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Neues Pflichtgesetz bei Wohnmobil und Wohnwagen

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Aus der Empfehlung wird eine Pflicht: Wer ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen mit einer Flüssiggasanlage ausgerüstet hat, muss diese künftig alle zwei Jahre prüfen lassen. Ebenfalls erforderlich ist der Check vor der erstmaligen Inbetriebnahme und vor der Wiederinbetriebnahme nach sogenannten prüfpflichtigen Änderungen. Das regelt der neue „§ 60 Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“, der in die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) aufgenommen wurde.

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Liegt bislang für das eigene Wohnmobil oder den eigenen Wohnwagen noch keine Gasprüfung vor, bleibt bis zum 19. Juni 2025 Zeit, diese Prüfung nachzuholen.

Ab diesem Stichtag ist der neue „§ 60 Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“ anzuwenden. „Mit der Aufnahme der Gasprüfung in die StVZO gibt es eine neue Rechtsgrundlage für die Prüfung von Flüssiggasanlagen“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). „Diese eigenständige Prüfung ist unabhängig von der Hauptuntersuchung. Anerkannte Sachkundige, also auch unabhängige Prüfer, können sie wie bisher und mit den gewohnten Prüfmitteln vornehmen.“

Gasprüfung sorgt für sicheren Betrieb von Flüssiggasanlagen

Bei der Gasprüfung prüft ein anerkannter Sachkundiger die gesamte Gasanlage auf ihre einwandfreie Funktion. Der professionelle Check ist somit eine wichtige Voraussetzung, um Flüssiggasgeräte zum Kochen, Kühlen und Heizen sicher betreiben zu können. Einen anerkannten Sachkundigen für die Gasprüfung finden Camper z.B. über die Webseite https://gaspruefung-wohnwagen-wohnmobile.de.

Zwischen 15 und 60 Euro Bußgeld bei Nichtbeachtung der Prüffristen

Wer die neueingeführte Prüfpflicht der Flüssiggasanlage seines Wohnmobils oder Wohnwagens nicht beachtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die Bußgelder dafür liegen je nach Fristüberschreitung zwischen 15 Euro (bei mehr als 2 bis zu 4 Monaten), 25 Euro (bei mehr als 4 bis zu 8 Monaten) und 60 Euro (bei mehr als 8 Monaten).

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Neue StVZO-Regelung bringt wieder Klarheit

Die neue Regelung beseitigt die Unsicherheit, die in den vergangenen Jahren bestand. Im Januar 2020 wurde die Bewertung der Flüssiggasanlagenprüfung nach DVGW-Arbeitsblatt G 607 im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) ausgesetzt. Zudem wurde im April 2022 die Pflicht zur Prüfung von Flüssiggasanlagen in Wohnmobilen aus der HU-Richtlinie gestrichen. Mit dem neu in die StVZO aufgenommenen „§ 60 Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“ ist die zwischenzeitlich diffuse Rechtslage nun geklärt.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) – nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) – besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

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ACHTUNG! Rückruf bei Radnaben für Ford Focus und Volvo V40

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Produkt Rueckruf 1
Produkt Rueckruf 1

MEYLE – KFZ Ersatzteile im Freien Teilehandel – informiert über eine dringende Warnung zu Radnaben mit der MEYLE-Nr. 514 752 0011, welche passend für Ford Focus III und Volvo V40 II sind. Wie das Unternehmen mitteilt, ist ein Materialfehler an der Radnabe nicht auszuschließen.

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Der Ausbau des Teils ist dringend erforderlich

Eine fehlerhafte Härtung der Radnabe kann dazu führen, dass sich das Hinterrad löst. Dies kann zum Verlust der Fahrzeugkontrolle führen und das Risiko von Unfällen und Verletzungen erhöhen.

Vor allem Hobbyschrauber, die bei Fahrzeugen des Typs Ford Focus III und Volvo V40 II Radnaben gewechselt hatten, sind zu größter Vorsicht aufgerufen!

Bitte sorgen Sie dafür, dass das Fahrzeug auf direktem Weg umgehend in eine Werkstatt gebracht wird. Als Vorsichtsmaßnahme empfiehlt Meyle ausdrücklich, das Fahrzeug in die nächstmögliche Werkstatt abschleppen zu lassen. Die Kosten dafür übernimmt MEYLE.

Produktbeschreibung

Artikel: Radnabe
MEYLE-Nr. 514 752 0011
passend für Ford Focus III und Volvo V40 II
Rückrufcode des Unternehmens: 410001674

Es werden selbstverständlich auch alle üblichen Kosten übernommen, die durch den Austausch entstehen. Die Rücksendung der Radnabe wird in der Regel über die Werkstatt veranlasst.

Hier geht es zum Rückruf-Formular der Firma Meyle: Radnaben Rückruf


 

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Radtouren mit Genuss an Main und Tauber

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Tagsüber in die Pedale treten, die vielfältige Landschaft und die Bewegung an der frischen Luft genießen – abends bei einem guten Schoppen Wein Land und Leute erleben und die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen: Das ist die Devise auf der „Wein-Radreise“ von Hohenlohe durchs Taubertal und zum Main. Der beschilderte Fernradweg verläuft von Dörzbach im Nordosten Baden-Württembergs zwischen Flussauen und Weinbergen an der Tauber entlang, ab Wertheim geht es dann am Main weiter bis ins bayerische Miltenberg. Die Radelnden kommen an den Rebhängen der drei Anbaugebiete Württemberg, Franken und Baden vorbei. Am Wegesrand können sie den regionalen Wein bei zahlreichen Weinbaubetrieben im Tauber- und Maintal sowie in den Seitentälern und auf den Höhen kosten. Die Strecke von 250 Kilometern verteilt sich auf sieben entspannte Etappen, die Zeit für genussreiche Pausen und Besichtigungen lassen.

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Kulturlandschaft erleben

Unterwegs lohnen sich längere Aufenthalte zum Beispiel im mittelalterlichen Rothenburg ob der Tauber, in Weikersheim mit dem gleichnamigen Stammschloss der Grafen von Hohenlohe, in Bad Mergentheim mit dem Residenzschloss oder in Tauberbischofsheim mit seiner schönen Fachwerkaltstadt. Genussurlaubern wird empfohlen, für die Steigungen zu den Weinlagen Pedelecs oder E-Bikes zu nutzen, die auch vor Ort ausgeliehen werden können. Unter www.liebliches-taubertal.de sind Servicestationen und Gastgeber, Sehenswürdigkeiten und Weinfeste, interaktive Tourenkarten und Broschüren zum Herunterladen zu finden.

Kulinarische Ausflüge

Wer lieber einzelne Tagestouren und Ausflüge unternimmt anstatt von einem Ort zum anderen zu radeln, hat in der tauberfränkischen Ferienregion ganze zwölf Erlebnisrundtouren zur Auswahl. Sie führen in die Seitentäler der Tauber, an den Main sowie in die Ausläufer von Hohenlohe und Odenwald, um nach einer Runde von 24 bis 83 Kilometern zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Durch die Taubertäler Radzüge und Radbusse hat man die Möglichkeit, auch einzelne Etappen der Fernradwege „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ oder „Main-Tauber-Fränkischer Rad-Achter“ als Tagestour zu fahren. Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, findet entlang der Radrouten zahlreiche Stellplätze. Und überall laden Restaurants, Besenwirtschaften, Winzer oder Weinfeste dazu ein, die kulinarischen Spezialitäten der Region zu genießen.

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Erdbeben in Rheinland-Pfalz erfordert Zusammenarbeit mit Militär

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Ein Erdbeben der Stärke 7,0 hat weite Teile der Infrastruktur in Rheinland-Pfalz und in den angrenzenden Bundesländern beschädigt und zerstört: Es ist ein Übungsszenario, bei dem zum zweiten Mal in diesem Jahr in Mainz die Zusammenarbeit von zivilen und militärischen Behörden erprobt wurde.

Zahlreiche Verantwortliche haben dieses Szenario, das die zivile Seite vorgegeben und die Übungsleitung ausgearbeitet hat, in der Kurmainz-Kaserne mit dem hier zur Verfügung stehenden Lagezentrum und eingerichteten Zellen der übenden Kreisverbindungkommandos (KVKs) durchgespielt. „Zivile Verwaltung und Bundeswehr müssen in der Stabsarbeit zusammen funktionieren, um eine mögliche Krise erfolgreich zu bewältigen“, betonten die Beteiligten unisono.

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Reale Ansprechpartner in virtueller Übung

Das Landeskommando Rheinland-Pfalz hatte insgesamt sechs Kreisverbindungskommandos aus dem Bundesland sowie deren zivilen „Counterparts“, die Kräfte der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes, aber auch die Vertreter der Gebietskörperschaften, zur gemeinsamen Übung eingeladen. Diese traten als die realen Ansprechpartner in der virtuellen Übung auf. Insgesamt rund 65 Personen, davon etwa 31 Übungsteilnehmer der Kreisverbindungskommandos, Soldaten in Leitungsfunktion der Übung und rund 23 zivile Repräsentanten der Behörden stimmten den Bedarf von militärischen und zivilen Kräften und Mitteln in verschiedenen Einsatzlagen ab. Dabei wurden typische Szenarien nach einem Erdbeben mittlerer Stärke, unter Einbeziehung von zusätzlichen militärischen Einsatzlagen, geübt. Die anwesenden Soldaten sind ausschließlich Reservedienstleistende.

Hochrangige Gäste

Beteiligte an dieser Übung waren die Kreisverbindungskommandos der Landkreise Alzey-Worms, Mainz-Bingen, Bad Kreuznach, sowie Rhein-Hunsrück-Kreis und ebenso der Städte: Mainz und Worms. Der Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz, Oberst Stefan Weber, konnte hochrangige Gäste der zivilen Seite während der Übung begrüßen. Der Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Nino Haase, hat sich von der Leistungsfähigkeit „seines KVKs“ überzeugt. Die Landrätin Dorothea Schäfer ließ sich von dem KVK-Kommandeur des Landkreises Mainz-Bingen die Anträge auf Unterstützungen vortragen. Der Landrat des Landkreis Alzey-Worms, Heiko Sippel, informierte sich im Lagezentrum über die geforderten Unterstützungsleistungen. Am Abend des ersten Übungstages informierte der Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz den Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, Volker Boch, über den Ablauf der Übung.

Notwendigkeit beiderseitiger Unterstützung

Oberst Stefan Weber, hatte bereits bei der Begrüßung zu Übungsbeginn auf die Notwendigkeit der beiderseitigen Unterstützung hingewiesen. „Unterstützungsleistungen sind keine Einbahnstraße“, so Oberst Weber. Die Hilfeleistung mit Kräften der Bundeswehr in Notlagen, z.B. bei Naturkatastrophen sei die eine Seite. Die Unterstützung der zivilen Seite bei Aufträgen, die der Landes- und Bündnisverteidigung dienen – zum Beispiel die Unterstützung bei der Einrichtung eines „Convoy-Support-Centers“ als Teil der deutschen Unterstützung bei der Verlegung von alliierten Verbänden in einem Spannungs- oder Verteidigungsfall, die andere Seite der Medaille. Dies sei ein Schwerpunkt, der zukünftig in Übungsszenarien noch stärker Berücksichtigung finden werde.

Wiesbaden: Supermarkt in der Schiersteiner Straße evakuiert

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Feuerwehr Wiesbaden1
Symbolbild Feuerwehr Wiesbaden

Am Mittwochnachmittag, 19. Juni 2024 kam es in einem Supermarkt in der Schiersteinerstraße in Wiesbaden zu einem Austritt von Kohlenstoffdioxid aus einer Kälteanlage. Die Feuerwehr wurde alarmiert, nachdem eine suspekte Rauchentwicklung im Supermarkt festgestellt worden war. Das Supermarktpersonal reagierte vorbildlich und evakuierte umgehend alle Kunden und Mitarbeiter aus dem Gebäude. Durch diese schnelle Räumung konnten Verletzungen vermieden werden, was die Situation deutlich entschärfte und den Einsatzkräften die Arbeit erleichterte.

Leckage an der Kälteanlage des Supermarktes

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr stellten die Einsatzkräfte einen erheblichen Austritt von Kohlenstoffdioxid aus der Kälteanlage fest. Um die undichte Stelle zu reparieren, wurden Feuerwehrleute unter Atemschutz eingesetzt. Dabei erhielten sie kompetente Unterstützung durch einen Fachberater des Herstellers der Kälteanlage. Eine besondere Herausforderung war, dass der Fachberater zusammen mit den Einsatzkräften bis zur Austrittstelle vordringen musste. Dies wurde durch den Einsatz von Videotelefonie ermöglicht, wodurch der Fachberater die Einsatzkräfte auch aus der Ferne anleiten konnte. Im Vorfeld wurde sichergestellt, dass keine Explosionsgefahr bestand, sodass die Einsatzkräfte sicher arbeiten konnten.

Schiersteiner Straße Teilweise gesperrt

Während des Einsatzes waren sowohl die Berufsfeuerwehr als auch die Freiwillige Feuerwehr beteiligt. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Bevölkerung zu gewährleisten, musste teilweise eine Fahrspur der Schiersteinerstraße gesperrt werden. Dies führte zu einigen Verkehrseinschränkungen, die jedoch notwendig waren, um einen reibungslosen Ablauf der Einsatzmaßnahmen zu gewährleisten. Dank der schnellen und koordinierten Reaktion aller beteiligten Kräfte konnte die Situation effektiv unter Kontrolle gebracht werden. Die Einsatzkräfte sorgten dafür, dass die Kälteanlage schnell wieder in einen sicheren Zustand versetzt wurde, sodass der Supermarkt nach kurzer Zeit wieder öffnen konnte.

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Budenheim: Großflächiger Stromausfall nach Explosion

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Die knapp 8500 Bewohner der Gemeinde Budenheim müssen seit Mittwochnachmittag, 19. Juni 2024 ohne Strom ausharren. Auch die Infrastruktur ist von dem Stromausfall stark betroffen. Die Rettungskräfte arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung. BYC-News war vor Ort.

Komplettes Stromnetz im Ort zusammengebrochen

Gegen 15:30 Uhr fiel das Stromnetz in Budenheim aus, wodurch die Bewohner buchstäblich im Dunkeln standen. In einer Trafostation im Steinweg war ein lauter Knall zu hören. Durch die Explosion wurden sogar die Fenster des roten Backsteingebäudes, in dem sich der zentrale Stromtrafo und eine Hauptader des Stromnetzes von Budenheim befinden, herausgeschleudert. Feuerwehr und Polizei wurden sofort alarmiert und eilten zum Trafohäuschen, um die Ursache zu ermitteln. Der Ausfall der Station führte zum Zusammenbruch des gesamten Stromnetzes im Ort. Ampeln funktionierten nicht mehr, die Tankstelle in der Binger Straße war außer Betrieb, und auch Telefone sowie das Internet fielen aus. Die Feuerwehrleitstelle löste die Apps „KatWarn“ und „Nina“ aus, um die Bevölkerung zu informieren.

Krisenmanagement nach Stromausfall

Die Freiwillige Feuerwehr Budenheim forderte Verstärkung an, und der Katastrophenschutz wurde alarmiert. Auch die Strombetriebe wurden über den Vorfall informiert und begaben sich sofort zur Einsatzstelle. Ein Krisenstab wurde gebildet, der sich im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Budenheim versammelte. Gemeinsam arbeiten alle Beteiligten mit Hochdruck daran, die Stromversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Appell an die Bevölkerung

Die Bevölkerung wird gebeten, den Wasser- und Abwasserverbrauch so gering wie möglich zu halten, da auch die Kläranlage vom Stromausfall betroffen ist. Ebenso sollte der Stromverbrauch über Akkus, wie etwa bei Smartphones, auf das absolut Notwendige beschränkt werden. Wie lange der Stromausfall andauern wird, ist derzeit nicht abzusehen. Es ist möglich, dass das Problem innerhalb einer Stunde behoben wird, aber es könnte auch bis zu zwei Tage dauern.

Lautsprecherwagen in der Gemeinde

Die Feuerwehr informiert die Bürger über Lautsprecher, indem sie mit ihren Fahrzeugen durch die Straßen fährt. Zusätzlich wurde am Rathaus Budenheim in der Berliner Str. 3, 55257 Budenheim ein Notfall-Anlaufpunkt eingerichtet. Hier können sich die Bürger im Ernstfall über die aktuelle Lage und weitere Maßnahmen informieren. Dieser Anlaufpunkt dient als zentrale Informationsstelle, an der auch Hilfsmittel und Unterstützung bereitgestellt werden können. Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass alle Bürger schnell und umfassend über wichtige Entwicklungen und Anweisungen informiert werden, um ihre Sicherheit und ihr Wohlbefinden zu gewährleisten.

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Leinenpflicht für Hunde in Ginsheim-Gustavsburg

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Die Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg weist ausdrücklich daraufhin, dass entsprechend einer Allgemeinverfügung des Kreises Groß-Gerau ab sofort im gesamten Stadtgebiet eine Leinenpflicht für Hunde gilt. Hundehalter werden dringend darum gebeten, sich daran zu halten.

Hintergrund der Maßnahme:

Nach dem erstmaligen Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hessen gilt in einem 15-Kilometer-Radius um den Fundort Rüsselsheim-Königstädten eine Anleinpflicht für Hunde. Das Stadtgebiet liegt in den zwei Zonen (Kernzone und „Infizierte Zone“), für die der Kreis Groß-Gerau im Rahmen zweier Allgemeinverfügungen verschiedene Anordnungen zur Bekämpfung und Eindämmung der Schweinepest getroffen hat. Hierzu zählt auch die Anleinpflicht für Hunde, die bereits aufgrund der Brut- und Setzzeit und des Hochwassers in Teilbereichen der städtischen Gemarkung galt.

Bürger werden zudem dringend gebeten, jedes verendet aufgefundene Wildschwein unter Angabe des genauen Fundorts an das zuständige Veterinäramt zu melden. Für Funde in der Gemarkung Ginsheim-Gustavsburg ist das Veterinäramt des Kreises Groß-Gerau zuständig. Über folgenden Link kann man unter „Wo melde ich mich, wenn ich ein totes Wildschwein im Wald finde?“ ein entsprechendes Meldeformular herunterladen.

Funde können auch via Bürgertelefon (06152-989898, täglich 8 bis 18 Uhr) des Kreises Groß-Gerau gemeldet werden. Das Bürgertelefon steht auch für weitere Rückfragen rund um die ASP zur Verfügung.

Artikelempfehlung: Afrikanische Schweinepest – Fragen und Antworten

Afrikanische Schweinepest – Fragen und Antworten

Festnahme nach tödlichem Angriff in Rüsselsheim

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Festnahme Symbolbild
Festnahme Symbolbild

Nachdem am 22. April 2024 ein 45 Jahre alter Mann in Rüsselsheim durch Schüsse lebensgefährlich verletzt wurde und eine Woche später seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus erlag, kann die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Mordkommission einen Ermittlungserfolg vermelden.

Tatverdächtiger hatte sich ins Ausland abgesetzt

Am Mittwoch (19. Juni 2024) wurde ein 40-jähriger Mann der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Darmstadt vorgeführt, die den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete. Spezialkräfte hatten den Mann zuvor bereits am 23. Mai in Norsborg (Schweden) aufgrund eines durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt erwirkten europäischen Haftbefehls festgenommen. Am gestrigen Dienstag erfolgte die Auslieferung des Tatverdächtigen an die deutschen Behörden.

Der Festnahme des Mannes aus Albanien ging eine intensive und akribische Ermittlungsarbeit der in diesem Zusammenhang im Polizeipräsidium Südhessen eingerichteten Mordkommission „2204“ voraus. Über 30 Beamten ermittelten in der Spitze in dem Fall. Durch die Auswertung von Spuren, zahlreichen Vernehmungen sowie weiteren kriminalpolizeilichen Maßnahmen geriet der 40-Jährige in den Fokus der Ermittelnden.

Opfer und Täter sollen sich gekannt haben

Als sich der Verdacht erhärtete und Hinweise darauf hindeuteten, dass sich der Beschuldigte ins Ausland abgesetzt haben könnte, erwirkte die Staatsanwaltschaft Darmstadt einen europaweiten Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes gegen den Beschuldigten. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konkretisierten sich die Hinweise, dass er zwischenzeitlich in das Königreich Schweden eingereist war. Durch ein Rechtshilfeersuchen und mit Unterstützung der Zielfahndung des Hessischen Landeskriminalamts sowie des Verbindungsbeamten des Bundeskriminalamts gelang es, den Gesuchten in Norsborg in Schweden zu lokalisieren. Spezialkräfte der schwedischen Polizei nahmen ihn schließlich am 23. Mai dort fest. Er wurde noch in Schweden einem Richter vorgeführt und im Anschluss in Haft genommen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen, sollen sich Täter und Opfer gekannt haben. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat dauern weiterhin an. Der Beschuldigte hat bisher keine Angaben zu dem Tatvorwurf gemacht.

Neue Details zum Tötungsdelikt an einer 15-Jährigen in Worms

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Polizeiabsperrung, Symbolbild
Polizeiabsperrung, Symbolbild

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einer 15-Jährigen hatte die Staatsanwaltschaft Mainz eine Obduktion der Leiche beauftragt. Wie die Polizei am Mittwoch (19. Juni 2024) mitteilte, liegt das Ergebnis der Untersuchung mittlerweile vor.

Laut Obduktion ist das Mädchen ertrunken

Dem Ergebnis der Obduktion nach ist die 15-Jährige ertrunken. Ob der Fundort der Leiche auch der Tatort ist, bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Konkrete Anhaltspunkte, dass das Mädchen an einer anderen Stelle getötet wurde, liegen derzeit nicht vor.

Beide Beschuldigten, bei denen es sich um die Eltern des Mädchens handelt, haben sich gegenüber der Polizei zu dem Tatvorwurf geäußert. Sie sollen sich dazu entschieden haben, ihre Tochter zu töten, weil sie „mit deren Lebenswandel“ nicht einverstanden waren. Sie befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft. Laut Polizei können weitere Angaben derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitgeteilt werden.

Die Eltern waren beide in Pirmasens, jedoch an unterschiedlichen Adressen gemeldet. Die Tochter war bei der Mutter wohnhaft. Der 39-jährige Beschuldigte ist im Besitz einer Aufenthaltsgestattung. Die 34-jährige Beschuldigte ist im Besitz einer Niederlassungserlaubnis.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer kündigt Rücktritt an

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Malu Dreyer
Malu Dreyer

An der Spitze der rheinland-pfälzischen Landesregierung steht ein Amtswechsel bevor. Malu Dreyer (SPD), die seit mittlerweile elf Jahren das Amt der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz innehat, plant ihren Rücktritt. Das wurde am Mittwochvormittag (19. Juni 2024) bekannt.

Nachfolger steht bereits fest:

Sozialminister Alexander Schweitzer (SPD) soll das Amt übernehmen. Das berichteten der „Spiegel“ und die Lokalzeitung „Die Rheinpfalz“ am Mittwoch. Eine Pressekonferenz dazu ist für den Mittwochnachmittag angesetzt. Laut „Rheinpfalz“ soll der Wechsel noch vor der Sommerpause stattfinden.

Malu Dreyer, deren vollständiger Name Marie-Luise Dreyer lautet, kam Mitte der 1990er-Jahre über die kommunale Ebene zur Politik. Im Jahr 2013 übernahm sie ihr derzeitiges Amt vom langjährigen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD). 2016 gewann sie die Landtagswahl nach einem intensiven Wahlkampf gegen die CDU-Herausforderin Julia Klöckner. Zuletzt wurde sie im Mai 2021 wiedergewählt und regiert zusammen mit den Grünen und der FDP. Seit 2004 lebt Dreyer mit ihrem Mann, dem früheren Oberbürgermeister Klaus Jensen, in einem Wohnprojekt in Trier und geht offen mit ihrer Multiple Sklerose-Erkrankung um.

Die 63 Jahre alte Sozialdemokratin zählt zu den am längsten regierenden Länderchefs in Deutschland. Nur Winfried Kretschmann (Grüne) in Baden-Württemberg und Reiner Haseloff (CDU) in Sachsen-Anhalt sind derzeit länger im Amt.

Den richtigen Krypto-Broker wählen: Vergleich von Blockchainwelt

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Die Auswahl des richtigen Krypto-Brokers ist wichtig für den Erfolg im Handel mit Kryptowährungen. Mit einer Vielzahl von Anbietern auf dem Markt kann es schwierig sein, den besten Broker zu finden, der Ihren Bedürfnissen entspricht. In diesem Artikel vergleichen wir drei beliebte Krypto-Broker: Plus500, eToro und Capital.com. Jeder dieser Broker bietet unterschiedliche Vorteile und Eigenschaften, die es zu berücksichtigen gilt. Wir werden die wichtigsten Aspekte jedes Brokers detailliert betrachten. Für detailliertere Informationen über verschiedene Krypto-Broker und deren Vergleich können Sie die folgende Website besuchen: https://blockchainwelt.de/krypto-broker-vergleich/.

Plus500

Plus500 ist bekannt für seine benutzerfreundliche Plattform und eine breite Palette von Kryptowährungen. Insgesamt unterstützt Plus500 16 verschiedene Kryptowährungen, darunter beliebte Optionen wie Bitcoin, Ethereum und Litecoin. Diese Vielfalt ermöglicht es den Nutzern, ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen und von verschiedenen Markttrends zu profitieren. Neben der großen Auswahl an Kryptowährungen bietet Plus500 auch variable Gebühren, die es den Nutzern ermöglichen, die Kosten effizient zu verwalten.

Die Zahlungsmethoden bei Plus500 sind ebenfalls vielfältig. Nutzer können aus sieben verschiedenen Zahlungsmethoden wählen, darunter Mastercard, PayPal und SEPA. Diese Flexibilität bei den Zahlungsmethoden macht Ein- und Auszahlungen einfach und bequem. Plus500 zeichnet sich durch eine sehr gute Bewertung von 91 Prozent aus, was die Zufriedenheit der Nutzer mit der Plattform widerspiegelt.

eToro

eToro sticht durch seine beeindruckende Anzahl unterstützter Kryptowährungen hervor. Mit insgesamt 81 Kryptowährungen bietet eToro eine der umfangreichsten Auswahlmöglichkeiten auf dem Markt. Dies umfasst nicht nur bekannte Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum, sondern auch eine Vielzahl von Altcoins wie Algorand und Dogecoin. Diese breite Palette ermöglicht es den Nutzern, vielfältige Handelsstrategien zu verfolgen und in verschiedene Projekte zu investieren.

Neben der großen Auswahl an Kryptowährungen bietet eToro auch neun verschiedene Zahlungsmethoden an. Dazu gehören beliebte Optionen wie Neteller, Rapid und Skrill, die den Nutzern flexible Möglichkeiten für Ein- und Auszahlungen bieten. Die Plattform wird von Nutzern hoch geschätzt und erhielt eine Bewertung von 90 %. eToro überzeugt durch seine Flexibilität und die Möglichkeit, mit niedrigen Mindesteinlagen von nur 50 US-Dollar zu starten.

Capital.com

Capital.com bietet eine beeindruckende Auswahl an Kryptowährungen und ist damit einer der führenden Broker in Bezug auf Vielfalt. Mit insgesamt 119 unterstützten Kryptowährungen, darunter AS Roma Fan Token, Atletico Madrid Fan Token und eine Vielzahl von Altcoins, bietet Capital.com den Nutzern eine breite Palette von Handelsmöglichkeiten. Diese umfangreiche Auswahl ermöglicht es den Nutzern, in eine Vielzahl von Projekten zu investieren und ihre Handelsstrategien zu diversifizieren. Capital.com überzeugt durch seine hohe Flexibilität und eine benutzerfreundliche Plattform.

Die Zahlungsmethoden bei Capital.com sind ebenso vielfältig wie das Kryptoangebot. Mit neun verschiedenen Zahlungsoptionen, darunter Visa und Mastercard, bietet die Plattform flexible Möglichkeiten für Ein- und Auszahlungen. Capital.com wird von den Nutzern sehr geschätzt und erhielt eine Bewertung von 90 Prozent. Diese hohe Bewertung spiegelt die Zufriedenheit der Nutzer und die Qualität der angebotenen Dienstleistungen wider.

Afrikanische Schweinepest – Allgemeinverfügung für Teile von Mainz und Rheinhessen erlassen

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Der Fund eines mit der afrikanischen Schweinepest infizierten Wildschweins im hessischen Groß-Gerau hat auch Folgen für den Landkreis Mainz-Bingen und die Stadt Mainz: Per Allgemeinverfügung wurde jetzt ein 15-Kilometer-Schutzradius rund um den Fundort gezogen. Die Verfügung gilt zunächst zwei Wochen und beinhaltet unter anderem ein Jagdverbot und strenge Hygienevorschriften für Schweinehalter.

Krisenstab eingerichtet

Das hat der beim Kreis schnell eingerichtete Krisenstab unter Leitung von Landrätin Dorothea Schäfer und dem Beigeordneten für das Veterinäramt, Erwin Malkmus, beschlossen.

So dürfen keine Schweine in das betroffene Gebiet gebracht oder aus dem betroffenen Gebiet herausgebracht werden. Es gibt im Landkreis und in Mainz etwa 600 bis 700 Hausschweine. Die Amtstierärzte des Veterinäramtes werden diese Bestände in den nächsten Tagen besuchen und testen.

Quelle: Kreis Mainz-Bingen

Der in dem Schutzradius, der mit Warnschildern kenntlich gemacht wird, liegen auf dieser Rheinseite die Verbandsgemeinde Bodenheim, die Städte Oppenheim und Nierstein, die Gemeinden Mommenheim und Klein-Winternheim sowie das Mainzer Stadtgebiet. Dieses Gebiet wird nun intensiv abgesucht, unter anderem mit Drohnen und Wärmebildkameras, um herauszufinden, ob es infizierte Wildschweine trotz des seit Wochen andauernden Hochwassers auf diese Rheinseite geschafft haben. Die Kreisjägerschaft wurde von der Kreisverwaltung hierbei um ihre Mithilfe gebeten.

Noch kein infiziertes Schwein gefunden

Aktuell ist im Kreis Mainz-Bingen und in Mainz noch kein infiziertes Schwein gefunden worden, weshalb auch die Landwirtschaft derzeit nicht von der Allgemeinverfügung betroffen ist. Demnach dürfen auch Landwirte, die ihre Felder in dem 15-Kilometer-Radius haben, ihren Betrieb normal weiterführen. Die kurz vor ihrem Start stehende Getreideernte ist nach derzeitigem Stand möglich. Wenn ein infiziertes Tier gefunden werden sollte, würden die Vorschriften angepasst.

Die Afrikanische Schweinepest ist für Wild- und Hausschweine tödlich, für andere Tiere und den Menschen ungefährlich. Auch der Verzehr von infiziertem Fleisch ist ungefährlich, spielt jedoch bei der Weiterverbreitung des Virus eine Rolle. Das ASP-Virus kann über verschiedene Wege von Schwein zu Schwein übertragen werden, hauptsächlich wird es über direkte Kontakte zwischen infizierten Tieren oder durch den Kontakt mit Ausscheidungen infizierter Tiere übertragen. Eine besondere Rolle spielen aber Lebensmittel, die aus infizierten Schweinen hergestellt wurden und von nicht-infizierten Tieren – etwa über achtlos weggeworfene Reste – aufgenommen werden können. Deshalb sollten Lebensmittelreste so entsorgt werden, dass sie für Wildschweine unerreichbar sind. Und: Hunde müssen dringend angeleint werden.

Afrikanische Schweinepest – Fragen und Antworten

Zwei neue Rettungswachen im Raum Mainz und Bad Kreuznach

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Die beiden weißen Flecken in der Rettungswachenlandschaft im Raum Mainz/Bad Kreuznach gehören der Vergangenheit an. Bereits zum 1. Juni nahm das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Außenstelle in Osthofen (Kreis Alzey-Worms) in Betrieb. Zum 15. Juni starten Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und Malteser Hilfsdienst (MHD) gemeinsam in der Außenstelle in Pferdsfeld im Soonwald (Kreis Bad Kreuznach).

Deutsches Rotes Kreuz in Osthofen

In Osthofen als Außenstelle der Rettungswache des DRK in Worms wird an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr ein Rettungswagen einsatzbereit sein. Damit wird die Hilfeleistungsfrist im Bereich der Ortsgemeinden Eich und Hamm gewährleistet. Zudem ergibt sich dadurch eine Verbesserung der Versorgung im Wonnegau und im südlichen Landkreis Mainz-Bingen. Dies ist eine Interimslösung, bis ein neuer Standort im Bereich Wonnegau etabliert sein wird. Umbau- und Modernisierung kosteten etwa 90.000 Euro.

ASB und MHD in Pferdsfeld

In Pferdsfeld gehen ASB und MHD gemeinsam an den Start – als Außenstelle der Wachen in Bad Kreuznach. Auch hier wird rund um die Uhr an jedem Tag der Woche ein Rettungswagen bereit stehen und damit die Versorgung mehrerer Soonwaldgemeinden abgesichert, die bisher planerisch nicht innerhalb der gesetzlichen Hilfeleistungsfrist von 15 Minuten erreicht werden konnten. Das Gebäude wurde zunächst auf acht Jahre angemietet.

Teil des neuen Gesamtkonzeptes

Die beiden neuen Außenstellen sind Teil eines Gesamtkonzeptes der Rettungsdienstbehörde, mit dem die Rettungswachenstruktur im gesamten Rettungsdienstbereich Mainz in den kommenden Jahren optimiert werden sollen. Hier liegt insbesondere die Rheinachse zwischen Mainz und Worms im Fokus. Finanziert werden die verschiedenen Projekte, anteilig nach den Einwohnerzahlen, von den Landkreisen Alzey-Worms, Bad Kreuznach, Mainz-Bingen sowie den Städten Mainz und Worms, die zusammen den Rettungsdienstbereich Mainz bilden.

Michael Ebling: 1,2 Millionen Euro für die VG Rhein-Selz

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Michael Ebling
Michael Ebling

Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling hat dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Selz (Landkreis Mainz-Bingen), Martin Groth, einen Förderbescheid aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) überreicht.

Insgesamt 1,2 Millionen Euro werden für verschiedene Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung gestellt

„Die Verbandsgemeinde Rhein-Selz plant, mit diesen Fördermitteln unter anderem Photovoltaik-Anlagen auf mehreren kommunalen Liegenschaften zu installieren. Hierfür stellt das Land 400.000 Euro zur Verfügung. Zudem möchte die Verbandsgemeinde ihren Fuhrpark auf mehr Elektromobilität umstellen und elektrisch betriebene Arbeitsmaschinen beschaffen – Investitionen, die wir mit 65.000 Euro fördern“, sagte Innenminister Michael Ebling. Des Weiteren sei vorgesehen, unter anderem die Dachbegrünung von kommunalen Gebäuden und weitere Entsiegelungen voranzutreiben und eine Stromspeicheranlage zu errichten.

Mit der Kommunalen Klima-Offensive betont das Land die herausragende Rolle der Kommunen als strategische Partner im Kampf gegen den Klimawandel. Die Einführung des Kommunalen Klimapakts sowie des ‚Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation‘ stellen einen bedeutenden Schritt in der Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen dar.

„Mit KIPKI stellen wir die Weichen für einen individuellen und wirkungsvollen Beitrag der rheinland-pfälzischen Städte und Gemeinden für den Klimaschutz“, so Innenminister Michael Ebling. Insgesamt werden im Rahmen des Programms 240 Millionen Euro für die Kommunen in Rheinland-Pfalz bereitgestellt.

Zwei Tote in Guntersblum – Leichen befanden sich in einem Fahrzeug

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Schorndorf

Am Dienstagabend (18. Juni 2024) kam es zu einem Einsatz am Rhein in Guntersblum. Dort war gegen 17:30 Uhr eine schwarze Mercedes B-Klasse ins Wasser gerollt. Umgehend wurde die Polizei alarmiert. Der Einsatz dauert aktuell (21:20 Uhr) noch an. BYC-News ist vor Ort.

Wie der Zeuge, welcher das Auto gesichtet und den Notruf gewählt hatte, gegenüber der Polizei mitteilte, war das Fahrzeug von der Nato-Rampe in Guntersblum in den Rhein gelangt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch zwei Personen in dem Mercedes mit Mainzer Kennzeichen.

Umgehend wurde eine Vielzahl an Rettungskräften zur Einsatzstelle geschickt

Gegen 18:30 Uhr konnte das Fahrzeug durch Taucher im Rhein lokalisiert werden. Die beiden Insassen des Wagens, ein Mann und eine Frau, konnten nur noch tot geborgen werden. Wie die Polizei mitteilt, soll es sich dabei um die einzigen beiden im Fahrzeug befindlichen Personen gehandelt haben.

Nähere Informationen zur Identität der beiden Verstorbenen sind derzeit Gegenstand eines Todesermittlungsverfahrens der Mainzer Kriminalpolizei. Ebenso wird ermittelt, weshalb das Auto in den Rhein gelangt ist.

Im Einsatz sind: 

  • die Polizei
  • die Wasserschutzpolizei
  • ein Polizeihubschrauber
  • die Freiwillige Feuerwehr Guntersblum
  • die Freiwillige Feuerwehr Nierstein / Oppenheim
  • die Freiwillige Feuerwehr Bodenheim / Nackenheim
  • die Taucher der Berufsfeuerwehr Mainz
  • der DRK Ortsverein Guntersblum
  • die DRLG