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Frau in Hattersheim von Transporter erfasst und schwer verletzt – Fahrer flüchtet

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Symbolbild Rettungsdienst Bad Kreuznach
Symbolbild Rettungsdienst

Bei einem Verkehrsunfall am frühen Donnerstagabend (12. Januar 2023) gegen 17:30 Uhr in Hattersheim-Okriftel wurde eine Fußgängerin schwer verletzt. Der Unfallverursacher flüchtete anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.

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Fußgängerin von Transporter erfasst

Wie die Polizei mittelt, befuhr zur Unfallzeit ein Kleintransporter in Hattersheim-Okriftel die Mainstraße aus Richtung Hessendamm kommend in Richtung Buchenstraße. Eine 53-jährige Frau befand sich am rechten Fahrbahnrand in Fahrtrichtung des Transporters. Vermutlich aufgrund fehlendem seitlichen Abstand wurde die Fußgängerin durch den vorbeifahrenden Transporter erfasst, worauf diese gegen ein geparktes Fahrzeug stieß und dann zu Boden fiel. Hierbei wurde die Frau schwer verletzt. Sie musste mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden.

Der Unfallfahrer entfernte sich anschließend unerlaubt in Fahrtrichtung Ortsmitte von Okriftel. Nach Zeugenhinweisen konnte jedoch im Laufe des Abends das mutmaßliche Unfallfahrzeug unweit des Unfallortes mit relevanten Unfallbeschädigungen festgestellt und sichergestellt werden. Der Unfallfahrer konnte kurze Zeit später ermittelt und auf die Polizeistation Hofheim gebracht werden. Gegen den 72-jährigen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und sein Führerschein sichergestellt.

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Unterschriftenliste für Schreibwaren Axt in Wackernheim übergeben

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Der Netto Markendiscount im Ingelheimer Stadtteil Wackernheim wird in Kürze umgebaut. Aufgrund der Umbaumaßnahmen wurde dem Schreibwarenladen Axt zum 31. Juli 2023 gekündigt, da das Geschäft nicht in das neue Konzept von Netto passt. Dr. Thomas Kohl, alteingesessener Wackernheimer, hat daraufhin mit seiner Frau eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, um etwas für den Erhalt des Schreibwarenladens zu tun.

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„Die Beteiligung war überwältigend“

Am Donnerstag, 12. Januar 2023, hat nun die Inhaberin des Schreibwarenladens Axt, Marita Wrede, die Unterschriftenliste an den Ortsvorsteher Dieter Berg übergeben. „Die Beteiligung an der Aktion war überwältigend. Wir hoffen, dass wir damit ein Zeichen setzen können“, so die Inhaberin gegenüber dieser Online-Zeitung.

1.526 Personen haben im Zeitraum vom 10. Dezember 2022 bis zum 12.01.2023 für den Erhalt des Schreibwarenladens unterschrieben. 1.227 Unterschriften stammen von Wackernheimern. Da im Ort ca. 2.500 Einwohner leben, hat statistisch gesehen, somit jeder zweite Wackernheimer unterschrieben. Die restlichen Unterschriften stammen meist aus Finthen, Heidesheim, Mainz und Ingelheim. Aber auch aus Wiesbaden, Gau-Algesheim und Nieder-Olm kamen Menschen in das Geschäft und haben für den Erhalt unterschrieben.

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Gespräch mit Netto noch in diesem Monat

Dadurch zeigt sich, wie attraktiv der Schreibwarenladen Axt im Netto für die Menschen ist. Denn aufgrund des vielfältigen Angebots, wie Postannahme und -ausgabe, Zeitschriften, Lotto, Tabak, Reinigung, Schuhreparatur, und vielem mehr und der langen Öffnungszeiten ohne Mittagspause schätzen die Kunden das Geschäft sehr.

Dieter Berg, Ortsvorsteher von Wackernheim, setzt sich sehr für die Belange der Wackernheimer ein und hat Netto zu einem Gespräch gebeten. Dieses wird am 24. Januar, zusammen mit Frau Wrede stattfinden. In dem Gespräch wird Hr. Berg das Ergebnis der Unterschriftenaktion präsentieren und möchte den Eigentümer davon überzeugen, wie wichtig der Schreibwarenladen an diesem Standort für Wackernheim und auch für Netto ist.

Gemeinsam möchte man dann die Umbaupläne prüfen, ob es in der Zukunft eine Möglichkeit für Fau Wrede gibt, ihr Geschäft weiterzuführen. Davon ist aktuell auch der Start der Umbaumaßnahmen abhängig. Derzeit wird auch geprüft, ob während der Schließungszeit das Geschäft in Containern auf dem Netto-Parkplatz weitergeführt werden kann.

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Kreppelbude in Mainz-Gonsenheim wieder eröffnet

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Zu der närrischen fünften Jahreszeit gehören Kreppel für viele Menschen einfach dazu. Deshalb gibt es auch in diesem Jahr, wie bereits in den vergangenen beiden Jahren, eine Kreppelbude im Mainzer Stadtteil Gonsenheim. BYC-News war vor Ort und sprach mit dem Betreiber, Marlon Kroczek, darüber.

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Vom Teig bis zur fruchtigen Füllung wird alles selbst hergestellt

Seit diesem Donnerstag (12. Januar 2023) ist die Kreppelbude eröffnet. Kundinnen und Kunden können dort auf frische und selbstgemachte Kreppel mit unterschiedlichen Füllungen sowie Apfel- und Kirschtaschen kaufen. Die Waren werden in eigener Herstellung produziert – vom Teig bis zur fruchtigen Füllung ist bei der beliebten Gonsenheimer Kreppelbude alles selbstgemacht.

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Folgende Kreppel-Füllungen werden angeboten:

  • Himbeermarmelade
  • Aprikosenmarmelade
  • Pflaumenmarmelade
  • Nutella
  • Oreo
  • Eierlikör

Die Kunden können sich die Füllung vor Ort aussuchen. Diese werden im Anschluss mit Hilfe von Pumpspendern frisch in die Backwaren eingefüllt. Auch leckere und natürlich ebenfalls selbstgemachte Apfel- und Kirschtaschen werden vor Ort angeboten.

Wer bei der Herstellung der Teigwaren zuschauen möchte, hat hierzu vor Ort ebenfalls die Möglichkeit. Die Leckereien werden nämlich direkt in der Kreppelbude zubereitet.

Adresse:
Gonsenheimer Kreppelbude
Grabenstraße / Ecke Ölwiesenstraße
55124 Mainz
Telefon: 0177 – 6828954
Facebook: Gonsenheimer Kreppelbude

Öffnungszeiten: 
Donnerstag – Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr
An Fastnacht (von Altweiber bis einschließlich Fastnachtsdienstag) hat die Gonsenheimer Kreppelbude täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

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Drei Verletzte bei Unfall in der VG Rüdesheim

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Drei Menschen wurden am Mittwochnachmittag (11. Januar 2023) bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L236 bei Traisen verletzt. In Höhe der Ortseinfahrt stießen gegen 16:50 Uhr zwei Fahrzeuge frontal zusammen.

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Die Straße war während der Arbeiten voll gesperrt

Zusätzlich zu Rettungsdienst und Polizei wurden auch die Feuerwehren Rüdesheim, Waldböckelheim und Hargesheim-Roxheim zur technischen Hilfeleistung alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte an der Unfallstelle hatten alle Personen die Fahrzeuge bereits verlassen können. Notarzt und Notfallsanitäter versorgten die Verletzten.

Die Feuerwehr Rüdesheim um Einsatzleiter Martin Barth sicherte die Unfallstelle, sorgte für den Brandschutz und klemmte die Fahrzeugbatterien ab. Abschleppfahrzeuge übernahmen die Bergung der Havaristen. Während der einstündigen Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Landstraße komplett gesperrt.

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Vollsperrung der Gustavsburger Straße in Kostheim

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Osteinstraße
Symbolbild Umleitung

Im Zuge der Erstellung eines Hausanschlusses im Auftrag der Stadtwerke Mainz wird die Gustavsburger Straße in Höhe Hausnummer 83 von Montag, 30. Januar, bis voraussichtlich Freitag, 17. Februar, für den Rad- und Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Fußgängerbeziehungen sind jederzeit gewährleistet. Alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für eventuell auftretende Verkehrsbehinderungen gebeten.

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Erdrutsch an der Salinenbrücke bei Bad Kreuznach – Stadt sichert Hangbereich

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Salinenbruecke Bad Kreuznach   panoramio scaled
Salinenbruecke Bad Kreuznach panoramio scaled

Nach dem Erdrutsch am Montag (9. Januar 2023)an der Salinenbrücke (B 48) hat die Stadtverwaltung Bad Kreuznach in Absprache mit dem Landesbetrieb Mobilität die möglichen Gefahren geprüft und Sofortmaßnahmen eingeleitet.

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Tieffrost war die Ursache

Bei dem Hangrutsch handelte es sich um ein natürliches Ereignis, das aktuell vermehrt im Kreisgebiet auftritt, wie der LBM die Stadt informierte. Durch den Tieffrost und die Auftauereignisse im Dezember verbunden mit dem späteren Niederschlag ist eine Rutschschicht am Hang entstanden, wodurch sich ein Teil der Erdmassen vom felsigen Untergrund löste.

Der städtische Bauhof wird nun den Sicherheitsraum am Hang wiederherstellen. Konkret wird die dortige Schutzeinrichtung aufgebaggert, damit die Bohlenwand wieder neue Erde aufnehmen kann. Zusätzlich hat der LBM einen Geologen zur näheren Begutachtung des Hangbereichs beauftragt.

Im Zuge des Ausbaus der B 48 wird ferner die gesamte Schutzeinrichtung entlang der Bundesstraße erneuert werden.

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Mainz: Zugehörigkeit rechtsextremer Partei – Ausschluss aus Polizeiausbildung

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Ein in der Ausbildung befindlicher Polizeivollzugsbeamter darf aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden, wenn er bis kurz vor Ausbildungsbeginn über Jahre hinweg zahlendes Mitglied der Partei „Der III. Weg“ gewesen ist. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz.

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Der Antragsteller wurde bei seiner Aufnahme in den Vorbereitungsdienst zum mittleren Polizeivollzugsdienst bei einer Bundespolizeibehörde am 1. März 2022 zum Beamten auf Widerruf ernannt.

Eine interne nachrichtendienstliche Überprüfung ergab, dass er von 2013 bis Herbst 2021 zahlendes Mitglied in der Partei „Der III. Weg“ gewesen ist. Daraufhin wurde das Beamtenverhältnis mit dem Antragsteller wegen mangelnder charakterlicher Eignung mit sofortiger Wirkung widerrufen und der Beamte aus der Bundespolizei entlassen. Zur Begründung wurde ausgeführt: Ein Polizeivollzugsbeamter, der die Ansichten einer rechtsextremistischen Partei jahrelang durch seine Mitgliedsbeiträge aktiv unterstützt habe, gefährde das Vertrauen der Gesellschaft und der Kollegen in seine Integrität und Verfassungstreue und sei daher als Angehöriger der Polizei nicht tragbar. Dagegen ging der Antragsteller mit einem Eilrechtsantrag zum Verwaltungsgericht vor. Er machte geltend, dass er vor seinem Dienstantritt bei der Polizei aus der Partei ausgetreten sei und seitdem durch weiteres Verhalten seine Abkehr von dieser und von rechtsextremistischem Gedankengut nachgewiesen habe. Das Verwaltungsgericht wies den Eilantrag ab.

Die Annahme der Polizeibehörde, es bestünden begründete Zweifel an der persönlichen Eignung des Antragstellers für ein Amt als Polizeivollzugsbeamter, sei rechtlich nicht zu beanstanden. Die jahrelange zahlende Mitgliedschaft in der Partei „Der III. Weg“ sei mit den hohen Anforderungen an die charakterliche Zuverlässigkeit eines Polizeivollzugsbeamten und der für Beamte geltenden Verfassungstreuepflicht nicht vereinbar und rechtfertige eine negative Eignungseinschätzung des Dienstherrn. Zwar habe der Antragsteller die Mitgliedschaft ca. vier Monate vor seiner Ernennung zum Beamten auf Widerruf beendet. Er habe sich seither jedoch nicht ausdrücklich von dieser Partei distanziert, was erforderlich sei, um schon den bloßen Anschein der Identifikation von Polizeibeamten mit den Zielen des Nationalsozialismus zu vermeiden. So habe er in der vor der Ernennung zum Beamten liegenden Dienstzeit in der Bundeswehr als Soldat auf Zeit seine Mitgliedschaft in der Partei nicht nach außen getragen.

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Auch seine unkonkreten Angaben zu einem Kontakt zum Verfassungsschutz und sein Eintritt in eine andere Partei ergäben keine Anhaltspunkte für eine deutliche Abkehr

Ebenso müsse der Eintritt in zwei sich gegen Rechtsextremismus engagierende Vereine nach Ergehen der Entlassungsverfügung nicht als hinreichend starkes Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung gewertet werden. Vieles deute vielmehr auf ein insgesamt verfahrensangepasstes Verhalten des Antragstellers hin. Weil die berechtigten Eignungszweifel auch einem dauerhaften Beamtenverhältnis entgegenstünden, habe dem Antragsteller nicht die Möglichkeit zum Abschluss des Vorbereitungsdienstes eingeräumt werden müssen.  Verwaltungsgericht Mainz, Beschluss vom 3. Januar 2023, 4 L 708/22.MZ

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Schwerer Unfall auf der Autobahn A65 mit Verletzten

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Am Mittwoch (11. Januar 2023) kam es auf der Autobahn A65 in Höhe Rohrbach zu einem schweren Verkehrsunfall mit verletzten Personen. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Landau. Wie die Polizei Landau mitteilt, waren drei Fahrzeuge beteiligt.

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Der Unfallhergang

Ein 59-jähriger Mann übersah beim Fahrbahnwechsel einen Autofahrer auf dem rechten Fahrstreifen und touchierte diesen. Anschließend lenkte der 59-Jährige wieder nach links, weshalb eine 55-jährige Autofahrerin versuchte auszuweichen. Hierbei prallten beide Fahrzeuge gegen die Leitplanke. Der 59-jährige Fahrzeugführer lenkte hiernach noch einmal nach rechts und prallt anschließend gegen die rechte Leitplanke. Die 55-jährige Autofahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Der Unfallverursacher erlitt nur leichte Verletzungen. Beide wurden mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

An den Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden und diese wurden durch ein Abschleppunternehmen vom Unfallort entfernt. Die Autobahn A65 musste zum Zwecke der Unfallaufnahme für zwei Stunden voll gesperrt werden.

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Vakuumtechnik ist aus vielen Prozessen nicht mehr wegzudenken

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Die Vakuumtechnik ist ein spannender Bereich in der wirtschaftlichen Verarbeitung von Produkten. Sie lässt sich vielseitig einsetzen, sofern man weiß wie sie zu nutzen ist. Das Wissen dahinter ist sehr speziell und daher sollte man auch Fachbetriebe mit entsprechenden Arbeiten betrauen.

Was versteht man unter der Vakuumtechnik?

Die Vakuumtechnik ist ein breit gefächertes Wissensgebiet, das sich mit Geräten und Verfahren zur Erzeugung eines Vakuums befasst. In diesem Zusammenhang geht es aber auch um die Aufrechterhaltung des Vakuums und dessen Messung.

Auch geht es bei der Forschung zu dem Thema um die Findung möglichst vieler technischer Anwendungen. So nutzt man die Vakuumtechnik in der heutigen Zeit bereits sehr erfolgreich in der Produktions- und Fertigungstechnik, in der Lebensmittelindustrie, der Medizintechnik und in weiteren Bereichen der Chemie und Physik. Je nach Anwendungsbereich und Druckunterschied, der erzeugt wird, spricht man von einem Vakuum bis hin zu einem Ultrahochvakuum.

Während die Anwendungsbereiche dank moderner Technik immer vielfältiger werden, gehen die ersten Forschungen zu dem Thema bereits ins 17. Jahrhundert zurück.

Wofür die Vakuumtechnik genutzt wird

In verschiedenen Branchen wird die Vakuumtechnik bereits erfolgreich eingesetzt. Ein ganz besonders wichtiger Einsatzbereich ist der als Kühlmittel für Flüssiggas. Um Gas in der flüssigen Form zu erhalten, muss es bei extrem niedrigen Temperaturen gelagert, transportiert und angewendet werden. Man spricht hier von Temperaturbereichen ab minus 183 Grad Celsius, bei dieser Temperatur verflüssigt sich Sauerstoff.

Die Herausforderung ist, die benötigte Temperatur exakt einzuhalten, da sich das Gas schnell verflüchtigt, wenn es sich stark erwärmt, man spricht dann von Boil-off-Gas (BOG). Somit muss von der Produktion des Flüssiggases, über dessen Lagerung bis zum späteren Transport alles auf den Temperaturerhalt konzipiert sein. Hierzu ist nicht nur spezielles Wissen, sondern auch eine spezielle Technik erforderlich.

Die Vakuumtechnik hat sich in diesem Zusammenhang als ideale Methode erwiesen, da sie 15-mal effektiver isoliert als andere Dämmstoffe. Wichtig ist zu wissen, dass das Innere dieser Anlagen und Leitungen doppelwandig ausgeführt ist. Für die Isolierung wird fast der komplette Luftraum zwischen den beiden Wänden entzogen, was durch eine Druckdifferenz zwischen Vakuumumgebung und Außenluft erreicht wird. Durch diese Technik wird ein großer Teil der Umgebungswärme aus der Anlage oder dem Leitungssystem ferngehalten.

Um zu verstehen, warum die Vakuumtechnik so gut funktioniert, muss man wissen, wie physikalische Werkstoffe und damit auch Flüssiggase erwärmt werden. Hauptursache ist die Konduktion, also die Wärmeleitung bei direktem Kontakt. Bei Kontakt zweier Objekte wird die Wärme von dem wärmeren Objekt auf das kältere Objekt übertragen, dies kommt bei Produkten wie Flüssiggas infrage.

Bei der Konvektion entsteht die Wärme durch die Bewegung der Moleküle. Je stärker sich die Moleküle bewegen und aufeinanderprallen, umso mehr Wärme wird erzeugt.
Die Strahlungswärme ist eine weitere Art der Erwärmung. Hierunter kann man sich die Sonneneinstrahlung als Beispiel nehmen, aber auch die Strahlung jedes anderen wärmeabgebenden Körpers.

Die Vakuumtechnik wirkt vor allem der Konvektion entgegen, da sie die Bewegung der Moleküle in der in der Raumluft um die gekühlte Substanz stoppt, sodass keine Wärme entsteht. Durch die Kombination mit Techniken, die der Wärmestrahlung und der Konduktion, sprich Wärmeleitung entgegenwirken, kann man Dämmschichten erschaffen, die kaum noch durch Wärme durchdrungen werden können.

Vielseitige Verwendung

Wie eingangs bereits erwähnt, wird die Vakuumtechnik in vielen Branchen und dort in vielen Bereichen angewendet. Somit profitiert auch unsere regionale Wirtschaft von der Technik, ob wir es bewusst sehen oder nicht. In unserem regionalen Wirtschaftsraum haben wir zahlreiche Produktionsunternehmen und viele Labore, die auf die aktuelle Vakuumtechnik angewiesen sind und die Forschungen in diesem Gebiet aktiv vorantreiben.

Ein Fazit

Die moderne Technik macht bereits vieles möglich, was noch vor Jahrzehnten unmöglich erschien. Die Anwendungsbereiche der Vakuumtechnik sind vielfältig und stets gibt es neue Forschungen, wo man sie zukünftig noch einsetzen kann.

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Führerschein bestehen – 5 ultimative Tipps

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Autofahren

Der Führerschein ist eine wichtige Errungenschaft im Leben jedes jungen Erwachsenen. Er ist mit viel Aufregung und Aufwand verbunden, doch wenn man am Ende die heiß begehrte Fahrerlaubnis in den Händen hält, hat sich der nervenaufreibende Prozess gelohnt. Hier sind 5 ultimative Tipps, mit denen man leichter durch die Fahrstunden und die Prüfungen kommt.

Keine Zeit verschwenden

Für den Führerschein sollte man sich zeitnah anmelden und keine Zeit verschwenden – jeder hat diesen einen Freund, der seit über einem Jahr bei der Fahrschule angemeldet ist und immer noch nicht alle Theoriestunden absolviert hat. Um die Fahrerlaubnis rechtzeitig zum 18. Geburtstag in den Händen zu halten, ist ein wenig Motivation notwendig.

Wie lange man für den Führerschein benötigt, hängt in erster Linie von der eigenen Disziplin ab. Im Durchschnitt benötigt man für den Führerschein aber 3 bis 6 Monate. Es ist überdies möglich an einem Schnellkurs teilzunehmen und innerhalb von 8 Tagen die komplette Ausbildung inklusive Prüfung zu absolvieren.

Hier kann man den Führerschein bestehen mit Fs-voss.de. Das ist die ideale Chance für jeden, der den Prozess schnellstmöglich durchlaufen möchte.

Probleme offen ansprechen

Selbst der beste Fahrlehrer ist kein Gedankenleser. Gibt es Probleme oder Schwierigkeiten, sollte man diese offen ansprechen. Nur so kann man passende Unterstützung bekommen und eine entsprechende Lösung finden.

Die Fahrstunden sind dafür da, das Fahren zu lernen, an Schwachstellen zu arbeiten und Probleme zu beseitigen. Von keinem wird erwartet, von Anfang an perfekt zu sein.

Fragen, fragen, fragen

Egal, ob in den Theorie- oder Fahrstunden, man sollte so viele Fragen wie möglich stellen. Ist einmal nicht klar, wer Vorfahrt hat, wird eine Aufgabe nicht verstanden, weiß man nicht, was ein Schild bedeutet oder hat man beim Lernen mit einem Thema Schwierigkeiten, sollte man immer genauer nachfragen und sich die Thematik noch einmal erklären lassen.

Bonus: Wird über etwas gesprochen, kann man es sich automatisch besser merken. Wer nur liest, behält weniger im Gedächtnis. Fragen stellen ist also ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses. Je mehr Fragen man stellt, desto mehr lernt man.

Ruhe bewahren

Lampenfieber ist kein Scherz, sondern für einige Menschen leider ein ernsthaftes Problem. Es ist zwar normal, dass man vor den Prüfungen nervös ist, allerdings wirkt es sich negativ auf das Ergebnis aus, wenn man dadurch Leichtsinnsfehler begeht. Greift der Fahrlehrer einmal ein, ist die Prüfung gelaufen.

Man sollte sich stets vor Augen halten, dass man gut vorbereitet ist und der Fahrlehrer einen nur für die Prüfung angemeldet hat, weil er von dem persönlichen Können überzeugt ist. Wäre man noch nicht bereit, dürfte man nicht teilnehmen.

Es kann helfen, sich vorher ein paar beruhigende Atemtechniken anzueignen. Ebenfalls kann man sich ein paar Stunden vor dem Prüfungstermin an die frische Luft begeben und eine Runde spazieren gehen oder meditieren, bevor man sich auf den Weg zur Fahrschule macht.

Neue Details zum tragischen Unfall in Heidesheim am Rhein

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Am Dienstagvormittag (10. Januar 2023) kam es zu einem tragischen Verkehrsunfall in Heidesheim am Rhein. Die Polizei teilte nun am Mittwochnachmittag (11. Januar 2023) neue Details zum Tod der 68 Jahre alten am Unfall beteiligten Frau mit.

Die Frau stieg nicht eigenständig aus ihrem Auto

Nach ersten Informationen soll die Frau ihr Fahrzeug nach dem Frontalzusammenstoß eigenständig verlassen und im Anschluss neben dem Auto zusammengebrochen sein. Wie die Polizei jüngst mitteilt, stimmt dies so nicht.

Bei den weiteren Ermittlungen habe sich stattdessen herausgestellt, dass Fahrerin sich bereits nach dem Zusammenstoß leblos auf dem Fahrersitz ihres Fahrzeugs befand. Zwei Ersthelfer haben die Dame aus ihrem Fahrzeug geborgen und bis zum Eintreffen der Polizei- und Rettungskräfte entsprechend erstversorgt.

Fastnachtssitzung des GCC findet nicht im Bürgerhaus Gustavsburg statt

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Bürgerhaus Gustavsburg
Bürgerhaus Gustavsburg

Aufgrund akut aufgetretener Schäden an der Decke im großen Saal des Bürgerhauses im Stadtteil Gustavsburg muss der Gustavsburger Carneval Club (GCC) seine anstehenden Fastnachtssitzungen verlegen.

Ein Shuttle-Service wird geplant

Nach kurzfristiger Abstimmung zwischen dem GCC, dem TTC Ginsheim und der Stadtverwaltung können sowohl die Damensitzung am 14. Januar 2023 als auch die Fremdensitzung am 21. Januar 2023 im Bürgerhaus Ginsheim stattfinden.

Die Stadtverwaltung leitet von ihrer Seite alles in die Wege, damit der GCC seine Sitzungen wie geplant durchführen kann. Ein Shuttle-Service zwischen den beiden Bürgerhäusern ist in Planung.

Unfall mit drei Fahrzeugen auf der Landstraße in Bischofsheim

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Unfall4 1 scaled
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Am Mittwochmittag (11. Januar 2023) kam es gegen 13:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L3482 in Bischofsheim auf Höhe der Auffahrt zur Autobahn A60. An dem Unfall beteiligt waren eine Mercedes E-Klasse, ein Seat Leon sowie ein Skoda Superb. BYC-News war vor Ort.

Rotlichtverstoß führte zu dem Unfall

Wie die Polizei mitteilt, befuhr ein Mann die Landstraße aus Richtung Groß-Gerau kommend in Fahrtrichtung Bischofsheim. Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr der Mann an der Kreuzung zum Mühlweg über eine rote Ampel. Dadurch kam es zum Zusammenstoß mit dem Wagen einer Autofahrerin, die zeitgleich vom Mühlweg nach rechts in Richtung Bischofsheim abbiegen wollte.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto des Unfallverursachers über die Fahrbahn geschleudert und traf das dritte Fahrzeug, welches zu diesem Zeitpunkt von Bischofsheim in Richtung Groß-Gerau unterwegs war.

Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt

Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt und musste nach erster Behandlung vor Ort vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von einem Abschleppunternehmen von der Unfallstelle entfernt.

Die Landstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten voll gesperrt. Es kam zu keiner größeren Verkehrsbehinderung.

Im Einsatz waren:

  • die Polizei Bischofsheim
  • der Rettungsdienst
  • ein Abschleppdienst

Mehrwöchige Bauarbeiten und Vollsperrung bei Alzey

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Mainbrücke Hochheim
Baustellenschild

Wetterabhängig beginnen am Wochenende (14. Januar bis 15. Januar 2023) die Arbeiten für den Um- und Ausbau des Kreisels B271 / A61 / L406 / Karl-Heinz-Kipp-Straße bei Alzey. Dadurch kann es zu Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich kommen.

Geplant ist eine Bauzeit von elf Wochen

In einer ersten Bauphase werden an den beiden Wochenenden Samstag und Sonntag  (14. und 15. Januar 2023) sowie Samstag und Sonntag (21. und 22. Januar 2023) Arbeiten zum Rückbau von Verkehrsinseln und weiteren Bauteilen des Kreisels ausgeführt. Jeweils ab Samstagabend, 20 Uhr bis voraussichtlich Montagfrüh, 5 Uhr ist der gesamte Kreisel voll gesperrt. In dieser Bauphase soll auch im Auftrag der Stadt Alzey die Einmündung Karl-Heinz-Kipp-Straße / Robert-Bosch-Straße halbseitig erneuert werden. Die Robert-Bosch-Straße ist aus Fahrtrichtung Süden über die Karl-Heinz-Kipp-Straße weiterhin erreichbar.

Geplant ist bei optimalem Ablauf für den Umbau des Kreisels eine Bauzeit von elf Wochen. Das Verkehrsführungs- und das Baukonzept wurde gegenüber der ursprünglichen Planung vom Sommer dieses Jahres durch Wochenend- sowie Sonntags- und Feiertagsarbeiten komplett umgestellt. Ziel ist es, einen Großteil der Arbeiten unter Verkehr durchzuführen.

Ziel ist es, die Arbeiten am Ostermontag abzuschließen

Bereits nach dem ersten Wochenende unter Vollsperrung soll ab Montag (16. Januar 2023) in einer elf-wöchigen Bauzeit unter Verkehr der Kreisel leistungsgerecht ausgebaut werden. Innerhalb dieser Bauzeit muss der Bypass B271 / Karl-Heinz-Kipp-Straße aus bautechnischen Gründen voll gesperrt bleiben.

Die abschließenden rund einwöchigen Asphaltarbeiten sollen in der Ferienzeit (Osterferien) unter Vollsperrung erfolgen. Ziel ist es, die Arbeiten am Ostermontag abzuschließen.

Sofern aus witterungstechnischen Gründen nicht an Ostern gearbeitet werden kann, verschieben sich die wetterabhängigen Asphaltarbeiten in die Pfingstferien.

Der größte Teil des Verkehrs wird über die Autobahnen A61 und A63 umgeleitet. Trotz der Bauarbeiten unterlaufendem Verkehr sind wegen der hohen Verkehrsbelastungen des Knotens Verkehrsstaus nicht zu vermeiden.

Rheinland-Pfalz richtet neue Stabsräume für Großkatastrophen ein

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Michael Ebling

Die Landesregierung hatte im Spätsommer 2022 angekündigt, den Katastrophenschutz neu auszurichten. Innenminister Michael Ebling hat nun an der Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie des Landes (LFKA) in Koblenz die ersten Meilensteine der Neuaufstellung vorgestellt. Der Minister präsentierte dabei auch modern ausgestattete Räumlichkeiten an der LFKA, die ab sofort für die Stabsarbeit im Ernstfall genutzt werden können.

Stabsräume für große Katastrophenlagen

„Unter den Eindrücken der Flutkatastrophe, einer veränderten Bedrohungslage in Form von Waldbränden und Starkregenereignissen infolge des Klimawandels und des brutalen russischen Angriffs auf die Ukraine hat sich das Innenministerium im Spätsommer auf den Weg begeben, den Katastrophenschutz des Landes deutlich zu stärken. Jetzt sehen wir die ersten Ergebnisse eines noch lange andauernden Prozesses. Aus dem neu ausgestatteten Stabsraum in Koblenz heraus könnten ab sofort sehr große Katastrophenlagen koordiniert und bei Bedarf auch geleitet werden. Neben dem technischen Equipment steht auch die passende Infrastruktur für die Bewältigung lang andauernder Lagen zur Verfügung, etwa 108 Schlafräume und eine Großküche zur Versorgung des Stabspersonals“, sagte Innenminister Ebling.

In dem neuen Stabsraum finden die Leitung des Führungsstabes, dessen einzelne Sachgebiete sowie ereignisbezogen Verbindungspersonen und Fachberaterinnen bzw. Fachberater die Bedingungen für die Stabsarbeit nach den anerkannten Führungsgrundsätzen vor. Dem Führungsstab steht im neu ausgestatteten Stabsraum zudem moderne Visualisierungstechnik beispielsweise zur digitalen Lagekartenführung zur Verfügung. Damit verfügt das Land neben den Räumlichkeiten in der ADD in Trier, von wo aus in der Regel die unterstützende Einsatzkoordination erfolgt, in der LFKA über zusätzliche Räumlichkeiten zur Koordination sehr großer Katastrophenlagen.

Lagezentrum Bevölkerungsschutz

Als weiteren Meilenstein kündigte der Minister die Einrichtung eines 24/7-besetzten Lagezentrums für den Bevölkerungsschutz an. Entsprechende Vorsorge für Personal und Infrastruktur sei im Doppelhaushalt 2023/24 bereits getroffen worden. „Mit einem solchen Lagezentrum soll es möglich sein, eine große Lage im Bereich Bevölkerungsschutz proaktiv zu beobachten. Das stellt bundesweit für die Flächenländer ein absolutes Novum dar und setzt neue Maßstäbe“, so Ebling.

Bis das Lagezentrum Bevölkerungsschutz funktionsfähig aufgebaut ist, wird zunächst eine ständig verfügbare Rufbereitschaft von Fachleuten des Bevölkerungsschutzes eingerichtet, die im Bedarfsfall das Lagezentrum der Polizei im Innenministerium ansteuern und dort als wichtige Informationsschnittstelle zwischen Polizei und Katastrophenschutz fungieren.

Landesamt für Bevölkerungsschutz

Die Stabsstrukturen in der LFKA und das geplante Lagezentrum Bevölkerungsschutz sind die ersten Schritte auf dem Weg zur Gründung eines Landesamtes für den Bevölkerungsschutz. Dieses Landesamt soll die bereits bestehenden Strukturen der Feuerwehrschule (LFKA) und des für den Brand- und Katastrophenschutz zuständigen Referates der ADD bündeln. Innerhalb dieser neuen Behörde sollen dann sowohl die bisherigen als auch zusätzliche Aufgaben aus dem Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes erfüllt werden.

Personalaufwuchs im Katastrophenschutz

„Die wichtigste Komponente bei der Stärkung der landeseigenen Strukturen im Katastrophenschutz ist der Ausbau des Personalkörpers. Im Doppelhaushalt 2023/24 haben wir dazu mit 55 zusätzlichen Planstellen einen wichtigen Schritt getan“, sagte Ebling. Um die Attraktivität des Landesdienstes zu steigern, soll zudem die Altersgrenze für Beamtinnen und Beamte im feuerwehrtechnischen Dienst des Landes stufenweise auf 63 Jahre abgesenkt werden. Das hat der Ministerrat bereits beschlossen. Die endgültige Entscheidung trifft das Parlament.

In den 55 Planstellen enthalten ist auch die rheinland-pfälzische Vertretung im Gemeinsamen Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz (GeKoB) auf Bundesebene. „Wir haben bereits eine geeignete Person gefunden und entsenden diese ab 1. April 2023 in das GeKoB nach Bonn. Rheinland-Pfalz ist damit eines der ersten Länder, das sich aktiv an der stärkeren bundesweiten Vernetzung im Bereich Bevölkerungsschutz beteiligt“, sagte der Innenminister. In der Folge solle dann als einer der nächsten Meilensteine auch ein GeKoB auf Landesebene entstehen.

Kommunale Katastrophenschutz-Strukturen

Neben den Anpassungen auf Landeseben werden auch die kommunalen Katstrophenschutz-Strukturen gestärkt. Hierfür hat das Land unter anderem über ein Sonderförderprogramm in Höhe von zwei Millionen Euro gezielt geländegängige und wasserdurchfahrtsfähige Einsatzfahrzeuge bezuschusst werden. Insgesamt 35 Einsatzmittel zur Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden oder Starkregenereignissen konnten so gefördert werden.

Um die Leistungsfähigkeit des rheinland-pfälzischen Katastrophenschutzes weiter zu erhöhen, sollen innerhalb der einzelnen Leitstellenbereiche sogenannte „Verbände für die überörtliche Hilfe“ entstehen.

„Mit der Neuaufstellung des Katastrophenschutzes geht es uns darum, die landeseigenen und kommunalen Strukturen zu stärken und die rechtlichen Rahmenbedingungen so anzupassen, dass jeder Rheinland-Pfälzer und jede Rheinland-Pfälzerin auf einen krisen- und zukunftssicheren Katastrophenschutz vertrauen kann“, sagte Innenminister Ebling.

In die Überlegungen zur Neuaufstellung fließen fortlaufend die Expertise aus dem Zwischenbericht der Enquete-Kommission, des Gutachtens von Albrecht Broemme, die Empfehlungen der Brand- und Katastrophenschutzinspekteure des Landes, des Landesfeuerwehrverbands sowie der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz und der Leitenden Notärzte ein.

Der Minister benennt zudem Mitglieder für den Landesbeirat Brand- und Katastrophenschutz. Neben den Kommunalen Spitzenverbänden kommen im Beirat Vertreter der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen, der Unfallkasse und der Katastrophenmedizin zusammen.