der Leibrente. Der Unterschied besteht darin, dass das Wohnrecht nicht vom Kaufpreis abgezogen wird. Der Verkäufer erhält den vollen Kaufpreis. Danach bleibt er in der Immobilie wohnen und bezahlt monatlich eine marktübliche Miete. Es empfiehlt sich, das Wohnrecht vertraglich abzusichern, indem der „Kündigungsgrund wegen Eigenbedarf“ ausgeschlossen wird.

Vorteile

  • Rasche Freisetzung von Kapital
  • Verkäufer darf in der Immobilie wohnen bleiben
  • Der neue Eigentümer ist für die Instandhaltung verantwortlich

Nachteile

  • Je höher der Verkaufswert, desto höher fallen die Mietzahlungen aus
  • Ehemalige Besitzer profitieren nicht mehr vom Wertzuwachs der Immobilie

Bei einer Umkehrhypothek wird die Immobilie vom Eigentümer beliehen und bleibt weiterhin in dessen Besitz. Es wird kein Kaufvertrag abgeschlossen, sondern ein Kreditvertrag mit einer Bank. Die Darlehenssumme wird im Grundbuch eingetragen. Das Darlehen wird erst dann mit Tilgung und Zins zurückgezahlt, wenn die Eigentümer ausziehen oder versterben und das Haus verkauft werden kann. So kann der Kreditnehmer bis zu seinem Ableben mit einer hohen Liquidität rechnen.

Um an eine Umkehrhypothek zu gelangen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. So sollten die Kreditnehmer schon 65 Jahre öder älter sein. Außerdem machen es die meisten Geldhäuser zur Bedingung, dass die Immobilie schuldenfrei daherkommt oder zumindest größtenteils abgezahlt ist.

Vorteile

  • Hohe Liquidität
  • Die Immobilie muss nicht verkauft werden
  • Besitzer kann in der Immobilie wohnen bleiben

Nachteile

  • Hohe Kreditzinsen
  • Weitere Gebühren fallen an
  • Die Immobilie kann nicht mehr anderweitig als Sicherheit verwendet werden
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Versuchter Mord in Rüsselsheim – 15-jähriger Tatverdächtiger in Haft

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Polizeiabsperrung, Symbolbild
Polizeiabsperrung, Symbolbild

Erstmeldung vom 14. Dezember 2022: Am Mittwochnachmittag (14. Dezember 2022) kam es gegen 15:20 Uhr im Bahnhof Rüsselsheim zu einer Auseinandersetzung von zwei Jugendlichen im Alter von 17 und 15 Jahren. Der 15-Jährige ist dabei durch Messerstiche schwer verletzt worden und kam zur Versorgung in ein Krankenhaus. Der 17-jährige ist geflüchtet. Aktuell laufen intensive Fahndungsmaßnahmen.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Rüsselsheim unter 06142/6960 zu melden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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Wie die Polizei am Donnerstag (15. Dezember 2022) mitteilt:

Im Rahmen der ersten, obenstehenden Mitteilung der Polizei wurde das Alter des Täters und des Opfers vertauscht. Das teilte die Polizei in einem Nachtrag am Donnerstag mit. Der 17-Jährige wurde attackiert und schwer verletzt, der 15-Jährige flüchtete zunächst.

Weiter berichtet die Polizei, dass sich der 15-jährige Tatverdächtige noch am gleichen Abend in Begleitung eines Erziehungsberechtigten bei der Polizei in Rüsselsheim gestellt hat. Er wurde am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen den 15-Jährigen aus dem Kreis Groß-Gerau die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten Mordes, in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, anordnete. Der Jugendliche wurde in eine Jugendstrafanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den Hintergründen der Tat dauern derweil an. Der verletzte 17-Jährige wurde in einem Krankenhaus operiert und ist glücklicherweise zwischenzeitlich außer Lebensgefahr.

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Unbekannter Toter stellt Polizei Frankfurt vor Rätsel – Wer kann Hinweise geben?

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Angriff in Leipzig
Zeugenaufruf Neu

Am Mittwoch (13. Dezember 2022) wurde ein unbekannter Mann, nachdem er gegen 16.00 Uhr in einer Lokalität in der Waidmannstraße in Frankfurt-Sachsenhausen kollabiert war, in ein nahegelegenes Klinikum eingeliefert. Dort verstarb er einen Tag später. Der Verstorbene führte weder Ausweisdokumente mit sich, noch ergaben sich anderweitig Hinweise auf seine Identität.

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Der Mann kann wie folgt beschrieben werden:

  • Männlich
  • ca. 190-195 cm groß
  • ca. 90-100 Kg schwer
  • ca. 50-70 Jahre alt
  • westeuropäisches Erscheinungsbild
  • normale bis kräftige Statur
  • weiß-gräuliche Haare / Geheimratsecken.

Folgende Kleidungsstücke / Gegenstände führte der Mann bei sich:

  • schwarz / blaue Turnschuhe der Marke Puma, Schuhgröße 43
  • schwarze Socken, Größe 39-42
  • schwarze Jogginghose der Marke „Champion“, Größe M
  • schwarzer Wollmantel der Marke „Pierre Cardin“
  • lila Sweatshirt der Marke „Glockhouse“, Größe M
  • schwarzes T-Shirt der Marke „Livergy“, Größe M
  • schwarze Lederhandschuhe, Größe L
  • orangener Schal
  • schwarz / graues Fahrrad der Marke „Chrisson“

Personen, die sachdienliche Hinweise zur Identität des Mannes geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 11 unter der Telefonnummer 069 / 755 – 51199 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Daniel Baldy: Fördermittel für die Sanierung der Eisweinhalle in Bingen-Dromersheim

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Daniel Baldy scaled
Daniel Baldy scaled

Die Sanierung der Eisweinhalle in Bingen wird vom Bund gefördert. Das teilte der Bundestagsabgeordnete Daniel Baldy am Mittwoch (14. Dezember 2022) mit. „Die heutige Entscheidung des Haushaltsausschusses ist ein großer Erfolg für Bingen. Mit der Finanzspritze des Bundes in Höhe von 1.035.000 Euro kann die wichtige Sanierung in Angriff genommen werden“, teilt Daniel Baldy nach der Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages mit. Die Fördermittel stammen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, mit dem der Bund seit 2015 die Sanierung der sozialen Infrastruktur in Städten und Gemeinden unterstützt.

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Vielen Menschen in Rheinland-Pfalz engagieren sich ehrenamtlich in den Vereinen und prägen somit das Zusammenleben vor Ort

„Vielen Menschen in Rheinland-Pfalz engagieren sich ehrenamtlich in den Vereinen und prägen somit das Zusammenleben vor Ort. Sei es in den Sportvereinen oder Kulturinstitutionen – sie leisten in den Kommunen einen wichtigen Beitrag zur Integration, der sozialen Teilhabe oder der Gesundheitsförderung von Jung und Alt. Deshalb bin ich froh, dass der Bund mit den freigebenden Mitteln zur Sanierung der Eisweinhalle in Bingen diese wichtige Arbeit in Bingen unterstützt“, so Daniel Baldy.

Dr. Thorsten Rudolph, Bundestagsabgeordneter aus Koblenz und Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags sieht die bewilligten Mittel als ein hervorragendes Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung und der SPD-Landesgruppe: „Dies ist gemeinsamer Erfolg für Rheinland-Pfalz. Wir fördern nicht nur den Breitensport und die Kultur vor Ort, sondern investieren auch in den Klimaschutz. Damit wird der Bund seiner Verantwortung in doppelter Weise gerecht.“

Mit der Entscheidung der Haushälterinnen und Haushältern werden insgesamt 11 Projekte in Rheinland-Pfalz durch den Bund mit einem Volumen von zusammengenommen 25.105.304 Euro gefördert.

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Mehrere Angriffe auf Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung in Bad Kreuznach

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Ordnungsamt Symbolbild 1
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Der letzte Fall ereignete sich am Montagnachmittag

Ein Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung der Stadtverwaltung Bad Kreuznach wurde am späten Montagnachmittag (12. Dezember 2022) von einem aufgebrachten Fahrzeugführer geschlagen. Der Mann war mit der Verwarnung nicht einverstanden, die der städtische Mitarbeiter ihm im Bereich Römerstraße erteilte. Alle Erklärungen des Mitarbeiters wurden mit der eigenen Betrachtungsweise der Situation und mit Beleidigungen kommentiert.

Die Aggression des Mannes steigerte sich binnen weniger Sekunden und endete damit, dass er nach dem Mitarbeiter schlug und ihm dabei das Mobiltelefon aus der Hand schleuderte. Der Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung trug eine schmerzhafte Prellung des Handgelenks davon. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde er dienstunfähig krankgeschrieben.

Zwei Wochen zuvor war eine Mitarbeiterin des Ordnungsamts am Bourger Platz von einem Fahrzeugführer, der die Bushaltestelle blockierte, in Rage mit übelsten Beleidigungen beschimpft und angespuckt worden.

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Erst unter dem Tannenbaum, dann im Tierheim – Haustiere sind keine Weihnachtsgeschenke

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„Oh, der ist aber süß und noch so tapsig! Danke, das ist das tollste Weihnachtsgeschenk, das ich je bekommen habe.“ Ist es nicht: Jedes Jahr landen etliche Hunde, Katzen und Kleintiere unterm Weihnachtsbaum. Oft sind es unüberlegte Spontankäufe – mit folgenschweren Konsequenzen. Nicht selten werden die tierischen Begleiter aufgrund von Überforderung, Zeitmangel oder finanziellen Engpässen   vernachlässigt oder im Tierheim abgegeben. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, appelliert daher eindringlich an die Vernunft der Menschen keine Tiere zu verschenken.

Haustiere werden zur Weihnachtszeit oftmals wie Kuscheltiere verschenkt, dabei sind sie echte Familienmitglieder

Wer sich für ein Tier entscheidet, übernimmt ein Tierleben lang Verantwortung dafür, dass der tierische Begleiter alles erhält, was er für ein möglichst artgerechtes Leben benötigt. Tierinteressierte müssen sich darüber im Klaren sein, welche Verantwortung und Verpflichtungen die Aufnahme eines tierischen Begleiters mit sich bringt. Damit das Tier aufgrund von Gedankenlosigkeit nicht ins Tierheim gebracht oder gar ausgesetzt wird, sollten vorab folgende Fragen kritisch geprüft werden: Passt das Tier in meine Lebenssituation, ist ausreichend Zeit vorhanden und kann ich mir das auch finanziell über viele Jahre leisten? Neben den Ausstattungskosten und Futter, müssen Tierfreunde auch beispielsweise an die Kosten für den Tierarzt denken.

„Gerade der finanzielle Aspekt wird häufig unterschätzt. Zudem kommt, dass jetzt alles teurer wird und durch die Inflation und hohen Energiepreise oftmals das nötige Geld fehlt. Deswegen muss so eine Entscheidung gründlich durchdacht und mit allen Beteiligten besprochen werden“, sagt Heike Weber, Leiterin Tierschutz bei TASSO, und fügt hinzu: „Es muss zudem auch gesichert sein, dass die finanzielle Belastung langfristig getragen werden kann und ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um Rücklagen für tiermedizinische Notfälle zu schaffen.“

Oft ist die Begeisterung der Kinder nur von kurzer Dauer

Oftmals sind es Eltern, die ihren Kindern keinen Wunsch verwehren können und den lang ersehnten Welpen, das süße Kitten oder das vermeintlich pflegeleichte Kaninchen zu Weihnachten schenken. Die Begeisterung bei den Kids ist zu Beginn riesig, keine Gassirunde wird ausgelassen, Katzenklo oder Kleintiergehege werden regelmäßig sauber gemacht. Doch nach einer gewissen Zeit werden die Pflichten rund ums Tier zu anstrengend oder das Interesse geht verloren. Wichtig ist, dass sich Eltern bewusst machen, dass letztlich die Arbeit an ihnen hängen bleiben kann und dass sie die Hauptverantwortung für das Tier haben. Aber auch Erwachsene erleben immer wieder eine tierische Überraschung unterm Weihnachtsbaum, wenn ein Partner ihnen eine besonders große Freude machen wollte. Wenn das Tier nicht gewollt war oder die Lebensumstände einfach nicht passen, kann dies nicht nur zu Auseinandersetzungen sondern letztendlich auch zur Abgabe des Tieres führen.

TASSO rät daher allen Tierfreunden, die sich für einen tierischen Begleiter interessieren, ihre Lebenspläne genau zu prüfen und sich nach Weihnachten, wenn etwas Ruhe eingekehrt ist, an einen seriösen Züchter zu wenden oder besser gleich den Weg ins Tierheim zu wählen. In örtlichen Tierheimen oder auch im Online-Tierheim shelta, das von TASSO ins Leben gerufen wurde, warten tausende Tiere auf ein liebevolles Zuhause.

Über 2,5 Millionen Euro für die Gemeinde Bodenheim

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319 PM Innenminister Ebling uebergibt zwei Foerderbescheide fuer Bodenhei... scaled

Innenminister Michael Ebling hat dem Bürgermeister der Gemeinde Bodenheim im Landkreis Mainz-Bingen, Thomas Becker-Theilig, zwei Förderbescheide über insgesamt 2.585.000 Euro aus den Bund-Länder-Programmen „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ und „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ überreicht.

Gefördert werden die laufende Entwicklung des Ortskernes mit 1.222.000 Euro sowie der Bau von Funktionsräumen für die Sportanlage „Am Guckenberg“ mit 1.363.000 Euro

„Mit der Förderung in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm ‚Wachstum und nachhaltige Entwicklung‘ soll in Bodenheim neben privaten Modernisierungsmaßnahmen unter anderem der Ausbau der Zwerchgasse, der Gaustraße und der Mainzer-Pfort-Straße vorangetrieben werden“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Die Städtebauförderung umfasst verschiedene Förderprogramme für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen. Mit dem Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ werden Städte und Gemeinden dabei unterstützt, dem wirtschaftlichen und demographischen Wandel entgegenzuwirken.

Aus dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ erhält die Ortsgemeinde Bodenheim weitere rund 1,36 Millionen Euro für einen Ergänzungsbau an der Sportanlage „Am Guckenberg“. „Die Ortsgemeinde möchte die Förderung aus dem Sportstättenprogramm unter anderem nutzen, um Kabinenräume mit den dazugehörigen Dusch- und Waschmöglichkeiten zu schaffen. Außerdem soll im Erdgeschoss des Gebäudes ein Mehrzweckraum eingerichtet werden, der für Sportversammlungen und als Übungsraum genutzt werden kann“, sagte Innen- und Sportminister Ebling.

Hoher Stellenwert von Sport und Bewegung

Der Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten ergänzt die Städtebauförderung und unterstützt Städte und Gemeinden bei einer nachhaltigen und modernen Entwicklung. Sportstätten spielen vor Ort eine besonders wichtige Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Gesundheit der Bevölkerung.

„Bis zum Förderjahr 2021 betrug die Bundesbeteiligung an der Sportstättenförderung 75 Prozent. Leider wurde diese auf 50 Prozent reduziert. Wir halten als Land dennoch an der Förderquote von 90 Prozent fest und kompensieren den Wegfall der Bundesmittel durch eine Erhöhung der Förderquote des Landes auf 40 Prozent. Damit bleiben die attraktiven Konditionen für die Gemeinden erhalten“, sagte Ebling. Diese verdeutliche den hohen Stellenwert von Sport und Bewegung für die rheinland-pfälzische Landesregierung.

Mann aus Hattersheim stirbt nach Polizeieinsatz – Ermittlungen gegen vier Polizisten eingeleitet

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Polizei Hessen - Main-Taunus-Kreis
Polizei Hessen

Am Mittwochabend (14. Dezember 2022) verstarb ein 28 Jahre alter Mann aus Hattersheim am Main nach einem Einsatz von Polizei- und Rettungsdienst. Das Hessische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen noch vor Ort übernommen. Die zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat ein Verfahren gegen vier Polizeibeamte wegen des Verdachts der fährlässigen Tötung nach § 222 Strafgesetzbuch eingeleitet.

Der Mann verhielt sich aggressiv gegenüber den Beamten

Dem Vorfall vorausgegangen war ein medizinischer Notfall in einem Hattersheimer Restaurant, bei dem ein Gast augenscheinlich kollabierte. Als die Rettungskräfte eintrafen, um sich um den 28 Jahre alten Patienten zu kümmern, soll dieser sich sehr aggressiv gegenüber dem Rettungsdienst verhalten haben. Die Einsatzkräfte forderten daher die Polizei nach. Eine Funkstreife der Polizeistation Hofheim traf kurze Zeit später vor Ort ein, musste aber aufgrund des Verhalten des Mannes weitere Unterstützung anfordern.

Während der Identitätsfeststellung des Mannes soll es nach Angaben des Landeskriminalamtes zu Widerstandshandlungen gegen die Streifenbeamten gekommen sein. In der Folge setzten die Polizisten Pfefferspray ein. Der 28-Jährige verlor das Bewusstsein und musste durch die noch vor Ort befindliche Rettungswagenbesatzung reanimiert werden. Die eingesetzten Polizeibeamten unterstützen hierbei und forderten umgehend einen Notarzt an. Der 28-Jährige wurde sofort mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er jedoch noch am Abend verstarb. Ein eingesetzter Polizeibeamter wurde durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt.

Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und den Todesumständen dauern an, weshalb nach Informationen des Landeskriminalamtes zum derzeitigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte erteilt werden können.

Deutsche Polizeigewerkschaft: „Nancy Faeser stellt Beamte unter Generalverdacht“

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Rainer Wendt DPOL
Rainer Wendt DPOL

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat im Deutschen Bundestag angekündigt, das Disziplinarrecht so zu ändern, dass Entlassungen aus dem öffentlichen Dienst für Beamtinnen und Beamte künftig nicht mehr durch Verwaltungsklage und Gerichtsbeschluss, sondern durch einfachen Verwaltungsakt erfolgen können. Diese Absicht trifft auf den Widerstand der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG).

Wegen einzelner krimineller Extremisten dürfe nicht die gesamte Beamtenschaft unter Generalverdacht gestellt werden, so der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt:

„Niemand widerspricht der Bundesinnenministerin Faeser, wenn sie sagt, Reichsbürger und andere Extremisten haben nichts im öffentlichen Dienst zu suchen. Wer unseren Staat und seine demokratische Ordnung ablehnt, muss so schnell wie möglich aus dem Dienst entfernt werden, aber eben nicht ohne rechtsstaatliche Verfahren. Geschwindigkeit darf nie eine Begründung für den Abbau von Rechtsstaatlichkeit sein.

Die Innenministerin will Verfahren beschleunigen, um Beamtinnen und Beamte bei Extremismusverdacht aus dem Dienst entlassen zu können. Dazu braucht es keiner Änderung des Disziplinarrechts für alle Beschäftigten, Suspendierungen sind bereits jetzt möglich und davon wird auch Gebrauch gemacht. Die endgültige Entlassung aus dem Beamtenverhältnis muss auch künftig per Gerichtsbeschluss erfolgen, um die Beschäftigten vor politischem Missbrauch und falscher Anschuldigung durch Denunziation zu schützen. Nicht die Politik oder die Verwaltung darf über Entlassungen entscheiden, sondern die Justiz, nach sorgfältiger Ermittlungsarbeit.

Mit ihrem Vorhaben politisiert Faeser die gesamte Beamtenschaft und stellt sie unter Generalverdacht. Ohne gerichtliche Verfahren sollen Menschen ihrer kompletten wirtschaftlichen und sozialen Existenz beraubt werden können, sie selbst müssen anschließend mit jahrelangen Prozessen versuchen, ihren Beruf wieder ausüben zu können. Die gewünschte Verfahrensbeschleunigung muss durch bessere Ausstattung der Ermittlungsbehörden und Gerichte erfolgen, nicht durch Abbau von Schutzvorschriften für unsere Kolleginnen und Kollegen!“

23-Jähriger in Mainz von Straßenbahn erfasst und lebensgefährlich verletzt

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Am frühen Donnerstagmorgen (15. Dezember 2022) kam es unweit des Uni-Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz zu einem tragischen Unfall mit einer Straßenbahn. Eine Person wurde von der Straßenbahn erfasst und dadurch schwer verletzt. BYC-News war vor Ort.

Person im Gleisbett liegend aufgefunden

Ein Straßenbahnfahrer der Linie 51, welche von Hechtsheim auf den Mainzer Lerchenberg fährt meldete am frühen Donnerstag gegen 03:18 Uhr einen Zusammenstoß mit einer Person im Friedrich-von-Pfeiffer-Weg, die nun leblos im Gleisbett liegen würde. Umgehende alarmierten die Leitstellen Rettungskräfte zur Einsatzstelle, um der Sache auf den Grund zu gehen. Der Rettungsdienst, welcher zuerst an der Unfallstelle eintraf, fand einen schwerverletzten 23-Jährigen im Gleisbett vor, welcher nicht mehr ansprechbar war. Die Berufsfeuerwehr Mainz, welche mit acht Mann den Rettungsdienst unterstütze, leuchtete die Unfallstelle aus und sperrte eine Spur der Saarstraße, welche von den Fahrzeugen der Rettungskräfte blockiert war.

Notfallseelsorge im Einsatz

Nachdem der Rettungsdienst den Patienten mit der Unterstützung eines Notarztes im Rettungswagen erstversorgte, sicherte die Polizei Spuren und nahm ihre Ermittlungen zur Unfallursache auf. Dazu wurde auch ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich währenddessen um den 47-jährigen Fahrer der Straßenbahn. Von den circa zehn Fahrgästen, welche um diese Uhrzeit mit der Bahn unterwegs waren, musste keine weitere Person von der Notfallseelsorge betreut werden. Die Fahrgäste verließen selbstständig zu Fuß die Unfallstelle. Gegen 5:36 Uhr konnte die Strecke der Straßenbahn wieder freigegeben werden.

Die Polizei sucht Zeugen

Wie es zu dem Unfall kam und wie der genaue Hergang des Unfalls sich darstellt, ist abschließend noch nicht geklärt. Die Polizei Mainz hat dazu ihre Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich unter der 06131 65 30 45 zu melden.

Warm und kuschelig – das sind die Modetrends für den Winter 2022/23

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Im Herbst kann man mit Unterstützung weiterer Schichten und einer warmen Strumpfhose das geliebte Sommerkleid vielleicht noch retten, aber im Winter hat es definitiv ausgedient. Nicht nur der leichte Stoff wirkt dann deplatziert, auch die Kälte sorgt dafür, den Blick lieber auf ausgewiesene Winterkleidung zu richten. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie man gemütliche und warme Mode im Winter 2022/23 so richtig genießen kann und wie man den ultimativen Komfortfaktor auch noch trendtauglich gestaltet.

Tragekomfort und wunderbar weiche Materialien sind in

Längst vorbei sind die Tage unbequemer und einengender Mode. In der Wintersaison 2022/23 gehört die Bühne den gemütlichen Schnitten und noch gemütlicheren Materialien. Um so richtig warm zu bleiben und auch längere Aufenthalte im Freien bei Minusgraden genießen zu können, braucht es kuschelweiche Kleidung. Klassiker wie Strick stehen hier an vorderster Stelle. Aber auch warme, mit weichem Fleecestoff gefütterte Teile machen es leicht, den Besuch auf dem Weihnachtsmarkt so richtig zu genießen. Besonders grobe Maschen eignen sich zum Warmbleiben ideal. Im Raum zwischen den Maschen sammelt sich angewärmte Luft und bildet ein schützendes Polster. Echte Kuschelmode darf auch gerne länger geschnitten sein, um noch mehr Wärme zu bieten. Und Grobstrick-Pullover und ganz besonders Cardigans gehören zu den ungeschlagenen Klassikern der kalten Jahreszeit.

Diese Farben machen Trendsetter aus

Waren die Knallfarben in diesem Jahr jemals wirklich weg? Im Sommer ging nichts ohne sie und auch jetzt im Winter sind auffällige Farben in! Gerade Pink in der knalligsten Schattierung gehört zu den Wintertrends 2022/23 fest dazu. Es ist geradezu als Statement gegen die Kälte zu verstehen und macht auch bei Minusgraden gute Laune. Natürlich ist Pink nicht die einzige Trendfarbe, die Modemutige in der Wintersaison 2022/23 zur Verfügung haben. Ganz weit vorne auf der Trend-Wunschliste steht das satte Zitronengelb, das an Leuchtfaktor kaum noch zu überbieten ist. Wer es etwas gedeckter mag, aber trotzdem ein Modestatement setzen will, kann auf ein knalliges Blau zurückgreifen und damit einen dezenten, aber dennoch trendigen Hingucker in Outfits der Wahl setzen.

Mit diesen Schnitten ganz auf Trendlinie liegen

Wer kuschelige Stoffe liebt und gerne Schicht auf Schicht trägt, wird den Schnitt-Trend feiern. Hier dreht sich alles um die Maxilänge, die längst nicht mehr nur den leichten Sommerrock der warmen Jahreszeit betrifft. Röcke in Maxilänge sind ein brillanter Trend, der zudem wunderbar vielfältig kombiniert werden kann. Dazu kann entweder ganz rockig eine Lederjacke getragen werden oder aber ein taillierter Mantel für einen besonders eleganten Look. Eins ist allen Outfits mit wintertauglichem Maxirock gemein: Sie sollten mit einer Thermostrumpfhose getragen werden, halten dann aber durch die zusätzliche Stofflage des Rocks wunderbar warm. Doppelt trendig kommt der Maxilook, wenn er mit einem Strickkleid getragen wird. Diese liegen diese Wintersaison 2022/23 ganz im Trend, sind als langärmelige und bodenlange Variante in vielen Farben erhältlich. Kombiniert mit einem weiteren gemütlichen Damenpullover aus Strick entsteht hier ein kuschelweicher Look, der alle Trendregister zieht. Das Strickkleid eignet sich daher auch ideal als untere Schicht für winterliche Zwiebellooks mit mehreren sorgfältig aufeinander abgestimmten Teilen.

Übergroße Schnitte für noch mehr Bequemlichkeit

Eng auf Figur geschnitten müssen in der Wintersaison 2022/23 keine Kleider mehr sein. Zu den weiteren Trends, die sich wunderbar mit weicher Kuschelkleidung tragen lassen, gehört der Oversized-Look. Dabei werden Teile getragen, die mehrere Nummern zu groß sind und dadurch noch mehr Raum für sich beanspruchen. Wer es kuschelig mag, wird sich freuen, denn natürlich sind weiche Materialien, wie beispielsweise Wollmäntel auch in der übergroßen Variante gerne gesehen. Ein Pluspunkt für Modemutige ist, dass der XXL-Look sowohl im Freizeit- wie auch im Business-Look eine wunderbare Figur macht. So kann man kuschelweiche Lieblinge ganz einfach bürotauglich machen.

Gemütlich und trendig – kein Wiederspruch in dieser Saison

Keine Jahreszeit ist besser für kuschelig weiche Mode geeignet als der Winter. Andere Trends der Wintersaison 2022/23 wie Leder oder Cutout-Details können Trendbewusste, die warm bleiben wollen, gegen Grob- und Feinstrick tauschen und dies gleich in mehreren Lagen tragen. Gerade in Knallfarben macht der Trend zu weichen Materialien einiges her und kann sonst eher schlichte Outfits effektvoll aufwerten.

Budenheim: Nissan überschlägt sich mehrfach und landet im Wald

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Die Landstraße L422 zwischen Mainz-Gonsenheim und Budenheim war am Mittwochnachmittag (14. Dezember 2022) nach einem Verkehrsunfall für etwa 90 Minuten in beide Richtungen voll gesperrt. Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt. BYC-News war vor Ort.

Von der Straße abgekommen und überschlagen

Gegen 16:20 Uhr war eine 30-Jährige aus Mainz mit ihrem Nissan Micra von der Binger Straße aus kommend in Richtung Mainz-Gonsenheim unterwegs. Auf Höhe des Parkplatz Gonsenheimer Wald kam sie aus aktuell noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Sie fuhr nach ersten Erkenntnissen im Kurvenbereich der L422 geradeaus in das Dickicht. Der Kleinwagen überschlug sich mehrfach und kam letztendlich auf den Rädern, inmitten geparkter Fahrzeuge zum Stillstand. Die 30-Jährige konnte ihr Fahrzeug nach dem Crash nicht mehr selbstständig verlassen. Ersthelfer, welche gerade auf dem Parkplatz zugegen waren, eilten der Unfallfahrerin umgehend zu Hilfe.

Berufsfeuerwehr Mainz und Freiwillige Feuerwehr Budenheim im Einsatz

Die Berufsfeuerwehr Mainz wurde mit beiden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen der Feuerwache 1 und 2 alarmiert, welche nur wenige Minuten nach dem Geschehen am Unfallort eintrafen. Der Gruppenführer erkundete umgehend die Lage bis zum Eintreffen des Einsatzleiters Marius Dick. Letzten Endes fiel die Entscheidung, das Dach des Fahrzeuges abzunehmen, um die Person so schonend wie möglich aus dem Kleinwagen zu befreien. Nachdem das Dach abgenommen wurde, konnte die Frau mithilfe des Rettungsdienstes aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Freiwillige Budenheim leuchtete derweil die Einsatzstelle wegen der einbrechenden Dunkelheit aus. Zudem wurden die Absperrmaßnahmen rund um die Unfallstelle ebenfalls von der Freiwilligen Feuerwehr Budenheim geregelt.

Am Unfallfahrzeug entstandt Totalschaden

Die 30-jährige Mainzerin wurde bei dem Unfall glücklicherweise nur leichtverletzt und wurde vom Rettungsdienst unter Notarztbegleitung in ein Mainzer Krankenhaus transportiert. An ihrem Nissan Micra entstand jedoch Totalschaden. Das Fahrzeug wurde von einem Abschleppdienst abgeschleppt.

Vollsperrung für knapp 90 Minuten

Da die Einsatzfahrzeuge während der Rettungsarbeiten die Landstraße blockierten, wurde die L422 für knapp 90 Minuten voll gesperrt. Dies hatte zufolge, dass sich der Verkehr in beide Richtungen auf circa einen Kilometer staute, da das Wenden auf der doch sehr engen zweispurigen Fahrbahn für manche Autofahrer eine große Herausforderung war.

Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose in Wiesbaden

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Sozialdezernent Christoph Manjura erinnert angesichts der aktuellen Minustemperaturen an die Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnsitz- und Obdachlose gemäß der so genannten Wiesbadener Winterregelung. „Niemand muss in Wiesbaden im Freien übernachten“, betont Manjura.

Die Übernachtungsmöglichkeiten werden das ganze Jahr angeboten

Im Männerwohnheim der Heilsarmee in der Schwarzenbergstraße können mittellose Menschen auch ohne Ansprüche auf Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern Teil II, III oder XII kostenlos übernachten. Insgesamt stehen auf diesem Wege 70 Plätze bereit; Frauen können eigens zwölf Plätze in einer weiteren Unterkunft nutzen.

„Eigentlich ist der Begriff Winterregelung gar nicht mehr zutreffend, denn wir haben mit Beginn der Corona-Pandemie die Übernachtungsmöglichkeiten durchgehend aufrechterhalten und werden dies probeweise auch im Frühling 2023 so fortführen“, so der Sozialdezernent. „Die Übernachtungsmöglichkeiten sind vielen betroffenen Menschen bekannt und werden zudem von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßensozialarbeit sowie der Polizei- und Ordnungsbehörden stetig kommuniziert.

Manjura dankt der Diakonie für das Engagement

In diesem Zusammenhang ist es dem Sozialdezernenten ein wichtiges Anliegen, der Diakonie als Träger der Wohnungslosenhilfe inklusive der Teestube sowie der Heilsarmee, den Kirchen, den Tafeln, den Wohlfahrtsverbänden und Rettungsorganisationen, privaten Initiativen sowie Spenderinnen und Spendern ganz herzlich für ihr Engagement für wohnungs- und obdachlose Menschen zu danken; ebenso wie den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Sozialdezernat. „Insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es in Wiesbaden eine große Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität und auch aktuell geraten die Schwächsten nicht aus dem Blick“, betont Manjura. Sachspenden, Essensverteilaktionen, große wie kleine Geldspenden oder andere Formen der Unterstützung hätten gezeigt, dass man in Wiesbaden Zusammenhalt und Solidarität groß schreibe.

Mit der Einrichtung der ämter- und trägerübergreifenden Arbeitsgruppe „#wohin“ wurden unter Federführung von Ariane Würzberger, Leiterin des Sozialleistungs- und Jobcenters, bereits erste wichtige Schritte unternommen: Ziel ist die bessere Vernetzung aller relevanten Akteure, um betroffene Menschen bedarfsgerecht unterstützen sowie Konflikte im öffentlichen Raum reduzieren zu können. „Diesen gemeinsam begonnen Weg werden wir auch im kommenden Jahr konsequent weiter gehen“, kündigt Manjura abschließend an.

Bundesweite Fahndung: 10-jähriges Mädchen vergewaltigt und gedroht, sie zu töten

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Nachdem er ein 10 Jahre altes Mädchen vergewaltigt hat, drohte er ihr, sie zu töten. Die Polizei Braunschweig fahndet derzeit bundesweit mit einem Phantomfoto nach dem Mann, der einem jungen Mädchen unvorstellbares Leid zufügte. In diesem Zusammenhang hat die Polizei auch ein Phantombild des Täters veröffentlicht und hofft auf Zeugenhinweise.

Auf ein Baustellengelände gezerrt und missbraucht

Am Montagabend (5. Dezember 2022) wurde zwischen 18:30 und 19:00 Uhr eine 10-Jährige auf dem Heimweg, im Mittelweg in Braunschweig, von einem unbekannten Mann angesprochen. Zunächst bat er sie um Hilfe, da ihm diverse Gegenstände zu Boden gefallen waren. Plötzlich schnappte er sich das Kind und zerrte es auf ein Baustellengelände. Dort vergewaltigte er die 10-Jährige und drohte ihr, sie umzubringen.

Im Anschluss an die grausame Tat lief das Mädchen nach Hause und erzählte ihrer Mutter von dem schrecklichen Vorfall. Diese informierte umgehend die Polizei.

Weil der Täter das Mädchen aufgefordert hatte, am Folgetag zurück zu der Baustelle zu kommen, wurde für den Dienstagabend ein Großeinsatz der Polizei geplant und durchgeführt. Mit überregionaler Unterstützung wurde in der kompletten Nordstadt gefahndet. Der Einsatz führte jedoch leider nicht zur Festnahme des Täters.

Personenbeschreibung des Täters:

  • männlich
  • zwischen 30 und 45 Jahren
  • 170 cm oder größer
  • unsportliche Figur mit Bauchansatz
  • grauer Kapuzenpullover
  • beige Jacke
  • beige-grün karierte Hose mit kleinen Kästchen
  • schwarze Handschuhe mit freien Fingern

Das zuständige Fachkommissariat der Polizei Braunschweig ermittelt mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten in diesem Fall. Die Polizei hat daher auch ein Phantombild des Täters veröffentlicht. Zeugen, die ein übergriffiges Verhalten in diesem Bereich festgestellt haben oder den Mann auf dem Bild erkennen, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0531/476-2516 zu melden.

Verkehrsunfall mit Linienbus in Mainz-Hechtsheim

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Verkehrsunfall Pkw-Bus, Mainz

Am Mittwochnachmittag (14. Dezember 2022) kam es gegen 14:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Rheinhessenstraße Ecke Florenz-Allee im Mainzer Stadtteil Hechtsheim. An dem Unfall beteiligt waren ein Audi und ein Linienbus. BYC-News war vor Ort.

Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen

Wie die Polizei mitteilt, kam es dort im Kreuzungsbereich, vermutlich aufgrund eines Rotlichtverstoßes durch einen der beiden Unfallbeteiligten, zu dem Zusammenstoß zwischen einem Linienbus und dem Audi. Durch den Aufprall erlitten der Fahrer des Audi sowie der Busfahrer leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte den Audi-Fahrer in ein nahegelegenes Krankenhaus, der Fahrer des Linienbusses konnte vor Ort verbleiben.

Die Polizei leitete den Verkehr an der Unfallstelle vorbei, sodass es zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen kam. Nachdem die Maßnahmen vor Ort abgeschlossen und die Straße durch die Berufsfeuerwehr gereinigt wurde, konnte der Einsatz gegen 15:50 Uhr beendet werden.

Im Einsatz waren:

  • Die Berufsfeuerwehr Mainz Wache 1
  • Das DRK
  • Der Malteser Rettungsdienst
  • Der Notarzt
  • Die Polizei