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450 Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder im Kreis Groß-Gerau

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Rund 450 Weihnachtsgeschenke für Kinder von Tafelkunden hat das Diakonische Werk Groß-Gerau/Rüsselsheim in diesem Jahr zusammengetragen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, Privatleuten und Unternehmen – so auch der Kreisverwaltung – konnten auf diese Weise Kinder kurz vor den Feiertagen in Riedstadt und in Groß-Gerau beschenkt werden. „Wir freuen uns sehr und sind dankbar, dass unsere Aktion so viel Zuspruch erhalten hat und wir zahlreiche Herzenswünsche erfüllen konnten“, sagt Lucian Lazar, Leiter des Diakonischen Werks.

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Landrat Thomas Will dankte vor allem denjenigen, die dem Aufruf des Landratsamts folgten und Geschenke für die Kinder und Jugendlichen besorgt haben

Gut 40 weihnachtlich verpackte Gaben waren es diesmal, die die Kreisverwaltung weiterreichte. „Es ist jedes Jahr von Neuem schön, in die glücklichen, fröhlichen Gesichter der Empfängerinnen und Empfänger zu schauen“, sagte der Landrat beim Übergabetermin bei der Tafel in Groß-Gerau am Freitag, 23. Dezember.

Der Dank des Landrats richtete sich ebenso ans Organisationsteam der Tafel um Jenna Reibold und Johanna Budahn, das in diesem Jahr besonders viel zu tun hatte, um alle Kinderwünsche zu erfüllen. Thomas Will würdigte zugleich die alltägliche Arbeit der Tafeln, die immer wichtiger werden und zugleich vor immer größeren Herausforderungen stehen, um allen bedürftigen Familien helfen zu können.

Umso mehr wolle der Kreis sein Möglichstes tun, um die sozialen Einrichtungen im Kreis zu unterstützen. Und auch bei der Weihnachtswunschaktion im nächsten Jahr „sind wir bestimmt wieder mit dabei“.

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SPD Raunheim stellt David Rendel als Bürgermeisterkandidat auf

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David Rendel soll Bürgermeister für Raunheim werden. Darauf haben sich die über 150 Genossinnen und Genossen bei ihrer Aufstellungsversammlung am 21. Dezember 2022 mit überwältigender Mehrheit ausgesprochen. Der 32jährige Zollbeamte ist bereits seit 2016 Mitglied der SPD-Fraktion, seit gut zwei Jahren Stadtverordnetenvorsteher und damit Vorsitzender des Raunheimer Stadtparlaments.

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Neue Zeiten verlangen neue Antworten

„Es ist mir eine große Ehre und Verpflichtung zugleich, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Thomas Jühe hat in den vergangenen 22 Jahren zweifellos sehr große Fußstapfen hinterlassen. Doch sie machen mir keine Angst. Jede Zeit und jede Generation haben ihre eigenen Aufgaben und Herausforderungen. Und jeder prägt diese auf seine Weise. Neue Zeiten verlangen neue Antworten. Die möchte ich gerne gemeinsam mit den Raunheimerinnen und Raunheimern entwickeln und geben“, so Rendel.

„Mich hat sehr überzeugt, dass man bei David merkt, dass er an alle Glieder der Stadt denkt. Er taucht ein und traut sich diese Aufgabe zurecht zu. Das hat er an vielen Wegemarkierungen klargemacht – ganz herausragend gut. Unterstützt David – es wird gut für diese Stadt sein“, machte Ehrenbürgermeister Thomas Jühe in seinem Video-Unterstützungsbeitrag klar, den er kurz vor seinem Tod aufgenommen hatte.

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Für die nächsten Jahre hat sich Diplom-Finanzwirt und Politikwissenschaftler David Rendel viel vorgenommen

Gute Bildung für alle ist dabei sein Leitbild. „Ich möchte, dass jedes Kind in Raunheim genau die Bildung erhält, die es für seinen Lebensweg möchte und benötigt – unabhängig von wirtschaftlichem oder sozialem Status oder kulturellem Hintergrund“, sagt er. Rendel versteht sich aber auch als Wirtschaftsförderer. Damit will er die Stadt auch künftig auf einen Sockel solider Finanzen stellen, die für Investitionen benötigt werden. Zudem möchte der Sozialdemokrat die Digitalisierung vorantreiben, Städtepartnerschaften und Vereine stärken, den sozialen Zusammenhalt fördern und nicht zuletzt die Klimaschutzmaßnahmen in Raunheim ausbauen.

In den kommenden zweieinhalb Monaten bis zur Bürgermeisterwahl am 05. März 2023 will David Rendel den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit geben, ihn noch besser kennenzulernen – im Netz, vor allem aber auch bei Terminen und Veranstaltungen vor Ort. „Im persönlichen Gespräch kann ich immer am meisten mitnehmen. Nur wer vor Ort präsent ist und zuhört, weiß auch, was die Menschen bewegt“, erklärt Rendel.

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SPD Mainz zum Ausbau der Autobahn A643 – Mareike von Jungenfeld und Christian Kanka zum Planfeststellungsbeschluss

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Visualisierung Ausbau A643
Visualisierung Ausbau A643

Die beiden Mainzer SPD-Vorsitzenden Mareike von Jungenfeld und Christian Kanka unterstützen die Forderung, den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau der Bundesautobahn A643 zu unterbrechen. „Das Projekt passt einfach nicht mehr in die Zeit“, erklärten von Jungenfeld und Kanka. „Das Bündnis ‚Nix in den Mainzer Sand setzen‘ hat völlig recht, wenn es darauf dringt, besonders naturschädigende Projekte wie diesen Ausbau zu stoppen.“

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Es gehe darum, die Mobilität im Rhein-Main-Gebiet, einer der wirtschaftsstärksten Regionen in der Europäischen Union, zu sichern

Gleichzeitig müsse im Verkehrssektor sehr viel stärker als bisher auf den Klimaschutz geachtet werden. Diese Herausforderungen löse man, indem man in der überregionalen Mobilität für bessere Schienenverbindungen sorge und in der regionalen Mobilität für besseren Öffentlichen Personennahverkehr und bessere Radwegeverbindungen. Im Straßenwesen müsse der Grundsatz gelten: „Erhalt geht vor Ausbau“. Viele Beispiele – darunter die Salzbachtalbrücke in Wiesbaden – zeigten, wie sanierungsbedürftig die vorhandene Infrastruktur und wie teuer und aufwendig ihre Erhaltung sei.

„Im Fall der A643 kommt die Besonderheit hinzu, dass sie durch ein Naturschutzgebiet von europäischem Rang führt“, so von Jungenfeld und Kanka. „Ein Naturschutzgebiet, dem es nicht mehr gut geht. Der Lennebergwald stirbt. Der Klimawandel schreitet voran. Unsere natürlichen Lebensgrundlagen werden immer stärker in Mitleidenschaft gezogen. Was wir in Mainz heute dagegen tun können, sollten wir tun. Der Verzicht auf den Ausbau der A643 gehört dazu.“

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Drei Fahrzeuge bei Stromberg in Flammen

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Brand in Raunheim
Symbolfoto Feuerwehr

Am Freitag (23. Dezember 2022) brannten gegen 18:45 Uhr drei Fahrzeuge auf einem privaten Parkplatzgelände im Akazienweg in Stromberg-Schindeldorf. Zunächst geriet ein blauer Toyota Yaris in Brand. Durch das Feuer geriet auch der rechts daneben geparkte Mercedes-Benz C 230 in Brand. Beide Fahrzeuge brannten komplett aus.

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Brandursache ist unklar

Der links neben dem Toyota geparkte Citroën C1 wurde durch die hohe Hitzeentwicklung ebenfalls beschädigt. Hierbei schmolzen Plastikteile der rechten Fahrzeugseite und die rechte Seitenscheibe zerbarst. Durch das beherzte Eingreifen der freiwilligen Feuerwehr wurde weiterer Schaden verhindert. Insgesamt dürfte ein Sachschaden in Höhe von ca. 30.000-40.000 Euro entstanden sein. Die Brandursache ist derzeit unklar. Bei dem sichergestellten Toyota Yaris handelt es sich um ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor und kein Elektrofahrzeug. Die Polizei Bad Kreuznach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mitteilung sachdienlicher Hinweise, die zur Aufklärung beitragen könnten.

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Geschichte: Unbekannte Schiffe der Wikinger auf dem Rhein bei Ingelheim

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Historiker und Archäologen untersuchten bei einer internationalen Fachtagung die vielfältigen Beziehungen zwischen Nord- und Mitteleuropa im Frühmittelalter. Mit Holger Grewe, Leiter der Forschungsstelle Kaiserpfalz, und Ramona Kaiser (Arbeitsbereich Projektentwicklung) waren auch zwei Mittelalter-Experten aus Ingelheim nach Aachen gereist.

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Als im Juni des Jahres 826 plötzlich unbekannte Schiffe auf dem Rhein bei Ingelheim auftauchten, dürfte so manchem Zeitgenossen der Schrecken in die Glieder gefahren sein

Handelte es sich um einen Überfall von Kriegern aus dem Norden? Die Sorgen waren in diesem Fall unbegründet, denn die Männer an Bord, jene „Wikinger“, wie die zwar gängige, streng wissenschaftlich aber ungenaue Bezeichnung für skandinavische Kulturen und Völker jener Zeit lautet, waren nicht auf Raubzüge aus: Ihr Anführer, der abgesetzte Dänenkönig Harald Klak, kam auf Einladung Ludwigs des Frommen, um in der Ingelheimer Pfalz an einer Reichsversammlung teilzunehmen. Der Gast aus Jütland war schon seit 814 ein Vasall des fränkischen Königs, nun erhoffte er sich von ihm militärische Unterstützung bei internen Machtkämpfen in seiner Heimat. Die bekam er auch von Ludwig – allerdings erst, nachdem er sich am 24. Juni 826 im Stift St. Alban bei Mainz hatte taufen lassen.

Diese berühmte Episode wird in mehreren schriftlichen Quellen überliefert, unter anderem durch den Kleriker Ermoldus Nigellus, der von den 100 Schiffen des Dänenkönigs berichtet. Diese Zahl ist gewiss übertrieben, aber immerhin verdanken wir Ermoldus eine der wenigen Beschreibungen der Ingelheimer Pfalzanlage – wenngleich auch die mit entsprechender Vorsicht zu bewerten ist. Dennoch zeichnet diese Geschichte ein differenzierteres Bild als das noch heute weit verbreitete Klischee vom mordenden und plündernden „Wikinger“. Den gab es zwar auch, doch waren die damaligen Bewohner Skandinaviens in erster Linie Bauern und insbesondere sehr erfolgreiche Kaufleute. Schon ab etwa der Mitte des 8. Jahrhunderts lassen sich rege Handelsbeziehungen zwischen Westdänemark, England und Friesland nachweisen. Die Wikinger bauten ein riesiges Netzwerk mit Kontakten außerhalb ihrer Heimat auf und prägten eine Epoche des wirtschaftlichen und kulturellen Austausches mit anderen, teils weit entfernt lebenden Volksgruppen.

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Vielfältige Beziehungen zwischen Nord und Süd

Seit einigen Jahren ist die Wikingerzeit (ca. 800 – 1050), die etwa zeitgleich mit der karolingischen und der ottonischen Epoche in Mittel- und Westeuropa verläuft, deshalb verstärkt in den Fokus der Mittelalter-Forschung gerückt. Zuletzt widmete sich eine internationale Fachtagung mit dem Titel „Frühmittelalterliche Herrschersitze und der Norden. Machtzentren zwischen Diplomatie, Wissenstransfer und Wirtschaft“ vom 8. – 10. November im Centre Charlemagne in Aachen den vielfältigen Beziehungen zwischen „Nord und Süd“. Neben Wissenschaftlern verschiedener Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden nahmen mit Forschungsstellenleiter Holger Grewe und Ramona Kaiser auch zwei Forschende aus Ingelheim daran teil. Mit dem Kolloquium in Aachen wurde eine Zusammenarbeit fortgeführt, die bereits 2018 mit einer Fachtagung in Ingelheim begonnen hatte. Damals hatten die Stadt Ingelheim und das Römisch-Germanische Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM) in Mainz im Ingelheimer Weiterbildungszentrum eine Kooperation auf dem Gebiet der Mittelalter-Forschung vereinbart.

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Publikation zur Tagung erscheint 2023

In Aachen drehten sich die Beiträge und Diskussionen vor allem um die Frage, welchen Einfluss die wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen auf die Machtzentren des Südens und die Herrschersitze skandinavischer Fürsten in Haithabu, Schleswig oder Starigard-Oldenburg hatten. So lassen sich beispielsweise Einflüsse der Pfalzenarchitektur auf repräsentative Königshöfe im frühmittelalterlichen Skandinavien erkennen. Im frühmittelalterlichen Fundgut an Mittelrhein, Untermosel und angrenzenden Regionen lassen sich wiederum individuelle Fernkontakte mit dem Norden nachweisen, die mal auf kriegerische Handlungen, mal auf Wirtschaftsbeziehungen hindeuten.

Die Vorträge und Ergebnisse des Aachener Kolloquiums erscheinen 2024 in einem Tagungsband, der von Matylda Gierszewska-Noszczyńska (Forschungsstelle Kaiserpfalz), Lutz Grunwald (Forschungsbereich Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte des RGZM) und Oliver Grimm (Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie in Schleswig) herausgegeben wird. Wie schon bei der letzten Publikation wird die Forschungsstelle auch diesen Band in Kooperation mit dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie publizieren. Darüber freut sich Bürgermeisterin Eveline Breyer ganz besonders: „Dass unsere Zusammenarbeit mit dem RGZM nach dem 2021 gemeinsam veröffentlichten Tagungsband „Zwischen Machtzentren und Produktionsorten“ mit einer weiteren Publikation erneut Früchte tragen wird, zeigt, auf welch hohem wissenschaftlichen Niveau sich die Arbeit der Forschungsstelle Kaiserpfalz bewegt“, so die Kulturdezernentin der Stadt.

Funde aus „dem Norden“ auch in Ingelheim

Der eingangs erwähnte Besuch des Dänenkönigs Harald Klak war nicht die einzige diplomatische Mission in hiesigen Gefilden. Auch in Ingelheim haben „Nordmänner“, wie sie oft auch genannt werden, einige archäologische Spuren hinterlassen. Dies machte der Vortrag „Wirtschaft, Handel und Politik – Zeugnisse der Fernkontakte in den Norden aus archäologischen und historischen Quellen zu Ingelheim“ von Ramona Kaiser und Matylda Gierszewska-Noszczyńska in Aachen deutlich. Sie berichteten von einem Brandgrab aus karolingischer Zeit, das in Frei-Weinheim gefunden wurde. Schon allein die unchristliche Brandgrabsitte deutet dabei auf eine Herkunft des Bestatteten aus nördlichen, noch nicht christianisierten Regionen hin. Im Ingelheimer Fundgut tauchen zudem immer wieder Sceattas auf, kleine, frühmittelalterliche Münzen aus Silber, die u. a. in Friesland, Jütland und England geprägt wurden. Ihr Vorkommen in Ingelheim ist der sicherste Belegt dafür, dass Menschen aus Regionen nördlich des fränkischen Reiches auch als friedliche Kaufleute den Rhein hinauffuhren und hier an Land gingen.

Dass die „Wikinger“ oder Nordmänner“ ihr Image als berüchtigte Piraten trotzdem nicht ohne Grund haben, zeigen die Jahrzehnte nach dem Besuch Harald Klaks in Ingelheim, in denen es immer wieder zu Überfällen im karolingischen Frankenreich kam. Besonders betroffen waren die Rheinlande, wo unter anderem die alten römischen Städte Nimwegen, Aachen, Köln, Bonn und Trier zum Ziel von Angriffen wurden. Auch mehrere Klöster wie die Abtei Prüm wurden zerstört, Bibliotheken mit dem Wissen aus Jahrhunderten gingen in Flammen auf. Ingelheim blieb zwar verschont, doch das Reich der Karolinger wurde bis in das Mark erschüttert.

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Vermisster Mann aus dem Rheingau-Taunus tot aufgefunden

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shutterstock 1742918783 | Großeinsatz in Mainz
Polizei | shutterstock 1742918783

Update vom 23. Dezember 2022: Der seit Mittwoch (21. Dezember 2022) vermisste 87 Jahre alte Mann aus Niederwalluf wurde tot aufgefunden. Das teilte die Polizei am Freitag (23. Dezember 2022) mit. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sollen keine Hinweise auf eine Straftat vorliegen.

Erstmeldung vom 21. Dezember:

Die Kriminalpolizei in Wiesbaden bittet bei einer Vermisstenfahndung um die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Der 87 Jahre alte Wolfgang H. aus Niederwalluf wird derzeit vermisst. Er verließ am Dienstagmittag (20. Dezember 2022) seine Wohnanschrift und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Die durchgeführten Such- und Ermittlungsmaßnahmen brachten bislang keinen Erfolg.

Eine Gefahr für den Vermissten kann nicht ausgeschlossen werden

Herr H. hielt sich in der Vergangenheit regelmäßig unweit des Rheines auf oder ging in den Weinbergen in Nonnenberg bei Eltville-Martinsthal spazieren. Aufgrund der Gesamtumstände des Verschwindens kann eine Gefahr für ihn nicht ausgeschlossen werden.

Personen, die den Vermissten gesehen haben oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben können, melden sich bitte dringen bei der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345 – 0. Alternativ nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

Christmette und anschließendem Glühwein-Trinken an Heiligabend in Wackernheim

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An Heiligabend findet um 22:00 Uhr die Christmette in der katholischen Kirche Schmerzen Mariens in der Neustraße 7 im Ingelheimer Stadtteil Wackernheim statt. Begleitet wird die Christmette von dem Chor Maranatha.

Im Anschluss wird ab 22:30 Uhr wieder das traditionelle Glühwein trinken auf dem Dorfplatz am Dorfgemeinschaftshaus (Rathausplatz 9) stattfinden. Der Erlös des Glühwein-Verkaufs wird an das Tierheim in Ingelheim gespendet. Bürgerinnen und Bürger sind zu beiden Veranstaltungen herzlich eingeladen.

MVB-Filiale in Gensingen nach Sprengung wiedereröffnet

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Die Filiale der Mainzer Volksbank (MVB) in Gensingen wurde nach rund einem Jahr intensiver Renovierungsarbeiten wieder für den Kundenverkehr eröffnet. Nach einer Geldautomatensprengung im Januar 2022 wurden umfangreiche Baumaßnahmen notwendig. Neben baulicher Sanierung wurden auch die Inneneinrichtung und Servicetechnik auf den neusten Stand gesetzt.

Nicht einmal ein Jahr hat es gedauert, die durch eine versuchte Geldautomatensprengung fast vollständig zerstörte Filiale in Gensingen wieder von Grund auf zu sanieren

Ira Closheim, MVB-Regionaldirektorin und Florian Oster, Filialleiter in Gensingen, freuen sich daher sehr, dass die Filiale wieder offiziell für den Kundenverkehr eröffnet werden kann. „Dass wir im Dezember 2022 bereits wieder vor Ort für unsere Kunden da sein können, ist eine herausragende Leistung von so vielen Beteiligten“, sagt Ira Closheim. „Wir hatten die Hoffnung, dass wir noch mit einem Weihnachtsbaum in der Filiale wiedereröffnen können. Und nun stehen wir in den tollen neuen Räumlichkeiten – inklusive geschmücktem Weihnachtsbaum“, zeigt sich die Regionaldirektorin überglücklich.

Dabei war nicht sicher, ob die Sanierung überhaupt und in diesem Tempo stattfinden konnte. In den Morgenstunden des 9. Januars 2022 wurde die Filiale in der Alzeyer Straße / Ecke Langgasse in Gensingen aufgrund einer massiven Sprengung stark beschädigt. Zwar war das Gebäude zu keiner Zeit einsturzgefährdet, allerdings hatte die Zerstörung ein solches Ausmaß, dass die Planungen sich als durchaus anspruchsvoll erwiesen. Auch die Verfügbarkeit von Gewerken und Baumaterialen war 2022 eine Herausforderung. Nichtsdestotrotz wurde die Filiale knapp elf Monate nach der Sprengung wieder für den Kundenverkehr eröffnet.

Nach der Wiedereröffnung warten nun vollkommen renovierte Räumlichkeiten auf die Kunden

Die Sanierung wurde dazu genutzt, den Innenraum heller und einladender zu gestalten. Besonders auffällig ist die regionale Wohlfühlatmosphäre im Innenraum und die neue Kundenlounge, die es in der ursprünglichen Filiale noch nicht gab. Aber auch bei der Servicetechnik wurde erneuert. So können Kunden im SB-Bereich der Filiale auf die neuste Generation Geldautomat und Kontoauszugsdrucker zurückgreifen.

„Dass wir die Filiale wieder eröffnen, stand außer Frage“, sagt Filialleiter Florian Oster. „Und doch war es für mein Team und mich ein besonderes Anliegen, bis dahin den Service und die Beratung bestmöglich zu gewährleisten. An dieser Stelle will ich mich bei unseren Kunden bedanken, die mit viel Verständnis für die außergewöhnliche Situation mit uns gemeinsam die Zeit überbrückt haben. Aber auch innerhalb der Mainzer Volksbank haben viele geholfen und Dinge ermöglicht. Hier gilt ebenfalls ein ganz großes Dankeschön“, so Oster weiter.

„Unsere Filiale wurde zwar sprichwörtlich in Schutt und Asche gelegt“, sagt Ira Closheim. „Aber so ist es nicht geblieben, denn sonst hätte in Gensingen etwas Wichtiges gefehlt“, so Closheim weiter. Die Filiale Gensingen ist nun neuer, moderner und noch kundenfreundlicher zurück.

Hier geht es zum Artikel „Geldautomatensprengung in Gensingen“

Freier Eintritt für Kinder in Hallenbäder und Museen in Mainz

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Symbolbild Mainz
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Auch in den Weihnachtsferien (23.12.22 – 02.01.2023) können Mainzer Kinder und Jugendliche im Alter bis einschließlich 17 Jahre die beiden Mainzer Hallenbäder und die beiden städtischen Museen kostenlos besuchen. Die Kosten werden aus dem Hilfspaket „Mainz hilft 2022 – der Booster für unsere Stadt“ übernommen. Ein vergleichbares Angebot gab es bereits in den vergangenen Oster-, Sommer- und Herbstferien.

Detaillierte Infos:

Kostenloser Eintritt ins Sportbad des Mainzer Taubertsbergbads
Alter: 2 – 17 Jahre (unter 2 Jahre immer frei)
Tageskarte
Zeitraum: 23.12.22 – 02.01.2023
(bis 10 Jahre ist der Besuch des Hallenbades nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten möglich)

Kostenloser Eintritt ins Hallenbad des Mainzer Schwimmvereins
Alter: 2 – 17 Jahre (unter 2 Jahre immer frei)
Tageskarte
Zeitraum: 23.12.22 – 02.01.2023
(bis 10 Jahre ist der Besuch des Hallenbades nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten möglich)

Kostenloser Eintritt ins Naturhistorische Museum
Alter: 4 – 17 Jahre (unter 4 Jahre immer frei)
Tageskarte
Zeitraum: 23.12.22 – 02.01.2023

Kostenloser Eintritt ins Gutenberg-Museum
Alter: 8 – 17 Jahre (unter 8 Jahre immer frei)
Tageskarte
Zeitraum: 23.12.22 – 02.01.2023

Ein Ausweisdokument ist vorzulegen (Alters- und Wohnsitznachweis).

Schwerer Unfall bei Partenheim – PKW überschlägt sich und landet auf Acker

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Ein SUV überschlug sich am Donnerstagnachmittag (22. Dezember 2022) auf der Landstraße L413 bei Partenheim. Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt. Die Landstraße musste für rund eine Stunde gesperrt werden. BYC-News war vor Ort.

Von der Fahrbahn abgekommen und im Fahrzeug eingeklemmt

Der 21-Jährige war gegen 16:15 Uhr mit seinem Suzuki Jimny in Richtung Partenheim unterwegs. In einer Kurve der Landstraße verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Jeep und fuhr die Böschung an der L413 nach oben. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der Fahrer aus dem Landkreis Alzey wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Freiwilligen Feuerwehren aus Wörrstadt und Partenheim, die mit rund 20 Mann anrückten, aus dem völlig zerstörten Suzuki befreit werden. Hierzu wurden die Windschutzscheibe sowie das Dach des Fahrzeuges abgenommen. Anschließend übernahm der Rettungsdienst und ein Notarzt, welcher aus Alzey angerückt war, die Erstversorgung des Patienten, bevor er dann in ein umliegendes Krankenhaus transportiert wurde.

Fahrbahn für eine Stunde voll gesperrt

Da die enge Landstraße durch die Fahrzeuge von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei blockiert wurden, sperrte die Feuerwehr die Fahrbahn in beide Richtungen kurzerhand voll. Es kam dadurch jedoch zu keinerlei nennenswerten Verkehrsbehinderungen.

Die Sperrung wurde nach knapp 60 Minuten wieder aufgehoben und der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei gelotst.
Am Fahrzeug des 21-Jährigen entstand Totalschaden. Der Einsatz konnte gegen 18:00 Uhr, nachdem der Abschleppdienst das Unfallfahrzeug aufgeladen hatte und die Feuerwehr die Straße gereinigt hatte, beendet werden.

Weiterer Einsatz für die Freiwilligen Feuerwehren

Während die Rettungskräfte noch im Einsatz an der Landstraße L413 gebunden waren, kam es zu einer erneuten Alarmierung. Ein PKW-Fahrer hatte sich gegen 17:05 Uhr unweit der Unfallstelle am Wolfsheimer Sender im Feld festgefahren und kam nicht mehr alleine weiter. Der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Wörrstadt schickte umgehend mehrere Fahrzeuge, damit der Havarist schnellstmögliche Hilfe erhielt.

Einbrecher steigen in Einkaufsmarkt in Flomborn ein

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Einbrecher Terrasse
Einbrecher

Einbrecher sind in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (23. Dezember 2022) gegen 3:20 Uhr in einen Einkaufsmarkt in Flomborn (Kreis Alzey-Worms) eingebrochen. Die Täter durchbrachen die Schiebetür am Eingang ein und verschafften sich so Zugang in die Ladenfläche. Bei dem Einbruch wurde die Alarmanlage ausgelöst. Bei dem Stehlgut handelt es sich um Zigarettenpäckchen, die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3630 in Verbindung zu setzen.

Metallsplitter im Produkt: Lebensmittelrückruf von Almondy bei IKEA Deutschland

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Rueckruf Lebensmittel Warnung
Rueckruf Lebensmittel Warnung

Almondy ruft eine begrenzte Menge der Almondy DAIM Mandeltorte Schoko-Krokant, 400 g, zurück, da in einem Kuchen ein kleines Metallobjekt gefunden wurde. Der Rückruf ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Der Rückruf betrifft ausschließlich Almondy DAIM Mandeltorte Schoko-Krokant, 400 g, mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18.11.2023.

Almondy fordert Kundinnen und Kunden auf, sich entweder unter www.almondy.com direkt an Almondy zu wenden oder das Produkt gegen Erstattung des vollen Kaufpreises in dem Einrichtungshaus zurückzugeben, in dem es gekauft wurde.

Metallsplitter im produkt: lebensmittelrückruf von almondy bei ikea deutschland„Produktqualität und -sicherheit haben bei Almondy höchste Priorität. Wir nehmen den Vorfall sehr ernst und rufen daher vorsichtshalber Produkte mit der vorgenannten Losnummer zurück, die in IKEA Einrichtungshäusern verkauft wurden. Wir haben geeignete Maßnahmen ergriffen, um eine Wiederholung des Vorfalls auszuschließen“, sagt Margareta Johannesson, Quality Director von Almondy. Almondy entschuldigt sich vielmals für die Unannehmlichkeiten

Oberbürgermeister von Bad Kreuznach appelliert an die Bürger

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Feuerwerk gehört für viele Menschen an Silvester dazu. Doch das bunte Spektakel gerät zunehmend in Kritik. Die Stadt Bad Kreuznach wird kein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk aussprechen, bittet jedoch alle Bürgerinnen und Bürger um umsichtiges Verhalten zum Jahreswechsel.

„Auch viele Haus- und Wildtiere leiden unter der lauten Böllerei“

„Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger dazu anhalten, Feuerwerkskörper auf sicheren Plätzen abzubrennen, damit niemand verletzt wird oder Sachschäden entstehen“, appelliert Oberbürgermeister Emanuel Letz. Auch solle jeder für sich prüfen, ob und wie viel Feuerwerk unter Berücksichtig von Lärm- und Umweltschutz und der Gesundheit anderer angemessen sei.

„Auch viele Haus- und Wildtiere leiden unter der lauten Böllerei“, gibt der Oberbürgermeister hinsichtlich des Tierwohls zu bedenken. Nach den zurückliegenden Jahren der Pandemie habe er aber auch Verständnis für alle, die sich zu Silvester an Raketen erfreuen möchten.

Es bedarf keiner Genehmigung

Das Abschießen von Feuerwerkskörpern an Silvester ist grundsätzlich erlaubt und muss nicht genehmigt werden. So genannte pyrotechnische Gegenstände dürfen am 31. Dezember und 1. Januar von Personen abgebrannt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Um Brände vorzubeugen, ist das Abfeuern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Kindergärten und Altersheimen sowie brandempfindlichen Gebäuden wie etwa Fachwerkhäusern verboten.

Darüber hinaus können Böller in dicht besiedelten Stadtteilen untersagt werden, womit jedoch Gebiete in Großstädten gemeint sind. In der Bad Kreuznacher Neustadt und rund um die Brückenhäuser sieht der Stadtverwaltung demnach keine konkrete Gefahr für ein generelles Feuerwerksverbot.


Zeugenaufruf der Polizei Bad Kreuznach

Tödlicher Unfall in der Innenstadt von Bad Kreuznach – War es Fremdverschulden?

Der nachhaltige Stadtplan für Ingelheim am Rhein ist online

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MappING Screenshot
MappING Screenshot

Zum Jahreswechsel gibt es gute Nachrichten in Sachen Nachhaltigkeit: Wer Tipps rund um Nachhaltigkeit sucht, findet auf dem neuen Online-Stadtplan MappING ab sofort Unterstützung. Der nachhaltige Online-Stadtplan für Ingelheim gibt einen Überblick über Anlaufstellen rund um nachhaltiges Leben und Konsumieren in Ingelheim.

Nachhaltiges Ingelheim

Unter www.nachhaltiges-ingelheim.de können auf der interaktiven Karte die Ingelheimer Orte der Nachhaltigkeit entdeckt werden. Fair gehandelten Kaffee trinken, Mittagessen im Pfandsystem holen, ressourcenschonend mobil sein oder Bio-Lebensmittel einkaufen – dank des Stadtplans kein großer Aufwand mehr. Eine Übersicht an Bildungsstätten und Engagement-Möglichkeiten zum Thema Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit komplettiert das Angebot. Die vielen bunten Fähnchen auf der Online-Karte laden dazu ein, Ingelheim neu zu entdecken.

Am vierten Adventswochenende verteilten Mitglieder des Vereins Nachhaltiges Ingelheim e.V. sowie der Fairtrade-Town-Initiative Ingelheim bunte Masken, die auf den neuen Nachhaltigkeits-Stadtplan aufmerksam machen. Gemeinsam mit der Kepol-Stelle der Stadtverwaltung Ingelheim sowie den Fairtrade-Botschafterinnen und -Botschaftern des Sebastian-Münster-Gymnasiums Ingelheim hatte die Projektgruppe den Stadtplan entwickelt und mit Leben gefüllt.

Der Online-Stadtplan ist ein wichtiger Beitrag zu den UN-Entwicklungszielen, die die Staatschefs aller Länder im Jahr 2015 mit der Agenda 2030 beschlossen haben

Ziel des Abkommens ist es, bis zum Jahr 2030 allen Menschen ein Leben in Würde zu sichern. Mit unserem Konsum können wir dazu täglich etwas beitragen: Lassen wir unser Fahrrad reparieren, anstatt ein neues zu kaufen, sparen wir Ressourcen ein und schützen damit die Umwelt. Eine fair gehandelte Schokolade trägt dazu bei, die Kinderarbeit auf der Welt zu reduzieren. Energie sparen heißt Klima schützen. Wo es dafür Unterstützung gibt, zeigt MappING – Ingelheims nachhaltiger Stadtplan.

Fehlt ein Angebot auf der interaktiven Karte? Das Projekt wächst stetig. Interessierte können sich einfach per E-Mail unter fairtrade@ingelheim.de melden.

Die Erstellung von „MappING – Ingelheims nachhaltiger Stadtplan“ wurde gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt mit Mitteln des Bundeministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Junger Mazda MX5 Fahrer schleudert über Autobahn A6

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Am Donnerstag (22. Dezember 2022) gegen 13:45 Uhr kam es auf der Autobahn A6 in Fahrtrichtung Saarbrücken zu einem Verkehrsunfall, welcher glücklicherweise glimpflich ausging. Ein junger Mann befuhr mit seinem Mazda MX5 die Auffahrt der Anschlussstelle Enkenbach-Alsenborn, als er auf noch feuchter Fahrbahnoberfläche die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Fahrzeug schleuderte über Fahrbahn

Er schleuderte daraufhin über beide Fahrstreifen der Durchgangsfahrbahn, drehte sich und prallte mit seinem Heck stark in die Mittelschutzplanke. Anschließend wurde er erneut zurück auf die Fahrbahn geschleudert, bis er schließlich wieder mit dem Heck in die Mittelschutzplanke einschlug. Der Autofahrer, wie auch andere Verkehrsteilnehmer wurden bei dem Verkehrsunfall glücklicherweise nicht verletzt. Der Sportflitzer wurde allerdings bei dem Aufprall total zerstört.

So viel zum Glück des Mannes… Pech für ihn war, dass die den Unfall aufnehmenden Beamten u.a. spezialisiert im Bereich illegaler Umbauten an Kraftfahrzeug sind

So wurde festgestellt, dass das Fahrzeug über deutlich mehr Leistung verfügte, als es serienmäßig der Fall war. So war u.a. ein Turboupgrade-Kit verbaut. Die Soundkulisse erinnerte eher an einen Düsenjet, als an einen Kleinwagen. Möglich machte dies ein offenes Luftfiltersystem, gepaart mit einem einfachen Rohr als Abgasanlage (Straight-Pipe). Ein abnehmbares Sportlenkrad ohne Hupe, illegale Hauptscheinwerfer und weitere erhebliche Fahrzeugmängel kamen hinzu.

Da kommt einiges auf den Fahrer zu

Nicht nur seitens der Bußgeldstelle wird den Mann einiges an Ärger erwarten, sondern auch in Bezug auf etwaige Versicherungszahlungen, die in solchen Fällen durchaus problematisch sein können. Individualisierungen an Fahrzeuges sind durchaus möglich und genehmigungsfähig. Aber es muss stets darauf geachtet werden, bestimmte Grenzen nicht zu überschreiten. Aus diesem Grund sollten gerade aufwendigere Umbauten und solche, die zu Leistungssteigerungen führen, immer vorab mit einem Prüfer abgesprochen werden.