BYC-News Blog Seite 56

Explosion in Gonsenheim löst Feuerwehreinsatz aus

Schrecksekunde im Wohnviertel: Am Montagmittag, den 26. Januar 2026, kam es gegen 14:55 Uhr zu einem lauten Knall in Gonsenheim. In einem Mehrfamilienhaus in der Elsa-Brandström-Straße drang nach einer laut Anwohner vermeindlichen Explosion dichter, dunkler Rauch aus den Fenstern einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Die Rettungskräfte eilten mit einem Großaufgebot zum Einsatzort.

Schnelles Handeln der Anwohner nach vermeindlicher Explosion in Gonsenheim verhindert Personenschäden

Unmittelbar nach der vermeindlichen Explosion in Gonsenheim handelte die Bewohnerin der betroffenen Wohnung sowie die weiteren Hausbewohner vorbildlich: Sie verließen das Gebäude umgehend und sammelten sich im Freien vor dem Gebäude. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Der Rettungsdienst war vor Ort und untersuchte die Anwesenden vorsorglich auf Anzeichen einer Rauchgasvergiftung, konnte jedoch schnell Entwarnung geben.

Technischer Defekt als Ursache

Ersten Erkenntnissen der Polizei Mainz und Feuerwehr zufolge war ein technischer Defekt an einem Küchengerät der Auslöser für das Unglück. Dieser führte zur Explosion und löste in der Folge einen Brand in der Küche aus. Die Feuerwehr, die mit rund 25 Einsatzkräften vor Ort war, konnte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf andere Gebäudeteile verhindern.

Wohnung vorerst nicht bewohnbar

Trotz des schnellen Eingreifens der Berufsfeuerwehr Mainz hinterließ das Feuer und der Brandrauch in Gonsenheim deutliche Spuren. Die betroffene Wohnung im ersten Stock ist laut Polizeiangaben derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohnerin musste vorerst anderweitig untergebracht werden. Zur genauen Höhe des entstandenen Sachschadens konnten die Einsatzkräfte vor Ort noch keine abschließenden Angaben machen, es wird jedoch mit einer beträchtlichen Summe gerechnet.

Insgesamt waren 25 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz, um die Lage zu sichern und die Brandursache zu ermitteln. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die übrigen Hausbewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Ausstellung „Echt Fair“ im Yellow Ingelheim

Ausstellung im Yellow Ingelheim – Ein wichtiges Thema rückt in den Fokus der lokalen Jugendarbeit: Am Dienstag, den 10. Februar 2026, öffnet die interaktive Präventionsausstellung „Echt fair“ ihre Pforten. Um 17 Uhr lädt die Jugendabteilung alle Bürgerinnen und Bürger zur feierlichen Eröffnung der neuen Ausstellung im Yellow ein, um gemeinsam über Gewaltprävention und Selbstkompetenz zu diskutieren.

Interaktive Auseinandersetzung mit Gewalt und Mut

Die Ausstellung im Yellow Ingelheim richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche, steht aber auch interessierten Erwachsenen offen. Unter dem Titel „Echt fair“ werden auf anschauliche Weise häusliche Gewalt sowie Strategien zur Stärkung der eigenen Handlungsfähigkeit thematisiert. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich interaktiv mit verschiedenen Gewaltformen und deren Folgen zu beschäftigen. Dabei stehen nicht nur die Probleme, sondern vor allem konkrete Hilfsangebote und konstruktive Handlungsalternativen im Mittelpunkt.

Mehr als nur Prävention von Gewalt

Das Themenspektrum der Präsentation ist breit gefächert und greift viele Aspekte der jugendlichen Lebenswelt auf:

  • Soziale Dynamiken: Umgang mit Konflikten in Freundschaften und Mobbing.

  • Persönlichkeitsentwicklung: Geschlechterrollen, der gesunde Umgang mit Gefühlen und die Stärkung gegen negativen Gruppendruck.

Die Konzeption regt zum Nachdenken an und fördert den Dialog – ein Ansatz, der bereits jetzt auf große Resonanz stößt: 16 Schulklassen haben sich bereits für begleitete Besuche angemeldet.

Öffnungszeiten und Anmeldung

Die Ausstellung im Yellow Ingelheim (Ludwig-Langstädter-Straße 4) ist vom 10. Februar bis zum 20. März 2026 zu sehen.

  • Für Bürgerinnen und Bürger: Jeden Donnerstag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

  • Individuelle Termine: Nach Rücksprache sind Besuche auch an anderen Tagen möglich.

  • Anmeldung: Für die Eröffnungsfeier sowie für Gruppen- oder Klassentermine wird um eine Anmeldung per E-Mail an ausstellung-echtfair@ingelheim.de gebeten.

Die Stadt Ingelheim hofft auf zahlreiche Besucher und möchte mit diesem Projekt im „Yellow“ einen nachhaltigen Beitrag zu einem respektvollen Miteinander in der Stadtgesellschaft leisten.

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Vollsperrung bis Ende Februar in Mainz-Kostheim

Vollsperrung der Innsbrucker Straße in Kostheim – Autofahrer und Radfahrer in Kostheim müssen sich auf längere Umwege einstellen. Die Innsbrucker Straße bleibt im Abschnitt zwischen der Salzburger Straße und der Hausnummer 18 voraussichtlich bis Samstag, den 28. Februar, voll gesperrt. Grund für die Maßnahme sind dringende Arbeiten am Kanalnetz sowie die Erneuerung wichtiger Versorgungsleitungen.

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Vollsperrung trifft Auto- und Radverkehr

Die Bauarbeiten machen eine komplette Sperrung der Fahrbahn erforderlich. Während der Vollsperrung der Innsbrucker Straße in Kostheim können Autos und Fahrräder den Bereich nicht passieren. Für Fußgänger gibt es jedoch Entwarnung: Sie können die gewohnten Wege weiterhin nutzen, da die Gehwege von den Tiefbauarbeiten nicht direkt betroffen sind.

Investition in die Infrastruktur

Die Maßnahme ist Teil des umfangreichen Sanierungsprogramms der Landeshauptstadt Wiesbaden. Jährlich werden rund 5.000 Baustellen koordiniert, um das marode Leitungsnetz und die Straßen instand zu halten. Die Stadt betont, dass diese Arbeiten eine notwendige Investition in die Zukunft sind: Ohne die rechtzeitige Erneuerung der Kanäle und Versorgungsleitungen drohten langfristig größere Schäden und noch massivere Verkehrsbehinderungen durch Notfallreparaturen.

Infos zu Busumleitungen und Baustellenkarte

Ob und inwiefern der Linienverkehr betroffen ist, können Fahrgäste aktuell bei ESWE Verkehr unter eswe-verkehr.de abrufen. Wer sich über weitere Baustellen im Stadtgebiet informieren möchte, findet eine Übersichtskarte mit ausgewählten Maßnahmen online unter wiesbaden.de/baustellen.

Die Stadtverwaltung bittet alle betroffenen Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen während der Bauzeit.

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Stuttgart wird zum Hexenkessel – Das erwartet dich bei Oktagon MMA 83

Die schwäbische Metropole bereitet sich auf eine Nacht der Superlative vor. Wenn am Samstag, den 31. Januar 2026, die Tore der Hanns-Martin-Schleyer-Halle öffnen, verwandelt sich die Arena in einen Hexenkessel. Oktagon MMA, inzwischen unangefochtener Marktführer in Europa, bringt mit seinem 83. Event eine Fight Card nach Stuttgart, die selbst internationale Vergleiche nicht scheuen muss.

Samsonidse gegen Machaev: Ein Duell der Stile

Der Hauptkampf des Abends ist weit mehr als nur ein sportlicher Vergleich; es ist die Entscheidung um das vakante Gold im Federgewicht. Der Berliner Niko Samsonidse (31), bekannt für sein exzellentes Grappling und seine enorme Reichweite, trifft auf den Wiener Mago Machaev (26).

Machaev gilt als einer der physisch stärksten Kämpfer der Division und besticht durch ein gnadenloses Tempo. Während Samsonidse versuchen wird, den Kampf am Boden durch eine Submission vorzeitig zu beenden, vertraut Machaev auf seine Explosivität im Stand. Da beide Athleten in der Weltrangliste weit oben stehen, könnte der Sieger dieses Duells schon bald auf der globalen Bühne nach noch größeren Titeln greifen.

Die „Stuttgart-Connection“: Heimspiel für lokale Größen

Ein besonderes Augenmerk liegt an diesem Abend auf den Lokalmatadoren. Arijan Topallaj (27), der in Stuttgart trainiert und eine riesige Fangemeinde hinter sich weiß, steht vor der größten Herausforderung seiner bisherigen Karriere. Er trifft im Leichtgewicht auf einen erfahrenen Veteranen aus Brasilien. „Die Energie in Stuttgart ist unvergleichlich. Wenn die Fans meinen Namen rufen, spüre ich keinen Schmerz mehr“, erklärte Topallaj im Vorfeld des Events.

Zudem wird die Rückkehr von Schwergewichts-Hüne Lazar Todev (31) erwartet. Nach seinem knappen Scheitern im letzten Titelanlauf will der Bulgare, der in Deutschland lebt und trainiert, mit einem dominanten Sieg unterstreichen, dass der Weg zum Gürtel nur über ihn führt.

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Professionalisierung und Show-Effekte in Stuttgart

Was Oktagon 83 von herkömmlichen Sportveranstaltungen unterscheidet, ist die audiovisuelle Inszenierung. Die Veranstalter setzen auf eine Mischung aus hochemotionalen Einlauffilmen, einer Lichtshow der Extraklasse und einer Live-Übertragung, die weltweit in über 150 Länder gestreamt wird. Obwohl der Sport oft als roh wahrgenommen wird, steht die technische Präzision im Vordergrund.

MMA (Mixed Martial Arts) kombiniert Elemente aus dem Boxen, Kickboxen, Ringen und Brazilian Jiu-Jitsu. Dieser Facettenreichtum lockt längst nicht mehr nur Kampfsport-Nerds an, sondern ein breites, sportbegeistertes Publikum, das die Athletik und Disziplin der Kämpfer schätzt.

Eine Übersicht der Fightcard:

Das absolute Highlight findet im Federgewicht statt. Hier wird Geschichte geschrieben, wenn der vakante Thron neu besetzt wird:

Federgewicht (Titelkampf): Niko Samsonidse (31) vs. Mago Machaev (26)

Ein taktisches Schachspiel zwischen zwei Meistern ihres Fachs. Samsonidse wird versuchen, seinen Reichweitenvorteil zu nutzen und Machaev in eine Submission-Falle zu locken, während Machaev den Kampf in den Nahbereich und auf die Matte zwingen will.

Catchweight (87 kg):  Alexander Poppeck (33) vs. Jesus Samuel Chavarría (24)

Dieser Catchweight-Kampf auf 87 kg ist klassisches „High Stakes“-Matchmaking. Für Poppeck ist es eine Standortbestimmung nach seinem Titelkampf-Rückschlag, für Chavarría die Chance seines Lebens. Pflichtsieg für Poppeck, um oben dranzubleiben – Stolpergefahr, falls der Mexikaner das Tempo überzieht.

Schwergewicht: Lazar Todev (31) vs. Josh Parisian (36)

Todev muss seine technische Finesse und Schnelligkeit nutzen, um Parisians Reichweitenvorteil und enorme Masse zu überwinden. Für die Fans in Stuttgart ist dies das Schwergewichts-Highlight des Jahres.

Halbschwergewicht: Emilio Quissua (28) vs. Jorick Montagnac (32)

Ein klassisches Duell zwischen „Hype“ und „Erfahrung“. Wenn Quissua Montagnac früh unter Druck setzen kann, könnte es ein kurzer Abend werden – schafft Montagnac es jedoch in die zweite und dritte Runde, wird es eine enorme Konditions- und Nervenschlacht für den jungen Deutschen.

Bantamgewicht (Frauen): Alina Dalaslan (25) vs. Karolina Sobek (26)

Für Dalaslan ist dies der ultimative Härtetest gegen eine Gegnerin, die bereits gegen die Weltspitze gekämpft hat. Ein Sieg würde sie endgültig in die Top-Ränge von OKTAGON katapultieren.

Bantamgewicht (Frauen): Lucie Pudilová (30) vs. Katharina Lehner (35)

Es ist das Duell der „Grande Dames“ des europäischen Bantamgewichts. Für Pudilová geht es um das finale Ticket zum Titelshot, für Lehner um ein triumphales Ausrufezeichen in ihrer beeindruckenden Karriere.

Mittelgewicht: Daniel Schwindt (27) vs. Brian Manning (30)

Ein Kampf, der kaum über die volle Distanz gehen dürfte. Schwindt wird versuchen, Manning früh mit schweren Händen zu stellen, während der Ire versuchen wird, Schwindt mit Variabilität zu zermürben.

Leichtgewicht: Jan Malach (34) vs. Ahmad Halimson (29)

Ein klassisches Duell zwischen einem erfahrenen „Gatekeeper“ und einem hungrigen Kämpfer, der seinen Platz in der OKTAGON-Elite sucht. Malach braucht den KO, während Halimson über seine Physis und sein Grappling zum Erfolg kommen will.

Catchweight (73 kg): Arijan Topallaj (27) vs. Marco Elpidio (32)

Topallaj geht als Favorit in seiner Heimatregion an den Start. Er muss jedoch geduldig bleiben, da Elpidio ein Meister darin ist, den Rhythmus explosiver Kämpfer zu brechen und sie in eine kräftezehrende Materialschlacht zu verwickeln.

Bantamgewicht: Wanderley Junior (31) vs. Dastan Amangeldy

Ein klassisches „Gatekeeper vs. Prospect“-Szenario. Junior muss den Kampf kontrollieren und seine Erfahrung ausspielen, um den explosiven Drang von Amangeldy zu neutralisieren.

Bantamgewicht: Harun Kurt (29) vs. Nathan Haywood (28)

Erwarte ein hochklassiges Standkampf-Duell. Während Kurt versuchen wird, Haywood über die Distanz zu zerlegen, wird der Brite auf den einen, alles entscheidenden Moment lauern, um erneut ein virales Highlight zu produzieren.

Schock für die Fans: Vosgröne-Aus bei Oktagon 83 – „Ironside“ übernimmt

Die MMA-Community muss kurz vor dem Event in Stuttgart einen herben Rückschlag verkraften. Das mit Spannung erwartete Co-Main-Event von Oktagon 83 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle findet ohne Frederic Vosgröne statt. Der 30-Jährige, bekannt als der „Neandertaler“, musste seinen Kampf gegen Samuel Chavarría verletzungsbedingt absagen. Trotz intensiver Bemühungen, einer langwierigen Schulterverletzung mittels Physiotherapie und Spritzen Herr zu werden, gab der Arzt am Montag kein grünes Licht. Vosgröne, der den Kampf im Catchweight (bis 87 kg) als Sprungbrett zurück ins Mittelgewicht nutzen wollte, bestätigte das Aus bereits in einem YouTube-Interview. Besonders bitter: Das Duell sollte eigentlich das Kriegsbeil zwischen dem Kämpfer und der Organisation endgültig begraben.

Der Retter des Co-Main-Events: Alexander Poppeck springt ein

Für die Veranstalter ist der Ausfall einer ihrer größten Publikumsmagneten – neben Größen wie Christian Eckerlin und Christian Jungwirth – ein schwerer Schlag. Doch Oktagon hat bereits hochkarätigen Ersatz präsentiert: Alexander „Ironside“ Poppeck übernimmt den Spot.

Wer ist der neue Mann im Käfig?

Der 33-jährige Münchener ist ein Urgestein der deutschen Szene und startete seine Karriere mit 18 Jahren im Thaiboxen. Internationaler AFSO-Meister (Mittelgewicht, 2017) und USC-Meister (Halbschwergewicht, 2022). Poppeck trainiert im renommierten Munich Top Team. Seinen markanten Spitznamen verdankt er der optischen Ähnlichkeit mit dem Wikinger-Helden Björn Ironside aus der Serie Vikings.

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Ein ausverkauftes Haus in Stuttgart erwartet

Die Stadt Stuttgart profitiert wirtschaftlich massiv von diesem Großevent. Hotels im Umkreis der Schleyer-Halle sind bereits Wochen im Voraus fast vollständig ausgebucht, da Fans aus ganz Europa anreisen.

  • Einlass: Ab 17:00 Uhr

  • Beginn der Preliminary Card: 18:00 Uhr

  • Main Card: Ab 20:30 Uhr

  • Tickets: Restkarten sind derzeit noch im Unter- und Oberrang verfügbar, während die VIP-Plätze am Cage bereits seit Dezember vergriffen sind.

Wer diesen Abend miterleben möchte, muss sich auf harte Kämpfe, bittere Tränen und ekstatischen Jubel gefasst machen. Stuttgart ist am 31. Januar nicht nur die Stadt des Automobils, sondern das Herz des europäischen Kampfsports.

Erlebe das MMA-Event des Jahres live auf RTL+

Die Halle ist fast voll, die Tickets sind so gut wie weg… aber dein Logenplatz ist gesichert!  Du hast kein Ticket für Stuttgart ergattert? Keine Panik! Während in der Arena die Ellenbogen fliegen und die Stimmung überkocht, verpasst du von der Couch aus keine einzige Sekunde. Wir bringen dir die geballte Action direkt auf den Bildschirm – in messerscharfer Qualität und mit Experten-Kommentar. Live auf RTL+ hier!

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Bizarrer Parkplatzstreit und Nötigung in Bad Kreuznach

Am Sonntagnachmittag, 25. Januar 2026, wollte eine 53-jährige Frau lediglich eine Wohnung besichtigen. Dafür stellte sie ihren Wagen gegen 14:15 Uhr auf einer vermeintlich freien Fläche in einem Wohngebiet ab. Da eine eindeutige Kennzeichnung als Privatparkplatz fehlte – was auch die später eintreffende Polizei bestätigte –, ahnte die Fahrerin nichts Böses. Doch die Rechnung hatte sie ohne ihren 60-jährigen „Nachbarn auf Zeit“ gemacht.

Die „Parkgebühr“ stieg im Minutentakt

Der Anwohner fackelte nicht lange: Er parkte sein eigenes Fahrzeug so geschickt hinter das Auto der Frau, dass diese nicht mehr wegfahren konnte. Dann begann das absurde Feilschen. Zuerst forderte der Mann zehn Euro für die Nutzung der Fläche.

Als die Frau die Zahlung verweigerte, schlug der 60-Jährige aus Bad Kreuznach kurzerhand eine „Inflationspauschale“ auf und erhöhte seine Forderung auf 30 Euro. Da eine Einigung in weiter Ferne lag, rief die genervte Frau schließlich die Polizei.

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Polizei ermittelt wegen Nötigung in Bad Kreuznach

Beim Eintreffen der Beamten präsentierten sich beide Parteien äußerst diskussionsfreudig – allerdings eher miteinander als mit den Gesetzeshütern. Eine sachliche Klärung gestaltete sich zunächst schwierig.

Die Polizisten machten dem Blockierer jedoch schnell die rechtliche Lage klar: Das vorsätzliche Zuparken erfüllt den Tatbestand der Nötigung. Unter dem Druck der Beamten und der drohenden Konsequenzen fuhr der Mann seinen Wagen schließlich beiseite.

Am Ende des Tages blieb dem 60-Jährigen Bad Kreuznacher kein Cent der geforderten 30 Euro. Stattdessen leitete die Polizei ein Strafverfahren gegen ihn ein.

Ironie der Geschichte: Einen Austausch der Personalien, um etwaige zivilrechtliche Ansprüche wegen des Falschparkens später geltend zu machen, lehnte der Mann am Ende selbst ab. Die einzige bleibende Erinnerung an diesen Nachmittag dürfte somit die Post von der Staatsanwaltschaft sein.

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Fertigstellung der Park & Ride Anlagen in Bodenheim verzögert sich

Bike & Ride Anlagen in Bodenheim – Radfahrer am Bodenheimer Bahnhof müssen sich noch etwas länger gedulden. Die Arbeiten an den neuen Bike & Ride Anlagen auf der Westseite des Bahnhofs können nicht wie ursprünglich geplant bis Ende Januar abgeschlossen werden. Grund für die Verzögerung im Bauablauf sind die frostigen Temperaturen Ende Dezember und Anfang Januar.

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Neuer Zeitplan: Fertigstellung der Bike & Ride Anlagen in Bodenheim erst Anfang März

Nach aktuellem Stand verschiebt sich die Inbetriebnahme der modernen Fahrradabstellanlagen auf Anfang März. Während die kleinere Anlage auf dem Park & Ride Parkplatz am Bahnhofsvorplatz bereits steht, fehlen dort noch die entscheidenden Einbauten. Die kommenden Wochen werden nun intensiv genutzt, um die restlichen Arbeiten voranzutreiben, sobald es die Witterung zulässt.

Fokus auf den südlichen Gleiszugang

Der Schwerpunkt der Bautätigkeiten verlagert sich nun auf die Anlage am südlichen Gleiszugang. Hier stehen komplexe Montageschritte und Infrastrukturmaßnahmen an:

  • Montage: Installation der eigentlichen Fahrradabstellanlagen.

  • Infrastruktur: Arbeiten an den Zuwegungen, der Entwässerung und dem Stromanschluss für die Beleuchtung.

  • Gestaltung: Oberflächengestaltung sowie abschließende Bepflanzung der Flächen.

Sicherheitshinweis: Sperrung bleibt bestehen

Aus Sicherheitsgründen bleibt der südliche Gleiszugang im Bereich des Blumenladens weiterhin für den Publikumsverkehr gesperrt. Die Gemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass während der laufenden Bauphase akute Absturzgefahr besteht. Pendler und Passanten werden dringend gebeten, die Absperrungen zu beachten und die ausgewiesenen Umwege zu nutzen.

Die Verantwortlichen danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld und das Verständnis für die wetterbedingten Anpassungen. Für Rückfragen zum Bauprojekt der Bike & Ride Anlagen in Bodenheim steht die Verwaltung weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Anruf von Trade Republic? Das musst du beachten!

Ein vermeintlicher Support-Anruf, eine gut gemachte Anleitung und plötzlich ist das Geld weg: Betrüger nehmen gezielt Nutzer von Trading-Apps ins Visier. Diese Masche ist besonders perfide, da die Täter ihre Opfer stundenlang am Telefon begleiten, bis das Depot leergeräumt ist. Erfahren Sie hier, wie Sie den Betrug erkennen und Ihr Guthaben schützen. Hier erfährst du mehr zur aktuellen Spam-Welle bei Trade Republic

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Die Masche: Wenn der „Support“ zum Dieb wird

Per App auf dem Handy die eigenen Finanzen zu verwalten, gehört für viele zum Alltag. Genau das macht Nutzer von Neobrokern zu attraktiven Opfern. Laut Polizei Bayern gehen die Täter dabei extrem professionell vor. Sie geben sich als Mitarbeitende von Trade Republic aus und behaupten, das Guthaben müsse aus Sicherheitsgründen auf ein anderes Wallet übertragen werden.

Das Erschreckende: Die Betrüger bleiben am Telefon und führen die Betroffenen Schritt für Schritt durch die App – bis zur finalen Überweisung. Was wie ein hilfreiches Support-Gespräch wirkt, endet mit dem Totalverlust des Guthabens. Sobald der Transfer abgeschlossen ist, wird das Geld unauffindbar weiterverschoben.

Warum diese Taktik so gefährlich ist

Im Gegensatz zu plumpen Phishing-Mails setzen die Kriminellen auf psychologische Manipulation und direkten Kontakt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft laufen auf Hochtouren, doch die Spuren der Täter sind oft schwer zu verfolgen.

Drei goldene Regeln: Das musst du beachten!

Wenn du einen Anruf von Trade Republic erhältst, solltest du sofort misstrauisch werden. Beachte diese Punkte, um nicht in die Falle zu tappen:

  1. Der Neobroker Trade Republic ruft dich nicht unaufgefordert an: Seriöse Neobroker fordern niemals am Telefon dazu auf, Geld auf andere Wallets zu übertragen oder „Sicherheits-Transaktionen“ durchzuführen.

  2. Keine Begleitung bei Überweisungen: Echter Support würde dich niemals stundenlang durch den Überweisungsvorgang leiten. Das ist ein eindeutiges Zeichen für Betrug.

  3. Offizielle Kanäle nutzen: Wenn du unsicher bist, lege sofort auf. Kontaktiere den Kundenservice ausschließlich über die offiziellen Funktionen innerhalb der App oder die verifizierte Website.

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Soforthilfe im Ernstfall „Anruf von Trade Republic“

Solltest du bereits Daten preisgegeben oder eine Überweisung getätigt haben, zählt jede Sekunde:

  • Informiere umgehend den echten Support des Anbieters.

  • Erstatte Anzeige bei der Polizei.

  • Prüfe, ob deine Bank die Transaktion noch stoppen kann.

Je schneller du reagierst und verdächtige Anrufe ignorierst, desto sicherer bleibt dein Investment.

Unbekannter schießt aus Transporter auf Spaziergängerin

Am 25. Januar 2026 kam es auf der Kreisstraße 20 zwischen Bad Sobernheim (Landkreis Bad Kreuznach) und Pferdsfeld zu einem polizeilich relevanten Ereignis. Eine Spaziergängerin wurde aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug heraus mit einer Schreckschusswaffe konfrontiert. Die Polizei sucht nun nach dem beteiligten Fahrzeug und möglichen Zeugen.

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Vorfall am Modellflugplatz

Gegen Mittag war eine Frau mit ihrem Hund auf der K20 unterwegs, als in Höhe des Modellflugplatzes ein weißer Transporter passierte. Das Fahrzeug kam aus Richtung Pferdsfeld und war in Fahrtrichtung Bad Sobernheim unterwegs. Nach Angaben der Frau schoss der Beifahrer aus dem geöffneten Fenster mehrfach mit einer Schreckschusswaffe in ihre Richtung.

Die Spaziergängerin blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Der Transporter setzte seine Fahrt anschließend ohne anzuhalten fort.

Hinweise gesucht

Die Polizei Bad Kreuznach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden. Insbesondere Beobachtungen zum Fahrzeug oder den Insassen sind für die Beamten von Bedeutung.

Haben Sie etwas gesehen?

  • Gesucht werden Hinweise zu einem weißen Transporter, der am 25.01. auf der K20 unterwegs war.

  • Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder denen das Fahrzeug aufgefallen ist, werden gebeten, Kontakt mit der Polizei aufzunehmen.

  • Zudem wird geprüft, ob es weitere Personen gibt, die ähnliche Erfahrungen mit diesem Fahrzeug gemacht haben.

Badesalz-Comedian Gerd Knebel mit 72 Jahren verstorben

Hessen und die gesamte deutsche Comedy-Szene tragen Trauer: Badesalz-Comedian Gerd Knebel, die eine Hälfte des legendären Duos „Badesalz“, ist tot. Wie sein langjähriger Partner Henni Nachtsheim und Knebels Familie mitteilten, verstarb der gebürtige Rodgauer am vergangenen Samstag im Alter von 72 Jahren nach einer schweren Krebserkrankung.

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Ein friedlicher Abschied im Kreise der Liebsten

Gerd Knebel sei „würdevoll und friedlich im Kreise seiner Liebsten von uns gegangen“, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung. Trotz der schweren Krankheit habe er seinen charakteristischen Humor bis zum Schluss bewahrt. Henni Nachtsheim berichtete bewegt, dass Knebel seine Freunde und Familie selbst in der Zeit der tiefsten Trauer noch zum Lachen gebracht habe.

Von „Flatsch“ zum bundesweiten Kult-Status

Knebels Karriere begann in den 1980er-Jahren als Frontmann der Band „Flatsch“, bevor er gemeinsam mit Henni Nachtsheim das Duo „Badesalz“ gründete. Mit ihrem unverwechselbaren hessischen Dialekt und einer Mischung aus absurdem Alltagshumor und scharfzüngiger Beobachtungsgabe erreichten sie Kult-Status.

Besondere Meilensteine ihrer Karriere waren:

  • TV-Erfolge: Formate wie „Och Joh“ (ARD) und „Comedy Stories“ (Sat.1).

  • Chart-Geschichte: 1991 gelang ihnen mit „Nicht ohne meinen Pappa“ der Sprung in die Musikcharts – eine Seltenheit für Sprechplatten.

  • Auszeichnungen: 1998 wurde das Duo mit dem renommierten Musikpreis Echo geehrt.

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Ein vielseitiger Künstler und Buchautor – Badesalz-Comedian Gerd Knebel

Neben „Badesalz“ war Gerd Knebel auch als Solokünstler und Autor äußerst aktiv. In seinen Programmen wie „Weggugge“ oder „Wörld of Drecksäck“ bewies er seine Wandlungsfähigkeit. Erst im Jahr 2024 veröffentlichte er seinen Roman „Freundschaft im Abseits“, ein Werk über eine ungewöhnliche Verbundenheit.

Zuletzt musste Knebel Veranstaltungen aus gesundheitlichen Gründen absagen. Dennoch blieb er kreativ: Noch Ende 2024 veröffentlichten er und Nachtsheim einen gemeinsamen Silvester-Song für ihre Fans.

Ein schwerer Verlust für Hessen

Gerd Knebel hinterlässt zwei Kinder und eine riesige Fangemeinde, für die er weit mehr war als nur ein Komiker. Er war ein Botschafter der hessischen Lebensart, der es verstand, Regionalität mit universellem Witz zu verbinden. „Er ist und bleibt ein großer Verlust für uns, und unsere Herzen sind unfassbar schwer“, so die Familie.

Große Demo in Mainz-Gonsenheim gegen AfD

Demo in Mainz-Gonsenheim – Am Sonntag, den 25. Januar 2026, herrschte rund um die Sporthalle in der Rektor-Forestier-Straße in Gonsenheim Hochbetrieb. Ab 16:00 Uhr hielten die AfD-Politiker Jan Nolte, Frank Senger, Stephan Stritter und Jürgen Wiedenhöfer ihre Reden vor rund 30 Parteimitgliedern. Doch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtete sich vor allem auf das Geschehen vor den Türen der Halle. BYC-News war vor Ort.

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Protest bei Gefrierpunkt: Hunderte Demonstranten setzen Zeichen

Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt versammelten sich hunderte Menschen, um gegen die Veranstaltung Flagge zu zeigen. Mit bunten Plakaten, großflächigen Bannern und lautstarken Parolen machten sie ihrem Unmut Luft. Die Teilnehmer der Demo in Mainz-Gonsenheim sangen Lieder und skandierten Slogans gegen die Politik der AfD.

Angefacht wurde der Protest neben dem Bündnis „Rheinhessen Nazifrei“ unter anderem durch den Gonsenheimer Ortsvorsteher Josef Aron (Grüne). Dieser hatte den Raum in der Turnhalle zwar widerwillig an die Partei vermieten müssen, rief jedoch zeitgleich via Instagram zum Widerstand auf. „Wir stellen uns klar gegen diese Politik“, betonte Aron in den sozialen Netzwerken und forderte die Bürger zur Solidarität gegen den Faschismus auf.

Verkehrseinschränkungen und hitzige Debatten in Mainz

Die Auswirkungen der Demonstration waren im Viertel deutlich spürbar. Besonders in der Sophie-Grosch-Straße gab es zeitweise kaum ein Durchkommen, da Demonstranten die Fahrbahnen blockierten. Teilnehmer des Bürgerdialogs, die mit ihren Fahrzeugen anreisten, wurden von der Menge empfangen und teilweise lautstark angepöbelt.

Innerhalb der Protestgruppe kam es zudem zu unerwarteten Spannungen: Anhänger der Grünen und Mitglieder der Antifa lieferten sich hitzige Diskussionen über die richtige Strategie des Protests. Trotz der aufgeladenen Stimmung blieb die Lage jedoch weitestgehend gewaltfrei.

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Massive Polizeipräsenz während der Demo in Mainz-Gonsenheim sichert die Weser-Halle

Um die Sicherheit zu gewährleisten und ein Eindringen in das Gebäude zu verhindern, rückte die Mainzer Polizei mit einem Großaufgebot an. Mehr als 60 Einsatzkräfte sicherten die Sporthalle und das direkte Umfeld ab. Auch im weiteren Umkreis von 500 Metern zeigte die Polizei starke Präsenz – sowohl in Uniform als auch in Zivil.

Gegen 17:00 Uhr begann sich die Menge der Gegendemonstranten langsam zu lichten. Die Polizei zog am Abend eine vorläufige Bilanz: Bis auf die Verkehrsbehinderungen und lautstarken Wortgefechte kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen bis zum Ende der Veranstaltung um 18:00 Uhr.

Artikelempfehlung: Ausweitung der Polizeipräsenz an Schulen in RLP

Kriminalität am Wochenende in Wiesbaden – Festnahmen, Verfolgungsjagd und Angriffe

Polizeibericht Wiesbaden: Das vergangene Wochenende in Wiesbaden war geprägt von einer Vielzahl polizeilicher Einsätze. Neben gefährlichen Verkehrssituationen und einer Verfolgungsjagd bis nach Mainz kam es im Stadtgebiet zu Gewaltakten, bei denen sich Täter fälschlicherweise als Polizisten ausgaben, sowie zu Widerstandshandlungen im Gewahrsam.

Verfolgungsjagd von der Mainzer Straße bis nach Mainz

In der Nacht zum Samstag, gegen 01:14 Uhr, versuchte ein 33-jähriger Opel-Fahrer, sich einer Kontrolle in der Mainzer Straße durch Flucht zu entziehen. Der Mann raste mit überhöhter Geschwindigkeit über die Autobahn bis nach Mainz-Finthen, wo er die Kontrolle verlor und verunfallte. Die Bilanz: Eine gebrochene Vorderachse, aber keine Verletzten. Wie sich herausstellte, besaß der Mann keinen Führerschein und stand unter Drogeneinfluss.

Falsche Polizisten schlagen auf Passanten ein

Ein besonders perfider Vorfall ereignete sich gegen 03:08 Uhr in der Faulbrunnenstraße. Zwei junge Männer griffen einen auf Medikamente angewiesenen Passanten an, zerstörten seine Arznei und verfolgten ihn. Dabei gaben sie sich als Polizeibeamte aus und schlugen gemeinschaftlich auf ihr Opfer ein. Dank eines aufmerksamen Zeugen konnten die Schläger noch vor Ort festgenommen werden.

Sexuelle Belästigung und verletzter Wachpolizist

In der Wellritzstraße sorgte ein 69-jähriger Mann für Entsetzen. Er belästigte Frauen in einer Bar, zeigte sich entblößt und forderte Gäste zum Kampf auf. Nach seiner Festnahme leistete der stark alkoholisierte Mann im Zentralen Polizeigewahrsam massiven Widerstand. Dabei verletzte er einen Wachpolizisten so schwer, dass dieser seinen Dienst abbrechen musste.

Vandalismus und Einbruchskriminalität

Auch Sachbeschädigung und Einbruchdiebstahl beschäftigten die Beamten:

Graffiti: In der Schiersteiner Straße wurde ein 27-Jähriger festgenommen, der ein Hoftor besprüht hatte. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Einbruch in Naurod: Zwischen Mittwoch und Samstagabend brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Jasminstraße ein. Nachdem sie die Terrassentür aufgehebelt hatten, durchwühlten sie die Räume und flüchteten unerkannt. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter 0611 / 345-0.

Ergänzend zum Polizeibericht Wiesbaden: Konzept „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden“

Parallel zu den Einzelereignissen fanden großflächige Kontrollen von Stadt- und Landespolizei statt. An Hotspots wie dem Luisenplatz, der Reisinger Anlage und dem Platz der Deutschen Einheit wurden 45 Personen überprüft. Die Überwachung der Waffenverbotszone und die Präsenzstreifen sollen das Sicherheitsgefühl der Bürger nachhaltig stärken.

Artikelempfehlung: Ausweitung der Polizeipräsenz an Schulen in RLP

Stadt Ingelheim sucht neue Rotweinmajestäten

Rotweinmajestäten Ingelheim – Eine Ära geht zu Ende und eine neue, inklusive Zukunft beginnt: Am 26. September 2026 endet die Amtszeit der amtierenden Rotweinkönigin Laura I. und ihrer Prinzessinnen Elisa und Rebekka. Für die feierliche Eröffnung des nächsten Rotweinfestes sucht die Stadt Ingelheim nun nach neuen Repräsentanten – und bricht dabei mit einer jahrzehntelangen Tradition.

Eine historische Premiere bei der Bewerbung für die Rotweinmajestäten Ingelheim

Für das Rotweinfest in Ingelheim ist die Bewerbung in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Erstmals richtet sich der Aufruf der Stadtverwaltung nicht mehr ausschließlich an junge Frauen. Um dem modernen Zeitgeist und der Vielfalt der Stadt gerecht zu werden, sind ab sofort Menschen jeglichen Geschlechts eingeladen, sich für die ehrenamtlichen Repräsentationsämter der Rotweinmajestäten Ingelheim zu bewerben. Gesucht werden eine Königin oder ein König sowie zwei Prinzessinnen oder Prinzen.

Das Anforderungsprofil: Botschafter der Rotweinstadt

Wer Ingelheim am Rhein für die Dauer eines Jahres im In- und Ausland vertreten möchte, sollte vor allem Freude am Umgang mit Menschen mitbringen. Die Stadt sucht Persönlichkeiten, die:

  • Volljährig sind und ihren Wohnsitz in Ingelheim haben.

  • Über rhetorisches Geschick und Aufgeschlossenheit verfügen.

  • Keine Scheu vor Auftritten auf großen Bühnen oder vor der Kamera (für digitale Formate) haben.

Das Trio wird die Stadt bei zahlreichen Terminen repräsentieren und als Gesicht der traditionsreichen Weinregion fungieren.

Bewerbungsfrist und Kontakt

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben bis zum 28. Februar 2026 Zeit, ihre aussagekräftigen Unterlagen einzureichen. Die Bewerbungen können per E-Mail oder postalisch an das Amt für Demografie, Ehrenamt und Kultur (Fridtjof-Nansen-Platz 1, 55218 Ingelheim am Rhein) gesendet werden.

Für Vorabinformationen steht Marion Arendt telefonisch unter 06132 782-214 oder per E-Mail unter marion.arendt@ingelheim.de zur Verfügung. Die Stadt Ingelheim betont, dass sie sich auf eine bunte Vielfalt an Bewerbungen freut, um die Tradition des Rotweinfestes zeitgemäß fortzuführen.

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Ausweitung der Polizeipräsenz an Schulen in RLP

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Rheinland-Pfalz sieht die Überlegungen zur Ausweitung der Polizeipräsenz an Schulen in RLP kritisch. „Die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ist unstrittig. Dennoch darf die Polizei nicht zur Ersatzlösung für strukturelle Defizite im Bildungs- und Sozialbereich gemacht werden“ äußert die DPolG Landesvorsitzende Noriko Nagy.

Polizei arbeitet am Limit – Keine Kräfte für Polizeipräsenz an Schulen in RLP

Die rheinland-pfälzische Polizei ist bereits stark belastet. Neben dem regulären Einsatzgeschehen bindet insbesondere der Schutz von Synagogen, jüdischen Einrichtungen und anderen sensiblen Objekten dauerhaft erhebliche Kräfte. Diese Aufgaben sind angesichts der aktuellen Sicherheitslage zwingend notwendig. Zusätzliche dauerhafte Einsätze an Schulen können nur auf Kosten anderer Kernaufgaben erfolgen, etwa der Kriminalitätsbekämpfung, der Verkehrssicherheit oder der Präsenz im öffentlichen Raum.

Polizei ersetzt keine Pädagogik

Ausweitung der polizeipräsenz an schulen in rlp 17
Noriko Nagy, DPolG Landesvorsitzende

Polizistinnen und Polizisten sind für Gefahrenabwehr und Strafverfolgung ausgebildet, nicht für pädagogische Dauerarbeit. Eine regelmäßige Präsenz uniformierter Einsatzkräfte an Schulen birgt die Gefahr der Stigmatisierung und kann insbesondere bei Kindern und Jugendlichen Unsicherheit oder Ablehnung erzeugen. Das gilt vor allem für sozial belastete Schulstandorte. Sicherheit entsteht dort nicht durch ständige Polizeipräsenz, sondern durch stabile Strukturen, verlässliche Bezugspersonen und funktionierende Prävention.

Ganzheitliche Konzepte statt Symbolpolitik

Die DPolG Rheinland-Pfalz fordert die Landesregierung auf, Ursachen statt Symptome zu bekämpfen. Notwendig sind mehr Schulsozialarbeit, Schulpsychologen, kleinere Klassen und klare Handlungsstrukturen für Lehrkräfte in Konfliktsituationen. Polizei kann und muss eingreifen, wenn Grenzen überschritten werden oder Gefahrenlagen entstehen. Sie darf aber nicht zur Dauerlösung für gesellschaftliche und bildungspolitische Versäumnisse werden. Noriko Nagy erklärt: „Wer mehr Polizeipräsenz fordert, muss ehrlich sagen, wo diese Kräfte herkommen sollen und welche Aufgaben dafür zurückgestellt werden. Sicherheit an Schulen lässt sich nicht verordnen, sie muss strukturell ermöglicht werden.“

Insolvenz der AHE KFZ UG (Autohaus Ernst) in Mainz-Kastel

UPDATE: 10 IN 437/25 : In dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der AHE KFZ UG (haftungsbeschränkt), Wiesbadener Straße 16, 55252 Mainz-Kastel, wurde der Beschluss vom 22.01.2026 über der vorläufigen Verwaltung sowie der weiteren Maßnahmen nach §§ 21, 22 InsO aufgehoben.



Ursprungsmeldung: Das Amtsgericht Wiesbaden hat weitreichende Sicherungsmaßnahmen für die in Mainz-Kastel ansässige AHE KFZ UG (haftungsbeschränkt) getroffen. Am Donnerstag, den 22. Januar 2026, wurde um 17:00 Uhr die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Gesellschaft angeordnet. Damit unterliegen sämtliche geschäftlichen Verfügungen des Unternehmens ab sofort einer strengen Kontrolle.

Sicherung des Vermögens und gerichtliche Auflagen

Mit dem Beschluss des Insolvenzgerichts (Wiesbadener Straße 16, 55252 Mainz-Kastel) ist die Handlungsfähigkeit der Geschäftsführung eingeschränkt: Verfügungen über das Firmenvermögen sind nur noch dann rechtswirksam, wenn der vorläufige Insolvenzverwalter seine ausdrückliche Zustimmung erteilt.

Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ingo Grünewald bestellt. Er gehört der renommierten Kanzlei Prof. Dr. Dr. Thomas B. Schmidt an und wird nun die wirtschaftliche Lage des Kfz-Betriebs prüfen.

Wichtiger Hinweis für Drittschuldner

Im Rahmen der Insolvenz AHE KFZ Mainz-Kastel ergeht eine formelle Aufforderung an alle Personen oder Unternehmen, die der AHE KFZ UG Geld schulden: Zahlungen dürfen gemäß § 23 Abs. 1 S. 3 InsO nur noch unter strikter Beachtung des gerichtlichen Beschlusses geleistet werden, um die Insolvenzmasse nicht zu gefährden.

Rechtsmittel und Fristen

Gegen die Anordnung der vorläufigen Verwaltung kann die Antragsgegnerin innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen sofortige Beschwerde beim Amtsgericht Wiesbaden einlegen. Auch Gläubiger haben unter bestimmten Voraussetzungen (Rüge der internationalen Zuständigkeit) dieses Recht. Die Frist beginnt zwei Tage nach der öffentlichen Bekanntmachung bzw. mit der Zustellung des Beschlusses.

Kontaktdaten des vorläufigen Insolvenzverwalters:

  • Büro: Rechtsanwalt Ingo Grünewald (Kanzlei Prof. Dr. Dr. Thomas B. Schmidt)

  • Adresse: Straße der Republik 17-19, 65203 Wiesbaden

  • Kontakt: Tel.: 0611 7638300 | E-Mail: wiesbaden@tbs-insolvenzverwalter.de

Die Zukunft vom Kurmittelhaus Bad Münster am Stein

Nachrichten Bad Kreuznach – Die Zukunft eines der bedeutendsten historischen Gebäude der Region „Kurmittelhaus Bad Münster am Stein“ steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Nach jüngsten Berichten haben Oberbürgermeister Emanuel Letz und Investor Jürgen Grossmann am 23. Januar 2026 eine gemeinsame Erklärung abgegeben, um den aktuellen Stand des Projekts „Kurmittelhaus Bad Münster am Stein“ zu präzisieren und Missverständnisse auszuräumen.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit trotz Rückzug

Entgegen anderslautender Darstellungen betonen beide Seiten die hohe Qualität ihrer Kooperation. „Die Darstellung des Projekts und unserer Zusammenarbeit in Teilen der jüngsten Berichterstattung entspricht nicht den Tatsachen. Sie wird unserer intensiven und konstruktiven Zusammenarbeit der vergangenen Monate nicht gerecht“, erklären Letz und Grossmann übereinstimmend. Die Zusammenarbeit sei „stets vertrauensvoll, respektvoll und ergebnisorientiert“ gewesen.

Zu seinem vorläufigen Rückzug aus dem Projekt stellt Jürgen Grossmann klar: „Ich habe mich nach reiflicher Überlegung und aus privaten Gründen zunächst von dem Projekt zurückgezogen. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, denn die Entwicklung historischer Bausubstanz – und damit auch die Zukunft des Kurmittelhauses – liegt mir sehr am Herzen.“

Die Kernfrage: Verkauf oder Erbbaurecht vom Kurmittelhaus Bad Münster am Stein

Für das weitere Schicksal des Ensembles ist eine politische Richtungsentscheidung unumgänglich. Grossmann stellt fest: „Für mich kommt jedoch nur der Erwerb eines Gebäudes in Betracht, nicht die Vergabe im Rahmen eines Erbbaurechts. Das ist meine persönliche und sachliche Position und keine Kritik an der geleisteten Arbeit der Stadt oder am Oberbürgermeister.“

Oberbürgermeister Letz sieht nun die politischen Entscheidungsträger in der Pflicht: „An diesem Punkt sind nun Ortsbeirat und Stadtrat am Zug. Die Verwaltung hat ihre Hausaufgaben gemacht: Wir haben eine professionell begleitete Investorensuche über die Städtebauförderung initiiert, intensive Gespräche geführt, Gutachten erstellt und eine fundierte Beschlussvorlage für den Verkauf erarbeitet.“

Professionelle Investorensuche und Transparenz

Die Stadt hatte bereits 2023 eine strukturierte Suche über die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) gestartet. Von 24 kontaktierten Investoren gab lediglich Jürgen Grossmann eine positive Rückmeldung. OB Letz tritt zudem dem Vorwurf der Geheimniskrämerei entgegen: „Ich bin mir der emotionalen und symbolischen Bedeutung des Kurmittelhauses – insbesondere für Bad Münster – sehr bewusst. Daher haben wir von Beginn an auf professionelle Unterstützung gesetzt, den Ortsbeirat frühzeitig und umfassend eingebunden und Schritt für Schritt die Basis für eine fundierte politische Entscheidung geschaffen.“

Ein „Liebhaberobjekt“ mit Millionen-Investment

Dass die Sanierung kein leichtes Unterfangen ist, verdeutlichen die Rahmenbedingungen:

  • Sanierungskosten: Erheblicher zweistelliger Millionenbetrag.

  • Anforderung: Tragfähiges Gesamtnutzungskonzept für den langfristigen Betrieb.

  • Bedeutung: Denkmalgeschütztes Ensemble mit großer historischer und emotionaler Tragweite.

Offene Tür für die Zukunft

Trotz der aktuellen Pause bleibt eine spätere Einigung möglich. Jürgen Grossmann unterstreicht: „Sollte sich die Stadt – über Ortsbeirat, Ausschüsse und Stadtrat – für einen Verkauf entscheiden und meine privaten Rahmenbedingungen es zulassen, bleibt die Tür für eine erneute Befassung mit dem Projekt offen. Voraussetzung dafür ist jedoch ein klarer politischer Wille zum Verkauf.“

Abschließend appellieren beide an die Verantwortung der Gremien: „Die Zukunft des Kurmittelhauses ist eine einmalige Chance für Bad Münster und die gesamte Stadt. Jetzt braucht es eine klare politische Entscheidung zur Frage des Eigentums.“